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Montag 04-Dez-2006
04.12.2006 - 22:44:44
Wall Street schließt freundlich - Fusionsfantasie treibt
NEW YORK (Dow Jones)--Frische Fusionsfantasie hat am Montag an Wall Street
für Aufschläge gesorgt. Der Dow-Jones-Index gewann 0,7% oder 90 Punkte auf
12.284 Zähler. Der Nasdaq Composite stieg um 1,5% oder 35 Punkte auf 2.448
Zähler, während der S&P 500 um 0,9% oder 12 Punkte auf 1.409 Zähler zulegte.
Umgesetzt wurden 2,7 (Freitag: 1,74) Mrd Aktien. Die Zahl der Kursgewinner
betrug 2.514, die der Kursverlierer 782. Unverändert schlossen 115 Titel.
Während die Sektoren Öl und Gas sowie Pharma nachgaben, zeigten sich vor
allem Bankentitel, Telekomwerte und Versorger mit Aufschlägen. Daten zu
Hausverkäufen im Oktober sind laut Händlern schwächer ausgefallen als erwartet,
wurden aber kaum beachtet. Daneben stand die Bankenbranche mit einer Fusion im
Blick. Die Bank of New York und Mellon Financial fusionieren. Damit entsteht
das weltgrößte Institut im Bereich Vermögensverwaltung und
Wertpapier-Serviceabwicklung. Das neue Institut namens Bank of New York Mellon
Corp dürfte eine Marktkapitalisierung von 43 Mrd USD aufweisen und damit das
elfgrößte Finanzinstitut in den USA sein. Mellon Financial zogen um 6,8% auf
42,78 USD an, während die Aktien der Bank of New York um 12% auf 39,75 USD hoch
sprangen. Citigroup verteuerten sich um 1,3% auf 50 USD und J.P. Morgan um 1,8%
auf 46,84 USD.
Pfizer brachen um 10,6% auf 24,90 USD ein. Das Pharma-Unternehmen hat die
Entwicklung des Medikaments "Torcetrapib" gegen hohe Cholesterinwerte
eingestellt. Ursache sind eine unerwartet hohe Zahl von Todesfällen und
Komplikationen im Verlauf der klinischen Tests. Daraufhin haben mit Lehman
Brothers und J.P. Morgan zwei große Investmentbanken die Aktien auf
"Untergewichten" bzw "Neutral" abgestuft.
Der Halbleiterhersteller LSI Logic übernimmt Agere Systems. Die Übernahme
wird ausschließlich in Aktien finanziert und hat einen Wert von etwa 4 Mrd USD.
Die Aktien von Agere Systems, ein ehemaliges Spin-off von Lucent Technologies,
handeln 8,5% höher bei 19,30 USD. LSI Logic brachen dagegen um 13,6% auf 9,12
USD ein. Novellus stiegen 0,3% auf 32,45 USD. Der Netzwerkausrüster rechnet im
vierten Quartal mit einem Gewinn von 0,57 bis 0,60 USD je Aktie ohne
außerordentliche Aufwendungen. RF Micro Devices rückten um 2,8% auf 7,81 USD
vor. Das Unternehmen verkauft seine Bluetooth-Aktivitäten für 39 Mio USD an
Qualcomm und verbucht aus dem Geschäft nach eigener Aussage einen Gewinn je
Aktie von 4 bis 6 US-Cent. Qualcomm stiegen um 3,2% auf 37,50 USD.
DJG/DJN/raz
04.12.2006 - 22:21:13
US-Anleihen im späten New Yorker Handel wenig verändert
NEW YORK (Dow Jones)--Wenig verändert haben sich die US-Anleihen im späten
Montagshandel in New York gezeigt. Im frühen Handel waren sie noch etwas unter
Druck geraten, weil Teilnehmer nach den kräftigen Aufschlägen der Vorwoche
Gewinne mitnahmen. Zehnjährige Titel notierten unverändert bei 101-19/32 und
rentierten mit 4,43%. Der mit 4,50% verzinste Longbond stieg um 2/32 auf
99-12/32 und rentiert mit 4,54%.
Wenig Beachtung fanden Aussagen des Fed-Präsident von Chicago, Michael
Moskow. Er zeigte sich optimistisch über den weiteren Verlauf der Konjunktur.
Gegenwärtig stünden sich die die Federal Reserve und der Anleihemarkt in ihren
Auffassungen frontal gegenüber, sagt Rick Klingman von ABN Amro. Während die
Fed die gute Konjunkturentwicklung und die Inflationsgefahr hervorhebe, seien
viele Teilnehmer am Anleihemarkt von einer Abschwächung überzeugt. Dies sei die
Ursache für die mangelnde Reaktion auf die Aussagen von Moskow, so Klingman.
DJG/DJN/raz
04.12.2006 - 22:18:47
EUREX/Bund-Futures schließen knapp behauptet
FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp behauptet haben die Bund-Futures geschlossen.
Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures verlor 5 Ticks auf 118,68%. Das
Tageshoch lag bei 118,73% und das Tagestief bei 118,59%. Umgesetzt wurden rund
1,07 Mio Kontrakte. Der Bobl-Futures gewann 3 Ticks auf 110,14%. Aufgrund des
dünnen Nachrichtenangebots habe es nicht viel zum Handeln gegeben, sagten
Händler. Die Erzeugerpreise aus der Eurozone im Oktober seien mit Ermutigung
aufgenommen worden, nicht jedoch als Handelsthema. Die Preise waren im
Vergleich zum September unverändert geblieben, während Volkswirte mit einem
leichten Anstieg gerechnet hatten.
In den USA standen jedoch keine wichtigen Konjunkturdaten an. Der Handel
blicke bereits auf den Zinsbeschluss der Europäischen Zentralbank am
Donnerstag, bzw die Aussagen auf der folgenden Pressekonferenz. Auch der
US-Arbeitsmarktbericht für November am Freitag sei wichtig. Techniker sprechen
von einer "reinen Konsolidierung" im Bund, nachdem er vergangene Woche mit
hohem Volumen aus seiner mehrwöchigen Seitwärtsrange gesprungen war. Normal sei
ein Test des Ausbruchsniveaus, also bis rund 118,60%, nach oben danach ein
Kursziel von über 119%.
DJG/raz
04.12.2006 - 19:31:53
Nike fordert adidas auf eigenem Platz heraus
Von Archibald Preuschat
Dow Jones Newswires
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Als klaren Angriff auf den Rivalen adidas werten
Analysten die Offerte von Nike an den Deutschen Fußball Bund (DFB), ab 2011 die
deutsche Fußballnationalmannschaft auszurüsten. Ob Nike aber tatsächlich zum
Zuge kommt, daran hegen die Experten Zweifel. Die Botschaft ist jedoch klar.
Der Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach wird tiefer in die Tasche greifen
müssen, wenn das Nationalteam auch über 2011 hinaus in den angestammten
Drei-Streifen-Trikots auf den Platz laufen soll.
"Es ist klar dokumentiert, dass adidas beim Fußball die Marktführerschaft
innehat", sagte Thilo Kleibauer, Analyst bei M.M. Warburg. Die Offerte des
US-Konzerns an den DFB sei aber ein Beleg, dass Nike aggressiv wachsen und
adidas wie zuvor in anderen Segmenten Überholen will, so der Analyst, der die
Ausrüstung der DFB-Elf als wichtig für die Marktführerschaft im europäischen
Fußball erachtet.
Hier hat der US-Sportartikelhersteller bislang sechs Nationalteams unter
Vertrag. Zu den wichtigsten zählen noch die Niederlande und Portugal. Kroatien,
Belgien, Russland und die Türkei sind eher in der Mittelklasse der beliebtesten
Sportart Europas zu finden.
Und auch in der Bundesliga laufen nur vier der 18 Teams in Nike-Trikots
auf, nämlich Dortmund und Hertha, die beide in dieser Saison Uefa-Cup-Chancen
haben, sowie der im Mittelfeld rangierende VFL Wolfsburg und der
abstiegsgefährdete VFL Bochum.
Ob sich die Attacke von Nike, die eigenen Angaben zufolge im
zurückliegenden Geschäftsjahr 1,5 Mrd USD mit Fußballprodukten umgesetzt hat,
aber auch rechnet, dahinter setzten die Analysten Fragezeichen. "Ein Sponsoring
von 30 Mio bis 50 Mio EUR jährlich würde sicherlich nicht zu einem positiven
Ergebnisbeitrag führen", sagte Bernd Janssen, Analyst bei UBS Warburg.
Medienberichten zufolge soll die Nike-Offerte 50 Mio EUR schwer sein,
während adidas nur ein Fünftel der Summe zahlt. Offiziell wurden diese Summen
aber nicht bestätigt. Ein Nike-Sprecher in Frankfurt sprach lediglich von einem
"attraktiven Angebot". Das kolportierte Volumen der Nike-Offerte an den DFB
erscheint zudem recht hoch. "Top-Vereine, die in Europa in der Champions League
spielen, erhalten 20 Mio bis 25 Mio EUR, sind dafür aber auch 10 Monate im Jahr
kontinuierlich präsent", so Kleibauer.
Schon einmal, 2002, ist Nike mit einem wirtschaftlich attraktiveren Angebot
beim DFB gescheitert. Der hielt adidas als Sponsor und Ausrüster die Treue.
Aber unter den Fußballfunktionären hat sich nicht zuletzt seit der jüngsten
Rechtevergabe für die Fußball-Bundesliga herumgesprochen, dass neue Partner
bereit sind, mehr Geld auf den Tisch zu legen als langjährige Sponsoren. Im
Dezember verlor der Bezahlfernsehsender Premiere die Pay-TV-Rechte an
Branchenneuling arena und die DFL verbuchte neue Spitzeneinnahmen.
"Daran kann man nicht einfach vorbei gehen. Das ist viel Geld, das der
Fußball gut nutzen kann", zitierte die "Süddeutsche Zeitung" am Montag dann
auch Werner Hackmann zum Nike-Angebot. Hackmann ist Präsident des Ligaverbandes
der Deutschen Fußball-Liga (DFL) und DFB-Vizepräsident.
An Liga-Verhältnisse bei der Nationalmannschaft glaubt Tim Burkhardt,
Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg, noch nicht. "Ich gehe nicht davon
aus, dass Nike zum Zuge kommt. Wohl aber wird es teurer für adidas."
Auch das Gerangel über das Ende des bestehenden Vertrages zwischen adidas
und dem DFB lässt für den Sportartikelhersteller aus Herzogenaurach keine
preiswerte Lösung erwarten. Nach der Fußballweltmeisterschaft eskalierte der so
genannte Schuhkrieg. Einige Nationalspieler hatten darauf bestanden, in den
Schuhen ihres Ausrüsters zu spielen. Bislang hatte adidas die deutsche
Fußball-Nationalmannschaft als eine der wenigen der Welt von Kopf bis Fuß
ausgerüstet.
Als der Schuhkrieg Ende August beigelegt wurde und die Spieler fortan freie
Schuhwahl hatten, teilte der DFB - und nicht etwa adidas - mit, dass der
bestehende Ausrüstervertrag mit den Herzogenaurachern bis "mindestens 2014"
verlängert werde. Darauf bezog sich auch adidas-Sprecher Oliver Brüggen am
Freitag in einer ersten Stellungnahme.
Am Montag wollte der Verband davon nichts mehr wissen. Der momentan
laufende Vertrag ende am 31. Dezember 2010, sagte DFB-Sprecher Harald Stenger.
Wenn ab 2011 die deutschen Nationalspieler tatsächlich in Nike-Trikots
auflaufen sollten, "wäre das ein Imageverlust für adidas", meint Burkhardt. Ob
dieser sich für Nike aber rechnen würde, "lässt sich aus heutiger Sicht nicht
klar beantworten", sagte Kleibauer.
Webseiten: http://www.adidas-group.de
http://www.nike.com
http://www.dfb.de
-Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 138 72 18,
archibald.preuschat@dowjones.com
DJG/apr/brb
04.12.2006 - 19:30:27
Dt-Börse-Aufsichtsrat hat keinen "Plan B" diskutiert - Kreise
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Aufsichtsrat der Deutschen Börse AG hat auf
seiner ersten Sitzung nach dem Abbruch der Fusionsgespräche mit der
Vierländerbörse Euronext keine neuen strategischen Weichenstellungen erörtert.
Am Montag sei kein "Plan B" als Alternative zur Euronext-Transaktion diskutiert
worden, sagten mehrere Mitglieder des Gremiums zu Dow Jones Newswires.
Der Vorstand habe vielmehr erklärt, dass die Deutsche Börse nun alle
Anstrengungen, die bislang auf eine Fusion ausgerichtet gewesen seien, auf die
Suche nach Möglichkeiten für Wachstum und Kooperationen weltweit verwenden
würde, sagten die informierten Personen. Konkrete Projekte seien aber nicht
diskutiert worden. Ein Sprecher der Deutschen Börse bestätigte auf Anfrage,
dass sich das Unternehmen nun auf organisches Wachstum und
Kooperationsmöglichkeiten konzentrieren werde.
In einer offizielle Mitteilung hatte die Deutsche Börse zuvor erklärt, dass
der Aufsichtsrat das strategische Konzept des Vorstands einmütig unterstütze,
in allen Geschäftsbereichen weiter organisch zu wachsen und offen zu bleiben
für alle Formen der Zusammenarbeit. Einzelheiten dieser Strategie wurden
allerdings nicht veröffentlicht.
Der Aufsichtsrat hat eigenen Angaben zufolge zudem einmütig die
Entscheidung des Vorstands vom 15. November gebilligt, einen Zusammenschluss
mit der Euronext nicht weiterzuverfolgen. Die Mitglieder hätten darin
übereingestimmt, dass dieser Schritt "sinnvoll, erforderlich und unausweichlich
war" angesichts der Entwicklung der Aktienkurse sowie der Einschätzung, dass
eine von beiden Seiten erwünschte Einigung nicht erreichbar gewesen sei.
"Der Aufsichtsrat war sich einig in der Beurteilung, dass zwar im Sinne
Europas eine Chance vergeben wurde, die Deutsche Börse jedoch ihrerseits eine
herausragende Ausgangsposition im globalen Wettbewerb hat", sagte der
Aufsichtsratsvorsitzende Kurt Viermetz.
Mitte November hatte die Deutsche Börse den seit Monaten mit der US-Börse
NYSE geführten Übernahmekampf um die Euronext abgebrochen. Für Ende Dezember
ist nun eine Hauptversammlung der Euronext vorgesehen, die einer Fusion mit der
NYSE zustimmen muss.
