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Freitag, 01-Dez-2006
01.12.2006 - 23:22:28
Wall Street schließt nach ISM-Daten etwas leichter
FRANKFURT (Dow Jones)--Die US-Börsen haben am Freitag nach schwachen
Konjunkturdaten etwas leichter geschlossen. Besonders betroffen sind die
Technologiewerte an der Nasdaq. Der Dow-Jones-Index verlor 0,2% oder 28 Punkte
auf 12.194 Zähler. Zeitweise hatte der Index um mehr als 130 Punkte im Minus
gelegen. Der Nasdaq Composite sank um 0,8% oder 19 Punkte auf 2.413 Zähler,
während der S&P 500 um 0,3% oder 4 Punkte auf 1.397 Zähler nachgab. Umgesetzt
wurden 1,74 (Donnerstag 2,0) Mrd Aktien. Die Zahl der Kursgewinner betrug
1.530, die der Kursverlierer 1.812. Unverändert schlossen 135 Titel.
Als Auslöser für die Stimmungseintrübung galten die Daten aus dem
Verarbeitenden Gewerbe in den USA. Der ISM-Index war mit 49,5 Punkten unter die
Expansionsschwelle von 50 gefallen und wies damit Schrumpfungsanzeichen auf.
Zudem stiegen die bezahlten Preise auf 53,5 nach 47 im Vormonat und einer
Erwartung von 49,8. Auch die Bauausgaben sind im Oktober gegenüber dem Vormonat
so stark gesunken wie seit fünf Jahren nicht mehr. Einige Händlern sahen in dem
ISM-Bericht einen Beleg, dass die US-Notenbank mit ihren Leitzinserhöhungen
über das Ziel hinaus geschossen ist. "Dies ist eine weitere Bestätigung, das
sich das Wirtschaftswachstum nicht nur verlangsamt sondern es in eine Rezession
geht", sagte Hugh Moore von Guerite Advisors. "Es sind nicht nur die Bau- und
Autobranche. Wir sehen, dass sich die Industrie generell abkühlt." Der
Chicagoer Fed-Präsident Michael Moskow hatte in einer Rede betont, dass weitere
Zinsstraffungen notwendig werden könnten.
Deutlich gegen den Trend stiegen Home Depot um 2,6% auf 38,97 USD.
Hintergrund waren Berichte, dass Investmentgesellschaften wie Kohlberg, Kravis
Roberts und Texas Pacific Group ein Auge auf die Baumarktkette geworfen haben.
Der Kurs des Konkurrenten Lowe's zog um 2,4% auf 30,89 USD an.
Nach der Vorlage von Absatzahlen stiegen General Motors um 1,6% auf 29,69
USD. Im Vergleich zum Vorjahr waren im November 5,8% mehr Fahrzeuge verkauft
worden. Ford schlossen 1,1% schwächer bei 8,04 USD. Der Absatz sank im November
um 9,6% gesunken.
Unter den Technologiewerten verloren AMD 4,1% auf 20,69 USD und Nvidia
gaben um 3,9% auf 35,54 USD nach. Die Justizbehörden ermitteln wegen des
Verdachts auf Verstoß gegen Kartellgesetze.
OmniVision brachen um 16,4% auf 13,62 USD ein. Der Hersteller von
Bildsensoren für Digitalkameras sieht den Gewinn im zweiten Geschäftsquartal
von dem Trend zu Produkten mit einer geringeren Auflösung und Preisdruck
belastet. Im abgelaufenen Quartal verdiente das Unternehmen zudem weniger, als
von Analysten erwartet.
DJG/DJN/rso
01.12.2006 - 22:50:17
US-Anleihen tendieren im späten Handel etwas fester
NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Anleihen haben am Freitag im späten Handel mit
einem unerwartet gesunkenen ISM-Index deutliche Aufschläge erzielt. Gegen 22.06
Uhr MEZ wurden zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% um 9/32 fester bei
101-18/32 notiert und rentierten mit 4,43%. Der mit 4,50% verzinste Longbond
stieg um 9/32 auf 99-8/32 und rentiert mit 4,54%.
Der landesweite Index der Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe ist im
November in den Vereinigten Staaten unter die kritische Marke von 50 Punkten
gefallen. Nach Aussage des Institute for Supply Management (ISM) gab er auf den
niedrigsten Stand seit April 2003 nach. Von Dow Jones Newswires befragte
Ökonomen hatten hingegen mehrheitlich mit einem Anstieg gerechnet. Stratege
Dominic Konstam von Credit Suisse nannte den Kursanstieg die "Fortsetzung eines
mächtigen Trends". Er sei offensichtlich der Katalysator um die Rendite auf
neue Tiefs zu führen. "Die Anleger fangen an, die Yieldschwäche nicht mehr nur
auf die Entwicklung des Immobilien- und Fahrzeugmarktes zu schieben und sind
zunehmend besorgt, dass sich eine tiefer gehende Schwäche ausbildet", fügte er
hinzu.
DJG/DJN/rso
01.12.2006 - 22:50:17
EUREX/Renten-Futures schließen fest
FRANKFURT (Dow Jones)--Schwache US-Daten haben am Freitag für einen Sprung
in den deutschen Renten-Futures gesorgt. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures
stieg um 24 Ticks auf 118,73%. Das Tageshoch lag bei 118,88% und das Tagestief
bei 118,34%. Umgesetzt wurden 1.614.615 Kontrakte. Der BOBL-Futures gewann 14
Ticks auf 110,11%. Ein überraschend schwacher ISM-Index für das Verarbeitende
US-Gewerbe sorgte für kräftige Käufe in Euro und Renten. Die
Gemeinschaftswährung sprang zwischenzeitlich auf bis zu 1,3350 USD.
Der ISM war auf besonderes Gefallen im Rentenmarkt gestoßen, da er mit 49,5
Punkten unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen war und damit
Schrumpfungsanzeichen der US-Wirtschaft gezeigt hatte. Auch die Sub-Komponente
neugeschaffener Stellen zeigte einen Rückgang und die Bauausgaben fielen
stärker als erwartet. Dies weckte die Hoffnung auf schnelle US-Zinssenkungen.
In den US-Geldmarktfutures seien danach zwei Zinssenkungen durch die
US-Notenbank im ersten Halbjahr 2007 eingepreist worden, hieß es. Dem
Bund-Futures sei es danach gelungen, die über zweiwöchige Seitwärtsrange bei
rund 118,50% nach oben zu verlassen. "Der Ausbruch war so dynamisch und von
hohem Volumen untermauert, dass er absolut verlässlich aussieht", sagte ein
Händler. Mit einem Fall durch das Ausbruchsniveau sei daher nicht mehr zu
rechnen.
DJG/rso
01.12.2006 - 22:50:15
TABELLE/US-Automobilabsatz - November 2006 (2.ergänzte Fassung)
===
November (30.11.) 2006 2005 Veränderung
gg Vj in %
DAIMLERCHRYSLER 186.635 178.182 + 5%
- Chrysler Group 164.556 159.898 + 3%
- Mercedes-Benz 22.079 18.284 +21%
VOLKSWAGEN 17.082 18.046 - 5,3%
AUDI 9.209 7.909 +16,4%
PORSCHE* 2.723 2.794 - 3%
FORD 182.259 201.711 - 9,6%
- Pkw 61.852 63.482 - 2,6%
- Lkw 120.407 138.229 -12,9%
GENERAL MOTORS 297.556 + 5,8%
-Pkw 109.985 119.362 - 7,9%
-Lkw 183.573 157.415 +16,6%
NISSAN
inklusive Infiniti 76.015 77.212 -1,6%
TOYOTA 196.695 169.665 +15,9%
* USA und Kanada
- Zahlen absolut.
===
DJG/jhe/cbr
01.12.2006 - 22:50:14
Airbus hat bis Ende November 635 Aufträge erhalten
PARIS (Dow Jones)--Die EADS-Tochter Airbus hat im Zeitraum Januar bis
November 635 Aufträge für Flugzeuge erhalten, nach 687 Flugzeugen im
Vorjahreszeitraum. Ausgeliefert worden seien 399 Maschinen, teilte der
Flugzeughersteller am Freitag mit. Im Vorjahr hatte Airbus hier 337
Auslieferungen berichtet.
Webseite: http://www.airbus.com
DJG/DJN/jhe/cbr
01.12.2006 - 22:50:12
Eurex-Handelsvolumen steigt im November um 14%
FRANKFURT (Dow Jones)--Im November wurden an der internationalen
Terminbörse Eurex 130 Mio Terminkontrakte gehandelt und damit 14% mehr als im
Vorjahreszeitraum. Im November wiesen Aktienderivate mit 70,1 Mio Kontrakten
das höchste Handelsvolumen an der Eurex auf, wie die Tochter der Deutschen
Börse AG am Freitag mitteilte. Im Segment Fixed-Income-Derivate seien 59,5 Mio
Kontrakte gehandelt worden.
Webseite: http://www.media-relations.deutsche-boerse.com.
DJG/jhe/cbr
01.12.2006 - 22:50:11
adidas will Zusammenarbeit mit DFB fortsetzen
HERZOGENAURACH (Dow Jones)--Die adidas AG will ihre Zusammenarbeit mit dem
Deutschen Fußball-Bund DFB bis mindestens 2014 fortsetzen, ungeachtet des
Gegenangebotes von Nike, die Fußball-Nationalmannschaft ausrüsten. adidas
Sprecher Oliver Brüggen sagte am Freitag auf Nachfrage von Dow Jones Newswires,
dass der DFB und adidas sich bereits im August 2006 auf eine Verlängerung der
Partnerschaft bis mindestens 2014 geeinigt hätten. adidas freue sich auf eine
Fortsetzung der jahrzehntelangen erfolgreichen Zusammenarbeit.
Zuvor hatte der DFB mitgeteilt, der US-Sportausrüster Nike Inc habe dem
Verband ein wirtschaftlich sehr interessantes Angebot vorgelegt. Nike habe
schriftlich mitgeteilt, ab 2011 einen Ausrüstervertrag mit dem DFB abschließen
zu wollen. DFB-Präsident Theo Zwanziger und Generalsekretär Horst R. Schmidt
hätten hierüber zeitnah die Geschäftsleitung von adidas in einem ausführlichen
Gespräch informiert.
Derzeit hat der DFB einen Vertrag mit der adidas AG, Herzogenaurach. adidas
ist seit den 50er Jahren Ausrüster der deutschen Fußballnationalmannschaft.
Webseiten: http://www.dfb.de
http://www.adidas.de
DJG/apr/jhe/cbr
01.12.2006 - 22:50:11
TABELLE/US-Automobilabsatz - November 2006 (ergänzte Fassung)
===
November (30.11.) 2006 2005 Veränderung
gg Vj in %
DAIMLERCHRYSLER 186.635 178.182 + 5%
- Chrysler Group 164.556 159.898 + 3%
- Mercedes-Benz 22.079 18.284 +21%
VOLKSWAGEN 17.082 18.046 - 5,3%
AUDI 9.209 7.909 +16,4%
PORSCHE* 2.723 2.794 - 3%
FORD 182.259 201.711 - 9,6%
- Pkw 61.852 63.482 - 2,6%
- Lkw 120.407 138.229 -12,9%
NISSAN
inklusive Infiniti 76.015 77.212 -1,6%
* USA und Kanada
- Zahlen absolut.
===
DJG/cbr/jhe
01.12.2006 - 22:12:56
EUREX/Renten-Futures schließen fest
FRANKFURT (Dow Jones)--Schwache US-Daten haben am Freitag für einen Sprung
in den deutschen Renten-Futures gesorgt. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures
stieg um 24 Ticks auf 118,73%. Das Tageshoch lag bei 118,88% und das Tagestief
bei 118,34%. Umgesetzt wurden 1.614.615 Kontrakte. Der BOBL-Futures gewann 14
Ticks auf 110,11%. Ein überraschend schwacher ISM-Index für das Verarbeitende
US-Gewerbe sorgte für kräftige Käufe in Euro und Renten. Die
Gemeinschaftswährung sprang zwischenzeitlich auf bis zu 1,3350 USD.
Der ISM war auf besonderes Gefallen im Rentenmarkt gestoßen, da er mit 49,5
Punkten unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen war und damit
Schrumpfungsanzeichen der US-Wirtschaft gezeigt hatte. Auch die Sub-Komponente
neugeschaffener Stellen zeigte einen Rückgang und die Bauausgaben fielen
stärker als erwartet. Dies weckte die Hoffnung auf schnelle US-Zinssenkungen.
In den US-Geldmarktfutures seien danach zwei Zinssenkungen durch die
US-Notenbank im ersten Halbjahr 2007 eingepreist worden, hieß es. Dem
Bund-Futures sei es danach gelungen, die über zweiwöchige Seitwärtsrange bei
rund 118,50% nach oben zu verlassen. "Der Ausbruch war so dynamisch und von
hohem Volumen untermauert, dass er absolut verlässlich aussieht", sagte ein
Händler. Mit einem Fall durch das Ausbruchsniveau sei daher nicht mehr zu
rechnen.
DJG/rso
01.12.2006 - 19:54:36
Airbus hat bis Ende November 635 Aufträge erhalten
PARIS (Dow Jones)--Die EADS-Tochter Airbus hat im Zeitraum Januar bis
November 635 Aufträge für Flugzeuge erhalten, nach 687 Flugzeugen im
Vorjahreszeitraum. Ausgeliefert worden seien 399 Maschinen, teilte der
Flugzeughersteller am Freitag mit. Im Vorjahr hatte Airbus hier 337
Auslieferungen berichtet.
Webseite: http://www.airbus.com
DJG/DJN/jhe/cbr
01.12.2006 - 19:02:05
Eurex-Handelsvolumen steigt im November um 14%
FRANKFURT (Dow Jones)--Im November wurden an der internationalen
Terminbörse Eurex 130 Mio Terminkontrakte gehandelt und damit 14% mehr als im
Vorjahreszeitraum. Im November wiesen Aktienderivate mit 70,1 Mio Kontrakten
das höchste Handelsvolumen an der Eurex auf, wie die Tochter der Deutschen
Börse AG am Freitag mitteilte. Im Segment Fixed-Income-Derivate seien 59,5 Mio
Kontrakte gehandelt worden.
Webseite: http://www.media-relations.deutsche-boerse.com.
DJG/jhe/cbr
01.12.2006 - 18:29:58
Deutsche Börse: Aktienumsatz steigt im November um 55%
FRANKFURT (Dow Jones)--Das Handelsvolumen an den deutschen Wertpapierbörsen
ist im November 2006 deutlich gestiegen. Der Aktienumsatz lag laut
Orderbuchstatistik in Einfachzählung im Orderbuch von Xetra und dem
maklergestützten Präsenzhandel im November bei 177 Mrd EUR, ein Plus von 55%
zum Vorjahresmonat, teilte der Börsenbetreiber am Freitag mit. In deutschen
Aktien seien dabei 167,3 Mrd EUR und in ausländischen Aktien 9,7 Mrd EUR
umgesetzt werden.
