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Montag, 11-Dez-2006
11.12.2006 - 23:09:06
Wall Street schließt gut behauptet - Übernahmespekulationen
NEW YORK (Dow Jones)--Mit leichten Aufschlägen haben die Kurse an Wall
Street zu Wochenbeginn den Handel beendet. Neben dem leicht gefallenen Ölpreis
hätten vor allem erneute Übernahmespekulationen das Sentiment gestützt, sagte
ein Teilnehmer. Allerdings hätten sich die Investoren im Vorfeld der
Zinsentscheidung der Federal Reserve am Dienstag zurückgehalten. Es wird zwar
mehrheitlich mit einer Bestätigung des aktuellen Zinsniveaus von 5,25%
gerechnet, doch wird mit Spannung auf die begleitenden Aussagen gewartet. Der
Blick bei den US-Notenbankzinsen ist nach unten gerichtet, so Experten im
Vorfeld der Fed-Sitzung. Daran dürften auch die etwas über den Erwartungen
ausgefallenen Arbeitsmarktdaten am vergangenen Freitag nichts geändert haben.
Bankvolkswirte sind sich weitgehend einig darüber, dass die Fed noch in der
ersten Hälfte des kommenden Jahres den Leitzins senken wird.
Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) gewann 0,2% bzw 21 Punkte
auf 12.328. Der Nasdaq-Composite kletterte um 0,2% bzw 6 Punkte auf 2.443, der
S&P-500 verbesserte sich um 0,2% oder 3 auf 1.413 Punkte. Umgesetzt wurden 1,32
(Freitag: 1,38) Mrd Aktien. Die Zahl der Kursgewinner betrug 1.996, die der
Kursverlierer 1.344. Unverändert schlossen 133 Titel. Die am Berichtstag
bekannt gegebenen Lagerbestände im US-Großhandel sind im Oktober etwas stärker
als erwartet gestiegen. Wie das Handelsministerium mitteilte, erhöhten sie sich
im Vergleich zum Vormonat um 0,8%. Ökonomen hatten ein Plus von 0,6% erwartet.
Der Einfluss der Daten auf den Handel war allerdings begrenzt, hieß es.
Gestützt wurde der Markt zum Wochenauftakt durch Übernahmespekulationen.
Als
wichtigste Nachricht wurde eine mögliche Übernahme von Sabre Holdings, einem
auf
Reisebuchungen spezialisierten Unternehmen, erachtet. Nach Medienberichten
könnte Sabre bereits in der laufenden Woche aufgekauft werden. Private-Equity-
Unternehmen werden dabei als aussichtsreichste Bieter angesehen. Die Aktie ging
mit einem Aufschlag von 7,4% bei 30,43 USD aus der Sitzung. Citigroup sorgten
mit einem Aktionärstreffen am Donnerstag für Interesse. Laut Medienberichten
ist die Bank an einem Bereich von Prudential interessiert. Die Aktie erhöhte
sich um 2% auf 52,88 USD.
J.P.Morgan Chase erhöhten sich um 1,7% auf 47,55 USD. Die Analysten von
Morgan Stanley haben den Wert auf "Overweight" von zuvor "Equalweight"
heraufgestuft. Zudem wurde das Kursziel auf 53 von 44 USD angehoben. DuPont
schlossen mit einem Plus von 1,1% auf 47,42 USD. Das Unternehmen hat die
Prognosen für 2006 nach oben genommen und plant weltweit den Abbau von 1.500
Arbeitsplätzen. Home Depot gingen nahezu unverändert bei 38,79 USD aus dem
Handel. Das Unternehmen plant den Erwerb einer Mehrheit an dem chinesischen
Unternehmen HomeWay in Höhe von 100 Mio USD.
AT&T legten um 0,6% auf 35,18 USD zu und reagierten damit auf einen
Kommentar von Bear Stearns. Danach könnte die Gesellschaft die Fusion mit
BellSouth bis zum Jahresende abschließen.
DJG/DJN/ros
11.12.2006 - 22:24:00
US-Anleihen notieren im späten Handel etwas fester
NEW YORK (Dow Jones)--Mit leichten Aufschlägen haben sich die US-Anleihen
am Montag im späten New Yorker Handel gezeigt. Die Anleger hätten sich im
Vorfeld der am Dienstag anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank
zurückgehalten, sagte ein Beobachter. Auf der Agenda standen lediglich die
Lagerbestände für den Großhandel im Oktober. Diese sind etwas stärker als von
Volkswirten erwartet gestiegen. Wie das Handelsministerium mitteilte, erhöhten
sie sich im Vergleich zum Vormonat um 0,8%. Ökonomen hatten ein Plus von 0,6%
erwartet. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% legten um 9/32 auf
100-27/32 zu; sie rentierten mit 4,52%. Der mit 4,50% verzinste Longbond
erhöhte sich um 18/32 auf 98-1/32 und rentierte mit 4,62%.
Der Blick bei den US-Notenbankzinsen ist nach unten gerichtet, so Experten
im Vorfeld der Sitzung der Federal Reserve. Daran dürften auch die etwas über
den Erwartungen ausgefallenen Arbeitsmarktdaten am vergangenen Freitag nichts
geändert haben. Bankvolkswirte sind sich weitgehend einig darüber, dass die Fed
noch in der ersten Hälfte des kommenden Jahres den Leitzins senken wird. Für
die Sitzung des Offenmarktausschusses der Fed am Dienstag wird aber noch mit
einer Bestätigung der aktuellen Fed Funds Rate von 5,25% gerechnet.
DJG/DJN/ros
11.12.2006 - 22:19:28
EUREX/Renten-Futures schließen unverändert
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einer unveränderten Tendenz haben die
Renten-Futures am Montag die Sitzung beendet. Der März-Kontrakt des
Bund-Futures schloss auf dem Niveau vom Freitag bei 118,08%. Das Tageshoch lag
bei 118,24% und das Tagestief bei 117,99%. Umgesetzt wurden 771.313 Kontrakte.
Der BOBL-Future gewann 3 Ticks auf 109,85%. Die Aufmerksamkeit sei bereits
stark auf die anstehende Sitzung der US-Notenbank gerichtet, hieß es. Zuvor
dürfte das Geschäft auf der Stelle treten.
Charttechnisch gestaltet sich das Bild für den Bund mit dem Bruch des
Oktober-Aufwärtstrends bei 118,66% nicht mehr ganz so günstig. Die WestLB weist
zudem darauf hin, dass die 30-Tage-Linie bei 118,28% durchbrochen wurde.
Solange der Mai-Aufwärtstrend bei 117,66% aber halte, bleibe der mittelfristige
Ausblick positiv. DJG/mif/ros
11.12.2006 - 21:11:52
Siemens verbucht Sonderaufwendungen wegen Schmiergeldaffäre
MÜNCHEN (Dow Jones)--Bei der Siemens AG führt die Schmiergeldaffäre jetzt
zu einer Anpassung des Ergebnisses für das abgelaufene Geschäftsjahr. Der
Technologiekonzern teilte am Abend mit, für 2006 seien zusätzliche Aufwendungen
von 73 Mio EUR verbucht worden, so dass sich das Ergebnis nach Steuern 2005/06
auf 3,033 Mrd EUR belaufe und nicht wie vor einem Monat bei der
Jahrespressekonferenz berichtet auf 3,106 Mrd EUR.
Grundlage für die Sonderaufwendungen sind die nach internen Untersuchungen
im Zusammenhang mit den Korruptionsvorwürfen vorgenommenen Anpassungen
bestimmter Transaktionen, die zusätzliche Ertragsteueraufwendungen von 168 Mio
EUR für rund sieben Jahre nach sich gezogen haben, wie Siemens erklärte.
Die im Jahresergebnis 2005/06 verbuchten 73 Mio EUR seien dabei den
Geschäftsjahren 2006, 2005 und 2004 zuzuordnen. Die übrigen 95 Mio EUR bezögen
sich auf Zeiträume vor dem Geschäftsjahr 2004 und seien als Verminderung des
Eigenkapitals zum 1. Oktober 2003 berücksichtigt worden.
Webseite: http://www.siemens.de/
DJG/rio
-0-
11.12.2006 - 19:24:20
Eurohypo kritisiert Index-Pläne der Deutschen Börse für REITs
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Commerzbank-Tochter Eurohypo hat die Pläne der
Deutschen Börse kritisiert, Real Estate Investment Trusts (REITs) nur in
eigenen Börsenindizes zu listen. "Die Börse diskriminiert deutsche REITs",
sagte Bernd Knobloch, Vorstandsvorsitzender der Eurohypo, am Montagabend in
Frankfurt. Durch einen eigenen REIT-Index verwehre die Börse großen REITs das
Privileg der Aufnahme in MDAX oder DAX.
Der Frankfurter Börsenbetreiber zwinge große REITs dazu, sich in Luxemburg
anzusiedeln, um zum Beispiel in den MDAX zu kommen, sagte Knobloch. Deutschen
REITs werde dies verwehrt. "Mir ist nicht ganz klar, was die Deutsche Börse
dazu bewogen hat", sagte der Eurohypo-Manager und fügte hinzu, dass REITs in
den USA in Börsenindizes wie zum Beispiel dem S&P-500 gelistet seien.
Früheren Angaben der Deutschen Börse zufolge wird es ein eigenes
Börsensegment für diese steuerbegünstigten Immobilienaktiengesellschaften
geben. Dabei sind ein All-Share-Index und ein Auswahl-Index geplant, die diese
neue Asset-Klasse abbilden sollen. Die Indexberechnungen starten, sobald die
ersten REITs an der Börse gelistet sind.
Die Bundesregierung hat sich Anfang November auf einen Gesetzentwurf für
REITs geeinigt, die demnach rückwirkend zum 1. Januar 2007 eingeführt werden
sollen. Zuvor allerdings muss noch das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren
abgeschlossen werden, was Beobachter im März des kommenden Jahres erwarten.
Webseite: http://www.eurohypo.com/
-Von Simon Steiner, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 116,
simon.steiner@dowjones.com
DJG/sms/rio
11.12.2006 - 19:21:24
Aareal Bank verbucht 2007 Sonderertrag aus Interhotel-Verkauf
WIESBADEN (Dow Jones)--Die Aareal Bank AG profitiert von einem Verkauf bei
ihrer Tochtergesellschaft Interhotel-Gruppe. Wie das Wiesbadener Institut am
Montag mitteilte, gibt die Interhotel-Gruppe ihre Immobilien und die
dazugehörigen Betreibergesellschaften für einen dreistelligen Mio-EUR-Betrag
ab. Die Aareal Bank, die zu etwa 33% an der Interhotel-Gruppe beteiligt ist,
erwartet sich als Ertrag einen höheren zweistelligen Mio-EUR-Betrag. Er werde
im nächsten Jahr in der eigenen Bilanz verbucht.
Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart. Der Verkauf müsse noch
von den zuständigen Kartellbehörden gebilligt werden.
Webseite: http://www.aareal-bank.com/
DJG/rio/abe
11.12.2006 - 18:43:50
UPDATE: Bieterwettkampf um Techem in vollem Gange
(NEU: Aktienkurs, Hintergrund, Details)
Von Torsten Wolf
Dow Jones Newswires
ESCHBORN (Dow Jones)---Die australische Investmentbank Macquarie hat sich
weitere Anteile an der Techem AG gesichert. Weil das etwa 8-prozentige Paket
zum Stückpreis von 55 EUR je Aktie erworben wird, erhöht sich auch der Preis im
laufenden öffentlichen Übernahmeangebot für den Eschborner Energiedienstleister
auf diesen Betrag.
Nach der Mitteilung von Macquarie kletterte der Kurs der Techem-Aktie im
Parkett-Handel deutlich. Gegen 18.05 Uhr wurde das Papier mit 56,35 EUR
gehandelt, nachdem es den Xetra-Handel mit einem Plus von 0,2% gegenüber dem
Vortagesschluss bei 54,81 EUR verlassen hatte. Anleger spekulieren
offensichtlich darauf, dass die Übernahmeschlacht noch weiter geführt wird.
Techem lehnt die Übernahme durch Macquarie bislang allerdings ab.
"Wir müssen das erhöhte Angebot prüfen", sagte Techem-Sprecher Stefan Lutz
am Montagabend. Dann werde Techem dazu Stellung beziehen. Die bisherige
Macquarie-Offerte über 44 EUR je Aktie hatte der Heizkostenabrechner als
unerwünscht klassifiziert und seinen Aktionären von der Annahme des Angebots
abgeraten.
Beim einstigen Anteilseigner BC Partners hat Techem vor rund drei Wochen
Unterstützung gesucht und gefunden. Der Finanzinvestor übertrumpfte daraufhin
als "weißer Ritter" die ursprüngliche Offerte von Macquarie mit 52 EUR je
Aktie. Die australische Bank hielt seinerzeit bereits 17% an Techem. Laut den
Angaben vom Montag verfügt sie nach der neuesten Transaktion mit 27,2% bald
über eine Sperrminorität.
Überraschend ist die aktuelle Entwicklung nicht: Analysten hatten nach dem
Eingreifen von BC Partners mit einer Aufstockung von Macquarie gerechnet. Die
Beobachter halten in einem Übernahmekampf ein Gebot von bis zu 60 EUR je Aktie
für denkbar.
Anders als Macquarie ist BC Partners kein unbekannter Investor für Techem.
1997 hatte der Finanzinvestor eine Mehrheit an Techem übernommen und war dann
2000 per Börsengang wieder ausgestiegen. Stefan Zuschke von BC Partners war
anschließend aber noch längere Zeit im Aufsichtsrat des heutigen
MDAX-Unternehmens verblieben.
Das Angebot von BC Partners bewertet Techem mit knapp 1,3 Mrd EUR, das von
Macquarie lag anfangs bei nicht ganz 1,1 Mrd EUR. Nunmehr zielt die Offerte der
Australier auf einen Unternehmenswert von knapp 1,4 Mrd EUR.
Webseiten: http://www.techem.de/
http://www.heat-beteiligung.de
http://www.macquarie.com/meif2energie
-Von Torsten Wolf, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 112,
torsten.wolf@dowjones.com
DJG/tow/rio
11.12.2006 - 18:35:37
Freundlicher Wochenauftakt an den Börsen in Europa
Die europäischen Aktienmärkte sind freundlich in die neue Woche gestartet.
Händler verwiesen zur Begründung auf gute Vorgaben der internationalen Börsen.
Auch die Korrekturbewegung des Euro stützte den Markt. Besonders gesucht waren
daher Aktien exportorientierter Branchen wie die Automobile. Der Euro-Stoxx-50
kletterte um 0,8 Prozent oder 33 auf 4.053 Punkte, der Stoxx-50 um 0,6 Prozent
bzw 21 auf 3.650. Auf der Konjunkturseite blieb es ruhig. Neue US-Daten zum
Großhandel vermochten den Aktienmarkt nicht zu beeindrucken, da sie für den
Oktober galten.
