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Dienstag, 28-Nov-2006

28.11.2006 - 14:16:01 BASF verkauft weltweites Geschäft mit Insektizid Terbufos DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die BASF AG hat ihr globales Geschäft mit dem Insektizid Terbufos an die AMVAC Chemical Corporation verkauft. Der Ludwigshafener Konzern teilte am Dienstag mit, das Geschäft mit einem Umsatz von etwa 20 Mio EUR im Jahr 2005 bestehe aus dem Wirkstoff Terbufos, den Herstellungs- und Formulierungsverfahren, den Registrierungen, den Patenten, einschließlich eines speziellen geschlossenen Anwendungsverfahrens mit dem Namen "Lock 'n Load", sowie den Vorräten. BASF werde Terbufos weiterhin am Standort Hannibal in Missouri herstellen. Für eine Übergangszeit werde das Unternehmen in Brasilien, Mittelamerika und Ecuador auch den Vertrieb von Produkten mit Terbufos weiterführen. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht veröffentlicht. Terbufos wurde 1974 in den Markt eingeführt und ist der Mitteilung zufolge heute in über 20 Ländern zugelassen. Als Bodeninsektizid und Nematizid wird es hauptsächlich in Mais-, Bananen- und Kaffeepflanzungen angewendet. Webseite: http://ww.basf.de DJG/rib/cbr

28.11.2006 - 14:09:56 US-Baugenehmigungen Oktober revidiert -5,2% (-6,3%) gg Vm WASHINGTON (Dow Jones)--Die Zahl der in den USA erteilten Baugenehmigungen ist im Oktober gegenüber dem Vormonat um revidiert 5,2% auf einen annualisierten Jahreswert von 1,553 Mio gefallen. Das berichtete das US-Handelsministerium am Dienstag. Ursprünglich war eine Abnahme um 6,3% auf annualisiert 1,535 Mio gemeldet worden. Webseite: www.commerce.gov DJG/DJN/apo -0-

28.11.2006 - 13:52:15 Bundesbank sieht Stabilität des Finanzsystems weiter gestärkt (Sperrfrist bereits gebrochen) FRANKFURT (Dow Jones)--Die Stabilität des deutschen Finanzsystems hat sich in diesem Jahr nach Einschätzung der Deutschen Bundesbank weiter verbessert. "Damit setzte sich der im Jahr 2003 begonnene Festigungsprozess fort", betont die Bundesbank in ihrem am Dienstag veröffentlichten jährlichen "Finanzstabilitätsbericht". Der Institution zufolge hat sich die Risikolage der deutschen Banken weiter entspannt, zugleich habe sich ihre Risikotragfähigkeit merklich erhöht. Auch die Versicherungsunternehmen hätten ihre Finanzkraft stärken können. Die Finanzintermediäre und -märkte profitierten laut Bundesbank "vor allem von dem günstigen makroökonomischen Umfeld". Die globale Konjunktur sei in diesem Jahr lebhaft geblieben und habe zusammen mit einer dynamischen Investitionstätigkeit für ein kräftiges Wirtschaftswachstum bei moderatem Preisanstieg gesorgt. Dies sei mit gestiegenen Ertragschancen für die Banken einhergegangen. Die günstigen Finanzierungsbedingungen hätten zudem zu einer verbesserten Kreditqualität der deutschen Unternehmen und privaten Haushalte beigetragen. Nach Einschätzung der Bundesbank dürfte die positive konjunkturelle Grunddynamik erhalten bleiben. Allerdings warnt die Bundesbank auch vor makroökonomischen Risikofaktoren, die das finanzielle Umfeld trüben könnten. Sie verweist unter anderem auf einen neuerlichen Anstieg der Ölpreise, eine unerwartet starke Abschwächung der US-Wirtschaft und die anhaltenden globalen Ungleichgewichte. Letztere "bergen das Risiko einer nachlassenden Bereitschaft zu ausländischen Finanzinvestitionen in den USA", so die Bundesbank. Sie warnt: "Ein Rückzug internationaler Investoren könnte eine deutliche Abwertung des US-Dollar und einen Anstieg der US-Kapitalmarktzinsen - sowie kontraktive Folgen für die Realwirtschaft - bewirken". Sollten zudem die optimistischen makroökonomischen Erwartungen revidiert werden müssen, so die Bundesbank, "könnte eine allgemeine Neubewertung an den internationalen Finanzmärkten mit größeren Verwerfungen einhergehen". Sowohl Aktienkurse wie auch die Bewertungen von Unternehmensanleihen könnten dann unter Druck geraten. Dabei hat die Bundesbank auch Hedgefonds im Blick - von diesen könnten wegen ihres hohen Gewichts in einigen Marktsegmenten "Störeinflüsse" ausgehen. Die Bundesbank verweist darauf, dass einige bekannt gewordene Fehlspekulationen in jüngster Zeit Schwächen im Risikomanagement der Hedgefonds aufgedeckt hätten. Maßnahmen zur Stärkung der Marktdisziplin seien deshalb in hohem Maße zu begrüßen. Wünschenswert ist dabei nach Auffassung der Bundesbank, "dass sich die Hedgefondsbranche einen Code of Conduct gibt, der neben Aspekten des Corporate Governance und des Risikomanagements auch ambitionierte Transparenzregeln umfasst". Mit Blick auf die deutschen Banken schreibt die Bundesbank im Weiteren, dass sich die Risikolage im Kreditgeschäft deutlich entspannt habe. Maßgeblich hierfür sei die spürbare Verbesserung der Kreditqualität im Firmenkreditportfolio gewesen, "und zwar sowohl im Geschäft mit großen Adressen als auch beim Mittelstandskredit". Darüber hinaus heißt es, dass die Banken ihre Eigen- und Kernkapitalquoten im laufenden Jahr deutlich verbessert hätten. Dazu habe auch ein rückläufiger Risikovorsorgeaufwand beigetragen. "Die Risikovorsorgebestände erscheinen angesichts relativ guter Kreditqualität und gestärkten Risikomanagements derzeit angemessen", heißt es in dem Bericht. Dennoch sieht die Bundesbank eine Reihe von Risiken für die Stabilität des Bankensystems. So könnte erstens die positive Entwicklung der Kreditqualität beim Firmenkredit den Zenit gesehen haben. Zweitens gibt die Bundesbank zu bedenken, "dass vor allem bei den großen, international tätigen Banken ein wesentlicher Teil des verbesserten operativen Ergebnisses aus recht volatilen Ertragsquellen stammt". Und schließlich äußert sie die Einschätzung, dass der Zinsüberschuss "aus verschiedenen Gründen" kurz- und mittelfristig unter Druck bleiben dürfte. -Von Peter Trautmann, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725-313, peter.trautmann@dowjones.com DJG/ptt/apo -0-

28.11.2006 - 13:12:54 UPDATE: Karstadt strafft Versandhandel und wirft Verlust ab (NEU: Äußerungen des Unternehmens, Analystenstimmen und Aktienkurs) Von Archibald Preuschat Dow Jones Newswires DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die KarstadtQuelle AG holt zum Befreiungsschlag im bislang defizitären Versandhandel aus. Die Zweimarkenstrategie mit Quelle und neckermann soll aufgegeben werden. Neckermann als Nummer drei im deutschen Versandhandel, so kündigte der Handelskonzern am Dienstag an, wird entweder an der Börse platziert oder verkauft. Die Nummer eins, Quelle, wirft derweil die Verlustbringer ab. So soll der Versandhandel im nächsten Jahr die Gewinnzone erreichen. Mit mangelnder Liquidität im Konzern habe der Teilausstieg bei neckermann nichts zu tun, stellte ein Konzernmanager kurz drauf klar und erteilte auch einer Wandelanleihe zur Finanzierung einer angestrebten Anteilsaufstockung bei Thomas Cook eine Absage. Nach kurzem Zögern im frühen Handel zog das im MDAX gelistete Papier des Essener Konzerns kräftig an. Um 13.10 Uhr notierte es bei 20,70 EUR um 4,3% über dem Schlusskurs vom Montag. Damit ist die KarstadtQuelle-Aktie Tagessieger in einem schwachen Marktumfeld. "Die eingeleiteten Schritte tragen deutlich die Handschrift Middelhoffs", sagte ein Analyst eines Frankfurter Hauses, der namentlich nicht genannt werden wollte. Der Vorstandsvorsitzende drücke beim IPO von neckermann aufs Tempo. "Der Börsengang war ja ursprünglich erst für 2008/09 vorgesehen", erinnerte der Analyst. Auch sonst bescheinigt er dem KarstadtQuelle "eine sinnhafte Reaktion". "Wie lange hätte man sich die Verluste im Versandhandel denn noch anschauen wollen", fragt der in Frankfurt ansässige Analyst rhetorisch. Mit der Aufgabe der westeuropäischen Quelle-Aktivitäten trennt sich der Konzern von Verlustbringern und verzichtet im Gegenzug auf einen Umsatz von rund 600 Mio EUR, wie aus dem Unternehmen verlautet. Potenzial, Verlustbringer abzustoßen, sieht der Analyst auch bei der Versandhandels-Service Group, bestehend aus 14 Call Centern, fünf Logistikstandorten und IT-Dienstleistern mit insgesamt 10.000 Beschäftigten, die verkauft oder gemeinsam mit einem strategischen Partner entwickelt werden soll, wie das in Essen ansässige Unternehmen mitteilte. "Bei dem nach Vollendung der Restrukturierung geringeren Umsatz lässt es sich nicht mehr effizient nutzen", urteilte der Analyst. Auf neckermann entfällt ein jährlicher Umsatz von zuletzt gut 1 Mrd EUR - rund ein Siebtel des Umsatzes, den KarstadtQuelle im Vorjahr im Versandhandelsgeschäft machte. Es zählt zwar zum umsatzstärksten Bereich des MDAX-Unternehmens, wird aber wohl auch in diesem Jahr operativ nicht profitabel sein. Da das einstige Kataloggeschäft immer mehr zu einem Internetgeschäft geworden sei, habe es auch keinen Sinn, eine Zweimarkenstrategie zu fahren. Ob es im nächsten Jahr zu einem IPO von neckermann kommt, ist gleichwohl noch nicht entschieden. Mehrere Finanzinvestoren sollen ein Auge auf die Nummer drei im deutschen Versandhandel geworfen haben. Doch auch ein neckermann-Börsengang werde des KarstadtQuelle-Aktionären, die in der Vergangenheit zahlreiche teils existenzbedrohende Entwicklungen durchmachen mussten, nicht schaden, versicherte der Leiter der Investor-Relations-Abteilung Detlef Neveling im Gespräch mit Dow Jones Newswires. Die Karstadt-Aktionäre bekämen zwar auch neckermann-Anteile, könnten dann aber selbst entscheiden, ob sie sie halten oder gegen Bargeld eintauschen wollten. KarstadtQuelle selbst wolle zumindest einen Anteil an neckermann behalten. Webseite: http://www.karstadtquelle.com -Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 - 138 72 18, archibald.preuschat@dowjones.com DJG/apr/rio

