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Freitag, 01-Dez-2006

01.12.2006 - 23:22:28 Wall Street schließt nach ISM-Daten etwas leichter FRANKFURT (Dow Jones)--Die US-Börsen haben am Freitag nach schwachen Konjunkturdaten etwas leichter geschlossen. Besonders betroffen sind die Technologiewerte an der Nasdaq. Der Dow-Jones-Index verlor 0,2% oder 28 Punkte auf 12.194 Zähler. Zeitweise hatte der Index um mehr als 130 Punkte im Minus gelegen. Der Nasdaq Composite sank um 0,8% oder 19 Punkte auf 2.413 Zähler, während der S&P 500 um 0,3% oder 4 Punkte auf 1.397 Zähler nachgab. Umgesetzt wurden 1,74 (Donnerstag 2,0) Mrd Aktien. Die Zahl der Kursgewinner betrug 1.530, die der Kursverlierer 1.812. Unverändert schlossen 135 Titel. Als Auslöser für die Stimmungseintrübung galten die Daten aus dem Verarbeitenden Gewerbe in den USA. Der ISM-Index war mit 49,5 Punkten unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen und wies damit Schrumpfungsanzeichen auf. Zudem stiegen die bezahlten Preise auf 53,5 nach 47 im Vormonat und einer Erwartung von 49,8. Auch die Bauausgaben sind im Oktober gegenüber dem Vormonat so stark gesunken wie seit fünf Jahren nicht mehr. Einige Händlern sahen in dem ISM-Bericht einen Beleg, dass die US-Notenbank mit ihren Leitzinserhöhungen über das Ziel hinaus geschossen ist. "Dies ist eine weitere Bestätigung, das sich das Wirtschaftswachstum nicht nur verlangsamt sondern es in eine Rezession geht", sagte Hugh Moore von Guerite Advisors. "Es sind nicht nur die Bau- und Autobranche. Wir sehen, dass sich die Industrie generell abkühlt." Der Chicagoer Fed-Präsident Michael Moskow hatte in einer Rede betont, dass weitere Zinsstraffungen notwendig werden könnten. Deutlich gegen den Trend stiegen Home Depot um 2,6% auf 38,97 USD. Hintergrund waren Berichte, dass Investmentgesellschaften wie Kohlberg, Kravis Roberts und Texas Pacific Group ein Auge auf die Baumarktkette geworfen haben. Der Kurs des Konkurrenten Lowe's zog um 2,4% auf 30,89 USD an. Nach der Vorlage von Absatzahlen stiegen General Motors um 1,6% auf 29,69 USD. Im Vergleich zum Vorjahr waren im November 5,8% mehr Fahrzeuge verkauft worden. Ford schlossen 1,1% schwächer bei 8,04 USD. Der Absatz sank im November um 9,6% gesunken. Unter den Technologiewerten verloren AMD 4,1% auf 20,69 USD und Nvidia gaben um 3,9% auf 35,54 USD nach. Die Justizbehörden ermitteln wegen des Verdachts auf Verstoß gegen Kartellgesetze. OmniVision brachen um 16,4% auf 13,62 USD ein. Der Hersteller von Bildsensoren für Digitalkameras sieht den Gewinn im zweiten Geschäftsquartal von dem Trend zu Produkten mit einer geringeren Auflösung und Preisdruck belastet. Im abgelaufenen Quartal verdiente das Unternehmen zudem weniger, als von Analysten erwartet. DJG/DJN/rso

01.12.2006 - 22:50:17 US-Anleihen tendieren im späten Handel etwas fester NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Anleihen haben am Freitag im späten Handel mit einem unerwartet gesunkenen ISM-Index deutliche Aufschläge erzielt. Gegen 22.06 Uhr MEZ wurden zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% um 9/32 fester bei 101-18/32 notiert und rentierten mit 4,43%. Der mit 4,50% verzinste Longbond stieg um 9/32 auf 99-8/32 und rentiert mit 4,54%. Der landesweite Index der Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe ist im November in den Vereinigten Staaten unter die kritische Marke von 50 Punkten gefallen. Nach Aussage des Institute for Supply Management (ISM) gab er auf den niedrigsten Stand seit April 2003 nach. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten hingegen mehrheitlich mit einem Anstieg gerechnet. Stratege Dominic Konstam von Credit Suisse nannte den Kursanstieg die "Fortsetzung eines mächtigen Trends". Er sei offensichtlich der Katalysator um die Rendite auf neue Tiefs zu führen. "Die Anleger fangen an, die Yieldschwäche nicht mehr nur auf die Entwicklung des Immobilien- und Fahrzeugmarktes zu schieben und sind zunehmend besorgt, dass sich eine tiefer gehende Schwäche ausbildet", fügte er hinzu. DJG/DJN/rso

01.12.2006 - 22:50:17 EUREX/Renten-Futures schließen fest FRANKFURT (Dow Jones)--Schwache US-Daten haben am Freitag für einen Sprung in den deutschen Renten-Futures gesorgt. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures stieg um 24 Ticks auf 118,73%. Das Tageshoch lag bei 118,88% und das Tagestief bei 118,34%. Umgesetzt wurden 1.614.615 Kontrakte. Der BOBL-Futures gewann 14 Ticks auf 110,11%. Ein überraschend schwacher ISM-Index für das Verarbeitende US-Gewerbe sorgte für kräftige Käufe in Euro und Renten. Die Gemeinschaftswährung sprang zwischenzeitlich auf bis zu 1,3350 USD. Der ISM war auf besonderes Gefallen im Rentenmarkt gestoßen, da er mit 49,5 Punkten unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen war und damit Schrumpfungsanzeichen der US-Wirtschaft gezeigt hatte. Auch die Sub-Komponente neugeschaffener Stellen zeigte einen Rückgang und die Bauausgaben fielen stärker als erwartet. Dies weckte die Hoffnung auf schnelle US-Zinssenkungen. In den US-Geldmarktfutures seien danach zwei Zinssenkungen durch die US-Notenbank im ersten Halbjahr 2007 eingepreist worden, hieß es. Dem Bund-Futures sei es danach gelungen, die über zweiwöchige Seitwärtsrange bei rund 118,50% nach oben zu verlassen. "Der Ausbruch war so dynamisch und von hohem Volumen untermauert, dass er absolut verlässlich aussieht", sagte ein Händler. Mit einem Fall durch das Ausbruchsniveau sei daher nicht mehr zu rechnen. DJG/rso

01.12.2006 - 22:50:15 TABELLE/US-Automobilabsatz - November 2006 (2.ergänzte Fassung) === November (30.11.) 2006 2005 Veränderung gg Vj in % DAIMLERCHRYSLER 186.635 178.182 + 5% - Chrysler Group 164.556 159.898 + 3% - Mercedes-Benz 22.079 18.284 +21% VOLKSWAGEN 17.082 18.046 - 5,3% AUDI 9.209 7.909 +16,4% PORSCHE* 2.723 2.794 - 3% FORD 182.259 201.711 - 9,6% - Pkw 61.852 63.482 - 2,6% - Lkw 120.407 138.229 -12,9% GENERAL MOTORS 297.556 + 5,8% -Pkw 109.985 119.362 - 7,9% -Lkw 183.573 157.415 +16,6% NISSAN inklusive Infiniti 76.015 77.212 -1,6% TOYOTA 196.695 169.665 +15,9% * USA und Kanada - Zahlen absolut. === DJG/jhe/cbr

01.12.2006 - 22:50:14 Airbus hat bis Ende November 635 Aufträge erhalten PARIS (Dow Jones)--Die EADS-Tochter Airbus hat im Zeitraum Januar bis November 635 Aufträge für Flugzeuge erhalten, nach 687 Flugzeugen im Vorjahreszeitraum. Ausgeliefert worden seien 399 Maschinen, teilte der Flugzeughersteller am Freitag mit. Im Vorjahr hatte Airbus hier 337 Auslieferungen berichtet. Webseite: http://www.airbus.com DJG/DJN/jhe/cbr

01.12.2006 - 22:50:12 Eurex-Handelsvolumen steigt im November um 14% FRANKFURT (Dow Jones)--Im November wurden an der internationalen Terminbörse Eurex 130 Mio Terminkontrakte gehandelt und damit 14% mehr als im Vorjahreszeitraum. Im November wiesen Aktienderivate mit 70,1 Mio Kontrakten das höchste Handelsvolumen an der Eurex auf, wie die Tochter der Deutschen Börse AG am Freitag mitteilte. Im Segment Fixed-Income-Derivate seien 59,5 Mio Kontrakte gehandelt worden. Webseite: http://www.media-relations.deutsche-boerse.com. DJG/jhe/cbr

01.12.2006 - 22:50:11 adidas will Zusammenarbeit mit DFB fortsetzen HERZOGENAURACH (Dow Jones)--Die adidas AG will ihre Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund DFB bis mindestens 2014 fortsetzen, ungeachtet des Gegenangebotes von Nike, die Fußball-Nationalmannschaft ausrüsten. adidas Sprecher Oliver Brüggen sagte am Freitag auf Nachfrage von Dow Jones Newswires, dass der DFB und adidas sich bereits im August 2006 auf eine Verlängerung der Partnerschaft bis mindestens 2014 geeinigt hätten. adidas freue sich auf eine Fortsetzung der jahrzehntelangen erfolgreichen Zusammenarbeit. Zuvor hatte der DFB mitgeteilt, der US-Sportausrüster Nike Inc habe dem Verband ein wirtschaftlich sehr interessantes Angebot vorgelegt. Nike habe schriftlich mitgeteilt, ab 2011 einen Ausrüstervertrag mit dem DFB abschließen zu wollen. DFB-Präsident Theo Zwanziger und Generalsekretär Horst R. Schmidt hätten hierüber zeitnah die Geschäftsleitung von adidas in einem ausführlichen Gespräch informiert. Derzeit hat der DFB einen Vertrag mit der adidas AG, Herzogenaurach. adidas ist seit den 50er Jahren Ausrüster der deutschen Fußballnationalmannschaft. Webseiten: http://www.dfb.de http://www.adidas.de DJG/apr/jhe/cbr

01.12.2006 - 22:50:11 TABELLE/US-Automobilabsatz - November 2006 (ergänzte Fassung) === November (30.11.) 2006 2005 Veränderung gg Vj in % DAIMLERCHRYSLER 186.635 178.182 + 5% - Chrysler Group 164.556 159.898 + 3% - Mercedes-Benz 22.079 18.284 +21% VOLKSWAGEN 17.082 18.046 - 5,3% AUDI 9.209 7.909 +16,4% PORSCHE* 2.723 2.794 - 3% FORD 182.259 201.711 - 9,6% - Pkw 61.852 63.482 - 2,6% - Lkw 120.407 138.229 -12,9% NISSAN inklusive Infiniti 76.015 77.212 -1,6% * USA und Kanada - Zahlen absolut. === DJG/cbr/jhe

01.12.2006 - 22:12:56 EUREX/Renten-Futures schließen fest FRANKFURT (Dow Jones)--Schwache US-Daten haben am Freitag für einen Sprung in den deutschen Renten-Futures gesorgt. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures stieg um 24 Ticks auf 118,73%. Das Tageshoch lag bei 118,88% und das Tagestief bei 118,34%. Umgesetzt wurden 1.614.615 Kontrakte. Der BOBL-Futures gewann 14 Ticks auf 110,11%. Ein überraschend schwacher ISM-Index für das Verarbeitende US-Gewerbe sorgte für kräftige Käufe in Euro und Renten. Die Gemeinschaftswährung sprang zwischenzeitlich auf bis zu 1,3350 USD. Der ISM war auf besonderes Gefallen im Rentenmarkt gestoßen, da er mit 49,5 Punkten unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen war und damit Schrumpfungsanzeichen der US-Wirtschaft gezeigt hatte. Auch die Sub-Komponente neugeschaffener Stellen zeigte einen Rückgang und die Bauausgaben fielen stärker als erwartet. Dies weckte die Hoffnung auf schnelle US-Zinssenkungen. In den US-Geldmarktfutures seien danach zwei Zinssenkungen durch die US-Notenbank im ersten Halbjahr 2007 eingepreist worden, hieß es. Dem Bund-Futures sei es danach gelungen, die über zweiwöchige Seitwärtsrange bei rund 118,50% nach oben zu verlassen. "Der Ausbruch war so dynamisch und von hohem Volumen untermauert, dass er absolut verlässlich aussieht", sagte ein Händler. Mit einem Fall durch das Ausbruchsniveau sei daher nicht mehr zu rechnen. DJG/rso

01.12.2006 - 19:54:36 Airbus hat bis Ende November 635 Aufträge erhalten PARIS (Dow Jones)--Die EADS-Tochter Airbus hat im Zeitraum Januar bis November 635 Aufträge für Flugzeuge erhalten, nach 687 Flugzeugen im Vorjahreszeitraum. Ausgeliefert worden seien 399 Maschinen, teilte der Flugzeughersteller am Freitag mit. Im Vorjahr hatte Airbus hier 337 Auslieferungen berichtet. Webseite: http://www.airbus.com DJG/DJN/jhe/cbr

01.12.2006 - 19:02:05 Eurex-Handelsvolumen steigt im November um 14% FRANKFURT (Dow Jones)--Im November wurden an der internationalen Terminbörse Eurex 130 Mio Terminkontrakte gehandelt und damit 14% mehr als im Vorjahreszeitraum. Im November wiesen Aktienderivate mit 70,1 Mio Kontrakten das höchste Handelsvolumen an der Eurex auf, wie die Tochter der Deutschen Börse AG am Freitag mitteilte. Im Segment Fixed-Income-Derivate seien 59,5 Mio Kontrakte gehandelt worden. Webseite: http://www.media-relations.deutsche-boerse.com. DJG/jhe/cbr

01.12.2006 - 18:29:58 Deutsche Börse: Aktienumsatz steigt im November um 55% FRANKFURT (Dow Jones)--Das Handelsvolumen an den deutschen Wertpapierbörsen ist im November 2006 deutlich gestiegen. Der Aktienumsatz lag laut Orderbuchstatistik in Einfachzählung im Orderbuch von Xetra und dem maklergestützten Präsenzhandel im November bei 177 Mrd EUR, ein Plus von 55% zum Vorjahresmonat, teilte der Börsenbetreiber am Freitag mit. In deutschen Aktien seien dabei 167,3 Mrd EUR und in ausländischen Aktien 9,7 Mrd EUR umgesetzt werden. Nach der Gesamtumsatzstatistik seien im November an allen deutschen Wertpapierbörsen 485,7 Mrd EUR umgesetzt worden, 43% mehr als im Vorjahresmonat. Webseite: http://www.media-relations.deutsche-boerse.com. DJG/jhe/cbr

