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Donnerstag 30-Nov-2006
30.11.2006 - 17:14:45
Stahlindustrie befürchtet weiteren Strompreisanstieg wegen CO2
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Schadstoffemissionspolitik der Europäischen
Kommission wird nach Einschätzung der deutschen Stahlindustrie weitere massive
Strompreiserhöhungen nach sich ziehen. Die von der Kommission vorgegebene
weitere Begrenzung der Zuteilung von Kohlendioxid-Zertifikaten in Deutschland
sei deshalb "absolut inakzeptabel", kritisierte der Präsident der
Wirtschaftsvereinigung Stahl, Dieter Ameling, am Donnerstag. Der
Strompreisanstieg durch den Emissionshandel habe schon bisher bei 30% gelegen.
Diese Situation werde nun durch die EU-Kommission verfestigt.
Webseite: http://www.stahl-online.de
DJG/hei/apo
-0-
30.11.2006 - 17:13:30
Wall Street im Verlauf knapp behauptet - Einzelhändler schwach
NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Börsen an Wall Street tendieren am Mittwoch im
Verlauf etwas leichter. Belastet von Kursverlusten bei den Einzelhandelswerten
und dem unerwartet schwach ausgefallenen Einkaufsmanagerindex für die Region
Chicago verliert der Dow Jones bis 17.00 Uhr um 0,3% oder 31 Punkte auf 12.196
Zähler. Während es für den S&P 500-Index um 0,1% oder 2 Punkte bei 1.398 Zähler
hinab geht, sinkt der Nasdaq Composite um 0,1% oder 3 Punkte auf 2.429 Zähler.
Der Verband der Einkaufsmanager in Chicago hat einen überraschenden
Rückgang der Geschäftstätigkeit im November gemeldet. Der Index sank
saisonbereinigt auf 49,9 Punkte und damit den niedrigsten Stand seit April
2003. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten im Vorfeld einen Stand
von 54,8 nach 53,5 im Oktober prognostiziert. Der Regionalindex wird vom Markt
besonderer aufmerksam verfolgt, da er Rückschlüsse auf den am Freitag
erwarteten landesweiten Einkaufsmanagerindex zulässt.
Einzelhandelswerte stehen zu Beginn der weihnachtlichen "Shopping Season"
im Blick der Anleger, nachdem Wal-Mart, Costco und J.C. Penney unerwartet
schwache Umsatzzahlen für November vorgelegt hatten. Wal-Mart beziffert für
Dezember das Umsatzplus zudem mit maximal 1%. Wal-Mart verlieren 1,6% auf 46,13
USD und Home Depot geben 0,7% auf 37,35 USD ab. J.C. Penney geben auf 76,60 USD
ab, ein Minus von 3,8%. Costco Wholesale büßen 2,1% auf 52,17 USD ein. Aktien
von eBay geben nach anfänglichen Verlusten um 0,1% auf 32,30 USD nach und
Amazon.com verbilligen sich um 1,4% auf 40,08 USD.
Unter den weiteren Technologiewerten ziehen CheckFree um 5% auf 41,76 USD
an. Citigroup hatte die Aktie des Finanzdienstleister auf "Buy" von "Hold"
heraufgestuft. Microsoft stehen unverändert bei 29,55 USD. Synopsys verbessern
sich um 7,1% auf 24,88 USD, nachdem das Softwareunternehmen im abgelaufenen
Quartal überraschend deutlich die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen war.
DJG/rso
30.11.2006 - 17:03:24
ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung
Bundestag billigt umstrittene Telekommunikationsgesetz-Novelle
Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag die Novelle des
Telekommunikationsgesetzes (TKG) gebilligt, die eine weitgehende Freistellung
des neuen Breitbandnetzes der Deutschen Telekom AG von der Preisregulierung
vorsieht. Die Billigung erfolgte mit den Stimmen der Koalition und gegen die
der Opposition, teilte Bundestags-Vizepräsident Hermann Otto Solms nach der
Abstimmung mit.
Telekom bekommt nächste Woche neuen Mobilfunkchef - Kreise
Die Deutsche Telekom AG wird nächste Woche nach Angaben aus Aufsichtsrats- und
Gesellschafterkreisen einen neuen Mobilfunkchef bekommen. Ein Mitglied des
Aufsichtsrats sagte Dow Jones Newswires, Favorit für den Vorstandsposten in der
Mobilfunksparte, der durch die Berufung von Rene Obermann zum
Vorstandsvorsitzenden des Gesamtkonzerns frei geworden ist, sei der
T-Mobile-Manager Hamid Akhavan.
MAN prüft verlängerte Annahmefrist bei Scania-Gebot
Die MAN AG hält eine Erlaubnis des Zusammenschlusses mit der Scania AB durch
die EU noch bis Ende des Jahres für möglich. Der Konzern nehme es zur Kenntnis,
dass die EU-Kommission das Datum zur Bekanntgabe ihrer Entscheidung zur
wettbewerbsrechtlichen Prüfung der von MAN angestrebten Akquisition von Scania
AB vom 6. Dezember auf den 20. Dezember 2006 verschoben hat, wie der
Lkw-Hersteller mitteilte.
Analysten sehen BMW mit neuem X5 im Aufwärtstrend
Mit der Neuauflage ihres Geländewagen-Modells X5 hat sich die BMW Group in die
laufende Verjüngungsrunde der deutschen Automobilhersteller in diesem
Fahrzeugsegment eingereiht. Mercedes-Benz hat bereits die M- und die GL-Klasse
erneuert, Audi den Q7 ins Rennen geschickt, und für den Porsche Cayenne wie für
den VW Touareg stehen demnächst Erneuerungen an. Experten trauen dem X5 zu, BMW
in Punkto Rendite, Marktdurchdringung und Markenstärkung erheblich zu
unterstützen.
EU prüft MAN-Scania-Fusionsvorhaben nun bis zum 20. Dezember
Die EU-Kommission hat ihre Entscheidung über die kartellrechtliche Freigabe des
Übernahmegebotes der MAN AG für die Scania AB verschoben. Die Kommission prüfe
die Übernahme nun bis zum 20. Dezember, wie sie mitteilte. Ursprünglich hätte
die Kommission bis zum 6. Dezember darüber entscheiden sollen, ob sie die
Transaktion freigibt oder eine vertiefte Prüfung einleitet.
Airbus A380 schließt letzte Testphase erfolgreich ab
Das Airbus-Großraumflugzeug A380 hat am Donnerstag seine letzte Testphase vor
der Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen. Das mit 555 Sitzen größte
Passagierflugzeug der Welt landete am Mittag nach mehreren Trips
nach Asien, Afrika und in die Pazifikregion am Airbus-Hauptquartier in
Toulouse,
wie der Flugzeughersteller mitteilte.
EU verschiebt Entscheidung Ryanair/Aer Lingus auf 20. Dezember
Die Europäische Kommission hat Entscheidung über die geplante Übernahme der
Aer Lingus plc durch die Ryanair Holdings plc auf den 20. Dezember verschoben.
Dies teilte die EU-Kommission mit. Ursprünglich wollte die Kommission am 6.
Dezember eine Entscheidung treffen.
EU erlaubt Apollo die Übernahme von GE Advanced Materials
BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Kommission hat der US-Private-Equity-
Firma Apollo Group die Übernahme der GE Advanced Materials erlaubt. Dies teilte
die Kommission am Donnerstagnachmittag mit. Appollo Group übernimmt GE Advanced
Materials für 3,8 Mrd USD in bar und Aktien. Die Transaktion umfasst dabei auch
das Joint-Venture GE Bayer Silicones in Europa und GE Toshiba Siliconesin
Asien.
US-Pharmakonzern Pfizer erhöht Gewinnerwartung für 2006
Das US-Pharmaunternehmen Pfizer hat seine Gewinnerwartung für das Gesamtjahr
2006 leicht angehoben. Während eines Analystentreffens teilte das Unternehmen
mit, für 2006 von einem bereinigten Ergebnis je Aktie von mindestens 2,05 USD
auszugehen. Zuvor hatte Pfizer ein Ergebnis je Aktie von rund 2 USD in Aussicht
gestellt. Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten mit einem
Ergebnis je Aktie von 2,02 USD gerechnet.
DJG/cbr
30.11.2006 - 16:30:02
DEVISEN/Euro profitiert vom US-Einkaufsmanagerindex - Jahreshoch
FRANKFURT (Dow Jones)--Nach einem relativ unspektakulären Handelsverlauf
profitiert der Euro am Nachmittag von einem schwachen Einkaufsmanagerindex aus
Chicago. Dieser ist für den Monat November mit 49,9% deutlich unterhalb der
erwarteten 54,8% ausgefallen. Mit einem Wert von unter 50 spricht der Index für
eine Kontraktion der US-Wirtschaft. Damit könne sich nach einer Einschätzung
eines Volkswirtes das Wirtschaftswachstum in den USA deutlicher abschwächen,
als bisher in vielen Szenarien eingepreist. Zudem dürfte die US-Notenbank
schneller zum Handeln gezwungen sein als bisher angenommen. Der Euro steigt in
Folge auf ein neues Jahreshoch bei 1,3246 USD.
Außerdem hat sich der Anstieg der Häuserpreise in den USA weiter
verlangsamt. Dies könne auf mittlere Sicht zu einem Konsumverzicht der
US-Bürger führen, so ein Händler. Damit rücke das Szenario der "besten aller
Welten" in weitere Ferne. Momentan sind die Konjunkturdaten aus den USA für den
Euro positiv zu werten. Charttechnisch bietet das Hoch vom März 2005 bei 1,3265
USD die nächste Zielmarke für die europäische Gemeinschaftswährung.
Die Feinunze Gold notiert zum Nachmittags-Fixing in London bei 646,70 USD
nach einem Vormittags-Fixing bei 638,40 USD.
===
Europa Europa Europa
(16.22) (12.08) (8.30)
EUR/USD 1,3236 1,3193 1,3184
USD/JPY 115,86 116,28 116,06
EUR/JPY 153,33 153,40 153,03
EUR/GBP 0,6742 0,6750 0,6747
EUR/CHF 1,5880 1,5927 1,5909
===
DJG/thl/raz
30.11.2006 - 16:10:40
UPDATE: Bundestag billigt umstrittenes Telekom-Gesetz
(NEU: mit Verbandsreaktion, Hintergrund)
Von Stefan Paul Mechnig und Andreas Kissler
Dow Jones Newswires
BERLIN (Dow Jones)--Im Streit um eine Sonderbehandlung der Deutschen
Telekom AG steuert Deutschland immer mehr auf eine Klage durch die Europäische
Kommission zu. Der Bundestag billigte am Donnerstag ungeachtet aller Warnungen
aus Brüssel erwartungsgemäß eine Neufassung des Telekommunikationsgesetzes
(TKG). Der Bundesrat soll abschließend Mitte Dezember entscheiden. Die Novelle
ziehlt darauf ab, der Telekom eine Regulierungsfreistellung für ihr teures
neues Hochgewindigkeitsnetz zu ermöglichen. Sollte die Vorlage so Gesetz
werden, will die EU-Kommission die Bundesrepublik vor den Europäischen
Gerichtshof ziehen.
Die umstrittene Gesetzesvorlage wurde mit den Stimmen der Koalition
angenommen. Die Oppositionsfraktionen votierten dagegen.
Wirtschafts-Staatssekretärin Dagmar Wöhrl verteidigte die Regelungen im
Bundestag. "Es ist uns gelungen, einen Ausgleich zwischen den vielschichtigsten
Interessenlagen zu finden," sagte sie.
Kritik kam hingegen erneut von den Wettbewerbern der Telekom. Die FDP habe
zu Recht darauf hingewiesen, dass die Novelle in der von den
Koalitionsfraktionen kürzlich verschärften Form nun gar keinem Marktteilnehmer
Planungssicherheit biete und damit eben auch nicht der Telekom, sagte der
Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und
Mehrwertdiensten (VATM), Jürgen Grützner, der Nachrichtenagentur Dow Jones
Newswires.
Nach Darstellung des Verbandes kann wegen inhaltlicher Abweichungen in
Gesetzestext und Begründung jeglicher Beschluss der Bundesnetzagentur zur Frage
der Regulierungsfreistellung entweder von der Telekom oder seitens der
Wettbewerber gerichtlich angefochten werden.
Die Telekom will erreichen, die zusätzlichen Hochgeschwindigkeitsstrecken
auf ihrem Glasfasernetz nicht für die Wettbewerber zu Bedingungen öffnen
müssen, die ihr die Netzagentur vorschreibt. Deshalb forderte sie eine
zeitweise Befreiung von der Regulierung. Sie macht das neben dem
Vermarktungserfolg der Produkte auf dem Netz zur Bedingung für den weiteren
Ausbau, der insgesamt 3 Mrd EUR kosten soll.
