ZinsesZins.net  
 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

>> Was ist meine Immobilie wert? <<

 

 

 

>> Immotrade <<

 

 

 

DowJones NEWS
Wirtschaftsnachrichten stets TOP-Aktuell!
 



Donnerstag 30-Nov-2006

30.11.2006 - 17:14:45 Stahlindustrie befürchtet weiteren Strompreisanstieg wegen CO2 DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Schadstoffemissionspolitik der Europäischen Kommission wird nach Einschätzung der deutschen Stahlindustrie weitere massive Strompreiserhöhungen nach sich ziehen. Die von der Kommission vorgegebene weitere Begrenzung der Zuteilung von Kohlendioxid-Zertifikaten in Deutschland sei deshalb "absolut inakzeptabel", kritisierte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Dieter Ameling, am Donnerstag. Der Strompreisanstieg durch den Emissionshandel habe schon bisher bei 30% gelegen. Diese Situation werde nun durch die EU-Kommission verfestigt. Webseite: http://www.stahl-online.de DJG/hei/apo -0-

30.11.2006 - 17:13:30 Wall Street im Verlauf knapp behauptet - Einzelhändler schwach NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Börsen an Wall Street tendieren am Mittwoch im Verlauf etwas leichter. Belastet von Kursverlusten bei den Einzelhandelswerten und dem unerwartet schwach ausgefallenen Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago verliert der Dow Jones bis 17.00 Uhr um 0,3% oder 31 Punkte auf 12.196 Zähler. Während es für den S&P 500-Index um 0,1% oder 2 Punkte bei 1.398 Zähler hinab geht, sinkt der Nasdaq Composite um 0,1% oder 3 Punkte auf 2.429 Zähler. Der Verband der Einkaufsmanager in Chicago hat einen überraschenden Rückgang der Geschäftstätigkeit im November gemeldet. Der Index sank saisonbereinigt auf 49,9 Punkte und damit den niedrigsten Stand seit April 2003. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten im Vorfeld einen Stand von 54,8 nach 53,5 im Oktober prognostiziert. Der Regionalindex wird vom Markt besonderer aufmerksam verfolgt, da er Rückschlüsse auf den am Freitag erwarteten landesweiten Einkaufsmanagerindex zulässt. Einzelhandelswerte stehen zu Beginn der weihnachtlichen "Shopping Season" im Blick der Anleger, nachdem Wal-Mart, Costco und J.C. Penney unerwartet schwache Umsatzzahlen für November vorgelegt hatten. Wal-Mart beziffert für Dezember das Umsatzplus zudem mit maximal 1%. Wal-Mart verlieren 1,6% auf 46,13 USD und Home Depot geben 0,7% auf 37,35 USD ab. J.C. Penney geben auf 76,60 USD ab, ein Minus von 3,8%. Costco Wholesale büßen 2,1% auf 52,17 USD ein. Aktien von eBay geben nach anfänglichen Verlusten um 0,1% auf 32,30 USD nach und Amazon.com verbilligen sich um 1,4% auf 40,08 USD. Unter den weiteren Technologiewerten ziehen CheckFree um 5% auf 41,76 USD an. Citigroup hatte die Aktie des Finanzdienstleister auf "Buy" von "Hold" heraufgestuft. Microsoft stehen unverändert bei 29,55 USD. Synopsys verbessern sich um 7,1% auf 24,88 USD, nachdem das Softwareunternehmen im abgelaufenen Quartal überraschend deutlich die Rückkehr in die Gewinnzone gelungen war. DJG/rso

30.11.2006 - 17:03:24 ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung Bundestag billigt umstrittene Telekommunikationsgesetz-Novelle Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag die Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) gebilligt, die eine weitgehende Freistellung des neuen Breitbandnetzes der Deutschen Telekom AG von der Preisregulierung vorsieht. Die Billigung erfolgte mit den Stimmen der Koalition und gegen die der Opposition, teilte Bundestags-Vizepräsident Hermann Otto Solms nach der Abstimmung mit. Telekom bekommt nächste Woche neuen Mobilfunkchef - Kreise Die Deutsche Telekom AG wird nächste Woche nach Angaben aus Aufsichtsrats- und Gesellschafterkreisen einen neuen Mobilfunkchef bekommen. Ein Mitglied des Aufsichtsrats sagte Dow Jones Newswires, Favorit für den Vorstandsposten in der Mobilfunksparte, der durch die Berufung von Rene Obermann zum Vorstandsvorsitzenden des Gesamtkonzerns frei geworden ist, sei der T-Mobile-Manager Hamid Akhavan. MAN prüft verlängerte Annahmefrist bei Scania-Gebot Die MAN AG hält eine Erlaubnis des Zusammenschlusses mit der Scania AB durch die EU noch bis Ende des Jahres für möglich. Der Konzern nehme es zur Kenntnis, dass die EU-Kommission das Datum zur Bekanntgabe ihrer Entscheidung zur wettbewerbsrechtlichen Prüfung der von MAN angestrebten Akquisition von Scania AB vom 6. Dezember auf den 20. Dezember 2006 verschoben hat, wie der Lkw-Hersteller mitteilte. Analysten sehen BMW mit neuem X5 im Aufwärtstrend Mit der Neuauflage ihres Geländewagen-Modells X5 hat sich die BMW Group in die laufende Verjüngungsrunde der deutschen Automobilhersteller in diesem Fahrzeugsegment eingereiht. Mercedes-Benz hat bereits die M- und die GL-Klasse erneuert, Audi den Q7 ins Rennen geschickt, und für den Porsche Cayenne wie für den VW Touareg stehen demnächst Erneuerungen an. Experten trauen dem X5 zu, BMW in Punkto Rendite, Marktdurchdringung und Markenstärkung erheblich zu unterstützen. EU prüft MAN-Scania-Fusionsvorhaben nun bis zum 20. Dezember Die EU-Kommission hat ihre Entscheidung über die kartellrechtliche Freigabe des Übernahmegebotes der MAN AG für die Scania AB verschoben. Die Kommission prüfe die Übernahme nun bis zum 20. Dezember, wie sie mitteilte. Ursprünglich hätte die Kommission bis zum 6. Dezember darüber entscheiden sollen, ob sie die Transaktion freigibt oder eine vertiefte Prüfung einleitet. Airbus A380 schließt letzte Testphase erfolgreich ab Das Airbus-Großraumflugzeug A380 hat am Donnerstag seine letzte Testphase vor der Zertifizierung erfolgreich abgeschlossen. Das mit 555 Sitzen größte Passagierflugzeug der Welt landete am Mittag nach mehreren Trips nach Asien, Afrika und in die Pazifikregion am Airbus-Hauptquartier in Toulouse, wie der Flugzeughersteller mitteilte. EU verschiebt Entscheidung Ryanair/Aer Lingus auf 20. Dezember Die Europäische Kommission hat Entscheidung über die geplante Übernahme der Aer Lingus plc durch die Ryanair Holdings plc auf den 20. Dezember verschoben. Dies teilte die EU-Kommission mit. Ursprünglich wollte die Kommission am 6. Dezember eine Entscheidung treffen. EU erlaubt Apollo die Übernahme von GE Advanced Materials BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Kommission hat der US-Private-Equity- Firma Apollo Group die Übernahme der GE Advanced Materials erlaubt. Dies teilte die Kommission am Donnerstagnachmittag mit. Appollo Group übernimmt GE Advanced Materials für 3,8 Mrd USD in bar und Aktien. Die Transaktion umfasst dabei auch das Joint-Venture GE Bayer Silicones in Europa und GE Toshiba Siliconesin Asien. US-Pharmakonzern Pfizer erhöht Gewinnerwartung für 2006 Das US-Pharmaunternehmen Pfizer hat seine Gewinnerwartung für das Gesamtjahr 2006 leicht angehoben. Während eines Analystentreffens teilte das Unternehmen mit, für 2006 von einem bereinigten Ergebnis je Aktie von mindestens 2,05 USD auszugehen. Zuvor hatte Pfizer ein Ergebnis je Aktie von rund 2 USD in Aussicht gestellt. Die von Thomson First Call befragten Analysten hatten mit einem Ergebnis je Aktie von 2,02 USD gerechnet. DJG/cbr

30.11.2006 - 16:30:02 DEVISEN/Euro profitiert vom US-Einkaufsmanagerindex - Jahreshoch FRANKFURT (Dow Jones)--Nach einem relativ unspektakulären Handelsverlauf profitiert der Euro am Nachmittag von einem schwachen Einkaufsmanagerindex aus Chicago. Dieser ist für den Monat November mit 49,9% deutlich unterhalb der erwarteten 54,8% ausgefallen. Mit einem Wert von unter 50 spricht der Index für eine Kontraktion der US-Wirtschaft. Damit könne sich nach einer Einschätzung eines Volkswirtes das Wirtschaftswachstum in den USA deutlicher abschwächen, als bisher in vielen Szenarien eingepreist. Zudem dürfte die US-Notenbank schneller zum Handeln gezwungen sein als bisher angenommen. Der Euro steigt in Folge auf ein neues Jahreshoch bei 1,3246 USD. Außerdem hat sich der Anstieg der Häuserpreise in den USA weiter verlangsamt. Dies könne auf mittlere Sicht zu einem Konsumverzicht der US-Bürger führen, so ein Händler. Damit rücke das Szenario der "besten aller Welten" in weitere Ferne. Momentan sind die Konjunkturdaten aus den USA für den Euro positiv zu werten. Charttechnisch bietet das Hoch vom März 2005 bei 1,3265 USD die nächste Zielmarke für die europäische Gemeinschaftswährung. Die Feinunze Gold notiert zum Nachmittags-Fixing in London bei 646,70 USD nach einem Vormittags-Fixing bei 638,40 USD. === Europa Europa Europa (16.22) (12.08) (8.30) EUR/USD 1,3236 1,3193 1,3184 USD/JPY 115,86 116,28 116,06 EUR/JPY 153,33 153,40 153,03 EUR/GBP 0,6742 0,6750 0,6747 EUR/CHF 1,5880 1,5927 1,5909 === DJG/thl/raz

30.11.2006 - 16:10:40 UPDATE: Bundestag billigt umstrittenes Telekom-Gesetz (NEU: mit Verbandsreaktion, Hintergrund) Von Stefan Paul Mechnig und Andreas Kissler Dow Jones Newswires BERLIN (Dow Jones)--Im Streit um eine Sonderbehandlung der Deutschen Telekom AG steuert Deutschland immer mehr auf eine Klage durch die Europäische Kommission zu. Der Bundestag billigte am Donnerstag ungeachtet aller Warnungen aus Brüssel erwartungsgemäß eine Neufassung des Telekommunikationsgesetzes (TKG). Der Bundesrat soll abschließend Mitte Dezember entscheiden. Die Novelle ziehlt darauf ab, der Telekom eine Regulierungsfreistellung für ihr teures neues Hochgewindigkeitsnetz zu ermöglichen. Sollte die Vorlage so Gesetz werden, will die EU-Kommission die Bundesrepublik vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. Die umstrittene Gesetzesvorlage wurde mit den Stimmen der Koalition angenommen. Die Oppositionsfraktionen votierten dagegen. Wirtschafts-Staatssekretärin Dagmar Wöhrl verteidigte die Regelungen im Bundestag. "Es ist uns gelungen, einen Ausgleich zwischen den vielschichtigsten Interessenlagen zu finden," sagte sie. Kritik kam hingegen erneut von den Wettbewerbern der Telekom. Die FDP habe zu Recht darauf hingewiesen, dass die Novelle in der von den Koalitionsfraktionen kürzlich verschärften Form nun gar keinem Marktteilnehmer Planungssicherheit biete und damit eben auch nicht der Telekom, sagte der Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), Jürgen Grützner, der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Nach Darstellung des Verbandes kann wegen inhaltlicher Abweichungen in Gesetzestext und Begründung jeglicher Beschluss der Bundesnetzagentur zur Frage der Regulierungsfreistellung entweder von der Telekom oder seitens der Wettbewerber gerichtlich angefochten werden. Die Telekom will erreichen, die zusätzlichen Hochgeschwindigkeitsstrecken auf ihrem Glasfasernetz nicht für die Wettbewerber zu Bedingungen öffnen müssen, die ihr die Netzagentur vorschreibt. Deshalb forderte sie eine zeitweise Befreiung von der Regulierung. Sie macht das neben dem Vermarktungserfolg der Produkte auf dem Netz zur Bedingung für den weiteren Ausbau, der insgesamt 3 Mrd EUR kosten soll. Webseite: http://www.bundesregierung.de -Von Stefan Paul Mechnig und Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 - 13 87 213, TMT.de@dowjones.com DJG/stm/jhe

30.11.2006 - 16:06:51 TAGESVORSCHAU/1. Dezember 2006 - vorläufige Fassung === 00:30 JP/Arbeitsmarktdaten Oktober 00:30 JP/Verbraucherpreise Großraum Tokio November, landesweit Oktober ***07:30 DE/ThyssenKrupp AG, Jahresergebnis (10:00 PK, 14:00 Analysten-Konferenz), Essen 07:45 CH/BIP 3Q ***09:55 DE/Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe November PROGNOSE: 58,5 zuvor: 58,2 ***10:00 EU/Einkaufsmanagerindex Verarbeitendes Gewerbe Eurozone November PROGNOSE: 57,1 zuvor: 57,0 ***11:00 EU/Eurostat, Arbeitsmarktdaten Oktober Eurozone Arbeitslosenquote PROGNOSE: 7,8% zuvor: 7,8% 13:15 ES/Banco de Espana und EZB und Center for Financial Studies, 8th Conference of the ECB-CFS Research Network zum Thema: "Financial Integration and Stability in Europe", Rede von EZB-Direktoriumsmitglied Tumpel-Gugerell, Madrid (A) 15:00 US/International Research Forum on Monetary Policy, 4th Conference (bis 2.12.), Eröffnungsrede von Fed-Chairman Bernanke, Washington 15:30 US/Federal Reserve Bank of Philadelphia, Konferenz zum Thema: "Economic Growth and Development: Perspectives for Policymakers", Eröffnungsrede von President Plosser, Philadelphia ***16:00 US/ISM-Index Verarbeitendes Gewerbe November PROGNOSE: 52,0 Punkte zuvor: 51,2 Punkte ***16:00 Bauausgaben Oktober PROGNOSE: -0,3% gg Vm zuvor: -0,3% gg Vm 19:15 US/International Research Forum on Monetary Policy, 4th Conference (bis 2.12.), Rede von EZB-Vizepräsident Papademos, Washington Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/SKW Stahl-Metallurgie Holding AG, Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse *** - NL/Ahold NV, Ergebnis 3Q, Amsterdam *** - US/Kfz-Absatzzahlen November - AT/A-Tec Industries AG, Erstnotiz im Prime Market der Wiener Börse - DE/Siemens AG, Fortsetzung und Abschluss Kongress "Insurance Today and Tomorrow" - Die Assekuranz in Bewegung, München (A) - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit === DJG/gla -0-

