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Montag, 27-Nov-2006

27.11.2006 - 18:50:22 EUREX/Renten-Futures im Verlauf unverändert - Keine Umschichtung FRANKFURT (Dow Jones)--Unverändert zum Vortag zeigen sich die deutschen Renten-Kontrakte im späten Montagsverlauf. Der Dezember-Kontrakt des Bund-Futures notiert gegen 18.43 Uhr unverändert bei 118,32%. Das Tageshoch liegt bislang bei 118,40% und das Tagestief bei 118,04%. Umgesetzt wurden bisher rund 983.000 Kontrakte. Der BOBL-Futures gewinnt 8 Ticks auf 109,92%. Damit profitieren die Renten weit weniger vom Kurseinbruch an den Aktienmärkten als erwartet. "Ich hätte mit mehr Umschichtungen gerechnet", sagt ein Händler. Auch die Umsätze hätten höher sein können. Grund könnten eventuell die fehlenden Daten von Wirtschafts- und Zentralbankseite sein, hieß es in einer Markteinschätzung der WestLB. "Mit Blick auf die deutlich verbesserte charttechnische Situation von EUR/USD am Devisenmarkt könnte der europäische Rentenmarkt in den nächsten Tagen allerdings über die Währungsseite unterstützt werden", so die Analysten weiter. Die Aufwertung des Euro könne dabei zu weiter nachlassenden Spekulationen auf weitere Zinserhöhungen durch die EZB führen. Auch habe sich der technische Ausblick für den Bund-Future mit dem Vorstoß über die Widerstandszone bei 118,31/40% - den Hochpunkten vom 13. und 21. November - verbessert, hieß es von der WestLB. Eine substanzielle Verbesserung des mittelfristigen Ausblicks würde aber erst im Falle einer Befestigung über dem Hoch vom 27. September bei 118,70% erfolgen. DJG/mod/raz

27.11.2006 - 18:41:10 Europas Börsen schließen schwach - Autos und Airlines verlieren Kräftige Gewinnmitnahmen haben zum Wochenbeginn die europäischen Aktienmärkte unter Druck gebracht. Der Euro-Stoxx-50 fiel um 1,7 Prozent oder 70 auf 3.978 Punkte, der Stoxx-50 gab um 1,5 Prozent oder 54 auf 3.596 Punkte nach. Bis auf die von hervorragenden Geschäftszahlen getragene Bayer-Aktie schlossen sämtliche Länderbörsen, Branchen und Indextitel im Minus. Besonders gebeutelt wurden erneut die exportstarken Autowerte. Hier hatte der Euro-Ansprung vergangene Woche die Gewinnmitnahmen ausgelöst. Dazu merkten die Analysten von Lehman Brothers an, dass die zyklischen Titel in Europa zuletzt gut gelaufen und nun im Verhältnis zu den Gesamtmärkten hoch bewertet seien. "Die Dollar-Verluste könnten eine Underperformance der europäischen Zykliker zur Folge haben", hieß es. Ein Grund, auf breiter Front Aktien zu verkaufen, sei der Euro-Anstieg jedoch nicht - zuletzt habe kein erkennbarer Zusammenhang zwischen den Bewegungen des Dollar und den Erträgen aus Aktienanlagen bestanden. Die europäischen Aktien hätten sich vielmehr angesichts des tendenziell festen Euro gut entwickelt. Technische Analysten rechnen angesichts der schwachen US-Vorgaben mit weiteren Abgaben in den Euro-Indizes; der Euro-Stoxx-50 könnte nach Schätzungen der LBBW bis auf 3.960 Punkte fallen. Autowerte vom Euro belastet Autowerte waren die Hauptverlierer der Gewinnmitnahmen. Der Sektor-Index gab um 2,6 Prozent nach. "Hier war auch am meisten Speck drauf", sagte ein Händler mit Verweis auf die jüngsten, steilen Kursanstiege von VW, Fiat und Daimler. Bei BMW sei ein Eurokurs von 1,25 USD eine Schlüsselmarke für die Erträge aus Verkäufen in den USA, erklärten Händler. Zusätzlich habe der wieder steigende Ölpreis belastet. BMW verloren 2,2 Prozent auf 41,86 EUR, Fiat 2,9 Prozent auf 13,95 EUR, DaimlerChrysler 2,8 Prozent auf 44,25 EUR, Peugeot-Citroen 2,5 Prozent auf 46,78 EUR und Volkswagen 1,6 Prozent auf 80,01 EUR. Airlines von Euro und Öl belastet Schwach zeigten sich auch die Aktien der großen europäischen Fluggesellschaften. Air France-KLM verloren 3 Prozent auf 29,82 EUR, Lufthansa 2,9 Prozent auf 18,67 EUR und British Airways um 2,2 Prozent auf 482,8 p. Nach den Kursgewinnen in den vergangenen Wochen seien Gewinne mitgenommen worden, hieß es im Handel. Selbst Alitalia fielen 3,1 Prozent auf 0,88 EUR, obwohl in der vergangenen Woche Spekulationen für Kursgewinne gesorgt hatten, die auf eine Übernahme durch Air France-KLM setzten. Moderate Verluste der Versorger stützen Indizes Nur die moderaten Verluste der indexschweren Versorger- und Energie-Aktien bewahrten die europäischen Indizes vor noch größeren Verlusten. Beide Sektor-Indizes gaben um je 0,9 Prozent. Selbst der ehemalige Tagesgewinner RWE fiel bis zum Schluss ins Minus. Nach rund 4,5 Prozent in der Spitze schlossen die Titel 0,6 Prozent tiefer bei 86,05 EUR. Zunächst hatten mehrere Faktoren gestützt: So das erhöhte Kursziel von Morgan Stanley auf 102 EUR, sowie Spekulationen, nach denen Iberdrola 800 p je Aktie von Scottish Power bieten könnte und der Einstieg von Gazprom in Italien. Iberdrola stemmten sich mit minus 0,5 Prozent auf 32,75 EUR etwas gegen den Trend. Eni verloren nur 0,6 Prozent auf 24,52 EUR; hier stützten Berichte, das Ölfeld in Kasachstan sei größer als erwartet. Banken von BBVA-Kapitalerhöhung belastet Unter den Banken brachen BBVA um 4,7 Prozent auf 18,15 EUR ein. Hier belastete eine hohe Kapitalerhöhung von 3 Mrd EUR die Kurse. Händler sprachen mit Blick auf die Verluste von einem "schlecht gewählten Tag" für Kapitalmaßnahmen. Dies habe den gesamten Sektor belastet. Barclays schlossen innerhalb der europäischen Finanzwerte mit moderatem Verlust von 0,6 Prozent. Grund war nach Händlerangaben die Erwartung guter Aussagen beim Trading Statement am Dienstag. Die Aktie schloss bei 688 p; der Banken-Index verlor 1,8 Prozent. DJG/mod/raz

27.11.2006 - 18:22:33 XETRA-SCHLUSS/DAX schwach - Markt fällt unter 6.300 Punkte FRANKFURT (Dow Jones)--Schwach auf ganzer Breite ist der deutsche Aktienmarkt am Montag aus dem Handel gegangen. Der DAX verlor 1,8% oder 114 auf 6.298 Punkte und schloss damit unter der 6.300er-Marke. Kräftige Gewinnmitnahmen in sämtlichen Titeln, die zuvor gut gelaufen waren, drückten den Markt. Bis auf Bayer nach hervorragenden Geschäftszahlen konnte sich kein DAX-Wert in den grünen Bereich retten. Moderate Verluste der indexschweren Versorger bewahrten den DAX indes vor größeren Verlusten. Umgesetzt wurden 7,1 Mrd EUR nach 6,6 Mrd EUR am Freitag; im DAX-Terminkontrakt kam es hingegen zu Rekordumsätzen. Als Vorwand der Gewinnmitnahmen habe der Euro-Anstieg gedient. Die Analysten von Lehman Brothers merkten dazu an, dass die zyklischen Titel in Europa zuletzt gut gelaufen und nun im Verhältnis zu den Gesamtmärkten hoch bewertet seien. "Die Dollar-Verluste könnten eine Underperformance der europäischen Zykliker zur Folge haben", hieß es. Ein Grund, auf breiter Front Aktien zu verkaufen, sei der Euro-Anstieg jedoch nicht - zuletzt habe kein erkennbarer Zusammenhang zwischen den Bewegungen des Dollar und den Erträgen aus Aktienanlagen bestanden. Die europäischen Aktien hätten sich vielmehr angesichts des tendenziell festen Euro gut entwickelt. Analysten sehen den DAX zumindest bis auf 6.280 Punkte fallen. Dort dürfte ein Konsolidierung einsetzen. Deutsche Börse waren mit minus 4% Spitzenverlierer. Die Aktien schlossen nach Gewinnmitnahmen bei 129,97 EUR. Pressespekulationen über einen bevorstehenden Einstieg von WGZ-Bank und Sparkassen erwiesen sich als nicht haltbar. Selbst der ehemalige Tagesgewinner RWE fiel bis zum Schluss ins Minus. Nach rund 4,5% in der Spitze schlossen die Titel 0,6% tiefer bei 86,05 EUR. Zunächst hatten mehrere Faktoren gestützt: So das erhöhte Kursziel von Morgan Stanley auf 102 EUR, sowie Spekulationen, nach denen Iberdrola 800 p je Aktie von Scottish Power bieten könnte und der Einstieg von Gazprom in Italien. Auch E.ON gaben 0,3% nach auf 95,96 EUR. Bayer ragten hingegen einsam aus dem roten Teppich: Eine überraschend gute Quartalsbilanz und ein erhöhter Ausblick wurden 2% Plus auf 39,79 EUR umgesetzt. Die Leverkusener rechnen nunmehr mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 22% für 2006. Von einer "insgesamt positiven Überraschung" sprach Analyst Markus Metzger von der Bank Vontobel. Er lobte insbesondere das starke operative Ergebnis in der Gesundheitssparte Health Care. Deutlich unter Druck standen die Automobilwerte. Bei BMW sei ein Eurokurs von 1,25 USD eine Schlüsselmarke für die Erträge aus Verkäufen in den USA, sagten Händler. Zusätzlich belastete der wieder steigende Ölpreis. BMW verloren 2,2% auf 41,86 EUR, DaimlerChrysler 2,8% auf 44,25 EUR und Volkswagen 1,6% auf 80,01 EUR. Auch Continental werden um 2% tiefer bei 87,47 EUR gehandelt. Auch Lufthansa wurden von der Kombination Öl-Dollar um 2,9% gedrückt auf 18,67 EUR. Siemens litten unter den fortgesetzten Berichten über angebliche Korruption im Haus und gaben 2,9% nach auf 72,44 EUR. Deutsche Telekom fielen 2,2% auf 13,39 EUR. Hier kursierten Kreiseberichte der "Wirtschaftswoche", wonach der designierte Vorstandsvorsitzende Obermann den gesamten Vorstand austauschen möchte. MAN gaben 1,6% ab auf 68,79 EUR, nachdem die Gespräche mit Scania abgebrochen wurden. Scania sieht nach Presseberichten den eigenen Wert bei 673 SEK je Aktie. MAN wäre nach Analystenangaben aber nie bereit gewesen, über 500 SEK zu gehen, hieß es im Handel. Glanzlicht in der zweiten Reihe waren Deutz, die gegen den Markt zwischenzeitlich sogar ein neues Jahreshoch ausbildeten. Der Titel profitiere nach wie vor auch von den günstigen Vorlagen vom US-Wettbewerber John Deere, hieß es. Deutz stiegen um 1,1% auf 9,85 EUR. Im TecDAX wurden ebenfalls die vergangenen Favoriten bestraft: Index-Schwergewicht United Internet brachen um 3,3% ein auf 11,45 EUR, Morphosys um 4,9% auf 43,78 EUR. DJG/mod/raz

27.11.2006 - 17:36:52 Volkswagen investiert für Werk in Indien 530 Mio USD NEU-DELHI (Dow Jones)--Die Volkswagen AG wird nach Angaben der Deutschen Botschaft in Indien rund 530 Mio USD in ihr neues Werk in Indien investieren. Die Höhe der Investition geht aus einer Einladung für eine Pressekonferenz am kommenden Mittwoch hervor, die die Botschaft am Montag verschickt hat. Auf der Pressekonferenz sollen die entsprechenden Verträge für den Bau des Werkes unterzeichnet werden. Volkswagen wollte die von der Botschaft genannte Höhe der Investitionen nicht kommentieren. Der VW-Aufsichtsrat hatte vor kurzem dem lange erwarteten Bau der Produktionsstätte zugestimmt. Diese Produktionsstätte wird im Norden der Stadt Pune im Bundesstaat Maharashtra errichtet. Rund 2.500 Mitarbeiter sollen dort beschäftigt werden. Die Aufnahme der Fertigung von Kleinwagen ist für die zweite Jahreshälfte 2009 geplant. Der Bau des indischen Werkes ist für den VW-Konzern ein wichtiger Bestandteil der Strategie zur Ausweitung des Weltmarktanteils. Er soll bis 2015 auf 12% steigen. 2005 hatte VW 9,1% Anteil am Weltmarkt für Kraftfahrzeuge. Webseite: http://www.volkswagen-ag.de DJG/DJN/mbr/jhe/abe

27.11.2006 - 17:31:03 DEVISEN/Euro stabilisiert sich oberhalb von 1,31 USD FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro kann sich auch nach Ablauf des langen Thanksgiving-Wochenendes in den USA oberhalb der Marke von 1,31 USD behaupten. Die Marktstrategen vom Metzler Financial Services bringen die Entwicklung am Devisenmarkt auf einen einfachen Nenner. "Die Eurozone boomt, in Japan regiert das Prinzip Hoffnung und Amerika schwächelt." Sollte der Verkauf von bestehenden Immobilien am Dienstag sowie von Neubauten am Mittwoch einen weiteren Einbruch am US-Immobilienmarkt im Oktober bestätigen, dürfte der Dollar seine Abwärtstendenz trotz des überverkauften Szenarios fortsetzen. Nach einer Seitwärtsbewegung von gut sechs Monaten ist die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar damit nach oben ausgebrochen. Die Volatilitäten der Währungsoptionen sind explosionsartig in die Höhe geschnellt. Viele Marktteilnehmer gehen davon aus, dass der Euro nun in neue Galaxien vorstoßen wird. Teilweise werden inzwischen Kurse von 1,35 USD für einen Euro in den kommenden Monaten erwartet. Die Feinunze Gold notiert zum Nachmittags-Fixing in London bei 638,75 USD nach einem Vormittags-Fixing bei 637,50 USD festgestellt. Der Gold-Preis profitiert einmal mehr von der Dollar-Schwäche, so die Begründung aus dem Handel. === Europa Europa Europa (17.30) (12.15) (7.20) EUR/USD 1,3120 1,3117 1,3123 USD/JPY 116,10 116,14 116,07 EUR/JPY 152,30 152,36 152,29 EUR/GBP 0,6773 0,6776 0,6777 EUR/CHF 1,5852 1,5847 1,5843 === DJG/thl/raz

