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Mittwoch, 06-Dez-2006

06.12.2006 - 20:33:23 UPDATE: Lufthansa stockt Flugzeugflotte weiter auf (NEU: Details zu Bestellungen und Plänen, Aussagen von Lufthansa) Von Kirsten Bienk Dow Jones Newswires FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Lufthansa AG hat ihre Flottenerneuerung noch nicht abgeschlossen. In den kommenden Monaten werde über weitere Orders entschieden, sagte Sprecherin Stefanie Stotz. Diese würden sich auf das Segment beziehen, das Airbus mit der A350XWB und Boeing mit der 787 abdecken würde. Wie viele Flugzeuge bestellt würden und bei welchem Hersteller, sagte die Sprecherin nicht. Lufthansa spreche gegenwärtig mit beiden Flugzeugbauern. Zuvor hatte der Aufsichtsrat von Deutschlands größter Fluglinie grünes Licht für die Bestellung von 27 und die Option für weitere 20 Langstreckenflugzeuge gegeben. Ab 2010 erhält Lufthansa 20 Boeing 747-8. In den Jahren 2008 und 2009 kommen bereits 7 Airbus A340-600 hinzu. Bei den Optionen hat sich die Airline für Boeing 747-8 entschieden. Die Bestellung bei Boeing will die Airline nicht als Entscheidung gegen Airbus gewertet wissen. Sie habe schlichtweg keine Alternative gehabt, da Airbus kein Modell mit 400 Sitzplätzen anbiete, erklärte die Sprecherin. Genau diese Größe benötige die Lufthansa aber. Abgesehen davon vertrete Lufthansa eine Zwei-Flotten-Strategie. Es sei nicht gewollt, sich in eine Abhängigkeit von nur einem Hersteller zu begeben, sagte die Sprecherin. Mit dem Auftrag sichert sich Lufthansa die Kapazität für das erwartete Wachstum im Luftverkehr. Abgesehen davon werden bestehende Flugzeuge ersetzt. Die bestellten Flugzeuge haben einen Listenwert von insgesamt 6,9 Mrd USD. Mit den Flugzeugtypen der B747-Baureihe von Boeing einerseits und der Flugzeugfamilie A330/A340/A380 von Airbus andererseits sei Lufthansa bestens gerüstet, ihre Führungsposition im Interkontinentalverkehr zu festigen und auszubauen, sagte Lufthansa-Vorstandsvorsitzender Wolfgang Mayrhuber. Die neuen Flugzeuge würden weitere Effizienzsteigerungen durch Modernisierung der Flotte und Reduzierung der Treibstoff- und Betriebskosten ermöglichen. Mit diesen neuen Flugzeugen würden die Emissionen nachhaltig um rund 20% gegenüber früheren Modellen reduziert. Die Boeing B747-8 sei mehr als nur eine Weiterentwicklung der bewährten Boeing-B747-Serie. Sie unterstützte die Strategie der abgestuften und marktspezifischen Angebots- und Kapazitätsentwicklung und sei eine passgenaue Ergänzung der Flottenstruktur im Interkont-Bereich. Dieses Modell fügt sich laut Mayrhuber kapazitativ zwischen die A380 mit rund 550 Sitzen und die A340-600 mit rund 300 Sitzen. Lufthansa wird die 20 B747-8 mit den neuen Triebwerken von General Electric GEnx-2B67 ausstatten. Lufthansa hatte bereits am 20. September nach einer Sitzung des Aufsichtsrates mitgeteilt, dass die Flugzeugflotte durch die Bestellung von 35 neuen Flugzeugen erweitert und modernisiert wird. Danach erhält die Airline ab 2007 insgesamt 30 neue Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge, davon fünf Airbus A319, zehn Airbus A320 sowie fünfzehn Airbus A321, und fünf Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330. Zudem hat sich Lufthansa Lieferoptionen für weitere 30 Flugzeuge der A320-Familie gesichert. Mit der Bestellung der fünf Langstreckenflugzeuge Airbus A330 sichert Lufthansa das geplante Wachstum im interkontinentalen Verkehr, hieß es damals weiter. Die Flugzeuge würden in den kommenden zwei Jahren ausgeliefert. Mit diesem Schritt werde auch die verzögerte Inbetriebnahme der Airbus A380 ausgeglichen und weiteres Wachstum auf der Langstrecke ermöglicht. Lufthansa setzt momentan 83 Flugzeuge in ihrer Langstreckenflotte ein, darunter zehn Airbus A330. Damals hieß es ergänzend, dass Lufthansa noch im laufenden Jahr über den Kauf weiterer Langstreckenflugzeug entscheiden wolle. Der Markt hatte sich gewundert, warum Lufthansa nicht noch mehr Langstreckenflugzeuge geordert hat. Mayrhuber hatte Mitte Oktober dazu erklärt, dass die Airline erst über den Kauf von weiteren Langstreckenfliegern entscheidet, wenn Airbus Details über ihre geplanten A350XWB veröffentliche. Die Airbus-Mutter EADS hatte am Freitag den Start des A350-Programms freigeben. Am Montag hatte ein Lufthansa-Sprecher gesagt, dass die Airline noch nicht über eine Order für die A350 entscheiden habe. Mayrhuber hatte Mitte Oktober hinzugefügt, dass er sich nicht unter Zeitdruck sehe und es egal sei, ob die Entscheidung für weitere Langstreckenflieger im Dezember oder im März falle. Beide Flugzeugbauer hätten attraktive Produkte und ausschlaggebend für eine Order sei die Qualität. Webseite: http://www.lufthansa.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/brb -0-

06.12.2006 - 19:58:16 Lufthansa: Entscheiden in kommenden Monaten über weitere Order FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt, denkt nach der am Berichtstag erfolgten Bestellung von 27 Flugzeugen noch über weitere Order nach. Es werde in den nächsten Monaten eine Entscheidung für Flugzeugbestellungen im Segment der A350XWB und der Boeing 787 fallen, sagte Sprecherin Stefanie Stotz am Mittwoch Dow Jones Newswires auf Anfrage. Gegenwärtig führe die Airline Gespräche mit beiden Herstellern. Details nannte sie nicht. Webseite: http://www.lufthansa.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/brb -0-

06.12.2006 - 19:44:37 Almunia: Deutsches Defizitverfahren wird wohl im Juni beendet BERLIN (Dow Jones)--Das EU-Defizitverfahren gegen Deutschland wird nach Aussage von EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Joaquin Almunia voraussichtlich im Juni 2007 eingestellt werden. "Ich hoffe, im Mai einen Vorschlag vorzulegen, der dann im Juni noch während der deutschen EU-Präsidentschaft angenommen wird", sagte Almunia nach einem Treffen mit Bundesfinanzminister Peer Steinbrück am Mittwoch in Berlin. Die deutsche Volkswirtschaft befinde sich "in einer guten Erholung und auf einem guten Pfad der Konsolidierung". Jedoch müssten die Bemühungen während und auch nach der EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 fortgesetzt werden. Steinbrück erklärte, das Treffen habe vor allem der Vorbereitung der deutschen EU-Vorsitzes gedient. "Deutschland hat ein starkes Interesse, der Kommission behilflich zu sein, dass der Stabilitäts- und Wachstumspakt in seiner Glaubwürdigkeit weiter gestärkt wird", hob der Finanzminister hervor. Beim deutschen Defizit sah Steinbrück eine "höchst erfreuliche Entwicklung". Deutschland hat in seinem Stabilitätsprogramm für 2006 ein Defizit von 2,1% und für 2007 von rund 1,5% nach Brüssel gemeldet. Die für die Einstellung des Defizitverfahrens entscheidende Meldung an die Kommission wird im April 2007 erfolgen. -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/apo -0-

06.12.2006 - 19:34:46 Lufthansa ordert weitere Flugzeuge (zwei) Dow Jones Newswires hatte bereits am Dienstag unter Berufung auf einen Bericht des "Wall Street Journal" gemeldet, dass der Aufsichtsrat der Lufthansa wahrscheinlich am Mittwoch einen Großauftrag für den US-Flugzeugbauer Boeing für die überarbeitete Version 747 genehmigen wolle. Neben einer Festbestellung von 20 Maschinen mit einem Listenpreis von mehr als 5 Mrd USD sehe der Auftrag eine Option für 20 weitere Maschinen vor, hieß es. Die Order sei dem Bericht zufolge schon in der vergangenen Woche per Handschlag zwischen Boeing und Lufthansa-Managern besiegelt worden. Eine Lufthansa-Sprecherin hatte diese Angaben am Dienstag weder bestätigt noch dementiert. Sie sagte jedoch, dass die Airline ihre Bestellung für den Airbus-Großraumjet A380 in jedem Fall aufrecht erhalten werde und die A380 als ihr Flaggschiff ansehe. Lufthansa hatte bereits am 20. September nach einer Sitzung des Aufsichtsrates mitgeteilt, dass die Flugzeugflotte durch die Bestellung von 35 neuen Flugzeugen erweitert und modernisiert wird. Danach erhält die Airline ab 2007 insgesamt 30 neue Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge, davon fünf Airbus A319, zehn Airbus A320 sowie fünfzehn Airbus A321, und fünf Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330. Zudem hat sich Lufthansa Lieferoptionen für weitere 30 Flugzeuge der A320-Familie gesichert. "Wir unterstreichen mit dieser Bestellung unsere Wachstumsziele", sagte Vorstandsvorsitzender Wolfgang Mayrhuber damals. Derzeit umfasst die Lufthansa-Kontinental-Flotte 153 Flugzeuge, davon 80 aus der Airbus A320-Familie. Des weiteren fliegen für Lufthansa 145 kleinere Flugzeuge im Regionalverbund. Mit der Bestellung der fünf Langstreckenflugzeuge Airbus A330 sichert Lufthansa das geplante Wachstum im interkontinentalen Verkehr, hieß es damals weiter. Die Flugzeuge würden in den kommenden zwei Jahren ausgeliefert. Mit diesem Schritt werde auch die verzögerte Inbetriebnahme der Airbus A380 ausgeglichen und weiteres Wachstum auf der Langstrecke ermöglicht. Lufthansa setzt momentan 83 Flugzeuge in ihrer Langstreckenflotte ein, darunter zehn Airbus A330. Damals hieß es ergänzend, dass Lufthansa noch im laufenden Jahr über den Kauf weiterer Langstreckenflugzeug entscheiden wolle. Der Markt hatte sich gewundert, warum Lufthansa nicht noch mehr Langstreckenflugzeuge geordert hat. Mayrhuber hatte Mitte Oktober dazu erklärt, dass die Airline erst über den Kauf von weiteren Langstreckenfliegern entscheidet, wenn Airbus Details über ihre geplanten A350XWB veröffentliche. Die Airbus-Mutter EADS hatte am Freitag den Start des A350-Programms freigeben. Am Montag hatte ein Lufthansa-Sprecher gesagt, dass die Airline noch nicht über eine Order für die A350 entscheiden habe. Mayrhuber hatte Mitte Oktober hinzugefügt, dass er sich nicht unter Zeitdruck sehe und es egal sei, ob die Entscheidung für weitere Langstreckenflieger im Dezember oder im März falle. Beide Flugzeugbauer hätten attraktive Produkte und ausschlaggebend für eine Order sei die Qualität. Analysten hatten seinerzeit die Flottenstrategie von Lufthansa als sehr stimmig bezeichnet. Es läge im eigenen Inteesse der Airline, sich nicht in die Abhängigkeit von einem Anbieter zu begeben, hieß es. Webseite: http://www.lufthansa.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/brb -0-

06.12.2006 - 19:32:00 Daimler baut 2006 in Düsseldorf fast 130.000 Sprinter - NRZ FRANKFURT (Dow Jones)--Im Düsseldorfer Werk der DaimlerChrysler AG werden in diesem Jahr voraussichtlich fast 130.000 Nutzfahrzeuge vom Band rollen. Wie die "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" (NRZ - Donnerstagausgabe) berichtet, wären das trotz der Produktionsumstellung nur etwa 20.000 Fahrzeuge weniger als im Jahr 2005, als das Düsseldorfer Automobilwerk rund 150.000 Sprinter der alten Baureihe herstellte. "Der neue Sprinter entwickelt sich gut. Wir können von einer weiterhin guten Auslastung sprechen", sagt der Betriebsratsvorsitzende des Standortes mit rund 6.300 Beschäftigten, Thomas Weilbier. Er rechne wegen der positiven Konjunkturlage "ziemlich fest mit einer weiteren Zunahme der Aufträge". Laut Weilbier ist für das kommende Jahr eine Produktion von etwa 150.000 Fahrzeugen angepeilt. Ein Unternehmenssprecher sagte der "NRZ": "Das neue Modell läuft prima. Es ist sowohl am Markt als auch in der Öffentlichkeit gut angekommen." Webseite: http://www.nrz.de DJG/brb/bam

06.12.2006 - 19:26:59 Lufthansa ordert weitere Flugzeuge FRANKFURT (Dow Jones)--Der Aufsichtsrat der Deutschen Lufthansa AG, Frankfurt, hat der Bestellung von 27 Interkontinental-Flugzeugen zugestimmt. Die Airline erhalte ab 2010 insgesamt 20 neue Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 747-800, teilte das Unternehmen am Mittwochabend im Anschluss an eine Sitzung des Aufsichtsrates mit. Weitere 7 Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A340-600 würden die Lufthansa-Flotte bereits 2008 und 2009 ergänzen. Zudem habe die Lufthansa Lieferoptionen für weitere 20 Boeing 747-800. Die Bestellungen sichern den weiteren Angaben zufolge die Kapazitäten für das erwartete Wachstum im Luftverkehr und würden darüber hinaus bestehendes Fluggerät ersetzen. Die bestellten Flugzeuge hätten einen Listenwert von insgesamt 6,9 Mrd USD. Webseite: http://www.lufthansa.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/brb -0-

06.12.2006 - 18:56:50 TUI will Konzern- und Deutschlandzentrale zusammenlegen HANNOVER (Dow Jones)--Die TUI AG will im Rahmen ihres Effizienzverbesserungsprogramms die Zentralen des Konzerns und der TUI Deutschland am Standort Hannover zusammenführen. Über dieses Vorhaben seien am Mittwoch die Mitarbeiter informiert worden, sagte Sprecher Robin Zimmermann und bestätigte damit einen Onlinebericht des Magazins "Capital". Mit diesem Schritt sollen unter anderem Abstimmungsprozesse vereinfacht werden. Um die Mitarbeiter beider Zentralen physisch zusammenzuführen, werde derzeit ein neues Standortkonzept erarbeitet. Deswegen sei es zu früh für Details, sagte Zimmermann. Derzeit arbeiten die Mitarbeiter der Konzernzentrale und der TUI Deutschland-Zentrale in zwei unterschiedlichen Gebäuden. In dem Bericht heißt es unter Berufung auf Insider weiter, dass mit dieser Maßnahme "mehrere hundert" Arbeitsplätze wegfallen. Dies bezeichnete der TUI-Sprecher als Spekulation. Hierzu könne derzeit noch nichts gesagt werden. Über die Zusammenlegungspläne werde der Aufsichtsrat am 14. Dezember entscheiden. Webseite: http://www.tui-group.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/brb -0-