28.11.2006 - 13:01:56 BVR: Längere EZB-Zinspause nach Jahreswechsel unwahrscheinlich BERLIN (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) bleibt aus Sicht des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) auf Zinserhöhungskurs. "Der Hinweis auf die große Wachsamkeit der Geldpolitik (bei der letzten EZB-Sitzung) bestätigt noch einmal die an den Märkten vorherrschende Einschätzung, dass die EZB im Dezember den Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,50% erhöhen wird", heißt es im aktuellen, am Dienstag in Berlin veröffentlichten BVR-Konjunkturbericht. Auf dem Geldmarkt sei diese Zinserhöhung "bereits fest eingepreist". Bei einer Fortsetzung des Aufschwungs im Euroraum ist laut BVR im kommenden Jahr mit einem oder zwei weiteren Zinsschritten zu rechnen. "Eine längere Zinspause nach dem Jahreswechsel, wie sie noch vor kurzem bei einem Leitzinsniveau von 3,50% am Markt erwartet wurde, erscheint unwahrscheinlich", heißt es im BVR-Konjunkturbericht. Mit großer Gewissheit gingen die Marktteilnehmer davon aus, dass die EZB im ersten Quartal des kommenden Jahres den Leitzins um weitere 25 Basispunkte auf 3,75% erhöhen wird. Uneinheitlich sei hingegen am Markt die Einschätzung, ob die EZB im Verlauf des Jahres 2007 dann weitere Zinserhöhungen vornehmen werde. In den Preisen der Dreimonats-Euribor-Futures sei derzeit keine weitere Zinserhöhung bis Ende des kommenden Jahres enthalten, heißt es im BVR-Konjunkturbericht. -Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, beate.preuschoff@dowjones.com DJG/bep/apo -0-

28.11.2006 - 12:58:52 EU berät am Mittwoch nächste Schritte im Streit E.ON/Endesa BRÜSSEL (Dow Jones)--Die Europäische Kommission will am Mittwoch darüber entscheiden, welche nächsten Schritte sie im Streit mit Spanien im Fall der geplanten Endesa-Übernahme durch E.ON unternimmt. Das Thema stehe auf der Tagesordnung für den morgigen Tag, sagte EU-Wettbewerbssprecher Jonathan Todd am Dienstag. Welche Entscheidung die EU-Kommission treffen werde, könne er nicht vorhersagen. Spanien hatte der E.ON AG 19 Bedingungen für die Genehmigung der Übernahme des spanischen Stromkonzerns Endesa SA auferlegt. Die EU-Kommission hat Spanien jedoch die Zuständigkeit abgesprochen, den Fall wettbewerbsrechtlich zu prüfen. Stattdessen hatte die EU die Transaktion ohne Auflagen genehmigt. Spanien hat in der Zwischenzeit alle bis auf zwei der auferlegten Bedingungen wieder zurückgenommen. E.ON akzeptierte die Auflagen bereits, aber die EU kündigte eine weitere Prüfung der Angelegenheit an. Webseite: http://www.europa.eu -Von Adam Cohen, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/jhe/rio

28.11.2006 - 12:49:12 Korrektur der europäischen Aktienmärkte hält an Nach den teilweise recht deutlichen Abschlägen zum Wochenstart geben die europäischen Aktienmärkte am Dienstagmittag nach vorübergehender Erholung erneut nach. "Das Timing der Korrektur ist schlecht und macht die Anleger nervös", so ein Händler. In einem Monat sei Jahresultimo, und damit Stichtag für die Vorlage der Jahresperformance. Damit stünden Fonds wie auch Versicherer nun in der Entscheidung, die schwächeren Kurse zum Einstieg zu nutzen - oder mit Blick auf die erwartende Abschwächung des Wirtschaftswachstums in den USA sich vor Jahresultimo von Positionen zu trennen. Charttechnisch hat der Euro-Stoxx-50 im Bereich von 3.940/60 Punkten ein gutes Unterstützungsniveau erreicht. Sollte dieses unterschritten werden, dürfte das Abwärtsmomentum erneut zunehmen. Das Erholungspotenzial dürfte dagegen bis in den Bereich 4.050 Punkte im europäischen Index reichen. Gegen 12.30 verliert der Euro-Stoxx-50-Index 0,2 Prozent oder 9 auf 3.970 Punkte, während der Stoxx-50 um 0,1 Prozent bzw 4 auf 3.592 Zähler nachgibt. Versorger machen durch Übernahmangebot auf sich aufmerksam Die Versorger entwickeln sich mit einem Abschlag von 0,2 Prozent zwar eher unspektakulär, machen aber durch neue Nachrichten auf sich aufmerksam. Das bereits seit Tagen erwartete Gebot der spanischen Iberdrola für Scottish Power ist mit 777 p unterhalb der vom Markt erwarteten 800 p ausgefallen. Zudem liege der Bar-Anteil des Gebots mit 400 p recht niedrig, heißt es. Viele Marktteilnehmer seien im Vorfeld in Scottish Power "long" gegangen und würden nun diese Positionen wieder glattstellen. Iberdrola fallen um 2,1 Prozent auf 32,05 EUR, Scottish Power um 0,1 Prozent auf 745 p. Andere Werte des Sektors profitieren von dem Nimbus defensiver Qualitäten und legen zu. Ölwerte stemmen sich gegen den Markt Der Sektor der Öl-Werte notiert 0,3 Prozent fester. Zum einen profitiert der Sektor naturgemäß von dem seit Wochenbeginn angezogenen Ölpreis, heißt es. Zum anderen führe die momentan herrschende Verunsicherung unter den Anlegern die Gelder eher in die defensiven Branchen. Es steigen BP um 0,3 Prozent auf 573 p und Total um 0,45 auf 53,65 EUR. Versicherer erholen sich etwas Die Versicherer liegen mit 0,5 Prozent im Plus. Sie erholen sich damit von den vorangegangenen Abschlägen. Unter anderem steigt die zuletzt arg gebeutelte Aktie der Münchener Rück um 0,2 Prozent auf 121,32 EUR. AMB Generali hat beschlossen, dass ihre wichtigste Tochtergesellschaft AachenMünchener den Ausschließlichkeitsvertrieb bis 2008 an die DVAG abgibt. Die Analysten der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP) bewerten diesen Schritt kurzfristig als sinnvoll. Dadurch werde die überaus erfolgreiche Kooperation zwischen den beiden Unternehmen vertieft. Zudem würden sich Kosteneinsparungen ergeben. DJG/mif/thl/raz

28.11.2006 - 12:45:14 EU-Kommission will auf dem Energiemarkt härter durchgreifen BERLIN (Dow Jones)--Die EU-Kommission will den Energiewettbewerb in der EU stärker vorantreiben. Denn Herbert Ungerer, Direktor in der Generaldirektion Wettbewerb der EU-Kommission, sieht die vorläufigen Ergebnisse der EU-Energiemarktanalyse, die Anfang 2006 vorgestellt worden war und in der die Kommission den mangelnden Wettbewerb kritisiert hatte, durch die Schlussergebnisse der Untersuchung voll bestätigt. "Am 10. Januar 2007 werden wir den Abschlussbericht der europaweiten Sektoruntersuchung zum Energiemarkt vorlegen", kündigte der EU-Beamte am Dienstag auf dem 7. ICG Stadtwerkekongress in Berlin an. In dem Bericht werde insbesondere der hohe Konzentrationsgrad auf Großhandelsebene - sowohl bei Strom als auch bei Gas - in Deutschland und den meisten anderen EU-Ländern bemängelt, so Ungerer. Die Märkte seien nach wie vor abgeschottet gegenüber Dritten. Ein Preiswettbewerb vor allem bei Gas finde nicht statt. Einen wesentlichen Grund dafür sieht der Experte in den langfristigen Lieferverträgen. Grenzüberschreitender Wettbewerb finde bei Energie nur sehr spärlich statt - die Kapazitäten der Verbindungsstellen würden entweder nicht ausreichen oder seien langfristig belegt. Auch das mangelhafte Engpassmanagement sei zu kritisieren. Gründe dafür sieht der EU-Beamte zum einen in einem strukturellen Defizit - nämlich ungenügendes Unbundling -, zum anderen in einem Regulierungsdefizit vor allem im grenzüberschreitenden Bereich und zum dritten im Liquiditätsdefizit im Großhandel sowohl bei Strom als auch bei Gas. "Die Vorteile der Liberalisierung kommen nicht bei den Kunden an", sagte Ungerer. Daher werde die Kommission am 10. Januar neben dem Abschlussbericht auch gleich Vorschläge zur Abstellung der Wettbewerbsdefizite vorlegen. Details der Vorschläge wollte Ungerer nicht nennen. Es werde jedoch die vollständige gesellschaftsrechtliche Trennung in den Raum gestellt, kündigte er an. Dies sowie weitere Vorschläge der EU-Kommission würden dann im Anschluss an den 10. Januar unter der deutschen Ratspräsidentschaft diskutiert werden. Die EU-Kommission will dann ihre Konzepte für die Bereiche Marktöffnung, Versorgungssicherheit sowie Klimaschutz (mittels eines beschleunigten Übergangs auf erneuerbare Energien sowie mehr Energieeffizienz) vorstellen. "Alle Akteure am europäischen Energiemarkt müssen sich neu orientieren", forderte Ungerer, der der Wettbewerbskommissarin Nelie Kroes untersteht. Auch die deutschen Stadtwerke seien nicht ausgeschlossen und sähen nun neuen Marktstrukturen entgegen. Passivität wäre hier der völlig falsche Weg, warnte Ungerer. -Von Christine Büttner, Dow Jones Newswires, +49 (0) 69/297 52-310, konjunktur.de@dowjones.com DJG/crb/hab -0-

