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Freitag, 08-Dez-2006
08.12.2006 - 22:18:28
EUREX/Bund-Futures schließen schwächer
FRANKFURT (Dow Jones)--Deutlich schwächer haben die deutschen
Renten-Futures am Freitag geschlossen. Der März-Kontrakt des Bund-Futures
verlor 34 Ticks auf 118,08%. Das Tageshoch lag bei 118,67% und das Tagestief
bei 118,05%. Umgesetzt wurden rund 1,36 Mio Kontrakte. Der Bobl-Futures verlor
18 Ticks auf 109,82%.
Der Bund sei im Tagesverlauf Eins-zu-Eins mit dem Euro gehandelt worden,
sagte ein Händler. Der Euro-Ausbruch nach oben habe den Bund bis auf 118,60%
geführt, sich dann jedoch als "False Break" erwiesen. Der folgende Absturz des
Euro bis zeitweise unter 1,32 USD habe dann auch den Bund in die Tiefe
gerissen. Damit setze der Kontrakt seinen einwöchigen Abwärtstrend fort. Mit
dem Fall durch die Unterstützung von 118,30% erscheine auch ein Fall unter die
118er-Marke denkbar.
Zudem belasteten die US-Arbeitsmarktdaten: Mit 132.000 neugeschaffenen
Stellen wurden die durchschnittliche Marktprognosen von rund 110.000 deutlich
übertroffen. Außerdem ergaben die revidierten Vormonate weitere
Stellen-Gewinne. Analyst Brian Mandt von der Postbank kommentierte dazu, der
Arbeitsmarkt bleibe weiterhin eng und der Lohndruck nach wie vor hoch. Vor
diesem Hintergrund sei daher nicht mit raschen Zinssenkungen der US-Notenbank
zu rechnen.
DJG/raz
08.12.2006 - 22:09:03
US-Anleihen im späten New Yorker Handel leichter
NEW YORK (Dow Jones)--Leichter haben sich die US-Anleihen am Freitag im
späten New Yorker Handel präsentiert. Die unerwartet gut ausgefallenen
Arbeitsmarktdaten hätten Verkaufsdruck gebracht, sagten Teilnehmer. Zehnjährige
Titel mit einem Kupon von 4,625% fielen um 18/32 auf 100-17/32; sie rentierten
mit 4,56%. Der mit 4,50% verzinste Longbond verlor 29/32 auf 97-14/32 und
rentierte mit 4,66%.
Die Zahl der Beschäftigten war um 132.000 gestiegen, während Volkswirte
lediglich mit 110.000 gerechnet hatten. Dennoch war auch die Arbeitslosenquote
leicht auf 4,5% von 4,4% gestiegen, was der Konsensprognose entsprach. Im
Anschluss an die Daten verkauften Investoren die Treasurys. Dies sei zum Teil
aber auch eine Reaktion auf die übertriebenen Gewinne der jüngsten Zeit
gewesen, sagten Teilnehmer. Zwischenzeitlich hatten sich die Notierungen etwas
erholt, wobei der Index der Uni Michigan für Dezember stützte. Mit 90,2 fiel er
schwächer aus als Volkswirte mit 92,5 erwartet hatten.
DJG/DJN/raz
08.12.2006 - 20:13:10
Pischetsrieder: Will Fusion MAN/Scania 07 vorantreiben - Presse
WIEN ((Dow Jones)--Nach seinem Ausscheiden als VW-Vorstandsvorsitzender
will Bernd Pischetsrieder im kommenden Jahr die Fusion von MAN und Scania
vorantreiben. Dies sei eines der Projekte, das er für VW betreuen werde, sagte
Pischetsrieder in einem Interview für die Samstagsausgabe der österreichischen
"Kleinen Zeitung".
Auf die Frage, ob er sich in der Automobilindustrie noch etwas Großes
zumuten würde, sagt er: "Sag niemals nie. Bernie Ecclestone hat angerufen und
gemeint, wir sollen Aston Martin kaufen."
DJG/bam
08.12.2006 - 19:22:28
UPDATE: Volkswagen ruft weltweit rund 300.000 Passat zurück
(NEU: Absatzzahlen der ersten elf Monate)
Von Christoph Rauwald
Dow Jones Newswires
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Volkswagen AG hat am Freitag den Rückruf von
weltweit rund 300.000 Passat wegen technischer Probleme angekündigt.
Volkswagen-Sprecher Hans-Gerd Bode sagte Dow Jones Newswires, dass von dem
Rückruf "etwas mehr als 300.000 Fahrzeuge" betroffen sein würden. Die Kosten
für den Rückruf, der die Modelljahrgänge 2005, 2006 und 2007 umfasst, wollte er
allerdings nicht beziffern.
In einer Pressemitteilung erklärte VW, dass es bei den betroffenen
Fahrzeugen bei starkem Regen aufgrund eindringender Feuchtigkeit zum
Funktionsausfall des Wischermotors kommen kann. Bei Dieselfahrzeugen könne der
Halter des Kraftstoffkühlers brechen und zu einer Undichtigkeit in der
Kraftstoffversorgung führen. Bei Fahrzeugen mit dem 147 kW (200 PS) Motor könne
eine Unterdruckleitung brechen und hierdurch die Bremskraftunterstützung
beeinträchtigen. Zu einem totalen Ausfall der Bremsanlage könne es jedoch in
keinem Fall kommen.
Im Heimatmarkt Deutschland sind den Angaben zufolge 130.000 Fahrzeuge von
dem Rückruf betroffen, in Nordmarika etwa 62.000 Passat. Die Fahrzeughalter
würden von Volkswagen informiert.
Auf Konzernebene hat der Wolfsburger Fahrzeughersteller in den ersten elf
Monaten dieses Jahres ein Absatzwachstum von 9,9% erzielt. Mit über 5,2 Mio
Einheiten seien damit bereits mehr Fahrzeuge als im gesamten Vorjahr
ausgeliefert worden, hatte der noch amtierende Vorstandsvorsitzende Bernd
Pischetsrieder am Vortag in Wolfsburg auf einer Betriebsversammlung gesagt.
Dabei übertrafen den Angaben zufolge alle Konzernmarken die Vorjahreswerte.
Webseite: http://www.volkswagen.com
- Von Christoph Rauwald, Dow Jones Newswires; + 49 (0) 69 29725 108,
unternehmen.de@dowjones.com
DJG/DJN/brb/bam
08.12.2006 - 18:55:26
EUREX/Bund-Futures schwächer - Euro und US-Arbeitsdaten belasten
FRANKFURT (Dow Jones)--Deutlich schwächer präsentieren sich die
bundesdeutschen Renten-Futures im späten Verlauf am Freitag. Der März-Kontrakt
des Bund-Futures verliert gegen 18.40 Uhr 26 Ticks auf 118,16%. Das Tageshoch
liegt bislang bei 118,67% und das Tagestief bei 118,09%. Umgesetzt wurden
bisher rund 1,34 Mio Kontrakte. Der Bobl-Futures verliert 12 Ticks auf 109,88%.
Der Bund sei im Tagesverlauf Eins-zu-Eins mit dem Euro gehandelt worden,
sagte ein Händler. Der Euro-Ausbruch nach oben habe den Bund bis auf 118,60%
geführt, sich dann jedoch als "False Break" erwiesen. Der folgende Absturz des
Euro bis zeitweise unter 1,32 USD habe dann auch den Bund in die Tiefe
gerissen. Damit setze der Kontrakt seinen einwöchigen Abwärtstrend fort. Mit
dem Fall durch die Unterstützung von 118,30% erscheine auch ein Fall unter die
118er-Marke denkbar.
Zudem belasteten die US-Arbeitsmarktdaten: Mit 132.000 neugeschaffenen
Stellen wurden die durchschnittliche Marktprognosen von rund 110.000 deutlich
übertroffen. Zudem ergaben die revidierten Vormonate weitere Stellen-Gewinne.
Analyst Brian Mandt von der Postbank kommentierte dazu, der Arbeitsmarkt bleibe
weiterhin eng und der Lohndruck nach wie vor hoch. Vor diesem Hintergrund sei
daher nicht mit raschen Zinssenkungen der US-Notenbank zu rechnen.
DJG/mod/reh
08.12.2006 - 18:48:07
Premiere stellt Sportwett-Kanal ein - FAZ
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Bezahlfernsehsender Premiere gibt nach knapp
anderthalb Jahren seinen Sportwett-Kanal auf. "Premiere Win wird als täglicher
Fernsehkanal zum Jahresende eingestellt", sagte ein Sprecher der Premiere AG
der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ - Samstagausgabe) auf Anfrage. Die
Zusammenarbeit mit dem als Partner fungierenden Wettanbieter Magna
Entertainment Corp habe sich "nicht wie erwartet entwickelt". Sie werde deshalb
aufgelöst.
Dem Bericht zufolge sollen die Pferdewetten bei Premiere nun ab Januar in
geringerem Umfang in andere Kanäle integriert werden. Noch verhandele das
Unternehmen darüber allerdings mit möglichen Partnern.
Webseite: http://www.faz.net
DJG/brb/bam
08.12.2006 - 18:38:25
Europas Börsen gut behauptet - Übernahmespekulation bei Banken
Gut behauptet sind die europäischen Aktienmärkte am Freitag aus der
Handelswoche gegangen. Der Euro-Stoxx-50 stieg um einen Punkt auf 4.020, der
Stoxx-50 legte um 0,1 Prozent oder 3 auf 3.629 Punkte zu. Die Märkte zeigten
sich damit gut erholt, nachdem der Euro-Stoxx-50 zwischenzeitlich unter die
4.000er-Marke abgetaucht war.
Branchen und Länderbörsen zeigten sich ohne einheitliche Tendenzen,
lediglich die Minen-Werte standen unter Abgabedruck. Die lange erwarteten
US-Arbeitsmarktdaten wurden zeitweise von einem kräftigen Sprung im Euro
begleitet, der für deutliche Abgaben sorgte. Die US-Daten selbst überraschten
hingegen positiv: Mit 132.000 neugeschaffenen Stellen wurden die
durchschnittliche Marktprognosen von rund 110.000 übertroffen. Zudem ergaben
die revidierten Vormonate weitere Stellen-Gewinne. Zudem fiel der Anstieg der
Stundenlöhne mit plus 0,2 Prozent moderat aus.
Analyst Brian Mandt von der Postbank kommentierte dazu, der Arbeitsmarkt
bleibe weiterhin eng und der Lohndruck nach wie vor hoch. Vor diesem
Hintergrund sei daher nicht mit raschen Zinssenkungen der US-Notenbank zu
rechnen. Der später veröffentlichte Index zum Verbrauchervertrauen der Uni
Michigan fiel dann mit 90,2 schwächer als die erwarteten 92,1 Punkte aus und
dämpfte die Zinsbefürchtungen etwas. Technische Analysten nannten die Erholung
im Tagesverlauf ein positive Zeichen. Solange der Euro-Stoxx-50 die
4.000er-Marke verteidige, stünden die Börsenampeln auf Grün.
Erneut Übernahmespekulation im Bank-Sektor
Mit teils kräftigen Kursbewegungen zeigte sich der Bank-Sektor, obwohl der
Sub-Index nur um 0,1 Prozent stieg. So waren Lloyds vor dem Zwischenbericht zum
laufenden Geschäftsjahr gesucht und stiegen um 1 Prozent auf 556 p. Der
unerwartet positive Zwischenbericht der Royal Bank of Scotland (RBS) hatte
bullische Erwartungen auch bei Lloyds geweckt, hieß es.
RBS stiegen um 1,1 Prozent auf 1.975 p. Top-Performer waren Barclays, die
um 3,3 Prozent auf 730 p sprangen. Hier kursierten erneut
Übernahmespekulationen. So rechnen die Analysten von Merrill Lynch mit einem
möglichen Übernahmeangebot der Bank of America für den britischen Wettbewerber.
Aus solch einem solchen Zusammenschluss würde die größte Bank der Welt
hervorgehen. Eine Transaktion wäre die größte ihrer Art in der Finanzbranche
und die dritt- oder viertgrößte Übernahme überhaupt. Die Marktkapitalisierung
von Barclays liege bei rund 90 Mrd USD. Laut Merrill Lynch könnte die Bank of
America bis zu 117 Mrd USD für den Wettbewerber zahlen und dennoch 2008 eine
Gewinnsteigerung aus der Akquisition verbuchen. Durch die Übernahme würde die
US-Bank ihren US-Konkurrenten Citigroup auf Platz zwei der Weltrangliste der
Banken verweisen.
Minen von Abstufung gedrückt
Unter Druck standen die in London gelisteten Minengesellschaften. Der
Sektor-Index der Basic Ressources verlor 1,5 Prozent. Die Verluste reichten von
1 Prozent bei AngloAmerican bis zu 3,3 Prozent für XStrata. Merrill Lynch hatte
den weltweiten Rohstoffsektor auf "Neutral" von "Übergewichten" abgestuft,
nachdem die Preise für zahlreiche Metalle zuletzt stark nachgegeben hatten. Die
Bank rät nun in ausgewählten Aktien des Sektors zu Gewinnmitnahmen. Sollten die
Metallpreise weiter abbröckeln, dürften es ihnen die Aktien der Produzenten von
Metallen und Mineralien gleichtun, lautete das Fazit der Analysten.
Autotitel von Analysten belastet
Zweitschwächster Sektor waren die Automobilhersteller; der Sektor-Index
verlor 0,3 Prozent. Renault büßten 0,8 Prozent auf 88,05 EUR ein und Peugeot
0,3 Prozent auf 46,34 EUR. "Renault ist die Aktie im Sektor, die man am ehesten
meiden sollte", hieß es dazu von J.P. Morgan. Im Aktienkurs scheine
mittlerweile das Erreichen der vom Unternehmen selbstgesteckten Ziele
eingepreist zu sein. J.P. Morgan sieht - neben DaimlerChrysler - in Fiat das
größte Potenzial. Denn Fiat könne den Anteil des strukturell schwachen
Massengeschäft reduzieren. Demnach schlossen Fiat mit 0,1 Prozent auf 14,07 EUR
und Daimler mit 0,2 Prozent auf 44,46 EUR als einzige Aktien des Sektors im
Plus.
Chip-Werte nach Gewinnwarnung ohne Kursgewinne
Technologiewerte notierten im Schnitt unverändert. Händler verwiesen zur
Begründung auf negative Vorgaben der Technologiebranchen in den USA und Asien.
Der Halbleiterindex SOX hatte am Donnerstag 1,7 Prozent verloren und sich
während der europäischen Öffnungszeit nur wenig erholt. Zudem standen in Asien
Samsung Electronics und Hynix unter Druck, nachdem der Chip-Produzent Xilinx am
Vorabend eine Umsatzwarnung veröffentlicht hatte. ASM Holding verloren 0,5
Prozent auf 19,07 EUR, Infineon schafften jedoch den Sprung ins Plus und legten
um 0,2 Prozent auf 10,15 EUR zu.
