ZinsesZins.net  
 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

>> Was ist meine Immobilie wert? <<

 

 

 

>> Immotrade <<

 

 

 

DowJones NEWS
Wirtschaftsnachrichten stets TOP-Aktuell!
 



Mittwoch, 13-Dez-2006

13.12.2006 - 22:28:50 US-Anleihen notieren im späten Handel schwach NEW YORK (Dow Jones)--Belastet von höher als erwartet ausgefallenen US- Einzelhandelsumsätzen haben sich die US-Anleihen am Mittwoch im späten Handel in New York mit einer schwachen Tendenz gezeigt. Die Einzelhandelsumsätze haben sich im November weitaus besser entwickelt als erwartet und deuten einen guten Start für das diesjährige Weihnachtsgeschäft an. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, stiegen sie gegenüber dem Vormonat um 1,0%. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten mit einem Anstieg um nur 0,2% gerechnet. Die Umsätze ohne Kfz erhöhten sich nach Angaben des Ministeriums um 1,1%. Hier war ein Zuwachs um 0,3% erwartet worden. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% reduzierten sich um 20/32 auf 100-13/32 und rentieren mit 4,57%. Vor Bekanntgabe der Daten hatten die zehnjährigen Papiere noch 3/32 im Plus gelegen. Der mit 4,50% verzinste Longbond fiel um 1-5/32 auf 97-2/32 und rentierte mit 4,69%. "Die Daten sind nur eine weitere Bestätigung dafür, dass die Konjunktur, mit Ausnahme des Immobilienmarktes und dem Autosektor, gut läuft", so ein Analyst. Vor diesem Hintergrund werde es unwahrscheinlicher, dass die US-Notenbank bald eine Zinssenkung bekannt gibt, so ein Beobachter. Die ebenfalls am Berichtstag veröffentlichten Lagerbestände in der US-Wirtschaft sind im Oktober im Vergleich zum Vormonat saisonbereinigt um 0,4% gestiegen und trafen damit genau die Prognosen der Ökonomen. Bei der Auktion zehnjähriger US-Notes (Kupon: 4-5/8%) durch das US-Schatzamt im Volumen von 8,00 Mrd USD hat sich eine High-Rate von 4,580% ergeben. Bei der aktuellen Versteigerung handelt es um eine Wiedereröffnung der Notes, die ursprünglich am 9. November auktioniert wurden. Wie das US-Schatzamt mitteilte, gingen Gebote über 19,86 Mrd USD ein. Auf Nichtwettbewerbsbasis wurden 12,89 Mio USD akzeptiert. Die Notes datieren auf den 15. Dezember und werden am 15. November 2016 fällig. DJG/DJN/ros

13.12.2006 - 19:55:13 ProSieben-Interessent Dogan Yayin umwirbt Burda - FAZ FRANKFURT (Dow Jones)--Der türkische Mischkonzern Dogan Yayin lotet für seinen geplanten Einstieg in den deutschen Fernsehmarkt eine Kooperation mit dem Münchner Zeitschriftenverlag Hubert Burda Media aus. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ, Donnerstagsausgabe) aus Branchenkreisen wurden bereits Vorgespräche über eine solche Zusammenarbeit geführt. Dogan hat am Dienstag ein verbindliches Kaufangebot für den größten deutschen Privatfernsehkonzern ProSiebenSat.1 Media AG abgegeben. Burda-Unternehmenssprecher Nikolaus von der Decken nannte den Vorabbericht auf Anfrage von Dow Jones Newswires am Abend "spekulativ". Dogan Yayin hat bereits angekündigt, im Falle des Zuschlags bis zu 25 Prozent der Stammaktien an einen deutschen Partner weiterzuverkaufen. Bisher ist dafür vor allem die Axel Springer AG als Kandidat gehandelt worden. Springer hält bereits 11,8% an ProSiebenSat.1 und ist auch an Dogan beteiligt. Der deutsche Medienkonzern war mit einem eigenen Übernahmeversuch für ProSieben an Kartellbedenken gescheitert. Zwischen Burda und Dogan gibt es schon heute Verbindungen, schreibt die "FAZ". Beide Unternehmen betreiben im türkischen Zeitschriftenmarkt ein Gemeinschaftsunternehmen. Verleger Hubert Burda sitzt im Aufsichtsrat der Mediensparte Dogan Yayin. Bislang ist aber offen, ob Dogan den Zuschlag für ProSieben bekommt. Im Rennen sind noch zwei Finanzkonsortien. Webseite: http://www.faz.net/ DJG/apr/rio

13.12.2006 - 19:28:52 Münchener Rück: Sonderertrag aus ... (zwei) Den Gesamtbetrag der im Konzern vorhandenen Körperschaftssteuerguthaben bezifferte die Münchener Rück auf rund 500 Mio EUR. Das geänderte Gesetz legt unter anderem die Geltendmachung früher gebildeter Körperschaftssteuerguthaben neu fest. Nach der bisherigen Regelung lag der Steuersatz für ausgeschüttete Gewinn niedriger als der für einbehaltene Gewinne. Die Neuregelung erlaubt den Unternehmen nunmehr mit Ablauf dieses Jahres einen unverzinslichen Anspruch auf das Steuerguthaben, der von 2008 bis 2017 in zehn gleichen Jahresbeträgen ausbezahlt werden soll. Das "Gesetz über steuerliche Begleitmaßnahmen zur Einführung der Europäischen Gesellschaft und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften" (SEStEG) war im Herbst vom Bundestrat beschlossen und am 12. Dezember veröffentlicht worden. Webseite: http://www.munichre.com -Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 - 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne/rio

13.12.2006 - 19:10:01 DaimlerChrysler verklagt Versicherungen auf 175 Mio EUR - StN STUTTGART (Dow Jones)--Die DaimlerChrysler AG hat ein Versicherungskonsortium auf Zahlung von 175 Mio EUR verklagt. Dies berichten die "Stuttgarter Nachrichten" in der Donnerstagausgabe. "Wir sind zuversichtlich, dass das Verfahren in unserem Sinne abgeschlossen werden kann", sagte ein Sprecher der Zeitung. Hintergrund ist eine Sammelklage von US-Anlegern, mit denen sich der Stuttgarter Automobilkonzern im August 2003 gegen Zahlung von 300 Mio EUR verglichen hatte. Bei der Bekanntgabe des Vergleichs hatte DaimlerChrysler noch mitgeteilt, dass bis zu 200 Mio EUR durch eine D&O-Versicherung abgedeckt seien, die für Schäden aus Managementfehlern haftet. Doch bis heute hätten die beteiligten Versicherungen nicht bezahlt, heißt es in dem Zeitungsbericht. Deshalb habe das DAX-Unternehmen das Konsortium vor dem Stuttgarter Landgericht verklagt. In der Sammelklage ging es darum, ob der Zusammenschluss der damaligen Daimler-Benz AG mit der Chrysler Corp eine Übernahme oder "Fusion unter Gleichen" gewesen war, und ob damit die Bewertung von Chrysler richtig gewesen ist. Die Aktionäre hatten wie der ehemalige Chrysler-Großaktionär Kirk Kerkorian gegen DaimlerChrysler und den früheren Vorstandsvorsitzenden JürgenSchrempp geklagt, weil sie sich über die wahren Absichten des Zusammenschluss im Jahre 1998 getäuscht fühlten. Dies hatte Schrempp selbst in einem Zeitungsinterview Ende 2000 angedeutet. In dem Verfahren gehe es unter anderem um die Frage, ob verschiedene Obliegenheitsverletzungen vorliegen, DaimlerChrysler also gegen vertraglich festgelegte Versicherungsbedingungen verstoßen hat, schreibt die Zeitung unter Berfung auf das Gericht. D&O-Versicherungen zahlten in der Regel nicht, wenn etwa grobe Fahrlässigkeit oder bewusstes schuldhaftes Verhalten vorliegt. Im Januar sollten insgesamt acht Zeugen geladen werden. Webseite: http://www.daimlerchrysler.de DJG/mtk/rio

13.12.2006 - 19:00:55 EZB/Weber: Französische Attacken gegen EZB unverantwortlich FRANKFURT/HAMBURG (Dow Jones)--Der Präsident der Deutschen Bundesbank, Axel Weber, hat mit scharfen Worten auf die Angriffe französischer Präsidentschaftskandidaten gegen die Europäischen Zentralbank (EZB) reagiert. "Die Attacken gegen die Unabhängigkeit der EZB und des Eurosystems, die derzeit im französischen Präsidentschaftswahlkampf aus beiden politischen Lagern kommen, sind unverantwortlich und dürfen nicht einfach als übliches Wahlkampfgetöse abgetan werden", sagte Weber am Mittwoch bei einer Rede in Hamburg. Weber, der auch Mitglied im 18-köpfigen EZB-Rat ist, sagte, "der stabilitätsorientierten Geldpolitik der EZB die Schuld für nationale wirtschaftliche Fehlentwicklungen zu geben, die im Kern auf Unzulänglichkeiten der eigenen Wirtschaftspolitik beruhen, halte ich für nicht akzeptabel". Er sei froh, dass sich führende Mitglieder der Bundesregierung und der italienischen Regierung eindeutig zur Unabhängigkeit der EZB und der nationalen Notenbanken bekannt hätten. Mit Blick auf die aktuelle Politik der EZB erklärte Weber, dass diese auch nach der Zinserhöhung der vergangenen Woche "weiterhin als akkommodierend einzustufen" sei. Gleichzeitig seien die Zinsen - der wichtigste EZB-Zins beträgt nach sechs Zinserhöhungen seit Dezember vergangenen Jahres 3,50% - immer noch niedrig. "Der EZB-Rat wird alle Entwicklungen sehr genau beobachten und entschlossen und rechtzeitig handeln, um Preisstabilität auf mittlere und längere Sicht zu gewährleisten", betonte der Bundesbankpräsident. Weber erklärte, dass weiterhin die Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität auf "kurze, mittlere und längere Sicht" überwögen. In diesem Zusammenhang kritisierte er indirekt die Schlussfolgerung eines entspannteren Preisumfelds, die sich aus den neuen EZB-Projektionen für die Inflation ergeben, die für 2007 eine Teuerung von 1,5% bis 2,5% sehen. Weber betonte, dass lediglich mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% erwartet werden könne, dass die Teuerung 2007 in den Bereich der EZB-Stabilitätsnorm von unter 2% falle. Dies dürfe nicht dem Anspruchsniveau stabilitätsorientierter Geldpolitiker entsprechen. Zur Entwicklung in Deutschland erklärte der Bundesbankpräsident, dass sich die konjunkturelle Aufwärtsbewegung bis zuletzt in zügigem Tempo fortgesetzt habe. "Die Jahreswachstumsrate dürfte 2006 bei etwa 2-3/4% und damit deutlich über der Potenzialrate liegen", sagte Weber. Damit gebe Deutschland dem Euroraum beachtliche Impulse. Für 2007 sagte Weber zwar eine Abschwächung des Aufschwungs, aber keinen Abbruch voraus. "Die konjunkturelle Grundtendenz der deutschen Wirtschaft dürfte weiter intakt bleiben, auch wenn die Mehrwertsteueranhebung eine deutliche konjunkturdämpfende Wirkung haben wird", erklärte der Bundesbankpräsident. -Von Peter Trautmann, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725-313, peter.trautmann@dowjones.com DJG/ptt/hab -0-

13.12.2006 - 18:52:06 Allianz sieht Sonderertrag aus neuem Körperschaftssteuergesetz MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Änderung des Körperschaftssteuergesetzes wird beim Versicherungskonzern Allianz ähnlich wie bei anderen Unternehmen auch im laufenden Jahr zu einem Sonderertrag führen. "Durch die Neuregelung des Gesetzes werden wir einen Anspruch aus Körperschaftssteuerguthaben von ungefähr 500 Mio EUR verbuchen", sagte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch Dow Jones Newswires auf Anfrage. Bei dem Sonderertrag handele es sich um einen einmaligen buchhalterischen Effekt. Die Neuregelung des Gesetzes habe weder materiell-ökonomische Auswirkungen, noch Folgen für den Cash-flow, sagte die Sprecherin weiter. Die Allianz SE bleibe bei ihrer bisherigen Gewinnprognose für das laufende Jahr, wonach der Jahresüberschuss auf über 6 (Vorjahr: 4,38) Mrd EUR wachsen soll. Webseite: http://www.allianz.com -Von Ulrike Dauer und Rolf Neumann, Dow Jones Newswires; +49 (0)89 - 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/uxd/rne/rio

13.12.2006 - 18:48:12 EUREX/Renten-Futures fallen im späten Handel unter 118% FRANKFURT (Dow Jones)--Ein überraschend stabiler US-Einzelhandel und ein in der Folge anziehender Aktiemarkt haben am Mittwoch im Verlauf die Terminkontrakte am deutschen Rentenmarkt kräftig nachgeben lassen. Der marktführende März-Kontrakt auf den Bund fällt gegen 18.35 Uhr um 22 Ticks auf 117,90%. Kurz vor Veröffentlichung der Daten hatte der Kontrakt noch bei 118,48%, also 30 Ticks höher gestanden. Das Tagestief liegt bei bislang 117,89%, das Tageshoch bei 118,53%. Umgesetzt worden sind bisher rund 1,4 Mio Kontrakte. Im November hat der Einzelhandel in den USA im Vergleich zum Oktober 1% mehr umgesetzt. Volkswirte hatten im Konsens mit einem Anstieg von 0,2% gerechnet. Zudem wurde der Umsatzrückgang im Oktober auf 0,1% von zuvor 0,4% hoch revidiert. "Die Einzelhandelsumsätze sind zwar stets sehr volatil. Die Abweichung vom Konsens ist aber im Monat November groß und übt Aufwärtsdruck auf die Renditen aus", so ein Händler. Hinzu komme eine nicht gerade aussichtsreiche charttechnische Lage des Bund-Future. Der März-Kontrakt könne in den kommenden Tagen den seit Juli gültigen Aufwärtstrend testen, der aktuell bei 117,72% verlaufe. Ein Widerstand liege bei 118,30%. Der Bobl-Future fällt um 18 Ticks auf 109,66%. DJG/mif/ros

13.12.2006 - 18:42:02 Europabörsen schließen freundlich - Versicherer gesucht Freundlich haben die europäischen Börsen am Mittwoch geschlossen. Marktteilnehmer verwiesen auf die US-Einzelhandelsumsätze für November, die dem Markt nach eher verhaltenem Start auf die Sprünge geholfen hätten. Die Zahlen lagen massiv über den Erwartungen, wobei fast alle Bereiche robuste Anstiege aufwiesen. Von konsumtiver Schwäche oder gar rezessiven Tendenzen bei den amerikanischen Haushalten sei nichts zu spüren, meinten Volkswirte Als "Non-event" wurde indes die Zinsbestätigung der US-Notenbank eingestuft. Wie erwartet wurde das bisherige Leitzinsniveau bestätigt. Auch die begleitenden Kommentare hätten wenig Neues für die Märkte enthalten. Die Federal Reserve geht weiter von einem moderaten Wachstum bei verhaltenen Inflationsgefahren aus. Der Euro-Stoxx-50 stieg um 0,9 Prozent oder 35 auf 4.094 Punkte, der Stoxx-50 legte um 0,6 Prozent bzw 23 auf 3.688 Punkte zu. Bankenaktien im Blick der Analysten Die Bankenwerte, die im Schnitt 0,8 Prozent anzogen, erweckten aufgrund einer Studie von Credit Suisse das Interesse der Anleger. Die Analysten äußerten sich am Morgen in einer Studie zu französischen Bankenaktien. Sie hätten den europäischen Bankensektor in den vergangenen Jahren "outperformed". Derzeit biete der französische Subsektor aber nicht das Potenzial, um eine "Overweight"-Empfehlung in der ganzen Breite abgeben zu können. CS stuft den Sektor insgesamt daher mit "Neutral" ein. Bei den Einzelwerten senkten sie Credit Agricole auf "Underperform", BNP Paribas auf "Neutral". Dafür wurde der Titel von Societe Generale auf "Outperform" angehoben. Die Bank biete unter anderem ein attraktives Wachstum im internationalen Privatkundengeschäft und zeige eine "befriedigende Kostendisziplin". Auf Basis der Gewinnerwartungen sei Societe Generale die billigste Bankenaktie auf KGV-Basis im Berichtsuniversum in Frankreich. Credit Agricole schlossen praktisch unverändert mit 31,23 Euro. BNP stiegen um 1,1 Prozent auf 81,95 Euro und Societe Generale kletterten um 0,8 Prozent auf 126,40 Euro. Übernahmespekulationen ranken sich weiterhin um ABN Amro, nachdem die Aktie bereits am Vortag von Spekulationen profitiert hatte. Ein Grund für die Gewinne sei auch, dass das Unternehmen seine Capitalia-Beteiligung an Royal Bank of Scotland veräußern will, meinte ein Händler. Der Wert des Anteils werde auf 1,5 Mrd Euro beziffert. ABN Amro wollte sich hierzu nicht äußern, Royal Bank of Scotland war für eine Stellungnahme nicht erreichbar. ABN stiegen um 3,7 Prozent auf 24,12 Euro. Rohstoffwerte erholen sich Die Rohstoffwerte kletterten im Schnitt um ein Prozent. Die Analysten von Lehman Brothers sind der Ansicht, Anglo American werde bei der strategischen Restrukturierung im ersten Halbjahr 2007 signifikante Fortschritte machen. Die Analysten gehen auf kurze Sicht von einer Ausgliederung von Mondi aus. Anglo American gewannen 0,2 Prozent auf 2.448 p, Xstrata kletterten um ein Prozent auf 2.377 p. Versicherungswerte sehr fest, nur Generali scheren aus Die Versicherungswerte stiegen um 1,3 Prozent. so profitierten damit nach Angaben eines Händlers von dem festen Gesamtmarkt sowie der weiterhin günstigen Bewertung. Ein Ausnahme bildeten Generali. Die Aktie litt unter einer Abstufung auf "Neutral" von "Outperform". Die Analysten von Credit Suisse begründeten diese mit der kräftigen Kursentwicklung in den vergangenen Wochen. Seit 20. Oktober hätten die Titel 15 Prozent zugelegt und sich damit besser als der übrige Sektor entwickelt. Generali fallen um 0,4 Prozent auf 34,33 Euro, Aegon stiegen dagegen um 1,7 Prozent auf 14,17 Euro. DJG/mif/rso

13.12.2006 - 18:41:05 Münchener Rück: 400 Mio EUR Sonderertrag 06 nach Gesetzesänderung MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG, München, rechnet durch die Neufassung des Körperschaftssteuergesetzes in diesem Jahr mit einem einmaligen Sonderertrag von rund 400 Mio EUR. "Aufgrund der geänderten Rechtslage werden wir zum 31. Dezember 2006 voraussichtlich eine Forderung in Höhe von ca 0,4 Mrd EUR ausweisen, was zu einem eimaligne Ertrag in gleicher Höhe führen wird", teilte die Münchener Rück am Mittwoch auf Anfrage von Dow Jones Newswires mit. Der Sonderertrag entfalle etwa zur Hälfte auf die Erstversicherungstochter Ergo. Da die neue Gesetzesfassung lediglich einen geänderten Ausweis bereits bestehender Steuerguthaben nach sich zieht und bei der Erstellung des Jahresabschlusses auch weitere gleich gerichtete oder gegenläufige Entwicklungen möglich seien, werde die mit dem 9-Monatsbericht Anfang November gegebene Gewinnprognose nicht aktualisiert, erklärte die Münchener Rück ferner. Seinerzeit hob die Münchener Rück ihre Prognose für das Konzernergebnis nach Steuern 2006 auf 3,2 Mrd bis 3,4 Mrd EUR an. An der Einschätzung zum operativen Geschäftsverlauf habe sich seitdem nichts geändert. Webseite: http://www.munichre.com -Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 - 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne

