ZinsesZins.net  
 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

>> Was ist meine Immobilie wert? <<

 

 

 

>> Immotrade <<

 

 

 

DowJones NEWS
Wirtschaftsnachrichten stets TOP-Aktuell!
 



Dienstag, 05-Dez-2006

05.12.2006 - 20:51:43 UPDATE: Vertriebschef Eberhardt verlässt Chrysler (NEU: Hintergrundinformationen über die Absatzprobleme bei Chrysler) FRANKFURT (Dow Jones)--Der Vertriebs- und Marketingleiter der Chrysler Group, Joe Eberhardt, wird die US-Tochter der DaimlerChrysler AG verlassen. Wie Chrysler am Dienstagabend mitteilte, wird Eberhardt zur Mercedes-Benz-Vertriebsorganisation in den USA zurückkehren. Über die Nachfolge Eberhardts wurde zunächst nichts bekannt. Chrysler kämpft seit geraumer Zeit mit rückläufigen Absatzzahlen. Ende September hatte Chrysler die Absatzprognose für das laufende Jahr gesenkt, für 2007 aber wieder anziehende Verkäufe in Aussicht gestellt. "Wir gehen davon aus, dass wir 2006 weniger Fahrzeuge verkaufen als im Vorjahr", hatte Eberhardt auf dem Pariser Automobilsalon zu Dow Jones Newswires gesagt. Zuvor war ein stabiler Absatz in Aussicht gestellt worden. Im vergangenen Jahr hatte Chrysler 2.826.100 Fahrzeuge verkauft. Chrysler leidet unter Absatzschwierigkeiten und hohen Lagerbeständen, weil die Kunden im Heimatmarkt wegen der gestiegenen Benzinpreise verstärkt kleinere und vergleichsweise verbrauchsarme Fahrzeuge nachfragen. Dagegen bestehen 71% des Chrysler-Produktportfolios aus großen Geländewagen, Pick-ups und Minivans, die bisher relativ hohe Gewinnmargen garantierten. Weil DaimlerChrysler zu spät auf den Nachfragerückgang reagierte und die Produktion aufrecht erhielt, stauten sich die Fahrzeugbestände bei den Händlern und auf dem Hof des Automobilherstellers. Chrysler drosselte bereits im Sommer die Produktion drastisch und will dies auch im laufenden vierten Quartal fortsetzen. Ziel ist es, die Händlerbestände bis zum Jahresende auf einen Wert nahe 500.000 Stück zu bringen. Am Dienstag hat Chrysler ihre US-Händler offenbar über einen Plan zur Absatzsteigerung informiert. Für Fahrzeuge des Modelljahres 2006 aus dem Lagerbestand würden die Händler bis zu 7.000 USD Rabatt erhalten, sagte ein Händler, der namentlich nicht genannt werden wollte, weil Chrysler die Rabatte öffentlich nicht bestätigen will. Für Fahrzeuge des Modelljahres 2007 soll der Rabatt bis zu 5.000 USD betragen. In den elf Monaten bis November hatte die US-Sparte von DaimlerChrysler in den USA 8% an Absatz verloren. Für Ende November hatte Chrysler noch einen Lagerbestand von 500.000 Fahrzeugen berichtet, mehr als 30% davon Automobile des Modelljahrgangs 2006. Ende Dezember will Chrysler im Bestand nur noch 10% Fahrzeuge des Modelljahrgangs 2006 haben. Wegen der Absatzprobleme der US-Tochter hatte DaimlerChrysler auch die Gewinnprognose senken müssen. Anstatt eines Gewinns werde die Chrysler Group im laufenden Geschäftsjahr nun voraussichtlich einen operativen Verlust von 1 Mrd EUR ausweisen, hatte der Stuttgarter Automobilhersteller Mitte September mitgeteilt. Entsprechend reduzierte er die Gewinnprognose für den Konzern auf rund 5 Mrd EUR, während zuvor noch über 6 Mrd EUR in Aussicht gestellt worden waren. Im dritten Quartal 2006 verzeichnete Chrysler einen Umsatzrückgang von 26% auf 9,5 Mrd EUR und schrieb einem operativen Verlust von 1,16 Mrd EUR. Wie Dow Jones Newswires Anfang November unter Berufung auf informierte Personen berichtete, steht Chrysler-CEO Tom LaSorda unter steigendem Druck durch den Mutterkonzern, eine schnelle Lösung für den Turnaround der hoch defizitären US-Tochter vorzulegen. Es sei aber nicht damit zu rechnen, dass LaSorda dies vor dem ersten Quartal 2007 gelinge, sagten die Kreise damals. Der Aufsichtsrat des Stuttgarter Automobilkonzerns verabschiedet Ende Dezember traditionell die Drei-Jahresplanung für die einzelnen Sparten und den Konzern. Die Sitzung des Kontrollgremiums findet am 20. Dezember statt. Bis zu diesem Zeitpunkt sei LaSorda aufgefordert, einen entsprechenden Geschäftsplan auszuarbeiten und verbesserte Zahlen vorzulegen, hatten verschiedene mit der Situation vertraute Personen gesagt. Webseite: http://www.daimlerchrysler.com DJG/brb

05.12.2006 - 20:17:21 Dt Börse/Viermetz kritisiert EU wg Scheitern von Euronext-Fusion BRÜSSEL (Dow Jones)--Der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Börse AG, Kurt Viermetz, hat die Europäischen Stellen dafür kritisiert, keine Rahmenbedingungen zur Beförderung einer europäischen Lösung in der Börsenkonsolidierung hergestellt zu haben. Das gescheiterte Gebot der Deutschen Börse für die Euronext NV sei eine vertane Chance für Europa, sagte Viermetz in einer Rede vor Europäischen Parlamentariern in Brüssel laut Redetext. Es sei verblüffend, dass weder die EU-Kommission noch ECOFIN je einer Politik für einen Zusammenschluss der Börsen Ausdruck gegeben hätten, sagte Viermetz. Die Kanzlerin Angela Merkel habe die Börse unterstützt, und eine Unterstützung in Europa gefordert. Die Entwicklung werde in Europa nun wahrscheinlich auf zwei oder drei wettbewerbsfähige Partnerschaften hinauslaufen. Viermetz nannte die NYSE Group Inc mit der Euronext sowie die Nasdaq und die London Stock Exchange Group plc. Die stärker werdende Position der USA werde noch durch die Fusion der Chicago Mercantile Exchange und der Chicago Board of Trade gefestigt. Hier entstehe der größte Derivatemarkt der Welt. Das Risiko einer Dominanz durch die USA sei vorhanden, auch im Bereich der Regulierung. Die Eurozone brauche dringend tiefere und fungiblere Quellen für Liquidität, wenn sie erfolgreich mit London, New York oder Chicago in Wettbewerb treten wolle. Aus diesem Grund sei die Stille der Europäischen Stellen zu diesem wichtigen Thema von vielen bemerkt worden. Zum Ende seiner Rede sah Viermetz aber eine geringere Abhängigkeit Europas von der Entwicklung in den USA. Zum ersten Mal erscheine es realistisch, dass Europa weiter wachse, während in den USA eine deutliche Abschwächung vor sich gehe. Webseite: http://www.deutscheboerse.de -Von Ragnhild Kjetland; Dow Jones Newswires; + 49 (0) 69 29725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/jhe/brb

05.12.2006 - 20:15:08 Vertriebschef Eberhardt verlässt Chrysler AUBURN HILLS (Dow Jones)--Der Vertriebschef der Chrysler Group, Joe Eberhardt, wird die US-Tochter der DaimlerChrysler AG verlassen. Wie Chrysler am Dienstagabend mitteilte, wird Eberhardt, bislang Executive Vice President - Global Sales, Marketing and Service, zur Mercedes-Benz-Vertriebsorganisation in den USA zurückkehren. Webseite: http://www.daimlerchrysler.com DJG/brb

05.12.2006 - 20:06:44 Dt Börse/Francioni: Offen für Kooperation auch außerhalb Europas BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Deutsche Börse AG ist nach den Worten ihres Vorstandsvorsitzenden Reto Francioni mittel- bis langfristig offen für vielfältige Formen der Zusammenarbeit sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas. "Wir sind offen für alle Formen der Zusammenarbeit", sagte Francioni am Dienstag laut Redetext bei einem Parlamentarischen Abend in Brüssel. Damit bekräftigte er Aussagen von Mitte November, als der Frankfurter Börsenbetreiber den Abbruch der Fusionsgespräche mit der Vierländerbörse Euronext bekannt gab. Francioni wiederholte am Dienstag zudem, externes Wachstum sei zwar eine Option für die Deutsche Börse, jedoch keine Notwendigkeit. Wie Francioni weiter sagte, erwartet die Deutsche Börse für das kommende Jahr ein weiteres Rekordergebnis. In einem von zunehmendem Wettbewerb gekennzeichneten Umfeld könnten sich die etablierten Unternehmen nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, erklärte Francioni. Sie würden sich dem Druck ausgesetzt sehen, ihre Effizienz zu steigern, sich um organisches Wachstum zu bemühen oder Skaleneffekte mittels Konsolidierung zu realisieren. Die Deutsche Börse verfolge Möglichkeiten in allen drei Bereichen, so lange diese Wert schaffen würden. Webseite: http://www.deutscheboerse.com - Von Ragnhild Kjetland; Dow Jones Newswires; + 49 (0) 69 29725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/brb

05.12.2006 - 19:11:46 Krauss-Maffei will Panzerbausparte von Blohm & Voss kaufen - FTD HAMBURG (Dow Jones)--Der Münchner Rüstungskonzern Krauss-Maffei Wegmann plant angeblich die Übernahme der Rüstungssparte der zu ThyssenKrupp gehörenden Blohm & Voss Industries. Das berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD - Mittwochausgabe) unter Berufung auf Angaben des Bundeskartellamtes. Eine Sprecherin von Blohm & Voss kündigte am Dienstag laut FTD "in den nächsten Tagen eine Stellungnahme an". Zum Umfang der Wehrtechniksparte machte sie keine Angaben. Blohm & Voss Industries hat laut FTD etwa 400 Beschäftigte. Der Großteil ist in der Schiffstechnik tätig, die Wehrtechnik ist nur ein Nischengeschäft. Ein Sprecher von Krauss-Maffei sagte, der Konzern "äußert sich nicht zu laufenden Gesprächen". Das Bundeskartellamt veröffentlichte am Dienstag den beabsichtigten Erwerb der Blohm & Voss-Sparte, wie die "FTD" schreibt. Webseite: http://www.ftd.de DJG/jhe/brb

05.12.2006 - 19:08:05 Chrysler gewährt bis zu 7.000 USD Rabatt je Fahrzeug - Händler DETROIT (Dow Jones)--Die Chrysler Group hat offenbar ihre US-Händler am Dienstag über einen Plan zu Steigerung des Absatzes informiert. Für Fahrzeuge des Modelljahres 2006 aus dem Lagerbestand würden die Händler bis zu 7.000 USD Rabatt erhalten, sagte ein Händler, der namentlich nicht genannt werden wollte, weil Chrysler die Rabatte öffentlich nicht bestätigen will. Für Fahrzeuge des Modelljahres 2007 soll der Rabatt bis zu 5.000 USD betragen. Für bestimmte neu auf den Markt gekommene Modelle soll der Rabatt nicht gelten. Hier nannte der Händler den Chrysler Sebring oder den Jeep Wrangler. Die "Detroit Press" hatte bereits über die Rabatte berichtet, Chrysler hatte dies jedoch nicht kommentieren wollen. Chrysler will mit der Aktion der schwachen Absatzentwicklung in den USA auf die Sprünge helfen. In den elf Monaten bis November hatte die Sparte der DaimlerChrysler AG in den USA 8% an Absatz verloren. Für Ende November hatte Chrysler noch einen Lagerbestand von 500.000 Fahrzeugen berichtet, mehr als 30% davon Automobile des Modelljahrgangs 2006. Ende Dezember will Chrysler im Bestand nur noch 10% Fahrzeuge des Modelljahrgangs 2006 haben. Webseite: http://www.daimlerchrysler.de -Von John D. Stoll, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/jhe/brb

05.12.2006 - 19:07:06 Lufthansa vor Order für 20 Maschinen der neuen Boeing 747 - WSJ NEW YORK (Dow Jones)--Die Deutsche Lufthansa AG steht nach einem Bericht des "Wall Street Journal" kurz davor, dem US-Flugzeugbauer Boeing einen Großauftrag für seine überarbeitete 747 zu erteilen. Die deutsche Fluggesellschaft - ein langjähriger Airbus-Kunde - könnte möglicherweise schon am Mittwoch eine Bestellung für 20 Passagiermaschinen der überarbeiteten Version des Jumbo Jets 747 bekannt geben, berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen auf seiner Internetseite. Neben dieser Festbestellung sehe der Auftrag zudem eine Option für 20 weitere Maschinen vor. Die Festbestellung von 20 Maschinen würde laut Bericht einem Listenpreis von mehr als 5 Mrd USD entsprechen. Wenn nichts Unvorhergesehenes mehr geschehe, was die Transaktion verhindern oder verzögern könnte, werde Lufthansa am Mittwoch den Deal absegnen, sagten die Kreise dem "WSJ" weiter. Ende vergangener Woche sei die Order schon per Handschlag zwischen Boeing und Lufthansa-Managern besiegelt worden. Eine Lufthansa-Sprecherin habe sich nicht zu einer möglicherweise bevorstehenden Boeing-Order äußern wollen. Sie sagte jedoch, dass die Airline ihre Bestellung für den Airbus-Großraumjet A380 in jedem Fall aufrecht erhalten werde. Die Lufthansa sehe den A380 als ihr Flaggschiff. Die neue 747-8 Intercontinental wird etwas länger sein als die bestehende 747- 400 und 467 Sitze haben. Die ältere Version bietet Platz für 416 Passagiere. Webseite: http://www.wsj.com DJG/DJN/brb/jhe