01.12.2006 - 18:59:25 adidas will Zusammenarbeit mit DFB fortsetzen HERZOGENAURACH (Dow Jones)--Die adidas AG will ihre Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußball-Bund DFB bis mindestens 2014 fortsetzen, ungeachtet des Gegenangebotes von Nike, die Fußball-Nationalmannschaft ausrüsten. adidas Sprecher Oliver Brüggen sagte am Freitag auf Nachfrage von Dow Jones Newswires, dass der DFB und adidas sich bereits im August 2006 auf eine Verlängerung der Partnerschaft bis mindestens 2014 geeinigt hätten. adidas freue sich auf eine Fortsetzung der jahrzehntelangen erfolgreichen Zusammenarbeit. Zuvor hatte der DFB mitgeteilt, der US-Sportausrüster Nike Inc habe dem Verband ein wirtschaftlich sehr interessantes Angebot vorgelegt. Nike habe schriftlich mitgeteilt, ab 2011 einen Ausrüstervertrag mit dem DFB abschließen zu wollen. DFB-Präsident Theo Zwanziger und Generalsekretär Horst R. Schmidt hätten hierüber zeitnah die Geschäftsleitung von adidas in einem ausführlichen Gespräch informiert. Derzeit hat der DFB einen Vertrag mit der adidas AG, Herzogenaurach. adidas ist seit den 50er Jahren Ausrüster der deutschen Fußballnationalmannschaft. Webseiten: http://www.dfb.de http://www.adidas.de DJG/apr/jhe/cbr

01.12.2006 - 18:04:49 XETRA-SCHLUSS/DAX schwach - US-Daten und Euro belasten (Wiederholung) FRANKFURT (Dow Jones)--Schwächer sind die deutschen Aktien am Freitag aus dem Handel gegangen. Schwache US-Wirtschaftsdaten und die folgende Verteuerung des Euro versauerten den Abschluss der Handelswoche. Der DAX verlor 1,1% oder 68 auf 6.241 Punkte. Von den 30 DAX-Werten schafften nur fünf den Sprung ins Plus. Umgesetzt wurden 6,7 Mrd EUR. Der überraschend schwache ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe sorgte für sofortige Abgaben im DAX und kräftige Käufe im Euro. Die Gemeinschaftswährung sprang zwischenzeitlich auf bis zu 1,3350 USD. Das Auslösen automatischer Stop-Loss-Verkäufe im DAX-Terminkontrakt zogen den Index in der Spitze um bis zu 1,8% tiefer. Der DAX verlor damit zwischenzeitlich mehr als selbst die US-Börsen. Der ISM war auf besonderes Missfallen gestoßen, da er mit 49,5 Punkten unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen war und damit Schrumpfungsanzeichen zeige. Auch die Sub-Komponente neugeschaffener Stellen zeigte einen Rückgang. Auch die Bauausgaben fielen stärker als erwartet. Umgekehrt stiegen die Bezahlten Preise auf 53,5 nach 47 im Vormonat und einer Erwartung von 49,8. "Schwaches Wirtschaftswachstum bei gleichzeitigem Inflationsanstieg will keiner sehen", kommentierte ein Händler. Für deutsche Aktien sei jedoch die starke Reaktion des Euro noch belastender gewesen. Besonders die exportorientierten Titel kamen demnach unter Druck. Technische Analysten weisen jedoch darauf hin, dass der DAX bei rund 6.200 Punkten den Rand eines kleinen Abwärtstrendkanals erreicht und sofort nach oben verlassen habe. Daher könne am Montag mit einer Erholung gerechnet werden. Tagesgewinner gegen den schwachen Trend waren Lufthansa. Die Aktien kletterten um 3,7% auf 19,49 EUR, nachdem Morgan Stanley das Kursziel auf 25 EUR erhöht hatte. Außerdem heizte die spanische Iberia die Spekulationen um Übernahmen in der Luftfahrtbranche an und Alitalia haussierten nach Verkaufsplänen der italienischen Regierung. "Im europäischen Luftfahrtsektor riecht es nun auch nach Konsolidierung, und Lufthansa wird als Gewinner gesehen", erklärte ein Händler. Neben Lufthansa schafften nur Infineon, Altana und Hypo Real den Sprung ins Plus. Conti schlossen fast unverändert. Im Blick standen auch ThyssenKrupp. Nach dem Ausweis neuer Geschäftszahlen und dem überraschend hohen Dividendenvorschlag von 1,00 EUR je Aktie waren sie zunächst gestiegen, konnten sich dem Marktdruck aber nicht entziehen. Die Aktien fielen um 1,7% auf 28,66 EUR. Die Thyssen-Stiftung beabsichtigt, ihren Anteil zu erhöhen - dies dämpfte die Übernahmefantasie, hieß es im Handel. Hypo Real Estate, Siemens und Commerzbank konnten sich zunächst noch kräftig erholen, rutschten aber allesamt zum Schluss ins Minus. Deutsche Post gaben trotz angekündigter Preiserhöhungen bei Deutsche Post DHL um 0,3% nach auf 22,44 EUR. BMW und SAP verzeichneten Verluste zwischen 1,1% und 2,6%. Auch E.ON verloren deutliche 2,5% auf 94,52 EUR. Hier ein spanischer Pressebericht negativ gewertet, demzufolge Blackstone möglicherweise den Kauf einer bis zu zehnprozentigen Beteiligung bei Endesa plant. "Es gibt in dieser Transaktion viele Stolpersteine für E.ON - damit würde nun noch ein weiterer hinzukommen", sagte ein Händler mit Blick auf den seit Monaten geplanten Zusammenschluss von E.ON und Endesa. In der zweiten Reihe stiegen Evotec um 0,3% auf 3,06 EUR. Das Unternehmen hat den Bereich Technologies verkauft. Im MDAX gewannen EADS 3,1% auf 23,05 EUR, nachdem es bei der Finanzierung des A-350 Fortschritte geben soll. Auch MTU zogen 2% an auf 31,30 EUR. DJG/mod/pes

01.12.2006 - 18:39:32 EUREX/Renten-Futures fest - Eine Rally zwischen US-Daten und EZB FRANKFURT (Dow Jones)--Schwache US-Daten haben für einen Sprung in den deutschen Renten-Futures gesorgt. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures steigt gegen 18.25 Uhr um 23 Ticks auf 118,72%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,88% und das Tagestief bei 118,34%. Umgesetzt wurden bisher rund 1,47 Mio Kontrakte. Der BOBL-Futures gewinnt 14 Ticks auf 110,11%. Ein überraschend schwacher ISM-Index für das Verarbeitende US-Gewerbe sorgte für kräftige Käufe in Euro und Renten. Die Gemeinschaftswährung sprang zwischenzeitlich auf bis zu 1,3350 USD. Der ISM war auf besonderes Gefallen im Rentenmarkt gestoßen, da er mit 49,5 Punkten unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen war und damit Schrumpfungsanzeichen der US-Wirtschaft zeigte. Auch die Sub-Komponente neugeschaffener Stellen zeigte einen Rückgang und die Bauausgaben fielen stärker als erwartet. Dies weckte die Hoffnung auf schnelle US-Zinssenkungen, die US-Treasurys zeigten eine Rally. In den US-Geldmarktfutures seien danach zwei Zinssenkungen durch die US-Notenbank im ersten Halbjahr 2007 eingepreist worden. Dem Bund-Futures ist es danach gelungen, die über zweiwöchige Seitwärtsrange bei rund 118,50% nach oben zu verlassen. "Der Ausbruch war so dynamisch und von hohem Volumen untermauert, dass er absolut verlässlich aussieht", sagte ein Händler. Mit einem Fall durch das Ausbruchsniveau sei daher nicht mehr zu rechnen. Im Blick stehe nun die EZB-Sitzung am kommenden Donnerstag, hieß es weiter. Eine Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte auf dann 3,5% sei ausgemachte Sache. Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass die Notenbanker 2007 die Zinsen noch einmal, mit Blick auf das hohe Geldmengenwachstum sogar noch zweimal anheben werden. Vom Beginn eines Zinssenkungszyklus ist die EZB damit, anders als in den USA, weit entfernt. Weiterhin stehen US-Arbeitsmarktdaten für November, der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan, der Einkaufsmanagerindex für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe der Eurozone sowie der ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe an. -Von Michael Otto Denzin, Dow Jones Newswires; +49 (0)69-29725 218; michael.denzin@dowjones.com DJG/mod/pes

01.12.2006 - 20:48:46 TABELLE/US-Automobilabsatz - November 2006 (2.ergänzte Fassung) === November (30.11.) 2006 2005 Veränderung gg Vj in % DAIMLERCHRYSLER 186.635 178.182 + 5% - Chrysler Group 164.556 159.898 + 3% - Mercedes-Benz 22.079 18.284 +21% VOLKSWAGEN 17.082 18.046 - 5,3% AUDI 9.209 7.909 +16,4% PORSCHE* 2.723 2.794 - 3% FORD 182.259 201.711 - 9,6% - Pkw 61.852 63.482 - 2,6% - Lkw 120.407 138.229 -12,9% GENERAL MOTORS 297.556 + 5,8% -Pkw 109.985 119.362 - 7,9% -Lkw 183.573 157.415 +16,6% NISSAN inklusive Infiniti 76.015 77.212 -1,6% TOYOTA 196.695 169.665 +15,9% * USA und Kanada - Zahlen absolut. === DJG/jhe/cbr

01.12.2006 - 22:21:47 US-Anleihen tendieren im späten Handel etwas fester NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Anleihen haben am Freitag im späten Handel mit einem unerwartet gesunkenen ISM-Index deutliche Aufschläge erzielt. Gegen 22.06 Uhr MEZ wurden zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% um 9/32 fester bei 101-18/32 notiert und rentierten mit 4,43%. Der mit 4,50% verzinste Longbond stieg um 9/32 auf 99-8/32 und rentiert mit 4,54%. Der landesweite Index der Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe ist im November in den Vereinigten Staaten unter die kritische Marke von 50 Punkten gefallen. Nach Aussage des Institute for Supply Management (ISM) gab er auf den niedrigsten Stand seit April 2003 nach. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten hingegen mehrheitlich mit einem Anstieg gerechnet. Stratege Dominic Konstam von Credit Suisse nannte den Kursanstieg die "Fortsetzung eines mächtigen Trends". Er sei offensichtlich der Katalysator um die Rendite auf neue Tiefs zu führen. "Die Anleger fangen an, die Yieldschwäche nicht mehr nur auf die Entwicklung des Immobilien- und Fahrzeugmarktes zu schieben und sind zunehmend besorgt, dass sich eine tiefer gehende Schwäche ausbildet", fügte er hinzu. DJG/DJN/rso

01.12.2006 - 19:00:27 TABELLE/US-Automobilabsatz - November 2006 (ergänzte Fassung) === November (30.11.) 2006 2005 Veränderung gg Vj in % DAIMLERCHRYSLER 186.635 178.182 + 5% - Chrysler Group 164.556 159.898 + 3% - Mercedes-Benz 22.079 18.284 +21% VOLKSWAGEN 17.082 18.046 - 5,3% AUDI 9.209 7.909 +16,4% PORSCHE* 2.723 2.794 - 3% FORD 182.259 201.711 - 9,6% - Pkw 61.852 63.482 - 2,6% - Lkw 120.407 138.229 -12,9% NISSAN inklusive Infiniti 76.015 77.212 -1,6% * USA und Kanada - Zahlen absolut. === DJG/cbr/jhe

01.12.2006 - 18:19:33 Europas Börsen schließen schwach - Euro-Sprung drückt Aktien Mit schwacher Tendenz haben sich Europas Aktienbörsen am Freitag aus der Handelswoche verabschiedet. Schwache US-Wirtschaftsdaten und die folgende Rally des Euro drückten fast alle Aktien ins Minus. Der Euro-Stoxx-50 verlor 1,4 Prozent oder 55 auf 3.932 Punkte, der Stoxx-50 gab um 1 Prozent oder 36 auf 3.566 Punkte nach. Nur die Wiener Börse und die Branche der Airline-Aktien schafften den Sprung ins Plus. Ein überraschend schwacher ISM-Index für das US-Verarbeitende Gewerbe sorgte für kräftige Käufe des Euro und setzte die Aktienmärkte unter Druck. Die Gemeinschaftswährung sprang zwischenzeitlich auf bis zu 1,3350 USD. Die weckte Angst bei den Exportwerten. Einige europäische Börsenplätze verloren zwischenzeitlich mehr als die US-Börse Nasdaq, darunter der DAX. Der ISM war auf besonderes Missfallen gestoßen, da er mit 49,5 Punkten unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen war und damit Schrumpfungsanzeichen der US-Wirtschaft zeigte. Auch die Sub-Komponente neugeschaffener Stellen zeigte einen Rückgang und die Bauausgaben fielen stärker als erwartet. Umgekehrt stiegen die Bezahlten Preise auf 53,5 nach 47 im Vormonat und einer Erwartung von 49,8. "Schwaches Wirtschaftswachstum bei gleichzeitigem Inflationsanstieg will keiner sehen", kommentierte ein Händler. Für Europas Aktien sei jedoch die starke Reaktion des Euro noch belastender gewesen. Technische Analysten sehen den Euro-Stoxx-50 unterstützt rund 3.910 Punkten. Luftfahrt-Sektor als einziger im Plus Als einziger Sektor schaffte der der Transport- und Touristik-Aktien einen Sprung ins Plus. Alitalia sprangen um 10,6 Prozent auf 0,939 EUR. Grund war die Ankündigung der italienischen Regierung, sich aus dem Titel zurückzuziehen. Sie besitzt noch einen Anteil von 49,9 Prozent. Händler begründeten den Kurssprung mit der Erwartung einer Übernahme. Lufthansa kletterten um 3,7 Prozent auf 19,49 EUR, nachdem Morgan Stanley das Kursziel auf 25 EUR erhöht hatte. Zudem heizte die spanische Iberia die Spekulationen um Übernahmen in der Luftfahrtbranche an. "Im europäischen Luftfahrtsektor riecht es nun auch nach Konsolidierung, und Lufthansa wird als Gewinner gesehen", erklärte ein Händler. British Airways stiegen um 0,7 Prozent auf 496 p, Air France-KLM um 30,51 EUR. Minenwerte gefragt Die im Sektor Basic Ressources gesammelten Minenwerte waren bis zum Nachmittag der stärkste Sektor in Europa. Er ging mit minus 0,2 Prozent aus dem Handel. Dies jedoch zu Unrecht, wie ein Analyst sagte: Schließlich helfe die aktuelle Dollarschwäche den Metallpreisen, sich auf hohem Niveau zu behaupten. Die Analysten von Lehman und Goldman Sachs hatten zudem die Preisprognosen für Nickel und Zink angehoben und sich positiv zu Xstrata, BHP und Anglo American geäußert. Anglo American stiegen um 0,5 Prozent auf 2.372 p und XStrata um 1,3 Prozent auf 2309 p. Ahold und Renault unter Druck Auf der Verliererseite fielen Ahold mit minus 3,2 Prozent auf 7,32 EUR auf. Vor allem das Vorsteuerergebnis enttäuschte. Dies belastete auch die Branchenstimmung, bis auf Tesco fielen alle Aktien des Retail-Sektors. Der Index gab um 0,8 Prozent nach. Unter den Autowerten gaben Renault am stärksten nach. Die Aktien fielen 2,4 Prozent auf 88,35 EUR, der Sektor-Index nur um 1 Prozent. Grund war der 32 Prozentige Einbruch der Neuzulassungszahlen im November auf dem Heimatmarkt Frankreich. Deutsche-Bank-Analyst Gaetan Toulemonde beließ die Aktie zwar auf "Buy" mit Ziel 117 EUR, sagte jedoch, "die nächsten sechs Monate werden hart". Grund sei das Fehlen neuer Modelle. Für 2007 bis 09 erwartet er jedoch wieder eine starke Performance. DJG/mod/pes