30.11.2006 - 15:15:10 Bundestag billigt umstrittene Telekommunikationsgesetz-Novelle BERLIN (Dow Jones)--Der Deutsche Bundestag hat am Donnerstag die Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG) gebilligt, die eine weitgehende Freistellung des neuen Breitbandnetzes der Deutschen Telekom AG von der Preisregulierung vorsieht. Die Billigung erfolgte mit den Stimmen der Koalition und gegen die der Opposition, teilte Bundestags-Vizepräsident Hermann Otto Solms nach der Abstimmung mit. Der Bundestag ging damit weiter auf Konfrontationskurs mit der Brüsseler EU-Kommission, die bereits die Eröffnung eines Verfahrens gegen die geplanten Regelungen angekündigt hat. Der Bundesrat muss den Bestimmungen noch zustimmen. Wirtschafts-Staatssekretärin Dagmar Wöhrl verteidigte die Regelungen am Donnerstag im Bundestag. "Es ist uns gelungen, einen Ausgleich zwischen den vielschichtigsten Interessenlagen zu finden," sagte sie. Die Koalitionsfraktionen hatten sich zwar auf Änderungen an dem Plänen von Bundeswirtschaftsminister Michael Glos zur TKG-Novelle geeinigt, jedoch entscheidenden Forderungen der EU-Kommission nicht Rechnung getragen. Nach der geplanten Regelung soll es eine Ausnahme von der Regulierung für Unternehmen geben, die Investitionen in Infrastruktur vornehmen und gleichzeitig neue Produkte anbieten. Aus der Kommission wurde dies bereits in Stellungnahmen abgelehnt. Die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding hatte vergangene Woche in Gesprächen in Berlin kein Entgegenkommen in dieser Frage gezeigt und Veränderungen an dem Vorhaben verlangt. Andernfalls will Brüssel die Bundesregierung vor dem Europäischen Gerichtshof verklagen. -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/cbr

30.11.2006 - 15:09:12 US-Anleihen starten etwas fester NEW YORK (Dow Jones)--Etwas fester tendieren die US-Anleihen am Donnerstag zum Start des New Yorker Handels. Gegen 14.53 Uhr MEZ gewinnen Titel mit einem Kupon von 4,625% 4/32 auf 100-30/32 und rentieren mit 4,50%. Der mit 4,50% verzinste Longbond steigt um 6-32 auf 98-11/32 und rentiert mit 4,60%. DJG/raz

30.11.2006 - 14:57:41 K+S erwartet einmaligen Ertrag durch geänderte Struktur bei SPL DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die K+S AG will das zugekaufte chilenische Unternehmen SPL mit Wirkung zum 1. Dezember auf eine chilenische Erwerbsgesellschaft verschmelzen. Die Verschmelzung führe zu einer Aufstockung der steuerlichen Buchwerte und infolge steuerlicher Mehrabschreibungen zu künftig geringeren Ertragsteuerzahlungen der Gesellschaft in Chile, teilte das Kasseler Unternehmen am Donnerstag mit. Im K+S-Konzernabschluss entstehe nach IFRS dadurch ergebniswirksam ein einmaliger latenter Steuerertrag von rund 35 Mio bis 40 Mio EUR. Dadurch erhöhe sich das für das Jahr 2006 prognostizierte bereinigte Ergebnis je Aktie voraussichtlich um 0,85 bis 1,00 EUR, heißt es in der Mitteilung weiter. Die bisherige Prognose lag bei 4,00 bis 4,25 EUR je Aktie. Die buchhalterisch abzubildende Reduzierung des Steueraufwands der K+S Gruppe sei jedoch im Jahr 2006 weitestgehend nicht zahlungswirksam. Der zahlungswirksame Vorteil werde sich vielmehr erst sukzessive in den kommenden Jahren auswirken. Der Vorstand beabsichtige daher, diesen Sondereffekt bei der Festlegung des Dividendenvorschlags für das Jahr 2006 nicht zu berücksichtigen. Webseite: http://www.k-plus-s.com DJG/rib/jhe

30.11.2006 - 14:53:11 MAN prüft verlängerte Annahmefrist bei Scania-Gebot MÜNCHEN (Dow Jones)--Die MAN AG, München, hält eine Erlaubnis des Zusammenschlusses mit der Scania AB durch die EU noch bis Ende des Jahres für möglich. Der Konzern nehme es zur Kenntnis, dass die EU-Kommission das Datum zur Bekanntgabe ihrer Entscheidung zur wettbewerbsrechtlichen Prüfung der von MAN angestrebten Akquisition von Scania AB vom 6. Dezember auf den 20. Dezember 2006 verschoben hat, wie der Lkw-Hersteller am Donnerstag mitteilte. MAN prüfe nun die Folgen der Verschiebung. Das gelte vor allem für die Verlängerung der Annahmefrist für das Übernahmeangebot, da das neue Datum der EU sehr nahe an den Weihnachts- und Neujahrsferien liegt. MAN führe Diskussionen mit den verschiedenen an dem Zusammenschluss beteiligten Parteien. MAN werde hierzu eine weitere Aussage vor dem 11. Dezember 2006 machen. http://www.man.eu DJG/jhe/cbr

30.11.2006 - 14:46:49 Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe steigen unerwartet WASHINGTON (Dow Jones)--Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 25. November saisonbereinigt um 34.000 auf 357.000 gestiegen. Den Angaben des US-Arbeitsministeriums zufolge ist der unerwartete Anstieg wahrscheinlich auf saisonale Schwankungen zurückzuführen, die in den letzten Wochen des Jahres häufig auftreten. Volkswirte hatten hingegen einen Rückgang um 6.000 erwartet. Für die Vorwoche wurden die Daten auf plus 13.000 auf 323.000 (vorläufig: plus 12.000 auf 321.000) revidiert. Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 325.000 (Vorwoche revidiert: 317.750; vorläufig: 317.000) an. In der Woche zum 18. November erhielten 2,480 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung, eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 45.000. Webseite: www.census.gov DJG/DJN/kth/apo -0-

30.11.2006 - 14:39:02 Wincor Nixdorf erhöht Dividende und kündigt Aktiensplit an (korrigierte Fassung) PADERBORN (Dow Jones)--Die Wincor Nixdorf AG will ihren Aktionären für das Geschäftsjahr 2005/06 eine erhöhte Dividende von 2,80 EUR zahlen. Der Aufsichtsrat habe auf seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen, dem Dividendenvorschlag des Vorstands zu folgen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Für das Geschäftsjahr 2005/06 hatte Wincor Nixdorf 2,10 EUR je Aktie gezahlt. Die Dividendenanhebung wird der für den 29. Januar 2007 geplanten Hauptversammlung vorgeschlagen. Insgesamt sollen für das Geschäftsjahr 2005/06 damit etwa 46,32 Mio EUR ausgeschüttet werden. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, ist zudem ein Aktiensplit im Verhältnis eins zu zwei geplant. Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens schlagen der Hauptversammlung vor, das Grundkapital der Gesellschaft aus Gesellschaftsmitteln durch Ausgabe neuer Aktien zu verdoppeln. Die Aktionäre sollen ohne Zahlung für jede gehaltene Aktie eine zusätzliche Aktie erhalten. Mit dem Aktiensplit soll der optische Wert der Wincor-Nixdorf-Aktie verringert werden. Ziel sei es, einen "anlegerfreundlicheren Aktienkurs zu erreichen, der den Handel mit Wincor Nixdorf-Aktien erleichtert", so Wincor Nixdorf weiter. Verbunden mit dieser Maßnahme solle ein Teil der gebundenen in eine freie Kapitalrücklage umgewandelt werden. Dieses solle durch eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln mit anschließender ordentlicher Kapitalherabsetzung erfolgen. Die geplante Umwandlung umfasse ein Volumen von 95,35 Mio EUR. Diese Maßnahme soll dazu dienen, derzeit gebundenes Kapital für zukünftige Dividendenzahlungen an die Aktionäre verfügbar zu machen. Um diese Umwandlung vornehmen zu können, ist es aus rechtlichen Gründen erforderlich, eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln mit anschließender ordentlicher Kapitalherabsetzung durchzuführen. Der Ertrag aus der ordentlichen Kapitalherabsetzung soll den Angaben zufolge dabei in vollem Umfang in die freie Kapitalrücklage eingestellt werden. Die Aktie von Wincor Nixdorf notiert bis gegen 14.15 Uhr MEZ mit einem Plus von 1,4% auf 111,25 EUR. Webseite: http://www.wincor-nixdorf.com DJG/abe/cbr/jhe 301414

30.11.2006 - 14:15:41 Spanien will mit EU über Bedindungen bei E.ON/Endesa sprechen PALMA DE MALLORCA (Dow Jones)--Die spanische Regierung will mit der Europäischen Kommission (EU) die Bedingungen diskutieren, die sie dem deutschen Stromversorger E.ON zur Auflage bei einer Übernahme der Endesa gemacht hat. Der spanische Industrieminister Joan Clos sagte am Rande einer Energiekonferenz, Spanien wolle mit der EU innerhalb von einigen Wochen sprechen, aber die Bedingungen die an die Übernahme geknüpft sind, nicht zurückziehen. "Wenn wir zu keiner Einigung kommen, dann übergeben wir die Sache dem Europäischen Gerichtshof in Luxemburg", sagte er weiter. Der Streit zwischen der Europäischen Kommission und Spanien wegen der angestrebten Übernahme des spanischen Stromversorgers Endesa durch E.ON zieht mittlerweile immer größere Kreise. Die Kommission hatte am Mittwoch der spanischen Regierung neuerlich illegales Verhalten vorgeworfen. Dabei geht es um die zusätzlichen Bedingungen, die Madrid an die Übernahme geknüpft hat. In einer vorläufigen Einschätzung hatte die Kommission dazu erklärt, diese Auflagen "wecken ernste Zweifel, ob sie mit EU-Recht vereinbar sind". Sollte die Kommission sich bestätigt sehen, könnte sie die Regierung in Madrid zur Rücknahme der Bedingungen auffordern. Die neuen Bedingungen, die die Kommission für unzulässig hält, wurden nach ihren Angaben am 3. November vom spanischen Industrieministerium erlassen. Sie betreffen nach den Worten des Sprechers von Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes das Geschäftsverhalten von E.ON/Endesa in Spanien. Demnach wird dem Düsseldorfer Energiekonzern unter anderem auferlegt, keinerlei Aktiva zu verkaufen, die auf den Inseln des Landes angesiedelt sind. Ferner muss E.ON den Markennamen Endesa weiterführen, und der Konzern darf nur heimisch geförderte Kohle und Gas verwenden. Die Kommission sieht darin einen Verstoß gegen mehrere Artikel des EG-Vertrags, namentlich gegen den freien Kapitalverkehr und die Niederlassungsfreiheit sowie teilweise gegen den freien Warenverkehr. Außerdem könnte das spanische Vorgehen Fusionsbestimmungen verletzen, hieß es weiter. Webseite: http://www.mityc.es http://www.endesa.com http://www.eon.de -Von David Roman, Dow Jones Newswires, + 49 (0)69 29725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/cbr/jhe

30.11.2006 - 14:14:18 Wincor Nixdorf erhöht Dividende und kündigt Aktiensplit an PADERBORN (Dow Jones)--Die Wincor Nixdorf AG will ihren Aktionären für das Geschäftsjahr 2005/06 eine erhöhte Dividende von 2,80 EUR zahlen. Der Aufsichtsrat habe auf seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen, dem Dividendenvorschlag des Vorstands zu folgen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Für das Geschäftsjahr 2005/06 hatte Wincor Nixdorf 2,10 EUR je Aktie gezahlt. Die Dividendenanhebung wird der für den 20. Januar 2007 geplanten Hauptversammlung vorgeschlagen. Insgesamt sollen für das Geschäftsjahr 2005/06 damit etwa 46,32 Mio EUR ausgeschüttet werden. Wie das Unternehmen weiter mitteilte, ist zudem ein Aktiensplit im Verhältnis eins zu zwei geplant. Vorstand und Aufsichtsrat des Unternehmens schlagen der Hauptversammlung vor, das Grundkapital der Gesellschaft aus Gesellschaftsmitteln durch Ausgabe neuer Aktien zu verdoppeln. Die Aktionäre sollen ohne Zahlung für jede gehaltene Aktie eine zusätzliche Aktie erhalten. Mit dem Aktiensplit soll der optische Wert der Wincor-Nixdorf-Aktie verringert werden. Ziel sei es, einen "anlegerfreundlicheren Aktienkurs zu erreichen, der den Handel mit Wincor Nixdorf-Aktien erleichtert", so Wincor Nixdorf weiter. Verbunden mit dieser Maßnahme solle ein Teil der gebundenen in eine freie Kapitalrücklage umgewandelt werden. Dieses solle durch eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln mit anschließender ordentlicher Kapitalherabsetzung erfolgen. Die geplante Umwandlung umfasse ein Volumen von 95,35 Mio EUR. Diese Maßnahme soll dazu dienen, derzeit gebundenes Kapital für zukünftige Dividendenzahlungen an die Aktionäre verfügbar zu machen. Um diese Umwandlung vornehmen zu können, ist es aus rechtlichen Gründen erforderlich, eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln mit anschließender ordentlicher Kapitalherabsetzung durchzuführen. Der Ertrag aus der ordentlichen Kapitalherabsetzung soll den Angaben zufolge dabei in vollem Umfang in die freie Kapitalrücklage eingestellt werden. Die Aktie von Wincor Nixdorf notiert bis gegen 14.15 Uhr MEZ mit einem Plus von 1,4% auf 111,25 EUR. Webseite: http://www.wincor-nixdorf.com DJG/abe/cbr