05.12.2006 - 18:54:27 PORTRÄT/Obermann holt zwei Vertraute in Telekom-Vorstand Von Stefan Paul Mechnig Dow Jones Newswires DÜSSELDORF (Dow Jones)--Im Zuge des Chefwechsels bei der Deutschen Telekom gibt es zwei neue Gesichter im Konzernvorstand. Die Verantwortung für die wichtigen Bereiche Festnetz und Mobilfunk liegt damit künftig bei "Hausgewächsen" und Vertrauten des neuen Vorstandsvorsitzenden Rene Obermann. TIMOTHEUS HÖTTGES - Der frisch gekürte Festnetzvorstand ist ein Weggefährte und Freund von Obermann und hat wie dieser in der Mobilfunksparte der Telekom Karriere gemacht. Der 44-jährige Manager ist seit dem Jahr 2000 bei T-Mobile. Von April 2002 bis Dezember 2004 leitete er dort das Deutschlandgeschäft. Zuletzt verantwortete er den Vertrieb und den Kundenservice in den europäischen Landesgesellschaften der Gruppe. Vor seiner Zeit bei der Telekom arbeitete der Betriebswirt zunächst bei einer Unternehmensberatung und später beim damaligen Viag-Konzern, wo er an der Fusion mit Veba zum Energieriesen E.ON mitwirkte. Im Auftreten wirkt der hochgewachsene Mann etwas hölzern. Er ist aber durchaus geschmeidig: Gemeinsam mit Nachbar Obermann joggt der verheiratete Vater zweier Töchter regelmäßig durch die Grünanlagen des gemeinsamen Wohnortes Bad Godesberg bei Bonn. Einen langen Atem hat der Zahlenmensch Höttges auch bei kniffligen Projekten unter Beweis gestellt. So wird ihm im Unternehmen dafür Lob gezollt, das Fitnessprogramm "Safe for Growth" bei T-Mobile erfolgreich umgesetzt zu haben. Seine Erfahrung als Sparkommissar kann er bei seiner neuen Aufgabe gut gebrauchen - muss die Festnetzsparte mit ihrem großen Personalüberhang doch dringend effizienter werden. Auch mit Blick auf die Ziele, T-Com kundenfreundlicher zu machen und stärker mit dem Mobilfunkbereich zu verzahnen, dürfte Obermanns Wahl auf den Service-Manager Höttges gefallen sein. HAMID AKHAVAN - Der neue Mobilfunkchef ist ebenfalls ein Vertrauter Obermanns, durch dessen Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden der Posten frei geworden ist. Durch Akhavans Berufung wird die T-Mobile International ihrem Namenszusatz wahrlich gerecht: Der 45-jährige Manager ist in Teheran geboren, hat in den USA Elektrotechnik und Computerwissenschaften studiert und lange dort gearbeitet und kommuniziert auch nach seinem Wechsel nach Deutschland vor fünf Jahren weiter auf Englisch. Bei T-Mobile war er bislang Technikchef und wurde vor drei Monaten zusätzlich mit der Verantwortung für die Bereiche Technologie und Einkauf des gesamten Telekom-Konzerns betraut. Der smart und jugendlich wirkende Mann wird von Mitarbeitern als sehr arbeitsam, zielgerichtet und sachorientiert beschrieben. Er tue seine Ansichten klar kund und verstehe sie fesselnd vorzutragen. Gleichzeitig wird er als ein Art ruhender Pol im Management wahrgenommen. Über sein Privatleben möchte er ungern sprechen. Einstweilen ist nur zu hören, dass Akhavan verheiratet ist und zwei Kinder hat. Webseite: http://telekom3.de -Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213, TMT.de@dowjones.com DJG/stm/jhe

05.12.2006 - 18:49:03 UPDATE: RTL und SES Astra wollen an Verschlüsselung festhalten (NEU: Stellungnahmen von RTL und SES Astra, ergänzende Stellungnahmen von ProSiebenSat.1) Von Archibald Preuschat Dow Jones Newswires DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Absicht von SES Astra, Free-TV-Sender künftig verschlüsselt auszustrahlen und von den Zuschauern eine Gebühr zu erheben, hat durch den Rückzieher der ProSiebenSat.1 Media AG zwar einen Rückschlag erlitten, doch halten sowohl der Luxemburger Satellitenbetreiber als auch die zum Bertelsmann-Konzern gehörende RTL-Gruppe an den Plänen fest. ProSiebenSat.1 stellte unterdessen klar, dass der auf Druck des Bundeskartellamts vollzogene Rückzieher nicht bedeutet, dass grundsätzlich auf die Verschlüsselung verzichtet werden soll. Die in Unterföhring ansässige Senderkette hatte zuvor angekündigt, auf die verschlüsselte und gebührenpflichtige Ausstrahlung ihrer Sender wie Pro7 und Sat.1 verzichten zu wollen. Vom Kartellamt sei angedeutet worden, dass die von ProSiebenSat.1 gemeinsam mit RTL verfolgten Pläne nicht genehmigungsfähig gewesen wären. Eine kartellrechtliche Freistellung der Koordinierung bei der Einführung der Verschlüsselung und Erschließung einer Erlösquelle kam vor allem wegen der mit dem Gebührensystem verbundenen erheblichen Belastung der Verbraucher nicht in Betracht, wie die Wettbewerbshüter begründeten. Mit Aufgabe des Modells durch eine der beiden Sendergruppen ist der Koordinierungsverdacht entfallen, so dass das Verfahren gegen RTL und ProSiebenSat.1 eingestellt werden kann. Es würde jedoch bei einem Wiederaufgreifen des Geschäftsmodells fortgeführt werden, so die Wettbewerbshüter in ihrer Mitteilung. RTL-Sprecher Christian Körner bedauerte im Gespräch mit Dow Jones Newswires, dass das Bundeskartellamt keine klare Aussage gemacht hat. "Wir wissen nicht, welche Vorbehalte es gibt, eine Entscheidung steht noch aus, somit fehlt RTL Planungssicherheit. Körner stellte klar, dass die in Köln ansässige Senderfamilie ihre Pläne entsprechend vorantreiben wolle. "Unsere strategischen Ziele bleiben unverändert. Es geht uns um den Schutz unseres Signals vor Piraterie und die Entwicklung neuer digitaler Angebote, also auch von Pay-TV-Kanälen." Genau das will SES Astra mit Entavio bieten. Das Angebot wird den Sendern ermöglichen, ein umfassendes digitales Programm zu senden sowie zusätzliche Service-Pakete und Mehrwertdienste anzubieten, so SES Astra. Dazu werden interaktives Fernsehen und elektronische Programmführer ebenso zählen wie die einfache Kombination von Free-TV mit Abo-TV, Video-On-Demand (VOD), Pay-Per-View (PPV) und einem Persönlichen Videorecorder (PVR). Zudem soll entavio den Fernsehempfang mit einem zukunftssicheren Receiver ermöglichen. Der Haken für den Zuschauer: Auch sie werden zur Kasse gebeten. 3,50 EUR im Monat sollen die Satellitenzuschauer nach Vorstellungen von SES Astra bezahlen. Nach Ansicht des Bundeskartellamtes wäre ein wesentlicher Teil dieser Einnahmen an die beiden Senderketten gegangen. Während die Satellitengebühr im Mittelpunkt der Betrachtungen der Kartellwächter und der Öffentlichkeit steht, liegt das eigentliche Kernproblem aber tiefer. TV-Sender sind zum Erhalt ihrer Konkurrenzfähigkeit bei der Werbung beispielsweise gegenüber dem Internet darauf angewiesen, Zuschauer direkt adressieren zu können. Dazu müssen die Infrastrukturbetreiber aber auch wissen, wer ihre Kunden sind. Im Kabel stellt dies kein Problem dar. Bei der Digitalisierung werden die Zuschauer einen Dekoder nebst dazugehöriger Smartcard benötigen, dazu müssen sie ihre Daten preisgeben. Für die Kabelnetzbetreiber hat dies zudem den Vorteil, dass es mittelfristig keine "Schwarzseher" mehr geben wird. Entavio würde auch den Satellitenbetreibern ähnliche Möglichkeiten eröffnen. "Es führt kein Weg daran vorbei, dass wir solche Modelle brauchen", sagte SES Astra-Sprecher Markus Payer. "Wir bleiben bei unserem Konzept", fügte er hinzu. Jeder Sender könne entscheiden, ob er bei Entavio mitmache. Körner fügte im Gespräch auch hinzu, dass es ihn erstaunen würde, wenn ProSieben von der Verschlüsselung grundsätzlich Abstand nehmen wolle. Eine ProSieben-Sprecherin ließ diese Frage offen. "Wir haben uns nur aus dem Projekt Dolphin von SES Astra zurückgezogen", sagte ProSiebenSat.1-Sprecherin Katja Pichler. Dabei handelt es sich umd die zwischen RTL und ProSiebenSat.1 koordinierte verschlüsselte und gebührenpflichtige Ausstrahlung des Programms über Satellit. Noch nicht entschieden sei aber, ob ProSiebenSat.1 ihre Sender künftig verschlüsselt ausstrahlen will oder nicht, so Pichler weiterhin. Auch sei noch offen, ob die Sender der Kette auch mittelfrsitig gratis von Satellitenzuschauern empfangen werden können. Webseiten: http://www.prosiebensat1.com http://www.rtl.de http://www.bundeskartellamt.de -Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 138 72 18, archibald.preuschat@dowjones.com DJG/apr/jhe

05.12.2006 - 18:48:30 EUREX/Renten-Futures am frühen Abend knapp behauptet FRANKFURT (Dow Jones)--Mit nachgebenden Notierungen haben die Terminkontrakte an der Eurex auf die unerwartet starken US-Daten reagiert. Der ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe ist auf 58,9 Punkte gestiegen, Volkswirte hatten eigentlich mit einem Rückgang auf 55 Punkte gerechnet. Die Zahlen seien eine deutliche Überraschung gewesen, heißt es im Markt. Gegen 18.40 Uhr fällt der Bund-Future um 4 auf 118,64% zurück, erholt sich aber zumindest von seien Tagestiefs. Das bisherige Tageshoch liegt bei 118,80% und das Tief bei 118,43%. Gehandelt wurden bislang rund 1,7 Mio Kontrakte. Marktteilnehmer sehen für den Bund-Future einen Widerstand bei 118,88%, Unterstützung gebe es bei 118,55/40%, den Hochpunkten vom 28. bzw 21. November. Der Bobl verliert 10 auf 110,04%. DJG/mif/reh

05.12.2006 - 18:38:13 Europäische Börsen schließen mit Nachmittagsrally fester Die europäischen Börsen haben am Dienstag fester geschlossen. Der Euro-Stoxx-50 gewann 1,1 Prozent bzw 45 Punkte auf 4.008, während der Stoxx-50 um 0,6 Prozent bzw 21 Punkte auf 3.609 stieg. Gesucht waren vor allem Rohstoff- und Ölwerte. Mit einem Mangel an Unternehmensnachrichten rückten Konjunkturdaten verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses. Während die europäischen Daten wie die kräftig gestiegenen Einkaufsmanagerindizes des Nicht-verarbeitenden Gewerbes sich am Vormittag nur leicht stützend auswirkten, sorgte der überraschend hohe Stand des ISM-Index für das Nichtverarbeitende Gewerbe der USA am Nachmittag für Nachfrage. Diese Zahlen hätten gezeigt, dass vom Dienstleistungssektor weiterhin positive Impulse auf die Gesamtwirtschaft ausgingen, sagten Händler. Der schwache ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe, der im November sogar knapp unter die 50er Marke gesunken ist, sei damit nicht bestätigt worden. Auch unter den Prognosen liegende US-Lohnstückkosten im dritten Quartal wurden im Handel begrüßt. Stahlwerte sehr fest Der Subindex der Rohstoffwerte stieg um 1,9 Prozent. Dabei spielten Stahlwerte die Schrittmacherfunktion. In den USA hatte der Sektor schon am Vortag zu den Besten gezählt und auch in Japan sei das Geld der Investoren in diese Branche geflossen, heißt es. Nippon Steel haben zudem von einer Anhebung des Kursziels durch die Citigroup profitiert. Auch Minenwerte waren gesucht, wobei Rio Tinto mit 1,9 Prozent auf 2.813 p sehr fest tendierten. Die Notierungen der Metalle hätten leicht angezogen, hieß es im Handel zur Begründung. Auch Ölwerte blieben gefragt. So gewannen Total 2 Prozent auf 53,80 EUR. Versicherer gesucht Zu den gesuchten Branchen gehörten auch die Versicherer. Sie legten im Schnitt um 1,1 Prozent zu. Händler sprachen von einer Erholung nach den Abgaben der Vorwoche. Die günstige Bewertung sei weiterhin ein Kaufargument. Unter anderem stiegen AXA um 1 Prozent auf 29,10 EUR. DJG/mif/reh

05.12.2006 - 18:16:58 Deutsche Telekom verändert Konzernvorstand (zwei) Wie die Telekom weiter mitteilte, berichtet der Leiter von T-Mobile USA, Robert Dotson, künftig direkt an den Vorstandsvorsitzenden Obermann. Dieser bekräftigte, gemeinsam werde die neue Vorstandsmannschaft nun die langfristige Strategie des Konzerns weiterentwickeln und bis zum Frühjahr vorstellen. Eines der Ziele sei, die Telekom zum "bestangesehenen Service-Unternehmen" zu machen, wiederholte der Manager. "Das bedeutet auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Produkt- und Serviceangebote, beste Netzqualität und das bei deutlich verbesserter Effizienz." DJG/stm/brb