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Europäische Schlussindizes am Freitag, 8. Dezember
Index Schluss- Veränd. Veränd. Veränd.
stand Punkte in Prozent Jahr in
Prozent
London FTSE 100 6152,40 +20,90 +0,34 +9,50
Frankfurt Xetra DAX 6427,41 +14,38 +0,22 +18,84
Paris CAC40 5384,16 +4,95 +0,09 +14,19
DJ Europe STOXX 600 356,34 +0,31 +0,09 +14,94
STOXX 50 3629,30 +3,28 +0,09 +8,37
EuroSTOXX50 4019,89 +1,20 +0,03 +12,32
Amsterdam AEX 476,53 -0,37 -0,08 +9,10
Athen ASE 4230,51 -18,87 -0,44 +15,46
Brüssel BEL-20 4255,06 +30,37 +0,72 +19,89
Kopenhagen KFX 429,13 -0,29 -0,07 +9,05
Dublin ISEQ 8917,15 -9,76 -0,11 +21,09
Helsinki HEX 9410,35 -22,26 -0,24 +15,23
Istanbul IMKB-100 39320,47 -537,28 -1,35 -1,15
Lissabon PSI General 3369,11 +5,52 +0,16 +28,82
Madrid IBEX 35 14076,60 +13,80 +0,10 +31,14
Mailand S&P/MIB 40660,00 -15,00 -0,04 +13,88
Oslo All-Share 476,56 +1,72 +0,36 +26,48
Prag PX 1611,60 -2,50 -0,15 +9,41
Moskau RTS 1850,69 +1,93 +0,10 +64,42
Wien ATX 4308,50 +52,01 +1,22 +17,49 Dez 7
Zürich Swiss Mkt 8540,87 -30,04 -0,35 +12,62
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DJG/mod/reh
08.12.2006 - 18:34:46
Volkswagen überprüft in Deutschland 130.000 Passat (zwei)
In den USA und in Kanada sind nach weiteren Angaben von Volkswagen of
America rund 62.000 Fahrzeuge betroffen. Weltweit summiere sich die Überprüfung
auf rund 300.000 Einheiten. Angaben zu den Kosten für den Rückruf machte
Volkswagen nicht.
Webseite: http://www.volkswagen-ag.de
DJG/bam/brb
08.12.2006 - 18:09:20
XETRA-SCHLUSS/Etwas fester - DAX von US-Arbeitsmarktdaten erholt
FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas fester ist der deutsche Aktienmarkt am Freitag
aus dem Handel gegangen. Damit schloss der Markt gut erholt von einem
zwischenzeitlichen Kurseinbruch nach den US-Arbeitsmarktdaten. Der DAX stieg um
0,2% oder 14 auf 6.427 Punkte. Von den 30 DAX-Werten stiegen 17 an, 13 gaben
nach. Umgesetzt wurden 5,4 Mrd EUR nach 5,1 Mrd EUR am Vortag.
Die mit Spannung erwarteten Daten wurden von einem zeitweise kräftigen
Sprung im Euro begleitet, der für deutliche Abgaben im DAX sorgte. Der Index
fiel im Tief bis auf rund 6.350 Punkte. Die US-Arbeitsmarktdaten selber
überraschten hingegen positiv: Mit 132.000 neugeschaffenen Stellen wurden die
durchschnittliche Marktprognosen von rund 110.000 deutlich übertroffen. Zudem
ergaben die revidierten Vormonate weitere Stellen-Gewinne. Zudem fiel der
Anstieg der Stundenlöhne mit +0,2% moderat aus.
Analyst Brian Mandt von der Postbank kommentierte dazu, der Arbeitsmarkt
bleibe weiterhin eng und der Lohndruck nach wie vor hoch. Vor diesem
Hintergrund sei daher nicht mit raschen Zinssenkungen der US-Notenbank zu
rechnen. Der später veröffentlichte Index zum Verbrauchervertrauen der Uni
Michigan fiel dann mit 90,2 schwächer als die erwarteten 92,1 Punkte aus und
dämpfte die Zinsbefürchtungen etwas. Technische Analysten äußerten sich mit dem
Tag zufrieden: "Die Bären haben ihre Attacke nach unten versucht und sind auf
ganzer Linie gescheitert", sagte ein Analyst. Der DAX könnte daher fester in
die kommende Woche gehen.
Tagesgewinner im DAX waren Deutsche Börse, die um 2,6% auf 133 EUR
sprangen. Stützend wirkte hier die Anhebung des Kursziels durch die Citigroup.
Die Analysten haben es auf 152 nach zuvor 135 EUR angehoben. Zudem treibe nach
wie vor die Hoffnung auf eine Sonderausschüttung der hohen Gewinne, da alle
Übernahmepläne mit anderen Börsenplätzen in Europa gescheitert seien, hieß es
im Handel. Daran ändere die sich abzeichnende Kooperation mit der bulgarischen
Börse BSE nichts.
E.ON stiegen um 1,4% auf 100,14 EUR. Die Aktie profitierte von der
Fantasie, dass der Versorger im kommenden Jahr die Dividende deutlich anheben
werde, so ein Händler.
Auch TUI stiegen um 0,3% auf 15,89 EUR, obwohl die Spekulation über eine
mögliche Zurücknahme oder zeitliche Verschiebung der mittelfristigen Ziele
belastete. Im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung in der kommenden Woche
überschlügen sich die Nachrichten. Bereits am Morgen hatten Medien über einen
bevorstehenden Stellenabbau von 4.000 Arbeitsplätzen berichtet. Deutsche Post
konsolidierten hingegen nach den starken Gewinnen in der ersten Wochenhälfte.
Die Aktie sank um 0,6% auf 23,42 EUR.
Kräftige Kursbewegungen gab es vor allem im TecDAX: So brachen MorphoSys im
späten Handel aus einer zweiwöchigen Seitwärtsbewegung aus und haussierten um
8,5% auf 48,50 EUR. Händler vermuteten Spekulationen auf gute Nachrichten
dahinter. ADVA stiegen um 5,4% auf 8,15 EUR. Als Gründe wurden die Hochstufung
der WestLB am Vortag und die Aussagen von Cisco, Firmen übernehmen zu wollen,
genannt .
Qiagen stiegen um 1,7% auf 11,05 EUR. Grund für das Kursplus war eine
Meldung im "Handelsblatt", wonach das Unternehmen an die US-Armee
Laborreagenzien zur Ausrüstung gegen Biowaffen liefert. Zwar habe der Auftrag
vorerst nur ein Volumen von "einigen Hunderttausend Dollar", hieß es in dem
Bericht. Wichtiger sei aber, dass Qiagen damit der Einstieg in den "sensiblen
US-Markt" gelungen sei. Im MDAX machten MLP Furore. Die Aktien sprangen um 5,3%
auf 15,90 EUR. Händler vermuten bereits seit Tagen einen Aufkäufer in der
Aktie.
DJG/mod/reh
08.12.2006 - 18:08:59
Zwei Bundesländer fordern Änderungen bei TKG-Novelle ... (zwei)
Als weiteren Mangel kritisiert der Antrag von Hamburg und Niedersachen,
dass die Regelungen zu den so genannten neuen Märkten nicht EU-konform seien.
Dazu zähle die Einschränkung der Ermessensspielräume des nationalen
Regulierers. Im Änderungsgesetz sei zudem keine Regelung für eine effiziente
Gestaltung einer sektorspezifischen Missbrauchskontrolle enthalten.
Das von der EU-Kommission angekündigte Vertragsverletzungsverfahren könne
zu Rechts- und Planungsunsicherheit bei allen Marktteilnehmern führen "mit der
Folge, dass die dringend benötigten Investitionen in die
Telekommunikations-Infrastruktur auf nicht absehbare Zeit unterbleiben", heißt
es im Antrag weiter.
Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten
(VATM) begrüße diesen Vorstoß "in letzter Minute" ausdrücklich, erklärte
VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner. Der Bundesrat habe in seiner Sitzung am
15. Dezember nun die letzte Chance, die Einwände gegen die TKG-Novelle in ihrer
jetzigen Form zu berücksichtigen.
Der Wirtschaftsausschuss des Bundestages hatte Ende November den Vorschlag
der Regierungsfraktionen zur Änderung des Kabinettsentwurfes zum TKG-Gesetz
angenommen. Das Gesetz ist zustimmungspflichtig, deshalb muss sich auch der
Bundesrat mit dem TKG befassen.
DJG/rib/brb
08.12.2006 - 17:56:38
Volkswagen überprüft in Deutschland 130.000 Passat
WOLFSBURG (Dow Jones)--Die Volkswagen AG, Wolfsburg, ruft in Deutschland
130.000 Passat aus den Modelljahren 2005 bis 2007 zur Kontrolle in die
Werkstätten zurück. Bei den Fahrzeugen könne es bei starkem Regen aufgrund
eindringender Feuchtigkeit zum Funktionsausfall des Wischermotors kommen,
teilte der Fahrzeughersteller am Freitag mit.
Bei Dieselfahrzeugen könne der Halter des Kraftstoffkühlers brechen und zu
einer Undichtigkeit in der Kraftstoffversorgung führen. Bei Fahrzeugen mit dem
147 kW Motor könne eine Unterdruckleitung brechen und so die
Bremskraftunterstützung beeinträchtigt werden. Zu einem totalen Ausfall der
Bremsanlage könne es jedoch in keinem Fall kommen.
Webseite: http://www.volkswagen-ag.de
DJG/bam
08.12.2006 - 17:49:11
EU-Kommission will Energiehandel stärker in MiFID einbeziehen
BRÜSSEL (Dow Jones)--Der EU-Rechtsrahmen für Warenderivate und exotische
Derivate soll in den kommenden Monaten überprüft werden. Die Europäische
Kommission forderte am Freitag die Branche und andere Interessierte auf, ihre
Stellungnahme bis zum 30. April abzugeben. Dabei geht es vor allem um die
Frage, ob in den Anwendungsbereich der Wertpapierrichtlinie "Märkte für
Finanzinstrumente" (MiFID) eine neue Kategorie für den Energiehandel - Strom,
Kohle, Gas und Öl - aufgenommen werden soll. In der 2004 verabschiedeten
Richtlinie, die von den EU-Unternehmen ab November 2007 angewendet werden muss,
sind nicht alle Akteure am Markt für Warenderivate und exotische Derivate
erfasst.
Es müsse überlegt werden, ob es zweckmäßig sei, in der Richtlinie eine
entsprechende Kategorie für Wertpapierfirmen zu schaffen, deren Tätigkeit
ausschließlich in der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen oder im
Zusammenhang mit Finanzinstrumenten besteht, die die Energieversorgung
betreffen, heißt es in einer Mitteilung.
Auch sollen die Kriterien in der MiFID-Durchführungsverordnung geprüft
werden, nach denen festgestellt wird, welche OTC-Kontrakte für diese Derivate
als Finanzinstrumente im Sinne der Richtlinie zu behandeln sind. Ziele der
MiFID sind ein verbesserter Anlegerschutz, ein verstärkter Wettbewerb und die
Harmonisierung des europäischen Finanzmarktes. Sie soll zudem den in einigen
Staaten bislang verbotenen internalisierten Handel in der ganzen Union zu
gleichen Bedingungen ermöglichen.
Gleichzeitig mit der MiFID stellt die Kommission auch die Richtlinie über
die angemessene Eigenkapitalausstattung von Wertpapierfirmen und
Kreditinstituten von 2005 auf den Prüfstand. Hier geht es darum, ob die
Aufsicht für Wertpapierfirmen, die sich hauptsächlich mit Warenderivaten oder
Derivatekontrakten beschäftigen, angemessen geregelt ist.
Mit der Sondierung kommt die Kommission einer Aufforderung von
EU-Ministerrat und Europäischem Parlament nach. Einen Bericht zu dem Thema hat
sie für Ende April 2008 angekündigt.
-Von Angelika Steinfort, Dow Jones Newswires; 32 2 7411490,
europa.de@dowjones.com
DJG/ang/apo
-0-
08.12.2006 - 17:43:59
Dt Post und ver.di beginnen Gespräche über den Paketbereich
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Deutsche Post AG und die Vereinigte
Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wollen ihre Gespräche über die Organisation
des Paketgeschäftes, die sie am Freitag aufgenommen haben, in den kommenden
Tagen und Wochen fortsetzen. Ein Sprecher des Bonner Unternehmens sagte am
frühen Abend, über den Inhalt sei Stillschweigen vereinbart worden. Eine Frist,
bis zu der die Gespräche abgeschlossen sein sollen, gebe es nicht. Sie hätten
"in einer guten Atmosphäre" stattgefunden und seien "konstruktiv".
Berichten zufolge will die Post den Paketversand stärker in den
florierenden Briefversand integrieren. Die gemeinsame Zustellung, die bereits
auf dem Lande erfolge, soll angeblich komplett auf die Städte ausgeweitet
werden. Außerdem sollen demnach die Brief- und die Frachtzentren gemeinsam
geführt werden.
Webseite: http://www.deutschepost.de
DJG/rib/brb
08.12.2006 - 17:43:41
UPDATE: Robuster US-Arbeitsmarkt bremst Zinssenkungsphantasie
(NEU: Einschätzungen von Ökonomen, Marktreaktionen)
FRANKFURT (Dow Jones)--Die robuste Verfassung des US-Arbeitsmarktes lässt
eine Zinssenkung durch die Federal Reserve in weitere Ferne rücken. Gegen eine
baldige Lockerung der Geldpolitik in den USA spreche auch, dass der Lohndruck
für ein solches Szenario nach wie vor zu hoch sei, sagten Experten am Freitag.
Bevor an Zinssenkungen zu denken sei, müsse sich die konjunkturelle Dynamik
deutlicher als bislang abschwächen. Die Mehrheit der Fed-Beobachter rechnet im
Verlauf der ersten Halbjahres 2007 mit einer ersten Lockerung der Geldpolitik.
Zuvor hatte das US-Arbeitsministerium berichtet, dass im November die Zahl
der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 132.000 gestiegen ist,
während von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte nur einen Stellenzuwachs um
118.000 erwartet hatten. Zugleich wurden die Angaben für die beiden Vormonate
um netto 42.000 Jobs nach oben revidiert. Die Stundenlöhne stiegen im
Monatsvergleich um 0,2%, während die Prognose auf einen Zuwachs um 0,3%
gelautet hatte. Die Jahresrate betrug 4,1%.
