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Donnerstag, 07-Dez-2006

07.12.2006 - 18:28:58 Landesmedienanstalten nicht pauschal gegen Verschlüsselung DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die deutschen Landesmedienanstalten wenden sich nicht pauschal gegen die grundverschlüsselte Ausstrahlung von TV-Sendern. Die Landesmedienanstalten wollten der Adressierbarkeit und Verschlüsselung nicht grundsätzlich im Wege stehen, sagte Hans Hege am Donnerstag laut Mitteilung. Der Vorsitzende der Gemeinsamen Stelle Digitaler Zugang sprach bei der Vorstellung des Digitalisierungsberichtes 2006 im Rahmen des Symposiums "Dynamische Technik - Medien in der beschleunigten Konvergenz" der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) in Berlin. Jedoch müsse den Nutzern dafür auch ein digitaler Mehrwert mit neuen Angeboten geboten werden, sagte Hege. Wer mit einer Grundverschlüsselung "Pay-TV light" einführen wolle und nun für bisher frei empfangbare Programme Geld verlange, werde auf klare Ablehnung stoßen. TV-Sender sind zum Erhalt ihrer Konkurrenzfähigkeit bei der Werbung beispielsweise gegenüber dem Internet darauf angewiesen, Zuschauer direkt adressieren zu können. Dazu müssen die Infrastrukturbetreiber aber auch wissen, wer ihre Kunden sind. Der Satellitenbetreiber SES Astra will die so genannte entavio-Plattform, über die Free-TV-Kanäle grundverschlüsselt ausgestrahlt werden sollen, sowie Mehrwertdienste anbieten. Dazu werden interaktives Fernsehen und elektronische Programmführer ebenso zählen wie die einfache Kombination von Free-TV mit Abo-TV, Video-On-Demand (VOD), Pay-Per-View (PPV) und einem Persönlichen Videorecorder (PVR). Zudem soll entavio den Fernsehempfang mit einem zukunftssicheren Receiver ermöglichen. RTL hat bereits Verträge mit SES Astra geschlossen und will an ihnen festhalten. ProSiebenSat.1 hat sich am Dienstag auf Druck des Bundeskartellamtes jedoch von Dolphin, einem Teil von Entavio, bei dem es sich um die zwischen RTL und ProSiebenSat.1 koordinierte verschlüsselte und gebührenpflichtige Ausstrahlung des Programms über Satellit handelt, zurückgezogen. Noch nicht entschieden sei aber, ob ProSiebenSat.1 ihre Sender künftig verschlüsselt ausstrahlen will oder nicht, sagte ProSiebenSat.1-Sprecherin Katja Pichler am Dienstag. Auch sei noch offen, ob die Sender der Kette auch mittelfristig gratis von Satellitenzuschauern empfangen werden können. Webseiten: http://www.alm.de http://www.rtl.de http://www.prosiebensat1.com http://www.ses-astra.com -Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 138 72 18, archibald.preuschat@dowjones.com DJG/apr/brb

07.12.2006 - 18:27:31 Aktienmärkte in Europa legen nach EZB-Kommentar zu Die Aktienkurse an den europäischen Börsen haben am Donnerstag mit Kursgewinnen geschlossen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Nachmittag zunächst wie allgemein erwartet die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 3,5 Prozent angehoben. Positiv aufgenommen wurden dann aber in der anschließenden Pressekonferenz die begleitenden Aussagen des EZB-Präsidenten Trichet. Denn der Kommentar habe keine klaren Signale hinsichtlich der weiteren Zinspolitik enthalten und sei daher eher in Richtung einer möglichen Zinspause interpretiert worden, hieß es im Markt. Der Euro-Stoxx-50 gewann 0,4 Prozent bzw 16 auf 4.019 Punkte. Der Stoxx-50 legte um 0,4 Prozent bzw 15 auf 3.626 Punkte zu. Während Rohstoffwerte nach schwachen Vorgaben nachgaben, verzeichneten vor allem Tabakaktien Kursgewinne. Gewinnmitnahmen bei Minenwerten Unter schwachen Vorgaben litten die Rohstoffwerte, der Stoxx-Subindex gab um 0,3 Prozent nach. Nach drei Sitzungen mit Kursgewinnen habe sich das Sentiment für den Sektor wieder etwas abgekühlt, sagte ein Händler. Rio Tinto büßten 0,8 Prozent auf 2.810 p ein, BHP gaben um 0,5 Prozent auf 969 p nach und Anglo American sanken um 0,6 Prozent auf 2.460 p. Pharmawerte leicht erholt - Studie stützt Novartis Die im Euro-Stoxx gelisteten Pharmawerte kletterten im Schnitt hingegen um 1,5 Prozent. Damit holten die Titel die unterdurchschnittliche Entwicklung der vergangenen Wochen etwas auf. Seit dem 7. November, dem Beginn der gültigen Korrekturbewegung, hatte der Stoxx-600-Sektorindex Pharma knapp 6 Prozent verloren, während der Stoxx-50 lediglich um 3,4 Prozent nachgegeben hatte. Novartis profitierten zudem von einer Studie zum Leukämie-Medikament "Gleevec". Dem Bericht des "New England Journal of Medicine" zufolge beläuft sich die fünfjährige Überlebensrate von Patienten, die mit "Gleevec" behandelt wurden, auf 95 Prozent. Laut Novartis ist das die höchste bislang erreichte Überlebensrate bei Behandlungen von chronischer Leukämie dieser Art. Novartis legten um 0,7 Prozent auf 69,50 CHF zu, Sanofi Aventis um 1,2 Prozent auf 68,40 EUR und AstraZeneca um 1,1 Prozent auf 2.899 p. Britische Finanztitel mit Übernahmefantasie im Blick Bei den Bankenwerten zeigten sich vor allem die britischen Titel stark. Hintergrund war Händlern zufolge die im Markt kursierende Spekulation, dass Barclays von der spanischen BBVA oder der Bank of America übernommen werden könnte. Die Spekulationen seien erneut aufgekommen, obwohl die Spanier vor zwei Wochen einer Übernahme in Großbritannien eine Absage erteilt hätten, heißt es. Daneben verwiesen Händler einmal mehr auf Kommentare vom Wochenbeginn, wonach vor allem Barclays von einem nachlassenden Geschäft bei HSBC profitieren könnte. Barclays verbuchten ein Kursplus von 3 Prozent auf 707 p und HBOS gewannen 1,2 Prozent auf 1.061 p. Royal Bank of Scotland verteuerten sich um 2 Prozent. Händler verwiesen hier auch auf Anschlusskäufe nach den guten Geschäftszahlen vom Vortag. Der Stoxx-Sektor "Personal & Household Goods" verbuchte mit einem Plus von knapp 2,5 Prozent die größten Gewinne in Europa. Hier stützte das kolportierte Übernahmeinteresse von Japan Tobacco bzw Altria am Tabakkonzern Gallaher. BAT stiegen um 2,8 Prozent und Imperial Tobacco um 8,2 Prozent. Gallaher haussierten um 20,9 Prozent. Die drei genannten Titel sind im Sektor mit insgesamt 22,1 Prozent gewichtet. Altadis schnellten um 7 Prozent nach oben. DJG/sug/reh

07.12.2006 - 18:07:03 XETRA-SCHLUSS/Freundlich - Unklarer EZB-Ausblick stützt DAX FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag mit Gewinnen geschlossen, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 3,5% angehoben hatte. Gestützt wurde der Markt dabei vor allem vom Fehlen eindeutiger Signale der EZB hinsichtlich weiterer Zinserhöhungen. Der DAX stieg um 0,7% bzw 44 Punkte auf 6.413 Punkte. Von den 30 DAX-Titeln schlossen nur fünf im Minus. Umgesetzt wurden Aktien im Volumen von 5,08 Mrd EUR nach 4,5 Mrd EUR am Vortag. "Im Gegensatz zur jüngeren Vergangenheit gibt es kein klares Signal darüber, wie der weitere kurzfristige Kurs der EZB aussieht", kommentierte Jose Alzola von Citigroup den Begleitkommentar von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. Dieser hatte im Gegensatz zu vorangegangenen Pressekonferenzen auf die Bemerkung verzichtet, dass eine weitere geldpolitische Straffung erforderlich sei, wenn sich das Basisszenario der EZB über die Konjunkturentwicklung bestätigen sollte. Vielmehr verwies der EZB-Präsident darauf, dass die EZB keine vorgefassten Zinsentscheidungen treffe. Tagesgewinner im DAX waren Fresenius Medical Care mit einem Plus von 5,2% auf 106,10 EUR. Als Grund für die Kursstärke wurde im Handel genannt, dass die Muttergesellschaft Fresenius einen Aktiensplit im Verhältnis eins zu drei durchführt und in eine Europa-SE umgewandelt wird. Die im MDAX gelisteten Titel von Fresenius gewannen 4,3% auf 154,65 EUR. Deutsche Börse kletterten um 2,5% auf 129,62 EUR, nachdem die Analysten der Credit Suisse das Kursziel auf 144 EUR erhöht hatten. ThyssenKrupp profitierten von einem technischen Kaufsignal und legten um 3,7% auf 31,86 EUR zu. Mit dem Sprung über die Marke von 30 EUR sei die Aktie zum Selbstläufer geworden, sagte ein Händler. Ein anderer verwies auf die anhaltenden Übernahmespekulationen im europäischen Stahlsektor und bezeichnete auch Tausch-Operationen aus den zuletzt stark gestiegenen Salzgitter-Aktien als möglichen Grund des Kursanstiegs. Am Morgen hatten sich zudem die Analysten der Deutschen Bank positiv zu Thyssen geäußert und das Kursziel auf 36 von 35 EUR erhöht. Zulegen konnten auch VW. Die Titel gewannen nach positiv bewerteten Absatzzahlen 1% auf 82,60 EUR. Wie nach Handelsschluss bekannt wurde, hat MAN die Annahmefrist für die Scania-Offerte bis zum 31. Januar verlängert. Lufthansa drehten im Verlauf ins Minus und sanken um 0,3% auf 19,91 EUR. Deutsche Post notierten gut behauptet. Die HypoVereinsbank hat die Aktie auf die Kaufliste genommen. Im MDAX kletterten Vossloh mit optimistischen Aussagen für 2007 um 5,2% auf 51,82 EUR. Im TecDAX stoppten Tele Atlas vorerst ihre jüngste Aufwärtsbewegung und verloren 1,8% auf 15,68 EUR. In der dritten Reihe zogen Air Berlin nach einer Kaufempfehlung von Morgan Stanley um 3,2% auf 16,15 EUR an. -Von Susanne Gremmler, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 220, susanne.gremmler@dowjones.com DJG/sug/reh

07.12.2006 - 18:38:49 EUREX/Renten-Futures weiten ihre Abgaben im späten Handel aus FRANKFURT (Dow Jones)--Die Renten-Futures weiten am Donnerstag nach dem Begleitkommentar des EZB-Präsidenten Trichet zur Zinsentscheidung ihre Verluste im späten Geschäft noch etwas aus. Der März-Kontrakt des Bund-Futures notiert gegen 18.37 Uhr 29 Ticks tiefer bei 118,36%. Das Tageshoch liegt bei 118,82% und das Tagestief bei 118,32%. Umgesetzt wurden rund 1.132.000 Kontrakte. Der März-Kontrakt auf den Bobl-Future fällt um 23 Ticks 109,98%. Der Roll aus dem Dezember- in den März-Kontrakt am Vormittag sei ohne große Verwerfungen gelaufen, heißt es am Markt. In den vergangenen Tagen sei bereits ein großer Teil des Rolls "über die Bühne gegangen". Die Europäische Zentralbank hat, wie im Handel erwartet, die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 3,5% erhöht. Der begleitende Kommentar von EZB-Präsident Trichet setzte dann allerdings mit seinen ausbleibenden klaren Signalen zur weiteren Zinspolitik den Rentenmarkt unter Druck. DJG/thl/sug/reh

07.12.2006 - 19:34:55 Jahresabschlüsse von Siemens sollen auf den Prüfstand - Welt BERLIN (Dow Jones)--In der Schwarzgeldaffäre bei der Siemens AG wollen Aufsichtsräte die Rechnungslegung des Konzerns angeblich auf den Prüfstand stellen. Außerdem soll auf der Sitzung des Kontrollgremiums am kommenden Montag der Vorstandsvorsitzende Klaus Kleinfeld zur Schmiergeldaffäre Stellung beziehen, berichtet die Tageszeitung "Die Welt" in ihrer Freitagausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise. Ein geplanter Bericht über die Krisensparte SBS sei dagegen von der Tagesordnung gestrichen worden. Den Informationen zufolge wird der Chef der Prüfungsgesellschaft KPMG, Rolf Nonnenmacher, bei der Sitzung des Kontrollgremiums Auskunft darüber geben, ob wegen der Affäre die Siemens-Geschäftsberichte seit 2002 überprüft und möglicherweise korrigiert werden müssen. Nonnenmacher nimmt an der Dezember-Aufsichtsratssitzung laut Bericht routinemäßig teil, auf der über den Jahresabschluss 2005/2006 berichtet wird. Weder KPMG noch Siemens hätten dazu Stellung nehmen wollen. Webseite: http://www.welt.de DJG/brb/bam