27.11.2006 - 17:12:23 Wall Street im Verlauf deutlich leichter - Wal-Mart schwächeln FRANKFURT (Dow Jones)--Die Anfangsverluste haben sich an der Wall Street im Verlauf am Montag weiter ausgebaut. Zum einen belaste der über das Thanksgiving-Wochenende deutlich abgeschwächte Dollar. Zum anderen habe Wal-Mart Zahlen vorgelegt, die auf ein zurückhaltendes Konsumverhalten schließen lassen, heißt es. Der Dow-Jones-Index für 30 Industriewerte (DJIA) verliert gegen 17.05 Uhr MEZ um 0,8% oder 96 Punkte auf 12.182. Der Nasdaq-Composite gibt um 1,2% nach auf 2.430 Punkte und der marktbreite S&P-500 verzeichnet ein Minus von 0,7% auf 1.391 Punkte. Im Bereich von 1.390 Punkten liege im S&P-500-Index eine erste technische Unterstützung, heißt es. Sollte diese unterschritten werden, bilde die 1.384 die nächste Marke. Erst ab Dienstag stehen wichtige Konjunkturdaten zur Veröffentlichung auf der Agenda. Den Dow Jones belasten vor allem Wal-Mart, die um knapp 2% auf 47,02 USD verlieren. Der weltgrößte Einzelhandelskonzern kündigte für November einen flächenbereinigten Erlösrückgang von 0,1% an. Dies stelle die schlechteste Monatsperformance seit einem Jahrzehnt bei Geschäften dar, die bereits mindestens ein Jahr geöffnet sind, heißt es im Handel. Einzelhandelswerte treten mit der inoffiziellen Eröffnung der Weihnachtssaison verstärkt in den Blick der Investoren. Laut der nationalen Vereinigung der US-Einzelhändler steigerten die Konsumenten über das Thanksgiving-Wochenende ihre Ausgaben gegenüber dem Vorjahr um 18,9%. Die Verbraucher gaben vom 23. bis 27. November durchschnittlich rund 360,15 USD aus, im Vergleichsjahr 2005 stiegen die Ausgaben gegenüber 2004 um 14,2 Prozent. Best Buy legen um knapp 2% auf 56,12 USD zu. In einem Bericht im Barrons wird die Bewertung von Google als "außerordentlich teuer" eingestuft, die Aktie verliert daraufhin 2% auf 493,80 USD. DJG/thl/raz

27.11.2006 - 17:01:12 ÜBERBLICK/Unternehmen - 17.00 Uhr-Fassung E.ON Ruhrgas: Keine Nachverhandlungen zu Distrigaz in Rumänien Die E.ON Ruhrgas AG hat klar gestellt, dass der im vergangenen Jahr vollzogene Mehrheitserwerb des Gasversorgers Distrigaz von rumänischer Seite nicht noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden soll. Eine Sprecherin des Essener Unternehmens bestätigte, dass das Unternehmen aufgefordert worden sei, die Privatisierungsverträge zu veröffentlichen. "Es geht dabei aber nicht um Nachverhandlungen", betonte sie und widersprach damit einer zuvor verbreiteten Vorabmeldung des "Handelsblatt". Die Zeitung hatte gemeldet, E.ON drohe bei Distrigaz eine Neuverhandlung der Investitionen. KMW beansprucht Führung bei Zusammengehen mit Rheinmetall Bei der erwarteten Konsolidierung in der deutschen Heerestechnik hakt es nach wie vor am Führungsanspruch der beiden betreffenden Unternehmen. Sowohl die Münchener Krauss-Maffei Wegmann (KMW) als auch die Düsseldorfer Rheinmetall AG haben wiederholt die Führungsrolle für den Fall eines Zusammenschlusses von KMW mit Rheinmetall Landsysteme beansprucht. Analysten hatten diese Äußerungen in der Vergangenheit stets lediglich als Teil der Verhandlungstaktik gewertet. Die jüngsten Äußerungen von KMW legen hingegen nahe, dass die Verhandlungen an der Führungsfrage vorerst gescheitert sind. Deutsche Börse erwartet anhaltend gutes IPO-Umfeld 2007 Die Deutsche Börse rechnet im kommenden Jahr mit einem weiterhin positiven Umfeld für Börsengänge. "Wenn keine externen Ereignisse das Sentiment am Markt nachhaltig eintrüben, erwarte ich 2007 eine Anzahl von Börsengängen an der Frankfurter Börse in der Größenordnung von 2006", sagte Rainer Riess, Managing Director der Deutschen Börse AG, in Frankfurt. Im laufenden Jahr hätten bis Oktober bereits 154 Unternehmen den Schritt auf das Parkett gewagt. Damit könnte dieses Jahr nach 1999 das erfolgreichste in der Geschichte der Inititial Public Offerings (IPO) in Deutschland werden, so Riess. 1999 waren 166 Unternehmen an die Börse gegangen. M.M.Warburg kauft Degussa Bank von ING DiBa Die Hamburger Privatbank M.M.Warburg & CO Gruppe KGaA hat gemeinsam mit Privatinvestoren die Degussa Bank von der ING DiBa AG erworben. Wie M.M.Warburg mitteilte, ist eine entsprechende Vereinbarung mit der Direktbank bereits am Freitag unterzeichnet worden. Über die Höhe des Kaufpreises sei Stillschweigen vereinbart worden. DVAG wird alleiniger Vertrieb von AMB-Tochter AachenMünchener Die deutsche Versicherung AMB Generali ordnet den Vertrieb ihrer größten Tochtergesellschaft AachenMünchener neu. Die AachenMünchener werde ihre Vertriebsorganisation "AachenMünchener Beratungs- und Serviceorganisation" vollständig auf den bisherigen Kooperationspartner Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) übertragen, teilten die Unternehmen mit. Damit werde die Deutsche Vermögensberatung der alleinige Vertrieb der AachenMünchener. IPO/Symrise strebt "branchenübliche" Dividende ab 2007 an Die Symrise AG strebt ab 2007 eine "branchenübliche" Dividende an. "Wir werden nach dem Börsengang sehr wohl in der Lage sein, eine angemessene branchenübliche Dividende zu zahlen", kündigte Vorstandsvorsitzender Gerold Linzbach in Frankfurt an. Als "branchenüblich" bezeichnete der Manager die Dividende des schweizerischen Branchenführers Givaudan SA. Das Unternehmen hat 2005 eine Dividende von 17,60 CHF (etwa 11 EUR) je Aktie gezahlt. Symrise ist die Nummer vier im Markt für Duft- und Aromastoffe nach Givaudan, International Flavors & Fragrances Inc und der schweizerischen Firmenich SA. BBVA will mit Kapitalerhöhung weiter wachsen Die spanische Bank Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) hat eine Kapitalerhöhung von 3 Mrd EUR angekündigt. Damit will sie ihre Kernkapitalkennziffern verbessern und ihre Wachstumsstrategie im In- und Ausland fortsetzen. Die BBVA, die zeitgrößte Bank Spaniens gemessen an der Marktkapitalisierung, will neue Aktien über ein beschleunigtes Bookbuildingverfahren an Institutionelle Investoren abgeben. Dabei sollen 4,6% ihrer Marktkapitalisierung angeboten werden. Die Kernkapitalquote der BBVA ist in den vergangenen zwei Jahren um fast zwei Prozentpunkte gesunken. Gründe dafür waren unter anderem der Kauf einer texanischen Bank, Belastungen im Zusammenhang mit einem neuen Unternehmenssteuergesetz und Mitarbeiterzahlungen. Lebensversicherer Scottish Re findet doch noch Investor Die Scottish Re Group Ltd hat nun doch noch einen Investor gefunden, nachdem es Mitte November noch nicht so ausgesehen hatte, als würde der Lebensversicherer verkauft werden. Die MassMutual Financial und die Investmentgruppe Cerberus Capital Management würden jeweils 300 Mio USD in das Unternehmen investieren, teilte Scottish Re mit. MassMutual Capital und Cerberus würden 1 Mio Vorzugsaktien kaufen, die in 150 Mio Stammaktien entsprechend 68,8% des Unternehmen gewandelt werden könnten. Ford sichert sich Finanzmittel von 18 Mrd USD Die Ford Motor Co will bis zum Ende des laufenden Jahres hauptsächlich Darlehen über rund 18 Mrd USD aufnehmen und damit mittel- und kurzfristig benötigte Barmittel sowie ihre Restrukturierungskosten finanzieren. Zudem seien die Mittel als finanzielles Polster gegen eine mögliche Rezession gedacht. 15 Mrd USD werden dabei vom US-Automobilgeschäft von Ford in Anspruch genommen. DJG/abe

27.11.2006 - 16:29:13 E.ON Ruhrgas: Keine Nachverhandlungen zu Distrigaz in Rumänien DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die E.ON Ruhrgas AG hat klar gestellt, dass der im vergangenen Jahr vollzogene Mehrheitserwerb des Gasversorgers Distrigaz von rumänischer Seite nicht noch einmal auf den Prüfstand gestellt werden soll. Eine Sprecherin des Essener Unternehmens bestätigte am Montag, dass das Unternehmen aufgefordert worden sei, die Privatisierungsverträge zu veröffentlichen. "Es geht dabei aber nicht um Nachverhandlungen", betonte sie und widersprach damit einer zuvor verbreiteten Vorabmeldung des "Handelsblatt". Die Zeitung hatte gemeldet, E.ON drohe bei Distrigaz eine Neuverhandlung der Investitionen. E.ON Ruhrgas hatte im vergangenen Jahr insgesamt 303 Mio EUR für 51% der Anteile ausgegeben. 49% an Distrigaz hält noch der rumänische Staat, der jetzt alle Privatisierungsverträge im Energiesektor veröffentlichen möchte. Ruhrgas prüfe derzeit noch diesen Wunsch, sagte die Unternehmenssprecherin. Webseite: http://www.eon-ruhrgas.de http://www.handelsblatt.de -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/jhe

27.11.2006 - 16:13:19 TAGESVORSCHAU/28. November 2006 - vorläufige Fassung === ***07:30 DE/Air Berlin plc, Ergebnis 3Q (10:00 Telefon-PK), Berlin ***08:00 DE/Klöckner & Co AG (KlöCo), Ergebnis 3Q (10:00 Telefonkonferenz), Duisburg ***08:10 DE/GfK-Konsumklimaindikator Dezember PROGNOSE: 9,3 Punkte zuvor: 9,2 Punkte ***10:00 EU/EZB, Geldmenge M3 Oktober PROGNOSE: +0,5% gg Vm/+8,8% gg Vj zuvor: +1,2% gg Vm/+8,5% gg Vj Geldmenge M3 Oktober Drei-Monats-Rate PROGNOSE: +8,5% gg Vj zuvor: +8,2% gg Vj 10:00 GB/Confederation of British Industries, Jahreskonferenz, Rede von US-Finanzminister Paulson, London (A) 10:30 DE/OPEN Business Club AG, PK zum Börsengang, Frankfurt (A) 10:30 AT/BA-CA, Einkaufsmanagerindex November ***11:00 FR/OECD, Wirtschaftsausblick Nr. 80, Paris 11:00 DE/Bundesverband der Deutschen Industrie und Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, PK mit den Präsidenten Thumann und Hundt zum Thema: "Erwartungen der deutschen Wirtschaft an die deutsche EU-Ratspräsidentschaft", Berlin ***11:15 EU/EZB, Zuteilung Haupt-Refi-Tender ***12:00 DE/Deutsche Bundesbank, PK zum Finanzstabilitätsbericht 2006, Frankfurt 13:30 DE/Bundeswirtschaftsministerium, PG zum geplanten Maßnahmenpaket zur Stärkung des Wettbewerbs im Energiesektor, Berlin ***14:30 US/Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Oktober PROGNOSE: -4,2% gg Vm zuvor: +8,3% gg Vm 15:00 EU/EZB, Wochenausweis Fremdwährungsreserven ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Langfrist-Refi-Tender ***16:00 US/Index des Verbrauchervertrauens November PROGNOSE: 106,0 Punkte zuvor: 105,4 Punkte ***16:00 US/Verkauf bestehender Häuser Oktober PROGNOSE: -0,6% gg Vm zuvor: -1,9% gg Vm ***18:30 US/National Italian American Foundation, Rede von Fed-Chairman Bernanke zu den Wirtschaftsaussichten, New York 18:30 US/Simon Graduate School of Business, Rede von Philadelphia Fed President Plosser zu den Wirtschaftsaussichten, Rochester (A) ***19:00 US/Treasury, Auktion zweijähriger Notes Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Bundesrepublik Deutschland - Finanzagentur GmbH, Ausschreibung fünfjährige Bundesobligation der Serie 149 über 4 Mrd EUR *** - DE/Max21 Management und Beteiligungen AG, Erstnotiz im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse *** - DE/Deutsche Wohnen AG, Ergebnis 1Q, Frankfurt *** - GB/Barclays plc, Trading Update 3Q, London - AT/Rosenbauer International AG, Ergebnis 9 Monate, Leonding - EU/Rat der Finanzminister, Brüssel - EU/Kommission, voraussichtlich Entscheidung zur Übernahme der AOL Deutschland durch Telecom Italia SpA Brüssel - NL/Nokia Oy, Capital Market Days (bis 29.11.), Amsterdam (A) - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit === DJG/gla -0-

27.11.2006 - 16:13:00 UPDATE: KMW beansprucht Führung bei Zusammengehen mit Rheinmetall (NEU: Aussagen von Rheinmetall, Hintergrund) Von Torsten Wolf Dow Jones Newswires FRANKFURT (Dow Jones)--Bei der erwarteten Konsolidierung in der deutschen Heerestechnik hakt es nach wie vor am Führungsanspruch der beiden betreffenden Unternehmen. Sowohl die Münchener Krauss-Maffei Wegmann (KMW) als auch die Düsseldorfer Rheinmetall AG haben wiederholt die Führungsrolle für den Fall eines Zusammenschlusses von KMW mit Rheinmetall Landsysteme beansprucht. Analysten hatten diese Äußerungen in der Vergangenheit stets lediglich als Teil der Verhandlungstaktik gewertet. Die jüngsten Äußerungen von KMW legen hingegen nahe, dass die Verhandlungen an der Führungsfrage vorerst gescheitert sind. "Wir finden den Weg zum Zusammenschluss derzeit nicht. KMW und Rheinmetall ergänzen sich viel mehr, als dass wir Wettbewerber sind. Eine Kapitalverflechtung halte ich nicht für zwangsläufig erforderlich", sagte der KMW-Vorsitzende der Geschäftsführung, Frank Haun der "Financial Times Deutschland" (FTD - Montagausgabe). Ein Zusammenschluss zwischen Rheinmetall Landsysteme und KMW wäre aber sinnvoll, wiederholte Haun frühere Aussagen. "In diesem Verbund wollen wir aber unverändert die Führung haben. Und wenn das nicht geht, führen wir den von uns eingeschlagenen Weg über einen Ausbau der Kooperationen weiter fort." Der Münchner Konzern ist Systemführer beim Leopard-Panzer und Haubitzen. "Unser Interesse gilt einer starken nationalen Landsystemindustrie. Deshalb bleibt unsere Tür für KMW offen", erwiderte der Rheinmetall-Vorstandsvorsitzende Klaus Eberhardt am Montagnachmittag. Auch er bekräftigte, dass eine nationale Konsolidierung der heerestechnischen Industrie in Deutschland sinnvoll sei. Die Bildung eines "nationalen Champions" in der Landsystemindustrie würde die strategische Position der deutschen Industrie bei den zu erwartenden Veränderungen auf europäischer Ebene verbessern, führte Rheinmetall aus. Zudem entspräche ein Zusammengehen auch den Interessen der Bundesregierung. Anfang des Jahres hatte Dow Jones Newswires erfahren, dass auch die jetzige Bundesregierung einen Zusammenschluss zwischen Krauss-Maffei Wegmann und Rheinmetall Landsysteme für erstrebenswert hält. Die Familie Bode hält 51% an KMW, Siemens besitzt 49% des für seine Leopard-Panzer bekannten Unternehmens. Die Aktien der Rheinmetall AG befinden sich seit dem Ausstieg des Großaktionärs nahezu vollständig im Streubesitz. Ende 2004 hatte die Familie Röchling ihre 42-prozentige Beteiligung an dem in der Wehr- und Motorentechnik tätigen Konzern bei institutionellen Investoren platziert. Bei den beiden Konzernen gibt es nicht nur Überschneidungen in den Produktbereichen, sondern auch jetzt schon weitreichende Kooperationen. Rheinmetall liefert beispielsweise Waffensysteme und Munition für die Leopard-Panzer des Konkurrenten. Webseiten: http://www.rheinmetall.de/ http://www.kmweg.de -Von Torsten Wolf, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 112, torsten.wolf@dowjones.com DJG/tow/abe