05.12.2006 - 18:16:30 XETRA-SCHLUSS/US-Daten lassen DAX kräftig anziehen FRANKFURT (Dow Jones)--Nach verhaltenem Start hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag fest geschlossen, wofür gute US-Konjunkturdaten den Anlass gaben. Der DAX stieg um 1,2% oder 78 Punkte auf 6.373. Gehandelt wurden Aktie für 4,9 Mrd EUR nach 4,4 Mrd EUR am Vortag. Händler führten den Kursanstieg vor allem auf den überraschend hohen Stand des ISM-Index für das Nichtverarbeitende Gewerbe zurück. Diese hätten gezeigt, dass vom Dienstleistungssektor weiterhin positive Impulse auf die Gesamtwirtschaft ausgingen. Der schwache ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe, der im November sogar knapp unter die 50er Marke gesunken ist, sei damit nicht bestätigt worden. Dies sei für zahlreiche Marktteilnehmer überraschend gekommen und habe zu den deutlichen Gewinnen maßgeblich beigetragen. Einer der großen Gewinner waren Deutsche Post. Aussagen, das US-Expressgeschäft könnte die Gewinnschwelle früher als erwartet erreichen, sorgten hier für Nachfrage. Allerdings äußerten Analysten Zweifel, ob dies wirklich gelingen werde. Trotzdem gewann die Aktie 3,6% auf 23,35 EUR. Deutlich fester schlossen auch Linde, die einen Teil der jüngsten Aufwärtsbewegung nicht mitvollzogen hatten und nun wegen Nachholbedarfs geordert werden. Der Kurs gewann 3,4% auf 76,87 EUR. Ähnlich sah die Lage für BMW aus, die um 2% auf 42,02 EUR anzogen. Händler verwiesen hier auf die leichte Abschwächung des Euro zum Dollar, vor allem aber auf das Nachholpotenzial der Aktie. Diese habe nach bislang ausgebliebener Erholung nun im Bereich der 200-Tage-Linie nach oben gedreht. Nach deutlichen Zuschlägen für Stahlaktien in New York setzte sich die Branchenhausse in Japan fort und trieb auch die deutschen Stahlwerte an. Die Einkaufstour von Nippon Steel in China sorgt außerdem für Fusionsfantasie im Sektor. ThyssenKrupp stiegen um 3,7% auf 30,03 EUR. Auch Münchener Rück haben mit der Erholung des Gesamtmarktes stärker zugelegt. Händler sprachen von einer technisch bedingten Erholung, nachdem die Aktie ihre Korrektur abgeschlossen zu haben scheine. Die Aktie gewinnt 1,6% auf 125,33 EUR. SAP gewannen 1% auf 156,82 EUR. Das Unternehmen hatte am Vortag Zuversicht signalisiert, dass dem US-Konkurrenten Oracle weitere Marktanteile abgenommen werden. Ohne Einfluss blieb dagegen der Reigen an Personalentscheidungen bei der Deutschen Telekom. Dies sei bereits zuvor ausgiebig diskutiert worden und daher nicht überraschend gekommen, sagte ein Händler. Die Aktie gewann 0,8% auf 13,31 EUR. In der zweiten Reihe stachen Gagfah hervor. Der Immobilienwert gilt als MDAX-Aufsteiger und legte um 4,1% auf 24,99 EUR im Vorfeld der am Abend erwarteten Entscheidung über die zukünftige Indexzugehörigkeit zu. DJG/mif/reh

05.12.2006 - 18:08:03 Acciona kann sich Verkauf von Endesa-Aktien ... (zwei) E.ON wollte die Aussagen von Acciona auf Nachfrage nicht kommentieren. Wie Acciona weiter sagte, hofft das Unternehmen, die Endesa-Aktionäre davon zu überzeugen, dass Acciona eine "attraktivere Vision" für die Zukunft des spanischen Stromversorgers bietet. Acciona könne sich zudem vorstellen, ihren Endesa-Anteil auf 30% aufzustocken, falls die spanische Gesetzgebung entsprechend geändert werde. Spanien erwägt gegenwärtig, die Beteiligungsschwelle, die automatisch ein Übernahmeangebot nach sie zieht, von bisher 25% auf mehr als 30% zu erhöhen. Webseite: http://www.acciona.es DJG/DJN/brb/jhe

05.12.2006 - 17:53:25 Deutsche Telekom verändert Konzernvorstand DÜSSELDORF (Dow Jones)--Drei Wochen nach dem Wechsel an der Konzernspitze wird der Vorstand der Deutschen Telekom AG weiter verändert. Der Aufsichtsrat ernannte am Dienstag erwartungsgemäß neue Chefs für die Bereiche Festnetz und Mobilfunk. Sie erhalten gleichzeitig spartenübergreifende Zuständigkeiten. Außerdem sollen die Konzernbereiche enger verzahnt werden. Das Personalressort werde für eine Übergangszeit vom Finanzvorstand mit geführt, gab die Telekom weiter bekannt. Festnetzvorstand Walter Raizner tritt den Angaben zufolge zurück. Zu seinem Nachfolger wurde der Manager Timotheus Höttges berufen. Der 44-Jährige leitet bisher den Vertrieb der Mobilfunksparte und gilt als Vertrauter des neuen Vorstandsvorsitzenden Rene Obermann. Durch dessen Berufung an die Spitze des Bonner Konzerns Mitte November ist der Chefposten bei T-Mobile frei geworden. Dieses Vorstandsressort wird mit dem 45 Jahre alten Hamid Akhavan besetzt. Er war bislang Technikchef der Mobilfunkdivision und wird ebenfalls als Gefolgsmann von Obermann angesehen. Der seit zehn Jahren amtierende Personalvorstand Heinz Klinkhammer gibt den weiteren Angaben zufolge aus persönlichen Gründen mit Vollendung des 60. Lebensjahres sein Amt zum Jahresende auf. Die Kandidatin für diesen Posten, Regine Büttner, habe ihre Bewerbung jedoch zurückgezogen, teilte die Telekom weiter mit. Das Ressort werde deswegen kommissarisch von Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick geführt. Sein Vertrag wurde verlängert. Auch Geschäftskundenvorstand Lothar Pauly bleibt im Amt. Büttner war erst vor kurzem überraschend nominiert worden. Über ihre Berufung hatte sich eine öffentliche Kontroverse entzündet. Angeblich ist eine zu große Nähe der Managerin zur Gewerkschaft ver.di kritisiert worden. Diese hat sich vehement gegen weitere geplante Personalveränderungen bei der Telekom ausgesprochen. Webseite: http://www.telekom3.de -Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213 TMT.de@dowjones.com DJG/stm/brb

05.12.2006 - 17:32:42 IPO-KALENDER/Börsenkandidaten 2006/07 (Stand 5.12.06) === =-------------------------------------- Mox Telecom AG, Ratingen 1. Handelstag: 6. Dezember Branche: Telekomdienstleistungen Segment: Entry Standard Konsortium: Concord Effekten =-------------------------------------- OpenBC/Xing AG, Hamburg 1. Handelstag: 7. Dezember Branche: Online-Community Segment: Prime Standard Konsortium: Dt. Bank, Lehman Brothers Zeichnungsfrist: 4. bis 6. Dezember Preisspanne: 30 EUR bis 38 EUR Anzahl Aktien: rd. 2,5 Mio (inkl Greenshoe von 327.268) Nettoemissionserlös: bis zu 63,7 Mio EUR Streubesitz: bis zu 48% =-------------------------------------- Alta Fides AG, Stuttgart 1. Handelstag: 7. Dezember Branche: Immobilienunternehmen Segment: Prime Standard Konsortium: Quirin Bank, SEB Zeichnungsfrist: 28. November - 6. Dezember Preisspanne: 17,00 bis 21,00 EUR Anzahl Aktien: bis zu 3,25 Mio (inkl Greenshoe von 450.000) Emissionsvolumen: 55 Mio bis 68 Mio EUR =-------------------------------------- Symrise AG, Holzminden 1. Handelstag: 11. Dezember Branche: Aromen und Duftstoffe Segment: Prime Standard Konsortium: Dt. Bank/UBS (Lead), Dresdner Kleinwort, Sal. Opp, Nord/LB, Citigroup, HSBC, LODH Zeichnungsfrist: 1. bis 8. Dezember Preisspanne: 15,75 bis 17,75 EUR Anzahl Aktien: bis zu 81,03 Mio (inkl Greenshoe von 10,57 Mio) Emissionsvolumen: 1,28 Mrd bis 1,44 Mrd EUR Streubesitz nach IPO: bis zu rund 69% =-------------------------------------- Aovo Touristik AG, Hannover 1. Handelstag: 22. Dezember Branche: Touristik-Dienstleistungen Segment: Freiverkehr Konsortium: Baader Zeichnungsfrist: 5. bis 12. Dezember Preisspanne: 5,00 bis 7,00 EUR Anzahl Aktien: 210.000 Nettoemissionserlös: rund 1,2 Mio EUR =-------------------------------------- Biogas Nord AG, Bielefeld, Dezember Branche: Biogasanlagen Segment: Entry Standard Konsortium: Close Brothers Seydler, Weserbank Emissionsvolumen: 5 Mio bis 10 Mio EUR Öffentliches Angebot: nein - Privatplatzierung =-------------------------------------- Nanocrypt AG, Stuttgart, 2006 Branche: Nanotechnologie Segment: Open Market =-------------------------------------- HanseYachts AG, Greifswald, 2006 Branche: Segelboothersteller Konsortium: M.M. Warburg =-------------------------------------- eMind AG, Ingelheim, 2006 Branche: Online-Shop-Systeme Segment: Open Market =-------------------------------------- AVW Immobilien AG, Buxtehude, 2006/07 Branche: Immobilien Segment: Geregelter Markt Emissionsvolumen: im unteren dreistell. Mio-EUR-Bereich =-------------------------------------- Juragent AG, Berlin, Januar 2007 Branche: Prozessfinanzierer Segment: Entry Standard Konsortium: Baader =-------------------------------------- Pfaff Industrie Maschinen AG, Kaiserslautern, Januar 2007 Branche: Nähmaschinen Segment: Freiverkehr =-------------------------------------- Altira AG, Frankfurt, Januar 2007 Branche: Asset-Management Segment: Entry Standard Konsortium: VEM Aktienbank Emissionsvolumen: 10 Mio EUR =-------------------------------------- Ariston Real Estate AG, München, Anfang 2007 Branche: Immobilien Segment: General Standard Konsortium: Baader =-------------------------------------- Pemeas GmbH, Frankfurt, 1Q 2007 Branche: Brennstoffzellen Konsortium: Equinet =-------------------------------------- GATE AG, Luxemburg, Frühjahr 2007 Branche: Biodiesel Konsortium: Dt. Bank, Goldmann Sachs, Sal. Oppenheim =-------------------------------------- eCircle AG, München, Frühjahr 2007 Branche: Marketing-Software Segment: Prime Standard Konsortium: Sal.Oppenheim =-------------------------------------- Wacker Construction Equipment AG, Frühjahr 2007 Branche: Baumaschinen =-------------------------------------- RAG AG, Essen, 2Q 2007 Branche: Energie, Chemie, Bergbau Konsortium: Morgan Stanley =-------------------------------------- Ista International GmbH, Essen, 1H 2007 Branche: Energiedienstleister Konsortium: Goldman Sachs, Dt. Bank =-------------------------------------- Gravis AG, Berlin, 1H 2007 Branche: Computerhandel =-------------------------------------- Zanox.de AG, Berlin, 2Q/3Q 2007 Branche: Internet-Marketing Segment: Prime Standard Emissionsvolumen: 350 Mio bis 450 Mio EUR =-------------------------------------- Art Estate AG, Hamburg, Mitte 2007 Branche: Kunsthandel, -fonds =-------------------------------------- Heidelberg Pharma AG, Genf, 2007 Branche: Biotechnologie =------------------------------------- Solarwatt AG, Dresden, 2007 Branche: Solarmodule Konsortium: Dt. Bank =-------------------------------------- Gardena Holding AG, Ulm, 2007 Branche: Gartengeräte =------------------------------------- ecodasa AG, Berlin, 2007 Branche: Biodiesel Segment: Prime Standard Konsortium: Hypovereinsbank Emissionsvolumen: rund 100 Mio EUR =-------------------------------------- Steico AG, Feldkirchen, 2007 Branche: Dämmstoffe Segment: Entry Standard Konsortium: Commerzbank, BayernLB, HSBC Emissionsvolumen: zweistell. Mio-EUR-Betrag =-------------------------------------- Corpus Immobiliengruppe 2007 Branche: Immobilien Segment: Prime Standard Konsortium: Morgan Stanley, Dt. Bank =-------------------------------------- Gerresheimer Glas, Düsseldorf, 2007 Branche: Verpackungen =-------------------------------------- New Yorker, Braunschweig, 2007 Branche: Mode =-------------------------------------- Tom Tailor GmbH, Hamburg, 2007 Branche: Mode =-------------------------------------- Navigon AG, Hamburg, 2007 Branche: Software Konsortium: Dt. Bank (Lead), Cazenove, Sal. Oppenheim =-------------------------------------- PFW Aerospace AG, Speyer, 2007 Branche: Zulieferer Luftfahrtindustrie Konsortium: Dt. Bank Emissionsvolumen: rund 175 Mio EUR =-------------------------------------- FranconoWest AG, Frankfurt, 2007 Branche: Immobilien =-------------------------------------- Deutsche Rohstoff AG, Frankfurt, 2007 Branche: Beteiligungen =-------------------------------------- Deutsche Annington, 2007 Branche: Wohnimmobilien Konsortium: Dt.Bank, Morgan Stanley =-------------------------------------- Polis AG, Berlin, 2007 Branche: Immobilien =-------------------------------------- Curacyte AG, Leipzig, 2007 Branche: Biotechnologie =-------------------------------------- Neckermann, Frankfurt, 2007 Branche: Versandhandel =-------------------------------------- Hinweis: In der Tabelle werden sowohl von den Unternehmen angekündigte Börsenpläne als auch bislang nicht offiziell bestätigte Informationen zu IPOs berücksichtigt. Alle Angaben sind ohne Gewähr. === DJG/sug

05.12.2006 - 17:31:29 Festnetz- und Personalchef der Telekom legen Ämter nieder DÜSSELDORF (Dow Jones)--Bei der Deutschen Telekom AG legen die Konzernvorstände für Festnetz und Personal erwartungsgemäß ihre Ämter nieder. Nachfolger wurden zunächst nicht genannt. Wie der Bonner Konzern am Dienstag mitteilte, bat Festnetzchef Walter Raizner den Aufsichtsrat, ihn von seinen Aufgaben zu entbinden. Um einen gleitenden Übergang zu gewährleisten, werde er bis zu seinem Aussscheiden dem Unternehmen weiter zur Verfügung stehen. Der Zeitpunkt für Raizners Weggang wurde nicht mitgeteilt. Gleichzeitig gibt der langjährige Personalvorstand Heinz Klinkhammer sein Mandat ab. Der Manager habe sich nach Vollendung seines 60. Lebensjahres entschieden, aus persönlichen Gründen sein Amt zum Ablauf dieses Jahres niederzulegen, teilte die Telekom mit. DJG/stm/brb