30.11.2006 - 13:55:48 EUREX/Renten-Futures im Verlauf gut behauptet FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Rentenmarkt tendieren die Futures am Donnerstag gut behauptet. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures steigt gegen 13.45 Uhr um 6 Ticks auf 118,19%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,25% und das Tagestief bei 118,1%. Umgesetzt wurden bisher rund 578.000 Kontrakte. Der Bobl-Future gewinnt 3 Ticks auf 109,79%. Die Marke von 118,32% fungiere nach dem Ausverkauf am späten Vortag als Barriere zur Rückkehr in die alte Handelsspanne, wie es in einer Markteinschätzung von Jürgen Meyer von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) heißt. Darunter komme nun zunehmend die 117,45% ins Spiel. Es sei unverändert mit einer schwächeren Entwicklung des Bund in den kommenden Tagen zu rechnen. DJG/mnr/raz

30.11.2006 - 13:24:07 Analysten sehen BMW mit neuem X5 im Aufwärtstrend Von Michael Brendel Dow Jones Newswires . ATHEN (Dow Jones)--Mit der Neuauflage ihres Geländewagen-Modells X5 hat sich die BMW Group in die laufende Verjüngungsrunde der deutschen Automobilhersteller in diesem Fahrzeugsegment eingereiht. Mercedes-Benz hat bereits die M- und die GL-Klasse erneuert, Audi den Q7 ins Rennen geschickt, und für den Porsche Cayenne wie für den VW Touareg stehen demnächst Erneuerungen an. Experten trauen dem X5 zu, BMW in Punkto Rendite, Marktdurchdringung und Markenstärkung erheblich zu unterstützen. BMW hat angekündigt, mit dem X5 erneut Maßstäbe in seiner Klasse zu setzen, und Beobachter wie Analyst Marc-Rene Tonn von M. M. Warburg zweifeln nicht, dass BMW diesem Anspruch gerecht wird. Tonn rechnet über den gesamten siebenjährigen Lebenszyklus des neuen X5 hinweg mit Rekordwerten beim Absatz. Der Vorgänger verkaufte sich bislang mehr als 580.000 Mal. BMW will diese Zahl mit dem neuen X5 toppen - ein Ziel, dass sich positiv auf die Rentabilität auswirken dürfte, schätzt Tonn. Er hält außerdem Effizienzgewinne beim Übergang von der ersten zur zweiten Generation für gut möglich. "Der X5 wird zur Verbesserung der Marge beitragen", glaubt auch Analystin Pia Hellbach von Kepler Equities. Das neue Modell habe das Potenzial, 1,5 bis 2 Prozentpunkte mehr Rendite abzuwerfen als der BMW-Automobilbereich im Schnitt. Operativ erzielte BMW hier im dritten Quartal eine Marge von 5,5%. Für die Renditeverbesserung beim X5 werde BMW "zu mehr Gleichteilen greifen" und effizienter fertigen, sagte Hellbach. Üblicherweise werde eine Senkung der Produktionskosten von 15% bei einem Modellwechsel angestrebt, erinnert Analyst Frank Biller von der LBBW. Sein Kollege Tonn weist darauf hin, dass der Geländewagen für BMW wichtiger ist, als üblicherweise bekannt. Mit 9% Anteil am Markenabsatz sei er ein "überdurchschnittlicher Umsatzträger". Hinzu kommt, dass der X5 im US-Werk Spartanburg gefertigt wird. Er leistet damit einen "sehr wichtigen" Beitrag zum so genannten Natural Hedging, mit dem BMW das Wechselkursrisiko für seine US-Importe absichert, die wegen der Produktion im Euroraum üblicherweise unter dem schwachen Dollar leiden. Im Übrigen ist der X5 nach Darstellung des Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer in Punkto Absatzstabilität in seiner Klasse unübertroffen. "Während der Lebenszyklus des Porsche Cayenne schon nach drei Jahren erhebliche Verkaufsrückgänge erleidet, läuft der X5 außerordentlich stabil", urteilt Dudenhöffer. Wegen der Produktionsumstellung dürfte die Fertigung zunächst zurückgehen, werde 2007 aber wieder anziehen. Auch LBBW-Analyst Biller erwartet für den neuen X5 über den Produktionszyklus gerechnet ein erhöhtes Verkaufsvolumen - und zwar ungeachtet der wachsenden Konkurrenz im Geländewagen-Segment. Schließlich wachse der Markt für SUVs noch. Bei der Preisgestaltung liegt der BMW X5 nur knapp hinter dem Porsche Cayenne. Um rund 3.000 EUR hat der Hersteller den Basispreis zum Modellwechsel erhöht. Hinzu kommen Aufpreise für Sonderausstattungen, so dass der Endpreis für das wenig geländetaugliche Fahrzeug schnell sehr deutlich über 60.000 EUR klettern kann. Von den Experten wird dies aber kaum als Manko wahrgenommen. "Die Klientel in diesem Bereich ist nicht so preissensitiv", schätzt Analystin Hellbach. Außerdem sei der Abstand zur M-Klasse nicht groß. Die Preise hält sie deshalb für durchsetzbar. Davon will BMW weiter profitieren. Schon in zwei Jahren soll die X-Klasse um einen Coupé-artigen SUV erweitert werden. Webseite: http://www.bmw.de/ -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 - 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/rio/jhe

30.11.2006 - 13:00:24 Telekom bekommt nächste Woche neuen Mobilfunkchef - Kreise Von Stefan Paul Mechnig Dow Jones Newswires DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Deutsche Telekom AG wird nächste Woche nach Angaben aus Aufsichtsrats- und Gesellschafterkreisen einen neuen Mobilfunkchef bekommen. Ein Mitglied des Aufsichtsrats sagte Dow Jones Newswires am Donnerstag, Favorit für den Vorstandsposten in der Mobilfunksparte, der durch die Berufung von Rene Obermann zum Vorstandsvorsitzenden des Gesamtkonzerns frei geworden ist, sei der T-Mobile-Manager Hamid Akhavan. "Diese Personalie ist angedacht, aber noch nicht entschieden worden," sagte diese Person nach einer Sitzung des Aufsichtsratspräsidiums am Mittwochabend, auf der die Sitzung des gesamten Gremiums am nächsten Dienstag vorbereitet wurde. Obermann hatte am 13. November die Nachfolge von Kai-Uwe Ricke als Vorstandsvorsitzender angetreten, nachdem Ricke offenbar die Unterstützung der Hauptgesellschafter und des Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Zumwinkel verloren hatte. An der Telekom ist der Bund direkt und indirekt mit rund 32% und der Finanzinvestor Blackstone mit 4,5% beteiligt. Auch Festnetzvorstand Walter Raizner werde abgelöst, sagten zwei Personen aus den Reihen der Eigentümer und des Umfeldes des Aufsichtsrates. Als Nachfolger sei ein Kandidat aus dem Unternehmen vorgesehen, sagte die dem Kontrollgremium nahe stehende Person, ohne dabei aber einen Namen nennen zu wollen. "Es ist von einer Inhouse-Lösung auszugehen", hieß es aus dieser Quelle. Nach übereinstimmenden Angaben der mit der Materie vertrauten Personen werden auf der Sitzung des Aufsichtsrats am kommenden Dienstag Personalfragen im Mittelpunkt stehen. Beschlüsse über einen größeren Umbau sind demnach nicht vorgesehen. Die Zahl der Posten im Konzernvorstand solle unverändert bleiben. "Ein großer Umbau ist derzeit kein Thema," hieß es von der dem Aufsichtsrat nahe stehenden Person. Es könne aber sein, dass die neuen Festnetz- und Mobilfunkchefs über ihre Verantwortung für die Geschäftsfelder hinaus andere Aufgaben bekämen. Langfristige strategische Entscheidungen wolle Obermann erst zu späterer Zeit vorstellen. Derzeit noch offen ist nach Angaben der den Eigentümern nahe stehenden Person, wer neuer Personalvorstand der Deutschen Telekom wird. Hierzu sagte die informierte Person weiter, das Präsidium des Aufsichtsrats habe am Mittwoch vor dem Hintergrund der entstandenen öffentlichen Kontroverse zu dieser Frage noch keine Entscheidung getroffen. Wenn das Kontrollgremium am Dienstag als Ganzes zusammentrete, solle sie aber ebenso geklärt werden wie die Personalien bei T-Com und T-Mobile, verlautete aus der Quelle: "Die freien Posten werden besetzt." Nach Angaben mehrerer mit der Materie vertrauter Personen sollte ursprünglich Regine Büttner, eine frühere Managerin der Geschäftskundensparte T-Systems, zur Personalchefin gekürt werden. Falls im Aufsichtsrat aber keine Einigung auf Büttner erzielt werde, könnte versucht werden, den derzeitigen Personalchef Heinz Klinkhammer noch zum Bleiben zu bewegen, hieß es seitens der Gesellschafter. Möglich sei aber auch die Nominierung eines Dritten, sagte die Person aus diesen Kreisen weiter. Der von Klinkhammer vorgeschlagene Nachfolgekandidat Dietmar Welslau sei hingegen offenbar völlig aus dem Rennen. Ein Sprecher der Telekom wollte die Informationen auf Anfrage nicht kommentieren. Obermann hatte vorigen Donnerstag auf einem Empfang des Konzerns in Berlin gesagt, er werde "in den kommenden Wochen und Monaten" eine neue Strategie erarbeiten, die auf den Markt und den Wettbewerb ausgerichtet sei und vor allem auf die Verbesserung des Services abziele. Webseite: http://www.telekom3.de -Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213, TMT.de@dowjones.com DJG/stm/kgb

30.11.2006 - 12:50:33 Europas Börsen setzen Aufwärtsbewegung zaghaft fort Die europäischen Börsen setzen am Donnerstag ihre Aufwärtsbewegung zaghaft fort. Es hat zunehmend den Anschein, als ob die jüngste Konsolidierung abgeschlossen ist. "Wir haben es nach unten versucht, die Indizes haben aber gehalten", so ein Händler. Seitdem seien immer wieder Eindeckungskäufe zu beobachten. Stützend wirke auch das Beige Book der Federal Reserve vom Vortag. Die Notenbanker zeichnen hier das Szenario eines moderaten Wachstums in den USA mit nur leichtem Inflationsdruck. Damit behält sich die Fed die Option einer Senkung der Leitzinsen zu Beginn des kommenden Jahres. Bis 12.37 Uhr steigt der Euro-Stoxx-50-Index 0,1 Prozent oder 4 auf 4.027 Punkte. Der Stoxx-50 notiert mit 3.630 Punkten unverändert Das Geschäft wird als ruhig beschrieben. Der weiter steigende Ölpreis und Euro-Notierungen über 1,32 USD verhindern aber deutlichere Aufschläge. Wichtige Unternehmensnachrichten sind nach dem Ablauf der Berichtssaison Mangelware. Weiter stützen Übernahmespekulationen in zahlreichen Sektoren das Sentiment der Anleger. Am Nachmittag könnte noch die Bekanntgabe von US-Konjunkturdaten eine Rolle für das Marktgeschehen spielen. Unter anderem wird der Index der Einkaufsmanager für die Region Chicago für November bekannt gegeben. Rohstoffwerte gesucht Gefragt sind am Berichtstag einmal mehr Aktien mit Rohstoffbezug. Für Basic Resources geht es rund 1 Prozent nach oben. Stahlaktien ziehen deutlich an und setzen damit die globale Sektorrally fort. "Derzeit kommen von überall nur gute Nachrichten", sagt ein Händler mit Verweis auf die exzellenten Zahlen von Corus. Zudem stützten die Aussagen von Salzgitter, die Jahresprognose 2006 wahrscheinlich überbieten zu können. Daneben stützen Medienberichte, wonach Tata Steel das Gebot für Corus um 10 Prozent aufstocken könnte, nachdem die brasilianische CSN das ursprüngliche Tata-Gebot überboten hat. ThyssenKrupp gewinnen 1,3 Prozent auf 29,21 EUR, Salzgitter 3,8 Prozent auf 91,57 EUR oder Corus 0,2 Prozent auf 501 p. Konsolidierungsfanatsie im Luftfahrtsektor Auch in der Luftfahrtbranche setzen sich die Spekulationen fort. Die spanische Fluggesellschaft Iberia sieht sich in der anstehenden Branchenkonsolidierung nicht notwendigerweise an ihren One-World-Partner British Airways gebunden. Iberia-CFO Enrique Dupuy de Lome sagte der Zeitung "Expansion" im Interview, man arbeite zwar mit British Airways zusammen, schließe aber nicht aus, dies auch mit anderen Airline-Gruppen zu tun. Dupuy de Lome nannte in diesem Zusammenhang die Deutsche Lufthansa AG und Air France-KLM. Mit British Airways seien dies auf Sicht die drei großen europäischen Gesellschaften mit weltweiter Bedeutung. Lufthansa gewinnen 1,1 Prozent auf 19,17 EUR, Iberia steigen 2,3 Prozent auf 2,72 EUR. Die Kursverluste in Danone begründen Marktteilnehmer mit den jüngsten Aussagen des Unternehmens zu den operativen Margen vom späten Mittwoch. Das Unternehmen habe zwar die mittelfristigen Wachstumsziele angehoben, allerdings auch angekündigt, dass die operativen Margen in diesem Jahr am unteren Ende der erwarteten Spanne liegen werden. Analysten sagen, die starken Investitionen in den Emerging Markets und neue Produkte könnten zwar die Umsätze stützen, belasteten aber die Margen. Danone verlieren 1,4 Prozent auf 116,90 EUR. DJG/mpt/raz

30.11.2006 - 12:48:30 RWE sieht Kürzung der Emissionsrechte durch EU als unakzeptabel Reaktion. Die Kürzung der CO2-Emissionsrechte für Deutschland durch die EU-Kommission stößt bei der RWE AG auf Kritik. Die nun genannten Ziele für eine Reduzierung seien deutlich anspruchsvoller als bisher, und dies sei nicht akzeptabel, sagte RWE-Sprecherin Julia Scharlemann zu Dow Jones Newswires. Die EU-Kommission hatte zuvor die erlaubte Höchstmenge auf 453,1 Mio t jährlich festgelegt. Die Bundesregierung wollte laut Nationalem Allokationsplan (NAP2) für den Zeitraum 2008 bis 2012 Zertifikate für 482 Mio t jährlich verteilen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hatte noch vor den Vorgaben aus Brüssel die Obergrenze auf 465 Mio t reduziert. Die Kommission war mit ihrer Entscheidung jetzt noch darunter geblieben. RWE brauche verlässliche Rahmenbedingungen, um ihre Investitionen von 2012 an planen zu können, und dies sei nach der jüngsten Entscheidung der EU nicht gegeben, sagte die Sprecherin weiter.