28.11.2006 - 12:44:34 TUI-Tochter Hapag-Lloyd will Frachtraten erhöhen HANNOVER (Dow Jones)--Die TUI-Schifffahrttochter Hapag-LLoyd will die Frachtraten im Nordatlantikverkehr sowie zum US-Golf und zur US-Westküste zum 1. Februar 2007 um 200 USD für einen 20'-Container erhöhen. Darüber soll im kommenden Jahr die eingesetzte Schiffskapazität im Nordamerikaverkehr rationalisiert werden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Durch den Einstieg neuer Marktteilnehmer in die Nordatlantikverkehre seien die Frachtraten in den vergangenen Monaten unter Druck geraten, begründete Hapag-LLoyd die nun angestrebte Preiserhöhung. Außerdem seien die Kosten, insbesondere für Chartern, Bunker sowie für zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen, gestiegen. Die Frachtraten für 40'-Container sollen um 250 USD steigen. Webseite: http://www.hapag-lloyd.com DJG/jhe/brb

28.11.2006 - 12:38:02 Air Berlin: Airbus-Geschäft von Boeing-Order nicht betroffen BERLIN (Dow Jones)--Der Großauftrag der Air Berlin plc an die Boeing Co hat nach Angaben der Fluggesellschaft keine Auswirkungen auf den im November 2004 geschlossenen Auftrag mit Wettbewerber Airbus. Air Berlin setzt auch künftig auf eine Zwei-Flotten-Strategie, sagte Peter Hauptvogel, Leiter der Unternehmenskommunikation bei Air Berlin, Dow Jones Newswires am Dienstag. Air Berlin kündigte am Morgen an, insgesamt 85 Maschinen von Boeing zu beziehen. Der Listenpreis für alle Maschinen liege bei 5,7 Mrd USD. Selbst bestellt Air Berlin dabei 60 Boeing 737-800 Next Generation. Hinzu kommen 25 Boeing 737, die sich die übernommene dba bereits vertraglich gesichert hat. Im Gefolge dieses Vertrags seien auch die Verhandlungen zwischen Air Berlin und Boeing wieder aufgenommen worden, sagte Joachim Hunold, CEO von Air Berlin, während einer Telefonkonferenz. Boeing wolle die Fluglinie offenbar wieder wie früher als "strategischen Partner" haben, sagte Hunold mit Blick auf das getroffene Vereinbarung. Die bei Boeing bestellten Maschinen sind sowohl als Ersatz für auslaufende Leasingverträge als auch für weiteres Wachstum vorgesehen. Mit dem Auftrag sichert sich die Fluggesellschaft mit Sitz in Berlin langfristig einen günstigen Lieferpreis. Dabei liege der Einzelstückpreis wie auch der Preis pro Sitz unter denen der alten Airbus-Order, so Hunold. Im November 2004 hatte Air Berlin mit Airbus einen Vertrag über die Lieferung von 60 Maschinen bis 2011 geschlossen. Auf weitere 40 Flugzeuge hat Air Berlin eine Option. Weder der Auftrag noch die Optionen seien von dem nun veröffentlichten Boeing-Auftrag betroffen, sagte Air-Berlin-Sprecher Hauptvogel. Derzeit gebe es noch keine Entscheidung über eine mögliche Ausübung dieser Optionen. Wann darüber entschieden werde, sei derzeit nicht absehbar. Wie in der Vergangenheit will Air Berlin seine Flotte alle sechs bis acht Jahre erneuern. Die nun bei Boeing Maschinen bestellten Maschinen sollen von 2007 bis 2014 ausgeliefert werden. Derzeit prüfe das Unternehmen die verschiedenen Möglichkeiten für die Finanzierung des Auftrags. Nähere Angaben dazu machten Hunold und Hüttwerk nicht. Ende September 2006 betrieb Air Berlin inklusive dba eine Flotte von 91 Maschinen. Davon sind 30 im Eigenbesitz. Bis Ende 2007 will Air Berlin die Flotte auf 98 ausweiten. Dann sollen sich 57 Jets im Eigenbesitz befinden. Webseite: http://www.airberlin.com -Von Alexander Becker, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 111, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/abe/rio

28.11.2006 - 11:45:42 ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung KarstadtQuelle will sich von neckermann.de trennen Die KarstadtQuelle AG will sich von ihrem Universalversender neckermann.de trennen. Er soll 2007 an die Börse gebracht oder alternativ verkauft werden, wie der Warenhaus- und Versandhandelskonzern mitteilte. Das Essener Unternehmen will sich beim Universalversand Deutschland künftig auf den Marktführer Quelle konzentrieren. neckermann.de ist die Nummer drei im deutschen Versandhandelsmarkt. KarstadtQuelle will 2007 Breakeven im Versandhandel erreichen Die KarstadtQuelle AG will im kommenden Jahr den Breakeven im Versandhandel erreichen. Dazu dienten Verkäufe und Geschäftseinstellungen bei Quelle, sagte der Leiter Investor Relations, Detlef Neveling, Dow Jones Newswires. Der angekündigte Börsengang von neckermann sei "aber nicht liquiditätsgetrieben. Daimler in USA in Asbest-Prozess zu Schadensersatz verurteilt Ein New Yorker Gericht hat die DaimlerChrysler AG wegen der Erkrankung eines ehemaligen Arbeiters in einem Zulieferbetrieb zu 20 Mio USD Schadensersatz verurteilt. Die Jury des Obersten Gerichts in Manhattan gab dem Unternehmen eine Teilschuld dafür, das der 73-jährige Kläger Alfred D'Ulisse aufgrund der Asbest-Belastung bei einem Bremsenhersteller an Krebs erkrankt ist. Dem Patienten musste deswegen die rechte Lunge entfernt werden. Porsche: Keine Überlegungen zur Übernahme von Audi Die Porsche AG hat eine Meldung über Pläne zur Übernahme von Audi zurückgewiesen. "Es gibt keine entsprechende Überlegungen", sagte Firmensprecher Albrecht Bamler Dow Jones Newswires. Es handele sich um "Planspiele von Analysten, für die es keine Grundlage gibt. An dem Thema ist nichts dran." Klöckner & Co bekräftigt Ergebnisprognose für 2006 Die Klöckner & Co AG hat Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal 2006 deutlich gesteigert und die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr bekräftigt. Wie aus dem veröffentlichten Zwischenbericht des Metall- und Stahldistributors hervorgeht, legte der Umsatz im dritten Quartal auf 1,394 Mrd von 1,191 Mrd EUR im Vorjahreszeitraum zu. Das EBIT belief sich den Angaben zufolge auf 128 (37) Mio EUR, während der Jahresüberschuss im Berichtszeitraum 85 Mio EUR betrug. Air Berlin schreibt nach 9 Monaten wieder schwarze Zahlen Die Air Berlin plc hat nach den ersten neun Monaten unter dem Strich schwarze Zahlen geschrieben. Das Ergebnis nach Ertragssteuern belief sich auf 37,7 Mio EUR, nachdem im Vorjahreszeitraum ein Verlust von 12,5 Mio EUR verbucht worden war, wie mitgeteilt wurde. Air Berlin bestellt 60 Boeing 737-800 für Expansion Die Air Berlin plc wird 60 Boeing 737-800 Next Generation zum Listenpreis von 5,7 Mrd USD bestellen. Die Maschinen seien sowohl als Ersatz für auslaufende Leasingverträge als auch für weiteres Wachstum vorgesehen, teilte der zweitgrößte deutsche Carrier mit. Mit dem Auftrag sichere sich die Fluggesellschaft mit Sitz in Berlin langfristig einen günstigen Lieferpreis. Techem-Vorstand empfiehlt Ablehnung des Macquarie-Angebots Vorstand und Aufsichtsrat der Techem AG haben den Aktionären empfohlen, das Übernahmeangebot des Macquarie-Übernahmevehikels MEIF II Energie Beteiligungen GmbH & Co abzulehnen. Wie der Eschborner Heizkosten- und Wasserverbrauchsabrechner mitteilte, hält der Vorstand den von Macquarie angebotenen Preis von 44,00 EUR in bar je Aktie "aus finanzieller Sicht nicht für angemessen". Deutsche Wohnen sieht für 2006 Erg vSt von rund 20 Mio EUR Die Deutsche Wohnen AG erwartet für 2006 ein Ergebnis vor Steuern von rund 20 Mio EUR. Nach Steuern werde das Ergebnis für die Zwöfmonatsperiode bei etwa 17 Mio EUR liegen, teilte die Immobiliengesellschaft mit Sitz in Frankfurt am Main bei Vorlage der Zahlen zum 30. September mit. Das Unternehmen bezieht in das Gesamtjahresergebnis das Rumpfgeschäftsjahr ein, das bis zum 30. Juni lief. Rosenbauer bekräftigt Ausblick für 2006 Die Rosenbauer International AG hat ihren Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bekräftigt. Für 2006 werde eine Steigerung beim operativen Ergebnis von 15% gegenüber dem Vorjahr erwartet, teilte das in Leonding ansässige Unternehmen mit. Das Umsatzwachstum soll 10% betragen. Iberdrola übernimmt Scottish Power für 11,6 Mrd GBP Die Iberdrola SA kann wie erwartet den britischen Versorger Scottish Power übernehmen. Der spanische Versorger teilte mit, er habe für sein Angebot die uneingeschränkte Zustimmung des in Glasgow ansässigen Konzerns erhalten. Novartis rechnet im Pharmabereich 2007 mit sinkender Marge Die Novartis AG wird im kommenden Jahr aufgrund des Marketingaufwands für den erwarteten Start von drei Blockbuster-Kandidaten möglicherweise eine sinkende operative Marge verzeichnen. Der Vorstandsvorsitzende des Baseler Pharmakonzerns, Daniel Vasella, sagte am Rande des Forschungstages des Unternehmens in London, 2008 könne die Marge dann wieder steigen. DJG/kla/rio

28.11.2006 - 11:38:12 BDI: Wirtschaft dürfte auch mit stärkerem Euro zurechtkommen BERLIN (Dow Jones)--Ein Euro-Kurs von über 1,30 USD wird deutschen Wirtschaft nach Einschätzung des Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Jürgen Thumann, keine ernsthaften Probleme bereiten. Die deutsche Wirtschaft sei bislang "ganz gut" mit der Wechselkurssituation zurecht gekommen, in der der Euro-Kurs um 1,30 USD und darunter gelegen habe. Auch auf die jüngste Entwicklung, die häufig zum Jahresende festzustellen sei und in der der US-Dollar "ein wenig schwächelt" und der Euro stärker erscheine, habe sich die deutsche Industrie "ganz gut" eingestellt, sagte Thumann. Es würden dort, wo es erforderlich sei, in großem Umfang Devisentermingeschäfte getätigt. "Ich bin insofern nach wie vor optimistisch, dass wir auch mit einem noch stärkeren Euro oder schwächelnden Dollar über das Jahresende hinweg gut zurecht kommen werden", sagte der BDI-Präsident. Webseite: www.bdi.de -Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, beate.preuschoff@dowjones.com DJG/bep/hab -0-