27.11.2006 - 15:35:55 Kartellamt: Erste Ferngasunternehmen öffnen Langfristverträge DÜSSELDORF (Dow Jones)--Nach Marktführer E.ON Ruhrgas haben jetzt weitere deutsche Ferngasunternehmen eine Öffnung ihrer langfristigen Gaslieferverträge angekündigt. Wie das Bundeskartellamt am Montag mitteilte, haben inzwischen das Gazprom-BASF-Joint Venture Wingas, die Gasunion und Saarferngas einen solchen Schritt verbindlich zugesagt. Gegen diese Unternehmen laufende Kartellverwaltungsverfahren könnten deshalb eingestellt werden, erklärte die Bonner Behörde. Die E.ON Ruhrgas AG hatte ihre Langfristverträge nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf bereits zum Oktober anpassen müssen. Das Kartellamt verspricht sich von der Öffnung der Verträge eine Wettbewerbsbelebung auf dem deutschen Gasmarkt. Das Amt führt derzeit noch mit elf weiteren Ferngaskonzernen Gespräche, um auch mit ihnen eine Einigung zu erzielen. Anderenfalls müssten diese Unternehmen - ebenso wie zuvor E.ON Ruhrgas - mit Untersagungsverfügungen rechnen, kündigte das Kartellamt an. Webseite: http://www.bundeskartellamt.de DJG/hei/jhe

27.11.2006 - 15:32:40 Deutsche Börse erwartet anhaltend gutes IPO-Umfeld 2007 FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Börse rechnet im kommenden Jahr mit einem weiterhin positiven Umfeld für Börsengänge. "Wenn keine externen Ereignisse das Sentiment am Markt nachhaltig eintrüben, erwarte ich 2007 eine Anzahl von Börsengängen an der Frankfurter Börse in der Größenordnung von 2006", sagte Rainer Riess, Managing Director der Deutschen Börse AG, am Montag in Frankfurt. Im laufenden Jahr hätten bis Oktober bereits 154 Unternehmen den Schritt auf das Parkett gewagt. Damit könnte dieses Jahr nach 1999 das erfolgreichste in der Geschichte der Inititial Public Offerings (IPO) in Deutschland werden, so Riess. 1999 waren 166 Unternehmen an die Börse gegangen. Für 2007 bereiteten sich bereits viele Unternehmen in allen Marktsegmenten auf einen Börsengang vor, so Riess auf einer Pressekonferenz anlässlich des Deutschen Eigenkapitalforums. Details zu diesen Unternehmen wollte er nicht nennen. Die Deutsche Börse werde sich weiter bemühen, die Vorteile des Finanzplatzes Deutschland gerade auch für ein Listing ausländischer Unternehmen bekannt zu machen. Dafür werde es auch 2007 wieder verstärkt Anstrengungen zum Beispiel in Russland und China geben, sagte Riess. Die Roadshows der vergangenen Monate seien dabei ein positives Beispiel. So präsentierten sich auf dem diesjährigen Eigenkapitalforum bereits 50 Unternehmen aus China, Russland und Osteuropa, die zum Teil einen Börsengang vorbereiteten. Die Vorteile der Deutschen Börse für potenzielle IPO-Kandidaten sind laut Riess auch die niedrigeren Kosten. Eine von der Technischen Universität München und der European Business Schloss (EBS) erstellten Studie zufolge, liegen die Gesamtkosten für einen Börsengang in Frankfurt mit 8,7% unter denen in London, die 11,7% des Emissionsvolumens ausmachten. Die Studie, die anlässlich des Deutschen Eigenkapitalforums präsentiert wurde, belegt zudem, dass das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen im Prime Standard der Deutschen Börse mit 27,03 Mio EUR über dem des Londoner Main Market von 6,3 Mio EUR liegt. Trotz dieser Vorteile bevorzugten große internationale Unternehmen in den vergangenen Monaten für ihr Zweitlisting vor allem die Börse in London. Rainer Riess gab daher auch zu, dass das Image des Finanzplatzes London einfach noch besser sei. "Die Deutsche Börse hat hier noch Aufklärungsarbeit zu leisten", so der Manager. Webseite: http://www.deutsche-boerse.com -Von Simon Steiner, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 116, simon.steiner@dowjones.com DJG/sms/jhe

27.11.2006 - 15:18:13 US-Anleihen starten leichter NEW YORK (Dow Jones)--Leichter sind die US-Anleihen in den Handel am Montag gestartet. Gegen 15.10 Uhr MEZ verlieren zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% um 8/34 auf 100-11/32 und rentieren mit 4,58%. Der mit 4,50% verzinste Longbond gibt 15-32 ab auf 97-14/32 und rentiert mit 4,66%. DJG/raz

27.11.2006 - 15:12:33 debitel vermarktet jetzt auch Festnetzangebote von T-Com STUTTGART (Dow Jones)--Die debitel AG, Stuttgart, verkauft nun auch Telefon- und DSL-Pakete der Telekom-Festnetztochter T-Com. Die Vertriebspartnerschaft ergänze das bestehende debitel-Sortiment um Produkte des größten Telekommunikationsanbieters Deutsche Telekom AG, teilte der Wiederverkäufer von Telekomprodukten am Montag mit. Die Ausweitung der Vertriebspartnerschaften ermögliche es debitel, umfassender, anbieterübergreifend zu beraten. Bei den T-Com-Produkten will sich debitel auf die Komplettpakete, die beispielsweise Festnetztelefonie und DSL-Zugang verbinden, konzentrieren. Webseite: http://www.debitel.ag DJG/jhe/abe

27.11.2006 - 15:03:20 Frank Heintzeler neues AR-Mitglied bei Hypo Real Estate MÜNCHEN (Dow Jones)--Frank Heintzeler ist zum neuen Aufsichtsratsmitglied der Hypo Real Estate Holding AG bestellt worden. Er ergänze das Gremium um Kurt F. Viermetz (Aufsichtsratsvorsitzender), Klaus Pohle (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender), Antoine Jeancourt-Galignani, Pieter Korteweg und Robert Mundheim, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Bestellung sei notwendig geworden, nachdem Ferdinand Graf von Ballestrem am 30. September 2006 verstorben war. Der Bankenexperte, langjährige Investmentbanker und Jurist Heintzeler war den weiteren Angaben zufolge bis März 2004 Sprecher des Vorstands der Baden-Württembergische Bank gewesen. Von 1999 bis 2001 war er zudem Präsident des Bundesverbandes Deutscher Banken. Webseite: http://www.hyporealestate.com DJG/sms/jhe

27.11.2006 - 15:02:28 T-Mobile USA entscheidet sich bei Netzausbau für Nokia/Ericsson LONDON (Dow Jones)--Die Telekom-Mobilfunktochter T-Mobile USA hat einen Auftrag zum Ausbau des Netzes mit Mobilfunktechnologie der dritten Generation an die Nokia Oy und die Telefon AB LM Ericsson erteilt. Beide Telekomausrüster würden die so genannte WCDMA-Technologie liefern, mit der Kommunikation, Videos, Musik und Fernsehangebot besser übertragen werden kann, teilten Nokia und Ericsson am Montag mit. Das Auftragsvolumen wurde nicht genannt. Unklar blieb auch, ob neben Nokia und Ericsson weitere Unternehmen Aufträge erhalten haben. T-Mobile USA hatte im Oktober angekündigt, für den Ausbau des Netzes hin zur aktuellen Technologie in den kommenden zwei bis drei Jahren 2,1 Mrd EUR investieren zu wollen. Für die Kunden soll das Mobilfunknetz der dritten Generation Mitte 2007 verfügbar sein. T-Mobile USA ist der kleinste der vier großen US-Mobilfunknetzbetreiber. T-Mobile USA strebt in den USA einen Marktanteil von 18% bis 20% an. Die Kundenzahl soll von heute 23 Millionen auf 35 bis 40 Millionen im Jahr 2015 steigen. Webseite: http://www.nokia.com http://ericsson.com -Von Daniel Thomas, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/jhe/abe

27.11.2006 - 14:35:13 EUREX/Renten-Futures im Verlauf knapp behauptet FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp behauptet tendiert der Bund-Future am frühen Montagnachmittag. Der Dezember-Kontrakt verliert gegen 14.33 Uhr MEZ 8 Ticks auf 118,24%. Das bisherige Tageshoch liegt bei 118,40% und das bisherige Tief bei 118,20%. Umgesetzt worden sind bisher rund 385.000 Kontrakte. Der Bobl-Future tendiert gut behauptet und gewinnt einen Tick hinzu auf 109,85%. Weder von der Daten- noch von der Zentralbankseite seien am Berichtstag Impulse für den Bondmarkt zu erwarten, heißt es in einer Markteinschätzung der West LB. "Mit Blick auf die deutlich verbesserte charttechnische Situation von EUR/USD am Devisenmarkt könnte der europäische Rentenmarkt in den nächsten Tagen allerdings über die Währungsseite unterstützt werden", heißt es weiter. Die Aufwertung des Euro könne dabei zu weiter nachlassenden Spekulationen auf weitere Zinserhöhungen durch die EZB führen. Auch habe sich der technische Ausblick für den Bund-Future mit dem Vorstoß über die Widerstandszone bei 118,31/40% - den Hochpunkten vom 13. und 21. November - verbessert, heißt es von der West LB. Eine substanzielle Verbesserung des mittelfristigen Ausblicks würde aber erst im Falle einer Befestigung über dem Hoch vom 27. September bei 118,70% erfolgen. DJG/mnr/raz

27.11.2006 - 14:24:53 Lebensversicherer Scottish Re findet doch noch Investor FRANKFURT (Dow Jones)--Die Scottish Re Group Ltd hat nun doch noch einen Investor gefunden, nachdem es Mitte November noch nicht so ausgesehen hatte, als würde der Lebensversicherer verkauft werden. Die MassMutual Financial und die Investmentgruppe Cerberus Capital Management würden jeweils 300 Mio USD in das Unternehmen investieren, teilte Scottish Re am Montag mit. MassMutual Capital und Cerberus würden 1 Mio Vorzugsaktien kaufen, die in 150 Mio Stammaktien entsprechend 68,8% des Unternehmen gewandelt werden könnten. Damit werde der früher im Jahr angekündigte Prozess zur Prüfung strategischer Alternativen abgeschlossen, lässt sich der CEO Paul Goldean zitieren. Scottish Re habe nun langfristig gesicherte Liquidität. MassMutual Capital und Cerberus können zwei Drittel des Board von Scottish Re besetzen. Scottish Re hatte sich zwar im Sommer zum Verkauf gestellt, Mitte November jedoch mitgeteilt, es sei unsicher, ob eine Transaktion zustande komme. Ende Juli hatte der Versicherer für das zweite Quartal einen hohen Verlust berichtet, gleichzeitig war der damalige CEO zurückgetreten. Dies hatte den Aktienkurs binnen eines Tages um drei Viertel schrumpfen lassen. Seitdem stand Scottish Re zum Verkauf. Mehrere Rückversicherer hatten sich für das Unternehmen mit dem Management-Sitz auf den Bermudas interessiert. Auch die Hannover Rück hatte Interesse signalisiert, Mitte November jedoch einem möglichen Kauf eine Absage erteilt. Webseite: http://www.scottishre.com DJG/jhe/abe

27.11.2006 - 13:12:06 MyTravel mit Kaufinteresse an Pauschalreisen von First Choice LONDON (Dow Jones)--Die MyTravel Group plc hat Interesse am Kauf von Unternehmensteilen des Wettbewerbers First Choice Holidays plc. Die Aktien des britischen Urlaubskonzerns First Choice Holidays waren im frühen Handel am Montag um mehr als 12% gestiegen, nachdem das Unternehmen mitgeteilt hatte, in Gesprächen mit mehreren Interessenten über einen Verkauf seines Pauschalreisengeschäfts zu verhandeln. MyTravel bestätigte später am Berichtstag, dass es ich in Gesprächen um die Übernahme des Pauschalreisengeschäfts und bestimmter damit verbundener Aktivitäten ging. Den Angaben zufolge wäre ein Zukauf eine Möglichkeit, den Aktionären beider Unternehmen einen signifikanten Wert zu liefern. MyTravel verwies dabei auf den Wert möglicher Synergien und "andere Konsolidierungseffekte". Eine Offerte würde in bar erfolgen und dabei über neue Kredite und Aktien finanziert werden. MyTravel sei auch vorbereitet, als Teil der Transaktion auch Aktien an die Aktionäre von First Choice auszugeben. Wer noch zu den Interessenten für das Pauschalreisenangebot gehört, blieb zunächst unklar. Marktspekulationen zufolge könnten auch die TUI AG und die schweizerische Kuoni Reisen Holding AG interessiert sein. Auch Thomas Cook wurde von Beobachtern genannt. Zu Spekulationen nehme man keine Stellung, sagte Thomas-Cook-Sprecher Mario Köpers Dow Jones Newswires. TUI war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar. Das Pauschalreisengeschäft macht etwa die Hälfte des Umsatzes von First Choice aus. Bei einem Verkauf der Sparte könnte sich First Choice auf seine Aufstellung auf Touristik-Nischenanbieter konzentrieren. Webseite: http://www.firstchoice.co.uk -Von Martina Cruz, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 - 29725 111, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/abe/jhe