Im Dienstleistungssektor wurden 172.000 zusätzliche Arbeitsplätze
geschaffen. Innerhalb dieser Kategorie entstanden im Einzelhandel 20.000, im
Freizeit- und Gaststättenbereich 31.000 und im Bildungs- und Gesundheitsbereich
41.000 Jobs. Im Industriebereich gingen hingegen 40.000 Stellen verloren, wobei
das verarbeitende Gewerbe 15.000 und das Baugewerbe 29.000 Jobs einbüßte.
Die Aktienmärkte in den USA erholten sich nach anfänglichen Kursabschlägen
und tendierten im Verlauf gut behauptet. Der Dollar reagierte hingegen heftiger
und verzeichnete deutliche Einbußen gegenüber dem Euro. Die europäische
Einheitswährung übersprang die Marke von 1,33 USD.
Nach Ansicht von Mark Cliffe, Volkswirt bei der ING Bank, gab es in dem
aktuellen Jobreport keine Signale dafür, dass eine Zinssenkung näher rückt.
Allerdings deuteten andere Indikatoren auf eine Abschwächung des
US-Arbeitsmarktes im nächsten Jahr. Dies könnte den Weg zu einer Zinssenkung im
ersten Quartal ebnen, erklärte der Experte.
Auch DekaBank-Ökonom Rudolf Besch rechnet in den kommenden Monaten wegen
der konjunkturellen Entwicklung mit einer schwächeren Beschäftigungs- und
Lohndynamik. "Dies ist eine Voraussetzung dafür, dass die Fed gemäß unserer
Prognose Mitte kommenden Jahres beruhigt die Leitzinsen mit zwei 25
Basispunkte-Schritten auf dann 4,75% senken kann", resümiert Besch.
Bevor die Fed auf Zinssenkungskurs geht, müsse sich die Lage am
Arbeitsmarkt entspannen, ist auch die Einschätzung von Patrick Franke,
Volkswirt bei der Commerzbank. Die für den März erwartete Zinslockerung der Fed
setze eine weitere Eintrübung der Konjunkturindikatoren - insbesondere beim
privaten Konsum und beim ISM-Index für die Industrie - voraus.
-Von Andreas Plecko, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 300,
andreas.plecko@dowjones.com
DJG/apo
-0-
08.12.2006 - 17:42:17
Zwei Bundesländer fordern Änderungen bei TKG-Novelle - Dokument
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Bundesländer Hamburg und Niedersachsen haben
sich am Freitag in einem Antrag an den Wirtschaftsausschuss des Bundesrates
dafür ausgesprochen, die Novelle des Telekommuniktionsgesetzes (TKG-Novelle) zu
ändern. In der vom Bundestag verabschiedeten Form des Gesetzentwurfes werde das
Ziel, Innovationen zu ermöglichen und Investitionen in neue Infrastruktur zu
fördern, konterkariert, indem eine wettbewerbsbehindernde Rückkehr zu einer
Monopolsituation gesetzlich ermöglicht werde, heißt es in dem Antrag, in den
Dow Jones Newswires Einsicht hatte, unter anderem.
DJG/rib/brb
08.12.2006 - 17:38:18
DEVISEN/Euro klettert nach US-Daten wieder über 1,33 USD
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist am Freitagnachmittag wieder über 1,33
USD geklettert. Die guten US-Arbeitsmarktdaten, die mit einem
Beschäftigungswachstum von 132.000 Personen die Schätzungen von 100.000 recht
deutlich überschritten hatten, haben damit keine positive Wirkung für den
Dollar entfaltet. Händler äußerten sich mit leichter Verwunderung. Offenbar
seien durch das unerwartete Anziehen der Gemeinschaftswährung Teilnehmer auf
dem falschen Fuß erwischt und Stop-Loss-Orders ausgelöst worden, die die
Bewegung verschärft hätten.
Eine mögliche Erklärung seien auch die weniger stark als erwartet
gestiegenen Stundenlöhne. Fehlender Druck von dieser Seite könnte der Fed die
Entscheidung für eine Zinssenkung in absehbarer Zeit erleichtern. Allerdings
wurde auch die Vermutung geäußert, die guten Daten seien gerade eher ein
Argumenten, dass die US-Notenbank die Zinsen zunächst unverändert lässt.
Ein gewisser Belastungsfaktor sei hingegen der vorläufige
Verbrauchervertrauensindex der Uni Michigan für Dezember, der sich entgegen den
Erwartungen von 92,1 auf 90,2 Punkte eingetrübt hat. Allerdings befinde er sich
damit immer noch deutlich über dem diesjährigen Durchschnitt von 87,2 Punkten
und deute weiterhin auf eine moderate Konsumdynamik der privaten Haushalte hin,
merkt ein Volkswirt an.
Zur Schwäche neigt dagegen der Yen. Händler meinen, die japanische Währung
leide unter enttäuschenden Wirtschaftsdaten. So habe der Maschinenbau
überraschend wenig neue Aufträge bekommen, und die Zahlen zum
Wirtschaftswachstum seien nach unten korrigiert worden.
Technisch betrachtet liege bei 1,3380 USD ein Widerstand für den Euro,
meint ein technischer Analyst. Allerdings dürfte die stark überkaufte Marktlage
und das hohe Ausmaß an Dollar-Shortpositionen den Aufwärtsdrang hemmen. In der
kommenden Woche sei daher eine Konsolidierung zu erwarten
Die Feinunze Gold ist zum Londoner Vormittag-Fixing mit 630,90 USD notiert
worden, zum Nachmittag-Fixing dann mit 637,40 USD.
===
Europa Europa Europa
(17.30) (12.08) (8.10)
EUR/USD 1,3311 1,3281 1,3282
USD/JPY 115,60 115,57 115,28
EUR/JPY 153,83 153,48 153,10
EUR/GBP 0,6769 0,6777 0,6771
EUR/CHF 1,5893 1,5893 1,5888
===
DJG/mif/reh
08.12.2006 - 17:05:53
Wall Street tendiert im Verlauf gut behauptet
NEW YORK (Dow Jones)--Gut behauptet tendieren die US-Börsen im frühen Geschäft
und erholen sich damit von anfänglichen Abgaben. Der Dow Jones Index gewinnt
gegen 17.00 Uhr MEZ 2 Punkte auf 12.281. Der Nasdaq-Composite steht unverändert
bei 2.428 Punkten, der S&P-500 bei 1.407 Punkten. "Die Arbeitsmarktdaten waren
recht gut", meint ein Marktteilnehmer. Flüsterschätzungen waren von plus rund
90.000 Stellen ausgegangen, tatsächlich wurden aber plus 132.000 erreicht. Dies
habe Erwartungen auf eine baldige Zinssenkung in den USA gedämpft, begründeten
Marktteilnehmer die anfängliche Kursverluste.
Allerdings seien derartigen Erklärungsversuche mit Vorsicht zu genießen,
wenn man den Anstieg des Euro gegen dem Dollar betrachte, der nicht so recht in
das Erklärungsschema passe, meint ein Marktteilnehmer. Ein gewisse Belastung
gehe vom Michigan-Index aus, der unter den Erwartungen lag. Konjunkturell
ergebe sich somit weiterhin kein stimmiges Bild für die USA, meint ein
Volkswirt. Es bleibe spannend, wie sich die Fed in der kommenden Woche zur Lage
der US-Wirtschaft äußern wird.
Unter den Einzeltiteln verlieren Xilinx 5,6% auf 24,95 USD. Das Unternehmen
rechnet im dritten Quartal mit einem Umsatzrückgang um 2% bis 5%. Zuvor hatte
es einen entsprechenden Zuwachs erwartet. National Semiconductor entsprach
dagegen mit seinem Ergebnis den Erwartungen der Analysten, wies beim Umsatz
aber einen Rückgang aus. 3M werden durch die Abstufung auf "Neutral" durch
Prudential belastet und fallen um knapp 2% auf 78 USD.
DJG/mif/reh
08.12.2006 - 17:00:43
ÜBERBLICK/Unternehmen - 17 Uhr-Fassung
TUI-AR-Mitglied Kahmann: Arbeitnehmervertreter gegen Spaltung
Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der TUI AG, Hannover, sind gegen eine
Aufspaltung des Unternehmens. Die beiden Sparten Touristik und Schifffahrt
würden zusammengehören und die beiden tragenden Säulen des Unternehmens bilden,
sagte Jan Kahmann, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, am Freitag auf
Anfrage von Dow Jones Newswires. Würde der Konzern die Schifffahrt verkaufen,
würde er mittelfristig unter Druck geraten.
Deutsche Post weist Streikdrohung von ver.di als absurd zurück
Die Deutsche Post AG hat für die Streikdrohung von ver.di keinerlei
Verständnis, ist aber weiterhin bereit zu Gesprächen mit der Gewerkschaft.
Deren Haltung sei "absurd", erklärte der Logistikkonzern. Er hält es für
"grotesk", dass Tarifangestellte gegen eine Angleichung der Arbeitszeit von
Post-Beamten an das bundesweit geltende Niveau anderer Bundesbeamter streiken
sollen. Kein Postkunde werde dafür Verständnis haben.
Deutsche Börse zeigt Interesse an bulgarischer Börse
Die Deutsche Börse AG hat Interesse am Aufbau einer Beteiligung an der
Bulgarian Stock Exchange (BSE) gezeigt. "Es gab erste Gespräche, allerdings
noch keine Verhandlungen", sagte Panteley Karassimeonov, Direktor für
internationale Beziehungen der BSE, zu Dow Jones Newswires. Er bestätigte
zudem, dass Manager der Deutschen Börse am 15. Dezember in Sofia den
Anteilseignern der BSE ihre Vorstellungen von einer möglichen zukünftigen
Kooperation oder Partnerschaft präsentieren würden.
Investor Wyser-Pratte mit Entwicklung bei IWKA zufrieden - EamS
Der US-Investor Guy Wyser-Pratte ist mit der Entwicklung bei der IWKA AG in den
vergangenen Monaten durchaus zufrieden. Wyser-Pratte, der über 5% der Anteile
an dem Mischkonzern aus Karlsruhe hält, äußerte sich im Gespräch mit der
Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" (EamS) zudem optimistisch zur Entwicklung
des Aktienkurses. Wie Wyser-Pratte der Wirtschaftszeitung weiter sagte, baut er
derzeit weitere Positionen bei verschiedenen Unternehmen auf. "Man wird von uns
hören", so Wyser-Pratte. Namen nannte er allerdings nicht.
Dogan will Eigenständigkeit von ProSiebenSat.1 wahren - Kreise
Die Dogan Yayin Holding beabsichtigt nicht, die ProSiebenSat.1 Media AG mit
ihren eigenen Medienaktivitäten zu verschmelzen, falls sie im Bieterverfahren
um die Senderkette den Zuschlag erhalten sollte. "Es ist weder beabsichtigt,
den Sender künftig von Istanbul aus zu führen, noch das gegenwärtige Management
auszutauschen", sagte ein Vertreter der Dogan Holding, der namentlich nicht
genannt werden wollte, zu Dow Jones Newswires.
Lanxess verlagert Arbeitsplätze nach Leverkusen
Die Lanxess AG verlagert Arbeitsplätze an ihren Hauptsitz Leverkusen. So sollen
Ende des kommenden Jahres 51 Stellen des Materialschutz-Geschäftes des
Chemiekonzerns aus Krefeld-Uerdingen nach Leverkusen umziehen. Zu einem
weiteren Umzug von Arbeitsplätzen komme es durch die Integration von Service-
und Vertriebsfunktionen der Lanxess Europe GmbH, einer Tochtergesellschaft des
Konzerns, teilte Lanxess weiter mit.
KKR und Siemens verkaufen Beteiligung 33,24% an Demag Cranes
Die Demag Holding hat ihre indirekt gehaltene verbliebene Beteiligung von
33,24% an der Demag Cranes AG verkauft. Die Transaktion sei außerbörslich
durchgeführt worden, teilte der Kranhersteller mit. Rund 7 Mio Aktien seien an
verschiedene institutionelle Anleger veräußert worden. An der Demag Holding
sind von Kohlberg Kravis Roberts (KKR) beratene Fonds mit 81% und die Siemens
AG mit 19% beteiligt.
Alstom trotz Euro-Stärke im Plan für Gewinnsteigerung
Die hohe Nachfrage im Bereich Stromerzeugung macht die Alstom SA
zuversichtlich, die Profitabilität im kommenden Jahr wie geplant zu steigern.
Der aktuell hohe Kurs des Euro sei jedoch eine Herausforderung, sagte Chairman
und CEO Patrick Kron. Im kommenden Geschäftsjahr 2007/08 (per 31. März) werde
die operative Marge über 7% liegen, nach 5,6% im Jahr 2005/06.
DJG/bam
08.12.2006 - 16:57:58
Dogan will Eigenständigkeit von ProSiebenSat.1 wahren - Kreise
Von Archibald Preuschat
Dow Jones Newswires
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Dogan Yayin Holding beabsichtigt nicht, die
ProSiebenSat.1 Media AG mit ihren eigenen Medienaktivitäten zu verschmelzen,
falls sie im Bieterverfahren um die Senderkette den Zuschlag erhalten sollte.
"Es ist weder beabsichtigt, den Sender künftig von Istanbul aus zu führen, noch
das gegenwärtige Management auszutauschen", sagte ein Vertreter der Dogan
Holding, der namentlich aber nicht genannt werden wollte, am Freitag zu Dow
Jones Newswires.
Der Vertreter der türkischen Holding, der mit den juristischen Aspekten der
geplanten Übernahme befasst ist, erwartet auch keine kartellrechtlichen oder
medienrechtlichen Probleme, falls die türkische Holding den Zuschlag für die in
Unterföhring ansässige Senderkette erhalten sollte.
"Wir haben bereits ein Vorgespräch mit dem Bundeskartellamt geführt. Dabei
ist uns signalisiert worden, dass es keine Schwierigkeiten geben würde", sagte
der Manager der Dogan Holding, der dort seit 14 Jahren für Rechtsfragen
zuständig ist.
Gespräche mit der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im
Medienbereich (KEK) hat die Holding dem Manager zufolge nicht geführt, gibt
sich aber dennoch zuversichtlich: "Mit der KEK sehen wir überhaupt keine
Probleme."
Die Axel Springer AG, die die geplante Übernahme von ProSiebenSat.1 auf
Druck des Kartellamtes aufgegeben hatte, hat unlängst einen 25%-Anteil an der
zur Holding gehörenden Dogan TV erworben. Daraufhin keimten in deutschen Medien
Spekulationen auf, dass Springer ProSiebenSat.1 durch die Hintertür übernehmen
will.
"Das sind Spekulationen, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben", so der
Vertreter der türkischen Holding, die neben Medien in den Bereichen Industrie,
Handel, Versicherung und Tourismus tätig.