13.12.2006 - 18:26:34 XETRA-SCHLUSS/Freundlich nach guten US-Einzelhandelsumsätzen FRANKFURT (Dow Jones)--Freundlich hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch geschlossen, wobei es am Nachmittag nochmals deutlich nach oben ging. Der DAX gewann 0,7% oder 45 auf 6.521 Punkte und erreichte damit ein neues Jahreshoch. Gehandelt wurden Aktien für 5,9 Mrd EUR nach 4,4 Mrd EUR am Vortag. Marktteilnehmer verwiesen auf die US-Einzelhandelsumsätze für November. Die Zahlen lagen massiv über den Erwartungen, wobei fast alle Bereiche robuste Anstiege aufwiesen. Von konsumtiver Schwäche oder gar rezessiven Tendenzen bei den amerikanischen Haushalten sei nichts zu spüren, meinten Volkswirte. Ein Teilnehmer verwies auch auf zunehmendes Window-Dressing wegen des nahenden Jahresende. Auch werfe der große Verfall am Freitag seine Schatten voraus. In der Schlussauktion sei nochmals eine starke Nachfrage zu beobachten gewesen. Wenig Impulse gingen dagegen von der Sitzung der US-Notenbank Federal Reserve am Dienstagabend aus, nachdem das bisherige Zinsniveau wie erwartet bestätigt worden war. Hypo Real Estate (HRE) stiegen um 4,7% auf 46,32 EUR. Ein Händler sprach mit Blick auf das Kursplus von einer technischen Gegenbewegung. Die Aktie habe zuletzt deutlicher korrigiert. Offenbar sähen einige Teilnehmer nun etwas Nachholbedarf. Auch Lufthansa zogen deutlicher an und gewannen 1,8% auf 20,60 EUR. Ein Händler verwies auf die anhaltende Übernahmefantasie im Luftfahrtsektor. Qantas hat am Berichtstag ein Übernahmegebot über 10,9 Mrd AUD von einem Konsortium von Beteiligungsfirmen unter Beteiligung der Texas Pacific Group und der Macquarie Bank zurückgewiesen. Altana gewannen 1,6% auf 46,34 EUR. Die EU-Kommission genehmigte dem dänischen Pharmakonzern Nycomed die Übernahme von Altana Pharma. Die anhaltende Stärke des Telekomsektors beflügelte die Deutsche Telekom, die um 2,1% auf 13,85 EUR vorrückte. Gesucht waren auch VW. Marktteilnehmer verwiesen auf die massiv über Erwartungen liegenden US-Einzelhandelsumsätze, die einen weiteren Anstieg beim Umsatz im Kfz-Bereich gezeigt hätte. Die Aktie stieg um 1,9% auf 84,15 EUR. Auf der anderen Seite fielen Deutsche Post um 2,5% auf 22,64 EUR. Der Konzern will möglicherweise mit Preissenkungen Marktanteilsverlusten nach einer Liberalisierung des Briefmarkts vorbeugen. Auch wenn das Unternehmen Sorgen um einen Preiskrieg entgegentrat, blieb die Aktie den ganzen Tag über unter Druck. In der zweiten Reihe gewannen Hannover Rück 3,1% auf 34,14 EUR. Das Unternehmen hat seine Erstversicherungs-Tochter in den USA verkauft. Dagegen litten Vossloh nach dem Kurssprung am Vortag unter Gewinnmitnahmen und fielen um 2,9% auf 56,99 EUR. Der Ausblick von Wincor Nixdorf auf das laufende Geschäftsjahr 2006/07 entsprach den Erwartungen. Das Unternehmen bekräftigte die bisherigen Ziele. Ein Auftrag der HSH Nordbank sei positiv, meinte ein Händler. Wincor Nixdorf stiegen um 3,3% auf 111,88 EUR. Mit einem recht deutlichen Aufschlag reagierte die Rheinmetall-Aktie auf die Nachricht über einen erwarteten Rüstungsauftrag über 200 Mio EUR reagiert. "Das war allerdings schon avisiert worden - wenn nicht in diesem, so denn im nächsten Quartal", sagte ein Analyst. Die Rheinmetall-Aktie verfüge noch über Nachholpotenzial, hieß es aus dem Handel. Der Titel gewann 2,4% auf auf 54,36 EUR. Im TecDAX stiegen freenet.de im späten Handel deutlich an und schlossen 5,1% fester mit 24,18 EUR, während mobilcom bis Handelsschluss 5,1% auf 22,15 EUR gewannen. freenet hat sich auch mit dem letzten Kläger gegen die geplante Fusion geeinigt, nachdem tags zuvor die Mutter mobilcom ihrerseits eine weitere außergerichtliche Einigung erzielt hatte. Damit gibt es nun nur noch einen mobilcom-Kleinaktionär, der die Vereinigung des Mobilfunkanbieters mit der Internettochter anficht. Singulus setzten ihre bereits seit einigen Wochen anhaltende Aufwärtsbewegung fort. Marktteilnehmer verwiesen neben technischen Faktoren auf eine Meldung vom Morgen, in der der Anlagenbauer auf die wachsende Verfügbarkeit von HD-DVD und Blu-ray-Systeme, die künftig die herkömmliche DVD ersetzen sollen, hindeutet. "Eigentlich ist die Meldung nicht viel mehr als eine PR-Aktion, aber sie rückt Singulus vielleicht doch noch stärker in die Aufmerksamkeit der Anleger", sagte ein Händler. Der Titel gewann 6,8% auf 12,72 EUR. Conergy und Solon stachen im Feld der teils nachgebenden Solarwerte durch Gewinne hervor. Ein Händler verwies auf die starke Abhängigkeit beider Unternehmen vom vierten Quartal. Hier gebe es wegen der milden Witterung und den dadurch verbesserten Möglichkeiten zur Errichtung von Anlagen Hoffnungen auf positive Impulse. Conergy gewannen 2,9% auf 41,94 EUR, Solon 6% auf 22,88 EUR. DJG/mif/rso

13.12.2006 - 18:09:15 EU genehmigt Nycomed die Übernahme von Altana Pharma (zwei) Nach Auffassung der EU-Kommission ergänzen sich die Geschäfte von Nycomed und Altana Pharma überwiegend. Überschneidungen gebe es nur in begrenzter Form. Auch auf den hier untersuchten drei Produktmärkten zeige sich der Wettbewerb auch nach einem Zusammenschluss nicht wesentlich beeinträchtigt, erklärten die Wettbewerbshüter. Nycomed gehört dem dänischen Nordic Capital Fund V und der Credit Suisse Group (CS). Das Unternehmen beschäftigt in Europa und Russland etwa 3.500 Mitarbeiter und setzte 2005 insgesamt 748 Mio EUR um. Altana Pharma beschäftigt etwa 9.000 Mitarbeiter und unterhält weltweit 30 Tochterunternehmen. 2005 verbuchte das Unternehmen 2,4 Mrd EUR Umsatz. Webseite: http://ec.europa.eu/ -Von Anne Jolis, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 111, unternehmen.de@dowjones.com DJG/rio/abe

13.12.2006 - 17:53:25 RWE-AR beruft Pohlig und Jobs in den Vorstand DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Aufsichtsrat (AR) der RWE AG hat wie erwartet die Neugliederung des Konzernvorstands im kommenden Jahr gebilligt. Dies gab das Unternehmen am Mittwoch im Anschluss an eine Sitzung des Kontrollorgans bekannt. Der AR folgte einem Vorschlag des Personalausschusses und berief Rolf Pohlig und Ulrich Jobs in den Vorstand, wo sie am 1. Mai 2007 Klaus Sturany und Jan Zilius ersetzen werden. RWE hatte den geplanten Vorstandswechsel bereits Anfang November angekündigt. Pohlig soll zum 1. Januar zunächst neuer Vorstand werden und zum 1. Mai dann die Nachfolge von Sturany als Finanzvorstand antreten. Sturany geht in den Ruhestand. Pohlig war bisher Generalbevollmächtigter des Düsseldorfer Wettbewerbers E.ON und dort insbesondere für den Bereich Mergers & Acquisitions zuständig. Jobs wird zum 1. April neuer Konzernvorstand bei RWE. Einen Monat später wird er dann die Nachfolge von Zilius antreten und als Vorstand sowie Vorstandsvorsitzender der RWE Power AG für den Kraftwerksbereich verantwortlich sein. Der RWE-Power-Aufsichtsrat muss dem noch zustimmen. Derzeit ist Jobs, der dem Konzern seit 1977 angehört, als CEO der RWE Transgas in Prag tätig. Zilius tritt ebenfalls in den Ruhestand. Webseite: http://www.rwe.com -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/abe

13.12.2006 - 17:44:54 Unternehmensteuerreform kommt Mitte März ins Kabinett BERLIN (Dow Jones)--Die Gesetzespläne zur Unternehmensteuerreform sollen nach Angaben aus der SPD-Fraktion Mitte März vom Bundeskabinett gebilligt werden. "Für die Kabinettsbefassung ist der 14. März vorgesehen", sagte der SPD-Finanzexperte Reinhard Schultz am Mittwoch in Berlin Dow Jones Newswires. Der entsprechende Zeitplan sei bei Beratungen mit dem Bundesfinanzministerium am Berichtstag vereinbart worden. Nach der Kabinettsbefassung solle das Gesetz dann ab Mitte März im Parallelverfahren von Kabinett und Fraktionen bearbeitet werden. Unmittelbar vor der Sommerpause solle der gesamte parlamentarische Prozess abgeschlossen sein. Der Deutsche Bundestag werde das Vorhaben voraussichtlich am 13. Juni billigen. Schultz sagte, im Zuge der Beratungen seien allerdings "noch jede Menge technischer Fragen zu lösen". Besonders sensibel seien Fragen der geplanten 25-prozentigen Abgeltungsteuer ab 2009, der Thesaurierungsbegünstigung für Personenunternehmen, der "Zinsschranke" beim Abzug von Zinsaufwendungen vom Gewinn und der Regelungen zur Funktionsverlagerung. Mit diesen Punkten würden sich getrennte Arbeitsgruppen befassen, in die auch die Länder einbezogen seien. Die grundlegenden Pläne würden aber weder bei der Abgeltungsteuer noch bei der Zinsschranke in Frage gestellt, erwartete Schultz. Jedoch könne in letzterem Fall noch über die Höhe der Freigrenze diskutiert werden. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hatte bereits vor zwei Wochen gesagt, der Referentenentwurf zu der Reform werde Ende Januar oder Anfang Februar vorgelegt, und eingeräumt, dass die geplante Zinsschranke koalitionsintern noch nicht unumstritten ist. "Die politische Arbeitsgruppe ist sich durchaus bewusst, dass die Zinsschranke im weiteren Verfahren auch noch in Frage gestellt werden könnte", hatte er gesagt, sich jedoch "ziemlich sicher" gezeigt, dass das Ergebnis der Koalitionsberatungen zu der Reform "hohen Ähnlichkeitsgrad" mit den Plänen haben werde, die Koch und er in einer Arbeitsgruppe vereinbart hätten. -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/hab -0-

13.12.2006 - 17:30:32 Neuer EU-Globalisierungsfonds wird scharf kritisiert STRAßBURG (Dow Jones)--Für EU-Bürger, die in Folge der Globalisierung ihren Arbeitsplatz verloren haben, stehen ab Januar neue Finanzmittel zur Verfügung, mit denen ihnen die Wiedereingliederung in das Berufsleben erleichtert werden soll. Das Europäische Parlament verabschiedete am Mittwoch nach vorheriger Absprache mit dem Ministerrat den so genannten Europäischen Globalisierungsfonds, der mit 500 Mio EUR jährlich ausgestattet ist. Der Zentralverband des deutschen Handwerks (ZDH) kritisierte, die Mittel kämen in erster Linie großen Unternehmen zugute. Denn damit das Geld aus dem Fonds fließt, müssen mindestens 1.000 Arbeitsplätze verloren gehen. Der wirtschaftspolitische Sprecher der Fraktion der Konservativen, der CSU-Abgeordnete Alexander Radwan, sprach von einem "ordnungspolitischen Placebo". Mit dem Fonds werde "nur die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedstaaten subventioniert, deren Ursachen aber nicht beseitigt". Auch sei der Einstieg in einen neuen "Subventionswettlauf" zu befürchten, da man bald feststellen werde, dass der Betrag nicht ausreiche. Der sozialpolitische Sprecher der CDU/CSU-Gruppe, Thomas Mann, äußerte Bedenken, dass die EU zwar Forschungsgelder einfriere, gleichzeitig aber Unternehmen unterstütze, "die den Strukturwandel verschlafen haben". Auch seien die Genehmigungsverfahren für die Fondsmittel teuer und kompliziert. Die Grünen-Abgeordnete Elisabeth Schroedter bezeichnete den Globalisierungsfonds hingegen als "Feuerlöscher für die Auswirkungen einer verfehlten EU-Handelspolitik". Der Fonds sei nur notwendig geworden, weil EU-Kommission und Ministerrat nicht bereit seien, die soziale Dimension in ihre internationale Handelspolitik einzubeziehen, sagte Schroedter. DJG/ang/hab -0-

13.12.2006 - 17:28:50 Schwarz-Pharma-Vorstandsvorsitzender Schwarz-Schütte tritt zurück MONHEIM (Dow Jones)--Bei der Schwarz Pharma AG gibt es im Rahmen der Übernahme durch die UCB SA umfangreiche Veränderungen in der Unternehmensführung. Vorstandsvorsitzender Patrick Schwarz-Schütte lege auf eigenen Wunsch zum Jahresende hin zum 31. Dezember 2006 sein Amt nieder und scheide aus dem Vorstand aus, heißt es in einer Mitteilung des Monheimer Pharmaunternehmens vom Mittwoch. Der Aufsichtsrat habe daraufhin Detlef Thielgen ab Jahresbeginn 2007 zu seinem Nachfolger bestellt. Thielgen ist bislang Vorstand Finanzen, Controlling, IT und Corporate Communications. Ferner erklärten Klaus Veitinger und Jürgen Baumann ihren Rückzug aus dem Vorstand des Unternehmens. Veitinger ist zugleich President & CEO der Schwarz Pharma Inc USA und scheidet dort ebenfalls zum Jahresende aus. Baumann, der für das Europageschäft verantwortlich ist, wird sein Mandat per Ende April 2007 niederlegen. Zu neuen Vorstandsmitgliedern wurden Peter Möller und Martin Schneider bestellt. Sie nehmen ihre Ämter mit Wirkung zum Jahresbeginn 2007 wahr. Ende September stimmten die Familiengesellschafter von Schwarz Pharma einer Übernahme des Unternehmens durch die Brüsseler UCB SA zu. Der belgische Konzern zahlt insgesamt 4,4 Mrd EUR für Schwarz Pharma. Bislang sind der UCB 76% des Aktienkapitals angedient worden. Eine zweite Annahmefrist läuft noch bis zum 28. Dezember. Webseite: http://www.schwarzpharma.de DJG/rio/abe

13.12.2006 - 17:22:08 DEVISEN/Robuster US-Konsum stärkt dem Dollar den Rücken FRANKFURT (Dow Jones)--Die Kauflust der US-Bürger hat dem Dollar am Mittwochnachmittag einmal mehr Rückenwind verliehen. Als das US-Handelsministerium um 14.30 Uhr MEZ überraschend robuste Einzelhandelsumsätzen im November veröffentlichte, sprang der Greenback zu Euro, Yen, Pfund Sterling und Schweizer Franken nach oben. Der Euro fiel innerhalb weniger Minuten von 1,3260 USD um 60 Pips auf 1,3200 USD. Anschließend erholte sich die Gemeinschaftswährung wieder etwas. Aktuell wechselt sie mit 1,3237 USD den Besitzer. "Bei Kursen um 1,32 USD kam wieder Kaufinteresse für den Euro an den Markt", berichtete ein Frankfurter Händler. Diejenigen Anleger, die auf eine Fortsetzung der Dollar-Schwäche gesetzt hätten, hätten die US-Einzelhandelszahlen für Gewinnmitnahmen genutzt. Beobachter zeigten sich überrascht vom US-Einzelhandel. "Die Konsumlaune der US-Bürger ist offensichtlich wieder gut, was sicherlich den Konjunkturausblick am Markt zumindest vorübergehend aufhellen sollte", kommentierte Rainer Singer von der österreichischen Ersten Bank. Der Rentenmarkt und der Dollar dürften diesen Rückenwind zu spüren bekommen. "Von konsumtiver Schwäche oder gar rezessiven Tendenzen ist bei den amerikanischen Haushalten jedenfalls nichts zu spüren", meinte Brian Mandt von der Postbank. Die Konsumaussichten in den USA für die nächsten Monate seien gut. Die robuste Beschäftigungs- und Lohnentwicklung deute auf eine solide Konsumdynamik hin. Die Feinunze Gold wird am Londoner Markt mit 629,65 USD gehandelt nach einem Vormittags-Fixing von 629,00 USD. === Europa Europa Europa (17.13) (12.11) (8.01) EUR/USD 1,3236 1,3268 1,3269 USD/JPY 117,18 117,16 117,03 EUR/JPY 155,12 155,45 155,26 EUR/GBP 0,6718 0,6728 0,6737 EUR/CHF 1,5940 1,5447 1,5432 === DJG/bek/rso

13.12.2006 - 17:18:01 ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung VW: Haben keinen Fusionsplan für MAN/Scania verschickt Die Volkswagen AG hat sich nach eigenen Angaben nicht um eine Fusion der beiden Nutzfahrzeughersteller MAN und Scania mit den eigenen Lkw-Aktivitäten bemüht. Angesprochen auf ein Schreiben des noch amtierenden VW-Vorstandsvorsitzenden Bernd Pischetsrieder vom 15.November an seine Amtskollegen bei MAN und Scania, sagt VW-Sprecher Cord Dreyer: "Von VW ist weder zu diesem noch zu irgendeinem anderen Zeitpunkt eine Fusionsplan verschickt worden". Von einem solchen Brief hatte die schwedische Tageszeitung "Dagens Industri" berichtet. Darin sollen die Pläne für einen Mehrmarken-Konzern für Nutzfahrzeuge dargelegt worden sein. VW bringt 2008 neues Modell für China auf den Markt Die Volkswagen AG wird 2008 ein neues speziell für den chinesischen Markt konzipiertes Fahrzeuge auf den Markt bringen. Dies sagte Unternehmenssprecher Hans-Gerd Bode auf Anfrage und bestätigte damit teilweise einen Vorabbericht des "Manager Magazin". Allerdings gebe es bereits spezielle Fahrzeuge für den Markt in der Volksrepublik, sagte er. Das neue Modell werde intern "Modell Y" genannt.. Conti erhält GM-Auftrag über 300 Mio USD - Automobilwoche Der Automobilzulieferer Continental hat einen Auftrag der General Motors Corp im Volumen von rund 300 Mio USD erhalten. Continental-Vorstandsmitglied Karl-Thomas Neumann habe der Online-Ausgabe der Branchenzeitung "Automobilwoche" bestätigt, dass unter anderem die Vorentwicklung des so genannten "APIA-Systems" für GM übernommen wird, mit dem GM den Sicherheitsstandard seiner Fahrzeugpalette verbessern will. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Vorabmeldung des Magazins hervor. APIA steht für "Active Passive Integration Approach" und umfasst die Vernetzung aller aktiven und passiven Sicherheitssysteme sowie die Integration der Umfeld-Sensorik. Deutsche Post: Planen keinen Preiskrieg beim Brief Die Deutsche Post AG ist dem Eindruck entgegengetreten, sie plane auf dem inländischen Briefmarkt nach der vollständigen Liberalisierung einen Preiskrieg. Ein Konzernsprecher sagte der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires, es seien dann zwar auch wegen veränderter regulatorischer Rahmenbedingungen Portosenkungen in einem begrenzten Ausmaß möglich. Einen regelrechten Preiskrieg könne und wolle die Post aber nicht anzetteln. Das sei schon auf Grund der hohen Personalkosten nicht möglich. Zuvor hatte die "Financial Times Deutschland" berichtet, die Post habe für die Zeit nach dem Ende des Briefmonopols einen "harten Preiskampf" angekündigt. KarstadtQuelle sucht neuen Finanzvorstand Die KarstadtQuelle AG sucht einen Nachfolger für ihren Finanzvorstand Harald Pinger. Wie der Handelskonzern einräumte, sind Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens derzeit "in fortgeschrittenen Gesprächen mit mehreren Kandidaten" für die Nachfolge von Pinger. Dabei stünden derzeit "weder der Zeitpunkt des Wechsels, noch der Name des Nachfolgers fest". Pinger werde bis zur Wahl seines Nachfolgers sein Amt weiter ausführen. Mit der Mitteilung reagiert das Unternehmen auf einen am frühen Nachmittag verbreiteten Vorabbericht des "manager magazins", wonach Pinger das Unternehmen verlassen wird. Rheinmetall erwartet Auftrag über 200 Mio EUR für Boxer-Panzer Die Rheinmetall AG erwartet nach eigenen Angaben einen Auftrag über die Lieferung des Transportpanzers Boxer im Volumen von über 200 Mio EUR. Wie der MDAX-Konzern am Mittwoch mitteilte, steht die Auftragsvergabe nach der am Berichtstag erfolgten Billigung durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags "unmittelbar bevor". Damit würde das Unternehmen einen wichtigen Schritt zum Erreichen seiner Auftragsziele für das Jahr 2006 machen. Der Transportpanzer Boxer ist ein grenzübergreifendes Beschaffungsvorhaben der Bundeswehr und der niederländischen Streitkräfte. Die offizielle Vertragsunterzeichnung werde nun für den 19. Dezember erwartet, so Rheinmetall MTU Aero erhält Auftrag aus China über 110 Mio EUR Die MTU Aero Engines ist an einem Auftrag der China Southern mit einem Gesamtwert von 1,35 Mrd USD beteiligt. Für MTU Aero Engines bedeute diesen einen Umsatz "von über 110 Mio EUR", teilte der Münchener Triebswerkshersteller am Mittwoch mit. Die Auslieferungen sollen 2007 beginnen und bis 2010 laufen, sagte MTU-Sprecher Odilo Mühling auf Nachfrage Dow Jones Newswires. China Southern habe bei dem Triebwerkskonsortium International Aero Engines (IAE) V2500-Antriebe für 50 neue Maschinen der Airbus A320-Familie bestellt. Heidelberger Druck erwartet Abschwung frühestens Ende 2008 Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist zufrieden mit dem Verlauf des Jahres 2006 und erwartet kurzfristig auch keinen Abschwung. "Wir hatten ein gutes Jahr", sagte Vorstandsvorsitzender Bernhard Schreier am Dienstagabend vor Journalisten. "Der Auftragseingang im Inland lag 2006 rund 20% über unseren Erwartungen", führte Schreier aus. Auch 2007 rechne er noch nicht mit einem konjunkturellen Rückgang. "Falls es einen Abschwung gibt, kommt der erst Ende 2008 oder 2009". Die Planung für das Geschäftsjahr 2006/07 (31.3.) bekräftigte Schreier. Der MDAX-Konzern will seinen Umsatz um rund 5% steigern und seine operative Marge auf rund 10% ausweiten. 2005/06 waren die Einnahmen um 12% auf 3,6 Mrd EUR gestiegen, und die operative Rendite hatte bei 7,7% gelegen. EU genehmigt Nycomed die Übernahme von Altana Pharma Die EU-Kommission hat dem dänischen Pharmakonzern Nycomed Group am Mittwoch grünes Licht für die Übernahme von Atlanta Pharma AG gegeben. Das geht aus einer Mitteilung der Kartellbehörde hervor. Nycomed zahlt dem Pharma- und Chemiekonzern Altana AG etwa 4,5 Mrd EUR. Die Transaktion war in der zweiten Septemberhälfte vereinbart worden. DJG/abe