Goldman Sachs sorgt für Nachfrage im Telekomsektor
Die großen europäischen Telekomtitel tendierten freundlich mit einem
Aufschlag von durchschnittlich 1,1 Prozent, angeführt von France Telecom mit
einem Plus von 2,1 Prozent auf 20,10 EUR. Beobachter führten zur Begründung
einen Kommentar von Goldman Sachs an. Die Bank rechnet in einem strategischen
Ausblick auf 2007 bei den Telekomwerten mit einer starken Entwicklung und riet
zu einer Übergewichtung des Sektors. In einem schwächeren konjunkturellen
Umfeld böte der Sektor defensive Qualitäten.
Stahlwerte gesucht
Kursaufschläge wiesen auch die europäischen Stahlwerte auf. Tata Steel hat
das Angebot für Corus erhöht und zwar um 10 Prozent auf 4,7 Mrd GBP bzw 500 p
je Corus-Aktie. "Mit dem Gegengebot von CSN war klar, dass Tata Steel
nachbessern musste", sagte ein Händler. Corus legten um 4,8 Prozent auf 524 p
zu. Das Bietergefecht zwischen der brasilianischen CSN und Tata Steel dürfte
weitergehen und damit den Sektor insgesamt befeuern. Gestützt wurde der Sektor
außerdem von einem positiven Kommentar von J.P. Morgan.
Technologiewerte von Alcatel-Gewinnen gestützt
Die Technologiewerte stiegen im Schnitt um ein Prozent, allen voran
Alcatel, um 2,4 Prozent auf 10,64 EUR. Ein Marktteilnehmer berichtete von
"Kaufdruck" im Vorfeld einer höheren Gewichtung der Aktie im CAC-40 zum
Wochenende. "In Alcatel sind bereits jetzt Positionsanpassungen zu sehen", so
der Experte.
Übernahmekarusell im Versorgerbereich dreht sich weiter
Die Versorger legten um 0,4 Prozent zu, wobei vor allem Suez von sich Reden
machten. "Der Markt preist weiterhin eine Übernahme von Suez ein", stellte ein
Händler fest. Dieses Szenario sei jedoch "hochspekulativ". Hinzu komme aktuell
der Ausblick auf einen Nettogewinn von 3,5 Mrd EUR im laufenden Jahr. Dies
liegt laut einem Analysten weit über dem Marktkonsens von 2,7 Mrd EUR und weckt
Erwartungen einer höheren Dividende vor der geplanten Fusion mit Gaz de France.
Nach anfänglichen Avancen litten Suez unter Gewinnmitnahmen und gaben um 0,2
Prozent auf 37,94 EUR nach. Gaz de France verloren 0,6 Prozent auf 33,89 EUR.
Unterdessen hat Ibersecurities darauf hingewiesen, dass am Freitag ein
3%-Block in Endesa umgegangen ist, der von einer einzigen Adresse aufgenommen
wurde. Der Gegenwert dieses Blocks entspreche grob dem Kapitalgewinn, den
Acciona aus dem Verkauf des 15%-Anteils an FCC erzielt habe. Sollte Acciona
hinter dem Kauf vom Freitag stecken, würde das Unternehmen nun 23% an Endesa
kontrollieren, so das Brokerhaus. Endesa stiegen um 0,9 Prozent auf 35,79 EUR.
DJG/mif/gos
11.12.2006 - 18:29:39
EUREX/Renten-Futures im späten Handel nachgebend
FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp behauptet tendieren die Renten-Futures am
Montagabend, nachdem sie im Handelsverlauf etwas zurückgefallen sind. Der
März-Kontrakt des Bund-Futures verliert bis 18.20 Uhr 3 Ticks auf 118,05%. Das
Tageshoch liegt bislang bei 118,24% und das Tagestief bei 117,99%. Umgesetzt
wurden rund 756.000 Kontrakte. Der BOBL-Future büßt 2 Ticks auf 109,80% ein.
Händler sprechen von einer anhaltenden Korrekturbewegung. Der Bund war am
Freitag mit dem nachgebenden Euro unter deutlicheren Abgabedruck geraten. Die
Aufmerksamkeit sei bereits stark auf die anstehende Sitzung der US-Notenbank
gerichtet, heißt es. Zuvor dürfte das Geschäft auf der Stelle treten.
Charttechnisch gestaltet sich das Bild für den Bund mit dem Bruch des
Oktober-Aufwärtstrends bei 118,66% nicht mehr ganz so günstig. Die WestLB weist
zudem darauf hin, dass die 30-Tage-Linie bei 118,28% durchbrochen wurde.
Solange der Mai-Aufwärtstrend bei 117,66% aber halte, bleibe der mittelfristige
Ausblick positiv. DJG/mif/gos
11.12.2006 - 18:29:22
Carnival bestätigt Verhandlungen mit TUI
MIAMI (Dow Jones)--Die Carnival Corp hat Gespräche mit der TUI AG
bestätigt, sich zu den konkreten Inhalten allerdings nicht geäußert. Wie der
US-Touristikkonzern am Montag allerdings mitteilte, wird mit TUI nicht wie in
mehreren Presseberichten behauptet, über einen exklusiven Vertrieb von
Carnival-Kreuzfahrten verhandelt.
So sei das Unternehmen derzeit "vollauf zufrieden" mit ihrem
Vertriebsmodell über die deutsche Kreuzfahrt-Marke Aida. Die Gespräche zwischen
TUI und Carnival liefen noch, teilte das US-Unternehmen weiter mit. Sollten sie
zu einer Vereinbarung führen, werde dies umgehend veröffentlicht. Bis dahin
werde Carnival keine weiteren Kommentar zu den Gesprächen abgeben.
Die "Süddeutsche Zeitung" hatte berichtet, der TUI-Vorstand verhandele mit
dem US-Unternehmen über eine Kooperation, in der TUI den Europa-Vertrieb für
die deutsche Marke Aida übernehme. Die Verhandlungen stünden kurz vor dem
Abschluss. Die Pläne sollen dem Aufsichtsrat am kommenden Donnerstag
präsentiert werden, heißt es in dem Bericht.
TUI-Sprecher Robin Zimmermann wollte den Bericht auf Nachfrage nicht
kommentieren. Denkbar wäre eine Kooperation mit Carnival allerdings. So hatte
TUI-Vorstandsvorsitzender Michael Frenzel vor geraumer Zeit geäußert, bis zum
Ende des Jahres würden Optionen zum Einstieg in das Kreuzfahrtmassengeschäft
geprüft.
Da der TUI- Aufsichtsrat am Donnerstag zusammentritt, ist davon auszugehen,
dass er sich auch mit diesem Thema auseinandersetzt. Am Freitag will TUI die
Beschlüsse des Aufsichtsrates zu den verschiedenen Themen mitteilen.
Webseiten: http://www.tui-group.de
http://www.carnival.com
DJG/DJN/abe/rio
11.12.2006 - 18:23:51
XETRA-SCHLUSS/Freundlich - Metro und Autowerte gesucht
FRANKFURT (Dow Jones)--Freundlich ist der deutsche Aktienmarkt am Montag
aus Montag aus dem Handel gegangen. Der DAX legte um 0,7% oder 42 auf 6.469
Punkte zu. Der Gesamtmarkt zeigte sich dabei auf breiter Seite positiv: Von den
30 DAX-Werten legten 22 zu, 8 gaben leicht nach. Umgesetzt wurden rund 5,0 Mrd
EUR nach 5,4 Mrd EUR am Freitag. Gute Vorlagen aus Tokio und Entspannung von
der Euro-Seite sorgten für steigende Kurse. Vor allem die Autowerte
profitierten vom Dollaranstieg. Nachrichtlich blieb der Tag dünn, bis zum
Nachmittag gingen die Umsätze konstant zurück. Technische Analysten sehen den
DAX bei 6.400 und 6.360 Punkten gut unterstützt, beim Jahreshoch von 6.497
Punkten treffe er auf Widerstand.
Die Blicke der Anleger richteten sich bereits auf den großen Verfall an den
europäischen Terminbörsen am kommenden Freitag, wie es hieß. Dieser sei in der
Regel trendverlängernd, so dass die Chance auf neue Jahreshochs weiter erhalten
bleibe. Die US-Konjunkturdaten vom Tage entstammten nur der dritten Reihe und
wurden am Markt als "historische Daten" und damit kaum relevant abgetan.
Tagesgewinner waren Metro, die auf ein neues Jahreshoch sprangen und 4,1%
höher mit 48,66 EUR schlossen. Es habe heftige Anschlusskäufe in der Aktie
gegeben, nachdem der lange Seitwärtstrend mit Widerstand 46,70 EUR übersprungen
worden war, hieß es. Händler sahen darin keinen Zusammenhang mit der üblichen
Börsenlogik, die Käufe in Einzelhändlern in der Vorweihnachtszeit empfehlen.
Tatsächlich gebe es massives Investoreninteresse seit vergangenem Donnerstag
als der Verkauf der Kaufhallen-Immobilien bekanntgegeben worden war. Auch
Deutsche Börse legten erneut um 3,1% zu auf 137,10 EUR. Da es der Börse an
Kooperations- oder Übernahmewilligen fehle, rechne der Handel nunmehr mit einer
Sonderausschüttung des hohen Barmittelbestandes, hieß es im Handel.
Kräftiger nach oben ging es auch für Continental. Die Aktien stiegen um
2,6% auf 89,69 EUR. Händler verwiesen zur Begründung auf angebliches erneutes
Investoreninteresse an dem Unternehmen. Die Stahlaktien profitierten vom
Übernahmestreit um die Corus Group. Nachdem das Unternehmen einen
brasilianischen Mitbewerber gegenüber der indischen Tata Steel bevorzugt, werde
sich Tata nun nach anderen Übernahmezielen umsehen, so die Vermutung im Handel.
ThyssenKrupp gewannen 1,5% auf 32,13 EUR, die im MDAX gelisteten Salzgitter
1,6% auf 97,22 EUR.
Das verlängerte Übernahmeangebot an Scania drückte leicht auf den Kurs der
MAN-Aktie. Sie verlor 0,3% auf 71,03 EUR. MAN hat die Annahmefrist für das
Übernahmeangebot an die Aktionäre der Scania bis zum 31. Januar 2007
verlängert. Gleichzeitig gab MAN bekannt, sich eine syndizierte Kreditlinie von
11 Mrd EUR für die Übernahme gesichert zu haben. "Das entspricht aber in etwa
der Gebotssumme und dürfte deswegen nicht belasten", sagte ein Händler dazu.
Ein deutlich erhöhtes Gebot für Scania sei daraus nicht zu lesen. Lufthansa
schlossen unverändert bei 20,02 EUR. Die Verkehrszahlen des Unternehmens waren
wie erwartet ausgefallen.
Im TecDAX waren die Biotechnologiewerte gesucht. Positive Nachrichten ließen
GPC um 2,5% auf 16,25 EUR und MorphoSys um 3,5% auf 50,20 EUR steigen. Im MDAX
legten ProSieben um 0,9% auf 23,44 EUR zu. Kurz vor Ende der Bietfrist für die
Unternehmensanteile von Haim Saban habe die Aussicht auf gute Gebote für die
Namensaktien getrieben. Nach Kreisemeldungen soll die Dogan-Gruppe rund 30 EUR
je Stammaktie bieten.
DJG/mod/gos
11.12.2006 - 17:52:58
Macquarie erhöht Techem-Beteiligung und den Übernahmepreis
FRANKFURT (Dow Jones)--Die australische Investmentbank Macquarie hat sich
weitere Anteile an der Techem AG gesichert. Weil das etwa 8-prozentige Paket
zum Stückpreis von 55 EUR je Aktie erworben wird, erhöht sich auch der Preis im
laufenden öffentlichen Übernahmeangebot für den Eschborner
Energiedienstleister, wie aus einer Mitteilung der Macquarie European
Infrastructure Fund II (MEIF II) vom Montag hervorgeht. MEIF II und die
Macquarie-Gruppe werden nach Abwicklung der jetzt geschlossenen Vereinbarung
27,2% der Techem-Anteile halten.
DJG/rio/abe
11.12.2006 - 17:46:37
Schering will Zulassung für MabCampath Anfang 2007 erweitern
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Schering AG und die Genzyme Corp wollen Anfang
2007 eine erweiterte Zulassung ihres Präparats MabCampath beantragen. Künftig
sollten auch nicht vorbehandelte Patienten mit chronisch-lymphatischer
B-Zell-Leukämie (B-CLL) MabCampath erhalten können, kündigte Schering am Montag
an. Der Leiter des Schering-Geschäftsbereichs Onkologie, Peter Zündorf,
erklärte, der Nutzen des Präparates als Erstlinien-Therapie sei offensichtlich.
Schering und Genzyme hatten am Montag die Ergebnisse einer internationalen
Phase-III-Studie bekannt gegeben, bei der MabCampath mit Chlorambucil
verglichen wurde. Nicht vorbehandelte B-CLL-Patienten, die mit MabCampath
behandelt wurden, zeigten danach eine längere Überlebenszeit ohne Fortschreiten
der Erkrankung. Damit sei der primäre Endpunkt der Studie erreicht, erklärte
Schering. MabCampath habe das Risiko der Krankheitsverschlechterung oder des
Todes um 42% reduzieren können.
MabCampath habe sich bei der Erstbehandlung signifikant wirksamer als
Chlorambucil gezeigt, betonte auch der Leiter des Onkologie-Geschäfts des
Biotechnologie-Unternehmens Genzyme, Mark Enyedy. Die Nebenwirkungen blieben
zugleich "beherrschbar".
MabCampath hatte bereits 2001 eine Zulassung unter Auflagen erhalten. Die
derzeitige Indikation umfasst die Behandlung der B-CLL bei Patienten, die
bereits mit alkylierenden Substanzen vorbehandelt sind und bei denen eine
Fludarabin-Therapie nicht angeschlagen hat.
Die Bayer-Tochter Schering besitzt weltweit die exklusiven Vermarktungs-
und Verteilungsrechte für das Präparat. Nach Angaben von Zündorf wollen die
Unternehmen in einem nächsten Schritt nun "das vollständige Potenzial dieses
Medikaments in der Kombinations- und Konsolidierungstherapie erforschen".
Webseite: http://www.schering.de
DJG/hei/abe
11.12.2006 - 17:40:00
DEVISEN/Euro auf über 1,32 USD erholt
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist am Montagmittag wieder auf über 1,32
USD geklettert. Händler führen die Erholung auf den Einfluss der über
Erwartungen liegenden Lagerbestände im US-Großhandel zurück. Die Angaben
könnten darauf hindeuten, dass die Nachfrage rückläufig sei. Allerdings sollte
dies nicht überbewertet werden, denn mit der Korrektur am Freitag sei der Euro
stark zurückgefallen und erhole sich hiervon nun etwas.