30.11.2006 - 12:11:18 EU prüft MAN-Scania-Fusionsvorhaben nun bis zum 20. Dezember BRÜSSEL (Dow Jones)--Die EU-Kommission hat ihre Entscheidung über die kartellrechtliche Freigabe des Übernahmegebotes der MAN AG für die Scania AB verschoben. Die Kommission prüfe die Übernahme nun bis zum 20. Dezember, wie sie am Donnerstag mitteilte. Ursprünglich hätte die Kommission bis zum 6. Dezember darüber entscheiden sollen, ob sie die Transaktion freigibt oder eine vertiefte Prüfung einleitet. Die Kommission benötige die zwei zusätzlichen Wochen, um Vorschläge von MAN zu prüfen, hieß es zur Begründung. Das könnte bedeuten, dass MAN der Kommission die Trennung von einigen Aktivitäten angeboten hat, um kartellrechtliche Bedenken von vornherein aus dem Weg zu räumen. Webseite: http://www.ec.europa.eu DJG/DJN/brb/rio

30.11.2006 - 12:01:23 Erstmals seit 2002 weniger als 4 Mio Arbeitslose in Deutschland FRANKFURT/NÜRNBERG (Dow Jones)--Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt hat sich im November noch einmal deutlich verbessert. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag mitteilte, sank die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 86.000. Damit war der Rückgang der Arbeitslosigkeit wesentlich ausgeprägter als dies erwartet worden war. In den alten Bundesländern sank die Arbeitslosenzahl um 63.000 und in den neuen Ländern um 23.000. Überdies ist die Arbeitslosigkeit im Vormonat stärker gesunken als bislang berichtet worden war. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote ging im November nach Angaben der BA auf 10,2% zurück, nachdem sie im Oktober 10,4% betragen hatte. Unbereinigt sank die Arbeitslosenzahl im November zudem auf 3,995 Millionen von 4,084 Millionen - so wenig Menschen waren zuletzt im Oktober 2002 arbeitslos gemeldet. Die unbereinigte Arbeitslosenquote reduzierte sich damit auf 9,6% von 9,8% im Oktober. Die BA begründete den Rückgang der Arbeitslosigkeit mit der stabilen Konjunktur, der milden November-Witterung und der besseren Betreuung der Arbeitslosen. Volkswirte zeigten sich angesichts der sehr guten Daten auch für die weitere Zukunft optimistisch. "Die Aussichten für den Arbeitsmarkt sind für die kommenden Monate angesichts der guten Konjunkturentwicklung und dem Investitionseifer der Firmen überaus günstig; der Aufschwung ist am Arbeitsmarkt angekommen!", sagte Brian Mandt von der Postbank. Lutz Karpowitz von der Bayerischen Landesbank erklärte zur guten Entwicklung im November: "Mittlerweile hängt der Rückgang der Arbeitslosigkeit vorwiegend mit dem Aufbau sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung zusammen, während Beschäftigung schaffende Maßnahmen nur noch eine untergeordnete Rolle spielen". Karpowitz zeigte sich zuversichtlich, dass von der guten Arbeitsmarktentwicklung auch der private Konsum profitieren werde. Der Vorstandsvorsitzende der BA, Frank-Jürgen Weise, wies darauf hin, dass das Stellenangebot im November weiter deutlich über dem Vorjahreswert gelegen habe. Gegenüber Oktober habe es saisonbereinigt um 32.000 zugenommen. Zuversichtlich zeigte sich die Bundesagentur auch hinsichtlich der weiteren Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und der Entwicklung der Finanzlage der Agentur. Der Finanzierungsüberschuss der BA belief sich per Ende November auf 9,88 Mrd EUR. Für das Gesamtjahr 2006 sei nun mit einem positiven Saldo von 10,5 Mrd bis 11,0 Mrd EUR zu rechnen, sagte BA-Chef Weise. Bislang war ein Überschuss von 10 Mrd EUR erwartet worden. DJG/ptt/hab/sgs -0-

30.11.2006 - 11:45:27 Deutsche Arbeitslosenzahl sinkt im November ... (zwei) Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, wies darauf hin, dass das Stellenangebot im November weiter deutlich über dem Vorjahreswert gelegen habe. Gegenüber Oktober habe es saisonbereinigt um 32.000 zugenommen. Zuversichtlich zeigte sich die Bundesagentur auch hinsichtlich der Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung und der Entwicklung der Finanzlage der Agentur. Ende November habe die BA einen Überschuss von 9,88 Mrd EUR verzeichnet. Für das Gesamtjahr 2006 rechnet die BA nach den Worten von Weise nun mit einem positiven Saldo von 10,5 Mrd bis 11,0 Mrd EUR. Bislang war ein Überschuss von 10 Mrd EUR erwartet worden. Im laufenden Jahr wird mit durchschnittlich 4,5 Millionen Arbeitslosen gerechnet. 2007 wird ein Rückgang der Zahl der Arbeitslosen auf durchschnittlich 4,3 Millionen erwartet. DJG/DJN/sgs/hab -0-

30.11.2006 - 11:40:16 Iberia hält Fusion mit Lufthansa für denkbar - Presse MADRID (Dow Jones)--Die spanische Fluggesellschaft Iberia Lineas Aereas de Espana sieht sich in der anstehenden Branchenkonsolidierung nicht notwendigerweise an ihren One-World-Partner British Airways gebunden. Iberia-CFO Enrique Dupuy de Lome sagte der Zeitung "Expansion" im Interview, man arbeite zwar mit British Airways zusammen, schließe aber nicht aus, dies auch mit anderen Airline-Gruppen zu tun. Dupuy de Lome nannte in diesem Zusammenhang die Deutsche Lufthansa AG und Air France-KLM. Mit British Airways seien dies auf Sicht die drei großen europäischen Gesellschaften mit weltweiter Bedeutung. Mit eigener Identität zwar werde Iberia "ohne Zweifel Teil einer dieser Gruppen sein", wird Dupuy de Lome von der Zeitung zitiert. British Airways ist mit 10% an Iberia beteiligt, so dass eine solche Äußerung durchaus überraschend kommt. Darüberhinaus arbeiten beide Airlines in der Allianz Oneworld zusammen. In der Konsolidierung der Branche will Iberia eine aktive Rolle spielen. Lufthansa-Sprecher Thomas Jachnow reagierte auf den Vorstoß des Iberia-Managers knapp. Die Airline äußere sich nicht zu Geschäftsideen anderer Fluggesellschaften. Webseiten: http://www.expansiondirecto.com/ http://www.lufthansa.com/ DJG/DJN/rio/abe

30.11.2006 - 11:37:31 ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung BMW hält trotz Euro-Stärke an Ergebnisprognose für 2006 fest Die BMW Group geht trotz des erneut gestiegenen Euro-Kurses unverändert davon aus, ihre Gewinnziele im laufenden Jahr zu erreichen. "An der Ergebnisprognose ändert sich nichts", sagte ein BMW-Sprecher am Rande der Präsentation des neuen X5 in Athen. BMW will im laufenden Jahr ein Vorsteuerergebnis von 4 (3,29) Mrd EUR erzielen. Dazu werden allerdings auch Sondereffekte aus dem Verkauf einer Rolls-Royce-Wandelanleihe von 375 Mio EUR beitragen. VW-Breakeven in Nordamerika womöglich nicht vor 2009 - WSJ Die Volkswagen AG wird die Gewinnschwelle in Nordamerika möglicherweise nicht vor 2009 erreichen. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) unter Berufung auf Aussagen eines US-Managers des Wolfsburger Automobilkonzerns berichtet, ist dies vor allem auf anhaltend ungünstige Wechselkurse und die konjunkturelle Abkühlung in den USA zurückzuführen. Hochtief-US-Tochter Turner erhält Aufträge über 231 Mio EUR Die Hochtief-Tochter Turner Construction Co hat drei weitere Aufträge in den Segmenten Gesundheits- und Bildungsimmobilien erhalten. Wie die Hochtief AG mitteilte, wird die Turner-Tochter Tompkins Builders Generalunternehmer für den Bau des St. Elizabeth Krankenhauses in Washington, District of Columbia, und übernimmt einen Erweiterungsbau für das Langley Air Force Base Krankenhaus in Virginia. Eurohypo sieht in 4Q in der Türkei Neugeschäft von 240 Mio EUR Die Commerzbank-Tochter Eurohypo wird ihr Geschäft in der Türkei weiter ausbauen. Die Pipeline für das vierte Quartal 2006 umfasse Neugeschäft im Volumen von rund 240 Mio EUR, teilte das Unternehmen mit. Zudem stehe in absehbarer Zeit die erste Syndizierung in der Türkei im Volumen von 161,5 Mio EUR an. Chrysler sieht Reduzierung der Lagerbestände auf gutem Weg - WSJ Die DaimlerChrysler-Tochter Chrysler Group sieht sich auf gutem Weg, ihre Lagerbestände bis Ende des Jahres 2006 wie geplant zu reduzieren. Das berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Aussagen des Leiters für Marketing und Vertrieb bei Chrysler, Joe Eberhardt. Der Chrysler-Manager sagte zu Journalisten, dass der Lagerbestand derzeit im "niedrigen 500.000er-Bereich" liegt. BaFin und Finanzaufsicht von Dubai vereinbaren Zusammenarbeit Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und die Finanzaufsicht von Dubai (Dubai Financial Services Authority - DFSA) werden künftig zusammenarbeiten. In einem Memorandum of Understanding (MoU) hätten sich die BaFin und die DFSA unter anderem Unterstützung bei Vor-Ort-Prüfungen zugesagt und räumten sich gegenseitige Informationsrechte in der Wertpapier-, der Banken- und der Versicherungsaufsicht ein, teilte die BaFin mit. KWS Saat bekräftigt Prognose für 2006/07 Die KWS Saat AG hat ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt. Demnach geht das Saatzuchtunternehmen weiterhin davon aus, 2006/07 bei einem stabilem Umsatzniveau (2005/06: 505,0 Mio EUR) das Betriebsergebnis leicht zu verbessern, wie es bei Vorlage der Zahlen für das am 30. September beendete erste Quartal mitteilte. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres hat KWS Saat den Umsatz gesteigert und den saisonal bedingten Verlust reduziert. Wie das Saatgutunternehmen aus Einbeck mitteilte, legte der Umsatz im ersten Quartal 2006/2007 auf Konzernebene um 23,9% auf 51,9 Mio EUR zu. SkyEurope will 2006/07 positives EBITDAR erreichen Die SkyEurope Holding AG will im Geschäftsjahr 2006/07 (30. September) ein positives EBITDAR erreichen. Wie die Billigfluglinie mit Sitz in Bratislava mitteilte, will SkyEurope dieses Ziel mit einem verbesserten Umsatzmanagement, einer aktiven Ladefaktorpolitik und einer strikten Kostenkontrolle erreichen. Philips will sich von 24,8%-Anteil an FEI trennen Die Royal Philips Electronics NV will sich von ihrem 24,8%-Anteil an der FEI Company trennen. Wie der niederländische Mischkonzern mitteilte, hat FEI in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC eine Zweitplatzierung von 8.406.007 FEI-Aktien angekündigt. Im Zuge dieser Transaktion sinke der Philips-Anteil voraussichtlich auf null. FEI entwickelt und prodziert Elektronenmikroskope und Werkzeuge sowie Komponenten für die Nanotechnologie. Ford sieht stagnierenden November-Absatz in den USA Die Ford Motor Co rechnet im November mit einem im Vergleich zum Vorjahr stagnierenden oder leicht rückläufigen Automobilabsatz in den USA. Das sagte der Vertriebs- und Marketing-Leiter des Automobilherstellers für Nordamerika, Cisco Codina, während der Automesse in Los Angeles. Er rechnet zudem wieder mit einem verstärkten Kundeninteresse weg von SUVs und Light-Trucks hin zu Pkw-Modellen. DJG/kla/rio

30.11.2006 - 11:28:04 Hochtief-US-Tochter Turner erhält Aufträge über 231 Mio EUR FRANKFURT (Dow Jones)--Die Hochtief-Tochter Turner Construction Co hat drei weitere Aufträge in den Segmenten Gesundheits- und Bildungsimmobilien erhalten. Wie die Hochtief AG am Donnerstag mitteilte, wird die Turner-Tochter Tompkins Builders Generalunternehmer für den Bau des St. Elizabeth Krankenhauses in Washington, District of Columbia, und übernimmt einen Erweiterungsbau für das Langley Air Force Base Krankenhaus in Virginia. Zusätzlich sei Turner Construction zum Generalunternehmer für den Bau einer High School in West Sacramento in Kalifornien ernannt worden. Das Gesamtvolumen der drei Aufträge bezifferte der Essener Baukonzern auf 231 Mio EUR. Mit den neuen Aufträgen habe Turner in diesem Jahr bereits Krankenhausaufträge im Wert von zirka 1,3 Mrd EUR akquiriert, so Hochtief. Webseite: http://www.hochtief.de DJG/brb/abe

