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Dienstag, 19-Dez-2006

19.12.2006 - 12:01:51 Altana plant Sonderdividende von 32 EUR je Aktie FRANKFURT (Dow Jones)--Die Altana AG will den Aktionären den Gewinn aus der Veräußerung des Pharmageschäfts in Form einer Sonderdividinde von 32 EUR je Aktie zukommen lassen. Vorstandsvorsitzender Nikolaus Schweickart sagte am Dienstag auf der außerordentlichen Hauptversammlung in Frankfurt, auf Basis des derzeit ermittelten Verkaufserlöses von 4,6 Mrd EUR sei von einer Sonderdividende in dieser Höhe auszugehen. Bisher war Altana von einem Verkaufspreis von 4,5 Mrd EUR ausgegangen und einer Sonderdividende von 31 EUR je Aktie. Der Kaufpreis setzt sich nach Angaben Schweickarts aus einem fixen Basiskaufpreis von 4,215 Mrd EUR und einem Anpassungsbetrag zusammen. Diese Anpassung soll auf Basis des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2006 erfolgen. Zum Zeitpunkt des Abschlusses des Kaufvertrages sei Altana von einem Anpassungsvolumen in der Größenordnung von 300 Mio EUR ausgegangen. "Mittlerweile sehen wir dieses Anpassungsvolumen um 100 Mio EUR höher, also bei 400 Mio EUR, so dass sich der Gesamtkaufpreis auf rund 4,6 Mrd EUR addiert", sagte Schweickart. Zusätzlich sollten die Altana-Aktionäre die Dividende für das "ausgezeichnete" Geschäftsjahr erhalten. Sie werde voraussichtlich bei 1,30 EUR je Aktie liegen, hieß es. Bisher war Altana für 2006 von einer Dividende von 1,10 EUR je Aktie ausgegangen. Webseite: http://www.altana.de -Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113, heide.oberhauser@dowjones.com DJG/hoa/brb

19.12.2006 - 12:01:14 Beweisaufnahme in Daimler-Versicherungsklage am 9. und 11. Jan (korrigierte Fassung) STUTTGART (Dow Jones)--Im Gerichtsverfahren der DaimlerChrysler AG gegen ein Versicherungskonsortium findet am 9. und 11. Januar die Beweisaufnahme statt. "An diesen beiden Tagen sollen bis zu 15 Zeugen vernommen werden", sagte ein Sprecher des Stuttgarter Landgerichts am Montag zu Dow Jones Newswires. Der Stuttgarter Automobilhersteller hat acht Versicherer unter der Führung der US-amerikanischen ACE auf Zahlung von 175 Mio EUR verklagt. Bei den Versicherungsunternehmen handelt es sich dem Sprecher zufolge neben ACE um AXA, HDI, Gerling, Chubb, die Zürcher Versicherungs-AG, XL Insurance und die Basler Versicherung. Mit diesen Unternehmen hat DaimlerChrysler eine sogenannte Directors & Officers-Versicherung abgeschlossen, die für Schäden aus Managementfehlern haftet. Hintergrund ist eine Sammelklage von US-Anlegern, mit denen sich der Stuttgarter Automobilkonzern im August 2003 gegen Zahlung von 300 Mio USD verglichen hatte. Bei der Bekanntgabe des Vergleichs hatte DaimlerChrysler noch mitgeteilt, dass bis zu 200 Mio EUR durch die D&O-Versicherung abgedeckt seien. In der Sammelklage ging es darum, ob der Zusammenschluss der damaligen Daimler-Benz AG mit der Chrysler Corp eine Übernahme oder "Fusion unter Gleichen" gewesen war, und ob damit die Bewertung von Chrysler richtig gewesen ist. Die Aktionäre hatten wie der ehemalige Chrysler-Großaktionär Kirk Kerkorian gegen DaimlerChrysler und den früheren Vorstandsvorsitzenden Jürgen Schrempp geklagt, weil sie sich über die wahren Absichten des Zusammenschluss im Jahre 1998 getäuscht fühlten. Dies hatte Schrempp selbst in einem Zeitungsinterview Ende 2000 angedeutet. Dem Sprecher des Landgerichts zufolge geht es nun darum, ob der Inhalt der Versicherungsverträge erlaubt, die Zahlung zurückzuweisen. Außerdem müsse der Vorsitzende Richter Eberhard Fuchs prüfen, ob DaimlerChrysler möglicherweise bestimmte Informationspflichten gegenüber den Versicherern nicht erfüllt habe. D&O-Versicherungen zahlen in der Regel nicht, wenn etwa grobe Fahrlässigkeit oder bewusstes schuldhaftes Verhalten vorliegt. DaimlerChrysler wollte sich zu dem laufenden Verfahren auf Nachfrage von Dow Jones Newswires nicht äußern. Wahrscheinlich werde der Vorsitzende den Parteien bei den nächsten Verhandlungsterminen einen Vergleich anbieten, so der Sprecher weiter. Sollte dies abgelehnt werden, werde er möglicherweise auch den Termin für eine Entscheidung in diesem Fall festlegen. Der ACE-Hauptbevollmächtigte für Deutschland, Lothar Riedle, wollte sich zu dem Fall nicht äußern, bestätigte aber, dass ein Konsortium unter eigener Führung von DaimlerChrysler verklagt worden ist. Eine Sprecherin von Zurich Financial Services bestätigte, Teil des Konsortiums zu sein. Gerling und HDI wollten sich nicht äußern. Beide Versicherer gehören zur Talanx Gruppe. Chubb, Axa, XL Insurance und die Basler Versicherung waren für kurzfristig für eine Stellungnahme nicht zu erreichen die Basler Versicherung waren für kurzfristig für eine Stellungnahme nicht zu Webseite: http://www.daimlerchrysler.de -Von Matthias Krust und Ulrike Dauer, Dow Jones Newswires, +49 (0)711 22874 12 matthias.krust@dowjones.com DJG/mtk/nas

19.12.2006 - 12:01:09 DaimlerChrysler verklagt Versicherungen auf 175 Mio EUR - StN (korrigierte Fassung) STUTTGART (Dow Jones)--Die DaimlerChrysler AG hat ein Versicherungskonsortium auf Zahlung von 175 Mio EUR verklagt. Dies berichten die "Stuttgarter Nachrichten" in der Donnerstagausgabe. "Wir sind zuversichtlich, dass das Verfahren in unserem Sinne abgeschlossen werden kann", sagte ein Sprecher der Zeitung. Hintergrund ist eine Sammelklage von US-Anlegern, mit denen sich der Stuttgarter Automobilkonzern im August 2003 gegen Zahlung von 300 Mio USD verglichen hatte. Bei der Bekanntgabe des Vergleichs hatte DaimlerChrysler noch mitgeteilt, dass bis zu 200 Mio EUR durch eine D&O-Versicherung abgedeckt seien, die für Schäden aus Managementfehlern haftet. Doch bis heute hätten die beteiligten Versicherungen nicht bezahlt, heißt es in dem Zeitungsbericht. Deshalb habe das DAX-Unternehmen das Konsortium vor dem Stuttgarter Landgericht verklagt. In der Sammelklage ging es darum, ob der Zusammenschluss der damaligen Daimler-Benz AG mit der Chrysler Corp eine Übernahme oder "Fusion unter Gleichen" gewesen war, und ob damit die Bewertung von Chrysler richtig gewesen ist. Die Aktionäre hatten wie der ehemalige Chrysler-Großaktionär Kirk Kerkorian gegen DaimlerChrysler und den früheren Vorstandsvorsitzenden Jürgen Schrempp geklagt, weil sie sich über die wahren Absichten des Zusammenschluss im Jahre 1998 getäuscht fühlten. Dies hatte Schrempp selbst in einem Zeitungsinterview Ende 2000 angedeutet. In dem Verfahren gehe es unter anderem um die Frage, ob verschiedene Obliegenheitsverletzungen vorliegen, DaimlerChrysler also gegen vertraglich festgelegte Versicherungsbedingungen verstoßen hat, schreibt die Zeitung unter Berufung auf das Gericht. D&O-Versicherungen zahlten in der Regel nicht, wenn etwa grobe Fahrlässigkeit oder bewusstes schuldhaftes Verhalten vorliegt. Im Januar sollten insgesamt acht Zeugen geladen werden. Webseite: http://www.daimlerchrysler.de DJG/mtk/nas