Nach der Gesamtumsatzstatistik seien im November an allen deutschen
Wertpapierbörsen 485,7 Mrd EUR umgesetzt worden, 43% mehr als im
Vorjahresmonat.
Webseite: http://www.media-relations.deutsche-boerse.com.
DJG/jhe/cbr
01.12.2006 - 18:59:25
adidas will Zusammenarbeit mit DFB fortsetzen
HERZOGENAURACH (Dow Jones)--Die adidas AG will ihre Zusammenarbeit mit dem
Deutschen Fußball-Bund DFB bis mindestens 2014 fortsetzen, ungeachtet des
Gegenangebotes von Nike, die Fußball-Nationalmannschaft ausrüsten. adidas
Sprecher Oliver Brüggen sagte am Freitag auf Nachfrage von Dow Jones Newswires,
dass der DFB und adidas sich bereits im August 2006 auf eine Verlängerung der
Partnerschaft bis mindestens 2014 geeinigt hätten. adidas freue sich auf eine
Fortsetzung der jahrzehntelangen erfolgreichen Zusammenarbeit.
Zuvor hatte der DFB mitgeteilt, der US-Sportausrüster Nike Inc habe dem
Verband ein wirtschaftlich sehr interessantes Angebot vorgelegt. Nike habe
schriftlich mitgeteilt, ab 2011 einen Ausrüstervertrag mit dem DFB abschließen
zu wollen. DFB-Präsident Theo Zwanziger und Generalsekretär Horst R. Schmidt
hätten hierüber zeitnah die Geschäftsleitung von adidas in einem ausführlichen
Gespräch informiert.
Derzeit hat der DFB einen Vertrag mit der adidas AG, Herzogenaurach. adidas
ist seit den 50er Jahren Ausrüster der deutschen Fußballnationalmannschaft.
Webseiten: http://www.dfb.de
http://www.adidas.de
DJG/apr/jhe/cbr
01.12.2006 - 18:04:49
XETRA-SCHLUSS/DAX schwach - US-Daten und Euro belasten
(Wiederholung)
FRANKFURT (Dow Jones)--Schwächer sind die deutschen Aktien am Freitag aus
dem Handel gegangen. Schwache US-Wirtschaftsdaten und die folgende Verteuerung
des Euro versauerten den Abschluss der Handelswoche. Der DAX verlor 1,1% oder
68 auf 6.241 Punkte. Von den 30 DAX-Werten schafften nur fünf den Sprung ins
Plus. Umgesetzt wurden 6,7 Mrd EUR. Der überraschend schwache ISM-Index für das
Verarbeitende Gewerbe sorgte für sofortige Abgaben im DAX und kräftige Käufe im
Euro. Die Gemeinschaftswährung sprang zwischenzeitlich auf bis zu 1,3350 USD.
Das Auslösen automatischer Stop-Loss-Verkäufe im DAX-Terminkontrakt zogen den
Index in der Spitze um bis zu 1,8% tiefer. Der DAX verlor damit
zwischenzeitlich mehr als selbst die US-Börsen.
Der ISM war auf besonderes Missfallen gestoßen, da er mit 49,5 Punkten
unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen war und damit
Schrumpfungsanzeichen zeige. Auch die Sub-Komponente neugeschaffener Stellen
zeigte einen Rückgang. Auch die Bauausgaben fielen stärker als erwartet.
Umgekehrt stiegen die Bezahlten Preise auf 53,5 nach 47 im Vormonat und einer
Erwartung von 49,8. "Schwaches Wirtschaftswachstum bei gleichzeitigem
Inflationsanstieg will keiner sehen", kommentierte ein Händler. Für deutsche
Aktien sei jedoch die starke Reaktion des Euro noch belastender gewesen.
Besonders die exportorientierten Titel kamen demnach unter Druck. Technische
Analysten weisen jedoch darauf hin, dass der DAX bei rund 6.200 Punkten den
Rand eines kleinen Abwärtstrendkanals erreicht und sofort nach oben verlassen
habe. Daher könne am Montag mit einer Erholung gerechnet werden.
Tagesgewinner gegen den schwachen Trend waren Lufthansa. Die Aktien
kletterten um 3,7% auf 19,49 EUR, nachdem Morgan Stanley das Kursziel auf 25
EUR erhöht hatte. Außerdem heizte die spanische Iberia die Spekulationen um
Übernahmen in der Luftfahrtbranche an und Alitalia haussierten nach
Verkaufsplänen der italienischen Regierung. "Im europäischen Luftfahrtsektor
riecht es nun auch nach Konsolidierung, und Lufthansa wird als Gewinner
gesehen", erklärte ein Händler. Neben Lufthansa schafften nur Infineon, Altana
und Hypo Real den Sprung ins Plus. Conti schlossen fast unverändert.
Im Blick standen auch ThyssenKrupp. Nach dem Ausweis neuer Geschäftszahlen
und dem überraschend hohen Dividendenvorschlag von 1,00 EUR je Aktie waren sie
zunächst gestiegen, konnten sich dem Marktdruck aber nicht entziehen. Die
Aktien fielen um 1,7% auf 28,66 EUR. Die Thyssen-Stiftung beabsichtigt, ihren
Anteil zu erhöhen - dies dämpfte die Übernahmefantasie, hieß es im Handel.
Hypo Real Estate, Siemens und Commerzbank konnten sich zunächst noch kräftig
erholen, rutschten aber allesamt zum Schluss ins Minus. Deutsche Post gaben
trotz angekündigter Preiserhöhungen bei Deutsche Post DHL um 0,3% nach auf
22,44 EUR. BMW und SAP verzeichneten Verluste zwischen 1,1% und 2,6%.
Auch E.ON verloren deutliche 2,5% auf 94,52 EUR. Hier ein spanischer
Pressebericht negativ gewertet, demzufolge Blackstone möglicherweise den Kauf
einer bis zu zehnprozentigen Beteiligung bei Endesa plant. "Es gibt in dieser
Transaktion viele Stolpersteine für E.ON - damit würde nun noch ein weiterer
hinzukommen", sagte ein Händler mit Blick auf den seit Monaten geplanten
Zusammenschluss von E.ON und Endesa.
In der zweiten Reihe stiegen Evotec um 0,3% auf 3,06 EUR. Das Unternehmen
hat den Bereich Technologies verkauft. Im MDAX gewannen EADS 3,1% auf 23,05
EUR, nachdem es bei der Finanzierung des A-350 Fortschritte geben soll. Auch
MTU zogen 2% an auf 31,30 EUR.
DJG/mod/pes
01.12.2006 - 18:39:32
EUREX/Renten-Futures fest - Eine Rally zwischen US-Daten und EZB
FRANKFURT (Dow Jones)--Schwache US-Daten haben für einen Sprung in den
deutschen Renten-Futures gesorgt. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures steigt
gegen 18.25 Uhr um 23 Ticks auf 118,72%. Das Tageshoch liegt bislang bei
118,88% und das Tagestief bei 118,34%. Umgesetzt wurden bisher rund 1,47 Mio
Kontrakte. Der BOBL-Futures gewinnt 14 Ticks auf 110,11%. Ein überraschend
schwacher ISM-Index für das Verarbeitende US-Gewerbe sorgte für kräftige Käufe
in Euro und Renten. Die Gemeinschaftswährung sprang zwischenzeitlich auf bis zu
1,3350 USD.
Der ISM war auf besonderes Gefallen im Rentenmarkt gestoßen, da er mit 49,5
Punkten unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen war und damit
Schrumpfungsanzeichen der US-Wirtschaft zeigte. Auch die Sub-Komponente
neugeschaffener Stellen zeigte einen Rückgang und die Bauausgaben fielen
stärker als erwartet. Dies weckte die Hoffnung auf schnelle US-Zinssenkungen,
die US-Treasurys zeigten eine Rally. In den US-Geldmarktfutures seien danach
zwei Zinssenkungen durch die US-Notenbank im ersten Halbjahr 2007 eingepreist
worden.
Dem Bund-Futures ist es danach gelungen, die über zweiwöchige
Seitwärtsrange bei rund 118,50% nach oben zu verlassen. "Der Ausbruch war so
dynamisch und von hohem Volumen untermauert, dass er absolut verlässlich
aussieht", sagte ein Händler. Mit einem Fall durch das Ausbruchsniveau sei
daher nicht mehr zu rechnen.
Im Blick stehe nun die EZB-Sitzung am kommenden Donnerstag, hieß es weiter.
Eine Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte auf dann 3,5% sei ausgemachte Sache.
Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass die Notenbanker 2007 die Zinsen
noch einmal, mit Blick auf das hohe Geldmengenwachstum sogar noch zweimal
anheben werden. Vom Beginn eines Zinssenkungszyklus ist die EZB damit, anders
als in den USA, weit entfernt. Weiterhin stehen US-Arbeitsmarktdaten für
November, der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan, der
Einkaufsmanagerindex für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe der Eurozone sowie der
ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe an.
-Von Michael Otto Denzin, Dow Jones Newswires; +49 (0)69-29725 218;
michael.denzin@dowjones.com
DJG/mod/pes
01.12.2006 - 20:48:46
TABELLE/US-Automobilabsatz - November 2006 (2.ergänzte Fassung)
===
November (30.11.) 2006 2005 Veränderung
gg Vj in %
DAIMLERCHRYSLER 186.635 178.182 + 5%
- Chrysler Group 164.556 159.898 + 3%
- Mercedes-Benz 22.079 18.284 +21%
VOLKSWAGEN 17.082 18.046 - 5,3%
AUDI 9.209 7.909 +16,4%
PORSCHE* 2.723 2.794 - 3%
FORD 182.259 201.711 - 9,6%
- Pkw 61.852 63.482 - 2,6%
- Lkw 120.407 138.229 -12,9%
GENERAL MOTORS 297.556 + 5,8%
-Pkw 109.985 119.362 - 7,9%
-Lkw 183.573 157.415 +16,6%
NISSAN
inklusive Infiniti 76.015 77.212 -1,6%
TOYOTA 196.695 169.665 +15,9%
* USA und Kanada
- Zahlen absolut.
===
DJG/jhe/cbr
01.12.2006 - 22:21:47
US-Anleihen tendieren im späten Handel etwas fester
NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Anleihen haben am Freitag im späten Handel mit
einem unerwartet gesunkenen ISM-Index deutliche Aufschläge erzielt. Gegen 22.06
Uhr MEZ wurden zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% um 9/32 fester bei
101-18/32 notiert und rentierten mit 4,43%. Der mit 4,50% verzinste Longbond
stieg um 9/32 auf 99-8/32 und rentiert mit 4,54%.
Der landesweite Index der Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe ist im
November in den Vereinigten Staaten unter die kritische Marke von 50 Punkten
gefallen. Nach Aussage des Institute for Supply Management (ISM) gab er auf den
niedrigsten Stand seit April 2003 nach. Von Dow Jones Newswires befragte
Ökonomen hatten hingegen mehrheitlich mit einem Anstieg gerechnet. Stratege
Dominic Konstam von Credit Suisse nannte den Kursanstieg die "Fortsetzung eines
mächtigen Trends". Er sei offensichtlich der Katalysator um die Rendite auf
neue Tiefs zu führen. "Die Anleger fangen an, die Yieldschwäche nicht mehr nur
auf die Entwicklung des Immobilien- und Fahrzeugmarktes zu schieben und sind
zunehmend besorgt, dass sich eine tiefer gehende Schwäche ausbildet", fügte er
hinzu.
DJG/DJN/rso
01.12.2006 - 19:00:27
TABELLE/US-Automobilabsatz - November 2006 (ergänzte Fassung)
===
November (30.11.) 2006 2005 Veränderung
gg Vj in %
DAIMLERCHRYSLER 186.635 178.182 + 5%
- Chrysler Group 164.556 159.898 + 3%
- Mercedes-Benz 22.079 18.284 +21%
VOLKSWAGEN 17.082 18.046 - 5,3%
AUDI 9.209 7.909 +16,4%
PORSCHE* 2.723 2.794 - 3%
FORD 182.259 201.711 - 9,6%
- Pkw 61.852 63.482 - 2,6%
- Lkw 120.407 138.229 -12,9%
NISSAN
inklusive Infiniti 76.015 77.212 -1,6%
* USA und Kanada
- Zahlen absolut.
===
DJG/cbr/jhe
01.12.2006 - 18:19:33
Europas Börsen schließen schwach - Euro-Sprung drückt Aktien
Mit schwacher Tendenz haben sich Europas Aktienbörsen am Freitag aus der
Handelswoche verabschiedet. Schwache US-Wirtschaftsdaten und die folgende Rally
des Euro drückten fast alle Aktien ins Minus. Der Euro-Stoxx-50 verlor 1,4
Prozent oder 55 auf 3.932 Punkte, der Stoxx-50 gab um 1 Prozent oder 36 auf
3.566 Punkte nach. Nur die Wiener Börse und die Branche der Airline-Aktien
schafften den Sprung ins Plus. Ein überraschend schwacher ISM-Index für das
US-Verarbeitende Gewerbe sorgte für kräftige Käufe des Euro und setzte die
Aktienmärkte unter Druck. Die Gemeinschaftswährung sprang zwischenzeitlich auf
bis zu 1,3350 USD. Die weckte Angst bei den Exportwerten. Einige europäische
Börsenplätze verloren zwischenzeitlich mehr als die US-Börse Nasdaq, darunter
der DAX.
Der ISM war auf besonderes Missfallen gestoßen, da er mit 49,5 Punkten
unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen war und damit
Schrumpfungsanzeichen der US-Wirtschaft zeigte. Auch die Sub-Komponente
neugeschaffener Stellen zeigte einen Rückgang und die Bauausgaben fielen
stärker als erwartet. Umgekehrt stiegen die Bezahlten Preise auf 53,5 nach 47
im Vormonat und einer Erwartung von 49,8. "Schwaches Wirtschaftswachstum bei
gleichzeitigem Inflationsanstieg will keiner sehen", kommentierte ein Händler.
Für Europas Aktien sei jedoch die starke Reaktion des Euro noch belastender
gewesen. Technische Analysten sehen den Euro-Stoxx-50 unterstützt rund 3.910
Punkten.
Luftfahrt-Sektor als einziger im Plus
Als einziger Sektor schaffte der der Transport- und Touristik-Aktien einen
Sprung ins Plus. Alitalia sprangen um 10,6 Prozent auf 0,939 EUR. Grund war die
Ankündigung der italienischen Regierung, sich aus dem Titel zurückzuziehen. Sie
besitzt noch einen Anteil von 49,9 Prozent. Händler begründeten den Kurssprung
mit der Erwartung einer Übernahme. Lufthansa kletterten um 3,7 Prozent auf
19,49 EUR, nachdem Morgan Stanley das Kursziel auf 25 EUR erhöht hatte. Zudem
heizte die spanische Iberia die Spekulationen um Übernahmen in der
Luftfahrtbranche an. "Im europäischen Luftfahrtsektor riecht es nun auch nach
Konsolidierung, und Lufthansa wird als Gewinner gesehen", erklärte ein Händler.