05.12.2006 - 17:25:44 DEVISEN/Dollar zu Euro und Yen am Nachmittag etwas erholt FRANKFURT (Dow Jones)--Mit erhöhter Volatilität hat sich der Devisenmarkt am Dienstag präsentiert. Nachdem sich der Euro am Vormittag noch auf hohem Niveau zum Dollar behaupten konnte, fiel er am Nachmittag deutlich zurück, notierte zeitweise sogar unter der Marke von 1,33 USD. Auch zum Yen erholte sich der Dollar nach anfänglicher Schwäche im Sitzungsverlauf deutlich. Händler verwiesen darauf, dass der aktuelle US-Datenkranz stärker auf eine sanfte Landung der US-Wirtschaft hingedeutet habe. Das habe den Dollar gestützt. Der überraschende Anstieg des ISM-Index des Nicht-Verarbeitenden Gewerbes auf 58,9 Punkte habe signalisiert, dass vom Dienstleistungssektor weiterhin positive Signale für die Gesamtwirtschaft ausgehen dürften, heißt es von einem Analysten. Die Daten stünden im Kontrast zum ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe, der für November knapp unter die Marke von 50 Punkten gefallen war. Die historische Betrachtung zeige zwar, dass der Serviceindex volatiler sei als der für das Verarbeitende Gewerbe. Der trendmäßige Verlauf sei aber ähnlich. Am Vormittag hatten Marktteilnehmer noch von erhöhter Nervosität am Devisenmarkt im Vorfeld der US-Daten und der EZB-Sitzung am Donnerstag gesprochen. Zudem hieß es, es gebe es Anzeichen dafür, dass die asiatischen Zentralbanken ihre Aktivität am Devisenmarkt zurückfahren könnten. Dies könne abnehmende Käufe in Euro und Pfund Sterling bedeuten. Wichtiges Thema im Markt sei derzeit auch die Frage, ob die japanische Wirtschaft kräftig genug sei für eine weitere Anhebung der dortigen Leitzinsen, meinen Händler. Einige Analysten halten noch einen Zinsschritt vor Jahresende für möglich, allerdings hat der Gouverneur der japanischen Notenbank deutlich gemacht, dass bei seinem Gespräch mit dem Premierminister Shinzo Abe am Berichtstag ein solcher Plan nicht diskutiert worden sei. Marktteilnehmer weisen zudem darauf hin, dass der Devisenmarkt derzeit von Tag zu Tag an Liquidität verliere. Damit rühre ein guter Teil der Bewegungen aus dem technisch geprägten Handel. Dies könne sich bis Weihnachten noch verstärken. Technisch orientierte Analysten sehen einen Widerstand für den Euro bei 1,3440/70 USD. Nur ein Bruch der Unterstützung bei 1,3130 USD bringe eine "kleine Korrektur", die den Euro bis auf 1,2980/50 USD zurückführen könne. Die Experten von HSBC Trinkaus & Burkhardt weisen jedoch darauf hin, dass die Gemeinschaftswährung anfällig für kurzzeitige Korrekturen sei. So signalisierten die Oszillatoren fast ausnahmslos überkaufte Marktzustände. Mittlerweile hätten zudem die spekulativen Longpositionen ein Ausmaß angenommen wie zuletzt im August 2006, als es im Anschluss zur letzten nennenswerten Korrektur von rund 1,29 auf knapp 1,25 USD kam, heißt es weiter. Die Feinunze Gold ist beim Nachmittagfixing in London mit 645,90 USD festgestellt worden nach einem Vormittagfixing an gleicher Stelle bei 643 USD. === Europa Europa Europa (17.21) (12.25) (7.25) EUR/USD 1,3314 1,3330 1,3335 USD/JPY 115,11 114,58 115,32 EUR/JPY 153,24 152,75 153,77 EUR/GBP 0,6750 0,6739 0,6743 EUR/CHF 1,5869 1,5893 1,5923 === DJG/sug/reh

05.12.2006 - 17:23:16 Post strebt bei Express nach 2009 EBIT-Marge von 10% an DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Deutsche Post AG strebt in ihrem Expressbereich langfristig eine deutlich höhere Rendite an als derzeit. Nach 2009 sei eine EBIT-Marge von 10% geplant, sagte Express-Finanzvorstand Oliver Gritz am Dienstag auf einer im Internet übertragenen Analystenkonferenz in New York. In den ersten neun Monaten dieses Jahre betrug das Verhältnis vom Umsatz zum Ergebnis vor Zinsen und Steuern erst 0,7%. Der gesamte Expressbereich ist durch hohe Verluste im US-Geschäft in Mitleidenschaft gezogen. DJG/stm/brb

05.12.2006 - 17:08:26 IEA: Deutschland kann bei Energiewende führende Rolle einnehmen FRANKFURT (Dow Jones)--Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat sich zuversichtlich gezeigt, dass die Bundesregierung bei den anstehenden Präsidentschaften in EU-Rat und G-8 wichtige Weichenstellungen für ein Umsteuern in der globalen Energiepolitik leisten kann. Der Chefvolkswirt der Organisation, Fatih Birol, sagte am Dienstag in Frankfurt, er hoffe sehr, dass Deutschland bei der notwendigen Energiewende eine führende Rolle übernehmen werde. Birol verwies auf die Bedeutung einer neuen Politik angesichts der international weiter steigenden Nachfrage nach Energie. Die Investmententscheidungen, die deshalb in den kommenden zehn Jahren anstünden, wirkten sich bis zu 60 Jahre lang auf Versorgungssicherheit, Importabhängigkeit und Klimapolitik aus. Ziel einer neuen Energiepolitik müsse sein, die Öl- und Gasimporte in den wichtigsen Verbrauchsregionen zu verringern - ebenso wie den weltweiten Kohlendioxid-Ausstoß, sagte Birol. Hierzu könnten eine höhere Energieeffizenz bei Haushaltsgeräten und im Verkehrssektor ebenso beitragen wie der noch stärkere Ausbau von erneuerbaren Energien. Auch die Nutzung der Atomkraft spiele in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Für diese drei Punkte solle sich auch die Bundesregierung bei ihren anstehenden Präsidentschaften bei EU und G-8 einsetzen. Birol räumte ein, dass es bei den Mitgliedsstaaten durchaus unterschiedliche Positionen zum Thema Kernenergie gebe, die von der IEA auch respektiert würden. Die öffentliche Akzeptanz sei ebenso wie die hohen Kosten beim Bau von Atomkraftwerken eine Barriere für diese Energieform, sagte er. "Atomkraft sollte aber global gesehen ein Teil der Lösung sein." -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/apo -0-

05.12.2006 - 17:06:24 Post hält vorzeitigen Breakeven bei Express USA ... (vier) Wie Mullen weiter ausführte, war das EBIT im deutschen Expressgeschäft in den ersten zehn Monaten 2006 positiv, lag aber unter Plan. In Europa ohne Deutschland sei das Betriebsergebnis zwischen Januar und Oktober höher ausgefallen als im Vorjahr und auch über den Planungen gewesen. Die angestrebten Margen seien jedoch noch nicht erreicht worden. Während viele Regionen wie Italien, die iberische Halbinsel und die Benelux-Staaten eine starke Performance aufwiesen, gebe es Schwierigkeiten in Frankreich. Über Plan lag die Post in den ersten zehn Monaten den Angaben zufolge im Großraum Asien/Pafizik, in den Schwellenländern und auf dem amerikanischen Kontinent ohne USA. DJG/stm/brb

05.12.2006 - 17:02:32 ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung Bayer legt Barabfindung von 98,98 EUR je Schering-Aktie fest Die Bayer AG hat die Barabfindung für die knapp 4% noch ausstehenden Schering-Aktien auf je 98,98 EUR festgelegt. Der Konzern teilte mit, die Höhe der Abfindung entspreche dem Barwert der bereits im September von den Wirtschaftsprüfern von KPMG ermittelten jährlichen Ausgleichszahlungen von 3,62 EUR netto je Aktie, die den Schering-Minderheitsaktionären aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages künftig zustehen. Post hält vorzeitigen Breakeven bei Express USA für möglich Die Deutsche Post AG hält es für möglich, die Gewinnschwelle im US-Expressgeschäft früher zu erreichen als bislang geplant. In einer im Internet veröffentlichten Analystenpräsentation des Konzerns heißt es, der Breakeven werde in zwei bis drei Jahren erwartet. Bislang hatte die Post erklärt, sie rechne in den USA erst Ende 2009 mit einem positiven Deckungsbeitrag. Chrysler-Absatz außerhalb Nafta steigt im November um 17% Die Chrysler Group hat im November über alle drei Marken hinweg den Absatz außerhalb des Kernmarkts Nordamerika um 17% auf 18.900 Einheiten gesteigert. In den ersten elf Monaten hätten die Verkäufe um 14% auf 186.080 Fahrzeuge zugelegt, teilte die US-Tochter der DaimlerChrysler AG mit. Im gesamten Vorjahr waren 180.088 Fahrzeuge der Marken Chrysler, Jeep und Dodge außerhalb von Nordamerika verkauft worden. DWS will vor allem in Europa wachsen Die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank, DWS Investments, setzt verstärkt auf Wachstum in Europa. "Ziel der DWS für 2007 ist es, mit einem Quantensprung beim Vertrieb in Europa den Absatz deutlich zu steigern", kündigte DWS-Geschäftsführer Stephan Kunze am Dienstag in Frankfurt an. Die Personenzahl im Vertrieb in Europa solle im kommenden Jahr um 20% bis 25% erhöht werden, sagte Kunze weiter. Acciona kann sich Verkauf von Endesa-Aktien an E.ON vorstellen Der spanische Baukonzern Acciona SA hat angekündigt, seine Endesa-Beteiligung an die E.ON AG zu verkaufen, wenn die Deutschen eine Mehrheit am spanischen Stromversorgers angeboten bekommen. Acciona wolle nicht ein Minderheitsaktionär einer Tochter von E.ON sein, schrieb Acciona in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC. Verkauft werde der eigene Endesa-Anteil, wenn E.ON im Rahmen ihrer Offerte die Mehrheit an dem Stromversorger angedient bekomme. Kartellamt: Pro7 verzichtet auf Verschlüsselung bei Satellit Die ProSiebenSat.1 Media AG verzichtet Angaben des Bundeskartellamtes zufolge auf die entgeltliche Grundverschlüsselung ihres Programms. Damit ist das vom Satellitenbetreiber SES Astra geplante gebührenpflichtige Plattformmodell Entavio in seinen Grundfesten erschüttert. Die Senderkette hat gegenüber dem Bundeskartellamt erklärt, dass sie ihre Absicht, digitales grundverschlüsseltes Fernsehen auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsmodells einzuführen, aufgegeben hat, wie die Behörde mitteilte. Italien will mindestens 30,1% von Alitalia verkaufen Die italienische Regierung hat angekündigt, einen Anteil von mindestens 30,1% an der Alitalia Linee Aeree Italiane SpA verkaufen zu wollen. Der Käufer dieses Anteils müsse gemäß italienischem Recht dann ein vollständiges Übernahmegebot für die Airline mit Sitz in Rom vorlegen, teilte das italienische Finanzministerium mit. DJG/jhe

05.12.2006 - 16:56:42 Wall Street im frühen Verlauf etwas fester NEW YORK (Dow Jones)--Mit leichten Kursgewinnen zeigen sich die Aktienkurse an der Wall Street im frühen Verlauf am Dienstag. Bis um 16.55 Uhr MEZ legt der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) um 0,3% bzw 33 auf 12.318 Punkte zu. Der S&P-500 gewinnt 0,3% bzw 4 auf 1.413 Punkte. Der Nasdaq-Composite rückt um 0,3% bzw 7 auf 2.456 Punkte vor. Dass die Inflation im dritten Quartal offensichtlich deutlich niedriger war als erwartet, habe die Hoffnung auf ein Soft-Landing in den USA erhöht, meinen Händler mit Blick auf die freundliche Reaktion der Aktienmärkte auf die jüngsten Konjunkturdaten. Viele Anleger seien offenbar recht erleichtert, nachdem der ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe am vergangenen Freitag Befürchtungen eines Hard-Landings verstärkt hatte. Die vorbörslich veröffentlichten Daten zur Produktivität ex Agrar für das dritte Quartal lagen in der zweiten Veröffentlichung mit einem Plus von 0,2% im Rahmen der von Dow Jones Newswires erhobenen Konsensschätzungen. Die Lohnstückkosten gingen jedoch stärker zurück als erwartet. Kurz nach Handelsbeginn sorgte dann auch der ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe für eine Überraschung: Der Dienstleistungsindex legte entgegen den Erwartungen deutlich zu. Volkswirte hatten hier mit einem leichten Rückgang gerechnet. Der Auftragseingang der Industrie im Oktober fiel hingegen deutlicher zurück als prognostiziert. Im Dow geben Microsoft um 0,8% auf 29,11 USD nach und zählen damit zu den größten Verlierern im Index. CFO Christopher Liddell hat am Morgen in London gesagt, Microsoft wolle 2007 den Umsatz zwischen 13% und 15% steigern, wobei die neue Version des Betriebssystems mit Namen "Vista" eine Schlüsselrolle spielen werde. Beim Ergebnis je Aktie sei ein Plus in vergleichbarer Höhe zu erwarten. General Motors büßen 0,7% auf 29,60 USD ein. Händler begrüßen dies mit der Nachricht, dass der Mitbewerber Ford eine Wandelanleihe in Höhe von 3 Mrd USD angekündigt hat. Im Plus notieren hingegen die Technologiewerte Apple und IBM. Bei Apple mehrten sich die Spekulationen, dass das Unternehmen bei der jährlichen MacWorld-Show in San Francisco im Januar dabei sein wird, heißt es im Handel. IBM gewinnen 0,8% auf 94,22 USD. Der Technologiekonzern hat das niederländische Softwarehaus Consul Risk Management übernommen. DJG/DJN/sug/reh

05.12.2006 - 16:56:34 Post hält vorzeitigen Breakeven bei Express USA ... (drei) Post-Expressvorstand John Mullen stellte auch für die gesamte Sparte eine deutliche EBIT-Zunahme im operativen Geschäft für das kommenden Jahr in Aussicht. Zugleich wiederholte er die Zielsetzung, in der laufenden Rechnungsperiode auf ein Gesamt-EBIT von 300 Mio bis 400 Mio EUR zu kommen. DJG/stm/brb

05.12.2006 - 16:53:32 Siemens/von Pierer will Antikorruptionskontrolle prüfen - Presse BERLIN (Dow Jones)--Der Aufsichtsratsvorsitzende der Siemens AG, Heinrich von Pierer, hat eine Überprüfung der Anti-Korruptionskontrolle angekündigt. "Wir prüfen die Compliance-Regeln und werden die Erkenntnisse dann umsetzen", sagte Pierer am Dienstag dem "Tagesspiegel". Die Compliance-Regeln würden auch Thema der nächsten Aufsichtsratssitzung sein, zitiert der "Tagesspiegel" Aussagen von Pierers vom Rande einer Veranstaltung in Berlin. Webseite: http://www.tagesspiegel.de DJG/brb/jhe