19.12.2006 - 11:59:19 DIHK: Euro-Kurs um die 1,30 USD kein Problem ... (zwei) Der verstärkte außenwirtschaftliche Schwung werde dazu beitragen, "den Delleneffekt der Mehrwertsteuererhöhung schneller zu kompensieren", zeigte sich der DIHK-Chefökonom überzeugt. Die Auswirkungen der Mehrwertsteuererhöhung könnten deshalb nach seiner Hoffnung zur Jahresmitte überwunden sein, falls es bei der außenwirtschaftlichen Stärke bleibe. Der höhere Euro-Wechselkurs und der gesunkene Ölpreis sorgten zudem zu Entlastungen auf der Kostenseite und hätten insofern eine bremsende Wirkung auf die Inflation. Nitschke forderte, die Europäische Zentralbank (EZB) solle auch dies in ihre Analyse mit einbeziehen und die Zinsen nicht weiter anheben. "Ich gehe von der Erwartung und der Hoffnung aus, dass die EZB im nächsten Jahr erst einmal nichts machen muss", sagte er. Betrachte man allein die Konjunkturentwicklung, könne man zwar möglicherweise zu dem Schluss kommen, dass weitere Zinserhöhungen nötig seien. "Die EZB sollte aber auf die Fakten schauen", verlangte Nitschke. Ihre Aufgabe sei nicht die Steuerung der Konjunktur, sondern die Kontrolle der Inflation. -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/hab -0-

19.12.2006 - 11:53:04 EU genehmigt Hochtief die Übernahme des Flughafens Budapest BRÜSSEL (Dow Jones)--Die EU-Kommission hat am Dienstag die mehrheitliche Übernahme des Flughafens Ferihegy in der ungarischen Hauptstadt Budapest durch ein Konsortium aus dem deutschen Baukonzern Hochtief, dem kanadischen Investmentfonds Caisse de Depot et Placement du Quebec (CDPQ) und der KfW Bankengruppe freigegeben. Die Käufer erwerben die fast 75-prozentige Beteiligung vom britischen Flughafenbetreiber BAA plc. Hochtief selbst ist mit knapp 50% an dem Käuferkonsortium beteiligt. Die Briten hatten Hochtief Ende 2005 bei der Privatisierung zunächst ausgeschlossen. Der neue Mehrheitseigner bei BAA, die spanische Grupo Ferrovial SA, entschloss sich dann aber zum Weiterverkauf des für rund 1,9 Mrd EUR erworbenen Pakets. Ein Kaufpreis wurde beim Abschluss der Kaufvereinbarung vor zwei Monaten nicht bekannt. Ungarn hatte der Transaktion bereits Anfang November gebilligt. Hochtief ist bislang an den Flughäfen Tirana, Sidney, Athen, Düsseldorf und Hamburg beteiligt. Hochtief will Anfang nächsten Jahres für die Flughäfen in Amman in Jordanien und Enfidha/Monastir in Tunesien. DJG/DJN/rio/nas -0-

19.12.2006 - 11:44:27 UPDATE: ifo signalisiert Hochstimmung in deutscher Wirtschaft (neu: Volkswirte, Marktreaktion) FRANKFURT (Dow Jones)--Das Geschäftsklima in der gewerblichen Wirtschaft Deutschlands hat sich im Dezember überraschend weiter verbessert. Der vom Münchener ifo Institut für Wirtschaftsforschung ermittelte Geschäftsklimaindex stieg auf 108,7 von 106,8 im November. Volkswirte hatten dagegen einen Rückgang auf 106,6 erwartet. Der Index zur Beurteilung der aktuellen Lage erhöhte sich auf 115,3 (113,9). Volkswirte hatten einen Anstieg auf 114,2 prognostiziert. Die Erwartungskomponente wurde auf 102,5 (revidiert 100,2) beziffert. Volkswirte hatten einen gegenüber dem vorläufigen November-Ausweis unveränderten Stand von 100,1 prognostiziert. Das ifo Institut selbst sprach davon, dass sich die deutsche Wirtschaft in der stärksten Boom-Phase seit der Wiedervereinigung 1990 befinde. Alexander Koch von HVB/Unicredit verweist darauf, dass der Index zur Lagebeurteilung den höchsten Stand seit Januar 1991 verzeichnet habe. Die Erwartungskomponente liege zwar deutlich unter ihrem im März 2006 verzeichneten zyklischen Hoch von 105,6, notiere aber weiter über dem langjährigen Mittelwert von 97 Punkten. Insgesamt sei nun davon auszugehen, dass die Unternehmen ihre Geschäftsaussichten für die Zeit nach der Mehrwertsteuererhöhung besser beurteilten als zuletzt. Eine Wachstumsverlangsamung sei zwar unausweichlich, sollte aber begrenzt bleiben. Damit würde die optimistische Sichtweise der Europäischen Zentralbank (EZB) bestätigt, konstatiert Koch "Die deutschen Unternehmen befinden sich weiterhin in absoluter Hochstimmung", befindet Ralph Solveen von der Commerzbank. Offenbar mache sich die schwächere US-Konjunktur bisher nicht bemerkbar, zudem habe die anstehende Mehrwertsteuererhöhung wohl ihren Schrecken verloren, was sich auch an der Stimmungsaufhellung im Einzelhandel zeige. Solveen verweist darauf, dass sich die aktuell gute Stimmung in einem gewissen Widerspruch zu den zuletzt enttäuschenden Zahlen aus der Industrie (Auftragseingang, Produktion) befinde. Es sei wohl davon auszugehen, dass die Zahlen für November wieder etwas besser ausfielen. Die Risiken für die Wachstumsprognose für 2007 von 1,0% hätten sich erhöht. Für den ifo-Konjunkturexperten Klaus Abberger zeigt der jüngste Index-Anstieg, dass sich der Aufschwung in Deutschland "gefestigt fortsetzt". Vor allem die gestiegenen Erwartungen zeigten, dass die Unternehmen davon ausgingen, dass sie die Mehrwertsteuererhöhung zu Beginn des kommenden Jahres einigermaßen gut überstehen würden, sagte Abberger. Der Index zeige, dass die deutsche Wirtschaft zu Ende des Jahres "sehr gut in Schwung" sei. "Die Situation ist sehr gut", sagte Abberger. Auch im verarbeitenden Gewerbe verbesserte sich das Geschäftsklima im Dezember weiter. Zuversichtlicher bewerten die Unternehmen nicht nur die Geschäftslage, sondern zum dritten Mal in Folge auch ihre Perspektiven für die nächsten sechs Monate. Nahezu unverändert gute Chancen rechnen sie sich für das Exportgeschäft aus. Daran konnte auch der weiter gestiegene Außenwert des Euro nichts ändern. Abberger sagte, mit dem momentanen Kurs könne die Wirtschaft offensichtlich leben. Wenn es auf die 1,40 USD zugehe, werde es möglicherweise schwieriger, auch wenn sich eine solche Grenze nur schwer ausmachen lasse. Bereits im unmittelbaren Vorfeld der ifo-Veröffentlichung kletterte der Euro deutlich und stieg nach der Bekanntgabe bis auf 1,3170 USD. -Von Hans Bentzien, Dow Jones Newswires, +49 (0) 69/297 52-310, konjunktur.de@dowjones.com DJG/hab/sgs -0-

