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Montag, 11-Dez-2006

11.12.2006 - 23:09:06 Wall Street schließt gut behauptet - Übernahmespekulationen NEW YORK (Dow Jones)--Mit leichten Aufschlägen haben die Kurse an Wall Street zu Wochenbeginn den Handel beendet. Neben dem leicht gefallenen Ölpreis hätten vor allem erneute Übernahmespekulationen das Sentiment gestützt, sagte ein Teilnehmer. Allerdings hätten sich die Investoren im Vorfeld der Zinsentscheidung der Federal Reserve am Dienstag zurückgehalten. Es wird zwar mehrheitlich mit einer Bestätigung des aktuellen Zinsniveaus von 5,25% gerechnet, doch wird mit Spannung auf die begleitenden Aussagen gewartet. Der Blick bei den US-Notenbankzinsen ist nach unten gerichtet, so Experten im Vorfeld der Fed-Sitzung. Daran dürften auch die etwas über den Erwartungen ausgefallenen Arbeitsmarktdaten am vergangenen Freitag nichts geändert haben. Bankvolkswirte sind sich weitgehend einig darüber, dass die Fed noch in der ersten Hälfte des kommenden Jahres den Leitzins senken wird. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) gewann 0,2% bzw 21 Punkte auf 12.328. Der Nasdaq-Composite kletterte um 0,2% bzw 6 Punkte auf 2.443, der S&P-500 verbesserte sich um 0,2% oder 3 auf 1.413 Punkte. Umgesetzt wurden 1,32 (Freitag: 1,38) Mrd Aktien. Die Zahl der Kursgewinner betrug 1.996, die der Kursverlierer 1.344. Unverändert schlossen 133 Titel. Die am Berichtstag bekannt gegebenen Lagerbestände im US-Großhandel sind im Oktober etwas stärker als erwartet gestiegen. Wie das Handelsministerium mitteilte, erhöhten sie sich im Vergleich zum Vormonat um 0,8%. Ökonomen hatten ein Plus von 0,6% erwartet. Der Einfluss der Daten auf den Handel war allerdings begrenzt, hieß es. Gestützt wurde der Markt zum Wochenauftakt durch Übernahmespekulationen. Als wichtigste Nachricht wurde eine mögliche Übernahme von Sabre Holdings, einem auf Reisebuchungen spezialisierten Unternehmen, erachtet. Nach Medienberichten könnte Sabre bereits in der laufenden Woche aufgekauft werden. Private-Equity- Unternehmen werden dabei als aussichtsreichste Bieter angesehen. Die Aktie ging mit einem Aufschlag von 7,4% bei 30,43 USD aus der Sitzung. Citigroup sorgten mit einem Aktionärstreffen am Donnerstag für Interesse. Laut Medienberichten ist die Bank an einem Bereich von Prudential interessiert. Die Aktie erhöhte sich um 2% auf 52,88 USD. J.P.Morgan Chase erhöhten sich um 1,7% auf 47,55 USD. Die Analysten von Morgan Stanley haben den Wert auf "Overweight" von zuvor "Equalweight" heraufgestuft. Zudem wurde das Kursziel auf 53 von 44 USD angehoben. DuPont schlossen mit einem Plus von 1,1% auf 47,42 USD. Das Unternehmen hat die Prognosen für 2006 nach oben genommen und plant weltweit den Abbau von 1.500 Arbeitsplätzen. Home Depot gingen nahezu unverändert bei 38,79 USD aus dem Handel. Das Unternehmen plant den Erwerb einer Mehrheit an dem chinesischen Unternehmen HomeWay in Höhe von 100 Mio USD. AT&T legten um 0,6% auf 35,18 USD zu und reagierten damit auf einen Kommentar von Bear Stearns. Danach könnte die Gesellschaft die Fusion mit BellSouth bis zum Jahresende abschließen. DJG/DJN/ros

11.12.2006 - 22:24:00 US-Anleihen notieren im späten Handel etwas fester NEW YORK (Dow Jones)--Mit leichten Aufschlägen haben sich die US-Anleihen am Montag im späten New Yorker Handel gezeigt. Die Anleger hätten sich im Vorfeld der am Dienstag anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank zurückgehalten, sagte ein Beobachter. Auf der Agenda standen lediglich die Lagerbestände für den Großhandel im Oktober. Diese sind etwas stärker als von Volkswirten erwartet gestiegen. Wie das Handelsministerium mitteilte, erhöhten sie sich im Vergleich zum Vormonat um 0,8%. Ökonomen hatten ein Plus von 0,6% erwartet. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% legten um 9/32 auf 100-27/32 zu; sie rentierten mit 4,52%. Der mit 4,50% verzinste Longbond erhöhte sich um 18/32 auf 98-1/32 und rentierte mit 4,62%. Der Blick bei den US-Notenbankzinsen ist nach unten gerichtet, so Experten im Vorfeld der Sitzung der Federal Reserve. Daran dürften auch die etwas über den Erwartungen ausgefallenen Arbeitsmarktdaten am vergangenen Freitag nichts geändert haben. Bankvolkswirte sind sich weitgehend einig darüber, dass die Fed noch in der ersten Hälfte des kommenden Jahres den Leitzins senken wird. Für die Sitzung des Offenmarktausschusses der Fed am Dienstag wird aber noch mit einer Bestätigung der aktuellen Fed Funds Rate von 5,25% gerechnet. DJG/DJN/ros

11.12.2006 - 22:19:28 EUREX/Renten-Futures schließen unverändert FRANKFURT (Dow Jones)--Mit einer unveränderten Tendenz haben die Renten-Futures am Montag die Sitzung beendet. Der März-Kontrakt des Bund-Futures schloss auf dem Niveau vom Freitag bei 118,08%. Das Tageshoch lag bei 118,24% und das Tagestief bei 117,99%. Umgesetzt wurden 771.313 Kontrakte. Der BOBL-Future gewann 3 Ticks auf 109,85%. Die Aufmerksamkeit sei bereits stark auf die anstehende Sitzung der US-Notenbank gerichtet, hieß es. Zuvor dürfte das Geschäft auf der Stelle treten. Charttechnisch gestaltet sich das Bild für den Bund mit dem Bruch des Oktober-Aufwärtstrends bei 118,66% nicht mehr ganz so günstig. Die WestLB weist zudem darauf hin, dass die 30-Tage-Linie bei 118,28% durchbrochen wurde. Solange der Mai-Aufwärtstrend bei 117,66% aber halte, bleibe der mittelfristige Ausblick positiv. DJG/mif/ros

11.12.2006 - 21:11:52 Siemens verbucht Sonderaufwendungen wegen Schmiergeldaffäre MÜNCHEN (Dow Jones)--Bei der Siemens AG führt die Schmiergeldaffäre jetzt zu einer Anpassung des Ergebnisses für das abgelaufene Geschäftsjahr. Der Technologiekonzern teilte am Abend mit, für 2006 seien zusätzliche Aufwendungen von 73 Mio EUR verbucht worden, so dass sich das Ergebnis nach Steuern 2005/06 auf 3,033 Mrd EUR belaufe und nicht wie vor einem Monat bei der Jahrespressekonferenz berichtet auf 3,106 Mrd EUR. Grundlage für die Sonderaufwendungen sind die nach internen Untersuchungen im Zusammenhang mit den Korruptionsvorwürfen vorgenommenen Anpassungen bestimmter Transaktionen, die zusätzliche Ertragsteueraufwendungen von 168 Mio EUR für rund sieben Jahre nach sich gezogen haben, wie Siemens erklärte. Die im Jahresergebnis 2005/06 verbuchten 73 Mio EUR seien dabei den Geschäftsjahren 2006, 2005 und 2004 zuzuordnen. Die übrigen 95 Mio EUR bezögen sich auf Zeiträume vor dem Geschäftsjahr 2004 und seien als Verminderung des Eigenkapitals zum 1. Oktober 2003 berücksichtigt worden. Webseite: http://www.siemens.de/ DJG/rio -0-

11.12.2006 - 19:24:20 Eurohypo kritisiert Index-Pläne der Deutschen Börse für REITs FRANKFURT (Dow Jones)--Die Commerzbank-Tochter Eurohypo hat die Pläne der Deutschen Börse kritisiert, Real Estate Investment Trusts (REITs) nur in eigenen Börsenindizes zu listen. "Die Börse diskriminiert deutsche REITs", sagte Bernd Knobloch, Vorstandsvorsitzender der Eurohypo, am Montagabend in Frankfurt. Durch einen eigenen REIT-Index verwehre die Börse großen REITs das Privileg der Aufnahme in MDAX oder DAX. Der Frankfurter Börsenbetreiber zwinge große REITs dazu, sich in Luxemburg anzusiedeln, um zum Beispiel in den MDAX zu kommen, sagte Knobloch. Deutschen REITs werde dies verwehrt. "Mir ist nicht ganz klar, was die Deutsche Börse dazu bewogen hat", sagte der Eurohypo-Manager und fügte hinzu, dass REITs in den USA in Börsenindizes wie zum Beispiel dem S&P-500 gelistet seien. Früheren Angaben der Deutschen Börse zufolge wird es ein eigenes Börsensegment für diese steuerbegünstigten Immobilienaktiengesellschaften geben. Dabei sind ein All-Share-Index und ein Auswahl-Index geplant, die diese neue Asset-Klasse abbilden sollen. Die Indexberechnungen starten, sobald die ersten REITs an der Börse gelistet sind. Die Bundesregierung hat sich Anfang November auf einen Gesetzentwurf für REITs geeinigt, die demnach rückwirkend zum 1. Januar 2007 eingeführt werden sollen. Zuvor allerdings muss noch das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen werden, was Beobachter im März des kommenden Jahres erwarten. Webseite: http://www.eurohypo.com/ -Von Simon Steiner, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 116, simon.steiner@dowjones.com DJG/sms/rio

11.12.2006 - 19:21:24 Aareal Bank verbucht 2007 Sonderertrag aus Interhotel-Verkauf WIESBADEN (Dow Jones)--Die Aareal Bank AG profitiert von einem Verkauf bei ihrer Tochtergesellschaft Interhotel-Gruppe. Wie das Wiesbadener Institut am Montag mitteilte, gibt die Interhotel-Gruppe ihre Immobilien und die dazugehörigen Betreibergesellschaften für einen dreistelligen Mio-EUR-Betrag ab. Die Aareal Bank, die zu etwa 33% an der Interhotel-Gruppe beteiligt ist, erwartet sich als Ertrag einen höheren zweistelligen Mio-EUR-Betrag. Er werde im nächsten Jahr in der eigenen Bilanz verbucht. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart. Der Verkauf müsse noch von den zuständigen Kartellbehörden gebilligt werden. Webseite: http://www.aareal-bank.com/ DJG/rio/abe

11.12.2006 - 18:43:50 UPDATE: Bieterwettkampf um Techem in vollem Gange (NEU: Aktienkurs, Hintergrund, Details) Von Torsten Wolf Dow Jones Newswires ESCHBORN (Dow Jones)---Die australische Investmentbank Macquarie hat sich weitere Anteile an der Techem AG gesichert. Weil das etwa 8-prozentige Paket zum Stückpreis von 55 EUR je Aktie erworben wird, erhöht sich auch der Preis im laufenden öffentlichen Übernahmeangebot für den Eschborner Energiedienstleister auf diesen Betrag. Nach der Mitteilung von Macquarie kletterte der Kurs der Techem-Aktie im Parkett-Handel deutlich. Gegen 18.05 Uhr wurde das Papier mit 56,35 EUR gehandelt, nachdem es den Xetra-Handel mit einem Plus von 0,2% gegenüber dem Vortagesschluss bei 54,81 EUR verlassen hatte. Anleger spekulieren offensichtlich darauf, dass die Übernahmeschlacht noch weiter geführt wird. Techem lehnt die Übernahme durch Macquarie bislang allerdings ab. "Wir müssen das erhöhte Angebot prüfen", sagte Techem-Sprecher Stefan Lutz am Montagabend. Dann werde Techem dazu Stellung beziehen. Die bisherige Macquarie-Offerte über 44 EUR je Aktie hatte der Heizkostenabrechner als unerwünscht klassifiziert und seinen Aktionären von der Annahme des Angebots abgeraten. Beim einstigen Anteilseigner BC Partners hat Techem vor rund drei Wochen Unterstützung gesucht und gefunden. Der Finanzinvestor übertrumpfte daraufhin als "weißer Ritter" die ursprüngliche Offerte von Macquarie mit 52 EUR je Aktie. Die australische Bank hielt seinerzeit bereits 17% an Techem. Laut den Angaben vom Montag verfügt sie nach der neuesten Transaktion mit 27,2% bald über eine Sperrminorität. Überraschend ist die aktuelle Entwicklung nicht: Analysten hatten nach dem Eingreifen von BC Partners mit einer Aufstockung von Macquarie gerechnet. Die Beobachter halten in einem Übernahmekampf ein Gebot von bis zu 60 EUR je Aktie für denkbar. Anders als Macquarie ist BC Partners kein unbekannter Investor für Techem. 1997 hatte der Finanzinvestor eine Mehrheit an Techem übernommen und war dann 2000 per Börsengang wieder ausgestiegen. Stefan Zuschke von BC Partners war anschließend aber noch längere Zeit im Aufsichtsrat des heutigen MDAX-Unternehmens verblieben. Das Angebot von BC Partners bewertet Techem mit knapp 1,3 Mrd EUR, das von Macquarie lag anfangs bei nicht ganz 1,1 Mrd EUR. Nunmehr zielt die Offerte der Australier auf einen Unternehmenswert von knapp 1,4 Mrd EUR. Webseiten: http://www.techem.de/ http://www.heat-beteiligung.de http://www.macquarie.com/meif2energie -Von Torsten Wolf, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 112, torsten.wolf@dowjones.com DJG/tow/rio