28.11.2006 - 11:30:25 EZB: Marginaler Zuteilungssatz Haupt-Refi-Tender 3,30% FRANKFURT (Dow Jones)--Beim einwöchigen Hauptrefinanzierungsgeschäft der Europäischen Zentralbank (EZB) mit einem Mindestbietungssatz von 3,25% haben sich ein marginaler Zuteilungssatz von 3,30% und ein gewogener Durchschnittssatz von 3,31% ergeben. Die Bietungsspanne lag zwischen 3,25% und 3,38%, wie die EZB am Dienstag mitteilte. Die 343 Institute boten insgesamt 385,957 Mrd EUR, davon wurden 308 Mrd EUR bedient. Die Repartierungsquote stellte sich auf 47,0829%. Den weiteren Angaben zufolge belief sich die aktualisierte Schätzung der autonomen Faktoren für den Liquiditätsbedarf auf 258,2 (257,6) Mrd EUR. Die daraus resultierende Benchmarkzuteilung beträgt 307 Mrd EUR. Das neue Geschäft mit Fälligkeit 6. Dezember 2006 wird am 29. November valutiert, an dem ein alter Tender über 321,5 Mrd EUR ausläuft. DJG/hab -0-

28.11.2006 - 11:55:30 BDI: Sprunghafte Wechselkursänderung für Wirtschaft schädlich BERLIN (Dow Jones)--Sprunghafte Veränderungen des Euro-Dollar-Wechselkursverhältnisses könnten sich aus Sicht des Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Indstrie (BDI), Jürgen Thumann, negativ auf die deutsche Wirtschaft auswirken. Jede sprunghafte Veränderung des Wechselkurses mache natürlich der Wirtschaft und insbesondere der Industrie zu schaffen, sagte Thumann am Dienstag in Berlin. "Die Betonung liegt auf sprunghaft und unerwartet", sagte der BDI-Präsident. Gegenwärtig sei die weitere Entwicklung des Euro-Wechselkurses nicht vorhersehbar. "Sollte er sich kurzfristig ... in Höhen von 1,40 USD oder 1,50 USD bewegen, kurzfristig wäre das dann sicherlich für die deutsche Industrie ein Problem", sagte der BDI-Präsident. "Ich glaube aber, Ausschläge von einigen Cent können wir auch in den nächsten Wochen verkraften und sie werden unsere Exportfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit nicht nachhaltig schwächen", zeigte sich der BDI-Präsident überzeugt. Vor Jahren sei es kaum vorstellbar gewesen, mit einem Euro-Wechselkurs um 1,30 USD noch gut wirtschaften zu können und wettbewerbsfähig zu sein. Es habe sich aber bislang gezeigt, dass die deutsche Wirtschaft "ganz gut" mit der Wechselkurssituation zurecht gekommen sei, in der der Euro-Kurs um 1,30 USD und darunter gelegen habe. Webseite. www.bdi.de -Von Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, beate.preuschoff@dowjones.com DJG/bep/hab -0-

28.11.2006 - 12:22:15 VW sieht 2006 prozentual zweistelliges Absatzwachstum - Kreise Von Michael Brendel Dow Jones Newswires WOLFSBURG (Dow Jones)--Für die Kernmarke VW rechnet der Volkswagen-Konzern im laufenden Jahr mittlerweile mit einer prozentual knapp zweistelligen Zuwachsrate. Dies sagte eine mit der Situation vertraute Person am Dienstag zu Dow Jones Newswires. Im vergangenen Jahr hatte die wichtigste und mit Abstand absatzstärkste Marke von Europas größtem Automobilhersteller die Auslieferungen an Kunden um 0,8% auf 3,088 Mio Fahrzeuge erhöht. Bereits in den ersten zehn Monaten habe die Marke die Auslieferungen um 11,4% auf 2,80 (2,51) Mio Fahrzeuge gesteigert, wie Dow Jones Newswires weiter erfuhr. Damit sei ein neuer Höchstwert erzielt worden. Die bisherige Rekordmarke sei im Jahr 2001 mit 2,630 Mio Einheiten erzielt worden. Der weltweite Marktanteil sei somit auf 6,1% (5,6%) gestiegen. In Deutschland habe das Plus bei 3,7% auf 458.198 Stück und in Westeuropa (ohne Deutschland) bei 7,4% auf 808.867 Einheiten gelegen. In China habe die Zahl der Auslieferungen von Januar bis Oktober um 24,9% auf 512.436 Fahrzeuge zugelegt. In der Region Südamerika/Südafrika habe das Plus 15,6% auf 464.589 Stück betragen. Die Marke Volkswagen hat sich zuletzt unter der Führung des von Wolfgang Bernhard geleiteten Turnaround-Teams stärker einer auf Absatzwachstum ausgerichteten Strategie zugewandt. Auch ertragsseitig kam die Marke, die im vergangenen Jahr noch rote Zahlen geschrieben hatte, dabei voran. Detaillierte operative Ergebnisse für die Marke VW nennt der Konzern zwar nicht. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres hatte die Markengruppe VW, zu der neben VW auch Skoda, Bentley und Bugatti zählen, das operative Ergebnis auf 1,080 (0,115) Mrd EUR erhöht. Ein Großteil dieser Verbesserung soll den vorliegenden Informationen zufolge auf die Kernmarke zurückzuführen gewesen sein. Wie die mit der Situation vertraute Person weiter sagte, wird durch diese absatzorientierte Volumenstrategie neben einer Umsatz- und Marktanteilssteigerungen auch eine hohe Auslastung der Werkes und des Servicebereichs erzielt. Zudem sichere dies die Arbeitsplätze vor allem im Stammwerk Wolfsburg und es entstünden dadurch Skaleneffekten im Vertrieb und in der Produktion. VW versucht seit mehreren Jahren, mit milliardenschweren Kostensenkungen und Restrukturierungsmaßnahmen den Konzern und insbesondere die Kernmarke VW wieder zu einer wettbewerbsfähigen Profitabilität zu führen. Webseite: http://www.volkswagen-ag.de -Von Michael Brendel, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 - 3574 3115, michael.brendel@dowjones.com DJG/mbr/smh -0-

28.11.2006 - 11:11:10 Regulierer kürzt Netzkosten weiterer Gasunternehmen bis zu 20% DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Bundesnetzagentur hat die Entgelte von vier weiteren, überwiegend im kommunalen Bereich tätigen Gasnetzbetreibern gekürzt. Wie die Behörde am Dienstag mitteilte, wurden 17,2% der beantragten Kosten bei der zum E.ON-Konzern gehörenden Thüga AG nicht anerkannt. Bei der swb aus Bremen kürzte die Netzagentur um 15,2%, bei der badenova aus Freiburg um 19,8%. Die Entgelte der Bayerngas GmbH wurden nach Angaben der Netzagentur naezu antragsgemäß genehmigt. Bayerngas ist nach eigene Angaben die größte kommunale Beschaffungsgesellschaft für Erdgas in Deutschland. Webseite: http://www.bundesnetzagentur.de DJG/hei/rio

28.11.2006 - 11:00:50 OECD: Weitere geldpolitische Straffung im Euroraum nötig FRANKFURT (Dow Jones)--Nach mehreren Jahren mäßigen Wirtschaftswachstums sieht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die Eurozone in einem stärkeren konjunkturellen Erholungsprozess. In ihrem am Dienstag veröffentlichten "Wirtschaftsausblick" prognostiziert die in Paris ansässige Institution - nach einem Wachstum von 2,6% in diesem Jahr - auch für 2007 und 2008 Wachstumsraten leicht oberhalb des Potenzials im einheitlichen Währungsraum von 2%. Kommendes Jahr wird dabei eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,2% vorhergesagt, für 2008 ein Wachstum von 2,3%. Nachdem bisher vor allem Außenwirtschaft und Investitionen die wirtschaftliche Entwicklung getrieben hätten, sollte in der kommenden Zeit nach Einschätzung der OECD vor allem auch der private Verbrauch stärker zum BIP-Wachstum beitragen. Diese Entwicklung wird den OECD-Prognosen zufolge gefördert von einer kontinuierlich steigenden Beschäftigung, bei gleichzeitig sinkender Arbeitslosenquote, wodurch die verfügbaren Einkommen bis 2008 deutliche Zuwachsraten verzeichnen. Vor diesem Hintergrund empfiehlt die OECD der Europäischen Zentralbank (EZB) auch für 2007 eine fortgesetzte Straffung ihrer Geldpolitik, nachdem die EZB ihre Leitzinsen seit Dezember 2005 um 125 Basispunkte angehoben hat und zudem eine weitere Zinserhöhung Anfang Dezember als sicher gilt. Sollte das Wirtschaftswachstum in der Eurozone seine Dynamik beibehalten, könnten sich sogar 2008 noch Zinsanhebungen als erforderlich erweisen, betont die OECD, die in ihren Projektionen bis Anfang 2008 den wichtigsten EZB-Leitzins bei 4,00% (gegenüber derzeit 3,25%) sieht. Allerdings geht die Organisation auch davon aus, dass die Teuerung in der Eurozone keine Beschleunigung verzeichnen wird, vielmehr wird ein Rückgang der jahresdurchschnittlichen Inflationsraten auf Verbraucherebene von 2,2% in diesem Jahr auf 1,9% im kommenden Jahr und 1,8% im Jahr 2008 vorhergesagt. Damit würde die EZB in den kommenden beiden Jahren ihre Preisstabilitätsnorm - eine Inflation von knapp 2% - erfüllt sehen. Hinter der optimistischen Inflationsprognose der OECD steht auch die Annahme, dass es zu keinen stärkeren Lohnanstiegen in der Eurozone kommen wird. Mit Blick auf die größeren Volkswirtschaften in der Eurozone ist die OECD vor allem für die weitere Konjunkturentwicklung in Spanien und Frankreich zuversichtlich. Für die spanische Wirtschaft werden für den Zeitraum von 2006 bis 2008 BIP-Wachstumsraten von 3,7%, 3,3% und 3,1% erwartet, das französische Wachstum wird bei 2,1%, 2,2% und 2,3% gesehen. Eine etwas volatilere Entwicklung der Wachstumsraten wird für Deutschland vorhergesagt (2,6%, 1,8% und 2,1%). Wachstumsschlusslicht wird nach OECD-Einschätzung Italien sein, für das Wachstumsraten von 1,8%, 1,4% und 1,6% prognostiziert werden. www.oecd.org -Von Peter Trautmann, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725-313, peter.trautmann@dowjones.com DJG/ptt/apo -0-

