| |
Mittwoch, 06-Dez-2006
06.12.2006 - 20:33:23
UPDATE: Lufthansa stockt Flugzeugflotte weiter auf
(NEU: Details zu Bestellungen und Plänen, Aussagen von Lufthansa)
Von Kirsten Bienk
Dow Jones Newswires
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Lufthansa AG hat ihre Flottenerneuerung
noch nicht abgeschlossen. In den kommenden Monaten werde über weitere Orders
entschieden, sagte Sprecherin Stefanie Stotz. Diese würden sich auf das Segment
beziehen, das Airbus mit der A350XWB und Boeing mit der 787 abdecken würde. Wie
viele Flugzeuge bestellt würden und bei welchem Hersteller, sagte die
Sprecherin nicht. Lufthansa spreche gegenwärtig mit beiden Flugzeugbauern.
Zuvor hatte der Aufsichtsrat von Deutschlands größter Fluglinie grünes
Licht für die Bestellung von 27 und die Option für weitere 20
Langstreckenflugzeuge gegeben. Ab 2010 erhält Lufthansa 20 Boeing 747-8. In den
Jahren 2008 und 2009 kommen bereits 7 Airbus A340-600 hinzu. Bei den Optionen
hat sich die Airline für Boeing 747-8 entschieden.
Die Bestellung bei Boeing will die Airline nicht als Entscheidung gegen
Airbus gewertet wissen. Sie habe schlichtweg keine Alternative gehabt, da
Airbus kein Modell mit 400 Sitzplätzen anbiete, erklärte die Sprecherin. Genau
diese Größe benötige die Lufthansa aber. Abgesehen davon vertrete Lufthansa
eine Zwei-Flotten-Strategie. Es sei nicht gewollt, sich in eine Abhängigkeit
von nur einem Hersteller zu begeben, sagte die Sprecherin.
Mit dem Auftrag sichert sich Lufthansa die Kapazität für das erwartete
Wachstum im Luftverkehr. Abgesehen davon werden bestehende Flugzeuge ersetzt.
Die bestellten Flugzeuge haben einen Listenwert von insgesamt 6,9 Mrd USD.
Mit den Flugzeugtypen der B747-Baureihe von Boeing einerseits und der
Flugzeugfamilie A330/A340/A380 von Airbus andererseits sei Lufthansa bestens
gerüstet, ihre Führungsposition im Interkontinentalverkehr zu festigen und
auszubauen, sagte Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Mayrhuber. Die neuen
Flugzeuge würden weitere Effizienzsteigerungen durch Modernisierung der Flotte
und Reduzierung der Treibstoff- und Betriebskosten ermöglichen. Mit diesen
neuen Flugzeugen würden die Emissionen nachhaltig um rund 20% gegenüber
früheren Modellen reduziert.
Die Boeing B747-8 sei mehr als nur eine Weiterentwicklung der bewährten
Boeing-B747-Serie. Sie unterstützte die Strategie der abgestuften und
marktspezifischen Angebots- und Kapazitätsentwicklung und sei eine passgenaue
Ergänzung der Flottenstruktur im Interkont-Bereich. Dieses Modell fügt sich
laut Mayrhuber kapazitativ zwischen die A380 mit rund 550 Sitzen und die
A340-600 mit rund 300 Sitzen. Lufthansa wird die 20 B747-8 mit den neuen
Triebwerken von General Electric GEnx-2B67 ausstatten.
Lufthansa hatte bereits am 20. September nach einer Sitzung des
Aufsichtsrates mitgeteilt, dass die Flugzeugflotte durch die Bestellung von 35
neuen Flugzeugen erweitert und modernisiert wird. Danach erhält die Airline ab
2007 insgesamt 30 neue Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge, davon fünf Airbus
A319, zehn Airbus A320 sowie fünfzehn Airbus A321, und fünf
Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330. Zudem hat sich Lufthansa
Lieferoptionen für weitere 30 Flugzeuge der A320-Familie gesichert.
Mit der Bestellung der fünf Langstreckenflugzeuge Airbus A330 sichert
Lufthansa das geplante Wachstum im interkontinentalen Verkehr, hieß es damals
weiter. Die Flugzeuge würden in den kommenden zwei Jahren ausgeliefert. Mit
diesem Schritt werde auch die verzögerte Inbetriebnahme der Airbus A380
ausgeglichen und weiteres Wachstum auf der Langstrecke ermöglicht. Lufthansa
setzt momentan 83 Flugzeuge in ihrer Langstreckenflotte ein, darunter zehn
Airbus A330. Damals hieß es ergänzend, dass Lufthansa noch im laufenden Jahr
über den Kauf weiterer Langstreckenflugzeug entscheiden wolle.
Der Markt hatte sich gewundert, warum Lufthansa nicht noch mehr
Langstreckenflugzeuge geordert hat. Mayrhuber hatte Mitte Oktober dazu erklärt,
dass die Airline erst über den Kauf von weiteren Langstreckenfliegern
entscheidet, wenn Airbus Details über ihre geplanten A350XWB veröffentliche.
Die Airbus-Mutter EADS hatte am Freitag den Start des A350-Programms freigeben.
Am Montag hatte ein Lufthansa-Sprecher gesagt, dass die Airline noch nicht über
eine Order für die A350 entscheiden habe.
Mayrhuber hatte Mitte Oktober hinzugefügt, dass er sich nicht unter
Zeitdruck sehe und es egal sei, ob die Entscheidung für weitere
Langstreckenflieger im Dezember oder im März falle. Beide Flugzeugbauer hätten
attraktive Produkte und ausschlaggebend für eine Order sei die Qualität.
Webseite: http://www.lufthansa.com
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/brb
-0-
06.12.2006 - 19:58:16
Lufthansa: Entscheiden in kommenden Monaten über weitere Order
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt, denkt nach der
am Berichtstag erfolgten Bestellung von 27 Flugzeugen noch über weitere Order
nach. Es werde in den nächsten Monaten eine Entscheidung für
Flugzeugbestellungen im Segment der A350XWB und der Boeing 787 fallen, sagte
Sprecherin Stefanie Stotz am Mittwoch Dow Jones Newswires auf Anfrage.
Gegenwärtig führe die Airline Gespräche mit beiden Herstellern. Details nannte
sie nicht.
Webseite: http://www.lufthansa.com
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/brb
-0-
06.12.2006 - 19:44:37
Almunia: Deutsches Defizitverfahren wird wohl im Juni beendet
BERLIN (Dow Jones)--Das EU-Defizitverfahren gegen Deutschland wird nach
Aussage von EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Joaquin Almunia
voraussichtlich im Juni 2007 eingestellt werden. "Ich hoffe, im Mai einen
Vorschlag vorzulegen, der dann im Juni noch während der deutschen
EU-Präsidentschaft angenommen wird", sagte Almunia nach einem Treffen mit
Bundesfinanzminister Peer Steinbrück am Mittwoch in Berlin. Die deutsche
Volkswirtschaft befinde sich "in einer guten Erholung und auf einem guten Pfad
der Konsolidierung". Jedoch müssten die Bemühungen während und auch nach der
EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 fortgesetzt werden.
Steinbrück erklärte, das Treffen habe vor allem der Vorbereitung der
deutschen EU-Vorsitzes gedient. "Deutschland hat ein starkes Interesse, der
Kommission behilflich zu sein, dass der Stabilitäts- und Wachstumspakt in
seiner Glaubwürdigkeit weiter gestärkt wird", hob der Finanzminister hervor.
Beim deutschen Defizit sah Steinbrück eine "höchst erfreuliche Entwicklung".
Deutschland hat in seinem Stabilitätsprogramm für 2006 ein Defizit von 2,1%
und für 2007 von rund 1,5% nach Brüssel gemeldet. Die für die Einstellung des
Defizitverfahrens entscheidende Meldung an die Kommission wird im April 2007
erfolgen.
-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118,
andreas.kissler@dowjones.com
DJG/ank/apo
-0-
06.12.2006 - 19:34:46
Lufthansa ordert weitere Flugzeuge (zwei)
Dow Jones Newswires hatte bereits am Dienstag unter Berufung auf einen
Bericht des "Wall Street Journal" gemeldet, dass der Aufsichtsrat der Lufthansa
wahrscheinlich am Mittwoch einen Großauftrag für den US-Flugzeugbauer Boeing
für die überarbeitete Version 747 genehmigen wolle. Neben einer Festbestellung
von 20 Maschinen mit einem Listenpreis von mehr als 5 Mrd USD sehe der Auftrag
eine Option für 20 weitere Maschinen vor, hieß es. Die Order sei dem Bericht
zufolge schon in der vergangenen Woche per Handschlag zwischen Boeing und
Lufthansa-Managern besiegelt worden.
Eine Lufthansa-Sprecherin hatte diese Angaben am Dienstag weder bestätigt
noch dementiert. Sie sagte jedoch, dass die Airline ihre Bestellung für den
Airbus-Großraumjet A380 in jedem Fall aufrecht erhalten werde und die A380 als
ihr Flaggschiff ansehe.
Lufthansa hatte bereits am 20. September nach einer Sitzung des
Aufsichtsrates mitgeteilt, dass die Flugzeugflotte durch die Bestellung von 35
neuen Flugzeugen erweitert und modernisiert wird. Danach erhält die Airline ab
2007 insgesamt 30 neue Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge, davon fünf Airbus
A319, zehn Airbus A320 sowie fünfzehn Airbus A321, und fünf
Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330. Zudem hat sich Lufthansa
Lieferoptionen für weitere 30 Flugzeuge der A320-Familie gesichert.
"Wir unterstreichen mit dieser Bestellung unsere Wachstumsziele", sagte
Vorstandsvorsitzender Wolfgang Mayrhuber damals. Derzeit umfasst die
Lufthansa-Kontinental-Flotte 153 Flugzeuge, davon 80 aus der Airbus
A320-Familie. Des weiteren fliegen für Lufthansa 145 kleinere Flugzeuge im
Regionalverbund.
Mit der Bestellung der fünf Langstreckenflugzeuge Airbus A330 sichert
Lufthansa das geplante Wachstum im interkontinentalen Verkehr, hieß es damals
weiter. Die Flugzeuge würden in den kommenden zwei Jahren ausgeliefert. Mit
diesem Schritt werde auch die verzögerte Inbetriebnahme der Airbus A380
ausgeglichen und weiteres Wachstum auf der Langstrecke ermöglicht. Lufthansa
setzt momentan 83 Flugzeuge in ihrer Langstreckenflotte ein, darunter zehn
Airbus A330. Damals hieß es ergänzend, dass Lufthansa noch im laufenden Jahr
über den Kauf weiterer Langstreckenflugzeug entscheiden wolle.
Der Markt hatte sich gewundert, warum Lufthansa nicht noch mehr
Langstreckenflugzeuge geordert hat. Mayrhuber hatte Mitte Oktober dazu erklärt,
dass die Airline erst über den Kauf von weiteren Langstreckenfliegern
entscheidet, wenn Airbus Details über ihre geplanten A350XWB veröffentliche.
Die Airbus-Mutter EADS hatte am Freitag den Start des A350-Programms freigeben.
Am Montag hatte ein Lufthansa-Sprecher gesagt, dass die Airline noch nicht über
eine Order für die A350 entscheiden habe.
Mayrhuber hatte Mitte Oktober hinzugefügt, dass er sich nicht unter
Zeitdruck sehe und es egal sei, ob die Entscheidung für weitere
Langstreckenflieger im Dezember oder im März falle. Beide Flugzeugbauer hätten
attraktive Produkte und ausschlaggebend für eine Order sei die Qualität.
Analysten hatten seinerzeit die Flottenstrategie von Lufthansa als sehr
stimmig bezeichnet. Es läge im eigenen Inteesse der Airline, sich nicht in die
Abhängigkeit von einem Anbieter zu begeben, hieß es.
Webseite: http://www.lufthansa.com
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/brb
-0-
06.12.2006 - 19:32:00
Daimler baut 2006 in Düsseldorf fast 130.000 Sprinter - NRZ
FRANKFURT (Dow Jones)--Im Düsseldorfer Werk der DaimlerChrysler AG werden
in diesem Jahr voraussichtlich fast 130.000 Nutzfahrzeuge vom Band rollen. Wie
die "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" (NRZ - Donnerstagausgabe) berichtet, wären
das trotz der Produktionsumstellung nur etwa 20.000 Fahrzeuge weniger als im
Jahr 2005, als das Düsseldorfer Automobilwerk rund 150.000 Sprinter der alten
Baureihe herstellte.
"Der neue Sprinter entwickelt sich gut. Wir können von einer weiterhin
guten Auslastung sprechen", sagt der Betriebsratsvorsitzende des Standortes mit
rund 6.300 Beschäftigten, Thomas Weilbier. Er rechne wegen der positiven
Konjunkturlage "ziemlich fest mit einer weiteren Zunahme der Aufträge". Laut
Weilbier ist für das kommende Jahr eine Produktion von etwa 150.000 Fahrzeugen
angepeilt.
Ein Unternehmenssprecher sagte der "NRZ": "Das neue Modell läuft prima. Es
ist sowohl am Markt als auch in der Öffentlichkeit gut angekommen."
Webseite: http://www.nrz.de
DJG/brb/bam
06.12.2006 - 19:26:59
Lufthansa ordert weitere Flugzeuge
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG,
Frankfurt, hat der Bestellung von 27 Interkontinental-Flugzeugen zugestimmt.
Die Airline erhalte ab 2010 insgesamt 20 neue Langstreckenflugzeuge des Typs
Boeing 747-800, teilte das Unternehmen am Mittwochabend im Anschluss an eine
Sitzung des Aufsichtsrates mit. Weitere 7 Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus
A340-600 würden die Lufthansa-Flotte bereits 2008 und 2009 ergänzen. Zudem habe
die Lufthansa Lieferoptionen für weitere 20 Boeing 747-800.
Die Bestellungen sichern den weiteren Angaben zufolge die Kapazitäten für
das erwartete Wachstum im Luftverkehr und würden darüber hinaus bestehendes
Fluggerät ersetzen. Die bestellten Flugzeuge hätten einen Listenwert von
insgesamt 6,9 Mrd USD.
Webseite: http://www.lufthansa.com
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/brb
-0-
06.12.2006 - 18:56:50
TUI will Konzern- und Deutschlandzentrale zusammenlegen
HANNOVER (Dow Jones)--Die TUI AG will im Rahmen ihres
Effizienzverbesserungsprogramms die Zentralen des Konzerns und der TUI
Deutschland am Standort Hannover zusammenführen. Über dieses Vorhaben seien am
Mittwoch die Mitarbeiter informiert worden, sagte Sprecher Robin Zimmermann und
bestätigte damit einen Onlinebericht des Magazins "Capital". Mit diesem Schritt
sollen unter anderem Abstimmungsprozesse vereinfacht werden.
Um die Mitarbeiter beider Zentralen physisch zusammenzuführen, werde
derzeit ein neues Standortkonzept erarbeitet. Deswegen sei es zu früh für
Details, sagte Zimmermann. Derzeit arbeiten die Mitarbeiter der Konzernzentrale
und der TUI Deutschland-Zentrale in zwei unterschiedlichen Gebäuden.