30.11.2006 - 11:21:57 Eurohypo sieht in 4Q in der Türkei Neugeschäft von 240 Mio EUR FRANKFURT (Dow Jones)--Die Commerzbank-Tochter Eurohypo wird ihr Geschäft in der Türkei weiter ausbauen. Die Pipeline für das vierte Quartal 2006 umfasse Neugeschäft im Volumen von rund 240 Mio EUR, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Zudem stehe in absehbarer Zeit die erste Syndizierung in der Türkei im Volumen von 161,5 Mio EUR an. Die Türkei sei für die Geschäftsentwicklung der Eurohypo von zentraler Bedeutung und spiele eine wichtige Rolle in der Expansionsstrategie der Bank, sagte Eurohypo-Vorstandschef Bernd Knobloch anlässlich des einjährigen Bestehens der Repräsentanz in Istanbul. Die Türkei verfüge über einen reifen Immobilienmarkt und eine dynamisch wachsende Volkswirtschaft. Die Eurohypo hat eigenen Angaben zufolge in der Türkei bereits einige attraktive Geschäfte abgeschlossen. In den vergangenen Monaten wurden Finanzierungen im Gesamtvolumen von 557,25 Mio EUR zugesagt. Bei den Projekten handelt es sich um zwei Hotels mit insgesamt 651 Zimmern sowie um Einkaufszentren mit einer Fläche von insgesamt rund 232.370 Quadratmetern. Webseite: http://www.eurohypo.com DJG/sms/brb

30.11.2006 - 10:18:18 TABELLE/DE-Gesamtarbeitslose November == GESAMT Zahl bereinigt Quote Quote unbereinigt sb nsb November 3.995.106 -86.000 10,2 9,6 -536.206 PROGNOSE -25.000 10,3 Oktober 4.084.008r -73.000r 10,4 9,8 September 4.237.398 -29.000r 10,5r 10,1 August 4.371.656 -1.000r 10,6 10,5 Gemeldete Stellen +/- gg Vj November 608.878 +187.339 Oktober 626.126 September 620.628 August 618.690 WEST Zahl bereinigt Quote Quote unbereinigt sb nsb November 2.672.129 -63.000 8,5 8,0 -409.160 Oktober 2.738.116r -60.000r 8,7 8,2 September 2.835.069 -31.000r 8,8r 8,5 August 2.941.132 -27.000r 8,9 8,8 Gemeldete Stellen +/- gg Vj November 464.176 +142.884 Oktober 473.038 September 477.723 August 479.549 OST Zahl bereinigt Quote Quote unbereinigt sb nsb November 1.322.977 -23.000 16,7 15,5 -127.046 Oktober 1.345.892r -13.000r 17,0r 15,7 September 1.402.329 +2.000r 17,1r 16,4 August 1.430.524 +26.000r 17,1 16,7 Gemeldete Stellen +/- gg Vj November 144.702 +44.455 Oktober 153.088 September 142.905 August 139.141 - r = revidiert - Zahl = nicht saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen - bereinigt = Veränderung der saisonbereinigten Arbeitslosenzahl zum Vormonat; Zahlen sind gerundet - unbereinigt = Veränderung der nicht saisonbereinigten Arbeitslosenzahl zum Vorjahresmonat - nsb = nicht saisonbereinigt, sb = saisonbereinigt - Quelle Daten: Bundesagentur für Arbeit - Webseite: http://www.bundesagentur-fuer-arbeit.de Die nächsten Veröffentlichungstermine: 03.01.2007 Dezember-Daten 31.01.2007 Januar-Daten 28.02.2007 Februar-Daten 29.03.2007 März-Daten 02.05.2007 April-Daten 31.05.2007 Mai-Daten 28.06.2007 Juni-Daten 31.07.2007 Juli-Daten 30.08.2007 August-Daten 27.09.2007 September-Daten 30.10.2007 Oktober-Daten 29.11.2007 November-Daten 03.01.2008 Dezember-Daten === DJG/12/kth -0-

30.11.2006 - 10:07:19 Deutsche Arbeitslosenzahl sinkt im November unerwartet deutlich NÜRNBERG (Dow Jones)--Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt hat sich im November deutlicher entspannt als erwartet. Wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Donnerstag mitteilte, sank die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 86.000. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Rückgang um lediglich 25.000 prognostiziert. In den alten Bundesländern sank die Arbeitslosenzahl um 63.000 und in den neuen Ländern um 23.000. Überdies ist die Arbeitslosigkeit im Vormonat deutlicher gesunken als zunächst berichtet. Die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl sank im September um revidiert 73.000. Vorläufig war ein Rückgang um 67.000 ausgewiesen worden. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote ging im November auf 10,2% zurück, nachdem sie im Oktober bei 10,4% gelegen hatte. Volkswirte hatten die Quote im November bei 10,3% gesehen. Unbereinigt ging die Arbeitslosenzahl demnach auf 3,995 Millionen von 4,084 Millionen zurück. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich auf 9,6% (9,8%). Die BA begründete den Rückgang der Arbeitslosigkeit mit der stabilen Konjunktur, der milden Witterung und der besseren Betreuung der Arbeitslosen nach Sozialgesetzbuch (SGB) II. Der Finanzierungsüberschuss der BA belief sich auf 9,88 Mrd EUR. DJG/hab/sgs -0-

30.11.2006 - 10:05:02 UPDATE: Deutscher Einzelhandelsumsatz sinkt überraschend (neu: Volkswirte) WIESBADEN (Dow Jones)--Die Lage im deutschen Einzelhandel hat sich im Oktober erneut schwächer dargestellt als erwartet. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag auf Basis vorläufiger Daten mitteilte, sanken die realen Umsätze gegenüber den Vormonat saisonbereinigt um 0,2%. Ökonomen hatten dagegen einen Zuwachs um 1,5% erwartet. Damit fielen die Daten den zweiten Monat in Folge schlechter als erwartet aus. Im Vormonat waren die Umsätze bereits um 2,9% zurückgegangen. Auf Jahressicht lagen die Umsätze im Einzelhandel um 0,8% niedriger, im September war ein Minus von 1,6% verzeichnet worden. Volkswirte sagten, die Daten deuteten darauf hin, dass die erwarteten Vorzieheffekte zur Vermeidung der höheren Mehrwertsteuer weitgehend am klassischen Einzelhandel vorbeigingen oder ihm sogar schadeten. "Eine höhere Nachfrage scheine es überwiegend im Bereich Instandsetzung und Reparaturen an Gebäuden sowie bei Pkw zu geben zu geben", erklärte Matthias Rubisch von der Commerzbank. Seiner Einschätzung nach könnten die Verbraucher sogar zur Finanzierung dieser Vorzieheffekte die Ausgaben für den allgemeinen Bedarf verringern. Nominal lagen die Einzelhandelsumsätze im Oktober nach Angaben von Destatis sowohl im Vergleich zum Vormonat als auch auf Jahressicht um 0,3% niedriger. Der Behörde zufolge wird die vorläufige Umsatzentwicklung im Schnitt um 0,2 Prozentpunkte nach oben revidiert. Der Umsatzrückgang im Einzelhandel war nach Angaben der Statistiker auf den Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren zurückzuführen. Er setzte nominal 1,5% und real 3,9% weniger um als im Oktober 2005. Dabei zeigten die Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte mit einem Minus von real 4,0% eine noch etwas schlechtere Entwicklung als der Facheinzelhandel mit Lebensmitteln mit einem realen Rückgang um 3,3%. Im Einzelhandel mit Nicht- Lebensmitteln lag dagegen der Umsatz nominal um 0,6% und real um 1,2% höher als im Vorjahresmonat. Vier der sechs Branchen in diesem Bereich konnten ihren Umsatz nominal und real gegenüber dem Oktober 2005 steigern: der Facheinzelhandel mit Einrichtungsgegenständen, Haushaltsgeräten und Baubedarf (nominal plus 3,6%, real plus 4,6%), der Facheinzelhandel mit kosmetischen, pharmazeutischen und medizinischen Produkten (nominal plus 0,9%, real plus 1,2%), der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhe und Lederwaren (nominal plus 1,1%, real plus 1,0%) und der sonstige Einzelhandel mit Waren verschiedener Art (nominal plus 0,6%, real plus 0,3%). Die höchsten nominalen und realen Umsatzrückgänge musste der Versandhandel hinnehmen (nominal minus 5,8%, real minus 5,7%). Von Januar bis Oktober 2006 setzte der Einzelhandel nominal 0,9% und real 0, 2% mehr um als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, wobei diese Umsatzsteigerungen im Wesentlichen auf den Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln zurückzuführen waren. Commerzbank-Ökonom Rubisch verwies darauf, dass die Einzelhandelsumsätze im Allgemeinen nur wenig geeignet seien zur Prognose des gesamten privaten Verbrauchs: "Trotz der enttäuschenden Daten rechne ich deshalb weiterhin mit einem deutlichen Anstieg des privaten Verbrauchs im Schlussquartal 2006". Alexander Koch von der HVB/UniCredit sieht dies ähnlich. Er betonte, die sehr hohe Bereitschaft der Haushalte für größere Anschaffungen, wie sie von der GfK ermittelt wurde, sollte bis Jahresende noch zu einem kräftigen Anstieg der Ausgaben führen. Starke Vorzieheffekte sollten vor allem November und Dezember beobachtet werden. Webseite: www.destatis.de -Von Hans Bentzien und Peter Trautmann und Christian Vits, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725-313, konjunktur.de@dowjones.com DJG/ptt/hab -0-

30.11.2006 - 10:02:48 Chrysler sieht Reduzierung der Lagerbestände auf gutem Weg - WSJ LOS ANGELES (Dow Jones)--Die DaimlerChrysler-Tochter Chrysler Group sieht sich auf gutem Weg, ihre Lagerbestände bis Ende des Jahres 2006 wie geplant zu reduzieren. Das berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Aussagen des Leiters für Marketing und Vertrieb bei Chrysler, Joe Eberhardt, am Mittwoch. Der Chrysler-Manager sagte zu Journalisten, dass der Lagerbestand derzeit im "niedrigen 500.000er-Bereich" liegt. Früher im Jahr lag der Bestand noch bei rund 600.000 Fahrzeugen. Wie Eberhardt weiter sagte, versuche Chrysler derzeit ihre rund 50.000 Neufahrzeuge zu verkaufen, die Chrysler ohne entsprechende Aufträge von Händlern produziert hatte. Eberhardt zeigte sich zuversichtlich, die Fahrzeuge aus diesem Bestand wie geplant bis zum 1. Januar 2007 verkaufen zu können. Wie viele Fahrzeuge Chrysler hier derzeit noch im Bestand hat, wollte der Manager nicht sagen. Webseite: http://www.chrysler.com http://www.daimlerchrysler.com http://online.wsj.com/public/us DJG/DJN/kla/abe

30.11.2006 - 10:00:51 BMW hält trotz Euro-Stärke an Ergebnisprognose für 2006 fest ATHEN (Dow Jones)--Die BMW Group geht trotz des erneut gestiegenen Euro-Kurses unverändert davon aus, ihre Gewinnziele im laufenden Jahr zu erreichen. "An der Ergebnisprognose ändert sich nichts", sagte ein BMW-Sprecher am Mittwochabend am Rande der Präsentation des neuen X5 in Athen. BMW will im laufenden Jahr ein Vorsteuerergebnis von 4 (3,29) Mrd EUR erzielen. Dazu werden allerdings auch Sondereffekte aus dem Verkauf einer Rolls-Royce-Wandelanleihe von 375 Mio EUR beitragen. Es gelte weiterhin die bekannte Aussage, dass für das laufenden Jahr "in etwa" mit einer Währungsbelastung von 677 Mio EUR zu rechnen ist, sagte der Sprecher weiter. Für das laufende Jahr sei der Konzern weitestgehend abgesichert. Für 2007 gebe es ebenfalls Absicherungen. Über die Höhe wollte der Sprecher jedoch keine Angaben machen. Webseite: http://www.bmw.de -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/brb -0-

30.11.2006 - 09:42:39 Deutsche Arbeitslosenzahl sinkt offenbar unerwartet deutlich NÜRNBERG (Dow Jones)--Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt hat sich im November offenbar deutlicher entspannt als erwartet. Wie eine mit den Daten der Bundesanstalt für Arbeit (BA) vertraute Person Dow Jones Newswires am Donnerstag sagte, sank die saisonbereinigte Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 86.000. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Rückgang um lediglich 25.000 prognostiziert. Offizielle Zahlen wird die BA um 9.55 Uhr veröffentlichen. Überdies ist die Arbeitslosigkeit im Vormonat offenbar noch deutlicher gesunken als erwartet. Die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl sank im September demnach um 73.000. Vorläufig war ein Rückgang um 67.000 ausgewiesen worden. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote ging nach Angaben dieser Person auf 10,2% zurück, nachdem sie im Oktober bei 10,4% gelegen hatte. Volkswirte hatten die Quote im November bei 10,3% gesehen. Unbereinigt ging die Arbeitslosenzahl demnach auf 3,999 Millionen von 4,064 Millionen zurück. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich auf 9,6% (9,8%). DJG/hab/kth -0-