28.11.2006 - 10:56:29 KarstadtQuelle will Breakeven im Versandhandel ... (zwei) Der neckermann-Börsengang soll Neveling zufolge zudem den jetzigen Anteilseignern der KarstadtQuelle AG entgegenkommen. Die Aktionäre hätten die Wahl, die neckermann-Papiere zu halten oder gegen Bargeld einzutauschen, sagte der Leiter Investor Relations. Der Konzern selbst wolle auch nach dem neckermann-IPO an der derzeitigen Nummer drei im deutschen Versandhandelsmarkt beteiligt bleiben. Die Höhe der Beteiligung stehe aber noch nicht fest. Neckermann hat im abgelaufenen Geschäftsjahr laut Neveling "gut 1 Mrd EUR umgesetzt". Es habe keinen Sinn, zwei Universalversender zu Internetanbietern auszubauen, sagte eine andere Person aus dem dem Umfeld des Warenhaus- und Versandhandelskonzerns, die namentlich nicht genannt werden wollte. Auch stehe es noch nicht fest, ob es überhaupt zu einem neckermann-IPO komme, weil sich "auch eine Reihe von Finanzinvestoren" dafür interessierten, sagte die mit dem Vorgang vertraute Person aus dem Essener Konzern. Einen Verkauf von neckermann hatte KarstadtQuelle am Morgen als Alternative zu einem Börsengang aufgezeigt. In der Pressemitteilung war auch eine weitreichende Umstrukturierung der Versandhandels angekündigt worden. Danach sollen die Auslandsgeschäfte von Quelle auf Wachstumsregionen ausgerichtet werden. Dazu konzentriert Quelle seine Aktivitäten auf Mittel- und Osteuropa sowie den deutschsprachigen Raum, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die zügige Expansion in Russland gelegt wird. Die Gesellschaften in Frankreich, Portugal und Spanien sollen verkauft werden, entsprechende Verkaufsgespräche wurden bereits aufgenommen. In Belgien und in den Niederlanden sollen zu Beginn des Jahres 2007 die Aktivitäten eingestellt werden. Die Person aus dem Umfeld des Konzerns bezifferte den Quelle-Umsatz in Westeuropa im vergangenen Jahr auf 600 Mio EUR. Unterdessen will Quelle die nach eigenen Angaben führende Position unter den deutschen Versandhandelsunternehmen im Internet ausbauen und in das weiter wachsende Segment Teleshopping einsteigen. Im Spezialversand konzentriert sich KarstadtQuelle künftig auf die Segmente Golden Ager, Premium sowie Communities. Von allen übrigen Spezialversendern wird sich KarstadtQuelle mittelfristig trennen. Die Versandhandels-Service Group, bestehend aus 14 Call Centern, fünf Logistikstandorten und IT-Dienstleistern mit insgesamt 10.000 Beschäftigten, soll verkauft oder gemeinsam mit einem strategischen Partner entwickelt werden. Die Maßnahmen unterstützen nach Konzernangaben das Ziel, im Versandhandel die Gewinnschwelle zu erreichen. "Man trennt sich von den Quelle-Verlustbringern", sagte die Person, die nicht namentlich genannt werden wollte. Im Vorjahr setzte KarstadtQuelle insgesamt 15,5 Mrd EUR um, davon entfielen 4,7 Mrd EUR auf die Warenhäuser, 6,8 Mrd EUR auf den Versandhandel und 3,8 Mrd EUR auf Thomas Cook, an der KarstadtQuelle und die Lufthansa je 50% der Anteile halten. Der Konzern hatte mehrfach Bereitschaft signalisiert, den Anteil an dem Touristikkonzern aufzustocken. Webseite: http://www.karstadtquelle.com -Von Archibald Preuschat, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 - 138 72 18, archibald.preuschat@dowjones.com DJG/apr/rio

28.11.2006 - 10:41:53 Praktiker eröffnet in Rumänien 4 Baumärkte bis Jahresende KIRKEL (Dow Jones)--Die Praktiker Bau- und Heimwärkermärkte AG will im Dezember 2006 in Rumänien vier neue Bau- und Heimwerkermärkte eröffnen. Damit steige die Zahl der in Rumänien betriebenen Märkte bis Jahresende auf 16, teilte die Baumarktkette am Dienstag mit. Die Investition habe ein Volumen von rund 30 Mio EUR. Bis Ende 2008 will Praktiker die "Marktführerschaft" in Rumänien ausbauen und in allen Großstädten mit mehr als 120.000 Einwohnern vertreten sein. Auch 2007 werde Praktiker die Internationalisierung vorantreiben. Der Zukauf von Max Bahr in Deutschland beeinträchtige das Unternehmen dabei nicht. Neben Bulgarien stehe Rumänien im Zentrum der Expansion. Beide Auslandsmärkte hätten ausgezeichnetes Wachstumspotenzial. Webseite: http://www.praktiker.de DJG/kla/rio

28.11.2006 - 10:24:29 TABELLE/Entwicklung M3 Eurozone Oktober === Drei-Monats-Rate gg Vj gg Vm gg Vj Oktober +8,5 +0,3 +8,4 PROGNOSE +8,8 +0,5 +8,5 September +8,5 +1,2 +8,2 August +8,2 +1,1r +8,2 Juli +7,8 +0,3 +8,3 Juni +8,5 +0,6 +8,7 Mai +8,8 +0,7 +8,7 April +8,7 +0,8 +8,4 März +8,5 +1,1 +8,1 Februar +7,9 +0,6 +7,7 Januar +7,7 +0,9 +7,6 2005 Dezember +7,3 +0,5 +7,6 November +7,6 +0,3 +8,0 Oktober +7,9 +0,2 +8,2 - r = revidiert - Angaben in % - Quelle Daten: Europäische Zentralbank - Webseite: http://www.ecb.int Die nächsten Veröffentlichungstermine: 29.12.2006 - November-Daten 26.01.2007 - Dezember-Daten 27.02.2007 - Januar-Daten 28.03.2007 - Februar-Daten 30.04.2007 - März-Daten 30.05.2007 - April-Daten 28.06.2007 - Mai-Daten 26.07.2007 - Juni-Daten 28.08.2007 - Juli-Daten 27.09.2007 - August-Daten 26.10.2007 - September-Daten 28.11.2007 - Oktober-Daten 03.01.2008 - November-Daten 28.01.2008 - Dezember-Daten === DJG/12/ptt -0-

28.11.2006 - 10:22:04 Geldmengenwachstum in der Eurozone bleibt im Oktober ... (zwei) Auf Monatssicht legte M3 um 0,3% zu. Für die Oktober-Entwicklung der enger gefassten Geldmenge M1 wies die EZB eine jährliche Wachstumsrate von 6,3% aus, nach plus 7,2% im Vormonat. Für die viel beachtete Expansion der Kredite an den privaten Sektor wurde ein leichter Rückgang auf eine Jahresrate auf 11,2% verzeichnet. Im September war hier ein Wert von plus 11,4% gemeldet worden. Der Bargeldumlauf verzeichnete laut EZB eine jährliche Wachstumsrate von 11,4% (September: 11,0%), für die täglich fälligen Einlagen wurde ein Jahreswachstum von 5,3% (6,5%) ausgewiesen. Das Wachstum der kurzfristigen Einlagen (ohne täglich fällige Einlagen) stieg auf 10,8% (9,9%). Die in M3 enthaltenen marktfähigen Finanzinstrumente erhöhten ihre Jahresexpansion auf eine Rate von 10,5% (9,3%). Wie die EZB im Rahmen ihrer monetären Analyse weiter berichtet, verringerte sich die Gewährung der Buchkredite an den privaten Sektor im Euroraum im Oktober auf 9,0% (9,4%). Die viel beachtete Rate für das Wachstum der Kredite zum Häuserkauf reduzierte sich auf 10,4% (11,0%). Die Kreditbegebung an die Öffentlichen Haushalte fiel auf Jahressicht um 2,4%, verglichen mit minus 1,5% im Vormonat. Den weiteren Angaben zufolge erhöhten sich die Nettoforderungen des MFI-Sektors in der Eurozone an Ansässige außerhalb des Währungsgebiets im Zwölfmonatszeitraum bis Oktober 2006 um 47 Mrd EUR, verglichen mit einer Zunahme um 25 Mrd EUR im Zwölfmonatszeitraum bis zum September 2006. Die jährliche Wachstumsrate der längerfristigen finanziellen Verbindlichkeiten des MFI-Sektors verringerte sich im Berichtsmonat auf 8,1% (8,2%). DJG/ptt/hab -0-

28.11.2006 - 10:11:29 Geldmengenwachstum in der Eurozone bleibt im Oktober hoch FRANKFURT (Dow Jones)--Das Geldmengenwachstum in der Eurozone hat sich im Oktober nicht weiter beschleunigt, bleibt aber weiterhin relativ dynamisch. Wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag berichtet, stieg das Geldmengenaggregat M3 um 8,5% gegenüber dem Vorjahresmonat. Für den gleitenden Dreimonats-Durchschnitt wurde eine Wachstumsrate von 8,4% ausgewiesen. Das Geldmengenwachstum blieb damit etwas hinter den Erwartungen zurück, lag aber weiterhin über dem EZB-Referenzwert für eine mittelfristig preisstabilitätsgerechte Entwicklung, der 4,5% beträgt. Ökonomen hatten im Vorfeld eine Jahresrate von 8,8% prognostiziert, für den Dreimonats-Durchschnitt wurde eine M3-Expansion von 8,5% vorhergesagt. Im September war M3 in der Jahresrate um 8,5 gestiegen, im Dreimonats-Durchschnitt wurde eine Expansion von 8,2% verzeichnet. Die Daten dürften Einschätzungen bestätigen, dass die EZB ungeachtet der gegenwärtigen Euro-Stärke die Zinsen im Dezember und darüber hinaus im ersten Quartal 2007 anheben wird. Seit Dezember 2005 hat die Notenbank ihre Zinsen bereits um 125 Basispunkte erhöht, der wichtigste Zins beträgt seit Oktober 3,25%. DJG/ptt/hab -0-

28.11.2006 - 10:11:19 Borouge: Linde bekommt Auftrag aus Abu Dhabi ... (zwei) Borouge-CEO Bucht sagte am Dienstag weiter, der Vertrag mit Linde sei am Vortag unterzeichnet worden. Der Bau der Ethylen-Anlage werde 41 Monate in Anspruch nehmen. Um den Auftrag hätten sich neben der Linde AG auch die Shaw Group Inc und die ABB Ltd beworben. Noch offen ist nach Angaben von Bucht, wer den Zuschlag für die im Umfeld der Anlage ebenfalls erforderlichen Wasser- und Stromkapazitäten bekommt. Hier würden derzeit die technischen Angebote geprüft. Ferner läuft bei Borouge die Vorauswahl für die Vergabe eines Auftrags zum Bau einer Anlage zur Umwandlung von Olefinen im Rahmen des Ethylen-Komplexes. Webseiten: http://www.borouge.com/ http://www.linde.com/ -Von Oliver Klaus, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 111, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/rio/brb