11.12.2006 - 18:35:37 Freundlicher Wochenauftakt an den Börsen in Europa Die europäischen Aktienmärkte sind freundlich in die neue Woche gestartet. Händler verwiesen zur Begründung auf gute Vorgaben der internationalen Börsen. Auch die Korrekturbewegung des Euro stützte den Markt. Besonders gesucht waren daher Aktien exportorientierter Branchen wie die Automobile. Der Euro-Stoxx-50 kletterte um 0,8 Prozent oder 33 auf 4.053 Punkte, der Stoxx-50 um 0,6 Prozent bzw 21 auf 3.650. Auf der Konjunkturseite blieb es ruhig. Neue US-Daten zum Großhandel vermochten den Aktienmarkt nicht zu beeindrucken, da sie für den Oktober galten. Goldman Sachs sorgt für Nachfrage im Telekomsektor Die großen europäischen Telekomtitel tendierten freundlich mit einem Aufschlag von durchschnittlich 1,1 Prozent, angeführt von France Telecom mit einem Plus von 2,1 Prozent auf 20,10 EUR. Beobachter führten zur Begründung einen Kommentar von Goldman Sachs an. Die Bank rechnet in einem strategischen Ausblick auf 2007 bei den Telekomwerten mit einer starken Entwicklung und riet zu einer Übergewichtung des Sektors. In einem schwächeren konjunkturellen Umfeld böte der Sektor defensive Qualitäten. Stahlwerte gesucht Kursaufschläge wiesen auch die europäischen Stahlwerte auf. Tata Steel hat das Angebot für Corus erhöht und zwar um 10 Prozent auf 4,7 Mrd GBP bzw 500 p je Corus-Aktie. "Mit dem Gegengebot von CSN war klar, dass Tata Steel nachbessern musste", sagte ein Händler. Corus legten um 4,8 Prozent auf 524 p zu. Das Bietergefecht zwischen der brasilianischen CSN und Tata Steel dürfte weitergehen und damit den Sektor insgesamt befeuern. Gestützt wurde der Sektor außerdem von einem positiven Kommentar von J.P. Morgan. Technologiewerte von Alcatel-Gewinnen gestützt Die Technologiewerte stiegen im Schnitt um ein Prozent, allen voran Alcatel, um 2,4 Prozent auf 10,64 EUR. Ein Marktteilnehmer berichtete von "Kaufdruck" im Vorfeld einer höheren Gewichtung der Aktie im CAC-40 zum Wochenende. "In Alcatel sind bereits jetzt Positionsanpassungen zu sehen", so der Experte. Übernahmekarusell im Versorgerbereich dreht sich weiter Die Versorger legten um 0,4 Prozent zu, wobei vor allem Suez von sich Reden machten. "Der Markt preist weiterhin eine Übernahme von Suez ein", stellte ein Händler fest. Dieses Szenario sei jedoch "hochspekulativ". Hinzu komme aktuell der Ausblick auf einen Nettogewinn von 3,5 Mrd EUR im laufenden Jahr. Dies liegt laut einem Analysten weit über dem Marktkonsens von 2,7 Mrd EUR und weckt Erwartungen einer höheren Dividende vor der geplanten Fusion mit Gaz de France. Nach anfänglichen Avancen litten Suez unter Gewinnmitnahmen und gaben um 0,2 Prozent auf 37,94 EUR nach. Gaz de France verloren 0,6 Prozent auf 33,89 EUR. Unterdessen hat Ibersecurities darauf hingewiesen, dass am Freitag ein 3%-Block in Endesa umgegangen ist, der von einer einzigen Adresse aufgenommen wurde. Der Gegenwert dieses Blocks entspreche grob dem Kapitalgewinn, den Acciona aus dem Verkauf des 15%-Anteils an FCC erzielt habe. Sollte Acciona hinter dem Kauf vom Freitag stecken, würde das Unternehmen nun 23% an Endesa kontrollieren, so das Brokerhaus. Endesa stiegen um 0,9 Prozent auf 35,79 EUR. DJG/mif/gos

11.12.2006 - 18:29:39 EUREX/Renten-Futures im späten Handel nachgebend FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp behauptet tendieren die Renten-Futures am Montagabend, nachdem sie im Handelsverlauf etwas zurückgefallen sind. Der März-Kontrakt des Bund-Futures verliert bis 18.20 Uhr 3 Ticks auf 118,05%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,24% und das Tagestief bei 117,99%. Umgesetzt wurden rund 756.000 Kontrakte. Der BOBL-Future büßt 2 Ticks auf 109,80% ein. Händler sprechen von einer anhaltenden Korrekturbewegung. Der Bund war am Freitag mit dem nachgebenden Euro unter deutlicheren Abgabedruck geraten. Die Aufmerksamkeit sei bereits stark auf die anstehende Sitzung der US-Notenbank gerichtet, heißt es. Zuvor dürfte das Geschäft auf der Stelle treten. Charttechnisch gestaltet sich das Bild für den Bund mit dem Bruch des Oktober-Aufwärtstrends bei 118,66% nicht mehr ganz so günstig. Die WestLB weist zudem darauf hin, dass die 30-Tage-Linie bei 118,28% durchbrochen wurde. Solange der Mai-Aufwärtstrend bei 117,66% aber halte, bleibe der mittelfristige Ausblick positiv. DJG/mif/gos

11.12.2006 - 18:29:22 Carnival bestätigt Verhandlungen mit TUI MIAMI (Dow Jones)--Die Carnival Corp hat Gespräche mit der TUI AG bestätigt, sich zu den konkreten Inhalten allerdings nicht geäußert. Wie der US-Touristikkonzern am Montag allerdings mitteilte, wird mit TUI nicht wie in mehreren Presseberichten behauptet, über einen exklusiven Vertrieb von Carnival-Kreuzfahrten verhandelt. So sei das Unternehmen derzeit "vollauf zufrieden" mit ihrem Vertriebsmodell über die deutsche Kreuzfahrt-Marke Aida. Die Gespräche zwischen TUI und Carnival liefen noch, teilte das US-Unternehmen weiter mit. Sollten sie zu einer Vereinbarung führen, werde dies umgehend veröffentlicht. Bis dahin werde Carnival keine weiteren Kommentar zu den Gesprächen abgeben. Die "Süddeutsche Zeitung" hatte berichtet, der TUI-Vorstand verhandele mit dem US-Unternehmen über eine Kooperation, in der TUI den Europa-Vertrieb für die deutsche Marke Aida übernehme. Die Verhandlungen stünden kurz vor dem Abschluss. Die Pläne sollen dem Aufsichtsrat am kommenden Donnerstag präsentiert werden, heißt es in dem Bericht. TUI-Sprecher Robin Zimmermann wollte den Bericht auf Nachfrage nicht kommentieren. Denkbar wäre eine Kooperation mit Carnival allerdings. So hatte TUI-Vorstandsvorsitzender Michael Frenzel vor geraumer Zeit geäußert, bis zum Ende des Jahres würden Optionen zum Einstieg in das Kreuzfahrtmassengeschäft geprüft. Da der TUI- Aufsichtsrat am Donnerstag zusammentritt, ist davon auszugehen, dass er sich auch mit diesem Thema auseinandersetzt. Am Freitag will TUI die Beschlüsse des Aufsichtsrates zu den verschiedenen Themen mitteilen. Webseiten: http://www.tui-group.de http://www.carnival.com DJG/DJN/abe/rio

11.12.2006 - 18:23:51 XETRA-SCHLUSS/Freundlich - Metro und Autowerte gesucht FRANKFURT (Dow Jones)--Freundlich ist der deutsche Aktienmarkt am Montag aus Montag aus dem Handel gegangen. Der DAX legte um 0,7% oder 42 auf 6.469 Punkte zu. Der Gesamtmarkt zeigte sich dabei auf breiter Seite positiv: Von den 30 DAX-Werten legten 22 zu, 8 gaben leicht nach. Umgesetzt wurden rund 5,0 Mrd EUR nach 5,4 Mrd EUR am Freitag. Gute Vorlagen aus Tokio und Entspannung von der Euro-Seite sorgten für steigende Kurse. Vor allem die Autowerte profitierten vom Dollaranstieg. Nachrichtlich blieb der Tag dünn, bis zum Nachmittag gingen die Umsätze konstant zurück. Technische Analysten sehen den DAX bei 6.400 und 6.360 Punkten gut unterstützt, beim Jahreshoch von 6.497 Punkten treffe er auf Widerstand. Die Blicke der Anleger richteten sich bereits auf den großen Verfall an den europäischen Terminbörsen am kommenden Freitag, wie es hieß. Dieser sei in der Regel trendverlängernd, so dass die Chance auf neue Jahreshochs weiter erhalten bleibe. Die US-Konjunkturdaten vom Tage entstammten nur der dritten Reihe und wurden am Markt als "historische Daten" und damit kaum relevant abgetan. Tagesgewinner waren Metro, die auf ein neues Jahreshoch sprangen und 4,1% höher mit 48,66 EUR schlossen. Es habe heftige Anschlusskäufe in der Aktie gegeben, nachdem der lange Seitwärtstrend mit Widerstand 46,70 EUR übersprungen worden war, hieß es. Händler sahen darin keinen Zusammenhang mit der üblichen Börsenlogik, die Käufe in Einzelhändlern in der Vorweihnachtszeit empfehlen. Tatsächlich gebe es massives Investoreninteresse seit vergangenem Donnerstag als der Verkauf der Kaufhallen-Immobilien bekanntgegeben worden war. Auch Deutsche Börse legten erneut um 3,1% zu auf 137,10 EUR. Da es der Börse an Kooperations- oder Übernahmewilligen fehle, rechne der Handel nunmehr mit einer Sonderausschüttung des hohen Barmittelbestandes, hieß es im Handel. Kräftiger nach oben ging es auch für Continental. Die Aktien stiegen um 2,6% auf 89,69 EUR. Händler verwiesen zur Begründung auf angebliches erneutes Investoreninteresse an dem Unternehmen. Die Stahlaktien profitierten vom Übernahmestreit um die Corus Group. Nachdem das Unternehmen einen brasilianischen Mitbewerber gegenüber der indischen Tata Steel bevorzugt, werde sich Tata nun nach anderen Übernahmezielen umsehen, so die Vermutung im Handel. ThyssenKrupp gewannen 1,5% auf 32,13 EUR, die im MDAX gelisteten Salzgitter 1,6% auf 97,22 EUR. Das verlängerte Übernahmeangebot an Scania drückte leicht auf den Kurs der MAN-Aktie. Sie verlor 0,3% auf 71,03 EUR. MAN hat die Annahmefrist für das Übernahmeangebot an die Aktionäre der Scania bis zum 31. Januar 2007 verlängert. Gleichzeitig gab MAN bekannt, sich eine syndizierte Kreditlinie von 11 Mrd EUR für die Übernahme gesichert zu haben. "Das entspricht aber in etwa der Gebotssumme und dürfte deswegen nicht belasten", sagte ein Händler dazu. Ein deutlich erhöhtes Gebot für Scania sei daraus nicht zu lesen. Lufthansa schlossen unverändert bei 20,02 EUR. Die Verkehrszahlen des Unternehmens waren wie erwartet ausgefallen. Im TecDAX waren die Biotechnologiewerte gesucht. Positive Nachrichten ließen GPC um 2,5% auf 16,25 EUR und MorphoSys um 3,5% auf 50,20 EUR steigen. Im MDAX legten ProSieben um 0,9% auf 23,44 EUR zu. Kurz vor Ende der Bietfrist für die Unternehmensanteile von Haim Saban habe die Aussicht auf gute Gebote für die Namensaktien getrieben. Nach Kreisemeldungen soll die Dogan-Gruppe rund 30 EUR je Stammaktie bieten. DJG/mod/gos

11.12.2006 - 17:52:58 Macquarie erhöht Techem-Beteiligung und den Übernahmepreis FRANKFURT (Dow Jones)--Die australische Investmentbank Macquarie hat sich weitere Anteile an der Techem AG gesichert. Weil das etwa 8-prozentige Paket zum Stückpreis von 55 EUR je Aktie erworben wird, erhöht sich auch der Preis im laufenden öffentlichen Übernahmeangebot für den Eschborner Energiedienstleister, wie aus einer Mitteilung der Macquarie European Infrastructure Fund II (MEIF II) vom Montag hervorgeht. MEIF II und die Macquarie-Gruppe werden nach Abwicklung der jetzt geschlossenen Vereinbarung 27,2% der Techem-Anteile halten. DJG/rio/abe

11.12.2006 - 17:46:37 Schering will Zulassung für MabCampath Anfang 2007 erweitern DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Schering AG und die Genzyme Corp wollen Anfang 2007 eine erweiterte Zulassung ihres Präparats MabCampath beantragen. Künftig sollten auch nicht vorbehandelte Patienten mit chronisch-lymphatischer B-Zell-Leukämie (B-CLL) MabCampath erhalten können, kündigte Schering am Montag an. Der Leiter des Schering-Geschäftsbereichs Onkologie, Peter Zündorf, erklärte, der Nutzen des Präparates als Erstlinien-Therapie sei offensichtlich. Schering und Genzyme hatten am Montag die Ergebnisse einer internationalen Phase-III-Studie bekannt gegeben, bei der MabCampath mit Chlorambucil verglichen wurde. Nicht vorbehandelte B-CLL-Patienten, die mit MabCampath behandelt wurden, zeigten danach eine längere Überlebenszeit ohne Fortschreiten der Erkrankung. Damit sei der primäre Endpunkt der Studie erreicht, erklärte Schering. MabCampath habe das Risiko der Krankheitsverschlechterung oder des Todes um 42% reduzieren können. MabCampath habe sich bei der Erstbehandlung signifikant wirksamer als Chlorambucil gezeigt, betonte auch der Leiter des Onkologie-Geschäfts des Biotechnologie-Unternehmens Genzyme, Mark Enyedy. Die Nebenwirkungen blieben zugleich "beherrschbar". MabCampath hatte bereits 2001 eine Zulassung unter Auflagen erhalten. Die derzeitige Indikation umfasst die Behandlung der B-CLL bei Patienten, die bereits mit alkylierenden Substanzen vorbehandelt sind und bei denen eine Fludarabin-Therapie nicht angeschlagen hat. Die Bayer-Tochter Schering besitzt weltweit die exklusiven Vermarktungs- und Verteilungsrechte für das Präparat. Nach Angaben von Zündorf wollen die Unternehmen in einem nächsten Schritt nun "das vollständige Potenzial dieses Medikaments in der Kombinations- und Konsolidierungstherapie erforschen". Webseite: http://www.schering.de DJG/hei/abe