27.11.2006 - 13:10:26 Bayer will F&E-Quote im Pharmabereich bei 16% bis 18% halten LEVERKUSEN (Dow Jones)--Die Bayer AG will den Aufwand für Forschung und Entwicklung im Pharmabereich konstant halten, trotz der weit fortgeschrittenen Medikamenten-Kandidaten, die mit ihrem Fortschritt auch höhere Kosten verursachen. Die Quote solle weiterhin zwischen 16% und 18% des Pharma-Umsatzes liegen, sagte Finanzvorstand Klaus Kühn am Montag im Gespräch mit Dow Jones Newswires am Unternehmenssitz in Leverkusen. Weiter sagte der Manager auf eine entsprechende Frage, für die Klagen amerikanischer Reisbauern habe der Konzern keine Rückstellungen gebildet. Die Kläger machen geltend, wirtschaftliche Schäden dadurch erlitten zu haben, dass Spuren eines gentechnisch veränderten Reises in Proben herkömmlichen Langkornreises nachgewiesen wurden, heißt es im Quartalsbericht. Unabhängig von der Schuldfrage werde es schwierig, einen wirtschaftlichen Schaden zu belegen, sagte Kühn. Mittlerweile sei der Reispreis zudem wieder auf dem alten Niveau oder darüber. Durch die zeitweise Schließung einer Kunststoff-Anlage des Teilkonzerns MaterialScience in Baytown in den USA erwartet Kühn "keine wesentlichen Auswirkungen" auf den Konzern. Sie ließen sich zwar noch nicht beziffern, lägen aber allenfalls im niedrigen zweistelligen Mio-EUR-Bereich, zumal der Konzern durch Versicherungen geschützt sei. Prognosen für 2007 für den Gesamtkonzern wollte Kühn nicht geben - die Planung lege Bayer im Dezember fest, und der Ausblick werde im Frühjahr kommuniziert. Webseite: http://www.bayer.de - Von Richard Breum, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 - 13872 15, Richard.Breum@dowjones.com DJG/rib/jhe

27.11.2006 - 12:56:09 Europas Börsen unter Druck - Autowerte fallen, Versorger gesucht Kräftige Gewinnmitnahmen suchen zum Wochenbeginn die europäischen Aktienmärkte heim. Der Euro-Stoxx-50 fällt um 0,8 Prozent oder 33 auf 4.015 Punkte, der Stoxx-50 gibt um 0,7 Prozent oder 27 auf 3.624 Punkte nach. Sämtliche Länderbörsen und Branchen notieren mit tiefroten Vorzeichen. Lediglich Versorger schaffen ein schmales Plus. Die Umsätze am Kassamarkt sind jedoch nach Händlerangaben eher gering. "Alles läuft über die Futures", sagt ein Händler dazu. Besonders gebeutelt werden erneut die exportstarken Autowerte. Hier hatte der Euro-Ansprung vergangene Woche die Gewinnmitnahmen ausgelöst. Dazu merken die Analysten von Lehman Brothers an, dass die zyklischen Titel in Europa zuletzt gut gelaufen und nun im Verhältnis zu den Gesamtmärkten hoch bewertet seien. "Die Dollar-Verluste könnten eine Underperformance der europäischen Zykliker zur Folge haben", heißt es. Ein Grund, auf breiter Front Aktien zu verkaufen, sei der Euro-Anstieg jedoch nicht - zuletzt habe kein erkennbarer Zusammenhang zwischen den Bewegungen des Dollar und den Erträgen aus Aktienanlagen bestanden. Die europäischen Aktien hätten sich vielmehr angesichts des tendenziell festen Euro gut entwickelt. Technische Analysten rechnen zuvor aber noch mit weiteren Abgaben; der Euro-Stoxx-50 könnte nach Schätzungen der LBBW bis auf 3.960 Punkte fallen. Schwäche bei Autowerten und Fluggesellschaften Autowerte sind die Hauptverlierer der Gewinnmitnahmen. Der Sektor-Index gibt um 2,1 Prozent nach. "Hier war auch am meisten Speck drauf", sagt ein Händler mit Verweis auf die jüngsten, steilen Kursanstiege von VW und Daimler. Daimler verlieren 2,6 Prozent auf 44,34 EUR, VW 1,7 Prozent auf 79,96 EUR und Peugeot-Citroen 2,2 Prozent auf 47,41 EUR. Auch BMW, die bereits vergangene Woche unter kräftigen Druck geraten waren, verlieren erneute 2,2 Prozent auf 41,87 EUR. Schwach tendieren die Aktien der großen europäischen Fluggesellschaften. Air France-KLM und Iberia geben um jeweils rund 2,4 Prozent nach, Lufthansa brechen um 3,1 Prozent auf 18,62 EUR ein. Nach Kursgewinnen in den vergangenen Wochen würden nun Gewinne mitgenommen, heißt es im Handel. British Airways büßen 1,6 Prozent ein. Etwas besser halten sich Alitalia mit einem Minus von 1 Prozent. Hier hatten in der vergangenen Woche Spekulationen für Kursgewinne gesorgt, Air France-KLM erwäge eine Übernahme. Versorger leicht im Plus Einziger Sektor im Plus sind die Versorger. Sie legen im Schnitt um 0,2 Prozent zu. Hier treibt vor allem die Rally bei RWE, die um 3,1 Prozent auf 89,36 EUR zulegen. RWE ist von Morgan Stanley mit "Overweight" neu eingestuft worden. Als Kursziel werden 102 EUR genannt. Zudem stützen Übernahme- und Beteiligungsspekulationen den Sektor: Am Markt wird gemunkelt, ein Gebot von 800 p je Aktie je Scottish-Power-Aktie könne durch Iberdrola abgegeben werden. Analysten hatten im Vorfeld gewarnt, dass ein solcher Preis deutlich über dem Fairen Wert liege. Der Händler verweist darauf, dass Iberdrola seit den ersten Berichten über Interesse an Scottish Power rund 10 Prozent verloren hätten. Auch mit Gazprom stehen Versorger im Blick. Dem russischen Konglomerat wird das Interesse an einem Einstieg in Europa nachgesagt. So berichtet "Il Sole 24 Ore" berichtet unterdessen, Gazprom habe ein Joint Venture mit dem kleinen italienischen Versorger GasPlus geschlossen. BBVA fallen um 3 Prozent auf 18,50 EUR. Hier drückt eine große Kapitalerhöhung die Kurse. Die Abgaben des Sektors entsprechen mit 0,8 Prozent denen des Gesamtmarkts. DJG/mod/raz

27.11.2006 - 12:28:21 EU: Außenminister sollen am 11. Dez über Türkei entscheiden BRÜSSEL (Dow Jones)--Nach dem Scheitern der Gespräche mit Ankara über eine Lösung in der Zypern-Frage sollen jetzt die EU-Außenminister bei ihrem Treffen am 11. Dezember in Brüssel über das weitere Vorgehen gegenüber der Türkei entscheiden. Dies sei die gemeinsame Absicht der Ratspräsidentschaft und der Kommission sagte die Sprecherin von EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn am Montag. Die Kommission werde vor dem Termin ihre Stellungnahme zu der Situation abgeben. Rehn will sich am frühen Nachmittag im finnischen Tampere dazu äußern. Am Morgen hatte der finnische Außenminister und derzeitige EU-Ratspräsident Erkki Tuomioja mitgeteilt, die Gespräche mit Ankara über eine Ausweitung der bereits bestehenden Zollunion mit der EU auf Zypern seien gescheitert. Die EU verlangt, dass die Türkei ihre Flug- und Seehäfen für das EU-Mitglied Zypern spätestens ab Januar 2007 öffnet. Dies war eine Voraussetzung für die Aufnahme der Beitrittsverhandlungen im Oktober 2005. DJG/ang/hab -0-

27.11.2006 - 11:36:07 DVAG wird alleiniger Vertrieb von AMB-Tochter AachenMünchener MÜNCHEN (Dow Jones)--Die deutsche Versicherung AMB Generali ordnet den Vertrieb ihrer größten Tochtergesellschaft AachenMünchener neu. Die AachenMünchener werde ihre Vertriebsorganisation "AachenMünchener Beratungs- und Serviceorganisation" vollständig auf den bisherigen Kooperationspartner Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) übertragen, teilten die Unternehmen am Montag mit. Damit werde die Deutsche Vermögensberatung der alleinige Vertrieb der AachenMünchener. Die AachenMünchener werde sich künftig ausschließlich auf die Entwicklung von Produkten zur privaten Vorsorge im Bereich der Lebens- und Sachversicherung, dem Gewerbegeschäft sowie auf den Kundenservice konzentrieren. Die alleinige Vertriebskompetenz liege bei der DVAG. Beide Unternehmen erwarten von dieser Partnerschaft vor allem einen weiteren Wachstumsschub und die Ausschöpfung von Kostenpotenzialen. Andere Finanzvertriebe können somit künftig nicht mehr die Produkte der Aachen Münchener verkaufen. Aachen Münchener ist mit Bruttobeitragseinnahmen von über 4,5 Mrd EUR die größte Gesellschaft der AMB Generali, die wiederum eine Tochter der italienischen Assicurazioni Generali SpA, Triest, ist. Die Deutsche Vermögensberatung verfügt über mehr als 32.000 Vermögensberater und unterhält seit über 30 Jahren eine Vertriebskooperation mit der AachenMünchener. Im Zuge der Transaktion werde eine Gesellschaft gegründet, die nach einer Übergangsphase zum 1. Januar 2008 zur DVAG übergehen wird. Der bisherige Vertrieb der AachenMünchener über Makler und Mehrfachagenten werde auf andere Unternehmen der AMB-Generali-Gruppe übertragen, teilten die Unternehmen weiter mit. Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die Neuausrichtung des Vertriebs bei der AachenMünchener ist zugleich das Ergebnis einer Neupositionierung der unterschiedlichen Vertriebswege der Unternehmen bei AMB Generali, hieß es weiter. Neben dem ausschließlichen Vertrieb von Produkten der AachenMünchener über die DVAG werden Versicherungen der Marke CosmosDirekt über Telefon und Internet vertrieben. Die Marken Volksfürsorge und Generali Versicherungen bedienen sich weiterhin eines Mehrkanal-Vertriebs: die Volksfürsorge der Stammorganisation von Angestellten und dem Vertrieb über die Commerzbank, die Generali Versicherungen über den eigenen Vertrieb aus freiberuflichen Angestellten und Makler. Die private Krankenversicherung Central solle ihre Produkte ebenso durch ihren Vertrieb und Makler sowie über die Deutsche Vermögensberatung anbieten. Dies gelte auch für die Deutsche Bausparkasse Badenia. Webseite: http://www.amb-generali.de http://www.dvag.com -Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne/brb

27.11.2006 - 11:36:05 ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung Wettbewerber: Telekom-Gesetz geht weit über VDSL-Schutz hinaus Die geplante Änderung des Telekommunikationsgesetzes geht nach Prüfung durch die alternativen Anbieter weit über den von der Deutschen Telekom AG geforderten Schutz ihres neuen VDSL- Hochgeschwindigkeitnetzes hinaus. Dadurch sei sogar die gesamte technologische Weiterentwicklung der Infrastruktur durch die Wettbewerber gefährdet, warnte der Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), Jürgen Grützner, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Bayer hebt Ausblick 2006 für die Gesundheitssparte erneut an Die Bayer AG hat ihren Ausblick für die Gesundheitssparte HealthCare bei der Vorlage der Quartalszahlen angehoben. Das Unternehmen gehe nunmehr von einer bereinigten EBITDA-Marge in der Größenordnung von 22% für das Jahr 2006 aus, erklärte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning. Bereits zum Halbjahr hatte Bayer den Ausblick für diesen Bereich erhöht und eine bereinigte EBITDA-Marge von etwa 20% in Aussicht gestellt. Linde bestätigt Gespräche mit Wesfarmers über austr Gasegeschäft Die Linde AG hat bestätigt, mit dem australischen Mischkonzern Wesfarmers Gespräche über einen möglichen Verkauf der australischen Gaseaktivitäten zu führen. Wie der Wiesbadener Gasekonzern mitteilte, haben Linde und Wesfarmers ein so genanntes Preliminary Agreement unterzeichnet. Dabei biete die Wesfarmers Energy Ltd an, Linde Gas Australien zu einem Enterprise Value von umgerechnet rund 300 Mio EUR vorbehaltlich von Kaufpreisanpassungen zu erwerben. Demag Cranes erwartet 2006/07 positiven Geschäftsverlauf Die Demag Cranes AG rechnet für das neue Geschäftsjahr 2006/07 (30. September) mit einer Fortsetzung des bisherigen Geschäftsverlaufs. Der Kranhersteller mit Sitz in Wetter erklärte bei Vorlage der Eckdaten für 2005/06 es sei eine anhaltend positive Nachfrage in den drei Geschäftsbereichen Industriekrane, Services und Hafentechnologie zu erwarten. Cewe Color bremst Umsatzverlust im 3. Quartal ab Die CeWe Color Holding AG hat ihren Umsatzrückgang im dritten Quartal gegenüber den ersten sechs Monaten abgeschwächt. Im traditionell von Urlaubsfotos geprägten Zeitraum Juli bis September verlor der Fotofinisher 5, 4% Umsatz. Bezogen auf die ersten neun Monate gingen 8,8% Einnahmen verloren, wie aus dem Quartalsbericht hervorgeht, den das Oldenburger SDAX-Unternehmen vorlegte. IPO/Alta Fides will am 7. Dezember an die Börse gehen Der Immobilienentwickler Alta Fides will am 7. Dezember an die Börse gehen. Die in Stuttgart ansässige Aktiengesellschaft teilte mit, ab Dienstag würden bis zu 3,25 Mio Aktien zur Zeichnung angeboten. Die Preisspanne reiche von 17 bis 21 EUR. 2 Mio dieser Aktien stammten aus einer Kapitalerhöhung, die Altaktionäre steuerten 800.000 Titel und eine Mehrzuteilungsoption von 450.000 Anteilen bei. IPO/Symrise startet mit der Vermarktung ihrer Aktien Die Symrise AG beginnt an diesem Montag mit der Vermarktung ihrer Aktien. Wie der Hersteller von Geschmacks- und Duftstoffen in einer Pressemitteilung erklärte, werden Preisspanne und konkrete Anzahl der angebotenen Aktien in einem Decoupled-Verfahren während der Investoren-Roadshow festgelegt. DIC Asset erhöht Kapital um 8,16 Mio auf 28,5 Mio EUR Die DIC Asset AG erhöht ihr Grundkapital um 8,16 Mio auf 28,5 Mio EUR. Die 8.160.000 Neuen Aktien sollen - mit Ausnahme eines Spitzenbetrages von 24.000 Aktien - den Aktionären zu je 23,50 EUR im Verhältnis 5:2 angeboten werden, teilte das Frankfurter Immobilienunternehmen mit. BBVA will mit Kapitalerhöhung Kernkapitalquote verbessern Die spanische Bank Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) will mit ihrer am Montag angekündigten Kapitalerhöhung von 3 Mrd EUR ihre Kernkapitalquote verbessern. Die Platzierung erfolge über ein beschleunigtes Bookbuildingverfahren, teilte die Bank mit. DJG/cbr