In dem Bericht heißt es unter Berufung auf Insider weiter, dass mit dieser
Maßnahme "mehrere hundert" Arbeitsplätze wegfallen. Dies bezeichnete der
TUI-Sprecher als Spekulation. Hierzu könne derzeit noch nichts gesagt werden.
Über die Zusammenlegungspläne werde der Aufsichtsrat am 14. Dezember
entscheiden.
Webseite: http://www.tui-group.com
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/brb
-0-
06.12.2006 - 18:25:47
EUREX/Bund-Futures tendieren am frühen Abend leichter
FRANKFURT (Dow Jones)-- Die Renten-Futures tendieren am Mittwoch im späten
Handel leichter. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures verliert gegen 18.22
Uhr 17 Ticks auf 118,46%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,70% und das
Tagestief bei 118,36%. Umgesetzt wurden bislang rund 1,06 Mio Kontrakte. Der
Roll in den März-Kontrakt ist bereits in vollem Gange. Im März-Kontrakt wurden
bis jetzt 1,2 Mio Kontrakte umgesetzt. Der Bobl-Future fiel um 14 Ticks auf
109,88%. Händler sprechen von einer gewissen Belastung durch den deutlich über
Erwartung liegenden ADP-Arbeitsmarktbericht. Allerdings habe sich dessen
Aussagekraft in Hinblick auf den Arbeitsmarktbericht am Freitag in der
Vergangenheit wiederholt als unzuverlässig erwiesen.
Im Vorfeld der Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag herrsche
ein eher richtungsloses Geschäft vor. Im Markt wird einstimmig davon
ausgegangen, dass die Leitzinsen für den Euroraum um 25 Basispunkte auf 3,50%
angehoben werden. Wie die Geldpolitik Anfang kommenden Jahres aussehen wird,
darüber sind sich die Marktteilnehmer weniger einig als noch vor Wochen.
Während zunächst noch von ein bis zwei weiteren Zinsschritten ausgegangen
wurde, mehren sich momentan die Stimmen, die zunächst eine Zinspause erwarten.
Daher dürfte verstärkt auf den begleitenden Kommentar am Donnerstagmittag
geachtet werden. Der Dezember-Kontrakt dürfte sich weiterhin in einer Spanne
118,34% bis 118,88% bewegen, heißt es im Handel.
DJG/mif/reh
06.12.2006 - 18:17:42
Europas Börsen schließen uneinheitlich
Die europäischen Börsen haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen und
sich damit vor der EZB-Zinsentscheidung am Donnerstag zurückhaltend
präsentiert. Der Euro-Stoxx-50 fiel um 0,1 Prozent oder 6 Punkte auf 4.002. Der
Stoxx-50 legte um zwei Punkte auf 3.611 zu. Allzu viel Bedeutung wollten
Händler dem Marktgeschehen nicht beimessen, denn mit der Sitzung der EZB am
Donnerstag und dem US-Arbeitsmarktbericht für November zum Wochenausklang
stehen die beiden wichtigsten Termine der laufenden Woche noch aus. Der
ADP-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag übertraf die Erwartungen zwar klar, doch
gilt er als unzuverlässiger Indikator. Die überraschend gefallenen
US-Öllagerbestände belasteten etwas.
Rohstoffwerte mit leichten Aufschlägen
Die Aktien der Rohstoffproduzenten verteuerten sich im Schnitt um 0,3
Prozent. Händler verwiesen zur Begründung auf die Preise für Nickel und Blei,
die an der Londoner Metallbörse LME auf neue Rekordstände gestiegen seien.
Zudem bewege sich Aluminium auf einem Sechs-Monats-Hoch. AngloAmerican
kletterten um 0,8 Prozent auf 2.475 p.
Royal Bank of Scotland stützt Bankensektor
Der Stoxx-Sektor der Banken legte um 0,1 Prozent zu. Die Royal Bank of
Scotland (RBoS) hatte vorbörslich einen Zwischenbericht zum Verlauf des
bisherigen Geschäftsverlaufs veröffentlicht. Die Bank erwartet demnach, dass
die Ergebnisse 2006 leicht über den Markterwartungen liegen werden. Die
Schotten verweisen vor allem auf ein gutes organisches Wachstum der Einnahmen.
Die RBoS-Aktie verteuerte sich um 4,3 Prozent auf 1.919 p und zog den gesamten
Sektor der britischen Finanzhäuser mit nach oben. So stiegen Barclays um ein
Prozent auf 684 p.
Einzelhändler leiden unter Carrefour
Etwas stärkere Abgaben erlitten die Einzelhändler, die im Schnitt um 0,7
Prozent sanken. Carrefour gaben die Vortagesgewinne komplett wieder ab und
verloren 1,5 Prozent auf 46,49 EUR. Tesco stiegen dagegen um 0,1 Prozent auf
394 p. Das Kursziel für die Aktie wurde von der CS Group auf 400 von zuvor 380
p erhöht. Die Briten haben in Malaysia die Einzelhandelskette Makro für eine
nicht genannte Summe übernommen.
DJG/mif/reh
06.12.2006 - 18:11:30
XETRA-SCHLUSS/DAX knapp behauptet - Lauerstellung vor US-Daten
FRANKFURT (Dow Jones)--Kaum verändert ist der DAX am Mittwoch aus dem
Handel gegangen. Das deutsche Börsenbarometer verlor 0,1% oder 3 auf knapp
6.370 Punkte. Umgesetzt wurden 4,5 (4,9) Mrd EUR. Hinter der ruhigen
Index-Fassade tendierte der Markt jedoch uneinheitlich: Von den 30 DAX-Werten
stiegen 16 an und 14 gaben nach. Ohne bedeutende Konjunkturdaten und
Unternehmensnachrichten habe es dem Markt an Impulsen gefehlt, hieß es.
Lediglich die ADP-Arbeitsmarktdaten aus den USA sorgten für eine leichte
Befestigung der Kurse. Sie werden von einem privaten Institut zwei Tage vor den
offiziellen US-Daten herausgebracht und zeigten einen über Erwarten guten
Arbeitsmarkt: Laut ADP wurden im November 158.000 neue Stellen geschaffen und
damit deutlich mehr als die erwarteten 110.000. Dies sei gut für den US-Konsum,
der nach den jüngsten Immobiliendaten als eher anfällig eingestuft worden war.
Daneben hieß es im Handel aber nur: "Vor den wichtigen beiden Terminen
morgen und am Freitag dominiert die Zurückhaltung". Am Donnerstag wird die
Europäische Zentralbank aller Voraussicht nach den Leitzins auf 3,50% erhöhen,
und am Freitag steht mit dem Arbeitsmarktbericht aus den USA das "Highlight"
der Woche aus konjunktureller Sicht an. Charttechnisch bewege sich der weiter
DAX zwischen der Unterstützung bei rund 6.350 Punkten und dem Widerstand bei
6.400.
FMC konnten sich am späten Nachmittag endgültig von der 100-EUR-Marke lösen
und stiegen um 1,5% auf 100,89 EUR. Die Aktien der Deutschen Post stiegen um
0,6% auf 23,50 EUR. Begrüßt wurden hier weiter die Aussagen zum
Express-Geschäft, die schon am Dienstagnachmittag die Aktie angetrieben haben.
Die Credit Suisse hat daraufhin ihr Kursziel auf 27,00 von 23,50 EUR erhöht.
VW gaben hingegen ihre Kursgewinne von in der Spitze 1,7% komplett ab und
schlossen 0,2% tiefer bei 81,75 EUR. Hier belasteten Aussagen, wonach Porsche
einer kompletten Übernahme von VW eine Absage erteilt habe. Die Porsche-Aktie
legte um 0,4% auf 895 EUR zu. Zudem haben die Stuttgarter Absatzzahlen und
einen Ausblick auf die kommenden Jahre veröffentlicht. MAN legten um 0,8% auf
70,93 EUR zu. Händler sahen die Kursgewinne im Zusammenhang mit einer
Investorenkonferenz von MAN. Scania hatte unterdessen erneut ausgesagt, das
Übernahmeangebot von MAN abzulehnen.
ThyssenKrupp profitierten ebenfalls von einem Investorentag, der
Stahlkonzern stellte sich in London institutionellen Anlegern vor. Die Aktie
handelt 1,4% fester bei 30,71 EUR. Lufthansa verloren am Tag einer
Aufsichtsratssitzung dagegen 1% auf 19,97 EUR. Überraschend sei das nach dem
guten Lauf der vergangenen Wochen nicht, hieß es am Markt. Die aktuellen
Aussagen der Lufthansa zum Frachtgeschäft seien zwar positiv bewertet worden,
jedoch schon im Kurs berücksichtigt.
Die T-Aktie stieg um 0,2% auf 13,34 EUR. Händler äußerten sich
zurückhaltend zum Umbau im Konzernvorstand, der am Dienstagabend bekannt
gegeben wurde. Auf eine neue Strategie der Bonner werde man nun wohl bis zum
Frühjahr warten müssen, hieß es weiter.
Änderungen gab es im MDAX: Die Aktie der Optikerkette Fielmann muss sich
aus dem Index der Werte mit einer mittleren Marktkapitalisierung verabschieden,
wie der Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse am Vorabend entschieden hat.
Fielmann rutschen nun in den SDAX ab. Die Aktien stiegen dennoch um 0,8% auf
42,60 EUR. In den MDAX rücken dafür die Papiere der Wohnungsbaugesellschaft
Gagfah nach: Deren Aktien konnten zwischenzeitliche Verluste von bis zu 5%
eingrenzen und verloren 1,4% auf 24,65 EUR. Morgan Stanley hatte zudem die
Einstufung der Gagfah-Aktie mit "Untergewichten" gestartet.
Die Bank HSBC hatte das Kursziel von Hochtief auf 56,00 von 42,70 EUR
erhöht. Die Aktie verteuerte sich um 3,3% auf 51,85 EUR. Im TecDAX legten
Singulus um 3,5% auf 11,50 EUR zu. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, dass ein
erster Kunde eine neue, von Singulus erstellte Anlage zur Beschichtung von
Brillen abgenommen hat. Ein positiver Kommentar von Goldman Sachs verhalf Tele
Atlas zu einem Plus von 3% auf 15,97 EUR.
DJG/mod/reh
06.12.2006 - 17:46:26
Gas Natural bestätigt weitere Klage gegen E.ON in New York
MADRID (Dow Jones)--Die spanische Gas Natural SDG SA hat bestätigt, dass
sie im Übernahmekampf um den Stromversorger Endesa jetzt auch vor einem New
Yorker Gericht gegen ihren Konkurrenten E.ON vorgeht und versucht, dass Angebot
des Düsseldorfer Energiekonzerns zu blockieren. Eine Sprecherin von Gas Natural
sagte am Mittwoch, E.ON werde im Zusammenhang mit ihrer Endesa-Offerte die
Verbreitung falscher und irreführender Informationen vorgeworfen. Sie
bestätigte damit entsprechende Meldungen aus spanischen Zeitungen vom Montag.
Die Klage in den USA ist bereits das dritte gerichtliche Vorgehen von Gas
Natural gegen E.ON im Zuge der Endesa-Auseinandersetzung. Zwei weitere Klagen
sind in Barcelona anhängig. Hier verlangt Gas Natural derzeit, die E.ON-Offerte
für nichtig zu erklären.
Webseite: http://www.gasnatural.com
DJN/DJG/hei/bam
06.12.2006 - 17:25:55
DEVISEN/Euro schwingt sich wieder über 1,33 USD
FRANKFURT (Dow Jones)--Am Mittwochnachmittag ist der Euro wieder über 1,33
USD gestiegen und hat damit eine vorübergehende Schwächephase überwunden. Bei
1,3280 USD habe es wieder größere Kauforders zugunsten der Gemeinschaftswährung
gegeben, sagen Händler. Damit positionierten sich Marktteilnehmer in Hinblick
auf die EZB-Sitzung am Donnerstag und die erwartete Zinserhöhung. Im frühen
Geschäft und am Nachmittag war es zunächst zu Abgaben gekommen. Händler nannten
als Grund den überraschend starken ADP-Arbeitsmarktbericht. Dieser sei zuletzt
allerdings ein schlechter Indikator für die Arbeitsmarktdaten am Freitag
gewesen und habe daher nur vorübergehende Auswirkungen gehabt.
Auch die Veröffentlichung der US-Rohöllagerbestände, die überraschend
gefallen sind, sei für den Devisenhandel von untergeordnetem Interesse gewesen.
"Die Lage spricht im Moment eindeutig zugunsten des Euro. Jede Korrektur wird
daher rasch zum Einstieg genutzt", meint ein Marktteilnehmer. Bei 1,3380 USD
liege nun der nächste Widerstand. Dessen Überwindung würde Raum bis 1,3440/70
USD schaffen.
Die Feinunze Gold notierte zum Vormittagfixing mit 640 USD, am Nachmittag
waren es dann 636 USD.
===
Europa Europa Europa
(17.20) (12.45) (7.50)
EUR/USD 1,3309 1,3280 1,3330
USD/JPY 115,01 114,96 114,64
EUR/JPY 153,03 152,65 152,80
EUR/GBP 0,6759 0,6756 0,6760
EUR/CHF 1,5877 1,5880 1,5923
===
DJG/mif/reh
06.12.2006 - 17:23:23
Gewerkschaften mahnen EZB zu moderater Zinspolitik - Zeitung
BERLIN (Dow Jones)--Die Gewerkschaften haben die Europäische Zentralbank
(EZB)
zu einer moderaten Zinspolitik aufgerufen. "Zinserhöhungen zum jetzigen
Zeitpunkt sind das Gegenteil von dem, was Wirtschaft und Arbeitsmarkt
brauchen", sagte Claus Matecki, Vorstandsmitglied beim Deutschen
Gewerkschaftsbund (DGB), dem "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe). Der EZB-Rat
berät am Donnerstag über die Geldpolitik, erwartet wird eine weitere
Zinserhöhung um 0,25 Basispunkte auf 3,50%
Matecki sagte, die Konjunktur ziehe gerade an, am Arbeitsmarkt wachse
die Hoffnung von Tausenden auf einen neuen Job, da käme ein Dämpfer durch
höhere Zinsen zur Unzeit. "Ich erwarte von den Zentralbankern, dass sie ihre
Verantwortung für Wachstum und Beschäftigung endlich ernst nehmen und dem
Aufschwung Flügel verleihen, statt sie zu stutzen."
Webseite: www.tagesspiegel.de
DJG/apo
-0-
06.12.2006 - 17:06:00
Wall Street tendiert im Verlauf knapp behauptet
NEW YORK (Dow Jones)--Knapp behauptet zeigen sich die US-Börsen am Mittwoch
im frühen Verlauf. Der Dow-Jones-Index verliert gegen 16.50 Uhr 0,1% oder 6
Punkte auf 12.325. Der Nasdaq-Composite fällt um 0,2% oder 6 Punkte auf 2.447,
der S&P-500 büßt 0,1% oder einen Punkt auf 1.413 ein.