06.12.2006 - 18:25:47 EUREX/Bund-Futures tendieren am frühen Abend leichter FRANKFURT (Dow Jones)-- Die Renten-Futures tendieren am Mittwoch im späten Handel leichter. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures verliert gegen 18.22 Uhr 17 Ticks auf 118,46%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,70% und das Tagestief bei 118,36%. Umgesetzt wurden bislang rund 1,06 Mio Kontrakte. Der Roll in den März-Kontrakt ist bereits in vollem Gange. Im März-Kontrakt wurden bis jetzt 1,2 Mio Kontrakte umgesetzt. Der Bobl-Future fiel um 14 Ticks auf 109,88%. Händler sprechen von einer gewissen Belastung durch den deutlich über Erwartung liegenden ADP-Arbeitsmarktbericht. Allerdings habe sich dessen Aussagekraft in Hinblick auf den Arbeitsmarktbericht am Freitag in der Vergangenheit wiederholt als unzuverlässig erwiesen. Im Vorfeld der Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag herrsche ein eher richtungsloses Geschäft vor. Im Markt wird einstimmig davon ausgegangen, dass die Leitzinsen für den Euroraum um 25 Basispunkte auf 3,50% angehoben werden. Wie die Geldpolitik Anfang kommenden Jahres aussehen wird, darüber sind sich die Marktteilnehmer weniger einig als noch vor Wochen. Während zunächst noch von ein bis zwei weiteren Zinsschritten ausgegangen wurde, mehren sich momentan die Stimmen, die zunächst eine Zinspause erwarten. Daher dürfte verstärkt auf den begleitenden Kommentar am Donnerstagmittag geachtet werden. Der Dezember-Kontrakt dürfte sich weiterhin in einer Spanne 118,34% bis 118,88% bewegen, heißt es im Handel. DJG/mif/reh

06.12.2006 - 18:17:42 Europas Börsen schließen uneinheitlich Die europäischen Börsen haben am Mittwoch uneinheitlich geschlossen und sich damit vor der EZB-Zinsentscheidung am Donnerstag zurückhaltend präsentiert. Der Euro-Stoxx-50 fiel um 0,1 Prozent oder 6 Punkte auf 4.002. Der Stoxx-50 legte um zwei Punkte auf 3.611 zu. Allzu viel Bedeutung wollten Händler dem Marktgeschehen nicht beimessen, denn mit der Sitzung der EZB am Donnerstag und dem US-Arbeitsmarktbericht für November zum Wochenausklang stehen die beiden wichtigsten Termine der laufenden Woche noch aus. Der ADP-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag übertraf die Erwartungen zwar klar, doch gilt er als unzuverlässiger Indikator. Die überraschend gefallenen US-Öllagerbestände belasteten etwas. Rohstoffwerte mit leichten Aufschlägen Die Aktien der Rohstoffproduzenten verteuerten sich im Schnitt um 0,3 Prozent. Händler verwiesen zur Begründung auf die Preise für Nickel und Blei, die an der Londoner Metallbörse LME auf neue Rekordstände gestiegen seien. Zudem bewege sich Aluminium auf einem Sechs-Monats-Hoch. AngloAmerican kletterten um 0,8 Prozent auf 2.475 p. Royal Bank of Scotland stützt Bankensektor Der Stoxx-Sektor der Banken legte um 0,1 Prozent zu. Die Royal Bank of Scotland (RBoS) hatte vorbörslich einen Zwischenbericht zum Verlauf des bisherigen Geschäftsverlaufs veröffentlicht. Die Bank erwartet demnach, dass die Ergebnisse 2006 leicht über den Markterwartungen liegen werden. Die Schotten verweisen vor allem auf ein gutes organisches Wachstum der Einnahmen. Die RBoS-Aktie verteuerte sich um 4,3 Prozent auf 1.919 p und zog den gesamten Sektor der britischen Finanzhäuser mit nach oben. So stiegen Barclays um ein Prozent auf 684 p. Einzelhändler leiden unter Carrefour Etwas stärkere Abgaben erlitten die Einzelhändler, die im Schnitt um 0,7 Prozent sanken. Carrefour gaben die Vortagesgewinne komplett wieder ab und verloren 1,5 Prozent auf 46,49 EUR. Tesco stiegen dagegen um 0,1 Prozent auf 394 p. Das Kursziel für die Aktie wurde von der CS Group auf 400 von zuvor 380 p erhöht. Die Briten haben in Malaysia die Einzelhandelskette Makro für eine nicht genannte Summe übernommen. DJG/mif/reh

06.12.2006 - 18:11:30 XETRA-SCHLUSS/DAX knapp behauptet - Lauerstellung vor US-Daten FRANKFURT (Dow Jones)--Kaum verändert ist der DAX am Mittwoch aus dem Handel gegangen. Das deutsche Börsenbarometer verlor 0,1% oder 3 auf knapp 6.370 Punkte. Umgesetzt wurden 4,5 (4,9) Mrd EUR. Hinter der ruhigen Index-Fassade tendierte der Markt jedoch uneinheitlich: Von den 30 DAX-Werten stiegen 16 an und 14 gaben nach. Ohne bedeutende Konjunkturdaten und Unternehmensnachrichten habe es dem Markt an Impulsen gefehlt, hieß es. Lediglich die ADP-Arbeitsmarktdaten aus den USA sorgten für eine leichte Befestigung der Kurse. Sie werden von einem privaten Institut zwei Tage vor den offiziellen US-Daten herausgebracht und zeigten einen über Erwarten guten Arbeitsmarkt: Laut ADP wurden im November 158.000 neue Stellen geschaffen und damit deutlich mehr als die erwarteten 110.000. Dies sei gut für den US-Konsum, der nach den jüngsten Immobiliendaten als eher anfällig eingestuft worden war. Daneben hieß es im Handel aber nur: "Vor den wichtigen beiden Terminen morgen und am Freitag dominiert die Zurückhaltung". Am Donnerstag wird die Europäische Zentralbank aller Voraussicht nach den Leitzins auf 3,50% erhöhen, und am Freitag steht mit dem Arbeitsmarktbericht aus den USA das "Highlight" der Woche aus konjunktureller Sicht an. Charttechnisch bewege sich der weiter DAX zwischen der Unterstützung bei rund 6.350 Punkten und dem Widerstand bei 6.400. FMC konnten sich am späten Nachmittag endgültig von der 100-EUR-Marke lösen und stiegen um 1,5% auf 100,89 EUR. Die Aktien der Deutschen Post stiegen um 0,6% auf 23,50 EUR. Begrüßt wurden hier weiter die Aussagen zum Express-Geschäft, die schon am Dienstagnachmittag die Aktie angetrieben haben. Die Credit Suisse hat daraufhin ihr Kursziel auf 27,00 von 23,50 EUR erhöht. VW gaben hingegen ihre Kursgewinne von in der Spitze 1,7% komplett ab und schlossen 0,2% tiefer bei 81,75 EUR. Hier belasteten Aussagen, wonach Porsche einer kompletten Übernahme von VW eine Absage erteilt habe. Die Porsche-Aktie legte um 0,4% auf 895 EUR zu. Zudem haben die Stuttgarter Absatzzahlen und einen Ausblick auf die kommenden Jahre veröffentlicht. MAN legten um 0,8% auf 70,93 EUR zu. Händler sahen die Kursgewinne im Zusammenhang mit einer Investorenkonferenz von MAN. Scania hatte unterdessen erneut ausgesagt, das Übernahmeangebot von MAN abzulehnen. ThyssenKrupp profitierten ebenfalls von einem Investorentag, der Stahlkonzern stellte sich in London institutionellen Anlegern vor. Die Aktie handelt 1,4% fester bei 30,71 EUR. Lufthansa verloren am Tag einer Aufsichtsratssitzung dagegen 1% auf 19,97 EUR. Überraschend sei das nach dem guten Lauf der vergangenen Wochen nicht, hieß es am Markt. Die aktuellen Aussagen der Lufthansa zum Frachtgeschäft seien zwar positiv bewertet worden, jedoch schon im Kurs berücksichtigt. Die T-Aktie stieg um 0,2% auf 13,34 EUR. Händler äußerten sich zurückhaltend zum Umbau im Konzernvorstand, der am Dienstagabend bekannt gegeben wurde. Auf eine neue Strategie der Bonner werde man nun wohl bis zum Frühjahr warten müssen, hieß es weiter. Änderungen gab es im MDAX: Die Aktie der Optikerkette Fielmann muss sich aus dem Index der Werte mit einer mittleren Marktkapitalisierung verabschieden, wie der Arbeitskreis Indizes der Deutschen Börse am Vorabend entschieden hat. Fielmann rutschen nun in den SDAX ab. Die Aktien stiegen dennoch um 0,8% auf 42,60 EUR. In den MDAX rücken dafür die Papiere der Wohnungsbaugesellschaft Gagfah nach: Deren Aktien konnten zwischenzeitliche Verluste von bis zu 5% eingrenzen und verloren 1,4% auf 24,65 EUR. Morgan Stanley hatte zudem die Einstufung der Gagfah-Aktie mit "Untergewichten" gestartet. Die Bank HSBC hatte das Kursziel von Hochtief auf 56,00 von 42,70 EUR erhöht. Die Aktie verteuerte sich um 3,3% auf 51,85 EUR. Im TecDAX legten Singulus um 3,5% auf 11,50 EUR zu. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, dass ein erster Kunde eine neue, von Singulus erstellte Anlage zur Beschichtung von Brillen abgenommen hat. Ein positiver Kommentar von Goldman Sachs verhalf Tele Atlas zu einem Plus von 3% auf 15,97 EUR. DJG/mod/reh

06.12.2006 - 17:46:26 Gas Natural bestätigt weitere Klage gegen E.ON in New York MADRID (Dow Jones)--Die spanische Gas Natural SDG SA hat bestätigt, dass sie im Übernahmekampf um den Stromversorger Endesa jetzt auch vor einem New Yorker Gericht gegen ihren Konkurrenten E.ON vorgeht und versucht, dass Angebot des Düsseldorfer Energiekonzerns zu blockieren. Eine Sprecherin von Gas Natural sagte am Mittwoch, E.ON werde im Zusammenhang mit ihrer Endesa-Offerte die Verbreitung falscher und irreführender Informationen vorgeworfen. Sie bestätigte damit entsprechende Meldungen aus spanischen Zeitungen vom Montag. Die Klage in den USA ist bereits das dritte gerichtliche Vorgehen von Gas Natural gegen E.ON im Zuge der Endesa-Auseinandersetzung. Zwei weitere Klagen sind in Barcelona anhängig. Hier verlangt Gas Natural derzeit, die E.ON-Offerte für nichtig zu erklären. Webseite: http://www.gasnatural.com DJN/DJG/hei/bam

06.12.2006 - 17:25:55 DEVISEN/Euro schwingt sich wieder über 1,33 USD FRANKFURT (Dow Jones)--Am Mittwochnachmittag ist der Euro wieder über 1,33 USD gestiegen und hat damit eine vorübergehende Schwächephase überwunden. Bei 1,3280 USD habe es wieder größere Kauforders zugunsten der Gemeinschaftswährung gegeben, sagen Händler. Damit positionierten sich Marktteilnehmer in Hinblick auf die EZB-Sitzung am Donnerstag und die erwartete Zinserhöhung. Im frühen Geschäft und am Nachmittag war es zunächst zu Abgaben gekommen. Händler nannten als Grund den überraschend starken ADP-Arbeitsmarktbericht. Dieser sei zuletzt allerdings ein schlechter Indikator für die Arbeitsmarktdaten am Freitag gewesen und habe daher nur vorübergehende Auswirkungen gehabt. Auch die Veröffentlichung der US-Rohöllagerbestände, die überraschend gefallen sind, sei für den Devisenhandel von untergeordnetem Interesse gewesen. "Die Lage spricht im Moment eindeutig zugunsten des Euro. Jede Korrektur wird daher rasch zum Einstieg genutzt", meint ein Marktteilnehmer. Bei 1,3380 USD liege nun der nächste Widerstand. Dessen Überwindung würde Raum bis 1,3440/70 USD schaffen. Die Feinunze Gold notierte zum Vormittagfixing mit 640 USD, am Nachmittag waren es dann 636 USD. === Europa Europa Europa (17.20) (12.45) (7.50) EUR/USD 1,3309 1,3280 1,3330 USD/JPY 115,01 114,96 114,64 EUR/JPY 153,03 152,65 152,80 EUR/GBP 0,6759 0,6756 0,6760 EUR/CHF 1,5877 1,5880 1,5923 === DJG/mif/reh

06.12.2006 - 17:23:23 Gewerkschaften mahnen EZB zu moderater Zinspolitik - Zeitung BERLIN (Dow Jones)--Die Gewerkschaften haben die Europäische Zentralbank (EZB) zu einer moderaten Zinspolitik aufgerufen. "Zinserhöhungen zum jetzigen Zeitpunkt sind das Gegenteil von dem, was Wirtschaft und Arbeitsmarkt brauchen", sagte Claus Matecki, Vorstandsmitglied beim Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), dem "Tagesspiegel" (Donnerstagausgabe). Der EZB-Rat berät am Donnerstag über die Geldpolitik, erwartet wird eine weitere Zinserhöhung um 0,25 Basispunkte auf 3,50% Matecki sagte, die Konjunktur ziehe gerade an, am Arbeitsmarkt wachse die Hoffnung von Tausenden auf einen neuen Job, da käme ein Dämpfer durch höhere Zinsen zur Unzeit. "Ich erwarte von den Zentralbankern, dass sie ihre Verantwortung für Wachstum und Beschäftigung endlich ernst nehmen und dem Aufschwung Flügel verleihen, statt sie zu stutzen." Webseite: www.tagesspiegel.de DJG/apo -0-

