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Freitag, 24-Nov-2006

24.11.2006 - 17:47:35 UPDATE: Scania lehnt MAN-Offerte ab und beendet Fusionsgespräche Von Matthias Krust Dow Jones Newswires MÜNCHEN/SÖDERTÄLJE (Dow Jones)--Die vom deutschen Nutzfahrzeughersteller MAN AG angestrebte Übernahme des schwedischen Konkurrenten Scania AB bleibt eine Hängepartie mit ungewissem Ausgang. Das Scania-Board hat am Freitag die Offerte der Münchner formal als zu gering zurückgewiesen. Die Fusionsgespräche seien vergangene beendet worden und es sei nicht beabsichtigt, die Diskussion wieder aufzunehmen, so ein Board-Mitglied. "Die Ablehnung ist für uns keine Überraschung," sagte daraufhin ein MAN-Sprecher zu Dow Jones Newswires. MAN sei aber weiter für Gespräche mit Scania offen. Der Münchner Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern hatte bis zuletzt auf einvernehmliche Verhandlungen mit den schwedischen Großaktionären und dem Scania-Management gehofft. Sowohl das Scania-Management als auch der zweitgrößte Aktionär Investor AB haben die gebotenen 475 SEK bzw 51,29 EUR pro Aktie bereits mehrfach als nicht ausreichend bezeichnet. Nach der Mitteilung von Scania erklärte die Investmentgesellschaft, sie unterstütze die Position von Scania. Insgesamt bewertet die Offerte den schwedischen Lkw-Hersteller mit Sitz in Södertälje mit 10,3 Mrd EUR. Der Aktienmarkt reagierte auf die Ankündigung mit Verkäufen der MAN-Papiere. Die Titel verlieren gegen 17.30 Uhr rund 1,5% auf 70,40 EUR. Scania in Stockholm notieren um 16.47 Uhr 1,46% höher bei 488 SEK. Die Schlüsselrolle in dem Übernahmepoker liegt allerdings nach wie vor bei der Volkswagen AG, die bei beiden Nutzfahrzeugherstellern jeweils der größte Einzelaktionär ist. Der Aufsichtsrat des Wolfsburger Automobilkonzerns hat sich vor kurzem wiederholt für ein friedliches Zusammengehen der beiden Unternehmen ausgesprochen und dabei allerdings weitgehend offen gelassen, was passieren soll, falls dies nicht gelingt. Immerhin hat das Kontrollgremium ein eventuelles Gegenangebot von Scania für MAN abgelehnt. Gleichzeitig war klargestellt worden, dass Volkswagen erst dann die eigenen Scania-Anteile an MAN überträgt, falls die Münchner zuvor mindestens 56,01% der Stimmrechte und mindestens 71,31% des Kapitals erhalten haben. Damit müssten die Anteile der Private-Equity-Gesellschaft Investor sowie der Industriellenfamilie Wallenberg über verschiedene Stiftungen MAN angedient werden. Beide Aktionäre haben ihre Interessen offziell gepoolt und verfügen über 36,6% der Scania-Stimmrechte. Der Münchner DAX-Konzern hält bereits 14,5% der Stimmrechte und 11,6% des Kapitals. VW verfügt über 34% der Scania-Stimmrechte und über rund 20% der MAN-Stammaktien. "Im Falle eines erkennbaren erfolglosen Verlaufs des Angebots behält sich Volkswagen alle alternativen Möglichkeiten vor", hatte der Aufsichtsrat vor kurzem mitgeteilt. Volkswagen hingegen befindet sich nach dem Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Bernd Pischetsrieder zum Jahresende selbst im Umbruch. Sein designierter Nachfolger, der derzeitige Audi-Verantwortliche Martin Winterkorn, hat sich bisher noch nicht zu dem Thema geäußert. Ursprünglich wollte VW nach einem Zusammenschluss von MAN und Scania in einem zweiten Schritt das eigene brasilianische Lkw-Geschäft einbringen und eine Vertriebskooperation im Transportergeschäft vereinbaren. Durch den Zusammenschluss von MAN und Scania würde der größte Nutzfahrzeughersteller in Europa entstehen. Weltweit wäre das Unternehmen an dritter Stelle. Webseite: http://www.man.de http://www.scania.com http://www.volkswagen-ag.de http://www.investorab.com -Von Matthias Krust, Dow Jones Newswires, +49 (0)711 22874 12, matthias.krust@dowjones.com DJG/mtk/abe

24.11.2006 - 17:43:47 DEVISEN/Euro bleibt nach Aufwärtsbewegung knapp unter 1,31 USD FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro hat am Freitag zum Dollar eine heftige und für viele Marktteilnehmer unerwartete Aufwertung vollzogen. In der Spitze stieg der Euro bis auf 1,3111 USD und markierte damit ein neues Jahrehoch und den höchsten stand seit April 2005. Gegen 17.30 Uhr MEZ wurde der Euro bei 1,3090 USD nur knapp unter 1,31 USD gehandelt. Die Aktienmärkte in Europa und den USA reagieren mit teils deutlichen Verlsten auf die Entwicklungen am Devisenmarkt. "Das Devisenpaar Euro/Dollar wurde seit mehr als sechs Monaten in einer relativ engen Range gehandelt - da war ein Ausbruch schon länger überfällig", sagte ein Devisenanalyst zum Anstieg des Euro. Die Marke von 1,30 USD bezeichnete er als ein "prominentes Level für Optionsbarrieren", nach deren Überschreiten der Markt geradezu explodiert sei. "Die Chancen sind gut, dass wir auf dem Weg an das Allzeithoch sind", sagt Devisenanalystin Sandra Striffler von der DZ Bank voraus. Ende 2004 hatte der Euro mit Kursen von 1,3670 USD den höchsten Stand seiner Geschichte erreicht. Vor einem weiteren Euro-Anstieg stehen der Analystin zufolge aber gewichtige charttechnische Hürden. So sei der Euro am Vormittag genau an der oberen Linie des Aufwärtstrendkanals bei 1,3113 USD abgeprallt. Weitere Widerstände fänden sich nun bei 1,3125 USD und 1,3480 USD. Als fundamentale Gründe für die Euro-Aufwertung nennt Striffler die unerwartet positiven Konjunkturaussichten in Deutschland, wie sie etwa der jüngste ifo-Index zeichnete. "Endlich haben sich positive Daten in der Stimmung am Devisenmarkt auch ausgewirkt", sagte Striffler. Der Goldpreis reagierte auf die Dollarabwertung mit steigenden Notierungen. Die Feinunze Gold wurde zum Nachmittagsfixing in London bei 639,50 USD festgestellt nach einem Vormittag-Fixing von 636,15 USD. === Europa Europa Europa (17.30) (12.30) (7.30) EUR/USD 1,3090 1,3078 1,2961 USD/JPY 115,86 115,88 116,37 EUR/JPY 151,58 151,57 150,82 EUR/GBP 0,6776 0,6768 0,6765 EUR/CHF 1,5838 1,5835 1,5856 === DJG/mnr/ros

24.11.2006 - 16:21:55 Lufthansa: Anteil ausländischer Aktionäre überschreitet 45% FRANKFURT (Dow Jones)--Der Anteil der ausländischen Aktionäre an der Deutschen Lufthansa AG hat die 45%-Marke überschritten. Wie die im DAX notierte Fluggesellschaft mitteilte, waren am 24. November im Aktienregister der Lufthansa 45,73% Aktionäre eingetragen, die als Personen nicht die deutsche Staatsbürgerschaft oder als Unternehmen ihren Sitz nicht in Deutschland haben. Bei der Lufthansa ist der Anteil ausländischer Aktionäre gesetzlich auf 50% begrenzt. Die Aufrechterhaltung der Luftverkehrsbetriebsgenehmigung nach Europarecht und der Luftverkehrsrechte zum Anflug außereuropäischer Destinationen fordern den Angaben zufolge, dass der Anteil ausländischer Aktionäre 50% des Grundkapitals nicht übersteigt. Anfang August hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass der Anteil ausländischer Aktionäre die Marke von 40% überschritten hatte. Gemäß des Luftverkehrsnachweissicherungsgesetz sei Lufthansa nun in die Lage versetzt worden, "zur Abwehr einer drohenden Überfremdung" eigene Aktien zu erwerben, hieß es damals. Damals hatte das Unternehmen zudem mitgeteilt, keine Abwehrmaßnahmen zu planen. DJG/abe/bam

24.11.2006 - 16:20:57 Gazprom: Kaufen keine RWE-Aktien am Markt MOSKAU (Dow Jones)--Der russische Gaskonzern Gazprom hat keine Aktien der RWE AG am Markt gekauft. Das Unternehmen reagierte mit dieser Aussage am Freitag auf entsprechende Spekulationen am Markt. RWE hatten ihre Kursgewinne in den vergangenen Tagen immer mehr ausgeweitet, nachdem Vermutungen aufgekommen waren, der russische Konzern könne eine Beteiligung an RWE erwägen. "Es gibt bislang nachrichtlich nichts Tiefergehendes", sagte ein Händler stellvertretend für etliche andere Marktteilnehmer. RWE wollte keinen Kommentar zu den Spekulationen abgeben. Webseite: http://www.rwe.de -Von Greg Walters, Dow Jones Newswires; +49 (0)69-29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/bam/abe

