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Freitag, 15-Dez-2006

15.12.2006 - 20:31:59 FDA vestärkt Warnhinweise zu Bayer-Medikament "Trasylol" WASHINGTON (Dow Jones)--Die US-Gesundheitsbehörde FDA hat ihre Warnungen vor den Risiken des Bayer-Medikaments "Trasylol" verstärkt. Das Mittel, dass bei Herzoperationen gegen Blutungen eingesetzt wird, könne das Risiko von Nierenversagen erhöhen und sollte deshalb nur in solchen Situationen eingesetzt werde, wo Patienten tatsächlich ein erhöhtes Risiko von Blutverlusten im Rahmen einer Bypass-Operation haben, erklärte die Food and Drug Administration. Mit der Warnung folgt die FDA jetzt dem Rat eines Expertengremiums vom September, das sich für eine Verschärfung der Risikohinweise ausgesprochen hatte. Die FDA hat im laufenden Jahr bereits Warnhinweise zum Einsatz von Trasylol abgegeben, nachdem zwei Studien ergeben hatten, dass sich das Risiko eines Nierenversagens mit der Einnahme möglicherweise verdoppelt. Das Medikament wird seit 1993 auf dem US-Markt verkauft und wurde dort im vergangenen Jahr von rund 250.000 Patienten genommen. Webseite: http://www.fda.gov/ -Von Jennifer Corbett Dooren, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 111, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/rio -0-

15.12.2006 - 20:17:18 Moody's prüft ProSieben-Rating auf Herabstufung LONDON (Dow Jones)--Moody's Investors Service erwägt eine Herabstufung des "Ba1"-Ratings der ProSiebenSat.1 Media AG im Gefolge der mehrheitlichen Übernahme des Unternehmens durch die US-Beteiligungsgesellschaften Kohlberg Kravis Roberts (KKR) und Permira. Eine entsprechende Prüfung werde eingeleitet, teilte die Ratingagentur um Freitagabend mit. Moody's befürchtet, dass ProSieben im Falle einer angestrebten Zusammenführung mit der Senderkette SBS Broadcasting stärker verschuldet wird und ihr finanzielles Risikoprofil so geschwächt wird. DJG/rio -0-

15.12.2006 - 19:06:43 EZB/Mersch schätzt BIP-Wachstum Euroraum 1Q/07 auf 0,4% gg Vq LONDON (Dow Jones)--Der Gouverneur der luxemburgischen Zentralbank, Ives Mersch, geht davon aus, dass sich das Wirtschaftswachstum im Euroraum am Ende des laufenden Jahres wieder verstärkt, ehe es Anfang 2007 zu einer Abschwächung kommt. Es gebe erste vorläufige Anhaltspunkte dafür, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Euroraum im vierten Quartal 2006 um 0,7% gegenüber dem Vorquartal steigen werde, sagte das Mitglied des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) am Freitag bei einer Veranstaltung des European Economics and Financial Center in London. Im ersten Quartal 2007 sieht Mersch das Wachstum bei 0,4%. Wie Mersch weiter sagte, sind die Risiken für die Preisstabilität aus seiner Sicht weiterhin aufwärts gerichtet. Im Dezember werde der Anstieg der Verbraucherprise voraussichtlich wieder die Marke von 2% überschreiten, sagte er. Im November hatte diese Rate 1,9% betrage. Die EZB definiert Preisstabilität mit einer Jahresteuerung vom "unter, aber nahe 2%". DJG/DJN/hab -0-

15.12.2006 - 18:52:59 EUREX/Renten-Futures im Verlauf etwas leichter FRANKFURT (Dow Jones)--Die Terminkontrakte am deutschen Rentenmarkt tendieren am Freitagabend etwas leichter. Der März-Future fällt gegen 18.35 Uhr um 20 Ticks auf 117,38%. Das Tageshoch liegt bislang bei 117,87%, das Tagestief bei 117,37%. Händler meinen, die stabilen US-Verbraucherpreise hätten dem Bund am Nachmittag einen günstigen Impuls gegeben und den Bund-Future auf Tageshoch getrieben. Die angeschlagene technische Situation und die Stärke des Aktienmarktes hätten dann jedoch wieder belastet. Auch von der Korrektur des Euro gegenüber dem Dollar gingen negative Impulse aus. Unterstützt sei der Bund-Future beim Tagestief, das bei 107,03% liegt. Der Bobl verliert 9 Ticks auf 109,40%. DJG/mif/rso

15.12.2006 - 18:44:20 Europas Börsen schließen etwas fester nach spannendem Verfall Der Große Verfall an den Terminbörsen hat am Freitag das Geschehen an den europäischen Börsen bestimmt. Händler sprachen von einem spannenden Verfall. Am Mittag fielen die Kurse deutlich unter das Tageshoch zurück, weil große Teilnehmer einen Verfall der Terminkontrakte und Optionen auf den Dow-Jones-Euro-STOXX-50 deutlich über 4.100 Punkten vermeiden wollten. Danach ging es aber wieder nach oben. Mit Wohlwollen wurden die US-Verbraucherpreise am Nachmittag aufgenommen, die entgegen den Erwartungen im November nicht zugelegt hatten. "Stabile Konjunktur ohne größere Inflationsrisiken, man könnte im Falle der US-Wirtschaft fast schon wieder von der besten aller Welten sprechen", sagte ein Händler. Die übrigen Daten aus den USA blieben dagegen ohne größeren Einfluss. Der Euro-Stoxx-50 gewann 0,5 Prozent oder 22 auf 4.141 Punkte. Der Dow-Jones-STOXX-50 legte 0,5 Prozent oder 17 auf 3.732 Punkte zu. Aus technischer Sicht sei der Aufwärtstrend des Euro-Stoxx-50 weiter intakt, hieß es. Der nächste Widerstand wird nun beim Tageshoch von 4.144 Punkten gesehen. Unterstützt sei der Euro-Stoxx-50 bei 4.080 Punkten. Das Umfeld spreche grundsätzlich für weiter steigende Kurse. Adobe stützen Technologiesektor Technologiewerte waren mit einem Aufschlag von 1,2 Prozent sehr fest. Grund hierfür waren unter anderem die Aufschläge bei Adobe Systems, nachdem der Software-Konzern am Donnerstag die Sorgen vor einem schwachen Quartalsergebnis mit vergleichsweise guten Zahlen zerstreut hatte. Unter anderem gewannen ASML 1,7 Prozent auf 19,28 EUR und SAP 1,2 Prozent auf 158,12 EUR. Generali Outperformer im Versicherungssegment Die Versicherer stiegen nach den Gewinnen in den Vortagen nur um 0,3 Prozent. Generali legten jedoch 2,5 Prozent auf 34,37 EUR zu. Nach Einschätzung von Keefe, Bruyette & Woods bauen einige Anteilseigner von Generali im Vorfeld der Hauptversammlung im kommenden April mit Blick auf eine Sperrminorität ihre Bestände weiter aus. Fundamental sei der Anstieg nicht gerechtfertigt, hieß es. Ausbleiben negativer Nachrichten treibt France Telecom Auch die Telekomwerte waren mit einem Aufschlag von 0,2 Prozent eher unspektakulär. Die Ausnahme France Telecom gewann am Investorentag jedoch 1,7 Prozent auf 20,98 EUR. Ein Pariser Teilnehmer erklärte das mit dem Ausbleiben negativer Nachrichten. Im Vorfeld sei die Unsicherheit "recht groß" gewesen. Das Unternehmen habe aber die Ziele bestätigt. Das hätten auch einige Fonds-Manager zum Anlass genommen, wieder einige Positionen in der Aktie auszubauen, hieß es. Die Deutsche Telekom kam mit einem Aufschlag von 0,1 Prozent 13,95 EUR dagegen nicht recht vom Fleck. Energiewerte gesucht Die Öl- und Gaswerte stiegen im Schnitt um knapp ein Prozent und reagierten damit auf den wieder gestiegenen Ölpreis. ENI legten um 1,3 Prozent auf 25,73 EUR zu, Total folgten mit 1,1 Prozent 55,70 EUR. DJG/mif/rso

15.12.2006 - 18:25:13 Fraport-Aufsichtsrat billigt Vereinbarung mit Ticona FRANKFURT (Dow Jones)--Der Aufsichtsrat der Fraport AG, Frankfurt, hat die vom Vorstand unterzeichnete Absichtserklärung mit dem Chemiekonzern Celanesa zum Ticona-Werk in Kelsterbach abgesegnet. Das sagte ein Fraport-Sprecher am Freitag Dow Jones Newswires auf Anfrage. Der Flughafenbetreiber hatte Ende November gemeldet, man habe sich mit dem Chemieunternehmen darauf verständigt, dass das Werk bis Mitte 2011 geschlossen wird. Bis 2015 soll das gesamte Areal auf die Fraport AG übertragen werden. Mit der Vereinbarung wurde ein Hindernis für den Ausbau des Frankfurter Flughafens beseitigt. Fraport zahlt Celanese 650 Mio EUR für den Kompromiss. Endgültige Verträge auf der Basis der Absichtserklärung soll in den nächsten Monaten ausgearbeitet werden. Die Fraport-Aktionäre sollen auf der Hauptversamm­lung über sie abstimmen. Webseite: http://www.fraport.de/ -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires; +49 (0)40 - 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/rio -0-

15.12.2006 - 18:24:07 XETRA-SCHLUSS/DAX auch am großen Verfallstag nicht zu bremsen FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat zum großen Verfall am Freitag freundlich geschlossen und damit neue Hochs erklommen. Der DAX legte um 0,6% oder 36 Punkte auf 6.589 Punkte zu. Um 13.00 Uhr verfiel der bislang marktführende Dezember-Kontrakt auf den DAX sowie die DAX-Optionen. Der Abrechnungspreis für die DAX-Optionen und Futures wurde mit 6.595,34 festgestellt. Händler sprachen von einem vergleichsweise moderaten Ablauf. Dies gelte auch für den Verfall der Optionen auf Einzelwerte am Abend. Kursausschläge der Einzelwerte seien in vielen Fällen nicht fundamental, sondern von technischen Aspekten bestimmt gewesen, sagten Händler. Auch die Neugewichtung nach Börsenschluss sorgte für Impulse. Die US-Verbraucherpreise blieben im November unverändert gegenüber Oktober und stützen den DAX etwas. Der erwartete Preis-Anstieg um 0,2% blieb damit aus. Auch die Kernverbraucherpreise ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise stagnierten im Vormonatsvergleich. Die amerikanischen Währungshüter könnten damit etwas aufatmen, meinten die Volkswirte der Postbank. Keinen Einfluss auf die Marktentwicklung übten die Angaben zu den ausländischen US-Wertpapierkäufen und zur US-Industrieproduktion aus. Die Nachfrage nach US-Wertpapieren ist im Oktober gegenüber dem Vormonat etwas gestiegen, während sich Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen bewegte. TUI gerieten nach einer Gewinnwarnung und der Ankündigung, keine Dividende zu zahlen, kräftig unter die Räder: Sie gaben um 2,7% auf 15,61 EUR nach. "Auf die Schnelle dürfte sich das Geschäft von TUI in der Touristik nicht verbessern", meinte Christian Obst von der HypoVereinsbank. Er empfahl, die Aktie zu verkaufen. TUI gab am Vormittag zahlreiche neue Geschäftspläne bekannt, doch Marktteilnehmer reagierten skeptisch. "Nichts Neues" lesen Händler bis dato aus den Aussagen. "TUI steht mit dem Rücken zur Wand - macht aber immer nur das Nötigste", klagte ein Händler. Es fehle immer noch der große Wurf oder zumindest eine strategische, glaubhafte Vision. MAN, die um 1,3% auf 70,19 EUR fielen, und VW mit einem Abschlag von 0,8% auf 83,35 EUR gehörten dagegen zu den Verlierern der DAX-Neugewichtung, in deren Rahmen ihnen eine geringere Gewichtung zukommt. Gewinner hiervon waren dagegen Allianz mit einem Aufschlag von 0,7% auf 153,53 EUR und E.ON mit einem Plus von fast 2% auf 104,40 EUR. Der Versorger hatte zudem wegen des jüngst in Kraft getretenen Körperschaftssteuergesetzes einen Sonderertrag von 1,2 Mrd EUR angekündigt. Altana stiegen nach einer Hochstufung durch die Deutsche Bank auf "Kaufen" von "Hold" um 0,9% auf 46,46 EUR. BASF will die Sparte Bauchemie umbauen und damit 100 Mio EUR einsparen. Die Aktie legte 1,3% auf 72,57 EUR zu. DaimlerChrysler gewannen nach guten Absatzzahlen in Europa um 0,6% auf 46,20 EUR. Die Lage auf dem deutschen Markt hat sich deutlich verbessert. Der Absatz stieg im November um 18% gegenüber dem Vorjahr. SAP profitierten von guten Vorgaben aus dem Technologiebereich. Zudem hat das Unternehmen einen Patentstreit mit dem US-Softwarehersteller ePlus Inc beigelegt. Tagesgewinner waren jedoch HypoRealEstate, die um 3% auf 47,91 EUR anzogen. In Zusammenhang mit der Reform der Körperschaftssteuer verbucht das Unternehmen 2006 einen Sonderertrag von 60 Mio EUR. Händler führten die Nachfrage nach Immobilienwerten zudem auf das positive Umfeld für dieses Segment zurück. Zahlreiche Berichte in den Medien über die Aussichten des deutschen Immobilienmarktes sowie das Interesse großer Fonds an deutschen Immobilienbeständen sorgten für anhaltendes Interesse. Im MDAX legten Aareal Bank um 5,7% auf 35,50 zu. Die Bank hat einen Geschäftsbereich für 28 Mio EUR an den britischen Investor Schroders verkauft. Ebenfalls gesucht waren die Immobilienwerte IVG und Patrizia. MDAX-Absteiger Fielmann hielt sich mit einem Plus von 2,6% auf 46,32 EUR mehr als beachtlich, der Nachrücker Gagfah fiel dagegen um 3,4% auf 24,27 EUR. Im TecDAX stiegen Epcos um 2% auf 14,25 EUR. Das Technologie-Unternehmen will für 2006 erstmals seit sechs Jahren eine Dividende ausschütten von 0,20 EUR je Aktie. Solarwerte verteuerten sich massiv. Händler berichteten von breit gestreutem Kaufinteresse institutioneller Investoren, nachdem diese Werte längere Zeit zurückgeblieben waren. ErSol zogen um 10% auf 47,11 EUR an und Q-Cells addierten 6,4% auf 34,06 EUR hinzu. DJG/mif/rso