"Das ruhige Geschäft zum Ende der Sitzung am Dienstag setzt sich zunächst
fort", sagt ein Händler. Der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag werfe bereits
seine Schatten voraus. Angesichts der weiterhin unklaren Lage der US-Konjunktur
komme diesen Zahlen eine noch größere Bedeutung zu als sonst. Der
ADP-Arbeitsmarktbericht für November habe zwar die Prognosen übertroffen, doch
weiche dieser von dem "Freitagsbericht" des öfteren stark ab. Eine gewisse
Belastung gehen von den überraschend gefallenen Öllagerbeständen aus, sagen
Händler.
Yahoo! können von der Nachricht über eine Neustrukturierung der
Führungsspitze nicht profitieren. Die Aktie verliert 1,6% auf 27,00 USD.
Verluste von 5,8% auf 5,96 USD erleiden Novell. Die Umsatzprognose für 2007
blieb hinter der Markterwartung zurück. Zudem kündigte das Unternehmen an, dass
zurückliegende Bilanzen wegen der falschen Verbuchung von Aktienoptionen neu
erstellt werden müssten. Dagegen hat Merck & Co bekräftigt, für 2006 einen
Gewinn je Aktie von 2,48 bis 2,52 USD auszuweisen. Die Aktie gibt trotzdem 2,4%
auf 44,32 USD nach.
DJG/DJN/mif/reh
06.12.2006 - 17:04:01
ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung
Rupert Stadler wird neuer Audi-Vorstandsvorsitzender
Neuer Vorstandsvorsitzender bei der Volkswagen- Tochter Audi AG wird
erwartungsgemäß der derzeitige Finanzvorstand Rupert Stadler. Stadler werde das
Amt kommissarisch von Martin Winterkorn, der als Vorstandsvorsitzender zu VW
wechselt, zum 1. Januar 2007 übernehmen. Dies habe der Aufsichtsrat des
Ingolstädter Premium-Herstellers am Mittwoch beschlossen, wie das Unternehmen
mitteilte. Dow Jones Newswires hatte bereits im Vorfeld berichtet, dass Stadler
höchstwahrscheinlich die Position übernehmen wird.
Betriebsräte von VW, MAN und Scania befürworten enge Kooperation
Die Betriebsräte von Volkswagen, MAN und Scania befürworten eine enge
Kooperation der Unternehmen. Dadurch könnten Synergien "im immer schärfer
werdenden Wettbewerb sowie die sich bietenden Wachstumschancen im Lkw- und
Bussegment" genutzt werden, teilte der VW-Konzernbetriebsrat in einer
gemeinsamen Presseerklärung mit. Bereits in der vergangenen Woche hatten sich
den Angaben zufolge Vertreter der Gremien zu einem Gespräch getroffen, um über
den Zusammenschluss zu sprechen.
Telekom sieht massiven Verbesserungsbedarf im Service
Der Telekom-Vorstandsvorsitzende Rene Obermann sieht beim Service des Konzerns
"massiven Verbesserungsbedarf". Die IT-Prozesse dort seien veraltet, sagte
Obermann. Die Service-Optimierung sei allerdings nicht eine Sache von "wenigen
Monaten". "Wir brauchen dazu Zeit", sagte Obermann. Sein Vorgänger Kai-Uwe
Ricke hatte Anfang September das Ziel ausgegeben, die Telekom bis 2008 zum
besten Dienstleister der Branche in Europa zu machen.
Mercedes Car Group im November mit Absatzplus von 5,3%
Die Mercedes Car Group der DaimlerChrysler AG hat im November mit 110.800
Fahrzeugen ein Absatzplus von 5,3% verzeichnet. Während die Verkäufe der Marke
Mercedes-Benz bei 101.900 Einheiten um 9,0% zulegten, brachen die Auslieferung
der Kleinwagenmarke smart um 24,2% auf 8.900 Fahrzeuge ein, wie der Stuttgarter
Automobilhersteller mitteilte.
Porsche: VW-Übernahme ist nicht Bestandteil unserer Planung
Die Porsche AG will zum aktuellen Zeitpunkt die Volkswagen AG nicht vollständig
übernehmen. "Eine VW-Übernahme ist derzeit nicht Bestandteil unserer Planung",
sagte der Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking auf der
Bilanz-Pressekonferenz. "Wir wollen kein Übernahmeangebot machen", so der
Manager. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller ist mit 27,4% größter
Einzelaktionär des Wolfsburger Konzerns und könnte den Anteil bis auf 29, 9%
erhöhen. Bei einem Aufstocken über 30% müsste ein öffentliches Übernahmeangebot
vorgelegt werden.
Finanzvorstand Grzesik verlässt Depfa - Cameron wird Nachfolger
Der Finanzvorstand der Depfa Bank plc, Reinhard Grzesik, wird die Bank aus
persönlichen Gründen verlassen. Grzesik werde aber noch für den Jahresabschluss
2006 verantwortlich zeichnen und dem Staatsfinanzierer bis zur Hauptversammlung
am 20. April zur Verfügung stehen, teilte die im MDAX notierte Bank mit. Als
Nachfolger berief die Dubliner Bank Angus Cameron.
Buch für Springer-Platzierung mindestens voll - Kreise
Die geplante Platzierung von Aktien der Axel Springer AG durch den
Finanzinvestor Hellman & Friedman ist mindestens voll gezeichnet. "Stand
Dienstagabend war das Buch voll", sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person
zu Dow Jones Newswires. Ob es zu einer deutlichen Überzeichnung kommt, ließe
sich noch nicht absehen, so die Quelle weiterhin.
Air Berlin: Brauchen für Boeing-Anzahlung keine Kapitalerhöhung
Die Air Berlin plc hat Details zur Finanzierung der beim US-Flugzeughersteller
Boeing georderten Flugzeuge genannt. Für die Anzahlungsfinanzierung zum Kauf
der 60 Boeing-737-800-Flieger werde keine Kapitalerhöhung benötigt, sagte
Finanzvorstand Ulf Hüttmeyer. Die Anzahlungen würden aus eigener Liquidität und
zum Teil mit Fremdkapital dargestellt.
Zementunternehmen weisen vor Landgericht Kartellvorwürfe zurück
Vor dem Landgericht Düsseldorf hat am Mittwoch ein Prozess gegen sechs führende
deutsche Zementhersteller begonnen. Die belgische Aktiengesellschaft CDC wirft
den Unternehmen die Bildung eines bundesweiten Kartells vor und fordert knapp
114 Mio EUR Schadenersatz. In der ersten mündlichen Anhörung wies die
Verteidigung die Vorwürfe als unbegründet zurück und verlangte eine Abweisung
der Klage. Einen Vergleich lehnten die Zementunternehmen ab.
Symrise-Emission bereits mehrfach überzeichnet - Kreise
Der Börsengang von Symrise ist mehrfach überzeichnet. Wie Dow Jones Newswires
von zwei mit der Transaktion vertrauten Personen weiter erfuhr, war das Buch
bereits am vergangenen Freitag vollständig gecovert. Daraufhin seien dann die
Graumarktkurse noch einmal angezogen, hieß es. Am Mittwochmittag wurden die
Titel im Handel per Erscheinen beim Broker Lang & Schwarz mit 17,00 zu 17,50
EUR gehandelt und notieren damit nun am oberen Ende der von 15,75 bis 17,75 EUR
reichenden Preisspanne.
Merck & Co sieht Ergebnis/Aktie 06 bei 2,18 bis 2,25 USD
Die Merck & Co erwartet im laufenden Geschäftsjahr ein Ergebnis je Aktie von
2,18 bis 2,25 USD. Lasse man Restrukturierungskosten unbeachtet, so dürften
2,48 bis 2,52 USD verbleiben, teilte der Pharmakonzern mit. Für das Jahr 2007
stellt Merck & Co ein Ergebnis je Anteilsschein von 2,36 bis 2,49 USD in
Aussicht bzw von 2,51 bis 2,59 USD vor Restrukturierungskosten.
DJG/brb
06.12.2006 - 16:50:59
Cinven zieht sich aus Bietergefecht um ProSieben zurück - Kreise
Von Archibald Preuschat und Marietta Cauchi
Dow Jones Newswires
DÜSSELDORF/LONDON (Dow Jones)--Der Finanzinvestor Cinven hat sich aus dem
Bieterverfahren um den zum Verkauf stehenden Mehrheitsanteil an der
ProSiebenSat.1 Media AG zurückgezogen. Dies sagten mit dem Vorgang vertraute
Personen Dow Jones Newswires am Mittwoch. Cinven hatte im Konsortium mit Apax
Partners und Goldman Sachs geboten. Als Begründung für den Rückzug von Cinven
nannten die Quellen die hohen Preisvorstellungen der Verkäuferseite, einem
Konsortium aus Finanzinvestoren um den US-Milliardär Haim Saban.
Saban und die Mitinvestoren halten 50,5% des Grundkapitals an
ProSiebenSat.1, die neben RTL zu den größten privaten Senderketten Deutschlands
zählt. Laut Medienberichten strebt Saban rund 30 EUR pro Aktie an, was den
Anteil der Investoren an der Senderkette mit ungefähr 3 Mrd EUR bewerten würde.
Das sind rund 0,5 Mrd EUR mehr, als Axel Springer im vergangenen Jahr zahlen
wollte. Der Verlag hatte die Übernahme Anfang des Jahres wegen massiver
Widerstände von Kartell- und Medienkonzentrationsbehörden aufgegeben.
Vor einigen Wochen hatten die Mehrheitseigner von ProSiebenSat.1 die
Investmentbanken J.P. Morgan und Morgan Stanley mit der Durchführung einer
Auktion für den Anteil beauftragt, der 88% der Stamm- und 13% der
stimmrechtlosen Vorzugsaktien umfasst.
Im Laufe des Verfahrens hatte sich bereits der Finanzinvestor CVC Capital
Partners aus dem Bieterverfahren mit der Begründung zurückgezogen, dass zu
viele strategische Bieter beteiligt sind, die aus dem Erwerb von ProSiebenSat.1
zusätzliche Synergien ziehen können.
Dazu gehören die Finanzinvestoren Permira und Kohlberg Kravis Roberts & Co
(KKR), die jeweils 37% an dem europaweit aktiven TV-Unternehmen SBS
Broadcasting Group halten. Außerdem bietet der türkische Medien- und
Mischkonzern Dogan Yayin Holding für die Senderkette aus Unterföhring.
Ebenfalls noch im Rennen sind Apax Partners und Goldman Sachs, wie die mit
dem Vorgang vertrauten Personen wissen. Beide Finanzinvestoren bilden das
Konsortium, dem sich Cinven erst vor kurzem angeschlossen und jetzt wieder
verlassen hat.
Widersprüchliche Angaben kursieren über die Gesamtzahl der noch im Prozess
befindlichen Bieter. So sprach das "Handelsblatt" in seiner Montagsausgabe von
insgesamt fünf Bietern. Neben den bekannten drei sollen auch noch zwei weitere
interessiert sein. Namen sind bislang aber nicht durchgesickert.
Ein Beobachter des Verfahrens wollte im Gespräch mit Dow Jones Newswires
auch nicht ausschließen, dass die Meldung von zwei weiteren Interessenten von
Verkäuferseite aus gestreut wurde, um den Preis in die Höhe zu treiben.
Das bislang höchste Angebot hat laut einer mit dem Verfahren vertrauten
Person bislang Dogan abgegeben. Eine andere Quelle, die einem weiteren
Kaufinteressenten nahe steht, warnte indes vor voreiligen Schlüssen. Der
Preisbildungsprozess werde erst in den nächsten Tagen in Angriff genommen, so
die Quelle.
Übereinstimmenden Informationen aller mit dem Verfahren vertrauter Personen
zufolge müssen bis zum kommenden Dienstag verbindliche Angebote vorliegen.
Webseite: http://www.prosiebensat1.com
-Von Archibald Preuschat und Marietta Cauchi, Dow Jones Newswires,
+49 (0) 211 138 72 18, archibald.preuschat@dowjones.com
DJG/DJN/apr/brb
06.12.2006 - 16:32:50
TAGESVORSCHAU/7. Dezember 2006 - vorläufige Fassung
===
07:00 FR/Bouygues SA, Ergebnis 9 Monate, Saint-Quentin
***08:00 DE/Destatis, Großhandelspreise November
***08:00 DE/Destatis, Arbeitskostenindex 3Q
08:00 DE/Destatis, Rohstahlproduktion November
***08:00 AT/Zumtobel AG, Ergebnis 2Q, Dornbirn
***10:00 DE/Audi AG, Absatzzahlen November, Ingolstadt
10:00 IT/BIP 3Q (2. Veröffentlichung)
PROGNOSE: +0,3% gg Vq/+1,7% gg Vj
1. Veröff.: +0,3% gg Vq/+1,7% gg Vj
zuvor: +0,5% gg Vq/+1,5% gg Vj
11:00 SE/Scandinavian Airlines System (SAS),
Verkehrszahlen November, Stockholm
12:00 DE/Internationaler Club Frankfurter Wirtschafts-
journalisten (ICFW), Vortrag von Haasis, Präsident des Deutschen
Sparkassen- und Giroverbandes, (Veranstaltung vom Vorabend),
Frankfurt
***13:00 GB/BoE, Bekanntgabe des Zinsbeschlusses im Anschluss an die
Sitzung des Geldpolitischen Rats, London
Reposatz
PROGNOSE: 5,00%
zuvor: 5,00%
***13:45 EU/EZB, Ergebnis der Ratssitzung, Frankfurt
Hauptrefinanzierungssatz
PROGNOSE: 3,50%
zuvor: 3,25%
***14:30 EU/EZB, PK nach Ratssitzung, Frankfurt
***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: -32.000 auf 325.000
zuvor: +34.000 auf 357.000
15:45 DE/Forum - Institut für Management GmbH, 21. Internationales
Zinsforum, Rede von Bundesbank-Präsident Weber zum Thema:
"Aktuelle Herausforderungen für die europäische
Geldpolitik", Frankfurt
16:30 IT/Ministerpräsident Prodi und Bundeskanzlerin Merkel,
PK nach bilateralem Gespräch, Mailand (A)
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/openBC AG, Erstnotiz im Prime Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse
*** - DE/BMW AG, Absatzzahlen November (voraussichtlich), München
- DE/Air Berlin plc, Verkehrszahlen November, Berlin
- DE/comdirect bank AG, Ordereingang November, Quickborn
- DE/Celesio AG, PG mit Vorstandsvorsitzendem Oesterle zur
Konzernstrategie, zum Verlauf 2006 und zu den Perspektiven
der weiteren Geschäftsentwicklung
(Veranstaltung vom Vortag), Stuttgart
*** - IE/Allied Irish Banks plc (AIB), Trading Update, Dublin
- FR/Air France-KLM Group, Verkehrszahlen November, Paris
- GB/easyJet plc, Verkehrszahlen November, Luton
- EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
von AOL UK Access Business durch Carphone Warehouse plc,
Brüssel
- US/National Semiconductor Corp, Ergebnis 2Q
(PROGNOSE: 0,27), Santa Clara
- Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten,
sofern nicht anders gekennzeichnet
- (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig
- *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung
- Uhrzeiten in MEZ
- Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit
- PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call,
bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD
===
DJG/gla
-0-
06.12.2006 - 16:03:00
Zementunternehmen weisen vor Landgericht ... (zwei)
Der Vorsitzende Richter Horst Butz legte einen Verkündungstermin für den
21. Februar fest.
DJG/hei/brb
06.12.2006 - 16:00:37
Scania-CEO bekräftigt Ablehnung des MAN-Übernahmeangebots
STOCKHOLM (Dow Jones)--Der CEO des schwedischen Lkw-Herstellers Scania hat
seine Ablehnung des Übernahmeangebots der MAN AG bekräftigt. Leif Östling
forderte den Münchener Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern am Mittwoch auf
dem Capital Markets Day von Scania auf, seine von Scania als feindlich
eingestufte Offerte zurückzuziehen.