24.11.2006 - 15:37:37 UPDATE: Mannesmann-Verfahren steht kurz vor der Einstellung (NEU: Zitate Staatsanwaltschaft, Details) Von Christian Streckert Dow Jones Newswires FRANKFURT (Dow Jones)--Im Mannesmann-Prozess hat sich am Freitag eine überraschende Wende vollzogen. Die Anwälte des beklagten Deutsche-Bank-Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann regten die Einstellung des Verfahrens gegen "geeignete Auflagen" an. Die Staatsanwaltschaft stimmte diesem Vorschlag zu und forderte für die Einstellung Geldauflagen von insgesamt 5,8 Mio EUR. Sollte auch das Gericht diesem zustimmen, würde das spektakulärste Wirtschaftsstrafverfahren der jüngsten Zeit ohne Schuld- bzw Freisprüche zu Ende gehen. Eine Verfahrenseinstellung gegen alle Angeklagten sei "sachgerecht" und kein Handel mit der Gerechtigkeit, teilte die Staatsanwaltschaft Düsseldorf mit. Weder die mögliche Schwere der Schuld noch das öffentliche Interesse am Verfahren stünden einer Einstellung gegen Auflagen entgegen. Die geforderten Geldauflagen seien ausreichend, "um das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung zu beseitigen". Die geforderten Auflagen sind nach Angaben der Staatsanwaltschaft an den Einkommensverhältnissen der Angeklagten orientiert. Daher entfällt von der Gesamtsumme auf Ackermann mit 3,2 Mio EUR der größte Teil; der ehemalige Mannesmann-Vorstandschef Klaus Esser müsste 1,5 Mio EUR aufbringen. Ackermann hatte gegenüber dem Gericht sein Bruttogehalt auf 15 Mio bis 20 Mio EUR im Jahr beziffert. Für die Deutsche Bank ist die mögliche Einstellung sehr bedeutsam. Ackermann hatte mehrfach klar gestellt, dass er sein Amt als Vorstandsvorsitzender abgibt, sollte er rechtskräftig verurteilt werden. Falls das Gericht das Verfahren einstellt, dürfte Ackermann fester denn je im Sattel sitzen. Nach Wertung von Analysten hat der Schweizer die Bank zu glänzenden Zahlen geführt, lediglich der Fall Mannesmann hatte seine Reputation in Deutschland belastet. Der Staatsanwaltschaft zufolge wird das Gericht allerdings erst in der kommenden Woche über die Einstellung entscheiden. Die Staatsanwälte stellten klar, dass mit einer Einstellung keine Schuldfeststellung verbunden wäre: "Für die Angeklagten gilt weiter die Unschuldsvermutung." Nach Vorstellung der Staatsanwaltschaft sollen die Zahlungen zu 60% der Staatskasse und zu 40% gemeinnützigen Einrichtungen zufließen. Der Deutsche-Bank-Vorstandsvorsitzende kündigte bereits an, seine Zahlung aus eigener Tasche leisten zu wollen. Ackermann und fünf anderen Beschuldigten werden schwere Untreue und Beihilfe zur Last gelegt. Sie waren im ersten Strafverfahren im Sommer 2004 freigesprochen worden. Ende vorigen Jahres hatte der Bundesgerichtshof die Urteile aber aufgehoben. Es geht um Zahlungen von insgesamt fast 57 Mio EUR, die bei der Übernahme der Mannesmann AG durch den Mobilfunkkonzern Vodafone an aktive und ehemalige Manager des deutschen Traditionskonzerns geflossen waren. -Von Christian Streckert, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 115, christian.streckert@dowjones.com DJG/ces/bam -0-

24.11.2006 - 15:36:46 Lanxess plant eigene Gesellschaft für "Technical Services" FRANKFURT (Dow Jones)--Die Lanxess AG, Leverkusen, will ihren Bereich "Technical Services" in eine eigene Gesellschaft ausgliedern. Die künftige 100 prozentige Lanxess-Tochter soll bereits intern am 1. Januar 2007 in ein neues Arbeitszeit- und Service-Modell wechseln, kündigte der Chemiekonzern am Freitag an. Der Bereich soll den Angaben zufolge künftig auch Aufgaben übernehmen, die bisher von externe Dienstleistern wahrgenommen wurden. Alle rund 700 Mitarbeiter der Group Function Technical Services und der Instandhaltung in den Business Units sollen in die neue Gesellschaft wechseln. Das mit einer Arbeitsgruppe des Gesamtbetriebsrates ausgearbeitete Vorhaben bedarf noch der Zustimmung des Lanxess-Gesamtbetriebsrates sowie der IG BCE. Wie es weiter hieß, sollen künftig Kennzahlen und Einsparziele für die neue Gesellschaft definiert werden. Diese sollen nach 12 und 24 Monaten geprüft werden. Werden die Ziele nicht erreicht, sollen andere Lösungen geprüft werden. Des Weiteren soll die bisherige Wochenarbeitszeit von 35 Stunden auf 40 Stunden erhöht werden. Die Vergütung erfolge auf Basis der 37,5 Stunden-Woche. Zudem sollen variable Einkommensbestandteile abhängig vom Erreichen der Ziele der neuen Gesellschaft vereinbart werden. Die geplanten Maßnahmen sind Teil des im Juli angekündigten vierten Restrukturierungspakets, mit dem Lanxess ab 2009 jährlich 50 Mio EUR an Kosten einsparen will. Um die Effizienz im Konzern weiter zu steigern, hatte der im MDAX notierte Chemiekonzern im Sommer unter anderem eine Anpassung der Servicestrukturen von Lanxess weltweit angekündigt. Webseite: http://www.lanxess.de DJG/hoa/abe

24.11.2006 - 15:34:09 TABELLE/DE-Verbraucherpreise November (vorläufig) === Index Änderung +/- in % gg Vm gg Vj November (vorläufig) -0,1 +1,5 PROGNOSE -0,2 +1,5 Oktober 110,3 +0,1 +1,1 September 110,2 -0,4 +1,0 August 110,6 -0,1 +1,7 Juli 110,7 +0,4 +1,9 Juni 110,3 +0,2 +2,0 Mai 110,1 +0,2 +1,9 April 109,9 +0,4 +2,0 März 109,5 0,0 +1,8 Februar 109,5 +0,4 +2,1 Januar 109,1 -0,5 +2,1 2005 Dezember 109,6 +0,9 +2,1 November 108,6 -0,5 +2,3 EU-harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI) Änderung +/- in % gg Vm gg Vj November (vorläufig) -0,1 +1,5 Oktober +0,1 +1,1 September -0,5 +1,0 August -0,1 +1,8 Juli +0,5 +2,1 Juni +0,1 +2,0 Mai +0,2 +2,1 April +0,4 +2,3 März +0,1 +1,9 Februar +0,4 +2,1 Januar -0,6 +2,1 2005 Dezember +1,0 +2,1 November -0,5 +2,3 - vorläufig = Daten aus sechs Bundesländern - Basis 2000 = 100 - HVPI Basis 2005 = 100 - Quelle Daten: Statistisches Bundesamt === DJG/12/hab -0-

24.11.2006 - 15:30:10 Deutsche Jahresteuerung steigt im November wie erwartet auf 1,5% WIESBADEN (Dow Jones)--Der Inflationsdruck in Deutschland hat sich im November erwartungsgemäß verstärkt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag auf Basis von Daten aus sechs Bundesländern mitteilte, sank der Verbraucherpreisindex gegenüber dem Vormonat zwar um 0,1%, lag aber um 1,5% über Vorjahresniveau. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen monatlichen Preisrückgang von 0,2% prognostiziert und die Jahresteuerung bei 1,5% gesehen. Im Vormonat waren die Lebenshaltungskosten um 0,1% gestiegen, die Jahresteuerung hatte 1,1% betragen. Wie Destatis mitteilte, beruhte der monatliche Preisrückgang vor allem auf Preisrückgängen bei der Nachrichtenübermittlung (minus 0,5%), saisonbedingt bei Pauschalreisen (minus 8,3%) und auf den gesunkenen Preisen von Heizöl. Die Preise für Heizöl lagen in den zur Schätzung herangezogenen sechs Bundesländern gegenüber Oktober zwischen 3,7% und 7,1% und gegenüber dem Vorjahresmonat zwischen 0,8% und 6,9% niedriger. Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland erhöhte sich im November gegenüber dem Vorjahresmonat demnach um 1,5% (Oktober: plus 1,1%). Im Vormonatsvergleich verringert sich der Index um 0,1%. Die endgültigen Ergebnisse für November will Destatis etwa Mitte Dezember vorlegen. -Von Hans Bentzien, Dow Jones Newswires, +49 (0) 69/297 52-310, konjunktur.de@dowjones.com DJG/hab -0-

24.11.2006 - 15:18:26 EUREX/Renten-Futures tendieren im Verlauf freundlich FRANKFURT (Dow Jones)--Gut behauptet tendiert der Bund-Future am Freitagnachmittag. Der Dezember-Kontrakt steigt gegen 15.15 Uhr MEZ um 35 Ticks auf 118,37%. Das bisherige Tageshoch liegt bei 118,47% und das -tief bei 117,98%. Damit stabilisiere sich der Bund-Future oberhalb des Donnerstag-Tiefs von 117,90%, heißt es am Markt. Umgesetzt wurden bislang rund 687.000 Kontrakte. Der Bobl-Future zeigt sich dagegen nahezu unverändert, mit 109,89% legt er 2 Ticks zu. Widerstände für den Bund-Future sehen Händler bei 118,17% und 118,39%. DJG/mnr/ros

24.11.2006 - 15:13:46 Lufthansa: Sibirienüberflüge bringen große Zeitersparnis FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt, wird von der Abschaffung der Gebühren für Sibirienüberflüge profitieren. Je nach Flugroute sei mit einer Zeitersparnis von bis zu zwei Stunden zu rechnen, sagte Lufthansa-Sprecher Stefan Schaffrath am Freitag Dow Jones Newswires. Dies führe zudem zu einer Treibstoffersparnis. Außerdem zahle die Airline derzeit pro Jahr einen hohen zweistelligen Mio-EUR-Betrag für die Überflüge. Da Lufthansa das Gesamtpaket zur Neuregelung aber nicht kenne, könnte dieses wirtschaftlich nicht bewertet werden, sagte der Sprecher. Lufthansa wolle ihr Angebot an Flügen nach Asien ausweiten, und die Überflüge seien ein wichtiger Bestandteil. Sie stellten die kürzeste Verbindung von Europa nach Japan, Korea und China dar. Am Freitagvormittag hatten die Europäische Union und Russland ihren jahrelangen Streit um die Gebühren für Flüge europäischer Airlines über Sibirien beigelegt. Sie einigten sich darauf, dass diese spätestens Ende 2013 nicht mehr erhoben und stufenweise abgeschafft werden sollen. Die ungelöste Frage der Überflugrechte war der wichtigste Hinderungsgrund für die EU, dem Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation WTO zuzustimmen. Derzeit müssen alle westlichen Fluggesellschaften auf den Routen nach Asien Wegezoll für den Flug über Sibirien bezahlen. Nach Angaben der Kommission hat dies die Gesellschaften in diesem Jahr rund 300 Mio EUR gekostet. Die EU steht seit langem auf dem Standpunkt, dass Russland damit gegen die Chicagoer Konvention über internationale Zivilluftfahrt von 1944 verstößt, die solche Transitgebühren verbiete. Webseite: http://www.lufthansa.com -Von Kirsten Bienk, Dow Jones Newswires, +49 (0)40 3574 3116, kirsten.bienk@dowjones.com DJG/kib/bam -0-

24.11.2006 - 15:08:52 Staatsanwalt erwartet Entscheidung des Gerichts nächste Woche DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es eine rasche Entscheidung des Landgerichts über eine Einstellung des Mannesmann-Prozesses gibt. Der Oberstaatsanwalt Peter Lichtenberg sagte am Freitag im Anschluss an die Verhandlung, er rechne mit einem Votum der Richter bereits in der nächsten Woche. Nach Angaben von Lichtenberg hat es eine Einigung mit der Verteidigung über die Einstellung des Verfahrens "in den vergangenen Tagen" gegeben. Von wem dieser Schritt angeregt wurde, wollte er nicht sagen. Auch der Vorsitzende Richter Stefan Drees sei im Vorfeld der heutigen Verhandlung über diese Einigung informiert worden, sagte Lichtenberg. Deutsche-Bank-Sprecher Andreas Bartels sagte im Anschluss an die Verhandlung, Josef Ackermann werde die Geldbuße von 3,2 Mio EUR "aus eigener Tasche bezahlen". Dass die sechs Angeklagten unterschiedlich hohe Geldbußen erhalten hätten, habe nichts mit der Schwere der Schuld zu tun, sondern lediglich mit der persönlichen Einkommenssituation der einzelnen Angeklagten. -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/bam