Die Größe von Dogan werde bei solchen Spekulationen übersehen, sagte der
Unternehmensvertreter. Im Jahr 2005 hatte die Dogan Holding 7,3 Mrd USD
umgesetzt und ein Nettoergebnis von 474 Mio USD erwirtschaftet. Er verwies auch
auf die TV-Aktivitäten von Dogan in Europa, wo zwei türkisch-sprachige Sender
über Satellit ausgestrahlt werden. "Beim Fernsehen sind wir schon weiter als
Springer", so der Manager des türkischen Konzerns.
Seinen Angaben zufolge ist nicht beabsichtigt, dass Springer ihrer
Beteiligung an der türkischen TV-Tochter gegen einen Anteil an der Holding
eintauschen kann, die für ProSiebenSat.1 bietet.
Der Manager bestätigte Informationen von mit dem Vorgang vertrauten
Personen, wonach Dogan bislang 30 EUR je Aktie zahlen will, was den
50,5-prozentigen Anteil der Finanzinvestoren um Haim Saban mit über 3 Mrd EUR
bewerten würde. Die endgültige Kalkulation sei aber noch nicht vorgenommen
worden.
Die Gremien von Dogan würden am Montag über die Höhe des verbindlichen
Angebots für ProSiebenSat.1 entscheiden. Ein Team von 60 Mitarbeitern sichte
derzeit den Datenraum der Senderkette. Hinweise, von dem bisherigen Indikativen
Angebot nach oben oder unten abzuweichen, hätten sich bislang nicht ergeben.
Die Finanzinvestoren um Haim Saban halten 88% der ProSieben-Stammaktien und
13% der Vorzugsaktien und könnten bei einem angenommenen Verkaufspreis von 3
Mrd EUR ihr Investment aus dem Jahr 2003 fast versechsfachen.
Informationen von Dow Jones Newswires zufolge ist auch die paneuropäische
Senderkette SBS, die sich mehrheitlich im Besitz der Finanzinvestoren Permira
und Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) befindet, sowie ein Konsortium aus dem
Finanzinvestoren Apax Partners und Goldman Sachs im Rennen um die Senderkette,
die die Investmentbanken J.P. Morgan und Morgan Stanley derzeit auktionieren.
Webseiten: http://www.prosiebensat1.com
http://www.doganholding.com.tr
-Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 138 72 18,
archibald.preuschat@dowjones.com
DJG/apr/kgb
08.12.2006 - 16:57:42
Hannover Rück plant im Retakaful-Geschäft 100 Mio USD Prämien
HANNOVER (Dow Jones)--Die Hannover Rückversicherung AG, Hannover, will mit
einer neu gegründeten Tochtergesellschaft in Bahrain die Beitragseinnahmen in
der Rückversicherung nach islamischen Recht in den nächsten Jahren deutlich
ausbauen. Bis zum Jahr 2010 strebe die Hannover Rück Bruttobeitragseinnahmen
von 100 Mio USD in diesem Bereich an, sagte eine Unternehmenssprecherin am
Freitag. Im letzten Geschäftsjahr hatte der Rückversicherer mit
schariakonformen Produkten Beitragseinnahmen von 7 Mio USD erzielt.
Die Hannover Rück hatte bereits im September eine Lizenz für ihre
hundertprozentige Tochtergesellschaft Hannover ReTakaful B.S.C. in Bahrain
erhalten, die nunmehr ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen hat. Die neue
Gesellschaft werde Geschäft über alle Sparten hinweg weltweit zeichnen, teilte
das Unternehmen mit.
"Vor dem Hintergrund, dass ein Viertel der Weltbevölkerung islamischen
Glaubens ist, 70% davon jünger als 35 Jahr als sind und der weltweite
islamische Versicherungsmarkt bisher kaum entwickelt ist, sehen wir hier
äußerst attraktive Wachstumschancen und innovative Gestaltungsmöglichkeiten",
wird Vorstandsvorsitzender Wilhelm Zeller in einer Mitteilung zitiert.
Unter dem Begriff Takaful versteht die Assekuranz ein Geschäftsmodell, das
der Versicherung auf Gegenseitigkeit ähnelt. Es richtet sich am islamischen
Recht aus, das beispielsweise Gewinne aus Zinseinnahmen verbietet.
Webseite: http://www.hannover-rueck.de
-Von Rolf Neumann, Ulrike Dauer, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 4031,
rolf.neumann@dowjones.com
DJG/rne/uxd/bam
08.12.2006 - 16:41:16
UPDATE: Neue Spekulationen vor TUI-Aufsichtsratssitzung
(NEU: Details, Hintergrund, Aktienkurs, Analystenstimmen)
Von Kirsten Bienk
Dow Jones Newswires
HANNOVER (Dow Jones)--Im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung der TUI AG
schießen die Spekulationen über die zu erwartenden Entscheidungen ins Kraut. So
gibt es Medienberichte über Gewinnwarnungen und Entlassungen von bis zu 4.000
Mitarbeitern. TUI selbst kommentiert beide Sachverhalte nicht und verweist auf
die Pressekonferenz am kommenden Freitag. Dort will das Unternehmen die
Beschlüsse der für Donnerstag anberaumten Aufsichtsratssitzung bekanntgeben.
Der Kurs der Aktie reagierte bis zum Mittag mit einem Abschlag von 1,3% auf
15,64 EUR.
Bereits am Donnerstagabend hatten die "Süddeutsche Zeitung" und die
"Frankfurter Allgemeine Zeitung" vorab aus ihren Freitagsausgaben von einem
massiven Stellenabbau berichtet. Laut "Süddeutscher Zeitung" werden die meisten
Stellen im Ausland, vor allem in Großbritannien und Frankreich, wegfallen. Aber
auch in der Unternehmenszentrale in Hannover würden hunderte, wenn auch wohl
weniger als 1.000 Stellen, gestrichen, hieß es.
Abgesehen davon wolle TUI-Vorstandsvorsitzender Michael Frenzel die
mittelfristige Ertragsplanung korrigieren. Bisher sollte das EBITA bis 2008 in
der Touristik auf 650 Mio EUR und in der Schifffahrt auf 700 Mio EUR verdoppelt
werden.
Der stellvertretende TUI-Aufsichtsratsvorsitzende Jan Kahmann sagte am
Freitag zu Dow Jones Newswires, dass er von 4.000 zu streichenden Stellen
nichts wisse. Er erwarte vom Vorstand auch kein Personalabbau-Konzept zur
Steigerung der operativen Ertragskraft, sondern ein kreatives Konzept, um
Ertragssteigerungspotenziale nutzen zu können. Ein Stellenabbau alleine löse
das TUI-Problem nicht.
Auch die Spaltung des Unternehmens in die Sparten Schifffahrt und Touristik
sei keine Lösung, sagte er. Die Sparten würden zusammengehören und die
tragenden Säulen des Unternehmens bilden. Selbst bei den bestehenden Problemen
der beiden Bereiche sei das Unternehmen insgesamt gesund und bedürfe keiner
Restrukturierung. Es stehe allerdings wegen der vorübergehenden Schwierigkeiten
unter einem hohen Druck der Finanzwelt. Die Probleme der beiden Sparten seien
aber keineswegs unlösbar, sagte er.
Analysten sehen dies etwas anders. Eggert Kuls vom Bankhaus M.M. Warburg
hält es für durchaus realistisch, dass TUI bis zu 4.000 Arbeitsplätze in der
Touristik abbauen will. Nur so könnten bei den Personalkosten signifikante
Einsparungen erreicht werden. Diese Einschätzung teilt auch Analyst Hartmut
Moers vom Bankhaus Sal. Oppenheim. Das Unternehmen komme um die Schaffung
günstigerer Strukturen nicht herum.
Kuls hält es außerdem für vorstellbar, dass TUI im laufenden Jahr einen
hohen Verlust ausweisen wird. Verursacht werde dieser unter anderem durch
umfangreiche Goodwill-Abschreibungen auf touristische Unternehmen und die aus
den Stellenstreichungen resultierenden Einmalaufwendungen.
Dies werde auch zu einer Rücknahme der mittelfristigen Ziele führen,
prognostiziert der Analyst. Entweder würden die finanziellen Prognosen
beibehalten und zeitlich nach hinten verschoben oder die Ziele für den
bestehenden Zeithorizont reduziert. Gegenwärtig sei TUI von seinen
mittelfristigen Zielen "Lichtjahre entfernt".
Vor zwei Tagen hatte TUI bereits erste Schritte zur Effizienzverbesserung
mitgeteilt und die Zusammenlegung der Konzern- und der TUI Deutschland-Zentrale
in Hannover in Aussicht gestellt. Auch hierüber muss der Aufsichtsrat befinden.
Die Spekulationen resultieren nicht zuletzt aus der Ankündigung des
Unternehmens, im Dezember Details zur Verbesserung der operativen Stärke zu
nennen. Dies war Ende August nach der traditionellen Strategiesitzung des
Konzerns mitgeteilt worden. Vorstand und Aufsichtsrat waren damals zu der
Einschätzung gekommen, dass vor dem Hintergrund eines verschlechterten
Marktumfeldes das bisher Erreichte nicht genügt, um die Ergebnisziele zu
realisieren.
Aus diesem Grund sollen weitere Kostensenkungen und Effiziensverbesserungen
beschlossen werden. Dazu gehöre auch die Senkung des im Konzerns gebundenen
Kapitals. Außerdem will der Aufsichtsrat Optionen für den deutschen Flugbereich
prüfen, nachdem die beiden Fluglinien Hapagfly und Hapag-Lloyd Express bereits
zusammengelegt worden sind.
Webseite: http://www.tui-group.com
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/brb
-0-
08.12.2006 - 16:24:07
Wirtschaftsminister fordern mehr Wettbewerb auf dem Strommarkt
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Wirtschaftsminister der Bundesländer haben
weitere Schritte zur Stärkung des Wettbewerbs auf dem deutschen Energiemarkt
gefordert. In einem am Freitag auf einer Konferenz in Dessau einstimmig
gefassten Beschluss verwiesen die Minister "mit Besorgnis" auf die hohen
Strompreise. Diese hätten inzwischen ein Niveau erreicht, das die
Wettbewerbsfähigkeit der in Deutschland produzierenden Unternehmen einschränke
und die Kaufkraft der privaten Haushalte spürbar beeinträchtige, kritisierten
sie.
"Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Strompreises ist damit zu
einem der wichtigsten Ziele der Wirtschaftspolitik geworden", heißt es in dem
Beschluss weiter. Die Minister räumen ein, dass auch staatliche Belastungen den
Preisanstieg mit verursacht haben. Ihrer Ansicht nach kann der Anstieg der
Großhandelspreise allerdings nicht allein durch Kostensteigerungen bei der
Stromerzeugung erklärt werden. Es gebe Grund für die Vermutung, dass überhöhte
Großhandelspreise auch eine Folge der hohen Konzentration im Erzeugungsmarkt
seien, hieß es.
In dem Konferenzbeschluss unterstützten die Wirtschaftsminister die von der
Bundesregierung angekündigten Initiativen zum Netzanschluss, für mehr
Transparenz an der Strombörse sowie zur Ausweitung der Missbrauchsaufsicht. Die
Maßnahmen für mehr Wettbewerb dürften aber nicht auf diese Schritte beschränkt
bleiben, hieß es. Es sollten vielmehr "auch weitergehende gesetzliche
Maßnahmen" geprüft werden.
Mit einer Belebung des Wettbewerbs ist nach Einschätzung der
Wirtschaftsminister insbesondere dann zu rechnen, wenn die Zahl der
unabhängigen Anbieter zunimmt. Zudem werde zu prüfen sein, ob und inwieweit die
Beteiligung der großen Energiekonzerne an Stadtwerken den Wettbewerb
beschränke. Wichtig seien außerdem zusätzliche Schritte auf europäischer Ebene.
DJG/hei/apo
-0-
08.12.2006 - 16:21:10
IPO-KALENDER/Börsenkandidaten 2006/07 (Stand 8.12.06)
===
=--------------------------------------
Symrise AG, Holzminden
1. Handelstag: 11. Dezember
Branche: Aromen und Duftstoffe
Segment: Prime Standard
Konsortium: Dt. Bank/UBS (Lead),
Dresdner Kleinwort,
Sal. Opp, Nord/LB,
Citigroup, HSBC, LODH
Zeichnungsfrist: 1. bis 8. Dezember
Preisspanne: 15,75 bis 17,75 EUR
Anzahl Aktien: bis zu 81,03 Mio (inkl
Greenshoe von 10,57 Mio)
Emissionsvolumen: 1,28 Mrd bis 1,44 Mrd EUR
Streubesitz nach IPO: bis zu rund 69%
=--------------------------------------
Aovo Touristik AG, Hannover
1. Handelstag: 22. Dezember
Branche: Touristik-Dienstleistungen
Segment: Freiverkehr
Konsortium: Baader
Zeichnungsfrist: 5. bis 12. Dezember
Preisspanne: 5,00 bis 7,00 EUR
Anzahl Aktien: 210.000
Nettoemissionserlös: rund 1,2 Mio EUR
=--------------------------------------
Biogas Nord AG, Bielefeld, Dezember
Branche: Biogasanlagen
Segment: Entry Standard
Konsortium: Close Brothers Seydler,
Weserbank
Emissionsvolumen: 5 Mio bis 10 Mio EUR
Öffentliches Angebot: nein - Privatplatzierung
=--------------------------------------
Nanocrypt AG, Stuttgart, 2006
Branche: Nanotechnologie
Segment: Open Market
=--------------------------------------
HanseYachts AG, Greifswald, 2006
Branche: Segelboothersteller
Konsortium: M.M. Warburg
=--------------------------------------
eMind AG, Ingelheim, 2006
Branche: Online-Shop-Systeme
Segment: Open Market
=--------------------------------------
AVW Immobilien AG, Buxtehude, 2006/07
Branche: Immobilien
Segment: Geregelter Markt
Emissionsvolumen: im unteren dreistell.