27.11.2006 - 10:31:05 Wettbewerber: Telekom-Gesetz geht weit über VDSL-Schutz hinaus DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die geplante Änderung des Telekommunikationsgesetzes geht nach Prüfung durch die alternativen Anbieter weit über den von der Deutschen Telekom AG geforderten Schutz ihres neuen VDSL-Hochgeschwindigkeitnetzes hinaus. Dadurch sei sogar die gesamte technologische Weiterentwicklung der Infrastruktur durch die Wettbewerber gefährdet, warnte der Geschäftsführer des Verbandes der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM), Jürgen Grützner, am Montag im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Dow Jones Newswires. Er rief den Wirtschaftsausschuss des Bundestages auf, die Gesetzesvorlage noch zu ändern. Nach Einschätzung des VATM, der die meisten Konkurrenten der Telekom vertritt, könnte das neue Gesetz nicht nur den VDSL-Glasfaserausbau des Bonner Konzerns schützen, sondern auch einen weiteren Netzausbau auf Basis der herkömmlichen Übertragungstechnik ADSL2+ durch die Wettbewerber unmöglich machen. "Darüber hinaus würde die in Deutschland anstehende Umstellung des gesamten bestehenden Netzes auf das Internet Protokoll (IP) durch eine Befreiung von der Regulierung erfasst", sagte Grützner. "Das ginge weit über die offiziell gewünschte Freistellung hinaus." Der Verband sieht eine bestimmte Formulierung in der Gesetzesvorlage, auf die sich die Fraktionen von SPD und CDU/CSU vor einer Woche verständigt hatten, als "Trojanisches Pferd". Demnach würde es bereits ausreichen, dass die Telekom Produkte anbietet, die sich hinsichtlich ihrer Reichweite von bereits bestehenden unterscheiden, um von der Regulierung ausgenommen werden zu können. Das bezieht sich aus Sicht des VATM praktisch auf jede Art von weiteren Netzausbau durch den Ex-Monopolisten, der solche Komponenten normalerweise als Vorprodukte seinen Konkurrenten zur Verfügung stellen muss. "Wenn der Wirtschaftsausschuss in seiner Sitzung am Mittwoch nicht noch in letzter Minute dafür sorgt, dass die Gesetzesvorlage dem eigentlichen Willen des Parlaments angepasst wird, ist mit verheerenden Folgen für den gesamten Breitbandmarkt und geplante Milliardeninvestitionen der Wettbewerber zu rechnen", warnte Grützner. Der Entwurf soll noch in dieser Woche vom Bundestag verabschiedet werden. Nach abschließenden Beratungen im Bundesrat könnte die Novelle dann noch im Dezember Gesetzeskraft erlangen. Die Deutsche Telekom will ihr VDSL-Netz für 2,5 Mrd EUR ausbauen, macht dies aber neben der Nachfrage von einer zeitweisen Befreiung von der Regulierung abhängig. Sie will keine Bedingungen vorgeschrieben bekommen, zu denen sie das Netz oder seine Bestandteile den Wettbewerbern zur Verfügung stellen muss. Webseiten: http://www.telekom3.de http://www.vatm.de -Von Stefan Paul Mechnig, Dow Jones Newswires, ++ 49 (0) 211 - 13 87 213 TMT.de@dowjones.com DJG/stm/brb

27.11.2006 - 10:15:53 UPDATE: Gesundheitssparte ist Wachstumstreiber für Bayer (NEU: Analystenstimmen, Aktienkurs und weitere Details) Von Richard Breum Dow Jones Newswires LEVERKUSEN (Dow Jones)--Das Ergebnis der Bayer AG im dritten Quartal ist von der Übernahme des Pharmakonzerns Schering geprägt worden. Insgesamt erhöhte sich der Umsatz von Bayer auf 7,8 (Vorjahr 6,2) Mrd EUR, wie der Leverkusener Konzern am Montag mitteilte. Das EBIT nach Sondereinflüssen reduzierte sich dagegen auf 659 (796) Mio EUR. Die EBIT-Zahlen sind allerdings kaum vergleichbar: Zum einen war das dritte Quartal 2006 durch negative Sondereinflüsse von insgesamt 139 Mio EUR belastet, vor allem für die Integration durch Schering. Zum anderen war der Vorjahreswert durch einen Sondereffekt um 244 Mio EUR in die Höhe getrieben worden. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), das für die operative Entwicklung aussagekräftiger ist, stieg auf 1.505 (1.087) Mio EUR. Das Nettoergebnis lag bei 320 (493) Mio EUR. Mit diesen Zahlen wurden die Schätzungen der von Dow Jones Newswires befragten Analysten für den Umsatz in etwa erreicht und beim operativen Ergebnis und beim Nettoergebnis deutlich übertroffen. Nach den guten Drittquartalszahlen zeige sich, dass die Fokussierung als Life-Science-Unternehmen beginne, sich auszuzahlen, heißt es in einer ersten Analyse der Landesbank Rheinland-Pfalz. Das Kursziel für die Aktie wurde auf 47 von zuvor 41 EUR angehoben. Ein weiterer Analyst erklärte, der Umsatz sei im Wesentlichen ausgefallen wie erwartet. Aufgrund der höheren Margen liege der Ergebnis aber über den Schätzungen. Bis 9.45 Uhr legte die Bayer-Aktie um 2,1% auf 39,84 EUR. Hinter dem Umsatz- und Ergebnisanstieg des Gesamtkonzerns verbirgt sich eine unterschiedliche Entwicklung der drei Geschäftsbereiche in den Monaten Juli bis September. Die Gesundheitssparte HealthCare war der Hauptwachstumstreiber, hier erhöhten sich der Umsatz um 72,5% auf 3,48 Mrd EUR. Auch währungs- und portfoliobereinigt - also ohne Schering - betrug der Umsatzanstieg 7,5%, heißt es im Quartalsbericht weiter. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA lag mit 882 Mio EUR um 114% über dem Vorjahreswert. Ohne den Schering-Anteil von 392 Mio EUR hätte die Steigerung 18,6% betragen. Die Jahresprognose für die Gesundheitssparte erhöhte Bayer zum zweiten Mal in diesem Jahr. Erwartet wird nun eine bereinigte EBITDA-Marge von rund 22%; zum Halbjahr hatte der Konzern lediglich 20% in Aussicht gestellt. Für das vierte Quartal werde von höheren Marketing- sowie Forschungs- und Entwicklungskosten ausgegangen, heißt es im Quartalsbericht weiter. Das Synergieziel von jährlich 700 Mio EUR durch die Schering-Übernahme ab dem Jahr 2009 bekräftigte Bayer. Im Bereich der Pflanzenschutzmittel waren der Erlös und das Ergebnis wie von Analysten erwartet rückläufig. Der Umsatz des Teilkonzerns CropScience fiel um rund 10% auf 1,05 Mrd EUR, das EBITDA vor Sondereinflüssen blieb mit 143 Mio EUR um 31 Mio EUR unter dem Vorjahreswert. Der Konzern führte den Rückgang unter anderem auf die ungünstigen Witterungsbedingungen zurück. Im Ergebnis des Teilkonzerns spiegele sich das negative Marktumfeld wider, heißt es in der Einschätzung der Landesbank Rheinland-Pfalz. Im Kunststoffgeschäft MaterialScience setzte sich der Umsatzanstieg mit einem Plus von knapp 11% auf 2,92 Mrd EUR weiter fort. Das EBITDA vor Sondereinflüssen ging hier jedoch auch auf 427 (502) Mio EUR zurück. Hauptursache seien die Kostensteigerungen bei petrochemischen Rohstoffen, teilte Bayer mit. Sie seien nur teilweise durch höhere Mengen kompensiert worden. Für die Teilkonzerne CropScience und MaterialScience bleibt der Ausblick von der Jahresmitte bestehen. Insgesamt will Bayer im laufenden Jahr rund 30 (Vorjahr 25,95) Mrd EUR erlösen und das bereinigte EBIT und EBITDA "signifikant" steigern. Webseite: http://www.bayer.de - von Richard Breum, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 - 13872 15, Richard.Breum@dowjones.com DJG/rib/brb

27.11.2006 - 10:13:58 ifo: Unternehmen sehen wg Steuerreform bessere Rahmenbedingungen MÜNCHEN (Dow Jones)--Laut einer vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung durchgeführten Blitzumfrage bei Unternehmen erwarten 42% der Befragten eine leichte bis deutliche Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch die von der großen Koalition geplante Unternehmensteuerreform. Lediglich 6% rechneten mit einer Verschlechterung und 40% Prozent sähen keine Veränderung, teilte das Institut am Montag mit. Die Auswirkungen auf die Investitionsplanungen würden aus heutiger Sicht weniger stark sein. 69% Prozent der Unternehmen wollen ihre Investitionspläne demnach unverändert lassen, 14% anheben und lediglich 3% reduzieren. Jeweils 13% der Teilnehmer hatten sich zu den beiden Fragen noch keine Meinung gebildet. An der Umfrage, die in den ersten beiden Novemberwochen durchgeführt wurde, beteiligten sich 626 Unternehmen. Webseite: www.cesifo-group.de DJG/hab -0-

27.11.2006 - 10:03:45 Bayer sieht "Nexavar"-Umsatz 2006 bei über 100 Mio EUR LEVERKUSEN (Dow Jones)--Die Bayer AG, Leverkusen, erwartet im laufenden Jahr einen Umsatz von über 100 Mio EUR mit dem Präparat "Nexavar" gegen Nierenkrebs. Im dritten Quartal hatte der Erlös des Produktes bei 37 Mio EUR gelegen, wie der Vorstandsvorsitzende Werner Wenning am Montag bei der Vorlage des Quartalsberichts in Leverkusen laut Redetext weiter sagte. Die Arznei, die Ende vergangenen Jahres in den USA auf den Markt gebracht wurde, hatte 2006 auch die Zulassung für die EU und bisher 12 weitere Märkte erhalten. Für die Indikationen Leber-, Haut- und Lungenkrebs befindet sich der Wirkstoff in der fortgeschrittenen klinischen Prüfung. Webseite: http://www.bayer.de DJG/rib/cbr

27.11.2006 - 09:59:13 IPO-KALENDER/Börsenkandidaten 2006/07 (Stand 27.11.06) === =-------------------------------------- Max21 Management und Beteiligungen AG, Darmstadt 1. Handelstag: 28. November Branche: IT-Beteiligungen Segment: Entry Standard Konsortium: AXG Investmentbank Emissionspreis: 6,00 EUR Anzahl Aktien: 770.000 (inkl Greenshoe von 70.000) Streubesitz nach IPO: 57,2% =-------------------------------------- OpenBC AG, Hamburg 1. Handelstag: 7. Dezember Branche: Online-Community Segment: Prime Standard Konsortium: Dt. Bank, Lehman Brothers Zeichnungsfrist: 4. bis 6. Dezember Anzahl Aktien: rd. 2,5 Mio (inkl Greenshoe von 327.268) Nettoemissionserlös: bis zu 63,7 Mio EUR Streubesitz: mindestens 40% =-------------------------------------- Biogas Nord AG, Bielefeld, Ende November Branche: Biogasanlagen Segment: Entry Standard Konsortium: Close Brothers Seydler, Weserbank Emissionsvolumen: 5 Mio bis 10 Mio EUR Öffentliches Angebot: nein - Privatplatzierung =-------------------------------------- Aovo Touristik AG, Hannover, November Branche: Touristik-Dienstleistungen Segment: Freiverkehr Konsortium: Baader Wertpapierhandelsbank =-------------------------------------- ecodasa AG, Berlin, November Branche: Biodiesel Segment: Prime Standard Konsortium: Hypovereinsbank Emissionsvolumen: rund 100 Mio EUR =-------------------------------------- SKW Stahl-Metallurgie AG, München, 1. Dezember Branche: Stahlveredelung Segment: Prime Standard Konsortium: Viscardi, Nord/LB Preisspanne: 27,50-32,50 EUR Zeichnungsfrist: 23.11. - 29.11. Emissionsvolumen: rund 56 Mio EUR =-------------------------------------- Mox Telecom AG, Ratingen Erstnotiz: 6. Dezember Zeichnungsfrist: 24.11. bis 1.12. Preis-Range: 9,00 bis 11,00 EUR Emissionserlös netto: etwa 9,2 Mio EUR Branche: Telekomdienstleistungen Segment: Entry Standard Konsortium: Concord Effekten =-------------------------------------- Symrise AG, Holzminden 1. Handelstag: 11. Dezember Branche: Aromen und Duftstoffe Segment: Prime Standard Konsortium: Dt. Bank/UBS (Lead), Dresdner Kleinwort, Sal. Opp, Nord/LB, Citigroup, HSBC, LODH Zeichnungsfrist: frühestens ab 1. Dezember Anzahl Aktien: bis zu 130 Mio (inkl Greenshoe von knapp 17 Mio) Emissionsvolumen: rund 1,3 Mrd EUR Streubesitz nach IPO: 89,4% =-------------------------------------- Nanocrypt AG, Stuttgart, 2006 Branche: Nanotechnologie Segment: Open Market =-------------------------------------- HanseYachts AG, Greifswald, 2006 Branche: Segelboothersteller Konsortium: M.M. Warburg =-------------------------------------- Heidelberg Pharma AG, Genf, 2006 Branche: Biotechnologie =------------------------------------- eMind AG, Ingelheim, 2006 Branche: Online-Shop-Systeme Segment: Open Market =-------------------------------------- AVW Immobilien AG, Buxtehude, 2006 Branche: Immobilien Segment: Geregelter Markt Emissionsvolumen: im unteren dreistell. Mio-EUR-Bereich =-------------------------------------- Juragent AG, Berlin, 2006 Branche: Prozessfinanzierer Segment: Entry Standard Konsortium: Baader =-------------------------------------- Solarwatt AG, Dresden, 2006 Branche: Solarmodule Konsortium: Dt. Bank =-------------------------------------- Mondura AG, Frankenthal, 2006 Branche: Immobilien Konsortium: Dt. Bank, Citigroup Segment: Prime Standard Emissionsvolumen: niedr. 3-stellig =-------------------------------------- Alta Fides, Stuttgart, 2006 Branche: Immobilienunternehmen Konsortium: Quirin Bank, SEB Emissionsvolumen: 60 Mio - 70 Mio EUR =-------------------------------------- Gardena Holding AG, Ulm, 2006/2007 Branche: Gartengeräte =------------------------------------- Pfaff Industrie Maschinen AG, Kaiserslautern, Januar 2007 Branche: Nähmaschinen Segment: Freiverkehr =-------------------------------------- Altira AG, Frankfurt, Januar 2007 Branche: Asset-Management Segment: Entry Standard Konsortium: VEM Aktienbank Emissionsvolumen: 10 Mio EUR =-------------------------------------- Ariston Real Estate AG, München, 2007 Branche: Immobilien =-------------------------------------- Pemeas GmbH, Frankfurt, 1Q 2007 Branche: Brennstoffzellen Konsortium: Equinet =-------------------------------------- GATE AG, Luxemburg, Frühjahr 2007 Branche: Biodiesel Konsortium: Dt. Bank, Goldmann Sachs, Sal. Oppenheim =-------------------------------------- eCircle AG, München, Frühjahr 2007 Branche: Marketing-Software Segment: Prime Standard Konsortium: Sal.Oppenheim =-------------------------------------- RAG AG, Essen, 2Q 2007 Branche: Energie, Chemie, Bergbau Konsortium: Morgan Stanley =-------------------------------------- Ista International GmbH, Essen, 1H 2007 Branche: Energiedienstleister Konsortium: Goldman Sachs, Dt. Bank =-------------------------------------- Gravis AG, Berlin, 1H 2007 Branche: Computerhandel =-------------------------------------- Zanox.de AG, Berlin, 2Q/3Q 2007 Branche: Internet-Marketing Segment: Prime Standard =-------------------------------------- Art Estate AG, Hamburg, Mitte 2007 Branche: Kunsthandel, -fonds =-------------------------------------- Steico AG, Feldkirchen, 2007 Branche: Dämmstoffe Segment: Entry Standard Konsortium: Commerzbank, BayernLB, HSBC Emissionsvolumen: zweistell. Mio-EUR-Betrag =-------------------------------------- Corpus Immobiliengruppe 2007 Branche: Immobilien Segment: Prime Standard Konsortium: Morgan Stanley, Dt. Bank =-------------------------------------- Gerresheimer Glas, Düsseldorf, 2007 Branche: Verpackungen =-------------------------------------- New Yorker, Braunschweig, 2007 Branche: Mode =-------------------------------------- Tom Tailor GmbH, Hamburg, 2007 Branche: Mode =-------------------------------------- Navigon AG, Hamburg, 2007 Branche: Software Konsortium: Dt. Bank (Lead), Cazenove, Sal. Oppenheim =-------------------------------------- PFW Aerospace AG, Speyer, 2007 Branche: Zulieferer Luftfahrtindustrie Konsortium: Dt. Bank Emissionsvolumen: rund 175 Mio EUR =-------------------------------------- FranconoWest AG, Frankfurt, 2007 Branche: Immobilien =-------------------------------------- Deutsche Rohstoff AG, Frankfurt, 2007 Branche: Beteiligungen =-------------------------------------- Wacker Construction Equipment AG, 2007 Branche: Baumaschinen =-------------------------------------- Deutsche Annington, 2007 Branche: Wohnimmobilien Konsortium: Dt.Bank, Morgan Stanley =-------------------------------------- Hinweis: In der Tabelle werden sowohl von den Unternehmen angekündigte Börsenpläne als auch bislang nicht offiziell bestätigte Informationen zu IPOs berücksichtigt. Alle Angaben sind ohne Gewähr. === DJG/sug