24.11.2006 - 15:07:18 Italiens Premier favorisiert Konsolidierung ... (zwei) Prodi begründete seine Befürwortung einer europäischen Konsolidierung mit Synergien, führte er zugleich an, dass es Sache der Börsen sei, entsprechende Entscheidungen zu treffen. Anfang November hatten die Borsa Italiana SpA und die Deutsche Börse AG Gespräche über die Gründung einer pan-europäischen Börse abgebrochen, an der auch die Euronext NV beteiligt werden sollte. Mitte vergangenen Woche hatte die Deutsche Börse zudem den Versuch einer Fusion mit der Euronext aufgegeben und ihre Offerte an die europäische Vierländerbörse zurückgezogen. Webseiten: http://www.www.euronext.com, http://deutsche-boerse.com -Von Kristine Crane und Luca Di Leo, Dow Jones Newswires, +49 (0)69-29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/bam/abe

24.11.2006 - 15:06:01 DSW: Einstellung Mannesmann-Verfahren wäre keine Überraschung FRANKFURT (Dow Jones)--Für Anlegerschützer wäre die Einstellung des Mannesmann-Verfahrens keine große Überraschung. Bereits an den vergangenen Verhandlungstagen hätten die Strategien der beteiligten Parteien einen solchen Schritt erkennen lassen, sagte Jürgen Kurz, Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) zu Dow Jones Newswires. Positiv wäre dies nun für die Deutsche Bank, da das Verfahren und die damit einhergehende Belastung für Ackermann vom Tisch wäre. Die Anwälte des Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, Josef Ackermann, hatten am Donnerstag die Einstellung des Mannesmann-Verfahrens angeregt. Die Staatsanwaltschaft hat dem bereits zugestimmt. Das Gericht wird nun wohl in der kommenden Woche entscheiden, ob der Prozess vorzeitig beendet wird. Ackermann und fünf anderen Beschuldigten werden schwere Untreue und Beihilfe zur Last gelegt. Sie waren im ersten Strafverfahren im Sommer 2004 freigesprochen worden. Ende vorigen Jahres hatte der Bundesgerichtshof die Urteile aber aufgehoben. Es geht um Zahlungen von insgesamt fast 57 Mio EUR, die bei der Übernahme der Mannesmann AG durch den Mobilfunkkonzern Vodafone an aktive und ehemalige Manager des deutschen Traditionskonzerns geflossen waren. Webseite: http://www.dsw.de -Von Simon Steiner, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 - 29725 116, simon.steiner@dowjones.com DJG/sms/abe

24.11.2006 - 14:58:35 US-Anleihen starten etwas fester NEW YORK (Dow Jones)--Etwas fester sind die US-Anleihen in den verkürzten Handel am Freitag nach "Thanksgiving" gestartet. Gegen 14.53 Uhr MEZ steigen zehnjährige Titel mit einem Kupon von 4,625% um 4/34 auf 100-20/32 und rentieren mit 4,54%. Der mit 4,50% verzinste Longbond gewinnt 9-32 auf 97-30/32 und rentiert mit 4,63%. Wegen des Brückentages nach "Thanksgiving" endet die Sitzung am Berichtstag schon um 20.00 Uhr MEZ und damit zwei Stunden früher als üblich. DJG/reh

24.11.2006 - 14:23:40 Ackermann-Anwalt regt Einstellung des Mannesmann-Verfahrens an Von Christian Streckert Dow Jones Newswires FRANKFURT (Dow Jones)--Im Mannesmann-Prozess deutet sich eine spektakuläre Wende an. Die Anwälte des beklagten Deutsche-Bank-Vorstandsvorsitzenden Josef Ackermann regten am Freitag die Einstellung des Verfahrens gegen "geeignete Auflagen" an, wie aus einer Stellungnahme hervorgeht, in die Dow Jones Newswires Einsicht hatte. Am Ende des Verfahrens würde niemals ein Sachurteil stehen, "das alle als gerecht akzeptieren könnten". Daher sei eine Einstellung "der allen Erwägungen sachgerechte Abschluss" des Verfahrens. Das Verfahren hat aus Sicht der Ackermann-Verteidiger einen Punkt erreicht, an dem nach der Zahlung "angemessener Geldauflagen" der allseits gewünschte Rechtsfrieden das öffentliche Interesse an einer Verurteilung oder einem Freispruch überwiege. Die Verteidigung verzichte auf die Chancen eines "durchaus möglichen, aber fernen Freispruchs". Ackermann und fünf anderen Beschuldigten werden schwere Untreue und Beihilfe zur Last gelegt. Sie waren im ersten Strafverfahren im Sommer 2004 freigesprochen worden. Ende vorigen Jahres hatte der Bundesgerichtshof die Urteile aber aufgehoben. Es geht um Zahlungen von insgesamt fast 57 Mio EUR, die bei der Übernahme der Mannesmann AG durch den Mobilfunkkonzern Vodafone an aktive und ehemalige Manager des deutschen Traditionskonzerns geflossen waren. Webseite: http://www.deutsche-bank.de -Von Christian Streckert, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 115, christian.streckert@dowjones.com DJG/ces -0-

24.11.2006 - 14:17:42 UPDATE: Allianz bekräftigt nach Kompromiss mit Belegschaft Umbau (NEU: Details der Einigung, Aktienkurs) Von Rolf Neumann Dow Jones Newswires MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Allianz SE, München, hat sich nach monatelangen Verhandlungen mit den Arbeitnehmern auf Eckpunkte für die Umsetzung der Neuordnung ihres Deutschland-Geschäfts geeinigt. Trotz des erzielten Kompromisses hält der nach Beitragseinnahmen größte Versicherungskonzern in Europa an den Zielen für die Umstrukturierung fest. "Das neue Betriebsmodell wird im geplanten Zeitrahmen umgesetzt", sagte der Vorstandsvorsitzende der Inlandstochter Allianz Deutschland AG (ADAG), Gerhard Rupprecht, am Freitag vor der Presse in München. Die nunmehr mit den Betriebsräten erzielte Einigung sei ein "Meilenstein bei der Neuordnung des Deutschland-Geschäfts". Sie biete die Voraussetzung für künftiges profitables und nachhaltiges Wachstum. Die bereits früher gebildeten Rückstellungen für die Umstrukturierung von rund 500 Mio EUR würden nicht aufgestockt. Zugleich bekräftigte der ADAG-Vorstandsvorsitzende das Ziel, bis Ende 2008 insgesamt rund 600 Mio EUR durch die neue Struktur einzusparen. "Die 600 Mio EUR werden erreicht", sagte Rupprecht. Allerdings seien die Synergien durch die Staffelung beim Personalabbau nun etwas geringer als geplant. "Die Dinge halten sich aber so im Rahmen, dass wir keine Abstriche machen werden", sagte er. Die Allianz werde beispielsweise bei der IT und den Sachkosten weitere Einsparungen erzielen. Ungeachtet des erzielten Kompromisses wird die Allianz wie geplant bis Ende 2008 rund 5.700 Stellen im Bereich der Versicherung abbauen. Allerdings verzichtet der Konzern auf betriebsbedingte Kündigungen bis 2009 und damit zwei Jahre länger als ursprünglich geplant. Vielmehr solle der angestrebte Personalabbau über "einvernehmliche Maßnahmen" mit den Beschäftigten erreicht werden, teilte die ADAG mit. Für das freiwillige Ausscheiden von Mitarbeitern haben Allianz und Arbeitnehmer nun konkrete Jahresziele vereinbart. So sollen 2007 2.479 Vollzeitstellen wegfallen, im Jahr darauf weitere 2.170 Stellen. Bis Ende Oktober des laufenden Jahres wurden bereits 1.040 Stellen abgebaut. Nach der Umsetzung will die Allianz im deutschen Innendienst noch 14.230 Stellen anbieten. Hinzu kommen weitere rund 11.000 Stellen im Außen- und Innendienst beim Vertrieb. Im Jahr 2009 wollen Betriebsräte und Konzernleitung Gespräche über eine Beschäftigungssicherung bis 2012 führen. Darüber hinaus kommt die Allianz bei ihrem ursprünglich geplanten Standortkonzept den Arbeitnehmern entgegen. Demnach soll am Standort Köln nun auch ein Teil der Kraftfahrzeugversicherung mit 420 Stellen erhalten bleiben, zusätzlich zu den Bereichen Industrieversicherung und Vertrieb. Am Standort Dortmund, der zunächst auch geschlossen werden sollte, bleiben nunmehr rund 80 Vollzeitarbeitsplätze in der Krankenversicherung bis 2012 erhalten. In Frankfurt sollen ebenso rund 80 Stellen in der Lebensversicherung im Firmenkundengeschäft bis 2012 erhalten bleiben. Betriebsratsvorsitzender Norbert Blix wie auch der Bundesvorstand der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Uwe Foullong, begrüßten die Einigung mit der Unternehmensleitung. Weiteren Widerstand der Mitarbeiter wollten sie aber nicht ausschließen. "Ich kann nicht sagen, dass es in den nächsten Jahren keine Protestaktionen geben wird", sagte Blix. Immerhin würden trotz der erzielten Einigung mit dem Unternehmen tausende Mitarbeiter ihre Jobs verlieren. Beide wiesen darauf hin, dass die von ver.di und den Betriebsräten organisierten Proteste der Belegschaft maßgeblich zur Einigung beigetragen haben. Die Allianz-Aktie verlor am Freitag bis zum Mittag stärker als der Dax. Das Papier notierte gegen 13.45 Uhr mit einem Minus von 2,1% bzw 3,19 EUR bei 149,06 EUR. Webseite: http://www.allianz.de -Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne/bam

24.11.2006 - 14:08:24 EU will Dienstag Ende des Defizitverfahrens gg Paris empfehlen BRÜSSEL (Dow Jones)--Das Defizitverfahren gegen Frankreich soll endgültig beendet werden. Wie aus der am Freitag vorgelegten Wochenplanung der Europäischen Kommission hervorgeht, will sie am Dienstag eine entsprechende Empfehlung an die EU-Finanzminister beschließen. Im vergangenen Jahr hat Frankreich nach Angaben von Eurostat sein Defizit auf 2,9% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und damit unter den Referenzwert von 3% gebracht. Für das laufende Jahr geht die EU-Kommission von 2,7% des BIP aus, für die beiden Folgejahre von 2,6% und 2,2%. Defizitverfahren laufen noch gegen die Eurostaaten Italien, Portugal und Griechenland sowie gegen sechs weitere EU-Staaten. Das Verfahren gegen Deutschland ist seit Oktober ausgesetzt und dürfte im kommenden Jahr Frühjahr offiziell beendet werden. DJG/ang/hab -0-