Mio-EUR-Bereich
=--------------------------------------
Juragent AG, Berlin, Januar 2007
Branche: Prozessfinanzierer
Segment: Entry Standard
Konsortium: Baader
=--------------------------------------
Pfaff Industrie Maschinen AG, Kaiserslautern,
Januar 2007
Branche: Nähmaschinen
Segment: Freiverkehr
=--------------------------------------
Altira AG, Frankfurt, Januar 2007
Branche: Asset-Management
Segment: Entry Standard
Konsortium: VEM Aktienbank
Emissionsvolumen: 10 Mio EUR
=--------------------------------------
Ariston Real Estate AG, München, Anfang 2007
Branche: Immobilien
Segment: General Standard
Konsortium: Baader
=--------------------------------------
Pemeas GmbH, Frankfurt, 1Q 2007
Branche: Brennstoffzellen
Konsortium: Equinet
=--------------------------------------
GATE AG, Luxemburg, Frühjahr 2007
Branche: Biodiesel
Konsortium: Dt. Bank, Goldmann Sachs,
Sal. Oppenheim
=--------------------------------------
Amitoso AG, Leipzig, Frühjahr 2007
Branche: Software
Segment: Entry Standard
Emissionsvolumen: rd. 3 Mio EUR
=--------------------------------------
eCircle AG, München, Frühjahr 2007
Branche: Marketing-Software
Segment: Prime Standard
Konsortium: Sal.Oppenheim
=--------------------------------------
Wacker Construction Equipment AG, Frühjahr 2007
Branche: Baumaschinen
=--------------------------------------
RAG AG, Essen, 2Q 2007
Branche: Energie, Chemie, Bergbau
Konsortium: Morgan Stanley
=--------------------------------------
Ista International GmbH, Essen, 1H 2007
Branche: Energiedienstleister
Konsortium: Goldman Sachs, Dt. Bank
=--------------------------------------
Gravis AG, Berlin, 1H 2007
Branche: Computerhandel
=--------------------------------------
Zanox.de AG, Berlin, 2Q/3Q 2007
Branche: Internet-Marketing
Segment: Prime Standard
Emissionsvolumen: 350 Mio bis 450 Mio EUR
=--------------------------------------
Art Estate AG, Hamburg, Mitte 2007
Branche: Kunsthandel, -fonds
=--------------------------------------
Heidelberg Pharma AG, Genf, 2007
Branche: Biotechnologie
=-------------------------------------
Solarwatt AG, Dresden, 2007
Branche: Solarmodule
Konsortium: Dt. Bank
=--------------------------------------
Gardena Holding AG, Ulm, 2007
Branche: Gartengeräte
=-------------------------------------
ecodasa AG, Berlin, 2007
Branche: Biodiesel
Segment: Prime Standard
Konsortium: Hypovereinsbank
Emissionsvolumen: rund 100 Mio EUR
=--------------------------------------
Steico AG, Feldkirchen, 2007
Branche: Dämmstoffe
Segment: Entry Standard
Konsortium: Commerzbank,
BayernLB, HSBC
Emissionsvolumen: zweistell. Mio-EUR-Betrag
=--------------------------------------
Corpus Immobiliengruppe 2007
Branche: Immobilien
Segment: Prime Standard
Konsortium: Morgan Stanley, Dt. Bank
=--------------------------------------
Gerresheimer Glas, Düsseldorf, 2007
Branche: Verpackungen
=--------------------------------------
New Yorker, Braunschweig, 2007
Branche: Mode
=--------------------------------------
Tom Tailor GmbH, Hamburg, 2007
Branche: Mode
=--------------------------------------
Navigon AG, Hamburg, 2007
Branche: Software
Konsortium: Dt. Bank (Lead), Cazenove,
Sal. Oppenheim
=--------------------------------------
PFW Aerospace AG, Speyer, 2007
Branche: Zulieferer Luftfahrtindustrie
Konsortium: Dt. Bank
Emissionsvolumen: rund 175 Mio EUR
=--------------------------------------
FranconoWest AG, Frankfurt, 2007
Branche: Immobilien
=--------------------------------------
Deutsche Rohstoff AG, Frankfurt, 2007
Branche: Beteiligungen
=--------------------------------------
Deutsche Annington, 2007
Branche: Wohnimmobilien
Konsortium: Dt.Bank, Morgan Stanley
=--------------------------------------
Polis AG, Berlin, 2007
Branche: Immobilien
=--------------------------------------
Curacyte AG, Leipzig, 2007
Branche: Biotechnologie
=--------------------------------------
Neckermann, Frankfurt, 2007
Branche: Versandhandel
=--------------------------------------
Hinweis: In der Tabelle werden sowohl von den Unternehmen angekündigte
Börsenpläne als auch bislang nicht offiziell bestätigte Informationen zu IPOs
berücksichtigt. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
===
DJG/sug
08.12.2006 - 16:08:50
US-Verbraucherstimmung im Dezember unerwartet eingetrübt
NEW YORK (Dow Jones)--Der an der Universität Michigan berechnete Index für
die Verbraucherstimmung in den USA ist im Dezember nach den Ergebnissen der
ersten Umfrage überraschend auf 90,2 gefallen, wie am Freitag berichtet wurde.
Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen leichten Anstieg auf
92,5 erwartet. Nach der zweiten Befragung im Vormonat hatte sich ein Stand von
92,1 ergeben.
Der Index für die Erwartungen belief sich im Dezember auf 78,6 (zweite
Umfrage November: 83,2), der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage
wurde mit 108,2 (106,0) angegeben. Die Inflationserwartungen der Konsumenten
auf Sicht von fünf Jahren stiegen auf 3,1% (Vormonat: 3,0%). Auf Sicht von
zwölf Monaten blieben die Inflationserwartungen gegenüber dem Vormonat
unverändert bei 3,0%.
DJG/DJN/apo/ptt
-0-
08.12.2006 - 16:00:16
BÖRSEN-AUSBLICK/Bewegte DAX-Woche voraus
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Markt steht vor der letzten bewegten Woche des
Jahres. Dank des großen Verfalltags der Terminbörsen dürfte es zu tendenziell
schwankenden Kursen kommen. Stabilisierend wirken die üblichen
Schönheitsoperationen der Fondsmanager zum Jahresende. Technische Analysten
halten dennoch einen Rückfall des DAX für möglich.
Vor allem der große Verfalltag von Derivaten an den europäischen
Terminbörsen könnte für Bewegung sorgen, heißt es im Handel. "Zu viele
Marktteilnehmer hatten nicht mit einem derart steilen Kursanstieg in den
letzten Wochen gerechnet", sagt ein Händler. Da sie vom Überschreiten der
6.400er-Marke im DAX überrascht worden seien, würden sie versuchen, die Kurse
bis dahin darunter zu halten.
Erste Vorzeichen für diese Marktschwäche sei die DAX-Reaktion auf die
US-Arbeitsmarktdaten am Freitag gewesen. Obwohl der deutliche Stellenanstieg in
den USA als bullisch für Aktien gewertet wurde, zog zunächst der Euro entgegen
der Lehrbuchmeinung an. Minuten später fiel der DAX deutlich zurück. "Das war
kein Zeichen für einen starken Markt", sagte ein Händler im Anschluss. Erst
nach Abwicklung des Verfalltages dürfte Ruhe in den Markt einkehren.
Die US-Arbeitsmarktdaten überraschten hingegen alle Konjunktur-Pessimisten
für die USA: Mit 132.000 Stellen wurde die durchschnittliche Marktprognose von
rund 110.000 deutlich übertroffen. Zusätzlich fielen die Vormonatsrevisionen
unter dem Strich ebenfalls höher aus. Damit sollte die Welle globaler
Zinserhöhungen weiter anhalten, heißt es im Handel. Nur die Zinserhöhung der
EZB hatte die Märkte im Wochenverlauf nicht bewegt, da alle Marktteilnehmer
schon damit gerechnet hatten.
Allerdings seien die Aussagen der anschließenden Pressekonferenz verwirrend
gewesen, hieß es von EZB-Beobachtern. Der Sprachgebrauch der Zentralbank habe
sich zwar an den guten Wirtschaftsdaten der Eurozone orientiert und mindestens
einen, eher zwei weitere Zinsschritte avisiert. Allerdings sei an den
Formulierungen zu erkennen gewesen, dass sich das Gremium noch nicht einig über
die genauen Zeitpunkte ist. Der deutliche Anstieg des Euro über 1,3350 USD sei
daher unabhängig von Zinsspekulationen gewesen. Hier seien russische und
chinesische Banken als Währungskäufer aufgetreten.
Gegen diese Belastungsfaktoren dürfte dagegen das "Windows Dressing"
wirken. Diese Schönheitsoperationen sind häufig vor Jahresende zu beobachten.
Fonds kaufen dann die Gewinner des Jahres weiter dazu, um entsprechend große
Positionen in ihnen ausweisen zu können. Umgekehrt werden die schlechten
Performer des Jahres aus den Portfolios herausverkauft.
Nachrichtlich dürften auch in den kommenden Wochen Übernahmen und Fusionen
den Markt dominieren. Die im Wochenverlauf gestreuten Gerüchte, Tata Steel
werde für Salzgitter bieten oder Nike für adidas, erwiesen sich natürlich als
falsch - die darauf folgenden Kursgewinne machten aber deutlich, wie sensibel
der Markt auf solche Nachrichten hört. Nur, irgendwann dürfte sich dieser
Kurstreiber abgenutzt haben. Die Absagen von Scania an MAN und von Euronext an
Deutsche Börse sind erste Warnzeichen. Der Markt dürfte nach Analystenschätzung
kippen, sobald sich auch E.ON entnervt von der Endesa-Übernahme zurückziehen
würde.
Technische Analysten wollen weiter bullisch für den DAX bleiben, warnen
jedoch auch. Die Marktreaktion auf die US-Daten am Freitag habe eine eklatante
Schwäche des deutschen Aktienmarkts gezeigt. "Vielleicht haben wir die
Jahresendrally schon gesehen", sagt ein Techniker. Sollte der DAX den Bereich
um 6.380/6.400 Punkte nicht verteidigen, sei ein schneller Rutsch auf 6.200
Punkte denkbar.
Bei den Terminen der kommenden Woche ragen der Verfalltag und die letzte
Sitzung der US-Notenbank hervor. Letztere sei schon häufig für Überraschungen
gut gewesen, sagt ein Händler. Auch die US-Inflationsrate steht im Blick.
Lufthansa und die Tochter Swiss veröffentlichen ihre Verkehrszahlen am Montag,
am Dienstag stehen die ZEW-Konjunkturerwartungen für Dezember an. Am Mittwoch
erscheinen die wöchentlichen Rohöl-Lagerdaten aus den USA und der
Einzelhandelsumsatz. Am Donnerstag folgt der Monatsbericht der EZB und die
Konjunkturprognose des ifo-Instituts. Am Freitag stehen die Pkw-Neuzulassungen
in der EU an, sowie europäische Inflationsdaten und aus den USA
Empire-State-Index und TIC-Daten.
DJG/mod/reh
08.12.2006 - 15:53:41
TAGESVORSCHAU/11. Dezember 2006 - vorläufige Fassung
===
***08:45 FR/Industrieproduktion Oktober
PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+2,8% gg Vj
zuvor: -0,9% gg Vm/+0,6% gg Vj
***09:30 GB/General Motors Corp (GM), Briefing mit Vice President for
Sales, Marketing & Aftersales, Browning, London
09:30 DE/Deutsche Post AG, Capital Markets Day, Frankfurt (A)
***10:00 DE/Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronik-
industrie (ZVEI), Herbst-PK, Frankfurt
10:00 AT/Oesterreichische Nationalbank (OeNB),
PK zur Gesamtwirtschaftlichen Prognose 2006-2008, Wien
***10:30 GB/Erzeugerpreise November
Output-Basis
PROGNOSE: -0,1% gg Vm/+1,8% gg Vj
zuvor: -0,2% gg Vm/+1,7% gg Vj
***10:30 GB/Handelsbilanz Oktober
PROGNOSE: -6,6 Mrd GBP
zuvor: -6,6 Mrd GBP
***11:00 DE/Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW),
Konjunkturbarometer Dezember
11:30 DE/E.ON AG, PG zum Wettbewerb auf dem Gasmarkt, Düsseldorf
***13:00 DE/Deutsche Lufthansa AG, Verkehrszahlen November, Frankfurt
13:00 AT/Oesterreichische Nationalbank (OeNB), PK mit Gouverneur
Liebscher zum Thema: "IWF-Länderprüfung Österreich", Wien
***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender
15:30 DE/Bundesfinanzminister Steinbrück, Gespräch mit dem
niederländischen Finanzminister Zalm, Berlin (A)
***16:00 US/Lagerbestände und Umsätze im Großhandel Oktober
Lagerbestände
PROGNOSE: +0,6% gg Vm
zuvor: +0,8% gg Vm
***17:00 DE/Europäische Zentralbank, Veröffentlichung des
Finanzstabilitätsberichts Dezember 2006,
(15:00 PG mit EZB-Direktoriumsmitglied Papademos -
Aussagen haben Sendesperrfrist), Frankfurt
18:00 DE/American Chamber of Commerce in Germany, Forum zum Thema:
"Der deutsche Real Estate Investment Trust - Chancen und
Herausforderungen für den Finanzplatz Deutschland",
Frankfurt (A)
18:00 DE/Commerzbank AG, PG zum Thema:
"Kapitalmarkt-Perspektiven 2007", Frankfurt (A)
19:00 DE/Talanx AG, PG zum Ausblick auf 2007
(Berichterstattung am Folgetag), Hannover
19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel
20:00 US/Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung
Jahresrevision
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH,
Emission unverzinsliche Schatzanweisungen (Bubills)
über 6 Mrd EUR
*** - DE/Symrise AG, Erstnotiz im Prime Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse
- DE/Siemens AG, AR-Sitzung, München (A)
- EU/Rat der Außenminister (bis 12.12.), u.a. Beratungen über
Empfehlung der EU-Kommission zur Teilaussetzung der
Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, Brüssel
*** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der Pfizer Consumer Healthcare durch Johnson & Johnson,
Brüssel
*** - GB/Lloyds TSB Group plc, Trading Statement, London
- Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten,
sofern nicht anders gekennzeichnet
- (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig
- *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung
- Uhrzeiten in MEZ
- Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit
===
DJG/gla
-0-
08.12.2006 - 15:29:05
EUREX/Renten-Futures erholen sich von Rücksetzer
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Renten-Futures haben einen kurzzeitigen
Rückschlag nach den US-Arbeitsmarktdaten inzwischen wieder ausgebügelt und
tendieren am Freitagnachmittag gut behauptet. "Wir können uns die Bewegung
angesichts der höher als erwartet ausgefallenen US-Zahlen auch nicht so recht
erklären", sagt ein Marktteilnehmer. Möglicherweise hätten die weniger stark
als erwartet gestiegenen Stundenlöhne wieder Zinssenkungsfantasien für die USA
entfacht.
Der März-Kontrakt des Bund-Futures legt gegen 15.25 Uhr um 14 Ticks auf
118,56% zu. Das bisherige Tageshoch liegt bei 118,66% und das Tagestief bei
118,16%. Umgesetzt wurden bislang rund 820.000 Kontrakte. Der März-Kontrakt auf
den Bobl-Future legt um 5 Ticks auf 110,05% zu. Händler gehen im Bund- Future
weiterhin von einer Handelsspanne zwischen 118,05% und 118,60% aus. Der
Michigan-Indikator zur Verbraucherstimmung sei nun der nächste potenzielle
Impulsgeber.