13.12.2006 - 17:06:44 Allianz-Life-CEO Zesbaugh legt sein Amt nieder MINNEAPOLIS (Dow Jones)--Der CEO der Allianz-Tochter für Lebensversicherung in den USA, Mark Zesbaugh, hat sein Amt niedergelegt. Er wolle neue berufliche Herausforderungen annehmen, teilte die Allianz-Tochter Allianz Life Insurance Co of North America am Mittwoch mit. Der Präsident des gesamten US-Geschäfts der Allianz SE, Chuck Kavitsky, werde das Amt vorrübergehend begleiten, solange bis ein neuer CEO gefunden sei. Webseite: https://www.allianzlife.com/ DJG/DJN/rne/rio

13.12.2006 - 16:17:45 TAGESVORSCHAU/14. Dezember 2006 - vorläufige Fassung === 07:00 DE/Techem AG, Jahresergebnis (endgültig), Frankfurt (A) 09:00 DE/Bundeskanzlerin Merkel, Regierungserklärung zur bevorstehenden deutschen EU-Ratspräsidentschaft, Berlin 09:30 AT/Immoeast Immobilien Anlagen AG, PK zum Ergebnis 1H, Wien ***09:30 CH/Schweizerische Nationalbank (SNB), Geldpolitische Lagebeurteilung mit Zinsentscheid, Bern ***10:00 EU/EZB, Monatsbericht Dezember 10:00 DE/Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), PK zum Thema Kreditversicherung, Köln (A) 10:00 DE/ZF Friedrichshafen AG, Jahresabschluss-PK, Friedrichshafen 10:00 FI/Suomen Pankki, PK mit Präsident Liikanen zu den Wirtschaftsprognosen der Zentralbank, Helsinki (A) 10:00 IT/Verbraucherpreise November (endgültig) PROGNOSE: +0,1% gg Vm/+1,8% gg Vj vorläufig: +0,1% gg Vm/+1,8% gg Vj zuvor: -0,1% gg Vm/+1,8% gg Vj ***10:30 DE/ifo Institut für Wirtschaftsforschung, PG mit Präsident Sinn zum Thema: "Die Wirtschaftslage zum Jahreswechsel 2006/07", München ***10:30 GB/Einzelhandelsumsatz November PROGNOSE: -0,2% gg Vm/+2,8% gg Vj zuvor: +0,9% gg Vm/+3,9% gg Vj ***11:00 DE/Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Konjunkturprognose, Essen 11:00 EU/Eurostat, Arbeitskosten 3Q Eurozone PROGNOSE: +2,6% gg Vj zuvor: +2,4% gg Vj 11:00 EU/Eurostat, Erwerbstätigkeit 3Q 11:30 DE/Frankfurter Sparkasse AG, PK zum Stand der Integration in den Helaba-Konzern und zur abgeschlossenen Neuausrichtung, Frankfurt (A) 12:00 DE/E.ON AG, Bekanntgabe der Beschlüsse der AR-Sitzung vom Vortag zur Investitionsplanung (17:00 Conference Call), Düsseldorf ***14:00 US/Lehman Brothers Holdings Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 1,68), New York ***14:30 US/Import- und Exportpreise November Importpreise PROGNOSE: -0,2% gg Vm zuvor: -2,0% gg Vm ***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche) PROGNOSE: -4.000 auf 320.000 zuvor: -34.000 auf 324.000 18:00 DE/Johann Wolfgang Goethe Universität, Money and Macro Lecture des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, Vortrag von EZB-Direktoriumsmitglied Stark zum Thema: "Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank", Frankfurt (A) 18:00 DE/Norddeutsche Landesbank Girozentrale (Nord/LB), PG zur Geschäftsentwicklung 2006 und zu aktuellen Themen der Bank (Berichterstattung am Folgetag), Hannover Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: - DE/TUI AG, AR-Sitzung zu den mittelfristigen Zielen und das Budget für 2007, Hannover (A) *** - DE/Biogas Nord AG, Erstnotiz im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse *** - GB/HBOS plc, Trading Statement, Edinburgh - AT/Flughafen Wien AG, Verkehrszahlen November, Wien - AT/Pankl Racing Systems AG, Jahresergebnis, Bruck a.d. Mur - DK/Danisco A/S, Ergebnis 1H, Kopenhagen - GB/MyTravel Group plc, Jahresergebnis, London - US/Bear Stearns Companies Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 3,36), New York - EU/Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs (bis 15.12.), Brüssel (A) - CN/US-Finanzminister Paulson und Fed-Chairman Bernanke, Teilnahme an der ersten Sitzung des US-China Strategic Economic Dialogue (bis 15.12.), Peking *** - NG/OPEC, 143. ao Ministertreffen, Abuja - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit - PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call, bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD === DJG/gla -0-

13.12.2006 - 16:16:57 KarstadtQuelle sucht neuen Finanzvorstand DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die KarstadtQuelle AG sucht einen Nachfolger für ihren Finanzvorstand Harald Pinger. Wie der Handelskonzern am Mittwoch einräumte, sind Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens derzeit "in fortgeschrittenen Gesprächen mit mehreren Kandidaten" für die Nachfolge von Pinger. Dabei stünden derzeit "weder der Zeitpunkt des Wechsels, noch der Name des Nachfolgers fest". Pinger werde bis zur Wahl seines Nachfolgers sein Amt weiter ausführen. Mit der Mitteilung reagiert das Unternehmen auf einen am frühen Nachmittag verbreiteten Vorabbericht des "manager magazins", wonach Pinger das Unternehmen verlassen wird. Pinger sei "zermürbt von häufigen Reibereien im Vorstand", einerseits mit dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Middelhoff, andererseits mit Versandhandelsvorstand Marc Sommer, schreibt das Magazin. Pinger schätze "Gegenwart und Zukunft des Unternehmens weit weniger optimistisch ein als Middelhoff". KarstadtQuelle dementierte dieses Darstellung. "Es gibt weder gegensätzliche Auffassungen noch Meinungsverschiedenheiten im Vorstand der KarstadtQuelle AG", heißt es der Mitteilung des Unternehmens. "Der Aufsichtsrat der KarstadtQuelle AG hat im Oktober 2006 den Vertrag von Herrn Pinger verlängert. Darin enthalten war die Zusicherung, dass er eine operative Verantwortung außerhalb des Konzerns suchen kann", heißt es in der Mitteilung weiter. Zeitgleich mit dieser Vereinbarung sei mit der Suche nach einem geeigneten Nachfolger begonnen worden. Nach Darstellung des "manager magazins" hat der scheidende Linde-Finanzvorstand Peter die besten Chancen, Pingers Nachfolge anzutreten. Webseite: http://www.karstadtquelle.com/ http://www.manager-magazin.de DJG/abe/rio

13.12.2006 - 15:52:27 EU genehmigt Nycomed die Übernahme von Altana Pharma BRÜSSEL (Dow Jones)--Die EU-Kommission hat dem dänischen Pharmakonzern Nycomed Group am Mittwoch grünes Licht für die Übernahme von Atlanta Pharma AG gegeben. Das geht aus einer Mitteilung der Kartellbehörde hervor. Nycomed zahlt dem Pharma- und Chemiekonzern Altana AG etwa 4,5 Mrd EUR. Die Transaktion war in der zweiten Septemberhälfte vereinbart worden. DJG/DJN/rio/abe

13.12.2006 - 15:43:55 Heidelberger Druck erwartet Abschwung frühestens Ende 2008 HEIDELBERG (Dow Jones)--Die Heidelberger Druckmaschinen AG ist zufrieden mit dem Verlauf des Jahres 2006 und erwartet kurzfristig auch keinen Abschwung. "Wir hatten ein gutes Jahr", sagte Vorstandsvorsitzender Bernhard Schreier am Dienstagabend vor Journalisten. "Der Auftragseingang im Inland lag 2006 rund 20% über unseren Erwartungen", führte Schreier aus. Auch 2007 rechne er noch nicht mit einem konjunkturellen Rückgang. "Falls es einen Abschwung gibt, kommt der erst Ende 2008 oder 2009". Die Planung für das Geschäftsjahr 2006/07 (31.3.) bekräftigte Schreier. Der MDAX-Konzern will seinen Umsatz um rund 5% steigern und seine operative Marge auf rund 10% ausweiten. 2005/06 waren die Einnahmen um 12% auf 3,6 Mrd EUR gestiegen, und die operative Rendite hatte bei 7,7% gelegen. In Deutschland werde das Geschäftsvolumen 2007 "aufgrund des unerwartet hohen Niveaus des ausklingenden Jahres" zwar eher leicht rückläufig ausfallen, dafür könnte das Geschäft in China wieder zulegen, sagte Schreier. China habe momentan hohe Einfuhrzölle auf großformatige Hochleistungs-Druckmaschinen verhängt, doch sei deren Rücknahme für 2007 signalisiert worden, sagte der CEO. Auch andere Auslandsmärkte wie USA oder Japan dürften zulegen. In Indien sorge der Qualitätsanspruch an Drucksachen von Seiten der großen westlichen Konzerne, die dorthin expandierten, für Nachfrage nach hochwertigen Druckmaschinen. Für 2008 sei aufgrund der Fachmesse Drupa eine Sonderkonjunktur in der Druckbranche zu erwarten, führte Schreier aus. Webseite: http://www.heidelberg.com/ -Von Torsten Wolf, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29 725 112, torsten.wolf@dowjones.com DJG/tow/rio -0-

13.12.2006 - 15:17:26 Rheinmetall erwartet Auftrag über 200 Mio EUR für Boxer-Panzer DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Rheinmetall AG erwartet nach eigenen Angaben einen Auftrag über die Lieferung des Transportpanzers Boxer im Volumen von über 200 Mio EUR. Wie der MDAX-Konzern am Mittwoch mitteilte, steht die Auftragsvergabe nach der am Berichtstag erfolgten Billigung durch den Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags "unmittelbar bevor". Damit würde das Unternehmen einen wichtigen Schritt zum Erreichen seiner Auftragsziele für das Jahr 2006 machen. Der Transportpanzer Boxer ist ein grenzübergreifendes Beschaffungsvorhaben der Bundeswehr und der niederländischen Streitkräfte. Die offizielle Vertragsunterzeichnung werde nun für den 19. Dezember erwartet, so Rheinmetall. Industrieller Vertragspartner sei die Artec GmbH als Führungsgesellschaft des ausführenden Industriekonsortiums. Insgesamt umfasse der Auftrag 400 Fahrzeuge, von denen 200 von der Bundeswehr angeschafft werden, teilte Rheinmetall weiter mit. Als Option für die deutsche Seite seien weitere 72 Exemplare in einer Sanitäts-Version eingeplant. Rheinmetall sei auf deutscher Seite zunächst für den Bau von 65 Boxer-Panzern verantwortlich. Dieses Auftragsvolumen liegt den Angaben zufolge bei rund 155 Mio EUR. Bei der Auslieferung der Fahrzeuge "in den kommenden Jahren" werden die Aufträge entsprechend als Umsätze verbucht, sagte Rheinmetall-Sprecher Peter Rücker Dow Jones Newswires auf Nachfrage. Von den optionalen Sanitäts-Modellen werde Rheinmetall 20 Exemplare anfertigen. Dieses entspreche einem Auftragsvolumen von 50 Mio EUR für das kommende Jahr. Zwar habe der Haushaltsausschuss die Anschaffung der insgesamt 72 Sanitätspanzer am Berichtstag bereits verabschiedet, doch werde dieser Auftrag erst mit der Verabschiedung des Bundeshaushalts 2007 wirksam, erläutert Rücker. Von dem Gesamtauftragsvolumen werden die 155 Mio EUR bei Rheinmetall als Auftragseingang im laufenden Jahr verbucht, sagte Rücker weiter. In den ersten neun Monaten war der Auftragseingang bei Rheinmetall unterhalb des Vorjahresniveaus geblieben. Das Unternehmen hatte dieses mit der Auftragseingangsentwicklung im Defence-Geschäft begründet, die in der ersten Jahreshälfte des Vorjahres durch zwei Großaufträge geprägt war. Für das laufende Geschäftsjahr seien im Rüstungsgeschäft volumenstarke Auftragseingänge für den Boxer und für das Führungsinformationssystem Heer planmäßig erst im vierten Quartal zu erwarten, hieß es damals. Das nun nach der Verabschiedung durch den Haushaltsausschuss zu erwartende Auftragsvolumen von 155 Mio EUR für 2006 entspreche den Erwartungen, so Rücker. Rheinmetall gehe davon aus, dass auch das Führungsinformationssystem Heer noch im laufenden Jahr beauftragt werde. Mit diesen beiden Großaufträgen und weiteren kleineren Aufträgen würde Rheinmetall dann im Plan liegen, die eigenen Ziele beim Auftragseingang zu erreichen, so Rücker. Webseite: http://www.rheinmetall.de -Von Alexander Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 111, alexander.becker@dowjones.com DJG/abe/rio

13.12.2006 - 15:12:38 Conti erhält GM-Auftrag über 300 Mio USD - Automobilwoche HANNOVER (Dow Jones)--Der Automobilzulieferer Continental hat einen Auftrag der General Motors Corp im Volumen von rund 300 Mio USD erhalten. Continental-Vorstandsmitglied Karl-Thomas Neumann habe der Online-Ausgabe der Branchenzeitung "Automobilwoche" bestätigt, dass unter anderem die Vorentwicklung des so genannten "APIA-Systems" für GM übernommen wird, mit dem GM den Sicherheitsstandard seiner Fahrzeugpalette verbessern will. Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Vorabmeldung des Magazins hervor. APIA steht für "Active Passive Integration Approach" und umfasst die Vernetzung aller aktiven und passiven Sicherheitssysteme sowie die Integration der Umfeld-Sensorik. "Wir haben gerade mehrere größere Aufträge von GM gewonnen", wird Neumann zitiert: "Wir haben unter anderem einen Vorentwicklungsauftrag und werden damit APIA-Partner von GM". Weitere Details zu den neuen Verträgen und zum gesamten Vertragsvolumen habe er nicht nennen wollen. Aus GM-Führungskreisen berichtet das Magazin, dass der Zulieferer im kommenden Jahr Komponenten wie Brems-, Stabilitäts- und Fahrwerkregelsysteme im Wert von insgesamt rund 300 Mio USD liefern wird. Mit den jüngsten Verträgen werde CAS sein Geschäft mit GM "um rund zehn Prozent ausbauen", wurde eine nicht näher genante GM-Managerin in Detroit zitiert. Webseite: http://www.conti-online.com -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 - 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/rio -0-

13.12.2006 - 15:11:51 SVR/Franz: Unternehmensteuerreform nur teilweise richtig BERLIN (Dow Jones)--Die Pläne von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und dem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch für eine Unternehmensteuerreform werden aus dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) nur teilweise unterstützt. "Es geht, was die Standortattraktivität betrifft, in die richtige Richtung," sagte SVR-Mitglied Wolfgang Franz am Mittwoch in Berlin und verwies auf die vorgesehene Senkung des Körperschaftsteuersatzes. "Aber das zweite Kriterium der Entscheidungsneutralität wird eindeutig verletzt", kritisierte Franz. Zur Begründung sagte der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), die geplante Abgeltungsteuer diskriminiere in der jetzt vorgesehenen Form die Eigenkapitalfinanzierung. Franz warb in einem Vortrag erneut für das vom SVR vorgelegte Konzept der dualen Einkommensteuer, in das sich auch die Abgeltungsteuer einbauen ließe. Zur gegenwärtigen Konjunkturentwicklung bekräftigte Franz die Prognose des SVR von 2,4% Wachstum in diesem und 1,8% im nächsten Jahr. Jüngste Prognosen von 2% oder mehr für 2007 lägen "in einer Größenordnung" mit der des SVR, sagte er zu Dow Jones Newswires. Die fünf Wirtschaftsweisen sähen sich deshalb nicht veranlasst, eine Revision ihrer Prognose vorzunehmen. -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/ptt -0-