24.11.2006 - 14:07:09 Italiens Premier favorisiert Konsolidierung europäischer Börsen ROM (Dow Jones)--Italiens Ministerpräsident Romano Prodi hat sich für eine Konsolidierung der europäischen Börsen ausgesprochen. Der Politiker machte die Aussage am Freitag nach einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Jacques Chirac. DJG/DJN/bam/abe

24.11.2006 - 14:07:08 Bundestag billigt Haushalt 2007 BERLIN (Dow Jones)--Der Deutsche Bundestag hat am Freitag den Haushalt für 2007 verabschiedet. In der Schlussabstimmung über das Haushaltsgesetz 2007 stimmten 405 Abgeordnete dafür und 152 dagegen, gab Bundetagsvizepräsidentin Petra Pau im Anschluss bekannt. Der Etat sieht Ausgaben des Bundes von 270,5 Mrd EUR und damit 8,9 Mrd EUR mehr als 2006 vor. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück hatte in seinem Budgetentwurf für kommendes Jahr zunächst lediglich Ausgaben von 267,6 Mrd EUR eingeplant. Im Haushalt 2007 sind 23,96 Mrd EUR an Investitionen veranschlagt und damit 414 Mio EUR mehr als im Regierungsentwurf vorgesehen. Die Nettokreditaufnahme (NKA) sinkt gegenüber dem Regierungsentwurf um 2,42 Mrd EUR auf 19,58 Mrd EUR. Dies ist die niedrigste NKA seit der deutschen Wiedervereinigung. Steinbrück hatte kurz vor der Verabschiedung des Budgets am Freitag im Bundestag erklärt, 2007 laufe laut Experten weiter auf ein robustes Wirtschaftswachstum hinaus, und angekündigt, dass die NKA "selbstverständlich 2008 nicht wieder über 20 Mrd EUR liegen" soll. Allerdings hatte Steinbrück es erneut abgelehnt, einen genauen Zeitpunkt für einen Ausgleich des Bundeshaushaltes zu benennen. -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/hab -0-

24.11.2006 - 14:00:12 Bayern Jahresteuerung zieht im November auf 1,8% an MÜNCHEN (Dow Jones)--Die bayerischen Verbraucherpreise sind im November gegenüber dem Vormonat um 0,2% gesunken. Wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte, ergab sich im Jahresabstand eine Teuerung von 1,8%. Im Vormonat waren die Lebenshaltungskosten um 0,2% gestiegen, die Jahresteuerung hatte 1,5% betragen. Teurer als im Vormonat waren im November Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (plus 0,4%), Preisrückgänge wurden unter anderem bei Bekleidung und Schuhen (minus 0,4%), Verkehr (minus 0,5%) sowie Freizeit, Unterhaltung und Kultur (minus 1,6%) verzeichnet. Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen waren 0,2% billiger als im Oktober. Auf Jahressicht verteuerten sich Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke um 2,8%, Alkoholische Getränke und Tabakwaren um 3,7%, Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe um 3,2% und das Bildungswesen um 8,1%. === NOVEMBER OKTOBER bereits veröffentlicht Bayern -0,2% gg Vm +0,2% gg Vm +1,8% gg Vj +1,5% gg Vj Nordrhein-Westfalen -0,1% gg Vm +0,2% gg Vm +1,2% gg Vj +0,8% gg Vj Baden-Württemberg -0,1% gg Vm +0,3% gg Vm +1,6% gg Vj +1,2% gg Vj Hessen -0,2% gg Vm +0,2% gg Vm +1,3% gg Vj +1,0% gg Vj Sachsen -0,2% gg Vm +0,2% gg Vm +1,9% gg Vj +1,6% gg Vj Brandenburg -0,2% gg Vm +0,4% gg Vm +1,8% gg Vj +1,5% gg Vj noch nicht veröffentlicht Deutschland -0,2% gg Vm* +0,1% gg Vm +1,5% gg Vj* +1,1% gg Vj Webseite: www.statistik.bayern.de DJG/hab -0- ===

24.11.2006 - 13:57:25 IPO-KALENDER/Börsenkandidaten 2006/07 (Stand 24.11.06) === =-------------------------------------- Max21 Management und Beteiligungen AG, Darmstadt 1. Handelstag: 28. November Branche: IT-Beteiligungen Segment: Entry Standard Konsortium: AXG Investmentbank Emissionspreis: 6,00 EUR Anzahl Aktien: 770.000 (inkl Greenshoe von 70.000) Streubesitz nach IPO: 57,2% =-------------------------------------- Biogas Nord AG, Bielefeld, Ende November Branche: Biogasanlagen Segment: Entry Standard Konsortium: Close Brothers Seydler, Weserbank Emissionsvolumen: 5 Mio bis 10 Mio EUR Öffentliches Angebot: nein - Privatplatzierung =-------------------------------------- Altira AG, Frankfurt, Ende November Branche: Asset-Management Segment: Entry Standard Konsortium: VEM Aktienbank Emissionsvolumen: 10 Mio EUR =-------------------------------------- Aovo Touristik AG, Hannover, November Branche: Touristik-Dienstleistungen Konsortium: Baader Wertpapierhandelsbank =-------------------------------------- ecodasa AG, Berlin, November Branche: Biodiesel Segment: Prime Standard Konsortium: Hypovereinsbank Emissionsvolumen: rund 100 Mio EUR =-------------------------------------- SKW Stahl-Metallurgie AG, München, 1. Dezember Branche: Stahlveredelung Segment: Prime Standard Konsortium: Viscardi, Nord/LB Preisspanne: 27,50-32,50 EUR Zeichnungsfrist: 23.11. - 29.11. Emissionsvolumen: rund 56 Mio EUR =-------------------------------------- Symrise AG, Holzminden, Anfang Dezember Branche: Aromen und Duftstoffe Segment: Prime Standard Konsortium: Dt. Bank/UBS (Lead), Dresdner Kleinwort, Sal. Opp, Nord/LB, Citigroup, HSBC, LODH Emissionsvolumen: rund 1,3 Mrd EUR Streubesitz: über 50% =-------------------------------------- Mox Telecom AG, Ratingen, Anfang Dez. 2006 Erstnotiz: 6.12. Zeichnungsfrist: 24.11.-1.12 Preis-Range: 9-11 EUR Emissionserlös netto: etwa 9,2 Mio EUR Branche: Telekomdienstleistungen Segment: Entry Standard Konsortium: Concord Effekten Nanocrypt AG, Stuttgart, 2006 Branche: Nanotechnologie Segment: Open Market =-------------------------------------- HanseYachts AG, Greifswald, 2006 Branche: Segelboothersteller Konsortium: M.M. Warburg =-------------------------------------- Heidelberg Pharma AG, Genf, 2006 Branche: Biotechnologie =------------------------------------- eMind AG, Ingelheim, 2006 Branche: Online-Shop-Systeme Segment: Open Market =-------------------------------------- AVW Immobilien AG, Buxtehude, 2006 Branche: Immobilien Segment: Geregelter Markt Emissionsvolumen: im unteren dreistell. Mio-EUR-Bereich =-------------------------------------- Juragent AG, Berlin, 2006 Branche: Prozessfinanzierer Segment: Entry Standard Konsortium: Baader =-------------------------------------- Solarwatt AG, Dresden, 2006 Branche: Solarmodule Konsortium: Dt. Bank =-------------------------------------- Mondura AG, Frankenthal, 2006 Branche: Immobilien Konsortium: Dt. Bank, Citigroup Segment: Prime Standard Emissionsvolumen: niedr. 3-stellig =-------------------------------------- Alta Fides, Stuttgart, 2006 Branche: Immobilienunternehmen Konsortium: Quirin Bank, SEB Emissionsvolumen: 60 - 70 Mio EUR =-------------------------------------- OpenBC AG, Hamburg, Mitte Dezember oder 1. Hj. 07 Branche: Online-Community Segment: Prime Standard Konsortium: Dt. Bank, Lehman Brothers Emissionsvolumen: rund 100 Mio EUR Gardena Holding AG, Ulm, 2006/2007 Branche: Gartengeräte =------------------------------------- Pfaff Industrie Maschinen AG, Kaiserslautern, Januar 2007 Branche: Nähmaschinen Segment: Freiverkehr =-------------------------------------- Ariston Real Estate AG, München 2007 Branche: Immobilien =-------------------------------------- sitz nach IPO: rund 30% =-------------------------------------- Pemeas GmbH, Frankfurt, 1Q 2007 Branche: Brennstoffzellen Konsortium: Equinet =-------------------------------------- GATE AG, Luxemburg, Frühjahr 2007 Branche: Biodiesel Konsortium: Dt. Bank, Goldmann Sachs, Sal. Oppenheim =-------------------------------------- eCircle AG, München, Frühjahr 2007 Branche: Marketing-Software Segment: Prime Standard Konsortium: Sal.Oppenheim =-------------------------------------- RAG AG, Essen, 2Q 2007 Branche: Energie, Chemie, Bergbau Konsortium: Morgan Stanley =-------------------------------------- Ista International GmbH, Essen, 1H 2007 Branche: Energiedienstleister Konsortium: Goldman Sachs, Dt. Bank =-------------------------------------- Gravis AG, Berlin, 1H 2007 Branche: Computerhandel =-------------------------------------- Zanox.de AG, Berlin, 2Q/3Q 2007 Branche: Internet-Marketing Segment: Prime Standard =-------------------------------------- Art Estate AG, Hamburg, Mitte 2007 Branche: Kunsthandel, -fonds =-------------------------------------- Steico AG, Feldkirchen, 2007 Branche: Dämmstoffe Segment: Entry Standard Konsortium: Commerzbank, BayernLB, HSBC Emissionsvolumen: zweistell. Mio-EUR-Betrag =-------------------------------------- Corpus Immobiliengruppe 2007 Branche: Immobilien Segment: Prime Standard Konsortium: Morgan Stanley, Dt. Bank =-------------------------------------- Gerresheimer Glas, Düsseldorf, 2007 Branche: Verpackungen =-------------------------------------- New Yorker, Braunschweig, 2007 Branche: Mode =-------------------------------------- Tom Tailor GmbH, Hamburg, 2007 Branche: Mode =-------------------------------------- Navigon AG, Hamburg, 2007 Branche: Software Konsortium: Dt. Bank (Lead), Cazenove, Sal. Oppenheim =-------------------------------------- PFW Aerospace AG, Speyer, 2007 Branche: Zulieferer Luftfahrtindustrie Konsortium: Dt. Bank Emissionsvolumen: rund 175 Mio EUR =-------------------------------------- FranconoWest AG, Frankfurt, 2007 Branche: Immobilien =-------------------------------------- Deutsche Rohstoff AG, Frankfurt, 2007 Branche: Beteiligungen =-------------------------------------- Wacker Construction Equipment AG, 2007 Branche: Baumaschinen =-------------------------------------- Deutsche Annington, 2007 Branche: Wohnimmobilien Konsortium: Dt.Bank, Morgan Stanley =-------------------------------------- Hinweis: In der Tabelle werden sowohl von den Unternehmen angekündigte Börsenpläne als auch bislang nicht offiziell bestätigte Informationen zu IPOs berücksichtigt. Alle Angaben sind ohne Gewähr. === DJG/hru