01.12.2006 - 17:34:40 TABELLE/US-Automobilabsatz - November 2006 === November (30.11.) 2006 2005 Veränderung gg Vj in % DAIMLERCHRYSLER 186.635 178.182 + 5% - Chrysler Group 164.556 159.898 + 3% - Mercedes-Benz 22.079 18.284 +21% AUDI 9.209 7.909 +16,4% PORSCHE* 2.723 2.794 - 3% * USA und Kanada - Zahlen absolut. === DJG/jhe/cbr

01.12.2006 - 17:27:49 DEVISEN/Euro mit erneutem Aufwertungsschub nach US-Daten FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro hat am Freitag im späten europäischen Devisenhandel unter dem Einfluss schwacher US-Konjunkturdaten spektakulär aufgewertet. Dabei ließ die Gemeinschaftsdevise die Marke von 1,33 USD hinter sich und wird zuletzt bei 1,3323 USD gehandelt. In der Spitze wurde ein neues Jahreshoch bei 1,335 USD erreicht - ein Eurokurs, so hoch wie seit März 2005 nicht mehr. Als Auslöser für die zweite heftige Aufwertungsphase innerhalb von sieben Tagen gelten die vorgelegten Daten aus dem Verarbeitenden Gewerbe in den USA. Der ISM-Index war mit 49,5 Punkten unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen und weist damit Schrumpfungsanzeichen auf. Zudem stiegen die Bezahlten Preise auf 53,5 nach 47 im Vormonat und einer Erwartung von 49,8. Auch die Bauausgaben in den USA haben im Oktober gegenüber dem Vormonat ihren Abwärtstrend verstärkt und sind so stark gesunken wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die Bauausgaben fielen um 1% auf eine saisonbereinigte Jahresrate von 1.178 Mrd USD. Ökonomen hatten im Vorfeld einen Rückgang um 0,3% erwartet. Die jüngsten Zahlen vom angeschlagenen US-Immobilienmarkt haben gezeigt, dass sich der Anstieg der Häuserpreise in den USA weiter verlangsamt. Dies könne auf mittlere Sicht zu einem Konsumverzicht der US-Bürger führen, heißt es am Markt. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag zum Fixing in London mit 648,75 USD festgestellt nach einem Vormittag-Fixing bei 644,40 USD. === Europa Europa Europa (17.15) (13.10) (7.10) EUR/USD 1,3320 1,3240 1,3257 USD/JPY 115,24 116,12 115,90 EUR/JPY 153,50 153,74 153,63 EUR/GBP 0,6728 0,6727 0,6738 EUR/CHF 1,5893 1,5884 1,5875 === DJG/mnr/pes

01.12.2006 - 17:05:03 Wall Street im Verlauf von Dollarverfall nach ISM-Daten gedrückt FRANKFURT (Dow Jones)--An der Wall Street haben schwache Konjunkturdaten am Freitag im Verlauf für sinkende Kurse amerikanischer Aktien gesorgt. Besonders betroffen sind die Technologiewerte an der Nasdaq. Gegen 16.50 Uhr MEZ gibt der Dow Jones um 78 Punkte oder 0,7% auf 12.221 Zähler nach. Der Nasdaq-100 verliert 25 Punkte auf 1.791 Zähler. Der Abwärtstrend erfasst den breiten Markt; von 30 Werten im Dow Jones geben 26 nach. Am Devisenmarkt verschärft sich zugleich die Dollarabwertung gegenüber dem Euro. Als Auslöser für die Stimmungseintrübung gelten die Daten aus dem Verarbeitenden Gewerbe in den USA. Sie bestimmen derzeit das Marktgeschehen, wobei Unternehmensnachrichten in den Hintergrund rücken. Der ISM-Index war mit 49,5 Punkten unter die Expansionsschwelle von 50 gefallen und weist damit Schrumpfungsanzeichen auf. Zudem stiegen die Bezahlten Preise auf 53,5 nach 47 im Vormonat und einer Erwartung von 49,8. Auch die Bauausgaben in den USA haben im Oktober gegenüber dem Vormonat ihren Abwärtstrend verstärkt und sind so stark gesunken wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die Bauausgaben fielen um 1,0% auf eine saisonbereinigte Jahresrate von 1.178 Mrd USD. Ökonomen hatten im Vorfeld nur einen Rückgang um 0,3% erwartet. Die jüngsten Zahlen vom angeschlagenen US-Immobilienmarkt haben gezeigt, dass sich der Anstieg der Häuserpreise in den USA weiter verlangsamt. Dies könne auf mittlere Sicht zu einem Konsumverzicht der US-Bürger führen, heißt es am Markt. Im späteren Tagesverlauf werden noch Reden von US-Notenbankchef Ben Bernanke und zwei weiteren wichtigen Notenbankvertretern erwartet. Zu den schwächsten Aktien im Dow Jones zählen am Vormittag (Ortszeit) Eastman Kodak, Wal-Mart Stores, Home Depot und Intel mit teils mehrprozentigen Verlusten. Mit unterdurchschnittlichen Verlusten von zuletzt 0,1% auf 29,25 EUR reagiert die Aktie von General Motors auf eine Meldung, nach der Kirk Kerkorian sich von allen seinen GM-Aktien getrennt hat. DJG/mnr/pes

01.12.2006 - 17:03:46 ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung Volkswagen will A1 in Brüssel bauen Die Volkswagen AG will ab dem Jahr 2009 ein neues Modell der Tochter Audi im Werk Brüssel bauen und damit Tausende Arbeitsplätze sichern. Entsprechende Pläne habe der designierte VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn am Freitag in einem Gespräch mit belgischen Regierungsvertretern erläutert. Es handele sich dabei um ein Einstiegsmodell mit dem Namen A1. Chrysler bietet zusätzlichen Rabatt von 1.000 USD Die Chrysler Group bietet ihren US-Kunden in einer Aktion bis zum 2. Januar zusätzlich 1.000 USD Rabatt beim Kauf oder Leasing eines Fahrzeugs an. Das Angebot gelte für die meisten Modelle, teilte die US-Tochter der DaimlerChrysler AG mit. Der Rabatt soll zusätzlich zu bereits existierenden Verkaufsanreizen gelten. In der größten Mailing-Kampagne, die Chrysler je gestartet habe, würden 3,4 Millionen frühere oder mögliche Kunden angeschrieben und über den Rabatt informiert. E.ON übernimmt für 46,5 Mio EUR Mehrheit an ital Energiehändler Die E.ON AG erwirbt für 46,5 Mio EUR 75% an dem italienischen Unternehmen Dalmine Energie SpA. Der Düsseldorfer Konzern teilte mit, 25% der Anteile verblieben beim bisherigen Alleineigentümer, dem luxemburgischen Industrieunternehmen Tenaris. Die übrigen Anteile werden künftig von E.ON Sales and Trading gehalten. HVB-Aktionäre klagen gegen Bank-Austria-Verkauf - Presse Der Verkauf der Bank Austria Creditanstalt an die italienische UniCredit durch die HypoVereinsbank (HVB) wird ein juristisches Nachspiel haben. "Wir haben als Aktionäre fristgerecht beim Landgericht München I eine Anfechtungsklage eingereicht", sagte Harald Petersen, Sprecher der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) der "Euro am Sonntag". Ziel sei es, dass der Beschluss der Hauptversammlung zur Zustimmung des Vertrages für ungültig erklärt werde. ver.di fordert bei Lufthansa 5,8% mehr Gehalt für 42.000 Arbeiter Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die rund 42.000 Boden- und Kabinenbeschäftigten der Deutschen Lufthansa AG 5,8% mehr Lohn und Gehalt. "Die Lufthansa steuert in diesem Jahr ein sehr gutes Konzernergebnis an und ist auf einem klaren Wachstumskurs". sagte ver.di-Bundesvorstand Jan Kahmann. Infineon will Mitarbeiter im Werk Belecke länger arbeiten lassen Die Infineon Technologies AG will 1.150 Mitarbeiter in ihrem deutschen Werk Belecke länger arbeiten lassen. Die Angestellten dort sollten 40 statt 35 Stunden ohne Lohnausgleich arbeiten, bestätigte der Chiphersteller, nachdem bereits die IG Metall auf ihrer Webseite über den Plan informiert hatte. Balda erwartet 2006 keine "bösen Überraschungen" mehr - Presse Beim Handyausrüster Balda sind in diesem Jahr offenbar keine weiteren schlechten Nachrichten mehr zu erwarten. In einem vorab veröffentlichten Interview mit der Anlegerzeitung "Euro am Sonntag" bekräftigte der Vorstandsvorsitzende Joachim Gut die Prognose für das laufende Geschäftsjahr und stellte einen weiteren deutlichen Kursanstieg der Balda-Aktie in Aussicht. Übernahmespekulationen treiben Home-Depot-Aktie Die Aktien des US-Baumarktunternehmens Home Depot profitieren am Freitagnachmittag von Übernahmespekulationen und gewinnen bis gegen 16.00 Uhr MEZ 4,2% auf 39,56 USD. Nach Medienberichten prüfen die Beteiligungsgesellschaften Kohlberg Kravis & Roberts (KKR) und Texas Pacific die Möglichkeit einer Übernahme des US-Baumarktriesen für 100 Mrd USD. DJG/cbr

01.12.2006 - 16:38:29 ISM-Index für US-Industrie fällt ... (zwei) Der ISM-Report wurde von Beobachtern als weiterer Beleg für die Abschwächung der US-Wirtschaftsdynamik gewertet. Am Mittwoch hatte das US-Handelsministerium für das dritte Quartal einen realen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von annualisiert 2,2% ausgewiesen, nach Wachstumsraten von 2,6% im zweiten und 5,6% im ersten Quartal. Wegen diesem Schwungverlust der US-Wirtschaft erwarten viele Marktteilnehmer eine Zinssenkung der US-Notenbank in den ersten Monaten des kommenden Jahres. An an den Terminmärkten wird nun für das erste Quartal 2007 eine Zinssenkung um 25 Basispunkte auf 5,00% vollständig eingepreist. DJG/apo/kth -0-

01.12.2006 - 16:21:57 TAGESVORSCHAU/4. Dezember 2006 - vorläufige Fassung === 08:00 DE/IHK, PG mit Bundesfinanzminister Steinbrück, Berlin (A) 10:00 DE/Fresenius AG, ao HV, Frankfurt 10:00 DE/Arques Industries AG, Jahresend-PK, Frankfurt (A) 10:10 DE/5. Nationale Maritime Konferenz, Rede von Bundeskanzlerin Merkel, Hamburg (A) ***11:00 EU/Eurostat, Erzeugerpreise Oktober Eurozone PROGNOSE: +0,1% gg Vm/+4,0% gg Vj zuvor: -0,5% gg Vm/+4,6% gg Vj ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender 17:35 ES/Europäische Zentralbank und Banco de Espana, PK mit EZB-Präsident Trichet und dem spanischen Notenbankpräsidenten Ordonez anlässlich des 3rd High-level Seminar of the Eurosystem and Latin American Central Banks, Madrid (A) 19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: - DE/Deutsche Börse AG, AR-Sitzung, Frankfurt (A) - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit === DJG/gla -0-