13.12.2006 - 15:08:42 EP beschließt strengere Abgasvorschriften für Pkw STRAßBURG/BRÜSSEL (Dow Jones)--Auf Autohersteller und -fahrer in Europa kommen neue Abgasnormen zu. Das Europäische Parlament (EP) stimmte am Mittwoch in erster Lesung für die Einführung der Normen Euro-5 und Euro-6 für Pkw. Die neuen Abgasbestimmungen sollen ab 2009 bzw 2014 gelten. Parlament und Mitgliedstaaten haben sich bereits auf die Grenzwerte verständigt, so dass eine zweite Lesung nicht mehr nötig sein sollte. Laut der CSU-Abgeordneten Anja Weissgerber erwartet das Parlament die formale Zustimmung des Ministerrates noch vor Jahresende. Um die neuen Euro-5-Grenzwerte einzuhalten, ist für Diesel-Fahrzeuge nach heutigem Stand der Technik der Einbau eines Rußpartikelfilters nötig. Das Gesetz unterscheidet zwischen ganz neu entwickelten Fahrzeugtypen und Neuwagen bereits existierender Typen: Für erstere soll Euro-5 ab dem 1. September 2009 und Euro-6 ab dem 1. September 2014 Pflicht werden. Letztere müssen die Normen ab dem 1. Januar 2011 bzw ab dem 1. September 2015 einhalten. Umweltschützer kritisierten das Ergebnis als unzureichend, weil es bei Diesel-Motoren sogar hinter den USA zurückbleibe. Der SPD-Europaabgeordnete Matthias Groote, EP-Berichterstatter für den Gesetzesvorschlag, erwartet dagegen von den neuen Normen einen "maßgeblichen" Beitrag zum Umweltschutz. "Die weitere gute Nachricht: Der Bürger muss dafür noch nicht mal tief in die Tasche greifen", sagte er in Straßburg nach der Abstimmung. Denn die Mitgliedstaaten sollten die Möglichkeit bekommen, die Einführung der umweltfreundlicheren Fahrzeuge bereits vor 2009 steuerlich zu fördern. Auch die Europäische Kommission begrüßte das Votum des Parlaments. Informell hatten sich EP und Mitgliedstaaten in der vergangenen Woche auf die Grenzwerte verständigt. Danach sollen Diesel-Pkw nach der Euro-5-Norm nur noch 180 mg Stickoxide pro km ausstoßen dürfen. Bisher sind es 250 mg/km. Unter Euro-6 soll die Grenze auf 80 mg/km sinken. Für die Pkw mit Benzin-Motoren soll die Euro-5-Norm die Stickoxide auf 60 mg/km begrenzen und damit 20 mg/km weniger als bisher. Die Euro-6-Norm sieht keine weitere Verschärfung vor. Mit Euro-5 wird auch eine die Grenze für den Ausstoß von Russpartikeln gesenkt: statt 25 mg/km sollen nur noch 5 mg/km erlaubt sein. Die Euro-5-Verordnung enthält neben den neuen Grenzwerten für Schadstoffemissionen auch Regelungen für den Zugang zu technischen Informationen, elektronischen Fehlercodes oder Diagnosegeräten. Freie Werkstätten sollen einen "uneingeschränkten Zugang" zu diesen Daten bekommen, die laut EP für viele Reparaturarbeiten notwendig sind, besonders für jene Komponenten eines Pkw, die die eines Pkw Emissionen kontrollieren. Durch die Regelung sollen die Verbraucher unter mehr Werkstätten wählen können. DJG/frh/dmt/hab -0-

13.12.2006 - 15:00:49 UPDATE: EU-Chemikalienverordnung Reach de facto verabschiedet (NEU: Reaktionen der Wirtschaftsverbände und der EU-Kommission) BRÜSSEL/FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutsche Chemieindustrie hat die neue EU-Gesetzgebung zur Registrierung, Risikobewertung und Zulassung chemischer Stoffe (Reach) als Belastung für die Branche bewertet. "Unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit gerät mit Reach noch stärker unter Druck", sagte der Präsident des Verbandes der chemischen Industrie (VCI), Werner Wenning, am Mittwoch. Zuvor hatte das Europäische Parlament (EP) einem mit dem EU-Ministerrat ausgehandelten Kompromiss zur Reach-Verordnung mit großer Mehrheit zugestimmt. Der Bundesverband der deutschen Industrie (BDI), sprach von einem "akzeptablen" Kompromiss. Jetzt komme es darauf an, mit der komplexen Materie Erfahrungen zu sammeln, erklärte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann. Dies eröffne die Perspektive einer praxisgerechten Novellierung von Reach. Es wird erwartet, dass die EU-Umweltminister das Gesetz am 18. Dezember formal endgültig auf den Weg bringen. Reach soll dann am 1. Juni 2007 in Kraft treten. Das Gesetz soll nach fünf Jahren auf seine Praxistauglichkeit überprüft werden. Die EU-Kommission erwartet einen "erheblich" besseren Schutz von Gesundheit und Umwelt. Industriekommissar Günter Verheugen sprach zudem von einem Beispiel für die bessere Rechtssetzung, da mit der Chemikalien-Verordnung 40 einzelne Rechtsakte ersetzt würden. Die Kosten zur Umsetzung der neuen Bestimmungen schätzt die Kommission für die Hersteller auf 2,3 Mrd EUR innerhalb von elf Jahren und auf eine Summe zwischen 0,5 Mrd EUR und 1,3 Mrd EUR für das verarbeitende Gewerbe. Die Verordnung ist eines der umfassendsten Gesetzesvorhaben der EU mit weit reichenden Konsequenzen für große Teile der Industrie. Ziel von Reach ist es, die Daten der über rund 30.000 Chemikalien am Markt innerhalb von elf Jahren bei einer neu einzurichtenden Agentur mit Sitz in Helsinki zentral zu erfassen. Für Stoffe, die als gefährlich für die Gesundheit und die Umwelt eingestuft sind, wird ein Zulassungsverfahren eingeführt. Der Hersteller muss sich aber auch dann verpflichten, sich um eine unbedenklichere Alternative zu bemühen, wenn er nachweisen kann, dass die Verwendung des Stoffes angemessen kontrolliert werden kann. "Für viele Produkte und Produktionsanlagen bedeutet diese Verschärfung eine erhebliche Rechtsunsicherheit. Investitionen werden dadurch verzögert oder sogar verhindert", erklärte der VCI-Präsident. Als positiv bewerteten die Verbände, dass Rat und Parlament einen stärkeren Schutz von Geschäftsgeheimnissen beschlossen haben als ursprünglich vorgesehen. Die Zusammensetzung neuer Chemikalien, die bei der Registrierung eines Stoffes angegeben werden muss, soll jetzt erst nach sechs und nicht schon nach drei Jahren veröffentlicht werden - für Zwischenprodukte gilt sogar ein zeitlich unbegrenzter Schutz. Laut VCI spielt diese Regelung eine wichtige Rolle für die Entwicklung teurer neuer Produkte, wie etwa Arzneimittelwirkstoffe. Mit dem neuen Gesetz wird erstmals die Beweislast für die Unbedenklichkeit eines Stoffes umgekehrt. Künftig müssen die Hersteller nachweisen, dass von ihren Produkten keine Gefahr ausgeht oder ihre Anwendung angemessen kontrolliert werden kann. Für den Umgang mit chemischen Substanzen in importierten Produkten aus Drittstaaten wurde keine zufrieden stellende Lösung erzielt, die mit den Regeln der Welthandelsorganisation zu vereinbaren gewesen wäre. Hier wird die "Achillesferse" der neuen Verordnung gesehen. Auch ist es mit der Verabschiedung des komplexen Gesetzes, dessen Text über tausend Seiten umfasst, keineswegs getan. Damit steht nur das theoretische Grundgerüst. Der Vorsitzende des EP-Umweltausschusses, Karl-Heinz Florenz, sprach kürzlich davon, dass die EU-Kommission mit rund 20.000 Seiten an Erklärungen und Leitlinien rechnet, die sie der Industrie an die Hand geben will. Solle Reach in der Praxis funktionieren, benötigten aber vor allem kleine und mittlere Betriebe einfache Anweisungen, warnte der VCI. Die Kommission kündigte an, dass die entsprechenden Informationen ab Mitte 2007 kostenlos auf der Website der Chemikalienagentur abrufbar seien. -Von Angelika Steinfort, Dow Jones Newswires; +32 2 7411490, europa.de@dowjones.com DJG/ang/ptt -0-

13.12.2006 - 14:59:03 EUREX/Solider US-Einzelhandel drückt auf die Renten-Futures FRANKFURT (Dow Jones)--Ein überraschend stabiler US-Einzelhandel hat am Mittwochnachmittag die Terminkontrakte am deutschen Rentenmarkt kräftig nachgeben lassen. Der marktführende März-Kontrakt auf den Bund steigt gegen 14.57 Uhr um 7 Ticks auf 118,18%. Kurz vor Veröffentlichung der Daten hatte der Kontrakt jedoch noch bei 118,48%, also 30 Ticks höher gestanden. Das Tagestief liegt bei 118,14%, das Tageshoch bei 118,53%. Umgesetzt worden sind bislang 879.061 Kontrakte. Im November hat der Einzelhandel in den USA im Vergleich zum Oktober 1% mehr umgesetzt. Volkswirte hatten im Konsens mit einem Anstieg von 0,2% gerechnet. Zudem wurde der Umsatzrückgang im Oktober auf 0,1% von zuvor 0,4% hoch revidiert. "Die Einzelhandelsumsätze sind zwar stets sehr volatil. Die Abweichung vom Konsens ist aber im Monat November groß und übt Aufwärtsdruck auf die Renditen aus", sagt ein Händler. Hinzu komme eine nicht gerade aussichtsreiche charttechnische Lage des Bund-Future. Der März-Kontrakt könne in den kommenden Tagen den seit Juli gültigen Aufwärtstrend testen, der aktuell bei 117,72% verlaufe. Ein Widerstand liege bei 118,30%. Der Bobl-Future fällt um 3 Ticks auf 109,81%. DJG/bek/rso

13.12.2006 - 14:49:32 US-Anleihen starten leichter NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Anleihen sind am Mittwoch mit US-Einzelhandelsdaten leichter in den Handel in New York gestartet. Gegen 14.38 Uhr MEZ sinken zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% um 10/32 auf 100-25/32 und rentieren mit 4,53%. Der mit 4,50% verzinste Longbond büßt 16/32 auf 97-25/32 und rentiert mit 4,64%. DJG/rso

13.12.2006 - 14:40:48 Weiter kein Ende der Sanierung im RWE-Kraftwerk Biblis absehbar DÜSSELDORF (Dow Jones)--Eine Ende des umfangreichen Kontroll- und Sanierungsprogramms im Atomkraftwerk Biblis ist nach Angaben des Energiekonzerns RWE weiterhin nicht absehbar. Eine Sprecherin des Kraftwerks sagte am Mittwoch, Anfang Januar werde Biblis ganz sicher nicht wieder ans Netz gehen können. Wie lange die beiden Kraftwerksblöcke noch abgeschaltet blieben, könne weiterhin noch nicht genau beziffert werden, sagte sie. Dies hänge auch vom weiteren Verlauf des laufenden Sanierungsprogramms ab, das insgesamt "mehrere Monate in Anspruch" nehme. RWE hatte im Oktober bei einer Revision von Biblis A entdeckt, dass Spezialdübel zur Befestigung von Anlagenkomponenten Montagemängel aufwiesen. Da von diesen Mängeln auch Biblis B betroffen war, wurde dieser Kraftwerksblock ebenfalls vom Netz genommen. Bislang hatte RWE lediglich davon gesprochen, dass die Beseitigung der Montagemängel voraussichtlich über das Jahresende hinaus andauern wird. Der außerplanmäßige Stillstand des Kraftwerks wird nach Angaben des Essener Versorgers den operativen Gewinn 2006 belasten. Bereits bei der Vorlage des jüngsten Zwischenberichts im November hatte RWE darauf verwiesen, dass sich das Unternehmen kurzfristig am Markt habe mit Strom eindecken müssen - zu deutlich höheren Preisen. Dies werde einen "nicht zu vernachlässigenden Effekt" auf das Ergebnis haben. Webseite: http://www.rwe.de -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires; +49 (0)211 - 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/rio

13.12.2006 - 14:38:46 VW: Haben keinen Fusionsplan für MAN/Scania verschickt WOLFSBURG (Dow Jones)--Die Volkswagen AG hat sich nach eigenen Angaben nicht um eine Fusion der beiden Nutzfahrzeughersteller MAN und Scania mit den eigenen Lkw-Aktivitäten bemüht. Angesprochen auf ein Schreiben des noch amtierenden VW-Vorstandsvorsitzenden Bernd Pischetsrieder vom 15.November an seine Amtskollegen bei MAN und Scania, sagt VW-Sprecher Cord Dreyer: "Von VW ist weder zu diesem noch zu irgendeinem anderen Zeitpunkt eine Fusionsplan verschickt worden". Von einem solchen Brief hatte die schwedische Tageszeitung "Dagens Industri" berichtet. Darin sollen die Pläne für einen Mehrmarken-Konzern für Nutzfahrzeuge dargelegt worden sein. Pischetsrieder habe lediglich "abstrakte Überlegungen" darüber angestellt, wie ein Mehrmarken-Lkw-Konzern organisatorisch gegliedert sein könnte, sagte der VW-Sprecher. Dies sei Gegenstand eines Gespräches zwischen ihm und dem MAN-Vorstandsvorsitzenden Haakan Samuelsson, dem Scania-Vorstandsvorsitzenden Leif Östling sowie dem CEO des zweitgrößten Scania-Anteilseigner Investor AB, Boerje Ekholm am 8. November gewesen. Pischetsrieder hatte kürzlich in einem Zeitungs-Interview erklärt, dass er nach seinem Ausscheiden als VW-Vorstandsvorsitzender im nächsten Jahr die Fusion von MAN und Scania vorantreiben wolle. Dies sei eines der Projekte, das er für VW betreuen werde. MAN will Scania für rund 10,3 Mrd EUR übernehmen. Scania lehnt dies ebenso wie Großaktionär Investor AB strikt ab. VW pocht auf eine friedliche Einigung zwischen beiden Unternehmen. Webseite: http://www.volkswagen-ag.de http://www.scania.com http://www.man.de -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 - 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/rio -0-

13.12.2006 - 14:33:06 Deutsche Bank erwartet 2007 besseres IPO-Jahr als 2006 Von Susanne Gremmler und Simon Steiner Dow Jones Newswires FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bank erwartet im nächsten Jahr in Deutschland ein besseres Geschäft mit Börsengängen als 2006. "Das IPO-Jahr 2007 wird besser als 2006", sagte Georg Hansel, Co-Head Equity Capital Markets (ECM) Deutschland bei der Deutschen Bank, im Gespräch mit Dow Jones Newswires. Wenn sich das Markumfeld nicht deutlich verschlechtere, seien im nächsten Jahr mehr Initial Public Offerings (IPOs) mit einem größeren Gesamtvolumen zu erwarten. Im laufenden Jahr haben sich bislang 30 Unternehmen im Prime Standard der Deutschen Börse listen lassen. Deren Emissionsvolumen summierte sich auf über 7 Mrd EUR. Investmentbanker Hansel erwartet für 2007 außerdem mehr große Börsengänge als in diesem Jahr. "Ich rechne im kommenden Jahr mit 5 bis 10 IPOs mit einem Emissionsvolumen von jeweils über 500 Mio EUR", so Hansel. Im laufenden Jahr gingen mit Symrise, Wacker Chemie und GAGFAH lediglich drei Unternehmen mit einem höheren Platzierungsvolumen ans Parkett. Bereits in den ersten Monaten des nächsten Jahres dürfte das Geschäft mit IPOs anziehen. "Für das erste Halbjahr haben wir jetzt schon mehr Mandate als im Vorjahr zur gleichen Zeit", sagte Hansel. Insgesamt zeigte sich der Banker sehr zufrieden mit den Aussichten für das eigene Geschäft: "Die Deutsche Bank selber hat eine robuste IPO-Pipeline." 2006 habe das Institut 7 Börsengänge in Deutschland begleitet. "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir im kommenden Jahr diese Zahl übertreffen werden", so Hansel. Sehr ausgeprägt dürften sich Börsengänge auf den Sektor Real Estate konzentrieren. "Die Einführung von REITs in Deutschland wird dabei für viele Transaktionen sorgen." Dies dürfte sich in späteren Jahren fortsetzen. Bereits jetzt machten sich viele Unternehmen Gedanken darüber, wie sie von der REITs-Einführung profitieren könnten, sagte der Banker. Daneben erwartet Hansel aus den Sektoren Biokraftstoffe und Technologie einige Börsengänge. Auch im Internetbereich gebe es durchaus noch Potenzial. Wichtig seien hier aber stimmige Geschäftsmodelle und dass die Unternehmen profitabel arbeiteten. Die IPO-Entwicklung wird auch 2007 in erheblichem Maße von den Aktivitäten der großen Beteiligungsgesellschaften bestimmt. "Die Exits der Finanzinvestoren werden den IPO-Markt im kommenden Jahr stark beeinflussen", sagte der Investmentbanker. Hansel schätzt, dass rund die Hälfte aller Börsengänge mit mehr als 50 Mio EUR Emissionsvolumen in Deutschland dem Ausstiegswunsch eines Finanzinvestors entspringen. Er erwartet dies für nahezu alle Branchen. Die Bedeutung der Frankfurter Börse für IPOs von Unternehmen mit Sitz im Ausland dürfte zunehmen. "Der Finanzplatz Deutschland könnte im kommenden Jahr durchaus IPO-Kandidaten aus Asien anziehen", glaubt Hansel. Vor allem aus China könnten Listings kommen. "Hier könnte ich mir ein bis zwei Transaktionen vorstellen." Russische Unternehmen dagegen würden wohl auch künftig vorrangig in London antreten. Webseite: http://www.deutsche-bank.de/ -Von Susanne Gremmler und Simon Steiner, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 116, ipo.de@dowjones.com DJG/sms/rio

13.12.2006 - 13:23:13 MTU Aero erhält Auftrag aus China über 110 Mio EUR MÜNCHEN (Dow Jones)--Die MTU Aero Engines ist an einem Auftrag der China Southern mit einem Gesamtwert von 1,35 Mrd USD beteiligt. Für MTU Aero Engines bedeute diesen einen Umsatz "von über 110 Mio EUR", teilte der Münchener Triebswerkshersteller am Mittwoch mit. Die Auslieferungen sollen 2007 beginnen und bis 2010 laufen, sagte MTU-Sprecher Odilo Mühling auf Nachfrage Dow Jones Newswires. China Southern habe bei dem Triebwerkskonsortium International Aero Engines (IAE) V2500-Antriebe für 50 neue Maschinen der Airbus A320-Familie bestellt. MTU hatte das Konsortium vor über zwei Jahrzehnten mitbegründet. Der Auftragswert für MTU ergebe sich rechnerisch aus der 11-prozentigen Beteiligung des Unternehmens an dem Konsortium, erklärte Sprecher Mühling. Im Zeitraum der Auslieferungen sollen dann auch die entsprechenden Umsätze verbucht werden. Mit der Triebwerksinstandhaltung sei ebenfalls IAE beauftragt worden. Eine maßgebliche Rolle soll dabei die MTU-Instandhaltungstochter in China, die MTU Maintenance Zhuhai übernehmen, teilte MTU weiter mit. China Southern betreibt gemeinsam mit der MTU die MTU Maintenance Zhuhai. Webseite: http://www.mtu.de DJG/abe/brb