Webseite: http://www.bundesregierung.de
-Von Stefan Paul Mechnig und Andreas Kißler, Dow Jones Newswires,
+49 (0) 211 - 13 87 213, TMT.de@dowjones.com
DJG/stm/jhe
30.11.2006 - 16:06:51
TAGESVORSCHAU/1. Dezember 2006 - vorläufige Fassung
===
00:30 JP/Arbeitsmarktdaten Oktober
00:30 JP/Verbraucherpreise Großraum Tokio November, landesweit
Oktober
***07:30 DE/ThyssenKrupp AG, Jahresergebnis
(10:00 PK, 14:00 Analysten-Konferenz), Essen
07:45 CH/BIP 3Q
***09:55 DE/Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November
PROGNOSE: 58,5
zuvor: 58,2
***10:00 EU/Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Eurozone
November
PROGNOSE: 57,1
zuvor: 57,0
***11:00 EU/Eurostat, Arbeitsmarktdaten Oktober
Eurozone
Arbeitslosenquote
PROGNOSE: 7,8%
zuvor: 7,8%
13:15 ES/Banco de Espana und EZB und Center for Financial Studies,
8th Conference of the ECB-CFS Research Network zum Thema:
"Financial Integration and Stability in Europe", Rede von
EZB-Direktoriumsmitglied Tumpel-Gugerell, Madrid (A)
15:00 US/International Research Forum on Monetary Policy,
4th Conference (bis 2.12.), Eröffnungsrede von Fed-Chairman
Bernanke, Washington
15:30 US/Federal Reserve Bank of Philadelphia, Konferenz zum
Thema: "Economic Growth and Development: Perspectives for
Policymakers", Eröffnungsrede von President Plosser,
Philadelphia
***16:00 US/ISM-Index Verarbeitendes Gewerbe November
PROGNOSE: 52,0 Punkte
zuvor: 51,2 Punkte
***16:00 Bauausgaben Oktober
PROGNOSE: -0,3% gg Vm
zuvor: -0,3% gg Vm
19:15 US/International Research Forum on Monetary Policy,
4th Conference (bis 2.12.), Rede von EZB-Vizepräsident
Papademos, Washington
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/SKW Stahl-Metallurgie Holding AG, Erstnotiz im Prime
Standard der Frankfurter Wertpapierbörse
*** - NL/Ahold NV, Ergebnis 3Q, Amsterdam
*** - US/Kfz-Absatzzahlen November
- AT/A-Tec Industries AG, Erstnotiz im Prime Market der Wiener
Börse
- DE/Siemens AG, Fortsetzung und Abschluss Kongress "Insurance
Today and Tomorrow" - Die Assekuranz in Bewegung, München (A)
- Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten,
sofern nicht anders gekennzeichnet
- (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig
- *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung
- Uhrzeiten in MEZ
- Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit
===
DJG/gla
-0-
30.11.2006 - 15:15:10
Bundestag billigt umstrittene Telekommunikationsgesetz-Novelle
BERLIN (Dow Jones)--Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag die Novelle
des Telekommunikationsgesetzes (TKG) gebilligt, die eine weitgehende
Freistellung des neuen Breitbandnetzes der Deutschen Telekom AG von der
Preisregulierung vorsieht. Die Billigung erfolgte mit den Stimmen der Koalition
und gegen die der Opposition, teilte Bundestags-Vizepräsident Hermann Otto
Solms nach der Abstimmung mit. Der Bundestag ging damit weiter auf
Konfrontationskurs mit der Brüsseler EU-Kommission, die bereits die Eröffnung
eines Verfahrens gegen die geplanten Regelungen angekündigt hat. Der Bundesrat
muss den Bestimmungen noch zustimmen.
Wirtschafts-Staatssekretärin Dagmar Wöhrl verteidigte die Regelungen am
Donnerstag im Bundestag. "Es ist uns gelungen, einen Ausgleich zwischen den
vielschichtigsten Interessenlagen zu finden," sagte sie.
Die Koalitionsfraktionen hatten sich zwar auf Änderungen an dem Plänen von
Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zur TKG-Novelle geeinigt, jedoch
entscheidenden Forderungen der EU-Kommission nicht Rechnung getragen. Nach der
geplanten Regelung soll es eine Ausnahme von der Regulierung für Unternehmen
geben, die Investitionen in Infrastruktur vornehmen und gleichzeitig neue
Produkte anbieten.
Aus der Kommission wurde dies bereits in Stellungnahmen abgelehnt. Die
zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding hatte vergangene Woche in Gesprächen
in Berlin kein Entgegenkommen in dieser Frage gezeigt und Veränderungen an dem
Vorhaben verlangt. Andernfalls will Brüssel die Bundesregierung vor dem
Europäischen Gerichtshof verklagen.
-Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118,
andreas.kissler@dowjones.com
DJG/ank/cbr
30.11.2006 - 15:09:12
US-Anleihen starten etwas fester
NEW YORK (Dow Jones)--Etwas fester tendieren die US-Anleihen am Donnerstag
zum Start des New Yorker Handels. Gegen 14.53 Uhr MEZ gewinnen Titel mit einem
Kupon von 4,625% 4/32 auf 100-30/32 und rentieren mit 4,50%. Der mit 4,50%
verzinste Longbond steigt um 6-32 auf 98-11/32 und rentiert mit 4,60%.
DJG/raz
30.11.2006 - 14:57:41
K+S erwartet einmaligen Ertrag durch geänderte Struktur bei SPL
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die K+S AG will das zugekaufte chilenische
Unternehmen SPL mit Wirkung zum 1. Dezember auf eine chilenische
Erwerbsgesellschaft verschmelzen. Die Verschmelzung führe zu einer Aufstockung
der steuerlichen Buchwerte und infolge steuerlicher Mehrabschreibungen zu
künftig geringeren Ertragsteuerzahlungen der Gesellschaft in Chile, teilte das
Kasseler Unternehmen am Donnerstag mit.
Im K+S-Konzernabschluss entstehe nach IFRS dadurch ergebniswirksam ein
einmaliger latenter Steuerertrag von rund 35 Mio bis 40 Mio EUR. Dadurch erhöhe
sich das für das Jahr 2006 prognostizierte bereinigte Ergebnis je Aktie
voraussichtlich um 0,85 bis 1,00 EUR, heißt es in der Mitteilung weiter. Die
bisherige Prognose lag bei 4,00 bis 4,25 EUR je Aktie.
Die buchhalterisch abzubildende Reduzierung des Steueraufwands der K+S
Gruppe sei jedoch im Jahr 2006 weitestgehend nicht zahlungswirksam. Der
zahlungswirksame Vorteil werde sich vielmehr erst sukzessive in den kommenden
Jahren auswirken. Der Vorstand beabsichtige daher, diesen Sondereffekt bei der
Festlegung des Dividendenvorschlags für das Jahr 2006 nicht zu berücksichtigen.
Webseite: http://www.k-plus-s.com
DJG/rib/jhe
30.11.2006 - 14:53:11
MAN prüft verlängerte Annahmefrist bei Scania-Gebot
MÜNCHEN (Dow Jones)--Die MAN AG, München, hält eine Erlaubnis des
Zusammenschlusses mit der Scania AB durch die EU noch bis Ende des Jahres für
möglich. Der Konzern nehme es zur Kenntnis, dass die EU-Kommission das Datum
zur Bekanntgabe ihrer Entscheidung zur wettbewerbsrechtlichen Prüfung der von
MAN angestrebten Akquisition von Scania AB vom 6. Dezember auf den 20. Dezember
2006 verschoben hat, wie der Lkw-Hersteller am Donnerstag mitteilte.
MAN prüfe nun die Folgen der Verschiebung. Das gelte vor allem für die
Verlängerung der Annahmefrist für das Übernahmeangebot, da das neue Datum der
EU sehr nahe an den Weihnachts- und Neujahrsferien liegt. MAN führe
Diskussionen mit den verschiedenen an dem Zusammenschluss beteiligten Parteien.
MAN werde hierzu eine weitere Aussage vor dem 11. Dezember 2006 machen.
http://www.man.eu
DJG/jhe/cbr
30.11.2006 - 14:46:49
Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe steigen unerwartet
WASHINGTON (Dow Jones)--Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen
der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 25. November
saisonbereinigt um 34.000 auf 357.000 gestiegen. Den Angaben des
US-Arbeitsministeriums zufolge ist der unerwartete Anstieg wahrscheinlich auf
saisonale Schwankungen zurückzuführen, die in den letzten Wochen des Jahres
häufig auftreten. Volkswirte hatten hingegen einen Rückgang um 6.000 erwartet.
Für die Vorwoche wurden die Daten auf plus 13.000 auf 323.000 (vorläufig: plus
12.000 auf 321.000) revidiert.
Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das
US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 325.000 (Vorwoche revidiert: 317.750;
vorläufig: 317.000) an. In der Woche zum 18. November erhielten 2,480 Millionen
Personen Arbeitslosenunterstützung, eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um
45.000.
Webseite: www.census.gov
DJG/DJN/kth/apo
-0-
30.11.2006 - 14:39:02
Wincor Nixdorf erhöht Dividende und kündigt Aktiensplit an
(korrigierte Fassung)
PADERBORN (Dow Jones)--Die Wincor Nixdorf AG will ihren Aktionären für das
Geschäftsjahr 2005/06 eine erhöhte Dividende von 2,80 EUR zahlen. Der
Aufsichtsrat habe auf seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen, dem
Dividendenvorschlag des Vorstands zu folgen, teilte das Unternehmen am
Donnerstag mit. Für das Geschäftsjahr 2005/06 hatte Wincor Nixdorf 2,10 EUR je
Aktie gezahlt. Die Dividendenanhebung wird der für den 29. Januar 2007
geplanten Hauptversammlung vorgeschlagen. Insgesamt sollen für das
Geschäftsjahr 2005/06 damit etwa 46,32 Mio EUR ausgeschüttet werden.
Wie das Unternehmen weiter mitteilte, ist zudem ein Aktiensplit im
Verhältnis eins zu zwei geplant. Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens
schlagen der Hauptversammlung vor, das Grundkapital der Gesellschaft aus
Gesellschaftsmitteln durch Ausgabe neuer Aktien zu verdoppeln. Die Aktionäre
sollen ohne Zahlung für jede gehaltene Aktie eine zusätzliche Aktie erhalten.
Mit dem Aktiensplit soll der optische Wert der Wincor-Nixdorf-Aktie verringert
werden. Ziel sei es, einen "anlegerfreundlicheren Aktienkurs zu erreichen, der
den Handel mit Wincor Nixdorf-Aktien erleichtert", so Wincor Nixdorf weiter.
Verbunden mit dieser Maßnahme solle ein Teil der gebundenen in eine freie
Kapitalrücklage umgewandelt werden. Dieses solle durch eine Kapitalerhöhung aus
Gesellschaftsmitteln mit anschließender ordentlicher Kapitalherabsetzung
erfolgen. Die geplante Umwandlung umfasse ein Volumen von 95,35 Mio EUR. Diese
Maßnahme soll dazu dienen, derzeit gebundenes Kapital für zukünftige
Dividendenzahlungen an die Aktionäre verfügbar zu machen.
Um diese Umwandlung vornehmen zu können, ist es aus rechtlichen Gründen
erforderlich, eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln mit anschließender
ordentlicher Kapitalherabsetzung durchzuführen. Der Ertrag aus der ordentlichen
Kapitalherabsetzung soll den Angaben zufolge dabei in vollem Umfang in die
freie Kapitalrücklage eingestellt werden. Die Aktie von Wincor Nixdorf notiert
bis gegen 14.15 Uhr MEZ mit einem Plus von 1,4% auf 111,25 EUR.
Webseite: http://www.wincor-nixdorf.com
DJG/abe/cbr/jhe
301414
30.11.2006 - 14:15:41
Spanien will mit EU über Bedindungen bei E.ON/Endesa sprechen
PALMA DE MALLORCA (Dow Jones)--Die spanische Regierung will mit der
Europäischen Kommission (EU) die Bedingungen diskutieren, die sie dem deutschen
Stromversorger E.ON zur Auflage bei einer Übernahme der Endesa gemacht hat. Der
spanische Industrieminister Joan Clos sagte am Rande einer Energiekonferenz,
Spanien wolle mit der EU innerhalb von einigen Wochen sprechen, aber die
Bedingungen die an die Übernahme geknüpft sind, nicht zurückziehen.
"Wenn wir zu keiner Einigung kommen, dann übergeben wir die Sache dem
Europäischen Gerichtshof in Luxemburg", sagte er weiter. Der Streit zwischen
der Europäischen Kommission und Spanien wegen der angestrebten Übernahme des
spanischen Stromversorgers Endesa durch E.ON zieht mittlerweile immer größere
Kreise. Die Kommission hatte am Mittwoch der spanischen Regierung neuerlich
illegales Verhalten vorgeworfen.
Dabei geht es um die zusätzlichen Bedingungen, die Madrid an die Übernahme
geknüpft hat. In einer vorläufigen Einschätzung hatte die Kommission dazu
erklärt, diese Auflagen "wecken ernste Zweifel, ob sie mit EU-Recht vereinbar
sind". Sollte die Kommission sich bestätigt sehen, könnte sie die Regierung in
Madrid zur Rücknahme der Bedingungen auffordern.
Die neuen Bedingungen, die die Kommission für unzulässig hält, wurden nach
ihren Angaben am 3. November vom spanischen Industrieministerium erlassen. Sie
betreffen nach den Worten des Sprechers von Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes
das Geschäftsverhalten von E.ON/Endesa in Spanien.
Demnach wird dem Düsseldorfer Energiekonzern unter anderem auferlegt,
keinerlei Aktiva zu verkaufen, die auf den Inseln des Landes angesiedelt sind.
Ferner muss E.ON den Markennamen Endesa weiterführen, und der Konzern darf nur
heimisch geförderte Kohle und Gas verwenden. Die Kommission sieht darin einen
Verstoß gegen mehrere Artikel des EG-Vertrags, namentlich gegen den freien
Kapitalverkehr und die Niederlassungsfreiheit sowie teilweise gegen den freien
Warenverkehr. Außerdem könnte das spanische Vorgehen Fusionsbestimmungen
verletzen, hieß es weiter.
Webseite: http://www.mityc.es
http://www.endesa.com
http://www.eon.de
-Von David Roman, Dow Jones Newswires, + 49 (0)69 29725 108,
unternehmen.de@dowjones.com
DJG/DJN/cbr/jhe
30.11.2006 - 14:14:18
Wincor Nixdorf erhöht Dividende und kündigt Aktiensplit an
PADERBORN (Dow Jones)--Die Wincor Nixdorf AG will ihren Aktionären für das
Geschäftsjahr 2005/06 eine erhöhte Dividende von 2,80 EUR zahlen. Der
Aufsichtsrat habe auf seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen, dem
Dividendenvorschlag des Vorstands zu folgen, teilte das Unternehmen am
Donnerstag mit. Für das Geschäftsjahr 2005/06 hatte Wincor Nixdorf 2,10 EUR je
Aktie gezahlt. Die Dividendenanhebung wird der für den 20. Januar 2007
geplanten Hauptversammlung vorgeschlagen. Insgesamt sollen für das
Geschäftsjahr 2005/06 damit etwa 46,32 Mio EUR ausgeschüttet werden.
Wie das Unternehmen weiter mitteilte, ist zudem ein Aktiensplit im
Verhältnis eins zu zwei geplant. Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens
schlagen der Hauptversammlung vor, das Grundkapital der Gesellschaft aus
Gesellschaftsmitteln durch Ausgabe neuer Aktien zu verdoppeln. Die Aktionäre
sollen ohne Zahlung für jede gehaltene Aktie eine zusätzliche Aktie erhalten.
Mit dem Aktiensplit soll der optische Wert der Wincor-Nixdorf-Aktie verringert
werden. Ziel sei es, einen "anlegerfreundlicheren Aktienkurs zu erreichen, der
den Handel mit Wincor Nixdorf-Aktien erleichtert", so Wincor Nixdorf weiter.
Verbunden mit dieser Maßnahme solle ein Teil der gebundenen in eine freie
Kapitalrücklage umgewandelt werden. Dieses solle durch eine Kapitalerhöhung aus
Gesellschaftsmitteln mit anschließender ordentlicher Kapitalherabsetzung
erfolgen. Die geplante Umwandlung umfasse ein Volumen von 95,35 Mio EUR. Diese
Maßnahme soll dazu dienen, derzeit gebundenes Kapital für zukünftige
Dividendenzahlungen an die Aktionäre verfügbar zu machen.