Webseiten: http://www.www.euronext.com,
http://deutsche-boerse.com
-Von Ragnhild Kjetland und Simon Steiner, Dow Jones Newswires;
+49 (0)69 - 29725 116, simon.steiner@dowjones.com
DJG/DJN/sms/brb
04.12.2006 - 18:45:11
EUREX/Renten-Futures im späten Verlauf knapp behauptet
FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp behauptet präsentieren sich die
Terminkontrakte auf deutsche Staatsanleihen. Der Dezember-Kontrakt des
Bund-Futures verliert 6 Ticks auf 118,67%. Das Tageshoch liegt bislang bei
118,73% und das Tagestief bei 118,59%. Umgesetzt wurden bisher rund 1,04 Mio
Kontrakte. Der Bobl-Futures notiert hingegen unverändert bei 110,11%. Aufgrund
des dünnen Nachrichtenangebots habe es nicht viel zum Handeln gegeben, sagten
Händler. Die Erzeugerpreise aus der Eurozone im Oktober seien mit Ermutigung
aufgenommen worden, nicht jedoch als Handelsthema. Die Preise waren im
Vergleich zum September unverändert geblieben, während Volkswirte mit einem
leichten Anstieg gerechnet hatten.
In den USA standen jedoch keine wichtigen Konjunkturdaten an. Der Handel
blicke bereits auf den Zinsbeschluss der Europäischen Zentralbank am
Donnerstag, bzw die Aussagen auf der folgenden Pressekonferenz. Auch der
US-Arbeitsmarktbericht für November am Freitag sei wichtig. Techniker sprechen
von einer "reinen Konsolidierung" im Bund, nachdem er vergangene Woche mit
hohem Volumen aus seiner mehrwöchigen Seitwärtsrange gesprungen war. Normal sei
ein Test des Ausbruchsniveaus, also bis rund 118,60%, nach oben danach ein
Kursziel von über 119%.
DJG/mod/reh
04.12.2006 - 18:41:11
Europas Börsen schließen freundlich - Auto-/Pharmatitel im Blick
Freundlich sind die europäischen Standardwerte am Montag aus dem Handel
gegangen. Nach der scharfen Korrektur in der vergangenen Woche haben sich
Europas Börsen damit stabilisiert. Der Euro-Stoxx-50 stieg um 0,8 Prozent oder
31 auf 3.963 Punkte, der Stoxx-50, der auch Titel aus der Schweiz und
Großbritannien umfasst, legte um 0,6 Prozent oder 22 auf 3.588 Punkte zu. Nach
zunächst uneinheitlichem und lustlosem Handel zog ein positiver Start an Wall
Street nahezu alle Titel mit. Sämtliche Länderbörsen schlossen im Plus, auch
alle Branchen außer der Öl-Industrie. Händler beklagten das dünne
Nachrichtenangebot, die Übernahme- und Fusionsaktivitäten seien zunächst
eingepreist.
Die Erzeugerpreise aus der Eurozone im Oktober wurden freundlich
aufgenommen, jedoch nicht in Kursgewinne umgesetzt. Die Preise waren im
Vergleich zum September unverändert geblieben, während Volkswirte mit einem
leichten Anstieg gerechnet hatten. In den USA standen keine Konjunkturdaten an.
Der Blick der Investoren richte sich nun auf den Zinsbeschluss der Europäischen
Zentralbank am Donnerstag und den US-Arbeitsmarktbericht für November am
Freitag. Aufgrund der guten Vorgaben könne der Euro-Stoxx-50 nun eine
Rückeroberung der 4.000 Punkten planen, vermuteten Techniker.
Pharma immun gegen Pfizer
Pharmatitel tendierten uneinheitlich, zeigten sich damit aber unempfindlich
gegen schlechte Nachrichten vom US-Konzern Pfizer. Pfizer hat die Entwicklung
eines Cholesterin-Medikaments wegen Komplikationen im Verlauf der klinischen
Tests eingestellt. Große Brokerhäuser wie Lehman reagierten darauf teils mit
doppelter Abstufung von "Overweight" auf "Underweigth", die Aktie brach im
US-Handel rund 12 Prozent ein. Roche und AstraZeneca profitierten hingegen nach
Einschätzung aus dem Handel von der Entwicklung bei Pfizer: Beide entwickelten
vergleichbare Produkte, die bislang keine Komplikationen aufwiesen. Astra
schlossen 0,9 Prozent höher bei 2.915 p, Roche 0,8 Prozent fester bei 213,90
CHF. GlaxoSmithKline rutschten hingegen 0,7 Prozent ins Minus auf 1.350 p.
Automobiltitel fester trotz unterschiedlicher US-Auto-Absatzzahlen
Unterschiedlich gute Absatzzahlen in den USA bewegten die Kurse der
Autohersteller. Der Sektorindex verbesserte sich um 0,6 Prozent. Vor allem
DaimlerChrysler verhalfen sie zu einem Aufschlag von 1,2 Prozent auf 43,95 EUR.
Händler lobten besonders das Wachstum bei der angeschlagen geglaubten
Chrysler-Tochter. Auch die Kurse von BMW und VW konnten sich aus dem Minus
bewegen, obwohl beide Unternehmen bei ihren US-Absatzdaten nicht glänzen
konnten. Beide hatten im November in den USA weniger Pkw abgesetzt als im
Oktober. VW schlossen 0,4 Prozent höher bei 81,70 EUR, da Audi gute
Marktgewinne verbuchen und den angeblichen Verkauf von Seat dementieren
konnten. BMW blieben unverändert bei 41,20 EUR.
Die französischen Hersteller reagierten hingegen weiter auf die Zahlen vom
französischen Heimatmarkt vergangene Woche. Renault hatte einen Absatzeinbruch
von rund einem Drittel zu verzeichnen und fielen um weitere 0,3 Prozent auf
88,05 EUR. Peugeot hingegen, die einen 3,5-prozentigen Anstieg aufgewiesen
hatten, legten um 1,1 Prozent auf 46,99 EUR zu.
Wer will Alitalia?
Im Luftfahrtsektor setzten sich die Konsolidierungsspekulationen fort.
Alitalia gewannen 2,5 Prozent auf 0,962 EUR. Die italienische Regierung hatte
am Freitag verlauten lassen, sich von einem Teil ihres Aktienpakets an der
Fluggesellschaft trennen und dies eventuell an ausländische Investoren
veräußern zu wollen. Daraufhin hatten die Citigroup und die Deutsche Bank ihre
Kursziele für Alitalia erhöht und dies mit zu erwartenden Kaufangeboten von
Investoren begründet. Lufthansa legten um 2,4 Prozent auf 19,95 EUR zu, nachdem
die Airline bekannt gab, eben nicht bei der finanziell angeschlagenen Alitalia
einsteigen zu wollen.
DJG/mod/reh
04.12.2006 - 18:30:54
EZB/Trichet: Übermäßige Wechselkursbewegungen unerwünscht
MADRID (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) lehnt nach den Worten
ihres Präsidenten Jean-Claude Trichet starke Wechselkursausschläge beim Euro
ab. "Exzessive Volatilität ist unerwünscht für das wirtschaftliche Wachstum",
sagte Trichet am Montag bei einer Rede. Der Geldpolitiker wiederholte auch
seine Aussage, dass er der Erklärung des jüngsten G-7-Treffens, in der eine
größere Flexibilität von asiatischen Währungen gefordert wurde, nicht
hinzuzufügen habe.
DJG/DJN/apo
-0-
04.12.2006 - 18:10:10
XETRA-SCHLUSS/Etwas fester - US-Börsen retten DAX ins Plus
FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas fester und damit gut erholt von den Tagestiefs
ist der deutsche Aktienmarkt am Montag in die neue Handelswoche gestartet. Der
DAX stieg um 0,9% oder 54 auf 6.295 Punkte. Von den 30 DAX-Werten schlossen nur
vier im Minus. Der Umsatz fiel mit 4,4 Mrd EUR ziemlich gering aus. Mangels
eigener Nachrichten habe der Markt nur auf die US-Börsen gewartet, die sich am
Nachmittag kräftig erholten. Ansonsten habe es kaum Unternehmensnachrichten und
keine Konjunkturdaten gegeben. Auch Branchentendenzen hätten gefehlt. Lediglich
Lufthansa und Daimler hätten mit guten Einzelnachrichten geglänzt.
Der Markt schaue bereits auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank am
Donnerstag und auf den US-Arbeitsmarktbericht für November am Freitag, hieß es
im Handel. Technische Analysten sind dennoch mit dem Tagesverlauf zufrieden.
Immerhin habe der DAX seinen kurzfristigen Abwärtstrend ausgereizt und sich
erholt. Nun könne der Markt bis 6.350 Punkte laufen.
Stärkster DAX-Titel waren Lufthansa mit einem Gewinn von 2,4% auf 19,95
EUR. Laut Händlern war der Markt erleichtert, dass Lufthansa nicht bei der
finanziell angeschlagenen Alitalia einsteigen wolle. Entsprechende
Spekulationen hatten den Kurs am Freitagnachmittag zurückgeworfen. Ebenfalls
überdurchschnittlich gesucht waren ThyssenKrupp mit Plus 2% auf 29,23 EUR. Zur
Begründung für die Aufschläge führten Händler charttechnische Aspekte an.
Bei MAN wurden hingegen Gewinne mitgenommen. Die Gerüchte um ein Gegengebot
von Scania zu 83 EUR aus der vergangenen Woche seien verflogen, hieß es. Die
Aktie büßte 1,4% auf 69,69 EUR ein. Deutsche Börse waren mit einem Minus von
bis zu 2,4% zunächst größter Verlierer im DAX, konnten sich am Abend jedoch
erholen. Die Börse hatte ein Rekordumsatzplus von 55% am Aktienmarkt vermelden
können. Die Börse-Aktie verlor 0,1% auf 124,50 EUR. adidas verbesserten sich um
0,1% auf 36,44 EUR, obwohl der Konkurrent Nike den Einstieg in das Sponsoring
des deutschen Spitzenfußballs im DFB plant. RWE verteuerten sich um 2,3% auf
87,90 EUR. Händler verwiesen hier auf einen Bericht des "Spiegel", nach dem RWE
Vorsichtsmaßnahmen gegen eine feindliche Übernahme treffe, auch wenn es keine
konkreten Anzeichen für ein Gebot gebe.
Unerwartet gute Absatzzahlen in den USA verhalfen DaimlerChrysler zu einem
Aufschlag von 1,2% auf 43,95 EUR. Händler lobten insbesondere das Wachstum bei
der angeschlagen geglaubten Chrysler-Tochter. Auch die Kurse von BMW und VW
konnten sich aus dem Minus bewegen, obwohl beide Unternehmen bei ihren
US-Absatzdaten nicht glänzen konnten. Beide Automobil-Hersteller hatten im
November in den USA weniger Pkw abgesetzt als im Oktober. VW schlossen 0,4%
höher bei 81,70 EUR, BMW unverändert bei 41,20 EUR. Auch der Absatz von Porsche
war um 3% zurückgegangen, dennoch schaffte die Aktie einen Anstieg von 1,2% auf
880 EUR.
In der zweiten Reihe legten die Papiere des Finanzdienstleisters MLP um 4%
auf 14,90 EUR zu. Die Aktie habe in den vergangenen Wochen einen Boden
gefunden, hieß es zur Begründung. Im TecDAX legten Bechtle um 2,1% und WireCard
um 4,9% zu. Im SDAX haussierten Arques Industries um 17,2% auf 14,37 EUR,
nachdem die Beteiligungsgesellschaft die Umsatz- und Gewinnziele für 2006 und
2007 erhöht hatte.
DJG/mod/reh
04.12.2006 - 17:49:19
Deutsch-französischer Gipfel erörtert Finanzierung von EADS
PARIS (Dow Jones)--Frankreichs Präsident Jacques Chirac und Bundeskanzlerin
Angela Merkel wollen während eines deutsch-französischen Gipfeltreffens am
Dienstag die künftige Finanzierung der European Aeronautic Defence & Space Co
NV (EADS) erörtern. Dies sagte ein Vertreter der französischen Regierung am
Montag. Die Gespräche über einen Finanzierungsplan für den Luftfahrt- und
Rüstungskonzern "schienen gut voranzukommen", ergänzte er.
Louis Gallois, Co-Chairman von EADS und CEO der Tochter Airbus, hatte zuvor
angekündigt, dass Airbus sich zur Finanzierung des neuen Langstreckenflugzeuges
A350 XWB auch den Gang an den Kapitalmarkt vorstellen könne. Er schloss
Kapitalspritzen durch die Regierung der europäischen Partner oder eine
Kapitalerhöhung bei der Muttergesellschaft EADS nicht aus.
DJG/DJN/bam/brb
04.12.2006 - 17:33:02
EU will Wirtschaftsintegration mit Nachbarn im Süden und Osten
BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Kommission will den EU-Nachbarstaaten
im Süden und Osten "eine klare Perspektive für eine umfassende Wirtschafts- und
Handelsintegration" geben. Dies müsse über den freien Waren- und
Dienstleistungsverkehr hinausgehen und auch nicht tarifäre Handelshindernisse
umfassen, heißt es in der am Montag vorgeschlagenen Strategie zur künftigen
Nachbarschaftspolitik. Diese beinhaltet auch Visaerleichterungen, die
systematische Einbindung der Länder in die Gemeinschaftsprogramme und eine
engere Zusammenarbeit in Energie- Verkehrs- und Umweltfragen.
Über den Vorschlag sollen die EU-Regierungen unter deutscher
Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 beraten. Das Potenzial der vor
knapp zwei Jahren angelaufenen Initiative zur Nachbarschaftspolitik, mit der
die Beziehungen zu zehn Mittelmeeranrainern sowie und sechs osteuropäischen
Staaten vertieft werden sollen, sei bei weitem noch nicht ausgeschöpft, sagte
die federführende Kommissarin Benita Ferrero-Waldner.
Im kommenden siebenjährigen Haushaltszeitraum bis 2013 sind für die
Nachbarschaftspolitik 12 Mrd EUR vorgesehen. Die Kommission schlägt vor,
zusätzlich einen Investmentfonds für Darlehen zu Vorzugsbedingungen
einzurichten, der den Entwicklungsbanken Anreize bieten soll, zusätzliche
Mittel bereitzustellen. Aus dem EU-Haushalt sollen 700 Mio EUR in diesen Fonds
fließen. Weitere 300 Mio EUR sind für eine so genannte Governance-Fazilität
gedacht, um besondere Reformfortschritte zu belohnen.
Detaillierte Aktionspläne zur Kooperation hat die EU inzwischen für die
östlichen Nachbarn Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldau und Ukraine
angenommen. Belarus ist die Partnerschaft in Aussicht gestellt, sobald die
Regierung Bereitschaft bekundet, sich um Demokratie, Menschenrechte und
Rechtsstaatlichkeit zu bemühen. Zu den Nachbarn im Süden zählen Algerien,
Ägypten, Jordanien, Israel, Libanon, Marokko, Tunesien und die Palästinensische
Autonomiebehörde. Zu Libyen und Syrien bestehen noch keine Beziehungen im
Rahmen der Nachbarschaftspolitik.