13.12.2006 - 13:14:33 Merkel: Energie und Verfassung Kernpunkte des dt. EU-Vorsitzes BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht als Schwerpunkte der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ab Beginn des kommenden Jahres die Themen Energie sowie den Fortgang des europäischen Verfassungsprozesses. "Das Thema Energieversorgung wird zentrales Thema der deutschen EU-Ratspräsidentschaft sein", kündigte Merkel am Mittwoch in Berlin bei der ZDF-Veranstaltung "Europa im Umbruch - Herausforderungen an die deutsche Ratspräsidentschaft" an. Merkel forderte eine weitere Öffnung der europäischen Energiemärkte. Nach wie vor seien die Richtlinien für Strom und Gas nicht vollständig umgesetzt. "Wir haben noch keinen wirklich gemeinsamen wettbewerbsoffenen Strom- und Gasmarkt in Europa, und das muss beschleunigt werden", sagte die Kanzlerin. Beim Thema Energieeffizienz müsse sich die EU "in Position bringen" und sich als Region präsentieren, die die Spitzentechnologie in Bezug auf effiziente Energienutzung anbiete, mit der ein ressourcenschonendes Wirtschaftswachstum möglich werde. Gerade aufstrebenden Ländern wie China und Indien müsse vermittelt werden, dass Wirtschaftswachstum auch bei geringerem Energieverbrauch möglich sei und nicht jede Form von Energieeffizienzdiskussion eine wachstumsfeindliche Diskussion darstelle. "Mit diesem Denken muss Schluss gemacht werden", sagte die Kanzlerin. Das könne am Besten gelingen, wenn Europa selbst Vorreiter sowohl bei der Technologieentwicklung wie auch beim Klimaschutz sei. Das Thema Klimaschutz nannte Merkel als einen weiteren Schwerpunkt der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Es müsse in den Jahren 2007/2008 der Verhandlungsprozess über die Ziele und das weitere Vorgehen im Klimaschutz nach dem Ende der Gültigkeit des Kyoto-Protokolls 2012 in Gang gesetzt werden. Deutschland hoffe, im Frühjahr eine Verhandlungslinie der EU für die internationalen Verhandlungen festlegen zu können, um diese dann bereits im Juni beim G-8-Treffen als europäische Verhandlungsposition vorstellen zu können. Die Haltung der USA zum Kyoto-Prozess und der Zeit danach werde beim EU-USA-Treffen im April 2007 angesprochen werden, sagte Merkel. "Ich bin leicht optimistisch, dass auch in den Vereinigten Staaten von Amerika zum Thema Energieffizienz, Unabähnigkeit von Importen, ... eine positivere Diskussion inzwischen stattfindet", sagte die Kanzlerin. Die EU werde versuchen, genau in diese Richtung zu wirken, sagte Merkel. Im Zuge der Verhandlungen über das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit Russland, die im Verlauf des Jahres 2007 anständen, sei es feste Absicht, auch über die Themen Energiesicherheit und eine Energiecharta zu sprechen. Ziel sei es, entsprechende Prinzipien im Abkommen zu verankern und damit auch ein Stück Sicherheit für die strategische Kooperation mit Russland zu erhalten. Merkel zeigte sich zuversichtlich, dass die gegenwärtig noch von Polen blockierten EU-Verhandlungen mit Russland zustande kommen werden. "Ich habe den Eindruck, dass sich die Schwierigkeiten zwischen Polen und Russland wegen der Fleischfragen in absehbarer Zeit aus dem Wege räumen lassen", sagte Merkel. Damit würde der Weg frei für ein Verhandlungsmandat der EU mit Russland. Die Kanzlerin kündigte für die Zeit der deutschen EU-Ratspräsidentschaft neue Impulse für den EU-Verfassungsprozess an. Zugleich dämpfte sie Erwartungen, ein Ergebnis dieses Prozesses könne bereits unter deutschem EU-Vorsitz erzielt werden. Als Aufgabe der deutschen Präsidentschaft sehe sie es vielmehr an, Vorschläge zu unterbreiten, "manche Optionen auszuschließen und andere zu eröffnen", sagte Merkel. Als deutsche Kanzlerin befürworte sie mit einem "vehementen Ja" das Vorhaben eines Verfassungsvertrages. Merkel wandte sich gegen eine völlig neu aufgelegte Verfassungsdebatte. Das, was vorliege, solle als Vorlage für Verbesserungen genommen werden. Auch EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso forderte in einer Rede bei derselben Veranstaltung Fortschritte im europäischen Verfassungsprozess. "Wir brauchen eine road map für den Weg zu einer institutionellen Regelung", sagte er. Die Brüsseler Behörde wolle hierzu in enger Abstimmung mit dem deutschen EU-Ratsvorsitz einen Beitrag leisten. "Die Kommission unterstützt Prinzipien, Werte und Substanz des Verfassungsvertrages", hob er hervor. Er sei ganz sicher, dass Deutschland in dieser Frage "Schub entwickeln" werde. Dasselbe gelte auch für die Frage einer einheitlichen europäischen Energiepolitik. Hier gehe es "nicht um Zuständigkeiten, sondern um pragmatische Lösungen". Die grenzübergreifende Zusammenbarbeit müsse besser geregelt -Von Beate Preuschoff und Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, berlin.de@dowjones.com DJG/bep/ank/hab -0-

13.12.2006 - 13:09:00 UPDATE2: Hannover Rück verkauft US-Tochter Praetorian (Neu: Aussagen aus Telefonkonferenz, Analyst, Aktien-Kurs, Hintergrund) Von Rolf Neumann Dow Jones Newswires HANNOVER (Dow Jones)--Die Hannover Rückversicherung AG verkauft ihre US-Erstversicherungstochter Praetorian Financial Group Inc an den australischen Versicherungskonzern QBE Insurance Group Ltd. Das Unternehmen will sich künftig auf sein Kerngeschäft Rückversicherung konzentrieren. Den Kaufpreis gab die Hannover Rück am Mittwoch mit 800 Mio USD an. Dies entspreche dem 2,1-fachen des voraussichtlichen Eigenkapitals von Praetorian ohne Goodwill zum Jahresende 2006. Nach Vollzug der Transaktion, die vorbehaltlich der Zustimmung der Behörden für das zweite Quartal 2007 erwartet wird, werde sich die Hannover Rück ausschließlich auf ihr Kerngeschäft, die Rückversicherung, konzentrieren, teilte der nach Bruttoprämieneinnahmen weltweit viertgrößte Rückversicherer weiter mit. Mit dem Verkaufserlös und dem frei werdenden Kapital wolle der Konzern zusätzliches Geschäft in Rückversicherung etwa bei der Deckung von Naturkatastrophen-Risiken und in anderen Bereichen der Sachversicherung zeichnen, sagte Vorstandsvorsitzender Wilhelm Zeller in einer Telefonkonferenz. Auch könne die Retrozession, also die eingekaufte Rückversicherung zur eigenen Absicherung, reduziert und somit das Kapital geschont werden. Vorstellbar sei auch eine Kombination beider Maßnahmen. Den Buchgewinn aus der Transaktion bezifferte Zeller auf 20 Mio bis 40 Mio EUR. Analysten hatten zuvor 300 Mio EUR geschätzt, konnten sich dabei aber zunächst nur auf Angaben des Käufers QBE Insurance stützen. Tatsächlich liegen Goodwill und die Auflösung latenter Steuern höher als zunächst angenommen. Der Verkauf der Praetorian wird den Gewinn 2007 der Hannover Rück nicht beeinträchtigen. "Wir werden den dann fehlenden Gewinnbeitrag der Praetorian nicht nur kompensieren, sondern überkompensieren", sagte Zeller. Er verwies darauf, dass die Preise gerade für Naturkatastrophen-Deckungen nach wie vor hoch seien. Den Gewinnbeitrag der Praetorian für 2007 bezifferte er auf anteilig 40 Mio EUR. Der Verkauf dürfte nach Einschätzung der Analysten von J.P. Morgan den Bewertungsdruck für die Hannover Rück mildern. Derzeit ist das Unternehmen bei Standard & Poor's mit "AA-" und einem negativen Ausblick eingestuft. Durch den Praetorian-Verkauf werde das "Rating Capital" nach Schätzung der Analysten um 315 Mio EUR ansteigen, zusätzlich werde gebundenes Kapital von 285 Mio EUR frei, das nun neu zugeteilt werden könne. Zeller sagte, er sehe nunmehr keinen Grund, warum der negative Ausblick des S&P-Ratings nicht in naher Zukunft geändert werden könnte. Erst im Frühjahr dieses Jahres hatte die Hannover Rück ihr Erstversicherungsgeschäft in den USA neu geordnet. Dabei wurde das hoch profitable Spezialgeschäft wie die Versicherung von Kunstsammlungen, Juweliergeschäften oder ungewöhnlichen Berufsrisiken in der Praetorian gebündelt. Die zweite US-Tochter, Clarendon Insurance, konzentriert sich seitdem auf das verbliebene Massen- oder Standardgeschäft und das Management von rund 200 erloschenen Programmen. Zur Zukunft der Clarendon äußerte sich Zeller nicht explizit. Er rechne mit einem neutralen Ergebnis, wenn ab Ende Mai 2007 die zusätzlichen Belastungen wegfallen. Die Hannover Rück verbucht bei Clarendon wie bekannt über vier Quartale hinweg zusätzliche Kosten von 96 Mio EUR, die aus gestiegen Preisen für die Wohngebäudeversicherungen im US-Bundesstaat Florida resultieren. Nach einem Moratorium der US-Aufsichtsbehörden dürfen Versicherer Wohngebäude-Verträge in Florida in Folge der großen Naturkatastrophen befristet nicht kündigen. Dadurch konnte die Hannover Rück diese Verträge nicht so schnell wie geplant abbauen, sondern muss die gestiegenen Deckungen für diese Policen bis Ende Mai tragen. Die im Mittelwerte-Index MDAX geführte Aktie der Hannover Rück startete mit einem Kursplus am Mittwoch in den Handel und konnte die Gewinne im Tagesverlauf noch ausbauen. Das Papier notierte gegen 12.40 Uhr mit einem Zuwachs von 3,18% bzw 1,05 EUR bei 34,11 EUR. Webseite: http://www.hannover-rueck.de -Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne/brb

13.12.2006 - 12:54:46 Europabörsen etwas fester bei ruhigem Handel Etwas fester tendieren die europäischen Börsen am Mittwochmittag. Händler sprechen von einem ruhigen Geschäft. Als "Non-event" wird die Zinsbestätigung der US-Notenbank eingestuft. Die Federal Reserve hat keine neuen Akzente für die Finanzmärkte setzen können. Wie erwartet wurde das bisherige Leitzinsniveau bestätigt. Auch die begleitenden Kommentare hätten wenig Neues für die Märkte enthalten. Die Federal Reserve geht weiter von einem moderaten Wachstum bei verhaltenen Inflationsgefahren aus. Die Zinspause dürfte erst einmal anhalten. Der Euro-Stoxx-50 steigt bis 12.35 Uhr um 0,4 Prozent oder 15 auf 4.075 Punkte, der Stoxx-50 legt um 0,2 Prozent bzw 8 auf 3.673 Punkte zu. Bankenaktien im Blick der Analysten Die Bankenwerte, die im Schnitt 0,3 Prozent anziehen, erwecken aufgrund einer Studie von Credit Suisse das Interesse der Anleger. Die Analysten äußern sich am Morgen in einer Studie zu französischen Bankenaktien. Sie hätten den europäischen Bankensektor in den vergangenen Jahren "outperformed". Derzeit biete der französische Subsektor aber nicht das Potenzial, um eine "Overweight"-Empfehlung in der ganzen Breite abgeben zu können. CS stuft den Sektor insgesamt daher mit "Neutral" ein. Bei den Einzelwerten senken sie Credit Agricole auf "Underperform", BNP Paribas auf "Neutral". Dafür wird der Titel von Societe Generale auf "Outperform" angehoben. Die Bank biete unter anderem ein attraktives Wachstum im internationalen Privatkundengeschäft und zeige eine "befriedigende Kostendisziplin". Auf Basis der Gewinnerwartungen sei Societe Generale die billigste Bankenaktie auf KGV-Basis im Berichtsuniversum in Frankreich. Credit Agricole notieren unverändert mit 31,24 Euro. BNP steigen um 0,3 Prozent auf 81,30 Euro und Societe Generale klettern um 0,5 Prozent auf 126 Euro. Übernahmespekulationen ranken sich weiter um ABN Amro, nachdem die Aktie bereits am Vortag von Spekulationen profitiert hatte. Sicher ist, dass sich einige Hedge-Funds in der Aktie positionierten, so ein Händler. Ein Grund für die Gewinne sei auch, dass das Unternehmen seine Capitalia-Beteiligung an Royal Bank of Scotland veräußern will. Der Wert des Anteils werde mit 1,5 Mrd Euro beziffert, so Händler. ABN Amro will sich hierzu nicht äußern, Royal Bank of Scotland ist für eine Stellungnahme nicht erreichbar. ABN steigen um 3,4 Prozent auf 24,18 Euro. Rohstoffwerte erholen sich Die Rohstoffwerte klettern im Schnitt um 0,5 Prozent. Die Analysten von Lehman Brothers sind der Ansicht, Anglo American werde bei der strategischen Restrukturierung im ersten Halbjahr 2007 signifikante Fortschritte machen. Die Analysten gehen auf kurze Sicht von einer Ausgliederung von Mondi aus. Anglo American notieren nahezu unverändert mit 2.442 p, Xstrata klettern um 1,1 Prozent auf 2.379 p. Generali leiden unter Abstufung Die Versicherungswerte steigen um 0,7 Prozent. Ein Ausnahmen bilden Generali. Die Aktie leidet unter einer Abstufung auf "Neutral" von "Outperform". Die Analysten von Credit Suisse begründen diese mit der kräftigen Kursentwicklung in den vergangenen Wochen. Seit 20. Oktober hätten die Titel 15 Prozent zugelegt und sich damit besser als der übrige Sektor entwickelt. Generali fallen um 0,6 Prozent auf 34,31 Euro, Aegon steigen dagegen um 0,4 Prozent auf 13,98 Euro. DJG/mif/rso

13.12.2006 - 12:30:20 Europaparlament verabschiedet Chemikalienverordnung Reach STRASSBURG (Dow Jones)--Eines der umfassendsten Gesetzesvorhaben der EU mit weitreichenden Konsequenzen für große Teile der Industrie ist nach jahrelangen Auseinandersetzungen verabschiedet. Das Europäische Parlament (EP) stimmte am Mittwoch in zweiter Lesung der Verordnung zur Registrierung, Risikobewertung und Zulassung chemischer Stoffe (Reach) zu. Zur Abstimmung stand ein zuvor mit dem EU-Ministerrat mühsam ausgehandelter Kompromiss. Nach dem positiven Votum des Parlaments wird erwartet, dass die EU-Umweltminister das Gesetz am 18. Dezember formal endgültig auf den Weg bringen. Ziel der Reach-Verordnung ist es, die Daten der über rund 30.000 Chemikalien am Markt mit einer Jahresproduktion über einer Tonne innerhalb von elf Jahren bei einer neu einzurichtenden Agentur mit Sitz in Helsinki zentral zu erfassen. Für Stoffe, die als gefährlich für die Gesundheit und die Umwelt eingestuft sind, wird ein Zulassungsverfahren eingeführt. Der Hersteller muss sich aber verpflichten, sich um eine unbedenklichere Alternative zu bemühen. Reach wird voraussichtlich im Juni in Kraft treten und soll nach fünf Jahren auf seine Praxistauglichkeit überprüft werden. Mit dem neuen Gesetz wird erstmals die Beweislast für die Unbedenklichkeit eines Stoffes umgekehrt. Künftig müssen die Hersteller nachweisen, dass von ihren Produkten keine Gefahr ausgeht oder ihre Anwendung angemessen kontrolliert werden kann. Für den Umgang mit chemischen Substanzen in importierten Produkten aus Drittstaaten wurde keine zufrieden stellende Lösung erzielt, die mit den Regeln der Welthandelsorganisation zu vereinbaren gewesen wäre. Hier wird die "Achillesferse" der neuen Verordnung gesehen. Auch ist es mit der Verabschiedung des komplexen Gesetzes, dessen Text über 1.000 Seiten umfasst, keineswegs getan. Der Vorsitzende des EP-Umweltausschusses, Karl-Heinz Florenz, sprach kürzlich davon, dass die EU-Kommission mit rund 20.000 Seiten an Erklärungen und Leitlinien rechnet, die sie der Industrie an die Hand geben will. -Von Angelika Steinfort, Dow Jones Newswires; 32 2 7411490, europa.de@dowjones.com DJG/ang/apo -0-

13.12.2006 - 12:21:14 EZB/Mersch: Zinsen sind immer noch niedrig ... (zwei) Mersch sagte ferner, dass der geldpolitische Kurs der EZB weiter "akkommodierend" sei. Angesichts der bestehenden Inflationsrisiken werde die Notenbank alles Notwendige tun, "um das Mandat der Preisstabilität zu erfüllen". In diesem Zusammenhang verwies Mersch darauf, dass das Wachstum im Euroraum weiterhin über dem Potenzial von etwa 2% liege. Darüber hinaus lehnte es Mersch ab, die gegenwärtige Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar zu kommentieren. Er betonte in diesem Zusammenhang jedoch, dass die EZB hier vor allem auf handelsgewichtete Wechselkurse schaue. In dieser Rechnung habe der Euro im gesamten Jahr 2006 lediglich um 5% aufgewertet, sagte Mersch. Befragt zur aktuellen Kritik französischer Spitzenpolitiker an der EZB meinte Mersch, dass dies wohl an der bevorstehenden Präsidentschaftswahl liege. Die Märkte hätten gut daran getan, auf diese Stimmen nicht zu reagieren. DJG/DJN/ptt/apo -0-

13.12.2006 - 12:12:47 VW bringt 2008 neues Modell für China auf den Markt WOLFSBURG (Dow Jones)--Die Volkswagen AG wird 2008 ein neues speziell für den chinesischen Markt konzipiertes Fahrzeuge auf den Markt bringen. Dies sagte Unternehmenssprecher Hans-Gerd Bode am Mittwoch auf Anfrage und bestätigte damit teilweise einen Vorabbericht des "manager magazin". Allerdings gebe es bereits spezielle Fahrzeuge für den Markt in der Volksrepublik, sagte er. Das neue Modell werde intern "Modell Y" genannt. Dem Bericht zufolge soll das zusammen mit dem Joint-Venture-Partner SAIC gestaltete Fahrzeug als klassische Limousine auf der Plattform des alten Skoda Octavia gefertigt werden. Dies sei aber "Spekulation", sagte der Sprecher. Dem Blatt zufolge will VW auch die Entwicklungsaktivitäten in China ausbauen und von dort mittelfristig Fahrzeuge für den US-Markt entwickeln. Webseite: http://www.volkswagen-ag.de -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/brb -0-

13.12.2006 - 12:10:47 Bundesbank legt Strategie bis 2012 fest FRANKFURT (Dow Jones)--Der Vorstand der Deutsche Bundesbank hat die geschäftspolitische Gesamtstrategie für die Zeit ab 2008 beschlossen. "Ziel ist es, im Anschluss an die umfassende Strukturreform, die im Jahre 2002 begonnen wurde und Ende 2007 plangemäß abgeschlossen wird, das Profil der Bank als stabilitätsorientierte unabhängige Institution in Deutschland und im System der Europäischen Zentralbanken (ESZB) zu schärfen", heißt es in einer am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. Hierzu habe der Vorstand konkrete Orientierungsmarken und Vorgaben für die fünf Kerngeschäftsfelder der Bank verabschiedet. Bis Ende 2007 will die Bundesbank eine Strukturreform umsetzen, "die von Umfang, Tempo und Tiefe her ohne Beispiel im öffentlichen Sektor ist". Im Strategiezyklus von 2008 bis 2012 will die Bundesbank die Geschäftspolitik gemäß ihrem Auftrag "Stabilität sichern" darauf ausrichten, in allen fünf Kerngeschäftsfeldern operative und analytische Tätigkeiten "zu fokussieren, zu vernetzen und gezielt auszubauen". Die Kerngeschäftsfelder der Bank sind die Geldpolitik, das Finanz- und Währungssystem, die Bankenaufsicht sowie das Bargeld und der unbare Zahlungsverkehr. Webseite: www.bundesbank.de/download/presse/pressenotizen/2006/20061213.strategie.php DJG/ptt -0-

13.12.2006 - 12:08:29 Deutsche Post: Planen keinen Preiskrieg beim Brief DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Deutsche Post AG ist dem Eindruck entgegengetreten, sie plane auf dem inländischen Briefmarkt nach der vollständigen Liberalisierung einen Preiskrieg. Ein Konzernsprecher sagte der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires am Mittwoch, es seien dann zwar auch wegen veränderter regulatorischer Rahmenbedingungen Portosenkungen in einem begrenzten Ausmaß möglich. Einen regelrechten Preiskrieg könne und wolle die Post aber nicht anzetteln. Das sei schon auf Grund der hohen Personalkosten nicht möglich. Zuvor hatte die "Financal Times Deutschland" berichtet, die Post habe für die Zeit nach dem Ende des Briefmonopols einen "harten Preiskampf" angekündigt. Die Zeitung zitierte den Vorstandsvorsitzenden Klaus Zumwinkel anlässlich eines Pressegesprächs in New York mit den Worten, wenn der Konzern zu viel Marktanteil verliere, behalte er sich Preissenkungen vor, die "die Geschäftspläne der Wettbewerber ganz schön durcheinanderbringen werden". In einem früheren Interview mit einem anderen Blatt hatte Zumwinkel vor einem Monat bereits gesagt, ein Tarifrutsch wie im Telekommunikationssektor sei nach der für Anfang 2008 vorgesehenen Marktöffnung nicht zu erwarten. "Wenn die Preise in Bewegung kommen, dann nicht so dramatisch wie im Telekom-Bereich", hatte der Vorstandsvorsitzende betont. Webseite: http://www.dpwn.de DJG/stm/brb