DJG/mif/reh
08.12.2006 - 15:24:02
EU/De-Minimis-Regel wohl weniger großzügiger als angekündigt
BRÜSSEL (Dow Jones)--Die neue EU-Regelung für Beihilfen von geringem Umfang
(De-Minimis) fällt offenbar weniger großzügig aus als von
Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes noch im September in Aussicht gestellt. In
der Verordnung, die am Dienstag von der Kommission verabschiedet werden soll
und zu Jahresbeginn in Kraft tritt, wurde zwar der Schwellenwert, ab dem
Beihilfen angemeldet werden müssen, wie angekündigt bei 200.000 EUR für einen
Zeitraum von drei Jahren belassen.
Nach Angaben aus mit dem Fall vertrauten Kreisen vom Freitag sollen
Bürgschaften aber nur dann unter die Ausnahmeregelung fallen, wenn die Summe
des zugrunde liegenden Kreditbetrags nicht 1,5 Mio EUR binnen drei Jahren
übersteigt. Im September hatte es noch 1,7 Mio EUR geheißen.
Schon der höhere Betrag war im Bundeswirtschaftsministerium auf Kritik
gestoßen. Laut Staatssekretär Joachim Wuermeling haben die Bundesländer in der
Regel Rückbürgschaften zwischen 2 und 10 Mio EUR. Endgültig werde erst zu
Wochenbeginn über die De-Minimis-Verordnung entschieden, hieß es, bis dahin
seien Änderungen nicht völlig ausgeschlossen.
Nach Protesten von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos sowie seiner
Amtskollegen aus Frankreich und Großbritannien hatte Kroes bereits den ersten
Entwurf der neuen De-Minimis-Verordnung geändert. Danach sollte auch für
Darlehen, Bürgschaften und Risikokapital nur dann die Notifizierungspflicht
entfallen, wenn der jeweilige Gesamtbetrag den Schwellenwert von 200.000
innerhalb von drei Jahren nicht übersteigt. Dagegen hatten sich auch die
Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft sowie das Europäische Parlament
gewehrt.
-Von Angelika Steinfort, Dow Jones Newswires; 32 2 7411490,
europa.de@dowjones.com
DJG/ang/apo
-0-
08.12.2006 - 15:16:56
US-Anleihen starten nach Arbeitsmarktdaten knapp behauptet
NEW YORK (Dow Jones)--Knapp behauptet tendieren die US-Anleihen am Freitag
zum Start des New Yorker Handels und nach den über den Erwartungen liegenden
US-Arbeitsmarktdaten für November. Gegen 15.08 Uhr MEZ fallen zehnjährige Titel
mit einem Kupon von 4,625% um 2/32 auf 101-1/32 und rentieren mit 4,49%. Der
mit 4,50% verzinste Longbond sinkt um ebenfalls 2/32 auf 98-8/32 und rentiert
mit 4,61%.
DJG/reh
08.12.2006 - 15:16:18
WOCHENVORSCHAU/51. Kalenderwoche
- Termine vom 18. bis 22. Dezember -
===
M O N T A G, 18. Dezember:
11:00 EU/Eurostat, Handelsbilanz Oktober
***14:30 US/Leistungsbilanz 3Q
***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender
19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - EU/Kommission, Quartalsbericht zur Wirtschaftslage in der
Eurozone, Brüssel
*** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der Serono SA durch Merck KGaA, Brüssel
*** - AT/OPEC, Ölmarkt-Monatsbericht, Wien
- AT/Austrian Airlines AG (AUA), Verkehrszahlen November, Wien
*** - US/Oracle Corp, Ergebnis 2Q (PROGNOSE: 0,22), Redwood City
- DE/Deutsche Börse AG, Verkettungstermin, Frankfurt
- Am Berichtstag werden folgende Index-Änderungen wirksam:
Index Neuaufnahme Ausgeschieden
MDAX Gagfah Holding AG Fielmann AG
SDAX Fielmann AG Masterflex AG
TAG Tegernsee Immobilien Centrotec Sustainable AG
und Beteiligungs-AG
D I E N S T A G, 19. Dezember:
***07:00 JP/BoJ, Monatsbericht Dezember
***07:30 DE/Norddeutsche Affinerie AG, Jahresergebnis, Hamburg
***10:00 DE/ifo Institut für Wirtschaftsforschung,
Geschäftsklimaindex Dezember
***10:00 DE/ifo Institut für Wirtschaftsforschung,
Geschäftsklimaindex Dienstleistungen Dezember
10:00 DE/Altana AG, ao HV zum Verkauf des Pharmageschäfts an
Nycomed (bis 20.12.), Frankfurt
***10:30 DE/Rofin-Sinar Technologies Inc, BI-PK, Hamburg
***11:00 NL/Euronext NV, ao HV zur geplanten Fusion mit der
NYSE Group Inc, Amsterdam
***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender
***14:30 US/Erzeugerpreise November
***14:30 US/Baubeginne/-genehmigungen November
15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven
***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Langfrist-Refi-Tender
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - JP/BoJ, Ergebnis der Sitzung des Geldpolitischen Rats, Tokio
- EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der Trans-o-flex GmbH durch Österreichische Post AG,
Brüssel
*** - US/Morgan Stanley, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: k.A.), New York
M I T T W O C H, 20. Dezember:
***10:30 GB/BoE, Protokoll der Sitzung des Geldpolitischen Rats
vom 6./7. Dezember, London
10:30 GB/Nettomittelaufnahme der öffentlichen Hand November
11:00 DE/Verband der Internationalen Kraftfahrzeug-
hersteller (VDIK), Jahres-PK, Frankfurt
***11:15 EU/EZB, Zuteilung Langfrist-Refi-Tender
13:30 DE/Oberlandesgericht Stuttgart, Erste Verhandlung im
Kapitalanleger-Musterverfahren im Zusammenhang mit dem
Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden der DaimlerChrysler AG,
Schrempp, Stuttgart (A)
***15:00 BE/Geschäftsklimaindex Dezember
***16:30 US/DoE, Rohöllagerbestände (Woche)
22:15 US/Nike Inc, Ergebnis 2Q (PROGNOSE: 1,12), Beaverton
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Escada AG, Jahresergebnis, Aschheim
*** - DE/DaimlerChrysler AG, AR-Sitzung zum Dreijahresplan,
Stuttgart
- DE/Staatsanwaltschaft München I, voraussichtlich Mitteilung
zum Stand der Ermittlungen in der Siemens-Finanzaffäre
- EU/Kommission, Vorlage eines Richtlinienentwurfs zur
Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel, Brüssel
*** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der Aer Lingus Group plc durch Ryanair Holdings plc,
Brüssel
*** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der Scania AB durch MAN AG, Brüssel
- EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der Techem AG durch MEIF II Energie
Beteiligungen GmbH & Co KG, Brüssel
*** - US/NYSE Group Inc, ao HV zur geplanten Fusion mit der
Euronext NV, New York
- US/FedEx Corp, Ergebnis 2Q (PROGNOSE: 1,75), Memphis
- US/Semiconductor Equipment and Materials International (SEMI),
Book-to-Bill-Ratio November
D O N N E R S T A G, 21. Dezember:
00:50 JP/Index der gesamtwirtschaftlichen Aktivität Oktober
08:00 DE/Bundesfinanzministerium, Monatsbericht Dezember, Berlin
***09:30 IT/Verbrauchervertrauen Dezember
10:00 IT/Handelsbilanz ohne EU-Länder November
***10:30 GB/BIP 3Q (3. Veröffentlichung)
***11:00 IT/Einzelhandelsumsatz Oktober
12:00 AT/Österreichisches Institut für
Wirtschaftsforschung (WIFO), Konjunkturprognose 4Q
***14:30 US/BIP 3Q (3. Veröffentlichung)
***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
***15:00 EU/CEPR, EuroCOIN-Indikator November
***16:00 US/Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) November
***16:00 US/Index der Frühindikatoren November
***18:00 US/Philadelphia-Fed-Index Dezember
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
- EU/EZB, Sitzung des Rats ohne zinspolitische Entscheidung,
Frankfurt (A)
F R E I T A G, 22. Dezember:
06:00 JP/BoJ, Protokoll der geldpolitischen Sitzungen vom
31. Oktober und 15./16. November, Tokio
08:00 EU/Acea, Nfz-Neuzulassungen Westeuropa November
***08:40 FR/BIP 3Q (3. Veröffentlichung)
***08:45 FR/Geschäftsklimaindex Verarbeitender Sektor Dezember
***08:50 FR/Privater Verbrauch (Käufe industrieller Güter) November
***08:50 FR/Erzeugerpreise November
***09:30 IT/Geschäftsklimaindex Dezember
***10:00 EU/EZB, Leistungsbilanz Oktober
***11:00 EU/Eurostat, Auftragseingang in der Industrie Oktober
***14:30 US/Persönliche Ausgaben und Einkommen November
***14:30 US/Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter November
***16:00 US/Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan
Dezember (2. Umfrage)
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/aovo Touristik AG, Erstnotiz im Freiverkehr der
Frankfurter Wertpapierbörse
*** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der Kion Group durch Goldman Sachs Group Inc und
Kohlberg Kravis Roberts & Co L.P., Brüssel
- EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der Budapest Airport Rt. durch Hochtief Airport GmbH und
Caisse de Depot et Placement du Quebec, Brüssel
- US/Verkürzter Handel am Anleihemarkt (bis 20:00 Uhr)
- Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten,
sofern nicht anders gekennzeichnet
- (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig
- *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung
- Uhrzeiten in MEZ
- Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit
- PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call,
bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD;
k.A. = keine Angabe
===
DJG/gla
-0-
08.12.2006 - 15:15:02
WOCHENVORSCHAU/50. Kalenderwoche
- Termine vom 11. bis 15. Dezember -
===
M O N T A G, 11. Dezember:
***08:45 FR/Industrieproduktion Oktober
***09:30 GB/General Motors Corp (GM), Briefing mit Vice President for
Sales, Marketing & Aftersales, Browning, London
09:30 DE/Deutsche Post AG, Capital Markets Day, Frankfurt (A)
***10:00 DE/Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronik-
industrie (ZVEI), Herbst-PK, Frankfurt
10:00 AT/Oesterreichische Nationalbank (OeNB),
PK zur Gesamtwirtschaftlichen Prognose 2006-2008, Wien
***10:30 GB/Erzeugerpreise November
***10:30 GB/Handelsbilanz Oktober
***11:00 DE/Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW),
Konjunkturbarometer Dezember
11:30 DE/E.ON AG, PG zum Wettbewerb auf dem Gasmarkt, Düsseldorf
***13:00 DE/Deutsche Lufthansa AG, Verkehrszahlen November, Frankfurt
13:00 AT/Oesterreichische Nationalbank (OeNB), PK mit Gouverneur
Liebscher zum Thema: "IWF-Länderprüfung Österreich", Wien
***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender
15:30 DE/Bundesfinanzminister Steinbrück, Gespräch mit dem
niederländischen Finanzminister Zalm, Berlin (A)
***16:00 US/Lagerbestände und Umsätze im Großhandel Oktober
***17:00 DE/Europäische Zentralbank, Veröffentlichung des
Finanzstabilitätsberichts Dezember 2006, (15:00 PG mit
EZB-Direktoriumsmitglied Papademos - Aussagen haben
Sendesperrfrist), Frankfurt
18:00 DE/American Chamber of Commerce in Germany, Forum zum Thema:
"Der deutsche Real Estate Investment Trust - Chancen und
Herausforderungen für den Finanzplatz Deutschland",
Frankfurt (A)
18:00 DE/Commerzbank AG, PG zum Thema:
"Kapitalmarkt-Perspektiven 2007", Frankfurt (A)
19:00 DE/Talanx AG, PG zum Ausblick auf 2007
(Berichterstattung am Folgetag), Hannover
19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel
20:00 US/Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung
Jahresrevision
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH,
Emission unverzinsliche Schatzanweisungen (Bubills)
über 6 Mrd EUR
*** - DE/Symrise AG, Erstnotiz im Prime Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse
- DE/Siemens AG, AR-Sitzung, München (A)
*** - GB/Lloyds TSB Group plc, Trading Statement, London
*** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der Pfizer Consumer Healthcare durch Johnson & Johnson,
Brüssel
- EU/Rat der Außenminister (bis 12.12.), u.a. Beratungen über
Empfehlung der EU-Kommission zur Teilaussetzung der
Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, Brüssel
D I E N S T A G, 12. Dezember:
00:50 JP/Großhandelspreise November
***08:45 FR/Handelsbilanz Oktober
09:00 DE/Bundesnetzagentur, PK mit Präsident Kurth anlässlich des
Starts der Versteigerung von Frequenzen für Broadband
Wireless Access (BWA), Mainz (A)
09:00 DE/JP Morgan Chase Bank, PG zum Thema: "Trends und
Entwicklungen im Bereich Mergers & Acquisitions im Jahr 2006
- was kommt danach?", Frankfurt (A)
***10:00 IT/Industrieproduktion Oktober
***10:30 DE/Deutsche Bank AG, PG zum Kapitalmarktausblick 2007,
Frankfurt
***10:30 GB/Verbraucherpreise November
10:30 DE/Handelsblatt, 14. Jahrestagung zum Thema
Automobilindustrie (bis 14.12.), Frankfurt
***11:00 EU/Eurostat, Leistungsbilanz 3Q (1. Veröffentlichung)
***11:00 DE/ZEW, Konjunkturerwartungen Dezember
***11:00 DE/Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW), Konjunkturprognose
11:00 DE/Zentraler Kreditausschuss (ZKA), PK zum Gutachten
"Bürokratiekosten in der Kreditwirtschaft" sowie den damit
verbundenen Forderungen und Angeboten an die
Bundesregierung, Berlin
***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender
***14:30 US/Goldman Sachs Group Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 5,91),
New York
***14:30 US/Handelsbilanz Oktober
15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven
***17:00 US/Exxon Mobil Corp, Energy Outlook, Irving
***17:00 US/ISM, halbjährlicher Wirtschaftsausblick
18:00 DE/Club der Wirtschaftspresse, Vortrag von Tellings,
