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Freitag, 08-Dez-2006

08.12.2006 - 22:18:28 EUREX/Bund-Futures schließen schwächer FRANKFURT (Dow Jones)--Deutlich schwächer haben die deutschen Renten-Futures am Freitag geschlossen. Der März-Kontrakt des Bund-Futures verlor 34 Ticks auf 118,08%. Das Tageshoch lag bei 118,67% und das Tagestief bei 118,05%. Umgesetzt wurden rund 1,36 Mio Kontrakte. Der Bobl-Futures verlor 18 Ticks auf 109,82%. Der Bund sei im Tagesverlauf Eins-zu-Eins mit dem Euro gehandelt worden, sagte ein Händler. Der Euro-Ausbruch nach oben habe den Bund bis auf 118,60% geführt, sich dann jedoch als "False Break" erwiesen. Der folgende Absturz des Euro bis zeitweise unter 1,32 USD habe dann auch den Bund in die Tiefe gerissen. Damit setze der Kontrakt seinen einwöchigen Abwärtstrend fort. Mit dem Fall durch die Unterstützung von 118,30% erscheine auch ein Fall unter die 118er-Marke denkbar. Zudem belasteten die US-Arbeitsmarktdaten: Mit 132.000 neugeschaffenen Stellen wurden die durchschnittliche Marktprognosen von rund 110.000 deutlich übertroffen. Außerdem ergaben die revidierten Vormonate weitere Stellen-Gewinne. Analyst Brian Mandt von der Postbank kommentierte dazu, der Arbeitsmarkt bleibe weiterhin eng und der Lohndruck nach wie vor hoch. Vor diesem Hintergrund sei daher nicht mit raschen Zinssenkungen der US-Notenbank zu rechnen. DJG/raz

08.12.2006 - 22:09:03 US-Anleihen im späten New Yorker Handel leichter NEW YORK (Dow Jones)--Leichter haben sich die US-Anleihen am Freitag im späten New Yorker Handel präsentiert. Die unerwartet gut ausgefallenen Arbeitsmarktdaten hätten Verkaufsdruck gebracht, sagten Teilnehmer. Zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% fielen um 18/32 auf 100-17/32; sie rentierten mit 4,56%. Der mit 4,50% verzinste Longbond verlor 29/32 auf 97-14/32 und rentierte mit 4,66%. Die Zahl der Beschäftigten war um 132.000 gestiegen, während Volkswirte lediglich mit 110.000 gerechnet hatten. Dennoch war auch die Arbeitslosenquote leicht auf 4,5% von 4,4% gestiegen, was der Konsensprognose entsprach. Im Anschluss an die Daten verkauften Investoren die Treasurys. Dies sei zum Teil aber auch eine Reaktion auf die übertriebenen Gewinne der jüngsten Zeit gewesen, sagten Teilnehmer. Zwischenzeitlich hatten sich die Notierungen etwas erholt, wobei der Index der Uni Michigan für Dezember stützte. Mit 90,2 fiel er schwächer aus als Volkswirte mit 92,5 erwartet hatten. DJG/DJN/raz

08.12.2006 - 20:13:10 Pischetsrieder: Will Fusion MAN/Scania 07 vorantreiben - Presse WIEN ((Dow Jones)--Nach seinem Ausscheiden als VW-Vorstandsvorsitzender will Bernd Pischetsrieder im kommenden Jahr die Fusion von MAN und Scania vorantreiben. Dies sei eines der Projekte, das er für VW betreuen werde, sagte Pischetsrieder in einem Interview für die Samstagsausgabe der österreichischen "Kleinen Zeitung". Auf die Frage, ob er sich in der Automobilindustrie noch etwas Großes zumuten würde, sagt er: "Sag niemals nie. Bernie Ecclestone hat angerufen und gemeint, wir sollen Aston Martin kaufen." DJG/bam

08.12.2006 - 19:22:28 UPDATE: Volkswagen ruft weltweit rund 300.000 Passat zurück (NEU: Absatzzahlen der ersten elf Monate) Von Christoph Rauwald Dow Jones Newswires FRANKFURT (Dow Jones)--Die Volkswagen AG hat am Freitag den Rückruf von weltweit rund 300.000 Passat wegen technischer Probleme angekündigt. Volkswagen-Sprecher Hans-Gerd Bode sagte Dow Jones Newswires, dass von dem Rückruf "etwas mehr als 300.000 Fahrzeuge" betroffen sein würden. Die Kosten für den Rückruf, der die Modelljahrgänge 2005, 2006 und 2007 umfasst, wollte er allerdings nicht beziffern. In einer Pressemitteilung erklärte VW, dass es bei den betroffenen Fahrzeugen bei starkem Regen aufgrund eindringender Feuchtigkeit zum Funktionsausfall des Wischermotors kommen kann. Bei Dieselfahrzeugen könne der Halter des Kraftstoffkühlers brechen und zu einer Undichtigkeit in der Kraftstoffversorgung führen. Bei Fahrzeugen mit dem 147 kW (200 PS) Motor könne eine Unterdruckleitung brechen und hierdurch die Bremskraftunterstützung beeinträchtigen. Zu einem totalen Ausfall der Bremsanlage könne es jedoch in keinem Fall kommen. Im Heimatmarkt Deutschland sind den Angaben zufolge 130.000 Fahrzeuge von dem Rückruf betroffen, in Nordmarika etwa 62.000 Passat. Die Fahrzeughalter würden von Volkswagen informiert. Auf Konzernebene hat der Wolfsburger Fahrzeughersteller in den ersten elf Monaten dieses Jahres ein Absatzwachstum von 9,9% erzielt. Mit über 5,2 Mio Einheiten seien damit bereits mehr Fahrzeuge als im gesamten Vorjahr ausgeliefert worden, hatte der noch amtierende Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder am Vortag in Wolfsburg auf einer Betriebsversammlung gesagt. Dabei übertrafen den Angaben zufolge alle Konzernmarken die Vorjahreswerte. Webseite: http://www.volkswagen.com - Von Christoph Rauwald, Dow Jones Newswires; + 49 (0) 69 29725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/brb/bam

08.12.2006 - 18:55:26 EUREX/Bund-Futures schwächer - Euro und US-Arbeitsdaten belasten FRANKFURT (Dow Jones)--Deutlich schwächer präsentieren sich die bundesdeutschen Renten-Futures im späten Verlauf am Freitag. Der März-Kontrakt des Bund-Futures verliert gegen 18.40 Uhr 26 Ticks auf 118,16%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,67% und das Tagestief bei 118,09%. Umgesetzt wurden bisher rund 1,34 Mio Kontrakte. Der Bobl-Futures verliert 12 Ticks auf 109,88%. Der Bund sei im Tagesverlauf Eins-zu-Eins mit dem Euro gehandelt worden, sagte ein Händler. Der Euro-Ausbruch nach oben habe den Bund bis auf 118,60% geführt, sich dann jedoch als "False Break" erwiesen. Der folgende Absturz des Euro bis zeitweise unter 1,32 USD habe dann auch den Bund in die Tiefe gerissen. Damit setze der Kontrakt seinen einwöchigen Abwärtstrend fort. Mit dem Fall durch die Unterstützung von 118,30% erscheine auch ein Fall unter die 118er-Marke denkbar. Zudem belasteten die US-Arbeitsmarktdaten: Mit 132.000 neugeschaffenen Stellen wurden die durchschnittliche Marktprognosen von rund 110.000 deutlich übertroffen. Zudem ergaben die revidierten Vormonate weitere Stellen-Gewinne. Analyst Brian Mandt von der Postbank kommentierte dazu, der Arbeitsmarkt bleibe weiterhin eng und der Lohndruck nach wie vor hoch. Vor diesem Hintergrund sei daher nicht mit raschen Zinssenkungen der US-Notenbank zu rechnen. DJG/mod/reh

08.12.2006 - 18:48:07 Premiere stellt Sportwett-Kanal ein - FAZ FRANKFURT (Dow Jones)--Der Bezahlfernsehsender Premiere gibt nach knapp anderthalb Jahren seinen Sportwett-Kanal auf. "Premiere Win wird als täglicher Fernsehkanal zum Jahresende eingestellt", sagte ein Sprecher der Premiere AG der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ - Samstagausgabe) auf Anfrage. Die Zusammenarbeit mit dem als Partner fungierenden Wettanbieter Magna Entertainment Corp habe sich "nicht wie erwartet entwickelt". Sie werde deshalb aufgelöst. Dem Bericht zufolge sollen die Pferdewetten bei Premiere nun ab Januar in geringerem Umfang in andere Kanäle integriert werden. Noch verhandele das Unternehmen darüber allerdings mit möglichen Partnern. Webseite: http://www.faz.net DJG/brb/bam

08.12.2006 - 18:38:25 Europas Börsen gut behauptet - Übernahmespekulation bei Banken Gut behauptet sind die europäischen Aktienmärkte am Freitag aus der Handelswoche gegangen. Der Euro-Stoxx-50 stieg um einen Punkt auf 4.020, der Stoxx-50 legte um 0,1 Prozent oder 3 auf 3.629 Punkte zu. Die Märkte zeigten sich damit gut erholt, nachdem der Euro-Stoxx-50 zwischenzeitlich unter die 4.000er-Marke abgetaucht war. Branchen und Länderbörsen zeigten sich ohne einheitliche Tendenzen, lediglich die Minen-Werte standen unter Abgabedruck. Die lange erwarteten US-Arbeitsmarktdaten wurden zeitweise von einem kräftigen Sprung im Euro begleitet, der für deutliche Abgaben sorgte. Die US-Daten selbst überraschten hingegen positiv: Mit 132.000 neugeschaffenen Stellen wurden die durchschnittliche Marktprognosen von rund 110.000 übertroffen. Zudem ergaben die revidierten Vormonate weitere Stellen-Gewinne. Zudem fiel der Anstieg der Stundenlöhne mit plus 0,2 Prozent moderat aus. Analyst Brian Mandt von der Postbank kommentierte dazu, der Arbeitsmarkt bleibe weiterhin eng und der Lohndruck nach wie vor hoch. Vor diesem Hintergrund sei daher nicht mit raschen Zinssenkungen der US-Notenbank zu rechnen. Der später veröffentlichte Index zum Verbrauchervertrauen der Uni Michigan fiel dann mit 90,2 schwächer als die erwarteten 92,1 Punkte aus und dämpfte die Zinsbefürchtungen etwas. Technische Analysten nannten die Erholung im Tagesverlauf ein positive Zeichen. Solange der Euro-Stoxx-50 die 4.000er-Marke verteidige, stünden die Börsenampeln auf Grün. Erneut Übernahmespekulation im Bank-Sektor Mit teils kräftigen Kursbewegungen zeigte sich der Bank-Sektor, obwohl der Sub-Index nur um 0,1 Prozent stieg. So waren Lloyds vor dem Zwischenbericht zum laufenden Geschäftsjahr gesucht und stiegen um 1 Prozent auf 556 p. Der unerwartet positive Zwischenbericht der Royal Bank of Scotland (RBS) hatte bullische Erwartungen auch bei Lloyds geweckt, hieß es. RBS stiegen um 1,1 Prozent auf 1.975 p. Top-Performer waren Barclays, die um 3,3 Prozent auf 730 p sprangen. Hier kursierten erneut Übernahmespekulationen. So rechnen die Analysten von Merrill Lynch mit einem möglichen Übernahmeangebot der Bank of America für den britischen Wettbewerber. Aus solch einem solchen Zusammenschluss würde die größte Bank der Welt hervorgehen. Eine Transaktion wäre die größte ihrer Art in der Finanzbranche und die dritt- oder viertgrößte Übernahme überhaupt. Die Marktkapitalisierung von Barclays liege bei rund 90 Mrd USD. Laut Merrill Lynch könnte die Bank of America bis zu 117 Mrd USD für den Wettbewerber zahlen und dennoch 2008 eine Gewinnsteigerung aus der Akquisition verbuchen. Durch die Übernahme würde die US-Bank ihren US-Konkurrenten Citigroup auf Platz zwei der Weltrangliste der Banken verweisen. Minen von Abstufung gedrückt Unter Druck standen die in London gelisteten Minengesellschaften. Der Sektor-Index der Basic Ressources verlor 1,5 Prozent. Die Verluste reichten von 1 Prozent bei AngloAmerican bis zu 3,3 Prozent für XStrata. Merrill Lynch hatte den weltweiten Rohstoffsektor auf "Neutral" von "Übergewichten" abgestuft, nachdem die Preise für zahlreiche Metalle zuletzt stark nachgegeben hatten. Die Bank rät nun in ausgewählten Aktien des Sektors zu Gewinnmitnahmen. Sollten die Metallpreise weiter abbröckeln, dürften es ihnen die Aktien der Produzenten von Metallen und Mineralien gleichtun, lautete das Fazit der Analysten. Autotitel von Analysten belastet Zweitschwächster Sektor waren die Automobilhersteller; der Sektor-Index verlor 0,3 Prozent. Renault büßten 0,8 Prozent auf 88,05 EUR ein und Peugeot 0,3 Prozent auf 46,34 EUR. "Renault ist die Aktie im Sektor, die man am ehesten meiden sollte", hieß es dazu von J.P. Morgan. Im Aktienkurs scheine mittlerweile das Erreichen der vom Unternehmen selbstgesteckten Ziele eingepreist zu sein. J.P. Morgan sieht - neben DaimlerChrysler - in Fiat das größte Potenzial. Denn Fiat könne den Anteil des strukturell schwachen Massengeschäft reduzieren. Demnach schlossen Fiat mit 0,1 Prozent auf 14,07 EUR und Daimler mit 0,2 Prozent auf 44,46 EUR als einzige Aktien des Sektors im Plus. Chip-Werte nach Gewinnwarnung ohne Kursgewinne Technologiewerte notierten im Schnitt unverändert. Händler verwiesen zur Begründung auf negative Vorgaben der Technologiebranchen in den USA und Asien. Der Halbleiterindex SOX hatte am Donnerstag 1,7 Prozent verloren und sich während der europäischen Öffnungszeit nur wenig erholt. Zudem standen in Asien Samsung Electronics und Hynix unter Druck, nachdem der Chip-Produzent Xilinx am Vorabend eine Umsatzwarnung veröffentlicht hatte. ASM Holding verloren 0,5 Prozent auf 19,07 EUR, Infineon schafften jedoch den Sprung ins Plus und legten um 0,2 Prozent auf 10,15 EUR zu. === Europäische Schlussindizes am Freitag, 8. Dezember Index Schluss- Veränd. Veränd. Veränd. stand Punkte in Prozent Jahr in Prozent London FTSE 100 6152,40 +20,90 +0,34 +9,50 Frankfurt Xetra DAX 6427,41 +14,38 +0,22 +18,84 Paris CAC40 5384,16 +4,95 +0,09 +14,19 DJ Europe STOXX 600 356,34 +0,31 +0,09 +14,94 STOXX 50 3629,30 +3,28 +0,09 +8,37 EuroSTOXX50 4019,89 +1,20 +0,03 +12,32 Amsterdam AEX 476,53 -0,37 -0,08 +9,10 Athen ASE 4230,51 -18,87 -0,44 +15,46 Brüssel BEL-20 4255,06 +30,37 +0,72 +19,89 Kopenhagen KFX 429,13 -0,29 -0,07 +9,05 Dublin ISEQ 8917,15 -9,76 -0,11 +21,09 Helsinki HEX 9410,35 -22,26 -0,24 +15,23 Istanbul IMKB-100 39320,47 -537,28 -1,35 -1,15 Lissabon PSI General 3369,11 +5,52 +0,16 +28,82 Madrid IBEX 35 14076,60 +13,80 +0,10 +31,14 Mailand S&P/MIB 40660,00 -15,00 -0,04 +13,88 Oslo All-Share 476,56 +1,72 +0,36 +26,48 Prag PX 1611,60 -2,50 -0,15 +9,41 Moskau RTS 1850,69 +1,93 +0,10 +64,42 Wien ATX 4308,50 +52,01 +1,22 +17,49 Dez 7 Zürich Swiss Mkt 8540,87 -30,04 -0,35 +12,62 === DJG/mod/reh

08.12.2006 - 18:34:46 Volkswagen überprüft in Deutschland 130.000 Passat (zwei) In den USA und in Kanada sind nach weiteren Angaben von Volkswagen of America rund 62.000 Fahrzeuge betroffen. Weltweit summiere sich die Überprüfung auf rund 300.000 Einheiten. Angaben zu den Kosten für den Rückruf machte Volkswagen nicht. Webseite: http://www.volkswagen-ag.de DJG/bam/brb

08.12.2006 - 18:09:20 XETRA-SCHLUSS/Etwas fester - DAX von US-Arbeitsmarktdaten erholt FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas fester ist der deutsche Aktienmarkt am Freitag aus dem Handel gegangen. Damit schloss der Markt gut erholt von einem zwischenzeitlichen Kurseinbruch nach den US-Arbeitsmarktdaten. Der DAX stieg um 0,2% oder 14 auf 6.427 Punkte. Von den 30 DAX-Werten stiegen 17 an, 13 gaben nach. Umgesetzt wurden 5,4 Mrd EUR nach 5,1 Mrd EUR am Vortag. Die mit Spannung erwarteten Daten wurden von einem zeitweise kräftigen Sprung im Euro begleitet, der für deutliche Abgaben im DAX sorgte. Der Index fiel im Tief bis auf rund 6.350 Punkte. Die US-Arbeitsmarktdaten selber überraschten hingegen positiv: Mit 132.000 neugeschaffenen Stellen wurden die durchschnittliche Marktprognosen von rund 110.000 deutlich übertroffen. Zudem ergaben die revidierten Vormonate weitere Stellen-Gewinne. Zudem fiel der Anstieg der Stundenlöhne mit +0,2% moderat aus. Analyst Brian Mandt von der Postbank kommentierte dazu, der Arbeitsmarkt bleibe weiterhin eng und der Lohndruck nach wie vor hoch. Vor diesem Hintergrund sei daher nicht mit raschen Zinssenkungen der US-Notenbank zu rechnen. Der später veröffentlichte Index zum Verbrauchervertrauen der Uni Michigan fiel dann mit 90,2 schwächer als die erwarteten 92,1 Punkte aus und dämpfte die Zinsbefürchtungen etwas. Technische Analysten äußerten sich mit dem Tag zufrieden: "Die Bären haben ihre Attacke nach unten versucht und sind auf ganzer Linie gescheitert", sagte ein Analyst. Der DAX könnte daher fester in die kommende Woche gehen. Tagesgewinner im DAX waren Deutsche Börse, die um 2,6% auf 133 EUR sprangen. Stützend wirkte hier die Anhebung des Kursziels durch die Citigroup. Die Analysten haben es auf 152 nach zuvor 135 EUR angehoben. Zudem treibe nach wie vor die Hoffnung auf eine Sonderausschüttung der hohen Gewinne, da alle Übernahmepläne mit anderen Börsenplätzen in Europa gescheitert seien, hieß es im Handel. Daran ändere die sich abzeichnende Kooperation mit der bulgarischen Börse BSE nichts. E.ON stiegen um 1,4% auf 100,14 EUR. Die Aktie profitierte von der Fantasie, dass der Versorger im kommenden Jahr die Dividende deutlich anheben werde, so ein Händler. Auch TUI stiegen um 0,3% auf 15,89 EUR, obwohl die Spekulation über eine mögliche Zurücknahme oder zeitliche Verschiebung der mittelfristigen Ziele belastete. Im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung in der kommenden Woche überschlügen sich die Nachrichten. Bereits am Morgen hatten Medien über einen bevorstehenden Stellenabbau von 4.000 Arbeitsplätzen berichtet. Deutsche Post konsolidierten hingegen nach den starken Gewinnen in der ersten Wochenhälfte. Die Aktie sank um 0,6% auf 23,42 EUR. Kräftige Kursbewegungen gab es vor allem im TecDAX: So brachen MorphoSys im späten Handel aus einer zweiwöchigen Seitwärtsbewegung aus und haussierten um 8,5% auf 48,50 EUR. Händler vermuteten Spekulationen auf gute Nachrichten dahinter. ADVA stiegen um 5,4% auf 8,15 EUR. Als Gründe wurden die Hochstufung der WestLB am Vortag und die Aussagen von Cisco, Firmen übernehmen zu wollen, genannt . Qiagen stiegen um 1,7% auf 11,05 EUR. Grund für das Kursplus war eine Meldung im "Handelsblatt", wonach das Unternehmen an die US-Armee Laborreagenzien zur Ausrüstung gegen Biowaffen liefert. Zwar habe der Auftrag vorerst nur ein Volumen von "einigen Hunderttausend Dollar", hieß es in dem Bericht. Wichtiger sei aber, dass Qiagen damit der Einstieg in den "sensiblen US-Markt" gelungen sei. Im MDAX machten MLP Furore. Die Aktien sprangen um 5,3% auf 15,90 EUR. Händler vermuten bereits seit Tagen einen Aufkäufer in der Aktie. DJG/mod/reh