Im Vorfeld der Sitzung der US-Notenbank am Dienstag dürfte nicht mehr allzu
viel geschehen. Ein Zinsschritt werde nicht erwartet. Mit großer Aufmerksamkeit
würden allerdings die Äußerungen von Ben Bernanke zu den Inflationsgefahren in
den USA und dem Zustand der US-Wirtschaft erwartet. Teilnehmer erhoffen sich
hiervon Hinweise auf die weitere Zinspolitik der US-Notenbank. Technisch
betrachtet liege bei 1,3380 USD ein Widerstand für den Euro, meint ein Analyst.
Allerdings dürfte die stark überkaufte Marktlage den Aufwärtsdrang hemmen.
Der Yen steht unterdessen weiter unter Abgabedruck. Auslöser für die
Bewegung sind geringer gewordene Erwartungen einer Leitzinserhöhung durch die
Bank of Japan schon im Dezember. Die Anleger warten nun mit Spannung auf die
Bekanntgabe des Tankan-Berichts in der laufenden Woche. Sollte dieser schwach
ausfallen, würde damit die Zinserhöhungsfantasie vollkommen aus dem Markt
entweichen. Die Folge dürfte eine sich ausbauende Schwäche des Yen gegen den
Dollar wie auch den Euro sein. Die Feinunze Gold wurde am Vormittag in London
mit 625,50 USD festgestellt, am Nachmittag waren es dann 626,75 USD.
===
Europa Europa Europa
(17.30) (12.55) (8.12)
EUR/USD 1,3216 1,3191 1,3177
USD/JPY 116,97 117,05 116,82
EUR/JPY 154,64 154,40 153,90
EUR/GBP 0,6763 0,6767 0,6753
EUR/CHF 1,5908 1,5909 1,5897
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DJG/mif/gos
11.12.2006 - 17:12:30
Wall Street im Verlauf von Übernahmefantasie gestützt
NEW YORK (Dow Jones)--Etwas fester tendieren die US-Börsen am Montag im
frühen Geschäft. Der Dow-Jones-Index gewinnt gegen 17.00 Uhr MEZ 0,2% oder 28
Punkte auf 12.336. Der Nasdaq-Composite steigt um 0,5% oder 12 Punkte auf
2.449, der S&P-500 legt um 0,3% oder 3 auf 1.413 Punkte zu. Marktteilnehmer
sprechen von einem ruhigen Geschäft. Im Vorfeld der Notenbanksitzung am
Dienstag sei der Handel abwartend. Eine Veränderung des bestehenden
Leitzinsniveaus werde zwar nicht erwartet, doch die Aussagen der Notenbank zur
Lage der US-Konjunktur seien von großem Interesse, zumal die
US-Wirtschaftsdaten zuletzt kein klares Bild zeichneten. Eine zurückhaltende
Einschätzung könnte Hoffnungen auf eine Zinssenkung im nächsten Jahr anheizen.
Gestützt werde der Markt zum Wochenauftakt durch Übernahmespekulationen,
heißt es. Als wichtigste Nachricht wird eine mögliche Übernahme von Sabre
Holdings, einem auf Reisebuchungen spezialisierten Unternehmen, erachtet. Nach
Medienberichten könnte Sabre bereits in der laufenden Woche aufgekauft werden.
Private-Equity-Unternehmen werden dabei als aussichtsreichste Bieter angesehen.
Die Aktie klettert um 6,6% auf 30,20 USD.
Biomet verteuern sich um 4,1% auf 41,52 USD. Auch hier gibt es
Übernahmespekulationen. Laut einem Zeitungsbericht ist Smith & Nephew an dem
Unternehmen interessiert. Die Briten könnten 5 Mrd GBP bieten, heißt es. Auch
Johnson & Johnson, die um 0,3% auf 65,70 USD fallen, werden als weiterer
möglicher Interessent angesehen.
Citigroup sorgen mit einem Aktionärstreffen am Donnerstag für Interesse.
Laut Medienberichten ist die Bank an einem Bereich von Prudential interessiert.
Die Aktie steigt um 1,5% auf 52,62 USD. AT&T gewinnen 0,7% auf 35,21 USD und
reagieren damit auf einen Kommentar von Bear Stearns. Danach könnte die
Gesellschaft die Fusion mit BellSouth bis Jahresende abschließen.
DJG/mif/gos
11.12.2006 - 17:02:16
DaimlerChrysler sieht bei US-Tochter Freightliner 2007 Gewinn
DETROIT (Dow Jones)--Die DaimlerChrysler AG rechnet damit, dass die
US-Tochter Freighliner im kommenden Jahr trotz eines starken Nachfragerückgangs
bei schweren Lkw einen Gewinn ausweist. "Wir sind gut vorbereitet. Deshalb
gehen wir davon aus, dass wir auch 2007 profitabel bleiben", sagte der für das
Lkw-Geschäft verantwortliche Vorstand Andreas Renschler am Montag zu
Journalisten. Der Stuttgarter Automobilkonzern erwartet im US-Markt einen
Volumenrückgang um rund 40% bei schweren Lkw.
Derzeit arbeitet Freighliner laut Renschler daran, die Flexibilität in
allen nordamerikanischen Produktionstätten zu erhöhen. Aufgrund des erwarteten
Rückgangs könnten bis zu 4.000 Stellen gestrichen werden, so der Manager. Zuvor
hatte das Unternehmen bereits bekannt gegeben, dass in Kanada im nächsten Jahr
800 Arbeitsplätze abgebaut würden.
DaimlerChrysler will die Lkw-Aktivitäten wetterfest gegen die
branchenüblichen Zyklen zu machen. In diesem Zusammenhang sollen unter anderem
die Gleichteile über die einzelnen Marken hinweg erhöht werden. Künftig werde
DaimlerChrylser nur noch einen schweren Lkw-Motor anstatt bisher vier Aggregate
bauen, wiederholte Renschler frühere Aussagen.
Webseite: http://www.daimlerchrysler.de/
-Von Terry Kosdrosky of Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 111,
unternehmen.de@dowjones.com
DJG/mtk/rio
11.12.2006 - 17:00:41
ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung
Dufthersteller Symrise startet mit Kursplus am Parkett
Der Symrise AG aus dem niedersächsischen Holzminden ist am Montag der größte
Börsengang des Jahres in Deutschland geglückt. Die Aktie des Anbieters von
Duft- und Geschmacksstoffen kletterte an ihrem ersten Handelstag bis zum
Nachmittag auf gut 18 EUR und notiert damit deutlich über dem Ausgabepreis von
17,25 EUR. Das Emissionsvolumen beträgt rund 1,4 Mrd EUR. Den zweitgrößten
deutschen Börsengang hatte Anfang April die Wacker Chemie AG aus München mit
einem Volumen von 1,2 Mrd EUR durchgeführt.
Siemens beauftragt Anwaltskanzlei mit unabhängiger Untersuchung
Die Siemens AG verstärkt angesichts der laufenden staatsanwaltlichen
Ermittlungen zu Schmiergeldzahlungen und Schwarzen Kassen ihre Bemühungen um
Transparenz und Aufklärung der Vorwürfe. Externe, unabhängige Anti-Korruptions-
und Kontrollexperten sollen die Compliance- und Kontroll-Systeme des Münchener
DAX-Konzerns überprüfen, wie Siemens mitteilte. Der Aufsichtsrat von Siemens,
der Prüfungsausschuss sowie der Vorstand seien von den Vorfällen, die derzeit
von der Münchener Staatsanwaltschaft untersucht werden, äußerst betroffen,
teilte der Konzern mit.
MAN sichert sich neue Kreditlinie über 11 Mrd EUR
Die MAN AG hat mit einem Bankenkonsortium einen Vertrag über eine syndizierte
Kreditlinie über 11 Mrd EUR abgeschlossen. Sie diene zur Unterstützung des
Übernahmeangebots von MAN für den schwedischen Lastwagenherstellers Scania AB,
teilte das Münchener Unternehmen am Montag mit. Geführt werde das Konsortium
von der Citigroup Global Markets, The Royal Bank of Scotland, Bayern LB, WestLB
und Handelsbanken Capital Market. Citigroup und Royal Bank of Scotland
fungieren als Bookrunner.
Düsseldorfer Kanzlei reicht Klage gegen Schering AG ein
Die Düsseldorfer Kanzlei Dreier Riedel Rechtsanwälte hat gegen die Schering AG
Schadensersatzklage wegen angeblicher Verletzung der Ad-hoc-Pflicht beim
Landgericht Berlin eingereicht. Die Kanzlei teilte mit, das Berliner
Unternehmen habe es unterlassen, den Kapitalmarkt unverzüglich über das
Squeeze-out-Einberufungsverlangen von Bayer zu informieren, das am 26.
September erfolgte.
Bayer: Alfimeprase-Studien verfehlen primäre Endpunkte
Der Wirkstoff "Alfimeprase" gegen Blutgerinnsel hat in zwei klinischen
Phase-III-Studien die jeweiligen primären Endpunkte nicht erreicht. Die Bayer
AG und das US-Unternehmen Nuvelo teilten mit, die Aufnahme neuer Patienten in
die beiden Studien werde deshalb zunächst ausgesetzt. Bayer und Nuvelo hatten
im Januar 2006 ein weltweites Entwicklungs- und Vermarktungsabkommen für den
bislang noch nicht zugelassenen Wirkstoff abgeschlossen.
Marke VW legt beim Absatz per November um 11,4% zu
Die Kernmarke des VW-Konzerns hat in den ersten elf Monaten ihren Absatz um
11,4% auf 3,094 Mio Fahrzeuge erhöht. Damit sei per November bereits das
gesamte Vorjahresvolumen der Marke Volkswagen von 3,088 Mio Einheiten
übertroffen worden, teilte der Automobilhersteller mit. Allein im November habe
das Verkaufsvolumen um 11,1% auf 293.000 Einheiten zugelegt. Der VW-Konzern
hatte in der vergangenen Woche bereits ein Absatzplus von 9,9% vermeldet.
Lufthansa steigert im November Passagierzahl um 6,1%
Die Deutsche Lufthansa AG hat im November 4,327 Millionen Passagiere
transportiert und damit 6,1% mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Angebot sei um
4,3% ausgebaut und die Nachfrage um 6,6% erhöht worden, teilte die
Fluggesellschaft am Montag mit. Der Sitzladefaktor sei hierdurch um 1,5
Prozentpunkte auf 74,5% gestiegen. Deutschlands größte Airline hat den
weiteren Angaben zufolge die Auslastung in allen Verkehrsgebieten gesteigert.
E.ON Ruhrgas kündigt Gaspreissenkung zum 1.1.2007 an
Die in Essen ansässige E.ON Ruhrgas AG wird ihre Preise auf der
Großhandelsstufe zum Jahreswechsel senken. Dies bekräftigte der
Vorstandsvorsitzende von Deutschlands größtem Gasunternehmen, Burckhard
Bergmann, in Düsseldorf. Zur Höhe der Preissenkung wollte er sich nicht äußern.
Profitieren würden davon die Weiterverteiler, also Regionalversorger und
Stadtwerke. Grund für die Preissenkung seien die gesunkenen Ölpreise, sagte
Bergmann.
Strabag verbucht Aufträge über 215 Mio EUR in den VAE
Die österreichische Bauholding Strabag SE hat zwei neue Großaufträge in den
Vereinigten Arabischen Emiraten verbucht und ihren Auftragsbestand auf der
arabischen Halbinsel damit auf mehr als 500 Mio EUR ausgebaut. Strabag wird
über die deutsche Tochter Züblin nach einer Mitteilung für 145 Mio EUR in Abu
Dhabi eine Brücke bauen. Für 70 Mio EUR soll in Ras Al Khaimah zudem ein neues
Einkaufszentrum entstehen.
DuPont will bei Sparten-Restrukturierung 1.500 Stellen streichen
Der US-Chemiekonzern DuPont Inc will seine Sparten Pflanzenschutz und Nutrition
umstrukturieren und dabei weltweit rund 1.500 Stellen streichen. Wie das
Unternehmen mitteilte, sollen in diesen Bereichen rund 100 Mio USD jährlich
eingespart werden. Die eingesparten Mittel sollen in wachstumsstärkere
Geschäftsbereiche wie etwa Saatgut investiert werden. Im laufenden vierten
Quartal werde für die Restrukturierung eine Sonderaufwendung von 200 Mio USD
verbucht, so DuPont. Angesichts von Sondererträgen hob der Konzern seine
Ergebnisprognose für 2006 dennoch deutlich an.
DJG/abe
11.12.2006 - 17:00:22
EZB: Euroraum-Finanzsystem weiterhin stark und widerstandsfähig
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht auch
weiterhin die Stabilität des Finanzsystems im Euroraum gewahrt, wenngleich sich
ihrer Auffassung nach das Risikopotenzial in jüngster Zeit vergrößert hat. "Die
Stärke und Widerstandskraft des Finanzsystems im Euroraum ist im vergangenen
halben Jahr bestätigt worden, allerdings hat eine Reihe potenzieller
Risikoquellen an Bedeutung gewonnen", heißt es in dem halbjährlichen
Finanzstabilitätsbericht, der am Montag von EZB-Vizepräsident Lucas Papademos
in Frankfurt vorgestellt wurde.
Die EZB betont, dass aus einigen dieser Gefahrenherde "plausible, aber
wenig wahrscheinliche" Risikoszenarien resultieren könnten. Als mittelfristiges
Risiko für die globale Finanzstabilität betrachtet die EZB vor allem die
Möglichkeit "einer abrupten Auflösung" der globalen
Leistungsbilanzungleichgewichte. Die EZB sieht dieses Risiko nicht nur aufgrund
des weiter wachsenden US-Leistungsbilanzdefizits, "sondern auch, weil sich die
Finanzierung des Defizits mittelfristig als problematisch erweisen könnte".
Die EZB, aber auch andere Institutionen, fürchten, dass eine plötzliche
Anpassung der ungleichgewichtigen Situation scharfe Wechselkursänderungen und
einen starken Anstieg der Kapitalmarktzinsen, vor allem in den USA, zur Folge
haben könnte. Grundsätzlich hält die Notenbank die Wahrscheinlichkeit eines
solchen Szenarios für recht gering. In diesem Zusammenhang merkt sie allerdings
auch an, dass die mit dem Defizit verbundenen hohen Dollar-Währungsreserven -
vor allem in Asien - bereits ein Volumen erreicht hätten, "das vermutlich
größer ist, als für die Abwehr finanzieller Krisen notwendig".