15.12.2006 - 18:06:47 Fitch bestätigt Hannover-Rück-Ratings nach Praetorian-Verkauf LONDON (Dow Jones)--Fitch Ratings hat das Versicherungsfinanzstärke-Rating der Hannover Rückversicherung AG nach dem Verkauf der US-Tochter Praetorian bei "A+" bestätigt. Auch das Emittentenausfall-Rating werde weiterhin bei "A+" eingestuft, teilte die Ratingagentur am Freitag mit. Der Ausblick für beide Ratings sei stabil. Die Hannover Rück hatte am Mittwoch mitgeteilt, ihre US-Erstversicherungstochter Praetorian Financial Group Inc an den australischen Versicherungskonzern QBE Insurance Group Ltd zu verkaufen. Den Kaufpreis gab das Unternehmen mit 800 Mio USD an. Die Hannover Rück begründete diesen Schritt damit, sich künftig auf sein Kerngeschäft Rückversicherung konzentrieren. Fitch bewertet den Verkauf als positive Entwicklung für das Unternehmen, da der Erstversicherer nicht zum Kerngeschäft gehört habe. Auch die Ratingagenturen Standard & Poor's sowie A.M. Best erklärten bereits in den vergangenen Tagen, der Verkauf der US-Tochter beeinflusse die Bonitätseinstufungen der Muttergesellschaft nicht. Webseite: www.fitchratings.com DJG/abe/rio

15.12.2006 - 17:55:30 SAP: Kapitalerhöhung ins Handelsregister eingetragen WALLDORF (Dow Jones)--Die SAP AG hat die auf der Hauptversammlung im Mai beschlossene Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln ins Handelsregister eingetragen. Mit der Freitag erfolgten Eintragung sei die Kapitalerhöhung wirksam geworden, teilte der Softwarekonzern am Freitag mit. Am Mittwoch nächster Woche erhalten die SAP-Aktionäre nach Börsenschluss für jede bestehende Aktie zusätzliche drei neue Aktien (Gratisaktien). Die Umstellung der Börsennotierung erfolge am darauf folgenden Tag, dem 21. Dezember. Mit der Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln erhöht sich das Grundkapital auf 1,267 Mrd EUR von derzeit rund 316,9 Mio EUR. Insgesamt werden den Angaben zufolge rund 950 Mio Gratisaktien ausgegeben. Damit vervierfache sich die Zahl der SAP-Aktien mit der Folge einer rechnerischen Viertelung des Kurses, teilte SAP weiter mit. Das Ziel dieser Maßnahme ist, die SAP-Aktie auch für Privatanleger attraktiver zu machen. Die Ausgabe der Gratisaktien war bereits im Mai auf der Hauptversammlung beschlossen worden. Die Eintragung hatte sich wegen einer Anfechtungsklage eines Aktionärs verzögert. Webseite: http://www.sap.com/ DJG/abe/rio

15.12.2006 - 17:51:29 DEVISEN/Euro am Abend knapp unter 1,31 USD FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro notiert am Freitag im frühen Abendhandel gegen den Dollar knapp behauptet. Gegen 17.10 Uhr steht er mit 1,3093 USD knapp unter der Marke von 1,31 USD und nur knapp über dem Tagestief von 1,3075 USD. Entgegen den Erwartungen unveränderte US-Verbraucherpreise hatten den Euro vorübergehend nach oben geführt und auf ein Tageshoch von 1,3189 USD getrieben. Am späteren Nachmittag geriet der Euro dann wieder unter Druck. Der Dollar wurde da auch vom Anstieg der Wertpapierkäufe-Nettokäufe ausländischer Anleger in den USA gestützt. Tendenziell profitiere der Dollar auch weiter von den eher soliden Konjunkturzahlen aus den USA aus den vergangenen Tagen. Sie hätten die Spekulationen um eine Zinssenkung in den USA zunächst verdrängt, heißt es am Markt. In der Vorwoche seien die Euro-Long-Positionen an der Chicago Mercantile Exchange auf ein Rekordniveau gestiegen. "Diese Long- Positionen dürften gegenwärtig aufgelöst werden, was für eine Erholung des Euro auch notwendig ist," so ein Devisenanalyst. Schlüsselunterstützung sei die Marke von 1,2980 USD, auf Widerstand treffe der Euro bei 1,32 USD. Die Feinunze Gold ist am Nachmittag in London mit 623,75 USD gefixt worden. === Europa Europa Europa (17.22) (12.03) (7.33) EUR/USD 1,3093 1,3115 1,3241 USD/JPY 117,88 118,18 117,88 EUR/JPY 154,30 155,03 154,94 EUR/GBP 0,6704 0,6701 0,6700 EUR/CHF 1,5984 1,5977 1,5965 === DJG/hru/rso

15.12.2006 - 17:31:04 UPDATE: US-Teuerung im November moderater als erwartet (neu: Volkswirte) FRANKFURT (Dow Jones)--Der Inflationsdruck in den USA ist im November moderater gewesen als erwartet. Die Verbraucherpreise blieben gegenüber dem Vormonat sowohl in der Gesamt- als auch in der Kernrate unverändert. Volkswirte hatte dagegen mit einem leichten Anstieg der Lebenshaltungskosten gerechnet. Die Industrieproduktion wuchs im gleichen Monat wie erwartet leicht, wobei die Kapazitätsauslastung etwas niedriger lag als vermutet. Volkswirte sehen in den Daten nichts, was gegen eine Leitzinssenkung der Fed im ersten Quartal sprechen würde. Ausschlaggebend für die gedämpfte Inflationsentwicklung waren die Rückgänge bei Nahrungsmittel- und Energiepreisen. Ungerundet betrug die monatliche Teuerung 0,048%, nach 0,096% im Oktober. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise in der Gesamtrate um 2,0%. In der Kernrate ergab sich ein Zuwachs von 2,6%. Im Vormonat war ein Plus von 1,3% in der Gesamt- und 2,7% in der Kernrate gemeldet worden. "Die heutigen Zahlen lassen einen abnehmenden Preisdruck erkennen, somit öffnet sich die Tür für eine Zinssenkung allmählich", kommentierte Gerald Müller von der Commerzbank die Zahlen. Gegen einen solchen Schritt sprächen allerdings die anhaltenden Beschäftigungszuwächse, die auf eine steigende Auslastung hindeuteten. Für Rob Carnell von ING bedeuten diese Inflationsdaten, dass Gedanken hinsichtlich einer Zinssenkung im März nicht völlig abwegig sind. Der Volkswirt verweist vor allem darauf, dass die gleitende annualisierte Dreimonatsrate der Kernteuerung auf 1,4% von zuvor 2,3% zurückgegangen sei und sich damit deutlich innerhalb des "Wohlfühlbereichs" der Fed befinde, der zwischen 1% und 2% liege. Die Industrieproduktion in den USA ist im November um 0,2% gegenüber dem Vormonat um 0,2% gestiegen, zugleich blieb aber die Kapazitätsauslastung unverändert bei 81,8%. Volkswirte hatten für die Kapazitätsauslastung einen Wert von 82,2% vorhergesagt, Basis dieser Prognose war allerdings ein vorläufiger Oktober-Wert von 82,0% gewesen. Im Vormonat war die Industrieproduktion nach revidierter Berechnung unverändert geblieben, vorläufig war ein Anstieg um 0,2% gemeldet worden. Brian Mandt von Postbank Research verweist darauf, dass der Produktionsanstieg im verarbeitenden Gewerbe um 0,3% vor allem Folge des um 3,7% höheren Kfz-Output gewesen ist. Da dieser im Vormonat um 3,4% gesunken sei, dürfte es sich aber um einen reinen Rückprall-Effekt gehandelt haben, meint Mandt. Im Durchschnitt der Monate Oktober und November habe die Produktion gegenüber dem dritten Quartal stagniert, so dass im Schlussquartal 2006 industrieseitig kaum mit Impulsen für das Bruttoinlandsprodukt zu rechnen sei. -Von Hans Bentzien, Dow Jones Newswires, +49 (0) 69/297 52-310, konjunktur.de@dowjones.com DJG/hab -0-

15.12.2006 - 17:15:16 Moncrief-Prozess gegen BASF nach Anhörung auf Mai 2007 vertagt DÜSSELDORF (Dow Jones)--Vor dem rheinland-pfälzischen Landgericht Frankenthal ist der Schadensersatzprozess des US-Energieunternehmens Moncrief Oil International gegen die BASF AG eröffnet worden. Wie beide Unternehmen bestätigten, hat eine erste Anhörung bereits am Donnerstag stattgefunden. Hierbei seien unter anderem die weiteren Abläufe des Prozesses geklärt worden, sagte ein Moncrief-Sprecher am Freitag. Das Gericht habe den nächsten Verhandlungstermin auf den 24. Mai 2007 gelegt. Die Klage von Moncrief steht in Zusammenhang mit der Beteiligung des BASF-Konzerns an dem russischen Gasfeld Yushno Russkoje. Moncrief behauptet, auf Grund früherer Vereinbarungen mit Gazprom bereits einen Anspruch auf 40% an dem sibirischen Feld erworben zu haben. BASF nutze einen Vertragsbruch für ihr Geschäft aus, sagte der Sprecher des US-Unternehmens. Die früher genannte Schadenssumme von 8 Mrd USD wollte er jedoch nicht wiederholen. Der genaue Gegenwert müsse im Laufe des weiteren Prozesses noch bestimmt werden, sagte er. Ein BASF-Sprecher wollte sich am Freitag nicht detailliert zu dem laufenden Verfahren äußern. Er betonte jedoch, sein Unternehmen sehe weiterhin keine Rechtsgrundlage für die Klage. Neben der BASF-Tochter Wintershall hat auch die E.ON AG eine Beteiligung an Yushno Russkoje mit Gazprom vereinbart. Moncrief hatte auch dem Düsseldorfer Versorger bereits eine Schadensersatzklage angedroht. Webseiten: http://www.basf.de http://www.eon.com -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/abe

15.12.2006 - 17:10:44 Hypo Real Estate nach Gesetzesnovelle mit 60 Mio EUR Sonderertrag MÜNCHEN (Dow Jones)--Auch die Hypo Real Estate Holding AG profitiert von der Neufassung des Körperschaftsteuergesetzes. Das Kreditinstitut teilte am Freitag mit, es werde in diesem Jahr einen Sonderertrag von rund 60 Mio EUR in der Bilanz 2006 verbuchen, so dass sich das Jahresergebnis entsprechend erhöhe. Nach neuer Fassung des Gesetze erfolgt die Auszahlung von Körperschaftsteuerguthaben nunmehr unabhängig von Dividendenzahlungen über einen Erstattungszeitraum von 10 Jahren. Infolgedessen sind die künftigen Erstattungsansprüche bereits im Konzernabschluss 2006 als Forderung auszuweisen. Weil die Gesetzesänderung lediglich einen anderen Ausweis bereits existierender Steuerguthaben bewirke, ergäben sich keine Auswirkungen für die Berechnung des Dividendenvorschlags für das Geschäftsjahr 2006. Daher bleibt die Prognose für das Vorsteuerergebnis ohne die genannten Sondereffekte für 2006 auch bei erfreulich positivem Neugeschäftsverlauf im 4. Quartal unverändert, also in einer Bandbreite von 550 Mio bis 560 Mio EUR. Webseite: http://www.hyporealestatebank.de/ DJG/rio/abe

15.12.2006 - 17:06:17 ÜBERBLICK/Unternehmen 17.00 Uhr-Fassung EU wird Deutschland wegen Telekommunikationsgesetz verklagen Die Europäische Union wird Deutschland verklagen, sobald die am Freitag vom Bundesrat gebilligte Neufassung des Telekommunikationsgesetzes in Kraft tritt. Die Novelle ermöglicht der Deutschen Telekom AG eine weitgehende Regulierungsfreistellung für ihr teures neues Hochgeschwindigkeits-Internet. Dieser Passus wird von der EU nicht akzeptiert. Kommissionssprecher Martin Selmayr sagte am Freitag, wenn die Novelle in Kraft trete, werde die EU dagegen vorgehen. "Das könnte schon im Mai sein", sagte er. Entscheidung über EADS-Geschäft erst im Januar - Kreise Die Entscheidung über den Verkauf von EADS-Anteilen der DaimlerChrysler AG wird nach Angaben einer mit den Vorgängen vertrauten Person im Januar erfolgen. Entgegen Berichten, wonach bereits vor Weihnachten ein Ergebnis erzielt werde, sagte die mit den Vorgängen vertraute Person Dow Jones Newswires: "Die Entscheidung über den Einstieg wird erst im Januar getroffen; es gibt aber keine grundsätzlichen Zweifel an einer Einigung." TUI: Kurzfristig Umsatzrendite von 5% wohl nicht erreichbar Die TUI AG, Hannover, sieht eine Umsatzrendite von 5% kurzfristig als nicht erreichbar an. Dies sei nur denkbar, wenn es erhebliche Preissenkungen geben würde, die nicht weiter gereicht werden müssten, sagte Finanzvorstand Rainer Feuerhake in Hamburg. Hier denke er beispielsweise an Kerosinkosten. Würde es aber im Markt keine erheblichen Preissenkungen geben, werde TUI bis zum Jahr 2008 eine Umsatzrendite von 5% nicht erreichen, sagte der Finanzvorstand. ProSieben soll mit SBS RTL in Europa den Rang ablaufen Die neuen Mehrheitseigner der ProSiebenSat.1 Media AG hegen ehrgeizige Pläne. Sie wollen schnellstmöglich die Senderkette in Unterföhring mit SBS Broadcasting verschmelzen, an der die Finanzinvestoren Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) und Permira die Mehrheit halten. Sie hatten im Bieterkampf um die Mehrheit an ProSiebenSat.1 den Zuschlag erhalten. Der so entstehende paneuropäische TV- und Medienkonzern soll von Unterföhring bei München gesteuert der zum Bertelsmann-Konzern gehörenden RTL Group den Rang ablaufen. Fusion zwischen DZ Bank und WGZ Bank platzt erneut Der genossenschaftliche Bankensektor in Deutschland wird auch weiterhin zwei Spitzeninstitute haben. Der Aufsichtsrat der WGZ-Bank bat auf seiner Sitzung den Vorstand des Düsseldorfer Instituts, von weiteren Sondierungen zum jetzigen Zeitpunkt abzusehen. Damit ist der dritte Anlauf für eine Fusion beider Institute gescheitert. Scania zieht Vorlage der Jahreszahlen auf 25. Januar vor Die Scania AB wird die Veröffentlichung ihrer Jahresbilanz 2006 auf den 25. Januar vorziehen. Ursprünglich war der 8. Februar dafür angesetzt, wie der schwedische Nutzfahrzeughertsller mitteilte. Einen Grund für den früheren Termin gab Scania nicht an. Die deutsche MAN AG möchte Scania übernehmen. Das vorgelegte Angebot wird von schwedischer Seite bislang noch abgelehnt. DJG/abe