06.12.2006 - 17:06:00 Wall Street tendiert im Verlauf knapp behauptet NEW YORK (Dow Jones)--Knapp behauptet zeigen sich die US-Börsen am Mittwoch im frühen Verlauf. Der Dow-Jones-Index verliert gegen 16.50 Uhr 0,1% oder 6 Punkte auf 12.325. Der Nasdaq-Composite fällt um 0,2% oder 6 Punkte auf 2.447, der S&P-500 büßt 0,1% oder einen Punkt auf 1.413 ein. "Das ruhige Geschäft zum Ende der Sitzung am Dienstag setzt sich zunächst fort", sagt ein Händler. Der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag werfe bereits seine Schatten voraus. Angesichts der weiterhin unklaren Lage der US-Konjunktur komme diesen Zahlen eine noch größere Bedeutung zu als sonst. Der ADP-Arbeitsmarktbericht für November habe zwar die Prognosen übertroffen, doch weiche dieser von dem "Freitagsbericht" des öfteren stark ab. Eine gewisse Belastung gehen von den überraschend gefallenen Öllagerbeständen aus, sagen Händler. Yahoo! können von der Nachricht über eine Neustrukturierung der Führungsspitze nicht profitieren. Die Aktie verliert 1,6% auf 27,00 USD. Verluste von 5,8% auf 5,96 USD erleiden Novell. Die Umsatzprognose für 2007 blieb hinter der Markterwartung zurück. Zudem kündigte das Unternehmen an, dass zurückliegende Bilanzen wegen der falschen Verbuchung von Aktienoptionen neu erstellt werden müssten. Dagegen hat Merck & Co bekräftigt, für 2006 einen Gewinn je Aktie von 2,48 bis 2,52 USD auszuweisen. Die Aktie gibt trotzdem 2,4% auf 44,32 USD nach. DJG/DJN/mif/reh

06.12.2006 - 17:04:01 ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung Rupert Stadler wird neuer Audi-Vorstandsvorsitzender Neuer Vorstandsvorsitzender bei der Volkswagen- Tochter Audi AG wird erwartungsgemäß der derzeitige Finanzvorstand Rupert Stadler. Stadler werde das Amt kommissarisch von Martin Winterkorn, der als Vorstandsvorsitzender zu VW wechselt, zum 1. Januar 2007 übernehmen. Dies habe der Aufsichtsrat des Ingolstädter Premium-Herstellers am Mittwoch beschlossen, wie das Unternehmen mitteilte. Dow Jones Newswires hatte bereits im Vorfeld berichtet, dass Stadler höchstwahrscheinlich die Position übernehmen wird. Betriebsräte von VW, MAN und Scania befürworten enge Kooperation Die Betriebsräte von Volkswagen, MAN und Scania befürworten eine enge Kooperation der Unternehmen. Dadurch könnten Synergien "im immer schärfer werdenden Wettbewerb sowie die sich bietenden Wachstumschancen im Lkw- und Bussegment" genutzt werden, teilte der VW-Konzernbetriebsrat in einer gemeinsamen Presseerklärung mit. Bereits in der vergangenen Woche hatten sich den Angaben zufolge Vertreter der Gremien zu einem Gespräch getroffen, um über den Zusammenschluss zu sprechen. Telekom sieht massiven Verbesserungsbedarf im Service Der Telekom-Vorstandsvorsitzende Rene Obermann sieht beim Service des Konzerns "massiven Verbesserungsbedarf". Die IT-Prozesse dort seien veraltet, sagte Obermann. Die Service-Optimierung sei allerdings nicht eine Sache von "wenigen Monaten". "Wir brauchen dazu Zeit", sagte Obermann. Sein Vorgänger Kai-Uwe Ricke hatte Anfang September das Ziel ausgegeben, die Telekom bis 2008 zum besten Dienstleister der Branche in Europa zu machen. Mercedes Car Group im November mit Absatzplus von 5,3% Die Mercedes Car Group der DaimlerChrysler AG hat im November mit 110.800 Fahrzeugen ein Absatzplus von 5,3% verzeichnet. Während die Verkäufe der Marke Mercedes-Benz bei 101.900 Einheiten um 9,0% zulegten, brachen die Auslieferung der Kleinwagenmarke smart um 24,2% auf 8.900 Fahrzeuge ein, wie der Stuttgarter Automobilhersteller mitteilte. Porsche: VW-Übernahme ist nicht Bestandteil unserer Planung Die Porsche AG will zum aktuellen Zeitpunkt die Volkswagen AG nicht vollständig übernehmen. "Eine VW-Übernahme ist derzeit nicht Bestandteil unserer Planung", sagte der Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking auf der Bilanz-Pressekonferenz. "Wir wollen kein Übernahmeangebot machen", so der Manager. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller ist mit 27,4% größter Einzelaktionär des Wolfsburger Konzerns und könnte den Anteil bis auf 29, 9% erhöhen. Bei einem Aufstocken über 30% müsste ein öffentliches Übernahmeangebot vorgelegt werden. Finanzvorstand Grzesik verlässt Depfa - Cameron wird Nachfolger Der Finanzvorstand der Depfa Bank plc, Reinhard Grzesik, wird die Bank aus persönlichen Gründen verlassen. Grzesik werde aber noch für den Jahresabschluss 2006 verantwortlich zeichnen und dem Staatsfinanzierer bis zur Hauptversammlung am 20. April zur Verfügung stehen, teilte die im MDAX notierte Bank mit. Als Nachfolger berief die Dubliner Bank Angus Cameron. Buch für Springer-Platzierung mindestens voll - Kreise Die geplante Platzierung von Aktien der Axel Springer AG durch den Finanzinvestor Hellman & Friedman ist mindestens voll gezeichnet. "Stand Dienstagabend war das Buch voll", sagte eine mit dem Vorgang vertraute Person zu Dow Jones Newswires. Ob es zu einer deutlichen Überzeichnung kommt, ließe sich noch nicht absehen, so die Quelle weiterhin. Air Berlin: Brauchen für Boeing-Anzahlung keine Kapitalerhöhung Die Air Berlin plc hat Details zur Finanzierung der beim US-Flugzeughersteller Boeing georderten Flugzeuge genannt. Für die Anzahlungsfinanzierung zum Kauf der 60 Boeing-737-800-Flieger werde keine Kapitalerhöhung benötigt, sagte Finanzvorstand Ulf Hüttmeyer. Die Anzahlungen würden aus eigener Liquidität und zum Teil mit Fremdkapital dargestellt. Zementunternehmen weisen vor Landgericht Kartellvorwürfe zurück Vor dem Landgericht Düsseldorf hat am Mittwoch ein Prozess gegen sechs führende deutsche Zementhersteller begonnen. Die belgische Aktiengesellschaft CDC wirft den Unternehmen die Bildung eines bundesweiten Kartells vor und fordert knapp 114 Mio EUR Schadenersatz. In der ersten mündlichen Anhörung wies die Verteidigung die Vorwürfe als unbegründet zurück und verlangte eine Abweisung der Klage. Einen Vergleich lehnten die Zementunternehmen ab. Symrise-Emission bereits mehrfach überzeichnet - Kreise Der Börsengang von Symrise ist mehrfach überzeichnet. Wie Dow Jones Newswires von zwei mit der Transaktion vertrauten Personen weiter erfuhr, war das Buch bereits am vergangenen Freitag vollständig gecovert. Daraufhin seien dann die Graumarktkurse noch einmal angezogen, hieß es. Am Mittwochmittag wurden die Titel im Handel per Erscheinen beim Broker Lang & Schwarz mit 17,00 zu 17,50 EUR gehandelt und notieren damit nun am oberen Ende der von 15,75 bis 17,75 EUR reichenden Preisspanne. Merck & Co sieht Ergebnis/Aktie 06 bei 2,18 bis 2,25 USD Die Merck & Co erwartet im laufenden Geschäftsjahr ein Ergebnis je Aktie von 2,18 bis 2,25 USD. Lasse man Restrukturierungskosten unbeachtet, so dürften 2,48 bis 2,52 USD verbleiben, teilte der Pharmakonzern mit. Für das Jahr 2007 stellt Merck & Co ein Ergebnis je Anteilsschein von 2,36 bis 2,49 USD in Aussicht bzw von 2,51 bis 2,59 USD vor Restrukturierungskosten. DJG/brb

06.12.2006 - 16:50:59 Cinven zieht sich aus Bietergefecht um ProSieben zurück - Kreise Von Archibald Preuschat und Marietta Cauchi Dow Jones Newswires DÜSSELDORF/LONDON (Dow Jones)--Der Finanzinvestor Cinven hat sich aus dem Bieterverfahren um den zum Verkauf stehenden Mehrheitsanteil an der ProSiebenSat.1 Media AG zurückgezogen. Dies sagten mit dem Vorgang vertraute Personen Dow Jones Newswires am Mittwoch. Cinven hatte im Konsortium mit Apax Partners und Goldman Sachs geboten. Als Begründung für den Rückzug von Cinven nannten die Quellen die hohen Preisvorstellungen der Verkäuferseite, einem Konsortium aus Finanzinvestoren um den US-Milliardär Haim Saban. Saban und die Mitinvestoren halten 50,5% des Grundkapitals an ProSiebenSat.1, die neben RTL zu den größten privaten Senderketten Deutschlands zählt. Laut Medienberichten strebt Saban rund 30 EUR pro Aktie an, was den Anteil der Investoren an der Senderkette mit ungefähr 3 Mrd EUR bewerten würde. Das sind rund 0,5 Mrd EUR mehr, als Axel Springer im vergangenen Jahr zahlen wollte. Der Verlag hatte die Übernahme Anfang des Jahres wegen massiver Widerstände von Kartell- und Medienkonzentrationsbehörden aufgegeben. Vor einigen Wochen hatten die Mehrheitseigner von ProSiebenSat.1 die Investmentbanken J.P. Morgan und Morgan Stanley mit der Durchführung einer Auktion für den Anteil beauftragt, der 88% der Stamm- und 13% der stimmrechtlosen Vorzugsaktien umfasst. Im Laufe des Verfahrens hatte sich bereits der Finanzinvestor CVC Capital Partners aus dem Bieterverfahren mit der Begründung zurückgezogen, dass zu viele strategische Bieter beteiligt sind, die aus dem Erwerb von ProSiebenSat.1 zusätzliche Synergien ziehen können. Dazu gehören die Finanzinvestoren Permira und Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR), die jeweils 37% an dem europaweit aktiven TV-Unternehmen SBS Broadcasting Group halten. Außerdem bietet der türkische Medien- und Mischkonzern Dogan Yayin Holding für die Senderkette aus Unterföhring. Ebenfalls noch im Rennen sind Apax Partners und Goldman Sachs, wie die mit dem Vorgang vertrauten Personen wissen. Beide Finanzinvestoren bilden das Konsortium, dem sich Cinven erst vor kurzem angeschlossen und jetzt wieder verlassen hat. Widersprüchliche Angaben kursieren über die Gesamtzahl der noch im Prozess befindlichen Bieter. So sprach das "Handelsblatt" in seiner Montagsausgabe von insgesamt fünf Bietern. Neben den bekannten drei sollen auch noch zwei weitere interessiert sein. Namen sind bislang aber nicht durchgesickert. Ein Beobachter des Verfahrens wollte im Gespräch mit Dow Jones Newswires auch nicht ausschließen, dass die Meldung von zwei weiteren Interessenten von Verkäuferseite aus gestreut wurde, um den Preis in die Höhe zu treiben. Das bislang höchste Angebot hat laut einer mit dem Verfahren vertrauten Person bislang Dogan abgegeben. Eine andere Quelle, die einem weiteren Kaufinteressenten nahe steht, warnte indes vor voreiligen Schlüssen. Der Preisbildungsprozess werde erst in den nächsten Tagen in Angriff genommen, so die Quelle. Übereinstimmenden Informationen aller mit dem Verfahren vertrauter Personen zufolge müssen bis zum kommenden Dienstag verbindliche Angebote vorliegen. Webseite: http://www.prosiebensat1.com -Von Archibald Preuschat und Marietta Cauchi, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 138 72 18, archibald.preuschat@dowjones.com DJG/DJN/apr/brb

06.12.2006 - 16:32:50 TAGESVORSCHAU/7. Dezember 2006 - vorläufige Fassung === 07:00 FR/Bouygues SA, Ergebnis 9 Monate, Saint-Quentin ***08:00 DE/Destatis, Großhandelspreise November ***08:00 DE/Destatis, Arbeitskostenindex 3Q 08:00 DE/Destatis, Rohstahlproduktion November ***08:00 AT/Zumtobel AG, Ergebnis 2Q, Dornbirn ***10:00 DE/Audi AG, Absatzzahlen November, Ingolstadt 10:00 IT/BIP 3Q (2. Veröffentlichung) PROGNOSE: +0,3% gg Vq/+1,7% gg Vj 1. Veröff.: +0,3% gg Vq/+1,7% gg Vj zuvor: +0,5% gg Vq/+1,5% gg Vj 11:00 SE/Scandinavian Airlines System (SAS), Verkehrszahlen November, Stockholm 12:00 DE/Internationaler Club Frankfurter Wirtschafts- journalisten (ICFW), Vortrag von Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, (Veranstaltung vom Vorabend), Frankfurt ***13:00 GB/BoE, Bekanntgabe des Zinsbeschlusses im Anschluss an die Sitzung des Geldpolitischen Rats, London Reposatz PROGNOSE: 5,00% zuvor: 5,00% ***13:45 EU/EZB, Ergebnis der Ratssitzung, Frankfurt Hauptrefinanzierungssatz PROGNOSE: 3,50% zuvor: 3,25% ***14:30 EU/EZB, PK nach Ratssitzung, Frankfurt ***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche) PROGNOSE: -32.000 auf 325.000 zuvor: +34.000 auf 357.000 15:45 DE/Forum - Institut für Management GmbH, 21. Internationales Zinsforum, Rede von Bundesbank-Präsident Weber zum Thema: "Aktuelle Herausforderungen für die europäische Geldpolitik", Frankfurt 16:30 IT/Ministerpräsident Prodi und Bundeskanzlerin Merkel, PK nach bilateralem Gespräch, Mailand (A) Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/openBC AG, Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse *** - DE/BMW AG, Absatzzahlen November (voraussichtlich), München - DE/Air Berlin plc, Verkehrszahlen November, Berlin - DE/comdirect bank AG, Ordereingang November, Quickborn - DE/Celesio AG, PG mit Vorstandsvorsitzendem Oesterle zur Konzernstrategie, zum Verlauf 2006 und zu den Perspektiven der weiteren Geschäftsentwicklung (Veranstaltung vom Vortag), Stuttgart *** - IE/Allied Irish Banks plc (AIB), Trading Update, Dublin - FR/Air France-KLM Group, Verkehrszahlen November, Paris - GB/easyJet plc, Verkehrszahlen November, Luton - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme von AOL UK Access Business durch Carphone Warehouse plc, Brüssel - US/National Semiconductor Corp, Ergebnis 2Q (PROGNOSE: 0,27), Santa Clara - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit - PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call, bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD === DJG/gla -0-