19.12.2006 - 11:38:03 DIHK: Euro-Kurs um die 1,30 USD kein Problem für Wirtschaft BERLIN (Dow Jones)--Ein Euro-Kurs auf dem gegenwärtigen Niveau von 1,30 EUR/USD stellt nach Überzeugung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) kein Problem für die deutsche Exportwirtschaft dar. "Bei dem derzeitigen Niveau sehe ich keine Schwierigkeiten", sagte DIHK-Chefvolkswirt Axel Nitschke am Dienstag am Rande einer Veranstaltung zu Journalisten in Berlin. "In puncto Wettbewerbsfähigkeit ist das derzeitige Niveau rund um 1,30 für die Unternehmen machbar", hob er hervor. Problematisch werde es erst bei einer weiteren Kurssteigerung um "fünf bis zehn Prozent", da sich dann die Kalkulationsgrundlage deutlich verändere. Nitschke unterstrich, die gegenwärtige Wirtschaftslage verlaufe besser als von der Kammerorganisation erwartet, und deutete eine Aufwärtsrevision der jüngsten Prognose des DIHK von 1,5% Wachstum der deutschen Wirtschaft im kommenden Jahr an. "Dass Potenzial von 1,5% nach oben besteht, deutet sich schon an", sagte er. Prognosen mit einer "zwei vor dem Komma" auch für 2007 seien jedoch "mutig." Der DIHK will seine neue Prognose im Februar 2007 veröffentlichen. -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/hab -0-

19.12.2006 - 11:31:17 ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung Techem-Vorstand gibt keine Empfehlung zu Übernahmeangeboten ab Der Vorstand der Techem AG gibt zu den vorliegenden beiden Übernahmeangeboten für den Energiedienstleister keine Handlungsempfehlung ab, obwohl aus seiner Sicht die Offerte von BC Partners "insgesamt ... vorzugswürdig" ist. Für den Eschborner MDAX-Konzern bietet die australische Bank Macquarie 55 EUR je Aktie und das Beteiligungsunternehmen BC Partners 52 EUR je Anteilsschein. Bayer-Partner Onyx meldet gemischte Studiendaten zu "Nexavar" Das US-Partnerunternehmen Onyx der Bayer AG hat in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht weitere Studiendaten zu dem Krebsmedikament "Nexavar" bekannt gegeben. Sie sind gemischt ausgefallen: In einer klinischen Phase-II-Studie mit Nierenkrebspatienten, in der das Medikament mit Interferon verglichen wurde, zeigte sich bei beiden Arzneien eine vergleichbare Verlängerung der Überlebenszeit ohne Fortschreiten der Erkrankung. Diese Studie ergab also keine deutliche Überlegenheit von Nexavar. Norddeutsche Affinerie steigert Gewinn 05/06 nur operativ Trotz eines leichten Rückgangs des Nettogewinns will die Norddeutsche Affinerie AG für ihr Ende September abgeschlossenes Geschäftsjahr 2005/06 die Dividende erhöhen. Der größte europäische Kupferhersteller kündigte an, die Ausschüttung solle auf 1,05 EUR je Aktie von zuletzt 1,00 EUR steigen. Der Überschuss vor Anteilen Dritter gab auf 60 Mio von zuletzt 61 Mio EUR nach. Fresenius Proserve verkauft Pharmaplan an Novo Nordisk Die Fresenius AG will die Pharmaplan GmbH an die NNE, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der dänischen Novo Nordisk, verkaufen. Ein entsprechender Vertrag über den Verkauf sei abgeschlossen worden, teilte der Gesundheitskonzern aus Bad Homburg am Dienstag weiter mit. Über den Verkaufspreis sei Stillschweigen vereinbart worden, sagte ein Unternehmenssprecher zu Dow Jones Newswires. Nordex will Profitabilität 2007 verdoppeln Die Nordex AG hat ihren Ausblick für das kommende Jahr konkretisiert. Demnach will der Windkraftanlagenhersteller aus Norderstedt die EBIT-Marge 2007 auf 6% etwa verdoppeln, wie er am Dienstag mitteilte. Für das laufende Jahr strebt Nordex eine Marge von mindestens 3% an. Zugleich soll der Umsatz 2007 um rund 50% auf mehr als 750 Mio EUR steigen. Für dieses Jahr ist ein Umsatzanstieg auf mehr als 500 Mio EUR vorgesehen. Rofin-Sinar sieht 06/07 Umsatzwachstum auf 445-460 Mio USD Die Rofin-Sinar Technologies Inc rechnet im laufenden Geschäftsjahr 2006/07 mit einem Umsatzwachstum auf 445 Mio bis 460 Mio USD. Wie aus der Präsentation zu der Bilanzpressekonferenz am Dienstag in Hamburg hervorgeht, soll das Vorsteuerergebnis dabei 17% bis 19% vom Umsatz betragen. Die Bruttomarge werde bei 41% bis 43% vom Umsatz gesehen. Die effektive Steuerrate wird zwischen 34% und 36% gesehen. Axel Springer übernimmt Mehrheit an schweizerischer Jean Frey Die Axel Springer AG hat für umgerechnet ca 87,2 Mio EUR 99,5% an der schweizerischen Verlagsgesellschaft Jean Frey erworben. Wie Axel Springer am Dienstag mitteilte, ist die Jean Frey AG mit Sitz in Zürich Herausgeberin der schweizerischen Konsumenten- und BeratungszeitschriftZeitschrift 'Beobachter', der TV-Zeitschrift 'TV Star' sowie der Wirtschaftszeitschrift 'Bilanz'. Darüber hinaus verfüge Jean Frey über einen Dienstleistungsbereich für Fachmedien. LSE weist Nasdaq-Übernahmeangebot als unzureichend zurück Die London Stock Exchange Group plc (LSE) hat am Dienstag die Übernahmeofferte der Nasdaq Stock Market Inc auch formal abgelehnt. In einem Aktionärsbrief heißt es, mit den von Nasdaq gebotenen 1243 Pence je Aktie werde der Londoner Börsenbetreiber erheblich zu niedrig bewertet. Die LSE unterfütterte ihre Behauptung mit dem Hinweis, man rechne im laufenden Geschäftsjahr mit einem bereinigten Ergebnis je unverwässerter Aktie von 50,4 Pence. Das entspreche einer Steigerung von immerhin 58%. Die Dividende für das Geschäftsjahr 2006/07 (bis Ende März) werde wenigstens 18 Pence je Anteilsschein ausmachen. Genmab schließt Lizenzabkommen mit GlaxoSmithKline Die dänische Biotechgesellschaft Genmab A/S hat ein weltweit geltendes Abkommen zur Weiterentwicklung und Vermarktung des monoklonalen Antikörpers HuMax-CD20 mit der GlaxoSmithKline plc geschlossen. Genmab erhalte eine Lizenzgebühr von 582 Mio DKK, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Außerdem investiere der britische Pharmakonzern mit Sitz in London 2 Mrd DKK zum Kauf von 4,47 Mio Genmab-Stammaktien. GDF schließt langfristigen Liefervertrag mit russischer Gazprom Die teilstaatliche Gaz de France SA (GDF) hat am Dienstag einen über 24 Jahre laufenden Gasliefervertrag mit der russischen OAO Gazprom geschlossen. Bis 2030 wird Gazprom jährlich 12 Mrd Kubikmeter Erdgas an GDF durchleiten, wie der französische Versorger mitteilte. Nomura Holdings kauft für 888 Mio USD 15% von Fortress Die Nomura Holdings Inc beteiligt sich mit 15% am US- Hedgefondsanbieter Fortress Investment Group LLC. Die japanische Bank erklärte am Dienstag, man wolle die eigene Position bei alternativen Investments verstärken. Der Kaufpreis wurde mit 888 Mio USD angegeben. Die nach Umsatz größte Investmentbank Japans versucht bereits seit einiger Zeit, die eigene Präsenz im Hedgefonds- und im Private-Equity-Geschäft zu erhöhen. DJG/nas