15.12.2006 - 16:41:57 Fitch senkt Ausblick auf ProSieben-Rating auf negativ LONDON (Dow Jones)--Fitch Ratings hat den Ausblick für die Ratings der ProSiebenSat1 Media AG auf negativ von stabil gesenkt. Das Emittentenausfallrating und das Rating für die vorrangig unbesicherte Verbindlichkeiten sei bei "BBB" bestätigt worden, teilte Fitch am Freitag mit. Die Änderung des Ausblicks sei eine Reaktion auf die Mehrheitsübernahme bei der Sendergruppe durch Permira und KKR. Die German Media Partners, ein Konsortium von Finanzinvestoren um Saban, hatte in der Nacht zu Freitag angekündigt, ihren 50,5%-Anteil für rund 3,1 Mrd EUR an Permira und KKR zu verkaufen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch Kartell- und Medienbehörden. Fitch geht davon dass die neuen Mehrheitseigner letztlich den Verschuldungsgrad des Unternehmens erhöhen werden, hieß es zur Begründung für den negativen Ausblick. Webseite: http://www.fitchratings.com/ DJG/DJN/abe/rio

15.12.2006 - 16:24:07 EU genehmigt Deutscher Bank den Kauf der Berliner Bank BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Kommission hat am Freitag die Übernahme der Berliner Bank durch die Deutsche Bank AG freigegeben. Das geht aus einer Mitteilung der Kommission hervor. Im Juni hatte die Landesbank Berlin AG als Muttergesellschaft der Berliner Bank der Deutschen Bank den Zuschlag gegeben und das Institut für 680,5 Mio EUR an den Frankfurter DAX-Konzern verkauft. Die Deutsche Bank gewinnt damit etwa 300.000 Privatkunden in der Bundeshauptstadt hinzu. Webseite: http://www.ec.europa.eu DJG/DJN/rio

15.12.2006 - 16:14:52 Kroes will Verfahren wegen öff.-rechtl. Rundfunk in DE beenden BRÜSSEL (Dow Jones)--Die langwierige Auseinandersetzung zwischen der Bundesregierung und der Europäischen Kommission um das Finanzierungssystem des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist beigelegt. Das teilten Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes und die Ministerpräsidenten Kurt Beck sowie Edmund Stoiber am Freitag in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Danach will Deutschland dafür sorgen, dass der Auftrag von ARD und ZDF klarer definiert wird und mehr Marktkonformität, Transparenz sowie Finanzkontrolle eingeführt wird. Dies soll der Mitteilung zufolge innerhalb von zwei Jahren im Wesentlichen mit einem Staatsvertrag geregelt werden. Kroes wolle der Kommission im Gegenzug vorschlagen, das seit Mai 2005 laufende Beihilfeverfahren gegen die Bundesregierung einzustellen, hieß es weiter. Die Kommission hat moniert, dass die Sender ihre Gebühren auch für kommerzielle Zwecke nutzen, etwa für Internetauftritte oder beim Erwerb von Sportrechten. Sie sieht darin eine mit dem EU-Recht unvereinbare Quersubventionierung. DJG/ang/hab -0-

15.12.2006 - 16:10:52 Luftfahrtbranche aktualisiert Masterplan für Flughafenausbau FRANKFURT (Dow Jones)--Die Inititative "Luftverkehr für Deutschland" hat ihren Masterplan für die Entwicklung der Flughafenstruktur aktualisiert und die Prognose für die Entwicklung des Luftverkehrs in Deutschland zeitlich ausgeweitet. Wie das Bündnis der deutschen Luftfahrtbranche am Freitag in Frankfurt mitteilte, dürfte die Zahl der Passagiere bis 2020 auf ingesamt 307 Millionen steigen. Zuvor hatte die ursprünglich 2004 vorgelegte Prognose bis 2015 einen Zuwachs auf 253 Millionen Passagiere genannt. Die nun aktualisierte Schätzung legt ein noch stärkeres Wachstum zugrunde als anfangs geschätzt. So wird das jährliche Wachstum im Passagierverkehr gemessen am Referenzjahr 2005 bei jährlich 4,1% und bei 5,3% im Fracht- und Postverkehr gesehen. Das entspreche bis 2020 einer Steigerung von 82% im Passagierverkehr und 117% bei Fracht und Post. 2005 lag das Passagieraufkommen an deutschen Flughäfen bei 169 Mio Reisenden und das Frachtaufkommen bei 3,12 Mio Tonnen. Um dem Wachstum begegnen zu können, sei ein Ausbau der Flughafeninfrastruktur notwendig, argumentiert das Bündnis. Der nun überarbeitete Masterplan solle eine Grundlage für das "von der Bundesregierung im Jahr 2007 zu erstellende Flughafenkonzept" bilden. Ohne einen Ausbau könnte die Zahl der Passagiere im Prognossezeitraum lediglich um rund 65 Millionen Reisende steigen. Die Initiative, in der die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, Flughafen München GmbH, die Fraport AG und die Deutsche Lufthansa AG vertreten sind, fordert angesichts des erwarteten Wachstums unter anderem, "dass der Luftverkehr in einem integrierten Verkehrskonzept angemessen berücksichtigt wird". Zudem solle die Flughafeninfrastruktur unter "bestmöglichen Einsatz" privater und öffentlicher Mittel zeit- und bedarfsgerecht entwickelt werden. Der aus Sicht der Initiative nötige Ausbau der deutschen Flughäfen wird nach ihrer Schätzung rund 60.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze schaffen. Webseite: http://www.initiative-luftverkehr.de/ DJG/abe/rio

15.12.2006 - 16:07:50 Juncker verteidigt Unabhängigkeit der EZB BRÜSSEL (Dow Jones)--Der Ministerpräsident und Finanzminister von Luxemburg, Jean-Claude Juncker, hat die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank (EZB) gegen die zuletzt massiven Einwürfe aus Frankreich verteidigt. Juncker, der auch Vorsitzender der Eurogruppe ist, sagte am Freitag am Rande eines EU-Gipfels, dass der Vertrag nicht geändert werde, in dem die institutionelle Unabhängigkeit der EZB festgelegt ist. Der Ministerpräsident sprach sich zwar für einen intensiveren Dialog zwischen der EZB und der Eurogruppe mit Blick auf wirtschaftspolitische Themen und geldpolitische Entscheidungen aus. Juncker betonte jedoch, dass die EZB ihre Entscheidungen frei von politischem Einfluss fällen sollte. Auf eine Änderung des EG-Vertrags zu hoffen, sei ein Irrtum, sagte Juncker. Einige französische Spitzenpolitiker - darunter die sozialistische Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royale und Premierminister Dominique de Villepin - hatten jüngst gefordert, dass die EZB sich politischen Entscheidungen fügen solle. Diese Äußerungen stehen in direktem Gegensatz zum EG-Vertrag, in dem die Unabhängigkeit der EZB von politischen Weisungen verankert ist. "Man täte gut daran, die bestehenden Regelungen zur EZB zu respektieren", sagte auch Frankreichs Präsident Jacques Chirac auf dem EU-Gipfel mit Blick auf die Äußerungen der französischen Politiker. - Von William Echikson und Adam Cohen, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 297 25 300, konjunktur.de@dowjones.com DJG/DJN/kth/ptt -0-

15.12.2006 - 15:57:46 UPDATE2: ProSieben soll mit SBS RTL in Europa den Rang ablaufen (NEU: Stellungnahmen aus der Telefonkonferenz, Details zum öffentlichen Übernahmeangebot, Aktienkurs) Von Archibald Preuschat Dow Jones Newswires MÜNCHEN (Dow Jones)--Die neuen Mehrheitseigner der ProSiebenSat.1 Media AG hegen ehrgeizige Pläne. Sie wollen schnellstmöglich die Senderkette in Unterföhring mit SBS Broadcasting verschmelzen, an der die Finanzinvestoren Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) und Permira die Mehrheit halten. Sie hatten im Bieterkampf um die Mehrheit an ProSiebenSat.1 den Zuschlag erhalten. Der so entstehende paneuropäische TV- und Medienkonzern soll von Unterföhring bei München gesteuert der zum Bertelsmann-Konzern gehörenden RTL Group den Rang ablaufen. "Wir haben das Ziel, die Nummer 1 in Europa zu werden", sagte Johannes Huth, der für das Europa-Geschäft zuständige Partner von KKR. Dazu soll die dann verschmolzene Kette über Akquisitionen in Wachstumsmärkten international expandieren. Auf die Finanzinvestoren, die eigenem Bekunden zufolge einen Anlagehorizont von fünf Jahren haben, wartet dennoch ein hartes Stück Arbeit. Denn weder in der Reichweite noch bei Umsatz und Ergebnis reichen auf Basis der 2005-er Zahlen ProSiebenSat.1 gemeinsam mit SBS bislang auch nur annähernd an die RTL Group heran. Eine fusionierte Senderkette ProSiebenSat.1 und SBS würde auf Basis der 2005er-Zahlen einen Umsatz von knapp 3 Mrd EUR erreichen, zu dem ProSiebenSat.1 zu zwei Dritteln beiträgt. Zum Vergleich: Die RTL Group meldete für 2005 einen Umsatz von 5,12 Mrd EUR und ein Nettoergebnis nach Minderheiten von 537 Mio EUR. Auch bei der Reichweite hinken die beiden Senderketten hinter Marktführer RTL hinterher. Er erreicht 172 Millionen europäischer TV-Haushalte, ProSiebenSat.1 und SBS zusammen 84 Millionen TV-Haushalte in Europa. Bevor die Verschmelzung in Angriff genommen werden kann, müssen die Kartellbehörden und Medienbehörden grünes Licht geben. Haim Saban rechnet mit einem Closing der Transaktion im ersten Quartal des kommenden Jahres. Permira und KKR zahlen rund 3,1 Mrd EUR für den 50,5%-Anteil an ProSiebenSat.1, was die Unterföhringer Senderkette mit 5,9 Mrd EUR bewertet. Vereinbart wurde, dass der Kaufpreis 28,7145 EUR je Stammaktie und 22,40 EUR je Vorzugsaktie beträgt. Der von den German Media Partners verkaufte Anteil umfasst 88% der Stammaktien und 13% der Vorzugsaktien. In den German Media Partners (GMP) haben die Saban Capital Group Inc, Alpine Equity Partners LP, Bain Capital Investors LLC, Hellman & Friedman LLC, Providence Equity Partners Inc, Putnam Investments LLC, Quadrangle Group LLC und Thomas H. Lee Partners LP ihre Anteile an ProSiebenSat.1 gebündelt. Der zweite Anlauf, die Mehrheit an der Senderkette abzustoßen, verlief damit erfolgreicher, als der erste Versuch aus dem Sommer 2005. Damals wollte die Axel Springer AG etwa 2,5 Mrd EUR zahlen, nämlich 23,37 EUR je Stammaktie und 14,11 EUR je Vorzugsaktie. Anfang des Jahres gab Springer die Übernahme auf wegen massiver Widerstände des Bundeskartellamtes und der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich auf. "Ich liebe die deutschen Kartellbehörden", sagte Saban in der Telefonkonferenz. Er und seine Mitinvestoren konnten so schließlich einen höheren Verkaufserlös erzielen. Das Investment in ProSiebenSat.1 von rund 900 Mio EUR, was auch eine Kapitalerhöhung einschließt, konnte letztlich mehr als verdreifacht werden. Ob die Finanzinvestoren beim zweiten Verkaufsanlauf tatsächlich dem höchsten Gebot den Vorzug gegeben haben, blieb nach der Telefonkonferenz aber offen. Saban wollte die Höhe der anderen Gebote "nicht kommentieren". Mit dem Deal vertraute Personen hatten am Donnerstag berichtet, nicht nur die Höhe des Gebots sondern auch das Konzept entscheidend gewesen sei. Um den Mehrheitsanteil bei ProSiebenSat.1 buhlten bis zuletzt auch die türkische Dogan Yayin Holding AS und ein Konsortium aus den Finanzinvestoren Apax Partners und Goldman Sachs Group Inc. Wie zuvor schon Springer müssen auch Permira und KKR den Inhaber der im Streubesitz befindlichen stimmrechtlosen Vorzugsaktien ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot machen. Es beläuft sich nach vorläufiger Berechnung auf 22,46 EUR und richtet dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Vorzugsaktien in den letzten drei Monaten vor Ankündigung des Übernahmeangebots. In der höheren Offerte als beim Springer-Übernahmeversuch spiegelt sich deutlich die positive Entwicklung von ProSiebenSat.1 wieder. Im Jahr 2005 hat ProSiebenSat.1 knapp 2 Mrd EUR umgesetzt und einen Überschuss von 221 Mio EUR erwirtschaftet, 2004 lag der Umsatz bei 1,84 Mrd EUR und der Überschuss bei 134 Mio EUR. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet ProSiebenSat.1 mit einer Umsatzsteigerung im Bereich von 5% bis 6%. Gelassen sehen Permira und KKR der Akzeptanz ihres Angebotes an die Inhaber der im Streubesitz befindlichen Vorzugsaktionäre entgegen. "Wir sind für alle Annahmequoten offen", sagte Götz Mäuser, Partner von Permira. Pläne für ein Delisting von ProSiebenSat.1 gebe es aber nicht. Unklar ist noch, wie sich die Axel Springer AG positioniert. Der Verlag hält auch nach dem gescheiterten Übernahmeversuch mit je 12% der Stamm- und der Vorzugsaktien noch 12% des Grundkapitals an der ProSiebenSat.1 Media AG. Springer will Angaben einer Sprecherin vom Donnerstag zufolge zunächst mit dem neuen Mehrheitsaktionär Gespräche führen. Die Aktie von ProSiebenSat.1 notiert gegen 15.50 Uhr um 0,6% höher bei 23,63 EUR. Webseiten: http://www.prosiebensat1.com http://www.lavena-angebot.de http://www.permira.de http://www.kkr.com http://www.sbsbroadcating.com -Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 138 72 18, archibald.preuschat@dowjones.com DJG/apr/nas