Wie Scania-Sprecherin Cecelia Edström sagte, war MAN, obwohl drittgrößter
Scania-Aktionär, nicht zu dem Capital Markets Day eingeladen. MAN sei ein
bedeutender Wettbewerber von Scania und habe zudem ein feindliches
Übernahmeangebot für den schwedischen Nutzfahrzeughersteller gemacht,
begründete sie diese Entscheidung.
Webseite: http://www.scania.com
DJG/DJN/brb/bam
06.12.2006 - 15:56:43
Audi: Stadler ist keine Interimslösung
INGOLSTADT (Dow Jones)--Der neue Audi-Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler
ist nach Angaben eines Unternehmenssprechers eine "Lösung auf Dauer". "Es geht
nicht um eine Interimslösung", sagte Audi-Sprecher Andreas Meurer am Mittwoch
auf Anfrage von Dow Jones Newswires.
Die VW-Tochter hatte zuvor mitgeteilt, Stadler kommissarisch zum Nachfolger
von Martin Winterkorn an die Unternehmensspitze berufen zu haben. Die
kommissarische Ernennung habe formale Gründe gehabt. So solle unter anderem
noch der VW-Konzernaufsichtsrat Stadler als Audi-Markengruppenchef in den
Konzernvorstand berufen, erklärte der Sprecher.
Zuletzt waren in den Medien Spekulationen aufgetaucht, dass Stadler
möglicherweise die Nachfolge von VW-Finanzvorstand Hans-Dieter Pötsch antreten
könnte. Dessen Vertrag läuft Ende 2007 aus. Audi-Sprecher Meurer wollte dies
aber nicht kommentieren.
Webseite: http://www.volkswagen-ag.de
-Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115,
michael.brendel@dowjones.com
DJG/mbr/brb
-0-
06.12.2006 - 15:36:11
Rupert Stadler wird neuer Audi-Vorstandsvorsitzender (zwei)
Der Audi-Betriebsratsvorsitzende Peter Mosch begrüßte in einer Mitteilung
die Wahl Stadlers, der für "die Kontinuität des Kurses der Marke Audi" stehe.
Gleichzeitig kritisierte er aber die nur kommissarische Ernennung zum
Vorstandsvorsitzenden. Dieser Zusatz werde "nicht für adäquat" gehalten und
lasse sich nur "durch die Gesamtsituation im VW-Konzern" erklären. Daher strebe
der Betriebsrat eine "zügige Entscheidung im Sinne Herrn Stadlers, des
Unternehmens und der Beschäftigten an".
-Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115,
michael.brendel@dowjones.com
DJG/mbr
-0-
06.12.2006 - 15:31:34
Eurex wird BaFin wg ungewöhnlicher Handelsaktivitäten einschalten
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Handelsüberwachungsstelle der Terminbörse Eurex
wird die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wegen
"ungewöhnlicher Handelsaktivitäten" im November einschalten. Nach Hinweisen auf
solche Aktivitäten in den ersten beiden Novemberwochen und einer darauf
folgenden Untersuchung habe die Handelsüberwachung ein insgesamt ungewöhnliches
Handelsmuster festgestellt, teilte die Deutsche-Börse-Tochter am Mittwoch mit.
Deshalb werde man die Untersuchung an die BaFin abgeben.
DJG/ces/brb
-0-
06.12.2006 - 15:26:45
EUREX/Bund-Futures fallen am Nachmittag zurück
FRANKFURT (Dow Jones)-- Die Renten-Futures tendieren am Mittwochnachmittag
leichter und sind damit zurückgefallen. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures
verliert gegen 15.24 Uhr um 22 Ticks auf 118,41%. Das Tageshoch liegt bislang
bei 118,70% und das Tagestief bei 118,40%. Umgesetzt wurden bislang rund
755.000 Kontrakte. Der Roll in den März-Kontrakt ist bereits in vollem Gange.
Im März-Kontrakt wurden bis jetzt 825.000 Kontrakte umgesetzt. Der Bobl-Future
fällt um 17 Ticks auf 109,85%. Händler sprechen von einer gewissen Belastung
durch den deutlich über Erwartung liegenden ADP-Arbeitsmarktbericht. Allerdings
habe sich dessen Aussagekraft in Hinblick auf den Arbeitsmarktbericht am
Freitag in der Vergangenheit wiederholt als unzuverlässig erwiesen.
Im Vorfeld der Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstagmittag
herrsche zudem ein eher richtungsloses Geschäft vor. Im Markt wird einstimmig
davon ausgegangen, dass die Leitzinsen für den Euroraum um 25 Basispunkte auf
3,50% angehoben werden. Wie die Geldpolitik Anfang kommenden Jahres aussehen
wird, darüber sind sich die Marktteilnehmer weniger einig als noch vor Wochen.
Während zunächst noch von ein bis zwei weiteren Zinsschritten ausgegangen
wurde, mehren sich momentan die Stimmen, die zunächst eine Zinspause erwarten.
Daher dürfte verstärkt auf den begleitenden Kommentar am Donnerstagmittag
geachtet werden. Der Dezember-Kontrakt dürfte sich weiterhin in einer Spanne
118,34% bis 118,88% bewegen, heißt es im Handel.
DJG/mif/reh
06.12.2006 - 15:21:59
Rupert Stadler wird neuer Audi-Vorstandsvorsitzender
INGOLSTADT (Dow Jones)--Neuer Vorstandsvorsitzender bei der
Volkswagen-Tochter Audi AG wird erwartungsgemäß der derzeitige Finanzvorstand
Rupert Stadler. Stadler werde das Amt kommissarisch von Martin Winterkorn, der
als Vorstandsvorsitzender zu VW wechselt, zum 1. Januar 2007 übernehmen. Dies
habe der Aufsichtsrat des Ingolstädter Premium-Herstellers am Mittwoch
beschlossen, wie das Unternehmen mitteilte. Dow Jones Newswires hatte bereits
im Vorfeld berichtet, dass Stadler höchstwahrscheinlich die Position übernehmen
wird.
Sein bisheriges Ressort werde Stadler in Personalunion weiterführen, teilte
Audi weiter mit. Zum Aufsichtsratsvorsitzenden ernannte das Kontrollgremium
Martin Winterkorn. Er folgt damit Bernd Pischetsrieder, der diese Position seit
dem 1. Januar 2002 innehatte.
Stadler ist seit Anfang 2003 als Vorstand bei Audi tätig und leitet seit
dreieinhalb Jahren die Bereiche Finanzen und Organisation. Zuvor war Stadler
Leiter des Generalsekretariats beim damaligen VW-Vorstandsvorsitzenden und
heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Piech.
Einer der weiteren potenziellen Kandidaten für die Position war
Produktionsvorstand Jochem Heizmann. Dieser soll aber voraussichtlich, wie
bereits berichtet, nach Angaben einer mit der Situation vertrauten Person die
neu zu schaffende Position des Produktionsvorstands bei Volkswagen bekleiden.
Winterkorn, der offiziell zum 1. Januar Bernd Pischetsrieder als
VW-Vorstandsvorsitzenden ablöst, wolle Heizmann "mit im Team haben".
Webseite: http://www.volkswagen-ag.de
-Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115,
michael.brendel@dowjones.com
DJG/mbr/brb
-0-
06.12.2006 - 15:10:06
EADS liefert Luftverteidigungssystem an die Niederlande
AMSTERDAM (Dow Jones)--Die European Aeronautic Defence and Space Co NV
(EADS), Amsterdam, liefert gemeinsam mit Partnern ein integriertes
Luftverteidigungssystem an die Niederlande. Das niederländische
Verteidigungsministerium habe am Mittwoch den Auftrag über die Bereitstellung
technischer Systeme für Gefechtsführung, Lenkung, Kommunikation, Computer &
Information (BMC4I) des niederländischen Future Ground Based Air
Defence-Projekts vergeben, teilte das Luft- und Raumfahrtunternehmen am
Mittwoch mit. FGBAD NL sei ein bodengestütztes Luftverteidigungssystem neuester
Generation.
EADS-Partner sind den weiteren Angaben zufolge Oerlikon Contraves und
Kongsberg. Der Vertrag umfasse die Verantwortung für die technische Gesamt-
Systemintegration der gesamten Sensor-zu-Effektor-Kette sowie für die Wartung.
Zu den Systemkomponenten zählten zwei mobile Überwachungsradare des Typs
TRML-3D von EADS, mobile Gefechtsstände von EADS und Oerlikon, ein digitales
Funknetzwerk von Oerlikon sowie sechs norwegische Luft-Boden-Raketensysteme von
Kongsberg.
Webseite: http://www.eads.com.de
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/bam
-0-
06.12.2006 - 15:09:46
Mercedes Car Group im November mit Absatzplus ... (zwei)
Weltweit hohe Zuwachsraten verzeichneten im November vor allem die
Mercedes-Modelle der E- und S-Klasse sowie die SUV-Familie, wie DaimlerChrysler
weiter mitteilte. In den USA nahmen die Auslieferungen von Mercedes-Benz um 21%
auf 22.100 Pkw zu. Auch in Westeuropa stieg der Absatz von Mercedes-Benz im
November, und zwar um 7% auf 62.300 Pkw. Vor allem der deutsche Markt habe mit
einem Plus von 21% auf 34.100 Einheiten zur positiven Entwicklung beigetragen,
so der im DAX notierte Automobilhersteller.
Webseite: http://www.daimlerchrysler.de
DJG/mtk/bam
06.12.2006 - 15:07:42
UPDATE3/Porsche gibt für Gj 06/07 vorsichtige Gewinnprognose ab
(NEU: Aussagen zu VW, Audi)
Von Matthias Krust
Dow Jones Newswires
STUTTGART (Dow Jones)--Die Porsche AG ist angesichts schwieriger
Rahmenbedingungen mit "gedämpftem Optimismus" ins neue Geschäftsjahr gestartet
und hat eine vorsichtige Gewinnprognose herausgegeben. "Mit hoher
Wahrscheinlichkeit werden wir im operativen Ergebnis an das Vorjahr anschließen
können", sagte Vorstandsvorsitzender Wendelin Wiedeking am Mittwoch auf der
Bilanz-Pressekonferenz. Ein Ergebnissprung, wie er im vergangenen Geschäftsjahr
eingetreten sei, werde sich aber nicht mehr wiederholen. In den ersten vier
Monaten stagnierten der Absatz und Umsatz des Stuttgarter Automobilherstellers.
Im Geschäftsjahr 2005/06 (per 31. Juli) hat der Sportwagenhersteller einen
um 70,4% gestiegenen Vorsteuergewinn von 2,11 Mrd EUR ausgewiesen. Darin
enthalten sind allerdings zahlreiche Sondereffekte: Zum einen war dies ein
Buchgewinn durch den Verkauf des Cabrio-Dachherstellers CTS von 80,7 Mio EUR.
Außerdem brachte die Beteiligung an der Volkswagen AG einen Sonderertrag von
203 Mio EUR ein. Zusätzlich profitierte Porsche von einem Ertrag aus
Kurssicherungsgeschäften im Zusammenhang mit der VW-Beteiligung im "deutlich
dreistelligen Millionenbereich".
"Dieses Ergebnis wird sich in dieser Höhe nicht halten lassen", sagte
Wiedeking. Zwar gehe er von einer verbesserten Ertragssituation bei Volkswagen
aus. Er kenne aber weder die künftige Kursentwicklung der VW-Aktie noch die
Dividendenpolitik. Wiedeking ist sicher, dass Porsche erneut von den
Kurssicherungsgeschäften profitiert. Der Sportwagenproduzent hält mittlerweile
27,4% an dem Wolfsburger Automobilkonzern, was insgesamt mehr als 4 Mrd EUR
gekostet hat. Außerdem hat der Aufsichtsrat die Aufstockung auf bis zu 29,9%
genehmigt. Die Ergebnisse von VW fließen direkt in die Porsche-Bilanz ein.
Zum operativen Gewinn des Vorjahres machte Wiedeking keine Angaben. Er
sagte dazu lediglich, dass sich das Ergebnis aus dem Fahrzeuggeschäft stärker
entwickelt habe als der entsprechende Umsatz. Dies sei in erster Linie dem
verbesserten Modell-Mix zu verdanken. Der Umsatz war um 10,8% auf 7,27 Mrd EUR
gewachsen.
Im laufenden Geschäftsjahr will der Sportwagenhersteller trotz eines
schwierigen US-Markts weiter wachsen. "Dazu werden die jungen Märkte ein gutes
Stück beitragen", so Wiedeking. Beispielsweise soll das Händlernetz in Russland
und China ausgebaut werden. Über alle Baureihen hinweg will Porsche im
Geschäftsjahr das hohe Absatzniveau des Vorjahres wieder erreichen. Für das
laufende Jahr zeigte sich Wiedeking angesichts eines von Marktschwankungen,
Rabattattacken und politischen Zwängen bestimmten Umfelds "gedämpft
zuversichtlich".
Der Vorstandsvorsitzende unterstrich erneut, auch bei sich
verschlechternden Rahmenbedingungen in Zukunft keine Rabatte gewähren zu
wollen: An der eindeutig ergebnisorientierten und nicht stückzahlabhängigen
Politik würden keine Abstriche gemacht. Bis zur Einführung des viertürigen
Coupe "Panamera" stehe bei Porsche die Konsolidierung auf hohem Niveau im
Fokus. Die vierte Modellreihe soll 2009 auf den Markt kommen. Aktuell verfügt
der Stuttgarter Konzern mit den Sportwagenmodellen "911" sowie dem offenen
"Boxster" bzw dem geschlossenen Coupe "Cayman" und dem Geländewagen "Cayenne"
über drei Baureihen.
Mit diesem Fahrzeugportfolio wies Porsche in den ersten vier Monaten des
Geschäftsjahres 2006/07 einen Umsatz von 2,05 Mrd EUR aus - das sind 0,7% mehr
als im Vorjahreszeitraum. Der Absatz stagnierte bei 25.850 Fahrzeugen. Zum
Ergebnis machte das Unternehmen wie üblich zu diesem Zeitpunkt keine Angaben.