24.11.2006 - 13:51:32 BÖRSEN-AUSBLICK/Dem DAX droht nun die lange erwartete Korrektur FRANKFURT (Dow Jones)--Die am Aktienmarkt lange erwartete Konsolidierung oder Korrektur könnte am Freitag begonnen haben und sich in der kommenden Woche fortsetzen, meinen Marktteilnehmer am Freitagmittag. Allzu schlimm wird es zwar kaum kommen, wird die Korrektur oder Konsolidierung von vielen Institutionellen Anlegern doch geradezu herbeigesehnt. Kaum einer hatte damit gerechnet, dass der DAX im zweiten Halbjahr die ursprünglichen Jahres-Hochs vom Mai nennenswert übertreffen würde. Viele Marktteilnehmer hatten bis Mai gutes Geld verdient und sind seitdem vor allem auf Gewinnsicherung bedacht. Das zeigen unter anderem die hohen Put-Call-Ratios am Aktienmarkt. Mancher Institutioneller ist dem Vernehmen nach regelrecht "zornig" auf die Rally. Ein Händler erzählt so beispielsweise, einer seiner großen Kunden habe ihm gesagt, er wolle "am liebsten bei jeder Gelegenheit reinfixen, also auf fallende Kurse setzen", so unrealistisch komme ihm die Rally vor. Dass Privatanleger ohnehin die gesamte Hausse seit 2003 verschlafen haben, sei zwar hier nur am Rand erwähnt. Es ist aber auch ein Zeichen dafür, dass eine große Top-Bildung wohl nicht droht. Die Hausse stirbt bekanntlich in der Euphorie, eine solche ist aber nicht einmal ansatzweise zu spüren. Die Bewertung im DAX ist günstig. Der Gewinntrend zeigt weiter nach oben und die niedrigen Zinsen eröffnen Bewertungsspielräume. Deutsche Aktien sind tendenziell immer noch unterbewertet. Aufgeholt werden die Bewertungsabschläge mit der Übernahmespekulation, denn für die Unternehmen ist Wachstum günstig fianzierbar. Daneben schwimmt der Markt weiterhin im Meer der Liquidität, mit der die Notenbanken die Welt nach dem Technologie-Crash und den Terroranschlägen auf das World Trade Center geflutet haben. Trotzdem könnte der Markt nach Monaten der Aufwärtsbewegung zunächst einmal verschnaufen. Denn im Umfeld ziehen erneut Wolken auf. Der Euro arbeitet am Verlassen der halbjährigen Seitwärts-Range gegen den Dollar. Sollte er den Ausbruch über 1,30 USD bestätigen, würde er wohl ein kaum zu unterschätzendes technisches Kaufsignal geben. Markttechniker rechnen für diesen Fall mit Ständen von 1,35 bis 1,38 USD zum Jahresende. Das könnte wiederum in die Kurse besonders dollarsensitiver Aktien eingearbeitet werden und den DAX belasten. Auch der Ölpreis zeigt, dass er nicht sang- und klanglos dem Abgesang der Öl-Bären folgen will. Der Preis-Rückschlag auf die sehr hohen Öllagerbestände in den USA vom vergangenen Mittwoch kann nur als "lausig" bezeichnte werden. Von daher wäre eine Preiserholung Richtung 65 USD je Barrel keine Überraschung. Weitere Einschnitte in der OPEC-Förderung sollten einkalkuliert werden, nicht wegen der Preise, sondern eben wegen der hohen Lagerbestände in den USA. Nach den Wahlen in den USA dürfte der Iran seine Stillhaltepolitik in Sachen Atomenergie wohl aufgeben, und auch die Krise im Libanon zeigt, dass das Pulverfass Nahost jederzeit explodieren kann. Impulse könnten in der kommenden Woche vom US-Verbrauchervertrauen am Dienstag ausgehen, am Mittwoch gibt es überarbeitete Zahlen zum US-Wirtschaftswachstum und mit dem Beige Book die Konjunktureinschätzung der US-Notenbanker. Zur Entwicklung des US-Häusermarktes stehen eine ganze Reihe von Indikatoren an, so der Verkauf bestehender Häuser, die Neubauverkäufe und der Hauspreisindex mit den Bauausgaben. Die Einkaufsmanager-Indizes runden den Datenkranz aus den USA ab. Am Montag legen Bayer Ergebnisse für das dritte Quartal vor, am Freitag folgen ThyssenKrupp mit ihrem Geschäftsjahresergebnis. -Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 217, herbert.rude@dowjones.com DJG/hru/mod/ros

24.11.2006 - 13:41:35 Steinbrück: 2007 läuft weiter auf robustes Wachstum hinaus BERLIN (Dow Jones)--Bundesfinanzminister Peer Steinbrück sieht gute Gründe für einen optimistischen Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung im kommenden Jahr. "Wir können mit einer gewissen Zuversicht, nicht einem blinden Zweckoptimismus in das Jahr 2007 blicken", sagte Steinbrück zum Abschluss der viertägigen Haushaltsdebatte zum Etatentwurf 2007 am Freitag im Deutschen Bundestag in Berlin. Alle gegenwärtigen Wirtschaftsdaten und -indikatoren, alle vorliegenden Geschäftsklimabewertungen wie auch die Auftragslage liefen darauf hinaus, dass die Zuversicht berechtigt sei, sagte der Finanzminister. Er bestreite nicht, dass die Mehrwertsteuererhöhung zu Beginn des kommenden Jahres einen gewissen dämpfenden Effekt haben könnte, "aber erkennbar zeitlich begrenzt" und keineswegs in dem Ausmaß, in dem die Opposition dies stets auszumalen versuche. Auch sehr unabhängiger Sachverstand bestätige, dass die Mehrwertsteuererhöhung "momentane Auswirkungen" haben könnte. Die Experten bestätigten aber ebenso, "dass dieses Jahr 2007 weiter auf ein robustes Wirtschaftswachstum hinausläuft, dass wir entspannende Effekte endlich auch auf dem Arbeitsmarkt haben, und dass wir darüber hinaus auch bei den öffentlichen Haushalten helleren Horizonten entgegen sehen können", sagte Steinbrück. Der Finanzminister kündigte an, dass die Nettokreditaufnahme (NKA) "selbstverständlich 2008 nicht wieder über 20 Mrd EUR liegen" solle, nachdem sie 2007 mit 19,6 Mrd EUR geplant werde. Vielmehr solle die NKA 2008 "sehr ehrgeizig nach unten gebracht werden". Allerdings lehnte Steinbrück es erneut ab, einen genauen Zeitpunkt für einen Ausgleich des Bundeshaushaltes zu benennen. "Ich wäre bescheuert, wenn ich das sagen würde", hob er hervor. Unvorhersehbare externe Einflussgrößen wie außenpolitische Krisen oder die weitere Entwicklung der Energiepreise ließen eine solche Aussage nicht zu. -Von Andreas Kißler und Beate Preuschoff, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4122, berlin.de@dowjones.com DJG/ank/bep/hab -0-

24.11.2006 - 13:06:45 Allianz hält an Umstrukturierung in Deutschland fest (zwei) Betriebsratsvorsitzender Norbert Blix wollte weiteren Widerstand der Mitarbeiter auch nach dem nunmehr gefundenen Kompromiss nicht ausschließen. "Ich kann nicht sagen, dass es in den nächsten Jahren keine Protestaktionen geben wird", sagte Blix. Immerhin würden trotz der erzielten Einigung mit dem Unternehmen tausende Mitarbeiter ihre Jobs verlieren. Webseite: http://www.allianz.de -Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne/jhe

24.11.2006 - 12:52:57 Allianz hält an Umstrukturierung in Deutschland fest MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Versicherungskonzern Allianz hält an seinen Plänen zur Umstrukturierung des Deutschlandgeschäfts auch nach dem mit der Belegschaft erzielten Kompromiss fest. "Das neue Betriebsmodell wird im geplanten Zeitrahmen umgesetzt", sagte der Vorstandsvorsitzende der Inlandstochter Allianz Deutschland AG (ADAG), Gerhard Rupprecht, am Freitag vor der Presse in München. Die bereits früher gebildeten Rückstellungen für die Umstrukturierung von rund 500 Mio EUR seien ausreichend, auch das nunmehr mit den Betriebsräten vereinbarte freiwillige Ausscheiden der Mitarbeiter zu finanzieren. "Die Rückstellungen werden nicht aufgestockt", sagte Rupprecht. Zugleich bekräftigte der ADAG-Vorstandsvorsitzende das Ziel, bis Ende 2008 insgesamt rund 600 Mio EUR durch die neue Struktur einzusparen. "Die 600 Mio EUR werden erreicht", sagte Rupprecht. Allerdings seien die Synergien durch die Staffelung beim Personalabbau nun etwas geringer als geplant. "Die Dinge halten sich aber so im Rahmen, das wir keine Abstriche machen werden", sagte er. Die Allianz werde beispielsweise bei der IT und den Sachkosten weitere Einsparungen erzielen. Webseite: http://www.allianz.de -Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne/jhe