15.12.2006 - 15:51:36 US-Industrieproduktion steigt im November ... (zwei) Der Output an Verbrauchsgütern blieb im November auf Monatssicht unverändert, nachdem er im Oktober um 0,6% gesunken war. Ohne Berücksichtigung der Kfz-Produktion war die US-Erzeugung im November unverändert, nach einem Zuwachs von 0,2% im Oktober. Im High-Tech-Sektor wurde im November 2,2% (plus 1,8%) mehr produziert als im Vormonat, die darin enthaltene Halbleiterproduktion nahm um 2,6% zu. Webseite: www.federalreserve.gov DJG/hab/ptt -0-

15.12.2006 - 15:47:25 Bayer CropScience erwirbt in USA zwei Baumwollgeschäfte FRANKFURT (Dow Jones)--Der Bayer-Teilkonzern Bayer CropScience hat sein Baumwollgeschäft in den USA mit zwei kleineren Akquisitionen gestärkt. Das Unternehmen habe in zwei separaten Transaktionen die Assets von California Planting Cotton Seed Distributors (CPCSD), Bakersfield sowie von Reliance Genetics LLC in Harlingen für rund 20 Mio USD erworben, teilte Bayer am Freitag mit. CPCSD entwickelt, erzeugt und vertreibt besonders hochwertige Baumwollsaaten. Reliance Genetics betreibt ein spezielles Baumwollzuchtprogramm, das eine weitere Ergänzung der Produktpalette von Bayer CropScience darstellt und die Germplasm-Datenbank des Unternehmens erweitert. Bayer CropScience gehört zur Leverkusener Bayer AG. Webseite: http://www.bayer.de DJG/hoa/rio

15.12.2006 - 15:42:21 TABELLE/US-Industrieproduktion, Kapazitätsauslastung November === Industrieproduktion Kapazitäts- Index +/- % auslastung gg Vm gg Vj November 112,3 +0,2 +3,8 81,8 PROGNOSE +0,2 82,2 Oktober 112,1 0,0 81,8 September 112,1 -0,4 82,0 INDUSTRIEPRODUKTION aufgegliedert ohne Verarb. Langl. Konsum- Anlagen/ Materi- Ver- Berg- High-Tech Gewerbe Güter güter Ausrüst. alien sorger bau November +0,1 +0,3 +1,6 -0,1 +1,2 +0,2 -0,1 -0,2 Oktober -0,1 -0,5 -1,9 +0,1 +0,1 +0,1 +4,3 +0,4 September -0,6 -0,1 -1,1 -0,1 0,0 -0,4 -4,1 +0,9 KAPAZITÄTSAUSLASTUNG aufgegliedert Verarb. Langl. Primär- Automobile Konsum- Gewerbe Güter metalle und Teile güter Bergbau Versorger November 80,3 78,8 84,3 75,2 81,8 91,0 86,9 Oktober 80,3 78,6 83,5 72,6 81,9 91,3 87,2 September 81,8 79,3 87,8 75,2 82,4 91,0 83,7 - Vormonate wurden einer jährlichen Revision unterzogen - Kapazitätsauslastung in % - Quelle Daten: Federal Reserve - Webseite: http://www.federalreserve.gov Die nächsten Veröffentlichungstermine: 17.01.2007 - Dezember-Daten 15.02.2007 - Januar-Daten 16.03.2007 - Februar-Daten 17.04.2007 - März-Daten 16.05.2007 - April-Daten 15.06.2007 - Mai-Daten 17.07.2007 - Juni-Daten 15.08.2007 - Juli-Daten 14.09.2007 - August-Daten 16.10.2007 - September-Daten 16.11.2007 - Oktober-Daten 14.12.2007 - November-Daten === DJG/DJN/kth/ptt -0-

15.12.2006 - 15:40:20 TAGESVORSCHAU/18. Dezember 2006 - vorläufige Fassung === 10:00 DE/Bundesregierung, Nationaler IT-Gipfel, u.a. mit Rede von Bundeskanzlerin Merkel (14:35), Potsdam ***10:30 DE/Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA), Konjunkturprognose 2007/2008 11:00 EU/Eurostat, Handelsbilanz Oktober 12:00 DE/Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Dezember, Frankfurt ***14:30 US/Leistungsbilanz 3Q PROGNOSE: -225,0 Mrd USD zuvor: -218,4 Mrd USD ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender 19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - EU/Kommission, Quartalsbericht zur Wirtschaftslage in der Eurozone, Brüssel *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Serono SA durch Merck KGaA, Brüssel *** - AT/OPEC, Ölmarkt-Monatsbericht, Wien - AT/Austrian Airlines AG (AUA), Verkehrszahlen November, Wien *** - US/Oracle Corp, Ergebnis 2Q (PROGNOSE: 0,22), Redwood City - DE/Deutsche Börse AG, Index-Änderungen, Frankfurt - Am Berichtstag werden folgende Index-Änderungen wirksam: Index Neuaufnahme Ausgeschieden MDAX Gagfah Holding AG Fielmann AG SDAX Fielmann AG Masterflex AG TAG Tegernsee Immobilien Centrotec Sustainable AG und Beteiligungs-AG - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit - PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call, bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD === DJG/gla -0-

15.12.2006 - 15:33:12 US-Industrieproduktion steigt im November um 0,2% WASHINGTON (Dow Jones)--Die Industrieproduktion in den USA ist im November um 0,2% gegenüber dem Vormonat gestiegen gestiegen. Zugleich blieb die Kapazitätsauslastung unverändert bei 81,8%, wie die Federal Reserve am Freitag weiter mitteilte. Im Vorfeld hatten Ökonomen einen Anstieg der Produktion um 0,2% prognostiziert, für die Kapazitätsauslastung war ein Wert von 82,2% vorhergesagt worden; Basis dieser Prognose war ein vorläufiger Oktober-Wert von 82,0%. Im Vormonat war die Industrieproduktion nach revidierter Berechnung unverändert geblieben, vorläufig war ein Anstieg um 0,2% gemeldet worden. Im verarbeitenden Gewerbe wurde im November ein Produktionsplus von 0,3% (Oktober: minus 0,5%) auf Monatssicht verzeichnet. Die Fertigung von langlebigen Gütern in diesem Bereich stieg um 0,7% (minus 0,6%), der Output an Kfz und Kfz-Teilen nahm um 3,7% (minus 3,4%) zu. Die Erzeugung von Investitionsgütern stieg um 1,2% (minus 0,1%). Bei den Versorgern ergab sich den Angaben zufolge ein Rückgang von 0,1% (plus 4,3%). DJG/DJN/hab/ptt -0-

15.12.2006 - 15:24:55 Fraport räumt Lufthansa bei Klage keine Erfolgschance ein FRANKFURT (Dow Jones)--Die Fraport AG geht nach den Worten ihres Vorstandsvorsitzenden Wilhelm Bender nicht von einem Erfolg der Klage der Deutschen Lufthansa gegen den Flughafenbetreiber Frankfurt-Hahn aus. Das sagte Bender am Freitag in Frankfurt. Die Lufthansa klagt gegen den Betreiber des Flughafens Frankfurt-Hahn wegen der Gewährung vermeintlich unzulässiger staatlicher Beihilfen für den Billigflieger Ryanair. An der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH sind die Länder Hessen und Rheinland-Pfalz direkt mit je 17,5% als Anteilseigner beteiligt. Die übrigen 65% sind im Besitz der Fraport. Lufthansa will mit der Klage vor dem Landgericht Bad Kreuznach erreichen, dass Beihilfen künftig offen gelegt werden müssen. Zum anderen geht es um knapp 2,7 Mio EUR Flughafenentgelte die Ryanair zu Unrecht erlassen worden sein sollen. Sollte der Klage stattgegeben werden, so Bender, würde Frankfurt-Hahn "einige Millionen Euro" von Ryanair gezahlt bekommen. Für Fraport und Frankfurt-Hahn sei das Risiko dieser Klage daher "überschaubar". Eine Belastung des Verhältnisses zwischen Fraport und der Lufthansa sieht Bender in Folge der juristischen Auseinandersetzung nicht. Webseite: http://www.fraport.de/ DJG/abe/rio

15.12.2006 - 15:06:42 US-Anleihen starten mit Preisdaten fester NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Anleihen sind am Freitag mit der unerwartet stabilen Preisentwicklung in den USA fester in den Handel in New York gestartet. Gegen 14.58 Uhr MEZ steigen zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% um 21/32 auf 100-27/32 und rentieren mit 4,52%. Der mit 4,50% verzinste Longbond steigt um 32/32 auf 97-19/32 und rentiert mit 4,65%. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, blieben die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat unverändert. Ökonomen hatten mit einem Anstieg um 0,2% gerechnet. Die um die häufig volatilen Bestandteile Energie und Nahrungsmittel bereinigte Kernrate blieb im November ebenfalls unverändert DJG/rso

15.12.2006 - 15:01:03 WOCHENVORSCHAU/52. Kalenderwoche - Termine vom 25. bis 29. Dezember - === M O N T A G, 25. Dezember: - AT/CH/CZ/DE/ES/FR/GB/HK/HU/IT/NL/PL/SG/US/Feiertag ("1. Weihnachtsfeiertag"), Börsen geschlossen D I E N S T A G, 26. Dezember: 00:30 JP/Arbeitsmarktdaten November 00:30 JP/Verbraucherpreise Großraum Tokio Dezember, landesweit November 19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel - AT/CH/CZ/DE/ES/FR/GB/HK/HU/IT/NL/PL/Feiertag ("2. Weihnachtsfeiertag"), Börsen geschlossen M I T T W O C H, 27. Dezember: 00:50 JP/Einzelhandelsumsatz November ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender ***16:00 US/Neubauverkäufe November ***19:00 US/Treasury, Auktion zweijähriger Notes D O N N E R S T A G, 28. Dezember: 00:50 JP/Industrieproduktion November (vorläufig) 07:30 AT/Immofinanz ImmobilienAnlagen AG, Ergebnis 1H (09:30 PK), Wien ***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender ***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche) 15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven ***16:00 US/Index des Verbrauchervertrauens Dezember ***16:00 US/Index Einkaufsmanager Chicago Dezember ***16:00 US/Verkauf bestehender Häuser November ***16:30 US/DoE, Rohöllagerbestände (Woche) ***19:00 US/Treasury, Auktion fünfjähriger Notes F R E I T A G, 29. Dezember: ***08:10 DE/GfK-Konsumklimaindikator Januar ***08:45 FR/Arbeitsmarktdaten November ***09:00 ES/HVPI Dezember ***10:00 EU/EZB, Geldmenge M3 November ***10:00 IT/Erzeugerpreise November 10:30 AT/BA-CA, Einkaufsmanagerindex Dezember - AT/Börse geschlossen - JP/GB/HU/US/Verkürzter Handel an den Börsen Tokio, London und Budapest (bis 13:30) und am US-Anleihemarkt (bis 20:00) - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit === DJG/gla -0-