27.11.2006 - 09:51:33 Mandelson signalisiert Entgegenkommen bei Agrarsubventionen KAIRO (Dow Jones)--Die Reform der Agrarsubventionen in der Europäischen Union (EU) dürfte nach Ansicht des EU-Handelskommissars Peter Mandelson den Erwartungen der Entwicklungsländer entsprechen. Wie Mandelson bei seinem zweitätigen Besuch in Kairo am Sonntag mitteilte, bereitet die Kommission neben einer Reform der Fördermittel in der Landwirtschaft auch einen Abbau der Zollbeschränkungen vor. Der Handelskommissar fügte hinzu, dass die Erwartungen der G-20 zwar nicht vollends erfüllt werden könnten, "aber wir nähern uns ihren Forderungen an". Die so genannte "Doha-Runde" der Welthandelsverhandlungen waren im Juli im Streit über Beihilfen für die Landwirtschaft in den USA und in der EU gescheitert. Die Entwicklungsländer fordern bessere Marktzugangschancen für ihre landwirtschaftlichen Produkte in der EU, während sich die Industrieländer verbesserte Exportchancen in den Entwicklungsländern erhoffen. Webseite: www.wto.org DJG/DJN/kth/hab -0-

27.11.2006 - 09:38:47 XETRA-START/Knapp behauptet - Starker Euro drückt SAP und BMW FRANKFURT (Dow Jones)--Mit leichten Verlusten geht der DAX am Montagmorgen in die neue Handelswoche. Der erheblich aufgewertet Euro bleibt dabei eine der Hauptbelastungen - insbesondere für exportorientierte Werte wie BMW oder SAP - während der Markt bei Bayer überraschend positive Quartalszahlen in Kursgewinne umsetzt. Der DAX steht gegen 9.15 Uhr bei 6.402 Punkten, ein Minus von 0,2% oder gut zehn Punkten. Analysten erwarten eine Handelsspanne zwischen 6.360 und knapp 6.500 Punkten. Bayer werden fester gehandelt und steigen um 2% auf 39,78 EUR. Die Leverkusener rechnen nunmehr mit einer bereinigten EBITDA-Marge von 22% für 2006. Von einer "insgesamt positiven Überraschung" spricht Analyst Markus Metzger von der Bank Vontobel bei den Zahlen zum dritten Quartal. Er lobt insbesondere das starke operative Ergebnis in der Gesundheitssparte Health Care. Beim Versorger RWE, einem der stärksten Gewinner der vergangenen Woche, geht die Rally nach einer Kurszielerhöhung durch Morgan Stanley auf 102 EUR und dem Anlageurteil "Overweight" weiter. Die Aktie gewinnt als DAX-Spitzenreiter 2,2% auf 88,36 EUR und markiert hier ein neues Allzeithoch. Vom weiter gegen den Dollar aufwertenden Euro belastet werden BMW und SAP jeweils deutlich leichter gehandelt. SAP kalkuliere mit einem Dollar von 1,23 USD, sagt ein Händler. Bei BMW sei die Marke von 1,25 USD eine Schlüsselmarke für die Erträge aus Verkäufen in den USA. Die Analysten von Lehman meinen, europäische Zykliker könnten in diesem Dollar-Umfeld ihre Relative Stärke beenden. SAP geben um 0,8% auf 158,87 EUR nach. BMW sinken um 1,5% auf 42,18 EUR und Konkurrent DaimlerChrysler verliert 1,2% auf 45 EUR. Volkswagen minus 1,2% auf 80,44 EUR. Der Ölpreis befindet sich erneut bei Marke von 60 USD pro Barrel, was Autoaktien zusätzlich belaste. DJG/mnr/hru/reh

27.11.2006 - 09:22:41 Sälzer: Hugo Boss prüft Einstieg ins Schmuck-Geschäft - FTD HAMBURG (Dow Jones)--Der Modekonzern Hugo Boss erwägt, unter seiner Marke künftig auch Schmuck anzubieten. "Wir sind dabei, den Einstieg in das Geschäft mit Schmuck zu prüfen. Wir sind schon ziemlich weit", sagte der Vorstandsvorsitzende der in Metzingen ansässigen Hugo Boss AG, Bruno Sälzer, der "Financial Times Deutschland" (FTD - Montagausgabe). Wenn es dazu käme, würde das Unternehmen für die Produktion eine Lizenz vergeben. "Das ist ein Geschäft, das kann man nicht selbst machen", so Sälzer. Parallel baut das Unternehmen sein Produktangebot über Lizenzen immer weiter aus. So lässt Hugo Boss Brillen, Unterwäsche, Parfums und Kosmetik in Lizenz produzieren. Sollte nun noch Schmuck dazukommen, seien laut Sälzer alle großen Felder abgedeckt, mit denen ein relevantes Geschäft zu machen ist. Um näher an die Wettbewerber heranzukommen, treibt Sälzer den Ausbau des konzerneigenen Ladennetzes voran. Pro Jahr will der Hugo-Boss-Vorstandsvorsitzende laut Bericht bis zu 35 Mio EUR in neue Hugo-Boss-Stores investieren. Der Anteil der eigenen Läden am Gesamtumsatz dürfte dadurch in den nächsten fünf Jahren von gegenwärtig 12% auf schätzungsweise 20% steigen, so Sälzer. Nach der Neuausrichtung des Konzerns sei auch die Übernahme eines Wettbewerbers möglich, kündigte Sälzer an. "Wir haben im Moment kein aktuelles Projekt. Es wäre jetzt noch zu früh für so einen Schritt." Die Neuausrichtung des Unternehmens sei aber eine ideale Plattform, um darauf eine weitere Marke zu legen. Zu möglichen Akquisitionszielen wollte er sich nicht äußern. "Wenn wir eine Übernahme machen, muss sie sehr nahe am Kerngeschäft sein", sagte Sälzer lediglich. "Das Wichtigste ist für mich die Bekanntheit." Vorsorglich ließ sich der Konzern im Frühjahr schon einmal den Rückkauf eigener Aktien für eine mögliche Übernahme genehmigen. "Bislang haben wir für etwa 20 Mio EUR eigene Aktien zurückgekauft", sagte Sälzer dazu. Das prozentual stärkste Wachstum verzeichnet das Modeunternehmen derzeit in China und Russland. "In China sind wir Marktführer und wachsen dieses Jahr um 20%", sagte Sälzer. "Aber das absolute Niveau ist natürlich relativ gering." Dies gelte auch für Russland. In dem dortigen Markt werde Hugo Boss den Umsatz in diesem Jahr voraussichtlich um etwa 25% steigern. Es sei aber nicht absehbar, wann die beiden Märkte eine vergleichbare Größe mit den Kernmärkten Deutschland, USA und Frankreich haben. "Ich könnte mir vorstellen, dass in zehn Jahren für uns die USA der größte Markt werden könnten", sagte Sälzer. Webseite: http://www.ftd.de http://www.hugoboss.com DJG/brb/cbr

27.11.2006 - 09:08:26 XETRA-START/Knapp behauptet FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt startet knapp behauptet in den Montag. Der DAX verliert gegen 9.05 Uhr 6 Punkte oder 0,1% auf 6.406 Punkte. Händler verweisen auf die anhaltende Dollar-Schwächer zur Begründung. Der Euro ist nun auch über 1,31 USD gestiegen. DJG/hru/gos

27.11.2006 - 08:56:18 TABELLE/Bayer AG - 3. Quartal 2006 (erweitert) === Bayer AG - Leverkusen 3. Quartal (30.9.) 2006 2005 Umsatz 7.783 Mio 6.177 Mio EBITDA - a 1.170 Mio 1.257 Mio - vor ao 1.505 Mio 1.087 Mio EBIT -b 659 Mio 796 Mio - vor ao 798 Mio 653 Mio Konzernergebnis 320 Mio 493 Mio Netto-Cashflow 1.521 Mio 1.374 Mio Investitionen 325 Mio 346 Mio F&E-Kosten 678 Mio 418 Mio Mitarbeiter 110.800 87.100 a- Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation. b- Earnings before interest and taxes. - Angaben in EUR außer Mitarbeiter, nach IFRS, Vorjahreszahlen angepasst, Mitarbeiter zum Stichtag. === DJG/rib/brb

27.11.2006 - 08:51:12 Schering trägt im 3. Quartal rund 1,4 Mrd zum Bayer-Umsatz bei LEVERKUSEN (Dow Jones)--Der Berliner Pharmakonzern Schering hat im dritten Quartal rund 1,4 Mrd EUR zum Umsatz der Bayer AG von 7,8 Mrd EUR beitragen. Von diesem Gesamtumsatz waren 3,5 Mrd EUR auf die Gesundheitssparte HealthCare entfallen, wie Bayer am Montag mitteilte. Schering wird derzeit in das Segment Pharma der Gesundheitssparte des Leverkusener Konzerns integriert. Zum um Sondereinflüsse bereinigten EBIT von 498 Mio EUR des Bayer-Teilkonzerns trugen die Berliner im dritten Quartal 80 Mio EUR bei. Im Pharmasegment, also im Geschäft mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, stieg der Umsatz in den Monaten Juli bis September vor allem durch die Einbeziehung von Schering auf 2,4 (1,0) Mrd EUR. Auch währungs- und portfoliobereinigt legte der Umsatz des Bereiches um 7,4% zu. Im Blick steht dabei vor allem die Entwicklung der übernommenen Schering-Produkte. So erhöhte sich der Umsatz im Bereich Gynäkologie/Andrologie um 13% auf 583 Mio EUR, getrieben in erster Linie durch einen Umsatzanstieg des Verhütungsmittels Yasmin um rund 25%. Auch im Bereich Spezialtherapeutika stiegen die Erlöse, bedingt vor allem durch ein Plus beim Multiple-Sklerose-Medikament Betaferon um gut 10%. Rückläufig war der Umsatz dagegen in den beiden Bereichen Diagnostische Bildgebung und im Onkologie-Geschäft von Schering. Der Erlös bei der Bildgebung, der 11% unter Vorjahr lag, litt unter dem Rückruf einer Formulierung eines Produktes, bei dem es offenbar Schwierigkeiten im Produktionsprozess gegeben hatte; darüber hatte Schering bereits ausführlich berichtet. Das Mittel soll jedoch so bald wie möglich wieder auf den Markt kommen. Im Bereich der Krebsmedikamente von Schering entwickelte sich der Umsatz von zwei wichtigen Arzneien gegenläufig, so dass hier insgesamt ein Umsatzminus von knapp 2% verzeichnet wurde. Im Geschäft mit verschreibungsfreien Arzneien und Tiermedikamenten, dem Segment Consumer Health, stieg der Umsatz währungsbereinigt um rund 8% auf 1,04 Mrd EUR. Analysten hatten in diesem Segment bereits mit einer soliden, aber unspektakulären Entwicklung gerechnet. Besonders kräftig legte das Geschäft mit dem Schmerzmittel Aleve mit einem Wachstum von knapp 22% gegenüber dem Vorjahr zu. Webseite: http://www.bayer.de - von Richard Breum, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 - 13872 15, Richard.Breum@dowjones.com DJG/rib/brb

27.11.2006 - 08:41:46 EUREX/Bund Futures starten gut behauptet FRANKFURT (Dow Jones)--Gut behauptet geht der Bund-Future am Montag in die neue Woche. Der Dezember-Kontrakt steigt gegen 8.26 Uhr um einen Tick auf 118,33%. Das bisherige Tageshoch liegt bei 118,38% und das bisherige Tief bei 118,29%. Umgesetzt worden sind bisher rund 29.000 Kontrakte. Der Bobl-Future gewinnt 4 Ticks auf 109,88%. Aus charttechnischer Sicht bleiben die beiden wichtigen Linien für den Bund-Future unverändert 117,30% und 118,40%, heißt es in einer Markteinschätzung von LBBW-Charttechniker Jürgen Meyer. "Ein Bruch der 118,40% führt uns nochmals in die Richtung des Gap bei 118,68/70% und ein Break über dieses Niveau führt uns bis zur 119,13/15% nach oben", heißt es darin. Nur ein Bruch der 117,30% bestätige die Rückkehr des Abwärtstrends und bringe dann die 116,85%, gefolgt von 116,45/43%. DJG/mnr/reh