07.12.2006 - 18:07:03 XETRA-SCHLUSS/Freundlich - Unklarer EZB-Ausblick stützt DAX FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag mit Gewinnen geschlossen, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 3,5% angehoben hatte. Gestützt wurde der Markt dabei vor allem vom Fehlen eindeutiger Signale der EZB hinsichtlich weiterer Zinserhöhungen. Der DAX stieg um 0,7% bzw 44 Punkte auf 6.413 Punkte. Von den 30 DAX-Titeln schlossen nur fünf im Minus. Umgesetzt wurden Aktien im Volumen von 5,08 Mrd EUR nach 4,5 Mrd EUR am Vortag. "Im Gegensatz zur jüngeren Vergangenheit gibt es kein klares Signal darüber, wie der weitere kurzfristige Kurs der EZB aussieht", kommentierte Jose Alzola von Citigroup den Begleitkommentar von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. Dieser hatte im Gegensatz zu vorangegangenen Pressekonferenzen auf die Bemerkung verzichtet, dass eine weitere geldpolitische Straffung erforderlich sei, wenn sich das Basisszenario der EZB über die Konjunkturentwicklung bestätigen sollte. Vielmehr verwies der EZB-Präsident darauf, dass die EZB keine vorgefassten Zinsentscheidungen treffe. Tagesgewinner im DAX waren Fresenius Medical Care mit einem Plus von 5,2% auf 106,10 EUR. Als Grund für die Kursstärke wurde im Handel genannt, dass die Muttergesellschaft Fresenius einen Aktiensplit im Verhältnis eins zu drei durchführt und in eine Europa-SE umgewandelt wird. Die im MDAX gelisteten Titel von Fresenius gewannen 4,3% auf 154,65 EUR. Deutsche Börse kletterten um 2,5% auf 129,62 EUR, nachdem die Analysten der Credit Suisse das Kursziel auf 144 EUR erhöht hatten. ThyssenKrupp profitierten von einem technischen Kaufsignal und legten um 3,7% auf 31,86 EUR zu. Mit dem Sprung über die Marke von 30 EUR sei die Aktie zum Selbstläufer geworden, sagte ein Händler. Ein anderer verwies auf die anhaltenden Übernahmespekulationen im europäischen Stahlsektor und bezeichnete auch Tausch-Operationen aus den zuletzt stark gestiegenen Salzgitter-Aktien als möglichen Grund des Kursanstiegs. Am Morgen hatten sich zudem die Analysten der Deutschen Bank positiv zu Thyssen geäußert und das Kursziel auf 36 von 35 EUR erhöht. Zulegen konnten auch VW. Die Titel gewannen nach positiv bewerteten Absatzzahlen 1% auf 82,60 EUR. Wie nach Handelsschluss bekannt wurde, hat MAN die Annahmefrist für die Scania-Offerte bis zum 31. Januar verlängert. Lufthansa drehten im Verlauf ins Minus und sanken um 0,3% auf 19,91 EUR. Deutsche Post notierten gut behauptet. Die HypoVereinsbank hat die Aktie auf die Kaufliste genommen. Im MDAX kletterten Vossloh mit optimistischen Aussagen für 2007 um 5,2% auf 51,82 EUR. Im TecDAX stoppten Tele Atlas vorerst ihre jüngste Aufwärtsbewegung und verloren 1,8% auf 15,68 EUR. In der dritten Reihe zogen Air Berlin nach einer Kaufempfehlung von Morgan Stanley um 3,2% auf 16,15 EUR an. -Von Susanne Gremmler, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 220, susanne.gremmler@dowjones.com DJG/sug/reh

07.12.2006 - 17:59:16 MAN verlängert Annahmefrist für Scania bis 31. Januar FRANKFURT (Dow Jones)--Die MAN AG hat die Annahmefrist für das Übernahmeangebot an die Aktionäre der Scania AB bis zum 31. Januar 2007 verlängert. Wie der Münchener Nutzfahrzeughersteller und Maschinenbaukonzern am Donnerstag mitteilte, ist eine Fristverlängerung über das ursprüngliche Datum 11. Dezember hinaus notwendig geworden, da die EU-Kommission das Datum der Bekanntgabe ihrer Entscheidung zur wettbewerbsrechtlichen Prüfung der Transaktion vom 6. Dezember auf den 20. Dezember verschoben hat. Dieser Zeitpunkt liege unmittelbar vor der Weihnachts- und Neujahrsferienzeit. Im Übrigen bleibe das Angebot gegenüber der am 16. November veröffentlichten Angebotsunterlage unverändert bestehen. MAN behalte sich weiterhin das Recht vor, die Annahmefrist zu verlängern und den Termin für das Settlement zu verschieben. Webseite: http://www.man.de DJG/brb/bam

07.12.2006 - 17:51:39 EU-Kommission leitet Öffnung der Rüstungsmärkte ein BRÜSSEL (Dow Jones)--An den europäischen Märkten für Rüstungsgüter soll künftig mehr Wettbewerb herrschen. Die EU-Kommission verabschiedete am Donnerstag Vorgaben für die Beschaffung mit dem Ziel, die Auftragsvergabe den Regeln des Binnenmarkts zu unterwerfen. Die entsprechenden nationalen Märkte sind stark fragmentiert. Die Kommission kritisiert seit langem, dass die Mitgliedstaaten die im EG-Vertrag vorgesehene Möglichkeit missbrauchten, bei der Rüstungsbeschaffung von der sonst üblichen Verpflichtung zur EU-weiten Ausschreibung abzusehen, selbst wenn es sich nur um Bekleidung oder Büroklammern handele und nicht um die als "hochsensibel" eingestufte Militärausrüstung. Mit den Leitlinien soll nun klar definiert werden, welche Rüstungsgüter dieser Ausnahmeklausel unterliegen dürfen. Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy bezeichnete den Vorstoß als einen ersten Schritt und bekräftigte seine Absicht, auch eine Richtlinie vorzulegen, um den Wettbewerb nicht zuletzt zum Wohle der Steuerzahler noch zu verstärken. Er räumte zudem ein, dass die derzeitigen EU-Vergabevorschriften für viele Rüstungsverträge nicht zweckmäßig seien und die Mitgliedstaaten daher lieber gleich die Ausnahmeregelung in Anspruch nähmen, auch wenn dies nicht gerechtfertigt sei. Der Vorstoß der Kommission ist rechtlich unverbindlich. Betroffen ist nur die Beschaffung von Rüstungsgütern, die durch staatliche Behörden innerhalb der EU erfolgt. Verträge mit Drittstaaten unterliegen den WTO-Regeln. Auf Rüstungsgüter entfällt laut Kommission mit über 80 Mrd EUR ein Großteil der öffentlichen Beschaffungsausgaben. Seit Juli gibt es einen freiwilligen Verhaltenskodex, mit dem sich 22 Mitgliedstaaten verpflichtet haben, ihre Rüstungsaufträge europaweit auszuschreiben. Spanien, Dänemark und Ungarn haben nicht unterzeichnet. Die Kommission hat schon mehrfach erfolglos versucht, eine Öffnung der Rüstungsgütermärkte herbeizuführen. DJG/ang/apo -0-

07.12.2006 - 17:48:39 Hochtief will für Flughäfen in Jordanien und Tunesien mitbieten DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Hochtief AG will ihr Flughafen-Portfolio kurzfristig noch weiter aufstocken. Das Unternehmen kündigte an, in den laufenden Bieterverfahren für die Airports in Amman in Jordanien und Enfidha/Monastir in Tunesien Angebote vorzulegen. Dies werde Anfang 2007 geschehen, erklärten die Geschäftsführer der Hochtief Airport GmbH, Reinhard Kalenda und Reiner Schränkler, am Donnerstag. "Es ist unser Ziel, das Portfolio zeitnah um weitere attraktive Airports zu ergänzen." Hochtief hatte erst am Mittwoch bekannt gegeben, ihre Beteiligung an dem Flughafen Hamburg auf 49% aufzustocken. Der Essener Baukonzern ist außerdem noch an den Airports in Düsseldorf, Athen, Sydney und Tirana beteiligt. Zurzeit laufen zudem Verhandlungen über einen Mehrheitserwerb des Flughafens Budapest. Die Geschäftsführer verwiesen darauf, dass das Augenmerk von Hochtief Airport neben den Akquisitionsprojekten auch der weiteren Entwicklung ihrer Beteiligungen gelte. Alle zu Hochtief gehörenden Flughäfen hätten auch schon in den vergangenen Jahren ihre Verkehrsergebnisse steigern können. Ausgebaut werde künftig vor allem das so genannte Non-Aviation-Geschäft. So entsteht den Angaben zufolge in Düsseldorf die "Airport City" in unmittelbarer Nähe zum Terminal. In Hamburg würden die Einzelhandelsflächen bis 2008 nahezu verdoppelt, und auch Sydney baue ihre Retail-Fläche aus. In Tirana sei Hochtief seit diesem Jahr erstmals auch exklusiv für das Handelsgeschäft in einem Flughafen zuständig, erklärten Kalenda und Schränkler. Der Terminal in Tirana werde im kommenden Frühjahr eröffnet. Und in Athen sei die erste Entwicklungsstufe des eigenen Gewerbeparks bereits abgeschlossen. Webseite: http://www.hochtief.de -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/brb

07.12.2006 - 17:34:40 Annahmequote bei UCB-Gebot für Schwarz Pharma bislang 61,42% DÜSSELDORF (Dow Jones)--Das Übernahmeangebot des belgischen Pharmaunternehmens UCB an die Aktionäre der Schwarz Pharma AG ist bis zum 6. Dezember um 16.00 Uhr für insgesamt 29.810.962 Aktien angenommen worden. Das entspreche einen Anteil von 61,42% am Grundkapital und den Stimmrechten des Monheimer Unternehmens, heißt es in einer Mitteilung von UCB vom Donnerstag. Die Annahmefrist endet am Freitag, den 8. Dezember, um Mitternacht, sie kann aber verlängert werden. Ende September hatten die Hauptgesellschafter von Schwarz Pharma mit UCB die Übernahme vereinbart. Die Familienaktionäre, die bisher 59,2% der Aktien halten, hatten das Übernahmeangebot für ihre rund 28,4 Mio Aktien am vergangenen Montag angenommen. UCB bietet für jede Aktie von Schwarz Pharma 50 EUR in bar und 0,8735 neue eigene Aktien. Die EU hat der Übernahme bereits zugestimmt. Webseiten: http://www.schwarzpharma.de http://www.ucb-group.com DJG/rib/brb

07.12.2006 - 17:30:32 Instituts-Ökonomen bewerten EZB-Zinsschritt unterschiedlich BERLIN (Dow Jones)--Ökonomen der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland haben am Donnerstag die Leitzinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) um 25 Basispunkte auf 3,50% unterschiedlich bewertet. Auch zur weiteren Haltung der Notenbank gaben die von Dow Jones Newswires befragten Instituts-Volkswirte keine einheitliche Einschätzung ab. "Die EZB dürfte zu Jahresbeginn erst einmal eine Pause einlegen und die Daten auf sich wirken lassen", sagte Gernot Nerb von ifo Institut für Wirtschaftsforschung. Eine Zinsanhebung bereits Anfang 2007 sei "unwahrscheinlich". EZB-Präsident Jean-Claude Trichet habe sich "insgesamt keineswegs festgelegt, dass die Zinsen weiter angehoben werden". Die EZB sei nun bei einem neutralen Zinsniveau angekommen. "Mehr braucht es nicht", sagte der Münchener Ökonom. "Ein neutraler Kurs auf absehbare Zeit ist die richtige Politik", hob Nerb hervor. Der erfolgte Zinsschritt sei vertretbar gewesen. Da dieser bereits seit längerem im Markt angekündigt sei, habe die EZB diese Erhöhung auch kaum noch vermeiden können. Der Kieler Konjunkturexperte Joachim Scheide wertete den Zinsschritt ebenfalls als "angemessen" und verwies auf das Risiko, dass die Inflation sonst nicht gut genug unter Kontrolle sei. "Die EZB wird nun abwarten", sagte auch Scheide. Anders als Nerb meinte er jedoch, es sei "durchaus möglich, dass die EZB noch einen weiteren Schritt macht". Derzeit verfolge die EZB noch keine restriktive Politik. "Die EZB nimmt nur den Fuß vom Gas", sagte der Chefökonom des Instituts für Weltwirtschaft an der Universität Kiel (IfW). Dass sie die Wirtschaft weniger anschiebe, sei angesichts der gut laufenden Konjunktur "gerechtfertigt", meinte Scheide. Der Chefökonom des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Alfred Steinherr, bewertete den Zinsschritt hingegen als "überflüssig". Die EZB habe es zudem versäumt, mit dem Schritt ein Ende der Zinserhöhungen zu signalisieren. "Gut wäre es gewesen zu sagen, das war es jetzt", erklärte Steinherr. "Man sieht immer noch nicht die große Gefahr für die Inflation, die solche Schritte rechtfertigen würde", kritisierte er. "Die Mehrwertsteuererhöhung könnte aber wieder so ein unglücklicher Anlass sein, um die Zinsen zu erhöhen," sagte Steinherr voraus. Die EZB werde zu Jahresbeginn zwar sicher zunächst abwarten, jedoch habe ihre Kommunikation bisher stets ausgesagt, dass es auch noch 2007 eine Anhebung geben werde. -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/apo -0-