Vorstandsvorsitzender der ING-DiBa AG,
(Berichterstattung am Folgetag), München
18:30 DE/Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten,
Vortrag von Hunold, CEO von Air Berlin, zum Thema:
"Air Berlin: Hecht im Karpfenteich - anders als die anderen"
***20:15 US/Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC),
Ergebnis der Sitzung, Washington
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH,
Ausschreibung Neuemission zweijährige Bundesschatzanweisung
über 7 Mrd EUR
*** - EU/Europäischer Gerichtshof, Urteil zur Klage der
Bundesregierung die EU-Tabakwerberichtlinie teilweise für
nichtig zu erklären, Luxemburg
- EU/EuGH, Öffentliche mündliche Verhandlung über die Klage
der EU-Kommission gegen das VW-Gesetz, Luxemburg (A)
- EU/Kommission, Jahresbericht zu Wachstum und Beschäftigung,
Brüssel
- AT/EVN AG, Jahresergebnis, Maria Enzersdorf
- FR/Club Mediterranee SA, Jahresergebnis, Paris
- CH/Swiss International Air Lines, Verkehrszahlen November,
Basel
- ES/Iberia Lineas Aereas de Espana SA,
Verkehrszahlen November, Madrid
M I T T W O C H, 13. Dezember:
00:50 JP/Leistungsbilanz Oktober
05:30 JP/Industrieproduktion Oktober (revidiert)
***07:00 DE/Fraport AG, Verkehrszahlen November, Frankfurt
***08:00 DE/Destatis, Verbraucherpreise November (endgültig)
08:00 DE/BNP Paribas SA, PG zum Thema: "Global Market Outlook &
Strategies for 2007", Frankfurt
***08:45 FR/Verbraucherpreise November
10:00 FR/Internationale Energie-Agentur (IEA),
Monatsbericht zum Ölmarkt, Paris
***10:30 GB/Arbeitsmarktdaten November
***11:00 DE/Wincor Nixdorf AG, BI-PK, Düsseldorf
12:30 DE/Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW),
Vortrag von Präsident Franz zum Thema:
"Das neue Jahresgutachten 2006/07 des Sachverständigenrates
zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung",
Berlin (A)
***14:30 US/Einzelhandelsumsatz November
***16:00 US/Lagerbestände Oktober
***16:30 US/DoE, Rohöllagerbestände (Woche)
***19:00 US/Treasury, Auktion zehnjähriger Notes
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH,
Neuemission zweijährige Bundesschatzanweisung über 7 Mrd EUR
- DE/Deutsche Lufthansa AG und Vereinte
Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di),
Auftakt der Tarifverhandlungen für die rund 42.000
Boden- und Kabinenbeschäftigten, Frankfurt
- DE/Ministerpräsidenten der Länder, Konferenz, Thema
u.a. Entscheidung über neuen Lotterie-Staatsvertrag, Berlin
- DE/RWE AG, AR-Sitzung zu Vorstandspersonalien, Essen
*** - EU/Europäisches Parlament, 2. Lesung der
Chemikalienverordnung Reach, Straßburg
*** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der Altana Pharma AG durch Nycomed Group, Brüssel
D O N N E R S T A G, 14. Dezember:
09:00 DE/Bundeskanzlerin Merkel, Regierungserklärung zur
bevorstehenden deutschen EU- und G-8-Präsidentschaft, Berlin
***10:00 DE/Rheinisch-Westfälisches Institut für
Wirtschaftsforschung (RWI), Konjunkturprognose, Essen
***10:00 EU/EZB, Monatsbericht Dezember
***10:00 DE/Techem AG, BI-PK, Frankfurt
10:00 DE/ZF Friedrichshafen AG, Jahresabschluss-PK, Friedrichshafen
10:00 IT/Verbraucherpreise November (endgültig)
***10:30 DE/ifo Institut für Wirtschaftsforschung,
PG mit Präsident Sinn zum Thema:
"Die Wirtschaftslage zum Jahreswechsel 2006/07", München
***10:30 GB/Einzelhandelsumsatz November
11:00 EU/Eurostat, Arbeitskosten 3Q
11:00 EU/Eurostat, Erwerbstätigkeit 3Q
***14:00 US/Lehman Brothers Holdings Inc, Ergebnis 4Q
(PROGNOSE: k.A.), New York
***14:30 US/Citigroup Inc, Investor Day, New York
***14:30 US/Import- und Exportpreise November
***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
18:00 DE/Johann Wolfgang Goethe Universität, Money and Macro
Lecture des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften,
Vortrag von EZB-Direktoriumsmitglied Stark zum Thema:
"Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank",
Frankfurt (A)
18:00 DE/Norddeutsche Landesbank Girozentrale (Nord/LB),
PG zur Geschäftsentwicklung 2006 und zu aktuellen Themen
der Bank (Berichterstattung am Folgetag), Hannover
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/TUI AG, AR-Sitzung zu den mittelfristigen Zielen und das
Budget für 2007, Hannover
*** - NG/OPEC, 143. ao Ministertreffen, Abuja
*** - CH/Schweizerische Nationalbank (SNB),
Geldpolitische Lagebeurteilung mit Zinsentscheid, Bern
*** - EU/Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs
(bis 15.12.), u.a. künftige Erweiterungsstrategie, Brüssel
- CN/US-Finanzminister Paulson und Fed-Chairman Bernanke,
Teilnahme an der ersten Sitzung des
US-China Strategic Economic Dialogue (bis 15.12.), Peking
*** - GB/HBOS plc, Trading Statement, Edinburgh
- AT/Immoeast Immobilien Anlagen AG, Ergebnis 1H, Wien
- AT/Pankl Racing Systems AG, Jahresergebnis, Bruck a.d. Mur
- AT/Flughafen Wien AG, Verkehrszahlen November, Wien
- DK/Danisco A/S, Ergebnis 1H, Kopenhagen
- US/Bear Stearns Companies Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 3,30),
New York
- US/Advanced Micro Devices Inc, Analystentag, New York
F R E I T A G, 15. Dezember:
00:50 JP/BoJ, Tankan-Bericht 4Q mit Diffusionsindex zur
Wirtschaftsstimmung
***08:00 DE/Destatis, Industrieumsatz und -beschäftigte Oktober
***08:00 EU/Acea, Pkw-Neuzulassungen November
***08:45 FR/Leistungsbilanz Oktober
***09:00 ES/Verbraucherpreise November
09:00 DE/Bundesrat, 2. Beratung zum Haushaltsentwurf 2007, Berlin
***09:30 SE/Sveriges Riksbank, Bekanntgabe des Zinsbeschlusses
***10:00 DE/TUI AG, PK zu den Beschlüssen der AR-Sitzung vom Vortag,
Thema u.a. Vorstellung eines Kostensenkungs- und
Effizienzsteigerungsprogramms des Konzerns, Hamburg
10:00 AT/Klub der Wirtschaftspublizisten,
Vortrag von OeNB-Gouverneur Liebscher, Wien
10:00 IT/Handelsbilanz Oktober
***11:00 EU/Eurostat, Industrieproduktion Oktober
***11:00 EU/Eurostat, Verbraucherpreise (HVPI) November
14:00 DE/Initiative Luftverkehr für Deutschland,
PK mit den Vorstandsvorsitzenden
Mayrhuber (Deutsche Lufthansa) und Bender (Fraport)
zur Vorstellung des neuen Masterplans der Initiative
zur Entwicklung der Flughafeninfrastruktur, Frankfurt
***14:30 US/Verbraucherpreise November
***14:30 US/Realeinkommen November
***14:30 US/Empire State Manufacturing Index Dezember
***15:00 US/Saldo Wertpapierkäufe und -verkäufe ausländischer
Investoren Oktober
***15:15 US/Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung November
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Eurex, Großer Verfallstag, Frankfurt
*** - DE/Fraport AG, AR-Sitzung zu Ticona, Frankfurt
*** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der Berliner Bank durch Deutsche Bank AG, Brüssel
- AT/Wolford AG, Ergebnis 1H (09:00 PK in Wien), Bregenz
- Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten,
sofern nicht anders gekennzeichnet
- (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig
- *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung
- Uhrzeiten in MEZ
- Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit
- PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call,
bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD;
k.A. = keine Angabe
===
DJG/gla
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08.12.2006 - 15:10:24
US-Beschäftigung wächst im November stärker ... (zwei)
Im Dienstleistungssektor wurden 172.000 zusätzliche Arbeitsplätze
geschaffen. Innerhalb dieser Kategorie entstanden im Einzelhandel 20.000, im
Freizeit- und Gaststättenbereich 31.000 und im Bildungs- und Gesundheitsbereich
41.000 Jobs. Im Industriebereich gingen hingegen 40.000 Stellen verloren, wobei
das verarbeitende Gewerbe 15.000 und das Baugewerbe 29.000 Jobs einbüßte.
LBBW-Ökonom Matthias Huth erklärte in einer ersten Reaktion, dass der
US-Arbeitsmarkt damit "eindrucksvoll" seine Widerstandsfähigkeit demonstriert
habe. Trotz des Anstiegs der Arbeitslosenquote auf 4,5% bleibe der
Anspannungsgrad auf dem Arbeitsmarkt "sehr hoch" und dürfte auch der Federal
Reserve noch Sorgen hinsichtlich des Lohndrucks bereiten, wenngleich die
Lohnentwicklung im Monatsvergleich eher moderat geblieben sei.
In der Jahresrate liege der Anstieg der nominalen Stundenlöhne nun bei
4,1%, sagte Huth. Der Konjunkturexperte hält an seinem Ausblick fest, wonach
die US-Leitzinsen auf absehbare Zeit unverändert bleiben dürften. Die Mehrheit
der Fed-Beobachter rechnet allerdings im Verlauf der ersten Halbjahres 2007 mit
einer ersten Lockerung der Geldpolitik.
Webseite: www.census.gov
DJG/DJN/apo/ptt
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08.12.2006 - 15:05:15
Investor Wyser-Pratte mit Entwicklung bei IWKA zufrieden - EamS
MÜNCHEN (Dow Jones)--Der US-Investor Guy Wyser-Pratte ist mit der
Entwicklung bei der IWKA AG in den vergangenen Monaten durchaus zufrieden.
Wyser-Pratte, der über 5% der Anteile an dem Mischkonzern aus Karlsruhe hält,
äußerte sich im Gespräch mit der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" (EamS)
zudem optimistisch zur Entwicklung des Aktienkurses.
Auf die Frage, wo er den Kurs im Falle eines Verkaufs der Verpackungssparte
und damit der Konzentration auf die Robotersparte sieht, sagte Wyser-Pratte:
"Doppelt so hoch." Derzeit notiert die IWKA-Aktie bei 18 EUR. Von seinen
IWKA-Anteilen wolle er sich daher vorerst nicht trennen.
Wie Wyser-Pratte der Wirtschaftszeitung weiter sagte, baut er derzeit
weitere Positionen bei verschiedenen Unternehmen auf. "Man wird von uns hören",
so Wyser-Pratte. Namen nannte er allerdings nicht.
Webseite: http://www.eurams.de
DJG/brb/bam
08.12.2006 - 14:56:45
Lanxess verlagert Arbeitsplätze nach Leverkusen
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Lanxess AG verlagert Arbeitsplätze an ihren
Hauptsitz Leverkusen. So sollen Ende des kommenden Jahres 51 Stellen des
Materialschutz-Geschäftes des Chemiekonzerns aus Krefeld-Uerdingen nach
Leverkusen umziehen. Zu einem weiteren Umzug von Arbeitsplätzen komme es durch
die Integration von Service- und Vertriebsfunktionen der Lanxess Europe GmbH,
einer Tochtergesellschaft des Konzerns, teilte Lanxess an Freitag weiter mit.
Die Gesellschaft mit Sitz in Langenfeld vertreibt in Europa Chemikalien,
Kunststoffe und Kautschuke. Ihre Vertriebsmitarbeiter wechseln in jene
Geschäftseinheiten bei Lanxess, für die sie bereits jetzt die Produkte
vertreiben.
In der ersten Hälfte des nächsten Jahres sollen 121 Mitarbeiter von
Langenfeld nach Leverkusen ziehen, 23 in Business Units nach Dormagen gehen und
sieben nach Krefeld-Uerdingen. Für weitere 52 Arbeitsplätze des Bereichs
Transport und Disposition steht eine Entscheidung über einen möglichen Umzug
noch aus. Auch sie könnten nach Leverkusen verlagert werden, teilte Lanxess
weiter mit.
Nach Abschluss der Integration werde der Geschäftsbetrieb der Lanxess
Europe GmbH eingestellt. Für die verbleibenden Mitarbeiter aus der Verwaltung,
deren Arbeitsplätze dann entfallen, werden nach Angaben von Lanxess gegenwärtig
mit dem Betriebsrat Lösungen gesucht. Insgesamt seien davon 20 Mitarbeiter
betroffen, sagte ein Sprecher auf Anfrage; für 10 davon sei eine Lösung bereits
gefunden oder in Aussicht.
Webseite: http://www.lanxess.de
DJG/rib/brb
08.12.2006 - 14:48:41
EUREX/Bund kommt nach US-Arbeitsmarktbericht etwas zurück
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Bund ist nach Bekanntgabe des
US-Arbeitsmarktberichts für November etwas unter Abgabedruck geraten. Mit
132.000 fiel der Anstieg der Beschäftigten deutlicher aus als die von Analysten
erwarteten 118.000. Die Flüsterschätzungen im Markt hätten sogar unter 100.000
gelegen, was zusätzlich den Bund belaste. Ein Teilnehmer spricht insgesamt von
etwas über den Prognosen liegenden Zahlen. Eine zu starke Verlangsamung der
US-Wirtschaft legten die Daten nicht nahe, heißt es. Eine Rezession sei nicht
in Sicht. Damit ergebe sich für die Federal Reserve kein unmittelbarer
Handlungsbedarf.
DJG/mpt/reh
08.12.2006 - 14:47:19
TABELLE/US-Arbeitsmarkt November
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Beschäftigung Änderung Quote
ex Agrar gg Vm in %
absolut
November 136.018 +132 4,5
PROGNOSE +118 4,4
Oktober (R) 135.886 +79 4,4
Oktober (V) 135.844 +92 4,4
September 135.807r +203r 4,6
Güter- Bau- Verarb.
produktion bereich Gewerbe
November 22.317 7.458 14.164
Oktober (R) 22.357 7.487 14.179
Oktober (V) 22.361 7.491 14.181
September 22.419r 7.511r 14.223r
Einzel- Dienst- Öffentlicher
handel leistung Bereich
November 15.230 113.701 22.122
Oktober (R) 15.209 113.529 22.104
Oktober (V) 15.197 113.483 22.082
September 15.207r 113.388r 22.076r
Wochenlohn Stundenlohn
durchschn. durchschn.