30.11.2006 - 09:38:30 XETRA-START/Leichte Gewinne - MAN fest, Henkel schwach FRANKFURT (Dow Jones)--An der Frankfurter Börse beginnt das Geschäft am Donnerstag mit leichten Aufschlägen im DAX. Der Index gewinnt bis 9.25 Uhr 0,2% oder 14 Punkte auf 6.377. Als stützend erweisen sich nach Händlerangaben die guten Vorgaben aus Asien und den USA. Aber auch Einzelwerte werden teils erheblich von Nachrichten bewegt. Dabei ist aber kein einheitlicher Branchentrend erkennbar. Am Vormittag schwappt eine Welle von europäischen Konjunkturdaten an den Markt. Unter anderem berichtet die EU-Kommission über Verbrauchervertrauen und Konsumentenpreise und gibt ihre Prognose für das BIP im vierten Quartal ab. Aus den USA kommt der Index zum US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan. Aus charttechnischer Sicht von Bedeutung ist im DAX die Marke von 6.340 Punkten, die als Unterstützung wirke. Mit klaren Aufschlägen werden am Morgen Continental gehandelt, die um 1,4% auf 88,40 EUR steigen. Conti-Chef Wennemer erwartet in dieser Saison ein gutes Winterreifengeschäft und bestätigt zugleich die eigenen Ziele für das kommende Jahr. Zudem planen die Hannoveraner weiteres Wachstum in Indien und befinden sich dort auf der Suche nach einem Kooperationspartner. Vergleichbar fester entwickeln sich Lufthansa bei 19,17 EUR und einem Plus von 1,1%. Sie nähern sich damit wieder dem Jahreshoch bei 19,41 EUR an. Ebenfalls mit klaren Aufschlägen werden SAP gehandelt, die um 1,4 auf 159,40 EUR steigen. Erhebliche Nachfrage besteht auch für die MAN-Aktie. Anteile des Lkw-Herstellers, der sich derzeit in einem Übernahmekampf um den schwedischen Konkurrenten Scania befindet, steigen um 1% auf 71,50 EUR. Ein Gegengebot von Scania steht derzeit offenbar nicht an, wie das Scania-Boardmitglied Peggy Bruzelius sinngemäß im Gespräch mit Dow Jones Newswires sagte. Zuvor waren MAN von Berichten des Online-Kommentar-Dienstleisters "BreakingViews" beflügelt worden. Dieser hatte berichtet, dass sich der schwedische Lkw-Hersteller die Finanzierung für ein Bargebot für den deutschen Wettbewerber gesichert habe. Technisch sehen MAN nach Analystenmeinung weiter gut aus, solange die Unterstützung um 69 EUR nicht unterschritten werde. Mit einer umfangreichen Platzierung durch die Deutsche Bank geraten die Aktien von Henkel spürbar unter Druck und geben um 1,1% auf 107,74 EUR nach. Es wurden rund eine Mio Stammaktien zu 93 EUR in den Markt gegeben. Dabei handelt es sich um den kompletten Anteil der japanischen Lion Corporation an Henkel. Damit soll die Überkreuzbeteiligung zwischen den beiden Unternehmen wie vereinbart aufgelöst werden. DJG/mnr/mod/reh

30.11.2006 - 09:16:52 XETRA-START/Gut behauptet - Henkel schwach FRANKFURT (Dow Jones)--Der Deutsche Aktienmarkt ist am Donnerstag gut behauptet in die Sitzung gestartet. Bis um 9.11 Uhr gewinnt der DAX 0,2% bzw 11 auf 6.375 Punkte. Händler verweisen zur Begründung auf die positiven Vorgaben von der Wall Street und aus Asien. Zu den Gewinnern im DAX zählen MAN, Lufthansa und Metro, während Henkel mit einem Minus von 1,5% die größten Verluste aufweisen. DJG/sug/gos

30.11.2006 - 09:00:55 INTERVIEW/Continental setzt auf weiteres Wachstum Von Christoph Rauwald Dow Jones Newswires HANNOVER (Dow Jones)--Der Vorstandsvorsitzende der Continental AG hat die Geschäftsziele für das nächste Jahr bestätigt. In einem am Mittwoch geführten Interview sagte Manfred Wennemer Dow Jones Newswires, der Automobilzulieferer strebe weiteres Wachstum vor allem in China, Russland und Indien an. "Wir werden 2007 wegen der übernommenen Motorola-Aktivitäten einen signifikant höheren Umsatz einfahren und auch ein höheres Ergebnis erzielen", sagte Wennemer. Im April hatte Continental die Fahrzeugelektroniksparte der Motorola Inc übernommen. Sie wird in die Sparte Automotive Systems (CAS) von Conti integriert. Der Hannoveraner DAX-Konzern will sein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im nächsten Jahr steigern. Wennemer schränkte allerdings ein, dass die EBIT-Marge nicht ebenfalls zulegen werde, weil die Integration des früheren Motorola-Geschäfts noch die Rendite belaste. Die Aufwendungen für Restrukturierung und Integration der übernommenen Aktivitäten lägen im vierten Quartal bei den angekündigten rund 110 Mio EUR, versicherte Wennemer. Er wolle nicht ausschließen, dass da auch noch 2007 Kosten auf Conti zukämen. Wenn, dann werde das aber nicht mehr erheblich sein. Die EBIT-Marge des erworbenen Motorola-Geschäfts lag im dritten Quartal bei etwa 1%. Im nächsten Jahr, so Wennemer, sei ein Anstieg der Rendite auf 3% zu erwarten. Bis 2008 oder 2009 rechnet Continental dann mit erheblichen Fortschritten beim Lückenschluss zur 10-prozentigen Marge des übrigen Geschäfts in der Sparte Automotive Systems. Die Fahrzeugelektronik von Motorola-Geschäft beliefert unter anderem die drei großen US-Hersteller General Motors Corp, Ford Motor Co und DaimlerChrysler AG mit Komponenten. Wennemer bestätigte die Schließung des US-Werks Elma, wo bis Ende 2009 insgesamt 380 Stellen abgebaut werden sollen. Die Fertigung im texanischen Werk Seguin werde aus Kostengründen verkleinert. Einen Teil der Produktion plant Wennemer ins mexikanische Werk Nogales zu verlegen. Nach wie vor rechnet Wennemer damit, die Steigerung der Rohstoffkosten etwa für Öl und Kautschuk im laufenden Jahr unter 300 Mio EUR halten zu können. "Wir haben sehr gute Chancen, unter der Marke zu bleiben", sagte er im Interview. Continental werde im Dezember von geringeren Einkaufskosten profitieren. Conti versucht, den gestiegenen Rohstoffpreisen mit verbesserter Effizienz, erhöhten Preisen und einem verbesserten Produktmix zu begegnen. Die erhöhten Rohstoffpreise haben das EBIT in den ersten neun Monaten verglichen mit dem Preisniveau des Vorjahres um 232 Mio EUR gedrückt. Die Erwartungen an das Geschäft mit Winterreifen haben sich im Hinblick auf Nordamerika in den vergangenen Wochen bei Conti verbessert. "Wir sehen ein gutes Geschäft mit Winterreifen sowohl in Europa als auch in Nordamerika", sagte Wennemer. Der aktuelle Schwung dürfte in den nächsten Monaten anhalten. Bislang hatte sich Conti vorsichtig zum US-Geschäft mit Winterreifen in der aktuellen Saison gezeigt. Sollte sich die Entspannung bei den Rohstoffpreisen verstetigen, hält Wennemer für das nordamerikanische Pkw-Reifengeschäft insgesamt die Gewinnschwelle für erreichbar. Entscheidend sind für Conti dabei Lieferungen an die US-Automobilhersteller, denn das Reifenersatzgeschäft in Nordamerika läuft bereits profitabel. Mit Blick auf die Dividende 2006 bestätigte Wennemer, dass eine Steigerung um 25% auf 1,25 EUR je Aktie möglich ist. Wahrscheinlich werde die Erhöhung sogar höher als 25% ausfallen. Auf den Auslandsmärkten will Wennemer mit Partnern weiter wachsen. Er bekräftigte das Interesse an einer Ausweitung der Zusammenarbeit mit dem tschechischen Reifenhersteller Matador auf das Geschäft mit Pkw-Reifen. Die Gespräche liefen, aber es bestehe für ein Ergebnis kein Zeitdruck, sagte er. Die Verhandlungen mit Goodyear Tire & Rubber Co über den Kauf von Engineered Products seien wegen der Streiks bei dem US-Reifenhersteller ausgesetzt, könnten jedoch jederzeit wieder aufgenommen werden. Der Konzernchef bestätigte, das Conti Vorgespräche mit dem russischen Reifenhersteller Amtel Vredestein NV führt. Sie befänden sich allerdings noch in einem sehr frühen Stadium. Der russische Markt sei jedoch "sehr interessent für uns". Conti führe mit einigen Reifenherstellern weltweit Gespräche über Kooperationen oder technologische Vereinbarungen. China, Russland und Indien seien die Märkte mit dem höchsten Wachstumspotenzial, sagte Wennemer: "Wir suchen aktiv nach Pertnern in Indien". Conti habe bereits zwei Werke in Indien, doch das reiche nicht aus. Vorrangig sei der Konzern in Indien an Partnern interessiert, die Komponenten und IT-Technologie liefern können. Webseite: http://www.conti-online.com -Von Christoph Rauwald, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29 725 512; christoph.rauwald@dowjones.com DJG/DJN/rio/brb

30.11.2006 - 08:40:58 DEVISEN/Euro knapp unter 1,32 USD seitwärts FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro zieht am Donnerstagmorgen zum Dollar wieder etwas an. Allerdings liegt er gegen 8.30 Uhr mit 1,3185 USD weiter knapp unter 1,32 USD und damit in der neuen Spanne zwischen 1,3120/40 und 1,3215 USD. Die kursierenden deutschen Arbeitsmarktdaten stützten den Euro, heißt es. Ein Anstieg über 1,3215 USD würde ein neues Kaufsignal erzeugen. Der Markt warte nun auf neue US-Daten am Nachmittag. Händler meinen, zwar sei der Dollar auf dem schwachen Niveau stark gefragt bei Importeuren. Bisher habe das aber keine richtige Gegenbewegung auslösen können. Die Feinunze Gold steht bei 638 USD einem Londoner Nachmittag-Fixing von 637,50 USD am Mittwoch. === Europa New York Europa (8.30) (Mittwochabend) (17.10) EUR/USD 1,3184 1,3155 1,3154 USD/JPY 116,06 116,36 116,15 EUR/JPY 153,03 153,05 152,70 EUR/GBP 0,6747 -- 0,6750 EUR/CHF 1,5909 -- 1,5903 === DJG/hru/reh

30.11.2006 - 08:26:02 EUREX/Renten-Futures gehen gut behauptet in den Handel FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Rentenmarkt starten die Futures das Geschäft am Donnerstag gut behauptet. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures steigt gegen 8.15 Uhr um einen Tick auf 118,21%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,23% und das Tagestief bei 118,16%. Umgesetzt wurden bisher rund 12.000 Kontrakte. Der Bobl-Future gewinnt 7 Ticks auf 109,84%. Mit dem am späten Mittwoch eingesetzten Verkaufsdruck habe sich die Marke von 118,32% als Barriere zur Rückkehr in die alte Handelsspanne erwiesen, wie es in einer Markteinschätzung von Jürgen Meyer von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) heißt. Darunter komme zunehmend die 117,45% ins Spiel. "Per Saldo rechne ich unverändert mit einer schwächeren Entwicklung des Bund in den kommenden Tagen", heißt es darin. DJG/mnr/reh

30.11.2006 - 08:24:44 Deutsche Bank platziert Henkel zu 93 EUR/Stammaktie - Kreise LONDON (Dow Jones)--Die Deutsche Bank platziert 1 Mio Henkel-Stammaktien zu einem Preis von 93 EUR je Stammaktie, wie eine mit der Transaktion vertraute Person mitteilte. Die Bank hatte die Platzierung bereits bestätigt. Die Henkel-Stammaktie hat am Vortag bei 96,25 EUR geschlossen. DJG/DJN/reh

30.11.2006 - 08:09:13 DE/Beschäftigungsaufbau setzt sich im Oktober fort WIESBADEN (Dow Jones)--Der Beschäftigungsaufbau in Deutschland hat sich im Oktober fortgesetzt und wurde in erster Linie von einer Zunahme im Bereich der voll sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer getragen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag weiter mitteilte, waren im Oktober 39,57 Millionen Personen erwerbstätig, das waren 350.000 Personen oder 0,9% mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Erwerbslosen lag nach der Telefonerhebung mit 3,10 Millionen Personen um 450.000 Personen oder 12,7% unter dem Vorjahresstand. Damit erreichte Destatis zufolge die Erwerbstätigkeit den höchsten und die Erwerbslosigkeit den niedrigsten Oktoberwert seit dem Jahr 2001. Die Erwerbstätigenquote lag mit 70,2% um 1,1 Prozentpunkte höher als im Oktober 2005. Sie überschritt damit das Beschäftigungsziel der Europäischen Union im Rahmen der sogenannten Lissabon-Strategie, dass bis zum Jahr 2010 mindestens 70% der Gesamtbevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren erwerbstätig sein sollen. Im Vergleich zum Vormonat legte die Zahl der Erwerbstätigen um 206.000 Personen oder 0,5% zu. Saisonbereinigt lag die Zahl der Erwerbstätigen im Oktober um 28.000 Personen höher als im September. Die Erwerbslosenquote fiel im Oktober mit 7,3% um einen Prozentpunkt niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Vergleich mit dem Vormonat waren im Oktober 370.000 Personen weniger erwerbslos. Ein besonders deutlicher Rückgang der Erwerbslosigkeit zeigte sich wegen des Beginns des Ausbildungsjahres in der Gruppe der Personen unter 25 Jahren. Webseite: www.destatis.de DJG/sgs/hab -0-