07.12.2006 - 17:29:54 UPDATE: E-Plus steht kurz vor Ausgliederung der Netztechnik (NEU: Weitere Aussagen von Krammer, Hintergründe) Von Andreas Heitker Dow Jones Newswires DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der drittgrößte deutsche Mobilfunker, die in Düsseldorf ansässige E-Plus Mobilfunk GmbH & Co KG, sieht sich angesichts des derzeitigen Kunden- und Gewinnwachstums in seiner Strategie bestätigt, ist zugleich aber auch auf der Suche nach neuen Partnern. So soll die Netztechnik an Nokia, Ericsson oder Alcatel ausgegliedert werden, wie CEO Michael Krammer ankündigte. Und nach dem Einstieg in das Discount-Geschäft sind weitere Kooperationen auch mit DSL-Anbietern oder Medienunternehmen möglich. Krammer sagte am Mittwochabend vor Journalisten, eine Entscheidung über die Zukunft der Netztechnik solle schon bis Anfang 2007 fallen. E-Plus wolle vor allem Netzwartung und -bau outsourcen. Es gehe nicht um einen Verkauf des Netzes. Die beabsichtigte Auslagerung der Aktivitäten betrifft nach Angaben von Krammer rund 20% des Kostenblocks von E-Plus. Derzeit arbeiten bei E-Plus rund 1.000 der insgesamt 2.900 Mitarbeiter im Planungsbereich. Wie viele dieser Mitarbeiter von den Outsourcing-Plänen genau betroffen sein werden, wollte der CEO nicht sagen. Kündigungen seien mit dem Schritt aber nicht verbunden, betonte er. E-Plus will künftig mehr Mitarbeiter im kundennahen Bereich einsetzen. Ein derzeit laufendes Restrukturierungsprogramm zielt darauf ab, dass bis Mitte 2007 bis zu 70% der Mitarbeiter in diesem Bereich arbeiten sollen. Neue Partner kann sich Krammer, der die KPN-Tochter seit Frühjahr 2006 führt, auch bei der Entwicklung zusätzlicher Mobilfunkangebote vorstellen. "Wir sind offen für weitere Kooperationen", sagte er. Eine Zusammenarbeit könne man sich unter anderem mit DSL-Anbietern oder Medienhäusern vorstellen. Ziel solcher Kooperationen müsse immer sein, neue Kundengruppen zu erreichen. E-Plus bietet heute bereits Billig-Angebote wie BASE oder simyo und kooperiert mit branchenfremden Unternehmen wie Medion ("Aldi Talk"). Krammer bezeichnete diesen Mehrmarken-Ansatz von E-Plus als äußerst erfolgreich. "Wir werden unsere Strategie nicht ändern, sondern weiter konsequent umsetzen", betonte der CEO. E-Plus sei heute der "Wachstumsführer im deutschen Mobilfunkmarkt". Das Unternehmen gewinne derzeit die meisten Kunden. Der Marktanteil sei bis zum Herbst 2006 auf 14,8% von 13,3% ein Jahr zuvor gestiegen. Die E-Plus-Strategie zielt nach den Worten von Krammer darauf, mittelfristig ein prozentual zweistelliges Service-Umsatzwachstum zu erwirtschaften sowie eine EBITDA-Marge von dauerhaft über 30%. "Beide Werte wachsen bei E-Plus schon jetzt über Marktdurchschnitt", sagte er. 2006 habe man bisher ein Wachstum beim Service-Umsatz von 10,9% erreicht. Für den Gesamtmarkt würden dagegen die Schätzungen bei nur 1% bis 2% liegen. Das EBITDA habe 2006 um 49% zugelegt, die Marge um rund 10 Prozentpunkte auf jetzt über 30%. Krammer hält im deutschen Mobilfunkmarkt auch künftig noch ein Kundenwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich für möglich. Die kommenden Jahre stünden aber im Zeichen eines weiteren Verdrängungswettbewerbs, in dem auch die Preise noch weiter sinken würden, sagte Krammer. Er erwarte ebenfalls eine Halbierung der Mobilfunktarife in den nächsten drei Jahren. Auch sein Unternehmen habe sein Tarif-Pulver noch nicht verschossen: "Für 2007 haben wir noch einige Pfeile im Köcher." Als "wettbewerbsfeindlich und verbraucherunfreundlich" stuft Krammer erneut die jüngste Regulierungsentscheidung zu den Terminierungsentgelten ein. Die Bundesnetzagentur bevorteile die beiden großen Mobilfunkanbieter in Deutschland, sagte er. Die Deutsche Telekom profitiere zusätzlich noch als größter Festnetzanbieter von der Entscheidung. Es sei daher unbedingt notwendig, dass die Netzagentur beim ihrer nächsten Terminierungsentgelt-Entscheidung im November 2007 ein Kosten- und nicht mehr ein Benchmark-Modell anwende. Webseite: http://www.eplus-unternehmen.de -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/brb

07.12.2006 - 17:23:35 DEVISEN/Euro profitiert kaum von Leitzins-Anhebung FRANKFURT (Dow Jones)--Wenig beeindruckt von der Anhebung der Leitzinsen und den Aussagen von EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet verabschiedet sich das Währungspaar Euro-Dollar aus dem europäischen Handel. Der Markt hatte seit längerem eine Erhöhung um 25 Basispunkte auf nun 3,5% durch die Europäische Zentralbank (EZB) eingepreist, heißt es im Handel. Die leicht positive Euro-Unterstützung dürfte nach Einschätzung der DZ-Bank im Zusammenhang mit den überarbeiteten Projektionen des EZB-Stabs stehen. Diese deuteten auf eine zunächst etwas gedämpfte, allerdings im kommenden Jahr fortgesetzte positive Konjunkturentwicklung in der Euro-Zone hin. Obwohl sich nach Einschätzung der Notenbank die Teuerung 2008 unterhalb der 2%-igen Inflationsobergrenze zeigen sollte, lassen die Äußerungen von Trichet darüber hinaus darauf schließen, dass der Höhepunkt des gegenwärtigen Zinserhöhungszyklus noch nicht erreicht sei, so die DZ-Bank. Auch die Postbank geht davon aus, dass im ersten Quartal zunächst eine Zinspause eingelegt werden dürfte. Für April und Juli rechnet sie mit einer Wiederaufnahme des Zinserhöhungszyklus um jeweils 25 Basispunkte. Die Feinunze Gold notiert zum Nachmittag-Fixing in London bei 627,75 USD nach einem Vormittag-Fixing mit 630,50 USD. === Europa Europa Europa (17.15) (13.10) (7.44) EUR/USD 1,3302 1,3292 1,3307 USD/JPY 115,16 114,95 114,95 EUR/JPY 153,10 152,83 152,93 EUR/GBP 0,6728 0,6761 0,6761 EUR/CHF 1,5882 1,5885 1,5890 === DJG/thl/reh

07.12.2006 - 17:21:09 EZB/Weber: Geldmengen- und Kreditdynamik ist sehr hoch FRANKFURT (Dow Jones)--Bundesbankpräsident Axel Weber hat die anhaltenden Risiken für die Preisstabilität betont, die sich aufgrund des starken monetären Wachstums ergeben. Das Wachstum der Geldmengen- und Kreditaggregate sei weiterhin sehr hoch, sagte Weber am Donnerstag bei einer Veranstaltung in Frankfurt. Hiermit seien mittel- bis längerfristige Risiken für die Preisstabilität verbunden, erklärte das EZB-Ratsmitglied. Zuvor hatte die EZB zum sechsten Mal seit Anfang Dezember 2005 die Leitzinsen um 25 Basispunkte erhöht und dies mit den fortgesetzten Aufwärtsrisiken für die Preisentwicklung begründet. Der wichtigste EZB-Zins stieg damit auf 3,50%. Beobachter gehen davon aus, dass die EZB ihre Zinsen im kommenden Jahr vermutlich noch einmal erhöhen wird. DJG/DJN/ptt/apo -0-

07.12.2006 - 17:09:44 Wall Street dreht im Verlauf leicht ins Minus NEW YORK (Dow Jones)--Nach kleinen Kursgewinnen zum Handelsstart drehen die US-Indizes am Donnerstag im Verlauf leicht ins Minus. Der Dow-Jones-Index verliert gegen 16.55 Uhr 4 Punkte auf 12.303. Der Nasdaq-Composite fällt um 0,5% oder 12 Punkte auf 2.432, der S&P-500 büßt 0,3% oder 3 Punkte auf 1.410 ein. Händler sprechen von einem ruhigen Handel im Vorfeld des Arbeitsmarktberichtes am Freitag. Vor diesem würden kleinere Positionen glattgestellt, was den Markt leicht belastete. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren mit einem Minus von 34.000 nahe der erwarteten minus 32.000 ausgefallen. Home Depot geben um 1,3% auf 39,41 USD nach, nachdem eine Untersuchung ergeben hat, dass Optionskosten fehlerhaft verbucht wurden. Die US-Baumarktgruppe hat nach internen Ermittlungen rund 200 Mio USD an Ausgaben für Aktienoptionen über einen Zeitraum von 26 Jahren nicht entsprechend ausgewiesen. Allerdings sei den derzeitigen Mitgliedern des Managements bzw Boards kein absichtliches Vergehen nachzuweisen, teilte das Unternehmen mit. Konsolidierungs-Fantasie gibt es bei den Tabakwerten, Altria legen um 1% auf 85,06 USD zu. Der britische Tabakkonzern Gallahar hat am Mittwoch mitgeteilt, dass ein ungenannter Interessent Kontakt aufgenommen habe, um über eine mögliche Übernahme zu sprechen. Altria wollte sich allerdings zu den Marktspekulationen nicht äußern. Analysten hatten erwartet, dass die Altria-Sparte Philip Morris als Käufer auftreten werde, wenn es zu einer weiteren Konsolidierungsrunde in der Tabakbranche komme. Nach Handelsschluss am Donnerstag legen National Semiconductor die Zahlen für das zweite Quartal vor, Analysten erwarten ein Ergebnis je Aktie von 0,27 USD. Aktuell fällt die Aktie um 0,8% auf 24,61 USD. DJG/thl/reh

07.12.2006 - 17:00:11 ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung VW: Absatz nach elf Monaten liegt bereits über gesamtem Vorjahr Die Volkswagen AG hat in den ersten elf Monaten ein Absatzwachstum von 9,9% erzielt. Mit über 5,2 Mio Einheiten seien damit bereits mehr Fahrzeuge als im gesamten Vorjahr ausgeliefert worden, sagte der noch amtierende Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder am Donnerstag in Wolfsburg auf einer Betriebsversammlung. Alle Konzernmarken übertrafen dabei den Angaben zufolge die Vorjahreswerte. BMW legt im November beim Absatz leicht zu Der Absatz der BMW Group hat im November erneut leicht zugelegt. Mit 114.321 Fahrzeugen seien 0,3% mehr abgesetzt worden als im Vorjahresmonat, teilte der Automobilhersteller mit. Im Oktober war ein Plus von 0,2% verzeichnet worden. In den ersten elf Monaten legte der Absatz der Marken BMW, Mini und Rolls Royce den Angaben zufolge damit um 2,8% auf 1,245 Mio Einheiten zu. Das Ziel eines Absatzwachstums auch im Gesamtjahr wurde bekräftigt. E.ON investiert 500 Mio EUR in britischen Offshore-Windpark Die E.ON AG will rund 500 Mio EUR in den größten Offshore-Windpark Großbritanniens mit einer Gesamtleistung von 180 Megawatt (MW) investieren. Der Energiekonzern plant dabei vor der schottischen Küste den Bau von 60 Windkraftanlagen, die jeweils eine Leistung von 3 MW haben. Der Offshore-Park mit dem Namen "Robin Rigg" soll 2009 in Betrieb genommen werden und dann jährlich rund 550 Mio Kilowattstunden Strom produzieren, wie E.ON bekannt gab. Vossloh rechnet 2007 mit überproportionalem Ergebniswachstum Die Vossloh AG hat für 2007 ein überproportionales Ergebniswachstum in Aussicht gestellt und erwartet für das darauf folgende Jahr weitere Zuwächse bei Umsatz und Konzernüberschuss. Für das laufende Jahr geht der Verkehrstechnologiekonzern davon aus, die Prognosen für die Kenngrößen Umsatz, Konzernüberschuss sowie für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) einzuhalten. Thielert-Kurs gerät nach SdK-Bericht unter Druck Der Aktienkurs der Thielert AG ist am Donnerstag nach einem Bericht der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) unter Druck geraten und hatte mit 18,65 EUR am Vormittag ein Tagestief erreicht. Die Sdk hatte in einer zusammenfassenden Darstellung berichtet, dass der Hamburger Flugzeugmotorenbauer die gegen ihn erhobenen Vorwürfe der Bilanzfälschung noch nicht entkräftet habe. Abgesehen davon seien weitere Erkenntnisse gewonnen worden, die den Verdacht der Bilanzfälschung erhärtet hätten. Thielert wies diese Vorwürfe zurück. E-Plus verhandelt mit 3 Unternehmen über Netztechnik-Outsourcing Die E-Plus Mobilfunk GmbH & Co KG will bis Anfang 2007 eine Entscheidung über die geplante Ausgliederung der Netztechnik treffen. Der CEO des Unternehmens, Michael Krammer, sagte vor Journalisten, E-Plus wolle vor allem Netzwartung und -bau an ein anderes Unternehmen auslagern. In der Endauswahl bei den Verhandlungen seien derzeit Nokia, Ericsson und Alcatel. TUI informiert am 15. Dezember über Aufsichtsratsbeschlüsse Die TUI AG wird am 15. Dezember über die Beschlüsse ihres Aufsichtsrates informieren. Um 10.00 Uhr sei eine Pressekonferenz in Hamburg anberaumt worden, teilte der Touristikkonzern mit. Das Kontrollgremium tage am 14. Dezember. NRW kürzt bei E.ON-Tochter beantragte Strompreiserhöhung um 63% Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium hat der E.ON Westfalen Weser AG die Anhebung der Strompreise gestattet, die beantragte Steigerung aber um 63% gekürzt. Wie das Ministerium mitteilte, hatte der E.ON-Regionalversorger eine Erhöhung der Strompreise zum 1. September 2006 und zum 1. Januar 2007 um netto insgesamt 2,50 Cent pro Kilowattstunde beantragt. Genehmigt wurden nur 0,92 Cent. Telefonica will Anteil an China Netcom auf 9,9% erhöhen Die Telefonica SA will ihren Anteil an der China Netcom Group Corp (Hong Kong) Ltd auf 9,9% erhöhen. Dies bestätigte eine Sprecherin des spanischen Telekomkonzerns. Telefonica-Chairman Cesar Alierta hatte bereits im vergangenen Jahr bei einem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Hu Jintao Interesse am Ausbau des Anteil von 5% auf 9,9% bekundet. Allied Irish Banks: Geschäftsumfeld ist positiv Die Allied Irish Banks plc hat im bisherigen Jahresverlauf in all ihren Schlüsselmärkten ein sehr positives Geschäftsumfeld gehabt. Die operative Performance profitiere zudem von einer außerordentlich guten Qualität der Aktiva, teilte die Bank im Trading Update mit. Somit werde für das Jahr 2006 weiterhin ein Wachstum des Ergebnisses je Aktie von mehr als 20% angestrebt. EU genehmigt Übernahme von GE Life durch Swiss Re Die EU-Kommission hat die Übernahme des britischen Lebensversicherungsgeschäfts der General Electric Co (GE) durch die Swiss Reinsurance Co (Swiss Re) im vereinfachten Verfahren genehmigt. Wenn keine dritte Partei innerhalb eines Monats Einwände erhoben hat, gilt eine Transaktion automatisch als abgesegnet. Altria: Sagen nichts zu möglichem Interessen an Gallaher Die Altria Group Inc will nicht sagen, ob sie Interesse am Erwerb der Gallaher Group plc hat. Der britische Tabakkonzern hatte zuvor mitgeteilt, dass ein ungenannter Interessent Kontakt zu Gallaher aufgenommen habe, um über eine mögliche Übernahme zu sprechen. Altria nehme zu Spekulationen grundsätzlich nicht Stellung, sagte Sprecherin Dawn Schneider. Lilly erwartet 2007 Ergebnis/Aktie von 3,25-3,35 USD Die Eli Lilly & Co hat ihre Ergebnisprognose für das laufende Jahr von 3,10 bis 3,20 USD je Aktie bzw von 2,74 bis 2,84 USD auf bereinigter Basis bestätigt. Das Umsatzplus werde am unteren Ende der genannten Spanne von 7% bis 9% liegen, teilte der US-Pharmakonzern anlässlich eines Investorentreffens mit. DJG/bam