Um diese Umwandlung vornehmen zu können, ist es aus rechtlichen Gründen
erforderlich, eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln mit anschließender
ordentlicher Kapitalherabsetzung durchzuführen. Der Ertrag aus der ordentlichen
Kapitalherabsetzung soll den Angaben zufolge dabei in vollem Umfang in die
freie Kapitalrücklage eingestellt werden. Die Aktie von Wincor Nixdorf notiert
bis gegen 14.15 Uhr MEZ mit einem Plus von 1,4% auf 111,25 EUR.
Webseite: http://www.wincor-nixdorf.com
DJG/abe/cbr
30.11.2006 - 13:55:48
EUREX/Renten-Futures im Verlauf gut behauptet
FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Rentenmarkt tendieren die Futures am
Donnerstag gut behauptet. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures steigt gegen
13.45 Uhr um 6 Ticks auf 118,19%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,25% und
das Tagestief bei 118,1%. Umgesetzt wurden bisher rund 578.000 Kontrakte. Der
Bobl-Future gewinnt 3 Ticks auf 109,79%.
Die Marke von 118,32% fungiere nach dem Ausverkauf am späten Vortag als
Barriere zur Rückkehr in die alte Handelsspanne, wie es in einer
Markteinschätzung von Jürgen Meyer von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW)
heißt. Darunter komme nun zunehmend die 117,45% ins Spiel. Es sei unverändert
mit einer schwächeren Entwicklung des Bund in den kommenden Tagen zu rechnen.
DJG/mnr/raz
30.11.2006 - 13:24:07
Analysten sehen BMW mit neuem X5 im Aufwärtstrend
Von Michael Brendel
Dow Jones Newswires
.
ATHEN (Dow Jones)--Mit der Neuauflage ihres Geländewagen-Modells X5 hat
sich die BMW Group in die laufende Verjüngungsrunde der deutschen
Automobilhersteller in diesem Fahrzeugsegment eingereiht. Mercedes-Benz hat
bereits die M- und die GL-Klasse erneuert, Audi den Q7 ins Rennen geschickt,
und für den Porsche Cayenne wie für den VW Touareg stehen demnächst
Erneuerungen an. Experten trauen dem X5 zu, BMW in Punkto Rendite,
Marktdurchdringung und Markenstärkung erheblich zu unterstützen.
BMW hat angekündigt, mit dem X5 erneut Maßstäbe in seiner Klasse zu setzen,
und Beobachter wie Analyst Marc-Rene Tonn von M. M. Warburg zweifeln nicht,
dass BMW diesem Anspruch gerecht wird. Tonn rechnet über den gesamten
siebenjährigen Lebenszyklus des neuen X5 hinweg mit Rekordwerten beim Absatz.
Der Vorgänger verkaufte sich bislang mehr als 580.000 Mal. BMW will diese
Zahl mit dem neuen X5 toppen - ein Ziel, dass sich positiv auf die Rentabilität
auswirken dürfte, schätzt Tonn. Er hält außerdem Effizienzgewinne beim Übergang
von der ersten zur zweiten Generation für gut möglich.
"Der X5 wird zur Verbesserung der Marge beitragen", glaubt auch Analystin
Pia Hellbach von Kepler Equities. Das neue Modell habe das Potenzial, 1,5 bis 2
Prozentpunkte mehr Rendite abzuwerfen als der BMW-Automobilbereich im Schnitt.
Operativ erzielte BMW hier im dritten Quartal eine Marge von 5,5%.
Für die Renditeverbesserung beim X5 werde BMW "zu mehr Gleichteilen
greifen" und effizienter fertigen, sagte Hellbach. Üblicherweise werde eine
Senkung der Produktionskosten von 15% bei einem Modellwechsel angestrebt,
erinnert Analyst Frank Biller von der LBBW.
Sein Kollege Tonn weist darauf hin, dass der Geländewagen für BMW wichtiger
ist, als üblicherweise bekannt. Mit 9% Anteil am Markenabsatz sei er ein
"überdurchschnittlicher Umsatzträger".
Hinzu kommt, dass der X5 im US-Werk Spartanburg gefertigt wird. Er leistet
damit einen "sehr wichtigen" Beitrag zum so genannten Natural Hedging, mit dem
BMW das Wechselkursrisiko für seine US-Importe absichert, die wegen der
Produktion im Euroraum üblicherweise unter dem schwachen Dollar leiden.
Im Übrigen ist der X5 nach Darstellung des Branchenexperten Ferdinand
Dudenhöffer in Punkto Absatzstabilität in seiner Klasse unübertroffen. "Während
der Lebenszyklus des Porsche Cayenne schon nach drei Jahren erhebliche
Verkaufsrückgänge erleidet, läuft der X5 außerordentlich stabil", urteilt
Dudenhöffer. Wegen der Produktionsumstellung dürfte die Fertigung zunächst
zurückgehen, werde 2007 aber wieder anziehen.
Auch LBBW-Analyst Biller erwartet für den neuen X5 über den
Produktionszyklus gerechnet ein erhöhtes Verkaufsvolumen - und zwar ungeachtet
der wachsenden Konkurrenz im Geländewagen-Segment. Schließlich wachse der Markt
für SUVs noch.
Bei der Preisgestaltung liegt der BMW X5 nur knapp hinter dem Porsche
Cayenne. Um rund 3.000 EUR hat der Hersteller den Basispreis zum Modellwechsel
erhöht. Hinzu kommen Aufpreise für Sonderausstattungen, so dass der Endpreis
für das wenig geländetaugliche Fahrzeug schnell sehr deutlich über 60.000 EUR
klettern kann.
Von den Experten wird dies aber kaum als Manko wahrgenommen. "Die Klientel
in diesem Bereich ist nicht so preissensitiv", schätzt Analystin Hellbach.
Außerdem sei der Abstand zur M-Klasse nicht groß. Die Preise hält sie deshalb
für durchsetzbar. Davon will BMW weiter profitieren. Schon in zwei Jahren soll
die X-Klasse um einen Coupé-artigen SUV erweitert werden.
Webseite: http://www.bmw.de/
-Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 - 3574 3115,
michael.brendel@dowjones.com
DJG/mbr/rio/jhe
30.11.2006 - 13:00:24
Telekom bekommt nächste Woche neuen Mobilfunkchef - Kreise
Von Stefan Paul Mechnig
Dow Jones Newswires
DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Deutsche Telekom AG wird nächste Woche nach
Angaben aus Aufsichtsrats- und Gesellschafterkreisen einen neuen Mobilfunkchef
bekommen. Ein Mitglied des Aufsichtsrats sagte Dow Jones Newswires am
Donnerstag, Favorit für den Vorstandsposten in der Mobilfunksparte, der durch
die Berufung von Rene Obermann zum Vorstandsvorsitzenden des Gesamtkonzerns
frei geworden ist, sei der T-Mobile-Manager Hamid Akhavan.
"Diese Personalie ist angedacht, aber noch nicht entschieden worden," sagte
diese Person nach einer Sitzung des Aufsichtsratspräsidiums am Mittwochabend,
auf der die Sitzung des gesamten Gremiums am nächsten Dienstag vorbereitet
wurde.
Obermann hatte am 13. November die Nachfolge von Kai-Uwe Ricke als
Vorstandsvorsitzender angetreten, nachdem Ricke offenbar die Unterstützung der
Hauptgesellschafter und des Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Zumwinkel verloren
hatte. An der Telekom ist der Bund direkt und indirekt mit rund 32% und der
Finanzinvestor Blackstone mit 4,5% beteiligt.
Auch Festnetzvorstand Walter Raizner werde abgelöst, sagten zwei Personen
aus den Reihen der Eigentümer und des Umfeldes des Aufsichtsrates. Als
Nachfolger sei ein Kandidat aus dem Unternehmen vorgesehen, sagte die dem
Kontrollgremium nahe stehende Person, ohne dabei aber einen Namen nennen zu
wollen. "Es ist von einer Inhouse-Lösung auszugehen", hieß es aus dieser
Quelle.
Nach übereinstimmenden Angaben der mit der Materie vertrauten Personen
werden auf der Sitzung des Aufsichtsrats am kommenden Dienstag Personalfragen
im Mittelpunkt stehen. Beschlüsse über einen größeren Umbau sind demnach nicht
vorgesehen. Die Zahl der Posten im Konzernvorstand solle unverändert bleiben.
"Ein großer Umbau ist derzeit kein Thema," hieß es von der dem Aufsichtsrat
nahe stehenden Person. Es könne aber sein, dass die neuen Festnetz- und
Mobilfunkchefs über ihre Verantwortung für die Geschäftsfelder hinaus andere
Aufgaben bekämen. Langfristige strategische Entscheidungen wolle Obermann erst
zu späterer Zeit vorstellen.
Derzeit noch offen ist nach Angaben der den Eigentümern nahe stehenden
Person, wer neuer Personalvorstand der Deutschen Telekom wird. Hierzu sagte die
informierte Person weiter, das Präsidium des Aufsichtsrats habe am Mittwoch vor
dem Hintergrund der entstandenen öffentlichen Kontroverse zu dieser Frage noch
keine Entscheidung getroffen. Wenn das Kontrollgremium am Dienstag als Ganzes
zusammentrete, solle sie aber ebenso geklärt werden wie die Personalien bei
T-Com und T-Mobile, verlautete aus der Quelle: "Die freien Posten werden
besetzt."
Nach Angaben mehrerer mit der Materie vertrauter Personen sollte
ursprünglich Regine Büttner, eine frühere Managerin der Geschäftskundensparte
T-Systems, zur Personalchefin gekürt werden. Falls im Aufsichtsrat aber keine
Einigung auf Büttner erzielt werde, könnte versucht werden, den derzeitigen
Personalchef Heinz Klinkhammer noch zum Bleiben zu bewegen, hieß es seitens der
Gesellschafter. Möglich sei aber auch die Nominierung eines Dritten, sagte die
Person aus diesen Kreisen weiter. Der von Klinkhammer vorgeschlagene
Nachfolgekandidat Dietmar Welslau sei hingegen offenbar völlig aus dem Rennen.
Ein Sprecher der Telekom wollte die Informationen auf Anfrage nicht
kommentieren. Obermann hatte vorigen Donnerstag auf einem Empfang des Konzerns
in Berlin gesagt, er werde "in den kommenden Wochen und Monaten" eine neue
Strategie erarbeiten, die auf den Markt und den Wettbewerb ausgerichtet sei und
vor allem auf die Verbesserung des Services abziele.
Webseite: http://www.telekom3.de
-Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213,
TMT.de@dowjones.com
DJG/stm/kgb
30.11.2006 - 12:50:33
Europas Börsen setzen Aufwärtsbewegung zaghaft fort
Die europäischen Börsen setzen am Donnerstag ihre Aufwärtsbewegung zaghaft
fort. Es hat zunehmend den Anschein, als ob die jüngste Konsolidierung
abgeschlossen ist. "Wir haben es nach unten versucht, die Indizes haben aber
gehalten", so ein Händler. Seitdem seien immer wieder Eindeckungskäufe zu
beobachten. Stützend wirke auch das Beige Book der Federal Reserve vom Vortag.
Die Notenbanker zeichnen hier das Szenario eines moderaten Wachstums in den USA
mit nur leichtem Inflationsdruck. Damit behält sich die Fed die Option einer
Senkung der Leitzinsen zu Beginn des kommenden Jahres. Bis 12.37 Uhr steigt der
Euro-Stoxx-50-Index 0,1 Prozent oder 4 auf 4.027 Punkte. Der Stoxx-50 notiert
mit 3.630 Punkten unverändert
Das Geschäft wird als ruhig beschrieben. Der weiter steigende Ölpreis und
Euro-Notierungen über 1,32 USD verhindern aber deutlichere Aufschläge. Wichtige
Unternehmensnachrichten sind nach dem Ablauf der Berichtssaison Mangelware.
Weiter stützen Übernahmespekulationen in zahlreichen Sektoren das Sentiment der
Anleger. Am Nachmittag könnte noch die Bekanntgabe von US-Konjunkturdaten eine
Rolle für das Marktgeschehen spielen. Unter anderem wird der Index der
Einkaufsmanager für die Region Chicago für November bekannt gegeben.
Rohstoffwerte gesucht
Gefragt sind am Berichtstag einmal mehr Aktien mit Rohstoffbezug. Für Basic
Resources geht es rund 1 Prozent nach oben. Stahlaktien ziehen deutlich an und
setzen damit die globale Sektorrally fort. "Derzeit kommen von überall nur gute
Nachrichten", sagt ein Händler mit Verweis auf die exzellenten Zahlen von
Corus. Zudem stützten die Aussagen von Salzgitter, die Jahresprognose 2006
wahrscheinlich überbieten zu können. Daneben stützen Medienberichte, wonach
Tata Steel das Gebot für Corus um 10 Prozent aufstocken könnte, nachdem die
brasilianische CSN das ursprüngliche Tata-Gebot überboten hat. ThyssenKrupp
gewinnen 1,3 Prozent auf 29,21 EUR, Salzgitter 3,8 Prozent auf 91,57 EUR oder
Corus 0,2 Prozent auf 501 p.
Konsolidierungsfanatsie im Luftfahrtsektor
Auch in der Luftfahrtbranche setzen sich die Spekulationen fort. Die
spanische Fluggesellschaft Iberia sieht sich in der anstehenden
Branchenkonsolidierung nicht notwendigerweise an ihren One-World-Partner
British Airways gebunden. Iberia-CFO Enrique Dupuy de Lome sagte der Zeitung
"Expansion" im Interview, man arbeite zwar mit British Airways zusammen,
schließe aber nicht aus, dies auch mit anderen Airline-Gruppen zu tun. Dupuy de
Lome nannte in diesem Zusammenhang die Deutsche Lufthansa AG und Air
France-KLM. Mit British Airways seien dies auf Sicht die drei großen
europäischen Gesellschaften mit weltweiter Bedeutung. Lufthansa gewinnen 1,1
Prozent auf 19,17 EUR, Iberia steigen 2,3 Prozent auf 2,72 EUR.