08.12.2006 - 18:08:59 Zwei Bundesländer fordern Änderungen bei TKG-Novelle ... (zwei) Als weiteren Mangel kritisiert der Antrag von Hamburg und Niedersachen, dass die Regelungen zu den so genannten neuen Märkten nicht EU-konform seien. Dazu zähle die Einschränkung der Ermessensspielräume des nationalen Regulierers. Im Änderungsgesetz sei zudem keine Regelung für eine effiziente Gestaltung einer sektorspezifischen Missbrauchskontrolle enthalten. Das von der EU-Kommission angekündigte Vertragsverletzungsverfahren könne zu Rechts- und Planungsunsicherheit bei allen Marktteilnehmern führen "mit der Folge, dass die dringend benötigten Investitionen in die Telekommunikations-Infrastruktur auf nicht absehbare Zeit unterbleiben", heißt es im Antrag weiter. Der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) begrüße diesen Vorstoß "in letzter Minute" ausdrücklich, erklärte VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner. Der Bundesrat habe in seiner Sitzung am 15. Dezember nun die letzte Chance, die Einwände gegen die TKG-Novelle in ihrer jetzigen Form zu berücksichtigen. Der Wirtschaftsausschuss des Bundestages hatte Ende November den Vorschlag der Regierungsfraktionen zur Änderung des Kabinettsentwurfes zum TKG-Gesetz angenommen. Das Gesetz ist zustimmungspflichtig, deshalb muss sich auch der Bundesrat mit dem TKG befassen. DJG/rib/brb

08.12.2006 - 17:56:38 Volkswagen überprüft in Deutschland 130.000 Passat WOLFSBURG (Dow Jones)--Die Volkswagen AG, Wolfsburg, ruft in Deutschland 130.000 Passat aus den Modelljahren 2005 bis 2007 zur Kontrolle in die Werkstätten zurück. Bei den Fahrzeugen könne es bei starkem Regen aufgrund eindringender Feuchtigkeit zum Funktionsausfall des Wischermotors kommen, teilte der Fahrzeughersteller am Freitag mit. Bei Dieselfahrzeugen könne der Halter des Kraftstoffkühlers brechen und zu einer Undichtigkeit in der Kraftstoffversorgung führen. Bei Fahrzeugen mit dem 147 kW Motor könne eine Unterdruckleitung brechen und so die Bremskraftunterstützung beeinträchtigt werden. Zu einem totalen Ausfall der Bremsanlage könne es jedoch in keinem Fall kommen. Webseite: http://www.volkswagen-ag.de DJG/bam

08.12.2006 - 17:49:11 EU-Kommission will Energiehandel stärker in MiFID einbeziehen BRÜSSEL (Dow Jones)--Der EU-Rechtsrahmen für Warenderivate und exotische Derivate soll in den kommenden Monaten überprüft werden. Die Europäische Kommission forderte am Freitag die Branche und andere Interessierte auf, ihre Stellungnahme bis zum 30. April abzugeben. Dabei geht es vor allem um die Frage, ob in den Anwendungsbereich der Wertpapierrichtlinie "Märkte für Finanzinstrumente" (MiFID) eine neue Kategorie für den Energiehandel - Strom, Kohle, Gas und Öl - aufgenommen werden soll. In der 2004 verabschiedeten Richtlinie, die von den EU-Unternehmen ab November 2007 angewendet werden muss, sind nicht alle Akteure am Markt für Warenderivate und exotische Derivate erfasst. Es müsse überlegt werden, ob es zweckmäßig sei, in der Richtlinie eine entsprechende Kategorie für Wertpapierfirmen zu schaffen, deren Tätigkeit ausschließlich in der Erbringung von Wertpapierdienstleistungen oder im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten besteht, die die Energieversorgung betreffen, heißt es in einer Mitteilung. Auch sollen die Kriterien in der MiFID-Durchführungsverordnung geprüft werden, nach denen festgestellt wird, welche OTC-Kontrakte für diese Derivate als Finanzinstrumente im Sinne der Richtlinie zu behandeln sind. Ziele der MiFID sind ein verbesserter Anlegerschutz, ein verstärkter Wettbewerb und die Harmonisierung des europäischen Finanzmarktes. Sie soll zudem den in einigen Staaten bislang verbotenen internalisierten Handel in der ganzen Union zu gleichen Bedingungen ermöglichen. Gleichzeitig mit der MiFID stellt die Kommission auch die Richtlinie über die angemessene Eigenkapitalausstattung von Wertpapierfirmen und Kreditinstituten von 2005 auf den Prüfstand. Hier geht es darum, ob die Aufsicht für Wertpapierfirmen, die sich hauptsächlich mit Warenderivaten oder Derivatekontrakten beschäftigen, angemessen geregelt ist. Mit der Sondierung kommt die Kommission einer Aufforderung von EU-Ministerrat und Europäischem Parlament nach. Einen Bericht zu dem Thema hat sie für Ende April 2008 angekündigt. -Von Angelika Steinfort, Dow Jones Newswires; 32 2 7411490, europa.de@dowjones.com DJG/ang/apo -0-

08.12.2006 - 17:43:59 Dt Post und ver.di beginnen Gespräche über den Paketbereich DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Deutsche Post AG und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di wollen ihre Gespräche über die Organisation des Paketgeschäftes, die sie am Freitag aufgenommen haben, in den kommenden Tagen und Wochen fortsetzen. Ein Sprecher des Bonner Unternehmens sagte am frühen Abend, über den Inhalt sei Stillschweigen vereinbart worden. Eine Frist, bis zu der die Gespräche abgeschlossen sein sollen, gebe es nicht. Sie hätten "in einer guten Atmosphäre" stattgefunden und seien "konstruktiv". Berichten zufolge will die Post den Paketversand stärker in den florierenden Briefversand integrieren. Die gemeinsame Zustellung, die bereits auf dem Lande erfolge, soll angeblich komplett auf die Städte ausgeweitet werden. Außerdem sollen demnach die Brief- und die Frachtzentren gemeinsam geführt werden. Webseite: http://www.deutschepost.de DJG/rib/brb

08.12.2006 - 17:43:41 UPDATE: Robuster US-Arbeitsmarkt bremst Zinssenkungsphantasie (NEU: Einschätzungen von Ökonomen, Marktreaktionen) FRANKFURT (Dow Jones)--Die robuste Verfassung des US-Arbeitsmarktes lässt eine Zinssenkung durch die Federal Reserve in weitere Ferne rücken. Gegen eine baldige Lockerung der Geldpolitik in den USA spreche auch, dass der Lohndruck für ein solches Szenario nach wie vor zu hoch sei, sagten Experten am Freitag. Bevor an Zinssenkungen zu denken sei, müsse sich die konjunkturelle Dynamik deutlicher als bislang abschwächen. Die Mehrheit der Fed-Beobachter rechnet im Verlauf der ersten Halbjahres 2007 mit einer ersten Lockerung der Geldpolitik. Zuvor hatte das US-Arbeitsministerium berichtet, dass im November die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 132.000 gestiegen ist, während von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte nur einen Stellenzuwachs um 118.000 erwartet hatten. Zugleich wurden die Angaben für die beiden Vormonate um netto 42.000 Jobs nach oben revidiert. Die Stundenlöhne stiegen im Monatsvergleich um 0,2%, während die Prognose auf einen Zuwachs um 0,3% gelautet hatte. Die Jahresrate betrug 4,1%. Im Dienstleistungssektor wurden 172.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Innerhalb dieser Kategorie entstanden im Einzelhandel 20.000, im Freizeit- und Gaststättenbereich 31.000 und im Bildungs- und Gesundheitsbereich 41.000 Jobs. Im Industriebereich gingen hingegen 40.000 Stellen verloren, wobei das verarbeitende Gewerbe 15.000 und das Baugewerbe 29.000 Jobs einbüßte. Die Aktienmärkte in den USA erholten sich nach anfänglichen Kursabschlägen und tendierten im Verlauf gut behauptet. Der Dollar reagierte hingegen heftiger und verzeichnete deutliche Einbußen gegenüber dem Euro. Die europäische Einheitswährung übersprang die Marke von 1,33 USD. Nach Ansicht von Mark Cliffe, Volkswirt bei der ING Bank, gab es in dem aktuellen Jobreport keine Signale dafür, dass eine Zinssenkung näher rückt. Allerdings deuteten andere Indikatoren auf eine Abschwächung des US-Arbeitsmarktes im nächsten Jahr. Dies könnte den Weg zu einer Zinssenkung im ersten Quartal ebnen, erklärte der Experte. Auch DekaBank-Ökonom Rudolf Besch rechnet in den kommenden Monaten wegen der konjunkturellen Entwicklung mit einer schwächeren Beschäftigungs- und Lohndynamik. "Dies ist eine Voraussetzung dafür, dass die Fed gemäß unserer Prognose Mitte kommenden Jahres beruhigt die Leitzinsen mit zwei 25 Basispunkte-Schritten auf dann 4,75% senken kann", resümiert Besch. Bevor die Fed auf Zinssenkungskurs geht, müsse sich die Lage am Arbeitsmarkt entspannen, ist auch die Einschätzung von Patrick Franke, Volkswirt bei der Commerzbank. Die für den März erwartete Zinslockerung der Fed setze eine weitere Eintrübung der Konjunkturindikatoren - insbesondere beim privaten Konsum und beim ISM-Index für die Industrie - voraus. -Von Andreas Plecko, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 300, andreas.plecko@dowjones.com DJG/apo -0-

08.12.2006 - 17:42:17 Zwei Bundesländer fordern Änderungen bei TKG-Novelle - Dokument DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Bundesländer Hamburg und Niedersachsen haben sich am Freitag in einem Antrag an den Wirtschaftsausschuss des Bundesrates dafür ausgesprochen, die Novelle des Telekommuniktionsgesetzes (TKG-Novelle) zu ändern. In der vom Bundestag verabschiedeten Form des Gesetzentwurfes werde das Ziel, Innovationen zu ermöglichen und Investitionen in neue Infrastruktur zu fördern, konterkariert, indem eine wettbewerbsbehindernde Rückkehr zu einer Monopolsituation gesetzlich ermöglicht werde, heißt es in dem Antrag, in den Dow Jones Newswires Einsicht hatte, unter anderem. DJG/rib/brb

08.12.2006 - 17:38:18 DEVISEN/Euro klettert nach US-Daten wieder über 1,33 USD FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro ist am Freitagnachmittag wieder über 1,33 USD geklettert. Die guten US-Arbeitsmarktdaten, die mit einem Beschäftigungswachstum von 132.000 Personen die Schätzungen von 100.000 recht deutlich überschritten hatten, haben damit keine positive Wirkung für den Dollar entfaltet. Händler äußerten sich mit leichter Verwunderung. Offenbar seien durch das unerwartete Anziehen der Gemeinschaftswährung Teilnehmer auf dem falschen Fuß erwischt und Stop-Loss-Orders ausgelöst worden, die die Bewegung verschärft hätten. Eine mögliche Erklärung seien auch die weniger stark als erwartet gestiegenen Stundenlöhne. Fehlender Druck von dieser Seite könnte der Fed die Entscheidung für eine Zinssenkung in absehbarer Zeit erleichtern. Allerdings wurde auch die Vermutung geäußert, die guten Daten seien gerade eher ein Argumenten, dass die US-Notenbank die Zinsen zunächst unverändert lässt. Ein gewisser Belastungsfaktor sei hingegen der vorläufige Verbrauchervertrauensindex der Uni Michigan für Dezember, der sich entgegen den Erwartungen von 92,1 auf 90,2 Punkte eingetrübt hat. Allerdings befinde er sich damit immer noch deutlich über dem diesjährigen Durchschnitt von 87,2 Punkten und deute weiterhin auf eine moderate Konsumdynamik der privaten Haushalte hin, merkt ein Volkswirt an. Zur Schwäche neigt dagegen der Yen. Händler meinen, die japanische Währung leide unter enttäuschenden Wirtschaftsdaten. So habe der Maschinenbau überraschend wenig neue Aufträge bekommen, und die Zahlen zum Wirtschaftswachstum seien nach unten korrigiert worden. Technisch betrachtet liege bei 1,3380 USD ein Widerstand für den Euro, meint ein technischer Analyst. Allerdings dürfte die stark überkaufte Marktlage und das hohe Ausmaß an Dollar-Shortpositionen den Aufwärtsdrang hemmen. In der kommenden Woche sei daher eine Konsolidierung zu erwarten Die Feinunze Gold ist zum Londoner Vormittag-Fixing mit 630,90 USD notiert worden, zum Nachmittag-Fixing dann mit 637,40 USD. === Europa Europa Europa (17.30) (12.08) (8.10) EUR/USD 1,3311 1,3281 1,3282 USD/JPY 115,60 115,57 115,28 EUR/JPY 153,83 153,48 153,10 EUR/GBP 0,6769 0,6777 0,6771 EUR/CHF 1,5893 1,5893 1,5888 === DJG/mif/reh

08.12.2006 - 17:05:53 Wall Street tendiert im Verlauf gut behauptet NEW YORK (Dow Jones)--Gut behauptet tendieren die US-Börsen im frühen Geschäft und erholen sich damit von anfänglichen Abgaben. Der Dow Jones Index gewinnt gegen 17.00 Uhr MEZ 2 Punkte auf 12.281. Der Nasdaq-Composite steht unverändert bei 2.428 Punkten, der S&P-500 bei 1.407 Punkten. "Die Arbeitsmarktdaten waren recht gut", meint ein Marktteilnehmer. Flüsterschätzungen waren von plus rund 90.000 Stellen ausgegangen, tatsächlich wurden aber plus 132.000 erreicht. Dies habe Erwartungen auf eine baldige Zinssenkung in den USA gedämpft, begründeten Marktteilnehmer die anfängliche Kursverluste. Allerdings seien derartigen Erklärungsversuche mit Vorsicht zu genießen, wenn man den Anstieg des Euro gegen dem Dollar betrachte, der nicht so recht in das Erklärungsschema passe, meint ein Marktteilnehmer. Ein gewisse Belastung gehe vom Michigan-Index aus, der unter den Erwartungen lag. Konjunkturell ergebe sich somit weiterhin kein stimmiges Bild für die USA, meint ein Volkswirt. Es bleibe spannend, wie sich die Fed in der kommenden Woche zur Lage der US-Wirtschaft äußern wird. Unter den Einzeltiteln verlieren Xilinx 5,6% auf 24,95 USD. Das Unternehmen rechnet im dritten Quartal mit einem Umsatzrückgang um 2% bis 5%. Zuvor hatte es einen entsprechenden Zuwachs erwartet. National Semiconductor entsprach dagegen mit seinem Ergebnis den Erwartungen der Analysten, wies beim Umsatz aber einen Rückgang aus. 3M werden durch die Abstufung auf "Neutral" durch Prudential belastet und fallen um knapp 2% auf 78 USD. DJG/mif/reh

08.12.2006 - 17:00:43 ÜBERBLICK/Unternehmen - 17 Uhr-Fassung TUI-AR-Mitglied Kahmann: Arbeitnehmervertreter gegen Spaltung Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der TUI AG, Hannover, sind gegen eine Aufspaltung des Unternehmens. Die beiden Sparten Touristik und Schifffahrt würden zusammengehören und die beiden tragenden Säulen des Unternehmens bilden, sagte Jan Kahmann, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, am Freitag auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Würde der Konzern die Schifffahrt verkaufen, würde er mittelfristig unter Druck geraten. Deutsche Post weist Streikdrohung von ver.di als absurd zurück Die Deutsche Post AG hat für die Streikdrohung von ver.di keinerlei Verständnis, ist aber weiterhin bereit zu Gesprächen mit der Gewerkschaft. Deren Haltung sei "absurd", erklärte der Logistikkonzern. Er hält es für "grotesk", dass Tarifangestellte gegen eine Angleichung der Arbeitszeit von Post-Beamten an das bundesweit geltende Niveau anderer Bundesbeamter streiken sollen. Kein Postkunde werde dafür Verständnis haben. Deutsche Börse zeigt Interesse an bulgarischer Börse Die Deutsche Börse AG hat Interesse am Aufbau einer Beteiligung an der Bulgarian Stock Exchange (BSE) gezeigt. "Es gab erste Gespräche, allerdings noch keine Verhandlungen", sagte Panteley Karassimeonov, Direktor für internationale Beziehungen der BSE, zu Dow Jones Newswires. Er bestätigte zudem, dass Manager der Deutschen Börse am 15. Dezember in Sofia den Anteilseignern der BSE ihre Vorstellungen von einer möglichen zukünftigen Kooperation oder Partnerschaft präsentieren würden. Investor Wyser-Pratte mit Entwicklung bei IWKA zufrieden - EamS Der US-Investor Guy Wyser-Pratte ist mit der Entwicklung bei der IWKA AG in den vergangenen Monaten durchaus zufrieden. Wyser-Pratte, der über 5% der Anteile an dem Mischkonzern aus Karlsruhe hält, äußerte sich im Gespräch mit der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" (EamS) zudem optimistisch zur Entwicklung des Aktienkurses. Wie Wyser-Pratte der Wirtschaftszeitung weiter sagte, baut er derzeit weitere Positionen bei verschiedenen Unternehmen auf. "Man wird von uns hören", so Wyser-Pratte. Namen nannte er allerdings nicht. Dogan will Eigenständigkeit von ProSiebenSat.1 wahren - Kreise Die Dogan Yayin Holding beabsichtigt nicht, die ProSiebenSat.1 Media AG mit ihren eigenen Medienaktivitäten zu verschmelzen, falls sie im Bieterverfahren um die Senderkette den Zuschlag erhalten sollte. "Es ist weder beabsichtigt, den Sender künftig von Istanbul aus zu führen, noch das gegenwärtige Management auszutauschen", sagte ein Vertreter der Dogan Holding, der namentlich nicht genannt werden wollte, zu Dow Jones Newswires. Lanxess verlagert Arbeitsplätze nach Leverkusen Die Lanxess AG verlagert Arbeitsplätze an ihren Hauptsitz Leverkusen. So sollen Ende des kommenden Jahres 51 Stellen des Materialschutz-Geschäftes des Chemiekonzerns aus Krefeld-Uerdingen nach Leverkusen umziehen. Zu einem weiteren Umzug von Arbeitsplätzen komme es durch die Integration von Service- und Vertriebsfunktionen der Lanxess Europe GmbH, einer Tochtergesellschaft des Konzerns, teilte Lanxess weiter mit. KKR und Siemens verkaufen Beteiligung 33,24% an Demag Cranes Die Demag Holding hat ihre indirekt gehaltene verbliebene Beteiligung von 33,24% an der Demag Cranes AG verkauft. Die Transaktion sei außerbörslich durchgeführt worden, teilte der Kranhersteller mit. Rund 7 Mio Aktien seien an verschiedene institutionelle Anleger veräußert worden. An der Demag Holding sind von Kohlberg Kravis Roberts (KKR) beratene Fonds mit 81% und die Siemens AG mit 19% beteiligt. Alstom trotz Euro-Stärke im Plan für Gewinnsteigerung Die hohe Nachfrage im Bereich Stromerzeugung macht die Alstom SA zuversichtlich, die Profitabilität im kommenden Jahr wie geplant zu steigern. Der aktuell hohe Kurs des Euro sei jedoch eine Herausforderung, sagte Chairman und CEO Patrick Kron. Im kommenden Geschäftsjahr 2007/08 (per 31. März) werde die operative Marge über 7% liegen, nach 5,6% im Jahr 2005/06. DJG/bam