27.11.2006 - 08:28:15 Gesundheitssparte ist Wachstumstreiber für Bayer LEVERKUSEN (Dow Jones)--Das Ergebnis der Bayer AG im dritten Quartal ist von der Übernahme des Pharmakonzerns Schering geprägt worden. Insgesamt erhöhte sich der Umsatz von Bayer auf 7,8 (Vorjahr 6,2) Mrd EUR, wie der Konzern am Montag mitteilte. Das EBIT nach Sondereinflüssen reduzierte sich dagegen auf 659 (796) Mio EUR. Die EBIT-Zahlen sind allerdings kaum vergleichbar: Zum einen war das dritte Quartal 2006 durch negative Sondereinflüsse von insgesamt 139 Mio EUR belastet, vor allem für die Integration durch Schering. Zum anderen war der Vorjahreswert durch einen Sondereffekt um 244 Mio EUR in die Höhe getrieben worden. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA), das für die operative Entwicklung aussagekräftiger ist, stieg auf 1.505 (1.087) Mio EUR. Das Nettoergebnis lag bei 320 (493) Mio EUR. Mit diesen Zahlen wurden die Schätzungen der von Dow Jones Newswires befragten Analysten für den Umsatz in etwa erreicht und beim operativen Ergebnis und beim Nettoergebnis deutlich übertroffen. Hinter dem Umsatz- und Ergebnisanstieg des Gesamtkonzern verbirgt sich eine unterschiedliche Entwicklung in den drei Geschäftsbereichen in den Monaten Juli bis September. Die Gesundheitssparte HealthCare war der Hauptwachstumstreiber, hier erhöhten sich der Umsatz um 72,5% auf 3,48 Mrd EUR. Auch währungs- und portfoliobereinigt - also ohne Schering - betrug der Umsatzanstieg 7,5%, heißt es im Quartalsbericht weiter. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA lag mit 882 Mio EUR um 114% über dem Vorjahreswert. Ohne den Schering-Anteil von 392 Mio EUR hätte die Steigerung 18,6% betragen. Im Bereich der Pflanzenschutzmittel waren der Erlös und das Ergebnis wie von Analysten erwartet jedoch rückläufig. Der Umsatz des Teilkonzerns CropScience fiel um rund 10% auf 1,05 Mrd EUR, das EBITDA vor Sondereinflüssen blieb mit 143 Mio EUR um 31 Mio EUR unter dem Vorjahreswert. Der Konzern führte den Rückgang unter anderem auf die ungünstigen Witterungsbedingungen zurück. Im Kunststoffgeschäft MaterialScience setzte sich der Umsatzanstieg mit einem Plus von knapp 11% auf 2,92 Mrd EUR weiter fort. Das EBITDA vor Sondereinflüssen ging jedoch auch hier auf 427 (502) Mio EUR zurück. Hauptursache seien die Kostensteigerungen bei petrochemischen Rohstoffen, teilte Bayer mit. Sie seien nur teilweise durch höhere Mengen kompensiert worden. Webseite: http://www.bayer.de - von Richard Breum, Dow Jones Newswires, +49 (0) 211 - 13872 15, Richard.Breum@dowjones.com DJG/rib/brb

27.11.2006 - 08:21:08 Linde bestätigt Gespräche mit Wesfarmers über austr Gasegeschäft FRANKFURT (Dow Jones)--Die Linde AG hat bestätigt, mit dem australischen Mischkonzern Wesfarmers Gespräche über einen möglichen Verkauf der australischen Gaseaktivitäten zu führen. Wie der Wiesbadener Gasekonzern am Montag mitteilte, haben Linde und Wesfarmers ein so genanntes Preliminary Agreement unterzeichnet. Dabei biete die Wesfarmers Energy Ltd an, Linde Gas Australien zu einem Enterprise Value von umgerechnet rund 300 Mio EUR vorbehaltlich von Kaufpreisanpassungen zu erwerben. Sollte Wesfarmers dieses Angebot zurückziehen, oder Linde das Angebot nicht akzeptieren, werde eine Break-up Fee von umgerechnet 18 Mio EUR fällig. Zuvor hatte Wesfarmers schon mitgeteilt, am australischen Gasegeschäft von Linde interessiert zu sein und eine Übernahme dieser Aktivitäten zu erwägen. Die Veräußerung von Linde Gas Australien war eine kartellrechtliche Auflage der Australian Competition & Consumer Commission im Zusammenhang mit der Übernahme der der BOC Group plc durch Linde. Linde Gas Australien hat im Geschäftsjahr 2005 nach Angaben der Muttergesellschaft einen Umsatz von umgerechnet rund 61 Mio EUR erwirtschaftet. Webseite: http://www.linde.com DJG/brb

27.11.2006 - 07:47:47 Bayer hebt Ausblick 2006 für die Gesundheitssparte ... (zwei) Für den gesamten Konzern erwartet Bayer 2006 einen Umsatz von etwa 30 (Vorjahr 25,95) Mrd EUR. Darin ist ein Schering-Umsatz seit dem 23. Juni von rund 3,0 Mrd EUR enthalten. Die um das nicht fortzuführende Diagnostik-Geschäft bereinigten Ergebnisse des vergangenen Jahres will der Konzern 2006 signifikant steigern. Insgesamt erwartet Bayer ein um Sondereinflüsse bereinigtes EBITDA von etwa 5,7 (4,8) Mrd EUR. Hierzu soll das erworbene Schering-Geschäft etwa 0,7 Mrd EUR beitragen - bisher hatte Bayer hier rund 0,6 Mrd EUR in Aussicht gestellt. Für den Bayer-Konzern ergebe sich daraus eine bereinigte EBITDA-Marge von etwa 19%, heißt es im Quartalsbericht weiter. Dabei handele es sich um die bereits vor knapp drei Jahren für 2006 angekündigte Zielrendite. Für das bereinigte EBIT rechnet Bayer im laufenden Jahr mit etwa 3,5 (3,16) Mrd EUR. Dazu trage Schering aufgrund der Belastungen aus der Kaufpreisallokation lediglich rund 0,1 Mrd EUR bei. Im vierten Quartal erwarte Bayer negative Sondereinflüsse von 0,6 Mrd EUR, davon entfielen 0,4 Mrd EUR auf die Integration von Schering. Webseite: http://www.bayer.de DJG/rib/brb

27.11.2006 - 07:44:38 EZB/Gonzalez-Paramo warnt vor Inflationsrisiken MADRID (Dow Jones)--Das Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank (EZB), Jose Manuel Gonzalez-Paramo, hat die wachsame Haltung der EZB hinsichtlich der Inflation bekräftigt. Die Risiken für die weitere Inflationsentwicklung lägen auf der Oberseite, sagte Gonzalez-Paramo am Freitagabend bei einer Rede im Madrid. Die EZB verfolge die Entwicklung der Verbraucherpreise daher "sehr aufmerksam", betonte er und benutzte damit jene Formulierung, mit der die EZB in jüngster Zeit stets eine Zinserhöhung bei ihrer bevorstehenden Ratssitzung signalisiert hat. Beobachter gehen übereinstimmend davon aus, dass die EZB ihren Leitzins am 7. Dezember auf 3,50% von derzeit 3,25% anheben wird. Webseite: www.ecb.int DJG/hab -0-

27.11.2006 - 07:33:19 Bayer hebt Ausblick 2006 für die Gesundheitssparte erneut an LEVERKUSEN (Dow Jones)--Die Bayer AG hat ihren Ausblick für die Gesundheitssparte HealthCare am Montag bei der Vorlage der Quartalszahlen angehoben. Das Unternehmen gehe nunmehr von einer bereinigten EBITDA-Marge in der Größenordnung von 22% für das Jahr 2006 aus, erklärte Vorstandsvorsitzender Werner Wenning. Bereits zum Halbjahr hatte Bayer den Ausblick für diesen Bereich erhöht und eine bereinigte EBITDA-Marge von etwa 20% in Aussicht gestellt. Im Teilkonzern CropScience dagegen rechnet das Management weiterhin mit rückläufigen Umsätzen und einer verringerten bereinigten EBITDA-Marge. Für das dritte Standbein, die Kunststoffsparte MaterialScience, wird weiterhin ein bereinigtes Ergebnis EBITDA und EBIT auf Vorjahresniveau erwartet. DJG/rib/cbr

27.11.2006 - 07:32:02 ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung Siemens' Anti-Korruptionsabteilung wusste von Zahlungen - SZ In die Schmiergeldaffäre beim Technologiekonzern Siemens soll nach einem Zeitungsbericht auch die Anti-Korruptionsabteilung des Unternehmens verstrickt sein. Ein Beschuldigter habe der Staatsanwaltschaft während eines umfassenden Geständnisses gesagt, zwei Führungskräfte aus der Abteilung Compliance seien über die Schwarzgeldkonten im Bilde gewesen und hätten sogar versucht, deren Existenz zu vertuschen, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Wesfarmers an australischem Gasegeschäft von Linde interessiert Der australische Mischkonzern Wesfarmers ist nach eigenem Bekunden am australischen Gasegeschäft der Linde AG interessiert. Das Unternehmen erwäge eine Übernahme der australischen Gase-Aktivitäten von Linde für rund 500 Mio AUD Anfang kommenden Jahres, teilte die Wesfarmers Ltd mit. Der Wiesbadener Gasekonzern muss sich im Zuge der Übernahme des britischen Wettbewerbers BOC in einigen Ländern, darunter auch Australien, von Gase-Geschäften trennen. Laut Wesfarmers hat Linde Australia im vergangenen Jahr rund 100 Mio AUD umgesetzt. IPO/Preisspanne von China Communications 3,40-4,60 HKD - Kreise Die Preisspanne bei dem geplanten Börsengang der China Communications Construction liegt offenbar zwischen 3,40 HKD und 4,60 HKD. Wie eine mit der Situation vertraute Person sagte, wird das Unternehmen mit der Transaktion an die 2,1 Mrd USD erlösen. China Communications werde 3,5 Mrd Aktien oder 24,5% ihres Aktienkapitals bei dem Börsengang anbieten. Die Roadshow beginne am Dienstag und Merrill Lynch, UBS und BOC International Ltd würden das Geschäft managen. IPO/Aovo will in kommenden Tagen an die Börse - FTD Der Touristikdienstleister Aovo will einem Zeitungsbericht zufolge in den kommenden Tagen an die Börse gehen. Die Münchner Schörghuber-Gruppe und ihre Hotelgesellschaft Arabella, die gut 50% an dem mittelständischen Unternehmen halten, erhofften sich durch die Platzierung von 20% der Anteile bessere Wachstumsperspektiven, schreibt die "Financial Times Deutschland" (FTD). Mitsubishi Motors bekommt 56 Mrd JPY Konsortialkredit - Nikkei Die Mitsubishi Motors Corp bekommt nach Informationen der japanischen Wirtschaftszeitung "Nihon Keizai" von etwa 30 Kreditinstituten einen syndizierten Kredit im Volumen von etwa 56 Mrd JPY. Die Mittel sollen in Projekte zur Markteinführung von Neuwagen fließen, schreibt die Zeitung. Geführt werde die Transaktion von der zur Mitsubishi-Gruppe gehörenden Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ. Der Kredit habe eine Laufzeit bis März 2008. DJG/cbr

27.11.2006 - 07:30:59 Siemens' Anti-Korruptionsabteilung wusste von Zahlungen - SZ MÜNCHEN (Dow Jones)--In die Schmiergeldaffäre beim Technologiekonzern Siemens soll nach einem Zeitungsbericht auch die Anti-Korruptionsabteilung des Unternehmens verstrickt sein. Ein Beschuldigter habe der Staatsanwaltschaft während eines umfassenden Geständnisses gesagt, zwei Führungskräfte aus der Abteilung Compliance seien über die Schwarzgeldkonten im Bilde gewesen und hätten sogar versucht, deren Existenz zu vertuschen, schreibt die "Süddeutsche Zeitung" am Montag. Als 2002 die Gefahr bestanden habe, dass schwarze Kassen in Österreich hätten enttarnt werden können, habe eine dieser beiden Führungskräfte intern mitgeteilt, man müsse sich ein anderes Modell überlegen, heißt es in dem Bericht weiter. Die andere Führungskraft habe 2006 darauf gedrungen, alles zu verheimlichen. Die Siemens AG, München, erklärte auf Anfrage der Zeitung, man sei über diese Aussagen nicht informiert. In der Schmiergeldaffäre sitzen sechs Siemens-Mitarbeiter in Untersuchungshaft. Sie stehen im Verdacht, schwarze Kassen in Österreich und der Schweiz angelegt und mit mehr als 200 Mio EUR gefüllt zu haben. Angeblich war auch der frühere Konzernvorstand Thomas Ganswindt im Bilde. Webseite: http://www.sueddeutsche.de/ DJG/rio/cbr

27.11.2006 - 07:30:37 TABELLE/Bayer AG - 3. Quartal 2006 === Bayer AG - Leverkusen 3. Quartal (30.9.) 2006 2005 Umsatz 7.783 Mio 6.177 Mio EBIT vor Sonderposten 798 Mio 653 Mio EBIT nach Sonderposten 659 Mio 796 Mio Konzernergebnis 320 Mio 493 Mio EBIT - Earnings before interest and taxes. - Angaben in EUR, nach IFRS, Vorjahreszahlen angepasst. === DJG/rib/brb

27.11.2006 - 07:25:14 DEVISEN/Euro knackt am Morgen nachhaltig 1,31 USD FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro setzt sich am frühen Montagmorgen im europäischen Devisenhandel über der Marke von 1,31 USD fest und macht damit die Aufwärtsbewegung vom Freitag nachhaltig. Der Euro überschreitet am Morgen auch das Tageshoch vom Freitag und wird zuletzt bei ruhigem Geschäft zum Dollar bei Kursen von 1,3125 USD gehandelt. Händler sprechen von einer zunehmenden Positionierung der Investoren zu Gunsten des Euro, womit die Gemeinschaftsdevise deutlich gestärkt werde und zunächst wohl nicht wieder nennenswert unter die Marke von 1,30 USD fallen dürfte. Der technische Analyst Jürgen Meyer von der LBBW spricht von einer "schon beängstigend planmäßig verlaufenden Rally zum Jahresende". Der Euro sollte daher im Wochenverlauf die Marke von 1,3250 USD zumindest testen. "Ein Bruch führt uns dann über 1,3380 bis zur 1,344/70 USD nach oben", so Meyer in einer Markteinschätzung. Nur ein Bruch der Unterstützung bei 1,2980 brächte eine kleine Pause und eine Korrektur zurück bis zur 1,2750/20 USD. "Aber es sieht im Moment sehr danach aus, als ob wir erst nach dem Test der 1,34er Zone eine Pause einlegen würden", fügt er an. Als oberes Ende der Handelsspanne sieht Meyer in dieser Woche sogar die 1,3550 USD. Die Feinunze Gold wird am Morgen in Europa erneut etwas fester bei 640,80 USD gehandelt. Zum Nachmittagfixing in London am Freitag wurde sie bei 639,50 USD festgestellt. === Europa New York Europa (7.20) (Späthandel) (Fr., 17.30) EUR/USD 1,3123 1,31 1,3090 USD/JPY 116,07 115,78 115,86 EUR/JPY 152,29 151 151,58 EUR/GBP 0,6777 -- 0,6776 EUR/CHF 1,5843 -- 1,5838 === DJG/mnr/reh