11.12.2006 - 17:40:00 DEVISEN/Euro auf über 1,32 USD erholt FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist am Montagmittag wieder auf über 1,32 USD geklettert. Händler führen die Erholung auf den Einfluss der über Erwartungen liegenden Lagerbestände im US-Großhandel zurück. Die Angaben könnten darauf hindeuten, dass die Nachfrage rückläufig sei. Allerdings sollte dies nicht überbewertet werden, denn mit der Korrektur am Freitag sei der Euro stark zurückgefallen und erhole sich hiervon nun etwas. Im Vorfeld der Sitzung der US-Notenbank am Dienstag dürfte nicht mehr allzu viel geschehen. Ein Zinsschritt werde nicht erwartet. Mit großer Aufmerksamkeit würden allerdings die Äußerungen von Ben Bernanke zu den Inflationsgefahren in den USA und dem Zustand der US-Wirtschaft erwartet. Teilnehmer erhoffen sich hiervon Hinweise auf die weitere Zinspolitik der US-Notenbank. Technisch betrachtet liege bei 1,3380 USD ein Widerstand für den Euro, meint ein Analyst. Allerdings dürfte die stark überkaufte Marktlage den Aufwärtsdrang hemmen. Der Yen steht unterdessen weiter unter Abgabedruck. Auslöser für die Bewegung sind geringer gewordene Erwartungen einer Leitzinserhöhung durch die Bank of Japan schon im Dezember. Die Anleger warten nun mit Spannung auf die Bekanntgabe des Tankan-Berichts in der laufenden Woche. Sollte dieser schwach ausfallen, würde damit die Zinserhöhungsfantasie vollkommen aus dem Markt entweichen. Die Folge dürfte eine sich ausbauende Schwäche des Yen gegen den Dollar wie auch den Euro sein. Die Feinunze Gold wurde am Vormittag in London mit 625,50 USD festgestellt, am Nachmittag waren es dann 626,75 USD. === Europa Europa Europa (17.30) (12.55) (8.12) EUR/USD 1,3216 1,3191 1,3177 USD/JPY 116,97 117,05 116,82 EUR/JPY 154,64 154,40 153,90 EUR/GBP 0,6763 0,6767 0,6753 EUR/CHF 1,5908 1,5909 1,5897 === DJG/mif/gos

11.12.2006 - 17:12:30 Wall Street im Verlauf von Übernahmefantasie gestützt NEW YORK (Dow Jones)--Etwas fester tendieren die US-Börsen am Montag im frühen Geschäft. Der Dow-Jones-Index gewinnt gegen 17.00 Uhr MEZ 0,2% oder 28 Punkte auf 12.336. Der Nasdaq-Composite steigt um 0,5% oder 12 Punkte auf 2.449, der S&P-500 legt um 0,3% oder 3 auf 1.413 Punkte zu. Marktteilnehmer sprechen von einem ruhigen Geschäft. Im Vorfeld der Notenbanksitzung am Dienstag sei der Handel abwartend. Eine Veränderung des bestehenden Leitzinsniveaus werde zwar nicht erwartet, doch die Aussagen der Notenbank zur Lage der US-Konjunktur seien von großem Interesse, zumal die US-Wirtschaftsdaten zuletzt kein klares Bild zeichneten. Eine zurückhaltende Einschätzung könnte Hoffnungen auf eine Zinssenkung im nächsten Jahr anheizen. Gestützt werde der Markt zum Wochenauftakt durch Übernahmespekulationen, heißt es. Als wichtigste Nachricht wird eine mögliche Übernahme von Sabre Holdings, einem auf Reisebuchungen spezialisierten Unternehmen, erachtet. Nach Medienberichten könnte Sabre bereits in der laufenden Woche aufgekauft werden. Private-Equity-Unternehmen werden dabei als aussichtsreichste Bieter angesehen. Die Aktie klettert um 6,6% auf 30,20 USD. Biomet verteuern sich um 4,1% auf 41,52 USD. Auch hier gibt es Übernahmespekulationen. Laut einem Zeitungsbericht ist Smith & Nephew an dem Unternehmen interessiert. Die Briten könnten 5 Mrd GBP bieten, heißt es. Auch Johnson & Johnson, die um 0,3% auf 65,70 USD fallen, werden als weiterer möglicher Interessent angesehen. Citigroup sorgen mit einem Aktionärstreffen am Donnerstag für Interesse. Laut Medienberichten ist die Bank an einem Bereich von Prudential interessiert. Die Aktie steigt um 1,5% auf 52,62 USD. AT&T gewinnen 0,7% auf 35,21 USD und reagieren damit auf einen Kommentar von Bear Stearns. Danach könnte die Gesellschaft die Fusion mit BellSouth bis Jahresende abschließen. DJG/mif/gos

11.12.2006 - 17:02:16 DaimlerChrysler sieht bei US-Tochter Freightliner 2007 Gewinn DETROIT (Dow Jones)--Die DaimlerChrysler AG rechnet damit, dass die US-Tochter Freighliner im kommenden Jahr trotz eines starken Nachfragerückgangs bei schweren Lkw einen Gewinn ausweist. "Wir sind gut vorbereitet. Deshalb gehen wir davon aus, dass wir auch 2007 profitabel bleiben", sagte der für das Lkw-Geschäft verantwortliche Vorstand Andreas Renschler am Montag zu Journalisten. Der Stuttgarter Automobilkonzern erwartet im US-Markt einen Volumenrückgang um rund 40% bei schweren Lkw. Derzeit arbeitet Freighliner laut Renschler daran, die Flexibilität in allen nordamerikanischen Produktionstätten zu erhöhen. Aufgrund des erwarteten Rückgangs könnten bis zu 4.000 Stellen gestrichen werden, so der Manager. Zuvor hatte das Unternehmen bereits bekannt gegeben, dass in Kanada im nächsten Jahr 800 Arbeitsplätze abgebaut würden. DaimlerChrysler will die Lkw-Aktivitäten wetterfest gegen die branchenüblichen Zyklen zu machen. In diesem Zusammenhang sollen unter anderem die Gleichteile über die einzelnen Marken hinweg erhöht werden. Künftig werde DaimlerChrylser nur noch einen schweren Lkw-Motor anstatt bisher vier Aggregate bauen, wiederholte Renschler frühere Aussagen. Webseite: http://www.daimlerchrysler.de/ -Von Terry Kosdrosky of Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 111, unternehmen.de@dowjones.com DJG/mtk/rio

11.12.2006 - 17:00:41 ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung Dufthersteller Symrise startet mit Kursplus am Parkett Der Symrise AG aus dem niedersächsischen Holzminden ist am Montag der größte Börsengang des Jahres in Deutschland geglückt. Die Aktie des Anbieters von Duft- und Geschmacksstoffen kletterte an ihrem ersten Handelstag bis zum Nachmittag auf gut 18 EUR und notiert damit deutlich über dem Ausgabepreis von 17,25 EUR. Das Emissionsvolumen beträgt rund 1,4 Mrd EUR. Den zweitgrößten deutschen Börsengang hatte Anfang April die Wacker Chemie AG aus München mit einem Volumen von 1,2 Mrd EUR durchgeführt. Siemens beauftragt Anwaltskanzlei mit unabhängiger Untersuchung Die Siemens AG verstärkt angesichts der laufenden staatsanwaltlichen Ermittlungen zu Schmiergeldzahlungen und Schwarzen Kassen ihre Bemühungen um Transparenz und Aufklärung der Vorwürfe. Externe, unabhängige Anti-Korruptions- und Kontrollexperten sollen die Compliance- und Kontroll-Systeme des Münchener DAX-Konzerns überprüfen, wie Siemens mitteilte. Der Aufsichtsrat von Siemens, der Prüfungsausschuss sowie der Vorstand seien von den Vorfällen, die derzeit von der Münchener Staatsanwaltschaft untersucht werden, äußerst betroffen, teilte der Konzern mit. MAN sichert sich neue Kreditlinie über 11 Mrd EUR Die MAN AG hat mit einem Bankenkonsortium einen Vertrag über eine syndizierte Kreditlinie über 11 Mrd EUR abgeschlossen. Sie diene zur Unterstützung des Übernahmeangebots von MAN für den schwedischen Lastwagenherstellers Scania AB, teilte das Münchener Unternehmen am Montag mit. Geführt werde das Konsortium von der Citigroup Global Markets, The Royal Bank of Scotland, Bayern LB, WestLB und Handelsbanken Capital Market. Citigroup und Royal Bank of Scotland fungieren als Bookrunner. Düsseldorfer Kanzlei reicht Klage gegen Schering AG ein Die Düsseldorfer Kanzlei Dreier Riedel Rechtsanwälte hat gegen die Schering AG Schadensersatzklage wegen angeblicher Verletzung der Ad-hoc-Pflicht beim Landgericht Berlin eingereicht. Die Kanzlei teilte mit, das Berliner Unternehmen habe es unterlassen, den Kapitalmarkt unverzüglich über das Squeeze-out-Einberufungsverlangen von Bayer zu informieren, das am 26. September erfolgte. Bayer: Alfimeprase-Studien verfehlen primäre Endpunkte Der Wirkstoff "Alfimeprase" gegen Blutgerinnsel hat in zwei klinischen Phase-III-Studien die jeweiligen primären Endpunkte nicht erreicht. Die Bayer AG und das US-Unternehmen Nuvelo teilten mit, die Aufnahme neuer Patienten in die beiden Studien werde deshalb zunächst ausgesetzt. Bayer und Nuvelo hatten im Januar 2006 ein weltweites Entwicklungs- und Vermarktungsabkommen für den bislang noch nicht zugelassenen Wirkstoff abgeschlossen. Marke VW legt beim Absatz per November um 11,4% zu Die Kernmarke des VW-Konzerns hat in den ersten elf Monaten ihren Absatz um 11,4% auf 3,094 Mio Fahrzeuge erhöht. Damit sei per November bereits das gesamte Vorjahresvolumen der Marke Volkswagen von 3,088 Mio Einheiten übertroffen worden, teilte der Automobilhersteller mit. Allein im November habe das Verkaufsvolumen um 11,1% auf 293.000 Einheiten zugelegt. Der VW-Konzern hatte in der vergangenen Woche bereits ein Absatzplus von 9,9% vermeldet. Lufthansa steigert im November Passagierzahl um 6,1% Die Deutsche Lufthansa AG hat im November 4,327 Millionen Passagiere transportiert und damit 6,1% mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Angebot sei um 4,3% ausgebaut und die Nachfrage um 6,6% erhöht worden, teilte die Fluggesellschaft am Montag mit. Der Sitzladefaktor sei hierdurch um 1,5 Prozentpunkte auf 74,5% gestiegen. Deutschlands größte Airline hat den weiteren Angaben zufolge die Auslastung in allen Verkehrsgebieten gesteigert. E.ON Ruhrgas kündigt Gaspreissenkung zum 1.1.2007 an Die in Essen ansässige E.ON Ruhrgas AG wird ihre Preise auf der Großhandelsstufe zum Jahreswechsel senken. Dies bekräftigte der Vorstandsvorsitzende von Deutschlands größtem Gasunternehmen, Burckhard Bergmann, in Düsseldorf. Zur Höhe der Preissenkung wollte er sich nicht äußern. Profitieren würden davon die Weiterverteiler, also Regionalversorger und Stadtwerke. Grund für die Preissenkung seien die gesunkenen Ölpreise, sagte Bergmann. Strabag verbucht Aufträge über 215 Mio EUR in den VAE Die österreichische Bauholding Strabag SE hat zwei neue Großaufträge in den Vereinigten Arabischen Emiraten verbucht und ihren Auftragsbestand auf der arabischen Halbinsel damit auf mehr als 500 Mio EUR ausgebaut. Strabag wird über die deutsche Tochter Züblin nach einer Mitteilung für 145 Mio EUR in Abu Dhabi eine Brücke bauen. Für 70 Mio EUR soll in Ras Al Khaimah zudem ein neues Einkaufszentrum entstehen. DuPont will bei Sparten-Restrukturierung 1.500 Stellen streichen Der US-Chemiekonzern DuPont Inc will seine Sparten Pflanzenschutz und Nutrition umstrukturieren und dabei weltweit rund 1.500 Stellen streichen. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen in diesen Bereichen rund 100 Mio USD jährlich eingespart werden. Die eingesparten Mittel sollen in wachstumsstärkere Geschäftsbereiche wie etwa Saatgut investiert werden. Im laufenden vierten Quartal werde für die Restrukturierung eine Sonderaufwendung von 200 Mio USD verbucht, so DuPont. Angesichts von Sondererträgen hob der Konzern seine Ergebnisprognose für 2006 dennoch deutlich an. DJG/abe

11.12.2006 - 17:00:22 EZB: Euroraum-Finanzsystem weiterhin stark und widerstandsfähig FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht auch weiterhin die Stabilität des Finanzsystems im Euroraum gewahrt, wenngleich sich ihrer Auffassung nach das Risikopotenzial in jüngster Zeit vergrößert hat. "Die Stärke und Widerstandskraft des Finanzsystems im Euroraum ist im vergangenen halben Jahr bestätigt worden, allerdings hat eine Reihe potenzieller Risikoquellen an Bedeutung gewonnen", heißt es in dem halbjährlichen Finanzstabilitätsbericht, der am Montag von EZB-Vizepräsident Lucas Papademos in Frankfurt vorgestellt wurde. Die EZB betont, dass aus einigen dieser Gefahrenherde "plausible, aber wenig wahrscheinliche" Risikoszenarien resultieren könnten. Als mittelfristiges Risiko für die globale Finanzstabilität betrachtet die EZB vor allem die Möglichkeit "einer abrupten Auflösung" der globalen Leistungsbilanzungleichgewichte. Die EZB sieht dieses Risiko nicht nur aufgrund des weiter wachsenden US-Leistungsbilanzdefizits, "sondern auch, weil sich die Finanzierung des Defizits mittelfristig als problematisch erweisen könnte". Die EZB, aber auch andere Institutionen, fürchten, dass eine plötzliche Anpassung der ungleichgewichtigen Situation scharfe Wechselkursänderungen und einen starken Anstieg der Kapitalmarktzinsen, vor allem in den USA, zur Folge haben könnte. Grundsätzlich hält die Notenbank die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenarios für recht gering. In diesem Zusammenhang merkt sie allerdings auch an, dass die mit dem Defizit verbundenen hohen Dollar-Währungsreserven - vor allem in Asien - bereits ein Volumen erreicht hätten, "das vermutlich größer ist, als für die Abwehr finanzieller Krisen notwendig". Als eine weitere Risikoquelle für die Finanzstabilität nennt die EZB das anhaltend starke Kreditwachstum im Nichtbankenbereich. So heißt es vor diesem Hintergrund, dass es zunehmende Anzeichen für eine Verschlechterung der Qualität von Unternehmenskrediten gebe, so zum Beispiel ablesbar anhand der Tatsache, dass mittlerweile die Zahl der Bonitätsherabstufungen die Zahl der Heraufstufungen übertreffe. Mit Blick auf die privaten Haushalte sieht die EZB vor allem eine höhere Verwundbarkeit bei Immobilienkrediten in solchen Ländern, wo womöglich eine stärkere Korrektur zuvor heißgelaufener Häuserpreise drohe. Schließlich betrachtet die EZB auch die niedrigen Kapitalmarktrenditen und - auf einigen Märkten - die zu geringen Risikoprämien mit Sorge. Angesichts des geringen Risikobewusstseins bestehe die Gefahr, so die EZB, dass die Bewertungen bei einem plötzlichen negativen Ereignis größere Rückschläge verzeichnen könnten. Eine solche Situation dürfte sich vor allem für Banken, die in hohem Maße Risiken eingegangen sind, als unangenehm erweisen. Ebenfalls mit Sorge sieht die EZB die zunehmende Verlagerung von Kreditrisiken in Bereiche außerhalb des Bankensystems. Webseite: www.ecb.int -Von Peter Trautmann, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725-313, peter.trautmann@dowjones.com DJG/ptt -0-