28.11.2006 - 09:57:50 KarstadtQuelle will 2007 Breakeven im Versandhandel erreichen DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die KarstadtQuelle AG will im kommenden Jahr den Breakeven im Versandhandel erreichen. Dazu dienten die angekündigten Maßnahmen bei Quelle, sagte der Leiter Investor Relations, Detlef Neveling, am Dienstag zu Dow Jones Newswires. "Der angekündigte Börsengang des zweiten Universalversenders neckermann erfolgt aber nicht liquiditätsgetrieben", fügte Neveling hinzu. Es stehe auch "nicht zur Disposition", die geplante Anteilserhöhung an der Thomas Cook AG mit einer Wandelanleihe zu finanzieren. "Wir sind zum Jahresende in einer starken Liquiditätsposition", sagte der Leiter der IR-Abteilung des in Essen ansässigen Konzerns weiter. DJG/apr/brb

28.11.2006 - 09:51:31 Porsche: Keine Überlegungen zur Übernahme von Audi STUTTGART (Dow Jones)--Die Porsche AG hat eine Meldung über Pläne zur Übernahme von Audi zurückgewiesen. "Es gibt keine entsprechende Überlegungen", sagte Unternehmenssprecher Albrecht Bamler am Dienstag auf Anfrage von Dow Jones Newswires. Es handele sich um "Planspiele von Analysten, für die es keine Grundlage gibt. An dem Thema ist nichts dran." Volkswagen wollte sich zu der Meldung nicht äußern. Das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) hatte zuvor unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, dass bei Porsche über die Aufspaltung des Volkswagen-Konzerns und die Eingliederung der Premiummarken nachgedacht werde. Demnach könnte auf Grundlage des gestiegenen Einflusses von Porsche und seinem Miteigentümer Ferdinand Piech bei Volkswagen mittelfristig eine komplette Neuordnung des Konzerns folgen. Wie die Zeitung unter Berufung auf Bankenkreise weiter schreibt, sieht das Planmodell von Porsche vor, dass Volkswagen ihre Audi-Aktien an ihre Aktionäre verschenkt, die dann in etwa gleichem Verhältnis an Volkswagen und Audi beteiligt wären. Dadurch wäre Porsche mit seinen Volkswagen-Anteil automatisch größter Anteilseigner der Premiummarke. Mit dem Geld aus der Kapitalerhöhung könnte der Stuttgarter Sportwagenhersteller danach ein Übernahmeangebot an alle Audi-Aktionäre unterbreiten und Audi mit Porsche verschmelzen, berichtet die Zeitung weiter. Webseite: http://www.volkswagen.de http://www.porsche.de DJG/kla/brb

28.11.2006 - 09:46:30 XETRA-START/DAX weiter auf Konsolidierungskurs FRANKFURT (Dow Jones)--Am deutschen Aktienmarkt geben die Kurse am Dienstag im frühen Geschäft weiter nach. Der DAX fällt gegen 9.38 Uhr um 35 Punkte oder 0,5% auf 6.263 Punkte. Händler verweisen auf die schwachen Vorgaben der Wall Street, dort sind die großen Indizes am Montag kräftig gefallen und nahe den Tagestiefs aus der Sitzung gegangen. Damit setzten sich auch am deutschen Markt die vergleichsweise aggressiven Gewinnmitnahmen fort, heißt es im Handel. Belastungsfaktor Nummer eins bleibe der Dollar. Der Euro steigt weiter auf 1,3150 USD. Technische Analysten sprechen von einer Korrektur, die typisch für so genannte Bullenmärkte sei, also Märkte in Aufwärtstrends. Dabei herrscht noch Zuversicht, der DAX werde nach Abschluss der Korrektur die jüngsten Höchststände überschreiten. Allerdings könnte es dauern, bis die mittelfristig überkaufte Lage abgebaut sei. Unterstützt sei der DAX bei 6.210 und bei 6.160 Punkten, auf Widerstand treffe er nun bei 6.360 Punkten, heißt es. Bei den Einzeltiteln fallen SAP um 1,5% auf 156 EUR, zu diesem Preis hat Goldman Sachs für einen Kunden laut Händlern 1,3 Mio Aktien verkauft. Commerzbank verlieren 1,6% auf 26,91 EUR, und Deutsche Börse geben um 1,8% auf 127,62 EUR nach. Auf der anderen Seite ziehen Bayer um weitere 0,5% auf 40,00 EUR an. Im Anschluss an die guten Quartalszahlen vom Montag hat nun die Citigroup das Kursziel auf 47 von 41 EUR erhöht. VW legen um 0,3% auf 80,29 EUR zu - obwohl Porsche soeben dementiert hat, sie seien an einer Übernahme von Audi interessiert. In der zweiten Reihe legen Karstadt um 1,3% auf 20,10 EUR zu. Der Konzern will große Teile des Versandhandels verkaufen oder an die Börse bringen. Dagegen verlieren GEA 1,9% auf 14,50 EUR. Die Analysten der HSBC haben die Aktie auf "Untergewichten" heruntergestuft. Weiter heißt es am Markt, am Nachmittag dürften die US-Konjunkturdaten am Nachmittag das Zepter übernehmen. Sollten die US-Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter, das US-Verbrauchervertrauen und die Verkäufe bestehender Häuser in den USA am Nachmittag negativ überraschen, könnte über einen weiter bröckelnden Dollar zusätzlicher Druck auf die Dollar-sensitiven Titel kommen. Zu favorisieren seien dann weiterhin defensive Sektoren wie Pharma und Versorger, die auch an Wall Street relative Stärke gezeigt hätten. -Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 217, herbert.rude@dowjones.com DJG/hru/bek/reh

28.11.2006 - 09:31:43 MARKT/Goldman Sachs platziert 1,3 Mio SAP-Aktien zu je 156 EUR Laut Aussage von Händlern am Dienstagmorgen platziert Goldman Sachs 1,3 Mio Aktien von SAP zum Preis von je 156 EUR. Der SAP-Kurs dürfte sich nach Einschätzung eines anderen Händlers rasch von dem Platzierungsniveau, auf dem es aktuell handelt, wieder erholen. Bislang sei nicht bekannt, von wem der Anteil stamme, heißt es im Handel. Kurs -1,7% auf 155,86 EUR. DJG/bek/reh

28.11.2006 - 09:20:35 Schering kooperiert mit Stanford-Universität bei Bildgebung DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Schering AG und die kalifornische Stanford-Universität wollen gemeinsam an der Entwicklung von Substanzen zur molekularen Bildgebung forschen. Sie sollen bei der Erkennung und zur Beobachtung des Verlaufs von Krebs eingesetzt werden, teilte das Berliner Pharmaunternehmen am Dienstag mit. Die Zusammenarbeit soll sich auf die Entwicklung von so genannten Tracern konzentrieren, die bei der Tomografie zur Tumorerkennung eingesetzt werden. Schering habe die Möglichkeit, die Exklusivrechte für die Entwicklung und Vermarktung dieser Tracer zu erwerben. Schering wird derzeit in die Bayer AG integriert und demnächst in Bayer Schering Pharma Aktiengesellschaft umbenannt. Einen entsprechenden Beschluss hatte die Schering-Hauptversammlung im September gefasst. Bayer hält bereits 96,1% an dem Berliner Unternehmen. Webseite: http://www.schering.de DJG/rib/brb

28.11.2006 - 09:08:37 Techem-Vorstand empfiehlt Ablehnung des Macquarie-Angebots ESCHBORN (Dow Jones)--Vorstand und Aufsichtsrat der Techem AG haben den Aktionären empfohlen, das Übernahmeangebot des Macquarie-Übernahmevehikels MEIF II Energie Beteiligungen GmbH & Co abzulehnen. Wie der Eschborner Heizkosten- und Wasserverbrauchsabrechner am Dienstag mitteilte, hält der Vorstand den von Macquarie angebotenen Preis von 44,00 EUR in bar je Aktie "aus finanzieller Sicht nicht für angemessen". Dies gelt auch darauf, dass ein Beteiligungsunternehmen der von BC Partners beratenen Private Equity Fonds zwischenzeitlich 52,00 EUR in bar je Aktie geboten habe. Macquarie hatte mit BC Partners einen "weißen Ritter" gegen die ungebetene Offerte der australischen Bank Macquarie gefunden. Macquarie hielt nach eigenen Angaben im Oktober bereits 17% der Techem-Anteile. Vor der Ankündigung von Macquarie Ende Oktober wurde die Techem-Aktie noch um die 40 EUR gehandelt. Analysten bezeichneten das Angebot der Australier bereits bei seiner Vorlage als zu niedrig. Das mit Techem abgestimmte Angebot von BC Partners, das noch formell veröffentlich werden muss, setzt eine Annahmequote von 50,1% der Aktien voraus. Macquarie hatte ihre eigene Offerte an eine Annahmequote von 70% geknüpft. Wie Techem in seiner Ablehnung weiter ausführte, lässt das Macquarie-Übernahmeangebot "keine konkreten strategischen Zielsetzungen und Visionen erkennen". Ebenso sei für den Vorstand nicht erkennbar, "welche Ressourcen und Expertise Macquarie zur Stärkung von Techem zur Verfügung stellen könnte". Der Aufsichtsrat schließe sich der Empfehlung des Vorstands an. Webseiten: http://www.techem.de/ http://www.heat-beteiligung.de http://www.macquarie.com/meif2energie DJG/abe/rio

28.11.2006 - 09:05:16 XETRA-START/Gut behauptet FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt ist gut behauptet in die Dienstagssitzung gegangen. Der DAX handelt gegen 9.03 Uhr 0,1% oder 6 Punkte höher bei 6.304. Händler sprechen von einer kleinen technischen Gegenreaktion auf die hohen Verluste vom Montag. DJG/bek/reh