06.12.2006 - 16:03:00 Zementunternehmen weisen vor Landgericht ... (zwei) Der Vorsitzende Richter Horst Butz legte einen Verkündungstermin für den 21. Februar fest. DJG/hei/brb

06.12.2006 - 16:00:37 Scania-CEO bekräftigt Ablehnung des MAN-Übernahmeangebots STOCKHOLM (Dow Jones)--Der CEO des schwedischen Lkw-Herstellers Scania hat seine Ablehnung des Übernahmeangebots der MAN AG bekräftigt. Leif Östling forderte den Münchener Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern am Mittwoch auf dem Capital Markets Day von Scania auf, seine von Scania als feindlich eingestufte Offerte zurückzuziehen. Wie Scania-Sprecherin Cecelia Edström sagte, war MAN, obwohl drittgrößter Scania-Aktionär, nicht zu dem Capital Markets Day eingeladen. MAN sei ein bedeutender Wettbewerber von Scania und habe zudem ein feindliches Übernahmeangebot für den schwedischen Nutzfahrzeughersteller gemacht, begründete sie diese Entscheidung. Webseite: http://www.scania.com DJG/DJN/brb/bam

06.12.2006 - 15:56:43 Audi: Stadler ist keine Interimslösung INGOLSTADT (Dow Jones)--Der neue Audi-Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler ist nach Angaben eines Unternehmenssprechers eine "Lösung auf Dauer". "Es geht nicht um eine Interimslösung", sagte Audi-Sprecher Andreas Meurer am Mittwoch auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Die VW-Tochter hatte zuvor mitgeteilt, Stadler kommissarisch zum Nachfolger von Martin Winterkorn an die Unternehmensspitze berufen zu haben. Die kommissarische Ernennung habe formale Gründe gehabt. So solle unter anderem noch der VW-Konzernaufsichtsrat Stadler als Audi-Markengruppenchef in den Konzernvorstand berufen, erklärte der Sprecher. Zuletzt waren in den Medien Spekulationen aufgetaucht, dass Stadler möglicherweise die Nachfolge von VW-Finanzvorstand Hans-Dieter Pötsch antreten könnte. Dessen Vertrag läuft Ende 2007 aus. Audi-Sprecher Meurer wollte dies aber nicht kommentieren. Webseite: http://www.volkswagen-ag.de -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/brb -0-

06.12.2006 - 15:36:11 Rupert Stadler wird neuer Audi-Vorstandsvorsitzender (zwei) Der Audi-Betriebsratsvorsitzende Peter Mosch begrüßte in einer Mitteilung die Wahl Stadlers, der für "die Kontinuität des Kurses der Marke Audi" stehe. Gleichzeitig kritisierte er aber die nur kommissarische Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden. Dieser Zusatz werde "nicht für adäquat" gehalten und lasse sich nur "durch die Gesamtsituation im VW-Konzern" erklären. Daher strebe der Betriebsrat eine "zügige Entscheidung im Sinne Herrn Stadlers, des Unternehmens und der Beschäftigten an". -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr -0-

06.12.2006 - 15:31:34 Eurex wird BaFin wg ungewöhnlicher Handelsaktivitäten einschalten FRANKFURT (Dow Jones)--Die Handelsüberwachungsstelle der Terminbörse Eurex wird die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wegen "ungewöhnlicher Handelsaktivitäten" im November einschalten. Nach Hinweisen auf solche Aktivitäten in den ersten beiden Novemberwochen und einer darauf folgenden Untersuchung habe die Handelsüberwachung ein insgesamt ungewöhnliches Handelsmuster festgestellt, teilte die Deutsche-Börse-Tochter am Mittwoch mit. Deshalb werde man die Untersuchung an die BaFin abgeben. DJG/ces/brb -0-

06.12.2006 - 15:26:45 EUREX/Bund-Futures fallen am Nachmittag zurück FRANKFURT (Dow Jones)-- Die Renten-Futures tendieren am Mittwochnachmittag leichter und sind damit zurückgefallen. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures verliert gegen 15.24 Uhr um 22 Ticks auf 118,41%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,70% und das Tagestief bei 118,40%. Umgesetzt wurden bislang rund 755.000 Kontrakte. Der Roll in den März-Kontrakt ist bereits in vollem Gange. Im März-Kontrakt wurden bis jetzt 825.000 Kontrakte umgesetzt. Der Bobl-Future fällt um 17 Ticks auf 109,85%. Händler sprechen von einer gewissen Belastung durch den deutlich über Erwartung liegenden ADP-Arbeitsmarktbericht. Allerdings habe sich dessen Aussagekraft in Hinblick auf den Arbeitsmarktbericht am Freitag in der Vergangenheit wiederholt als unzuverlässig erwiesen. Im Vorfeld der Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstagmittag herrsche zudem ein eher richtungsloses Geschäft vor. Im Markt wird einstimmig davon ausgegangen, dass die Leitzinsen für den Euroraum um 25 Basispunkte auf 3,50% angehoben werden. Wie die Geldpolitik Anfang kommenden Jahres aussehen wird, darüber sind sich die Marktteilnehmer weniger einig als noch vor Wochen. Während zunächst noch von ein bis zwei weiteren Zinsschritten ausgegangen wurde, mehren sich momentan die Stimmen, die zunächst eine Zinspause erwarten. Daher dürfte verstärkt auf den begleitenden Kommentar am Donnerstagmittag geachtet werden. Der Dezember-Kontrakt dürfte sich weiterhin in einer Spanne 118,34% bis 118,88% bewegen, heißt es im Handel. DJG/mif/reh

06.12.2006 - 15:21:59 Rupert Stadler wird neuer Audi-Vorstandsvorsitzender INGOLSTADT (Dow Jones)--Neuer Vorstandsvorsitzender bei der Volkswagen-Tochter Audi AG wird erwartungsgemäß der derzeitige Finanzvorstand Rupert Stadler. Stadler werde das Amt kommissarisch von Martin Winterkorn, der als Vorstandsvorsitzender zu VW wechselt, zum 1. Januar 2007 übernehmen. Dies habe der Aufsichtsrat des Ingolstädter Premium-Herstellers am Mittwoch beschlossen, wie das Unternehmen mitteilte. Dow Jones Newswires hatte bereits im Vorfeld berichtet, dass Stadler höchstwahrscheinlich die Position übernehmen wird. Sein bisheriges Ressort werde Stadler in Personalunion weiterführen, teilte Audi weiter mit. Zum Aufsichtsratsvorsitzenden ernannte das Kontrollgremium Martin Winterkorn. Er folgt damit Bernd Pischetsrieder, der diese Position seit dem 1. Januar 2002 innehatte. Stadler ist seit Anfang 2003 als Vorstand bei Audi tätig und leitet seit dreieinhalb Jahren die Bereiche Finanzen und Organisation. Zuvor war Stadler Leiter des Generalsekretariats beim damaligen VW-Vorstandsvorsitzenden und heutigen Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Piech. Einer der weiteren potenziellen Kandidaten für die Position war Produktionsvorstand Jochem Heizmann. Dieser soll aber voraussichtlich, wie bereits berichtet, nach Angaben einer mit der Situation vertrauten Person die neu zu schaffende Position des Produktionsvorstands bei Volkswagen bekleiden. Winterkorn, der offiziell zum 1. Januar Bernd Pischetsrieder als VW-Vorstandsvorsitzenden ablöst, wolle Heizmann "mit im Team haben". Webseite: http://www.volkswagen-ag.de -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/brb -0-

06.12.2006 - 15:10:06 EADS liefert Luftverteidigungssystem an die Niederlande AMSTERDAM (Dow Jones)--Die European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS), Amsterdam, liefert gemeinsam mit Partnern ein integriertes Luftverteidigungssystem an die Niederlande. Das niederländische Verteidigungsministerium habe am Mittwoch den Auftrag über die Bereitstellung technischer Systeme für Gefechtsführung, Lenkung, Kommunikation, Computer & Information (BMC4I) des niederländischen Future Ground Based Air Defence-Projekts vergeben, teilte das Luft- und Raumfahrtunternehmen am Mittwoch mit. FGBAD NL sei ein bodengestütztes Luftverteidigungssystem neuester Generation. EADS-Partner sind den weiteren Angaben zufolge Oerlikon Contraves und Kongsberg. Der Vertrag umfasse die Verantwortung für die technische Gesamt- Systemintegration der gesamten Sensor-zu-Effektor-Kette sowie für die Wartung. Zu den Systemkomponenten zählten zwei mobile Überwachungsradare des Typs TRML-3D von EADS, mobile Gefechtsstände von EADS und Oerlikon, ein digitales Funknetzwerk von Oerlikon sowie sechs norwegische Luft-Boden-Raketensysteme von Kongsberg. Webseite: http://www.eads.com.de -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/bam -0-

06.12.2006 - 15:09:46 Mercedes Car Group im November mit Absatzplus ... (zwei) Weltweit hohe Zuwachsraten verzeichneten im November vor allem die Mercedes-Modelle der E- und S-Klasse sowie die SUV-Familie, wie DaimlerChrysler weiter mitteilte. In den USA nahmen die Auslieferungen von Mercedes-Benz um 21% auf 22.100 Pkw zu. Auch in Westeuropa stieg der Absatz von Mercedes-Benz im November, und zwar um 7% auf 62.300 Pkw. Vor allem der deutsche Markt habe mit einem Plus von 21% auf 34.100 Einheiten zur positiven Entwicklung beigetragen, so der im DAX notierte Automobilhersteller. Webseite: http://www.daimlerchrysler.de DJG/mtk/bam

06.12.2006 - 15:07:42 UPDATE3/Porsche gibt für Gj 06/07 vorsichtige Gewinnprognose ab (NEU: Aussagen zu VW, Audi) Von Matthias Krust Dow Jones Newswires STUTTGART (Dow Jones)--Die Porsche AG ist angesichts schwieriger Rahmenbedingungen mit "gedämpftem Optimismus" ins neue Geschäftsjahr gestartet und hat eine vorsichtige Gewinnprognose herausgegeben. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir im operativen Ergebnis an das Vorjahr anschließen können", sagte Vorstandsvorsitzender Wendelin Wiedeking am Mittwoch auf der Bilanz-Pressekonferenz. Ein Ergebnissprung, wie er im vergangenen Geschäftsjahr eingetreten sei, werde sich aber nicht mehr wiederholen. In den ersten vier Monaten stagnierten der Absatz und Umsatz des Stuttgarter Automobilherstellers. Im Geschäftsjahr 2005/06 (per 31. Juli) hat der Sportwagenhersteller einen um 70,4% gestiegenen Vorsteuergewinn von 2,11 Mrd EUR ausgewiesen. Darin enthalten sind allerdings zahlreiche Sondereffekte: Zum einen war dies ein Buchgewinn durch den Verkauf des Cabrio-Dachherstellers CTS von 80,7 Mio EUR. Außerdem brachte die Beteiligung an der Volkswagen AG einen Sonderertrag von 203 Mio EUR ein. Zusätzlich profitierte Porsche von einem Ertrag aus Kurssicherungsgeschäften im Zusammenhang mit der VW-Beteiligung im "deutlich dreistelligen Millionenbereich". "Dieses Ergebnis wird sich in dieser Höhe nicht halten lassen", sagte Wiedeking. Zwar gehe er von einer verbesserten Ertragssituation bei Volkswagen aus. Er kenne aber weder die künftige Kursentwicklung der VW-Aktie noch die Dividendenpolitik. Wiedeking ist sicher, dass Porsche erneut von den Kurssicherungsgeschäften profitiert. Der Sportwagenproduzent hält mittlerweile 27,4% an dem Wolfsburger Automobilkonzern, was insgesamt mehr als 4 Mrd EUR gekostet hat. Außerdem hat der Aufsichtsrat die Aufstockung auf bis zu 29,9% genehmigt. Die Ergebnisse von VW fließen direkt in die Porsche-Bilanz ein. Zum operativen Gewinn des Vorjahres machte Wiedeking keine Angaben. Er sagte dazu lediglich, dass sich das Ergebnis aus dem Fahrzeuggeschäft stärker entwickelt habe als der entsprechende Umsatz. Dies sei in erster Linie dem verbesserten Modell-Mix zu verdanken. Der Umsatz war um 10,8% auf 7,27 Mrd EUR gewachsen. Im laufenden Geschäftsjahr will der Sportwagenhersteller trotz eines schwierigen US-Markts weiter wachsen. "Dazu werden die jungen Märkte ein gutes Stück beitragen", so Wiedeking. Beispielsweise soll das Händlernetz in Russland und China ausgebaut werden. Über alle Baureihen hinweg will Porsche im Geschäftsjahr das hohe Absatzniveau des Vorjahres wieder erreichen. Für das laufende Jahr zeigte sich Wiedeking angesichts eines von Marktschwankungen, Rabattattacken und politischen Zwängen bestimmten Umfelds "gedämpft zuversichtlich". Der Vorstandsvorsitzende unterstrich erneut, auch bei sich verschlechternden Rahmenbedingungen in Zukunft keine Rabatte gewähren zu wollen: An der eindeutig ergebnisorientierten und nicht stückzahlabhängigen Politik würden keine Abstriche gemacht. Bis zur Einführung des viertürigen Coupe "Panamera" stehe bei Porsche die Konsolidierung auf hohem Niveau im Fokus. Die vierte Modellreihe soll 2009 auf den Markt kommen. Aktuell verfügt der Stuttgarter Konzern mit den Sportwagenmodellen "911" sowie dem offenen "Boxster" bzw dem geschlossenen Coupe "Cayman" und dem Geländewagen "Cayenne" über drei Baureihen. Mit diesem Fahrzeugportfolio wies Porsche in den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres 2006/07 einen Umsatz von 2,05 Mrd EUR aus - das sind 0,7% mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Absatz stagnierte bei 25.850 Fahrzeugen. Zum Ergebnis machte das Unternehmen wie üblich zu diesem Zeitpunkt keine Angaben. Problematisch ist laut Porsche insbesondere der US-Markt, der von "absurden Rabatten der Wettbewerber" geprägt sei. Dort brachen die Verkäufe von August bis November um 17,6% auf 9.310 Fahrzeuge ein. Wiedeking verteidigte erneut das VW-Investment, betonte aber, dass "eine vollständige Übernahme derzeit nicht Bestandteil der eigenen Planung" ist. "Wir sehen uns bei Volkswagen als langfristiger Investor und strategisch-industrieller Partner", so der Manager. Gleichzeitig forderte er den Wegfall des VW-Gesetzes, das die Stimmrechte auf maximal 20% pro Aktionär begrenzt. "Dies ist nicht mehr zeitgemäß." Außerdem will der Vorstandsvorsitzende einen dritten Sitz im VW-Aufsichtsrat. Aktuell sind Wiedeking und Finanzvorstand Holger Härter in dem Kontrollgremium. Außerdem kündigte Wiedeking an, weiter Distanz zum zweitgrößten VW-Aktionär, dem Land Niedersachsen, zu halten. Er begründete dies damit, dass Porsche nicht in den Verdacht kommen will, das eigene Verhalten mit Niedersachsen abzustimmen. Dieses so genannte "acting in concert" würde per Gesetz die Vorlage eines öffentlichen Übernahmeangebots für die außenstehenden VW-Aktien nach sich ziehen. "Wir wollen uns unsere Unabhängigkeit bewahren", sagte Wiedeking. Das Land Niedersachsen hält 20,47% an VW. Spekulationen über eine Rivalität von Porsche und der VW-Premiummarke Audi wies Wiedeking zurück. Porsche wolle, dass sich Volkswagen als ganzes Unternehmen positiv entwickle und dazu gehöre auch die "Perle" Audi. Porsche wolle keine Abspaltung von Audi, auch wenn dies Finanzinvestoren vielleicht gefallen würde. Die Beteiligung bei VW hat Porsche stets mit einer drohenden feindlichen Übernahme des Wolfsburger Konzerns durch einen kurzfristig orientierten Finanzinvestor begründet. In einem solchen Fall sieht Porsche das eigene Geschäftsmodell zumindest langfristig als gefährdet an. Der Sportwagenhersteller will die VW-Produktionsstätten als "verlängerte Werkbank" nutzen und damit den Aufbau eigener Kapazitäten vermeiden. Außerdem sollen Entwicklungskosten, die Porsche alleine überfordern würden, verteilt werden. Konkret vereinbart wurde beispielsweise die Zusammenarbeit beim Hybridantrieb und dem viertürigen Porsche-Coupe "Panamera". Die mögliche Kapitalerhöhung von bis zu 22,75 Mio EUR bezeichnete Wiedeking als "Zug ähnlich beim Schachspiel". "Wir haben das Spiel eröffnet, andere Mitspieler halten dagegen oder ziehen mit", sagte der Vorstandsvorsitzende. "Wir können die Vorstellungen, die wir haben, nicht offen auf den Tisch legen", stellte Wiedeking klar. "Um zweifelsfrei für alle sichtbar ernstgenommen zu werden, brauchen wir genehmigtes Kapital." Ob Porsche dies in Anspruch nehme, stehe dahin. Porsche will sich von der Hauptversammlung eine Kapitalerhöhung von bis zu 22,75 Mio EUR genehmigen lassen. Da die Familien Porsche und Piech alle stimmberechtigten Stammaktien halten, gilt die Abstimmung für diesen Vorratsbeschluss als reine Formsache. Am Aktienmarkt wird seitdem spekuliert, der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piech, der auch an Porsche beteiligt ist, strebe die Machtübernahme an dem Wolfsburger Automobilkonzern an. Webseite: http://www.porsche.de -Von Matthias Krust, Dow Jones Newswires, +49 (0)711 22874 12, matthias.krust@dowjones.com DJG/mtk/brb