11.12.2006 - 16:41:40 MAN sichert sich neue Kreditlinie über 11 Mrd EUR FRANKFURT (Dow Jones)--Die MAN AG hat mit einem Bankenkonsortium einen Vertrag über eine syndizierte Kreditlinie über 11 Mrd EUR abgeschlossen. Sie diene zur Unterstützung des Übernahmeangebots von MAN für den schwedischen Lastwagenherstellers Scania AB, teilte das Münchener Unternehmen am Montag mit. Geführt werde das Konsortium von der Citigroup Global Markets, The Royal Bank of Scotland, Bayern LB, WestLB und Handelsbanken Capital Market. Citigroup und Royal Bank of Scotland fungieren als Bookrunner. Zusätzlich zur Führungsgruppe des Konsortiums stellen laut MAN weitere 24 internationale Banken finanzielle Mittel zur Verfügung. Die Kreditfazilität kann mit unterschiedlichen Laufzeiten von einem Jahr, drei und fünf Jahren in Anspruch genommen werden. "Die Transaktion war ein großer Erfolg und deutlich überzeichnet", wird MAN-Finanzvorstand Karlheinz Hornung in der Mitteilung zitiert. MAN hatte im September ein Übernahmeangeobt für Scania über 10,3 Mrd EUR vorgelegt, das jedoch von der schwedischen Gesellschaft als zu niedrig zurückgewiesen worden war. Ein fusioniertes Unternehmen wäre gemessen am Marktanteil der größte Nutzfahrzeughersteller in Europa und die Nummer drei weltweit. Webseiten: http://www.man.de/ http://www.scania.com/ DJG/abe/rio

11.12.2006 - 16:29:15 Siemens beauftragt Anwaltskanzlei mit unabhängiger ... (zwei) Der Prüfungsausschuss des Siemens-Aufsichtsrates habe die international tätige Anwaltskanzlei Debevoise & Plimpton LLP mit einer unabhängige Untersuchung der Compliance- und Kontroll-Systeme von Siemens beauftragt. Die Kanzlei verfüge über Erfahrungen auf dem Gebiet firmeninterner Untersuchungen und unterstütze Unternehmen bei der Aufarbeitung behördlicher Ermittlungen. Bei ihrer Arbeit werde die Kanzlei von dem Abschlussprüfer des Konzerns, KPMG, begleitet. Der Prüfungsausschuss habe die Anwälte von Debevoise beauftragt, ihre Untersuchung unabhängig und umfänglich durchzuführen. Über die Ergebnisse ihrer Arbeit werden sie direkt an den Prüfungsausschuss berichten. Zusätzlich werde Debevoise eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beauftragen, sie bei der Untersuchung der Kontroll-Systeme und der Einzelsachverhalte mit ihren "Forensic Accounting"-Experten zu unterstützen. Im Rahmen ihrer Arbeit soll Debevoise auch die Qualität und Leistungsfähigkeit der Siemens-Compliance-Prozesse überprüfen. Prüfungsausschuss und Vorstand von Siemens haben zudem den Anti-Korruptionsexperten und Mitbegründer von Transparency International, Michael Hershman, zum Compliance-Berater berufen, wie Siemens ausführte. Er solle den Prüfungsausschuss und den Vorstand bezüglich der künftigen Ausgestaltung der Compliance-Organisation sowie der Durchführung von Compliance Reviews beraten. Zudem werde Hershman bei der Überprüfung und Anpassung der Antikorruptionskontrollen sowie Antikorruptionsregeln und -richtlinien und der erforderlichen Kommunikation und Schulung mithelfen. Michael Hershman, President von The Fairfax Group, gehöre zu den Pionieren der Korruptionsbekämpfung in der Wirtschaft. Er war Mitbegründer von Transparency International und gehörte in den vergangenen elf Jahren dem Vorstand der amerikanischen Sektion der Organsiation an. Seit sechs Jahren nimmt er zudem die Funktion als Antikorruptionsberater für den Generalsekretär von Interpol wahr. Hershman war leitendes Mitglied des Watergate-Ausschusses des US-Senats und stellvertretender Generalprüfer der US-Agentur für internationale Entwicklung. Hershman, dem die uneingeschränkte Kooperation der Mitarbeiter sowie Unabhängigkeit bei seiner Arbeit zugesagt werde, berichte über die Ergebnisse seiner Arbeit sowohl an den Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats als auch an den Siemens-Vorstand. Darüber hinaus berufe Siemens einen externen Juristen zum Leiter des Siemens Compliance Office. Er verfüge über langjährige Erfahrungen in der Ermittlung von Wirtschaftskriminalität und werde seine neue Funktion im Januar 2007 übernehmen. Siemens hatte jüngst eine unternehmensinterne "Compliance Task Force" unter der Leitung des Zentralvorstandsmitglieds Jürgen Radomski eingerichtet. Diese soll die externen Anti-Korruptions- und Kontrollexperten in ihrer Arbeit unterstützen und weiterhin intensiv an der Bearbeitung der Sachverhalte mitwirken. Im Hinblick auf die laufenden Ermittlungen sagte Siemens der Staatsanwaltschaft in München erneut umfassende Unterstützung bei ihrer Arbeit zu. "Siemens duldet absolut kein ungesetzliches oder regelwidriges Verhalten von Mitarbeitern. Hier gibt es keinerlei Toleranz", sagte Vorstandsvorsitzender Klaus Kleinfeld. "Wir setzen auch das Wissen und die Erfahrung externer, unabhängiger Experten ein, um konkrete Verstöße festzustellen sowie mögliche Mängel im Siemens-Regelwerk, den Strukturen oder Prozessen aufzuspüren und mit aller Konsequenz zu beseitigen." Webseite: http://www.siemens.de/ -Von Torsten Wolf, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 112, torsten.wolf@dowjones.com DJG/tow/rio

11.12.2006 - 16:09:44 TAGESVORSCHAU/12. Dezember 2006 - vorläufige Fassung === 00:50 JP/Großhandelspreise November 08:00 AT/EVN AG, Jahresergebnis (10:00 PK in Wien), Maria Enzersdorf ***08:45 FR/Handelsbilanz Oktober 09:00 DE/Bundesnetzagentur, PK mit Präsident Kurth anlässlich des Starts der Versteigerung von Frequenzen für Broadband Wireless Access (BWA), Mainz (A) 09:00 DE/JP Morgan Chase Bank, PG zum Thema: "Trends und Entwicklungen im Bereich Mergers & Acquisitions im Jahr 2006 - was kommt danach?", Frankfurt (A) ***10:00 IT/Industrieproduktion Oktober PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+3,1% gg Vj zuvor: -1,0% gg Vm/+1,3% gg Vj 10:00 DE/Talanx AG, PG zum Ausblick auf 2007 (Veranstaltung vom Vorabend), Hannover ***10:30 DE/Deutsche Bank AG, PG zum Kapitalmarktausblick 2007, Frankfurt ***10:30 GB/Verbraucherpreise November PROGNOSE: +0,2% gg Vm/+2,6% gg Vj zuvor: +0,2% gg Vm/+2,4% gg Vj 10:30 DE/Handelsblatt, 14. Jahrestagung zum Thema Automobilindustrie (bis 14.12.), Frankfurt (A) ***11:00 DE/Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW), Konjunkturprognose ***11:00 DE/ZEW, Konjunkturerwartungen Dezember PROGNOSE: -25,0 Punkte zuvor: -28,5 Punkte ***11:00 EU/Eurostat, Leistungsbilanz 3Q (1. Veröffentlichung) 11:00 DE/Zentraler Kreditausschuss (ZKA), PK zum Gutachten "Bürokratiekosten in der Kreditwirtschaft" sowie den damit verbundenen Forderungen und Angeboten an die Bundesregierung, Berlin ***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender 11:30 DE/KfW Bankengruppe, PK zu Kapitalmarktaktivitäten - Ergebnisse 2006/Ausblick 2007, Frankfurt ***14:30 US/Goldman Sachs Group Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 6,00), New York ***14:30 US/Handelsbilanz Oktober PROGNOSE: -63,00 Mrd USD zuvor: -64,30 Mrd USD 15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven 15:00 RU/Minister für Industrie und Energie, Christenko, PK zum Projekt Sachalin-2, Moskau (A) 16:00 EU/PK mit Kommissionspräsident Barroso zum Jahresbericht zu Wachstum und Beschäftigung, Brüssel ***17:00 US/Exxon Mobil Corp, Energy Outlook, Irving ***17:00 US/ISM, halbjährlicher Wirtschaftsausblick 18:00 DE/Club der Wirtschaftspresse, Vortrag von Tellings, Vorstandsvorsitzender der ING DiBa AG, (Berichterstattung am Folgetag), München 18:30 DE/Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten, Vortrag von Hunold, CEO von Air Berlin, zum Thema: "Air Berlin: Hecht im Karpfenteich - anders als die anderen" ***20:15 US/Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC), Ergebnis der Sitzung, Washington Fed-Funds-Zielsatz PROGNOSE: 5,25% zuvor: 5,25% 21:00 US/General Electric Co, Annual Outlook Meeting, Fairfield (A) Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Ausschreibung Neuemission zweijährige Bundesschatzanweisung über 7 Mrd EUR *** - EU/Europäischer Gerichtshof, Urteil zur Klage der Bundesregierung gegen Teile der EU-Tabakwerberichtlinie, Luxemburg - EU/Europäischer Gerichtshof, Öffentliche mündliche Verhandlung über die Klage der EU-Kommission gegen das VW-Gesetz, Luxemburg (A) - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der United Biscuits (Holdings) plc durch The Blackstone Group und PAI Partners, Brüssel - CH/Swiss International Air Lines, Verkehrszahlen November, Basel - ES/Iberia Lineas Aereas de Espana SA, Verkehrszahlen November, Madrid - FR/Club Mediterranee SA, Jahresergebnis, Paris - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit - PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call, bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD === DJG/gla -0-

11.12.2006 - 16:08:32 S&P nimmt Siemens-Ratings von Beobachtungsliste/Ausblick negativ FRANKFURT (Dow Jones)--Standard & Poor's Ratings Services (S&P) hat die Lang- und Kurzfrist-Ratings der Siemens AG von der Beobachtungsliste (CreditWatch) genommen und den Ausblick mit negativ eingestuft. Die Ratings seien dabei aber bei "AA-" bzw "A-1+" bestätigt worden, teilte die Ratingagentur am Montag mit. Ende Juni hatte S&P begonnen, die Siemens-Ratings auf eine Herabstufung zu überprüfen, nachdem der Technologiekonzern angekündigt hatte, die Diagnostiksparte der Bayer AG für rund 4,2 Mrd EUR übernehmen zu wollen. Nach Zukäufen im Volumen von mehr als 3 Mrd EUR im vergangenen Geschäftsjahr, der DPC-Übernahme für rund 1,5 Mrd EUR und einer Spartenfusion mit Nokia seien die Maßnahmen zur Kreditsicherung bei Siemens nicht länger mit den Ratings vereinbar, begründete S&P den Schritt seinerzeit. S&P-Analystin Maria Bissinger verwies angesichts des negativen Ausblicks nun erneut auf die derzeit "schwachen Maßnahmen zur Kreditsicherung" in Folge der Akquisitionspolitik der vergangenen Jahre und den Aufwendungen für die Konzern-Portfoliobereinigung. Zugleich habe der Konzernumbau allerdings auch das Risikoprofil des Unternehmens verbessert und werde letztlich die Profitabilität verbessern und die Ergebnis-Schwankungen geringer ausfallen lassen, so Bissinger. Webseite: http://www.standardandpoors.com DJG/abe/rio

11.12.2006 - 16:07:30 Siemens beauftragt Anwaltskanzlei mit unabhängiger Untersuchung MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Siemens AG verstärkt angesichts der laufenden staatsanwaltlichen Ermittlungen zu Schmiergeldzahlungen und Schwarzen Kassen ihre Bemühungen um Transparenz und Aufklärung der Vorwürfe. Externe, unabhängige Anti-Korruptions- und Kontrollexperten sollen die Compliance- und Kontroll-Systeme des Münchener DAX-Konzerns überprüfen, wie Siemens am Montag mitteilte. Der Aufsichtsrat von Siemens, der Prüfungsausschuss sowie der Vorstand seien von den Vorfällen, die derzeit von der Münchener Staatsanwaltschaft untersucht werden, äußerst betroffen, teilte der Konzern mit. Ungesetzliches oder regelwidriges Verhalten von Mitarbeitern könne nicht hingenommen werden. An der Aufklärung der Vorfälle werde sich Siemens mit allem Nachdruck beteiligen. In der am Berichtstag abgehaltenen Sitzung legten der Aufsichtsrat, der Prüfungsausschuss und der Vorstand ein Bündel von Maßnahmen fest, mit denen die weltweiten Siemens Compliance- und internen Kontroll-Systeme überprüft und verbessert werden sollen, wie Siemens ausführte. DJG/tow/abe