13.12.2006 - 11:33:14 ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung Hannover Rück verkauft US-Tochter Praetorian für 800 Mio USD Die Hannover Rückversicherung AG verkauft ihre Tochtergesellschaft Praetorian Financial Group Inc mit Sitz in New York an den australischen Versicherungskonzern QBE Insurance Group Ltd. Den Kaufpreis gab die Hannover Rück mit 800 Mio USD an. Dies entspreche dem 2,1-fachen des voraussichtlichen Eigenkapitals von Praetorian ohne Goodwill per ultimo 2006. Fraport legt im November beim Frachtaufkommen deutlich zu Die Fraport AG hat im November sowohl auf Konzernebene als auch am Flughafen Frankfurt deutliche Zuwächse bei den Passagierzahlen und beim Frachtaufkommen verzeichnet. Wie der Flughafenbetreiber mitteilte, wurden nie zuvor in einem Monat so viele Waren umgeschlagen wie im November. Ein Frachtaufkommen von 187.307 Tonnen am Frankfurter Flughafen entspreche einer Zunahme um 7,8% und übertreffe den bisherigen Höchstwert vom März 2006 um rund 2.900 Tonnen. Streik bei Volkswagen Brüssel dauert an Dreieinhalb Wochen nach den ersten Arbeitsniederlegungen bei Volkswagen in Brüssel dauert der Streik noch immer an. Die Werksleitung teilte mit, Fabrikdirektor Norbert Steingräber habe die Belegschaft dringend gebeten, zur Arbeit zurückzukehren. Die Beschäftigten müssten "zeigen, dass sie bereit sind, für die Zukunft von Volkswagen Brüssel zu arbeiten". BASF baut MDI-Produktion in Antwerpen aus Die BASF AG wird ihren Produktionskomplex zur Herstellung von Diphenylmethandiisocyanat (MDI) am Standort Antwerpen um 110.000 Jahrestonnen auf 560.000 Jahrestonnen ausweiten. Im zweiten Quartal 2007 sollen die neuen Kapazitäten zur Verfügung stehen, teilte der Chemiekonzern mit. Der Produktionskomplex wird den Angaben zufolge nach dem Ausbau der größte dieser Art in der Welt sein. Air Berlin: Verhandeln nicht mit TUI über Kooperation Air Berlin verhandelt nach den Worten ihres CEO Joachim Hunold mit der TUI AG nicht über eine weit reichende Kooperation im deutschen Fluggeschäft. Es gibt keine über das bestehende Code-Share-Abkommen hinausgehende Gespräche über eine Zusammenarbeit, wie Hunold vor dem Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten sagte. TUI sei nicht auf Air Berlin zugekommen. Salzgitter einigt sich mit Vallourec über VPE-Übernahme Die Salzgitter AG hat sich mit der französischen Vallourec SA über die geplante Übernahme der Vallourec Precision Etirage (VPE) verständigt. Wie der Stahlhersteller mitteilte, unterzeichneten beide Gesellschaften eine vorläufige Vereinbarung. Über finanzielle Details der Transaktion wurde nichts bekannt. Wincor Nixdorf bekräftigt Prognose für 2006/07 Die Wincor Nixdorf AG hat ihren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2006/07 (30. September) bestätigt. "Wir wollen durchschnittlich 6% beim Umsatz und 8% beim Ergebnis wachsen", sagte Finanzvorstand und designierter Vorstandsvorsitzender Eckard Heidloff bei der Bilanz-Pressekonferenz. Der CFO bekräftigte damit die aktuelle Planung, die das MDAX-Unternehmen Ende Oktober bei der Präsentation der vorläufigen Zahlen vorgestellt hatte. RAG steigert nach 9 Monaten Ergebnis ohne Kohle-Sparte - FTD Der RAG-Konzern hat einem Zeitungsbericht zufolge in den ersten neun Monaten 2006 ohne seine Steinkohle-Sparte einen Vorsteuergewinn von 1,05 Mrd EUR erwirtschaftet. Im Vorjahr waren es 890 Mio EUR gewesen. Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD) weiter berichtet, wurde die Verschuldung, die Ende 2005 noch bei 5,1 Mrd EUR gelegen hatte, auf rund 4 Mrd EUR gedrückt. Spectrum strengt Satraplatin-Verfahren gegen GPC in den USA an Die GPC Biotech AG sieht sich einem Verfahren in den USA um Lizenzverträge ihres Mittels "Satraplatin" ausgesetzt. Wie das Biotechnologieunternehmen mitteilte, hat das US-Unternehmen Spectrum Pharmaceuticals Inc ein Schiedsgerichtsverfahren bei der American Arbitration Association angestrengt, um eine Auseinandersetzung im Rahmen des Entwicklungs- und Lizenzvertrags für Satraplatin zu klären. Merck KGaA kann Phase III-Studie für Krebsimpfstoff beginnen Biomira, der kanadische Partner der Merck KGaA, hat von der US-Zulassungsbehörde FDA die Genehmigung erhalten, mit der Phase III bei dem Impfstoff gegen Lungenkrebs "Stimuvax" zu beginnen. Ein Sprecher des Darmstädter Pharma- und Chemiekonzerns bestätigte eine entsprechende Meldung des kanadischen Biotechnologieunternehmens. Fidelity hält mehr als 5% am Chemiekonzern Lanxess Die Fidelity Management & Research Corporation (FMR) ist neuer Großaktionär der Lanxess AG. Der Chemiekonzern teilte auf seiner Internetseite mit, der Stimmrechtsanteil von FMR an der Gesellschaft habe am 6. Dezember die Schwelle von 5% überschritten und betrage nun 5,02%. Greenshoe bei Symrise-Börsengang vollständig ausgeübt Im Rahmen des Börsenganges der Symrise AG wurde die Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) vollständig ausgeübt. Dies teilten die Konsortialführer Deutsche Bank und UBS mit. Die abgebenden Aktionäre hatten den Konsortialführern im Rahmen des Börsengangs die Option eingeräumt, zusätzlich bis zu 15% des ursprünglichen Transaktionsvolumens von 70.461.181 Aktien zum Platzierungspreis zu erwerben. DJG/flf/nas

13.12.2006 - 11:16:21 Wincor Nixdorf bekräftigt Prognose für 2006/07 (zwei) Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Wincor Nixdorf den Umsatz auf dem Heimatmarkt nach einer längeren Phase der Stagnation wieder gesteigert. Die in Deutschland realisierten Erlöse nahmen um 11% auf 569 (513) Mio EUR zu, wie das Unternehmen mitteilte. Insbesondere das Outsourcing-Geschäft des Joint Venture Wincor Nixdorf Portavis habe sich als Wachstumstreiber im Segment Banking erwiesen. In der Sparte Retail hätten die Leergutrücknahmesysteme das Wachstum beflügelt. Das Deutschlandgeschäft habe dabei unverändert für 29% des Gesamtumsatzes verantwortlich gezeichnet. "Wir kommen in Europa unserem erklärten Ziel beständig näher, nach der Marktführerschaft im Geschäft mit Handelssystemen diese Position auch im Geschäft mit Retail-Banken zu erreichen", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Stiller, der nach der Hauptversammlung im Januar in den Ruhestand geht. In Europa (ohne Deutschland) stieg der Umsatz den Unternehmensangaben zufolge im abgelaufenen Geschäftsjahr um 10% auf 992 (902) Mio EUR. Webseite: http://www.wincor-nixdorf.com - Von Torsten Wolf, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 112, torsten.wolf@dowjones.com DJG/tow/brb

13.12.2006 - 11:11:52 BASF baut MDI-Produktion in Antwerpen aus FRANKFURT (Dow Jones)--Die BASF AG, Ludwigshafen, wird ihren Produktionskomplex zur Herstellung von Diphenylmethandiisocyanat (MDI) am Standort Antwerpen um 110.000 Jahrestonnen auf 560.000 Jahrestonnen ausweiten. Im zweiten Quartal 2007 sollen die neuen Kapazitäten zur Verfügung stehen, teilte der Chemiekonzern am Mittwoch mit. Der Produktionskomplex wird den Angaben zufolge nach dem Ausbau der größte dieser Art in der Welt sein. "Wir erwarten eine weltweit steigende Nachfrage nach MDI und schaffen mit dem Ausbau der Anlage in Antwerpen die notwendige Kapazität, um auch weiterhin das starke Wachstum ausreichend begleiten zu können", erklärte Uwe Hartwig, Leiter der Regionalen Geschäftseinheit Europa des BASF-Unternehmensbereichs Polyurethane. Die MDI-Anlage sei bereits heute ausgelastet, hieß es. BASF erwartet, dass der Markt für MDI in den nächsten Jahren um durchschnittlich mehr als 6% jährlich wächst, vor allem in Asien. MDI ist ein wichtiges Vorprodukt bei der Herstellung von Polyurethanen. Das Polymer wird in der Automobilindustrie und in der Bauwirtschaft sowie in Produkten wie Kühlschränken, Sitzbezügen oder Schuhen verwendet. In Antwerpen errichtet BASF derzeit auch zwei neue Anlagen für die MDI-Vorprodukte Anilin und Mononitrobenzol. Diese werden eine Kapazität von 180.000 Jahrestonnen (Anilin) und 280.000 Jahrestonnen (Mononitrobenzol) haben. Sie sollen zeitgleich zur MDI-Erweiterung in Betrieb gehen. Webseite: http://www.basf.de DJG/hoa/brb

13.12.2006 - 11:01:18 Wincor Nixdorf gewinnt in JV Auftrag von HSH Nordbank DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Wincor Nixdorf AG, Paderborn, hat in einem Joint Venture (JV) einen Auftrag über den Betrieb von Arbeitsplatzrechnern und Rechenzentren der HSH Nordbank AG gewonnen. Die Wincor Nixdorf Portavis GmbH, an der noch die Sparkasse Bremen und die Hamburger Sparkasse beteiligt sind, habe den Betrieb der mehr als 5.000 PC-Arbeitsplatzrechner und der Rechenzentren der HSH Nordbank zum 1. Dezember übernommen, teilte Wincor Nixdorf am Mittwoch mit. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Mit dem Auftrag habe Wincor Nixdorf die erste Landesbank als Outsourcing-Kunden gewinnen können, hieß es. Neben dem Betrieb der nationalen Standorte würden künftig auch die Betriebsprozesse ausländischer Niederlassungen der HSH Nordbank übernommen. Im Rahmen des Projektes seien 35 Mitarbeiter der HSH Nordbank in das Joint Venture übernommen worden, teilte Wincor Nixdorf weiter mit. Webseite: http://www.wincor-nixdorf.com - Von Torsten Wolf, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 112, torsten.wolf@dowjones.com DJG/tow/brb

13.12.2006 - 11:01:11 Wincor Nixdorf bekräftigt Prognose für 2006/07 DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Wincor Nixdorf AG, Paderborn, hat ihren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2006/07 (30. September) bestätigt. "Wir wollen durchschnittlich 6% beim Umsatz und 8% beim Ergebnis wachsen", sagte Finanzvorstand und designierter Vorstandsvorsitzender Eckard Heidloff am Mittwoch bei der Bilanz-Pressekonferenz. "Dies sind auch die Marken, die wir uns für das Geschäftsjahr 2006/07 gesetzt haben", bekräftigte er die aktuelle Planung, die das MDAX-Unternehmen Ende Oktober bei der Präsentation der vorläufigen Zahlen vorgestellt hatte. Er deutete allerdings Raum für ein Übertreffen der Prognose an, die Analysten als konservativ bezeichnet hatten: "Natürlich kämpfen wir darum, besser zu sein", sagte Heidloff. Das erste Quartal sei bislang gut verlaufen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hatte Wincor Nixdorf den Umsatz um 12% auf 1,95 (1,74) Mrd EUR gesteigert und das EBITA um 18% auf 161 (137) Mio EUR. Das Nettoergebnis nach Carve-out-Kosten (Aufwendungen für die vor Jahren erfolgte Herauslösung von Wincor Nixdorf aus dem Siemens-Konzern) hatte bei 82 (56) Mio EUR gelegen. Webseite: http://www.wincor-nixdorf.com - Von Torsten Wolf, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 112, torsten.wolf@dowjones.com DJG/tow/brb

13.12.2006 - 11:00:28 EZB/Mersch: Zinsen sind immer noch niedrig, stützen Konjunktur LUXEMBURG (Dow Jones)--Der Präsident der luxemburgischen Notenbank, Yves Mersch, hat eine weitere geldpolitische Straffung durch die Europäische Zentralbank (EZB) signalisiert. Bei der Vorstellung des Halbjahresberichts seiner Notenbank sagte das EZB-Ratsmitglied am Mittwoch in Luxemburg, "die Zinsen im Euroraum sind immer noch niedrig und stützen damit das Wirtschaftswachstum". Mersch betonte zudem, dass es weiterhin "klare Aufwärtsrisiken" für die Preisstabilität gebe. Die EZB hatte am vergangenen Donnerstag wie weithin erwartet ihre Leitzinsen abermals um 25 Basispunkte erhöht, der wichtigste EZB-Zins stieg dabei auf 3,50%. Gegenwärtig rechnen die meisten Beobachter damit, dass die Notenbank spätestens im März ein weiteres Mal die Zinsen anheben wird. DJG/DJN/ptt/sgs -0-

13.12.2006 - 10:39:58 Fidelity hält mehr als 5% am Chemiekonzern Lanxess DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Fidelity Management & Research Corporation (FMR) ist neuer Großaktionär der Lanxess AG. Der Chemiekonzern teilte am Mittwoch auf seiner Internetseite mit, der Stimmrechtsanteil von FMR an der Gesellschaft habe am 6. Dezember die Schwelle von 5% überschritten und betrage nun 5,02%. Webseite: http://www.lanxess.de DJG/rib/nas

13.12.2006 - 10:38:56 Hannover Rück: Praetorian-Verkauf wird Gewinn 07 nicht schmälern MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Verkauf ihrer US-Erstversicherungstochter Praetorian wird den Gewinn 2007 der Hannover Rückversicherung AG nicht beeinträchtigen. "Wir werden den dann fehlenden Gewinnbeitrag der Praetorian nicht nur kompensieren, sondern überkompensieren", sagte Vorstandsvorsitzender Wilhelm Zeller am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Er verwies darauf, dass die Hannover Rück mit dem frei werdenden Kapital zusätzliches Geschäft in der Rückversicherung zeichnen will. Den Gewinnbeitrag der Praetorian für 2007 bezifferte Zeller auf anteilig 40 Mio EUR. Der Verkauf soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden. Webseite: http://www.hannover-rueck.de - Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne/brb

13.12.2006 - 10:35:22 Deutsche Börse vervierfacht Netzwerkbandbreite für Xetra FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Börse hat die Übertragungsgeschwindigkeit und die Übertragungskapazität ihres Netzwerkes erhöht. "Seit Anfang Dezember bietet die Deutsche Börse allen Teilnehmern der elektronischen Handelsplattform Xetra eine vervierfachte Netzwerkbandbreite an", teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die "Roundtrip-Zeiten", also die Zeitspanne, die eine Order vom Kundensystem über das Netzwerk bis zum Xetra-Backend und deren Bestätigung zurück zum Kunden benötige, ist damit den weiteren Angaben zufolge um rund 50% gesenkt worden. Diese Roundtrip-Zeiten konnten auf bis zu 25 Millisekunden reduziert werden, hieß es. "Mit dem Upgrade ist das Xetra-Netzwerk auch auf steigende Transaktionsvolumina vorbereitet", teilte die Börse weiter mit. Diese dürften besonders durch den algorithmischen Handel weiterhin erheblich zunehmen. Bereits heute wachse der Anteil der automatisch erzeugten Quotes und Orders mit zweistelligen Raten. Aktuell liege der Anteil dieses automatisch generierten Handelsvolumens auf Xetra bereits bei 37%. Webseite: http://www.deutsche-boerse.com DJG/sms/brb

13.12.2006 - 10:33:44 EZB: Bankenzinsen im Euroraum ziehen im Oktober tendenziell an FRANKFURT (Dow Jones)--Die Bankenzinsen im Euroraum sind im Oktober tendenziell gestiegen. Wie aus der am Mittwoch von der Europäischen Zentralbank (EZB) veröffentlichten Zinsstatistik für die Monetären Finanzinstitute (MFI) hervorgeht, betraf dies vor allem die Einlagenzinsen. So stiegen die Sätze für Tagesgeldeinlagen von nichtfinanziellen Unternehmen auf 1,45% von 1,36% im September. Die Verzinsung für Einlagen privater Haushalte mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr erhöhte sich auf 3,04% (September: 2,87%). Höher war auch die Verzinsung von Einlagen mit mehr als zwei Jahren Laufzeit (auf 2,87% von zuvor 2,66%). Bei den Krediten fielen die Überziehungszinsen für private Haushalte minimal auf 10,04% (10,06%), die Zinsen für den Hauserwerb (Kredite bis zu zehn Jahren Laufzeit) verringerten sich auf 4,58% (4,61%). Die Kreditkosten für nichtfinanzielle Unternehmen für Darlehen in Höhe von wenigstens 1 Mio EUR stiegen bei variabel verzinsten Krediten auf 4,24% (4,02%), bei Krediten mit einer anfänglichen Zinsfixierung über fünf Jahre fielen die Zinsen auf 4,46% (4,47%). Die von der EZB gemeldeten Zinssätze sind Durchschnittswerte für den Euroraum. DJG/ptt -0-

13.12.2006 - 10:31:36 Merck KGaA kann Phase III-Studie für Krebsimpfstoff beginnen FRANKFURT (Dow Jones)--Biomira, der kanadische Partner der Merck KGaA, hat von der US-Zulassungsbehörde FDA die Genehmigung erhalten, mit der Phase III bei dem Impfstoff gegen Lungenkrebs "Stimuvax" zu beginnen. Ein Sprecher des Darmstädter Pharma- und Chemiekonzerns bestätigte am Mittwoch eine entsprechende Meldung des kanadischen Biotechnologieunternehmens. Das Studienprotokoll sei nun von der FDA freigegeben worden. Damit könne Merck nun wie bisher angekündigt wohl noch im Laufe des Jahres mit der Phase-III-Studie beginnen. Die Studie werden die Darmstädter durchführen. Eine frühere Vereinbarung zwischen den beiden Unternehmen sieht unter anderem vor, dass Merck die klinische Entwicklung übernimmt sowie die Vermarktung außerhalb Nordamerikas. Wann mit der Patientenrekrutierung genau begonnen werde, sei derzeit noch nicht absehbar, sagte der Merck-Sprecher weiter. Die Studie soll den Angaben von Biomira zufolge 1.300 Patienten im fortgeschrittenen Stadium von Lungenkrebs umfassen. Primärer Endpunkt sei die Verlängerung der Lebenserwartung, hieß es. Stimuvax habe bereits in früheren Studien eine signifikante Verlängerung der Überlebneszeit gezeigt. Sollte die Phase-III-Studie erfolgreich abgeschlossen werden, winken nach Angaben der Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz hohe Profite. Laut Biomira erkranken allein in den USA jährlich 172.000 Menschen an Lungenkrebs. Webseite: http://www.merck.de -Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113, heide.oberhauser@dowjones.com DJG/hoa/brb

13.12.2006 - 10:08:55 UPDATE: Hannover Rück verkauft US-Tochter Praetorian (Neu: Buchgewinn-Schätzung, Statement CEO, Aktienkurs) Von Rolf Neumann Dow Jones Newswires HANNOVER (Dow Jones)--Die Hannover Rückversicherung AG verkauft ihre US-Erstversicherungstochter Praetorian Financial Group Inc an den australischen Versicherungskonzern QBE Insurance Group Ltd. Das Unternehmen will sich künftig ausschließlich auf sein Kerngeschäft Rückversicherung konzentrieren. Den Kaufpreis gab die Hannover Rück am Mittwoch mit 800 Mio USD an. Dies entspreche dem 2,1-fachen des voraussichtlichen Eigenkapitals von Praetorian ohne Goodwill zum Jahresende 2006, hieß es. Der Buchgewinn aus der Transaktion beläuft sich nach einer Schätzung von HVB-Analyst Lucio di Geronimo auf knapp 300 Mio USD. Da die Hannover Rück nunmehr für das veräußerte Geschäft kein Kapital mehr vorhalten müsse, ergebe sich zudem eine Kapitalentlastung von rund 350 Mio USD. Somit könne die Hannover Rück den Verkaufserlös und das freigewordene Kapital entweder in kleinere Zukäufe oder in neues Geschäft investieren, so der Analyst. "Die Konditionen des Verkaufs sind recht anständig", sagte di Geronimo. Die Hannover Rück wollte sich zum Buchgewinn und der künftigen Strategie auf Anfrage von Dow Jones Newswires zunächst nicht äußern. Das mit der Transaktion freigesetzte Kapital werde gezielt in den Ausbau des Schaden- und Personen-Rückversicherungsgeschäfts investiert, kündigte der Konzern lediglich an. Nach Vollzug der Transaktion, die vorbehaltlich der Zustimmung der Behörden für das zweite Quartal 2007 erwartet wird, werde sich die Hannover Rück ausschließlich auf ihr Kerngeschäft, die Rückversicherung, konzentrieren. Erst im Frühjahr dieses Jahres hatte die Hannover Rück ihr Erstversicherungsgeschäft in den USA neu geordnet. Dabei wurde das hoch profitable Spezialgeschäft wie die Versicherung von Kunstsammlungen, Juweliergeschäften oder ungewöhnlichen Berufsrisiken in der Praetorian gebündelt. Die zweite US-Tochter, Clarendon Insurance, konzentriert sich seitdem auf das verbliebene Massen- oder Standardgeschäft und das Management von rund 200 erloschenen Programmen. "Der erfolgreiche Verkauf belegt, dass es richtig war, das US-amerikanische Spezialgeschäft in der Praetorian zu konzentrieren", wird Vorstandsvorsitzender Wilhelm Zeller in der Mitteilung des Unternehmens zitiert. Die im Mittelwerteindex MDAX geführte Aktie der Hannover Rück verzeichnete am Mittwochmorgen einen deutlichen Kursaufschlag. Das Papier notierte gegen 9.30 Uhr in einem kaum veränderten Markt mit einem Plus von 2,84% bzw 0,94 EUR bei 34,00 EUR. Webseite: http://www.hannover-rueck.de -Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne/brb