01.12.2006 - 16:13:37 ISM-Index für US-Industrie fällt unter 50 Punkte WASHINGTON (Dow Jones)--Der nationale Index der Einkaufsmanager im verarbeitenden Gewerbe der USA ist im November unter die kritische Marke von 50 Punkten gefallen. Nach Angaben des Institute for Supply Management (ISM) vom Freitag verringerte er sich auf einen Stand von 49,5 Punkten. Damit wurde der niedrigste Stand seit über drei Jahren verzeichnet. Zuletzt war der Index im April 2003 auf unter 50 Punkte gefallen. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten im Konsens einen Anstieg auf 52,0 Zähler vorhergesagt, nachdem im Vormonat für den viel beachteten Index ein Stand von 51,2 Punkte ausgewiesen worden war. Der Index für den Auftragseingang fiel den Angaben zufolge auf 48,7 (Vormonat: 52,1). Der Subindex für die Produktion wurde mit 48,5 (51,9) angegeben. Die Beschäftigungskomponente verringerte sich auf 49,2 (50,8), für die Auslieferungen wurden 52,8 (50,2) gemeldet, der Index für die Lagerbestände wies einen Stand von 49,7 (49,4) auf. Ein Stand des ISM-Index von über 50 signalisiert eine Expansion des verarbeitenden Gewerbes in den USA, ein Niveau unterhalb dieser Marke weist auf eine Kontraktion hin. Gleichzeitig betonte das ISM, dass ein Indexstand von mehr als 42,8 über einen längeren Zeitraum hinweg noch ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) signalisiert. Die bisherige Korrelation zwischen dem ISM-Index und der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung lasse angesichts eines durchschnittlichen Indexstandes von 54,1 in den Monaten Januar bis November auf eine Zunahme des realen BIP um 4,1% schließen. Sollte sich der Indexstand des aktuellen Monats als Durchschnittswert für das gesamte laufende Jahr erweisen, sei hingegen mit einem Plus der Wirtschaftsleistung von 2,4% zu rechnen. Am Vortag war bereist der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago auf 49,9 Punkte und damit unter die Marke von 50 Zählern gefallen. Der Index markierte damit den niedrigsten Stand seit April 2003. DJG/DJN/apo/ptt -0- 01.12.2006 - 16:11:08 IPO-KALENDER/Börsenkandidaten 2006/07 (Stand 1.12.06) === =-------------------------------------- Mox Telecom AG, Ratingen 1. Handelstag: 6. Dezember Zeichnungsfrist: 24.11. bis 1.12. Preis-Range: 9,00 bis 11,00 EUR Emissionserlös netto: etwa 9,2 Mio EUR Branche: Telekomdienstleistungen Segment: Entry Standard Konsortium: Concord Effekten =-------------------------------------- OpenBC AG, Hamburg 1. Handelstag: 7. Dezember Branche: Online-Community Segment: Prime Standard Konsortium: Dt. Bank, Lehman Brothers Zeichnungsfrist: 4. bis 6. Dezember Anzahl Aktien: rd. 2,5 Mio (inkl Greenshoe von 327.268) Nettoemissionserlös: bis zu 63,7 Mio EUR Streubesitz: mindestens 40% =-------------------------------------- Alta Fides AG, Stuttgart 1. Handelstag: 7. Dezember Branche: Immobilienunternehmen Segment: Prime Standard Konsortium: Quirin Bank, SEB Zeichnungsfrist: 28. November - 6. Dezember Preisspanne: 17,00 bis 21,00 EUR Anzahl Aktien: bis zu 3,25 Mio (inkl Greenshoe von 450.000) Emissionsvolumen: 55 Mio bis 68 Mio EUR =-------------------------------------- Symrise AG, Holzminden 1. Handelstag: 11. Dezember Branche: Aromen und Duftstoffe Segment: Prime Standard Konsortium: Dt. Bank/UBS (Lead), Dresdner Kleinwort, Sal. Opp, Nord/LB, Citigroup, HSBC, LODH Zeichnungsfrist: 1. bis 8. Dezember Preisspanne: 15,75 bis 17,75 EUR Anzahl Aktien: bis zu 81,03 Mio (inkl Greenshoe von 10,57 Mio) Emissionsvolumen: 1,28 Mrd bis 1,44 Mrd EUR Streubesitz nach IPO: bis zu rund 69% =-------------------------------------- Biogas Nord AG, Bielefeld, Anfang Dezember Branche: Biogasanlagen Segment: Entry Standard Konsortium: Close Brothers Seydler, Weserbank Emissionsvolumen: 5 Mio bis 10 Mio EUR Öffentliches Angebot: nein - Privatplatzierung =-------------------------------------- Aovo Touristik AG, Hannover, 2006 Branche: Touristik-Dienstleistungen Segment: Freiverkehr Konsortium: Baader =-------------------------------------- Nanocrypt AG, Stuttgart, 2006 Branche: Nanotechnologie Segment: Open Market =-------------------------------------- HanseYachts AG, Greifswald, 2006 Branche: Segelboothersteller Konsortium: M.M. Warburg =-------------------------------------- Heidelberg Pharma AG, Genf, 2006 Branche: Biotechnologie =------------------------------------- eMind AG, Ingelheim, 2006 Branche: Online-Shop-Systeme Segment: Open Market =-------------------------------------- AVW Immobilien AG, Buxtehude, 2006 Branche: Immobilien Segment: Geregelter Markt Emissionsvolumen: im unteren dreistell. Mio-EUR-Bereich =-------------------------------------- Juragent AG, Berlin, Januar 2007 Branche: Prozessfinanzierer Segment: Entry Standard Konsortium: Baader =-------------------------------------- Solarwatt AG, Dresden, 2007 Branche: Solarmodule Konsortium: Dt. Bank =-------------------------------------- Gardena Holding AG, Ulm, 2007 Branche: Gartengeräte =------------------------------------- Pfaff Industrie Maschinen AG, Kaiserslautern, Januar 2007 Branche: Nähmaschinen Segment: Freiverkehr =-------------------------------------- Altira AG, Frankfurt, Januar 2007 Branche: Asset-Management Segment: Entry Standard Konsortium: VEM Aktienbank Emissionsvolumen: 10 Mio EUR =-------------------------------------- Ariston Real Estate AG, München, Anfang 2007 Branche: Immobilien Segment: General Standard Konsortium: Baader =-------------------------------------- Pemeas GmbH, Frankfurt, 1Q 2007 Branche: Brennstoffzellen Konsortium: Equinet =-------------------------------------- GATE AG, Luxemburg, Frühjahr 2007 Branche: Biodiesel Konsortium: Dt. Bank, Goldmann Sachs, Sal. Oppenheim =-------------------------------------- eCircle AG, München, Frühjahr 2007 Branche: Marketing-Software Segment: Prime Standard Konsortium: Sal.Oppenheim =-------------------------------------- Wacker Construction Equipment AG, Frühjahr 2007 Branche: Baumaschinen =-------------------------------------- RAG AG, Essen, 2Q 2007 Branche: Energie, Chemie, Bergbau Konsortium: Morgan Stanley =-------------------------------------- Ista International GmbH, Essen, 1H 2007 Branche: Energiedienstleister Konsortium: Goldman Sachs, Dt. Bank =-------------------------------------- Gravis AG, Berlin, 1H 2007 Branche: Computerhandel =-------------------------------------- Zanox.de AG, Berlin, 2Q/3Q 2007 Branche: Internet-Marketing Segment: Prime Standard =-------------------------------------- Art Estate AG, Hamburg, Mitte 2007 Branche: Kunsthandel, -fonds =-------------------------------------- ecodasa AG, Berlin, 2007 Branche: Biodiesel Segment: Prime Standard Konsortium: Hypovereinsbank Emissionsvolumen: rund 100 Mio EUR =-------------------------------------- Steico AG, Feldkirchen, 2007 Branche: Dämmstoffe Segment: Entry Standard Konsortium: Commerzbank, BayernLB, HSBC Emissionsvolumen: zweistell. Mio-EUR-Betrag =-------------------------------------- Corpus Immobiliengruppe 2007 Branche: Immobilien Segment: Prime Standard Konsortium: Morgan Stanley, Dt. Bank =-------------------------------------- Gerresheimer Glas, Düsseldorf, 2007 Branche: Verpackungen =-------------------------------------- New Yorker, Braunschweig, 2007 Branche: Mode =-------------------------------------- Tom Tailor GmbH, Hamburg, 2007 Branche: Mode =-------------------------------------- Navigon AG, Hamburg, 2007 Branche: Software Konsortium: Dt. Bank (Lead), Cazenove, Sal. Oppenheim =-------------------------------------- PFW Aerospace AG, Speyer, 2007 Branche: Zulieferer Luftfahrtindustrie Konsortium: Dt. Bank Emissionsvolumen: rund 175 Mio EUR =-------------------------------------- FranconoWest AG, Frankfurt, 2007 Branche: Immobilien =-------------------------------------- Deutsche Rohstoff AG, Frankfurt, 2007 Branche: Beteiligungen =-------------------------------------- Deutsche Annington, 2007 Branche: Wohnimmobilien Konsortium: Dt.Bank, Morgan Stanley =-------------------------------------- Polis AG, Berlin, 2007 Branche: Immobilien =-------------------------------------- Curacyte AG, Leipzig, 2007 Branche: Biotechnologie =-------------------------------------- Hinweis: In der Tabelle werden sowohl von den Unternehmen angekündigte Börsenpläne als auch bislang nicht offiziell bestätigte Informationen zu IPOs berücksichtigt. Alle Angaben sind ohne Gewähr. === DJG/sug

01.12.2006 - 16:08:58 WOCHENVORSCHAU/50. Kalenderwoche - Termine vom 11. bis 15. Dezember - === M O N T A G, 11. Dezember: ***08:45 FR/Industrieproduktion Oktober 09:30 DE/Deutsche Post AG, Capital Markets Day, Frankfurt (A) ***09:30 GB/General Motors Corp (GM), Briefing mit Vice President for Sales, Marketing & Aftersales, Browning, London ***10:00 DE/Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI), Herbst-PK, Frankfurt ***10:30 GB/Erzeugerpreise November ***10:30 GB/Handelsbilanz Oktober ***13:00 DE/Deutsche Lufthansa AG, Verkehrszahlen November, Frankfurt ***14:00 US/Lehman Brothers Holdings Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 1,65), New York ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender ***16:00 US/Lagerbestände und Umsätze im Großhandel Oktober 19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Emission unverzinsliche Schatzanweisungen (Bubills) über 6 Mrd EUR *** - DE/Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Konjunkturbarometer Dezember *** - DE/Symrise AG, Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse - DE/Talanx AG, PG zum Ausblick auf 2007, Hannover - AT/Österreichische Post AG, Investor Day (bis 12.12.), Wien (A) *** - EU/Rat der Außenminister (bis 12.12.), Thema u.a. Entscheidung über Empfehlung der EU-Kommission zur Teilaussetzung der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, Brüssel *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Pfizer Consumer Healthcare durch Johnson & Johnson, Brüssel - US/Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung Jahresrevision D I E N S T A G, 12. Dezember: 00:50 JP/Großhandelspreise November ***08:45 FR/Handelsbilanz Oktober ***10:00 IT/Industrieproduktion Oktober ***10:30 GB/Verbraucherpreise November 10:30 DE/Handelsblatt, 14. Jahrestagung zum Thema Automobilindustrie (bis 14.12.), Frankfurt ***11:00 DE/ZEW, Konjunkturerwartungen Dezember ***11:00 EU/Eurostat, Leistungsbilanz 3Q (1. Veröffentlichung) ***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender ***14:30 US/Goldman Sachs Group Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 5,46), New York ***14:30 US/Handelsbilanz Oktober 15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven ***17:00 US/ISM, halbjährlicher Wirtschaftsausblick ***20:15 US/Offenmarktausschuss der Notenbank (FOMC), Ergebnis der Sitzung, Washington Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Neuemission zweijährige Bundesschatzanweisung über 7 Mrd EUR *** - EU/Europäischer Gerichtshof, Urteil zur Klage der Bundesregierung die EU-Tabakwerberichtlinie teilweise für nichtig zu erklären, Luxemburg - EU/EuGH, Öffentliche mündliche Verhandlung über die Klage der EU-Kommission gegen das VW-Gesetz, Luxemburg (A) - FR/Club Mediterranee SA, Jahresergebnis, Paris - AT/EVN AG, Jahresergebnis, Maria Enzersdorf - CH/Swiss International Air Lines, Verkehrszahlen November, Basel - ES/Iberia Lineas Aereas de Espana SA, Verkehrszahlen November, Madrid M I T T W O C H, 13. Dezember: 00:50 JP/Leistungsbilanz Oktober 05:30 JP/Industrieproduktion Oktober ***07:00 DE/Fraport AG, Verkehrszahlen November, Frankfurt ***08:45 FR/Verbraucherpreise November 10:00 FR/Internationale Energie-Agentur (IEA), Monatsbericht zum Ölmarkt, Paris ***10:30 GB/Arbeitsmarktdaten November ***14:30 US/Einzelhandelsumsatz November ***16:00 US/Lagerbestände Oktober ***16:30 US/DoE, Rohöllagerbestände (Woche) ***19:00 US/Treasury, Auktion zehnjähriger Notes Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Neuemission zweijährige Bundesschatzanweisung über 7 Mrd EUR - DE/RWE AG, AR-Sitzung zu Vorstandspersonalien, Essen - DE/Ministerpräsidenten der Länder, Konferenz, Thema u.a. Entscheidung über neuen Lotterie-Staatsvertrag, Berlin - EU/Europäisches Parlament, 2. Lesung der Chemikalienverordnung Reach, Straßburg *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Altana Pharma AG durch Nycomed Group, Brüssel D O N N E R S T A G, 14. Dezember: ***10:00 EU/EZB, Monatsbericht Dezember 10:00 DE/ZF Friedrichshafen AG, Jahresabschluss-PK, Friedrichshafen 10:00 IT/Verbraucherpreise November (endgültig) ***10:30 GB/Einzelhandelsumsatz November 11:00 EU/Eurostat, Arbeitskosten 3Q 11:00 EU/Eurostat, Erwerbstätigkeit 3Q ***14:30 US/Import- und Exportpreise November ***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche) Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/ifo Institut für Wirtschaftsforschung, Konjunkturprognose *** - DE/TUI AG, AR-Sitzung zu den mittelfristigen Zielen und das Budget für 2007, Hannover *** - NG/OPEC, 143. ao Ministertreffen, Abuja *** - CH/Schweizerische Nationalbank (SNB), Geldpolitische Lagebeurteilung mit Zinsentscheid, Bern - EU/Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs (bis 15.12.), u.a. künftige Erweiterungsstrategie, Brüssel *** - GB/HBOS plc, Trading Statement, Edinburgh - AT/Immoeast Immobilien Anlagen AG, Ergebnis 1H, Wien - AT/Pankl Racing Systems AG, Jahresergebnis, Bruck a.d. Mur - AT/Flughafen Wien AG, Verkehrszahlen November, Wien - DK/Danisco A/S, Ergebnis 1H, Kopenhagen - US/Bear Stearns Companies Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 3,26), New York F R E I T A G, 15. Dezember: 00:50 JP/BoJ, Tankan-Bericht 4Q mit Diffusionsindex zur Wirtschaftsstimmung ***08:00 EU/Acea, Pkw-Neuzulassungen November ***08:45 FR/Leistungsbilanz Oktober ***09:00 ES/Verbraucherpreise November 09:00 DE/Bundesrat, 2. Beratung zum Haushaltsentwurf 2007, Berlin ***09:30 SE/Sveriges Riksbank, Bekanntgabe des Zinsbeschlusses 10:00 IT/Handelsbilanz Oktober ***11:00 EU/Eurostat, Industrieproduktion Oktober ***11:00 EU/Eurostat, Verbraucherpreise (HVPI) November ***14:30 US/Verbraucherpreise November ***14:30 US/Realeinkommen November ***14:30 US/Empire State Manufacturing Index Dezember ***15:00 US/Saldo Wertpapierkäufe und -verkäufe ausländischer Investoren Oktober ***15:15 US/Industrieproduktion und Kapazitätsauslastung November Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Eurex, Großer Verfallstag, Frankfurt - DE/Fraport AG, AR-Sitzung zu Ticona, Frankfurt *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der Berliner Bank durch Deutsche Bank AG, Brüssel - AT/Wolford AG, Ergebnis 1H, Bregenz - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit - PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call, bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD === DJG/gla -0-