11.12.2006 - 15:37:51 Ex-VW-Personalvorstand Hartz steht ab Mitte Januar vor Gericht BRAUNSCHWEIG (Dow Jones)--Der ehemalige VW-Personalvorstand Peter Hartz muss sich ab Mitte Januar vor dem Landgericht Braunschweig wegen Untreue und Begünstigung verantworten. Als Prozesstage seien zunächst der 17. und 25. Januar 2007 vorgesehen, teilte das Landgericht am Montag mit. Zur Verhandlung sind keine Zeugen und keine Sachverständigen geladen. Hartz wird Untreue in 44 Fällen vorgeworfen. Im Zentrum der Vorwürfe stehen Bonuszahlungen an den langjährigen VW-Betriebsratsvorsitzenden Klaus Volkert. Dieser soll von 1994 bis 2005 neben seinem Gehalt von Hartz bewilligte Sonderzahlungen von insgesamt 1,95 Mio EUR erhalten haben, ohne das dies bei VW offen gelegt wurde. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft wurde Volkert das Geld allein im Hinblick auf seine Position als mächtigster VW-Betriebsrat gewährt. Bei einer Verurteilung wegen Untreue drohen Hartz bis zu fünf Jahre Haft. Die VW-Affäre war im Juni 2005 ins Rollen gekommen. Kurz darauf waren Volkert und Hartz zurückgetreten. DJG/rio -0-

11.12.2006 - 15:28:32 EUREX/Renten-Futures tendieren gut behauptet FRANKFURT (Dow Jones)--Gut behauptet tendieren die Renten-Futures am Montagnachmittag und weisen damit gegenüber dem Handelsstart kaum Veränderungen auf. Der März-Kontrakt des Bund-Futures steigt bis 15.20 Uhr um 9 Ticks auf 118,17%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,24% und das Tagestief bei 117,99%. Umgesetzt wurden rund 560.000 Kontrakte. Der BOBL-Future gewinnt 5 Ticks auf 109,87%. Der Bund war am Freitag mit dem nachgebenden Euro unter deutlicheren Abgabedruck geraten, doch hat sich die Gemeinschaftswährung mittlerweile wieder etwas stabilisiert. Die Aufmerksamkeit sei bereits stark auf die anstehende Sitzung der US-Notenbank gerichtet. Zuvor dürfte das Geschäft auf der Stelle treten, heißt es. Charttechnisch gestaltet sich das Bild für den Bund mit dem Bruch des Oktober-Aufwärtstrends bei 118,66% nicht mehr ganz so günstig. Die WestLB weist zudem darauf hin, dass die 30-Tage-Linie bei 118,28% durchbrochen wurde. Solange der Mai-Aufwärtstrend bei 117,66% aber halte, bleibe der mittelfristige Ausblick positiv. DJG/mif/gos

11.12.2006 - 15:04:05 Insolvenzverwalter sieht für BenQ allein ... (zwei) Ein Sprecher der IG Metall sagte, es gebe vier bis fünf potenzielle Investoren für BenQ Mobile. Im Mittelpunkt der Betriebsversammlung hätten Informationen Pragers über die vereinbarte Transfergesellschaft für Beschäftigte des insolventen Unternehmens gestanden. Für Unmut in der Belegschaft sorge die Haltung von Siemens, dass Mitarbeiter, die gegen den Betriebsübergang der damalige Handysparte auf die taiwanische BenQ Widerspruch eingelegt hätten, keine Ansprüche an die Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft geltend machen könnten. Sie sollten nach dem Willen von Siemens nur dann Leistungen erhalten, wenn sie ihre Widersprüche zurückzögen. Betroffen seien knapp 1.000 BenQ-Leute, sagte der Gewerkschaftsvertreter. Nach Angaben von Pragers Sprecherin haben inzwischen mehr als 400 der insgesamt 3.000 Mitarbeiter anderswo eine neue Stelle gefunden. DJG/stm/rio

11.12.2006 - 14:54:01 US-Anleihen starten gut behauptet NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Anleihen sind am Montag gut behauptet in den Handel in New York gestartet. Gegen 14.38 Uhr MEZ legen zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% um 3/32 auf 100-21/32 zu und rentieren mit 4,54%. Der mit 4,50% verzinste Longbond gewinnt 5/32 auf 97-22/32 und rentiert mit 4,64%. DJG/gos

11.12.2006 - 14:42:38 Düsseldorfer Kanzlei reicht Klage gegen Schering AG ein DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Düsseldorfer Kanzlei Dreier Riedel Rechtsanwälte hat gegen die Schering AG Schadensersatzklage wegen angeblicher Verletzung der Ad-hoc-Pflicht beim Landgericht Berlin eingereicht. Die Kanzlei teilte am Montag mit, das Berliner Unternehmen habe es unterlassen, den Kapitalmarkt unverzüglich über das Squeeze-out-Einberufungsverlangen von Bayer zu informieren, das am 26. September erfolgte. Der Beherrschungsvertrag mit dem viel niedrigeren Barabfindungsangebot sei aber erst am 27. Oktober wirksam geworden, so dass etliche Aktionäre - wie auch der klagende Minderheitsaktionär - dieses niedrigere Angebot angenommen hätten, obwohl bereits feststand, dass zeitnah ein höheres Angebot an die Aktionäre zu unterbreiten war, erklärte Peter Dreier. Bayer hatte am 5. Dezember die Barabfindung im Rahmen des Squeeze-Out der Schering-Minderheitsaktionäre auf 98,98 EUR festgelegt. Sie fällt damit höher aus als das zuvor aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages veröffentlichte Abfindungsangebot von 89,36 EUR je Schering-Aktie. Aktionären, die das niedrigere Angebot angenommen hätten, sei durch die unterlassene Information, dass der Hauptaktionär bereits im September das Verlangen nach einem Zwangsausschluss geäußert habe, ein Schaden von mindestens 10 EUR je Aktie entstanden. Hinzuzurechnen sei noch die Ausgleichszahlung in Höhe von 3,62 EUR je Aktie. Die Schering-Aktie müsste demzufolge 102,60 EUR wert sein. Nach Auffassung der Kanzlei hätte unverzüglich nach dem Einberufungsverlangen am 26. September eine Ad-hoc-Mitteilung erfolgen müssen. Dreier erklärte, man strebe gegen Schering ein Musterverfahren an. Webseiten: http://www.schering.de http://www.dreier-riedel.de DJG/rib/rio

11.12.2006 - 14:07:15 E.ON erwartet für Gasversorgung im Winter entspanntere Situation DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die E.ON AG erwartet in diesem Winter keine Probleme bei der Gasversorgung in Deutschland. Angesichts des derzeitigen Wetters seien die Gasspeicher "rammelvoll", sagte Konzernvorstand Burckhard Bergmann am Montag in Düsseldorf. Dies sei eine gute Basis für die anstehenden Wochen - zumindest für das erste Quartal 2007. Er sei "zuversichtlich" für diesen Winter. Bergmann verwies darauf, dass die Versorgungslage in Russland dennoch angespannter geworden sei. Dies sei aber nicht einseitig die Schuld von Gazprom, betonte er. Es gebe in Russland einen wachsenden Gasbedarf, der auch durch das starke Wirtschaftswachstum getrieben sei. Mehr als 50% der russischen Stromversorgung basiere auf den Einsatz von Gas. Hinzu komme, dass das Erdgas in Russland noch sehr billig sei. Die jetzt beschlossene Liberalisierung des russischen Strom- und Gasmarktes bis 2011 sei daher der richtige Weg. E.ON ist mit 6,43% an Gazprom beteiligt. Bergmann ist Mitglied des Direktorenrates des russischen Gasmonopolisten. Die E.ON Ruhrgas AG importiert rund 50% des in Deutschland verbrauchten Erdgases und ist damit mit Abstand das größte deutsche Gasunternehmen. Webseite: http://www.eon.com -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/kth/hab -0-

11.12.2006 - 14:06:23 E.ON kündigt Wettbewerbsinitiative ... (drei) Bundeswirtschaftsminister Michael Glos begrüßte den Maßnahmenkatalog als wichtigen Beitrag zur Belebung des Wettbewerbs am Gasmarkt. "Die angekündigten Maßnahmen setzen an wichtigen Stellschrauben für mehr wettbewerbliche Dynamik am Gasmarkt an", erklärte er in einer Mitteilung. "Offenbar hat E.ON/Ruhrgas unsere Signale verstanden." Nun müssten auch die anderen Gasnetzbetreiber diesem Beispiel folgen. Webseite: http://www.eon.com http://www.bmwi.de . . -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 - 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com . (Andreas Kißler hat an diesem Bericht mitgewirkt) . DJG/hei/brb/ank/rio

11.12.2006 - 14:04:46 UPDATE/Bayer: Alfimeprase-Studien verfehlen primäre Endpunkte (NEU: mit weiteren Details) DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Wirkstoff "Alfimeprase" gegen Blutgerinnsel hat in zwei klinischen Phase-III-Studien die jeweiligen primären Endpunkte nicht erreicht. Die Bayer AG und das US-Unternehmen Nuvelo teilten am Montag mit, die Aufnahme neuer Patienten in die beiden Studien werde deshalb zunächst ausgesetzt. Bayer und Nuvelo hatten im Januar 2006 ein weltweites Entwicklungs- und Vermarktungsabkommen für den bislang noch nicht zugelassenen Wirkstoff abgeschlossen. Bayer hält für das Enzym, das Blutgerinnsel durch einen speziellen Wirkmechanismus schnell auflösen soll, die weltweiten Vertriebsrechte außerhalb der USA. Beide Studien hätten auch wichtige sekundäre Endpunkte nicht erreicht, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Studiendaten sollen auf einem der nächsten Fachkongresse vorgestellt werden. In einer der beiden Studien war das Mittel zur Behandlung der akuten peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) geprüft worden, in der anderen zur Behandlung von Katheterverschlüssen. Die erste Studie zielte darauf ab, dass mit dem Medikament innerhalb von 30 Tagen ein offener gefäßchirurgischer Eingriff vermieden werden kann. In der zweiten sollte das Medikament die Funktion von verschlossenen Kathetern innerhalb von 15 Minuten nach Verabreichung wiederherstellen. Beide Ziele wurden mit Alfimeprase nicht erreicht. Nuvelo-CEO Ted W. Love erklärte, zusammen mit Bayer sollten nun weitere Analysen vorgenommen werden. Zudem werde mit Experten gesprochen, wie mit der Entwicklung von Alfimeprase fortgefahren werden könne; einschließlich der Möglichkeit einer geänderten Dosierung und Verabreichung. Schätzungen zufolge leiden in Europa und den USA fast 25 Millionen Menschen an der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit. Viele davon sterben an einem Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zu dieser Krankheit laufen bei der Schering AG und der Division Pharma der Bayer HealthCare AG, die derzeit zusammengelegt werden, drei Projekte. Neben Alfimeprase untersucht Bayer in der fortgeschrittenen klinischen Entwicklung den Gerinnungshemmer "Rivaroxaban". Schering entwickelt eine hoch auflösende Bildgebung für die Gefäßdiagnostik. Webseite: http://www.bayer.de/ -Voon Richard Breum, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 - 13872 15, Richard.Breum@dowjones.com DJG/rib/rio

11.12.2006 - 14:04:44 Regierung: 2006 kein Abschluss von Steinkohle-Gesprächen BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung erwartet in diesem Jahr nach Auskunft eines Regierungssprechers keinen Abschluss der Gespräche über die Zukunft der deutschen Steinkohleindustrie. "Anfang nächsten Jahres werden die Gespräche sehr intensiv fortgesetzt und dann auch absehbar abgeschlossen", sagte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg am Montag bei einer Pressekonferenz in Berlin. Bei einem Spitzentreffen am Donnerstag dieser Woche sei noch kein Abschluss der Gespräche zu erwarten. "Die Gespräche werden diese Woche fortgesetzt, aber nicht abgeschlossen", sagte Steg. Bei dem Treffen in dieser Woche soll über Experteneinschätzungen zu den noch umstrittenen Punkten gesprochen werden. Steg nannte ein mögliches Auslaufen des Steinkohlebergbaus, einen Börsengang der RAG mit ihren Beteiligungsgesellschaften sowie ein eventuelles Stiftungsmodell als offene Fragen. -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/kth -0-

11.12.2006 - 14:01:41 Germanwings steigert Passagierzahl im November um 14,3% KÖLN (Dow Jones)--Der zur Deutschen Lufthansa AG, Frankfurt, gehörende Billigflieger Germanwings hat im November seine Passagierzahlen um 14,3% auf 535.237 (468.443) gesteigert. Der Sitzladefaktor sei um 0,4 Prozentpunkte auf 78,1% (77,7%) ausgebaut worden, teilte die Airline am Montag mit. Webseite: http://www.germanwings.com DJG/kib/rio -0-

11.12.2006 - 14:00:47 Kartellamt hat Bedenken gg Übernahme von Saar Ferngas ... (zwei) Das Bundeskartellamt kommt zu dem vorläufigen Ergebnis, dass die entsprechenden Gasmärkte ungeachtet der Schritte zur Marktöffnung in der Praxis weiterhin massiv gegen Wettbewerb durch Drittlieferanten abgeschottet sind. Der Zusammenschluss würde insbesondere die bestehende marktbeherrschende Stellung der Saar Ferngas verstärken, da deren Gasabsatz durch die hinzutretenden RWE-Beteiligungen an Weiterverteilern abgesichert würde, heißt es in der Mitteilung der Behörde. Auch bei der Belieferung von Endkunden lägen auf verschiedenen Märkten die Voraussetzungen für eine Untersagung vor. Im Strombereich käme es nach vorläufiger Einschätzung des Bundeskartellamt zur Verstärkung der marktbeherrschenden Stellung, die RWE hier gemeinsam mit E.ON innehabe. Kartellamtspräsident Ulf Böge erklärte, das Bundeskartellamt habe mehrfach darauf hingewiesen, dass zum Erhalt von wettbewerbsfähigen Strukturen keine weiteren "Marktverschließungseffekte" eintreten dürften. Dies wäre mit diesem Zusammenschlussvorhaben nach bisheriger Bewertung aber zu befürchten. "Wenn die Unternehmen diese Befürchtung nicht ausräumen können, wäre das Vorhaben zu untersagen", so Böge. Die Unternehmen haben Gelegenheit, bis zum 18. Dezember Stellung zu nehmen. Webseite: http://www.bundeskartellamt.de DJG/rib/rio