07.12.2006 - 16:58:59 UPDATE: EZB lässt klare Zinssignale für 2007 vermissen (NEU: mit Kommentaren von Bankvolkswirten) FRANKFURT (Dow Jones)--Nach der sechsten Zinserhöhung seit Dezember vergangenen Jahres ist die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag vorsichtiger mit eindeutigen Zinssignalen geworden. "Die weitere strategische Ausrichtung der EZB befindet sich in der Schwebe", kommentiert Tobias Basse, Volkswirt bei der Nord/LB. "Im Gegensatz zur jüngeren Vergangenheit gibt es kein klares Signal darüber, wie der weitere kurzfristige Kurs der EZB aussieht", erklärte Jose Alzola von Citigroup. Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank, meinte dennoch, dass die EZB bereits im Februar wieder die Zinsen erhöhen werde. Zuvor hatte die EZB wie erwartet ihre Zinsen abermals um 25 Basispunkte angehoben. Der wichtigste Zins der Notenbank stieg damit auf 3,50%, das höchste Niveau seit Herbst 2001. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet bezeichnete die Leitzinsen trotzdem als "immer noch niedrig" und die Geldpolitik als "weiterhin akkommodierend". Er begründete den abermaligen Zinsschritt mit den anhaltenden Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität. Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf das starke Wachstum der Geldmengen- und Kreditaggregate. "Wir werden die weitere Preisentwicklung sehr genau beobachten", sagte Trichet. Trichet betonte, dass die Entscheidung im EZB-Rat einstimmig gefallen sei. Im Gegensatz zu vorangegangenen Pressekonferenzen verzichtete er diesmal auf die Bemerkung, dass eine weitere geldpolitische Straffung erforderlich sei, wenn sich das Basisszenario der EZB über die Konjunkturentwicklung bestätigen sollte. Vielmehr verwies der EZB-Präsident darauf, dass die EZB keine vorgefassten Zinsentscheidungen fälle. Zu der zuletzt scharfen Aufwertung des Euro sagte Trichet, ungeordnete Wechselkursbewegungen seien "unerwünscht". Mit Blick auf die Konjunkturentwicklung sprach der EZB-Präsident von einer anhaltend robusten und nachhaltigen Erholung. "Es sind weiterhin die Bedingungen für ein Wachstum am Potenzialpfad gegeben", sagte Trichet. Vor diesem Hintergrund präsentierte er die neuen Wachstumsprojektionen der EZB für den Euroraum. Demnach rechnet der EZB-Stab für 2006 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts zwischen 2,5% und 2,9%, für 2007 wird ein Wachstum von 1,7% und 2,7% projiziert. Für beide Jahre wurden die Projektionen gegenüber Ende August hochgesetzt. Zudem projiziert der EZB-Stab für 2008 ein Wirtschaftswachstum zwischen 1,8% und 2,8%, Die neuen Inflationsprojektionen der Notenbank enthalten zudem einen relativ entspannten Preisausblick. Demnach rechnet der EZB-Stab für 2006 mit einer jahresdurchschnittlichen Inflation zwischen 2,1% und 2,3%, für 2007 und 2008 wird die Teuerung zwischen 1,5% und 2,5% bzw. 1,3% und 2,5% gesehen. Für 2006 und 2007 fielen die Inflationsprojektionen niedriger aus als vor rund drei Monaten. Trichet betonte dennoch, dass es Aufwärtsrisiken für die Preisentwicklung gebe. Er begründete diese Sicht unter anderem mit der Möglichkeit eines neuerlichen Ölpreisanstiegs und der Gefahr von stärkeren Lohnanstiegen, die sich in Folge der kräftigen Konjunktur ergeben könnten. Darüber hinaus wies der EZB-Präsident auf die anhaltend starke monetäre Dynamik hin, die er als "eindrucksvoll" bezeichnete. Trichet betonte, die monetäre Entwicklung müsse "sehr genau" beobachtet werden. Als Reaktion auf die Ausführungen des EZB-Präsidenten gab der Euro im Verlauf des Nachmittags gegenüber dem US-Dollar leicht nach und fiel unter die Marke von 1,33 USD, allerdings verzeichnete auch der Bund-Future Verluste. An den Aktienmärkten zogen die Kurse an. Citigroup-Volkswirt Alzola äußerte die Einschätzung, dass der "semiautomatische" Zinserhöhungskurs der vergangenen Monate womöglich zum Ende gekommen sei. Sollte die Kerninflation im Euroraum im kommenden Jahr gedämpft verlaufen, werde es vermutlich keine weiteren Zinserhöhungen geben, sagte Alzola. "Wirklich eindeutige Hinweise auf mögliche weitere Zinsanhebungen hat Trichet nicht gegeben", sagte Nord/LB-Ökonom Basse. Klarere Hinweise werden seiner Auffassung nach erst im Januar vom EZB-Präsidenten kommen. Commerzbank-Chefvolkswirt Krämer verwies darauf, dass der Zinserhöhungszyklus mit dem von ihm erwarteten Zinsschritt im Februar enden werde. Dafür spreche auch die für 2007 deutlich gesenkte Inflationsprognose. Mit Blick auf Trichets knappe Ausführungen zum Euro-Wechselkurs sagte der Ökonom, dass der Euro offenbar noch nicht die "Schmerzgrenze" für die EZB überschritten habe. Diese dürfte Krämer zufolge über der Marke von 1,35 USD je Euro liegen. Webseite: www.ecb.int -Von Peter Trautmann, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725-313, peter.trautmann@dowjones.com DJG/ptt/apo -0-

07.12.2006 - 16:19:23 Gesamtes Präsidium der Bundesnetzagentur soll bleiben - Kreise Von Stefan Paul Mechnig Dow Jones Newswires DÜSSELDORF (Dow Jones)--An der Spitze der Bundesnetzagentur soll es nach Angaben aus politischen Kreisen keine personellen Veränderungen geben. Nach dem Willen von Union und SPD sollen die Verträge sowohl von Behördenpräsident Matthias Kurth als auch von seinem Stellvertreter Martin Cronenberg verlängert werden, wie die Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires von mehreren mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfuhr. Allerdings haben CDU/CSU und SPD den Informationen zufolge unterschiedliche Vorstellungen über die Länge der neuen Amtszeiten. Am Montag stehen die Personalien im Beirat der Bundesnetzagentur zur Entscheidung an, in dem Bundestagsabgeordnete und Abgesandte der Bundesländer sitzen. Nach Angaben von zwei Insidern sind die Vertreter der Union im Beirat geschlossen dafür, Kurth und Cronenberg erneut zu nominieren. Eine vom Bundeswirtschaftsministerium befürwortete Kandidatur des Kanzleramts-Beamten Johannes Kindler sei von den Beiratsmitgliedern ausdrücklich abgelehnt worden. Allerdings sollen Kurth und Cronenberg nach dem Willen von CDU/CSU jeweils nur Zweijahres-Verträge erhalten, verlautete aus diesen Quellen. Die SPD ist ebenfalls für die beiden Amtsinhaber, will sie aber erneut für fünf Jahren bestellen. "Das ist die bisherige Rechtslage, und es gibt keinen Grund, nicht wieder entsprechend zu verlängern", sagte eine weitere Person, die mit der Sache zu tun hat. Der Vertrag des 54 Jahre alten Chefregulierers Matthias Kurth läuft im Februar 2007 aus. Seine erste fünfjährige Amtszeit war bis Anfang 2006 gelaufen. Mit Blick auf die - später gescheiterte - Bewerbung Kurths für den Chefposten der Internationalen Fernmeldeunion war sein Vertrag danach nur um ein Jahr fortgeschrieben worden. Die Amtszeit seines Stellvertreters Cronenberg, der bei der Bundesnetzagentur für die Postmärkte zuständig ist, läuft mit Erreichen seines 65. Lebensjahres Ende 2006 aus. Außerdem besteht die Spitze der dem Wirtschaftsministerium unterstellten Bonner Behörde aus der Vizepräsidentin Iris Henseler-Unger, die noch einen Vertrag bis Anfang 2009 hat. Die Netzagentur beaufsichtigt die Bereiche Telekommunikation, Post, Energie und Bahn. Webseiten: http://BNetzA.de -Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213, TMT.de@dowjones.com DJG/stm/smh

07.12.2006 - 16:06:07 Koalition uneins über Amtsdauer von Netzagentur-Präsident Kurth (Wiederholung) FRANKFURT/BERLIN (Dow Jones)--Dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, ist eine weitere Amtszeit so gut wie sicher, allerdings gibt es zwischen den Koalitionsparteien noch Uneinigkeit über deren Dauer. Die SPD plädiert dafür, den im Februar auslaufenden Vertrag des 54-jährigen SPD-Mitglieds Kurth um fünf Jahre zu verlängern. "Wir wollen eine neue, volle Amtszeit für Herrn Kurth", sagte der energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Hempelmann, am Donnerstag zu "Dow Jones Energy Daily". Hempelmann ist Mitglied des Beirates der Bundesnetzagentur, der am kommenden Montag über eine weitere Amtszeit für Kurth beraten wird. Die Kompetenz von Kurth sei über alle Parteigrenzen hinweg unumstritten, "deshalb sehe ich für eine Begrenzung einer neuen Amtsperiode keine Grundlage", sagte Hempelmann. CDU/CSU wollen dagegen eine weitere Amtszeit Kurths auf zwei Jahre begrenzen, erfuhr "Dow Jones Energy Daily" aus Unionskreisen in Berlin. Ebenfalls um zwei weitere Jahre verlängern will die Union die Amtszeit des Vize-Präsidenten der Bundesnetzagentur, Martin Cronenberg. Für den 65-jährigen Cronenberg war eigentlich Johannes Kindler als Nachfolger im Gespräch, der im Bundeskanzleramt für Energiepolitik zuständig ist. Dieser Personalvorschlag ist aber nunmehr offenbar vom Tisch. Cronenberg steht der Union nahe. Ein Sprecher der Bundesnetzagentur wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Thema äußern. Bundesnetzagentur-Präsident Kurth war 2001 auf Vorschlag der rot-grünen Bundesregierung Chef der Regulierungsbehörde geworden. Kurth hatte sich im November um den Vorsitz der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) beworben, war aber bei der Wahl nicht berücksichtigt worden. -Von Klaus Hinkel, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 300, konjunktur.de@dowjones.com Webseite: www.bundesnetzagentur.de DJG/hil/kth/apo -0-

07.12.2006 - 16:05:43 TAGESVORSCHAU/8. Dezember 2006 - vorläufige Fassung === 00:50 JP/BIP 3Q (2. Veröffentlichung) 06:00 JP/Auftragseingang Maschinenbau Oktober ***08:00 DE/Destatis, Leistungsbilanz Oktober PROGNOSE: +7,7 Mrd EUR zuvor: +9,4 Mrd EUR Handelsbilanz Oktober PROGNOSE: +13,0 Mrd EUR zuvor: +15,6 Mrd EUR 08:00 DE/Destatis, Insolvenzen September ***12:00 DE/Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), Produktion im Produzierenden Gewerbe Oktober saisonbereinigt PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+5,5% gg Vj zuvor: -0,3% gg Vm/+6,3% gg Vj ***12:00 FR/OECD, Frühindikator Oktober ***14:30 US/Arbeitsmarktdaten November Beschäftigung ex Agrar PROGNOSE: +118.000 gg Vm zuvor: +92.000 gg Vm Arbeitslosenquote PROGNOSE: 4,4% zuvor: 4,4% ***16:00 US/Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan Dezember (1. Umfrage) PROGNOSE: 92,5 zuvor: 92,1 Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Ausschreibung unverzinsliche Schatzanweisungen (Bubills) über 6 Mrd EUR *** - DE/Alta Fides AG, voraussichtlich Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der BMG Music Publishing Group durch Universal Music Group Inc, Brüssel - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme des UMTS-Geschäfts der Nortel Networks Ltd durch Alcatel SA, Brüssel - AT/Feiertag ("Mariä Empfängnis"), Börse geschlossen - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit === DJG/gla -0-