Die Kursverluste in Danone begründen Marktteilnehmer mit den jüngsten
Aussagen des Unternehmens zu den operativen Margen vom späten Mittwoch. Das
Unternehmen habe zwar die mittelfristigen Wachstumsziele angehoben, allerdings
auch angekündigt, dass die operativen Margen in diesem Jahr am unteren Ende der
erwarteten Spanne liegen werden. Analysten sagen, die starken Investitionen in
den Emerging Markets und neue Produkte könnten zwar die Umsätze stützen,
belasteten aber die Margen. Danone verlieren 1,4 Prozent auf 116,90 EUR.
DJG/mpt/raz
30.11.2006 - 12:48:30
RWE sieht Kürzung der Emissionsrechte durch EU als unakzeptabel
Reaktion. Die Kürzung der CO2-Emissionsrechte für Deutschland durch die
EU-Kommission stößt bei der RWE AG auf Kritik. Die nun genannten Ziele für eine
Reduzierung seien deutlich anspruchsvoller als bisher, und dies sei nicht
akzeptabel, sagte RWE-Sprecherin Julia Scharlemann zu Dow Jones Newswires. Die
EU-Kommission hatte zuvor die erlaubte Höchstmenge auf 453,1 Mio t jährlich
festgelegt. Die Bundesregierung wollte laut Nationalem Allokationsplan (NAP2)
für den Zeitraum 2008 bis 2012 Zertifikate für 482 Mio t jährlich verteilen.
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hatte noch vor den Vorgaben aus Brüssel die
Obergrenze auf 465 Mio t reduziert. Die Kommission war mit ihrer Entscheidung
jetzt noch darunter geblieben. RWE brauche verlässliche Rahmenbedingungen, um
ihre Investitionen von 2012 an planen zu können, und dies sei nach der jüngsten
Entscheidung der EU nicht gegeben, sagte die Sprecherin weiter.
30.11.2006 - 12:11:18
EU prüft MAN-Scania-Fusionsvorhaben nun bis zum 20. Dezember
BRÜSSEL (Dow Jones)--Die EU-Kommission hat ihre Entscheidung über die
kartellrechtliche Freigabe des Übernahmegebotes der MAN AG für die Scania AB
verschoben. Die Kommission prüfe die Übernahme nun bis zum 20. Dezember, wie
sie am Donnerstag mitteilte. Ursprünglich hätte die Kommission bis zum 6.
Dezember darüber entscheiden sollen, ob sie die Transaktion freigibt oder eine
vertiefte Prüfung einleitet.
Die Kommission benötige die zwei zusätzlichen Wochen, um Vorschläge von MAN
zu prüfen, hieß es zur Begründung. Das könnte bedeuten, dass MAN der Kommission
die Trennung von einigen Aktivitäten angeboten hat, um kartellrechtliche
Bedenken von vornherein aus dem Weg zu räumen.
Webseite: http://www.ec.europa.eu
DJG/DJN/brb/rio
30.11.2006 - 12:01:23
Erstmals seit 2002 weniger als 4 Mio Arbeitslose in Deutschland
FRANKFURT/NÜRNBERG (Dow Jones)--Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt hat sich
im November noch einmal deutlich verbessert. Wie die Bundesagentur für Arbeit
(BA) am Donnerstag mitteilte, sank die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen
gegenüber dem Vormonat um 86.000. Damit war der Rückgang der Arbeitslosigkeit
wesentlich ausgeprägter als dies erwartet worden war. In den alten
Bundesländern sank die Arbeitslosenzahl um 63.000 und in den neuen Ländern um
23.000. Überdies ist die Arbeitslosigkeit im Vormonat stärker gesunken als
bislang berichtet worden war.
Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote ging im November nach Angaben der BA
auf 10,2% zurück, nachdem sie im Oktober 10,4% betragen hatte. Unbereinigt sank
die Arbeitslosenzahl im November zudem auf 3,995 Millionen von 4,084 Millionen
- so wenig Menschen waren zuletzt im Oktober 2002 arbeitslos gemeldet. Die
unbereinigte Arbeitslosenquote reduzierte sich damit auf 9,6% von 9,8% im
Oktober. Die BA begründete den Rückgang der Arbeitslosigkeit mit der stabilen
Konjunktur, der milden November-Witterung und der besseren Betreuung der
Arbeitslosen.
Volkswirte zeigten sich angesichts der sehr guten Daten auch für die
weitere Zukunft optimistisch. "Die Aussichten für den Arbeitsmarkt sind für die
kommenden Monate angesichts der guten Konjunkturentwicklung und dem
Investitionseifer der Firmen überaus günstig; der Aufschwung ist am
Arbeitsmarkt angekommen!", sagte Brian Mandt von der Postbank.
Lutz Karpowitz von der Bayerischen Landesbank erklärte zur guten
Entwicklung im November: "Mittlerweile hängt der Rückgang der Arbeitslosigkeit
vorwiegend mit dem Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung
zusammen, während Beschäftigung schaffende Maßnahmen nur noch eine
untergeordnete Rolle spielen". Karpowitz zeigte sich zuversichtlich, dass von
der guten Arbeitsmarktentwicklung auch der private Konsum profitieren werde.
Der Vorstandsvorsitzende der BA, Frank-Jürgen Weise, wies darauf hin, dass
das Stellenangebot im November weiter deutlich über dem Vorjahreswert gelegen
habe. Gegenüber Oktober habe es saisonbereinigt um 32.000 zugenommen.
Zuversichtlich zeigte sich die Bundesagentur auch hinsichtlich der weiteren
Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und der
Entwicklung der Finanzlage der Agentur.
Der Finanzierungsüberschuss der BA belief sich per Ende November auf 9,88
Mrd EUR. Für das Gesamtjahr 2006 sei nun mit einem positiven Saldo von 10,5 Mrd
bis 11,0 Mrd EUR zu rechnen, sagte BA-Chef Weise. Bislang war ein Überschuss
von 10 Mrd EUR erwartet worden.
DJG/ptt/hab/sgs
-0-
30.11.2006 - 11:45:27
Deutsche Arbeitslosenzahl sinkt im November ... (zwei)
Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise,
wies darauf hin, dass das Stellenangebot im November weiter deutlich über dem
Vorjahreswert gelegen habe. Gegenüber Oktober habe es saisonbereinigt um 32.000
zugenommen. Zuversichtlich zeigte sich die Bundesagentur auch hinsichtlich der
Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und der
Entwicklung der Finanzlage der Agentur. Ende November habe die BA einen
Überschuss von 9,88 Mrd EUR verzeichnet. Für das Gesamtjahr 2006 rechnet die BA
nach den Worten von Weise nun mit einem positiven Saldo von 10,5 Mrd bis 11,0
Mrd EUR. Bislang war ein Überschuss von 10 Mrd EUR erwartet worden.
Im laufenden Jahr wird mit durchschnittlich 4,5 Millionen Arbeitslosen
gerechnet. 2007 wird ein Rückgang der Zahl der Arbeitslosen auf
durchschnittlich 4,3 Millionen erwartet.
DJG/DJN/sgs/hab
-0-
30.11.2006 - 11:40:16
Iberia hält Fusion mit Lufthansa für denkbar - Presse
MADRID (Dow Jones)--Die spanische Fluggesellschaft Iberia Lineas Aereas de
Espana sieht sich in der anstehenden Branchenkonsolidierung nicht
notwendigerweise an ihren One-World-Partner British Airways gebunden.
Iberia-CFO Enrique Dupuy de Lome sagte der Zeitung "Expansion" im Interview,
man arbeite zwar mit British Airways zusammen, schließe aber nicht aus, dies
auch mit anderen Airline-Gruppen zu tun. Dupuy de Lome nannte in diesem
Zusammenhang die Deutsche Lufthansa AG und Air France-KLM.
Mit British Airways seien dies auf Sicht die drei großen europäischen
Gesellschaften mit weltweiter Bedeutung. Mit eigener Identität zwar werde
Iberia "ohne Zweifel Teil einer dieser Gruppen sein", wird Dupuy de Lome von
der Zeitung zitiert. British Airways ist mit 10% an Iberia beteiligt, so dass
eine solche Äußerung durchaus überraschend kommt. Darüberhinaus arbeiten beide
Airlines in der Allianz Oneworld zusammen. In der Konsolidierung der Branche
will Iberia eine aktive Rolle spielen.
Lufthansa-Sprecher Thomas Jachnow reagierte auf den Vorstoß des
Iberia-Managers knapp. Die Airline äußere sich nicht zu Geschäftsideen anderer
Fluggesellschaften.
Webseiten: http://www.expansiondirecto.com/
http://www.lufthansa.com/
DJG/DJN/rio/abe
30.11.2006 - 11:37:31
ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung
BMW hält trotz Euro-Stärke an Ergebnisprognose für 2006 fest
Die BMW Group geht trotz des erneut gestiegenen Euro-Kurses unverändert davon
aus, ihre Gewinnziele im laufenden Jahr zu erreichen. "An der Ergebnisprognose
ändert sich nichts", sagte ein BMW-Sprecher am Rande der Präsentation des neuen
X5 in Athen. BMW will im laufenden Jahr ein Vorsteuerergebnis von 4 (3,29) Mrd
EUR erzielen. Dazu werden allerdings auch Sondereffekte aus dem Verkauf einer
Rolls-Royce-Wandelanleihe von 375 Mio EUR beitragen.
VW-Breakeven in Nordamerika womöglich nicht vor 2009 - WSJ
Die Volkswagen AG wird die Gewinnschwelle in Nordamerika möglicherweise nicht
vor 2009 erreichen. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf
Aussagen eines US-Managers des Wolfsburger Automobilkonzerns berichtet, ist
dies vor allem auf anhaltend ungünstige Wechselkurse und die konjunkturelle
Abkühlung in den USA zurückzuführen.
Hochtief-US-Tochter Turner erhält Aufträge über 231 Mio EUR
Die Hochtief-Tochter Turner Construction Co hat drei weitere Aufträge in den
Segmenten Gesundheits- und Bildungsimmobilien erhalten. Wie die Hochtief AG
mitteilte, wird die Turner-Tochter Tompkins Builders Generalunternehmer für den
Bau des St. Elizabeth Krankenhauses in Washington, District of Columbia, und
übernimmt einen Erweiterungsbau für das Langley Air Force Base Krankenhaus in
Virginia.
Eurohypo sieht in 4Q in der Türkei Neugeschäft von 240 Mio EUR
Die Commerzbank-Tochter Eurohypo wird ihr Geschäft in der Türkei weiter
ausbauen. Die Pipeline für das vierte Quartal 2006 umfasse Neugeschäft im
Volumen von rund 240 Mio EUR, teilte das Unternehmen mit. Zudem stehe in
absehbarer Zeit die erste Syndizierung in der Türkei im Volumen von 161,5 Mio
EUR an.
Chrysler sieht Reduzierung der Lagerbestände auf gutem Weg - WSJ
Die DaimlerChrysler-Tochter Chrysler Group sieht sich auf gutem Weg, ihre
Lagerbestände bis Ende des Jahres 2006 wie geplant zu reduzieren. Das
berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Aussagen des Leiters
für Marketing und Vertrieb bei Chrysler, Joe Eberhardt. Der Chrysler-Manager
sagte zu Journalisten, dass der Lagerbestand derzeit im "niedrigen
500.000er-Bereich" liegt.
BaFin und Finanzaufsicht von Dubai vereinbaren Zusammenarbeit
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die
Finanzaufsicht von Dubai (Dubai Financial Services Authority - DFSA) werden
künftig zusammenarbeiten. In einem Memorandum of Understanding (MoU) hätten
sich die BaFin und die DFSA unter anderem Unterstützung bei Vor-Ort-Prüfungen
zugesagt und räumten sich gegenseitige Informationsrechte in der Wertpapier-,
der Banken- und der Versicherungsaufsicht ein, teilte die BaFin mit.
KWS Saat bekräftigt Prognose für 2006/07
Die KWS Saat AG hat ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt.
Demnach geht das Saatzuchtunternehmen weiterhin davon aus, 2006/07 bei einem
stabilem Umsatzniveau (2005/06: 505,0 Mio EUR) das Betriebsergebnis leicht zu
verbessern, wie es bei Vorlage der Zahlen für das am 30. September beendete
erste Quartal mitteilte. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hat
KWS Saat den Umsatz gesteigert und den saisonal bedingten Verlust reduziert.
Wie das Saatgutunternehmen aus Einbeck mitteilte, legte der Umsatz im ersten
Quartal 2006/2007 auf Konzernebene um 23,9% auf 51,9 Mio EUR zu.
SkyEurope will 2006/07 positives EBITDAR erreichen
Die SkyEurope Holding AG will im Geschäftsjahr 2006/07 (30. September) ein
positives EBITDAR erreichen. Wie die Billigfluglinie mit Sitz in Bratislava
mitteilte, will SkyEurope dieses Ziel mit einem verbesserten Umsatzmanagement,
einer aktiven Ladefaktorpolitik und einer strikten Kostenkontrolle erreichen.
Philips will sich von 24,8%-Anteil an FEI trennen
Die Royal Philips Electronics NV will sich von ihrem 24,8%-Anteil an der FEI
Company trennen. Wie der niederländische Mischkonzern mitteilte, hat FEI in
einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC eine Zweitplatzierung von
8.406.007 FEI-Aktien angekündigt. Im Zuge dieser Transaktion sinke der
Philips-Anteil voraussichtlich auf null. FEI entwickelt und prodziert
Elektronenmikroskope und Werkzeuge sowie Komponenten für die Nanotechnologie.
Ford sieht stagnierenden November-Absatz in den USA
Die Ford Motor Co rechnet im November mit einem im Vergleich zum Vorjahr
stagnierenden oder leicht rückläufigen Automobilabsatz in den USA. Das sagte
der Vertriebs- und Marketing-Leiter des Automobilherstellers für Nordamerika,
Cisco Codina, während der Automesse in Los Angeles. Er rechnet zudem wieder mit
einem verstärkten Kundeninteresse weg von SUVs und Light-Trucks hin zu
Pkw-Modellen.
DJG/kla/rio
30.11.2006 - 11:28:04
Hochtief-US-Tochter Turner erhält Aufträge über 231 Mio EUR
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Hochtief-Tochter Turner Construction Co hat drei
weitere Aufträge in den Segmenten Gesundheits- und Bildungsimmobilien erhalten.
Wie die Hochtief AG am Donnerstag mitteilte, wird die Turner-Tochter Tompkins
Builders Generalunternehmer für den Bau des St. Elizabeth Krankenhauses in
Washington, District of Columbia, und übernimmt einen Erweiterungsbau für das
Langley Air Force Base Krankenhaus in Virginia.