15.12.2006 - 14:59:37 WOCHENVORSCHAU/51. Kalenderwoche - Termine vom 18. bis 22. Dezember - === M O N T A G, 18. Dezember: 10:00 DE/Bundesregierung, Nationaler IT-Gipfel, u.a. mit Rede von Bundeskanzlerin Merkel (14:35), Potsdam ***10:30 DE/Hamburgisches Welt-Wirtschafts-Archiv (HWWA), Konjunkturprognose 2007/2008 11:00 EU/Eurostat, Handelsbilanz Oktober 12:00 DE/Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Dezember, Frankfurt ***14:30 US/Leistungsbilanz 3Q ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender 19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - EU/Kommission, Quartalsbericht zur Wirtschaftslage in der Eurozone, Brüssel *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Serono SA durch Merck KGaA, Brüssel *** - AT/OPEC, Ölmarkt-Monatsbericht, Wien - AT/Austrian Airlines AG (AUA), Verkehrszahlen November, Wien *** - US/Oracle Corp, Ergebnis 2Q (PROGNOSE: 0,22), Redwood City - DE/Deutsche Börse AG, Index-Änderungen, Frankfurt - Am Berichtstag werden folgende Index-Änderungen wirksam: Index Neuaufnahme Ausgeschieden MDAX Gagfah Holding AG Fielmann AG SDAX Fielmann AG Masterflex AG TAG Tegernsee Immobilien Centrotec Sustainable AG und Beteiligungs-AG D I E N S T A G, 19. Dezember: ***07:00 JP/BoJ, Monatsbericht Dezember ***07:30 DE/Norddeutsche Affinerie AG, Jahresergebnis, Hamburg ***08:00 DE/Destatis, Erzeugerpreise November ***08:00 DE/Nordex AG, Unternehmensprojektionen für das Geschäftsjahr 2007 (15:00 Conference Call), Norderstedt ***10:00 DE/ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Geschäftsklimaindex Dezember ***10:00 DE/ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Geschäftsklimaindex Dienstleistungen Dezember 10:00 DE/Altana AG, ao HV zum Verkauf des Pharmageschäfts an Nycomed (bis 20.12.), Frankfurt ***10:30 DE/Rofin-Sinar Technologies Inc, BI-PK, Hamburg ***11:00 NL/Euronext NV, ao HV zur geplanten Fusion mit der NYSE Group Inc, Amsterdam ***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender ***14:30 US/Erzeugerpreise November ***14:30 US/Baubeginne/-genehmigungen November 15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Langfrist-Refi-Tender Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - JP/BoJ, Ergebnis der Sitzung des Geldpolitischen Rats, Tokio *** - US/Morgan Stanley, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 1,77), New York - FI/Bundeskanzlerin Merkel und finnischer Ministerpräsident Vanhanen, Treffen anlässlich der "Stabübergabe" der finnischen an die deutsche EU-Ratspräsidentschaft, Helsinki (A) M I T T W O C H, 20. Dezember: 08:00 DE/Destatis, Auftragseingang Bauhauptgewerbe Oktober ***09:30 EU/Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments, Anhörung von EZB-Präsident Trichet, Brüssel ***10:00 DE/Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), PG zum Jahresabschluss, Frankfurt ***10:30 GB/BoE, Protokoll der Sitzung des Geldpolitischen Rats vom 6./7. Dezember, London 10:30 GB/Nettomittelaufnahme der öffentlichen Hand November 11:00 DE/Verband der Internationalen Kraftfahrzeug- hersteller (VDIK), Jahres-PK, Frankfurt ***11:15 EU/EZB, Zuteilung Langfrist-Refi-Tender ***14:00 US/NYSE Group Inc, ao HV zur geplanten Fusion mit der Euronext NV, New York ***15:00 BE/Geschäftsklimaindex Dezember ***16:30 US/DoE, Rohöllagerbestände (Woche) 22:15 US/Nike Inc, Ergebnis 2Q (PROGNOSE: 1,12), Beaverton Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/DaimlerChrysler AG, AR-Sitzung zum Dreijahresplan, Stuttgart *** - DE/Escada AG, Jahresergebnis, Aschheim - DE/Staatsanwaltschaft München I, voraussichtlich Mitteilung zum Stand der Ermittlungen in der Siemens-Finanzaffäre *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Scania AB durch MAN AG, Brüssel *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Aer Lingus Group plc durch Ryanair Holdings plc, Brüssel - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Techem AG durch MEIF II Energie Beteiligungen GmbH & Co KG, Brüssel - EU/Kommission, Vorlage eines Richtlinienentwurfs zur Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel, Brüssel - US/FedEx Corp, Ergebnis 2Q (PROGNOSE: 1,75), Memphis - US/Semiconductor Equipment and Materials International (SEMI), Book-to-Bill-Ratio November D O N N E R S T A G, 21. Dezember: 00:50 JP/Index der gesamtwirtschaftlichen Aktivität Oktober 00:50 JP/Handelsbilanz November 08:00 DE/Bundesfinanzministerium, Monatsbericht Dezember, Berlin ***09:30 IT/Verbrauchervertrauen Dezember 10:00 IT/Handelsbilanz ohne EU-Länder November ***10:30 GB/BIP 3Q (3. Veröffentlichung) ***11:00 IT/Einzelhandelsumsatz Oktober 12:00 AT/Österreichisches Institut für Wirtschafts- forschung (WIFO), Konjunkturprognose 4Q ***14:30 US/BIP 3Q (3. Veröffentlichung) ***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche) ***15:00 EU/CEPR, EuroCOIN-Indikator November ***16:00 US/Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) November ***16:00 US/Index der Frühindikatoren November ***18:00 US/Philadelphia-Fed-Index Dezember Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: - EU/EZB, Sitzung des Rats ohne zinspolitische Entscheidung, Frankfurt (A) F R E I T A G, 22. Dezember: 06:00 JP/BoJ, Protokoll der geldpolitischen Sitzungen vom 31. Oktober und 15./16. November, Tokio ***08:00 DE/Destatis, Import- und Exportpreise November 08:00 EU/Acea, Nfz-Neuzulassungen Westeuropa November ***08:40 FR/BIP 3Q (3. Veröffentlichung) ***08:45 FR/Geschäftsklimaindex Verarbeitender Sektor Dezember ***08:50 FR/Privater Verbrauch (Käufe industrieller Güter) November ***08:50 FR/Erzeugerpreise November ***09:30 IT/Geschäftsklimaindex Dezember ***10:00 EU/EZB, Leistungsbilanz Oktober ***11:00 EU/Eurostat, Auftragseingang in der Industrie Oktober ***14:30 US/Persönliche Ausgaben und Einkommen November ***14:30 US/Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter November ***16:00 US/Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan Dezember (2. Umfrage) Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/aovo Touristik AG, Erstnotiz im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse *** - DE/Destatis, voraussichtlich Verbraucherpreise Dezember (vorläufig) *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Kion Group durch Goldman Sachs Group Inc und Kohlberg Kravis Roberts & Co L.P., Brüssel - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Budapest Airport Rt. durch Hochtief Airport GmbH und Caisse de Depot et Placement du Quebec, Brüssel - GB/US/Verkürzter Handel an der Londoner Börse (bis 13:30) und am US-Anleihemarkt (bis 20:00) - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit - PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call, bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD === DJG/gla -0-

15.12.2006 - 14:55:17 US/Verbraucherpreise steigen im November nicht (zwei) Ausschlaggebend für die gedämpfte Inflationsentwicklung waren die Rückgänge bei Nahrungsmittel- und Energiepreisen. Ungerundet betrug die monatliche Teuerung 0,048%, nach 0,096% im Oktober. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise in der Gesamtrate um 2,0%. In der Kernrate ergab sich ein Zuwachs von 2,6%. Im Vormonat war ein Plus von 1,3% in der Gesamt- und 2,7% in der Kernrate gemeldet worden. Webseite: www.bls.gov DJG/DJN/hab/kth -0-

15.12.2006 - 14:45:30 EUREX/Renten-Futures ziehen im Verlauf an FRANKFURT (Dow Jones)--Die Terminkontrakte am deutschen Rentenmarkt ziehen am Freitag im Verlauf des Nachmittaggeschäfts an. Der März-Future steigt gegen 14.35 Uhr um 25 Ticks auf 117,29% und steht nur knapp unter dem Tageshoch von 117,33%. Händler meinen, die stabilen US-Verbraucherpreise hätten dem Bund am Nachmittag einen günstigen Impuls gegeben und den Bund-Future auf Tageshoch getrieben. Am Mittag hatte das Tagestief bei 117,43% gelegen. Der Bobl legt um 12 Ticks auf 109,61% zu. Nun könnte der Bund-Future die Abwärtstrendlinie bei 117,85% testen, heißt es im Markt. Darüber verbessere sich die technische Situation mit Ziel 118,20%. Unterstützt sei der Bund-Future beim Tagestief, das bei 107,03% liegt. DJG/hru/rso

15.12.2006 - 14:43:31 TABELLE/US-Verbraucherpreise November === CPI Veränderung CPI Veränderung gg Vm gg Vj (Kern) gg Vm gg Vj nsb sb nsb nsb sb nsb November 201,5 0,0 +2,0 207,6 0,0 +2,6 PROGNOSE +0,2 +0,2 Oktober 201,8 -0,5 +1,3 207,8 +0,1 +2,7 September 202,9 -0,5 +2,1 207,2 +0,2 +2,9 August 203,9 +0,2 +3,8 206,7 +0,2 +2,8 Juli 203,5 +0,4 +4,1 206,2 +0,2 +2,7 Juni 202,9 +0,2 +4,3 205,9 +0,3 +2,6 Mai 202,5 +0,4 +4,2 205,7 +0,3 +2,4 April 201,5 +0,6 +3,5 205,5 +0,3 +2,3 März 199,8 +0,4 +3,4 204,9 +0,3 +2,1 Februar 198,7 +0,1 +3,6 203,6 +0,1 +2,1 Januar 198,3 +0,7 +4,0 202,6 +0,2 +2,1 2005 Dezember 196,8 -0,1 +3,4 202,1 +0,1 +2,2 November 197,6 -0,7 +3,5 202,3 +0,2 +2,1 Lebens- Woh- Klei- Trans- Gesund- Frei- Bild./ Energie mittel nen dung port heit zeit Komm. November -0,1 +0,4 -0,3 -0,9 +0,2 +0,1 -0,2 -0,2 Oktober +0,3 0,0 -0,7 -3,1 +0,3 0,0 +0,2 -7,0 September +0,4 +0,3 +0,6 -4,1 +0,3 0,0 +0,1 -7,2 August +0,3 +0,2 +0,9 +0,2 +0,4 -0,1 +0,3 +0,3 Juli +0,2 +0,3 -1,2 +1,6 +0,2 +0,3 +0,3 +2,9 Juni +0,3 +0,2 0,0 -0,2 +0,3 +0,1 +0,3 -0,9 Mai +0,2 +0,3 +0,2 +1,5 +0,3 +0,2 0,0 +2,4 April 0,0 +0,1 +0,6 +2,4 +0,4 +0,3 +0,3 +3,9 März +0,1 +0,2 +1,0 +0,9 +0,4 +0,4 +0,2 +1,3 Februar +0,2 +0,1 -1,0 -0,2 +0,5 +0,1 +0,2 -1,2 Januar +0,5 +0,5 +0,3 +1,8 +0,1 0,0 +0,4 +5,0 - Veränderungen in % - sb = saisonbereinigt, nsb = nicht saisonbereinigt - Index 1982-84 = 100 - Bild./Komm. = Bildung und Kommunikation - Quelle Daten: US-Arbeitsministerium - Webseite: http://www.bls.gov Die nächsten Veröffentlichungstermine: 18.01.2007 - Dezember-Daten 21.02.2007 - Januar-Daten 16.03.2007 - Februar-Daten 17.04.2007 - März-Daten 15.05.2007 - April-Daten 15.06.2007 - Mai-Daten 18.07.2007 - Juni-Daten 15.08.2007 - Juli-Daten 19.09.2007 - August-Daten 17.10.2007 - September-Daten 15.11.2007 - Oktober-Daten 14.12.2007 - November-Daten 16.01.2008 - Dezember-Daten === DJG/DJN/kth -0-

15.12.2006 - 14:36:34 US/Verbraucherpreise steigen im November nicht WASHINGTON (Dow Jones)--Das Inflationsgeschehen in den USA hat sich im November moderater dargestellt als erwartet. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag mitteilte, blieben die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat unverändert. Ökonomen hatten im Vorfeld mit einem Anstieg von 0,2% gerechnet. Im Vormonat hatten die Lebenshaltungskosten um 0,5% nachgegeben. Die um die häufig volatilen Bestandteile Energie und Nahrungsmittel bereinigte Kernrate blieb im November ebenfalls unverändert, auch hier hatten Volkswirte einen Anstieg von 0,2% erwartet. Im Oktober war eine Zunahme der Kernrate um 0,1% verzeichnet worden. DJG/DJN/hab -0-

15.12.2006 - 14:28:25 Bilfinger übernimmt Sanierung und Neubau von 8 Schulen in Halle DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Bilfinger Berger AG übernimmt im Rahmen einer Public Private Partnership (PPP) die Sanierung und den Neubau von insgesamt acht Schulen in Halle an der Saale. Der Konzern werde zusammen mit regionalen Partnern insgesamt elf Gebäude finanzieren, planen, erstellen und über einen Zietraum von 25 Jahren betreiben, gab das Mannheimer Bauunternehmen am Freitag bekannt. Das Projekt habe ein Investitionsvolumen von 45 Mio EUR. Die ersten Schulen sollen im August 2008 ihren Betrieb aufnehmen. Webseite: http://www.bilfingerberger.de/ DJG/hei/rio

15.12.2006 - 14:27:32 Lufthansa zielt mit Klage gegen Hahn auf "fairen Wettbewerb" FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt, will mit ihrer Klage gegen den Flughafen Frankfurt-Hahn faire Wettbewerbsbedingungen erreichen. Staatliche Beihilfen sollen vor einer Auszahlung künftig erst von der Europäischen Union gebilligt werden, sagte Lufthansa-Sprecher Stefan Schaffrath am Freitag Dow Jones Newswires auf Anfrage. Damit solle mehr Transparenz geschaffen werden. Lufthansa hat vor dem Landgericht Bad Kreuznach Klage gegen den Flughafen-Betreiber eingelegt, wie das Gericht gegen Mittag bekannt gab. Der Carrier ist der Ansicht, dass der Flughafen dem Billigflieger Ryanair unzulässige staatliche Beihilfen gewährt hat. Diese seien in Form von Marketing-Support-Mitteln und reduzierten Flughafenentgelten in den Jahren 2002 bis 2006 gezahlt worden, sagte der Sprecher. Lufthansa wolle nun erreichen, dass Ryanair diese Gelder zurückzahle. Webseite: http://www.lufthansa.de/ -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires; +49 (0)40 - 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/rio -0-

15.12.2006 - 14:15:43 BÖRSEN-AUSBLICK/DAX zwischen Verfall und Window-Dressing FRANKFURT (Dow Jones)--Einige Tage zum Durchatmen deuten sich für die kommende Woche am deutschen Aktienmarkt an. Am Montag müssen noch die Nachwehen des Verfalls durchgestanden werden, dann dürften viele institutionelle Anleger die Bücher schließen und auf die Sicherung ihrer jeweiligen Jahresbilanz bedacht sein. Die Liquidität dürfte vor dem langen Weihnachtswochenende stetig abnehmen, glauben Händler. Die dünnen Umsätze dürften dann "zwischen den Tagen", also in der übernächsten Woche, zur gezielten Performance-Verbesserung eingesetzt werden, dem so genannten "Window-Dressing". Im Blickpunkt stehen hier besonders die Gewinner und Verlierer aus der zweiten und dritten Reihe. Nach den starken Gewinnen mit einem DAX-Plus von fast 6% seit vorletztem Freitag könnte nun zunächst Konsolidierung angesagt sein, heißt es im Handel mit Blick auf die nächste Woche. Marktteilnehmer meinen, ein paar Gewinnmitnahmen vor dem langen Weihnachtswochenende sollten den Markt nicht überraschen. Eine Seitwärtsbewegung oder leicht fallende Kurse könnten die technisch überkaufte Lage bereinigen und die Grundlage für weitere Aufwärtsschübe zwischen den Jahren und im Januar legen. Erfahrungsgemäß ist die Chance für Aktiengewinne bis Mitte Januar und darüber hinaus bis Ende März gut, wobei auf mittlere Sicht auch stärkere Zwischen-Korrekturen einkalkuliert werden sollten. Die meisten Investmenthäuser sehen den DAX zum Ende des kommenden Jahres bei 7.000 Punkten oder leicht darüber, wobei sie überwiegend ein mageres erstes und ein gutes zweites Halbjahr erwarten. Sie legen dabei die US-Indizes auf die Konjunkturverläufe und rechnen damit, dass das Platzen der US-Immobilienblase im ersten Halbjahr die US-Konjunktur in eine Delle drückt. Zinssenkungen der US-Notenbank sollen dann im Jahresverlauf die Konjunktur wieder anschieben. Zunächst sollten Anleger aber daran denken, dass der Aufschwung des US-Aktienmarkts die Vermögensverluste vom Immobilienmarkt zumindest teilweise ausgleicht. Sollte sich die US-Wirtschaft deshalb nicht oder nur geringfügig abschwächen und der Arbeitsmarkt angespannt bleiben, könnte die US-Notenbank weiterhin eher die Inflationsgefahren betonen. Sogar eine weitere Leitzinserhöhung ist dann nicht ausgeschlossen, womit die Szenarien für die Aktienmärkte im kommenden Jahr erheblich durcheinander gewirbelt werden könnten. Dasselbe gilt für den Fall eines "hard landings" der US-Wirtschaft. Ein "hard landing" der US-Wirtschaft gilt zwar als unwahrscheinlich, sollte aber nicht ausgeschlossen werden. Ein Rückzug der US-Truppen aus dem Irak könnte nicht nur die Autorität der USA weltweit untergraben und im Endeffekt sogar einen Niedergang der derzeit einzigen Weltmacht einleiten, er könnte auch die Instabilität in der gesamten Region erhöhen, mit unkalkulierbaren Folgen. Stark steigende Ölpreise wären dann sehr wahrscheinlich. Zunächst werden die Marktteilnehmer Erkenntnisse über den Zustand der Welt- und US-Wirtschaft aber weiter aus den Fundamentaldaten ziehen. Am Montag stehen Daten zur US-Leistungsbilanz auf der Agenda, am Dienstag US-Erzeugerpreise und Daten zum US-Immobilienmarkt. Am Donnerstag stehen US-Frühindikatoren sowie die Konjunkturindizes der Chicago Fed und der Phili-Fed zur Veröffentlichung an, am Freitag der Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter sowie der Index zur Verbraucherstimmung der Universität Michigan. Ab Montag werden Gagfah im MDAX vertreten sein statt Fielmann, die den Abstieg in den SDAX bisher erstaunlich gut weggesteckt haben. Am Dienstag veröffentlicht die Norddeutsche Affinerie ihr Jahresergebnis. Das Quartalsergebnis von Oracle am Montagabend könnte auch SAP beeinflussen, das Gleiche gilt für das Ergebnis von Nike am Mittwochabend und für adidas. -Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 217, herbert.rude@dowjones.com DJG/hru/mod/gos