19.12.2006 - 11:27:11 EZB: Marginaler Zuteilungssatz Haupt-Refi-Tender 3,58% FRANKFURT (Dow Jones)--Beim einwöchigen Hauptrefinanzierungsgeschäft der Europäischen Zentralbank (EZB) mit einem Mindestbietungssatz von 3,50% haben sich ein marginaler Zuteilungssatz von 3,58% und ein gewogener Durchschnittssatz von ebenfalls 3,58% ergeben. Die Bietungsspanne lag zwischen 3,50% und 3,62%, wie die EZB am Dienstag mitteilte. Die 370 Institute boten insgesamt 388,525 Mrd EUR, davon wurden 321,5 Mrd EUR bedient. Die Repartierungsquote stellte sich auf 94,9281%. Den weiteren Angaben zufolge belief sich die aktualisierte Schätzung der autonomen Faktoren für den Liquiditätsbedarf auf 262,5 (261,7) Mrd EUR. Die daraus resultierende Benchmarkzuteilung beträgt 317,5 Mrd EUR. Das neue Geschäft mit Fälligkeit am 28. Dezember wird am 20. Dezember valutiert, an dem ein alter Tender über 250,0 Mrd EUR ausläuft. DJG/sgs/hab -0-

19.12.2006 - 10:49:26 ifo/Abberger: Momentaner Euro-Kurs noch keine ... (zwei) Der ifo-Konjunkturexperte Abberger teilt keinesfalls die Einschätzung des französischen Innenministers Nicolas Sarkozy, der den hohen Euro-Kurs am Donnerstag als "ernsthaften ökonomischen Irrtum" bezeichnet hatte. Es gebe im Moment gute ökonomische Gründe für den starken Euro, sagte Abberger. Als solche nannte er etwa die unterschiedlichen Entwicklungen in den USA und in Deutschland oder auch die unterschiedlichen Einschätzungen über die weitere Zinspolitik der Europäischen Zentralbank "Von daher gibt es Basisdaten, die diesen Euro-Kurs rechtfertigen", sagte Abberger. Die EZB habe die "richtigen Schritte eingeleitet". Die Zinsen befänden sich inzwischen auf einem Niveau, auf dem die EZB sich vor weiteren Entscheidungen "anschauen kann, wie es weitergeht". Auf der einen Seite bestünden Unsicherheiten über die weitere Kursentwicklung des Euro, die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und in Europa insgesamt. "Auf der anderen Seite ist der Preisauftrieb nicht so stark, dass unmittelbarer Handlungszwang besteht", sagte Abberger. Von daher könne die EZB schauen, was in den kommenden Monaten passiere. Auch die Ankündigungen der EZB seien derzeit so, dass noch kein konkreter Zinsschritt der EZB unmittelbar zu Beginn des Jahres daraus abgelesen werde könne. "Ich denke, das ist auch richtig so", sagte Abberger. Ob ein Zinsschritt bereits im Frühjahr 2007 erfolgen werde, werde davon abhängen, was zu Beginn des kommenden Jahres an "harten Daten hereinkommt". Erst dann werde festzustellen sein, wie sich die Mehrwertsteuererhöhung tatsächlich in den harten Daten abbilde. "Diese Daten kann die EZB aber erst einmal abwarten", zumal das Zinsniveau momentan annähernd neutral sei und damit die wirtschaftliche Entwicklung weder bremse noch beschleunige, sagte der ifo-Konjunkturexperte Abberger. -Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, beate.preuschoff@dowjones.com DJG/bep/hab -0-

19.12.2006 - 10:48:04 DWS verkauft lokale Fondspalette in Italien an Anima FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bank wird die lokale Fondspalette ihrer Fondstochter DWS in Italien an die dortige Fondsgesellschaft Anima veräußern. Wie die Bank in Mailand bekannt gab, umfassen die Fonds ein verwaltetes Vermögen von rund 7 Mrd EUR. Im Rahmen des Vertrages werde das Vermögen mit einem Faktor von 1,2% bewertet, hieß es weiter. Die DWS wird in Italien nach der Transaktion nur noch ihre internationalen Fonds anbieten. Die Deutsche Bank hat mit Anima allerdings zugleich eine Vertriebsvereinbarung getroffen, so dass die Deutsche-Bank-Privatkunden Zugang zur Anima-Fondspalette erhalten. Die Vertriebsvereinbarung erstreckt sich auch auf das Beraternetzwerk der Bank in Italien, Finanza & Futuro Banca. Die Transaktion bedarf den Angaben zufolge noch der Rücksprache mit den Gewerkschaften sowie der Zustimmung der italienischen Zentralbank und der Kartellbehörde. Ferner muss eine 90-Tage-Frist beachtet werden, die zwischen der Information der Anleger und dem Datum des In-Kraft-Tretens der Fondsfusionen verstreichen muss. Der Abschluss der Transaktion sei für das zweite Quartal 2007 zu erwarten, hieß es. Webseite: http://www.dws.de DJG/ces/brb -0-

19.12.2006 - 10:32:03 ifo/Abberger: Momentaner Euro-Kurs noch keine Belastung BERLIN (Dow Jones)--Der Anstieg des ifo-Geschäftsklimaindex sowohl bei der Lage- wie der Erwartungseinschätzung ist aus Sicht des Konjunkturexperten des Münchner ifo Instituts für Wirtschaftsforschung, Klaus Abberger, ein "deutliches Indiz, dass sich der Aufschwung in Deutschland gefestigt fortsetzt". Vor allem die gestiegenen Erwartungen zeigten, dass die Unternehmen davon ausgingen, dass sie die Mehrwertsteuererhöhung zu Beginn des kommenden Jahres einigermaßen gut überstehen würden, sagte Abberger Dow Jones Newswires am Dienstag nach Veröffentlichung des ifo-Index. Der Index zeige, dass die deutsche Wirtschaft zu Ende des Jahres "sehr gut in Schwung" sei. "Die Situation ist sehr gut", sagte Abberger. Zwar ergäben sich Unterschiede beim Vergleich einzelner Bereiche, da diese unterschiedlich durch die Mehrwertsteuererhöhung belastet würden. Der Einzelhandel werde sicherlich zu Beginn des kommenden Jahres "etwas spüren". Aber im Industriebereich, vor allem bei den Investitionsgüterherstellern und im Maschinenbau, so sei dort doch ein "enorm starkes Geschäft momentan zu beobachten, so dass vor allem hier der Schwung beibehalten wird", sagte der ifo-Konjunkturexperte. Den gegenwärtigen Euro-Kurs wertet Abberger noch nicht als Belastung für die Wirtschaft. "Mit dem momentanen Kurs kann die Wirtschaft offensichtlich leben", sagte Abberger. Die Exporterwartungen seien weiterhin auf sehr gutem Niveau trotz des zuletzt gestiegenen Euro. "Von daher denke ich, dass wir mit dem momentanen Niveau gut leben können", sagte der ifo-Experte. Wenn er auf die 1,40 USD zugehe, werde es möglicherweise schwieriger, auch wenn sich eine solche Grenze nur schwer ausmachen lasse, sagte Abberger. DJG/bep/hab -0-

