Laut
Statistik schafft es nur jeder vierte Fondsmanager, seinen Vergleichsindex
(die so genannte Benchmark) zu schlagen. Der Rest der Anleger muss sich
mit weniger Performance zufrieden geben. Warum also noch zusätzliches
Geld für ein aktives Fondsmanagement ausgeben?
Eine Alternative dazu sind Indexzertifikate. Diese bieten
dem Anleger die Möglichkeit, leicht und kostengünstig an der
Entwicklung einzelner Märkte oder Segmente teilzuhaben.
Zertifikate
erfreuen sich steigender Beliebtheit. Mittlerweile werden rund 20.000
solcher Wertpapiere an deutschen Börsen gehandelt. Mit ihnen lassen
sich für jedermann nahezu alle Marktmeinungen schneller und differenzierter
umsetzen als mit Fonds. Und bereits mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz
ist eine gute Risikostreuung erreichbar
Zertifikate
können wie Aktien über die Börse gehandelt werden, und
verbriefen dem Anleger die Partizipation, also die Teilnahme an der Kursentwicklung
anderer Wertpapiere und Finanzprodukte. Die Steuerfreiheit der Kursgewinne
nach Ablauf der Spekulationsfrist ist gegeben, wenn es sich nicht um ein so genanntes Garantie-Zertifikat handelt.
Die Börsenentwicklung
der letzten Jahre zeigt, das optimales Investieren mehr erfordert als
nur auf steigende Kurse setzen. Chancen und Risiken sollen in ein sowohl
den Märkten als auch den individuellen Zielen und Wünschen angemessenes
Verhältnis gesetzt werden. So wie der US-Ökonom Harry S. Markowitz
schon 1969 in seinem später mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften
bedachten Aufsatz "Portfolio Selection" schrieb: "Ein gutes
Portfolio ist eine ausbalancierte Einheit, die dem Investor Chancen und
Absicherung unter einer Vielzahl möglicher zukünftiger Entwicklungen
bietet."
Mit klassischen
Geldanlagen wie Fonds oder Einzelaktien ist diese Balance indes schwierig
herzustellen. Denn mit einem solchen Direktinvestment verdienen Sie nur,
wenn die Kurse steigen. In Seitwärtsbewegungen oder bei fallenden
Märkten wird dagegen nichts verdient bzw. automatisch Geld verloren.
Hier bieten
Zertifikate eine interessante Ergänzung, die auch attraktive Vorteile
bieten.
Die wesentlichen Vorteile sind...
einfach: Mit dem Kauf eines einzigen Wertpapiers
können Sie die großen Indizes abbilden, Profi-Strategien
auf Ihr Depot übertragen und komplexe Optionsstrukturen nachvollziehen.
transparent: Im Gegensatz zu Fonds wissen Sie immer,
wo und wie Sie zu welchem Preis engagiert sind. Den fairen Wert
können Sie in vielen Fällen einfach selbst berechnen.
liquide: Zertifikate sind börsentäglich
handelbar. Durch das "Market Making" der Banken ist ein
stets fair funktionierender Markt gewährleistet.
kostengünstig: Wegen ihrer einfachen Struktur
sind Zertifikate günstiger als Fonds oder aktives Trading.
Nur bei komplexen Produkten fallen geringe Gebühren an.
universell: Mit Zertifikaten können Sie nicht
bloß auf steigende Kurse setzen, sondern auch in seitwärts
tendierenden und fallenden Märkten Geld verdienen - sogar als
konservativer Anleger und ohne den Aufwand des aktiven "Tradings".
flexibel skalierbar: Zertifikate werden meist zu
Stückpreisen im zwei- bis dreistelligen Euro-Bereich angeboten,
so dass schon mit kleinen Beträgen ein fein justierbares Investment
möglich ist.
steueroptimiert: Nach Ablauf der zwölfmonatigen
Spekulationsfrist sind Zertifikate steuerfrei (Ausnahme: Garantie-Produkte).
Mit manchen Papieren lassen sich sogar Dividenden "brutto für
netto" einnehmen.
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