Problematisch ist laut Porsche insbesondere der US-Markt, der von "absurden
Rabatten der Wettbewerber" geprägt sei. Dort brachen die Verkäufe von August
bis November um 17,6% auf 9.310 Fahrzeuge ein.
Wiedeking verteidigte erneut das VW-Investment, betonte aber, dass "eine
vollständige Übernahme derzeit nicht Bestandteil der eigenen Planung" ist. "Wir
sehen uns bei Volkswagen als langfristiger Investor und
strategisch-industrieller Partner", so der Manager. Gleichzeitig forderte er
den Wegfall des VW-Gesetzes, das die Stimmrechte auf maximal 20% pro Aktionär
begrenzt. "Dies ist nicht mehr zeitgemäß." Außerdem will der
Vorstandsvorsitzende einen dritten Sitz im VW-Aufsichtsrat. Aktuell sind
Wiedeking und Finanzvorstand Holger Härter in dem Kontrollgremium.
Außerdem kündigte Wiedeking an, weiter Distanz zum zweitgrößten
VW-Aktionär, dem Land Niedersachsen, zu halten. Er begründete dies damit, dass
Porsche nicht in den Verdacht kommen will, das eigene Verhalten mit
Niedersachsen abzustimmen. Dieses so genannte "acting in concert" würde per
Gesetz die Vorlage eines öffentlichen Übernahmeangebots für die außenstehenden
VW-Aktien nach sich ziehen. "Wir wollen uns unsere Unabhängigkeit bewahren",
sagte Wiedeking. Das Land Niedersachsen hält 20,47% an VW.
Spekulationen über eine Rivalität von Porsche und der VW-Premiummarke Audi
wies Wiedeking zurück. Porsche wolle, dass sich Volkswagen als ganzes
Unternehmen positiv entwickle und dazu gehöre auch die "Perle" Audi. Porsche
wolle keine Abspaltung von Audi, auch wenn dies Finanzinvestoren vielleicht
gefallen würde. Die Beteiligung bei VW hat Porsche stets mit einer drohenden
feindlichen Übernahme des Wolfsburger Konzerns durch einen kurzfristig
orientierten Finanzinvestor begründet.
In einem solchen Fall sieht Porsche das eigene Geschäftsmodell zumindest
langfristig als gefährdet an. Der Sportwagenhersteller will die
VW-Produktionsstätten als "verlängerte Werkbank" nutzen und damit den Aufbau
eigener Kapazitäten vermeiden. Außerdem sollen Entwicklungskosten, die Porsche
alleine überfordern würden, verteilt werden. Konkret vereinbart wurde
beispielsweise die Zusammenarbeit beim Hybridantrieb und dem viertürigen
Porsche-Coupe "Panamera".
Die mögliche Kapitalerhöhung von bis zu 22,75 Mio EUR bezeichnete Wiedeking
als "Zug ähnlich beim Schachspiel". "Wir haben das Spiel eröffnet, andere
Mitspieler halten dagegen oder ziehen mit", sagte der Vorstandsvorsitzende.
"Wir können die Vorstellungen, die wir haben, nicht offen auf den Tisch legen",
stellte Wiedeking klar. "Um zweifelsfrei für alle sichtbar ernstgenommen zu
werden, brauchen wir genehmigtes Kapital." Ob Porsche dies in Anspruch nehme,
stehe dahin.
Porsche will sich von der Hauptversammlung eine Kapitalerhöhung von bis zu
22,75 Mio EUR genehmigen lassen. Da die Familien Porsche und Piech alle
stimmberechtigten Stammaktien halten, gilt die Abstimmung für diesen
Vorratsbeschluss als reine Formsache. Am Aktienmarkt wird seitdem spekuliert,
der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piech, der auch an Porsche beteiligt
ist, strebe die Machtübernahme an dem Wolfsburger Automobilkonzern an.
Webseite: http://www.porsche.de
-Von Matthias Krust, Dow Jones Newswires, +49 (0)711 22874 12,
matthias.krust@dowjones.com
DJG/mtk/brb
06.12.2006 - 15:05:24
US-Anleihen starten etwas leichter
NEW YORK (Dow Jones)--Etwas leichter tendieren die US-Anleihen am Mittwoch
zum Start des New Yorker Handels. Gegen 14.54 Uhr MEZ fallen Titel mit einem
Kupon von 4,625% um 6/32 auf 101-8/32 und rentieren mit 4,47%. Der mit 4,50%
verzinste Longbond sinkt um ebenfalls 6/32 auf 98-19/32 und rentiert mit 4,59%.
DJG/reh
06.12.2006 - 14:58:27
TABELLE/Mercedes Car Group - Absatz November 2006 nach Regionen
===
November Einheiten Veränderung
in Prozent
- Westeuropa (ohne D) 70.600 +2,3
- Deutschland 36.700 +16,2
- NAFTA* 23.800 +18,3
- Asien/Pazifik 10.200 -0,6
Januar bis November Einheiten Veränderung
in Prozent
- Westeuropa (ohne D) 772.200 +0,4
- Deutschland 318.600 -3,2
- NAFTA* 240.900 +13,7
- Asien/Pazifik 118.500 +14,3
*nur Mercedes-Benz Pkw
===
DJG/mtk/brb
06.12.2006 - 14:55:09
TABELLE/Mercedes Car Group - Absatz November 2006
===
November Einheiten Veränderung
in Prozent
MCG 110.800 +5,3
- Mercedes-Benz 101.900 +9,0
- smart 8.900 -24,2
Januar bis November Einheiten Veränderung
in Prozent
MCG 1.147.600 +4,8
- Mercedes-Benz 1.042.500 +8,4
- smart 105.100 -21,0
===
DJG/mtk/brb
06.12.2006 - 14:53:25
Mercedes Car Group im November mit Absatzplus von 5,3%
STUTTGART (Dow Jones)--Die Mercedes Car Group der DaimlerChrysler AG hat im
November mit 110.800 Fahrzeugen ein Absatzplus von 5,3% verzeichnet. Während
die Verkäufe der Marke Mercedes-Benz bei 101.900 Einheiten um 9,0% zulegten,
brachen die Auslieferung der Kleinwagenmarke smart um 24,2% auf 8.900 Fahrzeuge
ein, wie der Stuttgarter Automobilhersteller am Mittwoch mitteilte.
In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres lagen die Verkäufe der
Pkw-Sparte mit dem Marken Mercedes-Benz, smart und Maybach mit 4,8% bei
1.147.600 Einheiten im Plus. Im Septemer und Oktober waren die Auslieferungen
an Endkunden rückläufig gewesen. Die Verkäufe der Marke Mercedes lagen per
November mit 1.042.500 Fahrzeugen um 8,4% über dem Vorjahreswert.
Bei smart ergab sich in den ersten elf Monaten ein Rückgang um 21,0% auf
105.100 Einheiten. Nach der Einstellung des viersitzigen "forfour" hat smart
mit dem "fortwo" nur noch ein Fahrzeug im Programm. Der Nachfolger des
Zweisitzers soll im Frühjahr auf den Markt kommen.
Im Gesamtjahr erwartet die Pkw-Sparte früheren Angaben zufolge mindestens
einen Absatz auf Vorjahreshöhe (1,220 Mio Einheiten). Während die Marke
Mercedes-Benz mehr Fahrzeuge als im Vorjahr (1.077.600 Stück) verkaufen soll,
wird für die defizitäre Kleinwagenmarke smart ein Absatzrückgang (143.000
Fahrzeuge) prognostiziert.
Webseite: http://www.daimlerchrysler.de
DJG/mtk/brb
06.12.2006 - 14:31:30
Finanzvorstand Grzesik verlässt Depfa - Cameron wird Nachfolger
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Finanzvorstand der Depfa Bank plc, Reinhard
Grzesik, wird die Bank aus persönlichen Gründen verlassen. Grzesik werde aber
noch für den Jahresabschluss 2006 verantwortlich zeichnen und dem
Staatsfinanzierer bis zur Hauptversammlung am 20. April zur Verfügung stehen,
teilte die im MDAX notierte Bank am Mittwoch mit. Als Nachfolger berief die
Dubliner Bank Angus Cameron. Der 49-Jährige kommt von der Bank of New York
Europe, deren CFO er seit zwei Jahren war. Sein Amt tritt er zum 15. Januar
2007 an.
Grzesik verlässt nach Angaben der Depfa die Bank, um "mit seiner Familie
nach Deutschland zurückzukehren und persönliche Interessen zu verfolgen". Er
war nach Angaben der Depfa entscheidend an der Abspaltung der
Immobilienaktivitäten sowie der Verlegung des Hauptsitzes von Frankfurt nach
Dublin beteiligt.
Webseite: http://www.depfa.com
DJG/ces/brb
-0-
06.12.2006 - 14:25:13
EU-Kommission strebt weiter nach Open-Skies-Abkommen mit USA
BRÜSSEL (Dow Jones)--Trotz des jüngsten Rückschlags in den Verhandlungen
strebt die Europäische Kommission weiterhin ein Luftverkehrsabkommen
(Open-Skies-Agreement) mit den USA an. "Wir wollen den Weg des Dialogs
weitergehen", sagte der Sprecher von Verkehrskommissar Jacques Barrot am
Mittwoch. Anfang des kommenden Jahres wolle Barrot sich mit der US-Regierung
treffen. "Dann werden wir sehen, ob es die politische Bereitschaft gibt, weiter
ein Abkommen anzustreben", ergänzte er in Brüssel. Der Ausgang des Treffens sei
völlig offen.
Am Mittwochabend hatte US-Verkehrsministerin Mary Peters die Kommission
informiert, dass Washington einen Gesetzentwurf zurückziehe, der EU-Unternehmen
die Möglichkeit geben sollte, sich stärker als bisher an US-Fluggesellschaften
zu beteiligen. Es habe starken Widerstand in Industrie und Kongress gegeben,
begründete Peters den Schritt. Barrot äußerte sich enttäuscht über die
Entscheidung, weil sie die ohnehin stockenden Verhandlungen weiter erschwere.
Der Streit über die Beteiligungsgrenze blockiert seit über einem Jahr den
Abschluss der seit 2003 laufenden Verhandlungen über ein Luftverkehrsabkommen.
Derzeit können sich nach US-Recht Ausländer nur zu 25% an einer US-Fluglinie
beteiligen. 2004 hatte die Regierung in Washington der Union angeboten, die
Beteiligungsmöglichkeiten auf 49% anzuheben. Den EU-Mitgliedstaaten ging die
Offerte aber nicht weit genug. Sie forderten höhere Investitionsmöglichkeiten.
Die US-Regierung hat entsprechende Vorschläge schon mehrmals verschoben.
Im Sommer forderte der Kongress vor einer Entscheidung über eine Erleichterung
von Investitionen eine Diskussion über die Einhaltung der
US-Sicherheitsstandards durch ausländische Airlines. Die Kommission hat die
Unterzeichnung des Open-Skies-Abkommens an eine Öffnung des US-Flugmarktes für
ausländische Investoren gekoppelt.
Der Abschluss des EU-US-Übereinkommens soll es den Fluglinienbetreibern
ermöglichen, von jedem beliebigen Ort ihres Heimatlandes aus in die USA zu
fliegen. Zurzeit werden die EU-US-Luftfahrtbeziehungen durch bilaterale
Abkommen geregelt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte aber im November
2002 mehrere Verträge, darunter auch den Vertrag von Deutschland, für
unzulässig erklärt. Insbesondere die Nationalitätenklausel, die vorschreibt,
dass EU-Airlines nur von ihrem Heimatflughafen aus in die USA starten dürfen,
wurde vom EuGH beanstandet.
Da es noch kein Open-Skies-Abkommen gibt, werden die bilateralen Verträge
weiter angewendet, sagte David Henderson, Sprecher der Association of European
Airlines (AEA). Neue dürften aber nicht abgeschlossen werden. Die AEA sei
enttäuscht über den neuen Rückschlag in den Verhandlungen. "Wir glauben, dass
ein wirklich liberalisierter Markt gut für alle ist", sagte Henderson zu Dow
Jones Newswires.
DJG/frh/dmt/ptt
-0-
06.12.2006 - 14:22:17
US/ADP: Beschäftigung privater Sektor November +158.000 Stellen
NEW YORK (Dow Jones)--Die Beschäftigung im privaten Wirtschaftssektor der
USA ist nach einem Bericht des Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data
Processing Inc (ADP) im November um 158.000 Stellen gewachsen. Von Dow Jones
Newswires befragte Volkswirte hatten nur ein Plus von 110.000 Jobs erwartet.
Der am Mittwoch veröffentlichte Bericht stützt sich auf etwa 225.000
US-Unternehmen mit rund 14 Millionen Beschäftigten und lehnt sich an die
Methodik des Bureau of Labor Statistics (BLS) an, das den offiziellen
Arbeitsmarktbericht für die USA herausgibt.
Für Oktober hatte der ADP-Bericht ein Plus von 128.000 Jobs ausgewiesen.
Der ADP National Employment Report wird monatlich und jeweils vor
Veröffentlichung der BLS-Daten zur Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft
publiziert. Er soll damit frühzeitig Aufschluss über die Entwicklung des
US-Arbeitsmarkts geben.
Der Arbeitsmarktbericht des BLS wird am Freitag veröffentlicht. Hier
erwarten von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen einen Anstieg der
Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft von 118.000, die Arbeitslosenquote
sehen sie bei 4,4%. Im Oktober hatte sich der Jobzuwachs auf 92.000 belaufen.
Webseite: http://www.adp.com/
DJG/DJN/apo/ptt
-0-
06.12.2006 - 14:06:35
Betriebsräte von VW, MAN und Scania befürworten enge Kooperation
WOLFSBURG (Dow Jones)--Die Betriebsräte von Volkswagen, MAN und Scania
befürworten eine enge Kooperation der Unternehmen. Dadurch könnten Synergien
"im immer schärfer werdenden Wettbewerb sowie die sich bietenden
Wachstumschancen im Lkw- und Bussegment" genutzt werden, teilte der
VW-Konzernbetriebsrat in einer gemeinsamen Presseerklärung am Mittwoch mit.
Bereits in der vergangenen Woche hatten sich den Angaben zufolge Vertreter der
Gremien zu einem Gespräch getroffen, um über den Zusammenschluss zu sprechen.
MAN hat für Scania ein öffentliches Übernahmeangebot abgegeben, das von
Scania sowie einem der größten Anteilseigner, der Investor AB, jedoch abgelehnt
wird. VW als größter Anteilseigner bei beiden Unternehmen pocht auf eine
einvernehmliche Lösung. Unbestätigten Informationen zufolge sollen die beiden
Unternehmen mit den brasilianischen Schwerlastkraft-Aktivitäten des Wolfsburger
Automobilherstellers zusammengeführt werden.
Der Gesamtbetriebsratsvorsitzender von MAN Nutzfahrzeuge, Jürgen Dorn,
forderte ein klares Bekenntnis des MAN-Vorstands zum Erhalt aller
Produktionsstandorte der beteiligten Unternehmen. "Außerdem erwarten wir vom
Vorstand die klare Zusage, dass die MAN AG nicht zerschlagen wird", fügte der
MAN-Konzernbetriebsratsvorsitzende Lothar Pohlmann hinzu. Neben dem
Lkw-Geschäft ist MAN unter anderem auch im Bereich Schiffsmotoren,
Kompressoren, Turbinen, Getriebe, Reaktoren und im Großanlagenbau tätig.