19.12.2006 - 10:23:59 ifo-Geschäftsklimaindex steigt im Dezember ... (zwei) Die Unternehmen bewerten ihre momentane Geschäftslage demnach noch positiver als im Vormonat, und sie blicken noch optimistischer in die Zukunft als im November. Die deutsche Wirtschaft befinde sich in einem außerordentlich starken Boom wie zuletzt 1990, teilte das ifo Institut mit. Auch im verarbeitenden Gewerbe verbesserte sich das Geschäftsklima weiter. Die bisher schon als überwiegend gut eingestufte Geschäftslage wurde von den Unternehmen abermals günstiger beurteilt. Zuversichtlicher bewerten sie nun zum dritten Mal in Folge auch ihre Perspektiven für die nächsten sechs Monate. Nahezu unverändert gute Chancen rechnen sie sich für das Exportgeschäft aus. Auch im Bauhauptgewerbe, im Einzelhandel und im Großhandel hat sich das Geschäftsklima verbessert. Im Bauhauptgewerbe verschlechterte sich zwar die Einschätzung der aktuellen Lage geringfügig, die Geschäftserwartungen sind aber spürbar optimistischer. Die Einzelhändler stufen ihre aktuelle Geschäftslage ebenfalls minimal weniger günstig ein. Dafür sind sie aber nicht mehr so zurückhaltend bezüglich der Entwicklung in den nächsten sechs Monaten wie noch im November. Die befragten Großhändler berichten von einer deutlich günstigeren Geschäftslage; die Erwartungen an die Geschäftsentwicklung im kommenden halben Jahr verbesserten sich leicht. Webseite: www.cesifo-group.de -Von Hans Bentzien, Dow Jones Newswires, +49 (0) 69/297 52-310, konjunktur.de@dowjones.com DJG/hab -0-

19.12.2006 - 10:23:37 TABELLE/ifo-Geschäftsklimaindex Dezember === Geschäfts- Lage- Erwartungen klima beurteilung Dezember 108,7 115,3 102,5 PROGNOSE 106,6* 114,2 100,1 November 106,8 113,9 100,2r Oktober 105,4r 111,9 99,2 September 105,0r 111,4r 98,9 August 105,0 108,8r 101,4 Juli 105,6 108,7 102,6 Juni 106,8 109,5 104,1 Mai 105,6 107,4 103,9 April 105,9 106,5 105,4 März 105,5 105,4 105,6 Februar 103,5 102,1 104,8 Januar 101,9 99,9 103,9 2005 Dezember 99,5r 98,8r 100,3r - * die Konsensprognosen zu den ifo-Komponenten ergeben beim Einsetzen in die Formel für den "Headline"-ifo einen geringfügig anderen Wert als die Konsensprognose für den "Headline"-ifo - r = revidiert - saisonbereinigte Werte - Basis 2000 = 100 - Quelle Daten: ifo Institut für Wirtschaftsforschung - Webseite: www.ifo.de Die nächsten Veröffentlichungstermine: 25.01.2007 Januar-Daten 23.02.2007 Februar-Daten 27.03.2007 März-Daten 25.04.2007 April-Daten 24.05.2007 Mai-Daten === DJG/12/sgs -0-

19.12.2006 - 10:16:02 ifo-Geschäftsklimaindex steigt im Dezember überraschend weiter MÜNCHEN (Dow Jones)--Das Geschäftsklima in Deutschland hat sich im Dezember erneut überraschend verbessert. Wie das Münchener ifo Institut für Wirtschaftsforschung am Dienstag im Rahmen seines monatlichen Konjunkturtests mitteilte, stieg der Geschäftsklimaindex auf 108,7, nachdem er im Vormonat noch bei 106,8 notiert hatte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Rückgang auf 106,6 erwartet. Der Index zur Beurteilung der aktuellen Lage erhöhte sich auf 115,3, im Vormonat hatte er bei 113,9 gelegen. Volkswirte hatten einen Anstieg auf 114,2 prognostiziert. Die Erwartungskomponente wurde auf 102,5 beziffert, im Vormonat hatte sie bei revidiert 100,2 (vorläufig: 100,1) notiert. DJG/hab/sgs -0-

19.12.2006 - 09:07:48 XETRA-START/DAX tendiert leichter FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt ist am Dienstag mit leichteren Tendenz in die Sitzung gestartet. Bis um 9.03 Uhr sinkt der DAX um 0,6% bzw 41 auf 6.556 Punkte. Händler sprechen von einer längst überfälligen Konsolidierung auf hohem Niveau. Die schwachen Vorgaben vor allem aus Asien lasteten auf dem Markt, heißt es. Einzige Gewinner im DAX sind bislang Deutsche Telekom mit einem Plus von 0,4% auf 13,88 EUR, während SAP um 1,3% auf 157,36 EUR nachgeben. DJG/sug/gos

19.12.2006 - 08:04:59 DE/Erzeugerpreise steigen im November um 4,7% auf Jahressicht WIESBADEN (Dow Jones)--Der Anstieg der deutschen Erzeugerpreise auf Jahressicht hat sich im November erwartungsgemäß wieder leicht beschleunigt. Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,7%, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag berichtete. Ökonomen hatten die Jahresrate genau prognogstiziert. Im Oktober hatte die Jahresveränderungsrate plus 4,6% betragen. Im Vergleich zum Vormonat blieben die Erzeugerpreise im November unverändert, was Volkswirte ebenfalls erwartet hatten. Im Oktober waren sie auf Monatssicht um 0,3% gestiegen. Ohne Energie ist der Index der Erzeugerpreise im November gegenüber dem Vorjahr um 2,9% gestiegen. Die Preise für Mineralölprodukte gingen im November auf Monatssicht um 1,8% zurück. Damit waren Mineralölerzeugnisse dem Bundesamt zufolge auch um 1,8% günstiger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Für einzelne Mineralölprodukte ergaben sich folgende Preisänderungen gegenüber dem Vormonat (beziehungsweise November 2005): leichtes Heizöl minus 6,1% (minus 3,2%), schweres Heizöl minus 2,4% (minus 10,8%), Diesel minus 1,6% (minus 2,1%), Benzin minus 0,3% (minus 1,7%). Demgegenüber liegen die Preise für Strom und Erdgas nach wie vor deutlich über dem Vorjahresniveau. Strom war im November um 10,6% teurer als im November 2005, bei Erdgas lag die Jahresteuerungsrate bei 19,1%. Weiterhin deutlich teurer als im Vorjahr waren auch eine Reihe von Vorleistungsgütern. Nichteisenmetalle legten auf Jahressicht um 31,1% zu (darunter Blei, Zink und Zinn plus 92,7%, Kupfer und Kupferhalbzeug plus 43,1%, Edelmetalle plus 23,6%, Aluminium und Halbzeug plus 11,6%). Metallische Sekundärrohstoffe zogen auf Jahressicht um 28,3%, Nadelschnittholz um 26,2%, Walzstahl um 13,7%, organische Grundstoffe und Chemikalien um 6,0%, Gießereierzeugnisse um 5,7% sowie Kunststoffe in Primärformen um 4,4% an. Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich vor allem Edelmetalle (plus 7,3%), Blei, Zink und Zinn (plus 5,4%), Futtermittel für Nutztiere (plus 1,7%), pflanzliche und tierische Öle und Fette (plus 1,3%), Kaffee (plus 1,3%), Nadelschnittholz (plus 1,3%), anorganische Grundstoffe und Chemikalien (plus 1,2%), Schmuck (plus 0,9%) sowie Maschinen für die Land- und Forstwirtschaft (plus 0,3%). Webseite: www.destatis.de DJG/sgs/ros -0-