Als eine weitere Risikoquelle für die Finanzstabilität nennt die EZB das
anhaltend starke Kreditwachstum im Nichtbankenbereich. So heißt es vor diesem
Hintergrund, dass es zunehmende Anzeichen für eine Verschlechterung der
Qualität von Unternehmenskrediten gebe, so zum Beispiel ablesbar anhand der
Tatsache, dass mittlerweile die Zahl der Bonitätsherabstufungen die Zahl der
Heraufstufungen übertreffe. Mit Blick auf die privaten Haushalte sieht die EZB
vor allem eine höhere Verwundbarkeit bei Immobilienkrediten in solchen Ländern,
wo womöglich eine stärkere Korrektur zuvor heißgelaufener Häuserpreise drohe.
Schließlich betrachtet die EZB auch die niedrigen Kapitalmarktrenditen und
- auf einigen Märkten - die zu geringen Risikoprämien mit Sorge. Angesichts des
geringen Risikobewusstseins bestehe die Gefahr, so die EZB, dass die
Bewertungen bei einem plötzlichen negativen Ereignis größere Rückschläge
verzeichnen könnten. Eine solche Situation dürfte sich vor allem für Banken,
die in hohem Maße Risiken eingegangen sind, als unangenehm erweisen. Ebenfalls
mit Sorge sieht die EZB die zunehmende Verlagerung von Kreditrisiken in
Bereiche außerhalb des Bankensystems.
Webseite: www.ecb.int
-Von Peter Trautmann, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725-313,
peter.trautmann@dowjones.com
DJG/ptt
-0-
11.12.2006 - 16:41:40
MAN sichert sich neue Kreditlinie über 11 Mrd EUR
FRANKFURT (Dow Jones)--Die MAN AG hat mit einem Bankenkonsortium einen
Vertrag über eine syndizierte Kreditlinie über 11 Mrd EUR abgeschlossen. Sie
diene zur Unterstützung des Übernahmeangebots von MAN für den schwedischen
Lastwagenherstellers Scania AB, teilte das Münchener Unternehmen am Montag mit.
Geführt werde das Konsortium von der Citigroup Global Markets, The Royal
Bank of Scotland, Bayern LB, WestLB und Handelsbanken Capital Market. Citigroup
und Royal Bank of Scotland fungieren als Bookrunner. Zusätzlich zur
Führungsgruppe des Konsortiums stellen laut MAN weitere 24 internationale
Banken finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Kreditfazilität kann mit
unterschiedlichen Laufzeiten von einem Jahr, drei und fünf Jahren in Anspruch
genommen werden.
"Die Transaktion war ein großer Erfolg und deutlich überzeichnet", wird
MAN-Finanzvorstand Karlheinz Hornung in der Mitteilung zitiert. MAN hatte im
September ein Übernahmeangeobt für Scania über 10,3 Mrd EUR vorgelegt, das
jedoch von der schwedischen Gesellschaft als zu niedrig zurückgewiesen worden
war. Ein fusioniertes Unternehmen wäre gemessen am Marktanteil der größte
Nutzfahrzeughersteller in Europa und die Nummer drei weltweit.
Webseiten: http://www.man.de/
http://www.scania.com/
DJG/abe/rio
11.12.2006 - 16:29:15
Siemens beauftragt Anwaltskanzlei mit unabhängiger ... (zwei)
Der Prüfungsausschuss des Siemens-Aufsichtsrates habe die international
tätige Anwaltskanzlei Debevoise & Plimpton LLP mit einer unabhängige
Untersuchung der Compliance- und Kontroll-Systeme von Siemens beauftragt. Die
Kanzlei verfüge über Erfahrungen auf dem Gebiet firmeninterner Untersuchungen
und unterstütze Unternehmen bei der Aufarbeitung behördlicher Ermittlungen. Bei
ihrer Arbeit werde die Kanzlei von dem Abschlussprüfer des Konzerns, KPMG,
begleitet.
Der Prüfungsausschuss habe die Anwälte von Debevoise beauftragt, ihre
Untersuchung unabhängig und umfänglich durchzuführen. Über die Ergebnisse ihrer
Arbeit werden sie direkt an den Prüfungsausschuss berichten.
Zusätzlich werde Debevoise eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
beauftragen, sie bei der Untersuchung der Kontroll-Systeme und der
Einzelsachverhalte mit ihren "Forensic Accounting"-Experten zu unterstützen. Im
Rahmen ihrer Arbeit soll Debevoise auch die Qualität und Leistungsfähigkeit der
Siemens-Compliance-Prozesse überprüfen.
Prüfungsausschuss und Vorstand von Siemens haben zudem den
Anti-Korruptionsexperten und Mitbegründer von Transparency International,
Michael Hershman, zum Compliance-Berater berufen, wie Siemens ausführte. Er
solle den Prüfungsausschuss und den Vorstand bezüglich der künftigen
Ausgestaltung der Compliance-Organisation sowie der Durchführung von Compliance
Reviews beraten.
Zudem werde Hershman bei der Überprüfung und Anpassung der
Antikorruptionskontrollen sowie Antikorruptionsregeln und -richtlinien und der
erforderlichen Kommunikation und Schulung mithelfen. Michael Hershman,
President von The Fairfax Group, gehöre zu den Pionieren der
Korruptionsbekämpfung in der Wirtschaft.
Er war Mitbegründer von Transparency International und gehörte in den
vergangenen elf Jahren dem Vorstand der amerikanischen Sektion der Organsiation
an. Seit sechs Jahren nimmt er zudem die Funktion als Antikorruptionsberater
für den Generalsekretär von Interpol wahr. Hershman war leitendes Mitglied des
Watergate-Ausschusses des US-Senats und stellvertretender Generalprüfer der
US-Agentur für internationale Entwicklung.
Hershman, dem die uneingeschränkte Kooperation der Mitarbeiter sowie
Unabhängigkeit bei seiner Arbeit zugesagt werde, berichte über die Ergebnisse
seiner Arbeit sowohl an den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats als auch an den
Siemens-Vorstand.
Darüber hinaus berufe Siemens einen externen Juristen zum Leiter des
Siemens Compliance Office. Er verfüge über langjährige Erfahrungen in der
Ermittlung von Wirtschaftskriminalität und werde seine neue Funktion im Januar
2007 übernehmen. Siemens hatte jüngst eine unternehmensinterne "Compliance Task
Force" unter der Leitung des Zentralvorstandsmitglieds Jürgen Radomski
eingerichtet.
Diese soll die externen Anti-Korruptions- und Kontrollexperten in ihrer
Arbeit unterstützen und weiterhin intensiv an der Bearbeitung der Sachverhalte
mitwirken. Im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen sagte Siemens der
Staatsanwaltschaft in München erneut umfassende Unterstützung bei ihrer Arbeit
zu.
"Siemens duldet absolut kein ungesetzliches oder regelwidriges Verhalten
von Mitarbeitern. Hier gibt es keinerlei Toleranz", sagte Vorstandsvorsitzender
Klaus Kleinfeld. "Wir setzen auch das Wissen und die Erfahrung externer,
unabhängiger Experten ein, um konkrete Verstöße festzustellen sowie mögliche
Mängel im Siemens-Regelwerk, den Strukturen oder Prozessen aufzuspüren und mit
aller Konsequenz zu beseitigen."
Webseite: http://www.siemens.de/
-Von Torsten Wolf, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 112,
torsten.wolf@dowjones.com
DJG/tow/rio
11.12.2006 - 16:09:44
TAGESVORSCHAU/12. Dezember 2006 - vorläufige Fassung
===
00:50 JP/Großhandelspreise November
08:00 AT/EVN AG, Jahresergebnis (10:00 PK in Wien), Maria
Enzersdorf
***08:45 FR/Handelsbilanz Oktober
09:00 DE/Bundesnetzagentur, PK mit Präsident Kurth anlässlich des
Starts der Versteigerung von Frequenzen für Broadband
Wireless Access (BWA), Mainz (A)
09:00 DE/JP Morgan Chase Bank, PG zum Thema:
"Trends und Entwicklungen im Bereich Mergers & Acquisitions
im Jahr 2006 - was kommt danach?", Frankfurt (A)
***10:00 IT/Industrieproduktion Oktober
PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+3,1% gg Vj
zuvor: -1,0% gg Vm/+1,3% gg Vj
10:00 DE/Talanx AG, PG zum Ausblick auf 2007
(Veranstaltung vom Vorabend), Hannover
***10:30 DE/Deutsche Bank AG, PG zum Kapitalmarktausblick 2007,
Frankfurt
***10:30 GB/Verbraucherpreise November
PROGNOSE: +0,2% gg Vm/+2,6% gg Vj
zuvor: +0,2% gg Vm/+2,4% gg Vj
10:30 DE/Handelsblatt, 14. Jahrestagung zum Thema
Automobilindustrie (bis 14.12.), Frankfurt (A)
***11:00 DE/Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW), Konjunkturprognose
***11:00 DE/ZEW, Konjunkturerwartungen Dezember
PROGNOSE: -25,0 Punkte
zuvor: -28,5 Punkte
***11:00 EU/Eurostat, Leistungsbilanz 3Q (1. Veröffentlichung)
11:00 DE/Zentraler Kreditausschuss (ZKA), PK zum Gutachten
"Bürokratiekosten in der Kreditwirtschaft" sowie den damit
verbundenen Forderungen und Angeboten an die
Bundesregierung, Berlin
***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender
11:30 DE/KfW Bankengruppe, PK zu Kapitalmarktaktivitäten -
Ergebnisse 2006/Ausblick 2007, Frankfurt
***14:30 US/Goldman Sachs Group Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 6,00),
New York
***14:30 US/Handelsbilanz Oktober
PROGNOSE: -63,00 Mrd USD
zuvor: -64,30 Mrd USD
15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven
15:00 RU/Minister für Industrie und Energie, Christenko, PK zum
Projekt Sachalin-2, Moskau (A)
16:00 EU/PK mit Kommissionspräsident Barroso zum Jahresbericht
zu Wachstum und Beschäftigung, Brüssel
***17:00 US/Exxon Mobil Corp, Energy Outlook, Irving
***17:00 US/ISM, halbjährlicher Wirtschaftsausblick
18:00 DE/Club der Wirtschaftspresse, Vortrag von Tellings,
Vorstandsvorsitzender der ING DiBa AG,
(Berichterstattung am Folgetag), München
18:30 DE/Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten, Vortrag von
Hunold, CEO von Air Berlin, zum Thema:
"Air Berlin: Hecht im Karpfenteich - anders als die anderen"
***20:15 US/Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC), Ergebnis der
Sitzung, Washington
Fed-Funds-Zielsatz
PROGNOSE: 5,25%
zuvor: 5,25%
21:00 US/General Electric Co, Annual Outlook Meeting, Fairfield (A)
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH,
Ausschreibung Neuemission zweijährige Bundesschatzanweisung
über 7 Mrd EUR
*** - EU/Europäischer Gerichtshof, Urteil zur Klage der
Bundesregierung gegen Teile der EU-Tabakwerberichtlinie,
Luxemburg
- EU/Europäischer Gerichtshof, Öffentliche mündliche Verhandlung
über die Klage der EU-Kommission gegen das VW-Gesetz,
Luxemburg (A)
- EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der United Biscuits (Holdings) plc durch The Blackstone
Group und PAI Partners, Brüssel
- CH/Swiss International Air Lines, Verkehrszahlen November,
Basel
- ES/Iberia Lineas Aereas de Espana SA, Verkehrszahlen
November, Madrid
- FR/Club Mediterranee SA, Jahresergebnis, Paris
- Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten,
sofern nicht anders gekennzeichnet
- (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig
- *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung
- Uhrzeiten in MEZ
- Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit
- PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call,
bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD
===
DJG/gla
-0-
11.12.2006 - 16:08:32
S&P nimmt Siemens-Ratings von Beobachtungsliste/Ausblick negativ
FRANKFURT (Dow Jones)--Standard & Poor's Ratings Services (S&P) hat die
Lang- und Kurzfrist-Ratings der Siemens AG von der Beobachtungsliste
(CreditWatch) genommen und den Ausblick mit negativ eingestuft. Die Ratings
seien dabei aber bei "AA-" bzw "A-1+" bestätigt worden, teilte die
Ratingagentur am Montag mit.
Ende Juni hatte S&P begonnen, die Siemens-Ratings auf eine Herabstufung zu
überprüfen, nachdem der Technologiekonzern angekündigt hatte, die
Diagnostiksparte der Bayer AG für rund 4,2 Mrd EUR übernehmen zu wollen. Nach
Zukäufen im Volumen von mehr als 3 Mrd EUR im vergangenen Geschäftsjahr, der
DPC-Übernahme für rund 1,5 Mrd EUR und einer Spartenfusion mit Nokia seien die
Maßnahmen zur Kreditsicherung bei Siemens nicht länger mit den Ratings
vereinbar, begründete S&P den Schritt seinerzeit.
S&P-Analystin Maria Bissinger verwies angesichts des negativen Ausblicks
nun erneut auf die derzeit "schwachen Maßnahmen zur Kreditsicherung" in Folge
der Akquisitionspolitik der vergangenen Jahre und den Aufwendungen für die
Konzern-Portfoliobereinigung. Zugleich habe der Konzernumbau allerdings auch
das Risikoprofil des Unternehmens verbessert und werde letztlich die
Profitabilität verbessern und die Ergebnis-Schwankungen geringer ausfallen
lassen, so Bissinger.
Webseite: http://www.standardandpoors.com
DJG/abe/rio
11.12.2006 - 16:07:30
Siemens beauftragt Anwaltskanzlei mit unabhängiger Untersuchung
MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Siemens AG verstärkt angesichts der laufenden
staatsanwaltlichen Ermittlungen zu Schmiergeldzahlungen und Schwarzen Kassen
ihre Bemühungen um Transparenz und Aufklärung der Vorwürfe. Externe,
unabhängige Anti-Korruptions- und Kontrollexperten sollen die Compliance- und
Kontroll-Systeme des Münchener DAX-Konzerns überprüfen, wie Siemens am Montag
mitteilte.
Der Aufsichtsrat von Siemens, der Prüfungsausschuss sowie der Vorstand
seien von den Vorfällen, die derzeit von der Münchener Staatsanwaltschaft
untersucht werden, äußerst betroffen, teilte der Konzern mit. Ungesetzliches
oder regelwidriges Verhalten von Mitarbeitern könne nicht hingenommen werden.
An der Aufklärung der Vorfälle werde sich Siemens mit allem Nachdruck
beteiligen.
In der am Berichtstag abgehaltenen Sitzung legten der Aufsichtsrat, der
Prüfungsausschuss und der Vorstand ein Bündel von Maßnahmen fest, mit denen die
weltweiten Siemens Compliance- und internen Kontroll-Systeme überprüft und
verbessert werden sollen, wie Siemens ausführte.
DJG/tow/abe
11.12.2006 - 15:37:51
Ex-VW-Personalvorstand Hartz steht ab Mitte Januar vor Gericht
BRAUNSCHWEIG (Dow Jones)--Der ehemalige VW-Personalvorstand Peter Hartz
muss sich ab Mitte Januar vor dem Landgericht Braunschweig wegen Untreue und
Begünstigung verantworten. Als Prozesstage seien zunächst der 17. und 25.