15.12.2006 - 14:07:14 SK/Notenbank: Krone-Aufwertung mithilfe der EZB zu stoppen BRATISLAVA (Dow Jones)--Die starke Aufwertung der Krone könnte nach Ansicht des Gouverneurs der slowakischen Notenbank durch ein gemeinsames Vorgehen mit der Europäischen Zentralbank (EZB) gebremst werden. Wie der Gouverneur Ivan Sramko Freitag am Rande einer Konferenz in Warschau sagte, ist seiner Ansicht nach eine Lösung innerhalb des Europäische Wechselkursmechanismus II (ERM II) möglich oder - wenn nötig - mithilfe der EZB. Die EZB-Satzung räumt die Möglichkeit ein, unter bestimmten Bedingungen nationale Notenbanken kurzfristig Mittel zur Verfügung zu stellen, damit diese ihre Währungen stabilisieren können. "Die EZB würde uns helfen, wenn es erforderlich ist", sagte Sramko. Die Äußerungen deuten eine Intervention seitens der slowakischen Zentralbank an. Der Krone hat seit Anfang August um 8,5% gegenüber dem Euro aufgewertet. Webseite: www.nbs.sk -Von David McQuaid, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 297 25 300, konjunktur.de@dowjones.com DJG/DJN/kth/hab -0-

15.12.2006 - 14:03:23 EU wird Deutschland wegen Telekommunikationsgesetz verklagen BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Union wird Deutschland verklagen, sobald die am Freitag vom Bundesrat gebilligte Neufassung des Telekommunikationsgesetzes in Kraft tritt. Die Novelle ermöglicht der Deutschen Telekom AG eine weitgehende Regulierungsfreistellung für ihr teures neues Hochgeschwindigkeits-Internet. Dieser Passus wird von der EU nicht akzeptiert. Kommissionssprecher Martin Selmayr sagte am Freitag, wenn die Novelle in Kraft trete, werde die EU dagegen vorgehen. "Das könnte schon im Mai sein", sagte er. Der Bund ist mit 14,83% direkt an der Deutschen Telekom beteiligt, weitere 16,87% hält er indirekt über die staatliche KfW Bankengruppe. Im Jahr 2003 hatte die EU festgelegt, dass marktdominante Telekomanbieter ihr Netz für Wettbewerber öffnen müssen. Mit der Neufassung des Telekommunikationsgesetzes hat die Telekom jedoch einen Schutz für den bis zu 50 Mrd EUR teuren Ausbau ihres VDSL-Hochgeschwindigkeitsnetzes bekommen. Proteste der EU vermochten weder die Regierungskoalition noch die Länderkammer zu beeindrucken. Webseite: http://www.ec.europa.eu DJG/DJN/rio

15.12.2006 - 14:01:23 EZB/Constancio: Euroraum-Teuerung unter Kontrolle und stabil LISSABON (Dow Jones)--Der Gouverneur der portugiesischen Zentralbank, Vitor Constancio, ist über die Inflationslage im Euroraum offenbar nicht besonders beunruhigt. Der Preisauftrieb in der Eurozone sei stabil und unter Kontrolle, sagte Constancio am Freitag am Rande einer Konferenz. Seine Äußerung sticht damit etwas von Wortmeldungen anderer Mitglieder des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) ab, die zuletzt stets die Aufwärtsrisiken für die Inflation betont hatten. Eurostat hatte am Vormittag gemeldet, dass die Verbraucherpreise im Euroraum im November auf Jahressicht um 1,9% gestiegen sind, was gerade noch der Preisstabilitätsdefinition der EZB von "unter, aber nahe 2%" entspricht. Constancio sagte weiter, die EZB habe keinen "mittelfristigen Plan" für eine weitere Erhöhung der Leitzinsen. Jürgen Stark vom EZB-Direktorium und der Präsident der Oesterreichischen Nationalbank, Klaus Liebscher, hatten erst kürzlich betont, es wäre falsch, davon auszugehen, dass die EZB ihren Zinserhöhungszyklus bereits beendet habe. Die EZB hat ihren Refinanzierungssatz in der vergangenen Woche um 25 Basispunkte auf 3,50% angehoben; es war die sechste Zinserhöhung seit Dezember 2005. An den Märkten wird eine weitere Straffung um einen viertel Prozentpunkt spätestens im März erwartet. DJG/DJN/hab/ptt -0-

15.12.2006 - 13:40:16 AerCap bestellt 20 Airbus-Maschinen vom Typ A330-200 BLAGNAC (Dow Jones)--Das Leasingunternehmen AerCap hat bei Airbus 20 Großraumpassagierflugzeuge des Typs A330-200 fest in Auftrag gegeben. Das teilte der Flugzeughersteller am Freitag mit. Finanzielle Details nannte Airbus dabei nicht. AerCap mit Sitz in den Niederlanden ist ein integriertes globales Luftfahrtunternehmen mit marktführender Position im Flugzeug- und Triebwerk-Leasing, Handel und Teileverkauf. Die Gesellschaft erteilte 1999 ihre erste Bestellung über 32 Airbus-Flugzeuge der A320-Familie. Daran schloss sich im Dezember 2005 ein großer Folgeauftrag über 70 Flugzeuge der A320-Familie an, der über ein Joint Venture von AerCap mit LoadAir vergeben wurde. Webseite: http://www.airbus.com/ DJG/nas/rio

15.12.2006 - 13:38:40 BMWi rechnet für 4Q wieder mit leichtem Anstieg der Produktion BERLIN (Dow Jones)--Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) erwartet im vierten Quartal nach den Rückgängen der Erzeugung im Produzierenden Gewerbe im September und Oktober für das vierte Quartal des laufenden Jahres wieder einen leichten Anstieg. Die Auftragsbücher seien weiterhin gut gefüllt und das Geschäftsklima habe sich zuletzt als gefestigt erwiesen, heißt es im aktuellen am Freitag in Berlin veröffentlichten BMWi-Bericht zur wirtschaftlichen Lage in Deutschland im Dezember 2006. "Die Erzeugung des Produzierenden Gewerbes sollte sich somit im Verlauf des vierten Quartals wieder etwas erhöhen, zumal bis zum Jahresende im Bauhauptgewerbe durch die milde Witterung sowie durch Vorzieheffekte noch kräftige Impulse zu erwarten sind", heißt es im Bericht weiter. Insgesamt befinde sich die deutsche Wirtschaft in einem robusten Aufschwung. "Die konjunkturelle Grunddynamik erscheint mittlerweile so gefestigt, dass die fiskalisch bedingte Dämpfung der Binnennachfrage ab dem Jahreswechsel relativ zügig überwunden werden dürfte", schreiben die BMWi-Konjunkturexperten. Zum Jahreswechsel rechnet das BMWi jedoch damit, dass sich die von der Binnennachfrage ausgehenden dämpfenden Effekte der Erhöhung der Mehrwertsteuer bemerkbar machen. Gerade die wieder steigenden Geschäftserwartungen der Unternehmen signalisierten aber, dass die Auswirkungen von den Industrieunternehmen nicht als so durchschlagend und vor allem nicht als nachhaltig eingeschätzt würden. Für die Entwicklung des privaten Konsums ab dem Jahreswechsel zeichnen die Konjunkturindikatoren aus BMWi-Sicht "allerdings ein eher zurückhaltendes Bild". Beim Außenhandel dürfte sich die in der Tendenz zu beobachtende deutliche Aufwärtsentwicklung der Ein- und Ausfuhren bis zum Jahresende fortsetzen. Deutschland werde voraussichtlich zum vierten Mal in Folge Exportweltmeister bei den Warenexporten werden. "Das robuste weltwirtschaftliche Wachstum und die hohe preisliche und qualitative Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Exportwirtschaft sind auch angesichts eines etwas stärkeren Euro gute Voraussetzungen für weitere Impulse aus dem Außenhandel", heißt es im BMWi-Bericht. Mit der vermutlich weiter zunehmenden Binnennachfrage im vierten Quartal, aber auch aufgrund des Importgehalts der deutschen Ausfuhren dürften die Wareneinfuhren in den kommenden Monaten ebenfalls weiter steigen. Die Belebung des Arbeitsmarktes setzt sich nach BMWi-Einschätzung fort. Diese Entwicklung stütze sich auf den "soliden konjunkturellen Aufschwung". Dabei gehe der Aufbau der Beschäftigung im Inland schon im gesamten Jahresverlauf vor allem von der Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung aus. Die Lage habe sich mittlerweile in den meisten Wirtschaftsbereichen verbessert. Die milde Witterung habe sich zudem positiv auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt. Das Preisklima auf der Verbraucherstufe ist laut BMWi weiterhin ruhig. Webseite: www.bmwi.de -Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, beate.preuschoff@dowjones.com DJG/bep/hab -0-

15.12.2006 - 12:58:42 Entscheidung über EADS-Geschäft erst im Januar - Kreise BERLIN (Dow Jones)--Die Entscheidung über den Verkauf von EADS-Anteilen der DaimlerChrysler AG wird nach Angaben einer mit den Vorgängen vertrauten Person im Januar erfolgen. Entgegen Berichten, wonach bereits vor Weihnachten ein Ergebnis erzielt werde, sagte die mit den Vorgängen vertraute Person Dow Jones Newswires am Freitag: "Die Entscheidung über den Einstieg wird erst im Januar getroffen; es gibt aber keine grundsätzlichen Zweifel an einer Einigung." Alle Beteiligten seien zuversichtlich, dass es zum Abschluss komme. "Die Klärung juristischer Detailfragen zieht sich jedoch bis in den Januar hinein", sagte die mit den Vorgängen vertraute Person weiter. Das "Handelsblatt" hatte in seiner Freitagsausgabe berichtet, dass sich die Verhandlungsführer von Commerzbank, Deutscher Bank, Goldman Sachs und der KfW-Bankengruppe mit dem Wirtschaftsabteilungsleiter im Bundeskanzleramt, Jens Weidmann, darauf verständigt hätten, dass der Daimler-Anteil durch eine Derivate-Konstruktion faktisch in stimmrechtslose Vorzugsaktien umgewandelt werde. Die Laufzeit solle etwa vier Jahre betragen, Daimler behalte während dieser Zeit weiter alle Stimmrechte, berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf Informationen aus dem Kreis der federführenden Banken. Vorteil dieser Lösung sei, dass die Aktien nach Ablauf dieser Zeit wieder an Daimler zurückgingen, wobei die Investoren von einer positiven Kursentwicklung und überdurchschnittlichen Renditen profitierten. Die Banken rechnen mit einer Verzinsung von deutlich über 4%. Derzeit arbeiteten mehrere Anwaltskanzleien an der Prüfung der Verträge für das Finanzkonstrukt. Außerdem solle die Lösung auch mit den französischen EADS-Aktionären abgestimmt werden, meldete das "Handelsblatt" weiter. -Von Andreas Thomas und Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 410, berlin.de@dowjones.com DJG/aat/bep/roa

15.12.2006 - 12:53:46 TUI: Noch nicht über Goodwill-Abschreibung in Touristik entschieden HAMBURG (Dow Jones)--Die TUI AG, Hannover, hat noch keine Entscheidung zu möglichen Goodwill-Abschreibungen in der Touristik getroffen. Würden diese erforderlich, handele es sich um einen Betrag von mehreren hundert Mio EUR, sagte Finanzvorstand Rainer Feuerhake am Freitag in Hamburg. Die Wahrscheinlichkeit einer Goodwillabschreibung hatte der Reisekonzern bereits am Donnerstagabend mit der reduzierten Ergebnisprognose für 2008 begründet. Webseite: http://www.tui-group.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/brb -0-