06.12.2006 - 15:05:24 US-Anleihen starten etwas leichter NEW YORK (Dow Jones)--Etwas leichter tendieren die US-Anleihen am Mittwoch zum Start des New Yorker Handels. Gegen 14.54 Uhr MEZ fallen Titel mit einem Kupon von 4,625% um 6/32 auf 101-8/32 und rentieren mit 4,47%. Der mit 4,50% verzinste Longbond sinkt um ebenfalls 6/32 auf 98-19/32 und rentiert mit 4,59%. DJG/reh

06.12.2006 - 14:58:27 TABELLE/Mercedes Car Group - Absatz November 2006 nach Regionen === November Einheiten Veränderung in Prozent - Westeuropa (ohne D) 70.600 +2,3 - Deutschland 36.700 +16,2 - NAFTA* 23.800 +18,3 - Asien/Pazifik 10.200 -0,6 Januar bis November Einheiten Veränderung in Prozent - Westeuropa (ohne D) 772.200 +0,4 - Deutschland 318.600 -3,2 - NAFTA* 240.900 +13,7 - Asien/Pazifik 118.500 +14,3 *nur Mercedes-Benz Pkw === DJG/mtk/brb

06.12.2006 - 14:55:09 TABELLE/Mercedes Car Group - Absatz November 2006 === November Einheiten Veränderung in Prozent MCG 110.800 +5,3 - Mercedes-Benz 101.900 +9,0 - smart 8.900 -24,2 Januar bis November Einheiten Veränderung in Prozent MCG 1.147.600 +4,8 - Mercedes-Benz 1.042.500 +8,4 - smart 105.100 -21,0 === DJG/mtk/brb

 

06.12.2006 - 14:53:25 Mercedes Car Group im November mit Absatzplus von 5,3% STUTTGART (Dow Jones)--Die Mercedes Car Group der DaimlerChrysler AG hat im November mit 110.800 Fahrzeugen ein Absatzplus von 5,3% verzeichnet. Während die Verkäufe der Marke Mercedes-Benz bei 101.900 Einheiten um 9,0% zulegten, brachen die Auslieferung der Kleinwagenmarke smart um 24,2% auf 8.900 Fahrzeuge ein, wie der Stuttgarter Automobilhersteller am Mittwoch mitteilte. In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres lagen die Verkäufe der Pkw-Sparte mit dem Marken Mercedes-Benz, smart und Maybach mit 4,8% bei 1.147.600 Einheiten im Plus. Im Septemer und Oktober waren die Auslieferungen an Endkunden rückläufig gewesen. Die Verkäufe der Marke Mercedes lagen per November mit 1.042.500 Fahrzeugen um 8,4% über dem Vorjahreswert. Bei smart ergab sich in den ersten elf Monaten ein Rückgang um 21,0% auf 105.100 Einheiten. Nach der Einstellung des viersitzigen "forfour" hat smart mit dem "fortwo" nur noch ein Fahrzeug im Programm. Der Nachfolger des Zweisitzers soll im Frühjahr auf den Markt kommen. Im Gesamtjahr erwartet die Pkw-Sparte früheren Angaben zufolge mindestens einen Absatz auf Vorjahreshöhe (1,220 Mio Einheiten). Während die Marke Mercedes-Benz mehr Fahrzeuge als im Vorjahr (1.077.600 Stück) verkaufen soll, wird für die defizitäre Kleinwagenmarke smart ein Absatzrückgang (143.000 Fahrzeuge) prognostiziert. Webseite: http://www.daimlerchrysler.de DJG/mtk/brb

06.12.2006 - 14:31:30 Finanzvorstand Grzesik verlässt Depfa - Cameron wird Nachfolger FRANKFURT (Dow Jones)--Der Finanzvorstand der Depfa Bank plc, Reinhard Grzesik, wird die Bank aus persönlichen Gründen verlassen. Grzesik werde aber noch für den Jahresabschluss 2006 verantwortlich zeichnen und dem Staatsfinanzierer bis zur Hauptversammlung am 20. April zur Verfügung stehen, teilte die im MDAX notierte Bank am Mittwoch mit. Als Nachfolger berief die Dubliner Bank Angus Cameron. Der 49-Jährige kommt von der Bank of New York Europe, deren CFO er seit zwei Jahren war. Sein Amt tritt er zum 15. Januar 2007 an. Grzesik verlässt nach Angaben der Depfa die Bank, um "mit seiner Familie nach Deutschland zurückzukehren und persönliche Interessen zu verfolgen". Er war nach Angaben der Depfa entscheidend an der Abspaltung der Immobilienaktivitäten sowie der Verlegung des Hauptsitzes von Frankfurt nach Dublin beteiligt. Webseite: http://www.depfa.com DJG/ces/brb -0-

06.12.2006 - 14:25:13 EU-Kommission strebt weiter nach Open-Skies-Abkommen mit USA BRÜSSEL (Dow Jones)--Trotz des jüngsten Rückschlags in den Verhandlungen strebt die Europäische Kommission weiterhin ein Luftverkehrsabkommen (Open-Skies-Agreement) mit den USA an. "Wir wollen den Weg des Dialogs weitergehen", sagte der Sprecher von Verkehrskommissar Jacques Barrot am Mittwoch. Anfang des kommenden Jahres wolle Barrot sich mit der US-Regierung treffen. "Dann werden wir sehen, ob es die politische Bereitschaft gibt, weiter ein Abkommen anzustreben", ergänzte er in Brüssel. Der Ausgang des Treffens sei völlig offen. Am Mittwochabend hatte US-Verkehrsministerin Mary Peters die Kommission informiert, dass Washington einen Gesetzentwurf zurückziehe, der EU-Unternehmen die Möglichkeit geben sollte, sich stärker als bisher an US-Fluggesellschaften zu beteiligen. Es habe starken Widerstand in Industrie und Kongress gegeben, begründete Peters den Schritt. Barrot äußerte sich enttäuscht über die Entscheidung, weil sie die ohnehin stockenden Verhandlungen weiter erschwere. Der Streit über die Beteiligungsgrenze blockiert seit über einem Jahr den Abschluss der seit 2003 laufenden Verhandlungen über ein Luftverkehrsabkommen. Derzeit können sich nach US-Recht Ausländer nur zu 25% an einer US-Fluglinie beteiligen. 2004 hatte die Regierung in Washington der Union angeboten, die Beteiligungsmöglichkeiten auf 49% anzuheben. Den EU-Mitgliedstaaten ging die Offerte aber nicht weit genug. Sie forderten höhere Investitionsmöglichkeiten. Die US-Regierung hat entsprechende Vorschläge schon mehrmals verschoben. Im Sommer forderte der Kongress vor einer Entscheidung über eine Erleichterung von Investitionen eine Diskussion über die Einhaltung der US-Sicherheitsstandards durch ausländische Airlines. Die Kommission hat die Unterzeichnung des Open-Skies-Abkommens an eine Öffnung des US-Flugmarktes für ausländische Investoren gekoppelt. Der Abschluss des EU-US-Übereinkommens soll es den Fluglinienbetreibern ermöglichen, von jedem beliebigen Ort ihres Heimatlandes aus in die USA zu fliegen. Zurzeit werden die EU-US-Luftfahrtbeziehungen durch bilaterale Abkommen geregelt. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte aber im November 2002 mehrere Verträge, darunter auch den Vertrag von Deutschland, für unzulässig erklärt. Insbesondere die Nationalitätenklausel, die vorschreibt, dass EU-Airlines nur von ihrem Heimatflughafen aus in die USA starten dürfen, wurde vom EuGH beanstandet. Da es noch kein Open-Skies-Abkommen gibt, werden die bilateralen Verträge weiter angewendet, sagte David Henderson, Sprecher der Association of European Airlines (AEA). Neue dürften aber nicht abgeschlossen werden. Die AEA sei enttäuscht über den neuen Rückschlag in den Verhandlungen. "Wir glauben, dass ein wirklich liberalisierter Markt gut für alle ist", sagte Henderson zu Dow Jones Newswires. DJG/frh/dmt/ptt -0-

06.12.2006 - 14:22:17 US/ADP: Beschäftigung privater Sektor November +158.000 Stellen NEW YORK (Dow Jones)--Die Beschäftigung im privaten Wirtschaftssektor der USA ist nach einem Bericht des Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data Processing Inc (ADP) im November um 158.000 Stellen gewachsen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten nur ein Plus von 110.000 Jobs erwartet. Der am Mittwoch veröffentlichte Bericht stützt sich auf etwa 225.000 US-Unternehmen mit rund 14 Millionen Beschäftigten und lehnt sich an die Methodik des Bureau of Labor Statistics (BLS) an, das den offiziellen Arbeitsmarktbericht für die USA herausgibt. Für Oktober hatte der ADP-Bericht ein Plus von 128.000 Jobs ausgewiesen. Der ADP National Employment Report wird monatlich und jeweils vor Veröffentlichung der BLS-Daten zur Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft publiziert. Er soll damit frühzeitig Aufschluss über die Entwicklung des US-Arbeitsmarkts geben. Der Arbeitsmarktbericht des BLS wird am Freitag veröffentlicht. Hier erwarten von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen einen Anstieg der Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft von 118.000, die Arbeitslosenquote sehen sie bei 4,4%. Im Oktober hatte sich der Jobzuwachs auf 92.000 belaufen. Webseite: http://www.adp.com/ DJG/DJN/apo/ptt -0-

06.12.2006 - 14:06:35 Betriebsräte von VW, MAN und Scania befürworten enge Kooperation WOLFSBURG (Dow Jones)--Die Betriebsräte von Volkswagen, MAN und Scania befürworten eine enge Kooperation der Unternehmen. Dadurch könnten Synergien "im immer schärfer werdenden Wettbewerb sowie die sich bietenden Wachstumschancen im Lkw- und Bussegment" genutzt werden, teilte der VW-Konzernbetriebsrat in einer gemeinsamen Presseerklärung am Mittwoch mit. Bereits in der vergangenen Woche hatten sich den Angaben zufolge Vertreter der Gremien zu einem Gespräch getroffen, um über den Zusammenschluss zu sprechen. MAN hat für Scania ein öffentliches Übernahmeangebot abgegeben, das von Scania sowie einem der größten Anteilseigner, der Investor AB, jedoch abgelehnt wird. VW als größter Anteilseigner bei beiden Unternehmen pocht auf eine einvernehmliche Lösung. Unbestätigten Informationen zufolge sollen die beiden Unternehmen mit den brasilianischen Schwerlastkraft-Aktivitäten des Wolfsburger Automobilherstellers zusammengeführt werden. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzender von MAN Nutzfahrzeuge, Jürgen Dorn, forderte ein klares Bekenntnis des MAN-Vorstands zum Erhalt aller Produktionsstandorte der beteiligten Unternehmen. "Außerdem erwarten wir vom Vorstand die klare Zusage, dass die MAN AG nicht zerschlagen wird", fügte der MAN-Konzernbetriebsratsvorsitzende Lothar Pohlmann hinzu. Neben dem Lkw-Geschäft ist MAN unter anderem auch im Bereich Schiffsmotoren, Kompressoren, Turbinen, Getriebe, Reaktoren und im Großanlagenbau tätig. Webseite: http://www.volkswagen-ag.de http://www.man.de http://www.scania.com -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/brb -0-