11.12.2006 - 13:51:19 Abgeordneter: Beirat der Netzagentur nominiert Kurth, Kindler (korrigierte Fassung) DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Beirat der Bundesnetzagentur hat nach Angaben eines seiner Mitglieder den Behördenpräsidenten Matthias Kurth für eine erneute Amtszeit vorgeschlagen. Zugleich sei der Ministerialbeamte Johannes Kindler am Montag als Vizepräsident der Regulierungsbehörde nominiert worden, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Dörmann und bestätigte damit Informationen von Dow Jones Newswires. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, dem die Personalvorschläge nun formell unterbreitet würden, habe im Vorfeld bereits klargemacht, dass Kurth und Kindler Verträge über fünf Jahre bekommen sollten. Die Frage der Amtszeit war bis zuletzt strittig. Die Union war zunächst dafür, Kurths Vertrag nur um zwei Jahre zu verlängern. Außerdem waren CDU/CSU und SPD vorige Woche noch gegen den Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums, Kindler als Vizepräsidenten einzusetzen, und hatten sich für ein erneutes Mandat des Amtsinhabers Martin Cronenberg ausgesprochen. Kindler ist derzeit Ministerialdirigent im Bundeskanzleramt und leitet dort die Gruppe "Industrie, Innovation, Energie, Außenwirtschaft, Finanzmärkte". Diese ist neben Energiefragen auch für die Telekommunikations- und Postpolitik zuständig. Vom Beirat der Bundesnetztagentur lag zunächst keine offizielle Stellungnahme vor. Webseite: http://www.BNetzA.de -Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213, TMT.de@dowjones.com DJG/stm/hab -0-

11.12.2006 - 13:44:47 Lufthansa steigert im November Passagierzahl um 6,1% FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt, hat im November 4,327 Millionen Passagiere transportiert und damit 6,1% mehr als im Vorjahreszeitraum. Das Angebot sei um 4,3% ausgebaut und die Nachfrage um 6,6% erhöht worden, teilte die Fluggesellschaft am Montag mit. Der Sitzladefaktor sei hierdurch um 1,5 Prozentpunkte auf 74,5% gestiegen. Deutschlands größte Airline hat den weiteren Angaben zufolge die Auslastung in allen Verkehrsgebieten gesteigert. In Europa wurden 6,3% mehr Passagiere befördert, die verkauften Sitzkilometer stiegen um 10%. Sie übertrafen damit die Angebotsausweitung von 8,7%. Der Sitzladefaktor erhöhte sich um 0,7 Prozentpunkt auf 62,2%. Im Verkehrsgebiet Amerika wurde das Angebot um 2,4% ausgeweitet, der Verkauf stieg um 4%. Die Auslastung erhöhte sich somit um 1,2 Prozentpunkte auf 81,2%. Im Verkehrsgebiet Asien/Pazifik zählte die Airline 5,8% mehr Gäste an Bord. Einer Kapazitätsausweitung von 0,9% stand ein Absatzplus von 5,9% gegenüber. Somit stieg der Sitzladefaktor um 4 Prozentpunkte auf 82,4%. Das Verkehrsgebiet Naher Osten/Afrika verzeichnete bei den Passagieren ein Plus von 5,6% und eine Zunahme der Auslastung um 1,2 Prozentpunkte auf 72%. Lufthansa Cargo beförderte im November 159.000 t Fracht und Post und verbuchte damit ein Plus von 2,5%. Der Absatz übertraf mit 8,3% das um 4,8% ausgeweitete Angebot, so dass der Fracht-Nutzladefaktor um 2,2 Prozentpunkte auf 71% stieg. Vor allem im Verkehrsgebiet Asien/Pazifik seien mit einem Zuwachs von 8,5 Prozent die höchsten Mengensteigerungen verzeichnet worden, hieß es weiter. Webseite: http://www.lufthansa.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/bam -0-

11.12.2006 - 13:36:15 Abgeordneter: Beirat der Netzagentur nominiert Kurth, Kindler DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Beirat der Bundesnetzagentur hat nach Angaben eines seiner Mitglieder den Behördenpräsidenten Matthias Kurth für eine erneute Amtszeit vorgeschlagen. Zugleich sei der Ministerialbeamte Johannes Singhammer am Montag als Vizepräsident der Regulierungsbehörde nominiert worden, sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Dörmann und bestätigte damit Informationen von Dow Jones Newswires. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, dem die Personalvorschläge nun formell unterbreitet würden, habe im Vorfeld bereits klargemacht, dass Kurth und Kindler Verträge über fünf Jahre bekommen sollten. Die Frage der Amtszeit war bis zuletzt strittig. Die Union war zunächst dafür, Kurths Vertrag nur um zwei Jahre zu verlängern. Außerdem waren CDU/CSU und SPD vorige Woche noch gegen den Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums, Kindler als Vizepräsidenten einzusetzen, und hatten sich für ein erneutes Mandat des Amtsinhabers Martin Cronenberg ausgesprochen. Kindler ist derzeit Ministerialdirigent im Bundeskanzleramt und leitet dort die Gruppe "Industrie, Innovation, Energie, Außenwirtschaft, Finanzmärkte". Diese ist neben Energiefragen auch für die Telekommunikations- und Postpolitik zuständig. Vom Beirat der Bundesnetztagentur lag zunächst keine offizielle Stellungnahme vor. Webseite: http://www.BNetzA.de -Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213, TMT.de@dowjones.com DJG/stm/hab -0-

11.12.2006 - 13:23:52 EZB/Quaden: Noch keine Festlegung auf Zinsschritte 2007 BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich nach Angaben von EZB-Ratsmitglied Guy Quaden noch nicht auf eine Fortsetzung ihres Zinserhöhungskurses im kommenden Jahr festgelegt. Die Zinsschritte des Jahres 2006 hätten sich als kluge Entscheidungen erwiesen, sagte Quaden am Montag. Viele Beobachter hätten befürchtet, "Frankfurt" würde die europäische Konjunktur abwürgen, dabei habe die EZB nichts anderes getan als auftragsgemäß die Inflationserwartungen zu stabilisieren. "Jeder muss heute zugeben, dass wir Recht hatten", betonte der Gouverneur der belgischen Nationalbank. Zugleich wies Quaden die Kritik aus Frankreich an der EZB-Politik zurück. Französische Spitzenpolitiker hatten zuletzt gefordert, die EZB müsse bei ihrer Zinspolitik stärker den Forderungen gewählter Politiker Gehör schenken. Die Schuld an einer schwachen Wirtschaftsentwicklung auf die Zentralbank zu schieben, habe vor allem in Wahlkampfzeiten Tradition, sagte Quaden. Überdies warnte das EZB-Ratsmitglied davor, die möglichen Folgen der aktuellen Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar zu überschätzen. Volatile Wechselkurse seien zwar unerwünscht, aber es gebe keinen Grund für eine "anhaltende Panik". DJG/DJN/hab/apo -0-

11.12.2006 - 13:22:52 E.ON kündigt Wettbewerbsinitiative ... (zwei) Eine genaue Investitionshöhe für die gesamten Maßnahmen nannte Bergmann nicht. Er verwies aber darauf, dass allein für die Umstellung der IT Investitionen eines hohen zweistelligen Mio-EUR-Betrags oder sogar noch mehr nötig machten. Im Einzelnen wird die E.ON-Tochter Gastransport im Zuge der angekündigten Konzerninitiative drei ihrer vier Marktgebiete zum 1. Oktober 2007 zusammenlegen. Künftig soll es nur noch ein Marktgebiet für hochkalorisches Erdgas (H-Gas) und eines für niedrigkalorisches Gas (L-Gas) geben. "Der Netzzugang in Deutschland erhält mit diesem Schritt eine neue Qualität", betonte Bergmann. Der Zugang zum deutschen Gasnetz war von Branchenvertretern in der Vergangenheit wiederholt als zu kompliziert kritisiert worden. Derzeit gibt es noch 19 verschiedene Marktgebiete. Nach Einschätzung von Bergmann wird die Reduzierung der E.ON-Gebiete auch den Druck auf die anderen Unternehmen verstärken, ebenfalls zu einer Vereinfachung des Netzzugangs beizutragen. Der Konzern werde außerdem auch im Gasbereich zusätzliche Leitungskapazitäten an den Grenzen schaffen und hier in den Ausbau investieren. E.ON führt nach den Worten von Bergmann zurzeit auch Gespräche mit Energiebörsen, um den Ausbau des Börsenhandels mit Erdgas weiter auszubauen. Die bereits Anfang Oktober eingeführte konzerneigene Internet-Handelsplattform "Choise Market" habe den kurzfristigen Gashandel in Deutschland bereits in kurzer Zeit "spürbar belebt", sagte der Vorstand. In den ersten zwei Monaten seien über diese Plattform schon 40 Mio Kubikmeter Erdgas gehandelt worden. Webseite: http://www.eon.com -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/brb

11.12.2006 - 13:15:57 Kartellamt hat Bedenken gg Übernahme von Saar Ferngas durch RWE DÜSSELDORF (Dow Jones)--Das Bundeskartellamt hat rechtliche Bedenken gegen die geplante Übernahme der Saar Ferngas AG durch die RWE Energy AG, die knapp 77% der Anteile erwerben will. Nach derzeitiger Einschätzung würde der Zusammenschluss zur Verstärkung marktbeherrschender Stellungen beim Strom- und Erdgasabsatz führen, teilte die Behörde am Montag mit. DJG/rib/brb

11.12.2006 - 13:12:57 IPO-KALENDER/Börsenkandidaten 2006/07 (Stand 11.12.06) === =-------------------------------------- Aovo Touristik AG, Hannover 1. Handelstag: 22. Dezember Branche: Touristik-Dienstleistungen Segment: Freiverkehr Konsortium: Baader Zeichnungsfrist: 5. bis 12. Dezember Preisspanne: 5,00 bis 7,00 EUR Anzahl Aktien: 210.000 Nettoemissionserlös: rund 1,2 Mio EUR =-------------------------------------- Biogas Nord AG, Bielefeld, Dezember Branche: Biogasanlagen Segment: Entry Standard Konsortium: Close Brothers Seydler, Weserbank Emissionsvolumen: 5 Mio bis 10 Mio EUR Öffentliches Angebot: nein - Privatplatzierung =-------------------------------------- Nanocrypt AG, Stuttgart, 2006 Branche: Nanotechnologie Segment: Open Market =-------------------------------------- HanseYachts AG, Greifswald, 2006 Branche: Segelboothersteller Konsortium: M.M. Warburg =-------------------------------------- eMind AG, Ingelheim, 2006 Branche: Online-Shop-Systeme Segment: Open Market =-------------------------------------- AVW Immobilien AG, Buxtehude, 2006/07 Branche: Immobilien Segment: Geregelter Markt Emissionsvolumen: im unteren dreistell. Mio-EUR-Bereich =-------------------------------------- Juragent AG, Berlin, Januar 2007 Branche: Prozessfinanzierer Segment: Entry Standard Konsortium: Baader =-------------------------------------- Pfaff Industrie Maschinen AG, Kaiserslautern, Januar 2007 Branche: Nähmaschinen Segment: Freiverkehr =-------------------------------------- Altira AG, Frankfurt, Januar 2007 Branche: Asset-Management Segment: Entry Standard Konsortium: VEM Aktienbank Emissionsvolumen: 10 Mio EUR =-------------------------------------- Ariston Real Estate AG, München, Anfang 2007 Branche: Immobilien Segment: General Standard Konsortium: Baader =-------------------------------------- Pemeas GmbH, Frankfurt, 1Q 2007 Branche: Brennstoffzellen Konsortium: Equinet =-------------------------------------- GATE AG, Luxemburg, Frühjahr 2007 Branche: Biodiesel Konsortium: Dt. Bank, Goldmann Sachs, Sal. Oppenheim =-------------------------------------- Amitoso AG, Leipzig, Frühjahr 2007 Branche: Software Segment: Entry Standard Emissionsvolumen: rd. 3 Mio EUR =-------------------------------------- eCircle AG, München, Frühjahr 2007 Branche: Marketing-Software Segment: Prime Standard Konsortium: Sal.Oppenheim =-------------------------------------- Wacker Construction Equipment AG, Frühjahr 2007 Branche: Baumaschinen =-------------------------------------- RAG AG, Essen, 2Q 2007 Branche: Energie, Chemie, Bergbau Konsortium: Morgan Stanley =-------------------------------------- Ista International GmbH, Essen, 1H 2007 Branche: Energiedienstleister Konsortium: Goldman Sachs, Dt. Bank =-------------------------------------- Gravis AG, Berlin, 1H 2007 Branche: Computerhandel =-------------------------------------- Zanox.de AG, Berlin, 2Q/3Q 2007 Branche: Internet-Marketing Segment: Prime Standard Emissionsvolumen: 350 Mio bis 450 Mio EUR =-------------------------------------- Art Estate AG, Hamburg, Mitte 2007 Branche: Kunsthandel, -fonds =-------------------------------------- Heidelberg Pharma AG, Genf, 2007 Branche: Biotechnologie =------------------------------------- Solarwatt AG, Dresden, 2007 Branche: Solarmodule Konsortium: Dt. Bank =-------------------------------------- Gardena Holding AG, Ulm, 2007 Branche: Gartengeräte =------------------------------------- ecodasa AG, Berlin, 2007 Branche: Biodiesel Segment: Prime Standard Konsortium: Hypovereinsbank Emissionsvolumen: rund 100 Mio EUR =-------------------------------------- Steico AG, Feldkirchen, 2007 Branche: Dämmstoffe Segment: Entry Standard Konsortium: Commerzbank, BayernLB, HSBC Emissionsvolumen: zweistell. Mio-EUR-Betrag =-------------------------------------- Corpus Immobiliengruppe 2007 Branche: Immobilien Segment: Prime Standard Konsortium: Morgan Stanley, Dt. Bank =-------------------------------------- Gerresheimer Glas, Düsseldorf, 2007 Branche: Verpackungen =-------------------------------------- New Yorker, Braunschweig, 2007 Branche: Mode =-------------------------------------- Tom Tailor GmbH, Hamburg, 2007 Branche: Mode =-------------------------------------- Navigon AG, Hamburg, 2007 Branche: Software Konsortium: Dt. Bank (Lead), Cazenove, Sal. Oppenheim =-------------------------------------- PFW Aerospace AG, Speyer, 2007 Branche: Zulieferer Luftfahrtindustrie Konsortium: Dt. Bank Emissionsvolumen: rund 175 Mio EUR =-------------------------------------- FranconoWest AG, Frankfurt, 2007 Branche: Immobilien =-------------------------------------- Deutsche Rohstoff AG, Frankfurt, 2007 Branche: Beteiligungen =-------------------------------------- Deutsche Annington, 2007 Branche: Wohnimmobilien Konsortium: Dt.Bank, Morgan Stanley =-------------------------------------- Polis AG, Berlin, 2007 Branche: Immobilien =-------------------------------------- Curacyte AG, Leipzig, 2007 Branche: Biotechnologie =-------------------------------------- Neckermann, Frankfurt, 2007 Branche: Versandhandel =-------------------------------------- Hinweis: In der Tabelle werden sowohl von den Unternehmen angekündigte Börsenpläne als auch bislang nicht offiziell bestätigte Informationen zu IPOs berücksichtigt. Alle Angaben sind ohne Gewähr. === DJG/hru