05.12.2006 - 16:52:37 Post hält vorzeitigen Breakeven bei Express USA (zwei) Als Umsatzmarge strebt die Post der Präsentation zufolge zwischen 3% und 5% an. Ein Zeitpunkt dafür wurde in den Unterlagen nicht genannt. Der Umsatz soll in einem nicht bezeichneten Zeitraum um 5% bis 10% wachsen. In den ersten zehn Monaten 2006 liege das Umsatzplus im Kerngeschäft um 4% unter Vorjahr. Gleichzeitig bekräftigte die Post, dass dieses Jahr der Verlust vor Zinsen und Steuern ohne Sondereffekte auf der Höhe von 2005 liegen solle. In der zweiten Jahreshälfte solle der Fehlbetrag um 150 Mio bis 200 Mio EUR geringer ausfallen als zwischen Juli und Dezember 2005. Für das nächste Jahr kündigte die Post für das EBIT rein operativ wie auch insgesamt eine weitere Verbesserung an. DJG/stm/brb

05.12.2006 - 16:50:45 Acciona kann sich Verkauf von Endesa-Aktien an E.ON vorstellen MADRID (Dow Jones)--Der spanische Baukonzern Acciona SA hat angekündigt, seine Endesa-Beteiligung an die E.ON AG zu verkaufen, wenn die Deutschen eine Mehrheit am spanischen Stromversorgers angeboten bekommen. Acciona wolle nicht ein Minderheitsaktionär einer Tochter von E.ON sein, schrieb Acciona am Dienstag in einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC. Verkauft werde der eigene Endesa-Anteil, wenn E.ON im Rahmen ihrer Offerte die Mehrheit an dem Stromversorger angedient bekomme. Acciona hatte bislang immer nur mitgeteilt, sie wolle nicht, dass Endesa zu einer E.ON-Tochter wird. Der DAX-Konzern will den spanischen Stromversorger kaufen. Aber auch die Gas Natural SDG SA hat ein Übernahmeangebot für Endesa vorgelegt. Acciona hält derzeit etwa 20% an Endesa und hat die Aufstockung der Beteiligung bis auf knapp 25% angekündigt. Webseite: http://www.acciona.es DJG/DJN/jhe

05.12.2006 - 16:47:31 DekaBank erwartet weiterhin starkes Wachstum der Weltwirtschaft FRANKFURT (Dow Jones)--Die Weltwirtschaft wird nach Einschätzung der DekaBank trotz leicht nachlassender Dynamik auch in den kommenden beiden Jahren kräftig wachsen. Wie es in der am Dienstag vorgelegten Prognose heißt, wird "trotz einer gegenwärtig zu verzeichnenden konjunkturellen Delle die derzeitige Hochwachstumsphase der Weltwirtschaft" anhalten. Hinter der Abschwächung stehe die Normalisierung der Geldpolitik der großen Notenbanken. Die DekaBank erwartet für 2006 einen Anstieg des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 5,2%. Im Jahr 2007 und 2008 dürfte der BIP-Zuwachs dann aber mit 4,5% bzw. 4,6% etwas nachlassen. Angesichts der reichlichen Liquiditätsversorgung und gestiegener Inflationsängste hätten die Zentralbanken der großen Währungsräume ihre expansive Geldpolitik beendet. Die Realwirtschaft müsse nun in den "weiten Mantel" der Liquidität hineinwachsen, sagte der Chefvolkswirt der Bank, Ulrich Kater. Während die Federal Reserve ihre Zinssätze bereits in den leicht restriktiven Bereich hinein normalisiert habe, befinde sich die Europäische Zentralbank (EZB) auf dem Wege dorthin. Die DekaBank erwartet gegen Mitte 2007 nach zwei Zinssenkungen eine auf neutral gestellte Geldpolitik der Fed. In der Eurozone rechnet die Bank mit eine Anhebung der EZB-Leitzinsen bei der kommenden Sitzung am Donnerstag auf 3,50%. Im März und im Juni kommenden Jahres sehen die Ökonomen weiteren Zinsschritte um jeweils 25 Basispunkte auf 4,00%. Dieses Niveau sei "am oberen Rand von neutral", sagte Kater. Der Inflationsausblick in der Eurozone sei unumstritten und auch "beherrschbar". Im laufenden Jahr sei mit Preissteigerungen auf Verbraucherebene um 2,2% zu rechnen, 2007 dürfte der Anstieg bei jahresdurchschnittlich 2,1%% und 2008 bei 1,9% liegen. Das Wachstum in der Eurozone wird nach Einschätzung der DekaBank in den beiden kommenden Jahren nahe des Potenzialpfads verlaufen. Allerdings sei zu Beginn des kommenden Jahres mit einer konjunkturellen Delle zu rechnen. Die Ökonomen prognostizieren für 2007 ein Wachstum von 1,9% und für 2008 eines von 2,1%. Das Potenzialwachstum der EZB von knapp unter 2% werde damit nicht unterschritten. Die Auswirkung von Wechselkursbewegungen auf die Konjunktur in der Eurozone wird nach Ansicht von Kater überbewertet. Wegen der Größe und Abgeschlossenheit des Währungsraums seien die Wechselkurse für Konjunktur und Inflation nicht mehr so bedeutend wie vor Einführung des Euro. Zudem erwarten die Ökonomen der DekaBank keinen "Dollar-Crash", sondern betrachten die derzeitige Entwicklung lediglich als eine neuerliche Schwächephase. Die DekaBank sieht den Wechselkurs Ende 2007 bei 1,30 USD/EUR. Die Lage der deutschen Wirtschaft dürfte auch in den kommenden Jahren gut bleiben - auch wenn sich die Konjunktur "zäher" entwickeln werde als noch in den 1990er Jahren. Deutschland verzeichne einen selbsttragenden Aufschwung, der sich in Form einer "Investitionskonjunktur" auch im kommenden Jahr fortsetzten dürfte. Für 2007 erwartet die Bank - als Folge der Mehrwertsteuererhöhung - ein Wirtschaftswachstum von nur 1,4%, für 2008 prognostiziert die Bank ein Wachstum von 1,9%. Dieses Jahr dürfte das Wachstum in Deutschland 2,5% betragen. Auch mit Blick auf die Entwicklung in den USA bleibt die DekaBank optimistisch: Die US-Wirtschaft bleibe der Motor der Weltkonjunktur. Neben den gewerblichen Investitionen dürfte dabei der private Konsum das Wachstum ankurbeln. Die Bremswirkung des Immobilienmarktes halten die Deka-Ökonomen für begrenzt. Nach einem BIP-Plus von 2,7% im kommenden Jahr erwarten Kater und seine Kollegen einen Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Aktivität um 3,1% im Jahr 2008. -Von Katrin Härtel, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725-300, katrin.haertel@dowjones.com DJG/kth/ptt -0-

05.12.2006 - 16:44:42 TAGESVORSCHAU/6. Dezember 2006 - vorläufige Fassung === ***06:00 JP/Frühindikator Oktober 08:00 DE/Destatis, Preisindex für Telekommunikationsdienstleistungen November 09:00 DE/Handelsblatt, 12. Jahrestagung Banken-Technologie (bis 7.12.), Frankfurt (A) ***10:00 DE/Deutsche Telekom AG, PK mit Vorstandsvorsitzendem Obermann zu den Ergebnissen der AR-Sitzung vom Vortag, Bonn ***10:00 DE/Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, BI-PK, Stuttgart 10:00 DE/Landgericht Düsseldorf, Mündliche Verhandlung zu den Preisabsprachen in der Zementindustrie 10:00 DE/Euroforum Deutschland GmbH, Jahrestagung Zukunft Fernsehen (bis 7.12.), Köln (A) ***10:30 GB/Industrieproduktion Oktober PROGNOSE: +0,1% gg Vm/+1,5% gg Vj zuvor: +0,2% gg Vm/+0,5% gg Vj ***11:00 DE/Verband der Chemischen Industrie (VCI), Jahres-PK, Frankfurt ***12:00 DE/Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), Auftragseingang Oktober saisonbereinigt PROGNOSE: +1,2% gg Vm/+9,1% gg Vj zuvor: -2,5% gg Vm/+9,6% gg Vj ***13:30 GB/Schatzkanzler Brown, Haushaltsrede im Parlament, London 14:00 DE/Staatsanwaltschaft München I, Mitteilung zum Stand der Ermittlungen in der Siemens-Finanzaffäre ***14:15 US/ADP-Arbeitsmarktbericht November 15:00 DE/IG BCE, PK zu den Ergebnissen der Sozialplan- verhandlungen bei der Continental AG, Hannover ***16:30 US/DoE, Rohöllagerbestände (Woche) PROGNOSE: +0,56 Mio Barrel zuvor: -0,3 Mio Barrel 17:30 DE/Bundesfinanzminister Steinbrück, Gespräch mit EU-Wirtschafts- und Währungs- kommissar Almunia, Berlin (A) 18:30 DE/Internationaler Club Frankfurter Wirtschafts- journalisten (ICFW), Vortrag von Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), (Berichterstattung am Folgetag), Frankfurt 19:30 DE/Celesio AG, PG mit Vorstandsvorsitzendem Oesterle zur Konzernstrategie, zum Verlauf 2006 und zu den Perspektiven der weiteren Geschäftsentwicklung (Berichterstattung am Folgetag), Stuttgart Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Audi AG, AR-Sitzung, u.a. Nominierung eines Nachfolgers für Winterkorn im Amt des Vorstandsvorsitzenden, Ingolstadt *** - DE/DaimlerChrysler AG, MCG-Absatzzahlen November, Stuttgart *** - DE/Mox Telecom AG, Erstnotiz im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse - DE/Continental AG, AR-Sitzung, Hannover (A) *** - GB/Royal Bank of Scotland plc, Trading Update, Edinburgh - SK/SkyEurope Holding AG, Verkehrszahlen November, Bratislava - SE/Scania AB, Capital Markets Day, Södertälje (A) - EU/Handelskommissar Mandelson, Vorlage des Grünbuchs über den künftigen Umgang mit Antidumping und anderen Schutzvorkehrungen in den Handelsbeziehungen, Brüssel - IT/Alitalia Linee Aeree Italiane SpA, voraussichtlich Abgabe einer Übernahmeofferte für die Fluggesellschaft durch das Fusionsinstitut Banca Intesa und Sanpaolo-IMI, Rom (A) - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit === DJG/gla -0-

05.12.2006 - 16:44:42 Bund gibt Zusage für Hermes-Deckung von umstrittenem Kraftwerk - NfA FRANKFURT (Dow Jones)--Die Bundesregierung hat sich grundsätzlich für die Absicherung eines deutschen Exportgeschäftes im Zusammenhang mit dem Bau des umstrittenen Wasserkraftwerkes Ilisu in der Türkei entschieden. Wie die Tageszeitung "Nachrichten für Außenhandel" (NfA - Mittwochausgabe) aus dem Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) erfahren hat, muss die türkische Seite nach der Entscheidung des Interministeriellen Ausschusses für die Gewährung von staatlichen Exportkreditgarantien (IMA) jedoch eine Reihe von Auflagen erfüllen, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen werden kann. Bei dem zu besichernden Geschäft handelt es sich um Tunnelbauarbeiten des deutschen Bauunternehmens Züblin. Der Wert der zu deckenden Leistungen wird mit "unter 100 Mio EUR" angegeben. Die Gesamtkosten des Wasserbauprojekts werden auf über 2 Mrd EUR geschätzt. Ein Teil des Geldes werde für Umsiedlungsmaßnahmen und den Kulturgüterschutz verwendet. Im Gebiet des Stauseegebietes befindet sich die archäologisch bedeutende Stadt Hasankeyf, in deren Einzugsgebiet über 10.000 Menschen umgesiedelt werden müssen. Der Bau des 1.820 m lang und 135 m hohen Staudamms soll voraussichtlich bis zum Jahr 2012/2013 dauern. Mit dem Ilisu-Projekt befasst sich der IMA laut "Nachrichten für Außenhandel" bereits seit dem Jahr 1998. Damals waren von der rot-grünen Koalition verschärfte Sozial- und Umweltleitlinien für die Hermes-Deckungspolitik eingeführt worden. Nach Angaben des Blattes wird deshalb einer Entscheidung zum Ilisu-Wasserkraftwerk eine grundsätzliche Bedeutung zugemessen. Webseite: http://www.localglobal.de/mylocalglobal DJG/lah/aka/apo -0-

05.12.2006 - 16:41:19 Post hält vorzeitigen Breakeven bei Express USA für möglich DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Deutsche Post AG hält es für möglich, die Gewinnschwelle im US-Expressgeschäft früher zu erreichen als bislang geplant. In einer am Dienstag im Internet veröffentlichten Analystenpräsentation des Konzerns heißt es, der Breakeven werde in zwei bis drei Jahren erwartet. Bislang hatte die Post erklärt, sie rechne in den USA erst Ende 2009 mit einem positiven Deckungsbeitrag. DJG/stm/brb

05.12.2006 - 16:12:13 EUREX/Renten-Futures nach US-Daten auf dem Rückwärtsgang FRANKFURT (Dow Jones)--Mit nachgebenden Notierungen reagieren die Terminkontrakte an der Eurex auf die unerwartet starken US-Daten. Der ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe ist auf 58,9 Punkte gestiegen, Volkswirte hatten eigentlich mit einem Rückgang auf 55 Punkte gerechnet. Die Zahlen seien eine deutliche Überraschung gewesen, heißt es im Markt. Gegen 16.06 Uhr fällt der Bund-Future bis auf 18,56% zurück und notiert damit in der Nähe seines am Morgen markierten Tagestiefs bei 18,54%. Marktteilnehmer sehen für den Bund-Future einen Widerstand bei 118,88%, Unterstützung gebe es bei 118,55/40%, den Hochpunkten vom 28. bzw 21. November. DJG/sug/reh