01.12.2006 - 16:07:32 WOCHENVORSCHAU/49. Kalenderwoche - Termine vom 4. bis 8. Dezember - === M O N T A G, 4. Dezember: 08:00 DE/IHK, PG mit Bundesfinanzminister Steinbrück, Berlin (A) 10:00 DE/Fresenius AG, ao HV, Frankfurt 10:00 DE/Arques Industries AG, Jahresend-PK, Frankfurt (A) 10:10 DE/5. Nationale Maritime Konferenz, Rede von Bundeskanzlerin Merkel, Hamburg (A) ***11:00 EU/Eurostat, Erzeugerpreise Oktober ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender 17:35 ES/Europäische Zentralbank und Banco de Espana, PK mit EZB-Präsident Trichet und dem spanischen Notenbankpräsidenten Ordonez anlässlich des 3rd High-level Seminar of the Eurosystem and Latin American Central Banks, Madrid (A) 19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: - DE/Deutsche Börse AG, AR-Sitzung, Frankfurt (A) D I E N S T A G, 5. Dezember: ***09:55 DE/Einkaufsmanagerindex Nicht-Verarbeitendes Gewerbe November ***10:00 EU/Einkaufsmanagerindex Eurozone Nicht-Verarbeitendes Gewerbe November 10:20 IT/Bologna Motorshow, PK von General Motors Europe 10:30 DE/DWS Investment GmbH, PK zur aktuellen Geschäftsentwicklung der DWS und den Trends an den Wertpapiermärkten, Frankfurt (A) ***11:00 DE/Verband der Automobilindustrie (VDA), Kfz-Neuzulassungen November (11:00 PK mit Präsident Gottschalk zum Jahresrückblick 2006 und -ausblick 2007), Frankfurt ***11:00 EU/Eurostat, Einzelhandelsumsatz Oktober 11:00 DE/BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien, PK zum BITKOM-Branchenbarometer 4Q, Berlin 11:00 FR/Deutsch-französischer Wirtschafts- und Finanzrat, Paris (A) ***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender 12:30 DE/Dresdner Bank AG und Internationale Energie-Agentur (IEA), PG anlässlich der Vorstellung des "World Energy Outlook 2006" der IEA in Deutschland, Frankfurt 13:20 DE/Bundeskanzlerin Merkel sowie die Präsidenten Frankreichs und Polens, Chiraq und Kaczynski, PK nach informellem Treffen im Rahmen des Weimarer Dreiecks, Mettlach ***14:30 US/Produktivität ex Agrar 3Q (2. Veröffentlichung) ***15:00 CA/Bank of Canada, Zinsentscheidung, Ottawa 15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven ***16:00 US/ISM-Index Nicht-Verarbeitendes Gewerbe November ***16:00 US/Auftragseingang Industrie Oktober 16:00 US/Deutsche Post AG, Capital Markets Day, New York (A) ***18:00 AT/ATX-Komitee, turnusmäßige Sitzung zur Zusammensetzung des Index, Wien Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Deutsche Börse AG, Arbeitskreis Indizes, Frankfurt - DE/Deutsche Telekom AG, AR-Sitzung, Thema u.a. Vorstandspersonalien, Bonn (A) *** - GB/HSBC Holdings plc, Trading Update, London - GB/British Airways plc (BA), Verkehrszahlen November, London M I T T W O C H, 6. Dezember: ***06:00 JP/Frühindikator Oktober 08:00 DE/Destatis, Preisindex für Telekommunikationsdienstleistungen November 08:45 DE/Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Fifth International Investors Conference 2006, Wiesbaden 09:00 DE/Handelsblatt, 12. Jahrestagung Banken-Technologie (bis 7.12.), Frankfurt ***10:00 DE/Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, BI-PK, Stuttgart ***10:30 GB/Industrieproduktion Oktober ***11:00 DE/Verband der Chemischen Industrie (VCI), Jahres-PK, Frankfurt ***12:00 DE/Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), Auftragseingang Oktober ***13:30 GB/Schatzkanzler Brown, Haushaltsrede im Parlament, London ***14:15 US/ADP-Arbeitsmarktbericht November ***16:30 US/DoE, Rohöllagerbestände (Woche) 17:30 DE/Bundesfinanzminister Steinbrück, Gespräch mit EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Almunia, Berlin 19:30 DE/Celesio AG, PG mit dem Vorstandsvorsitzenden, Oesterle, zur Konzernstrategie, den Verlauf des Jahres 2006 und die Perspektiven der weiteren Geschäftsentwicklung, Stuttgart Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Audi AG, AR-Sitzung, u.a. Nominierung eines Nachfolgers für Winterkorn im Amt des Vorstandsvorsitzenden, Ingolstadt *** - DE/Mox Telecom AG, Erstnotiz im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse *** - GB/Royal Bank of Scotland plc, Trading Update, Edinburgh - SK/SkyEurope Holding AG, Verkehrszahlen November, Bratislava - EU/Handelskommissar Mandelson, PK zum Grünbuch über den künftigen Umgang mit Antidumping und anderen Schutzvorkehrungen in den Handelsbeziehungen, Brüssel D O N N E R S T A G, 7. Dezember: 07:00 FR/Bouygues SA, Ergebnis 9 Monate, Saint-Quentin ***08:00 DE/Destatis, Großhandelspreise November ***08:00 DE/Destatis, Arbeitskostenindex 3Q 08:00 DE/Destatis, Rohstahlproduktion November ***08:00 AT/Zumtobel AG, Ergebnis 2Q, Dornbirn 10:00 IT/BIP 3Q (2. Veröffentlichung) 11:00 SE/Scandinavian Airlines System (SAS), Verkehrszahlen November, Stockholm 12:00 DE/Internationaler Club Frankfurter Wirtschafts- journalisten (ICFW), Vortrag von Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, (Veranstaltung vom Vorabend), Frankfurt ***13:00 GB/BoE, Bekanntgabe des Zinsbeschlusses im Anschluss an die Sitzung des Geldpolitischen Rats, London ***13:45 EU/EZB, Ergebnis der Ratssitzung, Frankfurt ***14:30 EU/EZB, PK nach Ratssitzung, Frankfurt ***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche) 15:45 DE/Forum - Institut für Management GmbH, 21. Internationales Zins FORUM, Rede von Bundesbank-Präsident Weber zum Thema: "Aktuelle Herausforderungen für die europäische Geldpolitik", Frankfurt Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Alta Fides AG, Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse *** - DE/openBC AG, Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse *** - DE/BMW AG, Absatzzahlen November, München - DE/comdirect bank AG, Ordereingang November, Quickborn - DE/Air Berlin plc, Verkehrszahlen November, Berlin - FR/Air France-KLM Group, Verkehrszahlen November, Paris - GB/easyJet plc, Verkehrszahlen November, Luton - IT/Ministerpräsident Prodi, Gespräch mit Bundeskanzlerin Merkel, Mailand (A) - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme von AOL UK Access Business durch Carphone Warehouse plc, Brüssel - US/National Semiconductor Corp, Ergebnis 2Q (PROGNOSE: 0,27), Santa Clara F R E I T A G, 8. Dezember: 00:50 JP/BIP 3Q (2. Veröffentlichung) 06:00 JP/Auftragseingang Maschinenbau Oktober ***08:00 DE/Destatis, Leistungsbilanz Oktober 08:00 DE/Destatis, Insolvenzen September ***12:00 DE/Bundeswirtschaftsministerium (BMWi), Produktion im Produzierenden Gewerbe Oktober ***12:00 FR/OECD, Frühindikator Oktober ***14:30 US/Arbeitsmarktdaten November ***16:00 US/Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan Dezember (1. Umfrage) Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Ausschreibung unverzinsliche Schatzanweisungen (Bubills) über 6 Mrd EUR *** - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der GE Life durch Swiss Re Group, Brüssel - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der BMG Music Publishing Group durch Universal Music Group Inc, Brüssel - AT/Feiertag ("Mariä Empfängnis"), Börse geschlossen - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit - PROGNOSE bei US-Unternehmen = Prognose von Thomson First Call, bezogen auf den Gewinn je Aktie in USD === DJG/gla -0-

01.12.2006 - 15:52:28 Volkswagen will A1 in Brüssel bauen BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Volkswagen AG will ab dem Jahr 2009 ein neues Modell der Tochter Audi im Werk Brüssel bauen und damit Tausende Arbeitsplätze sichern. Entsprechende Pläne habe der designierte VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn am Freitag in einem Gespräch mit belgischen Regierungsvertretern erläutert. Es handele sich dabei um ein Einstiegsmodell mit dem Namen A1. Es könnte, sofern es sich an dem Standort Brüssel wirtschaftlich darstellen lässt, in einem Volumen von weit mehr als 100.000 Fahrzeugen pro Jahr gefertigt werden, erklärte Winterkorn in einer Pressemitteilung. Dies würde die Beschäftigung von bis zu 3.000 Menschen an dem Standort ermöglichen. Ein Teil davon würde nicht direkt bei Volkswagen, sondern bei anderen Gesellschaften angestellt werden. Eine weitere Voraussetzung für eine solche Lösung sei, dass gemeinsam mit der belgischen Regierung und den Arbeitnehmervertretern eine Überbrückungslösung für die betroffenen Mitarbeiter bis zum möglichen Produktionsbeginn gefunden werde. "Wir werden in den kommenden Wochen mit allen Beteiligten darüber intensiv verhandeln. Ich bin zuversichtlich, dass wir Wege finden werden", führte Winterkorn aus. Zudem stellte er Investitionen in nicht genannter Höhe in Aussicht und forderte die Mitarbeiter des Werkes auf die derzeit ruhende Produktion in dem Werk wieder aufzunehmen. VW hatte zuvor angekündigt, dass die Produktion des Golf in Brüssel eingestellt wird. Dies würde die Streichung von rund 3.500 Arbeitsplätzen bedeuten. Webseite: http://www.volkswagen-ag.de -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115 michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr -0-

01.12.2006 - 15:45:01 EuroTower/Die EZB-Probleme mit der flachen Zinsstruktur Von Hans Hutter FRANKFURT (Dow Jones)--Flache bis inverse Zinsstrukturkurven sind schon seit einiger Zeit eine Herausforderung für die geldpolitischen Entscheidungsträger. Normalerweise wird eine niedrige oder gar negative Differenz zwischen den Kurz- und Langfristzinsen als Vorbote für eine Rezession betrachtet. Schließt sich eine Notenbank dieser Deutung nicht an, dann muss sie andere Erklärungen anbieten. Das gilt vor allem für die Europäische Zentralbank (EZB), die sich im Gegensatz zur Federal Reserve mitten im zinspolitischen Straffungskurs befindet. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hat zuletzt auf entsprechende Fragen beruhigend bis ausweichend geantwortet und sich dabei an das Erklärungsmodell von Fed-Chairman Ben Bernanke angelehnt: Eine weltweit hohe Ersparnis - in Bernankes Diktion: "savings glut" - sei der Grund für die flache bis inverse Zinsstruktur, diese prognostiziere keine Rezession. Nach dieser Theorie bringt ein Überangebot an Finanzmitteln, für die Anlagemöglichkeiten gesucht werden, die Renditen unter Druck. Wenn Trichet die schon fest erwartete Zinserhöhung auf 3,25% am kommenden Donnerstag anhand der neuen EZB-Projektionen für Wirtschaftswachstum und Inflation 2007/2008 begründen wird, wird dies als glaubwürdig erscheinen - im Gegensatz zu Trichets Erklärung der flachen und im November 2006 erstmals seit sechs Jahren teilweise inversen Zinsstruktur. EZB-Beobachter haben die Lösung des Rätsels weiter offen gehalten und anders als Trichet geantwortet: Thomas Mayer von der Deutschen Bank findet die Begründung "Ersparnisschwemme" nicht überzeugend, er sieht eine "Liquiditätsschwemme" als treibende Kraft der niedrigen Kapitalmarktrenditen und verweist auf die starke globale Geldmengenexpansion seit dem Ende der 90er Jahre. Thorsten Polleit von Barclays Capital knüpft hier an. Er sieht für die EZB einen deutlichen Straffungsbedarf bis auf 4,00% im nächsten Jahr und gegebenenfalls noch weiter. Polleit begründet seine Sicht damit, dass die Geldmenge im Euroraum weitaus schneller wächst als dies für ein Wirtschaftswachstum im Bereich der Potenzialrate erforderlich wäre. Die monetäre Analyse sei dabei wichtiger denn je. Sie müsse verstärkt und vertieft werden, weil die Überschussliquidität über die Vermögenspreise auch auf die Konsumentenpreise wirke, sagt Polleit. Auch jene Experten, die sich vor allem an der ökonomischen Analyse - Wirtschaftswachstum am Potenzial und Preisstabilitätsnorm - orientieren, sehen in der flachen bis inversen Zinsstruktur kein Rezessionssignal, wenn auch einige wegen der aktuellen Dollar-Abwertung eine Wachstumsabschwächung befürchten. Diese Ökonomen folgen Trichet in der Begründung, dass die niedrigen Renditen weitgehend die Folge der Globalisierung seien: Zum einen wirke der Wettbewerb als Inflationsbremse, darüber hinaus seien die Renditen wegen der vermehrten Anlage von Liquidität aus Schwellen- und OPEC-Ländern in Dollar- und Euro-Anleihen niedrig. Thomas Mayer zeigt zwei Auswege aus dem Szenario der "Überschussliquidität" als Ursache der flachen bis inversen Zinsstrukturkurve: Eine "Schuldendeflation" oder einen allmählichen Anstieg der Inflationsraten. Letzteres widerspricht aber dem Mandat der EZB. Deshalb wird es am kommenden Donnerstag interessant sein zu sehen, wie EZB-Präsident Trichet die Projektionen für Wachstum und vor allem für Inflation glaubwürdig mit der geldpolitischen Perspektive für 2007 verbindet. DJG/hu/hab/ptt/apo -0-