15.12.2006 - 12:49:02 Permira und KKR sagen RTL Group den .... (zwei) Synergien aus einer Verschmelzung von ProSiebenSat.1 und SBS erwartet ProSieben-Vorstandsvorsitzender Guillaume de Posch insbesondere in den Wachstumsbereichen. Finanzvorstand Lothar Lanz fügte hinzu, dass es in Deutschland keine Pläne für einen Personalabbau gebe. Vielmehr werde der verschmolzene Konzern in den Wachstumsmärkten zukaufen, kündigte Mäuser an. Lord Hollick von KKR unterstrich ebenfalls, dass sich die Finanzinvestoren auf die Expansion in den Wachstumsmärkten mit ProSieben/SBS konzentrieren wollen. Einer Übernahme der britischen Senderkette ITV erteilte Lord Hollick damit indirekt eine Absage. Permira und KKR kündigten an, bei ProSiebenSat.1 etwa fünf Jahre investiert bleiben zu wollen, dass sei der übliche Anlagehorizont der Finanzinvestoren. Den 3,1 Mrd EUR schweren Einstieg finanzieren sie zu 40%, also 1,25 Mrd EUR aus Eigenkapital. Die restliche Summe wird von einem Bankenkonsortium finanziert. Nach Angaben einer mit dem Vorgang vertrauten Person handelt es sich um die HypoVereinsbank, die Credit Suisse, die Royal Bank of Scotland, die Bank of America, Lehman Brothers und JPMorgan. In der telefonischen Pressekonferenz wurden zu dem Konsortium keine Angaben gemacht. Die Manager von Permira und KKR nannten die Transaktion lediglich "konservativ finanziert", sie gebe auch ausreichend Raum für weiteres Wachstum. Zeitgleich mit ihrem Einstieg machten Permira und KKR den freien Aktionären, die stimmrechtslose Vorzugsaktien halten, ein Umtauschangebot zu 22,46 EUR je Papier. Bei der Annahmequote sind die neuen Mehrheitseigner der Senderkette flexibel. "Wir sind für alle Annahmequoten offen", sagte Mäuser. Pläne für ein Delisting von ProSiebenSat.1 gebe es aber nicht. 37,5% des Grundkapitals, also 75% der stimmrechtlosen Vorzugsaktien befinden sich im Streubesitz. Sie werden im MDAX gelistet. Webseite: http://www.prosiebensat1.com -Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 138 72 18, archibald.preuschat@dowjones.com DJG/apr/roa/nas

15.12.2006 - 12:41:39 EZB/Liebscher: Keine Vorfestlegung auf weitere Zinsschritte WIEN (Dow Jones)--Der Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB), Klaus Liebscher, hat vorsichtig eine weitere Straffung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank (EZB) angedeutet. Liebscher verwies zwar am Freitag in Wien beim Gespräch mit Journalisten darauf, dass es keine Vorfestlegung für weitere Zinsschritte gebe, gleichzeitig betonte er jedoch, dass es falsch sei, Zinserhöhungen im kommenden Jahr auszuschließen. Das EZB-Ratsmitglied betonte in diesem Zusammenhang vor allem die anhaltenden Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität. So sei das Geldmengen- und Kreditwachstum im Euroraum weiterhin stark, diese Entwicklung müsse sorgfältig beobachtet werden, sagte der OeNB-Gouverneur. Darüber hinaus wies Liebscher auf Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Ölpreis- und Lohnentwicklung hin. Die EZB hatte in der vergangenen Woche ihre Leitzinsen zum sechsten Mal seit Dezember 2005 um 25 Basispunkte erhöht. Der wichtigste EZB-Zins stieg dabei auf 3,50%. Die meisten professionellen EZB-Beobachter gehen zurzeit davon aus, dass die Notenbank ihre Zinsen bis zum Ende des ersten Quartals 2007 ein weiteres Mal erhöhen wird. DJG/DJN/ptt/apo -0-

15.12.2006 - 12:39:15 Europas Börsen im Schatten des Verfalls gut behauptet Der Große Verfall an den Terminbörsen steht am Freitag im Mittelpunkt des Geschehens an den europäischen Börsen. Händler sprechen von einem spannenden Verfall. Sie meinen aber auch, strategische Anleger stünden an der Seitenlinie und überließen den Markt den Terminbörsen-Teilnehmern. Gegen 12.25 Uhr sind die Kurse deutlich unter das Tageshoch zurückgefallen, weil große Teilnehmer einen Verfall der Terminkontrakte und Optionen auf den Dow-Jones-Euro-Stoxx-50 deutlich über 4.100 Punkten vermeiden wollten. Seitdem geht es tendenziell wieder etwas nach oben. Der Euro-Stoxx-50 gewinnt gegen 12.30 Uhr 10 Punkte oder 0,2 Prozent auf 4.129 Punkte. Der Dow-Jones-Stoxx-50 legt mit einem Plus von 15 Punkten oder 0,4 Prozent auf 3.729 Punkte geringfügig stärker zu. Aus technischer Sicht sei der Aufwärtstrend des Euro-Stoxx-50 weiter intakt, heißt es im Markt. Der nächste Widerstand wird nun beim Tageshoch von 4.144 Punkten gesehen, die Marke ist zugleich das Jahreshoch. Unterstützt sei der Euro-Stoxx-50 bei 4.080 Punkten. Das Umfeld spreche grundsätzlich für weiter steigende Kurse, heißt es am Markt unter anderem mit Blick auf die positiven US-Vorlagen und den festen Dollar. Rohstoffwerte Tagesfavoriten Bei den Branchen stehen die "Basic Resources" sowie die Öl- und Gaswerte im Blick, auch weil der Ölpreis wieder deutlich gestiegen ist. Beide Branchenindizes gewinnen 0,7 Prozent. Bei den Ölwerten haben Eni mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 25,60 EUR die Nase vorn, bei den Rohstoffwerten steigen BHP um weitere 1,3 Prozent auf 962 p. Daneben stehen eher Einzeltitel als Sektoren im Blick. So fallen Ahold um 0,9 Prozent auf 8,09 EUR. Nach Spekulationen um eine Übernahme haben nun Gewinnmitnahmen eingesetzt. Nun sei nur noch von der US-Sparte die Rede, was für Spekulanten enttäuschend sei, heißt es dazu. Ausbleiben negativer Nachrichten treibt France Telecom France Telecom gewinnen an ihrem Investorentag 1,4 Prozent auf 20,94 EUR. Ein Pariser Teilnehmer erklärt das mit dem Ausbleiben negativer Nachrichten. Im Vorfeld sei die Unsicherheit "recht groß" gewesen. Das Unternehmen habe aber die Ziele bestätigt. Das hätten auch einige Fonds-Manager zum Anlass genommen, wieder einige Positionen in der Aktie auszubauen, heißt es. Generali gewinnen 1,2 Prozent auf 34,13 EUR. Nach Einschätzung von Keefe, Bruyette & Woods bauen einige Anteilseigner von Generali im Vorfeld der Hauptversammlung im kommenden April mit Blick auf eine Sperrminorität ihre Bestände weiter aus. Fundamental sei der Anstieg nicht gerechtfertigt, heißt es. DJG/hru/mpt/gos

15.12.2006 - 12:21:44 Eurohypo finanziert "Leo II"-Kauf durch CA Immobilien ESCHBORN (Dow Jones)--Die Commerzbank-Tochter Eurohypo finanziert den Kauf des Immobilienportfolios "Leo II" des Landes Hessen an die österreichische CA Immobilien Anlagen AG. Der Kaufpreis für das Portfolio betrage 768 Mio EUR, von denen die Eurohypo 550 Mio EUR finanziere, teilte das Unternehmen mit. Der Hessische Landtag habe am Donnerstagabend den von der Landesregierung geplanten Verkauf von 36 landeseigenen Immobilien an die österreichische CA Immobilien Anlagen AG beschlossen. Die Bank werde dieses Darlehen voraussichtlich im kommenden Jahr verbriefen, sagte der Leiter der Eurohypo-Niederlassung Frankfurt, Jochen Heuchert. Es gebe langfristige Mietverträge, die Immobilien generierten einen stabilen Cash-Flow. Das sei letztlich das, was die Bondkäufer suchten, so Heuchert. Auch angesichts der generell anhaltend hohen Nachfrage von Investoren aus dem In- und Ausland nach direkten oder indirekten Anlagemöglichkeiten in deutsche Immobilien rechne er mit einem großem Interesse des Kapitalmarkts für die geplante Transaktion. Das Land Hessen verkauft mit "Leo II" unter anderem Ministerien, Gerichtsgebäude und Behördenzentren und mietet die verkauften Gebäude anschließend vom Käufer zurück. Das Paket umfasst insgesamt rund 450.000 Quadratmeter Mietfläche. Webseite: http://www.eurohypo.de DJG/sms/brb

15.12.2006 - 12:20:39 Lufthansa klagt gegen Flughafen Frankfurt-Hahn - ddp BAD KREUZNACH (Dow Jones)--Die Lufthansa AG, Frankfurt, klagt gegen den Betreiber des Flughafens Frankfurt-Hahn wegen der Gewährung vermeintlich unzulässiger staatlicher Beihilfen für den Billigflieger Ryanair. Hintergrund sind zum einen so genannte Marketing-Support-Mittel, die die Flughafengesellschaft laut Klage in den Jahren 2002 bis 2005 an Ryanair gezahlt haben soll, berichtet die Nachrichtenagentur ddp am Freitag unter Berufung auf eine Mitteilung des Gerichts. Zum anderen geht es um reduzierte Flughafenentgelte für das Jahr 2003. Nach Ansicht der Lufthansa handelt es sich in beiden Fällen um staatliche Beihilfen, die bei der EU-Kommission in Brüssel hätten angemeldet und von ihr genehmigt werden müssen. Dies sei aber nicht geschehen, weshalb Ryanair die Mittel zurückzahlen müsse. Nach EU-Recht stehe es der Lufthansa als Wettbewerber von Ryanair zu, die Rückzahlung solcher Beihilfen zu verlangen. Im Falle der Flughafenentgelte für 2003 geht es laut Klage um knapp 2,7 Mio EUR, die Ryanair zu Unrecht erlassen worden seien. In der Frage der vermeintlichen Marketing-Support-Mittel will Lufthansa mit der Klage zunächst erreichen, dass der Flughafen überhaupt offen legen muss, in welcher Höhe solche Beihilfen gewährt worden seien. Die entsprechenden Summen müsse der Flughafen anschließend von Ryanair zurückfordern. An der Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH sind die Länder Hessen und Rheinland- Pfalz direkt mit je 17,5% als Anteilseigner beteiligt. Die übrigen 65% werden von der Frankfurter Flughafen-Gesellschaft Fraport gehalten. Als Fraport-Anteilseigner kommt das Land Hessen auf diesem Weg zu weiteren knapp 21% an dem Hunsrück-Flughafen. Ryanair fliegt seit 1999 vom Hahn. Bis 2012 will der irische Billigflieger den Hunsrück-Flughafen zu seinem zweitgrößten Drehkreuz in Europa mit dann 18 dort stationierten Maschinen ausbauen. (AZ: 2 O 441/06) Webseite: http://www.lufthansa.com DJG/nas/cbr

15.12.2006 - 11:54:27 TUI: Kurzfristig Umsatzrendite von 5% wohl nicht erreichbar HAMBURG (Dow Jones)--Die TUI AG, Hannover, sieht eine Umsatzrendite von 5% kurzfristig als nicht erreichbar an. Dies sei nur denkbar, wenn es erhebliche Preissenkungen geben würde, die nicht weiter gereicht werden müssten, sagte Finanzvorstand Rainer Feuerhake am Freitag in Hamburg. Hier denke er beispielsweise an Kerosinkosten. Würde es aber im Markt keine erheblichen Preissenkungen geben, werde TUI bis zum Jahr 2008 eine Umsatzrendite von 5% nicht erreichen, sagte der Finanzvorstand. Webseite: http://www.tui-group.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/nas -0-

15.12.2006 - 11:42:20 Permira und KKR sagen RTL Group den Kampf an MÜNCHEN (Dow Jones)--Die neuen Mehrheitsaktionäre der ProSiebenSat.1 Media AG sagen dem Marktführer RTL Group den Kampf an. "Unser Ziel ist ganz klar, die Nummer 1 in Europa zu werden", sagte Johannes Huth, Partner von Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) am Freitag in einer telefonischen Pressekonferenz. Die Finanzinvestoren Permira und KKR hatten in der Nacht zu Freitag vereinbart, 50,5% des Grundkapitals der ProSiebenSat.1 Media AG von den German Media Partners zu erwerben. Das Konsortium von Finanzinvestoren um den US-Milliardär Haim Saban erhält dafür rund 3,1 Mrd EUR. Permira und KKR sind auch Mehrheitseigner der in Amsterdam ansässigen paneuropäischen Senderkette SBS Broadcasting. Bei der angestrebten Verschmelzung von SBS und ProSiebenSat.1 "soll keine Zeit verloren werden", sagte Permira-Partner Götz Mäuser in der Telefonkonferenz weiterhin. Gleichwohl rechnet Thomas Krenz, ebenfalls Partner von Permira, bei der Verschmelzung mit Klagen; das sei in Deutschland "nun mal so üblich". Außerdem wurde nochmals bekräftigt, dass eine verschmolzene Senderkette von Unterföhring bei München aus gesteuert werden soll. Webseite: http://www.prosiebensat1.com -Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 138 72 18, archibald.preuschat@dowjones.com DJG/apr/nas