06.12.2006 - 13:59:49 Zementunternehmen weisen vor Landgericht Kartellvorwürfe zurück DÜSSELDORF (Dow Jones)--Vor dem Landgericht Düsseldorf hat am Mittwoch ein Prozess gegen sechs führende deutsche Zementhersteller begonnen. Die belgische Aktiengesellschaft CDC wirft den Unternehmen die Bildung eines bundesweiten Kartells vor und fordert knapp 114 Mio EUR Schadenersatz. In der ersten mündlichen Anhörung wies die Verteidigung die Vorwürfe als unbegründet zurück und verlangte eine Abweisung der Klage. Einen Vergleich lehnten die Zementunternehmen ab. Zu den Angeklagten gehören neben Marktführer HeidelbergCement auch Holcim, Cemex, Dyckerhoff, Lafarge und Schwenk. Nach Angaben des Vorsitzenden Richters an der Kammer für Handelssachen, Horst Butz, hat die CDC mögliche Forderungen von 29 Zementkunden erworben und versucht nun, diese gebündelt vor Gericht durchzusetzen. Das belgische Unternehmen berufe sich dabei auf einen Schaden von 152 Mio EUR, der den Zementverbrauchern auf Grund von überhöhten Preisen entstanden sei. Von diesem Schaden mache die CDC nun mindestens 75% vor Gericht geltend. Ein Urteil wurde in dem Verfahren am Mittwoch noch nicht erwartet. Nach Angaben des Richters wird den sechs Unternehmen Absprachen über Regionen, Quoten und Preise sowie ein gemeinsames Vorgehen gegen Wettbewerber in den Jahren 1989 bis 2002 vorgeworfen. Nach dem Ende dieses Kartells sei der Zementpreis je nach Sorte auf 43 bis 45 EUR je Tonne gesunken. Vorher habe er noch bei 61 bis 69 EUR gelegen. Die Verteidigung - die die Zulässigkeit der Klage am Mittwoch grundsätzlich in Frage stellte - argumentierte dagegen, der Zementmarkt sei ein regionaler Markt mit jeweils unterschiedlichen Akteuren. Ein bundesweites Kartell würde daher für die meisten Unternehmen gar keinen Sinn ergeben. Es habe allenfalls einzelne bilaterale Absprachen gegeben. Auch das Bundeskartellamt habe den Unternehmen bei der Verhängung von Bußgeldern keine Bildung eines bundesweiten Kartells vorgeworfen. Das Kartellamt hatte den Unternehmen Preisabsprachen vorgeworfen und 2003 Bußgelder in Höhe von 660 Mio EUR verhängt. Bis auf Cemex - der früheren Readymix - haben die Zementhersteller dagegen allerdings Einspruch eingelegt, über den noch nicht endgültig entschieden ist. -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/brb

06.12.2006 - 13:49:52 Börsenrat überprüft Kriterien für Skontrenvergabe an Börse Frankfurt FRANKFURT (Dow Jones)--Der Börsenrat der Börse Frankfurt wird die Kriterien für die Skontrenvergabe an der Börse überprüfen. Dafür sei eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden, teilte die Deutsche Börse am Mittwoch mit. Die Entscheidung sei vor dem Hintergrund möglicher Änderungen des Börsengesetzes im Zuge der Umsetzung der neuen europäischen Finanzmarktrichtlinie MiFID getroffen worden. Der Börsenrat wolle die bewährten Kriterien damit weiter ausbauen. Eine Neuvergabe der Skontren, die ursprünglich zum 1. Januar 2007 erfolgen sollte, werde dann auf Basis dieser Überprüfung vorgenommen, hieß es weiter. Die aktuell gültige Regelung für die Skontrenvergabe auf der Grundlage des Orderbuchvolumens und der fachlichen Leistung der Skontroführer hatte der Börsenrat Mitte 2005 beschlossen. Zum 1. Juli erfolgte dann die Vergabe für 18 Monate bis zum 31. Dezember 2006. Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hatte Ende September in einem Urteil bemängelt, dass die Kriterien für die Messung der fachlichen Leistungsfähigkeit nicht im Einzelnen in der Börsenordnung niedergelegt sind. Zu den Kriterien selbst hat sich das Gericht nicht geäußert. Webseite: http://www.deutsche-boerse.com DJG/sms/brb

06.12.2006 - 13:46:24 UPDATE: Telekom stellt Vorstand Beratergremium zur Seite (NEU: Details, Hintergrund) Von Stefan Paul Mechnig Dow Jones Newswires BONN (Dow Jones)--Auf dem Weg zu mehr Service und Effizienz wird der neue Telekom-Vorstand künftig von einem Kreis von Beratern unterstützt. Der Führungsspitze werde ein fünfköpfiges Gremium aus internen und externen Fachleuten zur Seite gestellt, gab der Vorstandsvorsitzende Rene Obermann am Mittwoch in Bonn bekannt. Mit vereinten Kräften soll nun bis zum Frühjahr eine neue Strategie ausgearbeitet werden. Zentrales Ziel sei die Erhöhung der Kundenzufriedenheit. Die Deutsche Telekom habe hier massiven Verbesserungsbedarf, räumte Obermann ein. Die Beratergruppe besteht aus drei internen Managern und zwei Fachleuten von außen. Die Chefs der Mobilfunktöchter in den USA und in Österreich, Robert Dotson und Georg Pölzl, werden für strategischen Fragen bzw ein großes Effizienzprogramm zuständig sein, das bei der Telekom 2010 zu Einsparungen von fünf Mrd EUR führen soll. Den weiteren Personalumbau soll Dietmar Welslau begleiten, der ursprünglich als neuer Personalvorstand im Gespräch gewesen war. Weil die zum Schluss favorisierte Kandidatin nach einer öffentlich gewordenen Kontroverse einen Rückzieher machte, bleibt das Ressort vorerst unbesetzt. Externen Sachverstand holte Obermann in Gestalt des Unternehmensberaters Jürgen Kluge und des Werbefachmanns Tonio Kröger an Bord. Sie sollen den Vorstand in Sachen Strategie und Markenarchitektur beraten. In der Führungsspitze wurden am Vortag die Ressorts Festnetz und Mobilfunk umbesetzt. Die neuen Amtsinhaber Timotheus Höttges und Hamid Akhavan, die Obermann am Mittwoch der Presse vorstellte, haben zudem übergreifende Aufgaben inne. Akhavan ist dabei für die Produktentwicklung zuständig, während Höttges den gesamten inländischen Vertrieb und Kundenservice auch bei T-Mobile verantwortet. Der neue Mann sagte, er wolle eine "Servicekultur-Denke" in Deutschland einführen, wobei man viel von den europäischen Aktivitäten der Telekom lernen könne. Diesen Ansatz fest zu verankern werde jedoch einige Jahre dauern. Auch Obermann machte noch einmal klar, dass die veränderte strategische Ausrichtung, die er bei der Telekom vorhat, ein langer Prozess sein werde. Man werde in einigen Monaten die Einzelheiten des neuen Programms vorstellen und es dann "in den nächsten Jahren sauber und systematisch abarbeiten". Eines der Ziele sei es, die Telekom zu dem am besten angesehenen Dienstleister der Branche zu machen, bekräftigte Obermann eine Devise, die bereits sein vor gut drei Wochen abgelöster Vorgänger Kai-Uwe Ricke ausgegeben hatte. "Unsere Kunden sind der Herzschlag des Unternehmens", sagte der neue Konzernlenker. Mit ungewöhnlich deutlichen Worten machte er klar, dass im Servicebereich "erheblicher, massiver Verbesserungsbedarf" bestehe. Einen Schlüssel dazu sieht Obermann in Produkten, die auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind. Im Bemühen, Kunden zu halten, zeigten die im Herbst eingeführten neuen Festnetz- und Mobilfunktarife erste Wirkung, bekräftigte der Vorstandsvorsitzende. Das Weihnachtsgeschäft stimme ihn bisher optimistisch. Gleichwohl werde die Telekom auch wegen des immer härteren Wettbewerbs und der regulatorischen Rahmenbedingungen im herkömmlichen Festnetz vorerst weiter Nutzer verlieren. Die Telekom sei nicht in der Lage, die Verluste kurzfristig zu stoppen. Hingegen sei es das Ziel, am Wachstum des DSL-Marktes rasch wieder stärker zu partizipieren. Hier hatten Wiederverkäufer in der letzten Zeit erheblich mehr Kunden gewonnen als die Telekom. Sein neues VDSL-Hochgeschwindigkeitsnetz will der Konzern vor dem Hintergrund der anstehenden Neufassung des Telekommunikationsgesetzes im geplanten Umfang ausbauen. Obermann sagte, die vom Bundestag verabschiedete Novelle sei eine "gute Kompromisslösung". Es sei nicht das Ziel, den Wettbewerb bei VDSL auszuschließen. Vielmehr könnten Diensteanbieter der Telekom für eine schnelle Markterschließung von Nutzen sein. Nach den bisherigen Planungen will die Telekom bis Ende nächsten Jahres 50 Städte an das Glasfasernetz anschließen, sofern die Nachfrage stimmt und die gesetzliche Flankierung in ihrem Sinne ausfällt. Webseite: http://www.telekom3.de -Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213, TMT.de@dowjones.com DJG/stm/brb

06.12.2006 - 13:25:34 HeidelbergCement legt Einspruch gegen Entscheid zu Mysore ein DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die HeidelbergCement AG hat Einspruch gegen eine Entscheidung der indischen Regulierungsbehörde im Zusammenhang mit der geplanten Übernahme des Unternehmens Mysore Cement eingelegt. Ein Sprecherin des Heidelberger Unternehmens bestätigte am Mittwoch einen entsprechenden Bericht aus Indien. Die Behörde hatte HeidelbergCement aufgefordert, die Offerte anzuheben. 51% des indischen Unternehmens gehören HeidelbergCement bereits. Webseite: http://www.heidelbergcement.com DJG/rib/brb

06.12.2006 - 12:58:53 Bund gibt 10-EUR-Münze "50 Jahre Deutsche Bundesbank" heraus BERLIN (Dow Jones)--Der Bund gibt im August 2007 eine 10-EUR-Gedenkmünze "50 Jahre Deutsche Bundesbank" heraus. Diesen Beschluss habe die Bundesregierung am Mittwoch gefasst, teilte das Bundesfinanzministerium (BMF) in Berlin mit. "Die Bildseite zeigt auf der linken Seite einer Waage Objekte, die den monetären Teil der Wirtschaft symbolisieren (Geld, Währungsreserven) und auf der rechten Seite die reale Wirtschaft (Produktionsunternehmen, Banken)", so das BMF. Über 50 Jahre habe die Bundesbank "zum Ausgleich beider Teile und damit zum Wirtschaftswachstum beigetragen". Der glatte Münzrand enthalte in vertiefter Prägung die Inschrift: "Preisstabilität gewährleisten". Die aus Sterlingsilber bestehende Münze soll am 9. August 2007 gemeinsam mit einem Sonderpostwertzeichen zum Thema ausgegeben werden. DJG/ank/apo -0-

06.12.2006 - 12:32:56 Porsche will Distanz zu VW-Großaktionär Niedersachsen halten STUTTGART (Dow Jones)--Die Porsche AG wird im Aufsichtsrat der Volkswagen AG weiter eine eigenständige Rolle einnehmen und gegebenenfalls auch in Opposition zum zweitgrößten Aktionär, dem Land Niedersachsen, gehen. "Damit müssen Sie auch in Zukunft leben", sagte der Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking am Mittwoch auf der Bilanz-Pressekonferenz. "Wir werden genügend Distanz zum zweitgrößten VW-Aktionär halten", so Wiedeking." Er begründete dies damit, dass Porsche nicht in den Verdacht kommen will, das eigene Verhalten mit Niedersachsen abzustimmen. Dieses sogenannte "acting in concert" würde per Gesetz die Vorlage eines öffentlichen Übernahmeangebots für die außenstehenden VW-Aktien nach sich ziehen. "Dies kann nicht in unserem Interesse sein", stellte der Manager klar. Porsche wolle sich seine Unabhängigkeit bewahren. "Wir wissen selbst, was wir wollen." Porsche hält 27,4% an VW, das Land Niedersachsen 20,47% an dem Wolfsburger Automobilhersteller. Webseite: http://www.porsche.de -Von Matthias Krust, Dow Jones Newswires, +49 (0)711 22874 12, matthias.krust@dowjones.com DJG/mtk/cbr

06.12.2006 - 12:18:22 E.ON investiert 270 Mio EUR in Gaskraftwerk in Ungarn DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die E.ON AG errichtet im ungarischen Gönyü ein neues Gas- und Dampfturbinenkraftwerk. Die Anlage solle 2010 mit einer Leistung von 400 Megawatt ans Netz gehen, teile der Düsseldorfer Konzern am Mittwoch mit. Die Investition für das Kraftwerk beträgt der Mitteilung zufolge rund 270 Mio EUR. Mit einem Wirkungsgrad von 58% werde Gönyü zu den effizientesten Anlagen der Welt zählen und höchsten Umweltschutzansprüchen genügen. Zudem bestehe die Möglichkeit, die Leistung der Anlage später auf 800 Megawatt zu verdoppeln. Mit dem Kraftwerk in Gönyü festige E.ON die Marktposition in Mittel- und Osteuropa, der Aufbau eigener Erzeugungskapazität sichere die bereits starke Position im Stromvertrieb. Das Erdgas für die Stromerzeugung werde E.ON Földgáz Trading liefern. http://www.eon.com DJG/rib/nas

06.12.2006 - 12:15:56 Porsche: VW-Übernahme ist nicht Bestandteil unserer Planung STUTTGART (Dow Jones)--Die Porsche AG will zum aktuellen Zeitpunkt die Volkswagen AG nicht vollständig übernehmen. "Eine VW-Übernahme ist derzeit nicht Bestandteil unserer Planung", sagte der Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking am Mittwoch auf der Bilanz-Pressekonferenz. "Wir wollen kein Übernahmeangebot machen", so der Manager. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller ist mit 27,4% größter Einzelaktionär des Wolfsburger Konzerns und könnte den Anteil bis auf 29,9% erhöhen. Bei einem Aufstocken über 30% müsste ein öffentliches Übernahmeangebot vorgelegt werden. Webseite: http://www.porsche.de -Von Matthias Krust, Dow Jones Newswires, +49 (0)711 22874 12, matthias.krust@dowjones.com DJG/mtk/nas