08.12.2006 - 16:57:58 Dogan will Eigenständigkeit von ProSiebenSat.1 wahren - Kreise Von Archibald Preuschat Dow Jones Newswires DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Dogan Yayin Holding beabsichtigt nicht, die ProSiebenSat.1 Media AG mit ihren eigenen Medienaktivitäten zu verschmelzen, falls sie im Bieterverfahren um die Senderkette den Zuschlag erhalten sollte. "Es ist weder beabsichtigt, den Sender künftig von Istanbul aus zu führen, noch das gegenwärtige Management auszutauschen", sagte ein Vertreter der Dogan Holding, der namentlich aber nicht genannt werden wollte, am Freitag zu Dow Jones Newswires. Der Vertreter der türkischen Holding, der mit den juristischen Aspekten der geplanten Übernahme befasst ist, erwartet auch keine kartellrechtlichen oder medienrechtlichen Probleme, falls die türkische Holding den Zuschlag für die in Unterföhring ansässige Senderkette erhalten sollte. "Wir haben bereits ein Vorgespräch mit dem Bundeskartellamt geführt. Dabei ist uns signalisiert worden, dass es keine Schwierigkeiten geben würde", sagte der Manager der Dogan Holding, der dort seit 14 Jahren für Rechtsfragen zuständig ist. Gespräche mit der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK) hat die Holding dem Manager zufolge nicht geführt, gibt sich aber dennoch zuversichtlich: "Mit der KEK sehen wir überhaupt keine Probleme." Die Axel Springer AG, die die geplante Übernahme von ProSiebenSat.1 auf Druck des Kartellamtes aufgegeben hatte, hat unlängst einen 25%-Anteil an der zur Holding gehörenden Dogan TV erworben. Daraufhin keimten in deutschen Medien Spekulationen auf, dass Springer ProSiebenSat.1 durch die Hintertür übernehmen will. "Das sind Spekulationen, die mit der Wahrheit nichts zu tun haben", so der Vertreter der türkischen Holding, die neben Medien in den Bereichen Industrie, Handel, Versicherung und Tourismus tätig. Die Größe von Dogan werde bei solchen Spekulationen übersehen, sagte der Unternehmensvertreter. Im Jahr 2005 hatte die Dogan Holding 7,3 Mrd USD umgesetzt und ein Nettoergebnis von 474 Mio USD erwirtschaftet. Er verwies auch auf die TV-Aktivitäten von Dogan in Europa, wo zwei türkisch-sprachige Sender über Satellit ausgestrahlt werden. "Beim Fernsehen sind wir schon weiter als Springer", so der Manager des türkischen Konzerns. Seinen Angaben zufolge ist nicht beabsichtigt, dass Springer ihrer Beteiligung an der türkischen TV-Tochter gegen einen Anteil an der Holding eintauschen kann, die für ProSiebenSat.1 bietet. Der Manager bestätigte Informationen von mit dem Vorgang vertrauten Personen, wonach Dogan bislang 30 EUR je Aktie zahlen will, was den 50,5-prozentigen Anteil der Finanzinvestoren um Haim Saban mit über 3 Mrd EUR bewerten würde. Die endgültige Kalkulation sei aber noch nicht vorgenommen worden. Die Gremien von Dogan würden am Montag über die Höhe des verbindlichen Angebots für ProSiebenSat.1 entscheiden. Ein Team von 60 Mitarbeitern sichte derzeit den Datenraum der Senderkette. Hinweise, von dem bisherigen Indikativen Angebot nach oben oder unten abzuweichen, hätten sich bislang nicht ergeben. Die Finanzinvestoren um Haim Saban halten 88% der ProSieben-Stammaktien und 13% der Vorzugsaktien und könnten bei einem angenommenen Verkaufspreis von 3 Mrd EUR ihr Investment aus dem Jahr 2003 fast versechsfachen. Informationen von Dow Jones Newswires zufolge ist auch die paneuropäische Senderkette SBS, die sich mehrheitlich im Besitz der Finanzinvestoren Permira und Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) befindet, sowie ein Konsortium aus dem Finanzinvestoren Apax Partners und Goldman Sachs im Rennen um die Senderkette, die die Investmentbanken J.P. Morgan und Morgan Stanley derzeit auktionieren. Webseiten: http://www.prosiebensat1.com http://www.doganholding.com.tr -Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 138 72 18, archibald.preuschat@dowjones.com DJG/apr/kgb

08.12.2006 - 16:57:42 Hannover Rück plant im Retakaful-Geschäft 100 Mio USD Prämien HANNOVER (Dow Jones)--Die Hannover Rückversicherung AG, Hannover, will mit einer neu gegründeten Tochtergesellschaft in Bahrain die Beitragseinnahmen in der Rückversicherung nach islamischen Recht in den nächsten Jahren deutlich ausbauen. Bis zum Jahr 2010 strebe die Hannover Rück Bruttobeitragseinnahmen von 100 Mio USD in diesem Bereich an, sagte eine Unternehmenssprecherin am Freitag. Im letzten Geschäftsjahr hatte der Rückversicherer mit schariakonformen Produkten Beitragseinnahmen von 7 Mio USD erzielt. Die Hannover Rück hatte bereits im September eine Lizenz für ihre hundertprozentige Tochtergesellschaft Hannover ReTakaful B.S.C. in Bahrain erhalten, die nunmehr ihren Geschäftsbetrieb aufgenommen hat. Die neue Gesellschaft werde Geschäft über alle Sparten hinweg weltweit zeichnen, teilte das Unternehmen mit. "Vor dem Hintergrund, dass ein Viertel der Weltbevölkerung islamischen Glaubens ist, 70% davon jünger als 35 Jahr als sind und der weltweite islamische Versicherungsmarkt bisher kaum entwickelt ist, sehen wir hier äußerst attraktive Wachstumschancen und innovative Gestaltungsmöglichkeiten", wird Vorstandsvorsitzender Wilhelm Zeller in einer Mitteilung zitiert. Unter dem Begriff Takaful versteht die Assekuranz ein Geschäftsmodell, das der Versicherung auf Gegenseitigkeit ähnelt. Es richtet sich am islamischen Recht aus, das beispielsweise Gewinne aus Zinseinnahmen verbietet. Webseite: http://www.hannover-rueck.de -Von Rolf Neumann, Ulrike Dauer, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne/uxd/bam

08.12.2006 - 16:41:16 UPDATE: Neue Spekulationen vor TUI-Aufsichtsratssitzung (NEU: Details, Hintergrund, Aktienkurs, Analystenstimmen) Von Kirsten Bienk Dow Jones Newswires HANNOVER (Dow Jones)--Im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung der TUI AG schießen die Spekulationen über die zu erwartenden Entscheidungen ins Kraut. So gibt es Medienberichte über Gewinnwarnungen und Entlassungen von bis zu 4.000 Mitarbeitern. TUI selbst kommentiert beide Sachverhalte nicht und verweist auf die Pressekonferenz am kommenden Freitag. Dort will das Unternehmen die Beschlüsse der für Donnerstag anberaumten Aufsichtsratssitzung bekanntgeben. Der Kurs der Aktie reagierte bis zum Mittag mit einem Abschlag von 1,3% auf 15,64 EUR. Bereits am Donnerstagabend hatten die "Süddeutsche Zeitung" und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" vorab aus ihren Freitagsausgaben von einem massiven Stellenabbau berichtet. Laut "Süddeutscher Zeitung" werden die meisten Stellen im Ausland, vor allem in Großbritannien und Frankreich, wegfallen. Aber auch in der Unternehmenszentrale in Hannover würden hunderte, wenn auch wohl weniger als 1.000 Stellen, gestrichen, hieß es. Abgesehen davon wolle TUI-Vorstandsvorsitzender Michael Frenzel die mittelfristige Ertragsplanung korrigieren. Bisher sollte das EBITA bis 2008 in der Touristik auf 650 Mio EUR und in der Schifffahrt auf 700 Mio EUR verdoppelt werden. Der stellvertretende TUI-Aufsichtsratsvorsitzende Jan Kahmann sagte am Freitag zu Dow Jones Newswires, dass er von 4.000 zu streichenden Stellen nichts wisse. Er erwarte vom Vorstand auch kein Personalabbau-Konzept zur Steigerung der operativen Ertragskraft, sondern ein kreatives Konzept, um Ertragssteigerungspotenziale nutzen zu können. Ein Stellenabbau alleine löse das TUI-Problem nicht. Auch die Spaltung des Unternehmens in die Sparten Schifffahrt und Touristik sei keine Lösung, sagte er. Die Sparten würden zusammengehören und die tragenden Säulen des Unternehmens bilden. Selbst bei den bestehenden Problemen der beiden Bereiche sei das Unternehmen insgesamt gesund und bedürfe keiner Restrukturierung. Es stehe allerdings wegen der vorübergehenden Schwierigkeiten unter einem hohen Druck der Finanzwelt. Die Probleme der beiden Sparten seien aber keineswegs unlösbar, sagte er. Analysten sehen dies etwas anders. Eggert Kuls vom Bankhaus M.M. Warburg hält es für durchaus realistisch, dass TUI bis zu 4.000 Arbeitsplätze in der Touristik abbauen will. Nur so könnten bei den Personalkosten signifikante Einsparungen erreicht werden. Diese Einschätzung teilt auch Analyst Hartmut Moers vom Bankhaus Sal. Oppenheim. Das Unternehmen komme um die Schaffung günstigerer Strukturen nicht herum. Kuls hält es außerdem für vorstellbar, dass TUI im laufenden Jahr einen hohen Verlust ausweisen wird. Verursacht werde dieser unter anderem durch umfangreiche Goodwill-Abschreibungen auf touristische Unternehmen und die aus den Stellenstreichungen resultierenden Einmalaufwendungen. Dies werde auch zu einer Rücknahme der mittelfristigen Ziele führen, prognostiziert der Analyst. Entweder würden die finanziellen Prognosen beibehalten und zeitlich nach hinten verschoben oder die Ziele für den bestehenden Zeithorizont reduziert. Gegenwärtig sei TUI von seinen mittelfristigen Zielen "Lichtjahre entfernt". Vor zwei Tagen hatte TUI bereits erste Schritte zur Effizienzverbesserung mitgeteilt und die Zusammenlegung der Konzern- und der TUI Deutschland-Zentrale in Hannover in Aussicht gestellt. Auch hierüber muss der Aufsichtsrat befinden. Die Spekulationen resultieren nicht zuletzt aus der Ankündigung des Unternehmens, im Dezember Details zur Verbesserung der operativen Stärke zu nennen. Dies war Ende August nach der traditionellen Strategiesitzung des Konzerns mitgeteilt worden. Vorstand und Aufsichtsrat waren damals zu der Einschätzung gekommen, dass vor dem Hintergrund eines verschlechterten Marktumfeldes das bisher Erreichte nicht genügt, um die Ergebnisziele zu realisieren. Aus diesem Grund sollen weitere Kostensenkungen und Effiziensverbesserungen beschlossen werden. Dazu gehöre auch die Senkung des im Konzerns gebundenen Kapitals. Außerdem will der Aufsichtsrat Optionen für den deutschen Flugbereich prüfen, nachdem die beiden Fluglinien Hapagfly und Hapag-Lloyd Express bereits zusammengelegt worden sind. Webseite: http://www.tui-group.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/brb -0-

08.12.2006 - 16:24:07 Wirtschaftsminister fordern mehr Wettbewerb auf dem Strommarkt DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Wirtschaftsminister der Bundesländer haben weitere Schritte zur Stärkung des Wettbewerbs auf dem deutschen Energiemarkt gefordert. In einem am Freitag auf einer Konferenz in Dessau einstimmig gefassten Beschluss verwiesen die Minister "mit Besorgnis" auf die hohen Strompreise. Diese hätten inzwischen ein Niveau erreicht, das die Wettbewerbsfähigkeit der in Deutschland produzierenden Unternehmen einschränke und die Kaufkraft der privaten Haushalte spürbar beeinträchtige, kritisierten sie. "Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Strompreises ist damit zu einem der wichtigsten Ziele der Wirtschaftspolitik geworden", heißt es in dem Beschluss weiter. Die Minister räumen ein, dass auch staatliche Belastungen den Preisanstieg mit verursacht haben. Ihrer Ansicht nach kann der Anstieg der Großhandelspreise allerdings nicht allein durch Kostensteigerungen bei der Stromerzeugung erklärt werden. Es gebe Grund für die Vermutung, dass überhöhte Großhandelspreise auch eine Folge der hohen Konzentration im Erzeugungsmarkt seien, hieß es. In dem Konferenzbeschluss unterstützten die Wirtschaftsminister die von der Bundesregierung angekündigten Initiativen zum Netzanschluss, für mehr Transparenz an der Strombörse sowie zur Ausweitung der Missbrauchsaufsicht. Die Maßnahmen für mehr Wettbewerb dürften aber nicht auf diese Schritte beschränkt bleiben, hieß es. Es sollten vielmehr "auch weitergehende gesetzliche Maßnahmen" geprüft werden. Mit einer Belebung des Wettbewerbs ist nach Einschätzung der Wirtschaftsminister insbesondere dann zu rechnen, wenn die Zahl der unabhängigen Anbieter zunimmt. Zudem werde zu prüfen sein, ob und inwieweit die Beteiligung der großen Energiekonzerne an Stadtwerken den Wettbewerb beschränke. Wichtig seien außerdem zusätzliche Schritte auf europäischer Ebene. DJG/hei/apo -0-

08.12.2006 - 16:21:10 IPO-KALENDER/Börsenkandidaten 2006/07 (Stand 8.12.06) === =-------------------------------------- Symrise AG, Holzminden 1. Handelstag: 11. Dezember Branche: Aromen und Duftstoffe Segment: Prime Standard Konsortium: Dt. Bank/UBS (Lead), Dresdner Kleinwort, Sal. Opp, Nord/LB, Citigroup, HSBC, LODH Zeichnungsfrist: 1. bis 8. Dezember Preisspanne: 15,75 bis 17,75 EUR Anzahl Aktien: bis zu 81,03 Mio (inkl Greenshoe von 10,57 Mio) Emissionsvolumen: 1,28 Mrd bis 1,44 Mrd EUR Streubesitz nach IPO: bis zu rund 69% =-------------------------------------- Aovo Touristik AG, Hannover 1. Handelstag: 22. Dezember Branche: Touristik-Dienstleistungen Segment: Freiverkehr Konsortium: Baader Zeichnungsfrist: 5. bis 12. Dezember Preisspanne: 5,00 bis 7,00 EUR Anzahl Aktien: 210.000 Nettoemissionserlös: rund 1,2 Mio EUR =-------------------------------------- Biogas Nord AG, Bielefeld, Dezember Branche: Biogasanlagen Segment: Entry Standard Konsortium: Close Brothers Seydler, Weserbank Emissionsvolumen: 5 Mio bis 10 Mio EUR Öffentliches Angebot: nein - Privatplatzierung =-------------------------------------- Nanocrypt AG, Stuttgart, 2006 Branche: Nanotechnologie Segment: Open Market =-------------------------------------- HanseYachts AG, Greifswald, 2006 Branche: Segelboothersteller Konsortium: M.M. Warburg =-------------------------------------- eMind AG, Ingelheim, 2006 Branche: Online-Shop-Systeme Segment: Open Market =-------------------------------------- AVW Immobilien AG, Buxtehude, 2006/07 Branche: Immobilien Segment: Geregelter Markt Emissionsvolumen: im unteren dreistell. Mio-EUR-Bereich =-------------------------------------- Juragent AG, Berlin, Januar 2007 Branche: Prozessfinanzierer Segment: Entry Standard Konsortium: Baader =-------------------------------------- Pfaff Industrie Maschinen AG, Kaiserslautern, Januar 2007 Branche: Nähmaschinen Segment: Freiverkehr =-------------------------------------- Altira AG, Frankfurt, Januar 2007 Branche: Asset-Management Segment: Entry Standard Konsortium: VEM Aktienbank Emissionsvolumen: 10 Mio EUR =-------------------------------------- Ariston Real Estate AG, München, Anfang 2007 Branche: Immobilien Segment: General Standard Konsortium: Baader =-------------------------------------- Pemeas GmbH, Frankfurt, 1Q 2007 Branche: Brennstoffzellen Konsortium: Equinet =-------------------------------------- GATE AG, Luxemburg, Frühjahr 2007 Branche: Biodiesel Konsortium: Dt. Bank, Goldmann Sachs, Sal. Oppenheim =-------------------------------------- Amitoso AG, Leipzig, Frühjahr 2007 Branche: Software Segment: Entry Standard Emissionsvolumen: rd. 3 Mio EUR =-------------------------------------- eCircle AG, München, Frühjahr 2007 Branche: Marketing-Software Segment: Prime Standard Konsortium: Sal.Oppenheim =-------------------------------------- Wacker Construction Equipment AG, Frühjahr 2007 Branche: Baumaschinen =-------------------------------------- RAG AG, Essen, 2Q 2007 Branche: Energie, Chemie, Bergbau Konsortium: Morgan Stanley =-------------------------------------- Ista International GmbH, Essen, 1H 2007 Branche: Energiedienstleister Konsortium: Goldman Sachs, Dt. Bank =-------------------------------------- Gravis AG, Berlin, 1H 2007 Branche: Computerhandel =-------------------------------------- Zanox.de AG, Berlin, 2Q/3Q 2007 Branche: Internet-Marketing Segment: Prime Standard Emissionsvolumen: 350 Mio bis 450 Mio EUR =-------------------------------------- Art Estate AG, Hamburg, Mitte 2007 Branche: Kunsthandel, -fonds =-------------------------------------- Heidelberg Pharma AG, Genf, 2007 Branche: Biotechnologie =------------------------------------- Solarwatt AG, Dresden, 2007 Branche: Solarmodule Konsortium: Dt. Bank =-------------------------------------- Gardena Holding AG, Ulm, 2007 Branche: Gartengeräte =------------------------------------- ecodasa AG, Berlin, 2007 Branche: Biodiesel Segment: Prime Standard Konsortium: Hypovereinsbank Emissionsvolumen: rund 100 Mio EUR =-------------------------------------- Steico AG, Feldkirchen, 2007 Branche: Dämmstoffe Segment: Entry Standard Konsortium: Commerzbank, BayernLB, HSBC Emissionsvolumen: zweistell. Mio-EUR-Betrag =-------------------------------------- Corpus Immobiliengruppe 2007 Branche: Immobilien Segment: Prime Standard Konsortium: Morgan Stanley, Dt. Bank =-------------------------------------- Gerresheimer Glas, Düsseldorf, 2007 Branche: Verpackungen =-------------------------------------- New Yorker, Braunschweig, 2007 Branche: Mode =-------------------------------------- Tom Tailor GmbH, Hamburg, 2007 Branche: Mode =-------------------------------------- Navigon AG, Hamburg, 2007 Branche: Software Konsortium: Dt. Bank (Lead), Cazenove, Sal. Oppenheim =-------------------------------------- PFW Aerospace AG, Speyer, 2007 Branche: Zulieferer Luftfahrtindustrie Konsortium: Dt. Bank Emissionsvolumen: rund 175 Mio EUR =-------------------------------------- FranconoWest AG, Frankfurt, 2007 Branche: Immobilien =-------------------------------------- Deutsche Rohstoff AG, Frankfurt, 2007 Branche: Beteiligungen =-------------------------------------- Deutsche Annington, 2007 Branche: Wohnimmobilien Konsortium: Dt.Bank, Morgan Stanley =-------------------------------------- Polis AG, Berlin, 2007 Branche: Immobilien =-------------------------------------- Curacyte AG, Leipzig, 2007 Branche: Biotechnologie =-------------------------------------- Neckermann, Frankfurt, 2007 Branche: Versandhandel =-------------------------------------- Hinweis: In der Tabelle werden sowohl von den Unternehmen angekündigte Börsenpläne als auch bislang nicht offiziell bestätigte Informationen zu IPOs berücksichtigt. Alle Angaben sind ohne Gewähr. === DJG/sug