01.12.2006 - 15:41:16 BÖRSEN-AUSBLICK/Es wird spannend - Wenig Zeit für Jahreshochs FRANKFURT (Dow Jones)--Es wird spannend im DAX. Mit nur noch vier Wochen bis Jahresende bleibt nicht mehr viel Zeit, um mit einem neuen Jahreshoch aus dem Rennen zu gehen. Fundamental dürften die zahlreichen Börsen-Ausblicke 2007 stützen, die von den Banken traditionell in der Vorweihnachtszeit abgegeben werden. Denn selbst Volkswirte und Analysten sind mittlerweile aufgewacht. Nach mehr als einem Jahr realitätsferner Prognosen wird der Wirtschaftsaufschwung nunmehr registriert und in künftige Schätzungen aufgenommen. Gerade hat die EU ihre Schätzung des BIP-Wachstums auf 2,7% für das dritte Quartal erhöht. Und für Deutschland rechnen einige Analysten bereits mit Zulagen von bis zu 3,8% für das ganze Jahr. Absolut realistisch, wenn man bedenkt, dass die Auftragseingänge aus dem Inland weiter explodieren. So beim VDMA-Auftragseingang der Maschinenbauer, der um jüngst um 30% zum Vorjahr zulegte. Leider liegt hier auch gleich das Problem für die Börse: Das positive Überraschungsmoment geht verloren. Erhöhte Erwartungen zu übertreffen, ist eben nicht mehr so leicht. Irgendwann wird es zu Wachstums-Enttäuschungen bei steigenden Zinsen kommen, und die Börse wird fallen. So funktioniert eben der Diskontierungsmechanismus zwischen Börse und Wirtschaft. Aber ist das ein Problem für die kommenden Wochen oder Monate? Wohl kaum. Folgt man der aktuellen Europa-Analysen von Morgan Stanley, so heißt es schlicht "Die Party geht weiter". Im Jahr 2006 habe die zweite Hälfte des Bullenmarktes erst begonnen. Vom MSCI Europa versprechen sich die Analysten um Teun Draaisma einen rund 13%igen Zuwachs ins 2007. Auch sie betonen, dass der Bullenmarkt erst enden werde, wenn die Zinsen zu stark steigen. Folgerichtig setzen die Analysten ganz auf ein zyklisch-konjunkturelles Depot. Technologiewerte und Konjunkturzykliker stehen auf der Kauf-Liste. Finanzwerte sind für sie hingegen klare "Short"-Kandidaten. Damit erteilen die Analysten dem Zinssenkungs-Geschwätz vom Sommer 2006 implizit ein Absage. Dass die EU-Zinsen steigen, wenn die Konjunktur besser wird, ist eine Binsenweisheit. Auch der Euro wird sich demnach zum Dollar weiter befestigen. Nachdem die OECD gerade ihre Wachstumserwartungen für die USA gesenkt, aber für Europa erhöht hat, sprechen sowohl Wachstums- als auch Zinsdifferential für die Gemeinschaftswährung. All dies zeichnete sich lange ab und wird seit langem an den Börsen eingepreist. Den Kurseinbruch der vergangenen Woche mit einem "Euro-Schock" zu begründen, ist daher an den Haaren herbeigezogen. Die Börse hatte nur kurzfristig einen Vorwand für Gewinnmitnahme gesucht. Die gute Nachricht dahinter ist: Es war kein systematisches Problem. Die Börse dürfte den Einbruch wegstecken und weiter steigen. Besonders positiv wird sich der hohe Absicherungsgrad der Institutionellen auswirken. Nachdem nämlich der Mai-Einbruch im DAX fast alle Marktteilnehmer eiskalt erwischt hatte, wollte diesmal jeder der Erste beim Absichern sein. Die Hedge-Maßnahmen trieben den Umsatz des DAX-Futures über mehrere Tage auf rund 250.000 Kontrakte. Sollten die Kurse nur leicht ansteigen, währen die Abgesicherten zum Eindecken ihrer Positionen gezwungen und würden den Kursanstieg noch weiter anheizen. Denn Aussitzen können sie ihre Absicherungen nicht: So kurz vor Jahresende kann sich kein Fonds leisten, bei einer Marktrally nicht mitgemacht zu haben. Technische Analysten sehen den DAX denn auch gut unterstützt über 6.200 Punkten. Widerstände nach oben werden bei 6.510, 6.620, 6.730 und 6.865 gesehen. Letzterer allerdings noch nicht in der kommenden Woche. Unter den Terminen der neuen Woche dürfte die EZB-Sitzung am kommenden Donnerstag hervorragen. Eine Leitzinserhöhung um 25 Basispunkte auf dann 3,5% ist ausgemachte Sache. Die meisten Beobachter gehen davon aus, dass die Notenbanker 2007 die Zinsen noch einmal, mit Blick auf das hohe Geldmengenwachstum sogar noch zweimal anheben werden. Vom Beginn eines Zinssenkungszyklus ist die EZB damit noch weit entfernt. Zudem stehen US-Arbeitsmarktdaten für November und der Index der Verbraucherstimmung der Universität Michigan an. Am Dienstag ragen der in der Eurozone der Einkaufsmanagerindex für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe hervor und der ISM-Index für das Nicht-Verarbeitende Gewerbe. DJG/mod/pes

01.12.2006 - 15:31:11 EUREX/Renten-Futures im Verlauf mit leichten Verlusten FRANKFURT (Dow Jones)--Die Renten-Futures geben nach dem Anstieg vom Vortag im Handelsverlauf am Freitag etwas nach. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures fällt bis 15.24 Uhr um 9 Ticks auf 118,39%. Das Tageshoch liegt bei 118,55% und das Tagestief bei 118,34%. Umgesetzt wurden rund 700.000 Kontrakte. Der Bobl-Future gibt 5 Ticks nach auf 109,92%. Nach Einschätzung der LBBW könnte der Future mit dem Sprung über 118,38% nun erneut Richtung 118,68/70% gehen. Ein Bruch der 118,05% würde dagegen eine Bewegung bis 117,88/85% einleiten. Falle auch diese Marke, kämen die 117,45% ins Spiel. DJG/mnr/pes

01.12.2006 - 15:23:21 ver.di fordert bei Lufthansa 5,8% mehr Gehalt für ... (zwei) Lufthansa äußerte sich am Freitag nicht zu ihren Forderungen. Es sei Tradition, sich nicht in der Öffentlichkeit zu Inhalten der Tarifverhandlungen zu äußern, sagte Sprecherin Stefanie Stotz. Sie bestätigte allerdings die Angaben der Gewerkschaft, dass die Gespräche am 13. Dezember beginnen. Webseite: http://www.lufthansa.com http://www.verdi.de -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/jhe -0-

01.12.2006 - 15:07:28 UPDATE2: ThyssenKrupp kündigt bis 2011 weiteren Umsatzsprung an (NEU: weitere Details und Analysten, Fitch) Von Andreas Heitker Dow Jones Newswires DÜSSELDORF (Dow Jones)--Mit Investitionen von rund 20 Mrd EUR will die ThyssenKrupp AG in den kommenden Jahren ihren Wachstumskurs noch einmal beschleunigen. Der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz kündigte am Freitag an, dass der Konzern bis spätestens 2011 einen Umsatz von 55 Mrd bis 60 Mrd EUR erreichen werde. Im laufenden Geschäftsjahr will ThyssenKrupp Umsatz und Ergebnis zunächst stabil halten. Bei der Bilanzvorlage in Essen sagte Schulz, das nachhaltige Ziel sei ein Ergebnis vor Steuern von 2,5 Mrd EUR. Diese Größenordnung werde der Konzern 2006/07 übertreffen. In dem Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr 2005/06 hatte ThyssenKrupp bereits ein Vorsteuer-Ergebnis von 2,623 Mrd EUR im fortgeführten Geschäft erwirtschaftet und damit eine Verbesserung von 56%. Thyssen habe mit diesem Rekordgewinn die hohen Erwartungen erfüllt, lobte Sal-Oppenheim-Analyst Winfried Becker. Der Stahl- und Industriegüterkonzern übertraf im abgelaufenen Geschäftsjahr mit seinem Vorsteuer-Gewinn ebenso die eigenen Prognosen wie beim Umsatz, der um 10% auf jetzt 47,1 Mrd EUR kletterte. Thyssen hatte zuvor einen Vorsteuer-Gewinn von 2,5 Mrd EUR und einen Umsatz von 46 Mrd EUR in Aussicht gestellt. Der Nettogewinn stieg 2005/06 auf 1,70 Mrd von zuvor 1,08 Mrd EUR. Die Aktionäre sollen von dieser Entwicklung mit einer weiteren Dividendenerhöhung profitieren: Der Hauptversammlung im Januar soll eine Ausschüttung von 1,00 EUR je Aktie vorgeschlagen werden, kündigte das DAX-Unternehmen an. Zuletzt hatte der Konzern 0,70 EUR je Aktie plus eine Sonderdividende von 0,10 EUR je Aktie gezahlt. Der weitere Wachstumskurs soll ebenfalls auf der Hauptversammlung mit der Schaffung eines genehmigten Kapitals von 500 Mio EUR unterstützt werden. Dieses Geld soll dem Vorstand fünf Jahre lang für Kapitalerhöhungen zur Verfügung stehen. Vorstandsvorsitzender Schulz verwies darauf, dass die Strategie weiterhin auch eine Übernahme des kanadischen Stahlherstellers Dofasco beinhaltet. Schulz zeigte sich optimistisch, dass noch eine Lösung mit Arcelor Mittal erreicht werde, schloss aber auch ein gerichtliches Vorgehen nicht aus. Auf jeden Fall werde aber der neue Stahlkomplex in den USA verwirklicht - unabhängig von Dofasco. Für die Ratingagentur Fitch stellt dies kein Problem dar. Die Agentur nahm ThyssenKrupp von der Beobachtungsliste für eine mögliche Herabstufung. Der Ausblick für die Ratings sei nun stabil, hieß es am Freitag. Fitch verwies auf die verbesserte Cash-Flow-Situation und die solide Bilanz des Unternehmens. Angesichts der Verbesserungen würden weder eine Übernahme von Dofasco noch der Bau eines neuen Stahlwerks in den USA die aktuellen Ratings belasten. An der Börse wurden Zahlen und Ausblick von ThyssenKrupp zunächst positiv aufgenommen. Die Aktie verlor allerdings anfängliche Gewinne wieder und zeigte sich am frühen Nachmittag nahezu unverändert. Einzelne Händler begründeten dies mit den Aufstockungsplänen des Thyssen-Großaktionärs. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stifung will ihren Anteil an der ThyssenKrupp AG auf über 25% aufstocken, wie Schulz ankündigte. Bisher hält der größte Aktionär des DAX-Unternehmens bereits 23,71% der Anteile. Der Vorstand sehe die geplante Aufstockung als "Rückendeckung", sagte der Vorstandsvorsitzende. Der Großaktionär setze ein Zeichen, dass er zum Unternehmen in seiner jetzigen Struktur stehe. Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) bezeichnete den Gewinn je Aktie ebenso wie die Anhebung der Dividende als eine positive Überraschung. Die LRP-Analysten bestätigten ihre "Outperform"-Einstufung und verwiesen darauf, dass der Konzern besser mit einer zyklischen Normalisierung der Stahlbranche zurechtkommen dürfte als ein reiner Stahlhersteller. Nach "starken" Geschäftsjahreszahlen glauben auch die Analysten der Deutschen Bank, dass ThyssenKrupp 2007 den europäischen Stahlsektor "outperformen" wird. Webseite: http://www.thyssenkrupp.de -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/jhe

01.12.2006 - 14:53:26 HVB-Aktionäre klagen gegen Bank-Austria-Verkauf - Presse MÜNCHEN (Dow Jones)-- Der Verkauf der Bank Austria Creditanstalt an die italienische UniCredit durch die HypoVereinsbank (HVB) wird ein juristisches Nachspiel haben. "Wir haben als Aktionäre fristgerecht beim Landgericht München I eine Anfechtungsklage eingereicht", sagte Harald Petersen, Sprecher der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) der "Euro am Sonntag". Ziel sei es, dass der Beschluss der Hauptversammlung zur Zustimmung des Vertrages für ungültig erklärt werde. Der Verkauf der Bank Austria an den HVB-Mehrheitseigentümer Unicredit war am 25. Oktober auf einer außerordentlichen HVB-Hauptversammlung beschlossen worden. Die Münchner Bank habe nach Zustellung der Klageschrift ihrerseits vier Wochen Zeit zur Erwiderung. Eine gerichtliche Entscheidung sei frühestens in einem halben Jahr zu erwarten. Petersen erklärte, sein Verband gehe davon aus, "dass die Sache durch alle Instanzen gehen wird - unter Umständen bis vor den Bundesgerichtshof". Ein Sprecher der HypoVereinsbank wollte dies zunächst nicht kommentieren. Webseite: http://www.eurams.de DJG/sms/jhe