Zusätzlich sei Turner Construction zum Generalunternehmer für den Bau einer
High School in West Sacramento in Kalifornien ernannt worden. Das Gesamtvolumen
der drei Aufträge bezifferte der Essener Baukonzern auf 231 Mio EUR. Mit den
neuen Aufträgen habe Turner in diesem Jahr bereits Krankenhausaufträge im Wert
von zirka 1,3 Mrd EUR akquiriert, so Hochtief.
Webseite: http://www.hochtief.de
DJG/brb/abe
30.11.2006 - 11:21:57
Eurohypo sieht in 4Q in der Türkei Neugeschäft von 240 Mio EUR
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Commerzbank-Tochter Eurohypo wird ihr Geschäft
in der Türkei weiter ausbauen. Die Pipeline für das vierte Quartal 2006 umfasse
Neugeschäft im Volumen von rund 240 Mio EUR, teilte das Unternehmen am
Donnerstag mit. Zudem stehe in absehbarer Zeit die erste Syndizierung in der
Türkei im Volumen von 161,5 Mio EUR an.
Die Türkei sei für die Geschäftsentwicklung der Eurohypo von zentraler
Bedeutung und spiele eine wichtige Rolle in der Expansionsstrategie der Bank,
sagte Eurohypo-Vorstandschef Bernd Knobloch anlässlich des einjährigen
Bestehens der Repräsentanz in Istanbul. Die Türkei verfüge über einen reifen
Immobilienmarkt und eine dynamisch wachsende Volkswirtschaft.
Die Eurohypo hat eigenen Angaben zufolge in der Türkei bereits einige
attraktive Geschäfte abgeschlossen. In den vergangenen Monaten wurden
Finanzierungen im Gesamtvolumen von 557,25 Mio EUR zugesagt. Bei den Projekten
handelt es sich um zwei Hotels mit insgesamt 651 Zimmern sowie um
Einkaufszentren mit einer Fläche von insgesamt rund 232.370 Quadratmetern.
Webseite: http://www.eurohypo.com
DJG/sms/brb
30.11.2006 - 10:18:18
TABELLE/DE-Gesamtarbeitslose November
==
GESAMT Zahl bereinigt Quote Quote unbereinigt
sb nsb
November 3.995.106 -86.000 10,2 9,6 -536.206
PROGNOSE -25.000 10,3
Oktober 4.084.008r -73.000r 10,4 9,8
September 4.237.398 -29.000r 10,5r 10,1
August 4.371.656 -1.000r 10,6 10,5
Gemeldete
Stellen +/- gg Vj
November 608.878 +187.339
Oktober 626.126
September 620.628
August 618.690
WEST Zahl bereinigt Quote Quote unbereinigt
sb nsb
November 2.672.129 -63.000 8,5 8,0 -409.160
Oktober 2.738.116r -60.000r 8,7 8,2
September 2.835.069 -31.000r 8,8r 8,5
August 2.941.132 -27.000r 8,9 8,8
Gemeldete
Stellen +/- gg Vj
November 464.176 +142.884
Oktober 473.038
September 477.723
August 479.549
OST Zahl bereinigt Quote Quote unbereinigt
sb nsb
November 1.322.977 -23.000 16,7 15,5 -127.046
Oktober 1.345.892r -13.000r 17,0r 15,7
September 1.402.329 +2.000r 17,1r 16,4
August 1.430.524 +26.000r 17,1 16,7
Gemeldete
Stellen +/- gg Vj
November 144.702 +44.455
Oktober 153.088
September 142.905
August 139.141
- r = revidiert
- Zahl = nicht saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen
- bereinigt = Veränderung der saisonbereinigten
Arbeitslosenzahl zum Vormonat; Zahlen sind gerundet
- unbereinigt = Veränderung der nicht saisonbereinigten
Arbeitslosenzahl zum Vorjahresmonat
- nsb = nicht saisonbereinigt, sb = saisonbereinigt
- Quelle Daten: Bundesagentur für Arbeit
- Webseite: http://www.bundesagentur-fuer-arbeit.de
Die nächsten Veröffentlichungstermine:
03.01.2007 Dezember-Daten
31.01.2007 Januar-Daten
28.02.2007 Februar-Daten
29.03.2007 März-Daten
02.05.2007 April-Daten
31.05.2007 Mai-Daten
28.06.2007 Juni-Daten
31.07.2007 Juli-Daten
30.08.2007 August-Daten
27.09.2007 September-Daten
30.10.2007 Oktober-Daten
29.11.2007 November-Daten
03.01.2008 Dezember-Daten
===
DJG/12/kth
-0-
30.11.2006 - 10:07:19
Deutsche Arbeitslosenzahl sinkt im November unerwartet deutlich
NÜRNBERG (Dow Jones)--Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt hat sich im
November deutlicher entspannt als erwartet. Wie die Bundesagentur für Arbeit
(BA) am Donnerstag mitteilte, sank die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen
gegenüber dem Vormonat um 86.000. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte
hatten einen Rückgang um lediglich 25.000 prognostiziert. In den alten
Bundesländern sank die Arbeitslosenzahl um 63.000 und in den neuen Ländern um
23.000. Überdies ist die Arbeitslosigkeit im Vormonat deutlicher gesunken als
zunächst berichtet. Die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl sank im September um
revidiert 73.000. Vorläufig war ein Rückgang um 67.000 ausgewiesen worden.
Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote ging im November auf 10,2% zurück,
nachdem sie im Oktober bei 10,4% gelegen hatte. Volkswirte hatten die Quote im
November bei 10,3% gesehen. Unbereinigt ging die Arbeitslosenzahl demnach auf
3,995 Millionen von 4,084 Millionen zurück. Die Arbeitslosenquote reduzierte
sich auf 9,6% (9,8%). Die BA begründete den Rückgang der Arbeitslosigkeit mit
der stabilen Konjunktur, der milden Witterung und der besseren Betreuung der
Arbeitslosen nach Sozialgesetzbuch (SGB) II. Der Finanzierungsüberschuss der BA
belief sich auf 9,88 Mrd EUR.
DJG/hab/sgs
-0-
30.11.2006 - 10:05:02
UPDATE: Deutscher Einzelhandelsumsatz sinkt überraschend
(neu: Volkswirte)
WIESBADEN (Dow Jones)--Die Lage im deutschen Einzelhandel hat sich im
Oktober erneut schwächer dargestellt als erwartet. Wie das Statistische
Bundesamt am Donnerstag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte, sanken die
realen Umsätze gegenüber den Vormonat saisonbereinigt um 0,2%. Ökonomen hatten
dagegen einen Zuwachs um 1,5% erwartet. Damit fielen die Daten den zweiten
Monat in Folge schlechter als erwartet aus. Im Vormonat waren die Umsätze
bereits um 2,9% zurückgegangen. Auf Jahressicht lagen die Umsätze im
Einzelhandel um 0,8% niedriger, im September war ein Minus von 1,6% verzeichnet
worden.
Volkswirte sagten, die Daten deuteten darauf hin, dass die erwarteten
Vorzieheffekte zur Vermeidung der höheren Mehrwertsteuer weitgehend am
klassischen Einzelhandel vorbeigingen oder ihm sogar schadeten. "Eine höhere
Nachfrage scheine es überwiegend im Bereich Instandsetzung und Reparaturen an
Gebäuden sowie bei Pkw zu geben zu geben", erklärte Matthias Rubisch von der
Commerzbank. Seiner Einschätzung nach könnten die Verbraucher sogar zur
Finanzierung dieser Vorzieheffekte die Ausgaben für den allgemeinen Bedarf
verringern.
Nominal lagen die Einzelhandelsumsätze im Oktober nach Angaben von Destatis
sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch auf Jahressicht um 0,3% niedriger.
Der Behörde zufolge wird die vorläufige Umsatzentwicklung im Schnitt um 0,2
Prozentpunkte nach oben revidiert.
Der Umsatzrückgang im Einzelhandel war nach Angaben der Statistiker auf den
Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren zurückzuführen. Er
setzte nominal 1,5% und real 3,9% weniger um als im Oktober 2005. Dabei zeigten
die Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte mit einem Minus von real
4,0% eine noch etwas schlechtere Entwicklung als der Facheinzelhandel mit
Lebensmitteln mit einem realen Rückgang um 3,3%. Im Einzelhandel mit Nicht-
Lebensmitteln lag dagegen der Umsatz nominal um 0,6% und real um 1,2% höher als
im Vorjahresmonat.
Vier der sechs Branchen in diesem Bereich konnten ihren Umsatz nominal und
real gegenüber dem Oktober 2005 steigern: der Facheinzelhandel mit
Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf (nominal plus 3,6%,
real plus 4,6%), der Facheinzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und
medizinischen Produkten (nominal plus 0,9%, real plus 1,2%), der Einzelhandel
mit Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren (nominal plus 1,1%, real plus
1,0%) und der sonstige Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (nominal plus
0,6%, real plus 0,3%). Die höchsten nominalen und realen Umsatzrückgänge musste
der Versandhandel hinnehmen (nominal minus 5,8%, real minus 5,7%).
Von Januar bis Oktober 2006 setzte der Einzelhandel nominal 0,9% und real
0, 2% mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, wobei diese
Umsatzsteigerungen im Wesentlichen auf den Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln
zurückzuführen waren.
Commerzbank-Ökonom Rubisch verwies darauf, dass die Einzelhandelsumsätze im
Allgemeinen nur wenig geeignet seien zur Prognose des gesamten privaten
Verbrauchs: "Trotz der enttäuschenden Daten rechne ich deshalb weiterhin mit
einem deutlichen Anstieg des privaten Verbrauchs im Schlussquartal 2006".
Alexander Koch von der HVB/UniCredit sieht dies ähnlich. Er betonte, die sehr
hohe Bereitschaft der Haushalte für größere Anschaffungen, wie sie von der GfK
ermittelt wurde, sollte bis Jahresende noch zu einem kräftigen Anstieg der
Ausgaben führen. Starke Vorzieheffekte sollten vor allem November und Dezember
beobachtet werden.
Webseite: www.destatis.de
-Von Hans Bentzien und Peter Trautmann und Christian Vits, Dow Jones
Newswires,
+49 (0)69 29725-313,
konjunktur.de@dowjones.com
DJG/ptt/hab
-0-
30.11.2006 - 10:02:48
Chrysler sieht Reduzierung der Lagerbestände auf gutem Weg - WSJ
LOS ANGELES (Dow Jones)--Die DaimlerChrysler-Tochter Chrysler Group sieht
sich auf gutem Weg, ihre Lagerbestände bis Ende des Jahres 2006 wie geplant zu
reduzieren. Das berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf
Aussagen des Leiters für Marketing und Vertrieb bei Chrysler, Joe Eberhardt, am
Mittwoch. Der Chrysler-Manager sagte zu Journalisten, dass der Lagerbestand
derzeit im "niedrigen 500.000er-Bereich" liegt. Früher im Jahr lag der Bestand
noch bei rund 600.000 Fahrzeugen.
Wie Eberhardt weiter sagte, versuche Chrysler derzeit ihre rund 50.000
Neufahrzeuge zu verkaufen, die Chrysler ohne entsprechende Aufträge von
Händlern produziert hatte. Eberhardt zeigte sich zuversichtlich, die Fahrzeuge
aus diesem Bestand wie geplant bis zum 1. Januar 2007 verkaufen zu können. Wie
viele Fahrzeuge Chrysler hier derzeit noch im Bestand hat, wollte der Manager
nicht sagen.
Webseite: http://www.chrysler.com
http://www.daimlerchrysler.com
http://online.wsj.com/public/us
DJG/DJN/kla/abe
30.11.2006 - 10:00:51
BMW hält trotz Euro-Stärke an Ergebnisprognose für 2006 fest
ATHEN (Dow Jones)--Die BMW Group geht trotz des erneut gestiegenen
Euro-Kurses unverändert davon aus, ihre Gewinnziele im laufenden Jahr zu
erreichen. "An der Ergebnisprognose ändert sich nichts", sagte ein BMW-Sprecher
am Mittwochabend am Rande der Präsentation des neuen X5 in Athen. BMW will im
laufenden Jahr ein Vorsteuerergebnis von 4 (3,29) Mrd EUR erzielen. Dazu werden
allerdings auch Sondereffekte aus dem Verkauf einer Rolls-Royce-Wandelanleihe
von 375 Mio EUR beitragen.
Es gelte weiterhin die bekannte Aussage, dass für das laufenden Jahr "in
etwa" mit einer Währungsbelastung von 677 Mio EUR zu rechnen ist, sagte der
Sprecher weiter. Für das laufende Jahr sei der Konzern weitestgehend
abgesichert. Für 2007 gebe es ebenfalls Absicherungen. Über die Höhe wollte der
Sprecher jedoch keine Angaben machen.
Webseite: http://www.bmw.de
-Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115,
michael.brendel@dowjones.com
DJG/mbr/brb
-0-
30.11.2006 - 09:42:39
Deutsche Arbeitslosenzahl sinkt offenbar unerwartet deutlich
NÜRNBERG (Dow Jones)--Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt hat sich im
November offenbar deutlicher entspannt als erwartet. Wie eine mit den Daten der
Bundesanstalt für Arbeit (BA) vertraute Person Dow Jones Newswires am
Donnerstag sagte, sank die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem
Vormonat um 86.000. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen
Rückgang um lediglich 25.000 prognostiziert. Offizielle Zahlen wird die BA um
9.55 Uhr veröffentlichen.
Überdies ist die Arbeitslosigkeit im Vormonat offenbar noch deutlicher
gesunken als erwartet. Die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl sank im September
demnach um 73.000. Vorläufig war ein Rückgang um 67.000 ausgewiesen worden. Die
saisonbereinigte Arbeitslosenquote ging nach Angaben dieser Person auf 10,2%
zurück, nachdem sie im Oktober bei 10,4% gelegen hatte. Volkswirte hatten die
Quote im November bei 10,3% gesehen.
Unbereinigt ging die Arbeitslosenzahl demnach auf 3,999 Millionen von 4,064
Millionen zurück. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich auf 9,6% (9,8%).
DJG/hab/kth
-0-
30.11.2006 - 09:38:30
XETRA-START/Leichte Gewinne - MAN fest, Henkel schwach
FRANKFURT (Dow Jones)--An der Frankfurter Börse beginnt das Geschäft am
Donnerstag mit leichten Aufschlägen im DAX. Der Index gewinnt bis 9.25 Uhr 0,2%
oder 14 Punkte auf 6.377. Als stützend erweisen sich nach Händlerangaben die
guten Vorgaben aus Asien und den USA. Aber auch Einzelwerte werden teils
erheblich von Nachrichten bewegt. Dabei ist aber kein einheitlicher
Branchentrend erkennbar. Am Vormittag schwappt eine Welle von europäischen
Konjunkturdaten an den Markt. Unter anderem berichtet die EU-Kommission über
Verbrauchervertrauen und Konsumentenpreise und gibt ihre Prognose für das BIP
im vierten Quartal ab. Aus den USA kommt der Index zum US-Verbrauchervertrauen
der Uni Michigan. Aus charttechnischer Sicht von Bedeutung ist im DAX die Marke
von 6.340 Punkten, die als Unterstützung wirke.