30.11.2006 - 08:09:04 VW-Breakeven in Nordamerika womöglich nicht vor 2009 - WSJ NEW YORK (Dow Jones)--Die Volkswagen AG wird die Gewinnschwelle in Nordamerika möglicherweise nicht vor 2009 erreichen. Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) in seiner Donnerstagausgabe unter Berufung auf Aussagen eines US-Managers des Wolfsburger Automobilkonzerns berichtet, ist dies vor allem auf anhaltend ungünstige Wechselkurse und die konjunkturelle Abkühlung in den USA zurückzuführen. Adrian Hallmark, Executive Vice President der Volkswagen of America Inc, sagte, es sei unwahrscheinlich, dass VW im nächsten Jahr in Nordamerika schwarze Zahlen schreiben wird. Bislang ist Breakeven in Nordamerika für 2008 angepeilt. Angesichts der Abkühlung der US-Konjunktur stelle sich dies jedoch als Herausforderung dar, sagte Hallmark dem "WSJ" auf der Los Angeles Motor Show. Er sei jedoch zuversichtlich, dass VW 2009 den Breakeven in Nordamerika schaffe, sagte Hallmark weiter und verwies auf neue Modelle, die den Absatz bis dahin ankurbeln dürften. Dazu zählten die Diesel-Versionen des Jetta und anderer Modelle sowie ein Minivan, den VW bei der Chrysler Group fertigen lassen wird. Darüber hinaus will VW bis 2009 einen neuen SUV namens Tiguan auf den Markt bringen, den das Unternehmen auf der LA Motor Show vorstellt. VW wolle im kommenden Jahr einen größeren Anteil von Fahrzeugen aus mexikanischer Fertigung verkaufen und weniger Einheiten aus deutscher Produktion. So solle der Nordamerika-Verlust 2007 verringert werden, sagte Hallmark weiter. VW leidet wie andere europäische Automobilhersteller auch unter einem ungünstigen Euro-Dollar-Wechselkurs, der Fahrzeuge aus Europa teurer werden lässt als in den USA gefertigte Modelle. Im dritten Quartal 2006 hat Volkswagen in Nordamerika einen operativen Verlust von 129 Mio EUR nach 214 Mio EUR im Vorjahr verbucht. Webseite: http://www.volkswagen-ag.de DJG/DJN/brb/rio

30.11.2006 - 08:06:28 ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung VW-Betriebsrat wendet sich wegen VW-Gesetzes an Merkel Der Volkswagen-Konzernbetriebsrat hat sich in einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut für den Erhalt des VW-Gesetzes stark macht. "Wir möchten Sie bitten, gemeinsam mit Ihren Kabinettskollegen auch weiterhin alles zu unternehmen, damit der Europäische Gerichtshof die vom ehemaligen EU-Kommissar Bolkestein initiierte Klage zurückweist", hieß es in dem Brief, den der Betriebsrat auszugsweise veröffentlichte. Telekom/Obermann will Akhavan als Technikvorstand - SZ Der Vorstand der Deutschen Telekom AG wird einem Pressebericht zufolge um ein Ressort erweitert. Für den neu geschaffenen Posten des Technikchefs (CTO) sei Hamid Akhavan vorgesehen, der die gleiche Funktion bei T-Mobile ausgeübt hat, dem früherem Wirkungsbereich des neuen Telekom-Vorsitzenden Rene Obermann, wie die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) berichtet. ThyssenKrupp-Vorstand Eichler verlängert Vertrag - Handelsblatt Der Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG wird einem Zeitungsbericht zufolge den Vertrag von Konzernvorstand Edwin Eichler um weitere fünf Jahre verlängern. Anteilseigner und Arbeitnehmervertreter hätten vorab ihre Zustimmung signalisiert, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Kreise des Aufsichtsrats. Ehemaliger Siemens-Manager stellt sich Ermittlungsbehörden In der Korruptionsaffäre um schwarze Kassen bei der Siemens AG hat sich ein früherer Spitzenmanager den Behörden gestellt. Der Haftbefehl gegen den früheren Vorstand der Siemens-Kommunikationssparte Com sei außer Vollzug gesetzt worden, erklärte der Münchner Rechtsanwalt Ulrich Wastl der Nachrichtenagentur AP. Zu weiteren Einzelheiten wollte der Anwalt keine Stellung nehmen. Sein Mandant stehe aber offenbar nicht mehr im Mittelpunkt der Ermittlungen. Kartellamt entscheidet in Kürze über CO2-Einpreisung bei Strom Das Bundeskartellamt will in den kommenden drei Wochen darüber entscheiden, inwieweit die deutsche Stromwirtschaft bei der Einbuchung der CO2-Zertifikate in den Strompreis missbräuchlich gehandelt hat. Der Präsident der Bonner Behörde, Ulf Böge, sagte zu Dow Jones Newswires, das Ergebnis der seit einem Jahr andauernden Prüfung werde noch vor Weihnachten veröffentlicht. Zum bisherigen Stand der Untersuchung wollte er sich noch nicht äußern. Tata Steel erwägt neue Corus-Offerte von 490-500 Pence - Presse Die indische Tata Steel Ltd erwägt einem Zeitungsbericht zufolge ihre Übernahmeofferte für den niederländisch-britischen Stahlkonzern Corus Group plc um rund 10% anzuheben. Wie die indische Tageszeitung "DNA" (Daily News & Analysis) ohne weitere Angaben von Quellen berichtet, soll mit einem Gebot von 490 bis 500 Pence je Corus-Aktie die mögliche Gegenofferte der brasilianischen Companhia Siderurgica Nacional (CSN) überboten werden. Alitalia sieht internationale Allianz als einzige Möglichkeit Giancarlo Cimoli, CEO bei der italienischen Fluglinie Alitalia, sieht eine Integration der angeschlagenen Airline in eine großen, internationale Gruppe als die einzige Möglichkeit für das Unternehmen an. Mit dieser Strategie könnten "signifikante strukturelle Synergien" umgesetzt werden, sagte der Manager dem Transportkommitee des Parlaments. Danone erhöht mittelfristige Wachstumsprognosen Das französische Lebensmittelunternehmen Danone hat ihre Mittelfrist-Prognose für das Wachstum beim Umsatz- und dem operativen Ergebnis erhöht. Als Grund führte Danone die "starken Aussichten" für ihre Sparte mit Milchprodukten an. Das mittelfristige Ziel für das bereinigte Umsatzwachstum liege nun bei 6% bis 8%. Zuvor hatte Danone hier noch ein Wachstum in einer Bandbreite von 5% bis 7% in Aussicht gestellt. Center-Tainment plant feindliche Übernahme von EuroDisney Die offenbar geplante feindliche Übernahme von EuroDisney durch ein bislang kaum bekanntes schweizerisches Unternehmen hat den Kurs des französischen Freizeitpark-Betreibers kräftig steigen lassen. "Wir haben das Management von EuroDisney kontaktiert, aber eine reservierte Reaktion erhalten", sagte Ulf H. Werner, Präsident des Verwaltungsrats Center-Tainment AG, zu Dow Jones Newswires. Scania führt keine Gespräche über Gegengebot für MAN Die Scania AB hat in jüngster Zeit nicht über ein mögliches Gegengebot für die MAN AG gesprochen. In den jüngsten Wochen sei darüber nicht diskutiert worden, sagte das Scania-Boardmitglied Peggy Bruzelius zu Dow Jones Newswires. DuPont bekräftigt Gewinnerwartung 2006 Die DuPont Co hat ihre Gewinnerwartung für das Gesamtjahr 2006 bekräftigt. Während einer Investoren- und Analystenpräsentation teilte das US-Unternehmen mit, nach wie vor ein Ergebnis je Aktie von 2,85 USD zu erwarten. DJG/kla/abe

30.11.2006 - 08:02:41 Deutsche Bank platziert 1 Mio Henkel-Stammaktien FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bank platziert rund 1 Mio Stammaktien der Henkel KGaA über ein beschleunigtes Bookbuildingverfahren. Wie die Bank am Donnerstagmorgen mitteilte, repräsentierten die Aktien etwa 1,2% des gesamten Stammaktienkapitals. Dabei handle es sich um den kompletten Anteil der japanischen Lion Corporation an Henkel. Die Platzierung sei Teil der jüngst vereinbarten Auflösung der Überkreuzbeteiligung zwischen den beiden Unternehmen, heißt es weiter. DJG/reh

30.11.2006 - 07:35:02 Weber: Reformbemühungen in Deutschland weiter verstärken (Wiederholung vom Mittwoch) FRANKFURT (Dow Jones)--Die gegenwärtig gute Konjunktur in Deutschland darf nach Einschätzung von Bundesbankpräsident Axel Weber nicht mit einer Verbesserung der langfristigen Wachstumsperspektiven verwechselt werden. Weber wies am Mittwoch im Gespräch mit Dow Jones Newswires darauf hin, dass sich das Wachstumspotenzial noch nicht "deutlich nach oben bewegt" habe und Deutschland nach wie vor Strukturreformen bedürfe. "Wir brauchen eine weitere Flexibilisierung der Arbeits- und Gütermärkte, denn hier liegt ein wichtiger Unterschied zwischen Europa und den USA", erklärte Weber. Außerdem seien auch im Renten- und Gesundheitssystem noch nachhaltige Reformen notwendig. "Hier ist bereits einiges getan worden, aber der Reformeifer darf nicht nachlassen", sagte Weber. Zudem müssen nach Auffassung des Bundesbankpräsidenten die Staatsfinanzen weiter konsolidiert werden, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Dabei müsse stärker die Ausgabenseite in den Blick genommen werden. "Wir dürfen das Ziel des mittelfristigen Haushaltsausgleichs nicht aus dem Auge verlieren", betonte der Bundesbankpräsident. "Wir müssen die Staatsschuldenquote nicht zuletzt angesichts der demographischen Belastungen weiter zurückführen", sagte Weber. Dennoch zeigte sich Weber angesichts der gegenwärtigen Haushaltslage zufrieden. Er rechne in diesem Jahr mit einem Haushaltsdefizit von rund 2%, "vor allem in Folge der günstigen Konjunkturentwicklung und aufgrund von Maßnahmen auf der Einnahmenseite". Auch im nächsten Jahr dürfte das Haushaltsdefizit nach Einschätzung des Bundesbankpräsidenten unter 3% liegen und damit das Maastrichter Konvergenzkriterium erfüllen. -Von Peter Trautmann und Christian Vits, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725- 313, peter.trautmann@dowjones.com DJG/ptt/hab -0-

30.11.2006 - 07:35:00 Weber: Weitere Rücknahme der geldpolitischen Stimulation nötig (Wiederholung vom Mittwoch) Von Peter Trautmann und Christian Vits FRANKFURT (Dow Jones)--Bundesbankpräsident Axel Weber hat angedeutet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihre geldpolitische Straffung auch im kommenden Jahr fortsetzen könnte. Angesichts der bestehenden Risiken für die Preisstabilität und der hohen Überschussliquidität im Euroraum sei mittel- bis längerfristig durchaus eine "Rücknahme der Stimulation durch die Geldpolitik" erforderlich, sagte Weber am Mittwoch im Gespräch mit Dow Jones Newswires. So betonte das EZB-Ratsmitglied auch, dass "die Konjunktur zunehmend auf eigenen Beinen steht". "Wir sind derzeit immer noch zu expansiv", sagte der Bundesbankpräsident. Weber erklärte zudem, "wir haben geldpolitisch klar signalisiert, "dass gegenwärtig hohe Wachsamkeit geboten ist". Beobachter deuten diese zuletzt häufig verwendete Aussage als klaren Hinweis auf eine Zinserhöhung in der kommenden Woche. Seit Dezember 2005 hat die EZB ihre Leitzinsen bereits in fünf Schritten um 125 Basispunkte erhöht, zuletzt Anfang Oktober. Der wichtigste EZB-Zins steht seitdem bei 3,25%. An den Märkten ist ein weiterer Zinsschritt für das erste Quartal 2007 eingepreist. Weber zeigte sich angesichts seiner geldpolitischen Einschätzung auch wenig besorgt über die aktuelle Wechselkursentwicklung des Euro, der am Mittwoch gegenüber dem Dollar den höchsten Stand seit zwanzig Monaten erreicht hatte. Der Bundesbankpräsident verwies zwar vor dem Hintergrund einer Euro-Aufwertung von über 5% seit Mitte Oktober darauf, dass eine "exzessive Volatilität" bei den Wechselkursen "nicht willkommen sei", betonte aber auch, dass der Euro-Kurs nur ein Indikator unter vielen für die Geldpolitik sei. Grundsätzlich sollten Devisenkurse die fundamentalen Wirtschaftsentwicklungen reflektieren, sagte Weber. Anhaltende Besorgnis äußerte der Bundesbankpräsident über die bestehenden Risiken für die Preisstabilität im Euroraum. Weber verwies vor allem auf einen möglichen abermaligen Anstieg der Ölpreise, zudem schloss er Zweitrundeneffekte als Reaktion auf frühere Ölpreisanstiege - auch "im Kontext eines sich verstärkenden Konjunkturaufschwungs" - nicht aus. So sei es in diesem Zusammenhang denkbar, "dass es zu erheblich höheren Lohnabschlüssen kommen kann", sagte Weber. Es sei daher auch weiterhin von Bedeutung, dass die Tarifvertragsparteien sich ihrer Verantwortung für Preisstabilität bewusst blieben. Die gegenwärtig niedrigere Teuerung in Deutschland und in der Eurozone - unter 2% - begründete Weber mit einem Basiseffekt und den zuletzt niedrigeren Ölpreisen. Dies dürfe jedoch nicht mit einer "mittel- bis längerfristigen Entspannung gleichgesetzt" werden, sagte der Bundesbankpräsident. Vielmehr sei schon zu Beginn des kommenden Jahres wieder - auch bedingt durch die Mehrwertsteuererhöhung in Deutschland - mit Inflationsraten zu rechnen, "die über 2% liegen werden". Grundsätzlich verwies Weber darauf, dass weiterhin mittel- bis längerfristige Aufwärtsrisiken für die Preisstabilität bestünden. Die Konjunktur sieht der Bundesbankpräsident in Deutschland und dem Euroraum auch im kommenden Jahr in der Aufwärtsbewegung, wenngleich das Wachstum durch die Mehrwertsteuererhöhung in Deutschland gedämpft werde, "ich rechne mit einer Abschwächung, nicht aber mit einem Abbruch der Konjunkturerholung", sagte der Bundesbankpräsident. Er bezifferte dabei das deutsche Wachstumspotenzial auf rund 1,5%, das der Eurozone auf etwa 2%. Für dieses Jahr wird für Deutschland und die Eurozone weithin mit Wachstumsraten von wenigstens 2,5% gerechnet. Der Bundesbankpräsident sieht dabei auch keine gravierenden Wachstumsrisiken. So geht er von einer moderaten Abkühlung der Konjunktur in den USA aus, "darüber hinaus gehende Szenarien gehören für uns in den Bereich der Risiken und nicht zu den wahrscheinlichen Entwicklungen". Zudem sei auch von "einem geordneten Abbau der globalen Ungleichgewichte ohne größere Verschiebungen in den Währungsrelationen und bei den Vermögenspreisen" auszugehen. Weber mahnte in diesem Zusammenhang an, dass die Strukturreformen in Europa vorangetrieben werden müssten, "um eine ausgewogene regionale Verteilung der globalen Wachstumsdynamiken zu fördern". -Von Peter Trautmann und Christian Vits, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725-313, konjunktur.de@dowjones.com DJG/ptt/hab -0-