19.12.2006 - 08:01:29 TABELLE/DE-Erzeugerpreise November === Index gg Vm gg Vj +/- % November 117,8 0,0 +4,7 PROGNOSE 0,0 +4,7 Oktober 117,8 +0,3 +4,6 September 117,5 -0,3 +5,1 August 117,9 +0,2 +5,9 Juli 117,7 +0,5 +6,0 Juni 117,1 +0,3 +6,1 Mai 116,7 +0,1 +6,2 April 116,6 +1,0 +6,1 März 115,5 +0,5 +5,9 Februar 114,9 +0,7 +5,9 Januar 114,1 +1,2 +5,6 2005 Dezember 112,8 +0,3 +5,2 November 112,5 -0,1 +5,0 - Basis 2000 = 100 - Quelle Daten: Statistisches Bundesamt (Destatis) - Webseite: http://www.destatis.de === DJG/12/ros -0-

19.12.2006 - 07:45:56 Techem-Vorstand gibt keine Empfehlung zu Übernahmeangeboten ab ESCHBORN (Dow Jones)--Der Vorstand der Techem AG gibt zu den vorliegenden beiden Übernahmeangeboten für den Energiedienstleister keine Handlungsempfehlung ab, obwohl aus seiner Sicht die Offerte von BC Partners "insgesamt ... vorzugswürdig" ist. Für den Eschborner MDAX-Konzern bietet die australische Bank Macquarie 55 EUR je Aktie und das Beteiligungsunternehmen BC Partners 52 EUR je Anteilsschein. Techem räumte in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung ein, dass das Gebot von Macquarie für Aktionäre aus finanzieller Sicht attraktiver ist. Anders als bei BC Partners gebe es von Macquarie aber bisher keine verbindlichen Aussagen zur Zukunft von Techem. BC Partners habe jedoch bereits konkrete strategische Maßnahmen zum Erreichen der Wachstumsziele formuliert und weit reichende Zusagen für den Erhalt des Standortes Eschborn und der Arbeitsplätze abgegeben. Auch das finanzielle Angebot sei angemessen, so dass "das Angebot von BC Partners aus Unternehmenssicht insgesamt gegenüber dem Übernahmeangebot von Macquarie derzeit als vorzugswürdig" einzustufen sei. Wegen des attraktiveren Preises von Macquarie gebe der Vorstand derzeit keine Empfehlung dazu ab, das Angebot anzunehmen oder abzulehnen. Sollten sich die Umstände verändern, behalte sich der Vorstand aber vor, eine Handlungsempfehlung abzugeben. DJG/rio/brb

19.12.2006 - 07:42:55 EU will Flüge in Handel mit Emissionsrechten einbeziehen - Welt BERLIN/BRÜSSEL (Dow Jones)--Die EU-Kommission in Brüssel will zur Eindämmung des Kohlendioxidausstoßes die Luftfahrt in den Handel von Verschmutzungsrechten einbeziehen. Dabei sollen alle Starts und Landungen auf dem Gebiet der Europäischen Union (EU) erfasst werden. Flugzeuge mit einem Gewicht von unter 20.000 Kilogramm oder mit weniger als 20 Passagiersitzen sind ausgenommen. Dies berichtet die Tageszeitung "Die Welt" (Dienstagausgabe) unter Berufung auf ein Eckpunkte-Papier der Kommission, das dem Blatt vorliegt. Die Lufthansa erwartet nach Informationen des Blattes von der neuen Regelung Preiserhöhungen von rund 9 EUR pro Ticket für innereuropäische Flüge. Bei Langstreckenflügen könnten sich die Flugkosten laut Experten um bis zu 30 EUR erhöhen. Vor allem US-Fluggesellschaften wollen sich der neuen Regelung widersetzen. Sie fürchten zusätzliche Kosten. Nach den Plänen der EU-Behörde wird ein Teil der Emissionszertifikate kostenfrei vergeben. Die Fluggesellschaften sollen aber auch das Recht erhalten, Emissionsrechte von anderen Branchen zu kaufen. Die genaue Höhe der Verschmutzungsrechte für den Luftfahrtsektor steht noch nicht fest. "Sie richtet sich nach dem durchschnittlichen Ausstoß in der Luftfahrt in den Jahren 2004 bis 2006", heißt es in dem Vorschlag für eine sogenannte Richtlinie, die nach dem Willen der Kommission bis 2011 von den EU-Mitgliedsstaaten umgesetzt werden soll. DJG/ros

19.12.2006 - 07:42:18 DEVISEN/Kurse von japanischer Zinsentscheidung kaum bewegt FRANKFURT (Dow Jones)--Euro und Dollar zeigen sich am Dienstag während des Übergangs vom asiatisch zum europäisch geprägten Devisenhandel zum Yen kaum bewegt, nachdem die japanische Notenbank wie erwartet die Zinsen unverändert gelassen hat. Der Markt warte nun auf die begleitenden Aussagen der Notenbank und mögliche Signale einer Zinserhöhung beim nächsten Treffen im Januar, sagen Marktteilnehmer. Sollten die Kommentare auf eine Zinserhöhung hindeuten, dürfte der Yen zum Dollar zulegen. Unterdessen tendierten andere ostasiatische Währungen leichter, nachdem die Notenbank von Thailand am Vortag rigide Devisenkontrollen auferlegt hat. Der Handel befürchte, auch andere Länder könnten diesem Beispiel folgen, sagen Devisenexperten. Beim Euro-Dollar-Verhältnis sprechen Marktteilnehmer von einer Konsolidierung nach den zuletzt deutlichen Erholungsgewinnen des Dollar und dem Test technischer Unterstützungen des Euro. Der Ausblick für den Euro würde sich gleichwohl erst dann stärker eintrüben, wenn der Euro wiederholt unterhalb von 1,3087 USD aus dem Handel gehen würde, heißt es. Eine Bewegung auf über 1,3188 USD würde dagegen auf der anderen Seite die Perspektiven für den Euro aufhellen. Die Feinunze Gold geht am Morgen mit 616,87 USD um nach einem Nachmittagfixing in London am Montag von 614,00 USD. === Europa New York Europa (7.32) (Fr.Späthandel) (Fr.17.04) EUR/USD 1,3092 1,3100 1,3067 USD/JPY 117,98 118,20 118,16 EUR/JPY 154,45 154,72 154,37 EUR/GBP 0,6698 -- 0,6714 EUR/CHF 1,5997 -- 1,6002 === DJG/gos/reh

19.12.2006 - 07:38:33 Norddeutsche Affinerie kündigt erneute Dividendenerhöhung an DÜSSELDORF (Dow Jones)--Trotz eines leichten Rückgangs ihres Nettogewinns will die Norddeutsche Affinerie AG für ihr Ende September abgeschlossenes Geschäftsjahr 2005/06 die Dividende erhöhen. Der größte europäische Kupferhersteller kündigte am Dienstag an, die Ausschüttung solle auf 1,05 EUR je Aktie von zuletzt 1,00 EUR steigen. Dies werde das Unternehmen der nächsten Hauptversammlung vorschlagen. Dies entspräche einer Ausschüttungsquote von 66% und damit einer Kontinuität in der Dividendenpolitik des Konzerns. Im Geschäftsjahr 2005/06 hatte die Norddeutsche Affinerie ihr operatives Ergebnis verbessert. Das EBIT kletterte auf 111 Mio von zuvor 99 Mio EUR und das Vorsteuerergebnis auf 103 Mio von zuvor 90 Mio EUR. Das MDAX-Unternehmen begründete diese Entwicklung mit einer außergewöhnlichen Entwicklung auf den Metallmärkten, speziell dem Kupfermarkt. Der Kupferpreis hatte "historische Höchststände" erreicht, was den Umsatz des Hamburger Unternehmens auch auf 5,75 Mrd von zuvor lediglich 3,02 Mrd EUR klettern ließ. Belastend wirkten sich dem Bericht des Konzerns zufolge die hohen Energiepreise aus. Auf Nettoebene konnte die Norddeutsche Affinerie ihr Ergebnis auch auf Grund von gestiegenen Steueraufwendungen nicht halten. Der Jahresüberschuss vor Anteilen Dritter gab auf 60 Mio von zuletzt 61 Mio EUR nach. Nach Abzug der Anteile anderer Gesellschafter verblieb ein Ergebnis je Aktie von 1,64 (Vorjahr 1,77) EUR. Mit ihren Ergebnis-Eckdaten lag das Unternehmen leicht unter den Markterwartungen. Die von Dow Jones Newswires befragten Analysten hatten zuvor im Schnitt mit einem EBIT von 116 Mio EUR, einem Vorsteuerergebnis von 107 Mio EUR und einem Jahresüberschuss von 63 Mio EUR gerechnet. Den Umsatz hatten sie dagegen bei lediglich 5,53 Mrd EUR gesehen. Webseite: http://www.norddeutsche-affinerie.de -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/brb