Mit klaren Aufschlägen werden am Morgen Continental gehandelt, die um 1,4%
auf 88,40 EUR steigen. Conti-Chef Wennemer erwartet in dieser Saison ein gutes
Winterreifengeschäft und bestätigt zugleich die eigenen Ziele für das kommende
Jahr. Zudem planen die Hannoveraner weiteres Wachstum in Indien und befinden
sich dort auf der Suche nach einem Kooperationspartner. Vergleichbar fester
entwickeln sich Lufthansa bei 19,17 EUR und einem Plus von 1,1%. Sie nähern
sich damit wieder dem Jahreshoch bei 19,41 EUR an. Ebenfalls mit klaren
Aufschlägen werden SAP gehandelt, die um 1,4 auf 159,40 EUR steigen.
Erhebliche Nachfrage besteht auch für die MAN-Aktie. Anteile des
Lkw-Herstellers, der sich derzeit in einem Übernahmekampf um den schwedischen
Konkurrenten Scania befindet, steigen um 1% auf 71,50 EUR. Ein Gegengebot von
Scania steht derzeit offenbar nicht an, wie das Scania-Boardmitglied Peggy
Bruzelius sinngemäß im Gespräch mit Dow Jones Newswires sagte. Zuvor waren MAN
von Berichten des Online-Kommentar-Dienstleisters "BreakingViews" beflügelt
worden. Dieser hatte berichtet, dass sich der schwedische Lkw-Hersteller die
Finanzierung für ein Bargebot für den deutschen Wettbewerber gesichert habe.
Technisch sehen MAN nach Analystenmeinung weiter gut aus, solange die
Unterstützung um 69 EUR nicht unterschritten werde.
Mit einer umfangreichen Platzierung durch die Deutsche Bank geraten die
Aktien von Henkel spürbar unter Druck und geben um 1,1% auf 107,74 EUR nach. Es
wurden rund eine Mio Stammaktien zu 93 EUR in den Markt gegeben. Dabei handelt
es sich um den kompletten Anteil der japanischen Lion Corporation an Henkel.
Damit soll die Überkreuzbeteiligung zwischen den beiden Unternehmen wie
vereinbart aufgelöst werden.
DJG/mnr/mod/reh
30.11.2006 - 09:16:52
XETRA-START/Gut behauptet - Henkel schwach
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag gut
behauptet in die Sitzung gestartet. Bis um 9.11 Uhr gewinnt der DAX 0,2% bzw 11
auf 6.375 Punkte. Händler verweisen zur Begründung auf die positiven Vorgaben
von der Wall Street und aus Asien. Zu den Gewinnern im DAX zählen MAN,
Lufthansa und Metro, während Henkel mit einem Minus von 1,5% die größten
Verluste aufweisen.
DJG/sug/gos
30.11.2006 - 09:00:55
INTERVIEW/Continental setzt auf weiteres Wachstum
Von Christoph Rauwald
Dow Jones Newswires
HANNOVER (Dow Jones)--Der Vorstandsvorsitzende der Continental AG hat die
Geschäftsziele für das nächste Jahr bestätigt. In einem am Mittwoch geführten
Interview sagte Manfred Wennemer Dow Jones Newswires, der Automobilzulieferer
strebe weiteres Wachstum vor allem in China, Russland und Indien an.
"Wir werden 2007 wegen der übernommenen Motorola-Aktivitäten einen
signifikant höheren Umsatz einfahren und auch ein höheres Ergebnis erzielen",
sagte Wennemer. Im April hatte Continental die Fahrzeugelektroniksparte der
Motorola Inc übernommen. Sie wird in die Sparte Automotive Systems (CAS) von
Conti integriert.
Der Hannoveraner DAX-Konzern will sein Ergebnis vor Zinsen und Steuern
(EBIT) im nächsten Jahr steigern. Wennemer schränkte allerdings ein, dass die
EBIT-Marge nicht ebenfalls zulegen werde, weil die Integration des früheren
Motorola-Geschäfts noch die Rendite belaste.
Die Aufwendungen für Restrukturierung und Integration der übernommenen
Aktivitäten lägen im vierten Quartal bei den angekündigten rund 110 Mio EUR,
versicherte Wennemer. Er wolle nicht ausschließen, dass da auch noch 2007
Kosten auf Conti zukämen. Wenn, dann werde das aber nicht mehr erheblich sein.
Die EBIT-Marge des erworbenen Motorola-Geschäfts lag im dritten Quartal bei
etwa 1%. Im nächsten Jahr, so Wennemer, sei ein Anstieg der Rendite auf 3% zu
erwarten. Bis 2008 oder 2009 rechnet Continental dann mit erheblichen
Fortschritten beim Lückenschluss zur 10-prozentigen Marge des übrigen Geschäfts
in der Sparte Automotive Systems.
Die Fahrzeugelektronik von Motorola-Geschäft beliefert unter anderem die
drei großen US-Hersteller General Motors Corp, Ford Motor Co und
DaimlerChrysler AG mit Komponenten. Wennemer bestätigte die Schließung des
US-Werks Elma, wo bis Ende 2009 insgesamt 380 Stellen abgebaut werden sollen.
Die Fertigung im texanischen Werk Seguin werde aus Kostengründen verkleinert.
Einen Teil der Produktion plant Wennemer ins mexikanische Werk Nogales zu
verlegen.
Nach wie vor rechnet Wennemer damit, die Steigerung der Rohstoffkosten etwa
für Öl und Kautschuk im laufenden Jahr unter 300 Mio EUR halten zu können. "Wir
haben sehr gute Chancen, unter der Marke zu bleiben", sagte er im Interview.
Continental werde im Dezember von geringeren Einkaufskosten profitieren.
Conti versucht, den gestiegenen Rohstoffpreisen mit verbesserter Effizienz,
erhöhten Preisen und einem verbesserten Produktmix zu begegnen. Die erhöhten
Rohstoffpreise haben das EBIT in den ersten neun Monaten verglichen mit dem
Preisniveau des Vorjahres um 232 Mio EUR gedrückt.
Die Erwartungen an das Geschäft mit Winterreifen haben sich im Hinblick auf
Nordamerika in den vergangenen Wochen bei Conti verbessert. "Wir sehen ein
gutes Geschäft mit Winterreifen sowohl in Europa als auch in Nordamerika",
sagte Wennemer. Der aktuelle Schwung dürfte in den nächsten Monaten anhalten.
Bislang hatte sich Conti vorsichtig zum US-Geschäft mit Winterreifen in der
aktuellen Saison gezeigt.
Sollte sich die Entspannung bei den Rohstoffpreisen verstetigen, hält
Wennemer für das nordamerikanische Pkw-Reifengeschäft insgesamt die
Gewinnschwelle für erreichbar. Entscheidend sind für Conti dabei Lieferungen an
die US-Automobilhersteller, denn das Reifenersatzgeschäft in Nordamerika läuft
bereits profitabel.
Mit Blick auf die Dividende 2006 bestätigte Wennemer, dass eine Steigerung
um 25% auf 1,25 EUR je Aktie möglich ist. Wahrscheinlich werde die Erhöhung
sogar höher als 25% ausfallen.
Auf den Auslandsmärkten will Wennemer mit Partnern weiter wachsen. Er
bekräftigte das Interesse an einer Ausweitung der Zusammenarbeit mit dem
tschechischen Reifenhersteller Matador auf das Geschäft mit Pkw-Reifen. Die
Gespräche liefen, aber es bestehe für ein Ergebnis kein Zeitdruck, sagte er.
Die Verhandlungen mit Goodyear Tire & Rubber Co über den Kauf von Engineered
Products seien wegen der Streiks bei dem US-Reifenhersteller ausgesetzt,
könnten jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden.
Der Konzernchef bestätigte, das Conti Vorgespräche mit dem russischen
Reifenhersteller Amtel Vredestein NV führt. Sie befänden sich allerdings noch
in einem sehr frühen Stadium. Der russische Markt sei jedoch "sehr interessent
für uns". Conti führe mit einigen Reifenherstellern weltweit Gespräche über
Kooperationen oder technologische Vereinbarungen.
China, Russland und Indien seien die Märkte mit dem höchsten
Wachstumspotenzial, sagte Wennemer: "Wir suchen aktiv nach Pertnern in Indien".
Conti habe bereits zwei Werke in Indien, doch das reiche nicht aus. Vorrangig
sei der Konzern in Indien an Partnern interessiert, die Komponenten und
IT-Technologie liefern können.
Webseite: http://www.conti-online.com
-Von Christoph Rauwald, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29 725 512;
christoph.rauwald@dowjones.com
DJG/DJN/rio/brb
30.11.2006 - 08:40:58
DEVISEN/Euro knapp unter 1,32 USD seitwärts
FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro zieht am Donnerstagmorgen zum Dollar wieder
etwas an. Allerdings liegt er gegen 8.30 Uhr mit 1,3185 USD weiter knapp unter
1,32 USD und damit in der neuen Spanne zwischen 1,3120/40 und 1,3215 USD. Die
kursierenden deutschen Arbeitsmarktdaten stützten den Euro, heißt es. Ein
Anstieg über 1,3215 USD würde ein neues Kaufsignal erzeugen. Der Markt warte
nun auf neue US-Daten am Nachmittag. Händler meinen, zwar sei der Dollar auf
dem schwachen Niveau stark gefragt bei Importeuren. Bisher habe das aber keine
richtige Gegenbewegung auslösen können.
Die Feinunze Gold steht bei 638 USD einem Londoner Nachmittag-Fixing von
637,50 USD am Mittwoch.
===
Europa New York Europa
(8.30) (Mittwochabend) (17.10)
EUR/USD 1,3184 1,3155 1,3154
USD/JPY 116,06 116,36 116,15
EUR/JPY 153,03 153,05 152,70
EUR/GBP 0,6747 -- 0,6750
EUR/CHF 1,5909 -- 1,5903
===
DJG/hru/reh
30.11.2006 - 08:26:02
EUREX/Renten-Futures gehen gut behauptet in den Handel
FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Rentenmarkt starten die Futures das
Geschäft am Donnerstag gut behauptet. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures
steigt gegen 8.15 Uhr um einen Tick auf 118,21%. Das Tageshoch liegt bislang
bei 118,23% und das Tagestief bei 118,16%. Umgesetzt wurden bisher rund 12.000
Kontrakte. Der Bobl-Future gewinnt 7 Ticks auf 109,84%.
Mit dem am späten Mittwoch eingesetzten Verkaufsdruck habe sich die Marke
von 118,32% als Barriere zur Rückkehr in die alte Handelsspanne erwiesen, wie
es in einer Markteinschätzung von Jürgen Meyer von der Landesbank
Baden-Württemberg (LBBW) heißt. Darunter komme zunehmend die 117,45% ins Spiel.
"Per Saldo rechne ich unverändert mit einer schwächeren Entwicklung des Bund in
den kommenden Tagen", heißt es darin.
DJG/mnr/reh
30.11.2006 - 08:24:44
Deutsche Bank platziert Henkel zu 93 EUR/Stammaktie - Kreise
LONDON (Dow Jones)--Die Deutsche Bank platziert 1 Mio Henkel-Stammaktien zu
einem Preis von 93 EUR je Stammaktie, wie eine mit der Transaktion vertraute
Person mitteilte. Die Bank hatte die Platzierung bereits bestätigt. Die
Henkel-Stammaktie hat am Vortag bei 96,25 EUR geschlossen.
DJG/DJN/reh
30.11.2006 - 08:09:13
DE/Beschäftigungsaufbau setzt sich im Oktober fort
WIESBADEN (Dow Jones)--Der Beschäftigungsaufbau in Deutschland hat sich im
Oktober fortgesetzt und wurde in erster Linie von einer Zunahme im Bereich der
voll sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer getragen. Wie das Statistische
Bundesamt (Destatis) am Donnerstag weiter mitteilte, waren im Oktober 39,57
Millionen Personen erwerbstätig, das waren 350.000 Personen oder 0,9% mehr als
im Vorjahresmonat. Die Zahl der Erwerbslosen lag nach der Telefonerhebung mit
3,10 Millionen Personen um 450.000 Personen oder 12,7% unter dem
Vorjahresstand. Damit erreichte Destatis zufolge die Erwerbstätigkeit den
höchsten und die Erwerbslosigkeit den niedrigsten Oktoberwert seit dem Jahr
2001.
Die Erwerbstätigenquote lag mit 70,2% um 1,1 Prozentpunkte höher als im
Oktober 2005. Sie überschritt damit das Beschäftigungsziel der Europäischen
Union im Rahmen der sogenannten Lissabon-Strategie, dass bis zum Jahr 2010
mindestens 70% der Gesamtbevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren erwerbstätig
sein sollen.
Im Vergleich zum Vormonat legte die Zahl der Erwerbstätigen um 206.000
Personen oder 0,5% zu. Saisonbereinigt lag die Zahl der Erwerbstätigen im
Oktober um 28.000 Personen höher als im September. Die Erwerbslosenquote fiel
im Oktober mit 7,3% um einen Prozentpunkt niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im
Vergleich mit dem Vormonat waren im Oktober 370.000 Personen weniger
erwerbslos. Ein besonders deutlicher Rückgang der Erwerbslosigkeit zeigte sich
wegen des Beginns des Ausbildungsjahres in der Gruppe der Personen unter 25
Jahren.
Webseite: www.destatis.de
DJG/sgs/hab
-0-
30.11.2006 - 08:09:04
VW-Breakeven in Nordamerika womöglich nicht vor 2009 - WSJ
NEW YORK (Dow Jones)--Die Volkswagen AG wird die Gewinnschwelle in
Nordamerika möglicherweise nicht vor 2009 erreichen. Wie das "Wall Street
Journal" (WSJ) in seiner Donnerstagausgabe unter Berufung auf Aussagen eines
US-Managers des Wolfsburger Automobilkonzerns berichtet, ist dies vor allem auf
anhaltend ungünstige Wechselkurse und die konjunkturelle Abkühlung in den USA
zurückzuführen.