24.11.2006 - 12:22:52 Euro-Anstieg verdirbt Anlegern in Europa die Laune Der deutliche Anstieg des Euro hat am Freitag stärkere Gewinnmitnahmen an Europas Börsen ausgelöst. Der Euro-Stoxx-50 fällt gegen 12.11 Uhr um 1,1 Prozent oder 45 auf 4.041 Punkte, der Stoxx-50 gibt um 1,1 Prozent oder 42 auf 3.640 Punkte nach. Sämtliche Länderbörsen und Branchen liegen im Minus. Die exportabhängigen Automobiltitel geben im Schnitt um 2,2 Prozent nach. Einige Anleger, insbesondere diejenigen, die noch nicht so lange am Markt engagiert seien, bekämen nun doch kalte Füße und reduzierten ihre Positionen, heißt es. Auch wenn der Euro-Anstieg prinzipiell attraktiv für Anleger aus dem Dollar-Raum sei, so stelle er einen wichtigen Wettbewerbsnachteil für Unternehmen aus Euroland dar. Dieser werde sich früher oder später auch in den Unternehmensergebnissen widerspiegeln. Händler messen den Verlusten aber noch keine allzu große Bedeutung zu, dafür sei der Abgabedruck noch zu gering. Die Bewegung werde zudem durch dünne Umsätze begünstigt. Viele Anleger hätten den "Thanksgiving"-Feiertag am Donnerstag in den USA genutzt, um in ein langes Wochenende zu gehen und seien am Berichtstag nicht aktiv. Auch von Unternehmensseite gebe es kaum Impulsgeber. Das Fusionskarussel, das die Börsen seit geraumer Zeit in Gang halte, werde sich aber auf absehbare Zeit weiter drehen. Automobilwerte im Rückwärtsgang Der rapide Aufwärtssprung des Euro lastet vor allem auf den exportsensitiven Automobilaktien. Die plötzliche Perspektive sich verschlechternder Exportbedingungen habe für heftige Verkäufe gesorgt, heißt es. Der Rückgang der LKW-Neuzulassungen in Westeuropa habe unterdessen bislang nur eine untergeordnete Rolle gespielt, heißt es. BMW fallen um 2,8 Prozent auf 42,75 EUR, Peugeot-Citroen um 3 Prozent auf 47,05 EUR und DaimlerChrysler um 2,2 Prozent auf 45,39 EUR. Renault verlieren 2,4 Prozent auf 92,45 EUR. Unter Abgabedruck steht auch der Subindex für Industriegüter, der 1,6 Prozent nachgibt. Hier verlieren etwa Siemens 2,1 Prozent auf 73,95 EUR. EADS im Blickpunkt Mit Blick auf Einzeltitel ziehen EADS die Aufmerksamkeit der Anleger auf sich. Das für den Berichtstag angesagte Board-Treffen ist Kreisen zufolge abgesagt worden. Streitpunkt ist offensichtlich die Finanzierung des A350. Das Problem bei EADS sei, dass zu viele politische Interessen eine Rolle spielten. Die Analysten von Credit Suisse sehen weiter keine Besserung der Lage und bestätigten EADS mit "Underperform" und Kursziel 16,50 EUR. EADS büßen 1,6 Prozent ein auf 23,03 EUR. Auch Chemie- und Finanzwerte unter Abgabedruck Auch Chemie- und Finanztitel zeigen sich von der Euro-Hausse getroffen, deren Sektor-Indizes verlieren bis zu 1,7 Prozent. Ölwerte und Versorger werden hingegen wieder als defensive Investments gesucht und geben im Schnitt nur um 0, 8 Prozent bzw 0,5 Prozent nach. Hier stützen RWE, die entgegen dem Markt um 0,7 Prozent zulegen auf 84,46 EUR. Ebenfalls im Plus notieren nur noch Nokia, die 1,2 Prozent auf 15,97 EUR zulegen. Nokia profitieren damit weiter von der Studie des Marktforschungsunternehmens Gartner, das in der Wochenmitte die Prognose für den Handy-Absatz erhöht hatten. DJG/mpt/mod/gos/ros

24.11.2006 - 12:11:39 Deutsche Netzbetreiber schreiben Stromreserven gemeinsam aus DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall Europe werden ihren Bedarf an Minutenreserve ab Dezember gemeinsam ausschreiben und beschaffen. Dies gaben die Unternehmen am Freitag in einer gemeinsamen Mitteilung bekannt. Bisher hatten die Netzbetreiber ihren Bedarf an den Reserven in getrennten Verfahren nach konkreten Vorgaben des Bundeskartellamtes beschafft. Mit dem neuen Verfahren setzen die Unternehmen jetzt die geänderten Vorgaben aus dem Energiewirtschaftsgesetz von 2005 um. Die Minutenreserve ist eine Art von Regelenergie, die nach Abruf innerhalb von 15 Minuten zur Verfügung stehen muss. Angeboten werden diese Stromkapazitäten von Kraftwerksbetreibern, aber auch von kommunalen Unternehmen und Industriekunden. Mit Hilfe der Regelenergie halten die Netzbetreiber die Stromerzeugung und -abnahme in ihrer jeweiligen Region in einem ständigen Gleichgewicht. Die vier Unternehmen verwiesen am Freitag darauf, dass die Neuregelung dieses Bereichs eng mit der Bundesnetzagentur abgestimmt sei. Die Regulierungsbehörde wolle mit der Neugestaltung des Marktes eine höhere Wettbewerbsintensität unter den Anbietern von Regelenergie erreichen und damit sinkende Netzkosten. Erreicht werden solle dies durch die Absenkung der Mindestangebotsgröße, höhere Markttransparenz, die Vorgabe einheitlicher Angebotszeiträume und besonders durch die gemeinsame Ausschreibung der vier Übertragungsnetzbetreiber vor dem Börsenhandel. Webseiten: http://www.regelleistung.net http://www.eon-netz.com http://www.rwe-transportnetzstrom.com http://www.enbw.com http://www.vattenfall.de -Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires, +49 (0)211 13872 14, andreas.heitker@dowjones.com DJG/hei/jhe

24.11.2006 - 12:04:07 Allianz bestätigt Verzicht auf betriebsbedingte Kündigung bis 09 MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Allianz SE, München, hat ihre Absicht bekräftigt, im Zuge der Umstrukturierung ihres Deutschlandgeschäfts insgesamt rund 5.700 Stellen im Bereich der Versicherung abzubauen. Allerdings werde die Allianz auf betriebsbedingte Kündigungen bis 2009 verzichten und den angestrebten Personalabbau über "einvernehmliche Maßnahmen" mit den Beschäftigten erreichen, teilte die Deutschland-Tochter ADAG am Freitag mit. Die Lösung ist Teil der Eingung, die die Allianz und Arbeitnehmervertretern in Gesprächen der letzten Wochen erzielt haben. Webseite: http://www.allianz.de -Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne/jhe

24.11.2006 - 11:51:05 IWKA verkauft Boehringer-Gruppe and Maxcor KARLSRUHE (Dow Jones)--Die IWKA AG, Karlsruhe, hat sämtliche Gesellschaften der Boehringer-Gruppe verkauft. Käufer sind Gesellschaften aus der Maxcor-Gruppe, teilte der Maschinen- und Anlagenhersteller am Freitag mit. Der Verkauf werde das Ergebnis des nicht fortgeführten Geschäfts im Geschäftsjahr 2006 zusätzlich zu den bereits berücksichtigten Wertberichtigungen mit weiteren 20 Mio EUR belasten. Neben den Transaktionskosten handele es sich hierbei überwiegend um nicht liquiditätswirksame Aufwendungen. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Das Bundeskartellamt muss der Transaktion noch zustimmen. Die Boehringer-Gruppe umfasst die Boehringer Werkzeugmaschinen GmbH, die Boehringer Werkzeugmaschinen Vertriebsgesellschaft mbH, die FMS Drehtechnik Schaffhausen AG, Schweiz, die UBJ-Boehringer Inc, Kanada, und die George Fischer-Boehringer Corporation, USA. IWKA hatte den Verkauf der Boehringer-Gruppe in der Vergangenheit im Zuge der Restrukturierungsbemühungen schon mehrfach für 2006 in Aussicht gestellt. Im Juni hatte der Konzern von zahlreiche Interessenten gesprochen. "Wir haben zwar einen Letter of Intend von Maxcor zu ausreichenden Konditionen vorliegen", hatte der CEO Wolfgang-Dietrich Hein auf der Hauptversammlung gesagt. Allerdings, so erklärte er damals weiter, sei es angesichts der guten Marktverfassung besser zu warten, da man dann "wohl noch mehr rausholen" könne. Webseite: http://www.iwka.de DJG/jhe/rio -0-

24.11.2006 - 11:50:58 Siemens: BenQ-Auffanggesellschaften bis Ende 2007 ... (zwei) Nach Angaben der IG Metall Bayern stellt Siemens nun "viel, viel mehr als die ursprünglich beabsichtigten 35 Mio EUR zur Verfügung". In einer Erklärung der Gewerkschaft vom Freitag heißt es, neben den Mitteln für die Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften leiste Siemens zusätzliche Zahlungen an alle Mitarbeiter, die in einem festgelegten Zeitraum ausscheiden, etwa weil sie einen neuen Arbeitsplatz gefunden haben. Die Auffanggesellschaften stünden allen Beschäftigten von BenQ und Inservio offen. Die Betroffenen werden im Tagesverlauf über das Ergebnis informiert. IG Metall, Betriebsräte und Siemens haben sich eine Erklärungsfrist zu der jetzt erzielten Einigung bis Montagabend (18.00 Uhr) gesetzt. Nach Angaben von Siemens übernimmt der Konzern 88 Auszubildende von BenQ Mobile. Rund 80 Mitarbeitern sei ein Arbeitsplatz bei Siemens vermittelt oder angeboten worden. Mit weiteren 420 Mitarbeitern würden weitere Vorstellungsgespräche geführt. Ende September hatte der taiwanische Mutterkonzern BenQ für die deutsche Handyproduktion Insolvenz angemeldet. Siemens hatte sein Handygeschäft im Jahr 2005 nebst einer finanziellen Mitgift an BenQ abgegeben. Der deutsche Technologiekonzern war in der Öffentlichkeit erheblich unter Druck geraten, als sich die Pleite der früheren Sparte abzeichnete. Webseiten: http://www.siemens.de/ http://www2.igmetall.de/homepages/bezirk-bayern/ DJG/rio/jhe