Webseite: http://www.volkswagen-ag.de
http://www.man.de
http://www.scania.com
-Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115,
michael.brendel@dowjones.com
DJG/mbr/brb
-0-
06.12.2006 - 13:59:49
Zementunternehmen weisen vor Landgericht Kartellvorwürfe zurück
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Vor dem Landgericht Düsseldorf hat am Mittwoch ein
Prozess gegen sechs führende deutsche Zementhersteller begonnen. Die belgische
Aktiengesellschaft CDC wirft den Unternehmen die Bildung eines bundesweiten
Kartells vor und fordert knapp 114 Mio EUR Schadenersatz. In der ersten
mündlichen Anhörung wies die Verteidigung die Vorwürfe als unbegründet zurück
und verlangte eine Abweisung der Klage. Einen Vergleich lehnten die
Zementunternehmen ab.
Zu den Angeklagten gehören neben Marktführer HeidelbergCement auch Holcim,
Cemex, Dyckerhoff, Lafarge und Schwenk. Nach Angaben des Vorsitzenden Richters
an der Kammer für Handelssachen, Horst Butz, hat die CDC mögliche Forderungen
von 29 Zementkunden erworben und versucht nun, diese gebündelt vor Gericht
durchzusetzen. Das belgische Unternehmen berufe sich dabei auf einen Schaden
von 152 Mio EUR, der den Zementverbrauchern auf Grund von überhöhten Preisen
entstanden sei. Von diesem Schaden mache die CDC nun mindestens 75% vor Gericht
geltend.
Ein Urteil wurde in dem Verfahren am Mittwoch noch nicht erwartet. Nach
Angaben des Richters wird den sechs Unternehmen Absprachen über Regionen,
Quoten und Preise sowie ein gemeinsames Vorgehen gegen Wettbewerber in den
Jahren 1989 bis 2002 vorgeworfen. Nach dem Ende dieses Kartells sei der
Zementpreis je nach Sorte auf 43 bis 45 EUR je Tonne gesunken. Vorher habe er
noch bei 61 bis 69 EUR gelegen.
Die Verteidigung - die die Zulässigkeit der Klage am Mittwoch grundsätzlich
in Frage stellte - argumentierte dagegen, der Zementmarkt sei ein regionaler
Markt mit jeweils unterschiedlichen Akteuren. Ein bundesweites Kartell würde
daher für die meisten Unternehmen gar keinen Sinn ergeben. Es habe allenfalls
einzelne bilaterale Absprachen gegeben. Auch das Bundeskartellamt habe den
Unternehmen bei der Verhängung von Bußgeldern keine Bildung eines bundesweiten
Kartells vorgeworfen.
Das Kartellamt hatte den Unternehmen Preisabsprachen vorgeworfen und 2003
Bußgelder in Höhe von 660 Mio EUR verhängt. Bis auf Cemex - der früheren
Readymix - haben die Zementhersteller dagegen allerdings Einspruch eingelegt,
über den noch nicht endgültig entschieden ist.
-Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14,
andreas.heitker@dowjones.com
DJG/hei/brb
06.12.2006 - 13:49:52
Börsenrat überprüft Kriterien für Skontrenvergabe an Börse Frankfurt
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Börsenrat der Börse Frankfurt wird die Kriterien
für die Skontrenvergabe an der Börse überprüfen. Dafür sei eine Arbeitsgruppe
eingesetzt worden, teilte die Deutsche Börse am Mittwoch mit. Die Entscheidung
sei vor dem Hintergrund möglicher Änderungen des Börsengesetzes im Zuge der
Umsetzung der neuen europäischen Finanzmarktrichtlinie MiFID getroffen worden.
Der Börsenrat wolle die bewährten Kriterien damit weiter ausbauen. Eine
Neuvergabe der Skontren, die ursprünglich zum 1. Januar 2007 erfolgen sollte,
werde dann auf Basis dieser Überprüfung vorgenommen, hieß es weiter.
Die aktuell gültige Regelung für die Skontrenvergabe auf der Grundlage des
Orderbuchvolumens und der fachlichen Leistung der Skontroführer hatte der
Börsenrat Mitte 2005 beschlossen. Zum 1. Juli erfolgte dann die Vergabe für 18
Monate bis zum 31. Dezember 2006. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hatte
Ende September in einem Urteil bemängelt, dass die Kriterien für die Messung
der fachlichen Leistungsfähigkeit nicht im Einzelnen in der Börsenordnung
niedergelegt sind. Zu den Kriterien selbst hat sich das Gericht nicht geäußert.
Webseite: http://www.deutsche-boerse.com
DJG/sms/brb
06.12.2006 - 13:46:24
UPDATE: Telekom stellt Vorstand Beratergremium zur Seite
(NEU: Details, Hintergrund)
Von Stefan Paul Mechnig
Dow Jones Newswires
BONN (Dow Jones)--Auf dem Weg zu mehr Service und Effizienz wird der neue
Telekom-Vorstand künftig von einem Kreis von Beratern unterstützt. Der
Führungsspitze werde ein fünfköpfiges Gremium aus internen und externen
Fachleuten zur Seite gestellt, gab der Vorstandsvorsitzende Rene Obermann am
Mittwoch in Bonn bekannt. Mit vereinten Kräften soll nun bis zum Frühjahr eine
neue Strategie ausgearbeitet werden. Zentrales Ziel sei die Erhöhung der
Kundenzufriedenheit. Die Deutsche Telekom habe hier massiven
Verbesserungsbedarf, räumte Obermann ein.
Die Beratergruppe besteht aus drei internen Managern und zwei Fachleuten
von außen. Die Chefs der Mobilfunktöchter in den USA und in Österreich, Robert
Dotson und Georg Pölzl, werden für strategischen Fragen bzw ein großes
Effizienzprogramm zuständig sein, das bei der Telekom 2010 zu Einsparungen von
fünf Mrd EUR führen soll. Den weiteren Personalumbau soll Dietmar Welslau
begleiten, der ursprünglich als neuer Personalvorstand im Gespräch gewesen war.
Weil die zum Schluss favorisierte Kandidatin nach einer öffentlich gewordenen
Kontroverse einen Rückzieher machte, bleibt das Ressort vorerst unbesetzt.
Externen Sachverstand holte Obermann in Gestalt des Unternehmensberaters
Jürgen Kluge und des Werbefachmanns Tonio Kröger an Bord. Sie sollen den
Vorstand in Sachen Strategie und Markenarchitektur beraten. In der
Führungsspitze wurden am Vortag die Ressorts Festnetz und Mobilfunk umbesetzt.
Die neuen Amtsinhaber Timotheus Höttges und Hamid Akhavan, die Obermann am
Mittwoch der Presse vorstellte, haben zudem übergreifende Aufgaben inne.
Akhavan ist dabei für die Produktentwicklung zuständig, während Höttges den
gesamten inländischen Vertrieb und Kundenservice auch bei T-Mobile
verantwortet.
Der neue Mann sagte, er wolle eine "Servicekultur-Denke" in Deutschland
einführen, wobei man viel von den europäischen Aktivitäten der Telekom lernen
könne. Diesen Ansatz fest zu verankern werde jedoch einige Jahre dauern. Auch
Obermann machte noch einmal klar, dass die veränderte strategische Ausrichtung,
die er bei der Telekom vorhat, ein langer Prozess sein werde. Man werde in
einigen Monaten die Einzelheiten des neuen Programms vorstellen und es dann "in
den nächsten Jahren sauber und systematisch abarbeiten".
Eines der Ziele sei es, die Telekom zu dem am besten angesehenen
Dienstleister der Branche zu machen, bekräftigte Obermann eine Devise, die
bereits sein vor gut drei Wochen abgelöster Vorgänger Kai-Uwe Ricke ausgegeben
hatte. "Unsere Kunden sind der Herzschlag des Unternehmens", sagte der neue
Konzernlenker. Mit ungewöhnlich deutlichen Worten machte er klar, dass im
Servicebereich "erheblicher, massiver Verbesserungsbedarf" bestehe. Einen
Schlüssel dazu sieht Obermann in Produkten, die auf die Bedürfnisse der Kunden
zugeschnitten sind.
Im Bemühen, Kunden zu halten, zeigten die im Herbst eingeführten neuen
Festnetz- und Mobilfunktarife erste Wirkung, bekräftigte der
Vorstandsvorsitzende. Das Weihnachtsgeschäft stimme ihn bisher optimistisch.
Gleichwohl werde die Telekom auch wegen des immer härteren Wettbewerbs und der
regulatorischen Rahmenbedingungen im herkömmlichen Festnetz vorerst weiter
Nutzer verlieren. Die Telekom sei nicht in der Lage, die Verluste kurzfristig
zu stoppen. Hingegen sei es das Ziel, am Wachstum des DSL-Marktes rasch wieder
stärker zu partizipieren. Hier hatten Wiederverkäufer in der letzten Zeit
erheblich mehr Kunden gewonnen als die Telekom.
Sein neues VDSL-Hochgeschwindigkeitsnetz will der Konzern vor dem
Hintergrund der anstehenden Neufassung des Telekommunikationsgesetzes im
geplanten Umfang ausbauen. Obermann sagte, die vom Bundestag verabschiedete
Novelle sei eine "gute Kompromisslösung". Es sei nicht das Ziel, den Wettbewerb
bei VDSL auszuschließen. Vielmehr könnten Diensteanbieter der Telekom für eine
schnelle Markterschließung von Nutzen sein. Nach den bisherigen Planungen will
die Telekom bis Ende nächsten Jahres 50 Städte an das Glasfasernetz
anschließen, sofern die Nachfrage stimmt und die gesetzliche Flankierung in
ihrem Sinne ausfällt.
Webseite: http://www.telekom3.de
-Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213,
TMT.de@dowjones.com
DJG/stm/brb
06.12.2006 - 13:25:34
HeidelbergCement legt Einspruch gegen Entscheid zu Mysore ein
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die HeidelbergCement AG hat Einspruch gegen eine
Entscheidung der indischen Regulierungsbehörde im Zusammenhang mit der
geplanten Übernahme des Unternehmens Mysore Cement eingelegt. Ein Sprecherin
des Heidelberger Unternehmens bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden
Bericht aus Indien. Die Behörde hatte HeidelbergCement aufgefordert, die
Offerte anzuheben. 51% des indischen Unternehmens gehören HeidelbergCement
bereits.
Webseite: http://www.heidelbergcement.com
DJG/rib/brb
06.12.2006 - 12:58:53
Bund gibt 10-EUR-Münze "50 Jahre Deutsche Bundesbank" heraus
BERLIN (Dow Jones)--Der Bund gibt im August 2007 eine 10-EUR-Gedenkmünze
"50 Jahre Deutsche Bundesbank" heraus. Diesen Beschluss habe die
Bundesregierung am Mittwoch gefasst, teilte das Bundesfinanzministerium (BMF)
in Berlin mit. "Die Bildseite zeigt auf der linken Seite einer Waage Objekte,
die den monetären Teil der Wirtschaft symbolisieren (Geld, Währungsreserven)
und auf der rechten Seite die reale Wirtschaft (Produktionsunternehmen,
Banken)", so das BMF.
Über 50 Jahre habe die Bundesbank "zum Ausgleich beider Teile und damit zum
Wirtschaftswachstum beigetragen". Der glatte Münzrand enthalte in vertiefter
Prägung die Inschrift: "Preisstabilität gewährleisten". Die aus Sterlingsilber
bestehende Münze soll am 9. August 2007 gemeinsam mit einem
Sonderpostwertzeichen zum Thema ausgegeben werden.
DJG/ank/apo
-0-
06.12.2006 - 12:32:56
Porsche will Distanz zu VW-Großaktionär Niedersachsen halten
STUTTGART (Dow Jones)--Die Porsche AG wird im Aufsichtsrat der Volkswagen
AG weiter eine eigenständige Rolle einnehmen und gegebenenfalls auch in
Opposition zum zweitgrößten Aktionär, dem Land Niedersachsen, gehen. "Damit
müssen Sie auch in Zukunft leben", sagte der Vorstandsvorsitzende Wendelin
Wiedeking am Mittwoch auf der Bilanz-Pressekonferenz.
"Wir werden genügend Distanz zum zweitgrößten VW-Aktionär halten", so
Wiedeking." Er begründete dies damit, dass Porsche nicht in den Verdacht kommen
will, das eigene Verhalten mit Niedersachsen abzustimmen. Dieses sogenannte
"acting in concert" würde per Gesetz die Vorlage eines öffentlichen
Übernahmeangebots für die außenstehenden VW-Aktien nach sich ziehen.
"Dies kann nicht in unserem Interesse sein", stellte der Manager klar.
Porsche wolle sich seine Unabhängigkeit bewahren. "Wir wissen selbst, was wir
wollen."
Porsche hält 27,4% an VW, das Land Niedersachsen 20,47% an dem Wolfsburger
Automobilhersteller.
Webseite: http://www.porsche.de
-Von Matthias Krust, Dow Jones Newswires, +49 (0)711 22874 12,
matthias.krust@dowjones.com
DJG/mtk/cbr
06.12.2006 - 12:18:22
E.ON investiert 270 Mio EUR in Gaskraftwerk in Ungarn
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die E.ON AG errichtet im ungarischen Gönyü ein
neues Gas- und Dampfturbinenkraftwerk. Die Anlage solle 2010 mit einer Leistung
von 400 Megawatt ans Netz gehen, teile der Düsseldorfer Konzern am Mittwoch
mit. Die Investition für das Kraftwerk beträgt der Mitteilung zufolge rund 270
Mio EUR. Mit einem Wirkungsgrad von 58% werde Gönyü zu den effizientesten
Anlagen der Welt zählen und höchsten Umweltschutzansprüchen genügen.
Zudem bestehe die Möglichkeit, die Leistung der Anlage später auf 800
Megawatt zu verdoppeln. Mit dem Kraftwerk in Gönyü festige E.ON die
Marktposition in Mittel- und Osteuropa, der Aufbau eigener Erzeugungskapazität
sichere die bereits starke Position im Stromvertrieb. Das Erdgas für die
Stromerzeugung werde E.ON Földgáz Trading liefern.
http://www.eon.com
DJG/rib/nas
06.12.2006 - 12:15:56
Porsche: VW-Übernahme ist nicht Bestandteil unserer Planung
STUTTGART (Dow Jones)--Die Porsche AG will zum aktuellen Zeitpunkt die
Volkswagen AG nicht vollständig übernehmen. "Eine VW-Übernahme ist derzeit
nicht Bestandteil unserer Planung", sagte der Vorstandsvorsitzende Wendelin
Wiedeking am Mittwoch auf der Bilanz-Pressekonferenz. "Wir wollen kein
Übernahmeangebot machen", so der Manager. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller
ist mit 27,4% größter Einzelaktionär des Wolfsburger Konzerns und könnte den
Anteil bis auf 29,9% erhöhen. Bei einem Aufstocken über 30% müsste ein
öffentliches Übernahmeangebot vorgelegt werden.