British Airways stiegen um 0,7 Prozent auf 496 p, Air France-KLM um 30,51 EUR.
Minenwerte gefragt
Die im Sektor Basic Ressources gesammelten Minenwerte waren bis zum
Nachmittag der stärkste Sektor in Europa. Er ging mit minus 0,2 Prozent aus dem
Handel. Dies jedoch zu Unrecht, wie ein Analyst sagte: Schließlich helfe die
aktuelle Dollarschwäche den Metallpreisen, sich auf hohem Niveau zu behaupten.
Die Analysten von Lehman und Goldman Sachs hatten zudem die Preisprognosen für
Nickel und Zink angehoben und sich positiv zu Xstrata, BHP und Anglo American
geäußert. Anglo American stiegen um 0,5 Prozent auf 2.372 p und XStrata um 1,3
Prozent auf 2309 p.
Ahold und Renault unter Druck
Auf der Verliererseite fielen Ahold mit minus 3,2 Prozent auf 7,32 EUR auf.
Vor allem das Vorsteuerergebnis enttäuschte. Dies belastete auch die
Branchenstimmung, bis auf Tesco fielen alle Aktien des Retail-Sektors. Der
Index gab um 0,8 Prozent nach. Unter den Autowerten gaben Renault am stärksten
nach. Die Aktien fielen 2,4 Prozent auf 88,35 EUR, der Sektor-Index nur um 1
Prozent. Grund war der 32 Prozentige Einbruch der Neuzulassungszahlen im
November auf dem Heimatmarkt Frankreich. Deutsche-Bank-Analyst Gaetan
Toulemonde beließ die Aktie zwar auf "Buy" mit Ziel 117 EUR, sagte jedoch,
"die nächsten sechs Monate werden hart". Grund sei das Fehlen neuer Modelle.
Für 2007 bis 09 erwartet er jedoch wieder eine starke Performance.
DJG/mod/pes
01.12.2006 - 17:34:40
TABELLE/US-Automobilabsatz - November 2006
===
November (30.11.) 2006 2005 Veränderung
gg Vj in %
DAIMLERCHRYSLER 186.635 178.182 + 5%
- Chrysler Group 164.556 159.898 + 3%
- Mercedes-Benz 22.079 18.284 +21%
AUDI 9.209 7.909 +16,4%
PORSCHE* 2.723 2.794 - 3%
* USA und Kanada
- Zahlen absolut.
===
DJG/jhe/cbr
01.12.2006 - 17:27:49
DEVISEN/Euro mit erneutem Aufwertungsschub nach US-Daten
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro hat am Freitag im späten europäischen
Devisenhandel unter dem Einfluss schwacher US-Konjunkturdaten spektakulär
aufgewertet. Dabei ließ die Gemeinschaftsdevise die Marke von 1,33 USD hinter
sich und wird zuletzt bei 1,3323 USD gehandelt. In der Spitze wurde ein neues
Jahreshoch bei 1,335 USD erreicht - ein Eurokurs, so hoch wie seit März 2005
nicht mehr.
Als Auslöser für die zweite heftige Aufwertungsphase innerhalb von sieben
Tagen gelten die vorgelegten Daten aus dem Verarbeitenden Gewerbe in den USA.
Der ISM-Index war mit 49,5 Punkten unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen
und weist damit Schrumpfungsanzeichen auf. Zudem stiegen die Bezahlten Preise
auf 53,5 nach 47 im Vormonat und einer Erwartung von 49,8. Auch die Bauausgaben
in den USA haben im Oktober gegenüber dem Vormonat ihren Abwärtstrend verstärkt
und sind so stark gesunken wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die Bauausgaben
fielen um 1% auf eine saisonbereinigte Jahresrate von 1.178 Mrd USD. Ökonomen
hatten im Vorfeld einen Rückgang um 0,3% erwartet.
Die jüngsten Zahlen vom angeschlagenen US-Immobilienmarkt haben gezeigt,
dass sich der Anstieg der Häuserpreise in den USA weiter verlangsamt. Dies
könne auf mittlere Sicht zu einem Konsumverzicht der US-Bürger führen, heißt es
am Markt.
Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag zum Fixing in London mit 648,75 USD
festgestellt nach einem Vormittag-Fixing bei 644,40 USD.
===
Europa Europa Europa
(17.15) (13.10) (7.10)
EUR/USD 1,3320 1,3240 1,3257
USD/JPY 115,24 116,12 115,90
EUR/JPY 153,50 153,74 153,63
EUR/GBP 0,6728 0,6727 0,6738
EUR/CHF 1,5893 1,5884 1,5875
===
DJG/mnr/pes
01.12.2006 - 17:05:03
Wall Street im Verlauf von Dollarverfall nach ISM-Daten gedrückt
FRANKFURT (Dow Jones)--An der Wall Street haben schwache Konjunkturdaten am
Freitag im Verlauf für sinkende Kurse amerikanischer Aktien gesorgt. Besonders
betroffen sind die Technologiewerte an der Nasdaq. Gegen 16.50 Uhr MEZ gibt der
Dow Jones um 78 Punkte oder 0,7% auf 12.221 Zähler nach. Der Nasdaq-100
verliert 25 Punkte auf 1.791 Zähler. Der Abwärtstrend erfasst den breiten
Markt; von 30 Werten im Dow Jones geben 26 nach. Am Devisenmarkt verschärft
sich zugleich die Dollarabwertung gegenüber dem Euro.
Als Auslöser für die Stimmungseintrübung gelten die Daten aus dem
Verarbeitenden Gewerbe in den USA. Sie bestimmen derzeit das Marktgeschehen,
wobei Unternehmensnachrichten in den Hintergrund rücken. Der ISM-Index war mit
49,5 Punkten unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen und weist damit
Schrumpfungsanzeichen auf. Zudem stiegen die Bezahlten Preise auf 53,5 nach 47
im Vormonat und einer Erwartung von 49,8.
Auch die Bauausgaben in den USA haben im Oktober gegenüber dem Vormonat ihren
Abwärtstrend verstärkt und sind so stark gesunken wie seit fünf Jahren nicht
mehr. Die Bauausgaben fielen um 1,0% auf eine saisonbereinigte Jahresrate von
1.178 Mrd USD. Ökonomen hatten im Vorfeld nur einen Rückgang um 0,3% erwartet.
Die jüngsten Zahlen vom angeschlagenen US-Immobilienmarkt haben gezeigt, dass
sich der Anstieg der Häuserpreise in den USA weiter verlangsamt. Dies könne auf
mittlere Sicht zu einem Konsumverzicht der US-Bürger führen, heißt es am Markt.
Im späteren Tagesverlauf werden noch Reden von US-Notenbankchef Ben Bernanke
und zwei weiteren wichtigen Notenbankvertretern erwartet.
Zu den schwächsten Aktien im Dow Jones zählen am Vormittag (Ortszeit) Eastman
Kodak, Wal-Mart Stores, Home Depot und Intel mit teils mehrprozentigen
Verlusten. Mit unterdurchschnittlichen Verlusten von zuletzt 0,1% auf 29,25 EUR
reagiert die Aktie von General Motors auf eine Meldung, nach der Kirk Kerkorian
sich von allen seinen GM-Aktien getrennt hat.
DJG/mnr/pes
01.12.2006 - 17:03:46
ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung
Volkswagen will A1 in Brüssel bauen
Die Volkswagen AG will ab dem Jahr 2009 ein neues Modell der Tochter Audi im
Werk Brüssel bauen und damit Tausende Arbeitsplätze sichern. Entsprechende
Pläne habe der designierte VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn am Freitag
in einem Gespräch mit belgischen Regierungsvertretern erläutert. Es handele
sich dabei um ein Einstiegsmodell mit dem Namen A1.
Chrysler bietet zusätzlichen Rabatt von 1.000 USD
Die Chrysler Group bietet ihren US-Kunden in einer Aktion bis zum 2. Januar
zusätzlich 1.000 USD Rabatt beim Kauf oder Leasing eines Fahrzeugs an. Das
Angebot gelte für die meisten Modelle, teilte die US-Tochter der
DaimlerChrysler AG mit. Der Rabatt soll zusätzlich zu bereits existierenden
Verkaufsanreizen gelten. In der größten Mailing-Kampagne, die Chrysler je
gestartet habe, würden 3,4 Millionen frühere oder mögliche Kunden angeschrieben
und über den Rabatt informiert.
E.ON übernimmt für 46,5 Mio EUR Mehrheit an ital Energiehändler
Die E.ON AG erwirbt für 46,5 Mio EUR 75% an dem italienischen Unternehmen
Dalmine Energie SpA. Der Düsseldorfer Konzern teilte mit, 25% der Anteile
verblieben beim bisherigen Alleineigentümer, dem luxemburgischen
Industrieunternehmen Tenaris. Die übrigen Anteile werden künftig von E.ON Sales
and Trading gehalten.
HVB-Aktionäre klagen gegen Bank-Austria-Verkauf - Presse
Der Verkauf der Bank Austria Creditanstalt an die italienische UniCredit durch
die HypoVereinsbank (HVB) wird ein juristisches Nachspiel haben. "Wir haben als
Aktionäre fristgerecht beim Landgericht München I eine Anfechtungsklage
eingereicht", sagte Harald Petersen, Sprecher der Schutzgemeinschaft der
Kapitalanleger (SdK) der "Euro am Sonntag". Ziel sei es, dass der Beschluss der
Hauptversammlung zur Zustimmung des Vertrages für ungültig erklärt werde.
ver.di fordert bei Lufthansa 5,8% mehr Gehalt für 42.000 Arbeiter
Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die rund 42.000
Boden- und Kabinenbeschäftigten der Deutschen Lufthansa AG 5,8% mehr Lohn und
Gehalt. "Die Lufthansa steuert in diesem Jahr ein sehr gutes Konzernergebnis an
und ist auf einem klaren Wachstumskurs". sagte ver.di-Bundesvorstand Jan
Kahmann.
Infineon will Mitarbeiter im Werk Belecke länger arbeiten lassen
Die Infineon Technologies AG will 1.150 Mitarbeiter in ihrem deutschen Werk
Belecke länger arbeiten lassen. Die Angestellten dort sollten 40 statt 35
Stunden ohne Lohnausgleich arbeiten, bestätigte der Chiphersteller, nachdem
bereits die IG Metall auf ihrer Webseite über den Plan informiert hatte.
Balda erwartet 2006 keine "bösen Überraschungen" mehr - Presse
Beim Handyausrüster Balda sind in diesem Jahr offenbar keine weiteren
schlechten Nachrichten mehr zu erwarten. In einem vorab veröffentlichten
Interview mit der Anlegerzeitung "Euro am Sonntag" bekräftigte der
Vorstandsvorsitzende Joachim Gut die Prognose für das laufende Geschäftsjahr
und stellte einen weiteren deutlichen Kursanstieg der Balda-Aktie in Aussicht.
Übernahmespekulationen treiben Home-Depot-Aktie
Die Aktien des US-Baumarktunternehmens Home Depot profitieren am
Freitagnachmittag von Übernahmespekulationen und gewinnen bis gegen 16.00 Uhr
MEZ 4,2% auf 39,56 USD. Nach Medienberichten prüfen die
Beteiligungsgesellschaften Kohlberg Kravis & Roberts (KKR) und Texas Pacific
die Möglichkeit einer Übernahme des US-Baumarktriesen für 100 Mrd USD.
DJG/cbr
01.12.2006 - 16:38:29
ISM-Index für US-Industrie fällt ... (zwei)
Der ISM-Report wurde von Beobachtern als weiterer Beleg für die
Abschwächung der US-Wirtschaftsdynamik gewertet. Am Mittwoch hatte das
US-Handelsministerium für das dritte Quartal einen realen Zuwachs des
Bruttoinlandsprodukts (BIP) von annualisiert 2,2% ausgewiesen, nach
Wachstumsraten von 2,6% im zweiten und 5,6% im ersten Quartal. Wegen diesem
Schwungverlust der US-Wirtschaft erwarten viele Marktteilnehmer eine
Zinssenkung der US-Notenbank in den ersten Monaten des kommenden Jahres. An an
den Terminmärkten wird nun für das erste Quartal 2007 eine Zinssenkung um 25
Basispunkte auf 5,00% vollständig eingepreist.
DJG/apo/kth
-0-
01.12.2006 - 16:21:57
TAGESVORSCHAU/4. Dezember 2006 - vorläufige Fassung
===
08:00 DE/IHK, PG mit Bundesfinanzminister Steinbrück, Berlin (A)
10:00 DE/Fresenius AG, ao HV, Frankfurt
10:00 DE/Arques Industries AG, Jahresend-PK, Frankfurt (A)
10:10 DE/5. Nationale Maritime Konferenz,
Rede von Bundeskanzlerin Merkel, Hamburg (A)
***11:00 EU/Eurostat, Erzeugerpreise Oktober
Eurozone
PROGNOSE: +0,1% gg Vm/+4,0% gg Vj
zuvor: -0,5% gg Vm/+4,6% gg Vj
***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender
17:35 ES/Europäische Zentralbank und Banco de Espana,
PK mit EZB-Präsident Trichet und dem spanischen
Notenbankpräsidenten Ordonez anlässlich des 3rd High-level
Seminar of the Eurosystem and Latin American Central Banks,
Madrid (A)
19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
- DE/Deutsche Börse AG, AR-Sitzung, Frankfurt (A)
- Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten,
sofern nicht anders gekennzeichnet
- (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig
- *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung
- Uhrzeiten in MEZ
- Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit
===
DJG/gla
-0-
01.12.2006 - 16:13:37
ISM-Index für US-Industrie fällt unter 50 Punkte
WASHINGTON (Dow Jones)--Der nationale Index der Einkaufsmanager im
verarbeitenden Gewerbe der USA ist im November unter die kritische Marke von 50
Punkten gefallen. Nach Angaben des Institute for Supply Management (ISM) vom
Freitag verringerte er sich auf einen Stand von 49,5 Punkten. Damit wurde der
niedrigste Stand seit über drei Jahren verzeichnet. Zuletzt war der Index im
April 2003 auf unter 50 Punkte gefallen. Von Dow Jones Newswires befragte
Ökonomen hatten im Konsens einen Anstieg auf 52,0 Zähler vorhergesagt, nachdem
im Vormonat für den viel beachteten Index ein Stand von 51,2 Punkte ausgewiesen
worden war.