DJG/ang/apo
-0-
04.12.2006 - 17:26:01
DEVISEN/Der Dollar kann etwas durchatmen
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Dollar ist nach den Kursverlusten in der
vergangenen Woche am Montag etwas zur Ruhe gekommen. Der Greenback konnte sich
im Verlauf eines ruhigen Geschäfts gegen Euro, Yen, Pfund Sterling und
Schweizer Franken etwas stabilisieren. Händler sprachen von einer verhaltenen
technischen Gegenreaktion auf die jüngsten Verluste der US-Währung. "Investoren
haben kurzfristige Gewinne realisiert, das hat den Dollar etwas stabilisiert",
sagte ein Händler. Immerhin sei die Gemeinschaftswährung allein in den
vergangenen beiden Wochen von Kursen unter 1,28 auf in der Spitze 1,3372 USD
geklettert. Kurzfristig sei die Situation des Dollar also "etwas überverkauft".
Das ändere jedoch nichts am übergeordneten Trend, der nach wie vor klar gegen
den Dollar spreche.
Eugen Keller vom Bankhaus Metzler rechnet mit einem weiter nachgebenden
Dollar. Er verweist auf den Dollar-Index, der noch immer 2,5% über seinem Tief
von Ende 2004 notiere. Der Dollar-Index gibt an, wie sich die US-Währung gegen
einen Korb anderer, wichtiger Devisen entwickelt. "Nach der bereits
zurückgelegten Wegstrecke (des Dollar nach unten) sollte die Bewegung jedoch
gemächlichere Züge annehmen", prognostiziert der Analyst in einem Kommentar. Am
Berichtstag habe es zwar eine Verschnaufpause gegeben; Euro-Kurse bis zu 1,3666
USD wären jedoch keine Überraschung. Auf Sicht von drei Monaten sehen von Dow
Jones Newswires befragte Banken den Euro allerdings im Konsens bei 1,32 USD,
also unter den aktuellen Notierungen.
Technisch orientierte Marktteilnehmer rechnen dagegen mit einem weiter
starken Euro. Kurzfristig könne die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3440/70 USD
steigen, meint Jürgen Meyer von der Landesbank Baden-Württemberg. Nur ein Bruch
der Unterstützung bei 1,3130 USD bringe eine "kleine Korrektur", die den Euro
bis auf 1,2980/50 USD zurückführen könnte. "Aber die technischen Vorzeichen
sind unverändert auf eine Fortsetzung der Rally ausgerichtet", prognostiziert
Meyer.
Die Feinunze Gold ist am Nachmittag in London mit 646 USD festgestellt
worden nach 644,80 USD zum Vormittag-Fixing.
===
Europa Europa Europa
(17.15) (13.00) (7.45)
EUR/USD 1,3329 1,3321 1,3322
USD/JPY 115,39 115,49 115,63
EUR/JPY 153,77 153,79 154,00
EUR/GBP 0,6731 0,6728 0,6731
EUR/CHF 1,5922 1,5934 1,5912
===
DJG/bek/reh
04.12.2006 - 17:07:29
UPDATE: Dt Börse will nach Euronext-Absage organisch wachsen
(NEU: Details, Hintergrund)
Von Simon Steiner
Dow Jones Newswires
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Börse setzt nach dem gescheiterten
Fusionsversuch mit der Euronext auf organisches Wachstum und Kooperationen. Der
Aufsichtsrat unterstütze das strategische Konzept des Vorstands einmütig, in
allen Geschäftsbereichen weiterhin organisch zu wachsen und offen zu bleiben
für alle Formen der Zusammenarbeit, teilte das Aufsichtsgremium des Frankfurter
Börsenbetreibers am Montagnachmittag mit.
Einzelheiten dieser Strategie wurden allerdings nicht veröffentlicht. Das
Unternehmen sei weiter offen für alle Formen der Zusammenarbeit, die für
Aktionäre und Kunden in allen Märkten Wert schaffen würden, hieß es lediglich.
Damit ist rund zwei Wochen nach dem Ende der Bemühungen um die Schaffung
eines großen europäischen Börsenbetreibers das Kapitel "Euronext-Fusion" für
die Deutsche Börse AG geschlossen. Der Aufsichtsrat hat eigenen Angaben zufolge
einmütig die Entscheidung des Vorstands vom 15. November gebilligt, einen
Zusammenschluss mit Euronext nicht weiterzuverfolgen. Die Mitglieder stimmten
darin überein, dass dieser Schritt "sinnvoll, erforderlich und unausweichlich
war" angesichts der Entwicklung der Aktienkurse sowie der Einschätzung, dass
eine von beiden Seiten erwünschte Einigung nicht erreichbar gewesen sei.
Auf der Aufsichtsratssitzung wurde die angestrebte Fusion mit der Euronext
noch einmal diskutiert. Dabei dankte der Aufsichtsrat eigenen Angaben zufolge
dem Vorstand sowie den involvierten Mitgliedern des Strategieausschusses des
Aufsichtsrates für das "außergewöhnlich große Engagement" bei dem Versuch, die
europäische Vision zu verwirklichen. Aufsichtsratsvorsitzende Kurt Viermetz
sagte: "Der Aufsichtsrat war sich einig in der Beurteilung, dass zwar im Sinne
Europas eine Chance vergeben wurde, die Deutsche Börse jedoch ihrerseits eine
herausragende Ausgangsposition im globalen Wettbewerb hat."
Die Deutsche Börse hatte Mitte November den seit Monaten mit der US-Börse
NYSE geführten Übernahmekampf um die Euronext abgebrochen. Für Ende Dezember
ist nun eine Hauptversammlung der Euronext vorgesehen, die einer Fusion mit der
NYSE zustimmen muss.
Webseiten: http://www.www.euronext.com
http://deutsche-boerse.com
-Von Simon Steiner, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 116,
simon.steiner@dowjones.com
DJG/sms/brb
04.12.2006 - 17:00:45
ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung
Deutsche-Börse-AR billigt Beendigung der Euronext-Fusionsgespräche
Der Aufsichtsrat der Deutschen Börse AG hat die Beendigung der Fusionsgespräche
mit der Vierländerbörse Euronext formell gebilligt. Die Mitglieder des Gremiums
hätten übereingestimmt, dass dieser Schritt unter anderem angesichts der
Kursentwicklung "sinnvoll, erforderlich und unausweichlich" gewesen sei, teilte
die Deutsche Börse in Frankfurt mit. Es habe sich gezeigt, dass eine von beiden
Seiten erwünschte Einigung nicht erreichbar gewesen sei.
Bayer: Nexavar-Hautkrebsstudie erreicht primären Endpunkt nicht
Eine Phase-III-Studie mit dem Krebsmedikament "Nexavar" der Bayer AG in der
Indikation Hautkrebs hat ihren primären Endpunkt nicht erreicht. Dieser
Endpunkt war die Verbesserung des Überlebens ohne Fortschreiten der Erkrankung.
Das Behandlungsergebnis sei in beiden Therapiearmen ähnlich gewesen, teilte
Bayer mit.
E.ON konkretisiert Pläne für Windenergieanlagen in der Nordsee
Die E.ON AG hat ihre Pläne für den Bau von Offshore-Windparks an den deutschen
Küsten weiter konkretisiert. Wie das Unternehmen mitteilte, soll ein solcher
Park rund 40 Kilometer nord-westlich der ostfriesischen Insel Juist entstehen.
Die entsprechenden Entwicklungspläne und Vorarbeiten habe E.ON jetzt von der
Enova-Gruppe übernommen. Zum Kaufpreis hierfür wollte sich der Energiekonzern
nicht äußern.
ThyssenKrupp übernimmt Aerospace-Service-Bereich von Alcoa
Die ThyssenKrupp Services AG übernimmt vom US-Aluminiumhersteller Alcoa Inc.
den Geschäftsbereich "Aerospace Service Business" und baut damit ihr
Werkstoff-Dienstleistungsgeschäft für die Luftfahrtindustrie weiter aus. Wie
ThyssenKrupp mitteilte, wird die Transaktion über drei Tochtergesellschaften in
den USA, Großbritannien und Deutschland vollzogen. Über den Kaufpreis sei
Stillschweigen vereinbart worden.
Deutsche Bank und AXA IM gründen Unternehmen für Kreditderivate
Die Deutsche Bank und die AXA Investment Managers haben eine Vereinbarung zur
Gründung eines Unternehmens für Kreditderivate getroffen. Dies teilten beide
Unternehmen in London mit. Demnach würden Deutsche Bank und AXA IM gemeinsam
Finanzdienstleistungen für das NewLands Financials CDPC genannte Unternehmen
anbieten.
Airbus-CEO: Erwägen Gang an Kapitalmarkt für A350-Finanzierung
Die EADS-Tochter Airbus kann sich zur Finanzierung des neuen
Langstreckenflugzeuges A350XWB auch den Gang an den Kapitalmarkt vorstellen.
Aktuell werde dies aber nicht ins Auge gefasst, sagte Airbus-CEO Louis Gallois.
Vielmehr sollen die Entwicklungskosten von 10 Mrd EUR durch das Sparprogramm
Power 8, den Cashflow und durch Partner des Flugzeugbauers finanziert werden.
Airbus verbleibt nur noch UPS-Bestellung für A380-Frachtversion
Die Leasinggesellschaft ILFC hat ihre Bestellung für fünf A380-Frachtflugzeuge
in eine Order für fünf Passagiermaschinen des Airbus- Großraumflugzeugs
umgewandelt. Das sagte John Leahy, Chief Commercial Officer des
Flugzeugherstellers. Nachdem der US-Logistikkonzern FedEx im vergangenen Monat
seine Bestellung für zehn A380-Frachtflugzeuge storniert und dies mit der
verspäteten Lieferung begründet hatte, liegen Airbus nun nur noch die zehn
Bestellungen des FedEx-Wettbewerbers UPS für die Frachtversion des A380 vor.
Bilfinger liefert RWE-Kraftwerk für 100 Mio EUR Leitungssystem
Die Bilfinger Berger AG wird das neue RWE- Braunkohlekraftwerk im rheinischen
Neurath mit einem Hochdruckrohrleitungssystem beliefern. Die Bilfinger-Tochter
EHR aus Essen übernimmt zusammen mit einem Partner das Biegen, Schweißen und
Montieren der Leitungen für den Wasser-Dampf-Kreislauf der beiden sich im Bau
befindenden Kraftwerksblöcke, wie der Mannheimer Baukonzern mitteilte. Der
Auftrag habe insgesamt ein Volumen von 170 Mio EUR.
TNT will Stellung am niederländischen Zustellmarkt festigen
Die niederländische Post will ihre Stellung am Inlandsmarkt festigen und zudem
auch im Ausland wachsen. Im Vorfeld einer Präsentation für Investoren in London
stellte die TNT NV, Amsterdam, entsprechende Initiativen vor. Danach sollen in
den Jahren 2008 bis 2015 Maßnahmen umgesetzt werden, die im Zustellgeschäft in
den Niederlanden Einsparungen von 300 Mio EUR jährlich bringen sollen. Im
Ausland werde die Sparte TNT Post von der anstehenden Liberalisierung des
Briefmarktes in Europa profitieren.
Bank of New York und Mellon Financial fusionieren
Die Bank of New York und die Mellon Financial Corp fusionieren. Damit entsteht
das weltgrößte Institut im Bereich Vermögensverwaltung und
Wertpapier-Serviceabwicklung. Wie die Unternehmen mitteilten, bekommen die
Aktionäre der Bank of New York je eigene Aktie 0,9434 Anteilsscheine an dem
neuen Konzern. Die Mellon-Aktionäre bekommen je eigenen Anteilsschein eine
Aktie an dem fusionierten Unternehmen.
DJG/brb
04.12.2006 - 16:55:56
Norwegen bietet Deutschland gemeinsame Energieerschließung an
BERLIN (Dow Jones)--Norwegen hat Deutschland eine weitreichende Kooperation
im Energiesektor angeboten. "Wir würden gern mit Deutschland zusammenarbeiten
und gemeinsam die Energieressourcen des Hohen Nordens erschließen", sagte der
norwegische Ministerpräsident Jens Stoltenberg dem "Tagesspiegel"
(Dienstagausgabe). Das sei im beiderseitigen Interesse, betonte er. In der
Region würden "riesige Energiereserven" vermutet. Bislang sei die Barentsee
wenig erkundet. Europa müsse sich des Potenzials dieser Region, die nördlich
des 66. Breitengrads liegt, erst noch bewusst werden, mahnte der
Regierungschef.
Angesichts der Debatte über die Energiesicherheit Europas versicherte
Stoltenberg, dass Norwegen weiterhin eine wichtige Rolle für die Versorgung der
EU spielen werde: "Europa kann sich auf die norwegischen Gaslieferungen
verlassen." Es sei möglich, die Exporte nach Europa noch zu erhöhen. Allerdings
warnte er davor, das Thema Energie zu politisieren: Dies sei eine Entscheidung
der einzelnen Firmen und nicht der Regierung. Zugleich wies Stoltenberg darauf
hin, dass sein Land Teil des europäischen Marktes sei und alle EU-Direktiven
für den Energiesektor umgesetzt habe. "Unser Gas ist damit praktisch Europas
eigenes Gas", sagte er.
Webseite: www.tagesspiegel.de
DJG/apo
-0-
04.12.2006 - 16:44:08
Aktien an Wall Street schalten einen Gang hoch
NEW YORK (Dow Jones)--Überraschend stabil zeigen sich die US-Aktien am
Montagvormittag (Ortszeit). Indizierten die Futures vorbörslich noch kaum
veränderte Kurse zum Auftakt, so haben die Blue-Chip-Indizes die Gewinne in der
ersten Handelsstunde ausgebaut. Gegen 10.37 Uhr steigt der Dow-Jones-Index für
30 Industriewerte um 0,3% oder 35 Punkte auf 12.229. Nur 3 der 30
Schwergewichte geben nach, alle übrigen verbuchen Gewinne. Der S&P-500 legt um
0,3% bzw 5 auf 1.401 Punkte zu. Der Nasdaq-Composite klettert um 0,8% oder 19
Punkte auf 2.432. Während die Sektoren Öl und Gas sowie Pharma nachgeben,
zeigen sich vor allem Bankentitel, Telekomwerte und Versorger mit Aufschlägen.
Daten zu Hausverkäufen im Oktober sind laut Händlern schwächer ausgefallen als
erwartet, würden aber kaum beachtet.
Pfizer brechen um 12,7% auf 24,33 USD ein. Das Pharma-Unternehmen hat die
Entwicklung des Medikaments "Torcetrapib" gegen hohe Cholesterinwerte
eingestellt. Ursache sind eine unerwartet hohe Zahl von Todesfällen und
Komplikationen im Verlauf der klinischen Tests. Daraufhin haben mit Lehman
Brothers und J.P. Morgan zwei große Investmentbanken die Aktien auf
"Untergewichten" bzw "Neutral" abgestuft. Als Schwergewicht lasten Pfizer auch
auf dem Pharmasektor, der um 1,6% nachgibt.