24.11.2006 - 11:32:35 ÜBERBLICK/Unternehmen - 11.30 Uhr-Fassung ver.di: Allianz verzichtet auf betriebsbed Kündigungen bis 2009 Der Versicherungskonzern Allianz hat bei den Verhandlungen über das geplante Standort- und Beschäftigungskonzept in Deutschland nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Zugeständnisse gegenüber dem ursprünglichen Plan gemacht. Die Zusagen der Allianz beinhalteten den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis mindestens 2009, teilte die Gewerkschaft und bestätigte damit offiziell Medienberichte vom Wochenbeginn. Merck KGaA hat Serono-Finanzierung von 11,5 Mrd EUR syndiziert Die Merck KGaA hat die Finanzierung der Serono-Akquisition komplettiert. Das Unternehmen habe ihre 11,5 Mrd EUR "Syndicated Multi-Currency Term Loan und Revolving Credit Facillities" erfolgreich syndiziert, teilte der Pharma- und Spezialchemiekonzern mit. Diese Kredite dienen den Angaben zufolge dazu, den Mehrheitsanteil an der Serono SA und das öffentliche Übernahmeangebot zu finanzieren sowie als Kreditlinien für Betriebsmittelzwecke. Siemens baut 2 Kraftwerke in Argentinien für 1 Mrd USD Die Siemens Power Generation hat Aufträge zum schlüsselfertigen Bau von zwei Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerken in Argentinien erhalten. Ein von Siemens geführtes Konsortium baue die Kraftwerke in Campana in der Provinz Buenos Aires und in Timbues nahe der Stadt Rosario, teilte der deutsche DAX-Konzern mit. Es sei ein langfristiger Servicevertrag für die Kraftwerke vereinbart worden. GM Europe diskutiert Maßnahmen zur Stützung des Vectra-Absatzes Das Top-Management von General Motors Europe diskutiert am Freitag mit europäischen Arbeitnehmervertretern über die künftige Marketing- und Vertriebsstrategie der Marke Opel. Dabei geht es auch um Maßnahmen zur Stützung des schwächelnden Vectra-Absatzes. "Wir müssen bei Opel wieder stärker Marke und Tradition in Vordergrund stellen", forderte der Vorsitzende des Opel-Gesamtbetriebsrats und der europäischen GM- Arbeitnehmervertretung Klaus Franz auf einer Podiumsdiskussion in Rüsselsheim. Glos: TKG-Novelle keine Lex Telekom Die geplante Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG), die eine weit gehende Freistellung des neuen Breitbandnetzes der Deutschen Telekom AG von der Preisregulierung vorsieht, soll nach Überzeugung der Bundesregierung nicht allein den ehemaligen Monopolisten begünstigen. Das unterstrich Bundeswirtschaftsminister Michael Glos in der Haushaltsdebatte des Deutschen Bundestages in Berlin. IPO/MAX21 setzt Ausgabepreis mit 6 EUR in Mitte der Spanne fest Die MAX21 Management und Beteiligungen AG hat den Platzierungspreis mit 6,00 EUR in der Mitte der Bookbuildingspanne von 5,50 bis 6,50 EUR festgesetzt. Insgesamt seien alle 700.000 Aktien der geplanten Kapitalerhöhung platziert worden, teilte die Emissionsbank AXG des unabhängigen Linux-Systemhauses mit. Auch der Greenshoe von 70.000 Aktien sei voll platziert. Das Platzierungsvolumen betrage somit 4,620 Mio EUR. IPO/Nabaltec mit 16,50 (Emissionspreis 15,50) EUR gestartet Die Aktie der Nabaltec AG, Schwandorf, ist mit einem ersten Kurs von 16,50 EUR gestartet. Gegenüber dem Emissionspreis von 15,50 EUR bedeutet dies einen Zeichnungsgewinn von rund 6,5%. Gegen 9.50 Uhr wird das Papier weiter auf dem Niveau um 16,50 EUR gehandelt. Sony meldet Defekt in Digitalkameras Der japanische Elektronikkonzern Sony hat am Freitag einen technischen Defekt bei Digitalkameras seiner Modellreihe Cybershot gemeldet. Bei acht Modellen der Reihe mit Herstellungsdaten von September 2003 bis Januar 2005 könne es zu Fehlern im Flüssigkristallbildschirm kommen, teilte das japanische Unternehmen mit. DJG/cbr

24.11.2006 - 11:32:23 Siemens: BenQ-Auffanggesellschaften bis Ende 2007 finanziert MÜNCHEN (Dow Jones)--Forderungen der BenQ OHG gegen die Siemens AG werden den Beschäftigungsgesellschaften des insolventen Handyherstellers BenQ Mobile zugute kommen. Zusammen mit den Hilfszusagen der anderer Parteien sei damit die Finanzierung der Gesellschaften in München und Kamp-Lintfort für 2007 gesichert, heißt es in einer Mitteilung der früheren BenQ-Muttergesellschaft. Siemens, IG Metall und Gesamtbetriebsrat einigten sich am Freitag auf die endgültigen Hilfszusagen für die etwa 3.000 Beschäftigten. Zwei Auffanggesellschaften sollen im Laufe des nächsten Jahres die entlassenen BenQ-Mitarbeiter fortbilden und erneut auf dem Arbeitsmarkt vermitteln. Nach der Insolvenz des Handyherstellers hatte Siemens zunächst einen Hilfsfonds von 35 Mio EUR eingerichtet, wovon 25 Mio EUR für die Auffangunternehmen vorgesehen sind. Bereits Ende Oktober sei es mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter gelungen, weitere 24 Mio EUR zur Verfügung zu stellen. Weitere 12 Mio EUR sollen bei Bedarf für Qualifizierungs-, Weiterbildungs- und Vermittlungsmaßnahmen zur Verfügung stehen. Es handele sich um treuhänderisch gebundene Mittel im Zusammenhang mit Forderungen der BenQ OHG gegen die Siemens AG. DJG/rio/jhe

24.11.2006 - 11:13:52 Nordrhein-Westfalen/Jahresteuerung steigt im November auf 1,2% DÜSSELDORF (Dow Jones)--Die Jahresteuerungsrate in Nordrhein-Westfalen beträgt im November 1,2%. Wie das Statistische Landesamt am Freitag weiter mitteilte, hatte die Jahresteuerungsrate im Oktober noch bei 0,8% gelegen. Auf Monatssicht sank der Preisindex im November um 0,1%, nachdem im Oktober noch ein Anstieg von 0,2% verzeichnet worden war. Grund dafür waren der Behörde zufolge nachlassende Preise für Personenbeförderung im Luftverkehr (minus 8,9%), geringere Preise für Pauschalreisen (minus 8,3%) und nachlassende Heizölkosten (minus 4,6%). Den deutlichsten Preisanstieg auf Jahressicht verzeichnete die Behörde bei Gas (plus 14,3%) und saisonabhängigen Nahrungsmitteln (plus 11,0%). Heizöl hingegen war im Vergleich zum November 2005 um 2,9% günstiger. Auch Kaffe (minus 3,3%) und Kraftstoffe (minus 1,5%) waren preiswerter als vor einem Jahr. === NOVEMBER OKTOBER bereits veröffentlicht Nordrhein-Westfalen -0,1% gg Vm +0,2% gg Vm +1,2% gg Vj +0,8% gg Vj Baden-Württemberg -0,1% gg Vm +0,3% gg Vm +1,6% gg Vj +1,2% gg Vj Hessen -0,2% gg Vm +0,2% gg Vm +1,3% gg Vj +1,0% gg Vj Sachsen -0,2% gg Vm +0,2% gg Vm +1,9% gg Vj +1,6% gg Vj Brandenburg -0,2% gg Vm +0,4% gg Vm +1,8% gg Vj +1,5% gg Vj noch nicht veröffentlicht Bayern xx,x% gg Vm +0,2% gg Vm xx,x% gg Vj +1,5% gg Vj Deutschland -0,2% gg Vm* +0,1% gg Vm +1,5% gg Vj* +1,1% gg Vj * = Prognose === Webseite: http://www.lds.nrw.de DJG/kth/apo

24.11.2006 - 11:10:48 ver.di: Allianz verzichtet auf ... (zwei) (Korrigierte Fassung) Die Allianz teilte mit, sie wolle am Mittag über den Verhandlungsstand informieren. Die Verhandlungen würden weiter geführt, eine Einigung werde bis Mitte Dezember angestrebt, teilte ver.di weiter mit. "Erst dann wird klar sein, ob ein akzeptables Ergebnis vorliegt oder ob weitere Streiks erforderlich sein werden", erklärte Foullong. Es bedürfe noch weiterer Zugeständnisse der Allianz, so der Gewerkschafter. Verhandlungsgegenstand sei unter anderem der Kündigungsschutz über das Jahr 2009 hinaus. Auch müsse geklärt werden, unter welchen Bedingungen Standortversetzungen vollzogen werden könnten. Webseite: http://www.verdi.de http://www.allianz.de -Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne/jhe

24.11.2006 - 11:00:58 Baden-Württemberg/Jahresteuerung legt im November auf 1,6% zu STUTTGART (Dow Jones)--Die Verbraucherpreise in Baden-Württemberg haben im November auf Jahressicht weiter zugelegt. Wie das statistische Landesamt Baden-Württemberg am Freitag berichtete, stieg die Jahresteuerung im November auf 1,6% nach 1,2% im Oktober. Gegenüber dem Vormonat sind die baden-württembergischen Verbraucherpreise um 0,1% gesunken. Im Oktober waren die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,3% geklettert. Der Anstieg der Jahresteuerung wurde von steigenden Preisen für Gas (plus 14,3%), Zentralheizung und Fernwärme (plus 8,2%) sowie Strom (plus 4,7%) beeinflusst. Dagegen war Heizöl der einzige Energieträger im Haushalt, der um 3,8% günstiger ausfiel. Die gesunkenen Ölpreise haben bei den Kraftstoffen (minus 2,2%) zu Preisen unter dem Vorjahresniveau geführt. Auf Monatssicht mussten die Verbraucher für Obst 2,7% mehr bezahlen. Saisonbedingt sind auch die Preise für Gemüse um 5,3% angestiegen. Günstiger dagegen waren Heizöl und Kraftstoffe. === NOVEMBER OKTOBER bereits veröffentlicht Baden-Württemberg -0,1% gg Vm +0,3% gg Vm +1,6% gg Vj +1,2% gg Vj Hessen -0,2% gg Vm +0,2% gg Vm +1,3% gg Vj +1,0% gg Vj Sachsen -0,2% gg Vm +0,2% gg Vm +1,9% gg Vj +1,6% gg Vj Brandenburg -0,2% gg Vm +0,4% gg Vm +1,8% gg Vj +1,5% gg Vj noch nicht veröffentlicht Bayern xx,x% gg Vm +0,2% gg Vm xx,x% gg Vj +1,5% gg Vj Nordrhein-Westfalen xx,x% gg Vm +0,2% gg Vm xx,x% gg Vj +0,8% gg Vj Deutschland -0,2% gg Vm* +0,1% gg Vm +1,5% gg Vj* +1,1% gg Vj * = Prognose === Webseite: www.statistik.sachsen.de DJG/kth/apo

24.11.2006 - 11:00:51 Hessen/Jahresteuerung steigt im November auf 1,3% WIESBADEN (Dow Jones)--Der Anstieg der Verbraucherpreise in Hessen hat sich auf Jahressicht beschleunigt. Wie das statistische Landesamt Hessens am Freitag berichtete, stieg die Jahresteuerung im November auf 1,3% nach 1,0% im Vormonat und 0,8% im September, dem im Jahresverlauf bislang geringsten Anstieg. Auf Monatssicht ist der Verbraucherpreisindex angesichts saisonal bedingt niedrigerer Preise für Pauschalreisen um 0,2% gesunken. Im Vormonat war noch ein Anstieg von 0,2% verzeichnet worden. Beeinflusst wurde der Anstieg der Jahresteuerung von steigenden Nahrungsmittelpreisen (plus 3,6%). Besonders deutlich haben mit plus 16,1% die Gemüsepreise angezogen. Dämpfend auf die Jahresteuerung haben sich der Behörde zufolge die rückläufigen Preise für Mineralölprodukte ausgewirkt. Von Mitte Juli bis Mitte November sanken die Preise für Kraftstoffe um 13,2% und für Heizöl um 13,5%. Seit September liegen diese Positionen unter dem Niveau des Vorjahres. === NOVEMBER OKTOBER bereits veröffentlicht Hessen -0,2% gg Vm +0,2% gg Vm +1,3% gg Vj +1,0% gg Vj Sachsen -0,2% gg Vm +0,2% gg Vm +1,9% gg Vj +1,6% gg Vj Brandenburg -0,2% gg Vm +0,4% gg Vm +1,8% gg Vj +1,5% gg Vj Baden-Württemberg -0,1% gg Vm +0,3% gg Vm +1,6% gg Vj +1,2% gg Vj noch nicht veröffentlicht Bayern xx,x% gg Vm +0,2% gg Vm xx,x% gg Vj +1,5% gg Vj Nordrhein-Westfalen xx,x% gg Vm +0,2% gg Vm xx,x% gg Vj +0,8% gg Vj Deutschland -0,2% gg Vm* +0,1% gg Vm +1,5% gg Vj* +1,1% gg Vj * = Prognose === Webseite: www.statistik.sachsen.de DJG/kth/apo -0- Webseite: www.statistik-hessen.de DJG/kth/ -0-