Webseite: http://www.porsche.de
-Von Matthias Krust, Dow Jones Newswires, +49 (0)711 22874 12,
matthias.krust@dowjones.com
DJG/mtk/nas
06.12.2006 - 12:12:58
Deutsche Bank bestätigt Ergebnisziel für 2008
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bank hat ihr Ziel bestätigt, bis 2008
einen Gewinn vor Steuern von 8,4 Mrd EUR zu erreichen. Zwar sei dieses Ziel
ehrgeizig, bei dem passenden Marktumfeld aber erreichbar, sagte Vorstand
Hermann-Josef Lamberti am Mittwoch in Frankfurt. Zudem bekräftigte er, dass das
Finanzinstitut in Zukunft auch über gezielte Akquisitionen wachsen wolle.
Mit Blick auf den Geschäftsbereich "Private Clients and Asset Management"
(PCAM) zeigte sich Lamberti zuversichtlich, dass der Wachstums- und
Akquisitionstrend nicht abreißen werde. Die Deutsche Bank werde zudem verstärkt
in das Commodity-Geschäft investieren, so der Bank-Vorstand weiter.
Webseite: http://www.deutsche-bank.com
DJG/sms/smh
06.12.2006 - 12:07:27
EU-Kommission bestätigt offiziell Einigung im Sparkassen-Streit
BRÜSSEL (Dow Jones)--Der von der Bundesregierung und der Europäischen
Kommission ausgehandelte Kompromiss in der langwierigen Auseinandersetzung um
die Verwendung der Bezeichnung "Sparkasse" ist am Mittwoch von der Kommission
offiziell bestätigt worden. Die Berliner Sparkasse, die im kommenden Jahr
gemeinsam mit ihrer Mutter Landesbank Berlin an einen Privatinvestor verkauft
werden soll, kann damit wie von der Kommission gefordert, diskriminierungsfrei
verkauft werden und auch weiterhin den Namen Sparkasse führen.
Der Streit zwischen Berlin und der Kommission hatte sich an der
bevorstehenden Veräußerung der Landesbank Berlin und ihrer Tochter Berliner
Sparkasse entzündet. Die Kommission hatte bei der Genehmigung von
Milliardenhilfen im Zusammenhang mit der Sanierung der Bankgesellschaft deren
"diskriminierungsfreie Veräußerung" bis Ende 2007 zur Auflage gemacht. Diese
Diskriminierungsfreiheit hatte die EU in Gefahr gesehen, sollte ein möglicher
privater Käufer die Bezeichnung "Sparkasse" nicht nutzen dürfen. Daher hatte
sie versucht, den in Paragraph 40 KWG verankerten Namensschutz generell zu
kippen.
DJG/ang/kth/ptt
-0-
06.12.2006 - 12:05:41
Deutscher Auftragseingang sinkt im Oktober unerwartet
BERLIN (Dow Jones)--Der deutsche Auftragseingang ist im Oktober gegenüber
dem Vormonat überraschend gesunken. Wie das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi)
am Mittwoch in Berlin auf der Basis vorläufiger Daten mitteilte, haben sich die
Bestellungen gegenüber dem Vormonat preis- und saisonbereinigt um 1,1%
verringert. Von Dow Jones befragte Volkswirte hatten hingegen ein Plus von 1,2%
gegenüber dem Vormonat erwartet. Für den September wurde der vorläufig
gemeldete Rückgang von 2,5% weiter nach unten auf minus 3,0% revidiert.
Gegenüber dem Vorjahresmonat lag das Orderplus auf Basis von Originalwerten im
Oktober bei 10,0%. Im September hatte der Anstieg 5,3% betragen.
Ausschlag gebend für den Rückgang der Bestellungen war laut BMWi die
abgeschwächte Nachfrage nach Investitionsgütern, bei denen das Ordervolumen im
Oktober um 2,8% zurückgegangen ist. Maßgeblich sei hier vor allem die
Verringerung der inländischen Nachfrage beim Fahrzeugbau gewesen, während der
Auftragseingang in anderen wichtigen Zweigen der Investitionsgüter wie etwa dem
Maschinenbau "weiter aufwärts gerichtet ist", teilte das BMWi mit. Die
Auftragseingänge der Hersteller von Vorleistungsgütern erhöhten sich im Oktober
um 0,3% gegenüber dem Vormonat, die der Konsumgüterhersteller um 1,8%.
Insgesamt gingen die Bestellungen aus dem Inland im Oktober um 2,6% zurück,
während sie im September noch um 1,1,% gestiegen waren. Die Nachfrage aus dem
Ausland erhöhte sich im Oktober dagegen um 0,6% gegenüber dem Vormonat,
wohingegen die Bestellungen aus dem Ausland im September deutlich um 6,8%
gefallen waren. Der Umfang an Großaufträgen war laut BMWi für einen Oktober
"überdurchschnittlich, aber niedriger als in den Vormonaten".
Nach BMWi-Einschätzung kann die Entwicklung im Oktober als "Normalisierung"
angesehen werden. Im dritten Quartal habe es außerordentlich viele Großaufträge
gegeben. Im Oktober sei der Rückgang vor allem auf den Fahrzeugbau
zurückzuführen, "der zuvor auch von den Großaufträgen profitiert haben dürfte".
Nach wie vor sei das Niveau der aktuellen Nachfrage nach industriellen Gütern
deutlich höher als im zweiten Quartal, wenn auch schwächer als im dritten
Quartal. "Angesichts des vorhandenen hohen Auftragsbestandes sind die
Aussichten für eine dynamische Industrieproduktion im Jahresschlussquartal
gut", erklärte das BMWi.
Im Zweimonatsvergleich September/Oktober gegenüber Juli/August büßten die
Auftragseingänge in der Industrie 1,7% ein, blieben aber im Dreimonatsvergleich
August/September/Oktober gegenüber Mai/Juni/Juli mit einem Plus von 2,9%
deutlich aufwärts gerichtet. Während die Bestellungen bei den Produzenten von
Vorleistungsgütern in der Zweimonatsbetrachtung um 0,9% und die der Hersteller
von Konsumgütern um 1,4% zulegten, schwächten sich die Auftragseingänge bei den
Herstellern von Investitionsgütern im Zweimonatsvergleich um 4,2% ab. Die
inländische Nachfrage erhöhte sich in dieser Betrachtung um 1,3%. Die
Auslandsnachfrage ging demgegenüber um 4,6% zurück.
Ihren Vorjahresstand überschritten die Auftragseingänge in der Industrie im
September/Oktober um 7,6%. Die Inlandsaufträge lagen dabei um 8,4% und die
Auslandsaufträge um 6,7% über dem Vorjahresniveau.
-Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122,
beate.preuschoff@dowjones.com
DJG/bep/ptt
-0-
06.12.2006 - 12:04:43
Telekom stellt Vorstand ein Beratergremium zur Seite
BONN (Dow Jones)--Die Deutsche Telekom AG stellt dem Vorstand ein
fünfköpfiges Beratergremium aus internen Managern und Fachleuten von außen zur
Seite. Das teilte der Vorstandsvorsitzende Rene Obermann am Mittwoch in Bonn
mit. Der Telekom-Manager Dietmar Welslau werde darin Vorstandsbeauftragter für
die Themen Personalumbau und Beschäftigungssicherung. Der Chef der
österreichischen Mobilfunktochter, Georg Pölzl, sei zum Programmleiter für ein
konzernweite Effizienzprogramm berufen worden, das bis 2010 zu Einsparungen von
5 Mrd EUR führen solle und den Namen "Safe for Service" trage.
Als weiteres hausinternes Mitglied zieht der Leiter des
US-Mobilfunkgeschäft Robert Dotson in das Gremium ein. Der "ausgewiesene
Marketingexperte" werde in "strategischen Fragen" konsultiert, sagte Obermann
ohne nähere Erläuterung. Tags zuvor hatte die Telekom bekannt gegeben, dass
Dotson im Zuge des Revirements im Vorstand künftig direkt an Obermann
berichtet. T-Mobile USA ist damit nicht mehr dem Mobilfunkvorstand, sondern dem
Konzernchef direkt zugeordnet.
Außerdem holte Obermann zwei externe Fachleute an Bord. Der frühere
Deutschlandchef der Unternehmensberatung McKinsey, Jürgen Kluge, werde
ebenfalls an der strategischen Ausrichtung der Telekom mitarbeiten. Tonio
Kröger, der die zweitgrößte deutsche Werbegruppe DDB leitet, solle den Vorstand
in Fragen des Markenauftritts beraten.
Webseite: http://telekom3.de
DJG/stm/nas
06.12.2006 - 12:00:14
Banken- und Rohstofftitel stützen Märkte in Europa
Kleine Kursgewinne verbuchen die europäischen Indizes am Mittwochmittag.
Gestützt werden die Märkte in erster Linie von festen Kursen vieler Banken-
und Rohstofftitel. Der Euro-Stoxx-50 steigt gegen 11.50 Uhr MEZ um 1 Punkt
auf 4.009. Der Stoxx-50 legt um 5 Punkte auf 3.614 zu. Bis auf die
Handelsplätze Paris, Amsterdam und Brüssel verzeichnen die Leitindizes der
übrigen Börsen leichte Aufschläge. Allzu viel Bedeutung wollen Händler dem
Marktgeschehen nicht beimessen, denn mit der Sitzung der EZB am Donnerstag und
dem US-Arbeitsmarktbericht für November zum Wochenausklang stehen die beiden
wichtigsten Termine der laufenden Woche noch aus.
Der Stoxx-Sektor der Banken legt um 0,7 Prozent zu und ist damit unter den
Sektoren bislang Tagesgewinner. Die Royal Bank of Scotland (RBoS) hat
vorbörslich einen Zwischenbericht zum Verlauf des bisherigen Geschäftsverlaufs
veröffentlicht. Die Bank erwartet demnach, dass die Ergebnisse 2006 leicht über
den Markterwartungen liegen werden. Die Schotten verweisen vor allem auf ein
gutes organisches Wachstum der Einnahmen. Die RBoS-Aktie verteuert sich um 3,8
Prozent auf 1.910 p und zieht den gesamten Sektor der britischen Finanzhäuser
mit nach oben. HBOS legen 2,2 Prozent zu, Barclays steigen um 1,2 Prozent
und Lloyds um 1,6 Prozent . Allied Irish Banks klettern um 1,7 Prozent auf
21,71 EUR. Auch die kontinentaleuropäischen Banken verzeichnen überwiegend
leichte Kursgewinne. Der Euro-Stoxx-Sektor gewinnt 0,4 Prozent .
Die Aktien der im Stoxx-Sektorindex gelisteten Rohstoffproduzenten
verteuern sich im Schnitt um 0,5 Prozent . Bereits im australischen Handel
tendierten die Minenwerte sehr fest. Händler verweisen zur Begründung auf
steigende Preise für Nickel und Blei, die an der Londoner Metallbörse LME auf
neue Rekordstände gestiegen seien. Zudem bewege sich Aluminium auf einem
Sechs-Monats-Hoch. In London steigen Rio Tinto um 0,3 Prozent , Xstrata um 0,7
Prozent und Anglo American um 1,2 Prozent . Lediglich BHP-Billiton scheren aus
dem Konzert aus, sie geben leicht nach. Mit Mittal Steel und ThyssenKrupp
verzeichnen zwei große Stahltitel Aufschläge von 1,1 Prozent bzw 0,8 Prozent .
ThyssenKrupp profitieren laut Händlern von einer Investorenkonferenz in London.
Zu den Verlierern zählen die Sektoren Chemie, Telekommunikation und
Einzelhandel. Die Abgaben halten sich jedoch in engen Grenzen. Carrefour geben
die Vortagesgewinne komplett wieder ab, sie verlieren 1,4 Prozent auf 46,56
EUR. Tesco geben leicht nach auf 393 p. Das Kursziel für die Aktie wurde von
der CS Group auf 400 von zuvor 380 p erhöht. Die Briten haben in Malaysia die
Einzelhandelskette Makro für eine nicht genannte Summe übernommen. Mit
Pinault-Printemps und Metro geben zwei weitere Handelswerte leicht nach.
DJG/bek/thl/gos
06.12.2006 - 11:55:27
E.ON Ruhrgas steigt bei Explorationsvorhaben in der Nordsee ein
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die E.ON AG baut ihr Geschäft in der Gasproduktion
aus. Die E.ON Ruhrgas UK North Sea habe Anteile an fünf Explorationsblöcken im
nördlichen Teil der britischen Nordsee erworben, teilte E.ON Ruhrgas am
Mittwoch mit. Sie liegen zwischen 200 und 400 Kilometer entfernt von der
englischen Ostküste auf der Höhe von Aberdeen. In den folgenden zwei Jahren
sollen in diesen Blöcken Probebohrungen stattfinden, um Gasreserven
nachzuweisen. Finanzielle Details nannte das Unternehmen nicht.
Es sei gelungen, in attraktive Vorhaben einzusteigen, bei denen es um die
Exploration von Gasvorkommen gehe, erklärte Frank Sivertsen, Geschäftsführer
der E.ON Ruhrgas UK North Sea. Damit werde das Engagement in der Gasproduktion
in Großbritannien kontinuierlich ausgebaut.
Im einzelnen erwerbe E.ON Ruhrgas 25% am Block 9/4a von der Apache North
Sea, jeweils 25% an den Blöcken 22/14b und 22/19b von der Carrizo Oil & Gas und
jeweils 20% an den Blöcken 22/27a und 29/2a von der CNR International (U.K).
E.ON Ruhrgas UK North Sea betreibt bereits die Gasfelder Johnston und
Hunter. Im September führte das Unternehmen, ebenfalls als Betriebsführer, der
Mitteilung zufolge eine erfolgreiche Probebohrung im Babbage-Gasfeld im
südlichen Teil der britischen Nordsee durch. Zudem verfügt das Unternehmen über
Anteile an norwegischen Gasfeldern.
Webseite: http://www.eon-ruhrgas.com
DJG/rib/nas
06.12.2006 - 11:48:21
Scania: Weiterhin keine Entscheidung zu MAN-Gegengebot (drei)
Scania sei aber für ein mögliches Gegengebot für MAN vorbereitet, denn eine
Gegenofferte sei eine mögliche Option, betonte der CEO. Allerdings wollte
Östling über das Volumen eines potenziellen Angebots keine Angaben machen. Der
Manager bekräftigte noch einmal, dass es derzeit keine Gespräche mit dem
Münchner Konzern gebe.
Webseite: http://www.scania.com
DJG/DJN/flf/nas
06.12.2006 - 11:45:01
Telekom sieht massiven Verbesserungsbedarf im Service
BONN (Dow Jones)--Der Telekom-Vorstandsvorsitzende Rene Obermann sieht beim
Service des Konzerns "massiven Verbesserungsbedarf". Die IT-Prozesse dort seien
veraltet, sagte Obermann am Mittwoch in Bonn. Die Service-Optimierung sei
allerdings nicht eine Sache von "wenigen Monaten". "Wir brauchen dazu Zeit",
sagte Obermann. Sein Vorgänger Kai-Uwe Ricke hatte Anfang September das Ziel
ausgegeben, die Telekom bis 2008 zum besten Dienstleister der Branche in Europa
zu machen.