Daneben steht die Bankenbranche mit einer Fusion im Blick. Die Bank of New
York und Mellon Financial fusionieren. Damit entsteht das weltgrößte Institut
im Bereich Vermögensverwaltung und Wertpapier-Serviceabwicklung. Das neue
Institut namens Bank of New York Mellon Corp dürfte eine Marktkapitalisierung
von 43 Mrd USD aufweisen und damit das elfgrößte Finanzinstitut in den USA
sein. Mellon Financial ziehen um 5% auf 42 USD an, während die Aktien der Bank
of New York um 9,6% auf 38,89 USD hoch springen. Citigroup verteuern sich um 1%
auf 49,88 USD und J.P. Morgan um 0,8% auf 46,36 USD.
Der Halbleiterhersteller LSI Logic übernimmt Agere Systems. Die Übernahme
wird ausschließlich in Aktien finanziert und hat einen Wert von etwa 4 Mrd USD.
Die Aktien von Agere Systems, ein ehemaliges Spin-off von Lucent Technologies,
handeln 7,5% höher bei 19,13 USD. LSI Logic brechen dagegen um 13,4% auf 9,15
USD ein. Novellus fallen um 0,9% auf 32,04 USD zurück. Der Netzwerkausrüster
rechnet im vierten Quartal mit einem Gewinn von 0,57 bis 0,60 USD je Aktie ohne
außerordentliche Aufwendungen. RF Micro Devices rücken um 2% auf 7,75 USD vor.
Das Unternehmen verkauft seine Bluetooth-Aktivitäten für 39 Mio USD an Qualcomm
und verbucht aus dem Geschäft nach eigener Aussage einen Gewinn je Aktie von 4
bis 6 US-Cent. Qualcomm steigen um 2,5% auf 37,25 USD.
DJG/DJN/bek/reh
04.12.2006 - 16:32:23
Miete für Telekom-Hausanschlüsse wird nicht vorzeitig überprüft
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Festnetz-Konkurrenten der Deutschen Telekom AG
sind mit dem Vorstoß gescheitert, die Miete für die Hausanschlüsse des
Ex-Monopolisten vorzeitig neu festsetzen zu lassen. Die Bundesnetzagentur habe
einen Antrag dazu abgelehnt, bestätigte ein Behördensprecher am Montag Angaben
des Bundesverbandes Breitbandkommunikation (Breko). Dieser sieht ein
Missverhältnis im Gefüge der Telekom-Großhandelspreise. Die Entgelte für die
Teilnehmeranschlussleitung (TAL) seien gemessen an den zuletzt stark gesunkenen
Preisen, die die Telekom für den Weiterverkauf ihrer DSL-Produkte verlange, zu
hoch.
Dadurch stünden sich Telefonanbieter mit eigenem Netz, die die letzte Meile
zum Endkunden von der Telekom bezögen, schlechter als DSL-Reseller. Der Breko,
der zahlreiche Konkurrenten des Bonner Konzerns wie Arcor, Versatel und
Hansenet vertritt, sieht hier eine "gravierende Schieflage im Wettbewerb". Der
Verband prüft jetzt nach eigenen Angaben rechtliche Schritte gegen die
Entscheidung der Bundesnetzagentur. Deren Sprecher sagte, die bisherigen
Entgelte liefen sowieso in vier Monaten aus. Der Breko habe zudem keine
Inkonsistenz bei den Preisen und keine Preis-Kosten-Schere nachweisen können.
Webseiten: http://www.BNetzA.de
http://www.brekoverband.de
http://www.telekom3.de
-Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213,
TMT.de@dowjones.com
DJG/stm/brb
04.12.2006 - 16:16:22
Deutsche-Börse-AR billigt Beendigung der Euronext-Fusionsgespräche
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Aufsichtsrat der Deutschen Börse AG hat am
Montag die Beendigung der Fusionsgespräche mit der Vierländerbörse Euronext
formell gebilligt. Die Mitglieder des Gremiums hätten übereingestimmt, dass
dieser Schritt unter anderem angesichts der Kursentwicklung "sinnvoll,
erforderlich und unausweichlich" gewesen sei, teilte die Deutsche Börse in
Frankfurt mit. Es habe sich gezeigt, dass eine von beiden Seiten erwünschte
Einigung nicht erreichbar gewesen sei.
Aufsichtsrat und Vorstand diskutierten den weiteren Angaben zufolge auf der
Sitzung die Strategie des Unternehmens unter den nun veränderten
Rahmenbedingungen. Laut der Mitteilung unterstützt der Aufsichtsrat das
strategische Konzept des Vorstands "einmütig", in allen Geschäftsbereichen
weiter organisch zu wachsen und offen zu bleiben für alle wertschaffenden
Formen der Zusammenarbeit.
DJG/ces/brb
-0-
04.12.2006 - 16:15:17
TAGESVORSCHAU/5. Dezember 2006 - vorläufige Fassung
===
07:45 DE/Citigroup Global Markets Deutschland AG & Co KGaA,
PG zum Ausblick auf den Aktienmarkt 2007, Frankfurt (A)
***08:00 GB/Tesco plc, Trading Update 3Q, Cheshunt
***09:55 DE/Einkaufsmanagerindex Nicht-Verarbeitendes Gewerbe
November
PROGNOSE: 54,5
zuvor: 54,0
***10:00 EU/Einkaufsmanagerindex Eurozone Nicht-Verarbeitendes
Gewerbe November
PROGNOSE: 56,5
zuvor: 56,5
10:00 DE/KfW IPEX-Bank, PK zum Stand der Ausgründung,
Frankfurt (A)
10:30 DE/DWS Investment GmbH, PK zur aktuellen
Geschäftsentwicklung der DWS und den Trends an den
Wertpapiermärkten, Frankfurt (A)
***11:00 DE/Verband der Automobilindustrie (VDA),
PK mit Präsident Gottschalk zum Jahresrückblick 2006
und -ausblick 2007 sowie Kfz-Neuzulassungen November,
Frankfurt
***11:00 DE/BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft,
Telekommunikation und neue Medien,
PK zum Branchenbarometer 4Q, Berlin
11:00 DE/Lehman Brothers Structured Solutions Group,
PG, Themen u.a. Überblick über die Herausforderungen
des Banken- und des Versicherungssektors und Vorstellung
der neuen Mitglieder der Group, Frankfurt
***11:00 EU/Eurostat, Einzelhandelsumsatz Oktober
Eurozone
PROGNOSE: +0,2% gg Vm/+1,3% gg Vj
zuvor: -0,6% gg Vm/+1,4% gg Vj
11:00 FR/Deutsch-französischer Wirtschafts- und Finanzrat,
Paris (A)
***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender
12:30 DE/Dresdner Bank AG und Internationale Energie-
Agentur (IEA), PG anlässlich der Vorstellung des
"World Energy Outlook 2006" der IEA in Deutschland,
Frankfurt
13:20 DE/Bundeskanzlerin Merkel sowie die Präsidenten Frankreichs
und Polens, Chiraq und Kaczynski, PK nach informellem
Treffen im Rahmen des Weimarer Dreiecks, Mettlach
***14:30 US/Produktivität ex Agrar 3Q (2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: +0,2% gg Vq
1. Veröff.: 0,0% gg Vq
2. Quartal: +1,2% gg Vq
Lohnstückkosten 3Q (2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: +3,4% gg Vq
1. Veröff.: +3,8% gg Vq
2. Quartal: +5,4% gg Vq
***15:00 CA/Bank of Canada, Zinsentscheidung, Ottawa
15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven
***16:00 US/Deutsche Post AG, Capital Markets Day,
New York
***16:00 US/ISM-Index Nicht-Verarbeitendes Gewerbe November
PROGNOSE: 55,0 Punkte
zuvor: 57,1 Punkte
***16:00 US/Auftragseingang Industrie Oktober
PROGNOSE: -4,5% gg Vm
zuvor: +2,1% gg Vm
***18:00 AT/ATX-Komitee, turnusmäßige Sitzung zur
Zusammensetzung des Index, Wien
19:00 BE/Deutsche Börse AG, Parlamentarischer Abend mit
CEO Francioni und AR-Vorsitzendem Viermetz,
Brüssel (A)
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Deutsche Börse AG, Arbeitskreis Indizes,
Frankfurt
*** - DE/Deutsche Telekom AG, AR-Sitzung,
Thema u.a. Vorstandspersonalien, Bonn
- DE/Kraftfahrt-Bundesamt (KBA), Pkw-Neuzulassungen
November
*** - NL/Royal Philips Electronics NV, Analystentag,
Eindhoven
*** - GB/HSBC Holdings plc, Trading Update, London
- GB/British Airways plc (BA), Verkehrszahlen November,
London
- EU/Kommission, Konvergenz-Berichte Tschechien, Estland,
Lettland, Ungarn, Polen, Slowakei, Malta, Zypern, Schweden,
Brüssel
- EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zum
Joint Venture Fiat Auto Financial Services SpA (FAFS)
der Fiat SpA und der Credit Agricole SA, Brüssel
- Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten,
sofern nicht anders gekennzeichnet
- (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig
- *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung
- Uhrzeiten in MEZ
- Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit
===
DJG/gla
-0-
04.12.2006 - 15:38:37
Airbus verbleibt nur noch UPS-Bestellung für A380-Frachtversion
PARIS (Dow Jones)--Die Leasinggesellschaft ILFC hat ihre Bestellung für
fünf A380-Frachtflugzeuge in eine Order für fünf Passagiermaschinen des
Airbus-Großraumflugzeugs umgewandelt. Das sagte John Leahy, Chief Commercial
Officer des Flugzeugherstellers, am Montag. Nachdem der US-Logistikkonzern
FedEx im vergangenen Monat seine Bestellung für zehn A380-Frachtflugzeuge
storniert und dies mit der verspäteten Lieferung begründet hatte, liegen Airbus
nun nur noch die zehn Bestellungen des FedEx-Wettbewerbers UPS für die
Frachtversion des A380 vor.
Leahy erklärte, Airbus werde mit der Frachtversion des A380 fortfahren,
solange die Bestellung von UPS Bestand habe.
Webseite: http://www.airbus.com
http://www.eads.com
- Von Daniel Michaels, Dow Jones Newswires; + 49 (0) 69 29725 108,
unternehmen.de@dowjones.com
DJG/DJN/brb/bam
04.12.2006 - 15:05:29
Moody's ändert Ausblick für ThyssenKrupp-Ratings in "positiv"
FRANKFURT (Dow Jones)--Moody's Investors Service hat den Ausblick für die
"Baa2"-Langfrist- und die "Prime-2"-Kurzfrist-Ratings der ThyssenKrupp AG in
"positiv" von zuvor "stabil" geändert. Die Ratingagentur begründete diese
Ausblickänderung am Montag mit der gesunden finanziellen Performance des
Ruhrkonzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr.
ThyssenKrupp hatte am vergangenen Freitag einen Umsatzanstieg auf 47,125
Mrd von 42,927 Mrd EUR und einen Jahresüberschuss von 1,704 (Vorjahr 1,079) Mrd
EUR für das am 30. September abgelaufene Geschäftsjahr 2005/06 vermeldet.
Webseite: http://www.moodys.com
DJG/brb/bam
04.12.2006 - 15:05:29
Moody's ändert Ausblick für ThyssenKrupp-Ratings in "positiv"
FRANKFURT (Dow Jones)--Moody's Investors Service hat den Ausblick für die
"Baa2"-Langfrist- und die "Prime-2"-Kurzfrist-Ratings der ThyssenKrupp AG in
"positiv" von zuvor "stabil" geändert. Die Ratingagentur begründete diese
Ausblickänderung am Montag mit der gesunden finanziellen Performance des
Ruhrkonzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr.
ThyssenKrupp hatte am vergangenen Freitag einen Umsatzanstieg auf 47,125
Mrd von 42,927 Mrd EUR und einen Jahresüberschuss von 1,704 (Vorjahr 1,079) Mrd
EUR für das am 30. September abgelaufene Geschäftsjahr 2005/06 vermeldet.
Webseite: http://www.moodys.com
DJG/brb/bam
04.12.2006 - 14:43:10
US-Anleihen starten etwas leichter
NEW YORK (Dow Jones)--Etwas leichter tendieren die US-Anleihen am Montag
zum Start des New Yorker Handels. Gegen 14.38 Uhr MEZ fallen Titel mit einem
Kupon von 4,625% um 4/32 auf 101-12/32 und rentieren mit 4,45%. Der mit 4,50%
verzinste Longbond sinkt um 9/32 auf 98-30/32 und rentiert mit 4,56%.
DJG/reh
04.12.2006 - 14:40:41
EUREX/Renten-Futures tendieren im Verlauf etwas leichter
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Renten-Futures tendieren am Montagnachmittag
etwas leichter. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures verliert gegen 14.35 Uhr
13 Ticks auf 118,60%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,73% und das Tagestief
bei 118,59%. Umgesetzt wurden bislang rund 590.000 Kontrakte. Der Bobl-Future
sinkt um 3 Ticks auf 110,08%. Händler sprechen von einer moderaten
Gegenreaktion auf die Rally am Freitag, die durch die schwachen
US-Wirtschaftsdaten ausgelöst worden war. Ob die Aufwärtsbewegung sich
fortsetze, hänge maßgeblich vom Widerstand bei 118,70% ab. So lange dieser
nicht nachhaltig gebrochen werde, sei auch ein Rückfall in Richtung 118,05%
möglich. Wichtige Konjunkturdaten werden am Berichtstag nicht erwartet, so dass
bereits jetzt die Aufmerksamkeit in Richtung der EZB-Sitzung in der zweiten
Wochenhälfte wandere.
DJG/mif/reh
04.12.2006 - 13:45:58
Deutsche Bank und AXA IM gründen Unternehmen für Kreditderivate
LONDON (Dow Jones)--Die Deutsche Bank und die AXA Investment Managers haben
eine Vereinbarung zur Gründung eines Unternehmens für Kreditderivate getroffen.
Dies teilten beide Unternehmen am Montag in London mit. Demnach würden Deutsche
Bank und AXA IM gemeinsam Finanzdienstleistungen für das NewLands Financials
CDPC genannte Unternehmen anbieten.
AXA werde vor allem für das Portfoliomanagement zuständig sein, während die
Deutsche Bank Risk Management und Infrastruktur- sowie Operative
Dienstleistungen anbieten soll. Die Deutsche Bank werde zudem das Eigenkapital
von 125 Mio USD für NewLands Financials zur Verfügung stellen.
Webseite: http:/www.db.com
DJG/sms/brb
04.12.2006 - 13:35:13
Airbus-CEO: Erwägen Gang an Kapitalmarkt für ... (fünf)
Laut Gallois könnte die italienische Finmeccanica ein industrieller Partner
für die A350 werden. Airbus würde sich darüber freuen, sagte er. Airbus sei
derzeit nicht daran interessiert, von den Regierungen der industriellen Partner
rückzahlbare Kredite zu beantragen.