Der Index für den Auftragseingang fiel den Angaben zufolge auf 48,7
(Vormonat: 52,1). Der Subindex für die Produktion wurde mit 48,5 (51,9)
angegeben. Die Beschäftigungskomponente verringerte sich auf 49,2 (50,8), für
die Auslieferungen wurden 52,8 (50,2) gemeldet, der Index für die Lagerbestände
wies einen Stand von 49,7 (49,4) auf.
Ein Stand des ISM-Index von über 50 signalisiert eine Expansion des
verarbeitenden Gewerbes in den USA, ein Niveau unterhalb dieser Marke weist auf
eine Kontraktion hin. Gleichzeitig betonte das ISM, dass ein Indexstand von
mehr als 42,8 über einen längeren Zeitraum hinweg noch ein Wachstum des
Bruttoinlandsprodukts (BIP) signalisiert.
Die bisherige Korrelation zwischen dem ISM-Index und der
gesamtwirtschaftlichen Entwicklung lasse angesichts eines durchschnittlichen
Indexstandes von 54,1 in den Monaten Januar bis November auf eine Zunahme des
realen BIP um 4,1% schließen. Sollte sich der Indexstand des aktuellen Monats
als Durchschnittswert für das gesamte laufende Jahr erweisen, sei hingegen mit
einem Plus der Wirtschaftsleistung von 2,4% zu rechnen.
Am Vortag war bereist der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago auf
49,9 Punkte und damit unter die Marke von 50 Zählern gefallen. Der Index
markierte damit den niedrigsten Stand seit April 2003.
DJG/DJN/apo/ptt
-0-
01.12.2006 - 16:11:08
IPO-KALENDER/Börsenkandidaten 2006/07 (Stand 1.12.06)
===
=--------------------------------------
Mox Telecom AG, Ratingen
1. Handelstag: 6. Dezember
Zeichnungsfrist: 24.11. bis 1.12.
Preis-Range: 9,00 bis 11,00 EUR
Emissionserlös netto: etwa 9,2 Mio EUR
Branche: Telekomdienstleistungen
Segment: Entry Standard
Konsortium: Concord Effekten
=--------------------------------------
OpenBC AG, Hamburg
1. Handelstag: 7. Dezember
Branche: Online-Community
Segment: Prime Standard
Konsortium: Dt. Bank, Lehman Brothers
Zeichnungsfrist: 4. bis 6. Dezember
Anzahl Aktien: rd. 2,5 Mio (inkl Greenshoe
von 327.268)
Nettoemissionserlös: bis zu 63,7 Mio EUR
Streubesitz: mindestens 40%
=--------------------------------------
Alta Fides AG, Stuttgart
1. Handelstag: 7. Dezember
Branche: Immobilienunternehmen
Segment: Prime Standard
Konsortium: Quirin Bank, SEB
Zeichnungsfrist: 28. November - 6. Dezember
Preisspanne: 17,00 bis 21,00 EUR
Anzahl Aktien: bis zu 3,25 Mio (inkl Greenshoe
von 450.000)
Emissionsvolumen: 55 Mio bis 68 Mio EUR
=--------------------------------------
Symrise AG, Holzminden
1. Handelstag: 11. Dezember
Branche: Aromen und Duftstoffe
Segment: Prime Standard
Konsortium: Dt. Bank/UBS (Lead),
Dresdner Kleinwort,
Sal. Opp, Nord/LB,
Citigroup, HSBC, LODH
Zeichnungsfrist: 1. bis 8. Dezember
Preisspanne: 15,75 bis 17,75 EUR
Anzahl Aktien: bis zu 81,03 Mio (inkl
Greenshoe von 10,57 Mio)
Emissionsvolumen: 1,28 Mrd bis 1,44 Mrd EUR
Streubesitz nach IPO: bis zu rund 69%
=--------------------------------------
Biogas Nord AG, Bielefeld, Anfang Dezember
Branche: Biogasanlagen
Segment: Entry Standard
Konsortium: Close Brothers Seydler,
Weserbank
Emissionsvolumen: 5 Mio bis 10 Mio EUR
Öffentliches Angebot: nein - Privatplatzierung
=--------------------------------------
Aovo Touristik AG, Hannover, 2006
Branche: Touristik-Dienstleistungen
Segment: Freiverkehr
Konsortium: Baader
=--------------------------------------
Nanocrypt AG, Stuttgart, 2006
Branche: Nanotechnologie
Segment: Open Market
=--------------------------------------
HanseYachts AG, Greifswald, 2006
Branche: Segelboothersteller
Konsortium: M.M. Warburg
=--------------------------------------
Heidelberg Pharma AG, Genf, 2006
Branche: Biotechnologie
=-------------------------------------
eMind AG, Ingelheim, 2006
Branche: Online-Shop-Systeme
Segment: Open Market
=--------------------------------------
AVW Immobilien AG, Buxtehude, 2006
Branche: Immobilien
Segment: Geregelter Markt
Emissionsvolumen: im unteren dreistell.
Mio-EUR-Bereich
=--------------------------------------
Juragent AG, Berlin, Januar 2007
Branche: Prozessfinanzierer
Segment: Entry Standard
Konsortium: Baader
=--------------------------------------
Solarwatt AG, Dresden, 2007
Branche: Solarmodule
Konsortium: Dt. Bank
=--------------------------------------
Gardena Holding AG, Ulm, 2007
Branche: Gartengeräte
=-------------------------------------
Pfaff Industrie Maschinen AG, Kaiserslautern,
Januar 2007
Branche: Nähmaschinen
Segment: Freiverkehr
=--------------------------------------
Altira AG, Frankfurt, Januar 2007
Branche: Asset-Management
Segment: Entry Standard
Konsortium: VEM Aktienbank
Emissionsvolumen: 10 Mio EUR
=--------------------------------------
Ariston Real Estate AG, München, Anfang 2007
Branche: Immobilien
Segment: General Standard
Konsortium: Baader
=--------------------------------------
Pemeas GmbH, Frankfurt, 1Q 2007
Branche: Brennstoffzellen
Konsortium: Equinet
=--------------------------------------
GATE AG, Luxemburg, Frühjahr 2007
Branche: Biodiesel
Konsortium: Dt. Bank, Goldmann Sachs,
Sal. Oppenheim
=--------------------------------------
eCircle AG, München, Frühjahr 2007
Branche: Marketing-Software
Segment: Prime Standard
Konsortium: Sal.Oppenheim
=--------------------------------------
Wacker Construction Equipment AG, Frühjahr 2007
Branche: Baumaschinen
=--------------------------------------
RAG AG, Essen, 2Q 2007
Branche: Energie, Chemie, Bergbau
Konsortium: Morgan Stanley
=--------------------------------------
Ista International GmbH, Essen, 1H 2007
Branche: Energiedienstleister
Konsortium: Goldman Sachs, Dt. Bank
=--------------------------------------
Gravis AG, Berlin, 1H 2007
Branche: Computerhandel
=--------------------------------------
Zanox.de AG, Berlin, 2Q/3Q 2007
Branche: Internet-Marketing
Segment: Prime Standard
=--------------------------------------
Art Estate AG, Hamburg, Mitte 2007
Branche: Kunsthandel, -fonds
=--------------------------------------
ecodasa AG, Berlin, 2007
Branche: Biodiesel
Segment: Prime Standard
Konsortium: Hypovereinsbank
Emissionsvolumen: rund 100 Mio EUR
=--------------------------------------
Steico AG, Feldkirchen, 2007
Branche: Dämmstoffe
Segment: Entry Standard
Konsortium: Commerzbank,
BayernLB, HSBC
Emissionsvolumen: zweistell. Mio-EUR-Betrag
=--------------------------------------
Corpus Immobiliengruppe 2007
Branche: Immobilien
Segment: Prime Standard
Konsortium: Morgan Stanley, Dt. Bank
=--------------------------------------
Gerresheimer Glas, Düsseldorf, 2007
Branche: Verpackungen
=--------------------------------------
New Yorker, Braunschweig, 2007
Branche: Mode
=--------------------------------------
Tom Tailor GmbH, Hamburg, 2007
Branche: Mode
=--------------------------------------
Navigon AG, Hamburg, 2007
Branche: Software
Konsortium: Dt. Bank (Lead), Cazenove,
Sal. Oppenheim
=--------------------------------------
PFW Aerospace AG, Speyer, 2007
Branche: Zulieferer Luftfahrtindustrie
Konsortium: Dt. Bank
Emissionsvolumen: rund 175 Mio EUR
=--------------------------------------
FranconoWest AG, Frankfurt, 2007
Branche: Immobilien
=--------------------------------------
Deutsche Rohstoff AG, Frankfurt, 2007
Branche: Beteiligungen
=--------------------------------------
Deutsche Annington, 2007
Branche: Wohnimmobilien
Konsortium: Dt.Bank, Morgan Stanley
=--------------------------------------
Polis AG, Berlin, 2007
Branche: Immobilien
=--------------------------------------
Curacyte AG, Leipzig, 2007
Branche: Biotechnologie
=--------------------------------------
Hinweis: In der Tabelle werden sowohl von den Unternehmen angekündigte
Börsenpläne als auch bislang nicht offiziell bestätigte Informationen zu IPOs
berücksichtigt. Alle Angaben sind ohne Gewähr.
===
DJG/sug
01.12.2006 - 16:08:58
WOCHENVORSCHAU/50. Kalenderwoche
- Termine vom 11. bis 15. Dezember -
===
M O N T A G, 11. Dezember:
***08:45 FR/Industrieproduktion Oktober
09:30 DE/Deutsche Post AG, Capital Markets Day, Frankfurt (A)
***09:30 GB/General Motors Corp (GM), Briefing mit Vice President for
Sales, Marketing & Aftersales, Browning, London
***10:00 DE/Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie
(ZVEI), Herbst-PK, Frankfurt
***10:30 GB/Erzeugerpreise November
***10:30 GB/Handelsbilanz Oktober
***13:00 DE/Deutsche Lufthansa AG, Verkehrszahlen November, Frankfurt
***14:00 US/Lehman Brothers Holdings Inc, Ergebnis 4Q
(PROGNOSE: 1,65), New York
***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender
***16:00 US/Lagerbestände und Umsätze im Großhandel Oktober
19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH,
Emission unverzinsliche Schatzanweisungen (Bubills)
über 6 Mrd EUR
*** - DE/Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW),
Konjunkturbarometer Dezember
*** - DE/Symrise AG, Erstnotiz im Prime Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse
- DE/Talanx AG, PG zum Ausblick auf 2007, Hannover
- AT/Österreichische Post AG, Investor Day (bis 12.12.), Wien (A)