19.12.2006 - 07:32:35 ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung Deutsche Regierung: Suchen keine weiteren EADS-Investoren Die deutsche Regierung sucht keine weiteren Anteilseigner für die European Aeronautic Defence & Space Co NV (EADS). Es hätten genügend Investoren Interesse bekundet, sagte ein Regierungssprecher am Montag. Die Zahl der Investoren, die einen Anteil an dem Luft- und Raumfahrtkonzern erwerben wollten, nannte er nicht. Ehemaliger Siemens-Finanzvorstand weist Vorwürfe zurück - FAZ Der ehemalige Siemens-Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger hat Anschuldigungen zurückgewiesen, er habe in seiner Amtszeit Schmiergeldzahlungen bei Siemens gedeckt. "Ich habe mir nichts vorzuwerfen und habe auch nichts zu verbergen", sagte Neubürger der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ - Dienstagausgabe). H&R Wasag will Kapital um rund 21,5 Mio EUR erhöhen Die H&R Wasag AG hat eine Kapitalerhöhung beschlossen. Wie das SDAX-Unternehmen aus Salzbergen am Dienstag mitteilte, soll das Grundkapital durch die Ausgabe von 8.407.112 Stammaktien um 21.492.440,55 EUR auf 69.850.426,68 EUR erhöht werden. Die neuen Anteilsscheine sollen den Aktionären im Rahmen eines nicht öffentlichen Bezugsangebots im Verhältnis 9:4 angeboten werden. Der Bezugspreis beträgt laut H&R Wasag je 3,00 EUR. Ein Bezugsrechtehandel sei nicht vorgesehen. cash.life sieht wegen Bilanz-Umstellung geringeres EBIT 2006 Die cash.life AG hat ihre Prognose für das Ankaufsvolumen im laufenden Jahr angehoben, beim EBIT jedoch weniger als bisher in Aussicht gestellt. Das Ankaufvolumen werde nun bei 600 Mio bis 630 Mio EUR gesehen, teilte das SDAX-Unternehmen, das auf den Ankauf von Lebensversicherungen spezialisiert ist, am Montag mit. Bisher hatte cash.life Versicherungen für 550 Mio bis 600 Mio EUR ankaufen wollen. Der Umsatz soll im Gesamtjahr über 540 Mio EUR erreichen. ElringKlinger erhöht Gewinnprognose für 2006 Die ElringKlinger AG, Dettingen, wird nach der verabschiedeten Änderung des Körperschaftsteuergesetzes für das Geschäftsjahr 2006 einen Zusatzertrag von rund 5 Mio EUR verbuchen. Für das volle Geschäftsjahr 2006 gehe das Unternehmen zusätzlich zu diesem Ertrag davon aus, die ursprünglichen Jahresziele bei Umsatz und Ergebnis zu übertreffen. Der Motorenentwickler erwartet nach Angaben vom Montag nun einen Anstieg des Konzernumsatzes auf rund 520 (474,6) Mio EUR, ein Plus von 9,1%. Ursprünglich sollte der Konzernumsatz um 5% bis 7% zulegen. Oracle erfüllt Gewinnerwartung und schwächelt beim Wachstum Die Oracle Corp hat ihren Nettogewinn im zweiten Quartal 2006/07 zwar wie erwartet um 21% gesteigert, verzeichnet jedoch im Geschäft mit Datenbanken und Anwendungssoftware eine Abschwächung des Wachstums. Der US-Wettbewerber der deutschen SAP mit Sitz in Redwood Shores wies für die Monate September bis November einen Nettogewinn von 967 Mio USD nach 798 Mio USD im Vorjahr aus. Vor Sonderposten ergaben sich wie von Analysten erwartet 0,22 (0, 19) USD je Aktie, nachdem Oracle zwei Mal in Folge die Erwartungen übertroffen hatte. Biogen Idec meldet Todesfälle nach Rituxan-Einnahme Die Biogen Idec Inc, Cambridge, hat am Montag zwei Todesfälle gemeldet. Die beiden Patienten, die das Mittel Rituxan zur Behandlung der Autoimmunkrankheit Lupus genommen hätten, seien an einer seltenen Infektion des Nervensystems gestorben, teilte der US-Biotechnologiekonzern mit. Rituxan, das Biogen zusammen mit der Roche-Tochter Genentech vermarktet, ist eigentlich ein Medikament gegen Krebs und rheumatische Arthritis und nicht zur Behandlung von Lupus zugelassen. Apollo kauft Immobilienbroker Realogy für 6,6 Mrd USD Die Private-Equity-Gesellschaft Apollo Management LP kauft für rund 6,6 Mrd USD den Immobilienbroker Realogy Corp. Bei der in Parsippany ansässigen Realogy handelt es sich um den weltgrößten Immobilienfranchisegeber, wie das Immobilienunternehmen am Montag mitteilte. DJG/nas

19.12.2006 - 07:11:16 TABELLE/Norddeutsche Affinerie AG - Geschäftsjahr 2005/06 === Norddeutsche Affinerie AG - Hamburg Geschäftsjahr (30.9.) 2005/06 2004/05 Umsatz 5,753 Mrd 3,022 Mrd EBITDA -a 163 Mio 163 Mio EBIT -b 111 Mio 99 Mio Ergebnis vor Steuern 103 Mio 90 Mio Jahresüberschuss -c 60 Mio 61 Mio Ergebnis/Aktie 1,64 1,77 Dividendenvorschlag/Aktie 1,05 1,00 a- Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation. b- Earnings before interest and taxes. c- vor Minderheiten. -Alle Angaben in EUR. Bilanz nach IFRS. === DJG/hei/brb