Webseite: http://www.airbus.com
http://www.eads.com
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/brb
-0-
04.12.2006 - 13:32:45
Airbus-CEO: Erwägen Gang an Kapitalmarkt für ... (vier)
Airbus hat für ihre erste Version des A350 von zehn Kunden insgesamt 102
Bestellungen erhalten. Das Marketingteam will nach weiteren Angaben von Leahy
nun versuchen, diese Orders aufrecht zu erhalten und die Kunden davon zu
überzeugen, dass sie auf die neue Version warten sollen, selbst wenn diese drei
Jahre später als ursprünglich geplant auf den Markt kommt. Es könnte allerdings
sein, dass einige Airline ihre Aufträge stornieren würden, fügte er hinzu.
Gallois sagte, dass die bisherigen Bestellungen neu verhandelt werden müssten,
da die neue Version des A350 mehr koste als die ursprüngliche. Die neue
A350-900 habe einen Listenpreis von 215 Mio USD, die alte Version einen Preis
von 180 Mio USD.
DJG/kib/brb
04.12.2006 - 12:52:50
Airbus-CEO: Erwägen Gang an Kapitalmarkt für ... (drei)
Gallois sagte, dass die finanzielle Lage von Airbus derzeit solide und die
Liquiditätslage sehr gut sei. EADS habe ihrer Tochter für die Finanzierung der
A350 als einzige Bedingung gestellt, dass sich der Flugzeugbauer um eine
ausgewogene Bilanz und einen Schutz des Kreditratings bemühe.
Seinen weiteren Angaben zufolge besteht derzeit keine Eile, finanzielle
Mittel für die A350 bereitzustellen. Der Großteil des Geldes werde zwischen
2010 und 2013 benötigt. Wo die A350 gebaut werden soll, sei noch nicht
entschieden, sagte der CEO.
DJG/kib/nas
04.12.2006 - 12:49:35
Fresenius-HV beschließt Umwandlung in Europa AG
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Aktionäre der Fresenius AG, Bad Homburg, haben
am Montag mit großer Mehrheit der Umwandlung in eine Europa AG zugestimmt. Die
Vorschläge der Verwaltung zur Umwandlung und zum Aktiensplit billigten jeweils
99,99% des vertretenen Stammkapitals.
Statt des Kürzels AG wird künftig SE hinter dem Unternehmensnamen stehen.
Mit der Umwandlung wird aus der deutschen Aktiengesellschaft Fresenius eine
Societas Europaea (SE). Fresenius ist damit nach dem Versicherungskonzern
Allianz die zweite deutsche Aktiengesellschaft, die die europäische Rechtsform
gewählt hat. Mit ihr ermöglicht die EU seit Jahresende 2004 die Gründung von
Aktiengesellschaften in den Mitgliedsländern als multinationale Rechtsform.
Vorstandsvorsitzender Ulf M. Schneider erläuterte vor den Aktionären erneut
die Gründe für die Umwandlung. Der Schritt soll seinen Angaben zufolge dem
Unternehmen ermöglichen, die erfolgreich praktizierten Prinzipien einer
effizienten Corporate Governance fortzusetzen. Gleichzeitig trage die neue
Rechtsform der internationalen Ausrichtung des Geschäfts Rechnung, betonte
Schneider.
Mit der Umwandlung in eine SE kann nach den Worten von Schneider auch
künftig die bisherige Größe des Aufsichtsrats von 12 Mitgliedern beibehalten
werden. "Diese Größe stellt sicher, dass der im deutschen
Corporate-Governance-Kodex verankerte Leitsatz - 'Vorstand und Aufsichtsrat
arbeiten zum Wohle des Unternehmens eng zusammen' - bei Fresenius auch in
Zukunft erfolgreich umgesetzt werden kann", erklärte der Manager. Ohne die
Umwandlung in eine SE wäre Fresenius aufgrund des starken Wachstums in
Deutschland auf rund 30.000 Mitarbeiter gezwungen gewesen, den Aufsichtsrat von
bisher 12 auf 20 Mitglieder aufzustocken.
Der Aufsichtsrat wird weiter paritätisch besetzt sein und sich aus 6
Mitgliedern der Anteilseigner und 6 Mitgliedern der Arbeitnehmer
zusammensetzen. Dank der Umwandlung wird die Arbeitnehmerbank künftig aber
nicht nur mit deutschen Arbeitnehmervertretern besetzt sein, sondern auch mit
Arbeitnehmervertretern aus anderen europäischen Ländern. Da die Zahl der
Beschäftigten im europäischen Ausland in den letzten Jahren stark gewachsen
sei, sei deren Beteiligung an der Mitbestimmung eine selbstverständliche
Konsequenz, sagte Schneider.
Seinen Angaben zufolge ist die Satzung der SE weitgehend identisch mit der
Satzung der Fresenius AG. Auch die Organisationsstruktur des Konzerns ändere
sich nicht. Die Fresenius SE agiere weiter als operative Holding der
Unternehmensbereiche Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi und Fresenius
ProServe. Schneider geht davon aus, dass die Eintragung der SE ins
Handelsregister im dritten Quartal 2007 erfolgen wird und anschließend die
Fresenius-AG-Aktien auf SE-Aktien umgestellt werden.
Schneider bekräftigte, dass die Fresenius SE ihren Sitz unverändert in
Deutschland haben werde. "Vorstand und Aufsichtsrat bekennen sich ganz klar zu
diesem Standort, an dem das Unternehmen seine historischen Wurzeln hat", sagte
der Manager. Die Kosten der Umwandlung hat das Unternehmen in der Vergangenheit
mit bis zu 3 Mio EUR beziffert.
Neben der Umwandlung in eine Europa AG beschloss die Hauptversammlung auch
einen Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 3. Der Aktiensplit soll den Handel in
Fresenius-Aktien fördern und die Aktie auch für breite Anlegerkreise noch
attraktiver machen. Nach dem Aktiensplit wird jeder Inhaber einer bisherigen
Stammaktie der Gesellschaft über 3 Stammaktien und jeder Inhaber einer
Vorzugsaktie über drei Vorzugsaktien verfügen.
Webseite: http://www.fresenius.de
-Von Heide Oberhauser-Aslan, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29 725 113,
heide.oberhauser@dowjones.com
DJG/hoa
04.12.2006 - 12:46:26
Merkel hofft für Tarifrunde auf "differenzierte Lösungen"
BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzlerin Angela Merkel hofft für die kommende
Tarifrunde laut ihrem Sprecher Thomas Steg auf die Vereinbarung
"differenzierter Lösungen" auf betrieblicher Ebene. "Die Bundeskanzlerin hat
immer gesagt, es wäre wünschenswert, wenn die Tarifparteien die Kraft
aufbringen, solche differenzierten Lösungen betriebsbezogen hinzubekommen",
sagte Steg bei einer Pressekonferenz am Montag in Berlin. "Wir werden sehen, ob
die Tarifparteien die Kraft haben und die Vernunft aufbringen, solche
differenzierten Lösungen zu entwickeln", hob der stellvertretende
Regierungssprecher hervor.
Steg sagte, die Diskussion über Investivlöhne sei zu trennen von der
Debatte um Tariflohnsteigerungen. "Da sollte sich die Politik mit Empfehlungen
zurückhalten", erklärte Steg. "Die Bundeskanzlerin allerdings würde soweit
gehen, wenn es Branchen gibt, die einen richtigen Boom erleben, Betriebe gibt,
die gesund und stark sind, dann muss man auch darüber nachdenken", sagte er
jedoch. Allerdings müsse bei allen Lösungen so viel Differenzierung vorgenommen
werden, "dass Rücksicht auf Betriebe und Branchen genommen wird, die bestimmte
Lohnerhöhungen zum Beispiel nicht so gut verkraften".
Über eine stärkere Beteiligung von Arbeitnehmern am Unternehmen über
Investivlohnmodelle solle es in Kürze zu weiteren Gesprächen kommen, kündigte
Steg an. Merkel werde möglicherweise noch vor Weihnachten mit dem
SPD-Vorsitzenden Kurt Beck hierüber sprechen. Bundesfinanzminister Peer
Steinbrück hatte sich zuvor angesichts von Forderungen nach höheren Löhnen für
Tarifabschlüsse ausgesprochen, die sich weiterhin an der Produktivität
ausrichten. "Das, was sich in Deutschland anbietet, ist, den Kurs
produktivitätsorientierter Lohnabschlüsse fortzusetzen", so Steinbrück am
Montagmorgen in Berlin.
-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118,
andreas.kissler@dowjones.com
DJG/ank/ros
-0-
04.12.2006 - 12:40:42
Bilfinger liefert RWE-Kraftwerk für 100 Mio EUR Leitungssystem
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Bilfinger Berger AG wird das neue
RWE-Braunkohlekraftwerk im rheinischen Neurath mit einem
Hochdruckrohrleitungssystem beliefern. Die Bilfinger-Tochter EHR aus Essen
übernimmt zusammen mit einem Partner das Biegen, Schweißen und Montieren der
Leitungen für den Wasser-Dampf-Kreislauf der beiden sich im Bau befindenden
Kraftwerksblöcke, wie der Mannheimer Baukonzern am Montag mitteilte. Der
Auftrag habe insgesamt ein Volumen von 170 Mio EUR. Auf die EHR entfielen
hiervon 100 Mio EUR.
Für das Projekt werden den Angaben zufolge 5.000 Tonnen Rohrleitungen mit
einer Gesamtlänge von über 20 Kilometern montiert. Das neue Braunkohlekraftwerk
soll 2010 ans Netz gehen.
Webseite: http://www.bilfingerberger.de
DJG/hei/nas
04.12.2006 - 12:40:00
Europa-Börsen tendieren seitwärts - Pharmasektor im Blick
Nach der scharfen Korrektur in der Vorwoche stabilisieren sich die
europäischen Blue-Chips zum Auftakt der neuen Woche etwas. Der Euro-Stoxx-50
handelt gegen 12.22 Uhr MEZ unverändert bei 3.932 Punkten. Auch der Stoxx-50,
der auch Titel aus der Schweiz und Großbritannien umfasst, tritt bei 3.566
Punkten unverändert zum Freitagsschluss auf der Stelle. Die Kursausschläge
fallen auch mit Blick auf die Sektoren verhalten aus. Sie reichen von minus 0,2
Prozent bei den Pharmatiteln bis zu plus 0,3 Prozent für den Telekomsektor.
Händler beklagen das immer dünner werdende Nachrichtenangebot. Die Übernahme-
und Fusionsaktivitäten seien erst einmal vorbei, dieser Kurstreiber falle also
aus. Sollten Investoren im Verlauf der Woche weitere Gewinne einstreichen,
dürfte sich die Korrektur ausweiten. Die nächste technische Unterstützung für
den Euro-Stoxx-50 liege in diesem Fall bei 3.892 Punkten.
Die Erzeugerpreise aus der Eurozone im Oktober vom Vormittag haben die
Aktien bislang kalt gelassen. Die Erzeugerpreise haben sich im Vergleich zum
September nicht bewegt. Volkswirte hatten mit einem leichten Anstieg gerechnet.
In den USA stehen keine wichtigen Konjunkturdaten an. Das ruhige Geschäft werde
sich daher aller Voraussicht nach am Nachmittag fortsetzen, vermuten Händler.
Der Blick der Investoren richte sich auf den Zinsbeschluss der EZB am
Donnerstag und den US-Arbeitsmarktbericht für November am Freitag. In Zürich
und Amsterdam geben die Leitindizes leicht nach, alle übrigen Börsenplätze
melden kleine Aufschläge. Die größten Gewinne weisen die Sektoren Chemie,
Rohstoffe und Telekommunikation auf.
Pfizer-Probleme treiben Roche und AstraZeneca
Pharmatitel tendieren uneinheitlich, nachdem sie in der Korrektur der
Vorwoche als defensiver, also weniger konjunkturabhängiger Sektor relative
Stärke zeigten. Die Abgaben reichen aktuell von 0,4 Prozent für Novartis über
0,6 Prozent für Schering bis zu 1 Prozent für GlaxoSmithKline. AstraZeneca
liegen gegen den Trend mit 0,9 Prozent bei 2.916 p im Plus. Roche tendieren gut
behauptet. Roche und AstraZeneca dürften nach Einschätzung aus dem Handel von
der Entwicklung bei Pfizer profitieren. Pfizer hat die Entwicklung eines
Cholesterin-Medikaments wegen Komplikationen im Verlauf der klinischen Tests
eingestellt. Davon könnten die Wettbewerber Roche und AstraZeneca profitieren,
heißt es, denn diese beiden befänden sich in der Entwicklungsphase
vergleichbarer Produkte, die bislang keine Komplikationen aufwiesen.
Alitalia profitieren von Ausstiegsplänen der Regierung
Alitalia gewinnen 4,7 Prozent auf 0,98 EUR. Die italienische Regierung hat
am Freitag verlauten lassen, sich möglicherweise von einem Teil ihres
Aktienpakets an der Fluggesellschaft zu trennen und dieses an ausländische
Investoren veräußern zu wollen. Daraufhin haben die Citigroup und die Deutsche
Bank ihre Kursziele für Alitalia erhöht und dies mit zu erwartenden
Kaufangeboten von Investoren begründet. Am deutschen Markt steigen Lufthansa um
1,2 Prozent auf 19,72 EUR. In Paris fallen Air France-KLM um 1,3 Prozent auf
30,10 EUR zurück. EADS geben um 1,2 Prozent auf 22,60 EUR nach. Die Tochter
Airbus hat mitgeteilt, dass sie zur Finanzierung des "A350" die Kapitalmärkte
in Anspruch nehmen will und dass einige Fluggesellschaften bereits erteilte
Orders für dieses Modell stornieren könnten.
DJG/bek/mod/gos
04.12.2006 - 12:34:50
Bayer: Nexavar-Hautkrebsstudie erreicht primären... (zwei)
Das von Bayer und dem Unternehmen Onyx entwickelte Krebsmedikament Nexavar
ist bereits in zahlreichen Ländern zur Behandlung des fortgeschrittenen
Nierenkrebs zugelassen. Es soll noch gegen eine Reihe weiterer Tumore
eingesetzt werden und gilt als einer der großen Hoffnungsträger des
Pharmasegments von Bayer. Die vollständigen Studiendaten der jetzt enttäuschend
verlaufenen Phase-III-Studie an Patienten mit fortgeschrittenem Hautkrebs
sollen demnächst auf einem internationalen Krebs-Kongress präsentiert werden.
Gunnar Riemann, der Leiter des Geschäftsbereichs Pharma des Teilkonzerns
HealthCare, erklärte, das Ergebnis dieser Studie sei für das Unternehmen
enttäuschend und noch viel mehr für die Patienten mit fortgeschrittenem
Hautkrebs, für die es nur wenig Behandlungsmöglichkeiten gebe. "Allerdings hat
sich durch diese Studie unsere Einstellung zu Nexavar nicht geändert und wir
hoffen, den Nutzen des Präparates bei einer großen Vielfalt von Tumoren zeigen
zu können."
Die von Bayer und Onyx finanzierte internationale, doppelblinde,
randomisierte und Placebo kontrollierte Hauptkrebs-Studie bewertete die
Sicherheit und Wirksamkeit von Nexavar in Kombination mit einer Chemotherapie.