05.12.2006 - 16:08:15 EU-Staaten wollen Kompromiss für Chemikaliengesetz unterstützen BRÜSSEL (Dow Jones)--Der mühsam ausgehandelte Kompromiss für die EU-Verordnung zur Registrierung, Evaluierung und Zulassung von Chemikalien (Reach) dürfte im EU-Ministerrat auf eine ausreichende Mehrheit stoßen. Die finnische Ratspräsidentschaft hat das Ende vergangener Woche mit Vertretern des Europäischen Parlaments (EP) und der EU-Kommission erzielte Ergebnis am Dienstag den Botschaftern der Mitgliedstaaten erläutert. Dabei habe es "breite Unterstützung" gegeben, sagte ein Diplomat. Niemand habe angedeutet, dass sein Land nicht zustimmen werde. Die Reach-Verordnung muss im Rat mit qualifizierter Mehrheit verabschiedet werden. Danach müssen mindestens 13 der 25 EU-Regierungen zustimmen. Im Europäischen Parlament (EP) stößt der Kompromiss auf erheblich mehr Skepsis. Der Vorsitzende des Umweltausschusses, Karl-Heinz Florenz, der das Paket mit ausgehandelt hat, rechnet aber mit einer "stabilen" Mehrheit. "Es wird aber auch deutliche Neinstimmen geben, auch in meiner Fraktion", sagte der CDU-Abgeordnete am Dienstag vor Journalisten. Das EP-Plenum will nach derzeitiger Planung am 13. Dezember in zweiter Lesung über Reach abstimmen. Damit der Kompromiss angenommen wird, müssen 367 der 732 zustimmen. Wird diese Mehrheit nicht erreicht, gibt es ein Vermittelungsverfahren. Mit Reach sollen die rund 30.000 chemischen Stoffe am Markt zentral registriert werden. Für die etwa 2.500 als gefährlich eingestuften Substanzen müssen die Hersteller eine Zulassung beantragen. DJG/ang/ptt -0-

05.12.2006 - 15:52:23 Ver.di vereinbart für T-Mobile Lohnerhöhung 2007 um 3% DÜSSELDORF (Dow Jones)--Der Mobilfunkanbieter T-Mobile und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben sich auf einen Tarifvertrag geeinigt. Die Gewerkschaft teilte am Dienstag mit, für das Jahr 2007 sehe die Einigung eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 3% vor. Für den Zeitraum vom 1. Mai bis zum 31. Dezember 2006 sei zudem eine Einmalzahlung von 350 EUR für Tarifangestellte und 300 EUR für Beamte vereinbart worden. Gleichzeitig sei es gelungen, auch die Beschäftigten im operativen Kundenservice in die Regelung zur Einmalzahlung einzubeziehen. Dieser Bereich sei bis zum Mai 2009 von allgemeinen Einkommenserhöhungen eigentlich ausgeschlossen. Zudem sollen die rund 70 Auszubildenden übernommen werden. Der neue Tarifvertrag läuft bis zum 31. Dezember 2007. Insgesamt sind Gewerkschaftsangaben zufolge rund 8.000 Beschäftigte bei T-Mobile von der Regelung betroffen. Webseite: http://www.telekom3.de DJG/rib/brb

05.12.2006 - 15:42:15 Air Force lässt bei Tankerauftrag WTO-Streit unberücksichtigt WASHINGTON (Dow Jones)--Die US Air Force will bei der Ausschreibung ihres Tankflugzeug-Auftrages den Streit zwischen Airbus und Boeing vor der Welthandelsorganisation (WTO) unberücksichtigt lassen. Der Handelsstreit solle keinen Einfluss auf die Auftragsvergabe haben, sagte Ken Miller, der für den Air Force Secretary Michael Wynne arbeitet. In dem Streit vor der WTO geht es um Subventionen für zivile Flugzeuge, die die EU und die USA ihren jeweiligen Flugzeugherstellern zukommen lassen. Die Air Force hat einen Auftrag für Tankflugzeuge zu vergeben, dessen Volumen 20 Mrd USD betragen dürfte. Nach dem neuen Plan soll der Ausgang des WTO-Streits keinen Einfluss auf den Tanker-Auftrag haben, sagte Miller. Eine entsprechende Passage werde in die Ausschreibung eingearbeitet. Die Northrop Grumman Corp hatte sich für den Auftrag mit EADS zusammengetan und beklagt, die Berücksichtigung des Handelsstreites stelle eine Bevorzugung eines Bewerbers dar. Stattdessen solle die Air Force das für sie beste Flugzeug auswählen. Analysten sagten, Northrop Grumman und die EADS-Tochter Airbus hätten es dennoch schwer, den Auftrag zu erhalten. Sie bieten den A330 an, der größer als die Boeing 767 ist. Rüstungsexperte Loren Thompson vom Lexington Institute sagte, die Air Force werde sich vielleicht für das kleinere der Flugzeuge entscheiden, um mehr Maschinen kaufen zu können. -Von Rebecca Christie, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/jhe/brb

05.12.2006 - 15:27:00 EZB: Nettofremdwährungsposition unverändert 152,4 Mrd EUR FRANKFURT (Dow Jones)--Die Nettoposition des Eurosystems in Fremdwährung ist in der Woche zum 1. Dezember gegenüber der Vorwoche mit 152,4 Mrd EUR unverändert geblieben. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag weiter mitteilte, blieben auch die Bestände des Eurosystems an marktgängigen Wertpapieren von Ansässigen in der Eurozone mit 79 Mrd EUR stabil. Der Banknotenumlauf fiel um 8,1 Mrd auf 601,8 Mrd EUR. Die Einlagen von öffentlichen Haushalten fielen um 34,7 Mrd auf 35,9 Mrd EUR. Der Rückgang um 120 Mio EUR in Gold und Goldforderungen entsprach laut EZB der Veräußerung von Gold durch zwei Zentralbanken des Eurosystems. Die Nettoforderungen des Eurosystems an Kreditinstitute im Eurogebiet verringerten sich um 13,4 Mrd auf 428,1 Mrd EUR. Am 29. November wurde ein Hauptrefinanzierungsgeschäft über 321,5 Mrd EUR fällig, das durch ein neues Geschäft über 308 Mrd EUR abgelöst wurde. Die Inanspruchnahme der Spitzenrefinanzierungsfazilität belief sich auf 0,2 Mrd EUR gegenüber null in der Vorwoche, eine Inanspruchnahme der Einlagefazilität fand wie in der Vorwoche nicht statt. Aus sämtlichen Transaktionen stiegen sich die Einlagen der Geschäftspartner auf Girokonten beim Eurosystem um 13,2 Mrd auf 184 Mrd EUR. DJG/ptt -0-

05.12.2006 - 15:10:56 Bayer legt Barabfindung von 98,98 EUR ... (zwei) Der Bayer-Konzern hatte den Schering-Aktionären im Frühjahr ursprünglich 86 EUR je Aktie geboten und die Offerte dann später auf 89 EUR erhöht. Für die 96,1% an Schering, die Bayer bislang kontrolliert, hatte der Konzern nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden Werner Wenning auf der Herbstpressekonferenz im Schnitt 88,18 EUR pro Aktie gezahlt. Bei einer Zahl von 191 Mio Schering-Aktien und einem Anteil von 3,9% noch ausstehenden Papieren würde Bayer für den Squeeze-Out nun knapp 72 Mio EUR mehr bezahlen als bei dem ursprünglichen angebotenen Preis von 89,36 EUR je Aktie. Nach Einschätzung von Silke Stegemann von der Landesbank Rheinland-Pfalz ist der Mehrbetrag für Bayer zu vernachlässigen. Es überwiege im Gegenteil der positive Aspekt, dass die Übernahme nun zum Abschluss komme, sagte die Analystin. Jürgen Kurz von der Deutschen Schutzgemeinschaft für Wertpapierbesitz (DSW) verwies im Gespräch mit Dow Jones Newswires auf den Spielraum in den Bewertungsmodellen, bei dem eine kleine Änderung des Zinssatzes zu deutliche abweichenden Ergebnissen führe. Die Prämie, die jetzt auf den ursprünglichen Schering-Aktienkurs vor dem Übernahmekampf bezahlt werde, sei relativ hoch. Es sei deshalb fraglich, ob es in einem Spruchverfahren - das Jahre dauern könne - noch zu einer großen Nachbesserung komme. Die heute von Vorstand und Aufsichtsrat der Schering AG verabschiedete Einladung zur Hauptversammlung im Januar werde in den kommenden Tagen veröffentlicht, heißt es in der Mitteilung von Bayer weiter. Die angemessene Barabfindung sei mit Hilfe der Wirtschaftsprüfer von KPMG festgestellt und von einem gerichtlich ausgewählten Prüfer bestätigt worden. Webseite: http://www.bayer.de - von Richard Breum, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 - 13872 15, Richard.Breum@dowjones.com DJG/rib/brb

05.12.2006 - 14:53:06 EUREX/Renten-Futures erholen sich - ISM-Index nächster Impuls FRANKFURT (Dow Jones)--Nach Kursverlusten in den ersten eineinhalb Handelsstunden haben sich die Terminkontrakte am deutschen Rentenmarkt im weiteren Verlauf der Dienstagsitzung erholt. Gegen 14.44 Uhr handelt der marktführende Dezember-Future 4 Ticks über dem Vortagesschluss bei 118,72%. Kurzzeitig Unterstützung hat der Kontrakt von Daten zu US-Produktivität erhalten. Diese ist revidiert im dritten Quartal mit 0,2% weniger stark gestiegen als im Konsens von 0,5% erwartet worden war. Das verhalf dem Dezember-Bund laut einem Händler auf das Tageshoch von 118,80%, von dem er jedoch wieder auf das Niveau kurz vor Veröffentlichung der Daten zurückgekommen ist. Das Tagestief liegt bei 118,54%. Umgesetzt worden sind bisher 894.722 Kontrakte. Im Bund-Future mit Laufzeit bis März 2007 sind bislang 433.147 Kontrakte gehandelt worden. Der Dezember-Kontrakt läuft am Donnerstagmittag aus. "Der ISM-Index für das nichtverarbeitende US-Gewerbe im November gibt die weitere Richtung für den Bund-Future vor", merkt die WestLB an. Der Index wird gegen 16.00 Uhr veröffentlicht, erwartet wird im Konsens ein Rückgang auf 55,0 Punkte von 57,1 Punkten im Oktober. Sollte der Index in die Nähe von 50 Punkten fallen, erhielten Renten zusätzliche Impulse, so die WestLB. Denn in diesem Fall würde ein weiterer Indikator auf eine "harte Landung" der US-Konjunktur hindeuten. Die nächsten technischen Widerstände lägen bei 118,88% und 119,04%. Unterstützt sei der Dezember-Bund bei 118,55%. Der Bobl-Future verliert 2 Ticks auf 110,12%. DJG/bek/reh

05.12.2006 - 14:50:45 Perspektiven für Börsen verändern sich nachhaltig - Studie FRANKFURT (Dow Jones)--Die Perspektiven der Börsen werden sich dramatisch verändern. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die das Consultingunternehmen Accenture am Dienstag in Frankfurt vorstellte. Ein wesentlicher Faktor, der die Rahmenbedingungen der Börsenbetreiber weltweit nachhaltig beeinflusst, ist der Studie zufolge der Druck, die Profitabilität stetig zu steigern. Dieser Druck, den Shareholder Value zu steigern, komme nicht zuletzt von denjenigen Börsenbetreibern, die selber gelistet sind. In diesem Jahr machen laut der Studie gelistete Börsenbetreiber 63% der gesamten Marktkapitalisierung der weltweiten Börsen aus, während es im Jahr 2000 lediglich 8% waren. Der Druck zur stetigen Gewinnverbesserung und neue Vorschriften förderten die Konsolidierung wie auch die Fragmentierung des Marktes und trieben grenzüberschreitende Expansion und die Diversifikation des Produktportfolios voran, so die Studie. Angesichts dieser Entwicklung müssten die Börsenbetreiber ein hohes Innovationstempo beibehalten und kontinuierlich neue Produkte und Servicestrategien entwickeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Darüber hinaus verwies die Studie auf die künftige Bedeutung von China und Indien. Die Börsen müssten sich darauf vorbereiten, am Wachstumspotenzial dieser beiden Länder, die die Studie als die mittelfristig wichtigsten Wachstumsknotenpunkte identifizierte, teilzuhaben. Webseite: http://www.accenture.com - Von Ragnhild Kjetland, Dow Jones Newswires; + 49 (0) 69 29725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/brb/jhe

05.12.2006 - 14:48:06 DWS will vor allem in Europa wachsen FRANKFURT (Dow Jones)--Die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank, DWS Investments, setzt verstärkt auf Wachstum in Europa. "Ziel der DWS für 2007 ist es, mit einem Quantensprung beim Vertrieb in Europa den Absatz deutlich zu steigern", kündigte DWS-Geschäftsführer Stephan Kunze am Dienstag in Frankfurt an. Die Personenzahl im Vertrieb in Europa solle im kommenden Jahr um 20% bis 25% erhöht werden, sagte Kunze weiter. Während im Ausland weiteres Wachstum angestrebt ist, will die DWS ihre Position auf dem Heimatmarkt mit einer Vertiefung des Produktangebotes festigen. Ein Schwerpunkt der Produktoffensive soll auf dem Markt für Altersvorsorge liegen. Zum 31. Oktober lag das verwaltete Vermögen der DWS den Angaben zufolge bei weltweit 248 Mrd EUR und 157 Mrd EUR in Europa. Auf Deutschland entfallen 124,6 Mrd EUR, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von 15%. DJG/uxd/ces/jhe

05.12.2006 - 13:46:05 Bayer legt Barabfindung von 98,98 EUR je Schering-Aktie fest DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Bayer AG hat die Barabfindung für die knapp 4% noch ausstehenden Schering-Aktien auf je 98,98 EUR festgelegt. Der Leverkusener Konzern teilte am Dienstag mit, die Höhe der Abfindung entspreche dem Barwert der bereits im September von den Wirtschaftsprüfern von KPMG ermittelten jährlichen Ausgleichszahlungen von 3,62 EUR netto je Aktie, die den Schering-Minderheitsaktionären aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages künftig zustehen. Die jetzt festgelegte Barabfindung sei jedoch höher als das aufgrund dieses Vertrages veröffentlichte Abfindungsangebot von 89,36 EUR je Schering-Aktie. Der Unterschied beruhe in erster Linie auf den Rückgängen der Kapitalmarktrenditen seit dem 13. September 2006, heißt es in der Mitteilung weiter. Der Beschluss über den Squeeze-Out soll in einer außerordentlichen Schering-Hauptversammlung am 17. Januar 2007 gefasst werden. Webseite: http://www.bayer.de DJG/rib/jhe