01.12.2006 - 14:51:35 Eurohypo platziert Immobilienkredit über 560 Mio EUR FRANKFURT (Dow Jones)--Die Eurohypo AG hat einen Immobilienkredit im Volumen von 560 Mio EUR über eine True-Sale-Verbriefung bei institutionellen Investoren platziert. Wie der Eschborner Immobilienfinanzierer am Freitag mitteilte, wurden als Joint Lead Manager die Konzernmutter Commerzbank sowie die UBS mandatiert. Der Kredit ist den weiteren Angaben zufolge durch vier Einkaufszentren in Nordrhein-Westfalen besichert. Das Portfolio umfasst die Düsseldorfer "Kö-Galerie", das "Rhein-Ruhr-Zentrum" in Mühlheim an der Ruhr, den "Schwanenmarkt" in der Fußgängerzone von Krefeld und die "Opern-Passagen" im Zentrum von Köln. Kreditnehmer sind vier Objektgesellschaften, deren Sponsoren Merrill Lynch und ECE sind. Webseite: http://www.eurohypo.de DJG/ces

01.12.2006 - 14:49:34 US-Anleihen starten knapp behauptet NEW YORK (Dow Jones)--Knapp behauptet tendieren die US-Anleihen am Freitag zum Start des New Yorker Handels. Gegen 14.38 Uhr MEZ verlieren Titel mit einem Kupon von 4,625% um 4/32 auf 101-5/32 und rentieren mit 4,48%. Der mit 4,50% verzinste Longbond sinkt um 7/32 auf 98-23/32 und rentiert mit 4,58%. DJG/pes

01.12.2006 - 14:29:00 ver.di fordert bei Lufthansa 5,8% mehr Gehalt für 42.000 Arbeiter FRANKFURT (Dow Jones)--Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die rund 42.000 Boden- und Kabinenbeschäftigten der Deutschen Lufthansa AG, Frankfurt, 5,8% mehr Lohn und Gehalt. "Die Lufthansa steuert in diesem Jahr ein sehr gutes Konzernergebnis an und ist auf einem klaren Wachstumskurs". sagte ver.di-Bundesvorstand Jan Kahmann. Alle Geschäftsfelder entwickelten sich positiv. Das sei zuallererst der Verdienst der Beschäftigten. Entsprechend müssten sie am wirtschaftlichen Erfolg beteiligt werden. Die Verhandlungen beginnen laut Kahmann am 13. Dezember 2006 in Frankfurt am Main. Webseite: http://www.lufthansa.com http://www.verdi.de -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/jhe

01.12.2006 - 14:17:01 E.ON übernimmt für 46,5 Mio EUR Mehrheit an ital Energiehändler DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die E.ON AG erwirbt für 46,5 Mio EUR 75% an dem italienischen Unternehmen Dalmine Energie SpA. Der Düsseldorfer Konzern teilte am Freitag mit, 25% der Anteile verblieben beim bisherigen Alleineigentümer, dem luxemburgischen Industrieunternehmen Tenaris. Die übrigen Anteile werden künftig von E.ON Sales and Trading gehalten. Die im norditalienischen Bergamo ansässige Dalmine Energie ist der Mitteilung zufolge einer der größten unabhängigen Energiehändler Italiens und lieferte im Jahr 2005 rund 3 Mrd kWh Strom und rund 10 Mrd kWh Gas an insgesamt rund 1.100 Industrie- und Gewerbekunden. Mit der Beteiligung an Dalmine Energie steigere E.ON den bisherigen Gas- und Stromabsatz in Italien und eröffne sich Wachstumspotenziale im italienischen Markt. E.ON Italia liefere bislang rund 1,8 Mrd kWh Strom an rund 1.100 Industrie- und Gewerbekunden und plant eine deutliche Ausweitung des Stromgeschäfts, vor allem mit Hilfe des neuen Kraftwerks in Livorno-Ferraris, teilte E.ON weiter mit. Der Stromhandel von Dalmine Energie sei daher eine ideale Ergänzung für E.ON. Neue Möglichkeiten ergeben sich E.ON zufolge durch den Zukauf auch im italienischen Erdgasmarkt. E.ON Ruhrgas versorge derzeit mit ihrer Tochter Thüga Italia rund 800.000 Haushalts-, Gewerbe- und Industriekunden mit jährlich rund 18 Mrd kWh Gas. Dalmine Energie verfüge über zusätzliche Kapazitäten für den Gasimport nach Italien, sodass E.ON das Erdgasgeschäft in Italien deutlich ausbauen könne. Webseite: http://www.eon.de DJG/rib/jhe

01.12.2006 - 14:12:23 Infineon will Mitarbeiter im Werk Belecke länger arbeiten lassen BERLIN (Dow Jones)--Die Infineon Technologies AG will 1.150 Mitarbeiter in ihrem deutschen Werk Belecke länger arbeiten lassen. Die Angestellten dort sollten 40 statt 35 Stunden ohne Lohnausgleich arbeiten, bestätigte der Chiphersteller am Freitag, nachdem bereits die IG Metall auf ihrer Webseite über den Plan informiert hatte. Ein Infineon-Sprecher sagte, der angestrebte Schritt sei Teil einen umfassenderen Plans, die Beschäftigung in dem Werk langfristig sicherzustellen. Sollten die Mitarbeiter dem Plan zustimmen, würden weitere Investitionen an dem Standort zugesichert. Webseite: http://www.infineon.com -Von Joon Knapen, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/jhe/cbr

01.12.2006 - 13:55:36 UPDATE: ThyssenKrupp kündigt bis 2011 weiteren Umsatzsprung an (NEU: Bilanzpressekonferenz, weitere Details, Analysten) Von Andreas Heitker Dow Jones Newswires DÜSSELDORF (Dow Jones)--Mit Investitionen von rund 20 Mrd EUR will die ThyssenKrupp AG in den kommenden Jahren ihren Wachstumskurs noch einmal beschleunigen. Der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz kündigte am Freitag an, dass der Konzern bis spätestens 2011 einen Umsatz von 55 Mrd bis 60 Mrd EUR erreichen werde. Im laufenden Geschäftsjahr will ThyssenKrupp Umsatz und Ergebnis zunächst stabil halten. Bei der Bilanzvorlage in Essen sagte Schulz, das nachhaltige Ziel sei ein Ergebnis vor Steuern von 2,5 Mrd EUR. Diese Größenordnung werde der Konzern 2006/07 übertreffen. In dem Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr 05/06 hatte ThyssenKrupp bereits ein Vorsteuer-Ergebnis von 2,623 Mrd EUR im fortgeführten Geschäft erwirtschaftet und damit eine Verbesserung von 56% erreicht. Damit übertraf der Stahl- und Industriegüterkonzern ebenso die eigenen Prognosen wie beim Umsatz, der um 10% auf 47,1 Mrd EUR kletterte. Der Nettogewinn stieg 2005/06 auf 1,70 Mrd EUR von zuvor 1,08 Mrd. Die Aktionäre sollen von dieser Entwicklung mit einer weiteren Dividendenerhöhung profitieren: Der Hauptversammlung im Januar soll eine Ausschüttung von 1,00 EUR je Aktie vorgeschlagen werden, kündigte das DAX-Unternehmen an. Zuletzt hatte der Konzern 0,70 EUR je Aktie plus eine Sonderdividende von 0,10 EUR je Aktie ausgeschüttet. Der weitere Wachstumskurs soll ebenfalls auf der Hauptversammlung mit der Schaffung eines genehmigten Kapitals von 500 Mio EUR unterstützt werden. Dieses Geld soll dem Vorstand fünf Jahre lang für Kapitalerhöhungen zur Verfügung stehen. Vorstandschef Schulz verwies darauf, dass die Strategie weiterhin auch eine Übernahme des kanadischen Stahlherstellers Dofasco beinhaltet. Schulz zeigte sich optimistisch, dass noch eine Lösung mit Arcelor Mittal erreicht werde, schloss aber auch ein gerichtliches Vorgehen nicht aus. Auf jeden Fall werde aber der neue Stahlkomplex in den USA verwirklicht - unabhängig von Dofasco. Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stifung will ihren Anteil an der ThyssenKrupp AG weiter auf über 25% aufstocken, kündigte Schulz weiter an. Bisher hält der größte Aktionär des DAX-Unternehmens bereits 23,71% der Anteile. Der Vorstand sehe die geplante Aufstockung als "Rückendeckung", sagte der Vorstandsvorsitzende. Der Großaktionär setze ein Zeichen, dass er zum Unternehmen in seiner jetzigen Struktur stehe. An der Börse wurden Zahlen und Ausblick von ThyssenKrupp zunächst positiv aufgenommen. Die Aktie verlor allerdings anfängliche Gewinne wieder und zeigte sich gegen Mittag nahezu unverändert. Händler verwiesen als negativen Einfluss unter anderem auf die Stiftungspläne. Die Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) bezeichnete den Gewinn je Aktie ebenso wie die Anhebung der Dividende auf 1,00 EUR als eine positive Überraschung. Die LRP-Analysten bestätigten ihre "Outperform"-Einstufung und verwiesen darauf, dass der Konzern besser mit einer zyklischen Normalisierung der Stahlbranche zurechtkommen dürfte als ein reiner Stahlhersteller. Nach "starken" Geschäftsjahreszahlen glauben auch die Analysten der Deutschen Bank, dass ThyssenKrupp 2007 den europäischen Stahlsektor "outperformen" wird. Webseite: http://www.thyssenkrupp.de -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/cbr

01.12.2006 - 13:42:26 Abschaffung von "BA-Strafzahlung" könnte Sozialkasse entlasten FRANKFURT/BERLIN (Dow Jones)--Die Abschaffung des sogenannten Aussteuerungsbetrages, den die Bundesagentur für Arbeit (BA) an die Bundesregierung zu entrichten hat, könnte die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung spürbar senken. Ein Sprecher der stellvertretenden BA-Verwaltungsratsvorsitzenden, Annelie Buntenbach, erklärte am Freitag im Gespräch mit Dow Jones Newswires, dass durch "die Abschaffung der BA-Strafzahlung eine Senkung des Arbeitnehmerbeitrags zur Arbeitslosenversicherung um einen halben Prozentpunkt möglich" werde. Den Aussteuerungsbetrag zahlt die BA aus Beitragsmitteln, wenn innerhalb von drei Monaten nach Auslaufen eines Arbeitslosengeldanspruchs der Arbeitslose Arbeitslosengeld II bezieht. Die Höhe des Aussteuerungsbetrags entspricht den durchschnittlichen Kosten für eine Bedarfsgemeinschaft für ein Jahr, zurzeit etwa 10.000 EUR. Im Jahr 2005 zahlte die BA eigenen Angaben zufolge 4,55 Mrd EUR und im Jahr 2006 rund 3,28 Mrd Euro an den Bund. Am Morgen hatte der BA-Verwaltungsrat erklärt, mit Hilfe eines Gutachtens klären zu wollen, ob der Aussteuerungsbetrag verfassungskonform ist. Für das Vorgehen hatten im BA-Verwaltungsrat die Arbeitnehmer- wie die Arbeitgebergruppe "geschlossen" votiert, so der Sprecher. Dagegen hätten sich die regierungsnahen Mitglieder gegen das Vorhaben ausgesprochen. Hintergrund des Verwaltungsrat-Vorstoßes ist der Vorwurf, dass mit Hilfe der BA-Strafzahlung Mittel der Beitragszahler zur Arbeitslosenversicherung zweckentfremdet werden. Der Sprecher erläuterte, die Hoffnung auf eine politische Einigung sei in vorangegangenen Gesprächen "enttäuscht" worden, daher habe man sich zu dem Schritt entschlossen, das Gutachten zu erstellen und gegebenenfalls juristisch vorzugehen. Das Gutachten werde voraussichtlich bis Ostern kommenden Jahres vorliegen. Werde darin festgestellt, dass die geltende Gesetzeslage zum Aussteuerungsbetrag nicht verfassungskonform sei, wolle der Verwaltungsrat "zunächst politisch weiterverhandeln" und sich für eine Abschaffung des Gesetzes einsetzen, "zeitgleich aber juristisch vorgehen". Ziel sei es, "Individualklagen anzustoßen und zu unterstützen" und eine Entscheidung eines unteren Sozialgerichts herbeizuführen, um "idealerweise" in einem nächsten Schritt das Bundesverfassungsgericht einzuschalten. Nach Angaben des Sprechers sind solche Individualklagen bislang noch nicht erfolgt, zunächst soll das Ergebnis des Gutachtens abgewartet werden. Allerdings sei damit zu rechnen, dass der Aussteuerungsbetrag als nicht verfassungsgemäß bewertet werde. Beobachter verweisen darauf, dass eine Abschaffung des Aussteuerungsbetrags zu empfindlichen Lücken im Bundeshaushalt führen könnte. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums wollte sich zu möglichen Haushaltsauswirkungen nicht äußern. -Von Christian Vits, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 297 25 509, christian.vits@dowjones.com DJG/chv/apo -0-

01.12.2006 - 13:11:41 AUSBLICK/LBBW-Stratege sieht Gagfah als MDAX-Aufsteiger FRANKFURT (Dow Jones)--Der Immobilienverwalter Gagfah gilt unter Aktienstrategen als der wahrscheinliche Kandidat für einen Aufstieg in den MDAX. "Gagfah wird die 'Fast-Entry'-Regel wohl knapp erfüllen und als Ersatz für Absteiger Fielmann in den MDAX kommen", sagt Aktienstratege Uwe Streich von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) im Gespräch mit Dow Jones Newswires. Der Arbeitskreis Aktienindizes der Deutschen Börse tagt am Dienstag kommender Woche und entscheidet dabei turnusgemäß über die Zusammensetzung der Aktienindizes. Die Entscheidungen werden gegen 22.00 Uhr MEZ bekanntgegeben. Umgesetzt werden sie am Abend des 15. Dezember. Eng werden könne es bei den Kriterien für Gagfah nur beim Börsenumsatz, wo das Unternehmen sich je nach Berechnung zwischen Platz 38 und 40 befinde. Die nötige Marktkapitalisierung erreicht Gagfah mit Rang 28 oder 29 problemlos, sagt der LBBW-Analyst. Um den außerplanmäßigen Aufstieg im Rahmen der "Fast-Entry"-Kriterien zu vollziehen, müssen die Unternehmen im MDAX bei Marktkapitalisierung und Börsenumsatz gleichermaßen zumindest unter den ersten 40 Plätzen liegen. Allerdings hat der Arbeitskreis beim MDAX im Unterschied zum DAX auch Ermessensspielräume und könnte Gagfah so lediglich auf die Warteliste setzen. Bei DAX und TecDAX werden laut Analyst Streich diesmal keine Veränderungen erwartet. Fielmann verfehlt mit einer Marktkapitalisierung jenseits von Platz 50 und einem Börsenumsatz-Platz von 65 die MDAX-Kriterien deutlich und steige ab in den SDAX, sagt Streich voraus, während Immobilienwert TAG Tegernsee in den Kleinwerteindex zurückkehren werde. Die beiden Industrieunternehmen Masterflex und Centrotec müssen ihre Plätze im SDAX laut der Prognose von Streich räumen. Erst im kommenden Jahr wird das Gremium wieder über die Indexnotierung von Großunternehmen im DAX entscheiden. Nach einer Sonderausschüttung im Zuge des Verkaufs der Pharmasparte wird Altana die DAX-Kriterien nicht mehr erfüllen und absteigen. Um die freiwerdende Notierung konkurrieren dann im zweiten Quartal voraussichtlich die MDAX-Unternehmen Merck und Depfa-Bank. "Bei Merck hängt alles vom Volumen der geplanten Kapitalerhöhung ab", sagt Streich - bisher sei hier nur eine Spanne genannt worden. Als Überraschungskandidat für die unmittelbare DAX-Aufnahme im zweiten Quartal werde derzeit aber auch die RAG gehandelt, die unter einem anderen Namen einen der umfangreichsten Börsengänge des Jahres plant. DJG/mnr/hru/pes