11.12.2006 - 13:06:04 TABELLE/Deutsche Lufthansa AG - Verkehrszahlen November 2006 === MONAT SITZ-/NUTZLADEFAKTOR FLUGGÄSTE SITZKILOMETER Konzern Fracht Passage absolut angeb verkauft November 72,4/+1,0 71,0/+2,2 74,5/+1,5 4,327 11,768 8.771 Oktober 71,4/+0,3 66,9/-0,1 75,6/+1,6 4,936 13,060 9,870 September 73,8/+1,6 68,4/+4,5 78,7/+0,2 5,081 12,815 10,086 August 71,3/+1,0 65,1/+4,7 76,5/-1,1 4,730 13,183 10,084 Juli 73,1/+1,5 65,8/+3,1 79,1/+0,7 4,970 13,227 10,457 Juni 72,7/+1,0 66,8/+3,2 78,0/+0,2 4,800 12,598 9,826 Mai 70,2/+0,8 65,2/+2,0 74,5/+0,6 4,849 13,062 9,735 April 70,7/-0,3 66,6/+0,0 74,5/+0,2 4,457 12,137 9,042 März 71,2/+0,4 70,0/+4,2 72,9/-1,9 4,252 11,965 8,724 Februar 69,7/+0,3 69,7/+3,5 70,4/-1,3 3,586 10,406 7,321 Januar 68,6/-0,5 64,9/+1,3 72,0/-1,3 3,639 11,129 8,009 Dezember 69,9/-0,7 69,1/-2,2 71,2/+0,6 3,714 10,830 7,707 November 70,7/-0,5 68,8/-0,6 73,1/+0,9 4,095 11,283 8,249 - Sitz-/Nutzladefaktor in %; Veränderung gg Vorjahr in Prozentpunkten. - Fluggäste in Millionen. - Sitzkilometer in Mrd. === DJG/kib/brb

11.12.2006 - 13:00:19 Europas Börsen profitieren von freundlichem Umfeld Die europäischen Aktienmärkte tendieren am Montagmittag etwas fester. Händler verweisen auf die guten Vorgaben aus Japan und den nachgebenden Euro als Antriebsfaktoren. Besonders gesucht sind daher auch Aktien exportorientierter Branchen wie die Automobile. Der Euro-Stoxx-50 klettert gegen 12.50 Uhr MEZ um 0,6 Prozent oder 26 auf 4.046 Punkte, der Stoxx-50 um 0,5 Prozent bzw 18 auf 3.647. Der Euro-Stoxx-50 sei technisch bei 3.980 Punkten unterstützt und treffe bei 4.040 Zählern auf einen Widerstand. Auf der Konjunkturseite ist es ruhig. Auf der Agenda stehen am Nachmittag US-Daten zum Großhandel. "Das sind Oktober-Zahlen, die die Märkte voraussichtlich nicht bewegen werden", sagt ein Teilnehmer. Goldman Sachs sorgt für Nachfrage im Telekomsektor Die großen europäischen Telekomtitel tendieren freundlich mit einem Aufschlag von durchschnittlich 0,5 Prozent, angeführt von France Telecom mit einem Plus von 0,9 Prozent auf 19,78 EUR. Beobachter führen zur Begründung einen Kommentar von Goldman Sachs an. Die Bank rechnet in einem strategischen Ausblick auf 2007 bei den Telekomwerten vor dem konjunkturellen Szenario mit einer starken Entwicklung und rät zu einer Übergewichtung des Sektors. In einem schwächeren konjunkturellen Umfeld böte der Sektor defensive Qualitäten. Stahlwerte gesucht Kursaufschläge weisen auch die europäischen Stahlwerte auf. Tata Steel hat das Angebot für Corus erhöht. Die Inder haben den Preis um 10 Prozent auf 4,7 Mrd GBP bzw 500 p je Corus-Aktie aufgestockt. "Mit dem Gegengebot von CSN war klar, dass Tata Steel nachbessern musste", sagt ein Händler. Corus legen in Amsterdam 5 Prozent auf 7,77 EUR zu. Das Bietergefecht zwischen der brasilianischen CSN und Tata Steel dürfte daher weitergehen. Gestützt wird der Sektor außerdem von einem positiven Kommentar von J.P. Morgan. Technologiewerte von Alcatel-Gewinnen gestützt Die Technologiewerte steigen im Schnitt um 1 Prozent, allen voran Alcatel um 2 Prozent. Ein Marktteilnehmer berichtet von "Kaufdruck" im Vorfeld einer höheren Gewichtung der Aktie im CAC-40 zum Wochenende. "In Alcatel sind bereits jetzt Positionsanpassungen zu sehen", so der Experte. Die Versorger legen um 0,3 Prozent zu, wobei vor allem Suez von sich Reden machen, "Der Markt preist weiterhin eine Übernahme von Suez ein", stellt ein Händler fest. Dieses Szenario sei jedoch "hochspekulativ". Hinzu komme aktuell der Ausblick auf einen Nettogewinn von 3,5 Mrd EUR im laufenden Jahr. Dies liegt laut einem Analysten weit über dem Marktkonsens von 2,7 Mrd EUR und weckt Erwartungen einer höheren Dividende vor der geplanten Fusion mit Gaz de France. Nach anfänglichen Avancen leiden Suez am Mittag aber unter Gewinnmitnahmen, sie geben um 0,7 Prozent auf 37,72 EUR nach. Gaz de France verlieren 1,2 Prozent auf 33,68 EUR. US-Tochter ist Ahold nicht hold Ahold zeigen sowohl zum Gesamtmarkt als auch zum Sektor der europäischen Handelskonzerne relative Schwäche. Laut einem Bericht der "Financial Times" sieht sich die US-Tochter Foodservice einer neuen Klage ausgesetzt, Kunden zu hohe Rechnungen gestellt zu haben. Dies komme für Ahold zu einem ungünstigen Zeitpunkt, so die Zeitung, da Ahold US Foodservice verkaufen wolle. Ahold verlieren 0,1 Prozent auf 7,51 EUR. DJG/mif/bek/gos

11.12.2006 - 12:55:28 UCB: Annahmequote bei Schwarz-Pharma-Gebot bislang bei über 76% DÜSSELDORF (Dow Jones)--Dem belgischen Pharmaunternehmen UCB sind bis zum Ende der ersten Frist des Übernahmeangebots an die Aktionäre der Schwarz Pharma AG am 8. Dezember nach der bisherigen Auszählung mehr als 76% des Aktienkapitals angedient worden. Das Unternehmen teilte am Montag auf seiner Internetseite weiter mit, das endgültige Ergebnis werde am kommenden Donnerstag veröffentlicht. Eine Schwarz-Pharma-Sprecherin hatte bereits am Freitag gesagt, dass eine zweite Annahmefrist vom 15. Dezember bis zum 28. Dezember läuft. Ende September hatten die Hauptgesellschafter von Schwarz Pharma mit UCB die Übernahme vereinbart. Die Familienaktionäre, die bisher 59,2% der Aktien halten, hatten das Übernahmeangebot für ihre rund 28,4 Mio Aktien am vergangenen Montag angenommen. UCB bietet für jede Aktie von Schwarz Pharma 50 EUR in bar und 0,8735 neue eigene Aktien. Die EU hat der Übernahme bereits zugestimmt. Webseiten: http://www.schwarzpharma.de http://www.ucb-group.com DJG/rib/nas

11.12.2006 - 12:30:39 E.ON Ruhrgas kündigt Gaspreissenkung zum 1.1.2007 an DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die in Essen ansässige E.ON Ruhrgas AG wird ihre Preise auf der Großhandelsstufe zum Jahreswechsel senken. Dies bekräftigte der Vorstandsvorsitzende von Deutschlands größtem Gasunternehmen, Burckhard Bergmann, am Montag in Düsseldorf. Zur Höhe der Preissenkung wollte er sich nicht äußern. Profitieren würden davon die Weiterverteiler, also Regionalversorger und Stadtwerke. Grund für die Preissenkung seien die gesunkenen Ölpreise, sagte Bergmann. Dies sei auch der Beweis, dass die Ölpreisbindung "keine Einbahnstraße" sei. Eine weitere Preissenkung sei zum 1. April möglich, sagte Bergmann. Webseite: http://www.eon-ruhrgas.de -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/brb

11.12.2006 - 12:25:31 Bayer: Studie mit Alfimeprase erreicht primäre Endpunkte nicht DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Wirkstoff "Alfimeprase" gegen Blutgerinnsel hat in zwei klinischen Phase-III-Studien die jeweiligen primären Endpunkte nicht erreicht. Die Bayer AG und das US-Unternehmen Nuvelo teilten am Montag mit, die Aufnahme neuer Patienten in die beiden Studien werde deshalb zunächst ausgesetzt. Bayer und Nuvelo hatten im Januar 2006 ein weltweites Entwicklungs- und Vermarktungsabkommen für das Medikament in spe abgeschlossen. Bayer hatte für das Enzym, das Blutgerinnsel durch einen speziellen Wirkmechanismus schnell auflösen soll, die weltweiten Vertriebsrechte außerhalb der USA erhalten. DJG/rib/brb

11.12.2006 - 12:24:50 Marke VW legt beim Absatz per November um 11,4% zu (zwei) Die Marke VW hält damit weiterhin Kurs auf ihr Jahresabsatzziel. Wie Dow Jones Newswires Ende November berichtet hatte, rechnet der Markenvorstand im laufenden Jahr mittlerweile mit einer prozentual knapp zweistelligen Zuwachsrate. Im vergangenen Jahr hatte die wichtigste und mit Abstand absatzstärkste Marke von Europas größtem Automobilhersteller die Auslieferungen an Kunden um 0,8% auf 3,088 Mio Fahrzeuge erhöht. Bereits in den ersten zehn Monaten hatte VW die Auslieferungen um 11,4% auf 2,80 (2,51) Mio Fahrzeuge erhöht. Nach Angaben des VW-Markenvertriebsvorstand Michael Kern stiegen die Verkäufe in Europa von Januar bis November um 7,5% auf 1,504 Mio Fahrzeuge. In Deutschland habe das Plus bei 628.035 Einheiten 9,9% betragen. Webseite: http://www.volkswagen-ag.de -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/nas -0-

11.12.2006 - 12:23:31 Insolvenzverwalter sieht für BenQ allein keine Überlebenschance DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Münchener Handyhersteller BenQ Mobile hat nach Einschätzung des Insolvenzverwalters Martin Prager ohne einen Investor definitiv keine Überlebenschance mehr. Die wirtschaftliche Entwicklung im vierten Quartal lasse eine Fortführung des Geschäfts nicht zu, sagte Prager nach Angaben seiner Sprecherin am Montag auf einer Betriebsversammlung. Zwischen Oktober und Dezember sei mit 50 Mio EUR nur ein Achtel des geplanten Umsatzes für den Zeitraum erzielt worden. Prager zufolge gibt es jedoch eine Handvoll ernsthafter Interessenten, die alle auf das komplette Rumpfgeschäft von BenQ abzielten. Zum Teil hättern sie aber Probleme mit der Finanzierung des Geschäfts. An der bloßen Übernahme separater Betriebseinheiten sei keiner von ihnen interessiert. "Einzellösungen haben sich erledigt", sagte Pragers Sprecherin weiter. Ein Finanzinvestor habe bei BenQ bereits die Bücher geprüft, bestätigte sie. Wie sich diese Private-Equity-Gesellschaft aber entscheiden werde, könne man nicht sagen. Sollte sich bis zum Jahreswechsel kein Investor finden, müsse Prager am 1. Januar das formelle Insolvenzverfahren über BenQ eröffnen, fügte die Sprecherin hinzu. Das Unternehmen, das früher zum Siemens-Konzern gehört hatte, musste Ende September Insolvenz anmelden, weil die taiwanische Mutter BenQ ihre Zahlungen eingestellt hatte. Webseite: http://benq.de -Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213, TMT.de@dowjones.com DJG/stm/nas

11.12.2006 - 12:15:46 Marke VW legt beim Absatz per November um 11,4% zu WOLFSBURG (Dow Jones)--Die Kernmarke des VW-Konzerns hat in den ersten elf Monaten ihren Absatz um 11,4% auf 3,094 Mio Fahrzeuge erhöht. Damit sei per November bereits das gesamte Vorjahresvolumen der Marke Volkswagen von 3,088 Mio Einheiten übertroffen worden, teilte der Automobilhersteller am Montag mit. Allein im November habe das Verkaufsvolumen um 11,1% auf 293.000 Einheiten zugelegt. Der VW-Konzern hatte in der vergangenen Woche bereits ein Absatzplus von 9,9% vermeldet. Webseite: http://www.volkswagen-ag.de DJG/mbr/nas -0-