05.12.2006 - 13:36:42 Chrysler-Absatz außerhalb Nafta steigt im November um 17% AUBURN HILLS/STUTTGART (Dow Jones)--Die Chrysler Group hat im November über alle drei Marken hinweg den Absatz außerhalb des Kernmarkts Nordamerika um 17% auf 18.900 Einheiten gesteigert. In den ersten elf Monaten hätten die Verkäufe um 14% auf 186.080 Fahrzeuge zugelegt, teilte die US-Tochter der DaimlerChrysler AG am Dienstag mit. Im gesamten Vorjahr waren 180.088 Fahrzeuge der Marken Chrysler, Jeep und Dodge außerhalb von Nordamerika verkauft worden. Die Verkäufe im Jahr 2006 führt bisher der Jeep Grand Cherokee mit 35.558 Einheiten an, dicht gefolgt vom Chrysler Voyager mit 32.616 Einheiten und dem Jeep Cherokee, von dem 24.733 Einheiten abgesetzt wurden, wie der in Stuttgart ansässige Automobilkonzern weiter mitteilte. Die US-Tochter Chrysler mit Sitz in Auburn Hills vertreibt Fahrzeuge in mehr als 125 Ländern rund um die Welt. Die Verkäufe außerhalb Nordamerikas entsprechen derzeit etwa 8% des Gesamt-Verkaufsvolumens der Chrysler Group. Webseite: http://www.daimlerchrysler.de DJG/mtk/jhe

05.12.2006 - 12:54:23 EU will bessere Arbeitsstandards anstelle von Antidumpingzöllen BRÜSSEL (Dow Jones)--EU-Handelskommissar Peter Mandelson strebt eine grundlegende Reform der umstrittenen Antidumping-Politik an. Anstelle auf Strafen zu setzen, sollte die EU mit ihren Handelspartnern eher einen Dialog über die Arbeitsbedingungen in den betreffenden Ländern führen, sagte Mandelson am Dienstag bei einer Konferenz in Brüssel. Er kündigte an, dieser Ansatz solle bereits bei der Aushandlung der neuen bilateralen Abkommen mit Indien, Südkorea und den Asean-Staaten berücksichtigt werden. Die Kommission will ihr Konzept für diese Abkommen am Mittwoch vorlegen und bei den EU-Mitgliedstaaten auch die Verhandlungsmandate für neue Abkommen mit der Anden-Region und den zentralamerikanischen Staaten beantragen. Vor dem Hintergrund der zäh verlaufenden Doha-Welthandelsrunde will die Kommission den Abschluss bilateraler Handelsabkommen insbesondere mit den asiatischen Staaten forcieren. Ebenfalls für Mittwoch ist ein Grünbuch angekündigt, mit dem die Diskussion darüber angestoßen werden soll, welche Instrumente zur Verteidigung der Märkte heute am sinnvollsten erscheinen. Die bestehenden Regelungen von 1994 sind nach Auffassung der Kommission in einer Zeit, in der viele Unternehmen global beliefert werden und in Ländern außerhalb der EU investieren oder produzieren, nicht mehr angemessen. Auch die europäischen Dachverbände des Handels und der Verbraucher haben eine Reform von Europas "antiquiertem Antidumping-Mechanismus" gefordert. Dieser werde zu oft missbraucht, um Zölle zu rechtfertigen, die dann zum Nachteil der Verbraucher seien, lautet ein Argument. DJG/ang/apo -0-

05.12.2006 - 12:40:47 MARKT/Börsen in Europa am Mittag mit freundlicher Tendenz Die Börsen in Europa zweigen sich am Dienstag im Mittagshandel freundlich und schließen sich damit dem Trend aus Asien (bis auf Tokio) und zuvor den USA an. Der Euro-Stoxx-50 gewinnt gegen 12.30 Uhr MEZ 0,4 Prozent bzw 17 Punkte hinzu auf 3.980 Punkte, während der Stoxx-50 um 0,2 Prozent bzw 7 Zähler auf 3.596 steigt. Unter den Sektoren stehen Rohstoff- und Ölwerte an der Spitze. Mit einem Mangel an an Unternehmensnachrichten rücken Konjunkturdaten verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses. Während die europäischen Daten, wie die kräftig gestiegenen Einkaufsmanagerindizes des Nicht-verarbeitenden Gewerbes sich am Vormittag nur leicht stützend auswirkten, kommen aus den USA am Nachmittag unter anderem die Daten zum Produktivitätswachstum dazu. Kein Störfeuer kommt unterdessen vom Devisenmarkt, wo der Euro stabil über 1,33 USD gehandelt wird und zunächst keinen weiteren Ausbruchsversuch nach oben unternimmt. Marktbeobachter rechnen aber mit der Erwartung einer Zinserhöhung durch die EZB in zwei Tagen mit einer Fortsetzung des Aufwertungstrends. Stahlwerte sehr fest Der Subindex der Rohstoffwerte steigt um 1,2 Prozent. Dabei spielen Stahlwerten die Schrittmacherfunktion. In den USA hatte der Sektor zu den Besten gezählt und auch in Japan sei das Geld der Investoren in diese Branche geflossen, heißt es. Nippon Steel haben zudem von einer Anhebung des Kursziels durch die Citigroup profitiert. Auch Minenwerte sind gesucht, wobei Rio Tinto mit 1,9 Prozent auf 2.812 p sehr fest tendieren. Die Notierungen der Metalle hätten leicht angezogen, heißt es im Handel zur Begründung. Ölwerte bleiben gefragt; so gewinnen Total 1,2 Prozent auf 53,40 EUR. RWE leiden nach den klaren Gewinnen der letzten Handelstage unter Gewinnmitnahmen und sinken um 0,5 Prozent auf 87,49 EUR. Deutlich unter dem Durchschnitt zurückbleiben in Europa die Sektoren Nahrungsmittel und Einzelhandel. DJG/mnr/gos

05.12.2006 - 12:40:20 Kartellamt: Pro7 verzichtet auf Verschlüsselung ... (zwei) ProSiebenSat.1 hatte ebenso wie RTL beabsichtigt, sich an der von SES Astra geplanten und für den Zuschauer gebührenpflichtigen Satellitenplattform Entavio zu beteiligen. Anders als RTL hatte die in Unterföhring bei München ansässige Senderkette aber noch keine Verträge mit dem in Luxemburg ansässigen Satellitenbetreiber geschlossen. Es hat lediglich Gespräche gegeben, wie ProSiebenSat.1-Sprecherin Katja Pichler am Dienstag zu Dow Jones Newswires sagte. "Nachdem das Bundeskartellamt uns angedeutet hat, dass die Pläne nicht genehmigt werden würden, haben wir von ihnen Abstand genommen", sagte Pichler weiter. Eventuelle Erlöse aus einer grundverschlüsselten Ausstrahlung über die Entavio-Plattform seien aber noch nicht berechnet worden, weil es auch noch keine entsprechenden Planungen gegeben habe. "Wir haben immer gesagt, dass wir erstmal abwarten wollen", sagte die ProSiebenSat.1-Sprecherin. Sprecher von RTL und SES Astra waren für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Webseiten: http://www.prosiebensat1.com http://www.rtl.de http://www.bundeskartellamt.de -Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 138 72 18, archibald.preuschat@dowjones.com DJG/apr/smh

05.12.2006 - 12:06:08 Kartellamt: Pro7 verzichtet auf Verschlüsselung bei Satellit DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die ProSiebenSat.1 Media AG verzichtet Angaben des Bundeskartellamtes zufolge auf die entgeltliche Grundverschlüsselung ihres Programms. Damit ist das vom Satellitenbetreiber SES Astra geplante gebührenpflichtige Plattformmodell Entavio in seinen Grundfesten erschüttert. Die Senderkette hat gegenüber dem Bundeskartellamt erklärt, dass sie ihre Absicht, digitales grundverschlüsseltes Fernsehen auf der Grundlage eines entgeltlichen Geschäftsmodells einzuführen, aufgegeben hat, wie die in Bonn ansässige Behörde am Dienstag mitteilte. Das Bundeskartellamt hatte in dem Vorhaben eine verbotene Kartellabsprache zwischen den Sendergruppen ProSiebenSat.1 und RTL gesehen und eine Abmahnung des Geschäftsmodells angedroht. Der Behörde zufolge hätte eine abgestimmte Strategie von RTL und ProSiebenSat.1 dazu geführt, dass sich beide Sendergruppen relativ risikolos am Wettbewerb vorbei eine zusätzliche Erlösquelle erschlossen hätten. Zu dem Zweck war die Erhebung eines monatlichen Entgeltes durch Astra bei den Zuschauern für die gebündelte Freischaltung der Sendergruppen vorgesehen, wobei ein erheblicher Teil der Einnahmen den beiden Sendergruppen zugeflossen wäre. Eine kartellrechtliche Freistellung der Koordinierung bei der Einführung der Verschlüsselung und Erschließung einer Erlösquelle kam vor allem wegen der mit dem Gebührensystem verbundenen erheblichen Belastung der Verbraucher nicht in Betracht, heißt es in der Begründung der Wettbewerbshüter. Mit Aufgabe des Modells durch eine der beiden Sendergruppen ist der Koordinierungsverdacht entfallen, so dass das Verfahren gegen RTL und ProSiebenSat.1 eingestellt werden kann. Es würde jedoch bei einem Wiederaufgreifen des Geschäftsmodells fortgeführt werden, so die Kartellbehörde. Webseite: http://www.bundeskartellamt.de/ DJG/apr/smh

05.12.2006 - 11:57:24 BoJ/Mizuno: Können Zinsen sogar bei schwächeren Daten erhöhen TOKIO (Dow Jones)--Die Bank of Japan (BoJ) könnte sogar trotz einiger schwächerer Konjunkturdaten die Leitzinsen erhöhen. Dies hat am Dienstag das BoJ-Ratsmitglied Atsushi Mizuno betont. Bei einer Rede in Tokio sagte Mizuno, die realwirtschaftlichen wie auch die Preisindikatoren fielen gegenwärtig zwar gemischt aus, anderseits befinde sich Japan weiterhin in einem milden Aufschwung. Sollte sich allerdings eine ausgemachte Konjunkturschwäche oder sogar eine Rezession ankündigen, wäre ein unverändert expansiver geldpolitischer Kurs angebracht. Nach einem solchen Abschwung sehe es zurzeit aber nicht aus, sagte Mizunu. DJG/DJN/ptt -0-

05.12.2006 - 11:45:04 EZB veröffentlicht Konvergenzbericht FRANKFURT (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Dienstag den neuen Konvergenzbericht für die künftigen Beitrittsländer zur Eurozone veröffentlicht. Der Bericht enthält Analysen über die jüngste Entwicklung verschiedener ökonomischer Kriterien wie Preise, fiskalpolitische Indikatoren, Wechselkurse und Zinsen. Nachdem im Juni bereits Analysen für Litauen und Slowenien vorgelegt wurden, werden diese beiden Länder im aktuellen Bericht nicht weiter betrachtet. Grundsätzlich besteht für alle EU-Mitgliedsländer - mit Ausnahme von Großbritannien und Dänemark - die Pflicht, mittelfristig dem Eurogebiet beizutreten. Kurzfristig - zu Beginn des kommenden Jahres - wird jedoch nur Slowenien den Euro einführen. Der aktuelle Konverenzbericht der EZB enthält keine Vorhersagen darüber, wann für einzelne Länder ein Euro-Beitritt realistisch erscheint. Webseite: www.ecb.int DJG/ptt/sgs -0-

05.12.2006 - 11:32:55 ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung Enders/EADS: 2006 ist das "annus horribilis" der Geschichte Das Management der European Aeronautic Defence and Space Co (EADS) blickt auf ein bewegtes Jahr zurück. "Das Jahr 2006 ist das annus horribilis in unserer Geschichte", sagte Co-CEO Tom Enders am Montagabend in München. Die vergangenen Monate seien gekennzeichnet durch die Produktionsprobleme beim neuen Großraumflugzeug A380. Die gemeldete Lieferverzögerung von zwei Jahren führe zu erheblichen finanziellen Belastungen und Regressforderungen der Kunden. "Ich bin ich aber zuversichtlich, dass die A380 nun unter Kontrolle ist", sagte Enders. HeidelbergCement muss Mysore-Gebot anheben - Business Standard Die HeidelbergCement AG muss laut einem Zeitungsbericht ihr öffentliches Übernahmegebot für die indische Mysore Cement Ltd möglicherweise deutlich anheben. Wie die indische Zeitung "Business Standard" unter Berufung auf Kreise berichtet, wird die indische Regulierungsbehörde Securities & Exchange Board of India den Zementhersteller um eine Anhebung der Offerte um 25% ersuchen. Degussa investiert 250 Mio EUR in neue Anlage in Schanghai Die Degussa AG will in Schanghai eine große Verbundproduktion zur Herstellung von Methylmethacrylat (MMA) und Methacrylat- Spezialitäten errichten. Den Bau habe der Aufsichtsrat jetzt genehmigt, teilte der Düsseldorfer Spezialchemiekonzern mit. Das Investitionsvolumen liegt bei insgesamt rund 250 Mio EUR. Damit handele es sich um die zweitgrößte Einzelinvestition der Degussa. Die World-Scale-Anlage soll 2009 in Betrieb gehen. vwd group übernimmt Fides Information Services in der Schweiz Die vwd group übernimmt zum Jahreswechsel die auf Finanzmarkt-Daten und -Dienstleistungen spezialisierte Fides Information Services in der Schweiz. Mit dem Erwerb komme der System- und Lösungsanbieter für Finanzmarkt-Informationen seinem Ziel, der in Europa führende Anbieter für Marktinformationen und Kundenberatung im Retail und Private Banking sowie Wealth Management zu werden, ein wesentliches Stück näher, teilte die vwd Group mit. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. GM/Lutz: Kerkorian ist bei General Motors ausgestiegen Der US-Milliardär Kirk Kerkorian ist bei dem US- Automobilbauer General Motors Corp (GM) ausgestiegen. Dies sagte der GM-Vice President für die weltweite Produktentwicklung, Bob Lutz. "Ich denke, dass er (Kerkorian) unterm Strich einen kleinen Gewinn gemacht hat und nun entschlossen hat, dass es bessere Investitionsmöglichkeiten gibt", sagte Lutz weiter. Philips bekräftigt Margen-Prognose 2006 und nennt neue Ziele Die Royal Philips Electronics NV hat die Ziele für das laufende Geschäftsjahr beim Geschäft mit Verbraucherelektronik, Haushalts- und Pflegegeräten (DAP) bekräftigt und zugleich für 2007 neue Prognosen für alle Sparten genannt. Der niederländische Elektronikkonzern blieb im Vorfeld eines Analystentreffens im weiteren Verlauf des Dienstages bei seiner Prognose für 2006, wonach die Marge beim Geschäft mit DAP-Geräten auf EBIT-Basis bei knapp unter 4% liegen werde. Die Pläne für den Einstieg in den Markt für Navigationsgeräte hat das Unternehmen dagegen gestrichen. Der Markt sei zu überfüllt. Ryanair transportierte im November mehr Passagiere Ryanair Holdings plc hat im November 3,161 Millionen Passagiere transportiert verglichen mit 2,748 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Sitzladefaktor betrug 79% verglichen mit 81% im Vorjahr bzw. 83% für die zurückliegenden zwölf Monate. HSBC: Entwicklung im dritten Quartal besser als im Vorjahr Die HSBC Holdings plc hat sich im dritten Quartal finanziell besser entwickelt als im Vorjahr. Im Investmentbanking- und im Großkundengeschäft CIBM (Corporate, Investment Banking and Markets) hätten sich jedoch Zeichen von Schwäche eingestellt, wie die nach Bilanzsumme zweitgrößte Bank der Welt am Dienstag in London mitteilte. Grund sei ein geringeres Handelsvolumen. DJG/DJN/cbr/smh