Etwa 270 Patienten mit fortschreitender Erkrankung nach einer vorangegangenen
Chemotherapie wurden in die Studie aufgenommen.
In dem dreiwöchigen Standard-Therapiezyklus mit den Medikamenten
Carboplatin und Paclitaxel hatten die Patienten zusätzlich entweder Nexavar
oder ein Placebo erhalten. Primärer Endpunkt war die progressionsfreie
Überlebenszeit. Sie wird definiert als Lebensspanne des Patienten, in der der
Tumor nicht wesentlich wächst.
Bisher wurde Nexavar an über 8.000 Patienten mit einer Vielzahl von
Krebsarten geprüft. Gegenwärtig laufen Phase-III-Studien zur Behandlung des
fortgeschrittenen Leberkrebses und des metastasierenden Melanoms. Eine
Phase-III-Studie an Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom begann im
Februar 2006.
Webseite: http://www.bayer.de
DJG/rib/nas
04.12.2006 - 12:29:35
Airbus-CEO: Erwägen Gang an Kapitalmarkt für ... (zwei)
1,88 Mrd EUR der Entwicklungskosten sollen nach weiteren Angaben Gallois
outgesourct werden. Das neue Flugzeug soll nach EADS-Angaben von Freitag 2013
in Dienst gestellt werden. Der Konkurrent Boeing will bereits einige Jahre
früher sein neues Modell 787 Dreamliner in den Markt bringen. Für Airbus ist
diese Zeitdifferenz laut Chief Commercial Officer John Leahy wegen des großen
Marktpotenzials kein Problem.
DJG/kib/nas
04.12.2006 - 12:13:51
Bayer: Nexavar-Hautkrebsstudie erreicht primären Endpunkt nicht
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Eine Phase-III-Studie mit dem Krebsmedikament
"Nexavar" der Bayer AG in der Indikation Hautkrebs hat ihren primären Endpunkt
nicht erreicht. Dieser Endpunkt war die Verbesserung des Überlebens ohne
Fortschreiten der Erkrankung. Das Behandlungsergebnis sei in beiden
Therapiearmen ähnlich gewesen, teilte Bayer am Montag mit.
DJG/rib/nas
04.12.2006 - 11:49:53
Airbus-CEO: Erwägen Gang an Kapitalmarkt für A350-Finanzierung
PARIS (Dow Jones)--Die EADS-Tochter Airbus kann sich zur Finanzierung des
neuen Langstreckenflugzeuges A350XWB auch den Gang an den Kapitalmarkt
vorstellen. Aktuell werde dies aber nicht ins Auge gefasst, sagte Airbus-CEO
Louis Gallois am Montag. Vielmehr sollen die Entwicklungskosten von 10 Mrd EUR
durch das Sparprogramm Power 8, den Cash-flow und durch Partner des
Flugzeugbauers finanziert werden.
DJG/kib/nas
04.12.2006 - 11:40:50
ThyssenKrupp übernimmt Aerospace-Service-Bereich von Alcoa
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die ThyssenKrupp Services AG übernimmt vom
US-Aluminiumhersteller Alcoa Inc. den Geschäftsbereich "Aerospace Service
Business" und baut damit ihr Werkstoff-Dienstleistungsgeschäft für die
Luftfahrtindustrie weiter aus. Wie ThyssenKrupp am Montag mitteilte, wird die
Transaktion über drei Tochtergesellschaften in den USA, Großbritannien und
Deutschland vollzogen. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden,
hieß es.
Die Service-Sparte des ThyssenKrupp-Konzerns konnte sich den Angaben
zufolge bei der Akquisition im Rahmen eines internationalen Bieterwettbewerbs
durchsetzen. In dem Alcoa-Bereich erwirtschaften rund 100 Mitarbeiter derzeit
einen Jahresumsatz von 75 Mio EUR. Für ThyssenKrupp Services hat der Zukauf
nach den Worten des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden Joachim Limberg
eine "große strategische Bedeutung", da der Konzern sich so den weltweiten
Zugang zu allen namhaften Flugzeugherstellern und deren Schlüssellieferanten
sichere.
Webseite: http://www.thyssenkrupp.de
DJG/hei/cbr
04.12.2006 - 11:40:18
ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung
RWE hat keine Investmentbank für Abwehrstrategie beauftragt
Der deutsche Energiekonzern RWE hat dementiert, eine Investmentbank mit einer
Verteidigung gegen eine Übernahme beauftragt zu haben. "Es gibt im Hause RWE
keine konkreten Abwehrstrategien gegen eine Übernahme. Es gibt schon länger
allgemeine Handbücher, die Abläufe und Informationswege beschreiben, die
einzuhalten sind, falls sich ein Unternehmen öffentlich als
Übernahmeinteressent zu erkennen gibt", sagte RWE-Sprecherin Julia Scharlemann
Dow Jones Newswires.
Lufthansa: Keine Entscheidung über A350-Order
Die Deutsche Lufthansa AG hat noch keine A350 XWB beim Flugzeugbauer Airbus
bestellt. Ob das neue Flugzeug geordert werde, stehe noch nicht fest, sagte
Lufthansa-Sprecher Thomas Jachnow Dow Jones Newswires. Generell sei jedes neue
Flugzeug für die Airline interessant und werde intensiv angeschaut und
bewertet.
Schwarz Pharma: Familienaktionäre nehmen Angebot von UCB an
Die Familienaktionäre der Schwarz Pharma AG, die bisher 59,2% der Aktien
halten, nehmen das Übernahmeangebot des belgischen Unternehmens UCB für ihre
rund 28,4 Mio Aktien an. Mit Einreichung der Aktien durch die Familie Schwarz
sei eine weitere Bedingung des Übernahmeangebots eingetreten und der
"entscheidende Schritt auf dem Weg zu der Entstehung eines führenden
biopharmazeutischen Unternehmen der nächsten Generation" getan, teilte das
Monheimer Unternehmen mit.
Axel Springer: Preisspanne für Aktienverkauf bei 120 - 135 EUR
Das Aktienpaket der Axel Springer AG aus dem Besitz der
Private-Equity-Gesellschaft Hellman & Friedman wird zu einem Stückpreis von
120,00 EUR bis 135,00 EUR angeboten. Wie der Medienkonzern weiter mitteilte,
beginnt die Angebotsfrist am 4. Dezember und endet am 6. Dezember 2006.
Privatanleger können die Anteilsscheine am letzten Tag der Angebotsfrist bis
12.00 Uhr MEZ und institutionelle Anleger bis 14.00 Uhr MEZ zeichnen.
Axel Springer erwirbt 25,1%-Beteiligung an Polsat
Die Axel Springer AG hat ihre angekündigte Beteiligung am polnischen
Privatsender Polsat unter Dach und Fach. Der Vertrag über den Erwerb einer
25,1%-Beteiligung an Telewizja POLSAT S.A wurde unterzeichnet, teilte das in
Berlin ansässige Medienhaus mit. Springer hatte am 23. November angekündigt,
mit Polsat Gespräche über eine Minderheitsbeteiligung zu führen.
Versicherer sehen erst mittelfristig mehr Beschäftigung - FAZ
Die deutschen Versicherer rechnen nach Einschätzung des Branchenverbandes GDV
auch in den nächsten Jahren mit einem weiteren Stellenabbau und erst
mittelfristig wieder mit einem Zuwachs an Beschäftigung. "Mit fünf Jahren muss
man aber sicher noch rechnen, ehe es mit der Beschäftigung per saldo wieder
aufwärts geht", sagte der Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen
Versicherungswirtschaft (GDV), Bernhard Schareck der "Frankfurter Allgemeine
Zeitung" (FAZ).
ING verkauft Tochter für 50,5 Mio EUR an SNS Reaal
Die ING Groep NV verkauft ihre Tochter Regio Bank an den niederländischen Bank-
und Versicherungskonzern SNS Reaal für 50,5 Mio EUR. Die Transaktion soll im
ersten Quartal 2007 abgeschlossen werden. Wie der niederländische Finanzkonzern
mitteilte, wird ING mit der Veräußerung einen Buchgewinn von 25 Mio EUR
erzielen.
Qantas will bei Übernahme 6 AUD je Aktie - AFR
Die australische Fluglinie Qantas Airways wird nach einem Zeitungsbericht im
Rahmen des erwarteten Übernahmeangebots von dem Konsortium unter Führung der
Macquarie Bank wohl einen Preis von mindestens 6 AUD je Aktie verlangen. Wie
die Zeitung "Australian Financial Review" (AFR) schreibt, könnte das Konsortium
in dieser Woche das formale Übernahmeangebot für die Fluglinie vorlegen.
IT/Alitalia-Anteilsverkauf an ausländische Investoren möglich
Die italienische Regierung will vielleicht einen Teil der Fluggesellschaft
Alitalia an ausländische Investoren verkaufen. "Ich schließe nichts aus", sagte
Italiens Industrieminister Pierluigi Bersani am Rande einer Konferenz auf die
Frage, ob ein Verkauf an ausländische Unternehmen für die Regierung in Frage
kommen würde.
Iberia erwägt Kauf von Boeing-Maschinen für 3 Mrd EUR - Presse
Die Iberia Lineas Aereas de Espana SA erwägt nach einem Zeitungsbericht den
Kauf von Boeing-Flugzeugen im Wert von 3 Mrd EUR. Wie die spanische Zeitung "El
Economista" unter Berufung auf leitende Angestellte der spanischen
Fluggesellschaft berichtet, plant die Fluglinie die Anschaffung von rund 25
Maschinen des Typs B787.
Arques erhöht Jahresziele für 2006 und 2007
Die Arques Industries AG hat ihre Ziele für die Geschäftsjahre 2006 und 2007
angehoben. Die Beteiligungsgesellschaft rechnet auf EBITDA-Basis für 2006 nun
mit einem Ergebnis von 120 Mio EUR, zuvor war das Unternehmen von 80 Mio EUR
ausgegangen. Die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr bleibt
unverändert bei 780 Mio EUR, wie das Unternehmen mitteilte. Das Unternehmen
plant die Ausschüttung
EMI weist Übernahmegebot über 2,5 Mrd GBP zurück - The Times
Die EMI Group plc wird laut einem Zeitungsbericht ein potenzielles
Übernahmegebot der Beteiligungsgesellschaft Permira über 2,5 Mrd GBP in dieser
Woche als zu niedrig zurückweisen. Wie die britische Zeitung "The Times" in
ihrer Internetausgabe berichtet, wird Permira innerhalb der nächsten Tage 310
pence je Aktie bieten.
Nortel verkauft UMTS-Geschäft für 320 Mio USD an Alcatel-Lucent
Die Nortel Networks Corp hat mit Alcatel-Lucent einen Vertrag über den Verkauf
von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten ihres UMTS-Zugangsgeschäftes für 320
Mio USD (umgerechnet: 240,72 Mio EUR) unterzeichnet. Das Geschäft werde
voraussichtlich Ende 2006 oder innerhalb von 90 Tagen nach der Veröffentlichung
der Transaktion abgeschlossen, teilte das kanadische Netzwerkunternehmen mit.
Ahold verkauft Geschäft in Polen für 375 Mio EUR an Carrefour
Die Royal Ahold NV verkauft ihr Einzelhandelsgeschäft in Polen für rund 375 Mio
EUR an den französischen Wettbewerber Carrefour SA. Wie der niederländische
Einzelhandelskonzern mitteilte, soll die Transaktion in der ersten Hälfte 2007
abgeschlossen sein. Die Durchführung der Transaktion sei an bestimmte Auflage
inklusive kartellrechtlicher Genehmigungen geknüpft.
Swiss Re spricht weiter über Verkauf von Londoner Bürogebäude
Die Verhandlungen über den Verkauf des Londoner Bürogebäudes der Swiss Re Group
dauern an. "Wir haben unsere Verkaufsabsicht des Gebäudes mitgeteilt und machen
eine Veröffentlichung, wenn die Verhandlungen abgeschlossen sind", sagte der
Unternehmenssprecher Simon Lauper.
DJG/kla/nas
04.12.2006 - 11:32:27
Bundesregierung will Milliarden in Häfen-Anbindung investieren
HAMBURG (Dow Jones)--Mit Milliardeninvestitionen in die Verkehrsanbindung
der Häfen will die Bundesregierung den Wachstumskurs der maritimen Wirtschaft
stärken. Bundeskanzlerin Angela Merkel kündigte am Montag auf der 5. Nationalen
Maritimen Konferenz in Hamburg an, die Bundesregierung plane insgesamt 2,2 Mrd
EUR für den Ausbau der Hinterland-Anbindung ein. Neben der Beschleunigung der
Verkehrswege-Planung sei auch eine verkürzte Infrastruktur-Planung notwendig,
sagte Merkel. Für insgesamt 90 Großprojekte seien bereits beschleunigte
Genehmigungsverfahren eingeleitet worden.
Merkel attestierte der Schifffahrtsbranche in Deutschland einen Boom. Doch
trotz guter Auftragslage ließen die Erträge der deutschen Werften zu wünschen
übrig, so Merkel. Dennoch sei Deutschland das Schiffbauland Nummer vier in der
Welt, liege allerdings deutlich hinter Korea, Japan und China. "Wir müssen in
hochentwickelten Bereichen unseren Platz finden". Schiffbau sei ein
gesamtdeutsches Anliegen und nicht nur Spezialität "derer, die im Norden
wohnen".
Zuvor hatte Hamburgs Erster Bürgermeister Ole von Beust die Notwendigkeit
einer zügigen Vertiefung von Elbe und Weser betont, um international
konkurrenzfähig zu bleiben. Die Politik müsse Rahmenbedingungen schaffen, um zu
zeigen, dass Globalisierung nicht nur Skepsis schafft, sondern Vertrauen
verlangt.
DJG/ros
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04.12.2006 - 11:15:05
Iberia erwägt Kauf von Boeing-Maschinen für 3 Mrd EUR - Presse
MADRID (Dow Jones)--Die Iberia Lineas Aereas de Espana SA, Madrid, erwägt
nach einem Zeitungsbericht den Kauf von Boeing-Flugzeugen im Wert von 3 Mrd
EUR. Wie die spanische Zeitung "El Economista" in ihrer Montagausgabe unter
Berufung auf leitende Angestellte der spanischen Fluggesellschaft berichtet,
plant die Fluglinie die Anschaffung von rund 25 Maschinen des Typs B787.
In der jüngeren Vergangenheit hatte Iberia stets Modelle der EADS-Tochter
Airbus bevorzugt. Die Gesellschaft sei von der Markteinführung der B787
beeindruckt, während Airbus bei neuen Modellen mit einer Reihe von
Produktionsproblemen zu kämpfen habe, hieß es weiter. Mit dem Großauftrag wolle
das Unternehmen seine Langstreckenflotte modernisieren.