13.12.2006 - 09:38:35 XETRA-START/DAX startet wenig verändert - Siemens im Blick FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch wenig verändert in den Handel gestartet. Der DAX steigt gegen 9.31 Uhr 0,1% oder 5 auf 6.481 Punkte. Die US-Notenbank Federal Reserve hat am Vorabend das bisherige Zinsniveau wie erwartet bestätigt und keine neuen Akzente setzen können. Händler rechnen nun mit einer anhaltenden Seitwärtsbewegung bei den US-Zinsen. Zum deutschen Markt meinen Händler weiter, angesichts der sehr dünnen Nachrichtenlage sei mit einem ruhigen Geschäft zu rechnen. Die Stimmung sei weiterhin insgesamt recht positiv zu werten. Der große Verfall an den Terminbörsen am Freitag werfe bereits seine Schatten voraus, er wirke erfahrungsgemäß trendverlängernd, könnte also die Kurse auf dem hohen Niveau eher stützen. Auch charttechnisch blieben die Aussichten günstig, heißt es. Nach oben geht es zunächst weiter um das bisherige Jahreshoch bei 6.497 Punkten. Nach unten ist der DAX bei 6.380 Punkten gut unterstützt. Bei den Einzeltiteln stehen Siemens weiter im Blick. Nach Einschätzung eines Händlers wird das Sentiment für Siemens durch die Verhaftung des Ex-Vorstandsmitglieds Thomas Ganswindt weiter belastet. Die Affäre ziehe zunehmend größere Kreise und sei nun bereits auf der Vorstandsebene angekommen. Positiv hebt der Teilnehmer indes die Aussagen zu China hervor. Siemens will den dortigen Umsatz bis 2010 verdoppeln. Die Aktie verliert in den ersten Minuten 0,7% auf 73,15 EUR. Deutsche Post geben 0,6% auf 23,09 EUR. Die Marktakteure gehen von Preissenkungen nach dem Ende des Briefmonopols aus. Auf der Gewinnerseite steigen Lufthansa 1,6% auf 20,54 EUR. DJG/mpt/raz

13.12.2006 - 09:17:47 Buchgewinn für Hannover Rück aus Verkauf 300 Mio USD - Analyst HANNOVER (Dow Jones)--Die Hannover Rückversicherung hat aus dem Verkauf ihrer Erstversicherungstochter Praetorian in den USA nach einer Schätzung von HVB-Analyst Lucio di Geronimo einen Buchgewinn von knapp 300 Mio USD erzielt. Dies sei unter anderem aus Angaben des Käufers, des australischen Versicherers QBE, herzuleiten, die den Buchwert des übernommenen Geschäfts mit 460 Mio USD beziffert, sagte di Geronimo am Mittwoch Dow Jones Newswires auf Anfrage. "Die Konditionen des Verkaufs sind recht anständig", sagte di Geronimo. Da die Hannover Rück nunmehr für das veräußerte Geschäft kein Kapital mehr vorhalten müsse, ergebe sich zudem eine Kapitalentlastung von rund 350 Mio USD. Somit könne die Hannover Rück den Verkaufserlös und das freigewordene Kapital entweder in kleinere Zukäufe oder in neues Geschäft investieren, so der Analyst. -Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne/nas

13.12.2006 - 09:07:17 XETRA-START/DAX startet nahezu unverändert FRANKFURT (Dow Jones)--Der DAX ist am Mittwoch nahezu unverändert in den Handel gestartet. Gegen 9.02 Uhr gibt der Index einen auf 6.475 Punkte nach. Unternehmensnachrichten sind weiterhin dünn gestreut. Der große Eurex-Verfall am Freitag trete nun langsam in den Blick, so ein Händler. DJG/thl/raz

13.12.2006 - 09:03:29 Salzgitter einigt sich mit Vallourec über VPE-Übernahme (zwei) Die VPE-Werke sollen die bestehenden Aktivitäten von Salzgitter im Bereich Präzisrohre ergänzen, die von der deutschen Salzgitter-Tochter MHP Mannesmann Präzisrohr (MHP) sowie dem niederländischen Tochterunternehmen Mannesmann Robur (ROB) betrieben werden. Das fusionierte Unternehmen solle eine führende Rolle in dem betreffenden europäischen Markt übernehmen, so Salzgitter weiter. Im Rahmen der Transaktion werde die Gesellschaft auch das Werk für warmgewalzte Rohre von Vallourec im sächsischen Zeithain übernehmen. Die Fabrikationsstätte mit 350 Mitarbeitern strebe mittelfristig eine jährliche Produktionsleistung von über 200.000 Tonnen an. Die angestrebte Integration von VPE in die bestehenden Präzisionsrohr- Aktivitäten von Salzgitter werde das Zukunftspotential der zusammengeschlossenen Unternehmen steigern. Darüber hinaus solle die Transaktion "erhebliche industrielle und F&E bezogene Synergien" erschließen. Das Projekt steht unter dem Genehmigungsvorbehalt der Aufsichtsräte beider Unternehmen und soll den zuständigen Arbeitnehmervertretungen in Frankreich und Deutschland vorgestellt werden. Weiterhin müsse die Transaktion von den zuständigen Kartellbehörden abgesegnet werden. Webseite: http://www.salzgitter-ag.de DJG/flf/brb

13.12.2006 - 08:47:24 EUREX/Renten-Futures starten nach US-Inflationskommentar fester FRANKFURT (Dow Jones)--Fester sind die Renten-Futures am Mittwoch in den Handel gestartet. Der März-Kontrakt des Bund-Futures steigt gegen 8.33 Uhr um 19 Ticks auf 118,31%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,31% und das Tagestief bei 118,2%. Umgesetzt wurden bisher rund 42.000 Kontrakte. Der BOBL-Futures gewinnt 6 Ticks auf 109,9%. Nachdem die Kommentare der US-Notenbank am Vorabend erneut auf US-Inflationsgefahren hinwiesen, habe es keinen Grund gegeben, an rasche Zinssenkungen zu glauben, heißt es im Handel. Bei der Abstimmung habe es sogar eine Stimme für eine weitere Zinserhöhung gegeben. Per Saldo dürfte dies, zusammen mit dem festen Euro zum Dollar, zu weiteren Umschichtungen in Euro-denominierte Renten zu Lasten von US-Staatsanleihen führen. Diese fundamentale Nachricht treffe auf eine technisch sehr interessante Lage, sagt ein Analyst. Nach zweitägiger Bodenbildung um 118% habe sich der Bund behaupten können, der nächste Widerstandsbereich liege um 118,40%. DJG/mod/raz

13.12.2006 - 08:41:20 Salzgitter einigt sich mit Vallourec über VPE-Übernahme SALZGITTER (Dow Jones)--Die Salzgitter AG hat sich mit der französischen Vallourec SA über die geplante Übernahme der Vallourec Précision Etirage (VPE) verständigt. Wie der Stahlhersteller am Mittwoch mitteilte, unterzeichneten beide Gesellschaften eine vorläufige Vereinbarung. Über finanzielle Details der Transaktion wurde nichts bekannt. VPE ist eine hundertprozentige Tochter von Vallourec. Das Unternehmen produziert kaltgezogene Präzisionsstahlrohre und erwarte 2006 Umsatzerlöse von rund 220 Mio EUR. Zwei Drittel dieses Volumens entfielen auf die Automobilindustrie, ein Drittel auf sonstige spezielle Industrieanwendungen. Die Gesellschaft beschäftigt in den fünf französischen Werken 1.230 Mitarbeiter. Webseite: http://www.salzgitter-ag.de DJG/flf/nas

13.12.2006 - 08:22:55 DEVISEN/Euro nach US-Notenbank fester - Yen auf Allzeit-Tief FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas fester zum Vortag ist der Euro am Mittwoch in den Handel gestartet. Mit 1,3274 USD wird die Gemeinschaftswährung rund einen halben Cent höher als am Vortag gehandelt. Wegen des nahen Widerstandsbereichs von 1,3290 USD rechnen Technische Analysten nicht mit einer fortgesetzten Euro-Rally. Der mögliche Überraschungseffekt sei nach der US-Notenbanksitzung am Abend aus dem Dollar ausgepreist worden, heißt es zur Begründung. Der Offenmarktausschuss (FOMC) der US-Notenbank hatte den Leitzins bei 5,25% belassen und damit zum vierten Mal in Folge bestätigt. Die Aussagen waren laut Marktteilnehmern ohne große Überraschung. Beobachter verwiesen aber darauf, dass das FOMC in seiner aktuellen Erklärung in zwei Punkten vom Wortlaut der vorherigen abgewichen sei. Zum einen sei das Ausmaß der Abkühlung am Markt für Wohnimmobilien als deutlich ("substantial") bezeichnet worden; zum anderen sei die Einschätzung, das Wirtschaftswachstum werde in nächsten Zeit "per saldo" moderat bleiben, mit einem Hinweis auf die zuletzt etwas schwächeren Konjunkturdaten verbunden worden. Die Einschätzung der US-Notenbank zum Inflationsgeschehen blieb unverändert. Der Euro zog kurz nach dem Zinsentscheid an und notierte bei 1,3282 USD, nach 1,3229 USD vor der Entscheidung, US-Treasurys notierten marginal höher. Der Yen notiert zum Dollar wenig verändert zum Vortag rund um die 117er-Marke. Weder die japanische Leistungsbilanz noch die Revision der Industrieproduktion, beide für Oktober, sorgten hier für Bewegung. Zum Euro fiel der Yen indes auf ein neues Allzeit-Tief bei 155,50 EUR/JPY. Im Euro-Pfund-Verhältnis könnten die britischen Arbeitslosen für Kursänderungen sorgen. Sie werden um 10.30 Uhr veröffentlicht werden. Die Arbeitslosenquote wird unverändert bei 3,0% erwartet. Am Nachmittag rücken dann die US-Daten in den Blick: Unter anderem der Einzelhandelsumsatz November mit erwarteten plus 0,2% gegen Vormonat, die Lagerbestände Oktober mit geschätzten plus 0,4% gegen Vormonat und die wöchentlichen Rohöllagerbestände mit einem Rückgang um 1,3 Mio Barrel. In Japan wird auf den Tankan-Bericht am Freitag gewartet. Die Feinunze Gold wird am Morgen mit 629,62 USD gehandelt nach einem Nachmittags-Fixing in London bei 628,00 USD. === Europa New York Europa Europa (8.01) (00.50) (17.15) (11.55) EUR/USD 1,3269 1,3281 1,3242 1,3239 USD/JPY 117,03 116,94 116,93 116,93 EUR/JPY 155,26 155,29 155,01 154,79 EUR/GBP 0,6737 --- 0,6731 0,6751 EUR/CHF 1,5932 --- 1,5270 1,5926 === DJG/mod/raz

13.12.2006 - 08:15:48 Hannover Rück verkauft US-Tochter Praetorian für 800 Mio USD FRANKFURT (Dow Jones)--Die Hannover Rückversicherung AG verkauft ihre Tochtergesellschaft Praetorian Financial Group Inc mit Sitz in New York an den australischen Versicherungskonzern QBE Insurance Group Ltd. Den Kaufpreis gab die Hannover Rück am Mittwoch mit 800 Mio USD an. Dies entspreche dem 2,1-fachen des voraussichtlichen Eigenkapitals von Praetorian ohne Goodwill per ultimo 2006. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der zuständigen Behörden. Mit dem Vollzug werde im zweiten Quartal 2007 gerechnet. Das mit dieser Transaktion freigesetzte Kapital wird die Hannover Rück gezielt in den Ausbau ihres Schaden- und Personen-Rückversicherungsgeschäfts investieren, wie der Rückversicherer ankündigte. Nach Vollzug dieser Transaktion werde sich die Hannover Rück ausschließlich auf ihr Kerngeschäft, die Rückversicherung, konzentrieren. In der Praetorian-Gruppe hatte die Hannover Rück im Rahmen der Neuordnung ihres Erstversicherungsgeschäfts in den USA das Spezialgeschäft wie etwa die Versicherung von Kunstsammlungen, Juweliergeschäften oder ungewöhnlichen Berufsrisiken gebündelt. Webseite: http://www.hannover-rueck.de DJG/brb/nas

13.12.2006 - 08:04:45 Air Berlin: Verhandeln nicht mit TUI über Kooperation HAMBURG (Dow Jones)--Air Berlin verhandelt nach den Worten ihres CEO Joachim Hunold mit der TUI AG nicht über eine weit reichende Kooperation im deutschen Fluggeschäft. Es gibt keine über das bestehende Code-Share-Abkommen hinausgehende Gespräche über eine Zusammenarbeit, wie Hunold am Dienstagabend vor dem Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten sagte. TUI sei nicht auf Air Berlin zugekommen. Deswegen habe er sich auch keine Gedanken über eine engere Zusammenarbeit gemacht. Akquisitionen schloss Hunold zum gegenwärtigen Zeitpunkt ebenfalls aus. "Konkret ist da nichts", sagte er. Sollte sich in Zukunft jedoch eine geeignete Akquisitionsmöglichkeit ergeben, würde er diese durchaus prüfen. DJG/kib/brb -0-

13.12.2006 - 08:00:40 TABELLE/DE-Verbraucherpreise November (endgültig) === Index Änderung +/- in % gg Vm gg Vj November (endgültig) 110,2 -0,1 +1,5 PROGNOSE -0,1 +1,5 November (vorläufig) -0,1 +1,5 Oktober 110,3 +0,1 +1,1 September 110,2 -0,4 +1,0 August 110,6 -0,1 +1,7 Juli 110,7 +0,4 +1,9 Juni 110,3 +0,2 +2,0 Mai 110,1 +0,2 +1,9 April 109,9 +0,4 +2,0 März 109,5 0,0 +1,8 Februar 109,5 +0,4 +2,1 Januar 109,1 -0,5 +2,1 2005 Dezember 109,6 +0,9 +2,1 November 108,6 -0,5 +2,3 EU-harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) Änderung +/- in % gg Vm gg Vj November (endgültig) -0,1 +1,5 November (vorläufig) -0,1 +1,5 Oktober +0,1 +1,1 September -0,5 +1,0 August -0,1 +1,8 Juli +0,5 +2,1 Juni +0,1 +2,0 Mai +0,2 +2,1 April +0,4 +2,3 März +0,1 +1,9 Februar +0,4 +2,1 Januar -0,6 +2,1 2005 Dezember +1,0 +2,1 November -0,5 +2,3 - vorläufig = Daten aus sechs Bundesländern - Basis 2000 = 100 - HVPI Basis 2005 = 100 - Quelle Daten: Statistisches Bundesamt - Webseite: http://www.destatis.de === DJG/12/sgs/apo -0-

13.12.2006 - 08:00:34 Deutsche Jahresteuerung klettert im November auf 1,5% WIESBADEN (Dow Jones)--Die deutschen Verbraucherpreise sind im November nach endgültigen Berechnungen gegenüber dem Vormonat um 0,1% gefallen und gegenüber dem Vorjahr um 1,5% gestiegen. Damit bestätigte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch den vorläufigen Ausweis vom 24. November. Im Oktober hatte die Jahresteuerung 1,1% betragen, im September hatte sie sich auf 1,0% belaufen. Im November wirkten sich die Mineralölprodukte, wie in den Vormonaten September und Oktober, preisdämpfend auf die Jahresteuerungsrate aus: Ohne Einrechnung der Mineralölprodukte hätte die Teuerungsrate bei 1,7% gelegen. Im Jahresvergleich sanken sowohl die Preise für leichtes Heizöl (minus 3,6%) als auch für Kraftstoffe (minus 1,8%). Dagegen stiegen die Preise für andere Haushaltsenergien binnen Jahresfrist weiter an: Gas verteuerte sich überdurchschnittlich um 14,8%, die Umlagen für Zentralheizung und Fernwärme um 8,1% und Strom um 4,0%. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 3,0%, insbesondere Gemüse (plus 14,9%) und Obst (plus 4,4%). Fische und Fischwaren sind gegenüber November 2005 um 5,6% teurer geworden. Auch die Preise für alkoholische Getränke und Tabakwaren stiegen gegenüber dem Vorjahr um 3,8%. Der leichte Rückgang gegenüber dem Vormonat ist hauptsächlich auf die rückläufigen Preisentwicklungen bei Heizöl- und Kraftstoffen (minus 1,5%), bei den Telekommunikationsdienstleistungen (minus 0,4%) sowie saisonbedingt bei Pauschalreisen (minus 8,3%) zurückzuführen. Das Bundesamt stellt zudem besonders heraus, dass der Index für Heizöl- und Kraftstoffe sich mit 124,3 auf dem niedrigsten Stand seit Juni 2005 befindet. Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland hat sich im November gegenüber dem Vorjahr um 1,5% erhöht. Im Vergleich zum Vormonat fiel der Index um 0,1%. Die erste Schätzung wurde damit ebenfalls bestätigt. Webseite: www.destatis.de DJG/apo/sgs -0-

13.12.2006 - 07:52:18 Fraport legt im November beim Frachtaufkommen deutlich zu FRANKFURT (Dow Jones)--Die Fraport AG hat im November sowohl auf Konzernebene als auch am Flughafen Frankfurt deutliche Zuwächse bei den Passagierzahlen und beim Frachtaufkommen verzeichnet. Wie der Flughafenbetreiber am Mittwoch mitteilte, wurden nie zuvor in einem Monat so viele Waren umgeschlagen wie im November. Ein Frachtaufkommen von 187.307 Tonnen am Frankfurter Flughafen entspreche einer Zunahme um 7,8% und übertreffe den bisherigen Höchstwert vom März 2006 um rund 2.900 Tonnen. Am Frankfurter Flughafen wurde im November den weiteren Angaben zufolge ein Passagierplus von 1,6% auf 4,004 Millionen Fluggäste verzeichnet. Damit sei erstmals in einem November die Zahl von vier Millionen Reisenden überschritten worden. Passagierzuwächse verzeichnete insbesondere der Europaverkehr mit einem Plus von 2,8% und der Interkontverkehr, der im Vergleich zum Vorjahr um 2,1% zulegte. Auch die innerdeutschen Verbindungen nach Berlin, München und Hamburg wiesen wieder Steigerungsraten auf. Konzernweit stieg die Zahl der Passagiere im November um 5,5% auf 5.421.235 und das Cargoaufkommen an den Konzernflughäfen um 8,7% auf 239.238 Tonnen. Den höchsten Passagierzuwachs habe Antalya mit einer Verdopplung auf 235.643 Reisende verzeichnet. Am Flughafen Frankfurt-Hahn wurden 276.219 Passagiere gezählt und damit 20,2% mehr als im November 2005. Auch im Dezember setze sich die zunehmend positive Entwicklung der Verkehrszahlen fort, teilte Fraport weiter mit. Webseite: http://fraport.de DJG/brb/nas