08.12.2006 - 16:08:50 US-Verbraucherstimmung im Dezember unerwartet eingetrübt NEW YORK (Dow Jones)--Der an der Universität Michigan berechnete Index für die Verbraucherstimmung in den USA ist im Dezember nach den Ergebnissen der ersten Umfrage überraschend auf 90,2 gefallen, wie am Freitag berichtet wurde. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen leichten Anstieg auf 92,5 erwartet. Nach der zweiten Befragung im Vormonat hatte sich ein Stand von 92,1 ergeben. Der Index für die Erwartungen belief sich im Dezember auf 78,6 (zweite Umfrage November: 83,2), der Index für die Einschätzung der aktuellen Lage wurde mit 108,2 (106,0) angegeben. Die Inflationserwartungen der Konsumenten auf Sicht von fünf Jahren stiegen auf 3,1% (Vormonat: 3,0%). Auf Sicht von zwölf Monaten blieben die Inflationserwartungen gegenüber dem Vormonat unverändert bei 3,0%. DJG/DJN/apo/ptt -0-

08.12.2006 - 16:00:16 BÖRSEN-AUSBLICK/Bewegte DAX-Woche voraus FRANKFURT (Dow Jones)--Der Markt steht vor der letzten bewegten Woche des Jahres. Dank des großen Verfalltags der Terminbörsen dürfte es zu tendenziell schwankenden Kursen kommen. Stabilisierend wirken die üblichen Schönheitsoperationen der Fondsmanager zum Jahresende. Technische Analysten halten dennoch einen Rückfall des DAX für möglich. Vor allem der große Verfalltag von Derivaten an den europäischen Terminbörsen könnte für Bewegung sorgen, heißt es im Handel. "Zu viele Marktteilnehmer hatten nicht mit einem derart steilen Kursanstieg in den letzten Wochen gerechnet", sagt ein Händler. Da sie vom Überschreiten der 6.400er-Marke im DAX überrascht worden seien, würden sie versuchen, die Kurse bis dahin darunter zu halten. Erste Vorzeichen für diese Marktschwäche sei die DAX-Reaktion auf die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag gewesen. Obwohl der deutliche Stellenanstieg in den USA als bullisch für Aktien gewertet wurde, zog zunächst der Euro entgegen der Lehrbuchmeinung an. Minuten später fiel der DAX deutlich zurück. "Das war kein Zeichen für einen starken Markt", sagte ein Händler im Anschluss. Erst nach Abwicklung des Verfalltages dürfte Ruhe in den Markt einkehren. Die US-Arbeitsmarktdaten überraschten hingegen alle Konjunktur-Pessimisten für die USA: Mit 132.000 Stellen wurde die durchschnittliche Marktprognose von rund 110.000 deutlich übertroffen. Zusätzlich fielen die Vormonatsrevisionen unter dem Strich ebenfalls höher aus. Damit sollte die Welle globaler Zinserhöhungen weiter anhalten, heißt es im Handel. Nur die Zinserhöhung der EZB hatte die Märkte im Wochenverlauf nicht bewegt, da alle Marktteilnehmer schon damit gerechnet hatten. Allerdings seien die Aussagen der anschließenden Pressekonferenz verwirrend gewesen, hieß es von EZB-Beobachtern. Der Sprachgebrauch der Zentralbank habe sich zwar an den guten Wirtschaftsdaten der Eurozone orientiert und mindestens einen, eher zwei weitere Zinsschritte avisiert. Allerdings sei an den Formulierungen zu erkennen gewesen, dass sich das Gremium noch nicht einig über die genauen Zeitpunkte ist. Der deutliche Anstieg des Euro über 1,3350 USD sei daher unabhängig von Zinsspekulationen gewesen. Hier seien russische und chinesische Banken als Währungskäufer aufgetreten. Gegen diese Belastungsfaktoren dürfte dagegen das "Windows Dressing" wirken. Diese Schönheitsoperationen sind häufig vor Jahresende zu beobachten. Fonds kaufen dann die Gewinner des Jahres weiter dazu, um entsprechend große Positionen in ihnen ausweisen zu können. Umgekehrt werden die schlechten Performer des Jahres aus den Portfolios herausverkauft. Nachrichtlich dürften auch in den kommenden Wochen Übernahmen und Fusionen den Markt dominieren. Die im Wochenverlauf gestreuten Gerüchte, Tata Steel werde für Salzgitter bieten oder Nike für adidas, erwiesen sich natürlich als falsch - die darauf folgenden Kursgewinne machten aber deutlich, wie sensibel der Markt auf solche Nachrichten hört. Nur, irgendwann dürfte sich dieser Kurstreiber abgenutzt haben. Die Absagen von Scania an MAN und von Euronext an Deutsche Börse sind erste Warnzeichen. Der Markt dürfte nach Analystenschätzung kippen, sobald sich auch E.ON entnervt von der Endesa-Übernahme zurückziehen würde. Technische Analysten wollen weiter bullisch für den DAX bleiben, warnen jedoch auch. Die Marktreaktion auf die US-Daten am Freitag habe eine eklatante Schwäche des deutschen Aktienmarkts gezeigt. "Vielleicht haben wir die Jahresendrally schon gesehen", sagt ein Techniker. Sollte der DAX den Bereich um 6.380/6.400 Punkte nicht verteidigen, sei ein schneller Rutsch auf 6.200 Punkte denkbar. Bei den Terminen der kommenden Woche ragen der Verfalltag und die letzte Sitzung der US-Notenbank hervor. Letztere sei schon häufig für Überraschungen gut gewesen, sagt ein Händler. Auch die US-Inflationsrate steht im Blick. Lufthansa und die Tochter Swiss veröffentlichen ihre Verkehrszahlen am Montag, am Dienstag stehen die ZEW-Konjunkturerwartungen für Dezember an. Am Mittwoch erscheinen die wöchentlichen Rohöl-Lagerdaten aus den USA und der Einzelhandelsumsatz. Am Donnerstag folgt der Monatsbericht der EZB und die Konjunkturprognose des ifo-Instituts. Am Freitag stehen die Pkw-Neuzulassungen in der EU an, sowie europäische Inflationsdaten und aus den USA Empire-State-Index und TIC-Daten. DJG/mod/reh

08.12.2006 - 15:53:41 TAGESVORSCHAU/11. Dezember 2006 - vorläufige Fassung === ***08:45 FR/Industrieproduktion Oktober PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+2,8% gg Vj zuvor: -0,9% gg Vm/+0,6% gg Vj ***09:30 GB/General Motors Corp (GM), Briefing mit Vice President for Sales, Marketing & Aftersales, Browning, London 09:30 DE/Deutsche Post AG, Capital Markets Day, Frankfurt (A) ***10:00 DE/Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronik- industrie (ZVEI), Herbst-PK, Frankfurt 10:00 AT/Oesterreichische Nationalbank (OeNB), PK zur Gesamtwirtschaftlichen Prognose 2006-2008, Wien ***10:30 GB/Erzeugerpreise November Output-Basis PROGNOSE: -0,1% gg Vm/+1,8% gg Vj zuvor: -0,2% gg Vm/+1,7% gg Vj ***10:30 GB/Handelsbilanz Oktober PROGNOSE: -6,6 Mrd GBP zuvor: -6,6 Mrd GBP ***11:00 DE/Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Konjunkturbarometer Dezember 11:30 DE/E.ON AG, PG zum Wettbewerb auf dem Gasmarkt, Düsseldorf ***13:00 DE/Deutsche Lufthansa AG, Verkehrszahlen November, Frankfurt 13:00 AT/Oesterreichische Nationalbank (OeNB), PK mit Gouverneur Liebscher zum Thema: "IWF-Länderprüfung Österreich", Wien ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender 15:30 DE/Bundesfinanzminister Steinbrück, Gespräch mit dem niederländischen Finanzminister Zalm, Berlin (A) ***16:00 US/Lagerbestände und Umsätze im Großhandel Oktober Lagerbestände PROGNOSE: +0,6% gg Vm zuvor: +0,8% gg Vm ***17:00 DE/Europäische Zentralbank, Veröffentlichung des Finanzstabilitätsberichts Dezember 2006, (15:00 PG mit EZB-Direktoriumsmitglied Papademos - Aussagen haben Sendesperrfrist), Frankfurt 18:00 DE/American Chamber of Commerce in Germany, Forum zum Thema: "Der deutsche Real Estate Investment Trust - Chancen und Herausforderungen für den Finanzplatz Deutschland", Frankfurt (A) 18:00 DE/Commerzbank AG, PG zum Thema: "Kapitalmarkt-Perspektiven 2007", Frankfurt (A) 19:00 DE/Talanx AG, PG zum Ausblick auf 2007 (Berichterstattung am Folgetag), Hannover 19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel 20:00 US/Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Jahresrevision Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Emission unverzinsliche Schatzanweisungen (Bubills) über 6 Mrd EUR *** - DE/Symrise AG, Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse - DE/Siemens AG, AR-Sitzung, München (A) - EU/Rat der Außenminister (bis 12.12.), u.a. Beratungen über Empfehlung der EU-Kommission zur Teilaussetzung der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, Brüssel *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Pfizer Consumer Healthcare durch Johnson & Johnson, Brüssel *** - GB/Lloyds TSB Group plc, Trading Statement, London - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit === DJG/gla -0-

08.12.2006 - 15:29:05 EUREX/Renten-Futures erholen sich von Rücksetzer FRANKFURT (Dow Jones)--Die Renten-Futures haben einen kurzzeitigen Rückschlag nach den US-Arbeitsmarktdaten inzwischen wieder ausgebügelt und tendieren am Freitagnachmittag gut behauptet. "Wir können uns die Bewegung angesichts der höher als erwartet ausgefallenen US-Zahlen auch nicht so recht erklären", sagt ein Marktteilnehmer. Möglicherweise hätten die weniger stark als erwartet gestiegenen Stundenlöhne wieder Zinssenkungsfantasien für die USA entfacht. Der März-Kontrakt des Bund-Futures legt gegen 15.25 Uhr um 14 Ticks auf 118,56% zu. Das bisherige Tageshoch liegt bei 118,66% und das Tagestief bei 118,16%. Umgesetzt wurden bislang rund 820.000 Kontrakte. Der März-Kontrakt auf den Bobl-Future legt um 5 Ticks auf 110,05% zu. Händler gehen im Bund- Future weiterhin von einer Handelsspanne zwischen 118,05% und 118,60% aus. Der Michigan-Indikator zur Verbraucherstimmung sei nun der nächste potenzielle Impulsgeber. DJG/mif/reh

08.12.2006 - 15:24:02 EU/De-Minimis-Regel wohl weniger großzügiger als angekündigt BRÜSSEL (Dow Jones)--Die neue EU-Regelung für Beihilfen von geringem Umfang (De-Minimis) fällt offenbar weniger großzügig aus als von Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes noch im September in Aussicht gestellt. In der Verordnung, die am Dienstag von der Kommission verabschiedet werden soll und zu Jahresbeginn in Kraft tritt, wurde zwar der Schwellenwert, ab dem Beihilfen angemeldet werden müssen, wie angekündigt bei 200.000 EUR für einen Zeitraum von drei Jahren belassen. Nach Angaben aus mit dem Fall vertrauten Kreisen vom Freitag sollen Bürgschaften aber nur dann unter die Ausnahmeregelung fallen, wenn die Summe des zugrunde liegenden Kreditbetrags nicht 1,5 Mio EUR binnen drei Jahren übersteigt. Im September hatte es noch 1,7 Mio EUR geheißen. Schon der höhere Betrag war im Bundeswirtschaftsministerium auf Kritik gestoßen. Laut Staatssekretär Joachim Wuermeling haben die Bundesländer in der Regel Rückbürgschaften zwischen 2 und 10 Mio EUR. Endgültig werde erst zu Wochenbeginn über die De-Minimis-Verordnung entschieden, hieß es, bis dahin seien Änderungen nicht völlig ausgeschlossen. Nach Protesten von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos sowie seiner Amtskollegen aus Frankreich und Großbritannien hatte Kroes bereits den ersten Entwurf der neuen De-Minimis-Verordnung geändert. Danach sollte auch für Darlehen, Bürgschaften und Risikokapital nur dann die Notifizierungspflicht entfallen, wenn der jeweilige Gesamtbetrag den Schwellenwert von 200.000 innerhalb von drei Jahren nicht übersteigt. Dagegen hatten sich auch die Spitzenverbände der deutschen Kreditwirtschaft sowie das Europäische Parlament gewehrt. -Von Angelika Steinfort, Dow Jones Newswires; 32 2 7411490, europa.de@dowjones.com DJG/ang/apo -0-

08.12.2006 - 15:16:56 US-Anleihen starten nach Arbeitsmarktdaten knapp behauptet NEW YORK (Dow Jones)--Knapp behauptet tendieren die US-Anleihen am Freitag zum Start des New Yorker Handels und nach den über den Erwartungen liegenden US-Arbeitsmarktdaten für November. Gegen 15.08 Uhr MEZ fallen zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% um 2/32 auf 101-1/32 und rentieren mit 4,49%. Der mit 4,50% verzinste Longbond sinkt um ebenfalls 2/32 auf 98-8/32 und rentiert mit 4,61%. DJG/reh

08.12.2006 - 15:16:18 WOCHENVORSCHAU/51. Kalenderwoche - Termine vom 18. bis 22. Dezember - === M O N T A G, 18. Dezember: 11:00 EU/Eurostat, Handelsbilanz Oktober ***14:30 US/Leistungsbilanz 3Q ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender 19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - EU/Kommission, Quartalsbericht zur Wirtschaftslage in der Eurozone, Brüssel *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Serono SA durch Merck KGaA, Brüssel *** - AT/OPEC, Ölmarkt-Monatsbericht, Wien - AT/Austrian Airlines AG (AUA), Verkehrszahlen November, Wien *** - US/Oracle Corp, Ergebnis 2Q (PROGNOSE: 0,22), Redwood City - DE/Deutsche Börse AG, Verkettungstermin, Frankfurt - Am Berichtstag werden folgende Index-Änderungen wirksam: Index Neuaufnahme Ausgeschieden MDAX Gagfah Holding AG Fielmann AG SDAX Fielmann AG Masterflex AG TAG Tegernsee Immobilien Centrotec Sustainable AG und Beteiligungs-AG D I E N S T A G, 19. Dezember: ***07:00 JP/BoJ, Monatsbericht Dezember ***07:30 DE/Norddeutsche Affinerie AG, Jahresergebnis, Hamburg ***10:00 DE/ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Geschäftsklimaindex Dezember ***10:00 DE/ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Geschäftsklimaindex Dienstleistungen Dezember 10:00 DE/Altana AG, ao HV zum Verkauf des Pharmageschäfts an Nycomed (bis 20.12.), Frankfurt ***10:30 DE/Rofin-Sinar Technologies Inc, BI-PK, Hamburg ***11:00 NL/Euronext NV, ao HV zur geplanten Fusion mit der NYSE Group Inc, Amsterdam ***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender ***14:30 US/Erzeugerpreise November ***14:30 US/Baubeginne/-genehmigungen November 15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Langfrist-Refi-Tender Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - JP/BoJ, Ergebnis der Sitzung des Geldpolitischen Rats, Tokio - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Trans-o-flex GmbH durch Österreichische Post AG, Brüssel *** - US/Morgan Stanley, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: k.A.), New York M I T T W O C H, 20. Dezember: ***10:30 GB/BoE, Protokoll der Sitzung des Geldpolitischen Rats vom 6./7. Dezember, London 10:30 GB/Nettomittelaufnahme der öffentlichen Hand November 11:00 DE/Verband der Internationalen Kraftfahrzeug- hersteller (VDIK), Jahres-PK, Frankfurt ***11:15 EU/EZB, Zuteilung Langfrist-Refi-Tender 13:30 DE/Oberlandesgericht Stuttgart, Erste Verhandlung im Kapitalanleger-Musterverfahren im Zusammenhang mit dem Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden der DaimlerChrysler AG, Schrempp, Stuttgart (A) ***15:00 BE/Geschäftsklimaindex Dezember ***16:30 US/DoE, Rohöllagerbestände (Woche) 22:15 US/Nike Inc, Ergebnis 2Q (PROGNOSE: 1,12), Beaverton Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Escada AG, Jahresergebnis, Aschheim *** - DE/DaimlerChrysler AG, AR-Sitzung zum Dreijahresplan, Stuttgart - DE/Staatsanwaltschaft München I, voraussichtlich Mitteilung zum Stand der Ermittlungen in der Siemens-Finanzaffäre - EU/Kommission, Vorlage eines Richtlinienentwurfs zur Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel, Brüssel *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Aer Lingus Group plc durch Ryanair Holdings plc, Brüssel *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Scania AB durch MAN AG, Brüssel - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Techem AG durch MEIF II Energie Beteiligungen GmbH & Co KG, Brüssel *** - US/NYSE Group Inc, ao HV zur geplanten Fusion mit der Euronext NV, New York - US/FedEx Corp, Ergebnis 2Q (PROGNOSE: 1,75), Memphis - US/Semiconductor Equipment and Materials International (SEMI), Book-to-Bill-Ratio November D O N N E R S T A G, 21. Dezember: 00:50 JP/Index der gesamtwirtschaftlichen Aktivität Oktober 08:00 DE/Bundesfinanzministerium, Monatsbericht Dezember, Berlin ***09:30 IT/Verbrauchervertrauen Dezember 10:00 IT/Handelsbilanz ohne EU-Länder November ***10:30 GB/BIP 3Q (3. Veröffentlichung) ***11:00 IT/Einzelhandelsumsatz Oktober 12:00 AT/Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), Konjunkturprognose 4Q ***14:30 US/BIP 3Q (3. Veröffentlichung) ***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche) ***15:00 EU/CEPR, EuroCOIN-Indikator November ***16:00 US/Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) November ***16:00 US/Index der Frühindikatoren November ***18:00 US/Philadelphia-Fed-Index Dezember Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: - EU/EZB, Sitzung des Rats ohne zinspolitische Entscheidung, Frankfurt (A) F R E I T A G, 22. Dezember: 06:00 JP/BoJ, Protokoll der geldpolitischen Sitzungen vom 31. Oktober und 15./16. November, Tokio 08:00 EU/Acea, Nfz-Neuzulassungen Westeuropa November ***08:40 FR/BIP 3Q (3. Veröffentlichung) ***08:45 FR/Geschäftsklimaindex Verarbeitender Sektor Dezember ***08:50 FR/Privater Verbrauch (Käufe industrieller Güter) November ***08:50 FR/Erzeugerpreise November ***09:30 IT/Geschäftsklimaindex Dezember ***10:00 EU/EZB, Leistungsbilanz Oktober ***11:00 EU/Eurostat, Auftragseingang in der Industrie Oktober ***14:30 US/Persönliche Ausgaben und Einkommen November ***14:30 US/Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter November ***16:00 US/Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan Dezember (2. Umfrage) Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/aovo Touristik AG, Erstnotiz im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Kion Group durch Goldman Sachs Group Inc und Kohlberg Kravis Roberts & Co L.P., Brüssel - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Budapest Airport Rt. durch Hochtief Airport GmbH und Caisse de Depot et Placement du Quebec, Brüssel - US/Verkürzter Handel am Anleihemarkt (bis 20:00 Uhr) - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit - PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call, bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD; k.A. = keine Angabe === DJG/gla -0-