01.12.2006 - 12:54:56 MAN: Schwedens Börsenaufsicht fordert keine ... (zwei) Sowohl das Scania-Management als auch der zweitgrößte Aktionär Investor AB haben die von MAN gebotenen 475 SEK bzw. 51,29 EUR pro Aktie bereits mehrfach als nicht ausreichend bezeichnet. Scania hatte bei dem Übernahmegebot allerdings zudem bemängelt, dass das Bargebot nur einen Wert von 464 SEK darstelle. Dies sei weniger als der höchste Preis, den MAN zuvor zum Kauf von Aktien aufgewendet habe. Nach schwedischem Übernahmerecht muss MAN ihr Scania-Gebot an den höchsten Preis anpassen, den sie bereits für Scania-Aktien gezahlt hat. Scania hatte als Argument für das ihrer Einschätzung nach geringere Gebot den Wechselkurs der Krone zum Euro am 16. November angeführt. Dieser habe bei 9,0490 SEK je EUR gelegen. "Es war immer klar, dass die Bedingungen unseres Angebotes im Einklang mit den Anforderungen und Regeln des schwedischen Kapitalmarktes stehen", erklärte nun der MAN-Vorstandsvorsitzende Hakan Samuelsson. Die Entscheidung sei "von uns so erwartet worden". Webseite: http://www.man.eu http://www.scania.com -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/brb -0-

01.12.2006 - 12:40:11 Europas Aktien erholt - Minen- und Luftfahrtwerte vorn Die Kurse der großen europäischen Aktien können sich am Freitagmittag von den jüngsten Rückschlägen erholen. Der Dow-Jones-Euro-Stoxx-50 steigt gegen 12.35 Uhr um 10 Punkte oder 0,2 Prozent auf 3.997 Punkte, und der Stoxx-50 legt um 0,3 Prozent oder 11 auf 3.613 Punkte zu. Nach den vergleichsweise guten Vorlagen aus den USA und von den asiatischen Börsen gebe es Käufe in ausgewählten Werten, und zwar besonders aus der Luftfahrt- und der Rohstoff-Branche, meinen Händler. Der Gesamtmarkt profitiere von terminmarktorientierten Käufen, mit denen Anleger vor dem Wochenende Positionen schließen, mit denen sie auf fallende Kurse gesetzt hatten. Der Dollar als Auslöser der jüngsten Korrektur kann sich von den jüngsten Tiefs ebenfalls lösen. Allerdings könnten neue US-Konjunkturdaten die Stimmung am Nachmittag schon wieder drehen. Dann werden unter anderem der landesweite Einkaufsmanager-Index bekannt gegeben und weitere Daten zum US-Immobilienmarkt. Aus technischer Sicht bezeichnen Marktteilnehmer den Euro-Stoxx-50 nur kurzfristig als angeschlagen. Staud Research sieht das große Bild weiter positiv. "Mit dem Rückfall unter die Haltezone bei 4.030/20 Punkten haben die Bullen eine Niederlage erlitten, die zumindest das kurzfristige Chance-Risiko-Verhältnis belastet", heißt es von den Analysten. Daher sei ein nochmaliger Test der um 3.890 gelegenen Unterstützungen nicht auszuschließen und aus technischer Sicht unproblematisch. Das Ziel liege weiter bei 4.250 bis 4.400 Punkten. Minen- und Luftfahrtaktien gefragt Die Minenwerte sind am Mittag der stärkste Sektor in Europa. Die aktuelle Dollarschwäche helfe den Metallpreisen, sich auf hohem Niveau zu behaupten, heißt es im Markt. Lehman und Goldman Sachs haben derweil die Preisprognosen für Nickel und Zink angehoben und sich positiv zu Xstrata, BHP und Anglo American geäußert. Anglo American gewinnen 1,3 Prozent auf 2.393 p, Xstrata 3,6 Prozent auf 2.362 p und Rio Tinto 1,6 Prozent auf 2.760 p. Der Index der Minenwerte gewinnt 1,4 Prozent. Das gleiche Plus zeigt auch der Index der Transport- und Touristik-Aktien im Stoxx. Iberia hat die Spekulationen um Veränderungen in der Branche weiter angeheizt, Alitalia sind in Mailand ausgesetzt. Iberia steigen um 0,8 Prozent, Air France und British Airways jeweils um 1,8 Prozent. Mit einer Kaufempfehlung durch Morgan Stanley im Rücken gewinnen Lufthansa sogar 4,9 Prozent. Ahold unter Druck Auf der Verliererseite geben Ahold nach neuen Geschäftszahlen 3,0 Prozent auf 7,33 EUR ab. Das Vorsteuerergebnis sei niedriger als von ihm erwartet, das Nettoergebnis entspreche ungefähr den Schätzungen seines Hauses, sagt ein Händler zu den Zahlen für das dritte Quartal. Der Branchenstimmung tut das keinen Abbruch, die ist mit dem günstigen Konsumklima in Europa weiterhin gut. So liegt der Branchenindex 0,4 Prozent vorn. DJG/hru/sug/pes

01.12.2006 - 12:38:58 MAN: Schwedens Börsenaufsicht fordert keine Gebotsanpassung MÜNCHEN (Dow Jones)--Die schwedische Börsenaufsicht sieht eine Korrektur der Angebotsbedingungen im Rahmen des Übernahme-Angebots von MAN an die Scania-Aktionäre nicht als notwendig an. Der schwedische Securities Council habe eine entsprechende Entscheidung am Freitag bekanntgegeben, teilte der Münchener Nutzfahrzeughersteller mit. Der Rat folgte den Angaben zufolge damit nicht der Auffassung des Scania-Vorstandes, dass der Gegenwert des Barangebots, das alternativ zu dem gemischten Aktien- und Barangebot unterbreitet wird, nicht dem höchsten Preis entspricht, der für den Erwerb von Scania-Aktien auf dem Markt gezahlt wurde. Webseite: http://www.man.eu http://www.scania.com DJG/mbr/brb -0-

01.12.2006 - 12:18:40 EADS bezeichnet Bericht über A350-Finanzierung als Spekulation PARIS (Dow Jones)--EADS hat einen Zeitungsbericht, demzufolge sich die Großaktionäre des europäischen Luft- und Raumfahrtkonzerns über die Finanzierung des geplanten Airbus-Langestreckenjets A350 geeinigt haben, als "pure Spekulation" bezeichnet. Gegenwärtig gebe es keine Entscheidung von irgendjemandem bei EADS, sagte ein Sprecher der European Aeronautic Defence & Space Co NV (EADS) am Freitag. Zudem beteilige man sich nicht an Spekulationen. Die "Financial Times" hatte am Freitag unter Berufung auf den Verhandlungen nahe stehende Personen berichtet, Frankreich habe sich bereit gefunden, Staatsgarantien für Teile der Finanzierung abzugeben. Danach sollen die 10 Mrd EUR Entwicklungskosten zu etwa 6 Mrd EUR aus Eigenmitteln des Luft- und Raumfahrtkonzerns bestritten werden. Die übrigen rund 4 Mrd EUR sollen am Markt refinanziert und mit Garantien der vier EADS- Unterstützer Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien hinterlegt werden. Damit könnte der Board wie geplant an diesem Freitag den Programmstart für das Vorhaben beschließen. Frankreich hält direkt 15% bei EADS und soll sich nach nicht bestätigten Informationen von Dow Jones Newswires zunächst für eine Kapitalerhöhung ausgesprochen haben, um den neuen Airbus zu finanzieren, der als Antwort auf die Boeing 787 Dreamliner gedacht ist. Bei der Gelegenheit wollte Frankreich seinen EADS-Anteil ausbauen. Wie die Refinanzierung der 4 Mrd EUR strukturiert wird, sei noch offen, berichtet die "FT" aus Verhandlungskreisen. EADS befürworte eine Hybrid-Anleihe. Ein Insider sagte, die Maßnahme werde in jedem Fall so strukturiert, dass sie Boeing keine Angriffsfläche biete. Der US-Wettbewerber hatte gedroht, alle sich bietenden rechtlichen und politischen Möglichkeiten zu nutzen, um dagegen vorzugehen, sollte sich EADS bei der A350-Entwicklung auf Staatsbeihilfen stützen. An der Frage könnte sich zwischen den USA und der Europäischen Union ein neuer Handelsstreit entzünden. Webseiten: http://www.ft.com http://www.eads.com DJG/DJN/brb/rio

01.12.2006 - 11:57:34 Krupp-Stiftung will bei ThyssenKrupp auf über 25% aufstocken ESSEN (Dow Jones)--Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stifung will ihren Anteil an der ThyssenKrupp AG weiter erhöhen und auf über 25% aufstocken. Dies kündigte der Vorstandsvorsitzende des Ruhrkonzerns, Ekkehard Schulz, am Freitag in Essen an. Bisher hält der größte Aktionär des DAX-Unternehmens bereits 23,71% der Anteile. Die Stiftung solle künftig drei Vertreter in den Aufsichtsrat entsenden können, sagte Schulz. Der ThyssenKrupp-Vorstand sehe die geplante Aufstockung der Stiftung als "Rückendeckung". Der Großaktionär setze ein Zeichen, dass er zum Unternehmen in seiner jetzigen Struktur stehe. Als Abwehr gegen eine möglicherweise bevorstehende feindliche Übernahme ist die Aufstockung der Stiftung nach den Worten von Schulz nicht nötig. ThyssenKrupp habe keine Hinweise, dass derzeit jemand eine Übernahme vorbereite, sagte er. Webseite: http://www.thyssenkrupp.de -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/brb

01.12.2006 - 11:45:08 Verfassungsmäßigkeit von BA-Aussteuerungsbetrag wird geprüft NÜRNBERG/BERLIN (Dow Jones)--Der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) will die Verfassungsmäßigkeit des BA-Aussteuerungsbetrages überprüfen lassen. "Mit dem Aussteuerungsbetrag werden Mittel der Beitragszahler zur Arbeitslosenversicherung zweckentfremdet, weil sie zur Finanzierung des allgemeinen Staatshaushaltes herangezogen werden. Dies ist Auffassung der ganz überwiegenden Mehrheit der Mitglieder des Verwaltungsrates der selbstverwalteten Bundesagentur für Arbeit (BA)", erklärten Peter Clever und Annelie Buntenbach, der Vorsitzende und die stellvertretende Vorsitzende des BA-Verwaltungsrates, in einer Mitteilung am Freitag in Nürnberg. Zur ordnungsgemäßen Erfüllung seiner Beratungspflicht habe der Verwaltungsrat deshalb beschlossen, ein Gutachten über die Verfassungsmäßigkeit des Aussteuerungsbetrages in Auftrag zu geben. Mit geplanten vier Mrd EUR im Jahr 2007 würden der Arbeitslosenversicherung mehr als 10% der geplanten 31 Mrd EUR Beitragseinnahmen entzogen. Die Behauptung, wonach der Aussteuerungsbetrag ein Anreiz für die BA sein solle, den Übertritt eines Arbeitslosengeldempfängers ins Arbeitslosengeld II zu verhindern, stellt sich nach Überzeugung des BA-Verwaltungsrates "bei näherer Betrachtung als Scheinargument dar". Richtig sei, dass es schon zu den Kernaufgaben der BA in der Arbeitslosenversicherung gehöre, ihre Versicherungsnehmer nach besten Kräften dabei zu unterstützen, Arbeitslosigkeit zu verhindern bzw. zu verkürzen und somit auch Langzeitarbeitslosigkeit zu vermeiden. Falls dies nicht oder erst spät gelinge, müsse die BA umso mehr Arbeitslosengeld zahlen. Es sei nicht nachvollziehbar, warum eine "zusätzliche Strafsteuer" die Vermittlungsanstrengungen positiv beeinflussen solle. Den Aussteuerungsbetrag zahlt die BA aus Beitragsmitteln, wenn innerhalb von drei Monaten nach Auslaufen eines Arbeitslosengeldanspruchs der Arbeitslose Arbeitslosengeld II bezieht. Die Höhe des Aussteuerungsbetrags entspricht den durchschnittlichen Kosten für eine Bedarfsgemeinschaft (Arbeitsloser, sein Partner und eventuell Kinder) für ein Jahr, zurzeit etwa 10.000 EUR. Im Jahr 2005 zahlte die BA eigenen Angaben zufolge 4,55 Mrd EUR und im Jahr 2006 3,28 Mrd Euro an den Bund. -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/hab -0-

01.12.2006 - 11:39:54 ProSiebenSat.1 im November mit Marktanteil von 30,2% DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die ProSiebenSat.1 Media AG hat bei der werberelevanten Zielgruppe im November einen Marktanteil von 30,2% erreicht. Im Oktober hatte er 30,9% und im Vergleichsmonat des Vorjahres ebenfalls 30,9% betragen, wie die Sendergruppe am Freitag mitteilte. === November 06 Oktober 06 November 05 Sat.1 10,8 10,9 12,9 ProSieben 12,9 13,2 11,4 kabel eins 5,3 5,6 5,6 N24 1,0 1,0