*** - EU/Rat der Außenminister (bis 12.12.), Thema u.a.
Entscheidung über Empfehlung der EU-Kommission zur
Teilaussetzung der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei,
Brüssel
*** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur
Übernahme der Pfizer Consumer Healthcare durch Johnson & Johnson,
Brüssel
- US/Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Jahresrevision
D I E N S T A G, 12. Dezember:
00:50 JP/Großhandelspreise November
***08:45 FR/Handelsbilanz Oktober
***10:00 IT/Industrieproduktion Oktober
***10:30 GB/Verbraucherpreise November
10:30 DE/Handelsblatt, 14. Jahrestagung zum Thema
Automobilindustrie (bis 14.12.), Frankfurt
***11:00 DE/ZEW, Konjunkturerwartungen Dezember
***11:00 EU/Eurostat, Leistungsbilanz 3Q (1. Veröffentlichung)
***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender
***14:30 US/Goldman Sachs Group Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 5,46),
New York
***14:30 US/Handelsbilanz Oktober
15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven
***17:00 US/ISM, halbjährlicher Wirtschaftsausblick
***20:15 US/Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC), Ergebnis der
Sitzung, Washington
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH,
Neuemission zweijährige Bundesschatzanweisung über 7 Mrd EUR
*** - EU/Europäischer Gerichtshof, Urteil zur Klage der
Bundesregierung die EU-Tabakwerberichtlinie teilweise für
nichtig zu erklären, Luxemburg
- EU/EuGH, Öffentliche mündliche Verhandlung über die Klage
der EU-Kommission gegen das VW-Gesetz, Luxemburg (A)
- FR/Club Mediterranee SA, Jahresergebnis, Paris
- AT/EVN AG, Jahresergebnis, Maria Enzersdorf
- CH/Swiss International Air Lines, Verkehrszahlen November,
Basel
- ES/Iberia Lineas Aereas de Espana SA,
Verkehrszahlen November, Madrid
M I T T W O C H, 13. Dezember:
00:50 JP/Leistungsbilanz Oktober
05:30 JP/Industrieproduktion Oktober
***07:00 DE/Fraport AG, Verkehrszahlen November, Frankfurt
***08:45 FR/Verbraucherpreise November
10:00 FR/Internationale Energie-Agentur (IEA), Monatsbericht zum
Ölmarkt, Paris
***10:30 GB/Arbeitsmarktdaten November
***14:30 US/Einzelhandelsumsatz November
***16:00 US/Lagerbestände Oktober
***16:30 US/DoE, Rohöllagerbestände (Woche)
***19:00 US/Treasury, Auktion zehnjähriger Notes
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH,
Neuemission zweijährige Bundesschatzanweisung über 7 Mrd EUR
- DE/RWE AG, AR-Sitzung zu Vorstandspersonalien, Essen
- DE/Ministerpräsidenten der Länder, Konferenz, Thema
u.a. Entscheidung über neuen Lotterie-Staatsvertrag, Berlin
- EU/Europäisches Parlament, 2. Lesung der
Chemikalienverordnung Reach, Straßburg
*** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der Altana Pharma AG durch Nycomed Group, Brüssel
D O N N E R S T A G, 14. Dezember:
***10:00 EU/EZB, Monatsbericht Dezember
10:00 DE/ZF Friedrichshafen AG, Jahresabschluss-PK, Friedrichshafen
10:00 IT/Verbraucherpreise November (endgültig)
***10:30 GB/Einzelhandelsumsatz November
11:00 EU/Eurostat, Arbeitskosten 3Q
11:00 EU/Eurostat, Erwerbstätigkeit 3Q
***14:30 US/Import- und Exportpreise November
***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Konjunkturprognose
*** - DE/TUI AG, AR-Sitzung zu den mittelfristigen Zielen und das
Budget für 2007, Hannover
*** - NG/OPEC, 143. ao Ministertreffen, Abuja
*** - CH/Schweizerische Nationalbank (SNB), Geldpolitische
Lagebeurteilung mit Zinsentscheid, Bern
- EU/Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs
(bis 15.12.), u.a. künftige Erweiterungsstrategie, Brüssel
*** - GB/HBOS plc, Trading Statement, Edinburgh
- AT/Immoeast Immobilien Anlagen AG, Ergebnis 1H, Wien
- AT/Pankl Racing Systems AG, Jahresergebnis, Bruck a.d. Mur
- AT/Flughafen Wien AG, Verkehrszahlen November, Wien
- DK/Danisco A/S, Ergebnis 1H, Kopenhagen
- US/Bear Stearns Companies Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 3,26),
New York
F R E I T A G, 15. Dezember:
00:50 JP/BoJ, Tankan-Bericht 4Q mit Diffusionsindex zur
Wirtschaftsstimmung
***08:00 EU/Acea, Pkw-Neuzulassungen November
***08:45 FR/Leistungsbilanz Oktober
***09:00 ES/Verbraucherpreise November
09:00 DE/Bundesrat, 2. Beratung zum Haushaltsentwurf 2007,
Berlin
***09:30 SE/Sveriges Riksbank, Bekanntgabe des Zinsbeschlusses
10:00 IT/Handelsbilanz Oktober
***11:00 EU/Eurostat, Industrieproduktion Oktober
***11:00 EU/Eurostat, Verbraucherpreise (HVPI) November
***14:30 US/Verbraucherpreise November
***14:30 US/Realeinkommen November
***14:30 US/Empire State Manufacturing Index Dezember
***15:00 US/Saldo Wertpapierkäufe und -verkäufe
ausländischer Investoren Oktober
***15:15 US/Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung
November
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Eurex, Großer Verfallstag, Frankfurt
- DE/Fraport AG, AR-Sitzung zu Ticona, Frankfurt
*** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur
Übernahme der Berliner Bank durch Deutsche Bank AG, Brüssel
- AT/Wolford AG, Ergebnis 1H, Bregenz
- Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten,
sofern nicht anders gekennzeichnet
- (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig
- *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung
- Uhrzeiten in MEZ
- Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit
- PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call,
bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD
===
DJG/gla
-0-
01.12.2006 - 16:07:32
WOCHENVORSCHAU/49. Kalenderwoche
- Termine vom 4. bis 8. Dezember -
===
M O N T A G, 4. Dezember:
08:00 DE/IHK, PG mit Bundesfinanzminister Steinbrück, Berlin (A)
10:00 DE/Fresenius AG, ao HV, Frankfurt
10:00 DE/Arques Industries AG, Jahresend-PK, Frankfurt (A)
10:10 DE/5. Nationale Maritime Konferenz,
Rede von Bundeskanzlerin Merkel, Hamburg (A)
***11:00 EU/Eurostat, Erzeugerpreise Oktober
***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender
17:35 ES/Europäische Zentralbank und Banco de Espana,
PK mit EZB-Präsident Trichet und dem spanischen
Notenbankpräsidenten Ordonez anlässlich des
3rd High-level Seminar of the Eurosystem and
Latin American Central Banks, Madrid (A)
19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
- DE/Deutsche Börse AG, AR-Sitzung, Frankfurt (A)
D I E N S T A G, 5. Dezember:
***09:55 DE/Einkaufsmanagerindex Nicht-Verarbeitendes Gewerbe
November
***10:00 EU/Einkaufsmanagerindex Eurozone Nicht-Verarbeitendes
Gewerbe November
10:20 IT/Bologna Motorshow, PK von General Motors Europe
10:30 DE/DWS Investment GmbH, PK zur aktuellen
Geschäftsentwicklung der DWS und den Trends an den
Wertpapiermärkten, Frankfurt (A)
***11:00 DE/Verband der Automobilindustrie (VDA),
Kfz-Neuzulassungen November
(11:00 PK mit Präsident Gottschalk zum
Jahresrückblick 2006 und -ausblick 2007), Frankfurt
***11:00 EU/Eurostat, Einzelhandelsumsatz Oktober
11:00 DE/BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft,
Telekommunikation und neue Medien,
PK zum BITKOM-Branchenbarometer 4Q, Berlin
11:00 FR/Deutsch-französischer Wirtschafts- und Finanzrat,
Paris (A)
***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender
12:30 DE/Dresdner Bank AG und Internationale Energie-Agentur (IEA),
PG anlässlich der Vorstellung des "World Energy Outlook 2006"
der IEA in Deutschland, Frankfurt
13:20 DE/Bundeskanzlerin Merkel sowie die Präsidenten Frankreichs
und Polens, Chiraq und Kaczynski, PK nach informellem
Treffen im Rahmen des Weimarer Dreiecks, Mettlach
***14:30 US/Produktivität ex Agrar 3Q (2. Veröffentlichung)
***15:00 CA/Bank of Canada, Zinsentscheidung, Ottawa
15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven
***16:00 US/ISM-Index Nicht-Verarbeitendes Gewerbe November
***16:00 US/Auftragseingang Industrie Oktober
16:00 US/Deutsche Post AG, Capital Markets Day,
New York (A)
***18:00 AT/ATX-Komitee, turnusmäßige Sitzung zur
Zusammensetzung des Index, Wien
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Deutsche Börse AG, Arbeitskreis Indizes, Frankfurt
- DE/Deutsche Telekom AG, AR-Sitzung,
Thema u.a. Vorstandspersonalien, Bonn (A)
*** - GB/HSBC Holdings plc, Trading Update, London
- GB/British Airways plc (BA), Verkehrszahlen November, London
M I T T W O C H, 6. Dezember:
***06:00 JP/Frühindikator Oktober
08:00 DE/Destatis, Preisindex für
Telekommunikationsdienstleistungen November
08:45 DE/Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW),
Fifth International Investors Conference 2006, Wiesbaden
09:00 DE/Handelsblatt, 12. Jahrestagung Banken-Technologie
(bis 7.12.), Frankfurt
***10:00 DE/Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, BI-PK, Stuttgart
***10:30 GB/Industrieproduktion Oktober
***11:00 DE/Verband der Chemischen Industrie (VCI),
Jahres-PK, Frankfurt
***12:00 DE/Bundeswirtschaftsministerium (BMWi),
Auftragseingang Oktober
***13:30 GB/Schatzkanzler Brown, Haushaltsrede im Parlament, London
***14:15 US/ADP-Arbeitsmarktbericht November
***16:30 US/DoE, Rohöllagerbestände (Woche)
17:30 DE/Bundesfinanzminister Steinbrück, Gespräch mit
EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Almunia, Berlin
19:30 DE/Celesio AG, PG mit dem Vorstandsvorsitzenden, Oesterle,
zur Konzernstrategie, den Verlauf des Jahres 2006 und die
Perspektiven der weiteren Geschäftsentwicklung, Stuttgart
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Audi AG, AR-Sitzung, u.a. Nominierung eines
Nachfolgers für Winterkorn im Amt des Vorstandsvorsitzenden,
Ingolstadt
*** - DE/Mox Telecom AG, Erstnotiz im Entry Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse
*** - GB/Royal Bank of Scotland plc,
Trading Update, Edinburgh
- SK/SkyEurope Holding AG, Verkehrszahlen November,
Bratislava
- EU/Handelskommissar Mandelson, PK zum Grünbuch über den
künftigen Umgang mit Antidumping und anderen
Schutzvorkehrungen in den Handelsbeziehungen, Brüssel
D O N N E R S T A G, 7. Dezember:
07:00 FR/Bouygues SA, Ergebnis 9 Monate, Saint-Quentin
***08:00 DE/Destatis, Großhandelspreise November
***08:00 DE/Destatis, Arbeitskostenindex 3Q
08:00 DE/Destatis, Rohstahlproduktion November
***08:00 AT/Zumtobel AG, Ergebnis 2Q, Dornbirn
10:00 IT/BIP 3Q (2. Veröffentlichung)
11:00 SE/Scandinavian Airlines System (SAS),
Verkehrszahlen November, Stockholm
12:00 DE/Internationaler Club Frankfurter Wirtschafts-
journalisten (ICFW), Vortrag von Haasis, Präsident des Deutschen
Sparkassen- und Giroverbandes, (Veranstaltung vom Vorabend),
Frankfurt
***13:00 GB/BoE, Bekanntgabe des Zinsbeschlusses im Anschluss an die
Sitzung des Geldpolitischen Rats, London
***13:45 EU/EZB, Ergebnis der Ratssitzung, Frankfurt
***14:30 EU/EZB, PK nach Ratssitzung, Frankfurt
***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
15:45 DE/Forum - Institut für Management GmbH, 21. Internationales
Zins FORUM, Rede von Bundesbank-Präsident Weber zum Thema:
"Aktuelle Herausforderungen für die europäische Geldpolitik",
Frankfurt
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Alta Fides AG, Erstnotiz im Prime Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse
*** - DE/openBC AG, Erstnotiz im Prime Standard der
Frankfurter Wertpapierbörse
*** - DE/BMW AG, Absatzzahlen November, München
- DE/comdirect bank AG, Ordereingang November, Quickborn
- DE/Air Berlin plc, Verkehrszahlen November, Berlin
- FR/Air France-KLM Group, Verkehrszahlen November, Paris
- GB/easyJet plc, Verkehrszahlen November, Luton
- IT/Ministerpräsident Prodi, Gespräch mit
Bundeskanzlerin Merkel, Mailand (A)
- EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
von AOL UK Access Business durch Carphone Warehouse plc,
Brüssel
- US/National Semiconductor Corp, Ergebnis 2Q
(PROGNOSE: 0,27), Santa Clara
F R E I T A G, 8. Dezember:
00:50 JP/BIP 3Q (2. Veröffentlichung)
06:00 JP/Auftragseingang Maschinenbau Oktober
***08:00 DE/Destatis, Leistungsbilanz Oktober
08:00 DE/Destatis, Insolvenzen September
***12:00 DE/Bundeswirtschaftsministerium (BMWi),
Produktion im Produzierenden Gewerbe Oktober
***12:00 FR/OECD, Frühindikator Oktober
***14:30 US/Arbeitsmarktdaten November
***16:00 US/Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan
Dezember (1. Umfrage)
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH,
Ausschreibung unverzinsliche Schatzanweisungen (Bubills)
über 6 Mrd EUR
*** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur
Übernahme der GE Life durch Swiss Re Group, Brüssel
- EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der BMG Music Publishing Group durch
Universal Music Group Inc, Brüssel
- AT/Feiertag ("Mariä Empfängnis"), Börse geschlossen
- Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten,
sofern nicht anders gekennzeichnet
- (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig
- *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung
- Uhrzeiten in MEZ
- Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit
- PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call,
bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD
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DJG/gla
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01.12.2006 - 15:52:28
Volkswagen will A1 in Brüssel bauen
BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Volkswagen AG will ab dem Jahr 2009 ein neues
Modell der Tochter Audi im Werk Brüssel bauen und damit Tausende Arbeitsplätze
sichern. Entsprechende Pläne habe der designierte VW-Vorstandsvorsitzende
Martin Winterkorn am Freitag in einem Gespräch mit belgischen
Regierungsvertretern erläutert. Es handele sich dabei um ein Einstiegsmodell
mit dem Namen A1.
Es könnte, sofern es sich an dem Standort Brüssel wirtschaftlich darstellen
lässt, in einem Volumen von weit mehr als 100.000 Fahrzeugen pro Jahr gefertigt
werden, erklärte Winterkorn in einer Pressemitteilung. Dies würde die
Beschäftigung von bis zu 3.000 Menschen an dem Standort ermöglichen. Ein Teil
davon würde nicht direkt bei Volkswagen, sondern bei anderen Gesellschaften
angestellt werden.
Eine weitere Voraussetzung für eine solche Lösung sei, dass gemeinsam mit
der belgischen Regierung und den Arbeitnehmervertretern eine
Überbrückungslösung für die betroffenen Mitarbeiter bis zum möglichen
Produktionsbeginn gefunden werde. "Wir werden in den kommenden Wochen mit allen
Beteiligten darüber intensiv verhandeln. Ich bin zuversichtlich, dass wir Wege
finden werden", führte Winterkorn aus. Zudem stellte er Investitionen in nicht
genannter Höhe in Aussicht und forderte die Mitarbeiter des Werkes auf die
derzeit ruhende Produktion in dem Werk wieder aufzunehmen.
VW hatte zuvor angekündigt, dass die Produktion des Golf in Brüssel
eingestellt wird. Dies würde die Streichung von rund 3.500 Arbeitsplätzen
bedeuten.
Webseite: http://www.volkswagen-ag.de
-Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115
michael.brendel@dowjones.com
DJG/mbr
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01.12.2006 - 15:45:01
EuroTower/Die EZB-Probleme mit der flachen Zinsstruktur
Von Hans Hutter
FRANKFURT (Dow Jones)--Flache bis inverse Zinsstrukturkurven sind schon
seit einiger Zeit eine Herausforderung für die geldpolitischen
Entscheidungsträger. Normalerweise wird eine niedrige oder gar negative
Differenz zwischen den Kurz- und Langfristzinsen als Vorbote für eine Rezession
betrachtet. Schließt sich eine Notenbank dieser Deutung nicht an, dann muss sie
andere Erklärungen anbieten. Das gilt vor allem für die Europäische Zentralbank
(EZB), die sich im Gegensatz zur Federal Reserve mitten im zinspolitischen
Straffungskurs befindet.
EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hat zuletzt auf entsprechende Fragen
beruhigend bis ausweichend geantwortet und sich dabei an das Erklärungsmodell
von Fed-Chairman Ben Bernanke angelehnt: Eine weltweit hohe Ersparnis - in
Bernankes Diktion: "savings glut" - sei der Grund für die flache bis inverse
Zinsstruktur, diese prognostiziere keine Rezession. Nach dieser Theorie bringt
ein Überangebot an Finanzmitteln, für die Anlagemöglichkeiten gesucht werden,
die Renditen unter Druck.
Wenn Trichet die schon fest erwartete Zinserhöhung auf 3,25% am kommenden
Donnerstag anhand der neuen EZB-Projektionen für Wirtschaftswachstum und
Inflation 2007/2008 begründen wird, wird dies als glaubwürdig erscheinen - im
Gegensatz zu Trichets Erklärung der flachen und im November 2006 erstmals seit
sechs Jahren teilweise inversen Zinsstruktur.
EZB-Beobachter haben die Lösung des Rätsels weiter offen gehalten und
anders als Trichet geantwortet: Thomas Mayer von der Deutschen Bank findet die
Begründung "Ersparnisschwemme" nicht überzeugend, er sieht eine
"Liquiditätsschwemme" als treibende Kraft der niedrigen Kapitalmarktrenditen
und verweist auf die starke globale Geldmengenexpansion seit dem Ende der 90er
Jahre.
Thorsten Polleit von Barclays Capital knüpft hier an. Er sieht für die EZB
einen deutlichen Straffungsbedarf bis auf 4,00% im nächsten Jahr und
gegebenenfalls noch weiter. Polleit begründet seine Sicht damit, dass die
Geldmenge im Euroraum weitaus schneller wächst als dies für ein
Wirtschaftswachstum im Bereich der Potenzialrate erforderlich wäre. Die
monetäre Analyse sei dabei wichtiger denn je. Sie müsse verstärkt und vertieft
werden, weil die Überschussliquidität über die Vermögenspreise auch auf die
Konsumentenpreise wirke, sagt Polleit.