08.12.2006 - 15:15:02 WOCHENVORSCHAU/50. Kalenderwoche - Termine vom 11. bis 15. Dezember - === M O N T A G, 11. Dezember: ***08:45 FR/Industrieproduktion Oktober ***09:30 GB/General Motors Corp (GM), Briefing mit Vice President for Sales, Marketing & Aftersales, Browning, London 09:30 DE/Deutsche Post AG, Capital Markets Day, Frankfurt (A) ***10:00 DE/Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronik- industrie (ZVEI), Herbst-PK, Frankfurt 10:00 AT/Oesterreichische Nationalbank (OeNB), PK zur Gesamtwirtschaftlichen Prognose 2006-2008, Wien ***10:30 GB/Erzeugerpreise November ***10:30 GB/Handelsbilanz Oktober ***11:00 DE/Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Konjunkturbarometer Dezember 11:30 DE/E.ON AG, PG zum Wettbewerb auf dem Gasmarkt, Düsseldorf ***13:00 DE/Deutsche Lufthansa AG, Verkehrszahlen November, Frankfurt 13:00 AT/Oesterreichische Nationalbank (OeNB), PK mit Gouverneur Liebscher zum Thema: "IWF-Länderprüfung Österreich", Wien ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender 15:30 DE/Bundesfinanzminister Steinbrück, Gespräch mit dem niederländischen Finanzminister Zalm, Berlin (A) ***16:00 US/Lagerbestände und Umsätze im Großhandel Oktober ***17:00 DE/Europäische Zentralbank, Veröffentlichung des Finanzstabilitätsberichts Dezember 2006, (15:00 PG mit EZB-Direktoriumsmitglied Papademos - Aussagen haben Sendesperrfrist), Frankfurt 18:00 DE/American Chamber of Commerce in Germany, Forum zum Thema: "Der deutsche Real Estate Investment Trust - Chancen und Herausforderungen für den Finanzplatz Deutschland", Frankfurt (A) 18:00 DE/Commerzbank AG, PG zum Thema: "Kapitalmarkt-Perspektiven 2007", Frankfurt (A) 19:00 DE/Talanx AG, PG zum Ausblick auf 2007 (Berichterstattung am Folgetag), Hannover 19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel 20:00 US/Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Jahresrevision Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Emission unverzinsliche Schatzanweisungen (Bubills) über 6 Mrd EUR *** - DE/Symrise AG, Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse - DE/Siemens AG, AR-Sitzung, München (A) *** - GB/Lloyds TSB Group plc, Trading Statement, London *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Pfizer Consumer Healthcare durch Johnson & Johnson, Brüssel - EU/Rat der Außenminister (bis 12.12.), u.a. Beratungen über Empfehlung der EU-Kommission zur Teilaussetzung der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, Brüssel D I E N S T A G, 12. Dezember: 00:50 JP/Großhandelspreise November ***08:45 FR/Handelsbilanz Oktober 09:00 DE/Bundesnetzagentur, PK mit Präsident Kurth anlässlich des Starts der Versteigerung von Frequenzen für Broadband Wireless Access (BWA), Mainz (A) 09:00 DE/JP Morgan Chase Bank, PG zum Thema: "Trends und Entwicklungen im Bereich Mergers & Acquisitions im Jahr 2006 - was kommt danach?", Frankfurt (A) ***10:00 IT/Industrieproduktion Oktober ***10:30 DE/Deutsche Bank AG, PG zum Kapitalmarktausblick 2007, Frankfurt ***10:30 GB/Verbraucherpreise November 10:30 DE/Handelsblatt, 14. Jahrestagung zum Thema Automobilindustrie (bis 14.12.), Frankfurt ***11:00 EU/Eurostat, Leistungsbilanz 3Q (1. Veröffentlichung) ***11:00 DE/ZEW, Konjunkturerwartungen Dezember ***11:00 DE/Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW), Konjunkturprognose 11:00 DE/Zentraler Kreditausschuss (ZKA), PK zum Gutachten "Bürokratiekosten in der Kreditwirtschaft" sowie den damit verbundenen Forderungen und Angeboten an die Bundesregierung, Berlin ***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender ***14:30 US/Goldman Sachs Group Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 5,91), New York ***14:30 US/Handelsbilanz Oktober 15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven ***17:00 US/Exxon Mobil Corp, Energy Outlook, Irving ***17:00 US/ISM, halbjährlicher Wirtschaftsausblick 18:00 DE/Club der Wirtschaftspresse, Vortrag von Tellings, Vorstandsvorsitzender der ING-DiBa AG, (Berichterstattung am Folgetag), München 18:30 DE/Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten, Vortrag von Hunold, CEO von Air Berlin, zum Thema: "Air Berlin: Hecht im Karpfenteich - anders als die anderen" ***20:15 US/Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC), Ergebnis der Sitzung, Washington Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Ausschreibung Neuemission zweijährige Bundesschatzanweisung über 7 Mrd EUR *** - EU/Europäischer Gerichtshof, Urteil zur Klage der Bundesregierung die EU-Tabakwerberichtlinie teilweise für nichtig zu erklären, Luxemburg - EU/EuGH, Öffentliche mündliche Verhandlung über die Klage der EU-Kommission gegen das VW-Gesetz, Luxemburg (A) - EU/Kommission, Jahresbericht zu Wachstum und Beschäftigung, Brüssel - AT/EVN AG, Jahresergebnis, Maria Enzersdorf - FR/Club Mediterranee SA, Jahresergebnis, Paris - CH/Swiss International Air Lines, Verkehrszahlen November, Basel - ES/Iberia Lineas Aereas de Espana SA, Verkehrszahlen November, Madrid M I T T W O C H, 13. Dezember: 00:50 JP/Leistungsbilanz Oktober 05:30 JP/Industrieproduktion Oktober (revidiert) ***07:00 DE/Fraport AG, Verkehrszahlen November, Frankfurt ***08:00 DE/Destatis, Verbraucherpreise November (endgültig) 08:00 DE/BNP Paribas SA, PG zum Thema: "Global Market Outlook & Strategies for 2007", Frankfurt ***08:45 FR/Verbraucherpreise November 10:00 FR/Internationale Energie-Agentur (IEA), Monatsbericht zum Ölmarkt, Paris ***10:30 GB/Arbeitsmarktdaten November ***11:00 DE/Wincor Nixdorf AG, BI-PK, Düsseldorf 12:30 DE/Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), Vortrag von Präsident Franz zum Thema: "Das neue Jahresgutachten 2006/07 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung", Berlin (A) ***14:30 US/Einzelhandelsumsatz November ***16:00 US/Lagerbestände Oktober ***16:30 US/DoE, Rohöllagerbestände (Woche) ***19:00 US/Treasury, Auktion zehnjähriger Notes Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Neuemission zweijährige Bundesschatzanweisung über 7 Mrd EUR - DE/Deutsche Lufthansa AG und Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Auftakt der Tarifverhandlungen für die rund 42.000 Boden- und Kabinenbeschäftigten, Frankfurt - DE/Ministerpräsidenten der Länder, Konferenz, Thema u.a. Entscheidung über neuen Lotterie-Staatsvertrag, Berlin - DE/RWE AG, AR-Sitzung zu Vorstandspersonalien, Essen *** - EU/Europäisches Parlament, 2. Lesung der Chemikalienverordnung Reach, Straßburg *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Altana Pharma AG durch Nycomed Group, Brüssel D O N N E R S T A G, 14. Dezember: 09:00 DE/Bundeskanzlerin Merkel, Regierungserklärung zur bevorstehenden deutschen EU- und G-8-Präsidentschaft, Berlin ***10:00 DE/Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Konjunkturprognose, Essen ***10:00 EU/EZB, Monatsbericht Dezember ***10:00 DE/Techem AG, BI-PK, Frankfurt 10:00 DE/ZF Friedrichshafen AG, Jahresabschluss-PK, Friedrichshafen 10:00 IT/Verbraucherpreise November (endgültig) ***10:30 DE/ifo Institut für Wirtschaftsforschung, PG mit Präsident Sinn zum Thema: "Die Wirtschaftslage zum Jahreswechsel 2006/07", München ***10:30 GB/Einzelhandelsumsatz November 11:00 EU/Eurostat, Arbeitskosten 3Q 11:00 EU/Eurostat, Erwerbstätigkeit 3Q ***14:00 US/Lehman Brothers Holdings Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: k.A.), New York ***14:30 US/Citigroup Inc, Investor Day, New York ***14:30 US/Import- und Exportpreise November ***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche) 18:00 DE/Johann Wolfgang Goethe Universität, Money and Macro Lecture des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften, Vortrag von EZB-Direktoriumsmitglied Stark zum Thema: "Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank", Frankfurt (A) 18:00 DE/Norddeutsche Landesbank Girozentrale (Nord/LB), PG zur Geschäftsentwicklung 2006 und zu aktuellen Themen der Bank (Berichterstattung am Folgetag), Hannover Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/TUI AG, AR-Sitzung zu den mittelfristigen Zielen und das Budget für 2007, Hannover *** - NG/OPEC, 143. ao Ministertreffen, Abuja *** - CH/Schweizerische Nationalbank (SNB), Geldpolitische Lagebeurteilung mit Zinsentscheid, Bern *** - EU/Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs (bis 15.12.), u.a. künftige Erweiterungsstrategie, Brüssel - CN/US-Finanzminister Paulson und Fed-Chairman Bernanke, Teilnahme an der ersten Sitzung des US-China Strategic Economic Dialogue (bis 15.12.), Peking *** - GB/HBOS plc, Trading Statement, Edinburgh - AT/Immoeast Immobilien Anlagen AG, Ergebnis 1H, Wien - AT/Pankl Racing Systems AG, Jahresergebnis, Bruck a.d. Mur - AT/Flughafen Wien AG, Verkehrszahlen November, Wien - DK/Danisco A/S, Ergebnis 1H, Kopenhagen - US/Bear Stearns Companies Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 3,30), New York - US/Advanced Micro Devices Inc, Analystentag, New York F R E I T A G, 15. Dezember: 00:50 JP/BoJ, Tankan-Bericht 4Q mit Diffusionsindex zur Wirtschaftsstimmung ***08:00 DE/Destatis, Industrieumsatz und -beschäftigte Oktober ***08:00 EU/Acea, Pkw-Neuzulassungen November ***08:45 FR/Leistungsbilanz Oktober ***09:00 ES/Verbraucherpreise November 09:00 DE/Bundesrat, 2. Beratung zum Haushaltsentwurf 2007, Berlin ***09:30 SE/Sveriges Riksbank, Bekanntgabe des Zinsbeschlusses ***10:00 DE/TUI AG, PK zu den Beschlüssen der AR-Sitzung vom Vortag, Thema u.a. Vorstellung eines Kostensenkungs- und Effizienzsteigerungsprogramms des Konzerns, Hamburg 10:00 AT/Klub der Wirtschaftspublizisten, Vortrag von OeNB-Gouverneur Liebscher, Wien 10:00 IT/Handelsbilanz Oktober ***11:00 EU/Eurostat, Industrieproduktion Oktober ***11:00 EU/Eurostat, Verbraucherpreise (HVPI) November 14:00 DE/Initiative Luftverkehr für Deutschland, PK mit den Vorstandsvorsitzenden Mayrhuber (Deutsche Lufthansa) und Bender (Fraport) zur Vorstellung des neuen Masterplans der Initiative zur Entwicklung der Flughafeninfrastruktur, Frankfurt ***14:30 US/Verbraucherpreise November ***14:30 US/Realeinkommen November ***14:30 US/Empire State Manufacturing Index Dezember ***15:00 US/Saldo Wertpapierkäufe und -verkäufe ausländischer Investoren Oktober ***15:15 US/Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung November Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Eurex, Großer Verfallstag, Frankfurt *** - DE/Fraport AG, AR-Sitzung zu Ticona, Frankfurt *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Berliner Bank durch Deutsche Bank AG, Brüssel - AT/Wolford AG, Ergebnis 1H (09:00 PK in Wien), Bregenz - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit - PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call, bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD; k.A. = keine Angabe === DJG/gla -0-

08.12.2006 - 15:10:24 US-Beschäftigung wächst im November stärker ... (zwei) Im Dienstleistungssektor wurden 172.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Innerhalb dieser Kategorie entstanden im Einzelhandel 20.000, im Freizeit- und Gaststättenbereich 31.000 und im Bildungs- und Gesundheitsbereich 41.000 Jobs. Im Industriebereich gingen hingegen 40.000 Stellen verloren, wobei das verarbeitende Gewerbe 15.000 und das Baugewerbe 29.000 Jobs einbüßte. LBBW-Ökonom Matthias Huth erklärte in einer ersten Reaktion, dass der US-Arbeitsmarkt damit "eindrucksvoll" seine Widerstandsfähigkeit demonstriert habe. Trotz des Anstiegs der Arbeitslosenquote auf 4,5% bleibe der Anspannungsgrad auf dem Arbeitsmarkt "sehr hoch" und dürfte auch der Federal Reserve noch Sorgen hinsichtlich des Lohndrucks bereiten, wenngleich die Lohnentwicklung im Monatsvergleich eher moderat geblieben sei. In der Jahresrate liege der Anstieg der nominalen Stundenlöhne nun bei 4,1%, sagte Huth. Der Konjunkturexperte hält an seinem Ausblick fest, wonach die US-Leitzinsen auf absehbare Zeit unverändert bleiben dürften. Die Mehrheit der Fed-Beobachter rechnet allerdings im Verlauf der ersten Halbjahres 2007 mit einer ersten Lockerung der Geldpolitik. Webseite: www.census.gov DJG/DJN/apo/ptt -0-

08.12.2006 - 15:05:15 Investor Wyser-Pratte mit Entwicklung bei IWKA zufrieden - EamS MÜNCHEN (Dow Jones)--Der US-Investor Guy Wyser-Pratte ist mit der Entwicklung bei der IWKA AG in den vergangenen Monaten durchaus zufrieden. Wyser-Pratte, der über 5% der Anteile an dem Mischkonzern aus Karlsruhe hält, äußerte sich im Gespräch mit der Wirtschaftszeitung "Euro am Sonntag" (EamS) zudem optimistisch zur Entwicklung des Aktienkurses. Auf die Frage, wo er den Kurs im Falle eines Verkaufs der Verpackungssparte und damit der Konzentration auf die Robotersparte sieht, sagte Wyser-Pratte: "Doppelt so hoch." Derzeit notiert die IWKA-Aktie bei 18 EUR. Von seinen IWKA-Anteilen wolle er sich daher vorerst nicht trennen. Wie Wyser-Pratte der Wirtschaftszeitung weiter sagte, baut er derzeit weitere Positionen bei verschiedenen Unternehmen auf. "Man wird von uns hören", so Wyser-Pratte. Namen nannte er allerdings nicht. Webseite: http://www.eurams.de DJG/brb/bam

08.12.2006 - 14:56:45 Lanxess verlagert Arbeitsplätze nach Leverkusen DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Lanxess AG verlagert Arbeitsplätze an ihren Hauptsitz Leverkusen. So sollen Ende des kommenden Jahres 51 Stellen des Materialschutz-Geschäftes des Chemiekonzerns aus Krefeld-Uerdingen nach Leverkusen umziehen. Zu einem weiteren Umzug von Arbeitsplätzen komme es durch die Integration von Service- und Vertriebsfunktionen der Lanxess Europe GmbH, einer Tochtergesellschaft des Konzerns, teilte Lanxess an Freitag weiter mit. Die Gesellschaft mit Sitz in Langenfeld vertreibt in Europa Chemikalien, Kunststoffe und Kautschuke. Ihre Vertriebsmitarbeiter wechseln in jene Geschäftseinheiten bei Lanxess, für die sie bereits jetzt die Produkte vertreiben. In der ersten Hälfte des nächsten Jahres sollen 121 Mitarbeiter von Langenfeld nach Leverkusen ziehen, 23 in Business Units nach Dormagen gehen und sieben nach Krefeld-Uerdingen. Für weitere 52 Arbeitsplätze des Bereichs Transport und Disposition steht eine Entscheidung über einen möglichen Umzug noch aus. Auch sie könnten nach Leverkusen verlagert werden, teilte Lanxess weiter mit. Nach Abschluss der Integration werde der Geschäftsbetrieb der Lanxess Europe GmbH eingestellt. Für die verbleibenden Mitarbeiter aus der Verwaltung, deren Arbeitsplätze dann entfallen, werden nach Angaben von Lanxess gegenwärtig mit dem Betriebsrat Lösungen gesucht. Insgesamt seien davon 20 Mitarbeiter betroffen, sagte ein Sprecher auf Anfrage; für 10 davon sei eine Lösung bereits gefunden oder in Aussicht. Webseite: http://www.lanxess.de DJG/rib/brb