Privat +/-
November 574,27 16,94 +0,03
Oktober (R) 573,25 16,91 +0,06
Oktober (V) 573,25 16,91 +0,06
September 569,53 16,85
Durchschnittliche Arbeitsstunden:
Privat Verarb. Über-
absolut Gewerbe stunden
November 33,9 41,1 4,2
Oktober (R) 33,9 41,2 4,3
Oktober (V) 33,9 41,2 4,3
September 33,8 41,1 4,3
- R = revidiert, V = vorläufig
- Beschäftigtenzahlen in 1.000
- Lohnangaben in USD
- Quelle Daten: US-Arbeitsministerium
- Webseite: http://www.dol.gov
Die nächsten Veröffentlichungstermine:
05.01.2007 - Dezember-Daten
02.02.2007 - Januar-Daten
09.03.2007 - Februar-Daten
06.04.2007 - März-Daten
04.05.2007 - April-Daten
01.06.2007 - Mai-Daten
06.07.2007 - Juni-Daten
03.08.2007 - Juli-Daten
07.09.2007 - August-Daten
05.10.2007 - September-Daten
02.11.2007 - Oktober-Daten
07.12.2007 - November-Daten
04.01.2008 - Dezember-Daten
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DJG/DJN/kth/apo
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08.12.2006 - 14:47:07
US-Beschäftigung wächst im November stärker als erwartet
WASHINGTON (Dow Jones)--Der US-Arbeitsmarkt hat sich im November
dynamischer entwickelt als erwartet, während der Anstieg der Stundenlöhne
hinter der Prognose zurückblieb. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag
berichtet, stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um
132.000, während von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte nur einen
Stellenzuwachs um 118.000 erwartet hatten.
Zugleich wurden die Angaben für den Oktober nach unten und für den
September nach oben korrigiert. Für Oktober meldet das Ministerium nun einen
Zuwachs um 79.000 Jobs, nachdem zunächst ein Anstieg um 92.000 Stellen gemeldet
worden war. Für den September wurde die Zahl auf 203.000 von zuvor 148.000
revidiert.
Die bei einer separaten Erhebung ermittelte Arbeitslosenquote belief sich
im November auf 4,5%, Ökonomen hatten die Quote mit 4,4% auf dem Stand des
Vormonats erwartet. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen den weiteren
Angaben zufolge im Monatsvergleich um 0,2% bzw. 0,03 USD auf 16,94 USD, während
Ökonomen einen Zuwachs um 0,3% erwartet hatten. Die durchschnittliche
Wochenarbeitszeit verharrte im Vergleich zum Vormonat bei 33,9 Stunden.
DJG/DJN/apo/ptt
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08.12.2006 - 14:30:42
TUI-AR-Mitglied Kahmann: Arbeitnehmervertreter gegen ... (zwei)
Dennoch sei es nicht auszuschließen, dass einige Arbeitsplätze wegfallen
würden, sagte Kahmann. Die Chance liege aber darin, Personal umzusetzen. Würden
Stellen einfach nur gestrichen, werde die Qualität des Produktes leiden. Das
sei nicht im Sinne des Unternehmens.
Den in Medien genannten geplanten Personalabbau von bis zu 4.000 Stellen
bestätigte Kahmann nicht. "Ich kenne diese Zahl nicht", sagte er.
Webseite: http://www.tui-group.com
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/brb
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08.12.2006 - 14:25:08
UPDATE: Annahmequote UCB-Gebot für Schwarz Pharma bislang 67,07%
(NEU: Details zur Annahmefrist, Geschenk an die Mitarbeiter)
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Das Übernahmeangebot des belgischen
Pharmaunternehmens UCB an die Aktionäre der Schwarz Pharma AG ist bis zum 7.
Dezember um 16.00 Uhr für insgesamt 32.553.298 Aktien angenommen worden. Das
entspreche einen Anteil von 67,07% am Grundkapital und den Stimmrechten des
Monheimer Unternehmens, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten
Finanzanzeige von UCB.
Eine erste Annahmefrist endet am Berichtstag um Mitternacht. Eine zweite
Frist läuft vom 15. Dezember bis zum 28. Dezember, wie ein Sprecherin am
Freitag sagte. Ende September hatten die Hauptgesellschafter von Schwarz Pharma
mit UCB die Übernahme vereinbart. Die Familienaktionäre, die bisher 59,2% der
Aktien halten, hatten das Übernahmeangebot für ihre rund 28,4 Mio Aktien am
vergangenen Montag angenommen. UCB bietet für jede Aktie von Schwarz Pharma 50
EUR in bar und 0, 8735 neue eigene Aktien. Die Kartellbehörden haben der
Übernahme bereits zugestimmt.
Eine Schwarz-Pharma-Sprecherin bestätigte zudem Berichte, den zufolge die
Familie Schwarz-Schütte jedem Mitarbeiter - mit Ausnahme des Vorstandes - bis
zu 10.000 EUR schenkt. Das entspreche eine Summe von insgesamt über 42 Mio EUR.
Webseiten: http://www.schwarzpharma.de
http://www.ucb-group.com
DJG/rib/brb
08.12.2006 - 14:25:08
TUI-AR-Mitglied Kahmann: Arbeitnehmervertreter gegen Spaltung
HANNOVER (Dow Jones)--Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der TUI AG,
Hannover, sind gegen eine Aufspaltung des Unternehmens. Die beiden Sparten
Touristik und Schifffahrt würden zusammengehören und die beiden tragenden
Säulen des Unternehmens bilden, sagte Jan Kahmann, stellvertretender
Aufsichtsratsvorsitzender, am Freitag auf Anfrage von Dow Jones Newswires.
Würde der Konzern die Schifffahrt verkaufen, würde er mittelfristig unter Druck
geraten.
Das Gesamtunternehmen TUI bezeichnete Kahmann als gesund. Es stehe
allerdings unter einem hohen Druck der Finanzwelt. Es gelte zu verhindern, dass
das Unternehmen aufgrund dieses Drucks zerrissen werde. Beide Sparten hätten in
der Tat gegenwärtig Probleme. Es gebe aber durchaus Möglichkeiten, diese in den
Griff zu bekommen. Aus diesem Grund erwarte er vom Vorstand ein kreatives
Konzept.
Auf keinen Fall erwarte er ein "Personalabbau-Konzept". Allein die
Streichung von Stellen löse das TUI-Problem nicht, sagte Kahmann. Gefragt sei
vielmehr die Identifizierung von Handlungsspielräumen. So würde die
Zusammenlegung der Konzerngebäude und der Verkauf von Reisen über das Internet
Potenzial bieten.
Webseite: http://www.tui-group.com
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/bam
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08.12.2006 - 14:06:16
Deutsche Post weist Streikdrohung von ver.di als absurd zurück
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Deutsche Post AG hat für die Streikdrohung von
ver.di keinerlei Verständnis, ist aber weiterhin bereit zu Gesprächen mit der
Gewerkschaft. Deren Haltung sei "absurd", erklärte der Bonner Logistikkonzern
am Freitag. Er hält es für "grotesk", dass Tarifangestellte gegen eine
Angleichung der Arbeitszeit von Post-Beamten an das bundesweit geltende Niveau
anderer Bundesbeamter streiken sollen. Kein Postkunde werde dafür Verständnis
haben.
Die Post lasse sich nicht unter Zeitdruck setzen. Man biete ver.di
unverändert "konstruktive und lösungsorientierte" Gespräche für Anfang Januar
an, wiederholte das Unternehmen. Post-Personalvorstand Walter Scheurle
erklärte, das Ergebnis müsse den "wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und
Möglichkeiten des Unternehmens" entsprechen. Die Gewerkschaft drängt auf den
Beginn von Verhandlungen noch im Dezember und will notfalls ab Januar zum
Streik aufrufen.
Nach Ansicht der Post sichert die gleichzeitig von ver.di erhobene
Forderung nach Arbeitszeitverkürzung für Tarifmitarbeiter bei vollem
Lohnausgleich keine Arbeitsplätze. Die Wettbewerber der Post arbeiteten länger
und das häufig zu Mini-Löhnen. "Wer in diesem Umfeld Arbeitszeitverkürzung
fordert, schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der Deutsche Post und gefährdet gut
bezahlte und sozial abgesicherte Arbeitsplätze", warnte das Unternehmen.
Die Post will die Wochenarbeitszeit ihrer rund 60.000 Beamten mit Auslaufen
einer Sonderregelung zum Ende dieses Jahres von 38,5 auf das bundesweite Niveau
von 41 Stunden anheben. Soviel arbeiten derzeit bereits die Angestellten des
Konzerns. Ver.di sieht durch die Neuregelung 5.000 Stellen in Gefahr. Um das
aufzufangen, drängt die Gewerkschaft auf einer Verkürzung der Arbeitszeit bei
den Angestellten und hat den entsprechenden Passus im Tarifvertrag gekündigt.
Webseite: http://www.deutschepost.de
DJG/stm/brb
08.12.2006 - 13:01:17
EZB/Liikanen: Weiterhin Aufwärtsrisiken für die ... (zwei)
Liikanen verwies ferner darauf, dass die Geldpolitik in der Eurozone
weiterhin "akkommodierend" sei und reichlich Liquidität im Umlauf. Der
finnische Notenbankpräsident wiederholte damit weitgehend Aussagen von
EZB-Präsident Jean-Claude Trichet vom Donnerstag. Trichet hatte dabei nach der
sechsten Zinserhöhung seit Dezember 2005 auch darauf verwiesen, dass die EZB
die Risiken für die Preisentwicklung "sehr genau beobachten" werde. Er wollte
dies aber nicht als Hinweis für eine Zinserhöhung im Februar verstanden wissen.
Der wichtigste EZB-Zins steht seit dem gestrigen Zinsschritt bei 3,50%, dem
höchsten Niveau seit Herbst 2001. Seit Dezember vergangenen Jahres hat die
Notenbank ihre Leitzinsen um insgesamt 150 Basispunkte angehoben.
DJG/DJN/ptt
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08.12.2006 - 12:51:12
TABELLE/DE-Produktion im Produzierenden Gewerbe Oktober
===
Produktion im Pro- Industrieproduktion
duzierenden Gewerbe
Index +/- in % Index +/- in %
sb gg Vm gg Vj gg Vj gg Vj sb gg Vm gg Vj gg Vj
sb sb nsb ab sb nsb ab
Oktober 109,5 -1,4 +3,2 +6,7 +3,4 113,2 -1,2 +7,4 +3,9
PROGNOSE +0,5 +5,5
Sept (R) 111,0 -0,6 +5,9 +2,4 +5,8 114,6 -0,4 +2,6 +6,1
Sept (V) 111,4 -0,3 +6,3 +2,7 +6,1 114,8 -0,3 +2,7 +6,4
2-Monatsdurch-
schnitt 110,3 -0,6 +4,5 +4,6 113,9 -0,3 +4,9 +5,0
- 2-Monatsdurchschnitt bezieht sich auf die beiden
vergangenen Berichtsmonate
- ab = arbeitstäglich bereinigt,
nsb = nicht saisonbereinigt, sb = saisonbereinigt
- Basis 2000 = 100
- R = revidiert, V = vorläufig
- Quelle Daten: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit/
- Deutsche Bundesbank/Destatis
- Webseite: http://www.bmwi.de
Die nächsten Veröffentlichungstermine:
09.01.2007 - November-Daten
07.02.2007 - Dezember-Daten
08.03.2007 - Januar-Daten
05.04.2007 - Februar-Daten
08.05.2007 - März-Daten
08.06.2007 - April-Daten
09.07.2007 - Mai-Daten
07.08.2007 - Juni-Daten
07.09.2007 - Juli-Daten
09.10.2007 - August-Daten
07.11.2007 - September-Daten
07.12.2007 - Oktober-Daten
09.01.2008 - November-Daten
08.02.2008 - Dezember-Daten
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DJG/sgs/ptt
-0-
08.12.2006 - 12:28:04
EZB/Liikanen: Weiterhin Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität
WARSCHAU (Dow Jones)--Nach Einschätzung des finnischen Notenbankpräsidenten
gibt es weiterhin Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität in der Eurozone.
Hieran hätten auch die zuletzt niedrigeren Ölpreise nichts geändert, sagte
Erkki Liikanen am Rande einer Veranstaltung in Warschau. Er warnte davor, dass
sich diese Entwicklung wieder umkehren könne. Zudem könnte angesichts der
starken Konjunktur auch Preisdruck von der Lohnseite kommen, sagte das
EZB-Ratsmitglied.
DJG/DJN/ptt
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08.12.2006 - 12:14:44
KKR und Siemens verkaufen Beteiligung 33,24% an Demag Cranes
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Demag Holding hat ihre indirekt gehaltene
verbliebene Beteiligung von 33,24% an der Demag Cranes AG, Wetter, verkauft.
Die Transaktion sei außerbörslich durchgeführt worden, teilte der
Kranhersteller am Freitag mit. Rund 7 Mio Aktien seien an verschiedene
institutionelle Anleger veräußert worden.
An der Demag Holding sind von Kohlberg Kravis Roberts (KKR) beratene Fonds
mit 81% und die Siemens AG mit 19% beteiligt. Die heutigen Geschäftsbereiche
der Demag Cranes AG waren gemeinsam mit anderen Beteiligungen im Jahr 2002 von
der Demag Holding erworben worden. KKR hatte einen Mehrheitsanteil von Demag
Cranes im Juni dann an die Börse gebracht.
Webseite: http://www. demag-cranes-ag.com
DJG/jhe/nas
08.12.2006 - 12:11:50
Deutsche Börse zeigt Interesse an Bulgarischer Börse
Von Ragnhild Kjetland
Dow Jones Newswires
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Börse AG hat Interesse am Aufbau einer
Beteiligung an der Bulgarian Stock Exchange (BSE) gezeigt. "Es gab erste
Gespräche, allerdings noch keine Verhandlungen", sagte Tanteley Karassimeonov,
Direktor für internationale Beziehungen der BSE, zu Dow Jones Newswires. Er
bestätigte zudem, dass Manager der Deutschen Börse am 15. Dezember in Sofia den
Anteilseignern der BSE ihre Vorstellungen von einer möglichen zukünftigen
Kooperation oder Partnerschaft präsentieren würden.
"Dieses Treffen stellt eine Fortsetzung von früheren Gesprächen dar",
fügte Karassimeonov hinzu. Auch eine Person aus dem Umfeld der Deutschen Börse
bestätigte dieses Treffen. Offiziell wollte ein Sprecher der Deutschen Börse
das allerdings nicht kommentieren.
Seitdem die Deutsche Börse Mitte November die Bemühungen um eine Fusion mit
der Euronext beendet hat, hat der Vorstand noch keine neuen konkreten Pläne für
Kooperationen oder Partnerschaften angekündigt. Vorstandsvorsitzer Reto
Francioni hatte lediglich erklärt, dass der Konzern "offen für alle Formen der
Zusammenarbeit ist, die |