30.11.2006 - 07:30:45 DaimlerChrysler beteiligt sich direkt an Beiqi Foton in China SCHANGHAI (Dow Jones)--Die DaimlerChrysler AG kann sich direkt am chinesischen Nutzfahrzeughersteller Beiqi Foton beteiligen. Die Beiqi Foton Motor Co kündigte am Donnerstag an, sie werde dem Stuttgarter Konzern 297 Mio Aktien im Wege einer Privatplatzierung übertragen. Weitere 129 Mio Aktien übernimmt die Beiqi-Foton-Muttergesellschaft Beijing Automotive Industry Holding Co. Damit ist der Weg für den deutsch-amerikanischen Konzern frei, in China wie geplant den Mercedes-Lkw Actros fertigen zu lassen. Wie das "China Securities Journal" am Donnerstag berichtet, erwirbt DaimlerChrysler damit eine 24-prozentige Beteiligung und wird zweitgrößter Aktionär von Beiqi Foton. Der in Peking ansässige Nutzfahrzeughersteller hat im vergangenen Jahr mehr als 310.000 Fahrzeuge produziert. DaimlerChrysler zahlt für die Anteile 817 Mio CNY und Beijing Automotive 355 Mio CNY. Mit dem direkten Einstieg bei Beiqi Foton füllt DaimlerChrysler ein Joint-Venture-Abkommen mit Beijing Automotive aus dem Jahr 2003 mit Leben. Vereinbart war seinerzeit die Bildung eines paritätisch geführten Gemeinschaftsunternehmens mit Beiqi Foton, das sowohl das Modell Actros von Mercedes-Benz als auch Lkw der Foton-Marke Auman fertigen sollte. DaimlerChrysler konnte das Vorhaben bisher deshalb nicht umsetzen, weil China die Zahl der Joint Ventures von ausländischen Kfz-Herstellern in seinem Land mittlerweile im Bereich Pkw und Nutzfahrzeuge auf jeweils zwei begrenzt hat. DaimlerChrysler unterhält allerdings bereits ein Lkw- und ein Bus-Joint-Venture. Mit einer direkten Beteiligung bei Beiqi Foton umgeht der Stuttgarter Konzern diese Beschränkung nun. Webseiten: http://www.foton.com.cn/english/ http://www.daimlerchrysler.com/dccom_de DJG/DJN/brb/rio

30.11.2006 - 07:06:17 PRESSESPIEGEL/Unternehmen DEUTSCHE TELEKOM - Das Miteinander von Telekom-Unternehmen und Internet-Inhalteanbietern in Deutschland bekommt erste Risse. Die Deutsche Telekom erwägt, in Zukunft eine Datenmaut für ihr Hochgeschwindigkeitsnetz einzuführen. Dann würden nicht nur Nutzer für ihren Internet-Anschluss bezahlen, sondern auch Internetanbieter für den Transport ihrer Dienste und Inhalte zu den Kunden. (Welt S. 15) THYSSENKRUPP - Der Aufsichtsrat der ThyssenKrupp AG wird am heutigen Donnerstag den Vertrag von Konzernvorstand Edwin Eichler um weitere fünf Jahre verlängern. Anteilseigner und Arbeitnehmervertreter hätten vorab ihre Zustimmung signalisiert, heißt es unter Berufung auf Kreise des Aufsichtsrats. Eichler verantwortet die Dienstleistungssparte des Ruhrkonzerns und hat seit 2002 die Profitabilität des Bereichs deutlich gesteigert. (Handelsblatt S. 13) DEUTSCHE TELEKOM - Der Vorstand der Deutschen Telekom AG wird um ein Ressort erweitert. Für den neu geschaffenen Posten des Technikchefs (CTO) sei Hamid Akhavan vorgesehen, der die gleiche Funktion bei T-Mobile ausgeübt hat, dem früherem Wirkungsbereich des neuen Telekom-Vorsitzenden Rene Obermann. Man beruft sich dabei auf Aufsichtsratskreise, nachdem der Präsidialausschuss des Telekom-Aufsichtsrats am Mittwoch getagt hatte. Ebenfalls neu an der Spitze der Telekom sei das Vorstandsressort des Chief Operating Officer (COO), das Robert P. Dotson einnehmen soll, der USA-Leiter von T-Mobile. Abgelöst werde Walter Raizner, der erst vor zwei Jahren zur Telekom gestoßen war. (Süddeutsche Zeitung S. 19) WEB.DE - Das Internet-Portal Web.de steht kurz vor dem Start eines Musik-Shops im Internet. Der Download-Dienst soll in der nächsten Woche mit 1,5 Millionen Titeln frei geschaltet werden. Mit diesem Umfang schließt die Unitet-Internet-Marke Web.de von Beginn an zu den Marktführern Musicload und iTunes auf. (Welt S. 15) EUROHYPO - Die Eurohypo hat ihre Pionierphase in der Türkei abgeschlossen und will stärker Präsenz zeigen. "Wir wollen unser Engagement weiter ausbauen", sagte Fernando Salazar, Leiter des Südeuropageschäfts der Eurohypo. (FTD S. 20) HAMBURGER HAFEN - Die Stadt Hamburg rechnet bei der Privatisierung des Terminalbetreibers HHLA nicht mehr mit einem Börsengang. Das komme eigentlich nicht mehr in Frage, hieß es im Umfeld des Senats. Für die große Zahl der Interessenten steigert das die Chance, sich direkt an dem Unternehmen zu beteiligen. (FTD S. 6) PIXELPARK - Die Multimedia-Agentur steht vor dem Neustart und peilt die Marktführerschaft in Deutschland an. Der abgestürzte New-Economy-Star will mit neuen Partnern wieder nach ganz oben. (FTD S. 4) TNT - Der niederländische Postkonzern fordert gleiche Spielregeln für alle Wettbewerber auf dem deutschen Briefmarkt. Der für 2008 geplante Wegfall des Briefmonopols sei ein wichtiger Schritt, aber er reiche nicht aus, um einen chancengleichen Wettbewerb sicherzustellen, sagte TNT-Vorstandsvorsitzender Peter Bakker. Gleichzeitig müsse auch die Umsatzsteuerbefreiung der Deutschen Post wegfallen. (Handelsblatt S. 21) STRABAG - Der österreichische Baukonzern ist in der Slowakei wegen verbotener Preisabsprachen von allen öffentlichen Aufträgen ausgeschlossen worden. Strabag habe sich schwerer Verstöße gegen Wettbewerbsbestimmungen schuldig gemacht, sagte die Sprecherin des zuständigen Amts für öffentliche Beschaffung. Für Strabag ist diese Entscheidung ein Rückschlag im Vorfeld des für das Frühjahr 2007 geplanten Börsengangs. (FTD S. 7) UNIVERSAL-INVESTMENT - Die Privatbank Hauck & Aufhäuser ist nicht mehr größter Gesellschafter bei Universal-Investment. Das Bankhaus halbiert seine bisherige Beteiligung von 36,5%. Da kein neuer Partner gefunden werden konnte, stocken die übrigen Anteilseigner ihre Anteile auf. (Börsen-Zeitung S. 3) EMI - Fünf Monate nach der gescheiterten Fusion der beiden Musikkonzerne EMI und Warner Music bereiten private Beteiligungsgesellschaften eine Übernahme von EMI vor. Dem Vernehmen nach wollen die britische Permira und die US-Gruppe Apollo gemeinsam ein Angebot über 3,8 Mrd EUR abgeben. (Welt S. 15) DJG/pi/brb

30.11.2006 - 06:31:44 TAGESVORSCHAU/30. November 2006 === 07:45 CH/Verbraucherpreise November ***08:00 DE/Destatis, Einzelhandelsumsatz Oktober saisonbereinigt real PROGNOSE: +1,5% gg Vm zuvor: -2,9% gg Vm 08:00 DE/Destatis, ILO-Arbeitsmarktstatistik Oktober 08:00 CY/EU-Kommission und Regierung von Zypern, Konferenz zum Thema: "EMU Governance and Euro Changeover: Cyprus on the path to the adoption of the euro", Rede von EZB-Direktoriumsmitglied Gonzalez-Paramo, Nikosia (A) ***08:40 FR/Verbrauchervertrauen November PROGNOSE: -21 zuvor: -21 ***08:50 FR/Erzeugerpreise Oktober PROGNOSE: -0,2% gg Vm/+2,3% gg Vj zuvor: -0,6% gg Vm/+2,7% gg Vj 09:00 DE/WestLB AG, PG zum Thema: "Konjunktur und Aktien 2007", Frankfurt ***09:00 ES/HVPI November PROGNOSE: +2,6% gg Vj zuvor: +2,6% gg Vj 09:30 DE/BHF-BANK AG, PG zum Thema: "Internationale Wertpapiermärkte - Portfoliostrategie 2007", Frankfurt ***09:55 DE/Bundesagentur für Arbeit, Arbeitsmarktdaten November Arbeitslosenzahl saisonbereinigt PROGNOSE: -25.000 gg Vm zuvor: -67.000 gg Vm Arbeitslosenquote November saisonbereinigt PROGNOSE: 10,3% zuvor: 10,4% ***10:00 IT/Erzeugerpreise Oktober PROGNOSE: -0,1% gg Vm/+4,6% gg Vj zuvor: -0,9% gg Vm/+5,4% gg Vj 10:00 DE/Oppenheim Research GmbH, PG zur Analyse über die Entwicklung der Kapitalmärkte 2007, Frankfurt ***11:00 DE/Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE), Weihnachts-PK mit Präsident Sanktjohanser, Berlin ***11:00 EU/Eurostat, BIP 3Q (2. Veröffentlichung) Eurozone PROGNOSE: +0,5% gg Vq/+2,6% gg Vj 1. Veröff.: +0,5% gg Vq/+2,6% gg Vj zuvor: +0,9% gg Vq/+2,7% gg Vj ***11:00 EU/Kommission, BIP-Prognose Eurozone 4Q/1Q und 2Q ***11:00 EU/Eurostat, Verbraucherpreise Eurozone November (Vorabschätzung) PROGNOSE: +1,9% gg Vj zuvor: +1,6% gg Vj ***11:00 EU/Kommission, Geschäftsklimaindex Eurozone November ***11:00 EU/Kommission, Index Wirtschaftsstimmung November Wirtschaftsstimmung Eurozone PROGNOSE: 110,5 zuvor: 110,3 Industrievertrauen Eurozone PROGNOSE: +5 zuvor: +5 Verbrauchervertrauen Eurozone PROGNOSE: -7 zuvor: -8 ***11:00 IT/Verbraucherpreise November (vorläufig) PROGNOSE: +0,2% gg Vm/+1,9% gg Vj zuvor: -0,1% gg Vm/+1,8% gg Vj 11:00 DE/Europaausschuss des Deutschen Bundestages, Sondersitzung mit Kommissionspräsident Barroso, Thema u.a. Erwartungen an die Ratspräsidentschaft Deutschlands (12:50 PK), Berlin (A) 11:00 DE/Verband der Vereine Creditreform, PK zum Thema: "Insolvenzen, Neugründungen und Löschungen, Jahr 2006", Frankfurt 11:30 GB/Index zum GfK-Konsumklima November PROGNOSE: -5 zuvor: -5 12:45 BE/City & Financial Conferences und International Capital Market Association (ICMA), Konferenz zum Thema: "The EU Commission`s New Regime for Clearing and Settlement in Europe", Rede von EZB-Direktoriumsmitglied Tumpel-Gugerell, Brüssel (A) ***14:30 CA/BIP 3Q ***14:30 US/Persönliche Ausgaben Oktober PROGNOSE: +0,1% gg Vm zuvor: +0,1% gg Vm Persönliche Einkommen Oktober PROGNOSE: +0,5% gg Vm zuvor: +0,5% gg Vm ***14:30 US/Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Woche) PROGNOSE: -6.000 auf 315.000 zuvor: +12.000 auf 321.000 ***16:00 US/Index Einkaufsmanager Chicago November PROGNOSE: 54,8 zuvor: 53,5 ***16:00 US/Hauspreisindex 3Q 17:15 AT/Joint Vienna Institute (JVI), Erste JVI-Annual Lecture, Rede von OeNB-Gouverneur Liebscher, Wien (A) 19:15 US/Institute of International Bankers, Rede von Fed Governor Bies zur Baseler Eigenkapitalrichtlinie, New York (A) Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Indus Holding AG, Ergebnis 3Q, Bergisch Gladbach *** - DE/KWS Saat AG, Ergebnis 1Q, Einbeck *** - DE/Francotyp-Postalia Holding AG, Erstnotiz im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse *** - FR/Arbeitsmarktdaten Oktober - AT/JoWooD Productions Software AG, Ergebnis 3Q, Rottenmann - AT/SkyEurope Holding AG, Jahresergebnis, Wien - AT/Uniqa Versicherungen AG, Ergebnis 3Q, Wien - AT/Unternehmens Invest AG, Ergebnis 3Q, Wien - DE/Deutscher Bundestag, 2. und 3. Lesung des Gesetzes zur Änderung telekommunikationsrechtlicher Vorschriften, Berlin - DE/Siemens AG, Kongress "Insurance Today and Tomorrow" - Die Assekuranz in Bewegung (bis 1.12.), München (A) - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der GE Advanced Materials durch Apollo Management LP, Brüssel - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit === DJG/gla/brb -0-



 
   
AGB |  Impressum  |  Copyright © 2005 ZinsesZins.net  

.