07.12.2006 - 16:04:00 TABELLE/EZB-Projektionen (Dez 2006) für die Eurozone 2006/2008 === 2006 2006* 2007 2007* 2008 Verbraucherpreise HVPI 2,1-2,3 2,3-2,5 1,5-2,5 1,9-2,9 1,3-2,5 Reales BIP-Wachstum 2,5-2,9 2,2-2,8 1,7-2,7 1,6-2,6 1,8-2,8 - Privater Konsum 1,8-2,2 1,8-2,2 1,3-2,3 0,9-2,1 1,2-2,8 - Öffentl. Konsum 1,4-2,6 1,0-2,0 0,5-1,5 0,7-1,7 0,8-1,8 - Bruttanlageinvest. 4,4-5,4 3,0-4,6 2,5-5,5 2,1-5,3 1,8-5,0 - Exporte** 6,6-9,4 6,0-8,8 4,2-7,4 3,4-6,6 4,2-7,4 - Importe** 6,7-9,3 5,7-8,7 3,9-7,3 3,1-6,5 4,0-7,4 - positive Änderungsraten in Prozent zum Vorjahr - Projektionen beruhen auf Annahme eines Geldmarktsatzes (Dreimonats- EURIBOR) von 4,0% (2007) bzw. 3,8% (2008), eines Euro-Kurses von 1,28 USD über dem gesamten Projektionszeitraum und eines Ölpreises von 64,6 USD (2007) bzw. 67,2 USD (2008) - erstmals Veröffentlichung von Projektionen für 2008 - ab 2007 ist erstmals Slowenien in die Projektionen einbezogen - * Projektionen vom 31. August 2006 - ** Waren und Dienstleistungen === DJG/ptt -0-

07.12.2006 - 15:53:22 TUI informiert am 15. Dezember ... (zwei) Der Aufsichtsrat von Europas größtem Reisekonzern will früheren Angaben zufolge während dieser Sitzung über weitere strukturelle Veränderungen im Konzern befinden und damit auf die unbefriedigende Ergebnissituation reagieren. Bislang hätten die Sparmaßnahmen nicht dazu geführt, die Ergebnisziele zu realisieren, hieß es nach der Strategietagung Ende August in Salzburg. Damals hatte der Aufsichtsrat zur Verbesserung der Situation die Zusammenführung der beiden deutschen TUI-Fluggesellschaften Hapagfly und Hapag-Lloyd Express beschlossen und die Prüfung weiterer strategischer Optionen im deutschen Flugmarkt angekündigt. Abgesehen davon will der Vorstand das im Konzern gebundene Kapital und die Zentralkosten senken. Auch hierzu dürften am 15. Dezember Details genannt werden. TUI selbst hatte nach der Strategietagung die Festlegung der Details Anfang Dezember und die zeitnahe Information darüber angekündigt. Webseite: http://www.tui-group.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/brb -0-

07.12.2006 - 15:52:24 Koalition uneins über Amtsdauer von Netzagentur-Präsident Kurth FRANKFURT/BERLIN (Dow Jones)--Dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, ist eine weitere Amtszeit so gut wie sicher, allerdings gibt es zwischen den Koalitionsparteien noch Uneinigkeit über deren Dauer. Die SPD plädiert dafür, den im Februar auslaufenden Vertrag des 54-jährigen SPD-Mitglieds Kurth um fünf Jahre zu verlängern. "Wir wollen eine neue, volle Amtszeit für Herrn Kurth", sagte der energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rolf Hempelmann, am Donnerstag zu "Dow Jones Energy Daily". Hempelmann ist Mitglied des Beirates der Bundesnetzagentur, der am kommenden Montag über eine weitere Amtszeit für Kurth beraten wird. Die Kompetenz von Kurth sei über alle Parteigrenzen hinweg unumstritten, "deshalb sehe ich für eine Begrenzung einer neuen Amtsperiode keine Grundlage", sagte Hempelmann. CDU/CSU wollen dagegen eine weitere Amtszeit Kurths auf zwei Jahre begrenzen, erfuhr "Dow Jones Energy Daily" aus Unionskreisen in Berlin. Ebenfalls um zwei weitere Jahre verlängern will die Union die Amtszeit des Vize-Präsidenten der Bundesnetzagentur, Martin Cronenberg. Für den 65-jährigen Cronenberg war eigentlich Johannes Kindler als Nachfolger im Gespräch, der im Bundeskanzleramt für Energiepolitik zuständig ist. Dieser Personalvorschlag ist aber nunmehr offenbar vom Tisch. Cronenberg steht der Union nahe. Ein Sprecher der Bundesnetzagentur wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Thema äußern. Bundesnetzagentur-Präsident Kurth war 2001 auf Vorschlag der rot-grünen Bundesregierung Chef der Regulierungsbehörde geworden. Kurth hatte sich im November um den Vorsitz der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) beworben, war aber bei der Wahl nicht berücksichtigt worden. Webseite: www.bundesnetzagentur.de DJG/hil/kth/apo -0-

07.12.2006 - 15:49:25 E.ON investiert 500 Mio EUR in britischen Offshore-Windpark DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die E.ON AG will rund 500 Mio EUR in den größten Offshore-Windpark Großbritanniens mit einer Gesamtleistung von 180 Megawatt (MW) investieren. Der Düsseldorfer Energiekonzern plant dabei vor der schottischen Küste den Bau von 60 Windkraftanlagen, die jeweils eine Leistung von 3 MW haben. Der Offshore-Park mit dem Namen "Robin Rigg" soll 2009 in Betrieb genommen werden und dann jährlich rund 550 Mio Kilowattstunden Strom produzieren, wie E.ON am Donnerstag bekannt gab. Nach Angaben des Unternehmens deckt die Strommenge den Jahresbedarf von rund 150.000 Haushalten. Im Vergleich zur konventionellen Stromerzeugung würden mit dem geplanten Windpark rund 230.000 Tonnen CO2 im Jahr eingespart. E.ON betreibt in Großbritannien bereits seit 2004 einen kleineren Offshore-Park mit einer Gesamtleistung von 60 MW. In Deutschland und Dänemark plant der Konzern ebenfalls mehrere solcher Anlagen. Der Anteil an erneuerbaren Energien, der zurzeit bei 11% im Konzern liegt, soll damit weiter ausgebaut werden. Webseite: http://www.eon.com DJG/hei/brb

07.12.2006 - 15:48:14 SPD-Politiker kritisieren EZB-Zinserhöhung BERLIN (Dow Jones)--Führende Vertreter der SPD-Bundestagsfraktion haben die Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) als konjunkturschädlich kritisiert. "Leider setzt die EZB mit der Leitzinsanhebung ein Zeichen, das sich gleich doppelt negativ auf die Konjunktur auswirken könnte", erklärte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Joachim Poß am Donnerstag. "Mit der heutigen Zinserhöhung erweist sich die Zinspolitik der EZB wieder einmal als Konjunkturrisiko", warnte er in einer Mitteilung in Berlin. Die Zinserhöhung könne nicht nur zu teureren Krediten für Konsum und Investitionen führen. Mit dem Drehen an der Zinsschraube im Euroraum erhöhe die EZB auch den Druck auf den US-Dollar weiter: Durch die Verringerung der Zinsdifferenz zwischen USA und Euroland könnte der Eurokurs gegenüber dem Dollar weiter in die Höhe getrieben werden. "Es wäre bedauerlich, wenn die EZB dadurch der für die Konjunktur so wichtigen Exportwirtschaft einen Dämpfer verpassen würde", meinte Poß. Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Ludwig Stiegler unterstrich in einer anderen Mitteilung, die fortwährenden Zinserhöhungsentscheidungen der EZB hätten schon Bremsspuren in der bisherigen konjunkturellen Aufschwungsbewegung hinterlassen, in dem sie ein andernfalls noch höheres Wachstumsergebnis behinderten. "Nun muss damit endlich Schluss sein", forderte Stiegler. "Die EZB soll schleunigst von ihrem Zangenangriff auf die deutsche Konjunktur Abstand nehmen", verlangte er. Der Inflationsdruck sei ausgesprochen gering. Die Zinsanhebung vom Donnerstag dürfe keinesfalls eine neuerliche Zinserhöhungsrunde einläuten. "Dies würde den weiteren Konjunkturaufschwung ernsthaft gefährden", warnte er. Binnenwirtschaftliche Investitionen und Konsum würden dadurch nochmals verteuert, und die mit Zinserhöhungen verbundene weitere Euroaufwertung würde der deutschen Außenwirtschaft fühlbar schaden und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf den Weltmärkten mindern, befürchtet auch Stiegler. -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/apo -0-

07.12.2006 - 15:39:23 Bayer investiert zusätzlich 80 Mio EUR in China und Indien DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Kunststoffsparte der Bayer AG erweitert mit zusätzlichen Investitionen in China und Indien in Höhe von 80 Mio EUR ihr Produktions-Netzwerk in Asien. Damit solle dort in den nächsten Jahren ein Netzwerk aufgebaut werden, das vor Ort technischen Service bieten und die Kunden rasch und flexibel beliefern könne, teilte der Teilkonzern MaterialScience am Donnerstag mit. So werden in China und Indien weitere Compoundieranlagen errichtet. Außerdem erhält der Compoundierbetrieb in Shanghai, der seit 2005 produziert, zusätzlich ein Color Competence Center. Zusammen mit dem Polymer Research and Development Center in Pudong, Shanghai, entstehe somit ein wichtiges Zentrum für die asiatischen und chinesischen Kunden. In der ersten Hälfte 2008 soll in Süd-China eine Compoundieranlage mit einem weiteren integrierten Color Competence Center in Betrieb gehen. Als anschließender Schritt ist eine Investition nach gleicher Konzeption am neuen Standort von Bayer MaterialScience im indischen Neu-Delhi Ende 2008 geplant. Das Netzwerkkonzept der bereits bestehenden Compoundierungen mit integrierten Color Competence Centern in Italien, den USA und Thailand werde damit um mehrere Standorte in Asien erweitert, heißt es in der Mitteilung weiter. Webseite: http://www.bayerbms.de DJG/rib/brb

07.12.2006 - 15:39:05 EZB/Trichet: Zinserhöhung wegen Risiken für ... (drei) Mit Blick auf die Preisentwicklung betonte Trichet, dass die Teuerungsraten zu Beginn des kommenden Jahres wieder steigen sollten, nachdem sie in den vergangenen drei Monaten unter der Marke von 2% - und damit im Bereich der EZB-Preisstabilitätsnorm - gelegen hatten. Die wieder anziehende Teuerung sei auch Folge einer Anhebung der indirekten Steuern in Staaten wie Deutschland, deutete der EZB-Präsident an. Dabei präsentierte er im Rahmen der Inflationsprojektionen einen relativ entspannten Preisausblick, merkte aber auch an, dass sich der EZB-Rat den Stabsprojektionen nicht verpflichtet fühle. Den Projektionen zufolge rechnet der EZB-Stab für 2006 mit einer jahresdurchschnittlichen Inflation zwischen 2,1% und 2,3%, für 2007 und 2008 wird die Teuerung zwischen 1,5% und 2,5% bzw. 1,3% und 2,5% gesehen. Für 2006 und 2007 fielen die Inflationsprojektionen dabei teils deutlich niedriger aus als vor rund drei Monaten. Trichet betonte dennoch, dass es Aufwärtsrisiken für die Preisentwicklung gebe. Er begründete diese Sicht unter anderem mit der Möglichkeit eines neuerlichen Ölpreisanstiegs und der Gefahr von stärkeren Lohnanstiegen, die sich in Folge der kräftigen Konjunktur ergeben könnten. Darüber hinaus wies der EZB-Präsident auf die anhaltend starke monetäre Dynamik hin, die er als "eindrucksvoll" bezeichnete. Trichet betonte, die monetäre Entwicklung müsse "sehr genau" beobachtet werden. Webseite: www.ecb.int -Von Peter Trautmann, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725-313, peter.trautmann@dowjones.com DJG/ptt/apo -0-

07.12.2006 - 15:35:42 Kreditwirtschaft uneins über weiteren EZB-Zinskurs BERLIN (Dow Jones)--Die deutsche Kreditwirtschaft hat sich nach der Anhebung der Zinsen durch die Europäische Zentralbank (EZB) uneins über deren weiteren Kurs gezeigt. Während der Bundesverband deutscher Banken (BdB) der EZB dazu riet, nach der Erhöhung um 25 Basispunkte auf 3,50% nun erst einmal abzuwarten und weitere Zinsschritte von den Wachstumsperspektiven und der Lohnpolitik abhängig zu machen, forderte der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) einen weiteren Zinsschritt im ersten Quartal 2007. Der Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB) erwartete dagegen bis Mitte 2007 keine weiteren Schritte. Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) forderte die EZB zu weiterer Wachsamkeit auf. Der Geschäftsführende BdB-Vorstand Manfred Weber erklärte, in einem durch verstärkte Unsicherheit über die künftige Wachstums- und Lohnentwicklung geprägten Umfeld könne die EZB "zunächst einmal abwarten, bis sich ein klareres Bild ergibt". Die schwächere US-Konjunktur und die anstehenden Verbrauchsteuererhöhungen ließen 2007 ein geringeres Wachstumstempo im Euroraum erwarten. Die Inflationsrate werde wohl ab Januar die Marke von 2% wieder übersteigen. "Wenn die Lohnpolitik weiterhin Augenmaß behält, dann dürfte dies in Anbetracht des intensiven Wettbewerbs allerdings keinen sich selbst verstärkenden Inflationsprozess in Gang setzen", meinte Weber. Er erinnerte auch daran, dass die jüngste Euro-Aufwertung über langsamer steigende Importpreise die Inflationsrisiken dämpfe. Der BVR verlangte hingegen, die geldpolitische Straffung trotz Euro-Stärke fortzusetzen. Die mittelfristigen Inflationsrisiken wiesen eindeutig nach oben. In den vergangenen Jahren habe sich beträchtliche Überschussliquidität aufgebaut. Im Zuge der besseren Konjunkturlage gehe damit ein erhebliches Inflationspotential einher. Im ersten Quartal des kommenden Jahres sei ein weiterer Zinsschritt der EZB angezeigt. An der Notwendigkeit einer Zinserhöhung ändere auch die jüngste Euro-Aufwertung nichts. Auf eine weitere Anhebung des Leitzinses im kommenden Jahr solle die EZB nur verzichten, wenn sich die Euro-Aufwertung spürbar und nachhaltig in Richtung der Marke von 1,40 EUR/USD fortsetze. Der VÖB begrüßte die EZB-Zinsanhebung. Bis Jahresende 2007 rechnet der Verband mit höchstens einem weiteren Zinsschritt ab der Jahresmitte auf dann 3,75%. Dazu könne sich die EZB entschließen, falls sich die Konjunktur im Euroraum im ersten Halbjahr robuster erweise als erwartet. Eine Zinserhöhung sei aber kein probates Mittel gegen steuerinduzierte Inflationsrisiken. Mit Blick auf den Devisenmarkt sah der VÖB die EZB vor einer Gratwanderung: Einerseits erfordere die gute konjunkturelle Entwicklung keine allzu weichen Signale, andererseits könne die Ankündigung einer Zinserhöhung zum weiteren Anstieg des Euro im Verhältnis zum US-Dollar führen. Die EZB müsse daher die Konjunkturentwicklung im ersten Halbjahr abwarten. Der DSGV erklärte, die EZB gebe mit der Zinserhöhung ein "klares Stabilitätssignal". Auch 2007 müsse die EZB "weiter wachsam bleiben", forderte das Geschäftsführende DSGV-Vorstandsmitglied Karl-Peter Schackmann-Fallis. Im nächsten Jahr seien preisdämpfende Effekte durch den steigenden Euro-Kurs zu erwarten, zumindest dann, wenn der Kurs dauerhaft das gegenwärtig erreichte Niveau beibehalte oder noch weiter überschreite. -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/apo -0-