Webseite: http://www.eleconomista.es
DJG/DJN/flf/cbr
04.12.2006 - 10:52:09
Lufthansa: Keine Entscheidung über A350-Order
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt, hat noch keine
A350 XWB beim Flugzeugbauer Airbus bestellt. Ob das neue Flugzeug geordert
werde, stehe noch nicht fest, sagte Lufthansa-Sprecher Thomas Jachnow am Montag
Dow Jones Newswires. Generell sei jedes neue Flugzeug für die Airline
interessant und werde intensiv angeschaut und bewertet.
Die Airbus-Mutter EADS hatte am Freitag mitgeteilt, dass der Verwaltungsrat
den Programmstart für das neue Langstreckenflugzeug A350 gebilligt hat. Die
Maschine soll zwischen 270 und 350 Sitzplätze haben.
Webseite: http://www.lufthansa.com
http://www.eads.com
http://www.airbus.com
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/nas
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04.12.2006 - 10:14:13
EZB sieht Inflation für 2008 unter 2% - FTD
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) geht in ihren
neuen Projektionen davon aus, dass sich die Teuerungsentwicklung mittelfristig
entspannen wird. Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer
Montagausgabe berichtet, rechnet die EZB demnach damit, dass die Inflation 2008
im Jahresdurchschnitt 1,8% oder 1,9% betragen wird. Damit würde die EZB ihre
Preisstabilitätsnorm - eine Inflation von knapp 2% - erfüllen. Zudem werde der
aktuelle Projektionswert für 2007, der gegenwärtig im Mittel 2,4% beträgt,
gesenkt, berichtet die "FTD".
Beobachter weisen allerdings darauf hin, dass beide Projektionen wenig
überraschend sind. Vor allem mit Blick auf die Inflationsprojektion für 2008
heißt es, dass Werte knapp unter 2% am Ende des Projektionshorizonts durch die
Struktur der Vorhersagemodelle vorprogrammiert sind.
Die EZB wird ihre neuen Projektionen für Inflation und Wachstum am
Donnerstag vorstellen. Dabei dürfte sie auch, wie es Vertreter der Notenbank
bereits im Vorfeld unzweideutig signalisiert haben, ihre Leitzinsen um weitere
25 Basispunkte erhöhen. Der wichtigste EZB-Zins würde damit auf 3,50% steigen.
EZB-Vizepräsident Lucas Papademos hatte bereits am späten Freitag bei einer
Veranstaltung in Washington erklärt, dass die Inflationserwartungen im Euroraum
gut verankert seien. Daran hätten auch die Preisschocks in den vergangenen
Jahren wenig geändert. Papademos führte die moderaten Inflationserwartungen vor
allem auf die hohe geldpolitische Glaubwürdigkeit der Notenbank zurück.
DJG/DJN/ptt/ros
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04.12.2006 - 09:45:25
RWE hat keine Investmentbank für Abwehrstrategie beauftragt
ESSEN (Dow Jones)--Der deutsche Energiekonzern RWE hat dementiert, eine
Investmentbank mit einer Verteidigung gegen eine Übernahme beauftragt zu haben.
"Es gibt im Hause RWE keine konkreten Abwehrstrategien gegen eine Übernahme. Es
gibt schon länger allgemeine Handbücher, die Abläufe und Informationswege
beschreiben, die einzuhalten sind, falls sich ein Unternehmen öffentlich als
Übernahmeinteressent zu erkennen gibt", sagte RWE-Sprecherin Julia Scharlemann
am Montagmorgen Dow Jones Newswires. Diese "Handbücher" gebe es in jeden
DAX-Unternehmen und diese seien Teil einer guten Unternehmensführung.
Das Magazin "Der Spiegel" hatte zuvor geschrieben, der deutsche
Energiekonzern RWE rüste sich offenbar gegen eine mögliche feindliche
Übernahme. Der Vorstandssitzende Harry Roels soll demnach inzwischen
Investmentbanker gebeten haben, eine mögliche Abwehrstrategie für eine drohende
Übernahme zu erarbeiten. Auch intern soll das Unternehmen mit einer Art
Notfallplan Vorbereitungen getroffen haben, auf eine drohende Übernahme
reagieren zu können. So sind laut Spiegel etwa Banken und PR-Agenturen
aufgelistet worden, die im Fall einer akuten Bedrohung mit RWE zusammenarbeiten
könnten.
Webseite: http://www.rwe.com
https://www.spiegel.de
DJG/cbr/nas
04.12.2006 - 09:36:13
XETRA-START/Freundlich - Daimler fester, RWE wieder gesucht
FRANKFURT (Dow Jones)--Mit Gewinnen zum Handelsbeginn quittiert der DAX am
frühen Montagmorgen die Stabilisierung des Dollar. Der DAX steigt gegen 9.24
Uhr um 0,4% oder 28 Punkte auf 6.269 Zähler. Mit dem vorläufigen Stopp des
Dollarverfalls bei Kursen knapp unter 1,33 USD könne der Handel die wenigen
Unternehmensnachrichten zur Kursbildung heranziehen, wie es am Markt heißt.
Trotzdem werde die Entwicklung am Devisenmarkt unverändert mit Spannung
verfolgt, wobei eine weitere Euro-Aufwertung den Gesamtmarkt sofort wieder
belasten dürfte. Der DAX sei derzeit auf dem Niveau des Freitagtiefs um 6.200
Punkte und danach beim Mai-Hoch von 6.160 Punkten unterstützt. Auf erste
technische Widerstände treffe er bei 6.250 und rund 6.320 Punkten.
Mit Gewinnen reagiert die Aktie von DaimlerChrysler auf unerwartet gute
US-Absatzdaten. Der Kurs legt als einer der stärksten Gewinner um 0,8% auf
43,76 EUR zu. Händler loben insbesondere das Wachstum bei der angeschlagenen
US-Sparte Chrysler. Unverändert werden BMW bei 41,22 EUR gehandelt, ebenso wie
VW, die um 0,1% auf 81,31 EUR minimal zulegen. Beide Hersteller hatten einen
schwächeren November-Absatz in den USA verzeichnet. Deutlicher im Minus
befinden sich hingegen MAN mit 0,7% auf 70,32 EUR und adidas mit Minus 0,6% auf
36,20 EUR. Der adidas-Konkurrent Nike erwägt offenbar den Einstieg in das
Sponsoring des deutschen Spitzenfußballs.
Erneut starke Nachfrage gibt es für RWE, die ihre überdurchschnittliche
Performance erneut bestätigen und um 0,8% auf 86,29 EUR. Der Titel wird seit
Wochen von mehr oder weniger konkreten Spekulationen auf eine Übernahme
angetrieben und soll nun angeblich Abwehrmaßnahmen gegen eine Übernahme
erwägen. Ebenfalls mit dem Markt freundlich entwickeln sich Deutsche Börse mit
Plus 0,4% auf 125,11 EUR. Gerade der Aktienhandel sei im November sehr gut
gelaufen, sagen Händler, die das Plus von 55% bei den Aktienumsätzen für die
Stimmungsaufhellung verantwortlich machen.
DJG/mnr/thl/gos
04.12.2006 - 09:26:11
Schwarz Pharma: Familienaktionäre nehmen Angebot von ... (zwei)
Vorstandsvorsitzender Patrick Schwarz-Schütte erklärte, die Entscheidung
sei unter anderem darauf gestützt worden, dass die Gegenleistung "eine
angemessene Prämie" gegenüber dem Börsenkurs der Schwarz-Pharma-Aktie
unmittelbar vor Ankündigung des Übernahmeangebots sowie gegenüber den
historischen Aktienkursen beinhalte. Der Zusammenschluss ermögliche, die
Potenziale der Schwarz-Pharma-Produkte aufgrund der erhöhten kritischen Masse
und der von UCB eingebrachten Vermarktungsstärke insbesondere im Bereich
Neurologie besser auszuschöpfen.
Das Übernahmeangebot war bis zum 1. Dezember um 16.00 Uhr für insgesamt
320.917 Aktien angenommen worden. Das entspricht einem Anteil von 0,66% am
Grundkapital und den Stimmrechten des Monheimer Unternehmens. Für Aktionäre,
die das Angebot nicht innerhalb der regulären Annahmefrist zum 8. Dezember
angenommen haben, wird eine weitere Annahmefrist voraussichtlich am 15.
Dezember beginnen und am 28. Dezember enden.
Ende September hatten die Hauptgesellschafter von Schwarz Pharma mit UCB
die Übernahme vereinbart und sich bereits verpflichtet, die von ihnen gehaltene
rund 60-prozentige Beteiligung an UCB zu verkaufen. UCB bietet für jede Aktie
von Schwarz Pharma 50 EUR in bar und 0,8735 neue eigene Aktien. Die
Kartellbehörden in den USA und in Europa haben der Übernahme bereits
zugestimmt.
Webseite: http://www.schwarzpharma.de
DJG/rib/nas
04.12.2006 - 09:05:46
IPO-KALENDER/Börsenkandidaten 2006/07 (Stand 4.12.06)
===
=--------------------------------------
Mox Telecom AG, Ratingen
1. Handelstag: 6. Dezember
Zeichnungsfrist: 24.11. bis 1.12.
Preis-Range: 9,00 bis 11,00 EUR
Emissionserlös netto: etwa 9,2 Mio EUR
Branche: Telekomdienstleistungen
Segment: Entry Standard
Konsortium: Concord Effekten
=--------------------------------------
OpenBC/Xing AG, Hamburg
1. Handelstag: 7. Dezember
Branche: Online-Community
Segment: Prime Standard
Konsortium: Dt. Bank, Lehman Brothers
Zeichnungsfrist: 4. bis 6. Dezember
Preisspanne: 30 EUR bis 38 EUR
Anzahl Aktien: rd. 2,5 Mio (inkl Greenshoe
von 327.268)
Nettoemissionserlös: bis zu 63,7 Mio EUR
Streubesitz: bis zu 48%
=--------------------------------------
Alta Fides AG, Stuttgart
1. Handelstag: 7. Dezember
Branche: Immobilienunternehmen
Segment: Prime Standard
Konsortium: Quirin Bank, SEB
Zeichnungsfrist: 28. November - 6. Dezember
Preisspanne: 17,00 bis 21,00 EUR
Anzahl Aktien: bis zu 3,25 Mio (inkl Greenshoe
von 450.000)
Emissionsvolumen: 55 Mio bis 68 Mio EUR
=--------------------------------------
Symrise AG, Holzminden
1. Handelstag: 11. Dezember
Branche: Aromen und Duftstoffe
Segment: Prime Standard
Konsortium: Dt. Bank/UBS (Lead),
Dresdner Kleinwort,
Sal. Opp, Nord/LB,
Citigroup, HSBC, LODH
Zeichnungsfrist: 1. bis 8. Dezember
Preisspanne: 15,75 bis 17,75 EUR
Anzahl Aktien: bis zu 81,03 Mio (inkl
Greenshoe von 10,57 Mio)
Emissionsvolumen: 1,28 Mrd bis 1,44 Mrd EUR
Streubesitz nach IPO: bis zu rund 69%
=--------------------------------------
Biogas Nord AG, Bielefeld, Anfang Dezember
Branche: Biogasanlagen
Segment: Entry Standard
Konsortium: Close Brothers Seydler,
Weserbank
Emissionsvolumen: 5 Mio bis 10 Mio EUR
Öffentliches Angebot: nein - Privatplatzierung
=--------------------------------------
Aovo Touristik AG, Hannover, Dezember
Branche: Touristik-Dienstleistungen
Segment: Freiverkehr
Konsortium: Baader
=--------------------------------------
Nanocrypt AG, Stuttgart, 2006
Branche: Nanotechnologie
Segment: Open Market
=--------------------------------------
HanseYachts AG, Greifswald, 2006
Branche: Segelboothersteller
Konsortium: M.M. Warburg
=--------------------------------------
Heidelberg Pharma AG, Genf, 2007
Branche: Biotechnologie
=-------------------------------------
eMind AG, Ingelheim, 2006
Branche: Online-Shop-Systeme
Segment: Open Market
=--------------------------------------
AVW Immobilien AG, Buxtehude, 2006/07
Branche: Immobilien
Segment: Geregelter Markt
Emissionsvolumen: im unteren dreistell.
Mio-EUR-Bereich
=--------------------------------------
Juragent AG, Berlin, Januar 2007
Branche: Prozessfinanzierer
Segment: Entry Standard
Konsortium: Baader
=--------------------------------------
Solarwatt AG, Dresden, 2007
Branche: Solarmodule
Konsortium: Dt. Bank
=--------------------------------------
Gardena Holding AG, Ulm, 2007
Branche: Gartengeräte
=-------------------------------------
Pfaff Industrie Maschinen AG, Kaiserslautern,
Januar 2007
Branche: Nähmaschinen
Segment: Freiverkehr
=--------------------------------------
Altira AG, Frankfurt, Januar 2007
Branche: Asset-Management
Segment: Entry Standard
Konsortium: VEM Aktienbank
Emissionsvolumen: 10 Mio EUR
=--------------------------------------
Ariston Real Estate AG, München, Anfang 2007
Branche: Immobilien
Segment: General Standard
Konsortium: Baader
=--------------------------------------
Pemeas GmbH, Frankfurt, 1Q 2007
Branche: Brennstoffzellen
Konsortium: Equinet
=--------------------------------------
GATE AG, Luxemburg, Frühjahr 2007
Branche: Biodiesel
Konsortium: Dt. Bank, Goldmann Sachs,
Sal. Oppenheim
=--------------------------------------
eCircle AG, München, Frühjahr 2007
Branche: Marketing-Software
Segment: Prime Standard
Konsortium: Sal.Oppenheim
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Wacker Construction Equipment AG, Frühjahr 2007
Branche: Baumaschinen
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RAG AG, Essen, 2Q 2007
Branche: Energie, Chemie, Bergbau
Konsortium: Morgan Stanley
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Ista International GmbH, Essen, 1H 2007
Branche: Energiedienstleister
Konsortium: Goldman Sachs, Dt. Bank
=--------------------------------------
Gravis AG, Berlin, 1H 2007
Branche: Computerhandel
=--------------------------------------
Zanox.de AG, Berlin, 2Q/3Q 2007
Branche: Internet-Marketing
Segment: Prime Standard
Emissionsvolumen: 350 Mio bis 450 Mio EUR
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Art Estate AG, Hamburg, Mitte 2007
Branche: Kunsthandel, -fonds
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ecodasa AG, Berlin, 2007
Branche: Biodiesel
Segment: Prime Standard
Konsortium: Hypovereinsbank
Emissionsvolumen: rund 100 Mio EUR
=--------------------------------------
Steico AG, Feldkirchen, 2007
Branche: Dämmstoffe
Segment: Entry Standard
Konsortium: Commerzbank,
BayernLB, HSBC
Emissionsvolumen: zweistell. Mio-EUR-Betrag
=--------------------------------------
Corpus Immobiliengruppe 2007
Branche: Immobilien
Segment: Prime Standard
Konsortium: Morgan Stanley, Dt. Bank
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Gerresheimer Glas, Düsseldorf, 2007
Branche: Verpackungen
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New Yorker, Braunschweig, 2007
Branche: Mode
=--------------------------------------
Tom Tailor GmbH, Hamburg, 2007
Branche: Mode
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Navigon AG, Hamburg, 2007
Branche: Software
Konsortium: Dt. Bank (Lead), Cazenove,
Sal. Oppenheim
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PFW Aerospace AG, Speyer, 2007
Branche: Zulieferer Luftfahrtindustrie
Konsortium: Dt. Bank
Emissionsvolumen: rund 175 Mio EUR
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FranconoWest AG, Frankfurt, 2007
Branche: Immobilien
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Deutsche Rohstoff AG, Frankfurt, 2007
Branche: Beteiligungen
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Deutsche Annington, 2007
Branche: Wohnimmobilien
Konsortium: Dt.Bank, Morgan Stanley
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Polis AG, Berlin, 2007
Branche: Immobilien
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Curacyte AG, Leipzig, 2007
Branche: Biotechnologie
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Neckermann, Frankfurt, 2007
Branche: Versandhandel
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Hinweis: In der Tabelle werden sowohl von den Unternehmen angekündigte
Börsenpläne als auch bislang nicht offiziell bestätigte Informationen zu IPOs
berücksichtigt. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
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DJG/sug
04.12.2006 - 09:03:26
XETRA-START/Erholt
FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt können sich die Kurse am
Montag zum Handelsbeginn etwas erholen. Der DAX steigt gegen 9.02 Uhr um 0,4%
auf 6.267 Punkte. Händler sprechen von einem Stabilisierungsversuch nach den
scharfen Abschlägen der vergangenen Woche.