DJG/stm/nas
06.12.2006 - 11:40:54
Obermann bekräftigt Sparpläne für Deutsche Telekom
BONN (Dow Jones)--Der neue Telekom-Vorstandsvorsitzende Rene Obermann hat
die langfristigen Sparziele des Konzerns bekräftigt. Es sei unumgänglich, bis
2010 Einsparungen im Umfang von 5 Mrd EUR vorzunehmen, sagte Obermann am
Mittwoch in Bonn. Dieses Ziel war noch Anfang September von seinem Vorgänger
Kai-Uwe Ricke ausgegeben worden.
DJG/stm/nas
06.12.2006 - 11:39:10
ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung
Von Hans-Joachim Koch
Dow Jones Newswires
FRANKFURT (Dow Jones)--Platzierung von Springer-Aktien noch am Mittwoch
Die angekündigte Platzierung eines Anteils an der Axel Springer AG durch
den Finanzinvestor Hellman & Friedman geht am heutigen Mittwoch über die Bühne.
Die Bücher werden um 14 Uhr MEZ geschlossen. Im Laufe des Tages wird auch der
Emissionspreis veröffentlicht, wie aus dem Nachtrag des Prospektes hervorgeht.
Ebenfalls für den heutigen Mittwoch ist auch die Zuteilung der Aktien an die
Zeichner vorgesehen.
DaimlerChrysler-CFO Uebber ersetzt Bischoff bei EADS - La Tribune
Der CFO der DaimlerChrysler AG, Bodo Uebber, ersetzt laut einem
Zeitungsbericht Manfred Bischoff im Verwaltungsrat der European Aeronautic
Defence & Space Co. Wie die französische Zeitung "La Tribune" berichtet, wird
Bischoff, Co-Chairman bei EADS, das Gremium verlassen, nachdem dieser zum
Vorsitzenden des Aufsichtsrates beim Stuttgarter Automobilkonzern gewählt
worden ist.
Porsche gibt für Gj 06/07 vorsichtige Gewinnprognose ab
Die Porsche AG ist angesichts schwieriger Rahmenbedingungen mit "gedämpftem
Optimismus" ins neue Geschäftsjahr gestartet und hat eine vorsichtige
Gewinnprognose herausgegeben. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir im
operativen Ergebnis an das Vorjahr anschließen können", sagte
Vorstandsvorsitzender Wendelin Wiedeking auf der Bilanz-Pressekonferenz.
Telekom will an Beteiligung bei Toll Collect festhalten
Die Deutsche Telekom will an ihrer Beteiligung am Mautbetreiberkonsortium
Toll Collect festhalten. Geschäftskundenvorstand Lothar Pauly sagte in Bonn,
Toll Collect bleibe Teil der von ihm geleiteten Sparte T-Systems. In den
vergangenen Tagen hatte es Presseberichte gegeben, die Telekom wolle sich von
dem Toll-Collect-Anteil trennen.
Telekom erwartet weitere Anschlussverluste im Festnetz
Die Deutsche Telekom AG erwartet auf dem deutschen Markt weitere Verluste
bei den herkömmlichen Festnetzanschlüssen. Der harte Wettbewerb und die
Regulierungspolitik würden unweigerlich dazu führen, sagte der
Vorstandsvorsitzende Rene Obermann in Bonn. Der Konzern werde aber alles daran
setzen, diese Entwicklung zu bremsen.
Lufthansa Cargo rechnet mit weiterem weltweiten Frachtwachstum
Die Frachttochter der Deutschen Lufthansa AG erwartet in den kommenden fünf
Jahren ein weiteres Wachstum des Luftfrachtaufkommens. Weltweit werde
durchschnittlich mit einem Anstieg um 6% pro Jahr gerechnet, sagte Andreas
Otto, Marketing- und Vertriebsvorstand der Lufthansa Cargo AG, in Frankfurt.
Scania: Weiterhin keine Entscheidung zu MAN-Gegengebot
Die Scania AB hat abermals bekräftigt, noch keine Entscheidung über ein
mögliches Gegengebot für die MAN AG gefällt zu haben. "Alle Alternativen liegen
auf dem Tisch", sagte CEO Leif Östling auf dem Kapitalmarkttreffen des
schwedischen Lkw-Herstellers in Stockholm.
Hochtief stockt Beteiligung an Flughafen Hamburg auf 49% auf
Die Hochtief AG stockt ihre Beteiligung am Flughafen Hamburg weiter auf.
Wie das Essener Unternehmen mitteilte, werden zwei
Hochtief-Tochtergesellschaften zum 1. Januar 2007 die Minderheitsanteile der
irischen Aer Rianta übernehmen. Die Hochtief-Beteiligung an dem Airport steige
dadurch auf 49% von zuvor 39,2%.
Arcelor Mittal erwartet höheres EBITDA 2007
Arcelor Mittal erwartet 2007 wegen eines stabilen Marktumfeldes im
Stahlsektor ein höheres EBITDA. Für 2006 rechnet der Konzern mit einem
Pro-forma-EBITDA von 15,2 Mrd bis 15,4 Mrd USD.
Capgemini will mit Kapitalerhöhung bis zu 500 Mio EUR einnehmen
Die Capgemini SA will mit einer Kapitalerhöhung bis zu 500 Mio EUR
einnehmen. Mit dieser Maßnahme stelle das Unternehmen den Bewegungsspielraum
wieder her und könne an der möglichen Branchekonsolidierung teilnehmen, teilte
Capgemini mit. Im vergangenen Oktober hatte das französische
IT-Beratungsunternehmen das indische Beratungsunternehmens Kanbay International
für 1,25 Mrd USD gekauft.
Intercell will Impfstoffentwickler Pelias übernehmen
Die Intercell AG will den Impfstoffentwickler Pelias komplett übernehmen.
Die derzeitige Beteiligung von Intercell an dem Impfstoffentwickler soll von
46% auf 100% aufgestockt werden, teilte das Biotechnunternehmen mit Sitz in
Wien mit.
Disney sieht 2007 deutliches Wachstum
Die Walt Disney Co strebt im kommenden Jahr ein deutliches Wachstum an. Der
US-Unterhaltungskonzern sei gut aufgestellt, um 2007 ein kräftiges
Umsatzwachstum zu generieren, sagte CFO Tom Staggs auf der jährlichen Medien-
und Telekommunikationswoche der Credit Suisse in New York.
RBS erwartet Ergebnisse 2006 leicht über Markterwartung
Die Royal Bank of Scotland Group (RBS) erwartet 2006 Ergebnisse leicht über
den Marktschätzungen. Die Bank entwickle sich positiv, teilte das britische
Institut im Rahmen des Zwischenberichts mit. Zu den Höhepunkten dürften beim
Ergebnis 2006 ein gutes organisches Einnahmenwachstum, eine
Effizienzverbesserung, starke Kreditkennziffern und stabile Erträge gehören.
NTL legt kein weiteres Gebot für ITV vor
Der Kabelfernsehbetreiber NTL Inc hat seine Übernahmeabsicht für den
britischen Fernsehsender ITV aufgegeben. NTL teilte mit, es sei
unwahrscheinlich, die Transaktion zu für NTL akzeptablen Bedingungen
abzuwickeln. Am 21. November hatte ITV die Bar- und Aktieofferte mit einem
Volumen von rund 4,7 Mrd GBP zurückgewiesen.
Emirates erwägt Kauf von neuen Airbus A350 XWB
Die Fluggesellschaft Emirates erwägt den Kauf des neuen Passagierflugzeugs
A350 XWB von Airbus. Die arabische Fluglinie befindet sich derzeit mit dem
Flugzeugbauer in Gesprächen über den zukünftigen Bedarf von Emirates an
Flugzeugen, wozu auch der geplante A350 gehöre, sagte der Vize-Präsident für
das Europageschäft Keith Longstaff zu Dow Jones Newswires.
Dresdner Kleinwort entlässt 125 Mitarbeiter in London - Kreise
Die Dresdner Kleinwort Ltd entlässt 125 Mitarbeiter oder 5% der Belegschaft
in London. Diese Maßnahme sei Teil der Leistungsbeurteilungs-Prozesse zum
Jahresende, sagte ein Mitarbeiter der Bank. Die Entlassungen betreffen
verschiedende Geschäftsbereiche der Londoner Niederlassung.
DJG/kla/smh
-Von Hans-Joachim Koch, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 144,
hans-joachim.koch@dowjones.com
DJG/smh
-0-
06.12.2006 - 11:37:07
Telekom will VDSL-Netz im geplanten Umfang ausbauen
BONN (Dow Jones)--Vor dem Hintergrund der anstehenden Neufassung des
Telekommunikationsgesetzes will die Deutsche Telekom AG ihr neues
VDSL-Hochgeschwindigkeitsnetz im geplanten Umfang ausbauen. Der
Vorstandsvorsitzende Rene Obermann sagte, die vom Bundestag verabschiedete
Novelle sei eine "gute Kompromisslösung, mit der wir uns arrangieren können".
Es sei nicht das Ziel, den Wettbewerb bei VDSL auszuschließen. Vielmehr könnten
andere Diensteanbieter der Telekom sogar für eine schnelle Markterschließung
von Nutzen sein, sagte Obermann.
Nach den bisherigen Planungen will die Telekom bis Ende nächsten Jahres 50
Städte an das ausgebaute Glasfasernetz anschließen, sofern die Nachfrage stimmt
und eine gesetzliche Flankierung in ihrem Sinne ausfällt. Die Gesamtinvestition
sollte sich demnach auf 50 Mrd EUR belaufen. Zu der Summe wollte sich Obermann
aktuell nicht äußern. Der Ausbau könne auch mehr als 50 Kommunen umfassen. Die
Gesetzesvorlage, die noch vom Bundesrat gebilligt werden muss, ermöglicht eine
Freistellung des VDSL-Netzes von der Regulierung.
DJG/stm/nas
06.12.2006 - 11:33:37
Porsche will 3. Aufsichtsratssitz bei VW
STUTTGART (Dow Jones)--Die Porsche AG will einen dritten Sitz im
Aufsichtsrat der Volkswagen AG. "Nach zwei kommt drei. Das ist eine logische
Konsequenz", sagte der Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking am Mittwoch auf
der Bilanz-Pressekonferenz. Der Stuttgarter Automobilhersteller hält derzeit
27,4% an dem Wolfsburger Konzern und hat sich vom Aufsichtsrat ermächtigen
lassen, den Anteil bis auf 29,9% zu erhöhen. Nach dem Einstieg vor etwas mehr
als einem Jahr bei rund 20% hat Porsche zwei Sitze im VW-Aufsichtsrat erhalten.
Wiedeking wollte die Spekulationen nicht kommentieren, er strebe den den
Vorsitz im VW-Kontrollgremium an. Der Manager erwartet außerdem, dass das
VW-Gesetz fällt. Eine Stimmrechtsbegrenzung sei nicht mehr zeitgemäß und
behindere den freien Kapitalverkehr. Das VW-Gesetz limitiert die Stimmrechte
eines Aktionärs auf 20%.
Sowohl Finanzvorstand Holger Härter als auch Wiedeking, die beide im
Aufsichtsrat von VW sitzen, glauben, sehen bei Volkswagen ein großes Potenzial:
"VW hat die Riesenchance, Toyota Paroli zu bieten", so der
Vorstandsvorsitzende. Wenn jemand dem japanischen Automobilhersteller Paroli
bieten könne, dann VW. Er begründete dies mit der weltweiten Aufstellung und
der Reputation rund um den Globus.
Webseite: http://www.porsche.de
-Von Matthias Krust, Dow Jones Newswires, +49 (0)711 22874 12,
matthias.krust@dowjones.com
DJG/mtk/nas
06.12.2006 - 11:32:12
Glos: Einbeziehung des Luftverkehrs in Emissionshandel offen
BERLIN (Dow Jones)--Eine Entscheidung über die Einbeziehung des
Flugverkehrs in den CO2-Emissionshandel ist nach Angaben von
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos bislang keinesfalls getroffen. "Es ist
noch völlig offen, ob der Luftverkehr sinnvoll in den Emissionshandel
einbezogen werden kann", erklärte Glos am Mittwoch in Berlin. Zugleich forderte
er, dass die Prüfung des für den 20. Dezember erwarteten Richtlinienentwurfes
der EU-Kommission zur Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel
"ergebnisoffen bleiben" solle. Glos wendet sich damit auch gegen einen
Vorschlag von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee.
Tiefensee hatte am Dienstag angekündigt, die Bundesregierung werde sich
während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 für
bindende Klimaschutzziele im Flugverkehr einsetzen. Bundeswirtschaftsminister
Glos warnte jetzt jedoch vor den möglichen Folgen einer solchen Regelung.
Allein durch die Einbeziehung des Luftverkehrs in den Emissionshandel dürfte
der CO2-Preis steigen, da der Luftverkehr nach Expertenmeinung vermutlich eher
durch Zertifikatszukäufe als durch eigene Minderungsmaßnahmen
CO2-Reduktionspflichten erfüllen würde, erklärte der Wirtschaftsminister.
"Das würde letztlich die im internationalen Wettbewerb stehende
energieintensive Industrie besonders belasten", sagte Glos. Zum einen sei die
energieintensive Industrie durch CO2-Kosten deutlich höher als der Luftverkehr
belastet. Zum anderen könne sie ihre Kosten bei Weitem nicht so gut auf ihre
Abnehmer überwälzen wie der Luftverkehr, sagte der Minister zur Begründung.
"Die in der Vergangenheit zu beobachtende strompreistreibende Wirkung des
Emissionshandels würde verstärkt mit negativen Auswirkungen für die gesamte
Volkswirtschaft", sagte Glos. Daher müsse steigenden Umweltanforderungen "mit
Augenmaß" begegnet werden, um dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des
Standortes Deutschland gerecht zu werden.
Der Minister sprach sich gegen eine nur europäische Fluglinien belastende
Regelung aus. Erfolge nur die Einbeziehung der europäischen Fluglinien in den
Emissionshandel müsse mit wirtschaftspolitisch untragbaren
Wettbewerbsverzerrungen und umweltpolitisch kontraproduktiven
Ausweichreaktionen auf Fluglinien von nicht Teilnehmerländern gerechnet werden,
warnte Glos. Die EU-Kommission wolle zwar Fluglinien aus Drittländern
einbeziehen. Es sei bislang jedoch offen, ob das nach internationalem Recht
überhaupt möglich und durchsetzbar sei. Zudem sei damit zu rechnen, dass
Fluglinien aus Drittländern auf außereuropäische Abflugsorte auswichen.
Bisher gilt der Emissionshandel nur für Kraftwerke und energieintensive
Industrieanlagen. Bereits am 20. Dezember will EU-Kommissar Stavros Dimas einen
Richtlinienentwurf zur Einbeziehung des Flugve |