Januar 2007 vorgesehen, teilte das Landgericht am Montag mit. Zur Verhandlung
sind keine Zeugen und keine Sachverständigen geladen.
Hartz wird Untreue in 44 Fällen vorgeworfen. Im Zentrum der Vorwürfe stehen
Bonuszahlungen an den langjährigen VW-Betriebsratsvorsitzenden Klaus Volkert.
Dieser soll von 1994 bis 2005 neben seinem Gehalt von Hartz bewilligte
Sonderzahlungen von insgesamt 1,95 Mio EUR erhalten haben, ohne das dies bei VW
offen gelegt wurde. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft wurde Volkert das
Geld allein im Hinblick auf seine Position als mächtigster VW-Betriebsrat
gewährt.
Bei einer Verurteilung wegen Untreue drohen Hartz bis zu fünf Jahre Haft.
Die VW-Affäre war im Juni 2005 ins Rollen gekommen. Kurz darauf waren Volkert
und Hartz zurückgetreten.
DJG/rio
-0-
11.12.2006 - 15:28:32
EUREX/Renten-Futures tendieren gut behauptet
FRANKFURT (Dow Jones)--Gut behauptet tendieren die Renten-Futures am
Montagnachmittag und weisen damit gegenüber dem Handelsstart kaum Veränderungen
auf. Der März-Kontrakt des Bund-Futures steigt bis 15.20 Uhr um 9 Ticks auf
118,17%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,24% und das Tagestief bei 117,99%.
Umgesetzt wurden rund 560.000 Kontrakte. Der BOBL-Future gewinnt 5 Ticks auf
109,87%. Der Bund war am Freitag mit dem nachgebenden Euro unter deutlicheren
Abgabedruck geraten, doch hat sich die Gemeinschaftswährung mittlerweile wieder
etwas stabilisiert. Die Aufmerksamkeit sei bereits stark auf die anstehende
Sitzung der US-Notenbank gerichtet. Zuvor dürfte das Geschäft auf der Stelle
treten, heißt es.
Charttechnisch gestaltet sich das Bild für den Bund mit dem Bruch des
Oktober-Aufwärtstrends bei 118,66% nicht mehr ganz so günstig. Die WestLB weist
zudem darauf hin, dass die 30-Tage-Linie bei 118,28% durchbrochen wurde.
Solange der Mai-Aufwärtstrend bei 117,66% aber halte, bleibe der mittelfristige
Ausblick positiv.
DJG/mif/gos
11.12.2006 - 15:04:05
Insolvenzverwalter sieht für BenQ allein ... (zwei)
Ein Sprecher der IG Metall sagte, es gebe vier bis fünf potenzielle
Investoren für BenQ Mobile. Im Mittelpunkt der Betriebsversammlung hätten
Informationen Pragers über die vereinbarte Transfergesellschaft für
Beschäftigte des insolventen Unternehmens gestanden. Für Unmut in der
Belegschaft sorge die Haltung von Siemens, dass Mitarbeiter, die gegen den
Betriebsübergang der damalige Handysparte auf die taiwanische BenQ Widerspruch
eingelegt hätten, keine Ansprüche an die Beschäftigungs- und
Qualifizierungsgesellschaft geltend machen könnten.
Sie sollten nach dem Willen von Siemens nur dann Leistungen erhalten, wenn
sie ihre Widersprüche zurückzögen. Betroffen seien knapp 1.000 BenQ-Leute,
sagte der Gewerkschaftsvertreter. Nach Angaben von Pragers Sprecherin haben
inzwischen mehr als 400 der insgesamt 3.000 Mitarbeiter anderswo eine neue
Stelle gefunden.
DJG/stm/rio
11.12.2006 - 14:54:01
US-Anleihen starten gut behauptet
NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Anleihen sind am Montag gut behauptet in den
Handel in New York gestartet. Gegen 14.38 Uhr MEZ legen zehnjährige Titel mit
einem Kupon von 4,625% um 3/32 auf 100-21/32 zu und rentieren mit 4,54%. Der
mit 4,50% verzinste Longbond gewinnt 5/32 auf 97-22/32 und rentiert mit 4,64%.
DJG/gos
11.12.2006 - 14:42:38
Düsseldorfer Kanzlei reicht Klage gegen Schering AG ein
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Düsseldorfer Kanzlei Dreier Riedel
Rechtsanwälte hat gegen die Schering AG Schadensersatzklage wegen angeblicher
Verletzung der Ad-hoc-Pflicht beim Landgericht Berlin eingereicht. Die Kanzlei
teilte am Montag mit, das Berliner Unternehmen habe es unterlassen, den
Kapitalmarkt unverzüglich über das Squeeze-out-Einberufungsverlangen von Bayer
zu informieren, das am 26. September erfolgte.
Der Beherrschungsvertrag mit dem viel niedrigeren Barabfindungsangebot sei
aber erst am 27. Oktober wirksam geworden, so dass etliche Aktionäre - wie auch
der klagende Minderheitsaktionär - dieses niedrigere Angebot angenommen hätten,
obwohl bereits feststand, dass zeitnah ein höheres Angebot an die Aktionäre zu
unterbreiten war, erklärte Peter Dreier.
Bayer hatte am 5. Dezember die Barabfindung im Rahmen des Squeeze-Out der
Schering-Minderheitsaktionäre auf 98,98 EUR festgelegt. Sie fällt damit höher
aus als das zuvor aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages
veröffentlichte Abfindungsangebot von 89,36 EUR je Schering-Aktie.
Aktionären, die das niedrigere Angebot angenommen hätten, sei durch die
unterlassene Information, dass der Hauptaktionär bereits im September das
Verlangen nach einem Zwangsausschluss geäußert habe, ein Schaden von mindestens
10 EUR je Aktie entstanden.
Hinzuzurechnen sei noch die Ausgleichszahlung in Höhe von 3,62 EUR je
Aktie. Die Schering-Aktie müsste demzufolge 102,60 EUR wert sein. Nach
Auffassung der Kanzlei hätte unverzüglich nach dem Einberufungsverlangen am 26.
September eine Ad-hoc-Mitteilung erfolgen müssen. Dreier erklärte, man strebe
gegen Schering ein Musterverfahren an.
Webseiten: http://www.schering.de
http://www.dreier-riedel.de
DJG/rib/rio
11.12.2006 - 14:07:15
E.ON erwartet für Gasversorgung im Winter entspanntere Situation
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die E.ON AG erwartet in diesem Winter keine
Probleme bei der Gasversorgung in Deutschland. Angesichts des derzeitigen
Wetters seien die Gasspeicher "rammelvoll", sagte Konzernvorstand Burckhard
Bergmann am Montag in Düsseldorf. Dies sei eine gute Basis für die anstehenden
Wochen - zumindest für das erste Quartal 2007. Er sei "zuversichtlich" für
diesen Winter.
Bergmann verwies darauf, dass die Versorgungslage in Russland dennoch
angespannter geworden sei. Dies sei aber nicht einseitig die Schuld von
Gazprom, betonte er. Es gebe in Russland einen wachsenden Gasbedarf, der auch
durch das starke Wirtschaftswachstum getrieben sei. Mehr als 50% der russischen
Stromversorgung basiere auf den Einsatz von Gas. Hinzu komme, dass das Erdgas
in Russland noch sehr billig sei. Die jetzt beschlossene Liberalisierung des
russischen Strom- und Gasmarktes bis 2011 sei daher der richtige Weg.
E.ON ist mit 6,43% an Gazprom beteiligt. Bergmann ist Mitglied des
Direktorenrates des russischen Gasmonopolisten. Die E.ON Ruhrgas AG importiert
rund 50% des in Deutschland verbrauchten Erdgases und ist damit mit Abstand das
größte deutsche Gasunternehmen.
Webseite: http://www.eon.com
-Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14,
andreas.heitker@dowjones.com
DJG/hei/kth/hab
-0-
11.12.2006 - 14:06:23
E.ON kündigt Wettbewerbsinitiative ... (drei)
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos begrüßte den Maßnahmenkatalog als
wichtigen Beitrag zur Belebung des Wettbewerbs am Gasmarkt. "Die angekündigten
Maßnahmen setzen an wichtigen Stellschrauben für mehr wettbewerbliche Dynamik
am Gasmarkt an", erklärte er in einer Mitteilung. "Offenbar hat E.ON/Ruhrgas
unsere Signale verstanden." Nun müssten auch die anderen Gasnetzbetreiber
diesem Beispiel folgen.
Webseite: http://www.eon.com
http://www.bmwi.de
.
. -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 - 13872 14,
andreas.heitker@dowjones.com
. (Andreas Kißler hat an diesem Bericht mitgewirkt)
. DJG/hei/brb/ank/rio
11.12.2006 - 14:04:46
UPDATE/Bayer: Alfimeprase-Studien verfehlen primäre Endpunkte
(NEU: mit weiteren Details)
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Wirkstoff "Alfimeprase" gegen Blutgerinnsel hat
in zwei klinischen Phase-III-Studien die jeweiligen primären Endpunkte nicht
erreicht. Die Bayer AG und das US-Unternehmen Nuvelo teilten am Montag mit, die
Aufnahme neuer Patienten in die beiden Studien werde deshalb zunächst
ausgesetzt. Bayer und Nuvelo hatten im Januar 2006 ein weltweites Entwicklungs-
und Vermarktungsabkommen für den bislang noch nicht zugelassenen Wirkstoff
abgeschlossen.
Bayer hält für das Enzym, das Blutgerinnsel durch einen speziellen
Wirkmechanismus schnell auflösen soll, die weltweiten Vertriebsrechte außerhalb
der USA. Beide Studien hätten auch wichtige sekundäre Endpunkte nicht erreicht,
heißt es in der Mitteilung weiter. Die Studiendaten sollen auf einem der
nächsten Fachkongresse vorgestellt werden.
In einer der beiden Studien war das Mittel zur Behandlung der akuten
peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) geprüft worden, in der
anderen zur Behandlung von Katheterverschlüssen. Die erste Studie zielte darauf
ab, dass mit dem Medikament innerhalb von 30 Tagen ein offener
gefäßchirurgischer Eingriff vermieden werden kann. In der zweiten sollte das
Medikament die Funktion von verschlossenen Kathetern innerhalb von 15 Minuten
nach Verabreichung wiederherstellen. Beide Ziele wurden mit Alfimeprase nicht
erreicht.
Nuvelo-CEO Ted W. Love erklärte, zusammen mit Bayer sollten nun weitere
Analysen vorgenommen werden. Zudem werde mit Experten gesprochen, wie mit der
Entwicklung von Alfimeprase fortgefahren werden könne; einschließlich der
Möglichkeit einer geänderten Dosierung und Verabreichung.
Schätzungen zufolge leiden in Europa und den USA fast 25 Millionen Menschen
an der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Viele davon sterben an einem
Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zu dieser Krankheit laufen bei der Schering AG
und der Division Pharma der Bayer HealthCare AG, die derzeit zusammengelegt
werden, drei Projekte. Neben Alfimeprase untersucht Bayer in der
fortgeschrittenen klinischen Entwicklung den Gerinnungshemmer "Rivaroxaban".
Schering entwickelt eine hoch auflösende Bildgebung für die Gefäßdiagnostik.
Webseite: http://www.bayer.de/
-Voon Richard Breum, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 - 13872 15,
Richard.Breum@dowjones.com
DJG/rib/rio
11.12.2006 - 14:04:44
Regierung: 2006 kein Abschluss von Steinkohle-Gesprächen
BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung erwartet in diesem Jahr nach
Auskunft eines Regierungssprechers keinen Abschluss der Gespräche über die
Zukunft der deutschen Steinkohleindustrie. "Anfang nächsten Jahres werden die
Gespräche sehr intensiv fortgesetzt und dann auch absehbar abgeschlossen",
sagte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg am Montag bei einer
Pressekonferenz in Berlin. Bei einem Spitzentreffen am Donnerstag dieser Woche
sei noch kein Abschluss der Gespräche zu erwarten. "Die Gespräche werden diese
Woche fortgesetzt, aber nicht abgeschlossen", sagte Steg.
Bei dem Treffen in dieser Woche soll über Experteneinschätzungen zu den
noch umstrittenen Punkten gesprochen werden. Steg nannte ein mögliches
Auslaufen des Steinkohlebergbaus, einen Börsengang der RAG mit ihren
Beteiligungsgesellschaften sowie ein eventuelles Stiftungsmodell als offene
Fragen.
-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118,
andreas.kissler@dowjones.com
DJG/ank/kth
-0-
11.12.2006 - 14:01:41
Germanwings steigert Passagierzahl im November um 14,3%
KÖLN (Dow Jones)--Der zur Deutschen Lufthansa AG, Frankfurt, gehörende
Billigflieger Germanwings hat im November seine Passagierzahlen um 14,3% auf
535.237 (468.443) gesteigert. Der Sitzladefaktor sei um 0,4 Prozentpunkte auf
78,1% (77,7%) ausgebaut worden, teilte die Airline am Montag mit.
Webseite: http://www.germanwings.com
DJG/kib/rio
-0-
11.12.2006 - 14:00:47
Kartellamt hat Bedenken gg Übernahme von Saar Ferngas ... (zwei)
Das Bundeskartellamt kommt zu dem vorläufigen Ergebnis, dass die
entsprechenden Gasmärkte ungeachtet der Schritte zur Marktöffnung in der Praxis
weiterhin massiv gegen Wettbewerb durch Drittlieferanten abgeschottet sind. Der
Zusammenschluss würde insbesondere die bestehende marktbeherrschende Stellung
der Saar Ferngas verstärken, da deren Gasabsatz durch die hinzutretenden
RWE-Beteiligungen an Weiterverteilern abgesichert würde, heißt es in der
Mitteilung der Behörde.
Auch bei der Belieferung von Endkunden lägen auf verschiedenen Märkten die
Voraussetzungen für eine Untersagung vor. Im Strombereich käme es nach
vorläufiger Einschätzung des Bundeskartellamt zur Verstärkung der
marktbeherrschenden Stellung, die RWE hier gemeinsam mit E.ON innehabe.
Kartellamtspräsident Ulf Böge erklärte, das Bundeskartellamt habe mehrfach
darauf hingewiesen, dass zum Erhalt von wettbewerbsfähigen Strukturen keine
weiteren "Marktverschließungseffekte" eintreten dürften. Dies wäre mit diesem
Zusammenschlussvorhaben nach bisheriger Bewertung aber zu befürchten.