Auch jene Experten, die sich vor allem an der ökonomischen Analyse -
Wirtschaftswachstum am Potenzial und Preisstabilitätsnorm - orientieren, sehen
in der flachen bis inversen Zinsstruktur kein Rezessionssignal, wenn auch
einige wegen der aktuellen Dollar-Abwertung eine Wachstumsabschwächung
befürchten. Diese Ökonomen folgen Trichet in der Begründung, dass die niedrigen
Renditen weitgehend die Folge der Globalisierung seien: Zum einen wirke der
Wettbewerb als Inflationsbremse, darüber hinaus seien die Renditen wegen der
vermehrten Anlage von Liquidität aus Schwellen- und OPEC-Ländern in Dollar- und
Euro-Anleihen niedrig.
Thomas Mayer zeigt zwei Auswege aus dem Szenario der "Überschussliquidität"
als Ursache der flachen bis inversen Zinsstrukturkurve: Eine
"Schuldendeflation" oder einen allmählichen Anstieg der Inflationsraten.
Letzteres widerspricht aber dem Mandat der EZB. Deshalb wird es am kommenden
Donnerstag interessant sein zu sehen, wie EZB-Präsident Trichet die
Projektionen für Wachstum und vor allem für Inflation glaubwürdig mit der
geldpolitischen Perspektive für 2007 verbindet.
DJG/hu/hab/ptt/apo
-0-
01.12.2006 - 15:41:16
BÖRSEN-AUSBLICK/Es wird spannend - Wenig Zeit für Jahreshochs
FRANKFURT (Dow Jones)--Es wird spannend im DAX. Mit nur noch vier Wochen
bis Jahresende bleibt nicht mehr viel Zeit, um mit einem neuen Jahreshoch aus
dem Rennen zu gehen. Fundamental dürften die zahlreichen Börsen-Ausblicke 2007
stützen, die von den Banken traditionell in der Vorweihnachtszeit abgegeben
werden.
Denn selbst Volkswirte und Analysten sind mittlerweile aufgewacht. Nach
mehr als einem Jahr realitätsferner Prognosen wird der Wirtschaftsaufschwung
nunmehr registriert und in künftige Schätzungen aufgenommen. Gerade hat die EU
ihre Schätzung des BIP-Wachstums auf 2,7% für das dritte Quartal erhöht. Und
für Deutschland rechnen einige Analysten bereits mit Zulagen von bis zu 3,8%
für das ganze Jahr. Absolut realistisch, wenn man bedenkt, dass die
Auftragseingänge aus dem Inland weiter explodieren. So beim
VDMA-Auftragseingang der Maschinenbauer, der um jüngst um 30% zum Vorjahr
zulegte.
Leider liegt hier auch gleich das Problem für die Börse: Das positive
Überraschungsmoment geht verloren. Erhöhte Erwartungen zu übertreffen, ist eben
nicht mehr so leicht. Irgendwann wird es zu Wachstums-Enttäuschungen bei
steigenden Zinsen kommen, und die Börse wird fallen. So funktioniert eben der
Diskontierungsmechanismus zwischen Börse und Wirtschaft. Aber ist das ein
Problem für die kommenden Wochen oder Monate? Wohl kaum.
Folgt man der aktuellen Europa-Analysen von Morgan Stanley, so heißt es
schlicht "Die Party geht weiter". Im Jahr 2006 habe die zweite Hälfte des
Bullenmarktes erst begonnen. Vom MSCI Europa versprechen sich die Analysten um
Teun Draaisma einen rund 13%igen Zuwachs ins 2007. Auch sie betonen, dass der
Bullenmarkt erst enden werde, wenn die Zinsen zu stark steigen. Folgerichtig
setzen die Analysten ganz auf ein zyklisch-konjunkturelles Depot.
Technologiewerte und Konjunkturzykliker stehen auf der Kauf-Liste. Finanzwerte
sind für sie hingegen klare "Short"-Kandidaten. Damit erteilen die Analysten
dem Zinssenkungs-Geschwätz vom Sommer 2006 implizit ein Absage.
Dass die EU-Zinsen steigen, wenn die Konjunktur besser wird, ist eine
Binsenweisheit. Auch der Euro wird sich demnach zum Dollar weiter befestigen.
Nachdem die OECD gerade ihre Wachstumserwartungen für die USA gesenkt, aber für
Europa erhöht hat, sprechen sowohl Wachstums- als auch Zinsdifferential für die
Gemeinschaftswährung. All dies zeichnete sich lange ab und wird seit langem an
den Börsen eingepreist.
Den Kurseinbruch der vergangenen Woche mit einem "Euro-Schock" zu
begründen, ist daher an den Haaren herbeigezogen. Die Börse hatte nur
kurzfristig einen Vorwand für Gewinnmitnahme gesucht. Die gute Nachricht
dahinter ist: Es war kein systematisches Problem. Die Börse dürfte den Einbruch
wegstecken und weiter steigen. Besonders positiv wird sich der hohe
Absicherungsgrad der Institutionellen auswirken. Nachdem nämlich der
Mai-Einbruch im DAX fast alle Marktteilnehmer eiskalt erwischt hatte, wollte
diesmal jeder der Erste beim Absichern sein. Die Hedge-Maßnahmen trieben den
Umsatz des DAX-Futures über mehrere Tage auf rund 250.000 Kontrakte. Sollten
die Kurse nur leicht ansteigen, währen die Abgesicherten zum Eindecken ihrer
Positionen gezwungen und würden den Kursanstieg noch weiter anheizen. Denn
Aussitzen können sie ihre Absicherungen nicht: So kurz vor Jahresende kann sich
kein Fonds leisten, bei einer Marktrally nicht mitgemacht zu haben. Technische
Analysten sehen den DAX denn auch gut unterstützt über 6.200 Punkten.
Widerstände nach oben werden bei 6.510, 6.620, 6.730 und 6.865 gesehen.
Letzterer allerdings noch nicht in der kommenden Woche.
Unter den Terminen der neuen Woche dürfte die EZB-Sitzung am kommenden
Donnerstag hervorragen. Eine Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte auf dann 3,5%
ist ausgemachte Sache. Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass die
Notenbanker 2007 die Zinsen noch einmal, mit Blick auf das hohe
Geldmengenwachstum sogar noch zweimal anheben werden. Vom Beginn eines
Zinssenkungszyklus ist die EZB damit noch weit entfernt. Zudem stehen
US-Arbeitsmarktdaten für November und der Index der Verbraucherstimmung der
Universität Michigan an. Am Dienstag ragen der in der Eurozone der
Einkaufsmanagerindex für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe hervor und der
ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe.
DJG/mod/pes
01.12.2006 - 15:31:11
EUREX/Renten-Futures im Verlauf mit leichten Verlusten
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Renten-Futures geben nach dem Anstieg vom Vortag
im Handelsverlauf am Freitag etwas nach. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures
fällt bis 15.24 Uhr um 9 Ticks auf 118,39%. Das Tageshoch liegt bei 118,55% und
das Tagestief bei 118,34%. Umgesetzt wurden rund 700.000 Kontrakte. Der
Bobl-Future gibt 5 Ticks nach auf 109,92%.
Nach Einschätzung der LBBW könnte der Future mit dem Sprung über 118,38%
nun erneut Richtung 118,68/70% gehen. Ein Bruch der 118,05% würde dagegen eine
Bewegung bis 117,88/85% einleiten. Falle auch diese Marke, kämen die 117,45%
ins Spiel.
DJG/mnr/pes
01.12.2006 - 15:23:21
ver.di fordert bei Lufthansa 5,8% mehr Gehalt für ... (zwei)
Lufthansa äußerte sich am Freitag nicht zu ihren Forderungen. Es sei
Tradition, sich nicht in der Öffentlichkeit zu Inhalten der Tarifverhandlungen
zu äußern, sagte Sprecherin Stefanie Stotz. Sie bestätigte allerdings die
Angaben der Gewerkschaft, dass die Gespräche am 13. Dezember beginnen.
Webseite: http://www.lufthansa.com
http://www.verdi.de
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/jhe
-0-
01.12.2006 - 15:07:28
UPDATE2: ThyssenKrupp kündigt bis 2011 weiteren Umsatzsprung an
(NEU: weitere Details und Analysten, Fitch)
Von Andreas Heitker
Dow Jones Newswires
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Mit Investitionen von rund 20 Mrd EUR will die
ThyssenKrupp AG in den kommenden Jahren ihren Wachstumskurs noch einmal
beschleunigen. Der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz kündigte am Freitag an,
dass der Konzern bis spätestens 2011 einen Umsatz von 55 Mrd bis 60 Mrd EUR
erreichen werde. Im laufenden Geschäftsjahr will ThyssenKrupp Umsatz und
Ergebnis zunächst stabil halten.
Bei der Bilanzvorlage in Essen sagte Schulz, das nachhaltige Ziel sei ein
Ergebnis vor Steuern von 2,5 Mrd EUR. Diese Größenordnung werde der Konzern
2006/07 übertreffen. In dem Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr
2005/06 hatte ThyssenKrupp bereits ein Vorsteuer-Ergebnis von 2,623 Mrd EUR im
fortgeführten Geschäft erwirtschaftet und damit eine Verbesserung von 56%.
Thyssen habe mit diesem Rekordgewinn die hohen Erwartungen erfüllt, lobte
Sal-Oppenheim-Analyst Winfried Becker.
Der Stahl- und Industriegüterkonzern übertraf im abgelaufenen Geschäftsjahr
mit seinem Vorsteuer-Gewinn ebenso die eigenen Prognosen wie beim Umsatz, der
um 10% auf jetzt 47,1 Mrd EUR kletterte. Thyssen hatte zuvor einen
Vorsteuer-Gewinn von 2,5 Mrd EUR und einen Umsatz von 46 Mrd EUR in Aussicht
gestellt.
Der Nettogewinn stieg 2005/06 auf 1,70 Mrd von zuvor 1,08 Mrd EUR. Die
Aktionäre sollen von dieser Entwicklung mit einer weiteren Dividendenerhöhung
profitieren: Der Hauptversammlung im Januar soll eine Ausschüttung von 1,00 EUR
je Aktie vorgeschlagen werden, kündigte das DAX-Unternehmen an. Zuletzt hatte
der Konzern 0,70 EUR je Aktie plus eine Sonderdividende von 0,10 EUR je Aktie
gezahlt.
Der weitere Wachstumskurs soll ebenfalls auf der Hauptversammlung mit der
Schaffung eines genehmigten Kapitals von 500 Mio EUR unterstützt werden. Dieses
Geld soll dem Vorstand fünf Jahre lang für Kapitalerhöhungen zur Verfügung
stehen.
Vorstandsvorsitzender Schulz verwies darauf, dass die Strategie weiterhin
auch eine Übernahme des kanadischen Stahlherstellers Dofasco beinhaltet. Schulz
zeigte sich optimistisch, dass noch eine Lösung mit Arcelor Mittal erreicht
werde, schloss aber auch ein gerichtliches Vorgehen nicht aus. Auf jeden Fall
werde aber der neue Stahlkomplex in den USA verwirklicht - unabhängig von
Dofasco.
Für die Ratingagentur Fitch stellt dies kein Problem dar. Die Agentur nahm
ThyssenKrupp von der Beobachtungsliste für eine mögliche Herabstufung. Der
Ausblick für die Ratings sei nun stabil, hieß es am Freitag. Fitch verwies auf
die verbesserte Cash-Flow-Situation und die solide Bilanz des Unternehmens.
Angesichts der Verbesserungen würden weder eine Übernahme von Dofasco noch der
Bau eines neuen Stahlwerks in den USA die aktuellen Ratings belasten.
An der Börse wurden Zahlen und Ausblick von ThyssenKrupp zunächst positiv
aufgenommen. Die Aktie verlor allerdings anfängliche Gewinne wieder und zeigte
sich am frühen Nachmittag nahezu unverändert. Einzelne Händler begründeten dies
mit den Aufstockungsplänen des Thyssen-Großaktionärs.
Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stifung will ihren Anteil an der
ThyssenKrupp AG auf über 25% aufstocken, wie Schulz ankündigte. Bisher hält der
größte Aktionär des DAX-Unternehmens bereits 23,71% der Anteile. Der Vorstand
sehe die geplante Aufstockung als "Rückendeckung", sagte der
Vorstandsvorsitzende. Der Großaktionär setze ein Zeichen, dass er zum
Unternehmen in seiner jetzigen Struktur stehe.
Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) bezeichnete den Gewinn je Aktie ebenso
wie die Anhebung der Dividende als eine positive Überraschung. Die
LRP-Analysten bestätigten ihre "Outperform"-Einstufung und verwiesen darauf,
dass der Konzern besser mit einer zyklischen Normalisierung der Stahlbranche
zurechtkommen dürfte als ein reiner Stahlhersteller. Nach "starken"
Geschäftsjahreszahlen glauben auch die Analysten der Deutschen Bank, dass
ThyssenKrupp 2007 den europäischen Stahlsektor "outperformen" wird.
Webseite: http://www.thyssenkrupp.de
-Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14,
andreas.heitker@dowjones.com
DJG/hei/jhe
01.12.2006 - 14:53:26
HVB-Aktionäre klagen gegen Bank-Austria-Verkauf - Presse
MÜNCHEN (Dow Jones)-- Der Verkauf der Bank Austria Creditanstalt an die
italienische UniCredit durch die HypoVereinsbank (HVB) wird ein juristisches
Nachspiel haben. "Wir haben als Aktionäre fristgerecht beim Landgericht München
I eine Anfechtungsklage eingereicht", sagte Harald Petersen, Sprecher der
Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) der "Euro am Sonntag". Ziel sei es,
dass der Beschluss der Hauptversammlung zur Zustimmung des Vertrages für
ungültig erklärt werde.
Der Verkauf der Bank Austria an den HVB-Mehrheitseigentümer Unicredit war
am 25. Oktober auf einer außerordentlichen HVB-Hauptversammlung beschlossen
worden. Die Münchner Bank habe nach Zustellung der Klageschrift ihrerseits vier
Wochen Zeit zur Erwiderung. Eine gerichtliche Entscheidung sei frühestens in
einem halben Jahr zu erwarten. Petersen erklärte, sein Verband gehe davon aus,
"dass die Sache durch alle Instanzen gehen wird - unter Umständen bis vor den
Bundesgerichtshof". Ein Sprecher der HypoVereinsbank wollte dies zunächst nicht
kommentieren.
Webseite: http://www.eurams.de
DJG/sms/jhe
01.12.2006 - 14:51:35
Eurohypo platziert Immobilienkredit über 560 Mio EUR
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Eurohypo AG hat einen Immobilienkredit im
Volumen von 560 Mio EUR über eine True-Sale-Verbriefung bei institutionellen
Investoren platziert. Wie der Eschborner Immobilienfinanzierer am Freitag
mitteilte, wurden als Joint Lead Manager die Konzernmutter Commerzbank sowie
die UBS mandatiert.