DJG/hru/gos
04.12.2006 - 09:01:44
Schwarz Pharma: Familienaktionäre nehmen Angebot von UCB an
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Familienaktionäre der Schwarz Pharma AG, die
bisher 59,2% der Aktien halten, nehmen das Übernahmeangebot des belgischen
Unternehmens UCB für ihre rund 28,4 Mio Aktien an. Mit Einreichung der Aktien
durch die Familie Schwarz sei eine weitere Bedingung des Übernahmeangebots
eingetreten und der "entscheidende Schritt auf dem Weg zu der Entstehung eines
führenden biopharmazeutischen Unternehmen der nächsten Generation" getan,
teilte das Monheimer Unternehmen am Montag mit.
DJG/rib/nas
04.12.2006 - 08:57:44
RWE rüstet sich angeblich gegen feindliche Übernahme - Spiegel
HAMBURG (Dow Jones)--Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE rüstet
sich offenbar gegen eine mögliche feindliche Übernahme. Der Vorstandssitzende
Harry Roels bat inzwischen Investmentbanker, eine mögliche Abwehrstrategie für
eine drohende Übernahme zu erarbeiten, schreibt das Magazin "Der Spiegel".
Einige Maßnahmen wie etwa ein schnelles Aktienrückkaufprogramm oder die
Ausschüttung von Sonderdividenden seien bereits vor einigen Wochen im
Zusammenhang mit dem Verkauf der britischen Wassersparte Thames Water erörtert
worden.
Auch intern habe das Unternehmen mit einer Art Notfallplan Vorbereitungen
getroffen, auf eine drohende Übernahme reagieren zu können. So seien etwa
Banken und PR-Agenturen aufgelistet, die im Fall einer akuten Bedrohung mit RWE
zusammenarbeiten könnten.
Hintergrund sei der steigende Aktienkurs des RWE-Papiers. Schon seit
Wochen registriere RWE, dass große Aktienpakete gekauft würden. Allerdings
gebe es "keine konkrete Abwehrplanung oder entsprechende Aufträge", heißt es
laut Spiegel bei dem dem Energiekonzern.
Webseite: https://www.spiegel.de
DJG/cbr/nas
04.12.2006 - 07:48:44
DEVISEN/Euro minimal leichter weiter über 1,33 USD
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro hat seinen Anstieg zum Dollar vorerst
gestoppt und bewegt sich am Montag zum Auftakt des europäisch dominierten
Geschäfts etwas unter den Spätkursen vom Freitagabend in New York. Am Freitag
hatte die Gemeinschaftswährung nach der Veröffentlichung schwacher
US-Konjunkturdaten bei mit 1,3372 USD den höchsten Stand seit März 2005
markiert. Am Montag stehen keine für den Devisenmarkt relevanten
US-Konjunkturdaten auf dem Terminkalender.
Von technisch orientierten Marktteilnehmern heißt es, sollte der Euro über
1,34 USD steigen, rücke das historische Hoch knapp unter 1,3670 USD in den
Blick. Angesichts der Tatsache, dass sich das Jahr 2006 bereits dem Ende
zuneigt, dürfte dem Markt allerdings das Momentum fehlen, den Euro noch im
Dezember auf ein neues Allzeithoch zu schicken, heißt es. Die Feinunze Gold
wird am Morgen bei 647,30 USD gehandelt nach einem Nachmittagsfixing am Freitag
in London bei 648,75 USD.
===
Europa New York Europa
(7.45) (Späthandel) (17.15)
EUR/USD 1,3322 1,3334 1,3320
USD/JPY 115,63 115,32 115,24
EUR/JPY 154,00 153,80 153,50
EUR/GBP 0,6731 --- 0,6728
EUR/CHF 1,5912 --- 1,5893
===
DJG/sug/mnr/gos
04.12.2006 - 07:38:12
ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung
Emirates dringt auf mehr Effizienz bei EADS und Airbus - SZ
Die arabische Fluglinie Emirates fordert mehr Effizienz beim europäischen
Luftfahrtkonzern EADS und seiner Tochter Airbus. "Wir haben denen klar gemacht,
dass sie ihren Laden in Ordnung bekommen müssen", sagte Emirates- Chef Tim
Clark der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe). Entscheidend sei, dass jetzt
das neue Langstreckenflugzeug A350 ein Erfolg werde. "Wenn sie das nicht
schaffen, dann wird Airbus sterben", sagte Clark.
Postbank startet Programm für Premiumkunden - FTD
Die Postbank teilt ihre 14,6 Millionen Kunden erstmals nach Segmenten auf und
startet ein Programm zur Betreuung ihrer aktivsten Abnehmer. "Wir wollen den
Kunden, die bei uns die meisten Geschäfte machen und den stabilsten
Deckungsbeitrag liefern, ein Mehr an Service und Betreuung liefern", sagte
Privatkundenvorstand Wolfgang Klein der Zeitung "Financial Times Deutschland"
(FTD).
Dt Bahn plant Verkauf von Billig-Tickets bei Tchibo - Bild
Die Deutsche Bahn will einem Zeitungsbericht zufolge ab kommendem Freitag in
den Filialen der Kaffee- und Einzelhandelskette Tchibo Billig-Tickets
verkaufen. Wie die "Bild"-Zeitung" berichtet, werden 500.000 Fahrscheinhefte
für jeweils 58 EUR angeboten. In jedem Heft befänden sich zwei Fahrkarten für
jeweils eine einfache bundesweite Fahrt. Die Fahrscheine sollen vom 2. Januar
bis 4. April 2007 täglich außer freitags in allen Zügen der Bahn gelten.
Lafarge verkauft Dachdeckergeschäft für 2,4 Mrd EUR
Der französische Baustoffkonzern Lafarge verkauft sein Dachdeckergeschäft für
2,4 Mrd EUR an die Private-Equity-Gesellschaft PAI Partners. Dies teilte
Lafarge am Montagmorgen mit. Lafarge hatte im Juni 2006 im Rahmen eines
esinvestitionsprogramm einen möglichen Verkauf der Sparte mitgeteilt.
DJG/cbr
04.12.2006 - 06:59:20
PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
ZEMENT - Das größte Bußgeldverfahren in der deutschen Wirtschaftsgeschichte
wird im kommenden Jahr gerichtlich aufgearbeitet. Die Düsseldorfer
Generalstaatsanwaltschaft bereitet derzeit die Anklage gegen die sechs
führenden Konzerne der Zementbranche vor, heißt es. Noch 2007 soll die Anklage
erhoben und dann vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verhandelt werden. Bei
einem Schuldspruch müssen die Unternehmen rund 660 Mio EUR zahlen. (Welt S. 9)
KRANKENKASSEN - Die Krankenkassen stehen vor einem Überschuss in
Milliardenhöhe. Laut Schätzungen des Gesundheitsministeriums werden die
gesetzlichen Kassen in diesem Jahr mindestens 1 Mrd EUR mehr einnehmen als
ausgeben. (FTD S. 11)
KLIMASCHUTZ - Der Vorstandsvorsitzende des schwedischen Energiekonzerns
Vattenfall, Lars Göran Josefsson, appelliert an die EU-Staaten, sich für die
Fortsetzung des Kyoto-Prozesses einzusetzen. Er mahnt zur Eile beim
Klimaschutz. (Handelsblatt S.5)
INFLATION - Die europäische Zentralbank (EZB) sieht gute Chancen, die Inflation
im gemeinsamen Währungsraum erstmals seit acht Jahren wieder unter 2% zu
drücken. In ihren neuen Projektionen geht die Notenbank davon aus, dass die
Teuerung 2008 im Jahresdurchschnitt unterhalb der 2%-Schwelle liegt. (FTD S. 1)
AUFSCHWUNG - Der Wirtschaftsaufschwung in der Eurozone wird sich im kommenden
Jahr fortsetzen. Das sagt der Handelsblatt-Eurokonjunktur-Indikator voraus. Für
das erste Vierteljahr prognostiziert das Barometer eine Beschleunigung des
Wachstums auf 2,8%. (Handelsblatt S. 5)
CHINA - Deutsche Banken bereiten erstmals Börsengänge chinesischer Unternehmen
in Frankfurt vor. Georg Hansel, bei der Deutschen Bank zuständig für
Börsengänge, ist zuversichtlich, im kommenden Jahr ein oder zwei chinesische
Börsenkandidaten mit einem dreistelligen Mio-EUR-Volumen an die Deutsche Börse
zu bringen. (FTD S. 19)
DJG/pi/ros
04.12.2006 - 06:43:07
PRESSESPIEGEL/Unternehmen
PFIZER - Der Pharmakonzern hat die Entwicklung seines wichtigsten
Hoffnungsträgers abgebrochen. Mit einem jährlich zweistelligen Milliardenumsatz
sollte das Herz-Kreislauf-Mittel Torcetrapib die Wachstumsschwäche des
US-Konzerns beheben. Noch vor wenigen Tagen bekundete Pfizer seine hohen
Erwartungen an den Wirkstoff. (FTD S. 1/Handelsblatt S. 1)
KARSTADTQUELLE - Versandvorstand Marc Sommer weist Spekulationen zurück,
der Konzern wolle nach dem angekündigten Verkauf von Neckermann auch Quelle
abstoßen und den Versandhandel ganz aufgeben. Der Distanzhandel gehöre zum
Kerngeschäft, sagte er. Zuvor hatte ein Analyst gesagt, es spreche einiges
dafür, dass Frau Schickedanz Quelle zurücknehme und fernab der Börse in Ruhe
sanieren wolle. (Welt S. 13)
AIRBUS - Airbus erwägt, bei der Neuentwicklung der Langstreckenfamilie
A350-SWB auf staatliche Darlehen für die Entwicklung zu verzichten, ist aus
Branchenkreisen zu erfahren. (FTD S. 3)
AIRBUS - Die arabische Fluglinie Emirates drängt auf mehr Effizienz beim
europäischen Luftfahrtkonzern EADS und seiner Tochter Airbus. Die Probleme
würden in der EADS-Struktur liegen, sagte Emirates-Chef Tim Clark. Die Produkte
seien hingegen gut. (Süddeutsche Zeitung S. 20)
PROSIEBENSAT.1 - Beim Verkauf des Fernsehkonzerns ProSiebenSat.1 gibt es
insgesamt fünf Interessenten. Das sei aus Verhandlungskreisen verlautet. Nach
früheren Informationen gehören zu den Interessenten die Finanzinvestoren KKR
und Permira, eine Gruppe um Goldman Sachs, Apax und Cinven sowie die türkische
Dogan-Yayin-Gruppe. Letztere soll mit mehr als 3 Mrd EUR das bisher höchste
Gebot abgegeben haben. (Handelsblatt S. 10/FTD S. 5)
POSTBANK - Die Postbank startet ein Programm für Premiumkunden. Rund 1,5
Millionen der 14,6 Millionen Kunden des Instituts sollen in den Genuss eines
Select-Programms kommen, kündigte Privatkundenvorstand Wolfgang Klein an. (FTD
S. 19)
EURONEXT - Am Finanzplatz Paris wächst der Widerstand gegen die NYSE. Bei
einem Treffen der Pariser Finanzplatzvereinigung Europlace betonten die beiden
einflussreichen Top-Manager Claude Bébéar (Axa) und Henri Lachmann (Schneider
Electric) ihre Ablehnung einer Fusion mit der News Yorker Börse. (Handelsblatt
S. 22)
GENERAL ELECTRIC - Der US-Mischkonzern will sein Geschäft mit
Verbraucherkrediten in Deutschland kräftig ausbauen, sagte
GE-International-Chef Nani Beccalli-Falco. (FTD S. 3)
ACER - Der Computerbauer erwartet vorübergehend ein Ende des Preiskampfs in
der Branche, sagte Deutschlandchef Oliver Ahrens. Verantwortlich ist in erster
Linie das neue Betriebssystem Vista von Microsoft, das höhere Anforderungen an
Rechner stellt. (Süddeutsche Zeitung S. 21)
DJG/pi/nas
04.12.2006 - 06:30:00
WOCHENENDÜBERBLICK/2. und 3. Dezember
Rupert Stadler wird neuer Audi-Vorstandsvorsitzender - Kreise
Rupert Stadler wird aller Voraussicht nach neuer Vorstandsvorsitzender bei
der VW-Tochter Audi. Dies sagten am Wochenende mehrere mit der Situation
vertraute Personen Dow Jones Newswires. "Es läuft alles auf Stadler hinaus",
sagte eine der Personen. Stadler ist bislang im Audi-Vorstand für die Finanzen
zuständig und soll auf der Aufsichtsratssitzung am Mittwoch nominiert werden.
Audi-Produktionsvorstand Jochem Heizmann, der für die Nachfolge von Martin
Winterkorn auch im Gespräch war, solle die neu zu schaffende Position des
Produktionsvorstands bei VW bekleiden.
Telekom-Personalvorstand geht definitiv/Nachfolge offen - Kreise
Telekom-Personalvorstand Heinz Klinkhammer wird informierten Kreisen
zufolge definitiv zum Jahresende vorzeitig das Unternehmen verlassen, ohne dass
seine Nachfolge bislang geklärt worden ist. Der Manager habe am Freitag die
Verträge über sein Ausscheiden unterzeichnet, sagten zwei mit der Sache
vertraute Personen. Bestrebungen, ihn zum Bleiben zu bewegen, falls bis zur
Aufsichtsratssitzung am Dienstag keine Einigung über seine Nachfolge erzielt
werde, seien damit hinfällig.
Ex-Siemens-Manager nennt Ziel von Schmiergeldzahlungen - Presse
In der Affäre um schw |