07.12.2006 - 15:23:17 Beirat kritisiert Regulierungspläne von Glos für Energiemarkt BERLIN (Dow Jones)--Der Wissenschaftliche Beirat beim Bundeswirtschaftsministerium hat die von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos geplante Verschärfung der Missbrauchsaufsicht im Energiemarkt kritisiert. In einem Schreiben forderte der Beirat Glos auf, er möge die hohen Strom- und Gaspreise nicht zum Anlass nehmen, die wettbewerbsrechtliche Missbrauchsaufsicht über marktbeherrschende Unternehmen der Energiewirtschaft "um einen Kostenstandard für die Beurteilung von Preisen zu ergänzen". Hohe Preise und hohe Gewinne seien kein Grund für ein derartiges staatliches Eingreifen, sagte der Beiratsvorsitzende Axel Börsch-Supan am Donnerstag in Berlin. Die hohen Strom- und Gaspreise seien noch kein Beleg für ein Versagen des Wettbewerbs auf dem deutschen Energiemarkt. Es sei nicht ohne Weiteres ersichtlich, ob und inwiefern diese auf missbräuchliches Verhalten der Energiewirtschaft zurückzuführen seien. Selbst wenn tatsächlich ein Missbrauch vorliege, sei nicht erkennbar, warum die bisherigen Regelungen zur Missbrauchsaufsicht des Bundeskartellamtes nicht ausreichten. Die Experten kritisieren vor allem, dass es marktbeherrschenden Konzernen gesetzlich verboten werden soll, Entgelte zu erheben, die die Kosten "in unangemessener Weise" überschreiten. Der vorgesehene Gesetzestext mache dabei nicht deutlich, was genau unter Kosten zu verstehen sei. Insgesamt sei die geplante Regelung ordnungspolitisch problematisch, schaffe Rechtsunsicherheit und werde das Problem der hohen Energiepreise nicht beheben. Die Erfahrung zeige vielmehr, dass hierdurch Unternehmen "zum Kostenmachen" veranlasst würden, etwa indem sie überschüssige Kapazitäten aufbauten. Gewinne seien in der Marktwirtschaft etwas Normales. Sie setzten Signale für neue Investitionen. "Diese Signalwirkung darf nicht gestört werden", forderte der Beiratsvorsitzende. Genau das geschehe aber, wenn Preise an Durchschnittskosten gemessen und Gewinne als solche, "ohne weitere Prüfung der Missbräuchlichkeit, zur Grundlage der Beanstandung herangezogen würden. "Es ist nicht automatisch als Wettbewerbsversagen zu werten, wenn Unternehmen Gewinne machen, selbst wenn diese sehr hoch sind." Der Beirat verkenne nicht, dass Marktmacht in der Energiewirtschaft ein wirtschaftspolitisches Problem ersten Ranges darstelle. Im Vergleich zu anderen Sektoren weise die deutsche Energiewirtschaft eine sehr hohe horizontale und vertikale Konzentration auf. "Die Gewinne, die die Unternehmen der Energiewirtschaft erzielen, beruhen gewiss nicht durchweg auf Erfolgen im Leistungswettbewerb", heißt es im Schreiben des Beirates. Sie beruhten auch auf den hohen Entgelten für die Netznutzung, die die Unternehmen wegen ihrer natürlichen Monopolstellungen erhielten. Dagegen müsse jedoch mit wettbewerbsrechtlichen Instrumenten vorgegangen werden. Der Beirat unterstützte daher "ausdrücklich das Vorhaben, den Wettbewerb im Energiebereich durch geeignete Strukturmaßnahmen zu stärken". Hierzu zählten etwa ein erleichterter Netzzugang für neue Kraftwerke. Glos erklärte als Reaktion auf die Kritik des Beirates, dass er die Sorge um die Entwicklung der Wettbewerbsverhältnisse und Preise in der deutschen Energiewirtschaft teile, bei der Wahl der Instrumente aber anderer Auffassung sei. "Ich bin weiterhin der Meinung, dass wir mit unserem Maßnahmenpaket den Wettbewerb auf dem Energiemarkt entscheidend voranbringen", erklärte der Minister. Ernstzunehmende alternative Vorschläge, die nicht zu einem massiven Eingriff in das private Eigentum führen würden, sehe er derzeit nicht. Die Befürchtungen des Beirates, Preiskorrekturen der Kartellbehörde aufgrund eines falsch ausgelegten Kostenbegriffs könnten zu ordnungspolitischen Verwerfungen führen, sah Glos als unbegründet an. "Im Unterschied dazu bin ich allerdings optimistisch, dass es zumindest dem in meinem Geschäftsbereich tätigen Bundeskartellamt gelingen wird, den Kostenbegriff so anzuwenden, dass die bezeichneten schädlichen Wirkungen vermieden werden", schrieb der Minister. -Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, beate.preuschoff@dowjones.com DJG/bep/kth -0-

07.12.2006 - 15:22:17 EZB/Trichet: Zinserhöhung wegen Risiken für ... (zwei) Trichet betonte, dass die Entscheidung im EZB-Rat einstimmig gefallen sei. Im Gegensatz zu vorangegangenen Pressekonferenzen verzichtete er diesmal auf die Bemerkung, dass eine weitere geldpolitische Straffung erforderlich sei, wenn sich das Basisszenario der EZB über die Konjunkturentwicklung bestätigen werde. Vielmehr verwies Trichet darauf, dass die EZB keine vorgefassten Zinsentscheidungen fälle. Mit Blick auf die aktuelle Konjunkturentwicklung sprach der EZB-Präsident von einer anhaltend robusten und nachhaltigen Erholung. "Es sind weiterhin die Bedingungen für ein Wachstum am Potenzialpfad gegeben", sagte Trichet. Er verwies diesbezüglich auf das weiterhin positive globale Umfeld und auf günstige Finanzierungsbedingungen. "Die Inlandsnachfrage im Euroraum sollte ihr Momentum behalten, die Investitionen sollten dynamisch bleiben und der private Verbrauch dürfte sich weiter verstärken", sagte Trichet. Vor diesem Hintergrund präsentierte Trichet die neuen Wachstumsprojektionen der EZB. Demnach rechnet der EZB-Stab für das laufende Jahr mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zwischen 2,5% und 2,9%, für 2007 wird ein Wachstum von 1,7% und 2,7% projiziert. Für beide Jahre wurden die Projektionen gegenüber Ende August hochgesetzt, was Trichet mit den günstigen Folgen der niedrigeren Energiepreise begründete. Zudem projiziert der EZB-Stab für 2008 ein Wachstum der Euroraum-Wirtschaft zwischen 1,8% und 2,8%; für dieses Jahr lag bislang keine offizielle Projektion vor. Trichet betonte, dass die konjunkturellen Risiken bis Ende des Projektionshorizonts auf der Abwärtsseite lägen. Als Grund hierfür führte er unter anderem einen möglichen abermaligen Anstieg der Ölpreise und die globalen Ungleichgewichte an. Mit Blick auf die zuletzt scharfe Aufwertung des Euro sagte Trichet, dass ungeordnete Wechselkursbewegungen "unerwünscht" sind. DJG/ptt/apo -0-

07.12.2006 - 15:12:54 US-Anleihen starten gut behauptet NEW YORK (Dow Jones)--Gut behauptet tendieren die US-Anleihen am Donnerstag zum Start des New Yorker Handels. Gegen 15.07 Uhr MEZ steigen zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% um 2/32 auf 101-6/32 und rentieren mit 4,48%. Der mit 4,50% verzinste Longbond klettert um 5/32 auf 98-19/32 und rentiert mit 4,59%. DJG/reh

07.12.2006 - 15:06:17 EUREX/Renten-Futures etwas leichter - Zinsentscheid wie erwartet FRANKFURT (Dow Jones)--Die Renten-Futures geben am Donnerstag im Verlauf leicht nach. Der Roll aus dem Dezember- in den März-Kontrakt am Vormittag sei ohne große Verwerfungen gelaufen. In den vergangenen Tagen sei bereits ein großer Teil des Rolls "über die Bühne gegangen". Die Europäische Zentralbank hat, wie im Handel erwartet, die Leitzinsen um 25 Basispunkte auf 3,5% erhöht. Der begleitende Kommentar von EZB-Präsident setzt den Rentenmarkt leicht unter Druck. Belastend wirkten sich unter anderem die Aussagen zu starkem monetären Wachstum auf Grund niedriger Zinsen aus, was Preisrisiken in sich berge. Im Vorfeld der Sitzung hätten zudem einige Marktteilnehmer auf eine Pause im Zinserhöhungszyklus spekuliert, dies werde nun am Rentenmarkt ausgepreist. Der März-Kontrakt des Bund-Futures verliert bis 14.55 Uhr 6 Ticks auf 118,59%. Das Tageshoch liegt bei 118,82% und das Tagestief bei 118,55%. Umgesetzt wurden rund 548.000 Kontrakte. Der März-Kontrakt auf den Bobl-Future notiert bei 110,06%. DJG/thl/reh

07.12.2006 - 14:56:43 EZB/Trichet: Zinserhöhung wegen Risiken für Preisstabilität FRANKFURT (Dow Jones)-- Die Zinsen im Euroraum sind nach Einschätzung von Jean-Claude Trichet, dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), immer noch niedrig. "Der Geldpolitik ist weiterhin akkommodierend", betonte der EZB-Präsident am Donnerstag nach der sechsten Zinserhöhung der Notenbank innerhalb der vergangenen zwölf Monate. Trichet begründete den abermaligen Zinsschritt mit den anhaltenden Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität. Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf das fortgesetzt starke Wachstum der Geldmengen- und Kreditaggregate. "Wir werden die weitere Preisentwicklung sehr genau beobachten", sagte Trichet. Zuvor hatte die EZB wie erwartet ein weiteres Mal ihre Leitzinsen um 25 Basispunkte erhöht. Der wichtigste Zins der Notenbank stieg damit auf 3,50%, sein höchstes Niveau seit Herbst 2001. Die meisten Beobachter sagen zurzeit voraus, dass die EZB im ersten Quartal 2007 abermals die Zinsen anheben wird, danach jedoch in eine längere Zinspause geht. DJG/ptt/apo -0-