19.12.2006 - 07:01:01 PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen PRIVATE EQUITY - Die überwiegend angelsächsische Finanzinvestoren sind nicht nur zu einer Macht auf den Kapitalmärkten aufgestiegen. Sie sind inzwischen auch ein bedeutender Arbeitgeber geworden. So haben die Private-Equity-Häuser in den vergangenen vier Jahren in Europa in Firmen investiert, die über eine Million neue Arbeitsplätze geschaffen haben, heißt es in einer Studie. (Handelsblatt S. 1) FLUGLINIEN - Die EU-Kommission weitet den Emissionshandel zunächst lediglich auf europäische Airlines aus, aus Sorge vor internationalen Konflikten. Entgegen früheren Plänen sollen nichteuropäische Fluggesellschaften mit Zielen in Europa nicht von Anfang an in das System integriert werden. Für sie werde eine Übergangsfrist geschaffen, heißt es in einem Vorschlag, den die Kommission morgen vorstellen will. (FTD S. 1) FLUGPREISE - Flugpassagiere müssen wegen höherer Umweltauflagen mit Preiserhöhungen rechnen. Die EU-Kommission will den Kohlendioxydausstoß eindämmen und die Luftfahrt von 2011 an in den Handel von Verschmutzungsrechten einbeziehen. Dabei sollen alle Starts und Landungen auf dem Gebiet der EU erfasst werden. Flugzeuge mit einem Gewicht unter 20 t oder mit wenige als 20 Passagiersitzen sind ausgenommen. Die Lufthansa erwartet Preiserhöhungen von 9 EUR pro Ticket. (Welt S. 11) SKOWAKEI - Der umstrittene slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat eine Politik der Umverteilung angekündigt, um auch ärmere Bevölkerungsschichten am wachsenden Wohlstand des Landes zu beteiligen. Experten fürchten nun eine Lockerung der Haushaltspolitik. (FTD S. 12) TAGESGELD ? Die Banken halten Tagesgeldkunden knapp. Während die Europäische Zentralbank ihren Leitzins in den vergangenen zwölf Monaten um 1,5 Prozentpunkte auf 3,5% erhöht hat, sind die Sätze, die Verbraucher für täglich verfügbares Geld erhalten nur um einen halben Punkt auf durchschnittlich 2,3% gestiegen. (FAZ S. 23) FONDS - Auch im neuen Jahr wollen die Fondsanbieter den Privatanlegern vor allem wertgesicherte Produkte verkaufen. Daneben werden Themenfonds und steueroptimierte Produkte, die die Halbierung des Sparerfreibetrags erträglicher machen sollen, den Markt beherrschen. Das ergab eine Umfrage unter großen deutschen Kapitalanlagegesellschaften. (Börsen-Zeitung S. 2) DJG/pi/ros

19.12.2006 - 06:50:54 PRESSESPIEGEL/Unternehmen SIEMENS - Die Korruptionsaffäre von Siemens hat nun auch den früheren Finanzvorstand Heinz-Joachim Neubürger erreicht. Er habe sich nichts vorzuwerfen und nichts zu verbergen, sagte er. Er habe immer seine Überzeugung zum Ausdruck gebracht, dass es keinerlei Toleranz für Korruption geben dürfe und hart gegen Mitarbeiter, die illegal handelten, vorgegangen werden müsse, sagte Neubürger. Er erwägt juristische Schritte gegen Anschuldigungen. (FAZ S. 11/Süddeutsche Zeitung S. 19) VOLKSWAGEN - Die Investmentbank Dresdner Kleinwort rechnet fest mit einer Übernahme von Volkswagen durch Porsche. Die Analysten begründen ihre Erwartung mit den milliardenschweren Aktienoptionen, die Porsche in seinem Geschäftsbericht ausweist. (FAZ S. 17) EADS - Die Mehrheit des DaimlerChrysler-Aktienpakets am europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS geht an private Investoren. "Es steht fest, dass Privatbanken einen größeren Teil an Anteilen halten werden als öffentlich-rechtliche Geldgeber", sagte ein Regierungsbeamter. Unter Berufung auf Frankfurter Bankenkreise heißt es, dass die privaten Institute 50,1% und die öffentlich-rechtlichen Investoren 49,9% an dem Aktienpaket halten sollen. (Handelsblatt S. 6) HSH NORDBANK - Das Institut verliert ein weiteres Vorstandsmitglied. Ein Sprecher der Bank bestätigte Informationen, wonach der für das Kapitalmarktgeschäft zuständige Vorstand Eckehard Dettinger-Klemm die Bank zum Jahresende verlassen wird. (FTD S. 2) DZ BANK - Dass die Fusion der genossenschaftlichen Zentralbanken in letzter Sekunde geplatzt ist, sorgt in der Finanzszene für große Verwirrung. Nach Angaben von Wolfgang Kirsch, Leiter der DZ Bank, hatten beide Partner alle wichtigen Sachfragen bereits weitgehend gelöst, ebenso die Personalfragen auf Vorstandsebene. Umso unverständlicher ist für Kirsch nun die Absage der WGZ Bank. (Handelsblatt S. 23) DWS - Die Deutsche Bank baut ihr Fondsgeschäft in Europa aus. "Die DWS will von einem deutschen zu einem internationalen Anbieter werden", sagte Stephan Kunze, Europachef der Fondsgesellschaft DWS, die zur Deutschen Bank gehört. (Handelsblatt S. 21) DEUTSCHER RING - Der Versicherer Deutscher Ring baut um. Der Vorstand des Unternehmens wird verkleinert. Der Deutsche Ring hat sich zudem am Finanz- und Versicherungsmakler Alvecon beteiligt. (FTD S. 18) AHLERS - Der Modekonzern Ahlers trimmt die von Hugo Boss gekaufte Luxusmarke Baldessarini auf Wachstum. Der Vertrieb der Männermodemarke wird von München aus auf eigene Beine gestellt und ausgebaut. Eine Zusammenarbeit mit anderen Ahlers-Marken wie Otto Kern soll es nicht geben. Zudem soll ein erstes Flaggschiffgeschäft eröffnen. (Handelsblatt S. 16) ERDEMIR - Der größte türkische Stahlhersteller sucht einen strategischen Partner. Erdemir hat sich als möglicher Kooperationspartner des Weltmarktführers Arcelor Mittal ins Spiel gebracht. (FTD S. 6) MARSH - Der Makler Marsh geht in die Offensive. Der weltgrößte Versicherungsmakler will die Risikoberatung für Großkonzerne kräftig ausbauen und neue Angebote für die Industrie auf den Markt bringen. (FTD S. 17) DJG/pi/brb -0-

19.12.2006 - 06:33:59 TAGESVORSCHAU/19. Dezember 2006 === ***07:00 DE/Norddeutsche Affinerie AG, Jahresergebnis, Hamburg ***07:00 JP/BoJ, Monatsbericht Dezember ***08:00 DE/Destatis, Erzeugerpreise November PROGNOSE: 0,0% gg Vm/+4,7% gg Vj zuvor: +0,3% gg Vm/+4,6% gg Vj ***08:00 DE/Nordex AG, Unternehmensprojektionen für das Geschäftsjahr 2007 (15:00 Conference Call), Norderstedt 09:15 DE/Standard & Poor's Ratings Services, Jahres-PK zum Thema: "Deutschland - Marktentwicklung, ökonomische Trends und Bonität", Frankfurt (A) ***10:00 DE/ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Geschäftsklimaindex Dezember PROGNOSE: 106,6 zuvor: 106,8 ***10:00 DE/ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Geschäftsklimaindex Dienstleistungen Dezember 10:00 DE/Altana AG, ao HV zum Verkauf des Pharmageschäfts an Nycomed (bis 20.12.), Frankfurt ***10:30 DE/Rofin-Sinar Technologies Inc, BI-PK, Hamburg 10:30 DE/Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHT), PK zu DIHT-Vorschlägen zum Bürokratieabbau, Berlin (A) ***11:00 NL/Euronext NV, ao HV zur geplanten Fusion mit der NYSE Group Inc, Amsterdam ***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender ***14:30 US/Erzeugerpreise November PROGNOSE: +0,4% gg Vm zuvor: -1,6% gg Vm Erzeugerpreise ex Nahrung/Energie PROGNOSE: +0,2% gg vm zuvor: -0,9% gg Vm ***14:30 US/Baubeginne November PROGNOSE: +4,3% gg Vm zuvor: -14,6% gg Vm Baugenehmigungen November PROGNOSE: -1,3% gg Vm zuvor: -5,2% gg Vm 15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Langfrist-Refi-Tender Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - US/Morgan Stanley, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 1,77), New York - FI/Bundeskanzlerin Merkel und finnischer Ministerpräsident Vanhanen, Treffen anlässlich der "Stabübergabe" der finnischen an die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, Helsinki (A) - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit - PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call, bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD === DJG/gla/brb -0-



 
   
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