28.11.2006 - 08:55:41 KarstadtQuelle will sich von neckermann.de trennen (zwei) Auch Quelle und im Spezialversand strebt der im MDAX gelistete Konzern weitreichende Umstrukturierungen an. Die Auslandsgeschäfte von Quelle sollen auf Wachstumsregionen ausgerichtet werden. Dazu konzentriert Quelle seine Aktivitäten auf Mittel- und Osteuropa sowie den deutschsprachigen Raum, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf die zügige Expansion in Russland gelegt werden soll. Die Gesellschaften in Frankreich, Portugal und Spanien sollen verkauft werden, entsprechende Verkaufsgespräche wurden den Angaben zufolge bereits aufgenommen. In Belgien und in den Niederlanden sollen zu Beginn des Jahres 2007 die Aktivitäten eingestellt werden. Indes will Quelle seine eigenen Angaben zufolge nach führende Position unter den deutschen Versandhandelsunternehmen im Internet ausbauen und plant den Einstieg in das wachsende Segment Teleshopping. Im Spezialversand konzentriere sich KarstadtQuelle künftig auf die Segmente Golden Ager, Premium sowie Communities. Von allen übrigen Spezialversendern wolle sich KarstadtQuelle mittelfristig trennen. Die Versandhandels-Service Group, bestehend aus 14 Call-Centern, fünf Logistikstandorten und IT-Dienstleistern mit insgesamt 10.000 Beschäftigten, soll verkauft oder gemeinsam mit einem strategischen Partner entwickelt werden. DJG/apr/brb

28.11.2006 - 08:39:58 KarstadtQuelle will sich von neckermann.de trennen DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die KarstadtQuelle AG will sich von ihrem Universalversender neckermann.de trennen. Er soll im kommenden Jahr an die Börse gebracht oder alternativ verkauft werden, wie der Warenhaus- und Versandhandelskonzern am Dienstag mitteilte. Das in Essen ansässige Unternehmen will sich beim Universalversand Deutschland künftig auf den Marktführer Quelle konzentrieren. neckermann.de ist die Nummer drei im deutschen Versandhandelsmarkt. DJG/apr/rio

28.11.2006 - 08:35:03 EUREX/Bund-Futures starten knapp behauptet - US-Daten im Blick FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp behauptet sind die bundesdeutschen Renten-Kontrakte am Dienstag in den Handel gestartet. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures verliert gegen 8.32 Uhr 6 Ticks auf 118,34%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,42% und das Tagestief bei 118,32%. Umgesetzt wurden bisher rund 38.600 Kontrakte. Der Bobl-Futures verliert 5 Ticks auf 109,94%. Nachrichtlich im Blick steht vor allem ein Fülle von Konjunkturdaten am Dienstag und Mittwoch. Sie dürften nach der feiertäglichen Ruhe seit Thanksgiving doppelt scharf beobachtet werden, heißt es im Handel. Tendenziell werden schwache US-Daten und gute aus dem Euro-Raum erwartet. Im Blick stehen vor allem US-Immobilien-Daten: Sollte der Verkauf von bestehenden Immobilien am Dienstag sowie von Neubauten am Mittwoch einen weiteren Einbruch am US-Immobilienmarkt im Oktober bestätigen, dürfte der Euro seinen Anstieg fortsetzen und für weitere Renten-Käufe durch Ausländer sorgen. Beim Verkauf bestehender Häuser wird mit 0,6% Rückgang gegen den Vormonat gerechnet. Zudem stehen Geldmengendaten M3 der EU für Oktober an; erwartet wird ein Anstieg um 0,5% gegenüber dem Vormonat. Auch die US-Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober und der Index des Verbrauchervertrauens des Conference Boards für November stehen im Blick. Technisch dürfte der Seitwärtsbereich zwischen 118,20% und 118,40% ausgetestet werden. DJG/mod/reh

28.11.2006 - 08:17:08 DEVISEN/Euro weiter über 1,31 USD - US-Immobilienmarkt im Blick FRANKFURT (Dow Jones)--Weiter stabil über 1,31 USD ist der Euro am Dienstag in den Handel gestartet. Von den Höchstkursen über 1,3150 USD ist die Gemeinschaftswährung jedoch weiter zurückgekommen. "Aktuell sieht es so aus, als ob wir die Marke von 1,31 USD von oben testen wollen", sagt ein Händler. Allerdings habe der Euro am Morgen in Asien ein neues Rekordhoch gegen den Yen ausgebildet. Dort liege gleichzeitige eine wichtige, technische Unterstützung. Im Blick steht vor allem ein Fülle von Konjunkturdaten am Dienstag und Mittwoch. "Nach der feiertäglichen Ruhe seit Thanksgiving dürften sie daher doppelt so argwöhnisch beobachtet werden", so der Händler. Im Blick stehen vor allem US-Immobilien-Daten: Sollte der Verkauf von bestehenden Immobilien am Dienstag sowie von Neubauten am Mittwoch einen weiteren Einbruch am US-Immobilienmarkt im Oktober bestätigen, dürfte der Dollar seine Abwärtstendenz trotz des überverkauften Szenarios fortsetzen. Beim Verkauf bestehender Häuser wird mit 0,6% Rückgang gegen den Vormonat gerechnet. Zudem stehen Daten zur EU-Geldmenge M3 für Oktober mit einem erwarteten Anstieg von 0,5% gegenüber dem Vormonat und zum US-Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter für Oktober mit einem erwarteten Rückgang von 4,2% gegen Vormonat an. Unter den Stimmungsindikatoren steht der Index des Verbrauchervertrauens des Conference Boards für November im Blick. Hier rechnen Volkswirte mit einem leichten Anstieg auf 106,0 nach 105,4 Punkten. Allerdings spiegelten sich bereits ein Teil der Immobilien-Erwartungen in diesem Index. Die Feinunze Gold geht am Dienstagmorgen mit 639,10 USD um nach einem Nachmittag-Fixing in London von 638,75 USD. === Europa Asien Europa (8.01) (4.51) (Mo,17.30) EUR/USD 1,3130 1,3137 1,3120 USD/JPY 116,12 116,02 116,10 EUR/JPY 152,46 152,66 152,30 EUR/GBP 0,6776 --- 0,6773 EUR/CHF 1,5843 --- 1,5852 === DJG/mod/reh

28.11.2006 - 07:36:23 KarstadtQuelle plant Verkauf von Neckermann - FTD HAMBURG (Dow Jones)--Die KarstadtQuelle AG arbeitet einem Zeitungsbericht zufolge am Verkauf seiner Versandhandelstochter Neckermann. Mehrere Finanzinvestoren sollen an dem drittgrößten deutschen Versandhaus interessiert sein, schreibt die "Financial Times Deutschland" (FTD) in ihrer Dienstagausgabe. Der Verkauf könnte noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, möglicherweise aber auch länger dauern, verlautete aus dem Umfeld des Unternehmens. "Wir sind in einer Strategiediskussion zum Versandhandel und werden abschließend in der nächsten Woche entscheiden", zitiert die Zeitung einen KarstadtQuelle-Sprecher. Über die Hintergründe für die plötzlichen Verkaufsabsichten werde in der Branche heftig spekuliert. KarstadtQuelle brauche dringend Geld, heißt es im Umfeld des Unternehmens. Dies wies ein Sprecher zurück: Das Gegenteil sei der Fall, man suche Anlagemöglichkeiten für das Geld des Konzerns, sagte er. Erstmals seit Langem habe man vor dem Weihnachtsgeschäft keinen Kredit in Anspruch nehmen müssen, um den Wareneinkauf zu finanzieren. Webseite: http://www.ftd.de DJG/brb/rio

28.11.2006 - 07:36:11 Überblick/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung Volkswagen investiert für Werk in Indien 530 Mio USD Die Volkswagen AG wird nach Angaben der Deutschen Botschaft in Indien rund 530 Mio USD in ihr neues Werk in Indien investieren. Die Höhe der Investition geht aus einer Einladung für eine Pressekonferenz am kommenden Mittwoch hervor, die die Botschaft verschickt hat. Auf der Pressekonferenz sollen die entsprechenden Verträge für den Bau des Werkes unterzeichnet werden. Volkswagen wollte die von der Botschaft genannte Höhe der Investitionen nicht kommentieren. Borouge: Linde bekommt Auftrag aus Abu Dhabi über 1,3 Mrd USD Die Linde AG bekommt von dem in Abu Dhabi ansässigen Petrochemieunternehmen Borouge den Auftrag zum Bau der weltgrößten Ethylenanlage. Der Auftrag hat ein Volumen von 1,3 Mrd USD, wie Borouge-CEO Harry Bucht sagte. Linde werde eine Anlage bauen, die Ethan in Ethylen verwandelt. Die Anlage werde eine Jahreskapazität von 1,45 Mio Tonnen haben. Münchener Rück nimmt für gute Preise Umsatzeinbußen hin - FTD Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG ist bereit, im Interesse risikogerechter Preise auch deutliche Umsatzeinbußen hinzunehmen. "Möglicherweise können wir unseres Politik nicht ewig ohne Verlust von Prämienvolumen betreiben", sagte Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek der "Financial Times Deutschland" (FTD). "Wir sind bereit, einen Rückgang zu akzeptieren." DB Real Estate verkauft Fortress Immobilien für 2 Mrd EUR - FTD Die Deutsche-Bank-Tochter DB Real Estate will einem Zeitungsbericht zufolge fast alle deutschen Liegenschaften aus ihrem offenen Immobilienfonds Grundbesitz-Invest für rund 2 Mrd EUR an den Finanzinvestor Fortress verkaufen. Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD) unter Berufung auf Angaben aus Finanzkreisen berichtet, setzte sich Fortress in einem Bieterverfahren gegen die Whitehall-Immobilienfonds der Investmentbank Goldman Sachs und die Morgan Stanley Real Estate Funds (MSREF) durch. comdirect will Beraternetz erheblich ausbauen - Focus-Money Auf Grund der guten Kundenresonanz will die comdirect bank AG hundert neue Berater einstellen und die Zahl ihrer Geschäftsstellen fast verdoppeln. "Wir werden die Beraterzahl in den nächsten Jahren um rund 100 erhöhen", sagte der comdirect-Vorstandsvorsitzende Andre Carls im Gespräch mit dem dem Wirtschaftsmagazin "Focus-Money". BenQ-Geschäftsführer gibt Position ab - SZ Der Geschäftsführer des insolventen Handyherstellers BenQ Mobile, Clemens Joos, hat sein Amt einem Pressebericht zufolge mit sofortiger Wirkung niedergelegt. Entsprechende Informationen habe ein Sprecher des Unternehmens bestätigt, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (SZ). Joos habe seinen Rücktritt am Freitag eingereicht. Lafarge erwägt Abspaltung von Dachgeschäft - La Tribune Der französische Baukonzern Lafarge SA hat einem Pressebericht zufolge zwei Leveraged-Buyout-Spezialisten damit beauftragt, sie bei der Abspaltung des Hausdach-Geschäfts zu unterstützen. Wie die französische Zeitung "La Tribune" auf ihrer Webseite berichtet, wird die Sparte dabei mit rund 2 Mrd USD bewertet. Beauftragt worden seien PAI Partners und LBO France. Lafarge will den Angaben zufolge weiter einen Minderheitsanteil von rund 30% an der Sparte halten. Iberdrola unmittelbar vor Übernahme von Scottish Power - Kreise Der spanische Versorger Iberdrola wird möglicherweise schon an diesem Dienstag die Übernahme der britischen Scottish Power für rund 12 Mrd GBP ankündigen. Beide Konzerne und ihre Finanzberater arbeiteten an den letzten Einzelheiten der Transaktion, die vielleicht schon am Dienstag angekündigt werde, sagte eine mit der Situation vertraute Person. Denkbar sei allerdings auch, dass sich die Mitteilung noch etwas verzögere. NYSE-Aktionäre entscheiden nach Euronext-Eignern über Fusion Die Aktionäre der NYSE Group Inc sollen am 20. Dezember und damit einen Tag nach den Anteilseignern der Euronext NV über eine Fusion mit der Vierländerbörse abstimmen. Der Betreiber der New York Stock Exchange teilte mit, eine entsprechende außerordentliche Aktionärsversammlung einberufen zu wollen. Euronext hatte in der vergangenen Woche mitgeteilt, ihre Aktionäre am 19. Dezember über die geplante Fusion mit der NYSE abstimmen lassen. DJG/kla/abe