Der Kredit ist den weiteren Angaben zufolge durch vier Einkaufszentren in
Nordrhein-Westfalen besichert. Das Portfolio umfasst die Düsseldorfer
"Kö-Galerie", das "Rhein-Ruhr-Zentrum" in Mühlheim an der Ruhr, den
"Schwanenmarkt" in der Fußgängerzone von Krefeld und die "Opern-Passagen" im
Zentrum von Köln. Kreditnehmer sind vier Objektgesellschaften, deren Sponsoren
Merrill Lynch und ECE sind.
Webseite: http://www.eurohypo.de
DJG/ces
01.12.2006 - 14:49:34
US-Anleihen starten knapp behauptet
NEW YORK (Dow Jones)--Knapp behauptet tendieren die US-Anleihen am Freitag
zum Start des New Yorker Handels. Gegen 14.38 Uhr MEZ verlieren Titel mit einem
Kupon von 4,625% um 4/32 auf 101-5/32 und rentieren mit 4,48%. Der mit 4,50%
verzinste Longbond sinkt um 7/32 auf 98-23/32 und rentiert mit 4,58%.
DJG/pes
01.12.2006 - 14:29:00
ver.di fordert bei Lufthansa 5,8% mehr Gehalt für 42.000 Arbeiter
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
fordert für die rund 42.000 Boden- und Kabinenbeschäftigten der Deutschen
Lufthansa AG, Frankfurt, 5,8% mehr Lohn und Gehalt. "Die Lufthansa steuert in
diesem Jahr ein sehr gutes Konzernergebnis an und ist auf einem klaren
Wachstumskurs". sagte ver.di-Bundesvorstand Jan Kahmann.
Alle Geschäftsfelder entwickelten sich positiv. Das sei zuallererst der
Verdienst der Beschäftigten. Entsprechend müssten sie am wirtschaftlichen
Erfolg beteiligt werden. Die Verhandlungen beginnen laut Kahmann am 13.
Dezember 2006 in Frankfurt am Main.
Webseite: http://www.lufthansa.com
http://www.verdi.de
-Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116,
kirsten.bienk@dowjones.com
DJG/kib/jhe
01.12.2006 - 14:17:01
E.ON übernimmt für 46,5 Mio EUR Mehrheit an ital Energiehändler
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die E.ON AG erwirbt für 46,5 Mio EUR 75% an dem
italienischen Unternehmen Dalmine Energie SpA. Der Düsseldorfer Konzern teilte
am Freitag mit, 25% der Anteile verblieben beim bisherigen Alleineigentümer,
dem luxemburgischen Industrieunternehmen Tenaris. Die übrigen Anteile werden
künftig von E.ON Sales and Trading gehalten.
Die im norditalienischen Bergamo ansässige Dalmine Energie ist der
Mitteilung zufolge einer der größten unabhängigen Energiehändler Italiens und
lieferte im Jahr 2005 rund 3 Mrd kWh Strom und rund 10 Mrd kWh Gas an insgesamt
rund 1.100 Industrie- und Gewerbekunden.
Mit der Beteiligung an Dalmine Energie steigere E.ON den bisherigen Gas-
und Stromabsatz in Italien und eröffne sich Wachstumspotenziale im
italienischen Markt. E.ON Italia liefere bislang rund 1,8 Mrd kWh Strom an rund
1.100 Industrie- und Gewerbekunden und plant eine deutliche Ausweitung des
Stromgeschäfts, vor allem mit Hilfe des neuen Kraftwerks in Livorno-Ferraris,
teilte E.ON weiter mit.
Der Stromhandel von Dalmine Energie sei daher eine ideale Ergänzung für
E.ON. Neue Möglichkeiten ergeben sich E.ON zufolge durch den Zukauf auch im
italienischen Erdgasmarkt. E.ON Ruhrgas versorge derzeit mit ihrer Tochter
Thüga Italia rund 800.000 Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden mit jährlich
rund 18 Mrd kWh Gas. Dalmine Energie verfüge über zusätzliche Kapazitäten für
den Gasimport nach Italien, sodass E.ON das Erdgasgeschäft in Italien deutlich
ausbauen könne.
Webseite: http://www.eon.de
DJG/rib/jhe
01.12.2006 - 14:12:23
Infineon will Mitarbeiter im Werk Belecke länger arbeiten lassen
BERLIN (Dow Jones)--Die Infineon Technologies AG will 1.150 Mitarbeiter in
ihrem deutschen Werk Belecke länger arbeiten lassen. Die Angestellten dort
sollten 40 statt 35 Stunden ohne Lohnausgleich arbeiten, bestätigte der
Chiphersteller am Freitag, nachdem bereits die IG Metall auf ihrer Webseite
über den Plan informiert hatte.
Ein Infineon-Sprecher sagte, der angestrebte Schritt sei Teil einen
umfassenderen Plans, die Beschäftigung in dem Werk langfristig sicherzustellen.
Sollten die Mitarbeiter dem Plan zustimmen, würden weitere Investitionen an dem
Standort zugesichert.
Webseite: http://www.infineon.com
-Von Joon Knapen, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108,
unternehmen.de@dowjones.com
DJG/DJN/jhe/cbr
01.12.2006 - 13:55:36
UPDATE: ThyssenKrupp kündigt bis 2011 weiteren Umsatzsprung an
(NEU: Bilanzpressekonferenz, weitere Details, Analysten)
Von Andreas Heitker
Dow Jones Newswires
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Mit Investitionen von rund 20 Mrd EUR will die
ThyssenKrupp AG in den kommenden Jahren ihren Wachstumskurs noch einmal
beschleunigen. Der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz kündigte am Freitag an,
dass der Konzern bis spätestens 2011 einen Umsatz von 55 Mrd bis 60 Mrd EUR
erreichen werde. Im laufenden Geschäftsjahr will ThyssenKrupp Umsatz und
Ergebnis zunächst stabil halten.
Bei der Bilanzvorlage in Essen sagte Schulz, das nachhaltige Ziel sei ein
Ergebnis vor Steuern von 2,5 Mrd EUR. Diese Größenordnung werde der Konzern
2006/07 übertreffen. In dem Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr 05/06
hatte ThyssenKrupp bereits ein Vorsteuer-Ergebnis von 2,623 Mrd EUR im
fortgeführten Geschäft erwirtschaftet und damit eine Verbesserung von 56%
erreicht. Damit übertraf der Stahl- und Industriegüterkonzern ebenso die
eigenen Prognosen wie beim Umsatz, der um 10% auf 47,1 Mrd EUR kletterte.
Der Nettogewinn stieg 2005/06 auf 1,70 Mrd EUR von zuvor 1,08 Mrd. Die
Aktionäre sollen von dieser Entwicklung mit einer weiteren Dividendenerhöhung
profitieren: Der Hauptversammlung im Januar soll eine Ausschüttung von 1,00 EUR
je Aktie vorgeschlagen werden, kündigte das DAX-Unternehmen an. Zuletzt hatte
der Konzern 0,70 EUR je Aktie plus eine Sonderdividende von 0,10 EUR je Aktie
ausgeschüttet.
Der weitere Wachstumskurs soll ebenfalls auf der Hauptversammlung mit der
Schaffung eines genehmigten Kapitals von 500 Mio EUR unterstützt werden. Dieses
Geld soll dem Vorstand fünf Jahre lang für Kapitalerhöhungen zur Verfügung
stehen.
Vorstandschef Schulz verwies darauf, dass die Strategie weiterhin auch eine
Übernahme des kanadischen Stahlherstellers Dofasco beinhaltet. Schulz zeigte
sich optimistisch, dass noch eine Lösung mit Arcelor Mittal erreicht werde,
schloss aber auch ein gerichtliches Vorgehen nicht aus. Auf jeden Fall werde
aber der neue Stahlkomplex in den USA verwirklicht - unabhängig von Dofasco.
Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stifung will ihren Anteil an der
ThyssenKrupp AG weiter auf über 25% aufstocken, kündigte Schulz weiter an.
Bisher hält der größte Aktionär des DAX-Unternehmens bereits 23,71% der
Anteile. Der Vorstand sehe die geplante Aufstockung als "Rückendeckung", sagte
der Vorstandsvorsitzende. Der Großaktionär setze ein Zeichen, dass er zum
Unternehmen in seiner jetzigen Struktur stehe.
An der Börse wurden Zahlen und Ausblick von ThyssenKrupp zunächst positiv
aufgenommen. Die Aktie verlor allerdings anfängliche Gewinne wieder und zeigte
sich gegen Mittag nahezu unverändert. Händler verwiesen als negativen Einfluss
unter anderem auf die Stiftungspläne.
Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) bezeichnete den Gewinn je Aktie ebenso
wie die Anhebung der Dividende auf 1,00 EUR als eine positive Überraschung. Die
LRP-Analysten bestätigten ihre "Outperform"-Einstufung und verwiesen darauf,
dass der Konzern besser mit einer zyklischen Normalisierung der Stahlbranche
zurechtkommen dürfte als ein reiner Stahlhersteller. Nach "starken"
Geschäftsjahreszahlen glauben auch die Analysten der Deutschen Bank, dass
ThyssenKrupp 2007 den europäischen Stahlsektor "outperformen" wird.
Webseite: http://www.thyssenkrupp.de
-Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14,
andreas.heitker@dowjones.com
DJG/hei/cbr
01.12.2006 - 13:42:26
Abschaffung von "BA-Strafzahlung" könnte Sozialkasse entlasten
FRANKFURT/BERLIN (Dow Jones)--Die Abschaffung des sogenannten
Aussteuerungsbetrages, den die Bundesagentur für Arbeit (BA) an die
Bundesregierung zu entrichten hat, könnte die Beiträge zur
Arbeitslosenversicherung spürbar senken. Ein Sprecher der stellvertretenden
BA-Verwaltungsratsvorsitzenden, Annelie Buntenbach, erklärte am Freitag im
Gespräch mit Dow Jones Newswires, dass durch "die Abschaffung der
BA-Strafzahlung eine Senkung des Arbeitnehmerbeitrags zur
Arbeitslosenversicherung um einen halben Prozentpunkt möglich" werde.
Den Aussteuerungsbetrag zahlt die BA aus Beitragsmitteln, wenn innerhalb
von drei Monaten nach Auslaufen eines Arbeitslosengeldanspruchs der Arbeitslose
Arbeitslosengeld II bezieht. Die Höhe des Aussteuerungsbetrags entspricht den
durchschnittlichen Kosten für eine Bedarfsgemeinschaft für ein Jahr, zurzeit
etwa 10.000 EUR. Im Jahr 2005 zahlte die BA eigenen Angaben zufolge 4,55 Mrd
EUR und im Jahr 2006 rund 3,28 Mrd Euro an den Bund.
Am Morgen hatte der BA-Verwaltungsrat erklärt, mit Hilfe eines Gutachtens
klären zu wollen, ob der Aussteuerungsbetrag verfassungskonform ist. Für das
Vorgehen hatten im BA-Verwaltungsrat die Arbeitnehmer- wie die
Arbeitgebergruppe "geschlossen" votiert, so der Sprecher. Dagegen hätten sich
die regierungsnahen Mitglieder gegen das Vorhaben ausgesprochen. Hintergrund
des Verwaltungsrat-Vorstoßes ist der Vorwurf, dass mit Hilfe der
BA-Strafzahlung Mittel der Beitragszahler zur Arbeitslosenversicherung
zweckentfremdet werden.
Der Sprecher erläuterte, die Hoffnung auf eine politische Einigung sei in
vorangegangenen Gesprächen "enttäuscht" worden, daher habe man sich zu dem
Schritt entschlossen, das Gutachten zu erstellen und gegebenenfalls juristisch
vorzugehen. Das Gutachten werde voraussichtlich bis Ostern kommenden Jahres
vorliegen. Werde darin festgestellt, dass die geltende Gesetzeslage zum
Aussteuerungsbetrag nicht verfassungskonform sei, wolle der Verwaltungsrat
"zunächst politisch weiterverhandeln" und sich für eine Abschaffung des
Gesetzes einsetzen, "zeitgleich aber juristisch vorgehen".
Ziel sei es, "Individualklagen anzustoßen und zu unterstützen" und eine
Entscheidung eines unteren Sozialgerichts herbeizuführen, um "idealerweise" in
einem nächsten Schritt das Bundesverfassungsgericht einzuschalten. Nach Angaben
des Sprechers sind solche Individualklagen bislang noch nicht erfolgt, zunächst
soll das Ergebnis des Gutachtens abgewartet werden. Allerdings sei damit zu
rechnen, dass der Aussteuerungsbetrag als nicht verfassungsgemäß bewertet
werde.
Beobachter verweisen darauf, dass eine Abschaffung des Aussteuerungsbetrags
zu empfindlichen Lücken im Bundeshaushalt führen könnte. Ein Sprecher des
Bundesfinanzministeriums wollte sich zu möglichen Haushaltsauswirkungen nicht
äußern.
-Von Christian Vits, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 297 25 509,
christian.vits@dowjones.com
DJG/chv/apo
-0-
01.12.2006 - 13:11:41
AUSBLICK/LBBW-Stratege sieht Gagfah als MDAX-Aufsteiger
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Immobilienverwalter Gagfah gilt unter
Aktienstrategen als der wahrscheinliche Kandidat für einen Aufstieg in den
MDAX. "Gagfah wird die 'Fast-Entry'-Regel wohl knapp erfüllen und als Ersatz
für Absteiger Fielmann in den MDAX kommen", sagt Aktienstratege Uwe Streich von
der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) im Gespräch mit Dow Jones Newswires.
Der Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse tagt am Dienstag kommender
Woche und entscheidet dabei turnusgemäß über die Zusammensetzung der
Aktienindizes. Die Entscheidungen werden gegen 22.00 Uhr MEZ bekanntgegeben.
Umgesetzt werden sie am Abend des 15. Dezember.
Eng werden könne es bei den Kriterien für Gagfah nur beim Börsenumsatz, wo
das Unternehmen sich je nach Berechnung zwischen Platz 38 und 40 befinde. Die
nötige Marktkapitalisierung erreicht Gagfah mit Rang 28 oder 29 problemlos,
sagt der LBBW-Analyst. Um den außerplanmäßigen Aufstieg im Rahmen der
"Fast-Entry"-Kriterien zu vollziehen, müssen die Unternehmen im MDAX bei
Marktkapitalisierung und Börsenumsatz gleichermaßen zumindest unter den ersten
40 Plätzen liegen. Allerdings hat der Arbeitskreis beim MDAX im Unterschied zum
DAX auch Ermessensspielräume und könnte Gagfah so lediglich auf die Warteliste
setzen.