27.11.2006 - 07:04:23 PRESSESPIEGEL/Unternehmen EADS - Der französische Staat will über eine Kapitalerhöhung beim Luftfahrtkonzern praktisch die Führung übernehmen. In französischen Luftfahrtkreisen war von einer Erpressung durch Paris die Rede. EADS braucht dringend Geld für die Entwicklung des Airbus-Langstreckenmodells A350. Der Vorstoß dürfte Berlins Sorgen über den deutschen Einfluss bei EADS verstärken. (FTD S. 1) VOLKSWAGEN - Im Zuge des Chefwechsels beim Automobilkonzern bahnt sich der Abgang weiterer Vorstände an. Auch der Abgang des Finanzvorstands Hans Dieter Pötsch stehe bevor, heißt es in gut informierten Kreisen. Noch sei die Personalie aber nicht endgültig entschieden. (FTD S. 2) VOLKSWAGEN - Bei den Verhandlungen über den Arbeitsplatzabbau im Brüsseler-VW-Werk kommt der designierte Chef des Automobilkonzerns, Martin Winterkorn, den Gewerkschaften entgegen. In Brüssel droht durch die Verlagerung der Produktion des Golf nach Deutschland der Abbau Tausender Stellen. Nach Informationen aus Konzernkreisen könnte möglicherweise ab 2009 das geplante neue Kleinwagenmodell der Tochter Audi in Belgien produziert werden. (FTD S. 3) IDS SCHEER - Das Softwarehaus baut seine Organisation um, sagte der Vorstandsvorsitzende Thomas Volk. Dabei soll das Profil besser herausgearbeitet werden. Hintergrund sind ein schlechteres Ergebnis im abgelaufenen Quartal als gedacht sowie die internationalere Ausrichtung des Geschäfts. (Süddeutsche Zeitung S. 21) KRAUSS-MAFFEI - Die seit Jahren diskutierte Kapitalverflechtung von Krauss-Maffei Wegmann (KMW) und Rheinmetall Landsysteme zu einem großen deutschen Rüstungskonzern für die Heerestechnik dürfte vorerst nicht zustande kommen. "Wir finden den Weg zum Zusammenschluss derzeit nicht. KMW und Rheinmetall ergänzen sich viel mehr, als dass wir Wettbewerber sind. Eine Kapitalverflechtung halte ich nicht für zwangsläufig erforderlich", sagte der KMW-Vorsitzende der Geschäftsführung, Frank Haun. (FTD S. 10) HUGO BOSS - Der Modehersteller plant den Einstieg ins Schmuckgeschäft. Auch Männer würden inzwischen gerne Schmuck tragen, sagte der Vorstandsvorsitzende Bruno Sälzer. Boss will in Lizenz produzieren lassen. (FTD S. 3) SBS - Der Sendekonzern SBS hegt auch unabhängig von einer möglichen Fusion mit der TV-Gruppe ProSiebenSat.1 Expansionspläne. Finanzvorstand Jürgen von Schwerin will die Präsenz in bestehenden Märkten verstärken und Zutritt zu neuen Märkten suchen. So soll der Frauenkanal auch in weiteren Ländern auf den Bildschirm gebracht werden. (FTD S. 7) ZAPF - Der angeschlagene Puppenhersteller Zapf Creation AG soll im kommenden Jahr die Verlustzone verlassen. "Wir wollen 2007 wieder durchgehend schwarze Zahlen schreiben", sagt Vorstandsvorsitzender Georg Kellinghusen. Abgesehen von üblicher Fluktuation werde es 2007 keinen Personalabbau mehr geben. Allerdings wolle man die Logistik-Sparte mit ihren 60 Mitarbeitern verkaufen oder zumindest eine Beteiligung zulassen. (Süddeutsche Zeitung S. 20) ISTA - Das Bietergefecht um den Energiedienstleister Techem kommt dem Management des Essener Wettbewerbers Ista gar nicht ungelegen. "Viele Investoren entdecken jetzt die Attraktivität unserer Branche?, sagte Ista-Vorstandsvorsitzender Walter Schmidt. (FAZ S. 19) SPARKASSEN - Berlin verschiebt den Streit um die Sparkassen. Finanzstaatssekretär Thomas Mirow will der EU-Kommission einen Kompromiss im Streit um den Namensschutz deutscher Sparkassen vorschlagen. (FTD S. 19) AOVO - Der Touristikdienstleister will in den nächsten Tagen an die Börse gehen. Die Münchner Schörghuber-Gruppe und ihre Hotelgesellschaft Arabella, die gut 50% an dem mittelständischen Unternehmen halten, erhoffen sich durch die Platzierung von 20% der Anteile bessere Wachstumsperspektiven. (FTD S. 8) GERMANISCHER LLOYD - Die Schiffszertifizierungsgesellschaft wird nach Informationen aus der Branche um ihre Unabhängigkeit kämpfen. Der Vorstand des in Hamburg ansässigen Unternehmens werde seinen Anteilseignern voraussichtlich empfehlen, ein Übernahmeangebot des französischen Konkurrenten Bureau Veritas abzulehnen, hieß es. (FTD S. 8) TNT POST - Die Beschäftigung von Jugendlichen im Postversand hat unter den Firmen auf der einen und der Gewerkschaft ver.di auf der anderen Seite eine heftige Diskussion ausgelöst. So sucht die TNT Post, ein deutscher Ableger der niederländischen Staatspost, auf Plakaten in Nordrhein-Westfalen derzeit Jugendliche ab 13 Jahren als Zusteller. (Welt S. 12) DJG/pi/brb

27.11.2006 - 06:40:27 Wesfarmers an australischem Gasegeschäft von Linde interessiert MELBOURNE (Dow Jones)--Der australische Mischkonzern Wesfarmers ist nach eigenem Bekunden am australischen Gasegeschäft der Linde AG interessiert. Das Unternehmen erwäge eine Übernahme der australischen Gase-Aktivitäten von Linde für rund 500 Mio AUD Anfang kommenden Jahres, teilte die Wesfarmers Ltd am Montag mit. Der Wiesbadener Gasekonzern muss sich im Zuge der Übernahme des britischen Wettbewerbers BOC in einigen Ländern, darunter auch Australien, von Gase-Geschäften trennen. Laut Wesfarmers hat Linde Australia im vergangenen Jahr rund 100 Mio AUD umgesetzt. Webseite: http://www.wesfarmers.com.au/ DJG/DJN/brb/cbr

27.11.2006 - 06:37:45 Saarland: Länder-Stabipakt nur bei genug Geld aus Berlin - FTD HAMBURG (Dow Jones)--Das Saarland will einem nationalen Stabilitätspakt nur unter der Bedingung zustimmen, dass es künftig genügend Geld vom Bund und den reicheren Bundesländern erhält, um seinen Etat auszugleichen. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) und Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) hatten am Freitag im Bundestag ihre Pläne für die Einführung einer Art nationaler Schuldenbremse bekräftigt. Nach dem Vorbild des EU-Stabilitätspaktes sollen nicht nur für den Gesamtstaat, sondern künftig jeweils auch für den Bund, die einzelnen Länder und Gemeinden bestimmte Defizitgrenzen gelten. Dazu sagte der saarländische Finanzminister Peter Jacoby (CDU) der Financial Times Deutschland (Montagsausgabe): "Eine Verschuldungsregel können wir nur mittragen, wenn uns gleichzeitig garantiert wird, dass unsere strukturellen Nachteile ausgeglichen werden." Das Saarland könne seine Ausgaben nicht durch eigene Einnahmen decken, da es den Strukturwandel von der Industrie- zur Dienstleistungswirtschaft noch nicht bewältigt habe. Bei den geplanten Verhandlungen zur zweiten Stufe der Föderalismus-Reform dürfe "nicht nur über die Vermeidung, sondern auch über die Beseitigung von Haushaltsnotlagen beraten werden", forderte Jacoby. Er warnte davor, den Ländern nach dem Muster des EU-Stabilitätspaktes eine gleichlautende Defizitregel aufzuerlegen. "Man kann nicht per Rasenmähermethode eine Defizitregel für alle Länder festlegen", sagte er. Die Reformer müssten beachten, dass sich die "Wirtschaftskraft, die Einnahmesituation und die Ausgabebelastungen je nach Region sehr stark unterscheiden". Jacoby wies darauf hin, dass sein Land auch heute noch Sonderlasten in Höhe von etwa 300 Mio EUR pro Jahr tragen müsse, die das Land nicht selbst verschuldet habe. Eine anhängige Verfassungsklage des Saarlands auf einen zusätzlichen Etatausgleich hat nach der unlängst gescheiterten Verfassungsklage Berlins allerdings wenig Chancen auf Erfolg. Webseite: www.ftd.de DJG/hab -0-

27.11.2006 - 06:30:00 WOCHENENDÜBERBLICK/25. und 26. November Siemens-Konzernvorstand wusste von Schmiergeld-Zahlung - Presse In der Siemens-Korruptionsaffäre gerät offenbar auch die Konzern-Spitze ins Visier der Ermittler. Medienberichten zufolge soll der engste Führungszirkel über die Schmiergeldzahlungen des Unternehmens informiert gewesen sein. So soll nach Aussagen eines langjährigen Mitarbeiters, der in Untersuchungshaft sitzt, der frühere Vorstand Thomas Ganswindt die schwarzen Kassen und die Korruptionspraktiken des Konzerns gekannt haben. Auch der Vorstandsvorsitzende Klaus Kleinfeld soll nun durch die Münchner Staatsanwaltschaft vernommen werden. VW prüft Bau des Audi-Kleinwagen in Brüssel Nach dem Abzug der Golf-Produktion aus dem Volkswagen-Werk in Brüssel gibt es Hoffnung für die dort bedrohten 4.000 Stellen. Der neue VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn prüfen den Bau eines neuen Kleinwagens der Konzernmarke Audi ab 2009, berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel" vorab aus seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Ein VW-Sprecher bestätigte Dow Jones Newswires, dass es entsprechen Überlegungen gebe. Ermittler wollen in VW-Affäre weiter U-Haft für Volkert Der ehemalige VW-Betriebsratsvorsitzende und Hauptbeschuldigte der VW-Affäre, Klaus Volkert, muss sich nach dem Willen der Staatsanwaltschaft auf eine längere Untersuchungshaft einstellen. Der Sprecher der Braunschweiger Anklagebehörde, Klaus Ziehe, sagte, er gehe davon aus, dass Volkerts Verteidigung entweder eine Haftbeschwerde oder eine Haftprüfung beantragen werde. Darüber hätten letztlich die Gerichte zu entscheiden. Telekom/Obermann will Konzernspitze umbauen - WiWo Der neue Vorstandsvorsitzende der Deutschen Telekom AG, Rene Obermann will einem Magazinbericht zufolge die gesamte Führungsspitze des Konzerns umbauen und nahezu alle Vorstandspositionen neu besetzen. Neben dem Konzernvorstand wolle der Manager ein erweitertes Executive Committee und neue spartenübergreifende Posten wie den Deutschland-Chef und den Auslands-Chef schaffen, berichtet die "Wirtschaftswoche". IPO/Symrise-Streubesitz nach Börsengang nahezu 90% Die Symrise AG strebt im Rahmen ihres Börsengangs einen Streubesitz an, der sich auf bis zu 89,42% des Kapitals beläuft. Die abgebenden Investoren EQT III Fonds und weitere Altaktionäre würden bei vollständiger Ausübung des Greenshoe noch 10,6% der Aktien halten, wie aus dem Börsenprospekt hervorgeht. Der Börsengang könnte der größte des Jahres in Deutschland werden. OpenBC will am 7. Dezember an die Börse Die OpenBC AG hält ihre Erstnotiz im Prime Standard am 7. Dezember 2006 für möglich. Der Angebotszeitraum soll am 4. Dezember beginnen und drei Tage dauern, zuvor werde sich das Management am 27. November auf eine Roadshow begeben, teilte das Internet-Geschäftskontakte-Portal am Wochenende mit. Auf der Roadshow soll die Preisspanne und der genaue Umfang des Angebotes im so genannten "decoupled process" festgelegt werden. Opel erwirtschaftet 2006 Gewinn - Focus Der Rüsselsheimer Automobilhersteller Opel wird im laufenden Jahr einen Gewinn erwirtschaften. Der Opel-Vertriebsleiter Alain Visser sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "GM entwickelt sich in Europa auf schwarze Zahlen zu. Saab schreibt rot. Opel ist 2006 deutlich schwarz." Iberdrola legt diese Woche Gebot für Scottish Power vor - Kreise Der spanische Versorger Iberdrola SA wird offenbar noch in dieser Woche ein Übernahmegebot für den Wettbewerber Scottish Power von etwa 12 Mrd GBP vorlegen. Den Erwartungen nach werde das Gebot bei 800 Pence je Aktie liegen und aus Bargeld und Aktien bestehen, sagten mehrere Personen mit Kenntnissen der Materie am Sonntag. Steinbrück hält Neuverschuldung 06 unter 30 Mrd EUR für möglich Die Neuverschuldung des Bundes könnte nach Einschätzung von Finanzminister Peer Steinbrück in diesem Jahr noch unter die Marke von 30 Mrd EUR sinken. «Ich will eine solche Entwicklung nicht ausschließen», sagte der SPD-Politiker dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Ursprünglich hatte er eine Nettokreditaufnahme von rund 38 Mrd EUR geplant. Auch in den nächsten Jahren will der Minister nach eigenen Angaben die Schuldenaufnahme deutlich unter das bislang vorgesehene Niveau von rund 20 Mrd EUR drücken. Rürup rechnet 2006 mit höherem Wachstum - Tagesspiegel Der Vorsitzende des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, Bert Rürup, rechnet in diesem Jahr mit einem stärkeren Wirtschaftswachstum als von seinem Gremium prognostiziert. Die Voraussage von plus 2,4%, die der Rat Anfang November gegeben hatte, "kann man als konservative Schätzung bezeichnen", sagte Rürup dem "Tagesspiegel". Saudischer Ölminister sieht mögliche OPEC-Förderkürzung Der saudische Ölminister Ali Naimi hat eine mögliche zweite Kürzung der Öl-Fördermenge durch die OPEC im laufenden Jahr angekündigt. Das Angebot überwiege derzeit die Nachfrage, sagte der Minister am Wochenende. Die OPEC-Minister würden aber bis zu ihrer Sitzung im Dezember warten, um die Auswirkungen der im Oktober reduzierten Förderung noch besser abschätzen zu können. Große Koalition steuert auf Investivlohn zu Die große Koalition steuert offenbar mit großen Schritten auf die Einführung eines Investivlohns zu. SPD-Vorsitzender Kurt Beck bot Bundeskanzlerin Angela Merkel am Wochenende ein persönliches Gespräch über eine derartige Gewinnbeteiligung von Arbeitnehmern an. Dieses solle nach dem CDU- Parteitag stattfinden, der am Montag in Dresden beginnt und sich laut Merkel ebenfalls mit dem Thema befassen wird. DJG/jhe

27.11.2006 - 06:24:17 TAGESVORSCHAU/27. November 2006 === ***07:30 DE/Bayer AG, Ergebnis 3Q (10:00 PK), Leverkusen ***07:30 DE/Demag Cranes AG, Jahresergebnis, Wetter ***10:00 DE/Symrise AG, PK zum Börsengang, Frankfurt 10:00 DE/Alta Fides AG, PK zum Börsengang, Frankfurt (A) 10:00 DE/Deutsche Börse AG, Deutsches Eigenkapitalforum Herbst 2006 (bis 29.11.), Frankfurt 10:30 DE/AMB Generali Holding, Deutsche Vermögensberatung und AachenMünchener, PG zur strategischen Neuausrichtung der Vertriebe in der AMB Generali Gruppe, Aachen (A) 10:30 DE/Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW), PK zum Thema: "Konjunkturumfrage zur wirtschaftlichen Lage der ost- und westdeutschen Unternehmen, Herbst 2006", Berlin 11:00 DE/Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), PK zum Thema: "Wie wirkt sich die Mehrwertsteuererhöhung auf mittelständische Unternehmen aus?", Berlin (A) ***15:30 EU/EZB, Ausschreibung Haupt-Refi-Tender 19:00 US/Treasury, Auktion drei- und sechsmonatiger Schatzwechsel Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - EU/Treffen der Eurogruppe, Brüssel *** - DE/CeWe Color Holding AG, Ergebnis 3Q, Oldenburg - DE/QSC AG, Ergebnis 3Q (endgültig), Köln (A) - AT/Brain Force Holding AG, Ergebnis 3Q, Wien - AT/Lenzing AG, Ergebnis 3Q, Lenzing - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit === DJG/gla/brb -0-



 
   
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