07.12.2006 - 14:55:15 DOKUMENTATION/Einleitende Bemerkungen von EZB-Präsident Trichet Dow Jones Newswires sendet im Anschluss die Einleitenden Bemerkungen des EZB-Präsidenten Jean-Claude Trichet zum aktuellen Zinsbeschluss im Wortlaut. "Ladies and gentlemen, the Vice-President and I are very pleased to welcome you to today's press conference. Let me report on the outcome of our meeting, which was also attended by the President of the Eurogroup, Prime Minister Juncker, and Commissioner Almunia. At today's meeting, we decided to increase the key ECB interest rates by 25 basis points. This decision reflects the upside risks to price stability over the medium term that we have identified through both our economic and monetary analyses. Today's decision will contribute to ensuring that medium to longer-term inflation expectations in the euro area remain solidly anchored at levels consistent with price stability. Such anchoring is a prerequisite for monetary policy to make an ongoing contribution towards supporting sustainable economic growth and job creation in the euro area. After today's increase, our monetary policy continues to be accommodative, with the key ECB interest rates remaining at low levels, money and credit growth strong, and liquidity in the euro area ample by all plausible measures. Therefore, looking ahead, acting in a firm and timely manner to ensure price stability in the medium term is warranted. The Governing Council will monitor very closely all developments so that risks to price stability over the medium term do not materialise. Turning first to the economic analysis, according to Eurostat's first estimate, the quarter-on-quarter growth rate of real GDP in the euro area for the third quarter of 2006 was 0.5%. The data thus confirm our assessment that economic activity continued to expand robustly, while moderating from the very strong rates seen in the first half of the year. Domestic demand remained the main driver of economic growth in the third quarter, confirming the anticipated broadening of the recovery and pointing to the increasingly self-sustaining nature of economic expansion in the euro area. The information on economic activity from various confidence surveys and indicator-based estimates supports the assessment that robust economic growth has continued in the fourth quarter of this year. Looking ahead, the conditions remain in place for the euro area economy to grow at solid rates around potential. While some volatility in the quarterly growth rates is likely to emerge around the turn of the year, associated with the impact of changes in indirect taxes in a large euro area country, the medium-term outlook for economic activity remains favourable. As regards the external environment, economic growth has become more balanced across regions. Helped in part by lower oil prices, global growth is robust, thereby providing support for euro area exports. Domestic demand in the euro area is expected to maintain its relatively strong momentum. Investment should remain dynamic, benefiting from an extended period of very favourable financing conditions, balance sheet restructuring, accumulated and ongoing strong earnings, and gains in business efficiency. Consumption should also strengthen further over time, in line with developments in real disposable income, as employment conditions continue to improve. This outlook is also reflected in the new Eurosystem staff macroeconomic projections. The projections foresee average annual real GDP growth in a range between 2.5% and 2.9% in 2006, between 1.7% and 2.7% in 2007 and between 1.8% and 2.8% in 2008. Most recent forecasts by international organisations give a broadly similar picture. In comparison with the September ECB staff projections, the ranges projected for real GDP growth in 2006 and 2007 have been revised upwards, largely reflecting the assumption of lower energy prices and their impact on real disposable income. In the Governing Council's view, the risks surrounding this broadly favourable outlook for economic growth over the projection horizon lie on the downside. The main risks relate to the possibility of a renewed increase in oil prices, fears of a rise in protectionist pressures, especially after the suspension of the Doha round of trade talks, and concerns about possible disorderly developments owing to global imbalances. As regards price developments, according to Eurostat's flash estimate, annual HICP inflation rose to 1.8% in November 2006, from 1.6% in October and 1.7% in September. While no detailed breakdown of the November HICP data is available as of yet, the lower annual HICP inflation rates recorded in the two previous months reflected mainly the significant declines in crude oil prices from August onwards, as well as base effects. While the outlook for energy prices remains uncertain, on the basis of the oil prices currently implied by the futures market overall inflation rates are likely to increase again in early 2007 and then hover around 2% in the course of that year, also reflecting the impact of higher indirect taxes. The December Eurosystem staff projections see annual HICP inflation at between 2.1% and 2.3% in 2006, between 1.5% and 2.5% in 2007 and between 1.3% and 2.5% in 2008. Most recent forecasts by international organisations give a broadly similar picture. Compared with the September 2006 ECB staff projections, the ranges for 2006 and 2007 are somewhat lower, largely reflecting the assumption of lower energy prices. In this context, let me remind you of the conditional nature of these projections, which are based on a series of technical assumptions, including market expectations for short and long-term interest rates as well as for oil and non-energy commodity prices. In the Governing Council's view, the outlook for price developments remains subject to upside risks, stemming in particular from a pass-through of previous oil price increases which is stronger than assumed in the baseline scenario, the possibility of renewed oil price increases and additional increases in administered prices and indirect taxes beyond those announced and decided thus far. More fundamentally, given the favourable momentum of real GDP growth observed over the past few quarters and the positive signs from labour markets, wage developments could be stronger than currently expected. Therefore, it is crucial that the social partners continue to meet their responsibilities. Wage agreements should take into account productivity developments in connection with the still high level of unemployment and positions in price competitiveness. It is also important that wage settlements move away from automatic, backward-looking indexation mechanisms. Turning to the monetary analysis, annual M3 growth was unchanged at 8.5% in October, remaining close to the highest rates observed since the introduction of the euro, which points to inflationary risks at medium to longer horizons. Increasing interest rates have exerted some influence over monetary developments in recent months, although as yet mainly by triggering shifts among the components of M3 rather than constraining the expansion of M3 itself. In particular, the annual growth rate of M1 has moderated somewhat, reflecting shifts from overnight deposits into other components of M3 which offer more market-related returns. More generally, the rate of monetary and credit expansion remains rapid, reflecting the low level of interest rates and the strengthening of economic activity in the euro area. In particular, loans to the private sector continue to grow at double-digit rates on an annual basis, their dynamism remaining broadly based across the household and corporate sectors. In the context of rising interest rates, the growth of household borrowing has shown signs of stabilisation in recent months, albeit at very high growth rates. By contrast, the growth of borrowing by non-financial corporations continues to trend upwards and has now reached rates of over 12% on an annual basis, the highest seen since the early 1990s. Thus, when the counterparts of M3 are considered, the main driver of strong monetary growth remains the expansion of credit to the private sector. Taking a medium to longer-term perspective, the latest developments are consistent with a continuation of the persistent upward trend in the underlying rate of monetary expansion, identified by the ECB's monetary analysis since mid-2004. Furthermore, following several years of robust monetary growth, the liquidity situation in the euro area is ample by all plausible measures. Continued strong monetary and credit growth in an environment of ample liquidity point to upside risks to price stability over the medium to longer term. Monetary developments therefore continue to require very careful monitoring, particularly against the background of improved economic conditions and continued strong property market developments in many parts of the euro area. To sum up, annual inflation rates are projected to hover around 2% in the coming two years, with risks to this outlook remaining on the upside. In addition, given the ongoing marked dynamism of monetary and credit growth in an environment of ample liquidity, a cross-check of the outcome of the economic analysis with that of the monetary analysis supports the assessment that upside risks to price stability prevail over the medium to long term. It is essential that inflation expectations remain firmly anchored at levels consistent with price stability. Indeed, acting in a firm and timely manner to ensure price stability in the medium term is warranted. The Governing Council will therefore monitor very closely all developments so that risks to price stability over the medium term do not materialise. As regards fiscal policy, the European Commission's autumn forecasts suggest that deficits will fall below 3% of GDP in most euro area countries by 2007. This is welcome. However, the projected improvements in fiscal balances can only partly be attributed to substantial progress in structural consolidation, as higher economic growth and revenue windfalls are playing an important role. Moreover, in a number of countries with fiscal imbalances, adjustment efforts still fall short of what is needed to meet their respective medium-term objectives in a timely manner and thus fulfil the requirements of the revised Stability and Growth Pact. This is of major concern. It is therefore crucial that forthcoming updates of the stability programmes not only envisage significant progress towards the correction of excessive deficits in a sustainable manner but also make sufficient headway towards safe budgetary positions in the countries concerned. For all countries it is paramount that pro-cyclical policies be avoided in the current economic upswing. More progress is also needed with fiscal structural reform as part of a comprehensive medium-term strategy to improve economic incentives and the soundness of social security systems. This would be a crucial contribution of fiscal policies to economic growth and fiscal sustainability as well as to confidence in the revised Stability and Growth Pact. As regards structural reforms, the Governing Council welcomed the 2006 progress reports submitted by EU Member States on their 2005-08 national reform programmes, in line with the renewed Lisbon Strategy. Although it is encouraging that many concrete reform steps are being taken or are planned, there is still a considerable way to go to make the euro area a more dynamic economy, which is crucial to meeting the challenges of globalisation, population ageing and rapid technological change. Reform measures should foster more integrated, flexible and competitive economies in the euro area, thus allowing more efficient adjustment processes and a stronger resilience to shocks. These are essential conditions for the substantial benefits of the single currency to be better exploited and for the economic performance to improve in both the euro area as a whole and in each member state. We are now at your disposal for questions." DJG/apo -0-

07.12.2006 - 14:53:09 EZB senkt Inflationsprojektion für 2007 FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht die künftige Entwicklung der Inflation im Euroraum etwas entspannter. Im Rahmen seiner am Donnerstag vorgestellten vierteljährlichen Projektionen geht der EZB-Stab davon aus, dass die Teuerung auf Verbraucherebene 2007 im Durchschnitt zwischen 1,5% und 2,5% (Mittel: 2,0%) liegen wird. Bisher hatte die EZB einen Teuerungsbereich von 1,9% bis 2,9% projiziert. Für 2008 sieht die EZB die Inflation im Bereich von 1,3% bis 2,5% (Mittel: 1,9%). Im laufenden Jahr - für das noch die Dezember-Daten fehlen - dürfte die Inflation zwischen 2,1% und 2,3% betragen haben. Gleichzeitig erhöhte der EZB-Stab die Projektionen für das Wachstum im kommenden Jahr auf den Bereich 1,7% bis 2,7% (Mittel: 2,2%), Ende August war eine Spannweite von 1,6% bis 2,6% genannt worden. Für 2008 wird das Wirtschaftswachstum im Euroraum zwischen 1,8% und 2,8% (Mittel: 2,3%) gesehen. Im laufenden Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der Spanne von 2,5% und 2,9% gestiegen sein; BIP-Daten für das vierte Quartal stehen hier noch aus. Die Projektionen der EZB gehen von festen Annahmen über die Entwicklung der Geldmarktzinsen, des Wechselkurses und der Ölpreise aus. Für das Jahr 2008 wurden erstmals Projektionen veröffentlicht. DJG/ptt/ces/apo -0-

07.12.2006 - 14:44:39 TUI informiert am 15. Dezember über Aufsichtsratsbeschlüsse HANNOVER (Dow Jones)--Die TUI AG, Hannover, wird am 15. Dezember über die Beschlüsse ihres Aufsichtsrates informieren. Um 10.00 Uhr sei eine Pressekonferenz in Hamburg anberaumt worden, teilte der Touristikkonzern am Donnerstag mit. Das Kontrollgremium tage am 14. Dezember. DJG/kib/brb

07.12.2006 - 14:34:01 Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe kräftig gesunken WASHINGTON (Dow Jones)--Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 2. Dezember saisonbereinigt um 34.000 auf 324.000 gefallen. Volkswirte hatten einen Rückgang um 32.000 erwartet. Für die Vorwoche wurden die Daten auf plus 35.000 auf 358.000 (vorläufig: plus 34.000 auf 357.000) revidiert. Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 328.750 (Vorwoche revidiert: 325.250; vorläufig: 325.000) an. Damit wurde der höchste Wert seit sechs Monaten registriert. In der Woche zum 25. November erhielten 2,524 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung, eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 57.000. DJG/DJN/apo/kth -0-

07.12.2006 - 14:18:34 Regierung: Geändertes Telekommunikationsrecht keine "Lex VDSL" BERLIN (Dow Jones)--Die Bundesregierung hat das Gesetz zur Änderung des Telekommunikationsrechts detailliert gegen Kritik verteidigt. Das vom Deutschen Bundestag in der vergangenen Woche verabschiedete Gesetz sei keine "Lex Telekom" oder "Lex VDSL", betonte die Regierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion. Die Abgeordneten hatten laut Bundestags-Pressedienst vom Donnerstag darauf verwiesen, dass in dem Gesetz "neue Märkte" in der Regel von der Regulierung durch die Bundesnetzagentur ausgenommen werden sollten und davon auch der Ausbau des VDSL-Glasfasernetzes der Deutschen Telekom AG betroffen sei. Im Gesetz sei eine Regelung gefunden worden, die entsprechende Prüfungen durch die Bundesnetzagentur als Regulierungsbehörde je nach zu erwartender Markt- und Wettbewerbssituation mit unterschiedlichen Rechtsfolgen vorsieht, unterstrich die Regierung laut "heute im bundestag". Für den Fall, dass vorab mit einem dauerhaften "privaten Monopol" gerechnet werden müsse, dürfe auf Regulierung nicht verzichtet werden. Das Gesetz sehe für diesen Fall auch ausdrücklich keine Freistellung von der Regulierung vor. Die konkrete Einzelfallprüfung obliege allerdings der Bundesnetzagentur. Sie allein entscheide, ob auf der Basis dieser Regelung bestimmte Märkte reguliert würden oder von der Regulierung befreit seien. Im Übrigen sei es nicht die Aufgabe der Bundesregierung, Vorstellungen über mögliche "Extraprofite" im Falle einer Freistellung bestimmter Unternehmen von der Regulierung zu entwickeln. Ob Gewinne zeitweise in neuen Märkten erzielbar sind, hänge vor allem von der Leistungsfähigkeit der Unternehmen und von den konkreten Produkten und Diensten und erst in zweiter Linie von der Regulierungsintensität ab. Grundsätzlich sei es nicht Aufgabe des Gesetzgebers, in bestimmten Märkten für eine angemessene Kapitalrendite der Unternehmen zu sorgen. Auch sei es nicht Aufgabe der Regierung, konkrete Risikoprämien für bestimmte Märkte zu berechnen. Eine staatliche Garantie für die Deckung der Investitionskosten gebe es grundsätzlich nicht. Dies gelte sowohl für den Fall der Regulierung wie für den Fall der Nichtregulierung, heißt es in der Antwort. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hatte bereits unmittelbar nach der Billigung durch den Bundestag betont, dass die geplante Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) nicht allein die Deutsche Telekom begünstigen solle. "Ich will keine Lex Telekom", hatte Glos im Bundestag gesagt. Dieser hatte am vergangenen Donnerstag die Novelle gebilligt, die eine weitgehende Freistellung des neuen Breitbandnetzes der Deutschen Telekom AG von der Preisregulierung vorsieht. Der Bundestag war damit weiter auf Konfrontationskurs mit der Brüsseler EU-Kommission gegangen, die bereits die Eröffnung eines Verfahrens gegen die geplanten Regelungen angekündigt hat und notfalls die Bundesregierung vor dem Europäischen Gerichtshof verklagen will. Die Koalitionsfraktionen hatten sich zwar auf Änderungen an dem Plänen von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zur TKG-Novelle geeinigt, jedoch entscheidenden Forderungen der EU-Kommission nicht Rechnung getragen. Nach der geplanten Regelung soll es eine Ausnahme von der Regulierung für Unternehmen geben, die Investitionen in Infrastruktur vornehmen und gleichzeitig neue Produkte anbieten. Der Bundesrat muss den Bestimmungen noch zustimmen. -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/bam -0-

07.12.2006 - 14:14:42 NRW kürzt bei E.ON-Tochter beantragte Strompreiserhöhung um 63% DÜSSELDORF (Dow Jones)--Das nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerium hat der E.ON Westfalen Weser AG die Anhebung der Strompreise gestattet, die beantragte Steigerung aber um 63% gekürzt. Wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte, hatte der E.ON-Regionalversorger eine Erhöhung der Strompreise zum 1. September 2006 und zum 1. Januar 2007 um netto insgesamt 2,50 Cent pro Kilowattstunde beantragt. Genehmigt wurden lediglich 0,92 Cent. Die Abschläge bei der E.ON-Tochter aus Paderborn, die insgesamt 573.000 Stromkunden versorgt, fielen damit deutlich stärker aus als bei anderen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. In der vergangenen Woche hatte das Ministerium die Anträge bei zwei Regionalversorgern des RWE-Konzerns um 31% beziehungsweise 32% gekürzt. Webseite: http://www.wirtschaft.nrw.de -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/apo