Bei DAX und TecDAX werden laut Analyst Streich diesmal keine Veränderungen
erwartet. Fielmann verfehlt mit einer Marktkapitalisierung jenseits von Platz
50 und einem Börsenumsatz-Platz von 65 die MDAX-Kriterien deutlich und steige
ab in den SDAX, sagt Streich voraus, während Immobilienwert TAG Tegernsee in
den Kleinwerteindex zurückkehren werde. Die beiden Industrieunternehmen
Masterflex und Centrotec müssen ihre Plätze im SDAX laut der Prognose von
Streich räumen.
Erst im kommenden Jahr wird das Gremium wieder über die Indexnotierung von
Großunternehmen im DAX entscheiden. Nach einer Sonderausschüttung im Zuge des
Verkaufs der Pharmasparte wird Altana die DAX-Kriterien nicht mehr erfüllen und
absteigen. Um die freiwerdende Notierung konkurrieren dann im zweiten Quartal
voraussichtlich die MDAX-Unternehmen Merck und Depfa-Bank. "Bei Merck hängt
alles vom Volumen der geplanten Kapitalerhöhung ab", sagt Streich - bisher sei
hier nur eine Spanne genannt worden. Als Überraschungskandidat für die
unmittelbare DAX-Aufnahme im zweiten Quartal werde derzeit aber auch die RAG
gehandelt, die unter einem anderen Namen einen der umfangreichsten Börsengänge
des Jahres plant.
DJG/mnr/hru/pes
01.12.2006 - 12:54:56
MAN: Schwedens Börsenaufsicht fordert keine ... (zwei)
Sowohl das Scania-Management als auch der zweitgrößte Aktionär Investor AB
haben die von MAN gebotenen 475 SEK bzw. 51,29 EUR pro Aktie bereits mehrfach
als nicht ausreichend bezeichnet. Scania hatte bei dem Übernahmegebot
allerdings zudem bemängelt, dass das Bargebot nur einen Wert von 464 SEK
darstelle. Dies sei weniger als der höchste Preis, den MAN zuvor zum Kauf von
Aktien aufgewendet habe.
Nach schwedischem Übernahmerecht muss MAN ihr Scania-Gebot an den höchsten
Preis anpassen, den sie bereits für Scania-Aktien gezahlt hat. Scania hatte als
Argument für das ihrer Einschätzung nach geringere Gebot den Wechselkurs der
Krone zum Euro am 16. November angeführt. Dieser habe bei 9,0490 SEK je EUR
gelegen.
"Es war immer klar, dass die Bedingungen unseres Angebotes im Einklang mit
den Anforderungen und Regeln des schwedischen Kapitalmarktes stehen", erklärte
nun der MAN-Vorstandsvorsitzende Hakan Samuelsson. Die Entscheidung sei "von
uns so erwartet worden".
Webseite: http://www.man.eu
http://www.scania.com
-Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115,
michael.brendel@dowjones.com
DJG/mbr/brb
-0-
01.12.2006 - 12:40:11
Europas Aktien erholt - Minen- und Luftfahrtwerte vorn
Die Kurse der großen europäischen Aktien können sich am Freitagmittag von
den jüngsten Rückschlägen erholen. Der Dow-Jones-Euro-Stoxx-50 steigt gegen
12.35 Uhr um 10 Punkte oder 0,2 Prozent auf 3.997 Punkte, und der Stoxx-50 legt
um 0,3 Prozent oder 11 auf 3.613 Punkte zu. Nach den vergleichsweise guten
Vorlagen aus den USA und von den asiatischen Börsen gebe es Käufe in
ausgewählten Werten, und zwar besonders aus der Luftfahrt- und der
Rohstoff-Branche, meinen Händler. Der Gesamtmarkt profitiere von
terminmarktorientierten Käufen, mit denen Anleger vor dem Wochenende Positionen
schließen, mit denen sie auf fallende Kurse gesetzt hatten. Der Dollar als
Auslöser der jüngsten Korrektur kann sich von den jüngsten Tiefs ebenfalls
lösen.
Allerdings könnten neue US-Konjunkturdaten die Stimmung am Nachmittag schon
wieder drehen. Dann werden unter anderem der landesweite Einkaufsmanager-Index
bekannt gegeben und weitere Daten zum US-Immobilienmarkt. Aus technischer Sicht
bezeichnen Marktteilnehmer den Euro-Stoxx-50 nur kurzfristig als angeschlagen.
Staud Research sieht das große Bild weiter positiv. "Mit dem Rückfall unter die
Haltezone bei 4.030/20 Punkten haben die Bullen eine Niederlage erlitten, die
zumindest das kurzfristige Chance-Risiko-Verhältnis belastet", heißt es von den
Analysten. Daher sei ein nochmaliger Test der um 3.890 gelegenen
Unterstützungen nicht auszuschließen und aus technischer Sicht unproblematisch.
Das Ziel liege weiter bei 4.250 bis 4.400 Punkten.
Minen- und Luftfahrtaktien gefragt
Die Minenwerte sind am Mittag der stärkste Sektor in Europa. Die aktuelle
Dollarschwäche helfe den Metallpreisen, sich auf hohem Niveau zu behaupten,
heißt es im Markt. Lehman und Goldman Sachs haben derweil die Preisprognosen
für Nickel und Zink angehoben und sich positiv zu Xstrata, BHP und Anglo
American geäußert. Anglo American gewinnen 1,3 Prozent auf 2.393 p, Xstrata 3,6
Prozent auf 2.362 p und Rio Tinto 1,6 Prozent auf 2.760 p. Der Index der
Minenwerte gewinnt 1,4 Prozent.
Das gleiche Plus zeigt auch der Index der Transport- und Touristik-Aktien
im Stoxx. Iberia hat die Spekulationen um Veränderungen in der Branche weiter
angeheizt, Alitalia sind in Mailand ausgesetzt. Iberia steigen um 0,8 Prozent,
Air France und British Airways jeweils um 1,8 Prozent. Mit einer Kaufempfehlung
durch Morgan Stanley im Rücken gewinnen Lufthansa sogar 4,9 Prozent.
Ahold unter Druck
Auf der Verliererseite geben Ahold nach neuen Geschäftszahlen 3,0 Prozent
auf 7,33 EUR ab. Das Vorsteuerergebnis sei niedriger als von ihm erwartet, das
Nettoergebnis entspreche ungefähr den Schätzungen seines Hauses, sagt ein
Händler zu den Zahlen für das dritte Quartal. Der Branchenstimmung tut das
keinen Abbruch, die ist mit dem günstigen Konsumklima in Europa weiterhin gut.
So liegt der Branchenindex 0,4 Prozent vorn.
DJG/hru/sug/pes
01.12.2006 - 12:38:58
MAN: Schwedens Börsenaufsicht fordert keine Gebotsanpassung
MÜNCHEN (Dow Jones)--Die schwedische Börsenaufsicht sieht eine Korrektur
der Angebotsbedingungen im Rahmen des Übernahme-Angebots von MAN an die
Scania-Aktionäre nicht als notwendig an. Der schwedische Securities Council
habe eine entsprechende Entscheidung am Freitag bekanntgegeben, teilte der
Münchener Nutzfahrzeughersteller mit.
Der Rat folgte den Angaben zufolge damit nicht der Auffassung des
Scania-Vorstandes, dass der Gegenwert des Barangebots, das alternativ zu dem
gemischten Aktien- und Barangebot unterbreitet wird, nicht dem höchsten Preis
entspricht, der für den Erwerb von Scania-Aktien auf dem Markt gezahlt wurde.
Webseite: http://www.man.eu
http://www.scania.com
DJG/mbr/brb
-0-
01.12.2006 - 12:18:40
EADS bezeichnet Bericht über A350-Finanzierung als Spekulation
PARIS (Dow Jones)--EADS hat einen Zeitungsbericht, demzufolge sich die
Großaktionäre des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns über die
Finanzierung des geplanten Airbus-Langestreckenjets A350 geeinigt haben, als
"pure Spekulation" bezeichnet. Gegenwärtig gebe es keine Entscheidung von
irgendjemandem bei EADS, sagte ein Sprecher der European Aeronautic Defence &
Space Co NV (EADS) am Freitag. Zudem beteilige man sich nicht an Spekulationen.
Die "Financial Times" hatte am Freitag unter Berufung auf den Verhandlungen
nahe stehende Personen berichtet, Frankreich habe sich bereit gefunden,
Staatsgarantien für Teile der Finanzierung abzugeben.
Danach sollen die 10 Mrd EUR Entwicklungskosten zu etwa 6 Mrd EUR aus
Eigenmitteln des Luft- und Raumfahrtkonzerns bestritten werden. Die übrigen
rund 4 Mrd EUR sollen am Markt refinanziert und mit Garantien der vier EADS-
Unterstützer Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien hinterlegt
werden. Damit könnte der Board wie geplant an diesem Freitag den Programmstart
für das Vorhaben beschließen.
Frankreich hält direkt 15% bei EADS und soll sich nach nicht bestätigten
Informationen von Dow Jones Newswires zunächst für eine Kapitalerhöhung
ausgesprochen haben, um den neuen Airbus zu finanzieren, der als Antwort auf
die Boeing 787 Dreamliner gedacht ist. Bei der Gelegenheit wollte Frankreich
seinen EADS-Anteil ausbauen.
Wie die Refinanzierung der 4 Mrd EUR strukturiert wird, sei noch offen,
berichtet die "FT" aus Verhandlungskreisen. EADS befürworte eine
Hybrid-Anleihe. Ein Insider sagte, die Maßnahme werde in jedem Fall so
strukturiert, dass sie Boeing keine Angriffsfläche biete. Der US-Wettbewerber
hatte gedroht, alle sich bietenden rechtlichen und politischen Möglichkeiten zu
nutzen, um dagegen vorzugehen, sollte sich EADS bei der A350-Entwicklung auf
Staatsbeihilfen stützen. An der Frage könnte sich zwischen den USA und der
Europäischen Union ein neuer Handelsstreit entzünden.
Webseiten: http://www.ft.com
http://www.eads.com
DJG/DJN/brb/rio
01.12.2006 - 11:57:34
Krupp-Stiftung will bei ThyssenKrupp auf über 25% aufstocken
ESSEN (Dow Jones)--Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stifung will
ihren Anteil an der ThyssenKrupp AG weiter erhöhen und auf über 25% aufstocken.
Dies kündigte der Vorstandsvorsitzende des Ruhrkonzerns, Ekkehard Schulz, am
Freitag in Essen an. Bisher hält der größte Aktionär des DAX-Unternehmens
bereits 23,71% der Anteile.
Die Stiftung solle künftig drei Vertreter in den Aufsichtsrat entsenden
können, sagte Schulz. Der ThyssenKrupp-Vorstand sehe die geplante Aufstockung
der Stiftung als "Rückendeckung". Der Großaktionär setze ein Zeichen, dass er
zum Unternehmen in seiner jetzigen Struktur stehe.
Als Abwehr gegen eine möglicherweise bevorstehende feindliche Übernahme ist
die Aufstockung der Stiftung nach den Worten von Schulz nicht nötig.
ThyssenKrupp habe keine Hinweise, dass derzeit jemand eine Übernahme
vorbereite, sagte er.
Webseite: http://www.thyssenkrupp.de
-Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14,
andreas.heitker@dowjones.com
DJG/hei/brb
01.12.2006 - 11:45:08
Verfassungsmäßigkeit von BA-Aussteuerungsbetrag wird geprüft
NÜRNBERG/BERLIN (Dow Jones)--Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für
Arbeit (BA) will die Verfassungsmäßigkeit des BA-Aussteuerungsbetrages
überprüfen lassen. "Mit dem Aussteuerungsbetrag werden Mittel der
Beitragszahler zur Arbeitslosenversicherung zweckentfremdet, weil sie zur
Finanzierung des allgemeinen Staatshaushaltes herangezogen werden. Dies ist
Auffassung der ganz überwiegenden Mehrheit der Mitglieder des Verwaltungsrates
der selbstverwalteten Bundesagentur für Arbeit (BA)", erklärten Peter Clever
und Annelie Buntenbach, der Vorsitzende und die stellvertretende Vorsitzende
des BA-Verwaltungsrates, in einer Mitteilung am Freitag in Nürnberg.
Zur ordnungsgemäßen Erfüllung seiner Beratungspflicht habe der
Verwaltungsrat deshalb beschlossen, ein Gutachten über die Verfassungsmäßigkeit
des Aussteuerungsbetrages in Auftrag zu geben. Mit geplanten vier Mrd EUR im
Jahr 2007 würden der Arbeitslosenversicherung mehr als 10% der geplanten 31 Mrd
EUR Beitragseinnahmen entzogen. Die Behauptung, wonach der Aussteuerungsbetrag
ein Anreiz für die BA sein solle, den Übertritt eines
Arbeitslosengeldempfängers ins Arbeitslosengeld II zu verhindern, stellt sich
nach Überzeugung des BA-Verwaltungsrates "bei näherer Betrachtung als
Scheinargument dar".
Richtig sei, dass es schon zu den Kernaufgaben der BA in der
Arbeitslosenversicherung gehöre, ihre Versicherungsnehmer nach besten Kräften
dabei zu unterstützen, Arbeitslosigkeit zu verhindern bzw. zu verkürzen und
somit auch Langzeitarbeitslosigkeit zu vermeiden. Falls dies nicht oder erst
spät gelinge, müsse die BA umso mehr Arbeitslosengeld zahlen. Es sei nicht
nachvollziehbar, warum eine "zusätzliche Strafsteuer" die
Vermittlungsanstrengungen positiv beeinflussen solle.
Den Aussteuerungsbetrag zahlt die BA aus Beitragsmitteln, wenn innerhalb
von drei Monaten nach Auslaufen eines Arbeitslosengeldanspruchs der Arbeitslose
Arbeitslosengeld II bezieht. Die Höhe des Aussteuerungsbetrags entspricht den
durchschnittlichen Kosten für eine Bedarfsgemeinschaft (Arbeitsloser, sein
Partner und eventuell Kinder) für ein Jahr, zurzeit etwa 10.000 EUR. Im Jahr
2005 zahlte die BA eigenen Angaben zufolge 4,55 Mrd EUR und im Jahr 2006 3,28
Mrd Euro an den Bund.
-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118,
andreas.kissler@dowjones.com
DJG/ank/hab
-0-
01.12.2006 - 11:39:54
ProSiebenSat.1 im November mit Marktanteil von 30,2%
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die ProSiebenSat.1 Media AG hat bei der
werberelevanten Zielgruppe im November einen Marktanteil von 30,2% erreicht. Im
Oktober hatte er 30,9% und im Vergleichsmonat des Vorjahres ebenfalls 30,9%
betragen, wie die Sendergruppe am Freitag mitteilte.
===
November 06 Oktober 06 November 05
Sat.1 10,8 10,9 12,9
ProSieben 12,9 13,2 11,4
kabel eins 5,3 5,6 5,6
N24 1,0 1,0 |