"Wenn die Unternehmen diese Befürchtung nicht ausräumen können, wäre das
Vorhaben zu untersagen", so Böge. Die Unternehmen haben Gelegenheit, bis zum
18. Dezember Stellung zu nehmen.
Webseite: http://www.bundeskartellamt.de
DJG/rib/rio
11.12.2006 - 13:51:19
Abgeordneter: Beirat der Netzagentur nominiert Kurth, Kindler
(korrigierte Fassung)
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Beirat der Bundesnetzagentur hat nach Angaben
eines seiner Mitglieder den Behördenpräsidenten Matthias Kurth für eine erneute
Amtszeit vorgeschlagen. Zugleich sei der Ministerialbeamte Johannes Kindler am
Montag als Vizepräsident der Regulierungsbehörde nominiert worden, sagte der
SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Dörmann und bestätigte damit Informationen von
Dow Jones Newswires. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, dem die
Personalvorschläge nun formell unterbreitet würden, habe im Vorfeld bereits
klargemacht, dass Kurth und Kindler Verträge über fünf Jahre bekommen sollten.
Die Frage der Amtszeit war bis zuletzt strittig. Die Union war zunächst
dafür, Kurths Vertrag nur um zwei Jahre zu verlängern. Außerdem waren CDU/CSU
und SPD vorige Woche noch gegen den Vorschlag des
Bundeswirtschaftsministeriums, Kindler als Vizepräsidenten einzusetzen, und
hatten sich für ein erneutes Mandat des Amtsinhabers Martin Cronenberg
ausgesprochen. Kindler ist derzeit Ministerialdirigent im Bundeskanzleramt und
leitet dort die Gruppe "Industrie, Innovation, Energie, Außenwirtschaft,
Finanzmärkte". Diese ist neben Energiefragen auch für die Telekommunikations-
und Postpolitik zuständig. Vom Beirat der Bundesnetztagentur lag zunächst keine
offizielle Stellungnahme vor.
Webseite: http://www.BNetzA.de
-Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213,
TMT.de@dowjones.com
DJG/stm/hab
-0-
11.12.2006 - 13:44:47
Lufthansa steigert im November Passagierzahl um 6,1%
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt, hat im
November 4,327 Millionen Passagiere transportiert und damit 6,1% mehr als im
Vorjahreszeitraum. Das Angebot sei um 4,3% ausgebaut und die Nachfrage um 6,6%
erhöht worden, teilte die Fluggesellschaft am Montag mit. Der Sitzladefaktor
sei hierdurch um 1,5 Prozentpunkte auf 74,5% gestiegen.
Deutschlands größte Airline hat den weiteren Angaben zufolge die Auslastung
in allen Verkehrsgebieten gesteigert. In Europa wurden 6,3% mehr Passagiere
befördert, die verkauften Sitzkilometer stiegen um 10%. Sie übertrafen damit
die Angebotsausweitung von 8,7%. Der Sitzladefaktor erhöhte sich um 0,7
Prozentpunkt auf 62,2%.
Im Verkehrsgebiet Amerika wurde das Angebot um 2,4% ausgeweitet, der
Verkauf stieg um 4%. Die Auslastung erhöhte sich somit um 1,2 Prozentpunkte auf
81,2%. Im Verkehrsgebiet Asien/Pazifik zählte die Airline 5,8% mehr Gäste an
Bord. Einer Kapazitätsausweitung von 0,9% stand ein Absatzplus von 5,9%
gegenüber. Somit stieg der Sitzladefaktor um 4 Prozentpunkte auf 82,4%. Das
Verkehrsgebiet Naher Osten/Afrika verzeichnete bei den Passagieren ein Plus von
5,6% und eine Zunahme der Auslastung um 1,2 Prozentpunkte auf 72%.
Lufthansa Cargo beförderte im November 159.000 t Fracht und Post und
verbuchte damit ein Plus von 2,5%. Der Absatz übertraf mit 8,3% das um 4,8%
ausgeweitete Angebot, so dass der Fracht-Nutzladefaktor um 2,2 Prozentpunkte
auf 71% stieg. Vor allem im Verkehrsgebiet Asien/Pazifik seien mit einem
Zuwachs von 8,5 Prozent die höchsten Mengensteigerungen verzeichnet worden,
hieß es weiter.
Webseite: http://www.lufthansa.com
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/bam
-0-
11.12.2006 - 13:36:15
Abgeordneter: Beirat der Netzagentur nominiert Kurth, Kindler
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Beirat der Bundesnetzagentur hat nach Angaben
eines seiner Mitglieder den Behördenpräsidenten Matthias Kurth für eine erneute
Amtszeit vorgeschlagen. Zugleich sei der Ministerialbeamte Johannes Singhammer
am Montag als Vizepräsident der Regulierungsbehörde nominiert worden, sagte der
SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Dörmann und bestätigte damit Informationen von
Dow Jones Newswires. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, dem die
Personalvorschläge nun formell unterbreitet würden, habe im Vorfeld bereits
klargemacht, dass Kurth und Kindler Verträge über fünf Jahre bekommen sollten.
Die Frage der Amtszeit war bis zuletzt strittig. Die Union war zunächst
dafür, Kurths Vertrag nur um zwei Jahre zu verlängern. Außerdem waren CDU/CSU
und SPD vorige Woche noch gegen den Vorschlag des
Bundeswirtschaftsministeriums, Kindler als Vizepräsidenten einzusetzen, und
hatten sich für ein erneutes Mandat des Amtsinhabers Martin Cronenberg
ausgesprochen. Kindler ist derzeit Ministerialdirigent im Bundeskanzleramt und
leitet dort die Gruppe "Industrie, Innovation, Energie, Außenwirtschaft,
Finanzmärkte". Diese ist neben Energiefragen auch für die Telekommunikations-
und Postpolitik zuständig. Vom Beirat der Bundesnetztagentur lag zunächst keine
offizielle Stellungnahme vor.
Webseite: http://www.BNetzA.de
-Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213,
TMT.de@dowjones.com
DJG/stm/hab
-0-
11.12.2006 - 13:23:52
EZB/Quaden: Noch keine Festlegung auf Zinsschritte 2007
BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich nach
Angaben von EZB-Ratsmitglied Guy Quaden noch nicht auf eine Fortsetzung ihres
Zinserhöhungskurses im kommenden Jahr festgelegt. Die Zinsschritte des Jahres
2006 hätten sich als kluge Entscheidungen erwiesen, sagte Quaden am Montag.
Viele Beobachter hätten befürchtet, "Frankfurt" würde die europäische
Konjunktur abwürgen, dabei habe die EZB nichts anderes getan als auftragsgemäß
die Inflationserwartungen zu stabilisieren. "Jeder muss heute zugeben, dass wir
Recht hatten", betonte der Gouverneur der belgischen Nationalbank.
Zugleich wies Quaden die Kritik aus Frankreich an der EZB-Politik zurück.
Französische Spitzenpolitiker hatten zuletzt gefordert, die EZB müsse bei ihrer
Zinspolitik stärker den Forderungen gewählter Politiker Gehör schenken. Die
Schuld an einer schwachen Wirtschaftsentwicklung auf die Zentralbank zu
schieben, habe vor allem in Wahlkampfzeiten Tradition, sagte Quaden.
Überdies warnte das EZB-Ratsmitglied davor, die möglichen Folgen der
aktuellen Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar zu überschätzen. Volatile
Wechselkurse seien zwar unerwünscht, aber es gebe keinen Grund für eine
"anhaltende Panik".
DJG/DJN/hab/apo
-0-
11.12.2006 - 13:22:52
E.ON kündigt Wettbewerbsinitiative ... (zwei)
Eine genaue Investitionshöhe für die gesamten Maßnahmen nannte Bergmann
nicht. Er verwies aber darauf, dass allein für die Umstellung der IT
Investitionen eines hohen zweistelligen Mio-EUR-Betrags oder sogar noch mehr
nötig machten.
Im Einzelnen wird die E.ON-Tochter Gastransport im Zuge der angekündigten
Konzerninitiative drei ihrer vier Marktgebiete zum 1. Oktober 2007
zusammenlegen. Künftig soll es nur noch ein Marktgebiet für hochkalorisches
Erdgas (H-Gas) und eines für niedrigkalorisches Gas (L-Gas) geben. "Der
Netzzugang in Deutschland erhält mit diesem Schritt eine neue Qualität",
betonte Bergmann.
Der Zugang zum deutschen Gasnetz war von Branchenvertretern in der
Vergangenheit wiederholt als zu kompliziert kritisiert worden. Derzeit gibt es
noch 19 verschiedene Marktgebiete. Nach Einschätzung von Bergmann wird die
Reduzierung der E.ON-Gebiete auch den Druck auf die anderen Unternehmen
verstärken, ebenfalls zu einer Vereinfachung des Netzzugangs beizutragen. Der
Konzern werde außerdem auch im Gasbereich zusätzliche Leitungskapazitäten an
den Grenzen schaffen und hier in den Ausbau investieren.
E.ON führt nach den Worten von Bergmann zurzeit auch Gespräche mit
Energiebörsen, um den Ausbau des Börsenhandels mit Erdgas weiter auszubauen.
Die bereits Anfang Oktober eingeführte konzerneigene Internet-Handelsplattform
"Choise Market" habe den kurzfristigen Gashandel in Deutschland bereits in
kurzer Zeit "spürbar belebt", sagte der Vorstand. In den ersten zwei Monaten
seien über diese Plattform schon 40 Mio Kubikmeter Erdgas gehandelt worden.
Webseite: http://www.eon.com
-Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14,
andreas.heitker@dowjones.com
DJG/hei/brb
11.12.2006 - 13:15:57
Kartellamt hat Bedenken gg Übernahme von Saar Ferngas durch RWE
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Das Bundeskartellamt hat rechtliche Bedenken gegen
die geplante Übernahme der Saar Ferngas AG durch die RWE Energy AG, die knapp
77% der Anteile erwerben will. Nach derzeitiger Einschätzung würde der
Zusammenschluss zur Verstärkung marktbeherrschender Stellungen beim Strom- und
Erdgasabsatz führen, teilte die Behörde am Montag mit.
DJG/rib/brb
11.12.2006 - 13:12:57
IPO-KALENDER/Börsenkandidaten 2006/07 (Stand 11.12.06)
===
=--------------------------------------
Aovo Touristik AG, Hannover
1. Handelstag: 22. Dezember
Branche: Touristik-Dienstleistungen
Segment: Freiverkehr
Konsortium: Baader
Zeichnungsfrist: 5. bis 12. Dezember
Preisspanne: 5,00 bis 7,00 EUR
Anzahl Aktien: 210.000
Nettoemissionserlös: rund 1,2 Mio EUR
=--------------------------------------
Biogas Nord AG, Bielefeld, Dezember
Branche: Biogasanlagen
Segment: Entry Standard
Konsortium: Close Brothers Seydler,
Weserbank
Emissionsvolumen: 5 Mio bis 10 Mio EUR
Öffentliches Angebot: nein - Privatplatzierung
=--------------------------------------
Nanocrypt AG, Stuttgart, 2006
Branche: Nanotechnologie
Segment: Open Market
=--------------------------------------
HanseYachts AG, Greifswald, 2006
Branche: Segelboothersteller
Konsortium: M.M. Warburg
=--------------------------------------
eMind AG, Ingelheim, 2006
Branche: Online-Shop-Systeme
Segment: Open Market
=--------------------------------------
AVW Immobilien AG, Buxtehude, 2006/07
Branche: Immobilien
Segment: Geregelter Markt
Emissionsvolumen: im unteren dreistell.
Mio-EUR-Bereich
=--------------------------------------
Juragent AG, Berlin, Januar 2007
Branche: Prozessfinanzierer
Segment: Entry Standard
Konsortium: Baader
=--------------------------------------
Pfaff Industrie Maschinen AG, Kaiserslautern,
Januar 2007
Branche: Nähmaschinen
Segment: Freiverkehr
=--------------------------------------
Altira AG, Frankfurt, Januar 2007
Branche: Asset-Management
Segment: Entry Standard
Konsortium: VEM Aktienbank
Emissionsvolumen: 10 Mio EUR
=--------------------------------------
Ariston Real Estate AG, München, Anfang 2007
Branche: Immobilien
Segment: General Standard
Konsortium: Baader
=--------------------------------------
Pemeas GmbH, Frankfurt, 1Q 2007
Branche: Brennstoffzellen
Konsortium: Equinet
=--------------------------------------
GATE AG, Luxemburg, Frühjahr 2007
Branche: Biodiesel
Konsortium: Dt. Bank, Goldmann Sachs,
Sal. Oppenheim
=--------------------------------------
Amitoso AG, Leipzig, Frühjahr 2007
Branche: Software
Segment: Entry Standard
Emissionsvolumen: rd. 3 Mio EUR
=--------------------------------------
eCircle AG, München, Frühjahr 2007
Branche: Marketing-Software
Segment: Prime Standard
Konsortium: Sal.Oppenheim
=--------------------------------------
Wacker Construction Equipment AG, Frühjahr 2007
Branche: Baumaschinen
=--------------------------------------
RAG AG, Essen, 2Q 2007
Branche: Energie, Chemie, Bergbau
Konsortium: Morgan Stanley
=--------------------------------------
Ista International GmbH, Essen, 1H 2007
Branche: Energiedienstleister
Konsortium: Goldman Sachs, Dt. Bank
=--------------------------------------
Gravis AG, Berlin, 1H 2007
Branche: Computerhandel
=--------------------------------------
Zanox.de AG, Berlin, 2Q/3Q 2007
Branche: Internet-Marketing
Segment: Prime Standard
Emissionsvolumen: 350 Mio bis 450 Mio EUR
=--------------------------------------
Art Estate AG, Hamburg, Mitte 2007
Branche: Kunsthandel, -fonds
=--------------------------------------
Heidelberg Pharma AG, Genf, 2007
Branche: Biotechnologie
=-------------------------------------
Solarwatt AG, Dresden, 2007
Branche: Solarmodule
Konsortium: Dt. Bank
=--------------------------------------
Gardena Holding AG, Ulm, 2007
Branche: Gartengeräte
=-------------------------------------
ecodasa AG, Berlin, 2007
Branche: Biodiesel
Segment: Prime Standard
Konsortium: Hypovereinsbank
Emissionsvolumen: rund 100 Mio EUR
=--------------------------------------
Steico AG, Feldkirchen, 2007
Branche: Dämmstoffe
Segment: Entry Standard
Konsortium: Commerzbank,
BayernLB, HSBC
Emissionsvolumen: zweistell. Mio-EUR-Betrag
=--------------------------------------
Corpus Immobiliengruppe 2007
Branche: Immobilien
Segment: Prime Standard
Konsortium: Morgan Stanley, Dt. Bank
=--------------------------------------
Gerresheimer Glas, Düsseldorf, 2007
Branche: Verpackungen
=--------------------------------------
New Yorker, Braunschweig, 2007
Branche: Mode
=--------------------------------------
Tom Tailor GmbH, Hamburg, 2007
Branche: Mode
=--------------------------------------
Navigon AG, Hamburg, 2007
Branche: Software
Konsortium: Dt. Bank (Lead), Cazenove,
Sal. Oppenheim
=--------------------------------------
PFW Aerospace AG, Speyer, 2007
Branche: Zulieferer Luftfahrtindustrie
Konsortium: Dt. Bank
Emissionsvolumen: rund 175 Mio EUR
=--------------------------------------
FranconoWest AG, Frankfurt, 2007
Branche: Immobilien
=--------------------------------------
Deutsche Rohstoff AG, Frankfurt, 2007
Branche: Beteiligungen
=--------------------------------------
Deutsche Annington, 2007
Branche: Wohnimmobilien
Konsortium: Dt.Bank, Morgan Stanley
=--------------------------------------
Polis AG, Berlin, 2007
Branche: Immobilien
=--------------------------------------
Curacyte AG, Leipzig, 2007
Branche: Biotechnologie
=--------------------------------------
Neckermann, Frankfurt, 2007
Branche: Versandhandel
=--------------------------------------
Hinweis: In der Tabelle werden sowohl von den Unternehmen angekündigte
Börsenpläne als auch bislang nicht offiziell bestätigte Informationen zu IPOs
berücksichtigt. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
===
DJG/hru
11.12.2006 - 13:06:04
TABELLE/Deutsche Lufthansa AG - Verkehrszahlen November 2006
===
MONAT SITZ-/NUTZLADEFAKTOR FLUGGÄSTE SITZKILOMETER
Konzern Fracht Passage absolut angeb verkauft
November 72,4/+1,0 71,0/+2,2 74,5/+1,5 4,327 11,768 8.771
Oktober 71,4/+0,3 66,9/-0,1 75,6/+1,6 4,936 13,060 9,870
September 73,8/+1,6 68,4/+4,5 78,7/+0,2 5,081 12,815 10,086
August 71,3/+1,0 65,1/+4,7 76,5/-1,1 4,730 13,183 10,084
Juli 73,1/+1,5 65,8/+3,1 79,1/+0,7 4,970 13,227 10,457
Juni 72,7/+1,0 66,8/+3,2 78,0/+0,2 4,800 12,598 9,826
Mai 70,2/+0,8 65,2/+2,0 74,5/+0,6 4,849 13,062 9,735
April 70,7/-0,3 66,6/+0,0 74,5/+0,2 4,457 12,137 9,042
März 71,2/+0,4 70,0/+4,2 72,9/-1,9 4,252 11,965 8,724
Februar 69,7/+0,3 69,7/+3,5 70,4/-1,3 3,586 10,406 7,321
Januar 68,6/-0,5 64,9/+1,3 72,0/-1,3 3,639 11,129 8,009
Dezember 69,9/-0,7 69,1/-2,2 71,2/+0,6 3,714 10,830 7,707
November 70,7/-0,5 68,8/-0,6 73,1/+0,9 4,095 11,283 8,249
- Sitz-/Nutzladefaktor in %;
Veränderung gg Vorjahr in Prozentpunkten.