Adrian Hallmark, Executive Vice President der Volkswagen of America Inc,
sagte, es sei unwahrscheinlich, dass VW im nächsten Jahr in Nordamerika
schwarze Zahlen schreiben wird. Bislang ist Breakeven in Nordamerika für 2008
angepeilt. Angesichts der Abkühlung der US-Konjunktur stelle sich dies jedoch
als Herausforderung dar, sagte Hallmark dem "WSJ" auf der Los Angeles Motor
Show.
Er sei jedoch zuversichtlich, dass VW 2009 den Breakeven in Nordamerika
schaffe, sagte Hallmark weiter und verwies auf neue Modelle, die den Absatz bis
dahin ankurbeln dürften. Dazu zählten die Diesel-Versionen des Jetta und
anderer Modelle sowie ein Minivan, den VW bei der Chrysler Group fertigen
lassen wird. Darüber hinaus will VW bis 2009 einen neuen SUV namens Tiguan auf
den Markt bringen, den das Unternehmen auf der LA Motor Show vorstellt.
VW wolle im kommenden Jahr einen größeren Anteil von Fahrzeugen aus
mexikanischer Fertigung verkaufen und weniger Einheiten aus deutscher
Produktion. So solle der Nordamerika-Verlust 2007 verringert werden, sagte
Hallmark weiter. VW leidet wie andere europäische Automobilhersteller auch
unter einem ungünstigen Euro-Dollar-Wechselkurs, der Fahrzeuge aus Europa
teurer werden lässt als in den USA gefertigte Modelle.
Im dritten Quartal 2006 hat Volkswagen in Nordamerika einen operativen
Verlust von 129 Mio EUR nach 214 Mio EUR im Vorjahr verbucht.
Webseite: http://www.volkswagen-ag.de
DJG/DJN/brb/rio
30.11.2006 - 08:06:28
ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung
VW-Betriebsrat wendet sich wegen VW-Gesetzes an Merkel
Der Volkswagen-Konzernbetriebsrat hat sich in einem Brief an Bundeskanzlerin
Angela Merkel erneut für den Erhalt des VW-Gesetzes stark macht. "Wir möchten
Sie bitten, gemeinsam mit Ihren Kabinettskollegen auch weiterhin alles zu
unternehmen, damit der Europäische Gerichtshof die vom ehemaligen EU-Kommissar
Bolkestein initiierte Klage zurückweist", hieß es in dem Brief, den der
Betriebsrat auszugsweise veröffentlichte.
Telekom/Obermann will Akhavan als Technikvorstand - SZ
Der Vorstand der Deutschen Telekom AG wird einem Pressebericht zufolge um ein
Ressort erweitert. Für den neu geschaffenen Posten des Technikchefs (CTO) sei
Hamid Akhavan vorgesehen, der die gleiche Funktion bei T-Mobile ausgeübt hat,
dem früherem Wirkungsbereich des neuen Telekom-Vorsitzenden Rene Obermann, wie
die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) berichtet.
ThyssenKrupp-Vorstand Eichler verlängert Vertrag - Handelsblatt
Der Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG wird einem Zeitungsbericht zufolge den
Vertrag von Konzernvorstand Edwin Eichler um weitere fünf Jahre verlängern.
Anteilseigner und Arbeitnehmervertreter hätten vorab ihre Zustimmung
signalisiert, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Kreise des
Aufsichtsrats.
Ehemaliger Siemens-Manager stellt sich Ermittlungsbehörden
In der Korruptionsaffäre um schwarze Kassen bei der Siemens AG hat sich ein
früherer Spitzenmanager den Behörden gestellt. Der Haftbefehl gegen den
früheren Vorstand der Siemens-Kommunikationssparte Com sei außer Vollzug
gesetzt worden, erklärte der Münchner Rechtsanwalt Ulrich Wastl der
Nachrichtenagentur AP. Zu weiteren Einzelheiten wollte der Anwalt keine
Stellung nehmen. Sein Mandant stehe aber offenbar nicht mehr im Mittelpunkt der
Ermittlungen.
Kartellamt entscheidet in Kürze über CO2-Einpreisung bei Strom
Das Bundeskartellamt will in den kommenden drei Wochen darüber entscheiden,
inwieweit die deutsche Stromwirtschaft bei der Einbuchung der CO2-Zertifikate
in den Strompreis missbräuchlich gehandelt hat. Der Präsident der Bonner
Behörde, Ulf Böge, sagte zu Dow Jones Newswires, das Ergebnis der seit einem
Jahr andauernden Prüfung werde noch vor Weihnachten veröffentlicht. Zum
bisherigen Stand der Untersuchung wollte er sich noch nicht äußern.
Tata Steel erwägt neue Corus-Offerte von 490-500 Pence - Presse
Die indische Tata Steel Ltd erwägt einem Zeitungsbericht zufolge ihre
Übernahmeofferte für den niederländisch-britischen Stahlkonzern Corus Group plc
um rund 10% anzuheben. Wie die indische Tageszeitung "DNA" (Daily News &
Analysis) ohne weitere Angaben von Quellen berichtet, soll mit einem Gebot von
490 bis 500 Pence je Corus-Aktie die mögliche Gegenofferte der brasilianischen
Companhia Siderurgica Nacional (CSN) überboten werden.
Alitalia sieht internationale Allianz als einzige Möglichkeit
Giancarlo Cimoli, CEO bei der italienischen Fluglinie Alitalia, sieht eine
Integration der angeschlagenen Airline in eine großen, internationale Gruppe
als die einzige Möglichkeit für das Unternehmen an. Mit dieser Strategie
könnten "signifikante strukturelle Synergien" umgesetzt werden, sagte der
Manager dem Transportkommitee des Parlaments.
Danone erhöht mittelfristige Wachstumsprognosen
Das französische Lebensmittelunternehmen Danone hat ihre Mittelfrist-Prognose
für das Wachstum beim Umsatz- und dem operativen Ergebnis erhöht. Als Grund
führte Danone die "starken Aussichten" für ihre Sparte mit Milchprodukten an.
Das mittelfristige Ziel für das bereinigte Umsatzwachstum liege nun bei 6% bis
8%. Zuvor hatte Danone hier noch ein Wachstum in einer Bandbreite von 5% bis 7%
in Aussicht gestellt.
Center-Tainment plant feindliche Übernahme von EuroDisney
Die offenbar geplante feindliche Übernahme von EuroDisney durch ein bislang
kaum bekanntes schweizerisches Unternehmen hat den Kurs des französischen
Freizeitpark-Betreibers kräftig steigen lassen. "Wir haben das Management von
EuroDisney kontaktiert, aber eine reservierte Reaktion erhalten", sagte Ulf H.
Werner, Präsident des Verwaltungsrats Center-Tainment AG, zu Dow Jones
Newswires.
Scania führt keine Gespräche über Gegengebot für MAN
Die Scania AB hat in jüngster Zeit nicht über ein mögliches Gegengebot für die
MAN AG gesprochen. In den jüngsten Wochen sei darüber nicht diskutiert worden,
sagte das Scania-Boardmitglied Peggy Bruzelius zu Dow Jones Newswires.
DuPont bekräftigt Gewinnerwartung 2006
Die DuPont Co hat ihre Gewinnerwartung für das Gesamtjahr 2006 bekräftigt.
Während einer Investoren- und Analystenpräsentation teilte das US-Unternehmen
mit, nach wie vor ein Ergebnis je Aktie von 2,85 USD zu erwarten.
DJG/kla/abe
30.11.2006 - 08:02:41
Deutsche Bank platziert 1 Mio Henkel-Stammaktien
FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bank platziert rund 1 Mio Stammaktien
der Henkel KGaA über ein beschleunigtes Bookbuildingverfahren. Wie die Bank am
Donnerstagmorgen mitteilte, repräsentierten die Aktien etwa 1,2% des gesamten
Stammaktienkapitals. Dabei handle es sich um den kompletten Anteil der
japanischen Lion Corporation an Henkel. Die Platzierung sei Teil der jüngst
vereinbarten Auflösung der Überkreuzbeteiligung zwischen den beiden
Unternehmen, heißt es weiter.
DJG/reh
30.11.2006 - 07:35:02
Weber: Reformbemühungen in Deutschland weiter verstärken
(Wiederholung vom Mittwoch)
FRANKFURT (Dow Jones)--Die gegenwärtig gute Konjunktur in Deutschland darf
nach Einschätzung von Bundesbankpräsident Axel Weber nicht mit einer
Verbesserung der langfristigen Wachstumsperspektiven verwechselt werden. Weber
wies am Mittwoch im Gespräch mit Dow Jones Newswires darauf hin, dass sich das
Wachstumspotenzial noch nicht "deutlich nach oben bewegt" habe und Deutschland
nach wie vor Strukturreformen bedürfe. "Wir brauchen eine weitere
Flexibilisierung der Arbeits- und Gütermärkte, denn hier liegt ein wichtiger
Unterschied zwischen Europa und den USA", erklärte Weber.
Außerdem seien auch im Renten- und Gesundheitssystem noch nachhaltige
Reformen notwendig. "Hier ist bereits einiges getan worden, aber der
Reformeifer darf nicht nachlassen", sagte Weber.
Zudem müssen nach Auffassung des Bundesbankpräsidenten die Staatsfinanzen
weiter konsolidiert werden, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen.
Dabei müsse stärker die Ausgabenseite in den Blick genommen werden. "Wir dürfen
das Ziel des mittelfristigen Haushaltsausgleichs nicht aus dem Auge verlieren",
betonte der Bundesbankpräsident. "Wir müssen die Staatsschuldenquote nicht
zuletzt angesichts der demographischen Belastungen weiter zurückführen", sagte
Weber.
Dennoch zeigte sich Weber angesichts der gegenwärtigen Haushaltslage
zufrieden. Er rechne in diesem Jahr mit einem Haushaltsdefizit von rund 2%,
"vor allem in Folge der günstigen Konjunkturentwicklung und aufgrund von
Maßnahmen auf der Einnahmenseite". Auch im nächsten Jahr dürfte das
Haushaltsdefizit nach Einschätzung des Bundesbankpräsidenten unter 3% liegen
und damit das Maastrichter Konvergenzkriterium erfüllen.
-Von Peter Trautmann und Christian Vits, Dow Jones Newswires, +49 (0)69
29725-
313, peter.trautmann@dowjones.com
DJG/ptt/hab
-0-
30.11.2006 - 07:35:00
Weber: Weitere Rücknahme der geldpolitischen Stimulation nötig
(Wiederholung vom Mittwoch)
Von Peter Trautmann und Christian Vits
FRANKFURT (Dow Jones)--Bundesbankpräsident Axel Weber hat angedeutet, dass
die Europäische Zentralbank (EZB) ihre geldpolitische Straffung auch im
kommenden Jahr fortsetzen könnte. Angesichts der bestehenden Risiken für die
Preisstabilität und der hohen Überschussliquidität im Euroraum sei mittel- bis
längerfristig durchaus eine "Rücknahme der Stimulation durch die Geldpolitik"
erforderlich, sagte Weber am Mittwoch im Gespräch mit Dow Jones Newswires. So
betonte das EZB-Ratsmitglied auch, dass "die Konjunktur zunehmend auf eigenen
Beinen steht". "Wir sind derzeit immer noch zu expansiv", sagte der
Bundesbankpräsident.
Weber erklärte zudem, "wir haben geldpolitisch klar signalisiert, "dass
gegenwärtig hohe Wachsamkeit geboten ist". Beobachter deuten diese zuletzt
häufig verwendete Aussage als klaren Hinweis auf eine Zinserhöhung in der
kommenden Woche. Seit Dezember 2005 hat die EZB ihre Leitzinsen bereits in fünf
Schritten um 125 Basispunkte erhöht, zuletzt Anfang Oktober. Der wichtigste
EZB-Zins steht seitdem bei 3,25%. An den Märkten ist ein weiterer Zinsschritt
für das erste Quartal 2007 eingepreist.
Weber zeigte sich angesichts seiner geldpolitischen Einschätzung auch wenig
besorgt über die aktuelle Wechselkursentwicklung des Euro, der am Mittwoch
gegenüber dem Dollar den höchsten Stand seit zwanzig Monaten erreicht hatte.
Der Bundesbankpräsident verwies zwar vor dem Hintergrund einer Euro-Aufwertung
von über 5% seit Mitte Oktober darauf, dass eine "exzessive Volatilität" bei
den Wechselkursen "nicht willkommen sei", betonte aber auch, dass der Euro-Kurs
nur ein Indikator unter vielen für die Geldpolitik sei. Grundsätzlich sollten
Devisenkurse die fundamentalen Wirtschaftsentwicklungen reflektieren, sagte
Weber.
Anhaltende Besorgnis äußerte der Bundesbankpräsident über die bestehenden
Risiken für die Preisstabilität im Euroraum. Weber verwies vor allem auf einen
möglichen abermaligen Anstieg der Ölpreise, zudem schloss er Zweitrundeneffekte
als Reaktion auf frühere Ölpreisanstiege - auch "im Kontext eines sich
verstärkenden Konjunkturaufschwungs" - nicht aus. So sei es in diesem
Zusammenhang denkbar, "dass es zu erheblich höheren Lohnabschlüssen kommen
kann", sagte Weber. Es sei daher auch weiterhin von Bedeutung, dass die
Tarifvertragsparteien sich ihrer Verantwortung für Preisstabilität bewusst
blieben.
Die gegenwärtig niedrigere Teuerung in Deutschland und in der Eurozone -
unter 2% - begründete Weber mit einem Basiseffekt und den zuletzt niedrigeren
Ölpreisen. Dies dürfe jedoch nicht mit einer "mittel- bis längerfristigen
Entspannung gleichgesetzt" werden, sagte der Bundesbankpräsident. Vielmehr sei
schon zu Beginn des kommenden Jahres wieder - auch bedingt durch die
Mehrwertsteuererhöhung in Deutschland - mit Inflationsraten zu rechnen, "die
über 2% liegen werden". Grundsätzlich verwies Weber darauf, dass weiterhin
mittel- bis längerfristige Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität bestünden.
Die Konjunktur sieht der Bundesbankpräsident in Deutschland und dem
Euroraum auch im kommenden Jahr in der Aufwärtsbewegung, wenngleich das
Wachstum durch die Mehrwertsteuererhöhung in Deutschland gedämpft werde, "ich
rechne mit einer Abschwächung, nicht aber mit einem Abbruch der
Konjunkturerholung", sagte der Bundesbankpräsident. Er bezifferte dabei das
deutsche Wachstumspotenzial auf rund 1,5%, das der Eurozone auf etwa 2%. Für
dieses Jahr wird für Deutschland und die Eurozone weithin mit Wachstumsraten
von wenigstens 2,5% gerechnet.