11.12.2006 - 12:14:29 Villepin will EZB-Verantwortung für Wechselkurse "klären" PARIS (Dow Jones)--Nach Ansicht des französischen Premierministers Dominique de Villepin sollte geklärt werden, inwieweit die Europäischen Zentralbank (EZB) für die Wechselkurse zuständig ist. In einem Radiointerview sprach sich de Villepin am Montag zudem für eine bessere Koordination zwischen EZB und der Eurogruppe aus. "Das wichtigste Ziel der EZB ist der Kampf gegen Preiserhöhungen, gegen die Inflation. Wir müssen die Verantwortung aber mit Blick auf die Wechselkurspolitik noch klären", sagte der Premierminister. Die Staaten müssten wieder einen größeren Handlungsspielraum, also mehr "Raum für Souveränität", erlangen. In diesem Sinne sprach sich de Villepin für eine bessere Abstimmung zwischen der Eurogruppe und der EZB aus. Allerdings haben de Villepin zufolge nicht alle Länder der Eurozone ein Problem mit der Rolle der EZB. Einige Staaten "kommen mit der derzeitigen Situation gut zurecht", fügte der Premier hinzu. In der vergangenen Woche hatte die französische sozialistische Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royale gefordert, dass die EZB sich politischen Entscheidungen fügen solle. Die Äußerungen Royals standen allerdings in direktem Gegensatz zum EG-Vertrag, in dem die Unabhängigkeit der EZB von politischen Weisungen verankert ist. DJG/DJN/kth/ptt -0-

11.12.2006 - 12:11:08 E.ON kündigt Wettbewerbsinitiative auf deutschem Gasmarkt an DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die E.ON AG will auf dem deutschen Gasmarkt den Netzzugang erleichtern, den Handel ausbauen und in den Leitungsausbau an Grenzübergangsstellen investieren. Dies kündigte Konzernvorstand Burckhard Bergmann am Montag in Düsseldorf an. Damit verbesserten sich die Möglichkeiten für neue Marktteilnehmer, Erdgas in Deutschland anzubieten, sagte er. Ziel der Maßnahmen sei, den Wettbewerb auf dem deutschen Gasmarkt - sowohl beim Transport als auch im Handel - voranzubringen. Dies ohne Beeinträchtigung der Versorgungssicherheit zu realisieren, stelle das Unternehmen aber vor "erhebliche Herausforderungen", sagte Bergmann. Er gehe davon aus, dass sich die Angebotsvielfalt bei den Endkunden durch die Initiative seines Unternehmens deutlich vergrößern werde. E.ON Ruhrgas bleibe aber bei seiner bisherigen Strategie, nicht direkt ins Endkundengeschäft einzusteigen, sondern das Erdgas auch künftig nur an Regionalversorger und Stadtwerke zu liefern. DJG/hei/brb

11.12.2006 - 12:02:57 EZB/Liebscher: Sind nicht auf Zinsanhebung in 1Q ... (zwei) Erst am vergangenen Donnerstag hatte die EZB die Leitzinsen ein weiteres Mal um 25 Basispunkte erhöht, der wichtigste EZB-Zins stieg dabei auf 3,50%. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hielt sich bei der Erläuterung der Entscheidung mit eindeutigen Signalen für die weitere Zinspolitik im kommenden Jahr zurück. Er verwies zwar darauf, dass die EZB die Risiken für die Preisstabilität "sehr genau" beobachten werde, wollte dies aber nicht als Ankündigung für eine Zinserhöhung im Februar verstanden wissen. Die meisten EZB-Beobachter gehen dennoch davon aus, dass die Notenbank ihren Leitzins bis März auf 3,75% erhöhen wird. DJG/ptt/apo -0-

11.12.2006 - 11:55:59 ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung Audi erhöht Langfrist-Investitionen auf 11,8 (10,8) Mrd EUR Die VW-Tochter Audi wird bis zum Jahr 2011 insgesamt 11,8 Mrd EUR investieren und damit die jährlichen Investitionen auf rund 2 Mrd EUR erhöhen. Die vorherige Planung von 2005 bis 2010 hatte noch Investitionen von 10,8 Mrd EUR vorgesehen. Von der Gesamtsumme sollen rund 8,4 Mrd EUR in neue Produkte fließen. Bilfinger Berger hebt Erwartung für K'ergebnis 2006 nochmals an Die Bilfinger Berger AG hat ihre Erwartung für das laufende Geschäftsjahr 2006 nach eigenen Angaben noch einmal angehoben. Das Bauunternehmen teilte mit, erwartet werde nun ein Konzernergebnis von rund 90 Mio EUR nach 66 Mio im Vorjahr. Bislang hatte das Mannheimer MDAX-Unternehmen für das Konzernergebnis keine konkrete Prognose genannt, sondern lediglich eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr angekündigt. Müller tritt bei Grammer Nachfolge von Nagel an Der Aufsichtsrat der Grammer AG hat Hartmut Müller mit Wirkung zum 1. Februar 2007 als Vorstandsmitglied berufen und den Vertrag von Vorstandssprecher und Finanzvorstand Alois Ponnath bis Oktober 2012 verlängert. Müller (43) trete die Nachfolge von Peter Nagel (59) an, teilte der Anbieter von Pkw-Innenausstattungen am Montag mit. Nagel verlasse das Unternehmen Ende Juni 2007. SGL Carbon bestätigt Umsatz- und Ergebnisziel 2007 - Euro Die SGL Carbon AG hat ihr Wachstumsziel für das kommende Jahr bekräftigt. Der Vorstandsvorsitzende des Wiesbadener Konzerns, Robert Koehler, sagte im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Euro", SGL rechne weiterhin mit einem Umsatzanstieg von 5% bis 10% gegenüber 2006. Der Gewinn solle zudem um mehr als 10% zulegen. Erneute Übernahmespekulationen geben Conti-Aktie Schub Erneute Spekulationen um eine Übernahme der Continental AG haben die Aktie des Automobilzulieferes am Montag zu einem der Tagesgewinner im Dax aufsteigen lassen. Die Aktie legte bis 11.05 Uhr um 2,3% auf 89,49 EUR zu. Post will in Logistik bis 2010 stärker wachsen als der Markt Die Deutsche Post AG will im Logistikbereich in den kommenden drei Jahren stärker wachsen als der Markt. Die Sparte solle bis 2010 im Schnitt um mindestens 7% bis 9% zulegen, sagte der zuständige Konzernvorstand John Allan auf einer im Internet übertragenen Investorenkonferenz. Vielleicht gehe es "sogar noch schneller". CSN überbietet mit 515 Pence je Corus-Aktie Tata Steel Im Übernahmekampf um den britisch-niederländischen Stahlkonzern Corus Group plc hat der brasilianische Wettbewerber Companhia Siderurgica Nacional (CSN) gegenüber dem indischen Konkurrenten Tata Steel Ltd die Nase vorn. Wie beide Unternehmen mitteilten, hat Corus dem verbesserten vorläufigen Angebot von CSN über 515 Pence je Aktie bereits zugestimmt. Die Offerte bewertet den Stahlkocher mit 4,9 Mrd GBP. Zuvor hatte CSN ein Gebot über 475 Pence in Aussicht gestellt. Italien will keine Finanzinvestoren für Alitalia - La Tribune Die italienische Regierung bevorzugt laut einem Pressebericht industrielle Käufer und keine Finanzinvestoren für den Einstieg bei der Alitalia Linee Aeree Italiane SpA. Dies sagte der italienische Verkehrsminister Alessandro Bianchi im Gespräch mit der französischen Zeitung "La Tribune". Lloyds TSB sieht Ergebnisse 06 im Rahmen der Analystenprognose Die Lloyds TSB Group plc erwartet 2006 Ergebnisse im Rahmen der von Analysten genannten Schätzungen. Wie die Bank in ihrem Trading Update mitteilte, lag die Konsensschätzung der Beobachter am 8. Dezember bei einem Gewinn vor Steuer 2006 von 3,690 Mrd GBP. Die Gruppe sei gut aufgestellt, in den kommenden Jahren weiterhin ein gutes Umsatzwachstum zu erzielen, hieß es. DJG/bam

11.12.2006 - 11:46:21 RWE Transportnetz und Tennet bauen neue Höchstspannungsleitung DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die RWE Transportnetz Strom GmbH, Dortmund, und das niederländische Unternehmen Tennet wollen eine grenzüberschreitende 380.000-Volt-Höchstspannungsleitung bauen. Die neue 60 Kilometer lange Kuppelleitung von Doetinchem in den Niederlanden nach Wesel werde die Transportkapazität von RWE und Tennet zwischen 25% und 50% erhöhen, teilten beide Unternehmen am Montag mit. Gemeinsam sollen rund 70 Mio EUR investiert werden. Aufgrund der Genehmigungsverfahren werde die Leitung frühestens 2013 in Betrieb gehen. Derzeit betrage die Übertragungskapazität zwischen beiden Ländern rund 3.800 Megawatt. Die neue Leitung werde die Kapazität um weitere 1.000 bis 2.000 Megawatt erhöhen, heißt es in der Mitteilung der Netzbetreiber weiter. Der Bau werde wesentlich zu einem stärkeren Zusammenwachsen der regionalen Märkte beitragen und die Systemsicherheit erheblich steigern. Webseite: http://www.rwetransportnetzstrom.com DJG/rib/brb

11.12.2006 - 11:42:59 Fraport: Volker Zintel soll neue Sicherheitstochter leiten FRANKFURT (Dow Jones)--Die Fraport AG hat die Führung ihres in der Neuordnung befindlichen Sicherheitsgeschäfts in Frankfurt ihrem Generalbevollmächtigten Volker Zintel übertragen. Durch die Konzentration aller Kräfte sollen die Sicherheitsanstrengungen gestärkt werden, sagte Vorstandsvorsitzender Wilhelm Bender am Montag. Die zum 1. Januar 2007 geplante Neuordnung umfasst die Zusammenfassung aller sicherheitsrelevanten Tätigkeiten am Standort Frankfurt in einem neu geschaffenen Bereich unter einheitlicher Leitung. Diese über 4.000 Mitarbeiter starke Mannschaft werde vom bisherigen Sicherheitschef Volker Zintel im Range eines Generalbevollmächtigten geführt, hieß es weiter. Der 60 Jahre alte Generalbevollmächtigte Zintel sei seit 16 Jahren bei Fraport engagiert und 2003 zum Generalbevollmächtigten ernannt worden. Dem neu geschaffenen Sicherheitsbereich direkt zugeordnet werde die FIS GmbH, die auch neu aufgestellt werde. Das Frankfurter Geschäft der FIS soll zum größten Teil in einer direkten Tochter der Fraport AG separiert werden. Die FIS Deutschland, die das restliche deutschlandweite Sicherheitsgeschäft der FIS verantworten werde, bleibe weiterhin ein Tochterunternehmen des zur Fraport AG gehörenden Sicherheitsdienstleisters ICTS. Fraport hatte bei der Vorlage der Neunmonatszahlen Mitte November angekündigt, dass in Frankfurt alle im Sicherheitsbereich tätigen Mitarbeiter aus der AG und der ICTS zusammengezogen werden sollen. Geplant sei eine Bezahlung auf dem Niveau der ICTS-Verträge. Hierüber verhandele das Unternehmen gerade, hieß es damals weiter. Webseite: http://www.fraport.de -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/brb -0-

11.12.2006 - 11:40:57 EZB/Liebscher: Sind nicht auf Zinsanhebung in 1Q festgelegt WIEN (Dow Jones)--Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat sich nach Worten des Gouverneurs der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Klaus Liebscher, nicht vorzeitig auf eine Zinserhöhung im ersten Quartal 2007 festgelegt. "Es hat keine Festlegung für das Timing über den nächsten Zinsschritt gegeben", sagte Liebscher am Montag am Rande einer Pressekonferenz in Wien. Der OeNB-Gouverneur verwies darauf, dass es fortgesetzt Risiken für die Preisstabilität gebe, die beobachtet werden müssten. DJG/DJN/ptt/apo -0-

11.12.2006 - 11:34:11 Erneute Übernahmespekulationen geben Conti-Aktie Schub HANNOVER (Dow Jones)--Erneute Spekulationen um eine Übernahme der Continental AG haben die Aktie des Automobilzulieferes am Montag zu einem der Tagesgewinner im Dax aufsteigen lassen. Die Aktie legte bis 11.05 Uhr um 2,3% auf 89,49 EUR zu. Philipp Schoeller, Gründungspartner des Münchner Finanzinvestors General Capital Group (GCG), hatte zuvor im Magazin "Wirtschaftswoche" erklärt, es sei denkbar, in Abstimmung mit dem Management einen neuen Versuch zur Übernahme von Continental zu starten. Sollte der Börsenkurs "sich wieder auf einen Niveau bewegen, bei dem sich das Projekt rechtfertigen würde, können wir eine Neuauflage nicht ausschließen", so Schoeller. GCG hatte bereits vor einigen Monaten gemeinsam mit den Finanzinvestoren Bain Capital, Goldman Sachs, Permira und KKR einen Übernahmeversuch bei dem DAX-Unternehmen gestartet. Dieser gescheiterte Versuch sei mit dem Management abgestimmt und kein Versuch einer feindlichen Übernahme gewesen, hatte Schoeller erklärt. Gestartet hatte GCG die Gespräche, als die Continental-Aktie zwischen 70 und 80 EUR. Continental-Sprecher Hannes Boekhoff wollte die Aussagen nicht kommentieren. Er verwies auf jüngste Aussagen des Vorstandsvorsitzenden Manfred Wennemer, denen zufolge derzeit keine Übernahmegespräche geführt werden. Conti hatte Mitte September von der versuchten Übernahme in einer Pflichtmitteilung berichtet. Die Gespräche seien "in einem frühen Stadium befindlichen Prozess" einvernehmlich beendet worden, hatte der Konzern damals erklärt. Webseite: http://www.conti-online.com -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/nas -0-

11.12.2006 - 11:32:37 SGL Carbon bestätigt Umsatz- und Ergebnisziel 2007 - Euro DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die SGL Carbon AG hat ihr Wachstumsziel für das kommende Jahr bekräftigt. Der Vorstandsvorsitzende des Wiesbadener Konzerns, Robert Koehler, sagte im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin "Euro", SGL rechne weiterhin mit einem Umsatzanstieg von 5% bis 10% gegenüber 2006. Der Gewinn solle zudem um mehr als 10% zulegen. Im Bericht zum dritten Quartal hatte SGL Carbon bereits in Aussicht gestellt, dass sich EBIT und Jahresüberschuss 2007 überproportional zum Umsatzwachstum entwickeln. "Unsere Kunden aus der Stahlbranche sind positiv gestimmt und unsere Auftragsbücher voller als vor Jahresfrist", sagte Koehler. Auch im Carbonfaser- und Verbundwerkstoffbereich erwarte das Unternehmen "profitables Wachstum". Diese Materialien lösten zunehmend herkömmliche Materiali