13.12.2006 - 07:49:57 ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung Siemens will China-Umsatz bis 2010 verdoppeln Die Siemens AG will ihren China-Umsatz binnen vier Jahren verdoppeln und bis 2010 weitere 1,27 Mrd USD in der Volksrepublik investieren. Entsprechend äußerte sich Richard Hausmann, CEO von Siemens China. Er sei trotz zunehmenden Wettbewerbs und strikterer Regeln für Auslandsunternehmen "sehr optimistisch" im Hinblick auf die Wachstumspläne des deutschen Technologiekonzerns in China. Thomas Cook benennt Fontenla-Novoa als Vorstandsvorsitzenden Manny Fontenla-Novoa wird neuer Vorstandsvorsitzender des Reisekonzerns Thomas Cook. Der 50-Jährige wurde vom Aufsichtsrat zum Nachfolger von Thomas Holtrop bestellt, der sein Mandat mit sofortiger Wirkung niederlegte. Dies teilten die Thomas-Cook-Gesellschafter KarstadtQuelle und Deutsche Lufthansa mit. Talanx will Versicherer von Monte dei Paschi kaufen - FAZ Die Talanx AG will in das italienische Versicherungsgeschäft einsteigen. Nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) bemüht sich die Hannoveraner Holding um den Erwerb dreier Versicherungsunternehmen, die jetzt noch im Besitz der italienischen Banca Monte dei Paschi di Siena sind. Die italienische Großbank hat 50% ihrer Versicherungsgruppe, zu der zwei Lebensversicherer und ein kleinerer Sachversicherer gehören, zum Verkauf ausgeschrieben. Sanierung des Maschinenbauers IWKA abgeschlossen - Handelsblatt Die Sanierung des Maschinen- und Anlagenbauers IWKA ist nach den Worten des Aufsichtsratsvorsitzenden Rolf Bartke praktisch abgeschlossen. "Der Löschvorgang im Unternehmen ist abgeschlossen", sagte Bartke der Zeitung "Handelsblatt". Das sei das Verdienst des seit September 2005 amtierenden Vorstandsvorsitzenden Wolfgang-Dietrich Hein. Procter & Gamble verkauft Duftwasser 4711 an Mäurer + Wirtz Das weltbekannte Kölnische Wasser 4711 kehrt in deutsche Hände zurück. Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble verkaufte die Rechte an dem 1792 kreierten Duftwasser-Klassiker samt dem berühmten Stammhaus in der Kölner Glockengasse an den Stolberger Kosmetikhersteller Mäurer + Wirtz, wie das rheinische Unternehmen mitteilte. IG Metall: AEG-Werksschließung für Electrolux teurer als geplant Die Schließung des AEG-Hausgeräte-Werks in Nürnberg kommt den schwedischen Mutterkonzern Electrolux AB nach Darstellung der IG Metall doppelt so teuer zu stehen wie geplant. Nach Informationen der Gewerkschaft sollen es weit über 500 Mio EUR sein. Electrolux hatte Schließungskosten von 280 Mio EUR vorgesehen. Braun verkauft Thermometer- und Blutdruckgerätegeschäft an Kaz Der Medizingerätehersteller Kaz Inc übernimmt das Geschäft mit Ohrthermometern und Blutdruckgeräten der Braun GmbH. Wie das in New York ansässige privat geführte Unternehmen mitteilte, werden die Geräte auch künftig unter dem Markennamen Braun vertrieben. Finanzielle Details der Vereinbarung wurden nicht genannt. Die übernommenen Aktivitäten stünden für 5% des Umsatzes der Braun GmbH. Das in Kronberg ansässige Unternehmen ist eine Tochter des US-Konsumgüterherstellers Procter & Gamble Co. IPO/RAG-Führung sieht Zeitplan für Börsengang in Gefahr Der Vorstandsvorsitzende der RAG AG, Werner Müller, hat erstmals eingeräumt, dass der für das nächste Frühjahr geplante Börsengang seines Unternehmens in Gefahr geraten ist. Ziel sei weiterhin ein IPO im Juni, sagte der frühere Bundeswirtschaftsminister in Essen. "Dieser Zeitplan steht aber so langsam in Frage". Club Med verzeichnet Rückgang des Betriebsgewinns Der Ferienklubbetreiber Club Mediterranee SA hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005/06 sein Nettoergebnis um 67% gesteigert. Der operative Gewinn sei allerdings im Berichtszeitraum wegen der Kosten für die Neugestaltung einiger Club-Anlagen um 57% auf 35 Mio EUR gefallen, teilte Club Mediteranee mit. Unter dem Strich kletterte der Nettogewinn auf 5 Mio von 3 Mio EUR im Vorjahr. Grund für den Anstieg waren hier geringere Steuern und Finanzkosten. Klage der New Yorker Staatsanwaltschaft gegen UBS Die New Yorker Staatsanwaltschaft hat die schweizerische Großbank UBS wegen Anlagebetrugs angeklagt. Die Bank habe Tausende von Anlegern zu einem Anlage-Programm bewogen, das für sie nicht geeignet sei, hieß es in der eingereichten Klage. Die Großbank bestritt den Vorwurf umgehend und versicherte, stets im Interesse ihrer Kunden gehandelt zu haben. Merck & Co präzisiert Ausblick auf Produktpipeline Die Merck & Co will im kommenden Jahr die Zulassung von neuen Medikamenten gegen HIV, Schlaflosigkeit und Herzerkrankungen beantragen. Wie der US-Pharmakonzern mitteilte, sollen das HIV- Medikament "MK-0518", das gemeinsam mit der Lundbeck A/S entwickelte Schlafmittel "Gaboxadol" und das Niacin-basierte Cholesterinmittel "MK-0524" zur Zulassung beantragt werden. GE bekäftigt Prognose für 2006 - Wachstum flaut 2007 leicht ab Die General Electric Co hat ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt. So geht der Mischkonzern von einem Anstieg des Ergebnisses je Aktie von 15% bis 16% auf 1,97 USD bis 1,99 USD aus. Im vierten Quartal wird ein Plus von 13% bis 16% auf 0,62 USD bis 0,64 USD gesehen, wie GE mitteilte. Bei ihren Prognosen bezieht sich die Gesellschaft jeweils auf das fortgeführte Geschäft. DJG/flf/nas

13.12.2006 - 07:35:52 Umfrage: Union verliert wieder leicht an Zustimmung HAMBURG (Dow Jones)--Der Aufwärtstrend der Union in der Wählergunst ist einer Umfrage zufolge vorerst zu Ende. In der jüngsten Forsa-Politumfrage im Auftrag des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL büßte die Union im Vergleich zur Vorwoche ein Prozentpunkt ein und erreicht nunmehr 32%, wie das Magazin am Mittwoch mitteilte. Die SPD legte demnach um ein Punkt auf 27% zu. Befragt wurden 2.509 Personen. Einen Punktgewinn konnten auch die Freien Demokraten verbuchen, die auf 14% kletterten. Die Linkspartei fiel um ein Punkt auf 10% zurück. Der Wert für die Grünen blieb mit 11% unverändert. Für "sonstige Parteien" würden sich 6% entscheiden. Die wirtschaftliche Entwicklung im Land sehen die Deutschen so optimistisch wie schon lange nicht mehr. Nach der Umfrage glauben 31% der Bürger, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse verbessern werden. Im Jahresverlauf hatten zeitweilig nur 21% an einen wirtschaftlichen Aufschwung geglaubt. Zwar befürchten trotz besserer Wirtschaftsdaten noch 41% der Bürger, dass sich die Lage verschlechtern wird, doch auch hier zeigen sich deutliche Verbesserungen: Ende Oktober blickte mit 55% noch mehr als jeder Zweite düster in die Zukunft. Webseite: http://www.stern.de DJG/apo -0-

13.12.2006 - 07:23:44 TABELLE/Fraport - Verkehrszahlen November Flughafen Frankfurt === November 2006 Veränderung gg Vj Passagiere 4.003.702 +1,6% Luftfracht 187.307 +7,8% Luftpost 8.755 -0,1% Flugbewegungen 39.853 +0,3% Höchststart- gewichte (MTOW) 2.260.928 +0,7% - Passagiere und Flugbewegungen absolut, Fracht und Höchststartgewichte in Tonnen. === DJG/brb7nas

13.12.2006 - 07:14:08 TABELLE/Fraport AG - Verkehrszahlen Konzern November 2006 === PASSAGIERE Konzern Veränd Ffm Veränd Antalya Hahn Hannover Lima in % in % .November 5,421 + 5,5 4,003 + 1,6 0,236 0,276 0,371 0,515 Oktober 6,924 + 1,7 4,804 - 0,6 0,566 0,348 0,593 0,569 September 7,268 + 5,5 4,987 + 0,6 0,776 0,339 0,601 0,512 August 7,582 + 4,8 5,030 - 0,4 0,950 0,380 0,588 0,581 Juli 7,516 + 4,4 5,085 + 1,7 0,847 0,367 0,605 0,563 Juni 6,923 + 7,6 4,824 + 4,0 0,669 0,350 0,559 0,470 Mai 6,478 + 2,9 4,639 + 2,6 0,501 0,325 0,502 0,469 April 5,912 + 3,1 4,386 + 3,1 0,243 0,311 0,474 0,469 März 5,393 - 9,7 4,082 - 2,4 0,074 0,266 0,458 0,488 Februar 4,446 - 5,3 3,431 - 0,1 0,034 0,224 0,303 0,436 Januar 4,766 - 4,8 3,705 - 0,5 0,044 0,211 0,316 0,471 Dezember 4,744 - 2,0 3,683 + 1,5 0,040 0,243 0,312 0,449 November 5,138 - 6,9 3,939 + 2,5 0,117 0,230 0,372 0,452 FRACHT Konzern Veränd Frankfurt Veränd Hahn Hannover Lima in % in % .November 239,238 + 8,7 194,019 + 7,8 23,485 1,470 20,261 Oktober 233,501 + 1,8 186,479 + 0,2 24,113 1,172 21,737 September 228,470 + 9,8 182,088 + 8,7 23,256 1,252 21,873 August 215,015 +15,0 171,711 +12,9 23,344 1,376 18,584 Juli 217,760 + 7,4 178,607 + 9,3 20,830 1,390 16,933 Juni 209,686 + 8,8 174,144 + 8,8 20,450 1,219 13,873 Mai 206,271 +10,5 174,499 +11,1 19,814 1,020 10,937 April 219,944 +13,9 181,874 +12,4 23,599 1,217 13,253 März 232,537 +17,2 190,252 +13,3 27,105 1,486 13,694 Februar 187,050 + 8,4 155,936 + 7,4 18,357 1,275 11,482 Januar 184,465 + 7,1 151,385 + 6,0 18,494 1,264 13,322 Dezember 222,716 + 8,7 179,102 + 7,3 21,137 1,497 20,980 November 220,117 + 8,2 179.983 + 7,7 21,354 1,470 17,310 Webseite: http://www.fraport.de - Passagiere in Millionen und gerundet. - Fracht in tsd t. - Veränderungen in Prozent. === DJG/brb/nas

13.12.2006 - 06:37:59 TAGESVORSCHAU/13. Dezember 2006 === ***07:00 DE/Fraport AG, Verkehrszahlen November, Frankfurt ***08:00 DE/Destatis, Verbraucherpreise November (endgültig) PROGNOSE: -0,1% gg Vm/+1,5% gg Vj vorläufig: -0,1% gg Vm/+1,5% gg Vj zuvor: +0,1% gg Vm/+1,1% gg Vj 08:00 DE/BNP Paribas SA, PG zum Thema: "Global Market Outlook & Strategies for 2007", Frankfurt (A) ***08:45 FR/Verbraucherpreise November PROGNOSE: 0,0% gg Vm/+1,3% gg Vj zuvor: -0,2% gg Vm/+1,1% gg Vj 10:00 DE/BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, Telefon-PK zu den Ergebnissen der Studie "Zukunft digitale Wirtschaft", Berlin (A) 10:00 FR/Internationale Energie-Agentur (IEA), Monatsbericht zum Ölmarkt, Paris ***10:30 GB/Arbeitsmarktdaten November Arbeitslosengeldbezieher PROGNOSE: +4.000 gg Vm zuvor: +1.200 gg Vm Arbeitslosenquote PROGNOSE: 3,0% zuvor: 3,0% ***11:00 DE/Wincor Nixdorf AG, BI-PK, Düsseldorf 12:30 DE/Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Vortrag von Präsident Franz zum Thema: "Das neue Jahresgutachten 2006/07 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung", Berlin (A) ***14:30 US/Einzelhandelsumsatz November PROGNOSE: +0,2% gg Vm zuvor: -0,4% gg Vm Einzelhandelsumsatz ex Kfz PROGNOSE: +0,3% gg Vm zuvor: -0,4% gg Vm ***16:00 US/Lagerbestände Oktober PROGNOSE: +0,4% gg Vm zuvor: +0,4% gg Vm ***16:30 US/DoE, Rohöllagerbestände (Woche) PROGNOSE: -1,3 Mio Barrel zuvor: -1,1 Mio Barrel ***19:00 US/Treasury, Auktion zehnjähriger Notes 19:00 DE/Wirtschaftsforum Hamburg e.V., Vortrag von Bundesbankpräsident Weber zum Thema: "Europäische Geldpolitik: Grundzüge und aktuelle Herausforderungen", Hamburg (A) Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Neuemission zweijährige Bundesschatzanweisung über 7 Mrd EUR - DE/Bundeswirtschaftsminister Glos, Treffen mit den Vorstandsvorsitzenden von E.ON Energy, RWE Power, Vattenfall Europe und EnBW, Thema u.a. Pläne des Bundeswirtschaftsministers für eine stärkere Kontrolle der Stompreise, Berlin (A) - DE/RWE AG, AR-Sitzung zu Vorstandspersonalien, Essen - DE/Deutsche Lufthansa AG und Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Auftakt der Tarifverhandlungen für die rund 42.000 Boden- und Kabinenbeschäftigten, Frankfurt (A) - DE/Ministerpräsidenten der Länder, Konferenz, Thema u.a. Entscheidung über neuen Lotterie-Staatsvertrag, Berlin - DE/Club der Wirtschaftspresse, Vortrag von Tellings, Vorstandsvorsitzender der ING DiBa AG, (Veranstaltung vom Vortag), München *** - EU/Europäisches Parlament, 2. Lesung der Chemikalienverordnung Reach, Straßburg *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Altana Pharma AG durch Nycomed Group, Brüssel - EU/Europäisches Parlament, 1. Lesung Euro-5-Norm für neue Pkw-Abgasgrenzwerte ab 2009, Straßburg - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit === DJG/gla/brb -0-

13.12.2006 - 06:27:51 PRESSESPIEGEL/Unternehmen IWKA - Die Sanierung des Maschinen- und Anlagenbauers IWKA ist nach den Worten des Aufsichtsratsvorsitzenden Rolf Bartke praktisch abgeschlossen. "Der Löschvorgang im Unternehmen ist abgeschlossen", sagte Bartke. Das sei das Verdienst des seit September 2005 amtierenden Vorstandsvorsitzenden Wolfgang-Dietrich Hein. (Handelsblatt S. 15) TALANX - Die Talanx AG will in das italienische Versicherungsgeschäft einsteigen. Die Hannoveraner Holding bemüht sich um den Erwerb dreier Versicherungsunternehmen, die jetzt noch im Besitz der italienischen Banca Monte dei Paschi di Siena sind, heißt es. Die italienische Großbank hat 50% ihrer Versicherungsgruppe, zu der zwei Lebensversicherer und ein kleinerer Sachversicherer gehören, zum Verkauf ausgeschrieben. (FAZ S. 15) GENERAL MOTORS - Opel winken weitere Aufträge seines Mutterkonzerns General Motors (GM) für den US-Markt. Nach dem Astra könnte auch der Mittelklassewagen Vectra auf dem US-Markt verkauft werden, sagte GM-Europapräsident Carl-Peter Forster. (Handelsblatt S. 11) X-FAB - Der Thüringer Halbleiterhersteller X-Fab will nach der Fusion mit dem malaysischen Staatsunternehmen 1st Silicon Umsatz und Gewinn stark steigern. Der Vorstandsvorsitzende Hans-Jürgen Straub rechnet für 2006 mit einem zweistelligen Umsatzwachstum. (FAZ S. 14) MAERSK - Die weltweit größte Containerreederei, der dänische Konzern A. P. Moeller Maersk, will das Geschäft mit Supermärkten in Deutschland ausbauen. "Unsere Supermarkt-Ketten Netto, Bilka und Foetex entwickeln sich extrem gut. Wir investieren in neue Geschäfte", sagte der Vorstandsvorsitzende Jess Soderberg. Die Werften stecken dagegen in einer schwierigen Lage. (Welt S. 16) CLUB MED - Der Vorstandsvorsitzende Henri Giscard d'Estaing will neue Regionen für seinen Touristikkonzern erschließen. In Asien habe man sich als Anbieter im gehobenen Segment positioniert. Dort gebe es keine direkte Konkurrenz. (Welt S. 14) LUKOIL - Der größte russische Ölkonzern Lukoil übernimmt von Conoco-Phillips rund 380 Tankstellen der Marke Jet. Lukoil baut damit vor allem sein Tankstellennetz in Osteuropa und in Finnland aus. (FTD S. 10) DJG/pi/brb

13.12.2006 - 06:00:21 UPDATE: FOMC bestätigt Zinsniveau und sieht Inflationsrisiken (NEU: Volkswirte und Marktreaktionen) WASHINGTON (Dow Jones)--Der Offenmarktausschuss (FOMC) der US-Notenbank hat das Leitzinsniveau am Dienstag wie weithin erwartet unverändert gelassen. Wie das Gremium am Abend mitteilte, steht der Zielsatz für Tagesgeld weiterhin bei 5,25%, er wurde damit zum vierten Mal in Folge bestätigt. Zuletzt hatte die Fed ihren geldpolitischen Schlüsselsatz am 19. Juni dieses Jahres um 25 Basispunkte angehoben, es war die vorerst letzte von 17 Zinserhöhungen in Folge gewesen. Beobachter gehen einhellig davon aus, dass der nächste Zinsschritt der Fed nach unten gerichtet sein wird. Der Text zum aktuellen Zinsbeschluss lieferte dafür zusätzliche Hinweise. Beobachter verwiesen darauf, dass das FOMC in seiner aktuellen Erklärung in zwei Punkten vom Wortlaut der vorherigen abgewichen ist. Zum einen sei das Ausmaß der Abkühlung am Markt für Wohnimmobilien als deutlich ("substantial") bezeichnet worden; zum anderen sei die Einschätzung, das Wirtschaftswachstum werde in nächsten Zeit "per saldo" moderat bleiben, mit einem Hinweis auf die zuletzt etwas schwächeren Konjunkturdaten verbunden worden. Für Ian Sherperdson von High Frequency Economics steht damit fest, dass die Fed ihren "quälend langsamen" Abschied vom Zinserhöhungszyklus fortsetzt und den Abwärtsrisiken für die Konjunktur stärkere Beachtung schenkt. Fed-Funds-Futures allerdings preisten für die beiden nächsten FOMC-Sitzungen am 31. Januar und 21. März 2007 eine Zinssenkung auf 5,00% weiterhin nur mit 8% ein. Der Euro zog nach dem Zinsentscheid deutlich an und notierte bei 1,3282 USD, nach 1,3229 USD vor der Entscheidung, Treasurys notierten marginal höher. Die Einschätzung der US-Notenbank zum Inflationsgeschehen blieb unverändert. Das FOMC verwies darauf, dass das Niveau der Kerninflation erhöht gewesen sei und dass der hohe Grad der Kapazitätsauslastung das Potenzial besitze, Inflationsdruck zu erzeugen. Gleichwohl dürfte sich der Inflationsdruck mit der Zeit aufgrund eines sinkenden Einflusses der Energiepreise, eingedämmter Inflationserwartungen, der kumulativen Auswirkungen früherer geldpolitischer Schritte und wegen anderer Faktoren abschwächen, die die Endnachfrage bremsten. Zugleich betonte das FOMC, dass einige Inflationsrisiken fortbestünden. Ausmaß und Zeitpunkt eventueller weiterer Zinserhöhungen, die zur Beherrschung dieser Risiken erforderlich werden könnten, seien von den Perspektiven für Inflation und Wirtschaftswachstum abhängig, wie sich in den aktuell hereinkommenden Konjunkturdaten abzeichneten. Wie schon bei den vorangegangenen Meetings stimmte der Präsident der Richmond-Fed, Jeffrey Lacker, abermals für eine Leitzinsanhebung um 25 Basispunkte. -Von Hans Bentzien, Dow Jones Newswires, +49 (0) 69/297 52-310, konjunktur.de@dowjones.com DJG/hab/apo -0-



 
   
AGB |  Impressum  |  Copyright © 2005 ZinsesZins.net  

.