15.12.2006 - 11:32:04 ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung TUI will in Großbritannien 2.600 Touristik-Stellen abbauen Die TUI AG hat im Rahmen ihres konzernweiten Sparprogramms einen umfangreichen Stellenabbau in der Touristik beschlossen. Insgesamt sei der Abbau von 3.600 Arbeitsplätzen geplant, sagte der Vorstandsvorsitzende Michael Frenzel. Der Schwerpunkt liege mit 2.600 Stellen in Großbritannien. Rund 400 Stellen würden in Deutschland abgebaut, weitere 200 in Frankreich. Die restlichen Arbeitsplätze würden sich auf alle Märkte verteilen. TUI legt AG und TUI Deutschland zusammen Die TUI AG will durch die Verschmelzung der TUI AG und der TUI Deutschland GmbH Verwaltungskosten sparen. Ziel sei eine gemeinsame Organisation, sagte Vorstandsvorsitzender Michael Frenzel in Hamburg. Auch die räumliche Zusammenlegung in Hannover sei Bestandteil der Planung, sagte er. Zudem strebe TUI mittelfristig Ergebnisverbesserungen an. Trotz des momentan schwierigen Marktumfeldes werde eine deutliche Steigerung erwartet. Bis zum Jahr 2008 sei aber ein substanzielles Margenrisiko eingeplant worden. EADS-Geschäft offenbar fast perfekt - Presse Der von der Bundesregierung geplante Einstieg eines privaten Konsortiums beim europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS steht Zeitungsberichten zufolge kurz vor dem Abschluss. Der "Tagesspiegel" schrieb unter Berufung auf Verhandlungskreise, es seien nur noch Details zu klären, vor allem juristischer Natur. Das "Handelsblatt" berichtete gleichzeitig, dass Regierung und Banken hoffen, den geplanten Verkauf von EADS-Anteilen von DaimlerChrysler noch vor Weihnachten abzuschließen. Bayer plant neuen Firmentarifvertrag für Servicegesellschaften Die Bayer AG plant einen neuen Firmentarifvertrag für Servicegesellschaften. Ziel sei die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und langfristig zu sichern, teilte der Pharma- und Chemiekonzern mit. Den Angaben zufolge sollen die Verhandlungen mit dem Gesamtbetriebsrat und der IG BCE jetzt aufgenommen und im ersten Quartal 2007 abgeschlossen werden. In den Bayer-Servicegesellschaften sind rund 10.000 Mitarbeiter beschäftigt. Siemens SBS mit IG Metall über Ergänzungstarifvertrag einig Siemens Business Services (SBS) hat sich mit der IG Metall auf einen Ergänzungstarifvertrag geeinigt. Die Sparte der Siemens AG befand sich seit vergangenem Jahr in Verhandlungen mit der IG Metall. Siemens hatte im Herbst 2005 ein Sparprogramm für die Sparte aufgelegt, durch das die Kosten bis 2007 um 1,5 Mrd EUR reduziert werden sollen - wobei von Anfang an Einsparungen durch einen Ergänzungstarifvertrag vorgesehen waren. Saban: Verkauf von Pro7 soll im 1Q 07 abgeschlossen werden Der Verkauf des Mehrheitsanteils an der ProSiebenSat.1 Media AG an die Finanzinvestoren Permira und KKR soll im ersten Quartal 2007 abgeschlossen werden. Diesen Zeitplan nannte Haim Saban während einer Telefonkonferenz. Die German Media Partners, ein Konsortium von Finanzinvestoren um Saban, hatte in der Nacht zu Freitag angekündigt, ihren 50,5%-Anteil für rund 3,1 Mrd EUR an Permira und KKR zu verkaufen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch Kartell- und Medienbehörden. Nord/LB profitiert 2006 von Sonderertrag und Risikovorsorge Die Nord/LB (Norddeutsche Landesbank Girozentrale) wird im laufenden Geschäftsjahr trotz nur knapp gehaltener operativer Erträge ein um rund 10% höheres Betriebsergebnis ausweisen. Wie Vorstandsvorsitzender Hannes Rehm auf der Basis vorläufiger Zahlen in Hannover sagte, wird das Betriebsergebnis nach Risikovorsorge und Bewertung auf 600,0 (2005: 547,4) Mio EUR wachsen. Die Vorsteuer-Rendite steige dadurch auf 10,5% (9,9%). Cerberus sieht Bawag-Kauf als "langfristiges" Investment Die US-Private-Equity-Gesellschaft Cerberus sieht den Kauf der Bank für Arbeit und Wirtschaft AG (Bawag P.S.K.) als "langfristiges" Investment. "Wir freuen uns, zum langfristigen Erfolg der Bawag beizutragen", sagte Cerberus-Sprecher Peter Duda Dow Jones Newswires. Japan Tobacco will Gallaher für 9,75 Mrd GBP übernehmen Am Tabakmarkt deutet sich eine Großfusion an. Die Japan Tobacco Inc kündigte an, sie wolle den britischen Wettbewerber Gallaher Group plc für 9,75 Mrd GBP inklusive Schulden übernehmen. Es wäre der größte Zukauf eines japanischen Konzerns im Ausland. DJG/cbr

15.12.2006 - 11:18:20 TUI verdient 2006 operativ keine Dividende HAMBURG (Dow Jones)--Die TUI AG, Hannover, wird im laufenden Jahr operativ keine Dividende verdienen. Das sagte Vorstandsvorsitzender Michael Frenzel am Freitag in Hamburg. Durch die Integrationskosten werde das Ergebnis in der Schifffahrt negativ ausfallen. Wie das Nettoergebnis des Konzerns aussehen wird, sagte er indes nicht. Dafür sei es noch zu früh. Der Vorstand habe sich wegen der operativen Entwicklung entschieden, dem Aufsichtsrat den Ausfall der Dividende für das laufende Jahr vorzuschlagen. Diese Maßnahme würde die Konzernbilanz stärken, sagte der Vorstandsvorsitzende. Frenzel bezeichnete das laufende Jahr als "kein Gutes". Es sei geplant, in der Bilanz für das laufende Jahr "all das zu packen, was möglich ist". So will der Konzern einen frischen Start ins Jahr 2007 wagen. Das Ergebnis des Jahres 2006 werde erst zur Bilanzpressekonferenz genannt, sagte Frenzel. Gegenwärtig prüfe der Konzern, welche Risiken schon im Jahr 2006 verbucht werden könnten. Webseite: http://www.tui-group.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/brb

15.12.2006 - 10:57:08 TUI bezeichnet Buchungszahlen für Winter 2006/07 als "sehr gut" HAMBURG (Dow Jones)--Die TUI AG, Hannover, ist mit den Buchungen und Gästezahlen für die laufende Wintersaison 2006/2007 zufrieden. Die Umsätze seien sehr gut, sagte Vorstandsvorsitzender Michael Frenzel am Freitag in Hamburg. Beim Umsatz verzeichne der Konzern mit Stand Ende Oktober derzeit ein Plus von 6,9% gegenüber dem Vorjahr, bei der Gästezahl ein Plus von 12,8%. Webseite: http://www.tui-group.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/brb -0-

15.12.2006 - 10:56:19 Siemens SBS mit IG Metall über Ergänzungstarifvertrag... (zwei) Bei tariflich gebundenen Mitarbeitern soll die Wochenarbeitszeit verlängert und das Urlaubsgeld sowie das anteilige dreizehnte Monatsgehalt in eine erfolgsabhängige Gewinnbeteiligung gewandelt werden, führte Siemens aus. Übertarifliche Mitarbeiter leisteten entsprechende Beiträge durch eine Anpassung des variablen Gehalts. "In konstruktiven Gesprächen mit der IG Metall und den Arbeitnehmervertretern des Hauses ist vereinbart worden, dass alle Mitarbeiter einen Solidarbeitrag leisten", sagte Siemens-Personalvorstand Jürgen Radomski. "Dadurch können wir die Beschäftigungsbasis in Deutschland sichern." Es sei davon auszugehen, dass während der Laufzeit des Vertrags keine betriebsbedingten Kündigungen stattfinden müssten. Die Tarifergänzung soll ab dem 1. Februar 2007 gelten. SBS geht ab Januar im neuen Bereich Siemens IT Solutions and Services (SIS) auf. Die jetzt geschlossene Vereinbarung für die SBS-Mitarbeiter in Deutschland werde für sie auch in der neuen Konstellation gelten. Webseite: http://www.siemens.de/ -Von Torsten Wolf, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 112, torsten.wolf@dowjones.com DJG/tow/brb

15.12.2006 - 10:54:05 Bundesrat billigt Neufassung des Telekommunikationsgesetzes BERLIN (Dow Jones)--Der Bundesrat hat am Freitag einer Neufassung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) zugestimmt, welche der Bundestag bereits Ende November gebilligt hatte. Die Novelle ermöglicht der Deutschen Telekom AG eine weitgehende Regulierungsfreistellung für ihr teures neues Hochgewindigkeitsnetz. Danach sollen neue Märkte nur dann von der Bundesnetzagentur für Konkurrenten der Telekom geöffnet werden, wenn der Wettbewerb sonst langfristig behindert würde. Die Gesetzesvorlage war heftig umstritten. Opposition wie vor allem auch Wettbewerber der Telekom kritisierten, dass der Wettbewerb durch das Gesetz behindert werde. Ziel der Telekom war es, die zusätzlichen Hochgeschwindigkeitsstrecken auf ihrem Glasfasernetz nicht für die Wettbewerber zu Bedingungen öffnen zu müssen, die ihr die Netzagentur vorschreibt. Deshalb forderte sie eine zeitweise Befreiung von der Regulierung. Sie machte das neben dem Vermarktungserfolg der Produkte auf dem Netz zur Bedingung für den weiteren Ausbau, der insgesamt 3 Mrd EUR kosten soll. Der Deutsche Bundestag hatte die Novelle vor zwei Wochen gebilligt. Der Bundestag war damit weiter auf Konfrontationskurs mit der Brüsseler EU-Kommission gegangen, die bereits die Eröffnung eines Verfahrens gegen die geplanten Regelungen angekündigt hat und notfalls die Bundesregierung vor dem Europäischen Gerichtshof verklagen will. Die Koalitionsfraktionen hatten sich zwar auf Änderungen an dem Plänen von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zur TKG-Novelle geeinigt, jedoch entscheidenden Forderungen der EU-Kommission nicht Rechnung getragen. Nach der geplanten Regelung soll es eine Ausnahme von der Regulierung für Unternehmen geben, die Investitionen in Infrastruktur vornehmen und gleichzeitig neue Produkte anbieten. -Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, beate.preuschoff@dowjones.com DJG/bep/nas -0-

15.12.2006 - 10:53:46 BMF bestätigt kräftig steigende Steuereinnahmen im November BERLIN (Dow Jones)--Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat für November einen abermaligen kräftigen Anstieg der Steuereinnahmen bestätigt. Die Einnahmen ohne Gemeindesteuern hätten im November auf Jahressicht um 8,1% zugelegt, sagte ein BMF-Sprecher am Freitag zu Dow Jones Newswires. Der Bund habe mit einer Zunahme der Steuereinnahmen von 9,8% besonders von dem Einnahmeplus profitiert. In die Kassen der Länder flossen im November 8,4% mehr Steuern als im Vorjahresmonat. Die Lohnsteuer sei im November im Vergleich zum Vorjahr um 5,2% gestiegen, die Umsatzsteuer um 6%. In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres seien die Steuereinnahmen damit um 8% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gestiegen. Offiziell werden die Daten am kommenden Donnerstag im Monatsbericht des BMF veröffentlicht. Aufgrund der Novemberzahlen ist es immer wahrscheinlicher, dass die Prognose des Arbeitskreises Steuerschätzung vom November für das Gesamtjahr 2006 übertroffen wird. www.bundesfinanzministerium.de -Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, beate.preuschoff@dowjones.com DJG/bep/ptt -0-

15.12.2006 - 10:52:45 TUI strebt mittelfristig Ertragsverbesserungen an HAMBURG (Dow Jones)--Die TUI AG, Hannover, strebt mittelfristig Ergebnisverbesserungen an. Trotz des momentan schwierigen Marktumfeldes werde eine deutliche Steigerung erwartet, sagte Vorstandsvorsitzender Michael Frenzel am Freitag in Hamburg. Bis zum Jahr 2008 sei aber ein substanzielles Margenrisiko eingeplant worden. So werde nun in der Sparte Touristik ein Ergebnisniveau zwischen 450 Mio und 550 Mio EUR für realistisch gehalten. Hierin enthalten seien die Verbesserungen im Flugbereich von 60 Mio EUR, im Hotelbereich von 80 Mio EUR sowie Wachstum im E-Commerce-Bereich von 70 Mio EUR. Hinzu käme die angekündigte Kostensenkung von 250 Mio EUR. In der Sparte Schifffahrt sieht der Vorstand bis 2008 ein Ergebnisniveau zwischen 400 Mio und 500 Mio EUR. Hierzu würden der Wegfall der Integrationskosten für die Reederei CP Ships und die dann durchschlagenden Synergien von 220 Mio EUR beitragen sowie ein nennenswertes Volumenwachstum. In den Folgejahren könne das Ergebnispotenzial deutlich über 600 Mio EUR liegen, sagte Frenzel. Dabei werde ein weltweites Wachstum unterstellt. Webseite: http://www.tui-group.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/brb -0-

15.12.2006 - 10:49:46 Siemens SBS mit IG Metall über Ergänzungstarifvertrag einig MÜNCHEN (Dow Jones)--Siemens Business Services (SBS) hat sich mit der IG Metall auf einen Ergänzungstarifvertrag geeinigt. Die Sparte der Siemens AG, München, befand sich seit vergangenem Jahr in Verhandlungen mit der IG Metall. Siemens hatte im Herbst 2005 ein Sparprogramm für die Sparte aufgelegt, durch das die Kosten bis 2007 um 1,5 Mrd EUR reduziert werden sollen - wobei von Anfang an Einsparungen durch einen Ergänzungstarifvertrag vorgesehen waren. Im Rahmen des seit September 2005 bei SBS laufenden Turnaround-Programms hätten sich Unternehmensleitung und Gesamtbetriebsrat mit der IG Metall nun auf einen Ergänzungstarifvertrag verständigt, teilte Siemens am Freitag mit. Die Vereinbarung solle wie angekündigt die Personalkosten für rund 9.000 Beschäftigte von SBS in Deutschland um 100 Mio EUR pro Jahr senken. DJG/tow/brb

15.12.2006 - 10:45:26 Steinbrück: Finanzreform wichtig für Handlungsfähigkeit BERLIN (Dow Jones)--Bundesfinanzminister Peer Steinbrück will das "Zeitfenster" der großen Koalition und der damit verbundenen Mehrheitsverhältnisse zur Reform der Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen nutzen. Das Vorhaben der so genannten Föderalismusreform II sei außerordentlich wichtig, "weil die innenpolitische Handlungsfähigkeit und die Europatauglichkeit Deutschlands in einem erheblichen Ausmaß davon abhängig sind", sagte Steinbrück am Freitag im Deutschen Bundestag. Bundesrat und Bundestag wollen am Freitag eine 32-köpfige Kommission einsetzen, die Konzepte für die Neuordnung der Finanzströme erarbeiten soll. Es werde eine "Titanenaufgabe" und angesichts der enormen Interessenunterschiede zwischen großen und kleinen Ländern bzw. zwischen Geber- und Nehmerländern kein leichtes Unterfangen, sagte Steinbrück. Mit schnellen Ergebnissen sei kaum zu rechnen. Die große Koalition biete mit ihren Mehrheitsverhältnisse jedoch die denkbar besten Voraussetzungen, um zu Ergebnissen zu kommen. "Wann, wenn nicht jetzt?", fragte Steinbrück. Als Hauptanliegen der Reform sollten, so Steinbrück, Wege zur Begrenzung der Staatsverschuldung und zur Vermeidung von Haushaltskrisen und -notlagen gefunden werden. Es müsse überlegt werden, "wie wir stärker disziplinierende Klammern zur Haushaltssanierung verankern können", sagte Steinbrück. Denkbar sei etwa, den Stabilitäts- und Wachstumspakt der EU analog anzuwenden, oder eine einfachgesetzliche Fassung von Verschuldungsregeln zu formulieren. De