07.12.2006 - 13:59:50 ÎAB: Immer mehr Menschen arbeiten in mehreren Jobs NÜRNBERG (Dow Jones)--Immer mehr Menschen gehen in Deutschland mehr als einer Beschäftigung nach. Zwischen 2002 und 2004 habe sich die Zahl der Mehrfachbeschäftigten von 900.000 auf rund 1,5 Millionen erhöht, zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die räumliche Verteilung der Mehrfachbeschäftigung spiegelt demnach deutlich die regionale Arbeitsmarktlage wider, "in Regionen mit vergleichsweise günstiger Beschäftigungssituation wird häufiger mehrfach gearbeitet", so das IAB. Der Anteil der Mehrfachbeschäftigten ist den IAB-Forschern zufolge zwischen 2002 und 2004 von 2,9% auf 4,7% gestiegen. Ein wesentlicher Grund für die Zunahme seien die geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen: Seit April 2003 können bei einem Mini-Job bis zu 400 EUR monatlich steuer- und abgabenfrei hinzuverdient werden, auch wenn man einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung nachgeht. Diese Kombination sei mit Abstand die häufigste Form der Mehrfachbeschäftigung, laut IAB üben 82% der Mehrfachbeschäftigten neben einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit einen Mini-Job aus. 11% kombinierten mehrere Mini-Jobs, 7% hätten mehrere sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen. In Baden-Württemberg und Südbayern, also in Regionen mit vergleichsweise günstiger Beschäftigungssituation, wird der Studie zufolge häufiger mehrfach gearbeitet. Dabei sei vor allem die Kombination von sozialversicherungspflichtiger und geringfügiger Beschäftigung maßgebend: Dort, wo die Lage auf dem Arbeitsmarkt relativ entspannt sei, gebe es mehr Möglichkeiten, ein Hauptbeschäftigungsverhältnis durch einen Zusatzjob aufzustocken. In strukturschwachen Regionen, vor allem im Osten Deutschlands, hätten dagegen die beiden anderen Varianten der Mehrfachbeschäftigung einen vergleichsweise hohen Anteil. Besonders die Kombination mehrerer Mini-Jobs sei häufig aus der Not geboren, merken die IAB-Forscher dazu an. Diese Art von Mehrfachbeschäftigung liege vor allem dann vor, wenn ein Arbeitsverhältnis allein den Lebensunterhalt nicht ausreichend sichern könne. DJG/ptt -0-

07.12.2006 - 13:57:41 TABELLE/EZB-Zinssätze === Satz +/- in Zinskorridor aktuelles Datum Prozent- Verfahren punkt Refi-Geschäft 07.12.2006 3,50 +0,25 2,50 - 4,50 Zinstender PROGNOSE 3,50 05.10.2006 3,25 +0,25 2,25 - 4,25 Zinstender 03.08.2006 3,00 +0,25 2,00 - 4,00 Zinstender 08.06.2006 2,75 +0,25 1,75 - 3,75 Zinstender 02.03.2006 2,50 +0,25 1,50 - 3,50 Zinstender 01.12.2005 2,25 +0,25 1,25 - 3,25 Zinstender 05.06.2003 2,00 -0,50 1,00 - 3,00 Zinstender 06.03.2003 2,50 -0,25 1,50 - 3,50 Zinstender 06.12.2002 2,75 -0,50 1,75 - 3,75 Zinstender 09.11.2001 3,25 -0,50 2,25 - 4,25 Zinstender 18.09.2001 3,75 -0,50 2,75 - 4,75 Zinstender 31.08.2001 4,25 -0,25 3,25 - 5,25 Zinstender 11.05.2001 4,50 -0,25 3,50 - 5,50 Zinstender 06.10.2000 4,75 +0,25 3,75 - 5,75 Zinstender 01.09.2000 4,50 +0,25 3,50 - 5,50 Zinstender 28.06.2000 4,25 0,0 3,25 - 5,25 Zinstender 09.06.2000 4,25 +0,50 3,25 - 5,25 Mengentender 28.04.2000 3,75 +0,25 2,75 - 4,75 Mengentender 17.03.2000 3,50 +0,25 2,50 - 4,50 Mengentender 04.02.2000 3,25 +0,25 2,25 - 4,25 Mengentender 05.11.1999 3,00 +0,50 2,00 - 4,00 Mengentender 09.04.1999 2,50 -0,50 1,50 - 3,50 Mengentender 22.01.1999 3,00 0,0 2,00 - 4,50 Mengentender 04.01.1999 3,00 0,0 2,75 - 3,25 Mengentender 01.01.1999 3,00 0,0 2,00 - 4,50 Mengentender - Quelle Daten: Europäische Zentralbank (EZB) - Webseite: http://www.ecb.int/home Zinspolitische Sitzungen des EZB-Rates: 11.01.2007 08.02.2007 08.03.2007 12.04.2007 10.05.2007 (Dublin) 06.06.2007 05.07.2007 02.08.2007 06.09.2007 04.10.2007 (Wien) 08.11.2007 06.12.2007 10.01.2008 === DJG/12/apo -0-

07.12.2006 - 13:56:55 EZB erhöht Leitzinsen wie erwartet um 25 Basispunkte FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat die Leitzinsen ein weiteres Mal um 25 Basispunkte angehoben. Damit steigt der zentrale Satz für einwöchige Refinanzierungsgeschäfte auf 3,50%, wie die Notenbank am Donnerstag nach der Ratssitzung in Frankfurt erklärte. Die Sätze für die Einlagen- und Spitzenrefinanzierungsfazilität erhöhen sich auf 2,50% bzw. 4,50%. Die Zinserhöhung war erwartet worden, nachdem Mitglieder des EZB-Rats zuletzt immer wieder die "starke Wachsamkeit" in Bezug auf die Risiken für Preisstabilität betont hatten. Dies war in den vergangenen Monaten das Signalwort für eine unmittelbar bevorstehende Zinserhöhung. Die EZB-Zinsen stehen nunmehr auf dem höchsten Stand seit Herbst 2001. Die europäischen Währungshüter haben ihre Schlüsselsätze seit Dezember vergangenen Jahres um insgesamt 150 Basispunkte angehoben. Dabei hat sich der Zeitabstand zwischen den Zinsschritten zuletzt auf zwei Monate verkürzt. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet wird den Zinsbeschluss um 14.30 Uhr vor den Medien erläutern. Dabei dürfte er die abermalige Zinserhöhung vor allem mit den anhaltenden Inflationsrisiken begründen. Zudem hatte die Notenbank immer wieder erklärt, dass die Geldpolitik gestrafft werde, sollte sich das zuversichtliche Basisszenario der EZB für die Konjunkturentwicklung im Euroraum bestätigen. Von Interesse dürfte vor diesem Hintergrund sein, wie Trichet die jüngste scharfe Aufwertung des Euro kommentieren wird. Einige Beobachter sehen in der Euro-Stärke einen Grund für die EZB, vorzeitig den Zinserhöhungskurs zu beenden. Die meisten Bankvolkswirte erwarten gegenwärtig allerdings, dass die Notenbank im kommenden Jahr zumindest noch eine weitere Zinserhöhung um 25 Basispunkte beschließen wird. Dieser Schritt wird im Verlauf des ersten Quartals gesehen. Neben der aktuellen geldpolitischen Lagebewertung wird Trichet auch die neuen Projektionen des EZB-Stabs für Inflation und Wachstum präsentieren. Dabei werden erstmals Projektionen für das Jahr 2008 vorgestellt. Mit Blick auf die Projektionen für das kommende Jahr gehen die meisten Beobachter davon aus, dass die EZB ihre Schätzungen für die Inflation leicht heruntersetzen wird, während die Schätzungen für das Wachstum leicht erhöht werden dürften. Die EZB-Projektionen basieren auf einer Reihe von festen Annahmen, so über die Entwicklung der Ölpreise und Wechselkurse. Webseite: www.ecb.int -Von Peter Trautmann, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725-313, peter.trautmann@dowjones.com DJG/ptt -0-

07.12.2006 - 13:56:55 Vossloh rechnet 2007 mit überproportionalem Ergebniswachstum FRANKFURT (Dow Jones)--Die Vossloh AG hat für 2007 ein überproportionales Ergebniswachstum in Aussicht gestellt und erwartet für das darauf folgende Jahr weitere Zuwächse bei Umsatz und Konzernüberschuss. Für das laufende Jahr geht der Verkehrstechnologiekonzern aus Werdohl davon aus, die Prognosen für die Kenngrößen Umsatz, Konzernüberschuss sowie für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) einzuhalten. Wie Finanzvorstand Werner Andree am Donnerstag auf einer Analysten-Präsentation in Frankfurt sagte, liegt das EBIT für 2006 nach aktueller Hochrechnung bei 82,5 Mio EUR. Der zuletzt prognostizierte Wert lautete auf 75 Mio EUR. Umsatz und Konzernüberschuss entsprechen nach seinen Worten den abgegebenen Prognosen. Für das laufende Jahr hatte Vossloh rund 1 Mrd EUR Umsatz und einen Konzernüberschuss von gut 35 Mio EUR in Aussicht gestellt. Für 2007 werde mit einem Umsatzplus von 8% gerechnet, hieß es am Donnerstag weiter. Das EBIT soll im kommenden Jahr deutlich überproportional, und zwar­ um 30%, und der Konzernüberschuss um 74% zulegen. Im Jahr 2008 sollen, so die Planung, Umsatz und Konzernüberschuss weiter deutlich steigen. Das im Zuge der strategischen Neuausrichtung im September präsentierte Ziel von 15% Return on Capital Employed (ROCE) soll laut Plan 2007 mit 15,6% erstmals übertroffen werden. Für 2008 würden 17,3% erwartet. Die EBIT-Marge soll im Geschäftsjahr 2007 den Zielwert von 10,0% erreichen. Für das dann folgende Jahr kalkuliere der Vorstand 10,6% ein. "Wir kommen mit der Neuausrichtung von Vossloh Schritt für Schritt voran. Wir werden wahrscheinlich schon im kommenden Jahr die gesetzten Renditeziele erreichen", sagte Vorstandsvorsitzender Gerhard Eschenröder. "Die Aktionäre werden in den kommenden Jahren mit nachhaltig steigenden Gewinnen je Aktie und einer erhöhten Dividende rechnen können." Webseite: http://www.vossloh.de DJG/brb/bam

07.12.2006 - 13:27:20 VW: Absatz nach elf Monaten liegt bereits über gesamtem Vorjahr WOLFSBURG (Dow Jones)--Die Volkswagen AG hat in den ersten elf Monaten ein Absatzwachstum von 9,9% erzielt. Mit über 5,2 Mio Einheiten seien damit bereits mehr Fahrzeuge als im gesamten Vorjahr ausgeliefert worden, sagte der noch amtierende Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder am Donnerstag in Wolfsburg auf einer Betriebsversammlung. Alle Konzernmarken übertrafen dabei den Angaben zufolge die Vorjahreswerte. Pischetsrieder, der den Vorstandsvorsitz am Jahresende an den derzeitigen Audi-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn übergibt, sieht den Konzern auf "einem guten Weg". Im laufenden Jahr seien "wesentliche Meilensteine bei der Restrukturierung und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit erreicht" worden, sagte er. Zwar seien "wichtige Etappen" zurückgelegt worden, "aber eben nur Etappen, bis zum Ziel ist noch immer ein weiter Weg". Webseite: http://www.volkswagen-ag.de -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/bam -0-

07.12.2006 - 13:22:41 BMW legt im November beim Absatz leicht zu (zwei) Für den Monat Dezember prognostizierte Vertriebsvorstand Michael Ganal ein "deutliches Absatzplus". Die neuen Modellgenerationen der Marke Mini sowie des BMW X54 seien ab November verfügbar, hieß es zur Begründung. Absolut betrachtet am deutlichsten legte der Automobilhersteller von Januar bis November mit 14,3% auf 113.874 Fahrzeuge in Asien zu. Prozentual sei das höchste Wachstum mit 40,1% auf 8.673 Einheiten in Russland verzeichnet worden. Auf dem deutschen Heimatmarkt sei dagegen aufgrund der Modellwechsel ein Minus von 2,5% verbucht worden. Webseite: http://www.bmw.de -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/bam -0-

07.12.2006 - 13:09:35 TABELLE/BMW Group - Absatz November 2006 === November Einheiten Veränderung in Prozent BMW Group 114.321 + 0,3 - BMW 100.834 + 2,1 - Mini 13.397 - 11,7 - Rolls-Royce 90 + 5,9 - Motorräder 6.354 + 15,1 Januar bis Nov Einheiten Veränderung in Prozent BMW Group 1.244.775 + 2,8 - BMW 1.070.055 + 4,9 - Mini 174.078 - 8,6 - Rolls-Royce 642 + 3,5 - Motorräder 92.605 + 0,6 === - Alle Angaben in absoluten Zahlen. - Prozentuale Veränderung gegenüber Vorjahresmonat. DJG/mbr/bam

07.12.2006 - 13:09:34 BMW legt im November beim Absatz leicht zu MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Absatz der BMW Group hat im November erneut leicht zugelegt. Mit 114.321 Fahrzeugen seien 0,3% mehr abgesetzt worden als im Vorjahresmonat, teilte der Automobilhersteller am Donnerstag in München mit. Im Oktober war ein Plus von 0,2% verzeichnet worden. In den ersten elf Monaten legte der Absatz der Marken BMW, Mini und Rolls Royce den Angaben zufolge damit um 2,8% auf 1,245 Mio Einheiten zu. Das Ziel eines Absatzwachstums auch im Gesamtjahr wurde bekräftigt. Webseite: http://www.bmw.de -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/nas -0-

07.12.2006 - 13:02:41 Bank of England belässt Leitzins wie erwartet bei 5,00% LONDON (Dow Jones)--Die Bank of England (BoE) hat ihren Leitzins am Donnerstag wie erwartet nicht verändert. Der Reposatz bleibt damit bei 5,00%, wie der Geldpolitische Ausschuss (MPC) im Anschluss an seine Beratungen mitteilte. An den Finanzmärkten war dieser Beschluss allgemein erwartet