08.12.2006 - 14:48:41 EUREX/Bund kommt nach US-Arbeitsmarktbericht etwas zurück FRANKFURT (Dow Jones)--Der Bund ist nach Bekanntgabe des US-Arbeitsmarktberichts für November etwas unter Abgabedruck geraten. Mit 132.000 fiel der Anstieg der Beschäftigten deutlicher aus als die von Analysten erwarteten 118.000. Die Flüsterschätzungen im Markt hätten sogar unter 100.000 gelegen, was zusätzlich den Bund belaste. Ein Teilnehmer spricht insgesamt von etwas über den Prognosen liegenden Zahlen. Eine zu starke Verlangsamung der US-Wirtschaft legten die Daten nicht nahe, heißt es. Eine Rezession sei nicht in Sicht. Damit ergebe sich für die Federal Reserve kein unmittelbarer Handlungsbedarf. DJG/mpt/reh

08.12.2006 - 14:47:19 TABELLE/US-Arbeitsmarkt November === Beschäftigung Änderung Quote ex Agrar gg Vm in % absolut November 136.018 +132 4,5 PROGNOSE +118 4,4 Oktober (R) 135.886 +79 4,4 Oktober (V) 135.844 +92 4,4 September 135.807r +203r 4,6 Güter- Bau- Verarb. produktion bereich Gewerbe November 22.317 7.458 14.164 Oktober (R) 22.357 7.487 14.179 Oktober (V) 22.361 7.491 14.181 September 22.419r 7.511r 14.223r Einzel- Dienst- Öffentlicher handel leistung Bereich November 15.230 113.701 22.122 Oktober (R) 15.209 113.529 22.104 Oktober (V) 15.197 113.483 22.082 September 15.207r 113.388r 22.076r Wochenlohn Stundenlohn durchschn. durchschn. Privat +/- November 574,27 16,94 +0,03 Oktober (R) 573,25 16,91 +0,06 Oktober (V) 573,25 16,91 +0,06 September 569,53 16,85 Durchschnittliche Arbeitsstunden: Privat Verarb. Über- absolut Gewerbe stunden November 33,9 41,1 4,2 Oktober (R) 33,9 41,2 4,3 Oktober (V) 33,9 41,2 4,3 September 33,8 41,1 4,3 - R = revidiert, V = vorläufig - Beschäftigtenzahlen in 1.000 - Lohnangaben in USD - Quelle Daten: US-Arbeitsministerium - Webseite: http://www.dol.gov Die nächsten Veröffentlichungstermine: 05.01.2007 - Dezember-Daten 02.02.2007 - Januar-Daten 09.03.2007 - Februar-Daten 06.04.2007 - März-Daten 04.05.2007 - April-Daten 01.06.2007 - Mai-Daten 06.07.2007 - Juni-Daten 03.08.2007 - Juli-Daten 07.09.2007 - August-Daten 05.10.2007 - September-Daten 02.11.2007 - Oktober-Daten 07.12.2007 - November-Daten 04.01.2008 - Dezember-Daten === DJG/DJN/kth/apo -0-

08.12.2006 - 14:47:07 US-Beschäftigung wächst im November stärker als erwartet WASHINGTON (Dow Jones)--Der US-Arbeitsmarkt hat sich im November dynamischer entwickelt als erwartet, während der Anstieg der Stundenlöhne hinter der Prognose zurückblieb. Wie das US-Arbeitsministerium am Freitag berichtet, stieg die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft um 132.000, während von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte nur einen Stellenzuwachs um 118.000 erwartet hatten. Zugleich wurden die Angaben für den Oktober nach unten und für den September nach oben korrigiert. Für Oktober meldet das Ministerium nun einen Zuwachs um 79.000 Jobs, nachdem zunächst ein Anstieg um 92.000 Stellen gemeldet worden war. Für den September wurde die Zahl auf 203.000 von zuvor 148.000 revidiert. Die bei einer separaten Erhebung ermittelte Arbeitslosenquote belief sich im November auf 4,5%, Ökonomen hatten die Quote mit 4,4% auf dem Stand des Vormonats erwartet. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen den weiteren Angaben zufolge im Monatsvergleich um 0,2% bzw. 0,03 USD auf 16,94 USD, während Ökonomen einen Zuwachs um 0,3% erwartet hatten. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit verharrte im Vergleich zum Vormonat bei 33,9 Stunden. DJG/DJN/apo/ptt -0-

08.12.2006 - 14:30:42 TUI-AR-Mitglied Kahmann: Arbeitnehmervertreter gegen ... (zwei) Dennoch sei es nicht auszuschließen, dass einige Arbeitsplätze wegfallen würden, sagte Kahmann. Die Chance liege aber darin, Personal umzusetzen. Würden Stellen einfach nur gestrichen, werde die Qualität des Produktes leiden. Das sei nicht im Sinne des Unternehmens. Den in Medien genannten geplanten Personalabbau von bis zu 4.000 Stellen bestätigte Kahmann nicht. "Ich kenne diese Zahl nicht", sagte er. Webseite: http://www.tui-group.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/brb -0-

08.12.2006 - 14:25:08 UPDATE: Annahmequote UCB-Gebot für Schwarz Pharma bislang 67,07% (NEU: Details zur Annahmefrist, Geschenk an die Mitarbeiter) DÜSSELDORF (Dow Jones)--Das Übernahmeangebot des belgischen Pharmaunternehmens UCB an die Aktionäre der Schwarz Pharma AG ist bis zum 7. Dezember um 16.00 Uhr für insgesamt 32.553.298 Aktien angenommen worden. Das entspreche einen Anteil von 67,07% am Grundkapital und den Stimmrechten des Monheimer Unternehmens, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Finanzanzeige von UCB. Eine erste Annahmefrist endet am Berichtstag um Mitternacht. Eine zweite Frist läuft vom 15. Dezember bis zum 28. Dezember, wie ein Sprecherin am Freitag sagte. Ende September hatten die Hauptgesellschafter von Schwarz Pharma mit UCB die Übernahme vereinbart. Die Familienaktionäre, die bisher 59,2% der Aktien halten, hatten das Übernahmeangebot für ihre rund 28,4 Mio Aktien am vergangenen Montag angenommen. UCB bietet für jede Aktie von Schwarz Pharma 50 EUR in bar und 0, 8735 neue eigene Aktien. Die Kartellbehörden haben der Übernahme bereits zugestimmt. Eine Schwarz-Pharma-Sprecherin bestätigte zudem Berichte, den zufolge die Familie Schwarz-Schütte jedem Mitarbeiter - mit Ausnahme des Vorstandes - bis zu 10.000 EUR schenkt. Das entspreche eine Summe von insgesamt über 42 Mio EUR. Webseiten: http://www.schwarzpharma.de http://www.ucb-group.com DJG/rib/brb

08.12.2006 - 14:25:08 TUI-AR-Mitglied Kahmann: Arbeitnehmervertreter gegen Spaltung HANNOVER (Dow Jones)--Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der TUI AG, Hannover, sind gegen eine Aufspaltung des Unternehmens. Die beiden Sparten Touristik und Schifffahrt würden zusammengehören und die beiden tragenden Säulen des Unternehmens bilden, sagte Jan Kahmann, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, am Freitag auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Würde der Konzern die Schifffahrt verkaufen, würde er mittelfristig unter Druck geraten. Das Gesamtunternehmen TUI bezeichnete Kahmann als gesund. Es stehe allerdings unter einem hohen Druck der Finanzwelt. Es gelte zu verhindern, dass das Unternehmen aufgrund dieses Drucks zerrissen werde. Beide Sparten hätten in der Tat gegenwärtig Probleme. Es gebe aber durchaus Möglichkeiten, diese in den Griff zu bekommen. Aus diesem Grund erwarte er vom Vorstand ein kreatives Konzept. Auf keinen Fall erwarte er ein "Personalabbau-Konzept". Allein die Streichung von Stellen löse das TUI-Problem nicht, sagte Kahmann. Gefragt sei vielmehr die Identifizierung von Handlungsspielräumen. So würde die Zusammenlegung der Konzerngebäude und der Verkauf von Reisen über das Internet Potenzial bieten. Webseite: http://www.tui-group.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/bam -0-

08.12.2006 - 14:06:16 Deutsche Post weist Streikdrohung von ver.di als absurd zurück DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Deutsche Post AG hat für die Streikdrohung von ver.di keinerlei Verständnis, ist aber weiterhin bereit zu Gesprächen mit der Gewerkschaft. Deren Haltung sei "absurd", erklärte der Bonner Logistikkonzern am Freitag. Er hält es für "grotesk", dass Tarifangestellte gegen eine Angleichung der Arbeitszeit von Post-Beamten an das bundesweit geltende Niveau anderer Bundesbeamter streiken sollen. Kein Postkunde werde dafür Verständnis haben. Die Post lasse sich nicht unter Zeitdruck setzen. Man biete ver.di unverändert "konstruktive und lösungsorientierte" Gespräche für Anfang Januar an, wiederholte das Unternehmen. Post-Personalvorstand Walter Scheurle erklärte, das Ergebnis müsse den "wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten des Unternehmens" entsprechen. Die Gewerkschaft drängt auf den Beginn von Verhandlungen noch im Dezember und will notfalls ab Januar zum Streik aufrufen. Nach Ansicht der Post sichert die gleichzeitig von ver.di erhobene Forderung nach Arbeitszeitverkürzung für Tarifmitarbeiter bei vollem Lohnausgleich keine Arbeitsplätze. Die Wettbewerber der Post arbeiteten länger und das häufig zu Mini-Löhnen. "Wer in diesem Umfeld Arbeitszeitverkürzung fordert, schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der Deutsche Post und gefährdet gut bezahlte und sozial abgesicherte Arbeitsplätze", warnte das Unternehmen. Die Post will die Wochenarbeitszeit ihrer rund 60.000 Beamten mit Auslaufen einer Sonderregelung zum Ende dieses Jahres von 38,5 auf das bundesweite Niveau von 41 Stunden anheben. Soviel arbeiten derzeit bereits die Angestellten des Konzerns. Ver.di sieht durch die Neuregelung 5.000 Stellen in Gefahr. Um das aufzufangen, drängt die Gewerkschaft auf einer Verkürzung der Arbeitszeit bei den Angestellten und hat den entsprechenden Passus im Tarifvertrag gekündigt. Webseite: http://www.deutschepost.de DJG/stm/brb

08.12.2006 - 13:01:17 EZB/Liikanen: Weiterhin Aufwärtsrisiken für die ... (zwei) Liikanen verwies ferner darauf, dass die Geldpolitik in der Eurozone weiterhin "akkommodierend" sei und reichlich Liquidität im Umlauf. Der finnische Notenbankpräsident wiederholte damit weitgehend Aussagen von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet vom Donnerstag. Trichet hatte dabei nach der sechsten Zinserhöhung seit Dezember 2005 auch darauf verwiesen, dass die EZB die Risiken für die Preisentwicklung "sehr genau beobachten" werde. Er wollte dies aber nicht als Hinweis für eine Zinserhöhung im Februar verstanden wissen. Der wichtigste EZB-Zins steht seit dem gestrigen Zinsschritt bei 3,50%, dem höchsten Niveau seit Herbst 2001. Seit Dezember vergangenen Jahres hat die Notenbank ihre Leitzinsen um insgesamt 150 Basispunkte angehoben. DJG/DJN/ptt -0-

08.12.2006 - 12:51:12 TABELLE/DE-Produktion im Produzierenden Gewerbe Oktober === Produktion im Pro- Industrieproduktion duzierenden Gewerbe Index +/- in % Index +/- in % sb gg Vm gg Vj gg Vj gg Vj sb gg Vm gg Vj gg Vj sb sb nsb ab sb nsb ab Oktober 109,5 -1,4 +3,2 +6,7 +3,4 113,2 -1,2 +7,4 +3,9 PROGNOSE +0,5 +5,5 Sept (R) 111,0 -0,6 +5,9 +2,4 +5,8 114,6 -0,4 +2,6 +6,1 Sept (V) 111,4 -0,3 +6,3 +2,7 +6,1 114,8 -0,3 +2,7 +6,4 2-Monatsdurch- schnitt 110,3 -0,6 +4,5 +4,6 113,9 -0,3 +4,9 +5,0 - 2-Monatsdurchschnitt bezieht sich auf die beiden vergangenen Berichtsmonate - ab = arbeitstäglich bereinigt, nsb = nicht saisonbereinigt, sb = saisonbereinigt - Basis 2000 = 100 - R = revidiert, V = vorläufig - Quelle Daten: Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit/ - Deutsche Bundesbank/Destatis - Webseite: http://www.bmwi.de Die nächsten Veröffentlichungstermine: 09.01.2007 - November-Daten 07.02.2007 - Dezember-Daten 08.03.2007 - Januar-Daten 05.04.2007 - Februar-Daten 08.05.2007 - März-Daten 08.06.2007 - April-Daten 09.07.2007 - Mai-Daten 07.08.2007 - Juni-Daten 07.09.2007 - Juli-Daten 09.10.2007 - August-Daten 07.11.2007 - September-Daten 07.12.2007 - Oktober-Daten 09.01.2008 - November-Daten 08.02.2008 - Dezember-Daten === DJG/sgs/ptt -0-

08.12.2006 - 12:28:04 EZB/Liikanen: Weiterhin Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität WARSCHAU (Dow Jones)--Nach Einschätzung des finnischen Notenbankpräsidenten gibt es weiterhin Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität in der Eurozone. Hieran hätten auch die zuletzt niedrigeren Ölpreise nichts geändert, sagte Erkki Liikanen am Rande einer Veranstaltung in Warschau. Er warnte davor, dass sich diese Entwicklung wieder umkehren könne. Zudem könnte angesichts der starken Konjunktur auch Preisdruck von der Lohnseite kommen, sagte das EZB-Ratsmitglied. DJG/DJN/ptt -0-

08.12.2006 - 12:14:44 KKR und Siemens verkaufen Beteiligung 33,24% an Demag Cranes DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Demag Holding hat ihre indirekt gehaltene verbliebene Beteiligung von 33,24% an der Demag Cranes AG, Wetter, verkauft. Die Transaktion sei außerbörslich durchgeführt worden, teilte der Kranhersteller am Freitag mit. Rund 7 Mio Aktien seien an verschiedene institutionelle Anleger veräußert worden. An der Demag Holding sind von Kohlberg Kravis Roberts (KKR) beratene Fonds mit 81% und die Siemens AG mit 19% beteiligt. Die heutigen Geschäftsbereiche der Demag Cranes AG waren gemeinsam mit anderen Beteiligungen im Jahr 2002 von der Demag Holding erworben worden. KKR hatte einen Mehrheitsanteil von Demag Cranes im Juni dann an die Börse gebracht. Webseite: http://www. demag-cranes-ag.com DJG/jhe/nas

08.12.2006 - 12:11:50 Deutsche Börse zeigt Interesse an Bulgarischer Börse Von Ragnhild Kjetland Dow Jones Newswires FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Börse AG hat Interesse am Aufbau einer Beteiligung an der Bulgarian Stock Exchange (BSE) gezeigt. "Es gab erste Gespräche, allerdings noch keine Verhandlungen", sagte Tanteley Karassimeonov, Direktor für internationale Beziehungen der BSE, zu Dow Jones Newswires. Er bestätigte zudem, dass Manager der Deutschen Börse am 15. Dezember in Sofia den Anteilseignern der BSE ihre Vorstellungen von einer möglichen zukünftigen Kooperation oder Partnerschaft präsentieren würden. "Dieses Treffen stellt eine Fortsetzung von früheren Gesprächen dar", fügte Karassimeonov hinzu. Auch eine Person aus dem Umfeld der Deutschen Börse bestätigte dieses Treffen. Offiziell wollte ein Sprecher der Deutschen Börse das allerdings nicht kommentieren. Seitdem die Deutsche Börse Mitte November die Bemühungen um eine Fusion mit der Euronext beendet hat, hat der Vorstand noch keine neuen konkreten Pläne für Kooperationen oder Partnerschaften angekündigt. Vorstandsvorsitzer Reto Francioni hatte lediglich erklärt, dass der Konzern "offen für alle Formen der Zusammenarbeit ist, die Wert schaffen für Aktionäre und Kunden. Dies beinhaltet Opportunitäten in Europa und darüber hinaus". Allerdings gibt es keinen Überfluss an zum Verkauf stehenden Börsen, die Bulgarische Börse ist dabei eine der wenigen. Der Staat hält 44% an der in Sofia beheimateten Börse und will diesen Anteil verkaufen. Einen konkreter Zeitplan für diese Transaktion hat die Regierung allerdings genauso wenig veröffentlicht wie den erwünschten Preis. "Niemand hat bislang ein Bewertung für die Anteile vorgenommen", sagte Karassimeonov. Zudem habe die Regierung auch noch nicht darüber entschieden, ob die Beteiligung über einen Auktionsprozess oder durch eine Privatisierungsagentur veräußert werden sollen. Die anderen Anteilseigner setzen sich aus Banken, Wertpapierhändlern und Versicherern zusammen. "In manchen Gesprächen haben unsere Anteilseigner zum Ausdruck gebracht, dass sie mit dem Staat gleichgestellt sein wollen. Daher könnten einige von ihnen bei einem offizielle Angebot ebenfalls ihre Anteile verkaufen wollen", sagte Karassimeonov weiter. Bislang durften außer dem Staat kein anderen Anteilseigner mehr als 5% an der BSE halten. Dieses Gesetz wurde vor einigen Monaten geändert, so dass nun auch strategische Investoren wie ausländische Börse oder eine Gruppe von Börsenbetreibern größere Beteiligungen erwerben können. "Es gab auch bereits Gespräche mit der OMX, die einige Erfahrung mit Börsen im Baltikum haben", so Karassimeonov. Die skandinavische OMX betreibt die Börsen in Stockholm, Kopenhagen, Helsinki, Riga, Talin und Vilnius. Schließlich habe auch die Wiener Börse Interesse gezeigt, fügte der Manager hinzu. Allerdings habe es noch keine offizielle Präsentation vor Anteilseignern der BSE gegeben und eine solche sei auch nicht geplant. Die Bulgarische Börse betreibt zwei Märkte, den "official market" mit 30 Unternehmen und den "unofficial market" mit rund 300 Unternehmen. Dabei stammen die Aktiengesellschaften vor allem aus den Branchen Touristik, Chemie, Pharma und Raffinerien. Laut Karassimeonov beträgt die gesamte Marktkapitalisierung rund 7 Mrd EUR. Die Marktkapitalisierung der gesamten in Sofia gelisteten Unternehmen stieg in den ersten zehn Monaten diesen Jahres um 60%, wie aus einer Statistik der Wiener Börse hervorgeht./// ///Damit wies der Aktienmarkt in Bulgarien nach den Handelsplätzen in Zagreb (Kroatien) und Ljubljana (Slownien) das drittstärkste Wachstum in dieser Region auf. Webseiten: http://www.deutscheboerse.com http://bse-sofia.bg Ragnhild Kjetland; Dow Jones Newswires; +49 69 29 725 504; ragnhild.kjetland@dowjones.com (Simon Steiner in Frankfurt hat an dieser Geschichte mitgewirkt.) DJG/sms/nas