- Fluggäste in Millionen.
- Sitzkilometer in Mrd.
===
DJG/kib/brb
11.12.2006 - 13:00:19
Europas Börsen profitieren von freundlichem Umfeld
Die europäischen Aktienmärkte tendieren am Montagmittag etwas fester.
Händler verweisen auf die guten Vorgaben aus Japan und den nachgebenden Euro
als Antriebsfaktoren. Besonders gesucht sind daher auch Aktien
exportorientierter Branchen wie die Automobile. Der Euro-Stoxx-50 klettert
gegen 12.50 Uhr MEZ um 0,6 Prozent oder 26 auf 4.046 Punkte, der Stoxx-50 um
0,5 Prozent bzw 18 auf 3.647. Der Euro-Stoxx-50 sei technisch bei 3.980 Punkten
unterstützt und treffe bei 4.040 Zählern auf einen Widerstand. Auf der
Konjunkturseite ist es ruhig. Auf der Agenda stehen am Nachmittag US-Daten zum
Großhandel. "Das sind Oktober-Zahlen, die die Märkte voraussichtlich nicht
bewegen werden", sagt ein Teilnehmer.
Goldman Sachs sorgt für Nachfrage im Telekomsektor
Die großen europäischen Telekomtitel tendieren freundlich mit einem
Aufschlag von durchschnittlich 0,5 Prozent, angeführt von France Telecom mit
einem Plus von 0,9 Prozent auf 19,78 EUR. Beobachter führen zur Begründung
einen Kommentar von Goldman Sachs an. Die Bank rechnet in einem strategischen
Ausblick auf 2007 bei den Telekomwerten vor dem konjunkturellen Szenario mit
einer starken Entwicklung und rät zu einer Übergewichtung des Sektors. In einem
schwächeren konjunkturellen Umfeld böte der Sektor defensive Qualitäten.
Stahlwerte gesucht
Kursaufschläge weisen auch die europäischen Stahlwerte auf. Tata Steel hat
das Angebot für Corus erhöht. Die Inder haben den Preis um 10 Prozent auf 4,7
Mrd GBP bzw 500 p je Corus-Aktie aufgestockt. "Mit dem Gegengebot von CSN war
klar, dass Tata Steel nachbessern musste", sagt ein Händler. Corus legen in
Amsterdam 5 Prozent auf 7,77 EUR zu. Das Bietergefecht zwischen der
brasilianischen CSN und Tata Steel dürfte daher weitergehen. Gestützt wird der
Sektor außerdem von einem positiven Kommentar von J.P. Morgan.
Technologiewerte von Alcatel-Gewinnen gestützt
Die Technologiewerte steigen im Schnitt um 1 Prozent, allen voran Alcatel um 2
Prozent. Ein Marktteilnehmer berichtet von "Kaufdruck" im Vorfeld einer höheren
Gewichtung der Aktie im CAC-40 zum Wochenende. "In Alcatel sind bereits jetzt
Positionsanpassungen zu sehen", so der Experte. Die Versorger legen um 0,3
Prozent zu, wobei vor allem Suez von sich Reden machen, "Der Markt preist
weiterhin eine Übernahme von Suez ein", stellt ein Händler fest. Dieses
Szenario sei jedoch "hochspekulativ". Hinzu komme aktuell der Ausblick auf
einen Nettogewinn von 3,5 Mrd EUR im laufenden Jahr. Dies liegt laut einem
Analysten weit über dem Marktkonsens von 2,7 Mrd EUR und weckt Erwartungen
einer höheren Dividende vor der geplanten Fusion mit Gaz de France. Nach
anfänglichen Avancen leiden Suez am Mittag aber unter Gewinnmitnahmen, sie
geben um 0,7 Prozent auf 37,72 EUR nach. Gaz de France verlieren 1,2 Prozent
auf 33,68 EUR.
US-Tochter ist Ahold nicht hold
Ahold zeigen sowohl zum Gesamtmarkt als auch zum Sektor der europäischen
Handelskonzerne relative Schwäche. Laut einem Bericht der "Financial Times"
sieht sich die US-Tochter Foodservice einer neuen Klage ausgesetzt, Kunden zu
hohe Rechnungen gestellt zu haben. Dies komme für Ahold zu einem ungünstigen
Zeitpunkt, so die Zeitung, da Ahold US Foodservice verkaufen wolle. Ahold
verlieren 0,1 Prozent auf 7,51 EUR.
DJG/mif/bek/gos
11.12.2006 - 12:55:28
UCB: Annahmequote bei Schwarz-Pharma-Gebot bislang bei über 76%
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Dem belgischen Pharmaunternehmen UCB sind bis zum
Ende der ersten Frist des Übernahmeangebots an die Aktionäre der Schwarz Pharma
AG am 8. Dezember nach der bisherigen Auszählung mehr als 76% des
Aktienkapitals angedient worden. Das Unternehmen teilte am Montag auf seiner
Internetseite weiter mit, das endgültige Ergebnis werde am kommenden Donnerstag
veröffentlicht.
Eine Schwarz-Pharma-Sprecherin hatte bereits am Freitag gesagt, dass eine
zweite Annahmefrist vom 15. Dezember bis zum 28. Dezember läuft. Ende September
hatten die Hauptgesellschafter von Schwarz Pharma mit UCB die Übernahme
vereinbart.
Die Familienaktionäre, die bisher 59,2% der Aktien halten, hatten das
Übernahmeangebot für ihre rund 28,4 Mio Aktien am vergangenen Montag
angenommen. UCB bietet für jede Aktie von Schwarz Pharma 50 EUR in bar und
0,8735 neue eigene Aktien. Die EU hat der Übernahme bereits zugestimmt.
Webseiten: http://www.schwarzpharma.de
http://www.ucb-group.com
DJG/rib/nas
11.12.2006 - 12:30:39
E.ON Ruhrgas kündigt Gaspreissenkung zum 1.1.2007 an
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die in Essen ansässige E.ON Ruhrgas AG wird ihre
Preise auf der Großhandelsstufe zum Jahreswechsel senken. Dies bekräftigte der
Vorstandsvorsitzende von Deutschlands größtem Gasunternehmen, Burckhard
Bergmann, am Montag in Düsseldorf. Zur Höhe der Preissenkung wollte er sich
nicht äußern.
Profitieren würden davon die Weiterverteiler, also Regionalversorger und
Stadtwerke. Grund für die Preissenkung seien die gesunkenen Ölpreise, sagte
Bergmann. Dies sei auch der Beweis, dass die Ölpreisbindung "keine
Einbahnstraße" sei. Eine weitere Preissenkung sei zum 1. April möglich, sagte
Bergmann.
Webseite: http://www.eon-ruhrgas.de
-Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14,
andreas.heitker@dowjones.com
DJG/hei/brb
11.12.2006 - 12:25:31
Bayer: Studie mit Alfimeprase erreicht primäre Endpunkte nicht
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Wirkstoff "Alfimeprase" gegen Blutgerinnsel hat in
zwei klinischen Phase-III-Studien die jeweiligen primären Endpunkte nicht
erreicht. Die Bayer AG und das US-Unternehmen Nuvelo teilten am Montag mit, die
Aufnahme neuer Patienten in die beiden Studien werde deshalb zunächst
ausgesetzt. Bayer und Nuvelo hatten im Januar 2006 ein weltweites Entwicklungs-
und Vermarktungsabkommen für das Medikament in spe abgeschlossen.
Bayer hatte für das Enzym, das Blutgerinnsel durch einen speziellen
Wirkmechanismus schnell auflösen soll, die weltweiten Vertriebsrechte außerhalb
der USA erhalten.
DJG/rib/brb
11.12.2006 - 12:24:50
Marke VW legt beim Absatz per November um 11,4% zu (zwei)
Die Marke VW hält damit weiterhin Kurs auf ihr Jahresabsatzziel. Wie Dow
Jones Newswires Ende November berichtet hatte, rechnet der Markenvorstand im
laufenden Jahr mittlerweile mit einer prozentual knapp zweistelligen
Zuwachsrate. Im vergangenen Jahr hatte die wichtigste und mit Abstand
absatzstärkste Marke von Europas größtem Automobilhersteller die Auslieferungen
an Kunden um 0,8% auf 3,088 Mio Fahrzeuge erhöht. Bereits in den ersten zehn
Monaten hatte VW die Auslieferungen um 11,4% auf 2,80 (2,51) Mio Fahrzeuge
erhöht.
Nach Angaben des VW-Markenvertriebsvorstand Michael Kern stiegen die
Verkäufe in Europa von Januar bis November um 7,5% auf 1,504 Mio Fahrzeuge. In
Deutschland habe das Plus bei 628.035 Einheiten 9,9% betragen.
Webseite: http://www.volkswagen-ag.de
-Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115,
michael.brendel@dowjones.com
DJG/mbr/nas
-0-
11.12.2006 - 12:23:31
Insolvenzverwalter sieht für BenQ allein keine Überlebenschance
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Münchener Handyhersteller BenQ Mobile hat nach
Einschätzung des Insolvenzverwalters Martin Prager ohne einen Investor
definitiv keine Überlebenschance mehr. Die wirtschaftliche Entwicklung im
vierten Quartal lasse eine Fortführung des Geschäfts nicht zu, sagte Prager
nach Angaben seiner Sprecherin am Montag auf einer Betriebsversammlung.
Zwischen Oktober und Dezember sei mit 50 Mio EUR nur ein Achtel des geplanten
Umsatzes für den Zeitraum erzielt worden.
Prager zufolge gibt es jedoch eine Handvoll ernsthafter Interessenten, die
alle auf das komplette Rumpfgeschäft von BenQ abzielten. Zum Teil hättern sie
aber Probleme mit der Finanzierung des Geschäfts. An der bloßen Übernahme
separater Betriebseinheiten sei keiner von ihnen interessiert. "Einzellösungen
haben sich erledigt", sagte Pragers Sprecherin weiter. Ein Finanzinvestor habe
bei BenQ bereits die Bücher geprüft, bestätigte sie.
Wie sich diese Private-Equity-Gesellschaft aber entscheiden werde, könne
man nicht sagen. Sollte sich bis zum Jahreswechsel kein Investor finden, müsse
Prager am 1. Januar das formelle Insolvenzverfahren über BenQ eröffnen, fügte
die Sprecherin hinzu. Das Unternehmen, das früher zum Siemens-Konzern gehört
hatte, musste Ende September Insolvenz anmelden, weil die taiwanische Mutter
BenQ ihre Zahlungen eingestellt hatte.
Webseite: http://benq.de
-Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213,
TMT.de@dowjones.com
DJG/stm/nas
11.12.2006 - 12:15:46
Marke VW legt beim Absatz per November um 11,4% zu
WOLFSBURG (Dow Jones)--Die Kernmarke des VW-Konzerns hat in den ersten elf
Monaten ihren Absatz um 11,4% auf 3,094 Mio Fahrzeuge erhöht. Damit sei per
November bereits das gesamte Vorjahresvolumen der Marke Volkswagen von 3,088
Mio Einheiten übertroffen worden, teilte der Automobilhersteller am Montag mit.
Allein im November habe das Verkaufsvolumen um 11,1% auf 293.000 Einheiten
zugelegt. Der VW-Konzern hatte in der vergangenen Woche bereits ein Absatzplus
von 9,9% vermeldet.
Webseite: http://www.volkswagen-ag.de
DJG/mbr/nas
-0-
11.12.2006 - 12:14:29
Villepin will EZB-Verantwortung für Wechselkurse "klären"
PARIS (Dow Jones)--Nach Ansicht des französischen Premierministers
Dominique de Villepin sollte geklärt werden, inwieweit die Europäischen
Zentralbank (EZB) für die Wechselkurse zuständig ist. In einem Radiointerview
sprach sich de Villepin am Montag zudem für eine bessere Koordination zwischen
EZB und der Eurogruppe aus.