05.12.2006 - 11:30:04 EZB: Marginaler Zuteilungssatz Haupt-Refi-Tender 3,30% FRANKFURT (Dow Jones--VWD)--Beim einwöchigen Hauptrefinanzierungsgeschäft der Europäischen Zentralbank (EZB) mit einem Mindestbietungssatz von 3,25% haben sich ein marginaler Zuteilungssatz von 3,30% und ein gewogener Durchschnittssatz von 3,31% ergeben. Die Bietungsspanne lag zwischen 3,25% und 3,36%, wie die EZB am Dienstag mitteilte. Die 333 Institute boten insgesamt 374,364 Mrd EUR, davon wurden 329 Mrd EUR bedient. Die Repartierungsquote stellte sich auf 96,2210. Den weiteren Angaben zufolge belief sich die aktualisierte Schätzung der autonomen Faktoren für den Liquiditätsbedarf auf 272,0 (272,6) Mrd EUR. Die daraus resultierende Benchmarkzuteilung beträgt 328,0 Mrd EUR. Das neue Geschäft mit Fälligkeit am 13. Dezember wird am 6. dezember valutiert, an dem ein alter Tender über 308,0 Mrd EUR ausläuft. DJG/sgs/ptt -0-

05.12.2006 - 10:00:52 Enders/EADS: 2006 ist das "annus horribilis" der Geschichte Von Kirsten Bienk Dow Jones Newswires MÜNCHEN (Dow Jones)--Das Management der European Aeronautic Defence and Space Co (EADS), Amsterdam, blickt auf ein bewegtes Jahr zurück. "Das Jahr 2006 ist das annus horribilis in unserer Geschichte", sagte Co-CEO Tom Enders am Montagabend in München. Die vergangenen Monate seien gekennzeichnet durch die Produktionsprobleme beim neuen Großraumflugzeug A380. Die gemeldete Lieferverzögerung von zwei Jahren führe zu erheblichen finanziellen Belastungen und Regressforderungen der Kunden. "Ich bin ich aber zuversichtlich, dass die A380 nun unter Kontrolle ist", sagte Enders. Trotz der Verzögerungen habe EADS für dieses neue Modell noch keine Kunden verloren. Bei der Frachtversion der A380 habe es dagegen Abbestellungen gegeben. So hatte der US-Logistikkonzern FedEx seine Bestellung für 10 Frachter storniert und stattdessen beim Konkurrenten Boeing geordert. Zudem hat das Leasingunternehmen ILFC seinen Auftrag für fünf Frachter in fünf Passagiermodelle umgewandelt. Nun liegen der EADS-Tochter Airbus nur noch von UPS Bestellungen für 10 Frachter vor. Dennoch denkt der Luft- und Raumfahrtkonzern nicht an eine Einstellung der Entwicklungsarbeiten für die Frachtversion. Ausschlaggebend für die Fortsetzung des Programms sei nicht die Zahl der Kunden und Vorbestellungen, sondern das Marktpotenzial, sagte Enders. Dieses sei so groß, dass Airbus einen Anteil daran haben wolle. In den nächsten 20 Jahren würden pro Jahr rund 25 Flugzeuge dieser Größe für den Transport von Gütern benötigt. Deswegen stelle sich derzeit "die Frage nach der Einstellung der Frachters nicht", sagte Enders. Bei der Passagierversion des neuen Großraumfluges hat das Management trotz der umfangreichen Probleme nie über eine Aufgabe der Entwicklung nachgedacht. Es habe sich bei allen Test gezeigt, dass es sich hier um ein technisch hervorragendes Produkt handele, das bei den Kunden viel Zuspruch erfahre, sagte der CEO. Gegenwärtig liegen dem Konzern von 16 Fluggesellschaften Bestellungen für 166 Maschinen vor. Der EADS-CEO bat insgesamt um Geduld. Nachdem EADS die Probleme bei Airbus ausgemacht habe, dauere es nun einige Zeit, bis das Unternehmen die Konsequenzen verdaut habe, sagte er. "Was man in einigen Jahren vermurkst hat, kann man nicht in einigen Monaten wieder hinbekommen". Allerdings sei er sehr guten Mutes, dass das Management aus den Fehlern der Vergangenheit die richtigen Lehren ziehe bzw. schon gezogen habe. Eine der Lehren sei, dass das Topmanagement bei großen Programmen intensiver hinschauen müsste, sagte Enders. Abgesehen davon müsse das Unternehmen transparenter werden. Dies gelte auch für die Führungsetage. Die Fehler bei Airbus habe die Mutter EADS in der gesamten Breite erst so spät erkannt, da der Flugzeugbauer eine Zeit lang ein "gewisses Eigenleben" geführt habe. Noch immer sei die Integration von Airbus in den EADS-Konzern nicht ausreichend und müsste verbessert werden. Bislang sei aber schon viel erreicht worden, und die Anstrengungen gingen weiter. Gerade die Doppelfunktionen von Louis Gallois als Co-CEO von EADS und CEO von Airbus sowie Hans Peter Ring als CFO von EADS und Airbus würden die Integration vorantreiben. Die Gruppe werde Ende des Jahres besser aufgestellt sein als zu Jahresbeginn, so Enders. Die gemeinsame Führung des EADS-Konzerns gestaltet sich Enders zufolge sehr gut. Die Zusammenarbeit mit seinem Co-CEO Gallois bezeichnet er als "offen und vertrauensvoll". Dennoch rechnet Enders damit, dass EADS irgendwann nur noch von einem CEO geführt wird. Wann dies sein werde, wisse er aber nicht. Er sei sich aber sicher, dass sich die Regierungen aus Deutschland und Frankreich als größte Anteilseigner irgendwann auf einen Manager einigen könnten, sagte er. Zur derzeitigen Diskussion um den von Aktionär DaimlerChrysler geplanten Verkauf von EADS-Anteilen hielt sich der CEO bedeckt. Hierfür sei er nicht der richtige Ansprechpartner. Er bekräftigte aber seine zuvor gemachte Einschätzung, dass sich ein Ausbau staatlicher Beteiligung negativ auf das Unternehmen auswirken werde. Allgemein sieht er die Vertretung im EADS-Verwaltungsrat nicht an eine Anteilseignerschaft gekoppelt. So sei durchaus denkbar, dass irgendwann ein britischer Vertreter in das Gremium einziehe, sagte er. Großbritannien sei zwar kein EADS-Aktionär. Der Konzern habe dort aber 16.000 Arbeitsplätze und bezeichne den britischen Markt weiterhin als einen der vier Kernmärkte. Mit Blick auf das Engagement der russischen Bank VTB sagte Enders, das ihm kein Wunsch nach einem Sitz im Board bekannt sei. Viel wichtiger sei für ihn der Ausbau der Kooperation mit russischen Unternehmen. Diese will EADS auf alle Bereiche ausdehnen. Der Co-CEO prognostizierte für das Gesamtprogramm von Airbus eine positive Entwicklung. "Wir haben gute Perspektiven im Wettbewerb mit Boeing", sagte er. Es bedürfe aber weiterhin großer Anstrengungen. Dies sei aber "kein Sprint, sondern ein Marathon". Beim neuen Langstreckenflugzeug A350XWB strebe Airbus einen Marktanteil von 50% an. Dies sei kein vermessenes Ziel, sagte Enders. Im laufenden Jahr wolle Airbus insgesamt 430 (378) Maschinen ausliefern, im kommenden Jahr sogar noch mehr, bekräftigte er die Planungen des Unternehmens. Außerdem solle auch der Auftragseingang gesteigert werden. Die Finanzierung der Entwicklungskosten für die A350XWB sei gesichert, sagte der EADS-CEO und unterstrich entsprechende Angaben seines Co-CEO Gallois. Der Konzern habe aber keine Eile, darüber im Detail zu entscheiden. Die Finanzmittelplanung würde flexibel gehalten. Derzeit seien beispielsweise im Konzern Cash-Flow und Liquidität sehr gut. Dennoch schließe der Konzern von vornherein eine Kapitalaufnahme von außen nicht aus. Zum Restrukturierungsprogramm Power8 erklärte Enders, es gebe ausreichend Gewissheit, dass dieses greifen werde. So seien fünf der insgesamt acht Power8-Punkte politisch nicht belastet und könnten alleine vom Unternehmen entschieden werden. Kritisch seien indes Standortentscheidungen und das Auslagern von Arbeiten. Hier würden nationale Befindlichkeiten eine große Rolle spielen. Sollte das Sparprogramm jedoch nicht alle geplanten finanzielle Ziel erreichen, müsste EADS zur Finanzierung der A350XWB auf andere Finanzquellen setzen, hob der CEO hervor. Dies habe aber Zeit. "Es ist ja nicht so, dass dem Konzern am 1. Januar 2007 das Geld ausgeht", betonte er. Die Renditen in den Bereichen Eurocopter, Verteidigung und Raumfahrt würden in den nächsten Jahren steigen. Positiv bezeichnete der CEO auch die Lage beim Militärflugzeug A400M. Trotz großer Herausforderungen sehe er derzeit keine zusätzlichen finanzielle Belastungen. Es befinde sich alles im Zeitplan, sagte Enders. Allerdings werde das Management aufgrund der erlebten Produktionspropleme beim A380 ein genaues Augenmerk auf Motoren, militärische Systeme und den Reifegrad der Teile bei der Zusammenführung des Flugzeuges haben. Webseite: http://www.eads.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/nas -0-

05.12.2006 - 09:25:41 XETRA START/Gut behauptet bei ruhigem Geschäft FRANKFURT (Dow Jones)--Angeführt von ThyssenKrupp und SAP tendiert der DAX am Dienstag im frühen Handel freundlicher. Der Index gewinnt gegen 9.20 Uhr 0,5% oder 29 Punkte auf 6.325 Zähler. Händler sprechen von einem ruhigen Geschäft ohne größere Impulse. Stützend wirkten allerdings die guten Vorgaben, insbesondere von der Nasdaq. Kein neues Störfeuer kommt vom aktuell nicht weiter steigenden Euro. Charttechnisch gilt nach oben die Marke bei 6.360 Punkten als starker Widerstand für den DAX. ThyssenKrupp stellen den DAX-Spitzenreiter und steigen um 1,3% auf 29,62 EUR. Nach bereits deutlichen Zuschlägen für Stahlaktien in New York setzte sich die Branchenhausse in Japan verstärkt fort und treibt nun auch die deutschen Stahlkocher an. Salzgitter im MDAX gewinnen 0,6% auf 94,70 EUR. Moody's hatte am Vorabend den Ausblick für ThyssenKrupp-Ratings in "positiv" von zuvor "stabil" geändert und den Schritt mit der positiven finanziellen Performance begründet. Die aktuelle Einkaufstour von Nippon Steel in China beflügele zudem erneut die Fusionsfantasie im Sektor, sagen Händler. SAP steigen im Zuge der Bestätigung "Outperform" durch die HVB um 1% auf 156,95 EUR. SAP hat am Vortag Zuversicht signalisiert, dass dem US-Konkurrenten Oracle weitere Marktanteile abgenommen werden. Ebenfalls überdurchschnittlich gesucht nach guten Branchenvorlagen aus den USA sind Bankenaktien. Commerzbank steigen um 1% auf 27,57 EUR und Deutsche Bank um 0,8% auf 98,03 EUR. Am Vortag hatte eine Großfusion zweier Institute in den USA das Sentiment deutlich verbessert. Leichter werden im DAX adidas und TUI sowie Deutsche Post gehandelt. DJG/mnr/gos

05.12.2006 - 09:02:26 XETRA-START/Gut behauptet FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt startet gut behauptet in den Dienstag. Der DAX gewinnt gegen 9.01 Uhr 0,2% oder 14 auf 6.309 Punkte. Händler meinen, die Kurse bauten die Erholung vom Montag noch etwas aus. Gestützt werde die Stimmung von günstigen Vorlagen der US-Börsen. DJG/hru/gos

05.12.2006 - 08:53:08 Tiefensee will Emissionshandel auch für Fluggesellschaften - HB DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Bundesregierung wird sich nach den Worten von Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee für bindende Klimaschutzziele im Flugverkehr einsetzen. Dem "Handelsblatt" (HB - Dienstagausgabe) sagte der Minister: "Wir wollen die Pläne der EU-Kommission voranbringen, den Emissionshandel auf den Luftverkehr auszuweiten." Ziel der Bundesregierung sei es, dass sich die Mitgliedstaaten während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2007 grundsätzlich auf das Vorhaben einigten. Bereits am 20. Dezember will EU-Kommissar Stavros Dimas einen Richtlinienentwurf zur Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel vorlegen, wie die Zeitung berichtet. Eine Sprecherin von Dimas habe sich über die Unterstützung der Bundesregierung erfreut gezeigt. Bisher gilt der Emissionshandel nur für Kraftwerke und energieintensive Industrieanlagen. Die Pläne von Dimas sehen vor, dass alle Airlines ab 2011 für Flüge innerhalb Europas sowie für Interkontinentalflüge, die in der EU starten oder landen, Verschmutzungsrechte, so genannte CO2-Zertifikate, vorlegen müssen. Auch Fluggesellschaften aus Drittstaaten sollen gezwungen werden, am Emissionshandel teilzunehmen, wenn sie Ziele in der EU anfliegen. Mit der Ausweitung des Emissionshandels auf den Luftverkehr will die EU- Kommission dem drohenden Klimawandel entgeg