28.11.2006 - 07:33:11 Borouge: Linde bekommt Auftrag aus Abu Dhabi über 1,3 Mrd USD ABU DHABI (Dow Jones)--Die Linde AG bekommt von dem in Abu Dhabi ansässigen Petrochemieunternehmen Borouge den Auftrag zum Bau der weltgrößten Ethylenanlage. Der Auftrag hat ein Volumen von 1,3 Mrd USD, wie Borouge-CEO Harry Bucht am Dienstag sagte. Linde werde eine Anlage bauen, die Ethan in Ethylen verwandelt. Die Anlage werde eine Jahreskapazität von 1,45 Mio Tonnen haben. Borouge ist ein Joint Venture des Kunststoffherstellers Borealis und der National Oil Co von Abu Dhabi. Borealis wird gemeinsam von OMV AG, Wien, (35%) und der International Investment Co, Abu Dhabi, (65%) geführt. Webseite: http://www.linde.com DJG/DJN/rio/abe

28.11.2006 - 07:20:16 PRESSESPIEGEL/Unternehmen MÜNCHENER RÜCK - Der zweitgrößte Rückversicherer der Welt will das Preisniveau stabil halten. Die Münchener Rück sei bereit, dafür auch Umsatzeinbußen hinzunehmen, sagte Vorstand Torsten Jeworrek. (FTD S. 20) KARSTADTQUELLE - Der Handelskonzern arbeit an dem Verkauf seiner Versandhaustochter Neckermann. Mehrere Finanzinvestoren sollen an dem drittgrößten deutschen Versandhaus interessiert sein, heißt es in der Branche. Der Verkauf könnte noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, möglicherweise aber auch länger dauern, verlautete aus dem Umfeld des Unternehmens. (FTD S. 1) PORSCHE - Dem gestiegenen Einfluss von Porsche bei Volkswagen könnte mittelfristig eine komplette Neuordnung des Konzerns folgen. Zumindest sehen das Planspiele vor, die bei Porsche gemacht werden, wie in der Finanzszene bestätigt wird. Durchgespielt wird, Audi und andere Premiummarken aus dem VW-Konzern herauszulösen und mit Porsche zu vereinen. (Handelsblatt S. 17) LANXESS - Nach der groben Sanierung sucht der Chemiekonzern jetzt Anschluss an die Marktführer. In erster Linie will Lanxess jetzt durch Zukäufe vorankommen. Verkraftbar seien auch Unternehmen mit einem Umsatz von mehreren Mrd EUR, sagte der Vorstandsvorsitzende Axel Heitmann. (FAZ S. 18) RAG - Der Essener RAG-Konzern steht unmittelbar davor, die letzte Hürde für seinen geplanten Börsengang zu nehmen, heißt es. Auf dem Kohlegipfel in Berlin wird morgen ein Eckpunktepapier verabschiedet, das den Weg an die Börse endgültig frei macht. (FTD S. 10) THOMAS COOK - Thomas Cook verlangt Klarheit über die Eigentümer. Der Chef des zu KarstadtQuelle und Lufthansa gehörenden Reisekonzerns, Thomas Holtrop, dringt auf eine Entscheidung über die Eigentümerstruktur. (FTD S. 8) SEAT - Das Seat-Debakel ist der einzige Makel auf der Erfolgsbilanz des designierten VW-Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn. Als Audi-Vorstandschef bemüht er sich seit geraumer Zeit um die Sanierung der spanischen Automobilmarke, bislang vergeblich. Jetzt sollen neue Chefs und kleine Fahrzeuge die Marke retten. (Süddeutsche Zeitung S. 25) FORTRESS - Die Deutsche-Bank-Tochter DB Real Estate will fast alle deutschen Liegenschaften aus ihrem offenen Immobilienfonds Grundbesitz-Invest für rund 2 Mrd EUR an den Finanzinvestor Fortress verkaufen, heißt es unter Berufung auf Angaben aus Finanzkreisen. Fortress setzte sich in einem Bieterverfahren gegen die Whitehall-Immobilienfonds der Investmentbank Goldman Sachs und die Morgan Stanley Real Estate Funds (MSREF) durch. Die Transaktion solle in Kürze besiegelt werden. (FTD S. 19) TNT - Der niederländische Postkonzern TNT will das Expressgeschäft in Europa und Asien kräftig ausbauen und Marktführer DHL Paroli bieten. "Wir planen weitere Übernahmen, vor allem in schnell wachsenden Volkswirtschaften", sagte der TNT-Vorstandsvorsitzende Peter Bakker. (Handelsblatt S. 11) BAE SYSTEMS - Der Rüstungshersteller muss um seine Geschäftskontakte zu Saudi-Arabien fürchten. Regierungsvertreter in Riad drohen dem britischen Konzern mit dem Abbruch der Geschäftsbeziehungen, das würde vor allem die Lieferung von 72 Eurofighter-Kampfjets betreffen. (FAZ S. 18) DJG/pi/brb -0-

28.11.2006 - 06:23:10 Münchener Rück nimmt für gute Preise Umsatzeinbußen hin - FTD HAMBURG (Dow Jones)--Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG ist bereit, im Interesse risikogerechter Preise auch deutliche Umsatzeinbußen hinzunehmen. "Möglicherweise können wir unseres Politik nicht ewig ohne Verlust von Prämienvolumen betreiben", sagte Vorstandsmitglied Torsten Jeworrek der "Financial Times Deutschland" (FTD - Dienstagausgabe). "Wir sind bereit, einen Rückgang zu akzeptieren." In den ersten neun Monaten stagnierten die Prämieneinnahmen des zweitgrößten Rückversicherers der Welt. Die Münchener Rück würde auch einen zweistelligen Umsatzrückgang hinnehmen, sagte Jeworrek. "Es gibt keine festgelegte Grenze." Kein Unternehmen könne um der Kundenbeziehung willen unökonomische Entscheidungen treffen. Die geplante Rückgabe von 1 Mrd EUR überschüssigen Kapitals an die Anleger durch einen Aktienrückkauf sei eine klare Indikation für die ertragsorientierte Geschäftspolitik, sagte Jeworrek. Webseite: http://www.ftd.de DJG/brb/abe

28.11.2006 - 06:25:36 TAGESVORSCHAU/28. November 2006 === ***07:30 DE/Air Berlin plc, Ergebnis 3Q (10:00 Telefon-PK), Berlin ***08:00 DE/Klöckner & Co AG (KlöCo), Ergebnis 3Q (10:00 Telefonkonferenz), Duisburg ***08:10 DE/GfK-Konsumklimaindikator Dezember PROGNOSE: 9,3 Punkte zuvor: 9,2 Punkte ***10:00 EU/EZB, Geldmenge M3 Oktober PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+8,8% gg Vj zuvor: +1,2% gg Vm/+8,5% gg Vj Geldmenge M3 Oktober Drei-Monats-Rate PROGNOSE: +8,5% gg Vj zuvor: +8,2% gg Vj 10:00 GB/Confederation of British Industries, Jahreskonferenz, Rede von US-Finanzminister Paulson, London (A) 10:30 DE/OPEN Business Club AG, PK zum Börsengang, Frankfurt (A) 10:30 AT/BA-CA, Einkaufsmanagerindex November ***11:00 FR/OECD, Wirtschaftsausblick Nr. 80, Paris 11:00 DE/Bundesverband der Deutschen Industrie und Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, PK mit den Präsidenten Thumann und Hundt zum Thema: "Erwartungen der deutschen Wirtschaft an die deutsche EU-Ratspräsidentschaft", Berlin ***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender ***12:00 DE/Deutsche Bundesbank, PK zum Finanzstabilitätsbericht 2006, Frankfurt 13:30 DE/Bundeswirtschaftsministerium, PG zum geplanten Maßnahmenpaket zur Stärkung des Wettbewerbs im Energiesektor, Berlin ***14:30 US/Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Oktober PROGNOSE: -4,2% gg Vm zuvor: +8,3% gg Vm 15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Langfrist-Refi-Tender ***16:00 US/Index des Verbrauchervertrauens November PROGNOSE: 106,0 Punkte zuvor: 105,4 Punkte ***16:00 US/Verkauf bestehender Häuser Oktober PROGNOSE: -0,6% gg Vm zuvor: -1,9% gg Vm ***18:30 US/National Italian American Foundation, Rede von Fed-Chairman Bernanke zu den Wirtschaftsaussichten, New York 18:30 US/Simon Graduate School of Business, Rede von Philadelphia Fed President Plosser zu den Wirtschaftsaussichten, Rochester (A) ***19:00 US/Treasury, Auktion zweijähriger Notes Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Ausschreibung fünfjährige Bundesobligation der Serie 149 über 4 Mrd EUR *** - DE/Max21 Management und Beteiligungen AG, Erstnotiz im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse *** - DE/Deutsche Wohnen AG, Ergebnis 1Q, Frankfurt *** - GB/Barclays plc, Trading Update 3Q, London - AT/Rosenbauer International AG, Ergebnis 9 Monate, Leonding - EU/Rat der Finanzminister, Brüssel - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der AOL Deutschland durch Telecom Italia SpA Brüssel - NL/Nokia Oy, Capital Market Days (bis 29.11.), Amsterdam (A) - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit === DJG/gla/brb -0-



 
   
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