"Das wichtigste Ziel der EZB ist der Kampf gegen Preiserhöhungen, gegen die
Inflation. Wir müssen die Verantwortung aber mit Blick auf die
Wechselkurspolitik noch klären", sagte der Premierminister. Die Staaten müssten
wieder einen größeren Handlungsspielraum, also mehr "Raum für Souveränität",
erlangen. In diesem Sinne sprach sich de Villepin für eine bessere Abstimmung
zwischen der Eurogruppe und der EZB aus.
Allerdings haben de Villepin zufolge nicht alle Länder der Eurozone ein
Problem mit der Rolle der EZB. Einige Staaten "kommen mit der derzeitigen
Situation gut zurecht", fügte der Premier hinzu.
In der vergangenen Woche hatte die französische sozialistische
Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royale gefordert, dass die EZB sich
politischen Entscheidungen fügen solle. Die Äußerungen Royals standen
allerdings in direktem Gegensatz zum EG-Vertrag, in dem die Unabhängigkeit der
EZB von politischen Weisungen verankert ist.
DJG/DJN/kth/ptt
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11.12.2006 - 12:11:08
E.ON kündigt Wettbewerbsinitiative auf deutschem Gasmarkt an
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die E.ON AG will auf dem deutschen Gasmarkt den
Netzzugang erleichtern, den Handel ausbauen und in den Leitungsausbau an
Grenzübergangsstellen investieren. Dies kündigte Konzernvorstand Burckhard
Bergmann am Montag in Düsseldorf an. Damit verbesserten sich die Möglichkeiten
für neue Marktteilnehmer, Erdgas in Deutschland anzubieten, sagte er. Ziel der
Maßnahmen sei, den Wettbewerb auf dem deutschen Gasmarkt - sowohl beim
Transport als auch im Handel - voranzubringen.
Dies ohne Beeinträchtigung der Versorgungssicherheit zu realisieren, stelle
das Unternehmen aber vor "erhebliche Herausforderungen", sagte Bergmann. Er
gehe davon aus, dass sich die Angebotsvielfalt bei den Endkunden durch die
Initiative seines Unternehmens deutlich vergrößern werde. E.ON Ruhrgas bleibe
aber bei seiner bisherigen Strategie, nicht direkt ins Endkundengeschäft
einzusteigen, sondern das Erdgas auch künftig nur an Regionalversorger und
Stadtwerke zu liefern.
DJG/hei/brb
11.12.2006 - 12:02:57
EZB/Liebscher: Sind nicht auf Zinsanhebung in 1Q ... (zwei)
Erst am vergangenen Donnerstag hatte die EZB die Leitzinsen ein weiteres
Mal um 25 Basispunkte erhöht, der wichtigste EZB-Zins stieg dabei auf 3,50%.
EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hielt sich bei der Erläuterung der
Entscheidung mit eindeutigen Signalen für die weitere Zinspolitik im kommenden
Jahr zurück. Er verwies zwar darauf, dass die EZB die Risiken für die
Preisstabilität "sehr genau" beobachten werde, wollte dies aber nicht als
Ankündigung für eine Zinserhöhung im Februar verstanden wissen. Die meisten
EZB-Beobachter gehen dennoch davon aus, dass die Notenbank ihren Leitzins bis
März auf 3,75% erhöhen wird.
DJG/ptt/apo
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11.12.2006 - 11:55:59
ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung
Audi erhöht Langfrist-Investitionen auf 11,8 (10,8) Mrd EUR
Die VW-Tochter Audi wird bis zum Jahr 2011 insgesamt 11,8 Mrd EUR investieren
und damit die jährlichen Investitionen auf rund 2 Mrd EUR erhöhen. Die
vorherige Planung von 2005 bis 2010 hatte noch Investitionen von 10,8 Mrd EUR
vorgesehen. Von der Gesamtsumme sollen rund 8,4 Mrd EUR in neue Produkte
fließen.
Bilfinger Berger hebt Erwartung für K'ergebnis 2006 nochmals an
Die Bilfinger Berger AG hat ihre Erwartung für das laufende Geschäftsjahr 2006
nach eigenen Angaben noch einmal angehoben. Das Bauunternehmen teilte mit,
erwartet werde nun ein Konzernergebnis von rund 90 Mio EUR nach 66 Mio im
Vorjahr. Bislang hatte das Mannheimer MDAX-Unternehmen für das Konzernergebnis
keine konkrete Prognose genannt, sondern lediglich eine Steigerung gegenüber
dem Vorjahr angekündigt.
Müller tritt bei Grammer Nachfolge von Nagel an
Der Aufsichtsrat der Grammer AG hat Hartmut Müller mit Wirkung zum 1. Februar
2007 als Vorstandsmitglied berufen und den Vertrag von Vorstandssprecher und
Finanzvorstand Alois Ponnath bis Oktober 2012 verlängert. Müller (43) trete die
Nachfolge von Peter Nagel (59) an, teilte der Anbieter von
Pkw-Innenausstattungen am Montag mit. Nagel verlasse das Unternehmen Ende Juni
2007.
SGL Carbon bestätigt Umsatz- und Ergebnisziel 2007 - Euro
Die SGL Carbon AG hat ihr Wachstumsziel für das kommende Jahr bekräftigt. Der
Vorstandsvorsitzende des Wiesbadener Konzerns, Robert Koehler, sagte im
Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Euro", SGL rechne weiterhin mit einem
Umsatzanstieg von 5% bis 10% gegenüber 2006. Der Gewinn solle zudem um mehr als
10% zulegen.
Erneute Übernahmespekulationen geben Conti-Aktie Schub
Erneute Spekulationen um eine Übernahme der Continental AG haben die Aktie des
Automobilzulieferes am Montag zu einem der Tagesgewinner im Dax aufsteigen
lassen. Die Aktie legte bis 11.05 Uhr um 2,3% auf 89,49 EUR zu.
Post will in Logistik bis 2010 stärker wachsen als der Markt
Die Deutsche Post AG will im Logistikbereich in den kommenden drei Jahren
stärker wachsen als der Markt. Die Sparte solle bis 2010 im Schnitt um
mindestens 7% bis 9% zulegen, sagte der zuständige Konzernvorstand John Allan
auf einer im Internet übertragenen Investorenkonferenz. Vielleicht gehe es
"sogar noch schneller".
CSN überbietet mit 515 Pence je Corus-Aktie Tata Steel
Im Übernahmekampf um den britisch-niederländischen Stahlkonzern Corus Group plc
hat der brasilianische Wettbewerber Companhia Siderurgica Nacional (CSN)
gegenüber dem indischen Konkurrenten Tata Steel Ltd die Nase vorn. Wie beide
Unternehmen mitteilten, hat Corus dem verbesserten vorläufigen Angebot von CSN
über 515 Pence je Aktie bereits zugestimmt. Die Offerte bewertet den
Stahlkocher mit 4,9 Mrd GBP. Zuvor hatte CSN ein Gebot über 475 Pence in
Aussicht gestellt.
Italien will keine Finanzinvestoren für Alitalia - La Tribune
Die italienische Regierung bevorzugt laut einem Pressebericht industrielle
Käufer und keine Finanzinvestoren für den Einstieg bei der Alitalia Linee Aeree
Italiane SpA. Dies sagte der italienische Verkehrsminister Alessandro Bianchi
im Gespräch mit der französischen Zeitung "La Tribune".
Lloyds TSB sieht Ergebnisse 06 im Rahmen der Analystenprognose
Die Lloyds TSB Group plc erwartet 2006 Ergebnisse im Rahmen der von Analysten
genannten Schätzungen. Wie die Bank in ihrem Trading Update mitteilte, lag die
Konsensschätzung der Beobachter am 8. Dezember bei einem Gewinn vor Steuer 2006
von 3,690 Mrd GBP. Die Gruppe sei gut aufgestellt, in den kommenden Jahren
weiterhin ein gutes Umsatzwachstum zu erzielen, hieß es.
DJG/bam
11.12.2006 - 11:46:21
RWE Transportnetz und Tennet bauen neue Höchstspannungsleitung
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die RWE Transportnetz Strom GmbH, Dortmund, und das
niederländische Unternehmen Tennet wollen eine grenzüberschreitende
380.000-Volt-Höchstspannungsleitung bauen. Die neue 60 Kilometer lange
Kuppelleitung von Doetinchem in den Niederlanden nach Wesel werde die
Transportkapazität von RWE und Tennet zwischen 25% und 50% erhöhen, teilten
beide Unternehmen am Montag mit. Gemeinsam sollen rund 70 Mio EUR investiert
werden. Aufgrund der Genehmigungsverfahren werde die Leitung frühestens 2013 in
Betrieb gehen.
Derzeit betrage die Übertragungskapazität zwischen beiden Ländern rund
3.800 Megawatt. Die neue Leitung werde die Kapazität um weitere 1.000 bis 2.000
Megawatt erhöhen, heißt es in der Mitteilung der Netzbetreiber weiter. Der Bau
werde wesentlich zu einem stärkeren Zusammenwachsen der regionalen Märkte
beitragen und die Systemsicherheit erheblich steigern.
Webseite: http://www.rwetransportnetzstrom.com
DJG/rib/brb
11.12.2006 - 11:42:59
Fraport: Volker Zintel soll neue Sicherheitstochter leiten
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Fraport AG hat die Führung ihres in der
Neuordnung befindlichen Sicherheitsgeschäfts in Frankfurt ihrem
Generalbevollmächtigten Volker Zintel übertragen. Durch die Konzentration aller
Kräfte sollen die Sicherheitsanstrengungen gestärkt werden, sagte
Vorstandsvorsitzender Wilhelm Bender am Montag. Die zum 1. Januar 2007 geplante
Neuordnung umfasst die Zusammenfassung aller sicherheitsrelevanten Tätigkeiten
am Standort Frankfurt in einem neu geschaffenen Bereich unter einheitlicher
Leitung.
Diese über 4.000 Mitarbeiter starke Mannschaft werde vom bisherigen
Sicherheitschef Volker Zintel im Range eines Generalbevollmächtigten geführt,
hieß es weiter. Der 60 Jahre alte Generalbevollmächtigte Zintel sei seit 16
Jahren bei Fraport engagiert und 2003 zum Generalbevollmächtigten ernannt
worden.
Dem neu geschaffenen Sicherheitsbereich direkt zugeordnet werde die FIS
GmbH, die auch neu aufgestellt werde. Das Frankfurter Geschäft der FIS soll zum
größten Teil in einer direkten Tochter der Fraport AG separiert werden. Die FIS
Deutschland, die das restliche deutschlandweite Sicherheitsgeschäft der FIS
verantworten werde, bleibe weiterhin ein Tochterunternehmen des zur Fraport AG
gehörenden Sicherheitsdienstleisters ICTS.
Fraport hatte bei der Vorlage der Neunmonatszahlen Mitte November
angekündigt, dass in Frankfurt alle im Sicherheitsbereich tätigen Mitarbeiter
aus der AG und der ICTS zusammengezogen werden sollen. Geplant sei eine
Bezahlung auf dem Niveau der ICTS-Verträge. Hierüber verhandele das Unternehmen
gerade, hieß es damals weiter.
Webseite: http://www.fraport.de
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/brb
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11.12.2006 - 11:40:57
EZB/Liebscher: Sind nicht auf Zinsanhebung in 1Q festgelegt
WIEN (Dow Jones)--Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich nach
Worten des Gouverneurs der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Klaus
Liebscher, nicht vorzeitig auf eine Zinserhöhung im ersten Quartal 2007
festgelegt. "Es hat keine Festlegung für das Timing über den nächsten
Zinsschritt gegeben", sagte Liebscher am Montag am Rande einer Pressekonferenz
in Wien. Der OeNB-Gouverneur verwies darauf, dass es fortgesetzt Risiken für
die Preisstabilität gebe, die beobachtet werden müssten.
DJG/DJN/ptt/apo
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11.12.2006 - 11:34:11
Erneute Übernahmespekulationen geben Conti-Aktie Schub
HANNOVER (Dow Jones)--Erneute Spekulationen um eine Übernahme der
Continental AG haben die Aktie des Automobilzulieferes am Montag zu einem der
Tagesgewinner im Dax aufsteigen lassen. Die Aktie legte bis 11.05 Uhr um 2,3%
auf 89,49 EUR zu. Philipp Schoeller, Gründungspartner des Münchner
Finanzinvestors General Capital Group (GCG), hatte zuvor im Magazin
"Wirtschaftswoche" erklärt, es sei denkbar, in Abstimmung mit dem Management
einen neuen Versuch zur Übernahme von Continental zu starten. Sollte der
Börsenkurs "sich wieder auf einen Niveau bewegen, bei dem sich das Projekt
rechtfertigen würde, können wir eine Neuauflage nicht ausschließen", so
Schoeller.
GCG hatte bereits vor einigen Monaten gemeinsam mit den Finanzinvestoren
Bain Capital, Goldman Sachs, Permira und KKR einen Übernahmeversuch bei dem
DAX-Unternehmen gestartet. Dieser gescheiterte Versuch sei mit dem Management
abgestimmt und kein Versuch einer feindlichen Übernahme gewesen, hatte
Schoeller erklärt. Gestartet hatte GCG die Gespräche, als die Continental-Aktie
zwischen 70 und 80 EUR.
Continental-Sprecher Hannes Boekhoff wollte die Aussagen nicht
kommentieren. Er verwies auf jüngste Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Manfred
Wennemer, denen zufolge derzeit keine Übernahmegespräche geführt werden. Conti
hatte Mitte September von der versuchten Übernahme in einer Pflichtmitteilung
berichtet. Die Gespräche seien "in einem frühen Stadium befindlichen Prozess"
einvernehmlich beendet worden, hatte der Konzern damals erklärt.
Webseite: http://www.conti-online.com
-Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115,
michael.brendel@dowjones.com
DJG/mbr/nas
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11.12.2006 - 11:32:37
SGL Carbon bestätigt Umsatz- und Ergebnisziel 2007 - Euro
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die SGL Carbon AG hat ihr Wachstumsziel für das
kommende Jahr bekräftigt. Der Vorstandsvorsitzende des Wiesbadener Konzerns,
Robert Koehler, sagte im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Euro", SGL
rechne weiterhin mit einem Umsatzanstieg von 5% bis 10% gegenüber 2006. Der
Gewinn solle zudem um mehr als 10% zulegen. Im Bericht zum dritten Quartal
hatte SGL Carbon bereits in Aussicht gestellt, dass sich EBIT und
Jahresüberschuss 2007 überproportional zum Umsatzwachstum entwickeln.
"Unsere Kunden aus der Stahlbranche sind positiv gestimmt und unsere
Auftragsbücher voller als vor Jahresfrist", sagte Koehler. Auch im Carbonfaser-
und Verbundwerkstoffbereich erwarte das Unternehmen "profitables Wachstum".
Diese Materialien lösten zunehmend herkömmliche Materiali |