Der Bundesbankpräsident sieht dabei auch keine gravierenden
Wachstumsrisiken. So geht er von einer moderaten Abkühlung der Konjunktur in
den USA aus, "darüber hinaus gehende Szenarien gehören für uns in den Bereich
der Risiken und nicht zu den wahrscheinlichen Entwicklungen". Zudem sei auch
von "einem geordneten Abbau der globalen Ungleichgewichte ohne größere
Verschiebungen in den Währungsrelationen und bei den Vermögenspreisen"
auszugehen. Weber mahnte in diesem Zusammenhang an, dass die Strukturreformen
in Europa vorangetrieben werden müssten, "um eine ausgewogene regionale
Verteilung der globalen Wachstumsdynamiken zu fördern".
-Von Peter Trautmann und Christian Vits, Dow Jones Newswires, +49 (0)69
29725-313,
konjunktur.de@dowjones.com
DJG/ptt/hab
-0-
30.11.2006 - 07:30:45
DaimlerChrysler beteiligt sich direkt an Beiqi Foton in China
SCHANGHAI (Dow Jones)--Die DaimlerChrysler AG kann sich direkt am
chinesischen Nutzfahrzeughersteller Beiqi Foton beteiligen. Die Beiqi Foton
Motor Co kündigte am Donnerstag an, sie werde dem Stuttgarter Konzern 297 Mio
Aktien im Wege einer Privatplatzierung übertragen. Weitere 129 Mio Aktien
übernimmt die Beiqi-Foton-Muttergesellschaft Beijing Automotive Industry
Holding Co. Damit ist der Weg für den deutsch-amerikanischen Konzern frei, in
China wie geplant den Mercedes-Lkw Actros fertigen zu lassen.
Wie das "China Securities Journal" am Donnerstag berichtet, erwirbt
DaimlerChrysler damit eine 24-prozentige Beteiligung und wird zweitgrößter
Aktionär von Beiqi Foton. Der in Peking ansässige Nutzfahrzeughersteller hat im
vergangenen Jahr mehr als 310.000 Fahrzeuge produziert. DaimlerChrysler zahlt
für die Anteile 817 Mio CNY und Beijing Automotive 355 Mio CNY.
Mit dem direkten Einstieg bei Beiqi Foton füllt DaimlerChrysler ein
Joint-Venture-Abkommen mit Beijing Automotive aus dem Jahr 2003 mit Leben.
Vereinbart war seinerzeit die Bildung eines paritätisch geführten
Gemeinschaftsunternehmens mit Beiqi Foton, das sowohl das Modell Actros von
Mercedes-Benz als auch Lkw der Foton-Marke Auman fertigen sollte.
DaimlerChrysler konnte das Vorhaben bisher deshalb nicht umsetzen, weil
China die Zahl der Joint Ventures von ausländischen Kfz-Herstellern in seinem
Land mittlerweile im Bereich Pkw und Nutzfahrzeuge auf jeweils zwei begrenzt
hat. DaimlerChrysler unterhält allerdings bereits ein Lkw- und ein
Bus-Joint-Venture. Mit einer direkten Beteiligung bei Beiqi Foton umgeht der
Stuttgarter Konzern diese Beschränkung nun.
Webseiten: http://www.foton.com.cn/english/
http://www.daimlerchrysler.com/dccom_de
DJG/DJN/brb/rio
30.11.2006 - 07:06:17
PRESSESPIEGEL/Unternehmen
DEUTSCHE TELEKOM - Das Miteinander von Telekom-Unternehmen und
Internet-Inhalteanbietern in Deutschland bekommt erste Risse. Die Deutsche
Telekom erwägt, in Zukunft eine Datenmaut für ihr Hochgeschwindigkeitsnetz
einzuführen. Dann würden nicht nur Nutzer für ihren Internet-Anschluss
bezahlen, sondern auch Internetanbieter für den Transport ihrer Dienste und
Inhalte zu den Kunden. (Welt S. 15)
THYSSENKRUPP - Der Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG wird am heutigen
Donnerstag den Vertrag von Konzernvorstand Edwin Eichler um weitere fünf Jahre
verlängern. Anteilseigner und Arbeitnehmervertreter hätten vorab ihre
Zustimmung signalisiert, heißt es unter Berufung auf Kreise des Aufsichtsrats.
Eichler verantwortet die Dienstleistungssparte des Ruhrkonzerns und hat seit
2002 die Profitabilität des Bereichs deutlich gesteigert. (Handelsblatt S. 13)
DEUTSCHE TELEKOM - Der Vorstand der Deutschen Telekom AG wird um ein
Ressort erweitert. Für den neu geschaffenen Posten des Technikchefs (CTO) sei
Hamid Akhavan vorgesehen, der die gleiche Funktion bei T-Mobile ausgeübt hat,
dem früherem Wirkungsbereich des neuen Telekom-Vorsitzenden Rene Obermann. Man
beruft sich dabei auf Aufsichtsratskreise, nachdem der Präsidialausschuss des
Telekom-Aufsichtsrats am Mittwoch getagt hatte. Ebenfalls neu an der Spitze der
Telekom sei das Vorstandsressort des Chief Operating Officer (COO), das Robert
P. Dotson einnehmen soll, der USA-Leiter von T-Mobile. Abgelöst werde Walter
Raizner, der erst vor zwei Jahren zur Telekom gestoßen war. (Süddeutsche
Zeitung S. 19)
WEB.DE - Das Internet-Portal Web.de steht kurz vor dem Start eines
Musik-Shops im Internet. Der Download-Dienst soll in der nächsten Woche mit 1,5
Millionen Titeln frei geschaltet werden. Mit diesem Umfang schließt die
Unitet-Internet-Marke Web.de von Beginn an zu den Marktführern Musicload und
iTunes auf. (Welt S. 15)
EUROHYPO - Die Eurohypo hat ihre Pionierphase in der Türkei abgeschlossen
und will stärker Präsenz zeigen. "Wir wollen unser Engagement weiter ausbauen",
sagte Fernando Salazar, Leiter des Südeuropageschäfts der Eurohypo. (FTD S. 20)
HAMBURGER HAFEN - Die Stadt Hamburg rechnet bei der Privatisierung des
Terminalbetreibers HHLA nicht mehr mit einem Börsengang. Das komme eigentlich
nicht mehr in Frage, hieß es im Umfeld des Senats. Für die große Zahl der
Interessenten steigert das die Chance, sich direkt an dem Unternehmen zu
beteiligen. (FTD S. 6)
PIXELPARK - Die Multimedia-Agentur steht vor dem Neustart und peilt die
Marktführerschaft in Deutschland an. Der abgestürzte New-Economy-Star will mit
neuen Partnern wieder nach ganz oben. (FTD S. 4)
TNT - Der niederländische Postkonzern fordert gleiche Spielregeln für alle
Wettbewerber auf dem deutschen Briefmarkt. Der für 2008 geplante Wegfall des
Briefmonopols sei ein wichtiger Schritt, aber er reiche nicht aus, um einen
chancengleichen Wettbewerb sicherzustellen, sagte TNT-Vorstandsvorsitzender
Peter Bakker. Gleichzeitig müsse auch die Umsatzsteuerbefreiung der Deutschen
Post wegfallen. (Handelsblatt S. 21)
STRABAG - Der österreichische Baukonzern ist in der Slowakei wegen
verbotener Preisabsprachen von allen öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen
worden. Strabag habe sich schwerer Verstöße gegen Wettbewerbsbestimmungen
schuldig gemacht, sagte die Sprecherin des zuständigen Amts für öffentliche
Beschaffung. Für Strabag ist diese Entscheidung ein Rückschlag im Vorfeld des
für das Frühjahr 2007 geplanten Börsengangs. (FTD S. 7)
UNIVERSAL-INVESTMENT - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser ist nicht mehr
größter Gesellschafter bei Universal-Investment. Das Bankhaus halbiert seine
bisherige Beteiligung von 36,5%. Da kein neuer Partner gefunden werden konnte,
stocken die übrigen Anteilseigner ihre Anteile auf. (Börsen-Zeitung S. 3)
EMI - Fünf Monate nach der gescheiterten Fusion der beiden Musikkonzerne
EMI und Warner Music bereiten private Beteiligungsgesellschaften eine Übernahme
von EMI vor. Dem Vernehmen nach wollen die britische Permira und die US-Gruppe
Apollo gemeinsam ein Angebot über 3,8 Mrd EUR abgeben. (Welt S. 15)
DJG/pi/brb
30.11.2006 - 06:31:44
TAGESVORSCHAU/30. November 2006
===
07:45 CH/Verbraucherpreise November
***08:00 DE/Destatis, Einzelhandelsumsatz Oktober
saisonbereinigt real
PROGNOSE: +1,5% gg Vm
zuvor: -2,9% gg Vm
08:00 DE/Destatis, ILO-Arbeitsmarktstatistik Oktober
08:00 CY/EU-Kommission und Regierung von Zypern, Konferenz zum
Thema: "EMU Governance and Euro Changeover:
Cyprus on the path to the adoption of the euro",
Rede von EZB-Direktoriumsmitglied Gonzalez-Paramo, Nikosia (A)
***08:40 FR/Verbrauchervertrauen November
PROGNOSE: -21
zuvor: -21
***08:50 FR/Erzeugerpreise Oktober
PROGNOSE: -0,2% gg Vm/+2,3% gg Vj
zuvor: -0,6% gg Vm/+2,7% gg Vj
09:00 DE/WestLB AG, PG zum Thema: "Konjunktur und Aktien 2007", Frankfurt
***09:00 ES/HVPI November
PROGNOSE: +2,6% gg Vj
zuvor: +2,6% gg Vj
09:30 DE/BHF-BANK AG, PG zum Thema: "Internationale
Wertpapiermärkte - Portfoliostrategie 2007", Frankfurt
***09:55 DE/Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarktdaten November
Arbeitslosenzahl saisonbereinigt
PROGNOSE: -25.000 gg Vm
zuvor: -67.000 gg Vm
Arbeitslosenquote November saisonbereinigt
PROGNOSE: 10,3%
zuvor: 10,4%
***10:00 IT/Erzeugerpreise Oktober
PROGNOSE: -0,1% gg Vm/+4,6% gg Vj
zuvor: -0,9% gg Vm/+5,4% gg Vj
10:00 DE/Oppenheim Research GmbH, PG zur Analyse über die
Entwicklung der Kapitalmärkte 2007, Frankfurt
***11:00 DE/Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE),
Weihnachts-PK mit Präsident Sanktjohanser, Berlin
***11:00 EU/Eurostat, BIP 3Q (2. Veröffentlichung)
Eurozone
PROGNOSE: +0,5% gg Vq/+2,6% gg Vj
1. Veröff.: +0,5% gg Vq/+2,6% gg Vj
zuvor: +0,9% gg Vq/+2,7% gg Vj
***11:00 EU/Kommission, BIP-Prognose Eurozone 4Q/1Q und 2Q
***11:00 EU/Eurostat, Verbraucherpreise Eurozone November (Vorabschätzung)
PROGNOSE: +1,9% gg Vj
zuvor: +1,6% gg Vj
***11:00 EU/Kommission, Geschäftsklimaindex Eurozone November
***11:00 EU/Kommission, Index Wirtschaftsstimmung November
Wirtschaftsstimmung Eurozone
PROGNOSE: 110,5
zuvor: 110,3
Industrievertrauen Eurozone
PROGNOSE: +5
zuvor: +5
Verbrauchervertrauen Eurozone
PROGNOSE: -7
zuvor: -8
***11:00 IT/Verbraucherpreise November (vorläufig)
PROGNOSE: +0,2% gg Vm/+1,9% gg Vj
zuvor: -0,1% gg Vm/+1,8% gg Vj
11:00 DE/Europaausschuss des Deutschen Bundestages, Sondersitzung
mit Kommissionspräsident Barroso, Thema u.a. Erwartungen an
die Ratspräsidentschaft Deutschlands (12:50 PK), Berlin (A)
11:00 DE/Verband der Vereine Creditreform, PK zum Thema:
"Insolvenzen, Neugründungen und Löschungen, Jahr 2006", Frankfurt
11:30 GB/Index zum GfK-Konsumklima November
PROGNOSE: -5
zuvor: -5
12:45 BE/City & Financial Conferences und International Capital
Market Association (ICMA), Konferenz zum Thema:
"The EU Commission`s New Regime for Clearing and Settlement
in Europe", Rede von EZB-Direktoriumsmitglied Tumpel-Gugerell,
Brüssel (A)
***14:30 CA/BIP 3Q
***14:30 US/Persönliche Ausgaben Oktober
PROGNOSE: +0,1% gg Vm
zuvor: +0,1% gg Vm
Persönliche Einkommen Oktober
PROGNOSE: +0,5% gg Vm
zuvor: +0,5% gg Vm
***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: -6.000 auf 315.000
zuvor: +12.000 auf 321.000
***16:00 US/Index Einkaufsmanager Chicago November
PROGNOSE: 54,8
zuvor: 53,5
***16:00 US/Hauspreisindex 3Q
17:15 AT/Joint Vienna Institute (JVI), Erste JVI-Annual Lecture,
Rede von OeNB-Gouverneur Liebscher, Wien (A)
19:15 US/Institute of International Bankers, Rede von Fed Governor
Bies zur Baseler Eigenkapitalrichtlinie, New York (A)
Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten:
*** - DE/Indus Holding AG, Ergebnis 3Q, Bergisch Gladbach
*** - DE/KWS Saat AG, Ergebnis 1Q, Einbeck
*** - DE/Francotyp-Postalia Holding AG, Erstnotiz im
Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse
*** - FR/Arbeitsmarktdaten Oktober
- AT/JoWooD Productions Software AG, Ergebnis 3Q, Rottenmann
- AT/SkyEurope Holding AG, Jahresergebnis, Wien
- AT/Uniqa Versicherungen AG, Ergebnis 3Q, Wien
- AT/Unternehmens Invest AG, Ergebnis 3Q, Wien
- DE/Deutscher Bundestag, 2. und 3. Lesung des Gesetzes zur
Änderung telekommunikationsrechtlicher Vorschriften, Berlin
- DE/Siemens AG, Kongress "Insurance Today and Tomorrow" -
Die Assekuranz in Bewegung (bis 1.12.), München (A)
- EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme
der GE Advanced Materials durch Apollo Management LP, Brüssel
- Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten,
sofern nicht anders gekennzeichnet
- (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig
- *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung
- Uhrzeiten in MEZ
- Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit
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DJG/gla/brb
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