08.12.2006 - 12:10:00 US-Arbeitsmarktbericht sorgt an Europa-Börsen für Vorsicht Vor dem wie immer mit Spannung erwarteten Arbeitsmarktbericht in den USA gehen die Anleger an den europäischen Börsen am Freitagmittag etwas in Deckung. Gegen 12.05 Uhr verliert der Euro-Stoxx-50 0,3 Prozent oder 12 Punkte auf 4.007. Im Tagestief von 3.998 Zählern tauchte der Index kurzzeitig unter die 4.000er Marke ab. Der Stoxx-50 gibt um 0,2 Prozent bzw 9 Punkte auf 3.617 nach. Nach der Zinserhöhung in der Eurozone am Vortag richten sich nun alle Augen auf den US-Arbeitsmarkt. Volkswirte rechnen im Konsens mit einer Zunahme der Beschäftigung im November von 118.000. Im Markt kursieren unterdessen so genannte Flüsterschätzungen von nur 88.000 neu geschaffenen Stellen. Die Arbeitslosenquote dürfte laut Ökonomen bei 4,4 Prozent verharren. Kurz nach der Startglocke an Wall Street steht zudem noch der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan für Dezember an. Minenwerte stark unter Druck Bis auf die Versorger liegen alle Sektoren des Stoxx-Index der 600 Unternehmen mit der größten Marktkapitalisierung im Minus. Tagesverlierer sind mit weitem Abstand die in London gelisteten Minengesellschaften. Hier reichen die Verluste von 1,4 Prozent für Anglo American bis zu 2,9 Prozent für Xstrata. Die US-Investmentbank Merrill Lynch hat den weltweiten Rohstoffsektor auf "Neutral" von "Übergewichten" abgestuft. Die Preise für zahlreiche Metalle haben zuletzt stark nachgegeben. Die Bank rät nun in ausgewählten Aktien des Sektors zu Gewinnmitnahmen. Sollten die Metallpreise weiter abbröckeln, dürften es ihnen die Aktien der Produzenten von Metallen und Mineralien gleichtun, lautet das Fazit der Analysten. Der Sektor Basic Ressources verliert 1,9 Prozent. Automobil- und Technologieaktien im hinteren Feld Zweitschwächster Sektor sind die Automobilhersteller. Renault büßen 1 Prozent auf 87,85 EUR und Peugeot ebenfalls 1 Prozent auf 46 EUR ein. "Renault ist die Aktie im Sektor, die man am ehesten meiden sollte", heißt es von J.P. Morgan. Im Aktienkurs scheine mittlerweile ein Erreichen der vom Unternehmen selbst gesteckten Ziele weitgehend eingepreist. Auch die Aktien der deutschen Hersteller handeln schwächer. Fiat halten sich mit minus 0,3 Prozent noch vergleichsweise gut. J.P. Morgan sieht - neben DaimlerChrysler - in Fiat das größte Potenzial. Denn Fiat könne den Anteil des strukturell schwachen Massengeschäft reduzieren. Technologiewerte verbilligen sich im Schnitt um 0,6 Prozent. Nokia, Ericsson, STMicroelectronics und ASM Lithographie tendieren schwächer. Händler verweisen zur Begründung auf negative Vorgaben der Technologiebranchen in den USA und Asien. Der Halbleiterindex SOX hatte am Donnerstag 1,7 Prozent verloren. In Asien standen daraufhin auch Samsung Electronics und Hynix unter Druck. Zudem hatte der Chip-Produzent Xilinx am Vorabend eine Umsatzwarnung veröffentlicht. Händler merken jedoch an, dass sich beispielsweise die Infineon-Aktie angesichts dieser Vorgaben mit minus 0,1 Prozent relativ gut halte. DJG/bek/gos

08.12.2006 - 12:00:58 DE/Produktion im produzierenden Gewerbe sinkt unerwartet BERLIN (Dow Jones)--Die Produktion im produzierenden Gewerbe in Deutschland ist im Oktober überraschend stark zurückgegangen. Wie das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) am Freitag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte, verringerte sich die Erzeugung saisonbereinigt um 1,4% gegenüber September. Von Dow Jones befragte Bankvolkswirte hatten einen Anstieg um 0,5% erwartet. Im September hatte sich die Produktion bereits revidiert um 0,6% verringert, nach einem vorläufig gemeldeten Minus von 0,3%. Gegenüber dem Vorjahresmonat lag das Produktion auf Basis von Originalwerten im Oktober um 6,7% höher. Das Bundeswirtschaftsministerium wertet den Produktionsrückgang im Oktober als "Verschnaufpause" zu Beginn des vierten Quartals nach den starken Anstiegen im zweiten und dritten Quartal. Die Auftragslage sei nach wie vor gut und das Geschäftsklima habe sich sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Bauhauptgewerbe laut ifo-Konjunkturindex weiter verbessert. "Eine aufwärts gerichtete Produktion des produzierenden Gewerbes im vierten Quartal ist deshalb weiterhin zu erwarten", heißt es in der BMWi-Mitteilung. Im Oktober haben alle drei Wirtschaftsbereiche des produzierenden Gewerbes weniger als im Vormonat produziert. Der Ausstoß in der Industrie hat sich im Oktober gegenüber dem September um 1,2% verringert. Im Bereich Energie ging die Produktion im Oktober um 1,9% und im Bauhauptgewerbe um 2,3% zurück. Rückgänge gab es in allen Bereichen. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern lag das Minus im Oktober bei 0,5% im Vergleich zum Vormonat. Bei den Produzenten von Investitionsgütern verringerte sich die Produktion um 1,8% und bei den Konsumgüterherstellern um 1,6%. Dabei schwächte sich der Ausstoß der Gebrauchsgüterproduzenten im Vergleich zum September um 1,8% und der der Verbrauchsgüterproduzenten um 1,5% ab. Bei den Investitionsgütern ist die Entwicklung laut BMWi maßgeblich auf den Wirtschaftszweig "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" und bei den Konsumgütern auf das Ernährungsgewerbe zurückzuführen. Im Zweimonatsvergleich September/Oktober gegenüber Juli/August ist die Gesamterzeugung im produzierenden Gewerbe saisonbereinigt ebenfalls um 0,6% gefallen. Die Industrieproduktion ging in dieser Betrachtung leicht um 0,3% und die Erzeugung im Bauhauptgewerbe um 1,8% zurück. In den Hauptgruppen der Industrie verringerte sich die Erzeugung im Zweimonatsvergleich sowohl bei den Produzenten von Vorleistungsgütern um 0,2%, als auch bei den Herstellern von Konsumgütern um 1,1%. Demgegenüber blieb die Erzeugung bei den Investitionsgüterproduzenten mit einem Plus von 0,2% aufwärts gerichtet. Der Dreimonatsvergleich August/September/ Oktober gegenüber Mai/Juni/Juli ergibt ein Produktionsplus von 0,9%. Den Stand des Vorjahres überschritt die Gesamtproduktion im produzierenden Gewerbe im Zeitraum September/Oktober arbeitstäglich bereinigt um 4,6%. Hierzu trugen nach BMWi-Angaben die Industrie und das Bauhauptgewerbe mit einem Vorjahresabstand von jeweils 5,0% gleichermaßen bei. -Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, beate.preuschoff@dowjones.com DJG/bep/ptt -0-

08.12.2006 - 11:50:50 FR/Royal: EZB sollte sich politischen Entscheidungen ... (zwei) Die Äußerungen Royals stehen in direktem Gegensatz zum EG-Vertrag, in dem die Unabhängigkeit der EZB von politischen Weisungen - die so genannte institutionelle Unabhängigkeit - verankert ist. In Artikel 108 Satz 1 des EG-Vertrages ist festlegt, dass weder die EZB noch die einzelnen nationalen Zentralbanken Weisungen von politischer Seite einholen oder entgegennehmen dürfen. Darüber hinaus enthält Artikel 108 Satz 2 des EG-Vertrags das Gebot an alle Exekutivorgane, "nicht zu versuchen, die Mitglieder der Beschlussorgane der EZB oder der nationalen Zentralbanken bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu beeinflussen". DJG/ptt/chv -0-

08.12.2006 - 11:38:44 ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung Linde gründet Gase-JV mit Sinopec in China Die Linde AG und das Petrochemieunternehmen Sinopec Qilu haben die Gründung eines Joint Ventures für die Luftzerlegung vereinbart. Das Joint Venture habe ein Investitionsvolumen von 64 Mio USD, teilte der DAX-Konzern mit. VW erwägt Produktion in Südostasien - Presse Die Volkswagen AGerwägt ein Werk in Südostasien, um der wachsenden Nachfrage dort entsprechen und seine Stellung in der Region festigen zu können. Dies berichten die beiden malaysischen Zeitungen "The Star" und die "New Straits Times" am Freitag unter Berufung auf den Managing Director Malaysia des Konzerns, Axel Barth. Bilfinger Berger beruft Kenneth Reid als Vorstandsmitglied Der Aufsichtsrat der Bilfinger Berger AG hat Kenneth Reid zum 1. Januar 2007 in den Konzernvorstand berufen. Der 41-jährige Reid gehört der Geschäftsführung der Bilfinger-Tochter BOT an, in der das privatwirtschaftliche Betreibergeschäft des MDAX-Konzerns gebündelt ist. Reid soll im Vorstand die BOT-Aktivitäten verantworten und zudem Zuständigkeiten im Geschäftsfeld Ingenieurbau übernehmen. Annahmequote bei UCB-Gebot für Schwarz Pharma bislang 67,07% Das Übernahmeangebot des belgischen Pharmaunternehmens UCB an die Aktionäre der Schwarz Pharma AG ist bis zum 7. Dezember um 16.00 Uhr für insgesamt 32.553.298 Aktien angenommen worden. Das entspreche einen Anteil von 67,07% am Grundkapital und den Stimmrechten des Monheimer Unternehmens, heißt es in einer Finanzanzeige. Landesbank Berlin Holding erhöht Jahresprognose Die Landesbank Berlin Holding AG rechnet angesichts eines positiven Geschäftsverlaufs für 2006 mit einem höheren operativen Ergebnis als ursprünglich geplant. Im vierten Quartal komme ein positiver Sondereffekt aus der Berliner-Bank-Veräußerung zum Tragen, teilte das Institut mit. Zudem habe sich bereits in den ersten drei Quartalen das Ergebnis gut entwickelt. GlaxoSmithKline kauft Antikörperspezialisten für 230 Mio GBP Die GlaxoSmithKline plc erwirbt die Domantis Ltd für 230 Mio GBP in bar. Das Unternehmen habe sich auf eine neue Generation von Antikörper-Therapien spezialisiert, teilte der Pharmakonzern mit. Der Anwendungsbereich dieser Therapien sei viel breiter als der von konventionellen monoklonaren Antikörpern. Capitalia-Chairman zu Gefängnis verurteilt Der Verwaltungsratsvorsitzende der Capitalia SpA, Cesare Geronzi ist in einem Konkursverfahren für schuldig befunden worden. Er müsse ebenso wie der Verwaltungsratsvorsitzende der Piaggio & C SpA, Roberto Colaninno, ins Gefängnis, teilte die italienische Bank mit. Beide Manager seien von ihren Ämtern suspendiert worden. Colaninno gehört dem Verwaltungsrat bei Capitalia an. DJG/jhe

08.12.2006 - 11:34:36 FR/Royal: EZB sollte sich politischen Entscheidungen fügen PORTO (Dow Jones)--Die französische Präsidentschaftskandidatin Segolene Royal hat in ungewohnt scharfer Weise die Unabhängigkeit der Europäische Zentralbank (EZB) angegriffen. Bei einem Treffen der europäischen Sozialisten in Porto sagte Royal, die EZB sollte sich künftig dem Willen der gewählten politischen Vertreter fügen. "Es darf nicht länger an (Jean-Claude) Trichet liegen, über die Zukunft der wirtschaftlichen Entwicklung zu entscheiden", sagte Royal. Dies bedeute, dass sich die EZB in ihrer Geldpolitik dem Willen der gewählten Volksvertreter beugen sollte, erklärte Royal. DJG/AP/ptt/sgs -0-

08.12.2006 - 10:32:57 VW erwägt Produktion in Südostasien - Presse KUALA LUMPUR (Dow Jones)--Die Volkswagen AG, Wolfsburg, erwägt ein Werk in Südostasien, um der wachsenden Nachfrage dort entsprechen und seine Stellung in der Region festigen zu können. Dies berichten die beiden malaysischen Zeitungen "The Star" und die "New Straits Times" am Freitag unter Berufung auf den Managing Director Malaysia des Konzerns, Axel Barth. Der "Star" zitiert Barth dahingehend, dass VW Gespräche mit mehreren Parteien über einen Standort führen würde. Details wollte er dabei nicht nennen. Barth wollte sich auch nicht über eine mögliche Zusammenarbeit mit dem Automobilhersteller Proton aus Malaysia nicht äußern. Das Projekt sei sehr dringend, da Volkswagen in Südostasien unterrepräsentiert sei, erklärte Barth. Es gebe gute Möglichkeiten in der Region. Der "New Straits Times" sagte Barth, dass der mögliche Jahresabsatz bei mindestens 1.000 Fahrzeugen liegen müsse, um eine Zusammenarbeit für eine lokale Fertigung zu prüfen. Sei ein Partner gefunden, könne es noch einmal zwei Jahre dauern, bis die Produktion starte. DJG/DJN/nas/jhe

08.12.2006 - 10:32:06 Linde gründet Gase-JV mit Sinopec in China WIESBADEN (Dow Jones)--Die Linde AG, Wiesbaden, und das Petrochemieunternehmen Sinopec Qilu haben die Gründung eines Joint Ventures für die Luftzerlegung vereinbart. Das Joint Venture namens Zibo BOC Qilu Gases Co Ltd habe ein Investitionsvolumen von 64 Mio USD, teilte der DAX-Konzern am Freitag mit. Zusätzlich zu den beiden bestehenden Luftzerlegungsanlagen, die Sinopec in das Joint Venture einbringe, soll in Zibo in der chinesischen Provinz Shandong bis März 2008 ein neuer Luftzerleger mit einer Kapazität von 1.500 Tonnen Sauerstoff pro Tag errichtet werden. Das Gemeinschaftsunternehmen werde mit 180 Beschäftigten Sinopec Qilu, weitere Firmen in der Region sowie Drittmärkte mit mehr als 4.000 Tonnen Sauerstoff, Stickstoff und Argon pro Tag beliefern. Webseiten: http://www.linde.com www.qilu.com.cn DJG/jhe/nas

08.12.2006 - 10:17:51 DaimlerChrysler: 100 Mio EUR F&E-Investition in Sindelfingen STUTTGART (Dow Jones)--Die DaimlerChrysler AG investiert in den kommenden fünf Jahren rund 100 Mio EUR in die Erweiterung der Forschung und Entwicklung (F&E) am Standort Sindelfingen. Der Vorstand der Mercedes Car Group (MCG) habe die Freigabe zur Realisierung von zwei Großprüfständen als ersten Schritt der Erweiterungen der Aktivitäten erteilt, wie es in einer Unternehmensmitteilung am Freitag hieß. Bei den Großprüfständen handele es sich um Klimakanäle und einen Fahrsimulator. Durch die Investition werde die Verzahnung zwischen Forschung, Entwicklung, Planung und Produktion am Standort Sindelfingen erhöht und die "Wettbewerbsfähigkeit entlang dieser Wertschöpfungskette" gesteigert, erklärte Forschungs-Vorstand Thomas Weber. Webseite: http://www.daimlerchrysler.com DJG/mbr/nas -0-

08.12.2006 - 10:09:47 Bilfinger Berger beruft Kenneth Reid als Vorstandsmitglied DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Aufsichtsrat der Bilfinger Berger AG hat Kenneth Reid zum 1. Januar 2007 in den Konzernvorstand berufen. Dies teilte das Mannheimer Bauunternehmen am Freitag mit. Der 41-jährige Reid gehört der Geschäftsführung der Bilfinger-Tochter BOT an, in der das privatwirtschaftliche Betreibergeschäft des MDAX-Konzerns gebündelt ist. Reid soll im Vorstand die BOT-Aktivitäten verantworten und zudem Zuständigkeiten im Geschäftsfeld Ingenieurbau übernehmen. Webseite: http://www.bilfingerberger.de DJG/hei/nas

08.12.2006 - 09:26:08 XETRA-VORBERICHT/DAX startet mit leichten Gewinnmitnahmen FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag knapp behauptet in die letzte Sitzung der Woche gestartet. Bis 9.22 Uhr verliert der Leitindex 0,1% oder 7 auf 6.406 Punkte. Händler verweisen auf leicht negative Vorgaben aus den USA und Asien. Allerdings sei nicht mit einem verstärkten Abgabedruck im weiteren Verlauf zu rechnen, denn viele Marktteilnehmer hätten ihre Bücher für dieses Jahr bereits deutlich heruntergefahren. "Nächsten Freitag ist Eurex-Verfall, dann dürfte das Jahr gelaufen sein", so ein Händler. Bei den Fonds gebe es momentan nur noch kleinere Anpassungen. Den Termin des Tages schlechthin stellt am Nachmittag der Arbeitsmarktbericht aus den USA dar. Volkswirte rechnen damit, dass die Beschäftigung ex Agrar um 118.000 gestiegen ist. Charttechnisch hat der DAX eine gute Unterstützung bei 6.360 Punkten, nach oben bildet dagegen der kurzfristige Aufwärtstrendkanal bei 6.485 Punkten die nächste wichtige Marke. Der erwartete Verkauf der 40 Kaufhallen-Immobilien von Metro wird im Handel als leicht positiv eingestuft. Wie das "Handelsblatt" berichtet, sollen die Immobilien in den kommenden Wochen per Auktion verkauft werden. Für die Aktie spielt die Nachricht keine Rolle, sie gibt 0,7% auf 46,29 EUR nach. Der erwartete Stellenabbau bei TUI spielt ebenfalls keine Rolle. Darüber sei bereits im Handel spekuliert worden. Laut der "FAZ" plant das Unternehmen die Streichung von 3.500 bis 4.000 Arbeitsplätzen. Als belastend wird dagegen eingestuft, dass Aldi und Lidl ins Reisegeschäft einsteigen wollen. TUI notieren mit 15,85 EUR unverändert. Positiv reagieren Deutsche Börse auf eine Anhebung des Kursziels durch die Citigroup. Die Analysten haben dieses auf 152 EUR nach zuvor 135 EUR angehoben. Die Aktie rückt 1,8% auf 132 EUR vor. DJG/mpt/gos

08.12.2006 - 09:22:07 Annahmequote bei UCB-Gebot für Schwarz Pharma bislang 67,07% DÜSSELDORF (Dow Jones)--Das Übernahmeangebot des belgischen Pharmaunternehmens UCB an die Aktionäre der Schwarz Pharma AG ist bis zum 7. Dezember um 16.00 Uhr für insgesamt 32.553.298 Aktien angenommen worden. Das entspreche einen Anteil von 67,07% am Grundkapital und den Stimmrechten des Monheimer Unternehmens, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Finanzanzeige von UCB vom Freitag. Die Annahmefrist endet am Berichtstag um Mitternacht, sie kann aber verlängert werden. Ende September hatten die Hauptgesellschafter von Schwarz Pharma mit UCB die Übernahme vereinbart. Die Familienaktionäre, die bisher 59,2% der Aktien halten, hatten das Übernahmeangebot für ihre rund 28,4 Mio Aktien am vergangenen Montag angenommen. UCB bietet für jede Aktie von Schwarz Pharma 50 EUR in bar und 0,8735 neue eigene Aktien. Die EU hat der Übernahme bereits zugestimmt. Webseiten: http://www.schwarzpharma.de http://www.ucb-group.com DJG/rib/nas/jhe