06.12.2006 - 12:12:58 Deutsche Bank bestätigt Ergebnisziel für 2008 FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bank hat ihr Ziel bestätigt, bis 2008 einen Gewinn vor Steuern von 8,4 Mrd EUR zu erreichen. Zwar sei dieses Ziel ehrgeizig, bei dem passenden Marktumfeld aber erreichbar, sagte Vorstand Hermann-Josef Lamberti am Mittwoch in Frankfurt. Zudem bekräftigte er, dass das Finanzinstitut in Zukunft auch über gezielte Akquisitionen wachsen wolle. Mit Blick auf den Geschäftsbereich "Private Clients and Asset Management" (PCAM) zeigte sich Lamberti zuversichtlich, dass der Wachstums- und Akquisitionstrend nicht abreißen werde. Die Deutsche Bank werde zudem verstärkt in das Commodity-Geschäft investieren, so der Bank-Vorstand weiter. Webseite: http://www.deutsche-bank.com DJG/sms/smh

06.12.2006 - 12:07:27 EU-Kommission bestätigt offiziell Einigung im Sparkassen-Streit BRÜSSEL (Dow Jones)--Der von der Bundesregierung und der Europäischen Kommission ausgehandelte Kompromiss in der langwierigen Auseinandersetzung um die Verwendung der Bezeichnung "Sparkasse" ist am Mittwoch von der Kommission offiziell bestätigt worden. Die Berliner Sparkasse, die im kommenden Jahr gemeinsam mit ihrer Mutter Landesbank Berlin an einen Privatinvestor verkauft werden soll, kann damit wie von der Kommission gefordert, diskriminierungsfrei verkauft werden und auch weiterhin den Namen Sparkasse führen. Der Streit zwischen Berlin und der Kommission hatte sich an der bevorstehenden Veräußerung der Landesbank Berlin und ihrer Tochter Berliner Sparkasse entzündet. Die Kommission hatte bei der Genehmigung von Milliardenhilfen im Zusammenhang mit der Sanierung der Bankgesellschaft deren "diskriminierungsfreie Veräußerung" bis Ende 2007 zur Auflage gemacht. Diese Diskriminierungsfreiheit hatte die EU in Gefahr gesehen, sollte ein möglicher privater Käufer die Bezeichnung "Sparkasse" nicht nutzen dürfen. Daher hatte sie versucht, den in Paragraph 40 KWG verankerten Namensschutz generell zu kippen. DJG/ang/kth/ptt -0-

06.12.2006 - 12:05:41 Deutscher Auftragseingang sinkt im Oktober unerwartet BERLIN (Dow Jones)--Der deutsche Auftragseingang ist im Oktober gegenüber dem Vormonat überraschend gesunken. Wie das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) am Mittwoch in Berlin auf der Basis vorläufiger Daten mitteilte, haben sich die Bestellungen gegenüber dem Vormonat preis- und saisonbereinigt um 1,1% verringert. Von Dow Jones befragte Volkswirte hatten hingegen ein Plus von 1,2% gegenüber dem Vormonat erwartet. Für den September wurde der vorläufig gemeldete Rückgang von 2,5% weiter nach unten auf minus 3,0% revidiert. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag das Orderplus auf Basis von Originalwerten im Oktober bei 10,0%. Im September hatte der Anstieg 5,3% betragen. Ausschlag gebend für den Rückgang der Bestellungen war laut BMWi die abgeschwächte Nachfrage nach Investitionsgütern, bei denen das Ordervolumen im Oktober um 2,8% zurückgegangen ist. Maßgeblich sei hier vor allem die Verringerung der inländischen Nachfrage beim Fahrzeugbau gewesen, während der Auftragseingang in anderen wichtigen Zweigen der Investitionsgüter wie etwa dem Maschinenbau "weiter aufwärts gerichtet ist", teilte das BMWi mit. Die Auftragseingänge der Hersteller von Vorleistungsgütern erhöhten sich im Oktober um 0,3% gegenüber dem Vormonat, die der Konsumgüterhersteller um 1,8%. Insgesamt gingen die Bestellungen aus dem Inland im Oktober um 2,6% zurück, während sie im September noch um 1,1,% gestiegen waren. Die Nachfrage aus dem Ausland erhöhte sich im Oktober dagegen um 0,6% gegenüber dem Vormonat, wohingegen die Bestellungen aus dem Ausland im September deutlich um 6,8% gefallen waren. Der Umfang an Großaufträgen war laut BMWi für einen Oktober "überdurchschnittlich, aber niedriger als in den Vormonaten". Nach BMWi-Einschätzung kann die Entwicklung im Oktober als "Normalisierung" angesehen werden. Im dritten Quartal habe es außerordentlich viele Großaufträge gegeben. Im Oktober sei der Rückgang vor allem auf den Fahrzeugbau zurückzuführen, "der zuvor auch von den Großaufträgen profitiert haben dürfte". Nach wie vor sei das Niveau der aktuellen Nachfrage nach industriellen Gütern deutlich höher als im zweiten Quartal, wenn auch schwächer als im dritten Quartal. "Angesichts des vorhandenen hohen Auftragsbestandes sind die Aussichten für eine dynamische Industrieproduktion im Jahresschlussquartal gut", erklärte das BMWi. Im Zweimonatsvergleich September/Oktober gegenüber Juli/August büßten die Auftragseingänge in der Industrie 1,7% ein, blieben aber im Dreimonatsvergleich August/September/Oktober gegenüber Mai/Juni/Juli mit einem Plus von 2,9% deutlich aufwärts gerichtet. Während die Bestellungen bei den Produzenten von Vorleistungsgütern in der Zweimonatsbetrachtung um 0,9% und die der Hersteller von Konsumgütern um 1,4% zulegten, schwächten sich die Auftragseingänge bei den Herstellern von Investitionsgütern im Zweimonatsvergleich um 4,2% ab. Die inländische Nachfrage erhöhte sich in dieser Betrachtung um 1,3%. Die Auslandsnachfrage ging demgegenüber um 4,6% zurück. Ihren Vorjahresstand überschritten die Auftragseingänge in der Industrie im September/Oktober um 7,6%. Die Inlandsaufträge lagen dabei um 8,4% und die Auslandsaufträge um 6,7% über dem Vorjahresniveau. -Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, beate.preuschoff@dowjones.com DJG/bep/ptt -0-

06.12.2006 - 12:04:43 Telekom stellt Vorstand ein Beratergremium zur Seite BONN (Dow Jones)--Die Deutsche Telekom AG stellt dem Vorstand ein fünfköpfiges Beratergremium aus internen Managern und Fachleuten von außen zur Seite. Das teilte der Vorstandsvorsitzende Rene Obermann am Mittwoch in Bonn mit. Der Telekom-Manager Dietmar Welslau werde darin Vorstandsbeauftragter für die Themen Personalumbau und Beschäftigungssicherung. Der Chef der österreichischen Mobilfunktochter, Georg Pölzl, sei zum Programmleiter für ein konzernweite Effizienzprogramm berufen worden, das bis 2010 zu Einsparungen von 5 Mrd EUR führen solle und den Namen "Safe for Service" trage. Als weiteres hausinternes Mitglied zieht der Leiter des US-Mobilfunkgeschäft Robert Dotson in das Gremium ein. Der "ausgewiesene Marketingexperte" werde in "strategischen Fragen" konsultiert, sagte Obermann ohne nähere Erläuterung. Tags zuvor hatte die Telekom bekannt gegeben, dass Dotson im Zuge des Revirements im Vorstand künftig direkt an Obermann berichtet. T-Mobile USA ist damit nicht mehr dem Mobilfunkvorstand, sondern dem Konzernchef direkt zugeordnet. Außerdem holte Obermann zwei externe Fachleute an Bord. Der frühere Deutschlandchef der Unternehmensberatung McKinsey, Jürgen Kluge, werde ebenfalls an der strategischen Ausrichtung der Telekom mitarbeiten. Tonio Kröger, der die zweitgrößte deutsche Werbegruppe DDB leitet, solle den Vorstand in Fragen des Markenauftritts beraten. Webseite: http://telekom3.de DJG/stm/nas

06.12.2006 - 12:00:14 Banken- und Rohstofftitel stützen Märkte in Europa Kleine Kursgewinne verbuchen die europäischen Indizes am Mittwochmittag. Gestützt werden die Märkte in erster Linie von festen Kursen vieler Banken- und Rohstofftitel. Der Euro-Stoxx-50 steigt gegen 11.50 Uhr MEZ um 1 Punkt auf 4.009. Der Stoxx-50 legt um 5 Punkte auf 3.614 zu. Bis auf die Handelsplätze Paris, Amsterdam und Brüssel verzeichnen die Leitindizes der übrigen Börsen leichte Aufschläge. Allzu viel Bedeutung wollen Händler dem Marktgeschehen nicht beimessen, denn mit der Sitzung der EZB am Donnerstag und dem US-Arbeitsmarktbericht für November zum Wochenausklang stehen die beiden wichtigsten Termine der laufenden Woche noch aus. Der Stoxx-Sektor der Banken legt um 0,7 Prozent zu und ist damit unter den Sektoren bislang Tagesgewinner. Die Royal Bank of Scotland (RBoS) hat vorbörslich einen Zwischenbericht zum Verlauf des bisherigen Geschäftsverlaufs veröffentlicht. Die Bank erwartet demnach, dass die Ergebnisse 2006 leicht über den Markterwartungen liegen werden. Die Schotten verweisen vor allem auf ein gutes organisches Wachstum der Einnahmen. Die RBoS-Aktie verteuert sich um 3,8 Prozent auf 1.910 p und zieht den gesamten Sektor der britischen Finanzhäuser mit nach oben. HBOS legen 2,2 Prozent zu, Barclays steigen um 1,2 Prozent und Lloyds um 1,6 Prozent . Allied Irish Banks klettern um 1,7 Prozent auf 21,71 EUR. Auch die kontinentaleuropäischen Banken verzeichnen überwiegend leichte Kursgewinne. Der Euro-Stoxx-Sektor gewinnt 0,4 Prozent . Die Aktien der im Stoxx-Sektorindex gelisteten Rohstoffproduzenten verteuern sich im Schnitt um 0,5 Prozent . Bereits im australischen Handel tendierten die Minenwerte sehr fest. Händler verweisen zur Begründung auf steigende Preise für Nickel und Blei, die an der Londoner Metallbörse LME auf neue Rekordstände gestiegen seien. Zudem bewege sich Aluminium auf einem Sechs-Monats-Hoch. In London steigen Rio Tinto um 0,3 Prozent , Xstrata um 0,7 Prozent und Anglo American um 1,2 Prozent . Lediglich BHP-Billiton scheren aus dem Konzert aus, sie geben leicht nach. Mit Mittal Steel und ThyssenKrupp verzeichnen zwei große Stahltitel Aufschläge von 1,1 Prozent bzw 0,8 Prozent . ThyssenKrupp profitieren laut Händlern von einer Investorenkonferenz in London. Zu den Verlierern zählen die Sektoren Chemie, Telekommunikation und Einzelhandel. Die Abgaben halten sich jedoch in engen Grenzen. Carrefour geben die Vortagesgewinne komplett wieder ab, sie verlieren 1,4 Prozent auf 46,56 EUR. Tesco geben leicht nach auf 393 p. Das Kursziel für die Aktie wurde von der CS Group auf 400 von zuvor 380 p erhöht. Die Briten haben in Malaysia die Einzelhandelskette Makro für eine nicht genannte Summe übernommen. Mit Pinault-Printemps und Metro geben zwei weitere Handelswerte leicht nach. DJG/bek/thl/gos

06.12.2006 - 11:55:27 E.ON Ruhrgas steigt bei Explorationsvorhaben in der Nordsee ein DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die E.ON AG baut ihr Geschäft in der Gasproduktion aus. Die E.ON Ruhrgas UK North Sea habe Anteile an fünf Explorationsblöcken im nördlichen Teil der britischen Nordsee erworben, teilte E.ON Ruhrgas am Mittwoch mit. Sie liegen zwischen 200 und 400 Kilometer entfernt von der englischen Ostküste auf der Höhe von Aberdeen. In den folgenden zwei Jahren sollen in diesen Blöcken Probebohrungen stattfinden, um Gasreserven nachzuweisen. Finanzielle Details nannte das Unternehmen nicht. Es sei gelungen, in attraktive Vorhaben einzusteigen, bei denen es um die Exploration von Gasvorkommen gehe, erklärte Frank Sivertsen, Geschäftsführer der E.ON Ruhrgas UK North Sea. Damit werde das Engagement in der Gasproduktion in Großbritannien kontinuierlich ausgebaut. Im einzelnen erwerbe E.ON Ruhrgas 25% am Block 9/4a von der Apache North Sea, jeweils 25% an den Blöcken 22/14b und 22/19b von der Carrizo Oil & Gas und jeweils 20% an den Blöcken 22/27a und 29/2a von der CNR International (U.K). E.ON Ruhrgas UK North Sea betreibt bereits die Gasfelder Johnston und Hunter. Im September führte das Unternehmen, ebenfalls als Betriebsführer, der Mitteilung zufolge eine erfolgreiche Probebohrung im Babbage-Gasfeld im südlichen Teil der britischen Nordsee durch. Zudem verfügt das Unternehmen über Anteile an norwegischen Gasfeldern. Webseite: http://www.eon-ruhrgas.com DJG/rib/nas

06.12.2006 - 11:48:21 Scania: Weiterhin keine Entscheidung zu MAN-Gegengebot (drei) Scania sei aber für ein mögliches Gegengebot für MAN vorbereitet, denn eine Gegenofferte sei eine mögliche Option, betonte der CEO. Allerdings wollte Östling über das Volumen eines potenziellen Angebots keine Angaben machen. Der Manager bekräftigte noch einmal, dass es derzeit keine Gespräche mit dem Münchner Konzern gebe. Webseite: http://www.scania.com DJG/DJN/flf/nas

06.12.2006 - 11:45:01 Telekom sieht massiven Verbesserungsbedarf im Service BONN (Dow Jones)--Der Telekom-Vorstandsvorsitzende Rene Obermann sieht beim Service des Konzerns "massiven Verbesserungsbedarf". Die IT-Prozesse dort seien veraltet, sagte Obermann am Mittwoch in Bonn. Die Service-Optimierung sei allerdings nicht eine Sache von "wenigen Monaten". "Wir brauchen dazu Zeit", sagte Obermann. Sein Vorgänger Kai-Uwe Ricke hatte Anfang September das Ziel ausgegeben, die Telekom bis 2008 zum besten Dienstleister der Branche in Europa zu machen. DJG/stm/nas