08.12.2006 - 09:03:13 XETRA-START/Etwas leichter vor US-Arbeitsmarktbericht FRANKFURT (Dow Jones)--Etwas leichter ist der deutsche Aktienmarkt am Freitag in den Handel gestartet. Der DAX gibt gegen 9.02 Uhr um 0,3% bzw 18 Punkte auf 6.395 nach. Händler sprechen von Zurückhaltung der Investoren im Vorfeld des US-Arbeitsmarktberichtes am frühen Nachmittag. DJG/thl/ros

08.12.2006 - 08:48:21 Air One will für Alitalia-Gebot erst Konditionen prüfen - Kreise ROM (Dow Jones)--Die italienische Fluggesellschaft Air One will offenbar erst die Kaufbedingungen der Regierung abwarten, bevor sie über ein mögliches Gebot für die Alitalia SpA entscheidet. Eine Person aus dem Umfeld von Air One sagte weiterhin, die Gesellschaft könne für den zum Verkauf stehenden Alitalia-Anteil bieten, ohne dabei ihre Verbindung zur Deutschen Lufthansa AG zu gefährden. Die Airline hat zwei Code-Sharing-Vereinbarungen mit dem deutschen Partner. Die italienische Regierung hatte angekündigt, einen 30,1%-Anteil an Alitalia zu verkaufen. Insgesamt hält Italien 49,9% an der Verluste schreibenden Airline. Ein Käufer der 30,1% ist gemäß italienischem Recht zu einem Übernahmegebot für das gesamte Unternehmen verpflichtet. Beobachter erwarten, dass die Regierung bis Ende des Jahres die Bedingungen veröffentlicht, die mit dem Kauf des 30,1%-Anteils an Alitalia verbunden wären. Bekannt ist bereits, dass der Käufer Garantien für den Erhalt von Stellen, Inlandsrouten und der Marke Alitalia geben soll. An Alitalia ist auch die Air France-KLM interessiert. Die Franzosen hatten jedoch vor einer Übernahme verbesserte Ergebniskennzahlen bei Alitalia gefordert, die seit vier Jahren Verluste schreibt. Angesichts der von der Regierung auferlegten Bedingungen, könnte es schwierig sein, überhaupt einen Käufer für Alitalia zu finden, sagte eine Person mit Kenntnissen der Materie. Webseite: http://www.alitalia.com -Von Kristine Crane, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/jhe/nas

08.12.2006 - 08:31:57 DEVISEN/Euro fällt wieder unter die Marke von 1,33 USD FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro notiert beim Übergang in das europäisch geprägte Geschäft wieder leicht unter der Marke von 1,33 USD. Die Aussagen von Jean-Claude Trichet vom Vortag haben zunächst einmal nicht gereicht, um die Einheitswährung in neue Höhen zu treiben. Zwar ließ der EZB-Präsident die Möglichkeit weiterer Zinserhöhungen im kommenden Jahr offen, allerdings zeichnen sich diese nach Einschätzung von Händlern zunächst nicht unmittelbar ab. Die Postbank etwa geht davon aus, dass die Notenbank im ersten Quartal eine Zinspause einlegen wird. Für April und Juli rechnet sie dann mit einer Wiederaufnahme des Zinserhöhungszyklus um jeweils 25 Basispunkte. Da dem Euro der Weg nach oben zunehmend schwer fällt, ist nach Einschätzung eines Händlers zunächst eine kleine Konsolidierungsbewegung möglich, die die Einheitswährung bis rund 1,3140 USD tragen könnte. Allerdings könnte der mit großer Spannung erwartete US-Arbeitsmarktbericht am Nachmittag deutlichere Akzente setzen. Analysten gehen für November von einem Anstieg der Beschäftigtenzahl von 118.000 gegenüber dem Vormonat aus. Daneben steht die Veröffentlichung des Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan zur Veröffentlichung an. Die Feinunze Gold notiert am Morgen bei 633,25 USD nach einem Nachmittags-Fixing in London bei 627,75 USD. === Europa New York Europa (8.10) (Späthandel) (Do, 17.15) EUR/USD 1,3282 1,3286 1,3302 USD/JPY 115,28 115,25 115,16 EUR/JPY 153,10 153,13 153,10 EUR/GBP 0,6771 --- 0,6728 EUR/CHF 1,5888 --- 1,5882 === DJG/mpt/gos

08.12.2006 - 07:33:15 ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung MAN verlängert Annahmefrist für Scania bis 31. Januar Die MAN AG hat die Annahmefrist für das Übernahmeangebot an die Aktionäre der Scania AB bis zum 31. Januar 2007 verlängert. Wie der Nutzfahrzeughersteller und Maschinenbaukonzern mitteilte, ist eine Fristverlängerung über das ursprüngliche Datum 11. Dezember hinaus notwendig geworden, da die EU-Kommission das Datum der Bekanntgabe ihrer Entscheidung zur wettbewerbsrechtlichen Prüfung der Transaktion vom 6. Dezember auf den 20. Dezember verschoben hat. Metro trennt sich von Kaufhallen-Immobilien - Handelsblatt Die Metro AG will sich einem Zeitungsbericht zufolge von den fast 40 konzerneigenen Kaufhallen-Immobilien trennen. Wie das "Handelsblatt" berichtet, sollen die Immobilien in den kommenden Wochen per Auktion den Besitzer wechseln. Die Einnahmen sollen sich dem Bericht zufolge auf mehr als 130 Mio EUR belaufen. TUI plant massiven Stellenabbau - Presse Die TUI AG plant nach Medienberichten einen massiven Stellenabbau. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, bereitet das Unternehmen drastische Einschnitte in seinem Stammgeschäft vor, die mit erheblichen Personalkürzungen einhergehen sollen. Die "Süddeutsche Zeitung" beziffert die Jobverluste in einem Vorabbericht auf 3.500 bis 4.000. Jahresabschlüsse von Siemens sollen auf den Prüfstand - Welt In der Schwarzgeldaffäre bei der Siemens AG wollen Aufsichtsräte die Rechnungslegung des Konzerns angeblich auf den Prüfstand stellen. Außerdem soll auf der Sitzung des Kontrollgremiums am kommenden Montag der Vorstandsvorsitzende Klaus Kleinfeld zur Schmiergeldaffäre Stellung beziehen, berichtet die Tageszeitung "Die Welt". Ein geplanter Bericht über die Krisensparte SBS sei dagegen von der Tagesordnung gestrichen worden. GM Europe wird ab 3Q 07 Opel Astra nach Nordamerika exportieren Die General Motors Corp (GM) wird künftig den von der Europatochter produzierten Opel Astra nach Nordamerika exportieren. Mit der Ausfuhr werde im dritten Quartal 2007 begonnen, teilte der Fahrzeughersteller mit. GM Europe wolle "definitiv mehr als 20.000 Astra pro Jahr" nach Nordamerika ausführen, sagte GM-Europe-President Carl-Peter Forster. Eine genaue Zahl könne er noch nicht nennen. Die Exporte dürften zwischen 20.000 bis 100.000 Stück pro Jahr erreichen. Annahmequote bei UCB-Gebot für Schwarz Pharma bislang 61,42% Das Übernahmeangebot des belgischen Pharmaunternehmens UCB an die Aktionäre der Schwarz Pharma AG ist bis zum 6. Dezember um 16.00 Uhr für insgesamt 29.810.962 Aktien angenommen worden. Das entspreche einen Anteil von 61,42% am Grundkapital und den Stimmrechten des Monheimer Unternehmens, heißt es in einer Mitteilung von UCB. Die Annahmefrist endet am Freitag, sie kann aber verlängert werden. National Semiconductor sieht nach schwachem 2Q weitere Rückgänge Die National Semiconductor Corp erwartet für das laufende dritte Quartal 2006 wegen anhaltender Lagerbestands-Reduzierungen ihrer Kunden einen weiteren Umsatzrückgang, nachdem im zweiten Quartal Umsatz und Ergebnis bereits gefallen sind. Dieser Umsatzrückgang werde zum Vorquartal zwischen 8% bis 11% liegen, teilte der Hersteller mit. Im abgelaufenen zweiten Quartal verbuchte das Unternehmen ein niedrigeres Nettoergebnis von 91,4 (114,7) Mio USD oder 0,27 USD je Aktie. Der Umsatz reduzierte sich um 7,8% auf 501,6 Mio USD. Mit den Zahlen erreichte das Unternehmen die Prognosen der Analysten. DJG/jhe

08.12.2006 - 07:12:39 PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen BÜROKRATIE - Bundeswirtschaftsminister Michael Glos nimmt einen neuen Anlauf zum Abbau bürokratischer Vorschriften. Ein in diesen Tagen fertig gestellter Entwurf für ein zweites so genanntes Mittelstandsentlastungsgesetz enthält insgesamt 20 Einzelvorschläge, mit denen Vorschriften aus verschiedenen Bereichen des Statistik-, Wirtschafts- und Melderechts vereinfacht oder gestrichen werden sollen. Der Entwurf soll Ende Januar vom Bundeskabinett beschlossen werden. (Handelsblatt S. 5) DELISTING - Die Securities and Exchange Commission (SEC) hat für den kommenden Mittwoch eine Entscheidung angekündigt, welche den Rückzug ausländischer Gesellschaften vom US-Kapitalmarkt erleichtern könnte. Künftig soll nur noch das US-Handelsvolumen ausländischer Emittenten eine Rolle spielen und nicht mehr die Zahl der US-Investoren im Aktionärskreis. (Börsen-Zeitung S. 6) HARTZ IV - Im jüngsten Verfassungsstreit über die Verteilung der Hartz-IV-Kosten zwischen Bund und Ländern richten sich alle Augen auf Bundespräsident Horst Köhler. Nach Ansicht des Ex-Bundesverfassungsrichters Hans-Joachim Jentsch sollte das Staatsoberhaupt das Gesetz einer besonders strikten Prüfung unterwerfen. (Handelsblatt S. 3) HANDY-TV - Länder, Rundfunkanstalten, Aufsichtsbehörden und Mobilfunkbetreiber haben sich auf die Vergabe von Frequenzen für das Handy-TV in Deutschland geeinigt. Das bestätigte die Hamburger Wirtschaftsbehörde. Politik und Wirtschaft einigten sich dabei auf ein bundesweit einheitliches Programmangebot auf Basis des Übertragungsstandards DVB-H. Damit rückt der Start des Handyfernsehens Ende 2007 in greifbare Nähe. (FTD S. 3) VCI - Der wachsende Mangel an Ingenieuren bedroht zunehmend die Innovationsfähigkeit Deutschlands. Davor warnte der Verband Deutscher Ingenieure (VCI). Derzeit könne die Wirtschaft gut 22.000 Ingenieurstellen nicht besetzen, sagte VCI-Präsident Eike Lehmann. (Handelsblatt S. 1) DJG/pi/ros -0-

08.12.2006 - 07:07:42 PRESSESPIEGEL/Unternehmen TUI - Der Vorstand gibt dem massiven Drängen von Finanzinvestoren nach und streicht in der Touristik weitere 3.500 bis 4.000 Stellen. Einen entsprechenden Sanierungsplan soll der Aufsichtsrat am kommenden Donnerstag genehmigen. Die meisten Jobs werden im Ausland wegfallen. Neben Großbritannien und Frankreich sei aber auch die Zentrale in Hannover betroffen. (Süddeutsche Zeitung S. 21) QIAGEN - Dem deutsch-niederländischen Biotech-Unternehmen ist ein wichtiger Erfolg auf dem US-Markt gelungen. Qiagen liefert ab sofort Laborreagenzien im Rahmen der Ausstattung der US-Armee zum Schutz gegen mögliche Angriffe mit biologischen Waffen. Es besteht Hoffnung auf eine Ausweitung des Auftrags. (Handelsblatt S. 20) IWKA - Auf der heutigen Aufsichtsratssitzung des Maschinenherstellers droht ein Eklat. Vertreter der Eigentümerseite wollen den Vorstandsvorsitzenden Wolfgang-Dietrich Hein aus dem Amt drängen. Sie werfen ihm ein zu zögerliches Handeln und falsche Ergebnisversprechen vor. (FTD S. 9) SCHWARZ PHARMA - Die Mitarbeiter von Schwarz Pharma erhalten in dieser Woche überraschend eine Sondervergütung. Die Familie Schwarz-Schütte, die ihre Mehrheitsbeteiligung an UCB verkauft hat, wird jedem Mitarbeiter mit Ausnahme des Vorstandes zum Abschied 10.000 EUR schenken. In der Summe sind das 42 Mio EUR. (FAZ S. 13) METRO - Die Metro AG will sich von den fast 40 konzerneigenen Kaufhallen-Immobilien trennen, heißt es unter Berufung auf Verhandlungskreise. Die Immobilien sollen in den kommenden Wochen per Auktion den Besitzer wechseln. Die außerordentlichen Einnahmen sollen sich auf mehr als 130 Mio EUR belaufen. Die Frankfurter Immobilienberatung Cushman & Wakefield soll bereits in den nächsten Tagen aus dem umfangreichen Bieterkreis eine Vorauswahl treffen. Zu den Interessenten zählen fast alle prominenten Private-Equity-Firmen. (Handelsblatt S. 18) SIEMENS - In der Schmiergeldaffäre gehen die Ermittler einer weiteren Spur nach. Für Projekte in der Dritten Welt soll Siemens einen dubiosen Dienstleister eingeschaltet haben. (Süddeutsche Zeitung S. 25) SIEMENS - In der Schwarzgeldaffäre bei der Siemens AG wollen Aufsichtsräte die Rechnungslegung des Konzerns angeblich auf den Prüfstand stellen. Außerdem soll auf der Sitzung des Kontrollgremiums am kommenden Montag der Vorstandsvorsitzende Klaus Kleinfeld zur Schmiergeldaffäre Stellung beziehen, heißt es unter Berufung auf Unternehmenskreise. Ein geplanter Bericht über die Krisensparte SBS sei dagegen von der Tagesordnung gestrichen worden. (Welt S. 13) HIRSCHMANN - Der Verkauf des Elektronik- und Autozulieferunternehmen Hirschmann geht in die letzte Phase. Im Rennen sei noch eine Handvoll Bieter, die vorläufige Angebote abgegeben hätten, darunter Siemens sowie Finanzinvestoren. Das verlautete aus Kreisen, die mit der Transaktion vertraut sind. Inzwischen ist wahrscheinlich, dass Hirschmann in zwei Teilen verkauft wird. (FTD S. 3) GERMANISCHE LLOYD - Auch der TÜV Süd will am heutigen Freitag ein Übernahmegebot für den Schiffszertifizierer Germanischen Lloyd (GL) unterbreiten. "Wir werden eine bindende Offerte vorlegen", bestätigte Vorstandschef Peter Hupfer. "Wir haben dieses Gebot auf Einladung des Germanischen Lloyd vorbereitet". Zuvor hatte bereits der Milliardär und frühere Tchibo-Miteigner Günter Herz eine Offerte eingereicht. TÜV Süd wird eine bindende Offerte für alle 100.000 GL-Aktien vorlegen, die Mindestannahmeschwelle liegt bei 50,1% - deutlich unter den 75%, die sich die französische Bureau Veritas ausbedungen habe. (FTD S. 1) HOOVER - Der Bieterkampf um die weltweit bekannte Staubsaugermarke Hoover ist entschieden. Der Hersteller wird zum 1. Januar von der Hongkonger TTI übernommen, bestätigte der TTI-Chef Horst Pudwill. (Handelsblatt S. 18) ZUMTOBEL - Der Leuchtenspezialist kann weitere Akquisitionen stemmen, sagte der CEO Andreas Ludwig. Dazu sei keine Kapitalerhöhung nötig. Mit dem Börsenplatz Wien sei man "sehr zufrieden". (Börsen-Zeitung S. 11) DEUTSCHE POST - Die Post verkauft den Entsorger VfW. Drei Firmen bieten für die hoch profitable Mülltochter der Post. Der Erlös liegt voraussichtlich bei über 60 Mio EUR. (Handelsblatt S. 16) DEUTSCHE BAHN - Die Deutsche Bahn AG korrigiert ihre mittelfristige Gewinnplanung nach unten, heißt es unter Berufung auf informierte Kreise. Der Gewinnzuwachs wird in den kommenden Jahren bis 2011 um jährlich etwa 100 Mio EUR geringer ausfallen als bislang vorgesehen. Dies werde dem Aufsichtsrat auf seiner Sitzung am heutigen Freitag vorgelegt. (Welt S. 11) TURKISH AIRLINES - Der weltgrößte Luftfahrtverband Star Alliance will heute die Aufnahme von Turkish Airlines beschließen, heißt es. (Handelsblatt S. 15) SPARDA-BANKEN - Die Sparda-Banken ersetzen als erste Institute in Deutschland das derzeit ausschließlich national genutzte Debitkartensystem Electronic Cash (EC). Von Mitte 2007 an sollen die EC-Karten sukzessive durch Bankkarten ersetzt werden, die auf dem Debitkartensystem Maestro von Mastercard basieren. (Börsen-Zeitung S. 4) IVG - Die deutsche Immobiliengesellschaft IVG steht offenbar kurz vor dem Zuschlag für die Londoner Zentrale des Schweizer Finanzkonzerns Swiss Re. (Handelsblatt S. 30) DJG/pi/nas

08.12.2006 - 06:24:59 TAGESVORSCHAU/8. Dezember 2006 === ***08:00 DE/Destatis, Leistungsbilanz Oktober PROGNOSE: +7,7 Mrd EUR zuvor: +9,4 Mrd EUR Handelsbilanz Oktober PROGNOSE: +13,0 Mrd EUR zuvor: +15,6 Mrd EUR 08:00 DE/Destatis, Insolvenzen September ***12:00 DE/Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), Produktion im Produzierenden Gewerbe Oktober saisonbereinigt PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+5,5% gg Vj zuvor: -0,3% gg Vm/+6,3% gg Vj ***12:00 FR/OECD, Frühindikator Oktober ***14:30 US/Arbeitsmarktdaten November Beschäftigung ex Agrar PROGNOSE: +118.000 gg Vm zuvor: +92.000 gg Vm Arbeitslosenquote PROGNOSE: 4,4% zuvor: 4,4% ***16:00 US/Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan Dezember (1. Umfrage) PROGNOSE: 92,5 zuvor: 92,1 Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Ausschreibung unverzinsliche Schatzanweisungen (Bubills) über 6 Mrd EUR *** - DE/Alta Fides AG, Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der BMG Music Publishing Group durch Universal Music Group Inc, Brüssel - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme des UMTS-Geschäfts der Nortel Networks Ltd durch Alcatel SA, Brüssel - AT/Feiertag ("Mariä Empfängnis"), Börse geschlossen - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit === DJG/gla/nas -0-



 
   
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