06.12.2006 - 11:40:54 Obermann bekräftigt Sparpläne für Deutsche Telekom BONN (Dow Jones)--Der neue Telekom-Vorstandsvorsitzende Rene Obermann hat die langfristigen Sparziele des Konzerns bekräftigt. Es sei unumgänglich, bis 2010 Einsparungen im Umfang von 5 Mrd EUR vorzunehmen, sagte Obermann am Mittwoch in Bonn. Dieses Ziel war noch Anfang September von seinem Vorgänger Kai-Uwe Ricke ausgegeben worden. DJG/stm/nas

06.12.2006 - 11:39:10 ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung Von Hans-Joachim Koch Dow Jones Newswires FRANKFURT (Dow Jones)--Platzierung von Springer-Aktien noch am Mittwoch Die angekündigte Platzierung eines Anteils an der Axel Springer AG durch den Finanzinvestor Hellman & Friedman geht am heutigen Mittwoch über die Bühne. Die Bücher werden um 14 Uhr MEZ geschlossen. Im Laufe des Tages wird auch der Emissionspreis veröffentlicht, wie aus dem Nachtrag des Prospektes hervorgeht. Ebenfalls für den heutigen Mittwoch ist auch die Zuteilung der Aktien an die Zeichner vorgesehen. DaimlerChrysler-CFO Uebber ersetzt Bischoff bei EADS - La Tribune Der CFO der DaimlerChrysler AG, Bodo Uebber, ersetzt laut einem Zeitungsbericht Manfred Bischoff im Verwaltungsrat der European Aeronautic Defence & Space Co. Wie die französische Zeitung "La Tribune" berichtet, wird Bischoff, Co-Chairman bei EADS, das Gremium verlassen, nachdem dieser zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates beim Stuttgarter Automobilkonzern gewählt worden ist. Porsche gibt für Gj 06/07 vorsichtige Gewinnprognose ab Die Porsche AG ist angesichts schwieriger Rahmenbedingungen mit "gedämpftem Optimismus" ins neue Geschäftsjahr gestartet und hat eine vorsichtige Gewinnprognose herausgegeben. "Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir im operativen Ergebnis an das Vorjahr anschließen können", sagte Vorstandsvorsitzender Wendelin Wiedeking auf der Bilanz-Pressekonferenz. Telekom will an Beteiligung bei Toll Collect festhalten Die Deutsche Telekom will an ihrer Beteiligung am Mautbetreiberkonsortium Toll Collect festhalten. Geschäftskundenvorstand Lothar Pauly sagte in Bonn, Toll Collect bleibe Teil der von ihm geleiteten Sparte T-Systems. In den vergangenen Tagen hatte es Presseberichte gegeben, die Telekom wolle sich von dem Toll-Collect-Anteil trennen. Telekom erwartet weitere Anschlussverluste im Festnetz Die Deutsche Telekom AG erwartet auf dem deutschen Markt weitere Verluste bei den herkömmlichen Festnetzanschlüssen. Der harte Wettbewerb und die Regulierungspolitik würden unweigerlich dazu führen, sagte der Vorstandsvorsitzende Rene Obermann in Bonn. Der Konzern werde aber alles daran setzen, diese Entwicklung zu bremsen. Lufthansa Cargo rechnet mit weiterem weltweiten Frachtwachstum Die Frachttochter der Deutschen Lufthansa AG erwartet in den kommenden fünf Jahren ein weiteres Wachstum des Luftfrachtaufkommens. Weltweit werde durchschnittlich mit einem Anstieg um 6% pro Jahr gerechnet, sagte Andreas Otto, Marketing- und Vertriebsvorstand der Lufthansa Cargo AG, in Frankfurt. Scania: Weiterhin keine Entscheidung zu MAN-Gegengebot Die Scania AB hat abermals bekräftigt, noch keine Entscheidung über ein mögliches Gegengebot für die MAN AG gefällt zu haben. "Alle Alternativen liegen auf dem Tisch", sagte CEO Leif Östling auf dem Kapitalmarkttreffen des schwedischen Lkw-Herstellers in Stockholm. Hochtief stockt Beteiligung an Flughafen Hamburg auf 49% auf Die Hochtief AG stockt ihre Beteiligung am Flughafen Hamburg weiter auf. Wie das Essener Unternehmen mitteilte, werden zwei Hochtief-Tochtergesellschaften zum 1. Januar 2007 die Minderheitsanteile der irischen Aer Rianta übernehmen. Die Hochtief-Beteiligung an dem Airport steige dadurch auf 49% von zuvor 39,2%. Arcelor Mittal erwartet höheres EBITDA 2007 Arcelor Mittal erwartet 2007 wegen eines stabilen Marktumfeldes im Stahlsektor ein höheres EBITDA. Für 2006 rechnet der Konzern mit einem Pro-forma-EBITDA von 15,2 Mrd bis 15,4 Mrd USD. Capgemini will mit Kapitalerhöhung bis zu 500 Mio EUR einnehmen Die Capgemini SA will mit einer Kapitalerhöhung bis zu 500 Mio EUR einnehmen. Mit dieser Maßnahme stelle das Unternehmen den Bewegungsspielraum wieder her und könne an der möglichen Branchekonsolidierung teilnehmen, teilte Capgemini mit. Im vergangenen Oktober hatte das französische IT-Beratungsunternehmen das indische Beratungsunternehmens Kanbay International für 1,25 Mrd USD gekauft. Intercell will Impfstoffentwickler Pelias übernehmen Die Intercell AG will den Impfstoffentwickler Pelias komplett übernehmen. Die derzeitige Beteiligung von Intercell an dem Impfstoffentwickler soll von 46% auf 100% aufgestockt werden, teilte das Biotechnunternehmen mit Sitz in Wien mit. Disney sieht 2007 deutliches Wachstum Die Walt Disney Co strebt im kommenden Jahr ein deutliches Wachstum an. Der US-Unterhaltungskonzern sei gut aufgestellt, um 2007 ein kräftiges Umsatzwachstum zu generieren, sagte CFO Tom Staggs auf der jährlichen Medien- und Telekommunikationswoche der Credit Suisse in New York. RBS erwartet Ergebnisse 2006 leicht über Markterwartung Die Royal Bank of Scotland Group (RBS) erwartet 2006 Ergebnisse leicht über den Marktschätzungen. Die Bank entwickle sich positiv, teilte das britische Institut im Rahmen des Zwischenberichts mit. Zu den Höhepunkten dürften beim Ergebnis 2006 ein gutes organisches Einnahmenwachstum, eine Effizienzverbesserung, starke Kreditkennziffern und stabile Erträge gehören. NTL legt kein weiteres Gebot für ITV vor Der Kabelfernsehbetreiber NTL Inc hat seine Übernahmeabsicht für den britischen Fernsehsender ITV aufgegeben. NTL teilte mit, es sei unwahrscheinlich, die Transaktion zu für NTL akzeptablen Bedingungen abzuwickeln. Am 21. November hatte ITV die Bar- und Aktieofferte mit einem Volumen von rund 4,7 Mrd GBP zurückgewiesen. Emirates erwägt Kauf von neuen Airbus A350 XWB Die Fluggesellschaft Emirates erwägt den Kauf des neuen Passagierflugzeugs A350 XWB von Airbus. Die arabische Fluglinie befindet sich derzeit mit dem Flugzeugbauer in Gesprächen über den zukünftigen Bedarf von Emirates an Flugzeugen, wozu auch der geplante A350 gehöre, sagte der Vize-Präsident für das Europageschäft Keith Longstaff zu Dow Jones Newswires. Dresdner Kleinwort entlässt 125 Mitarbeiter in London - Kreise Die Dresdner Kleinwort Ltd entlässt 125 Mitarbeiter oder 5% der Belegschaft in London. Diese Maßnahme sei Teil der Leistungsbeurteilungs-Prozesse zum Jahresende, sagte ein Mitarbeiter der Bank. Die Entlassungen betreffen verschiedende Geschäftsbereiche der Londoner Niederlassung. DJG/kla/smh -Von Hans-Joachim Koch, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 144, hans-joachim.koch@dowjones.com DJG/smh -0-

06.12.2006 - 11:37:07 Telekom will VDSL-Netz im geplanten Umfang ausbauen BONN (Dow Jones)--Vor dem Hintergrund der anstehenden Neufassung des Telekommunikationsgesetzes will die Deutsche Telekom AG ihr neues VDSL-Hochgeschwindigkeitsnetz im geplanten Umfang ausbauen. Der Vorstandsvorsitzende Rene Obermann sagte, die vom Bundestag verabschiedete Novelle sei eine "gute Kompromisslösung, mit der wir uns arrangieren können". Es sei nicht das Ziel, den Wettbewerb bei VDSL auszuschließen. Vielmehr könnten andere Diensteanbieter der Telekom sogar für eine schnelle Markterschließung von Nutzen sein, sagte Obermann. Nach den bisherigen Planungen will die Telekom bis Ende nächsten Jahres 50 Städte an das ausgebaute Glasfasernetz anschließen, sofern die Nachfrage stimmt und eine gesetzliche Flankierung in ihrem Sinne ausfällt. Die Gesamtinvestition sollte sich demnach auf 50 Mrd EUR belaufen. Zu der Summe wollte sich Obermann aktuell nicht äußern. Der Ausbau könne auch mehr als 50 Kommunen umfassen. Die Gesetzesvorlage, die noch vom Bundesrat gebilligt werden muss, ermöglicht eine Freistellung des VDSL-Netzes von der Regulierung. DJG/stm/nas

06.12.2006 - 11:33:37 Porsche will 3. Aufsichtsratssitz bei VW STUTTGART (Dow Jones)--Die Porsche AG will einen dritten Sitz im Aufsichtsrat der Volkswagen AG. "Nach zwei kommt drei. Das ist eine logische Konsequenz", sagte der Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking am Mittwoch auf der Bilanz-Pressekonferenz. Der Stuttgarter Automobilhersteller hält derzeit 27,4% an dem Wolfsburger Konzern und hat sich vom Aufsichtsrat ermächtigen lassen, den Anteil bis auf 29,9% zu erhöhen. Nach dem Einstieg vor etwas mehr als einem Jahr bei rund 20% hat Porsche zwei Sitze im VW-Aufsichtsrat erhalten. Wiedeking wollte die Spekulationen nicht kommentieren, er strebe den den Vorsitz im VW-Kontrollgremium an. Der Manager erwartet außerdem, dass das VW-Gesetz fällt. Eine Stimmrechtsbegrenzung sei nicht mehr zeitgemäß und behindere den freien Kapitalverkehr. Das VW-Gesetz limitiert die Stimmrechte eines Aktionärs auf 20%. Sowohl Finanzvorstand Holger Härter als auch Wiedeking, die beide im Aufsichtsrat von VW sitzen, glauben, sehen bei Volkswagen ein großes Potenzial: "VW hat die Riesenchance, Toyota Paroli zu bieten", so der Vorstandsvorsitzende. Wenn jemand dem japanischen Automobilhersteller Paroli bieten könne, dann VW. Er begründete dies mit der weltweiten Aufstellung und der Reputation rund um den Globus. Webseite: http://www.porsche.de -Von Matthias Krust, Dow Jones Newswires, +49 (0)711 22874 12, matthias.krust@dowjones.com DJG/mtk/nas

06.12.2006 - 11:32:12 Glos: Einbeziehung des Luftverkehrs in Emissionshandel offen BERLIN (Dow Jones)--Eine Entscheidung über die Einbeziehung des Flugverkehrs in den CO2-Emissionshandel ist nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos bislang keinesfalls getroffen. "Es ist noch völlig offen, ob der Luftverkehr sinnvoll in den Emissionshandel einbezogen werden kann", erklärte Glos am Mittwoch in Berlin. Zugleich forderte er, dass die Prüfung des für den 20. Dezember erwarteten Richtlinienentwurfes der EU-Kommission zur Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel "ergebnisoffen bleiben" solle. Glos wendet sich damit auch gegen einen Vorschlag von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee. Tiefensee hatte am Dienstag angekündigt, die Bundesregierung werde sich während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 für bindende Klimaschutzziele im Flugverkehr einsetzen. Bundeswirtschaftsminister Glos warnte jetzt jedoch vor den möglichen Folgen einer solchen Regelung. Allein durch die Einbeziehung des Luftverkehrs in den Emissionshandel dürfte der CO2-Preis steigen, da der Luftverkehr nach Expertenmeinung vermutlich eher durch Zertifikatszukäufe als durch eigene Minderungsmaßnahmen CO2-Reduktionspflichten erfüllen würde, erklärte der Wirtschaftsminister. "Das würde letztlich die im internationalen Wettbewerb stehende energieintensive Industrie besonders belasten", sagte Glos. Zum einen sei die energieintensive Industrie durch CO2-Kosten deutlich höher als der Luftverkehr belastet. Zum anderen könne sie ihre Kosten bei Weitem nicht so gut auf ihre Abnehmer überwälzen wie der Luftverkehr, sagte der Minister zur Begründung. "Die in der Vergangenheit zu beobachtende strompreistreibende Wirkung des Emissionshandels würde verstärkt mit negativen Auswirkungen für die gesamte Volkswirtschaft", sagte Glos. Daher müsse steigenden Umweltanforderungen "mit Augenmaß" begegnet werden, um dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland gerecht zu werden. Der Minister sprach sich gegen eine nur europäische Fluglinien belastende Regelung aus. Erfolge nur die Einbeziehung der europäischen Fluglinien in den Emissionshandel müsse mit wirtschaftspolitisch untragbaren Wettbewerbsverzerrungen und umweltpolitisch kontraproduktiven Ausweichreaktionen auf Fluglinien von nicht Teilnehmerländern gerechnet werden, warnte Glos. Die EU-Kommission wolle zwar Fluglinien aus Drittländern einbeziehen. Es sei bislang jedoch offen, ob das nach internationalem Recht überhaupt möglich und durchsetzbar sei. Zudem sei damit zu rechnen, dass Fluglinien aus Drittländern auf außereuropäische Abflugsorte auswichen. Bisher gilt der Emissionshandel nur für Kraftwerke und energieintensive Industrieanlagen. Bereits am 20. Dezember will EU-Kommissar Stavros Dimas einen Richtlinienentwurf zur Einbeziehung des Flugve