24.11.2006 - 11:00:44 Sachsen/Jahresteuerung klettert im November auf 1,9% KAMENZ (Dow Jones)--Die Jahresteuerung in Sachsen hat im November im Vergleich zum Vormonat zugenommen. Wie das statistische Landesamt für Sachsen am Freitag berichtete, stieg die Jahresinflation im November um 0,3 Prozentpunkte auf 1,9%. Im Monatsvergleich sanken die Verbraucherpreise hingegen um 0,2%. Im Vormonat war noch ein Anstieg von 0,2% verzeichnet worden. Grund für die auf Monatssicht leicht gefallenen Preise waren vor allem geringere Preise für Pauschalreisen und gesunkene Mieten für Ferienwohnungen. Sie beeinflussten nicht nur die Hauptgruppen "Freizeit, Unterhaltung und Kultur" (minus 1,6%) und "Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen" (minus 0,2%), sondern auch den gesamtem Verbraucherpreisindex maßgeblich. Der Landesstatistikbehörde zufolge hätten die sächsischen Verbraucherpreise ohne Berücksichtigung dieser Bereiche auf dem Oktober-Niveau verharrt. Auf Jahressicht zeigte einzig die Hauptgruppe "Nachrichtenübermittlung" mit einem Minus von 2,3% einen Preisrückgang. Für "Bekleidung und Schuhe" musste im Vergleich zum Vorjahr durchschnittlich 5,4% mehr ausgegeben werden. Auch die Preise in den Bereichen "Nahrungsmittel und Alkoholfreie Getränke" (plus 3,4%) sowie "Alkoholische Getränke und Tabakwaren" (plus 4,1%) lagen über denen des Vorjahres. Die gegenüber November 2005 um 3% gestiegenen Energiepreise ließen sich auf die Positionen "Gas" (plus 15%), "Umlage für Zentralheizung und Fernwärme" (plus 7,7%) und "Strom" (plus 4,1%) zurückführen. Dämpfend auf die Jahresteuerung wirkten sich die Preise für "Kraftstoffe" (minus 2,3%) und "Heizöl" (minus 0,8%) aus. === NOVEMBER OKTOBER bereits veröffentlicht Sachsen -0,2% gg Vm +0,2% gg Vm +1,9% gg Vj +1,6% gg Vj Brandenburg -0,2% gg Vm +0,4% gg Vm +1,8% gg Vj +1,5% gg Vj Hessen -0,2% gg Vm +0,2% gg Vm +1,3% gg Vj +1,0% gg Vj noch nicht veröffentlicht Bayern xx,x% gg Vm +0,2% gg Vm xx,x% gg Vj +1,5% gg Vj Baden-Württemberg xx,x% gg Vm +0,3% gg Vm xx,x% gg Vj +1,2% gg Vj Nordrhein-Westfalen xx,x% gg Vm +0,2% gg Vm xx,x% gg Vj +0,8% gg Vj Deutschland -0,2% gg Vm* +0,1% gg Vm +1,5% gg Vj* +1,1% gg Vj * = Prognose === Webseite: www.statistik.sachsen.de DJG/kth/apo -0-

24.11.2006 - 10:58:05 Glos: TKG-Novelle keine Lex Telekom BERLIN (Dow Jones)--Die geplante Novelle des Telekommunikationsgesetzes (TKG), die eine weit gehende Freistellung des neuen Breitbandnetzes der Deutschen Telekom AG von der Preisregulierung vorsieht, soll nach Überzeugung der Bundesregierung nicht allein den ehemaligen Monopolisten begünstigen. Das unterstrich Bundeswirtschaftsminister Michael Glos in der Haushaltsdebatte des Deutschen Bundestages am Freitag in Berlin. "Ich will keine Lex Telekom", sagte Glos hervor. Der entsprechende Kabinettsbeschluss sehe dies nicht vor. Anders als verlangt wolle Glos der Deutschen Telekom nicht Zeit und Investitionsschutz geben, damit sich ihre Investitionen durch das VDSL-Breitbandnetz lohnten. "Ich will nicht so weit gehen", unterstrich Glos. Die Koalitionsfraktionen hatten sich Anfang der Woche auf Änderungen an der geplanten TKG-Novelle geeinigt, den entscheidenden Forderungen der EU-Kommission jedoch nicht Rechnung getragen. Die TKG-Novelle will jene Unternehmen von der Regulierung ausnehmen, die in Infrastruktur investieren und zugleich neue Produkte anbieten. Mitglieder der Kommission haben eine solche Variante in Stellungnahmen bereits abgelehnt. Die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding zeigte am Donnerstag in Gesprächen in Berlin nach Angaben eines Teilnehmers kein Entgegenkommen in dieser Frage und verlangte Veränderungen an dem Gesetzesvorhaben. Andernfalls will Brüssel die Bundesregierung vor dem Europäischen Gerichtshof verklagen. Webseite: http://www.bundesregierung.de/ -Von Andreas Kißler, Dow Jones Newswires, +49 (0)30 - 2888 4118, andreas.kissler@dowjones.com DJG/ank/rio

24.11.2006 - 10:51:07 SWX sieht sich für Unabhängigkeit stark genug ZÜRICH (Dow Jones)--Die SWX Swiss Exchange will unabhängig bleiben und mögliche Übernahmeangebote wahrscheinlich ablehnen. Wir sind der Meinung, dass die SWX stark genug ist, um den eigenen Kurs mittelfristig alleine zu segeln", sagte der Verwaltungsratspräsident des Börsenbetreibers, Peter Gomez am Freitag auf einer Medienveranstaltung. Die Mitglieder des schweizerischen Finanzcenters wollten Anteilseigner der SWX bleiben und die Börse in der internationalen Börsenlandschaft profilieren, sagte Gomez. Die Börse gehört 51 Banken und hatte bereits vor zwei Jahren ein Übernahmeansinnen der Deutschen Börse AG abgelehnt. Gomez schloss aus, erneut mit der Deutschen Börse Gespräche aufzunehmen. "Wenn es unsere Strategie ist, unabhängig zu bleiben und wir uns daran halten, können wir keine Kehrtwende machen und mit der Deutschen Börse fusionieren", sagte der Manager. Man müsse auf die Börse achtgeben und nicht in das Fusionskarussel einsteigen, um kurzfristig etwas zu gewinnen, sagte er. Die SWX werde jedoch den Boom bei den Fusionen genau beobachten. Der Plan von zahlreichen Investmentbanken, eine eigene Handelsplattform in Konkurrenz zu den Börsenbetreibern zu etablieren, sei eine Chance für die SWX, sagte er weiter. Die eigene Handelsplattform Virt-X könne dem Bankenkonsortium Dienstleistungen anbieten oder sogar die Virt-X-Hülle an die Banken verkaufen. Webseite: http://www.swx.com -Von Katharina Bart, Dow Jones Newswires, ++49 (0) 69 297 25 108, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/jhe/cbr

24.11.2006 - 10:50:31 ver.di: Allianz verzichtet auf ... (zwei) Die Allianz teilte mit, sie wolle am Mittag über den Verhandlungsstand informieren. Die Verhandlungen würden weiter geführt, eine Einigung werde bis Mitte September angestrebt, teilte ver.di weiter mit. "Erst dann wird klar sein, ob ein akzeptables Ergebnis vorliegt oder ob weitere Streiks erforderlich sein werden", erklärte Foullong. Es bedürfe noch weiterer Zugeständnisse der Allianz, so der Gewerkschafter. Verhandlungsgegenstand sei unter anderem der Kündigungsschutz über das Jahr 2009 hinaus. Auch müsse geklärt werden, unter welchen Bedingungen Standortversetzungen vollzogen werden könnten. Webseite: http://www.verdi.de http://www.allianz.de -Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne/jhe

24.11.2006 - 10:34:07 Merck KGaA hat Serono-Finanzierung ...(zwei) Die Kredite waren bereits im September von den Konsortialführern Bear, Stearns International Ltd., Dresdner Kleinwort und Societe Generale Corporate and Investment Banking ("Societe Generale") vollständig unterschrieben worden. Dresdner Kleinwort und Societe Generale waren für die Beteiligung der anderen Banken an dem Konsortialkredit zuständig. Im September hatte Merck den Abschluss einer Vereinbarung über den Erwerb der Mehrheitsbeteiligung am in Genf ansässigen Biopharmazeutika-Unternehmen Serono SA bekannt gegeben. Den übrigen Serono-Aktionären will Merck Anfang 2007 ein Übernahmeangebot unterbreiten. Der geplante Zukauf hat einen Transaktionswert von 10,6 Mrd EUR. Webseite: http://www.merck.de DJG/hoa/cbr

24.11.2006 - 10:30:14 ver.di: Allianz verzichtet auf betriebsbed Kündigungen bis 2009 MÜNCHEN (Dow Jones)--Der Versicherungskonzern Allianz hat bei den Verhandlungen über das geplante Standort- und Beschäftigungskonzept in Deutschland nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di Zugeständnisse gegenüber dem ursprünglichen Plan gemacht. Die Zusagen der Allianz beinhalteten den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis mindestens 2009, teilte die Gewerkschaft am Freitag mit und bestätigte damit offiziell Medienberichte vom Wochenbeginn. Auch sei die geplante Schließung des Standorts Köln rückgängig gemacht worden. Der Standort Dortmund, der ebenfalls geschlossen werden sollte, werde bis 2012 bestehen bleiben. Die Teilschließung des Standorts Frankfurt sei zurückgenommen worden. Ursprünglich wollte der Konzern nur bis 2007 betriebsbedingte Kündigungen vermeiden und hatte einen Verzicht darüber hinaus vom Erreichen geschäftlicher Ziele abhängig gemacht. Der Personalabbau ist Teil einer groß angelegten Umstrukturierung im Inland, bei der die Allianz ihre drei Spartengesellschaften für Sach-, Leben- und Krankenversicherung sowie den Vertrieb in einer neuen Holding gebündelt hat. ver.di-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong wertete das Ergebnis als einen "wichtigen Teilerfolg für die Beschäftigten der Allianz", der ohne die Aktionen und Streiks der Mitarbeiter nicht hätte erreicht werden können. Webseite: http://www.verdi.de http://www.allianz.de -Von Rolf Neumann, Dow Jones Newswires, +49 (0)89 5521 4031, rolf.neumann@dowjones.com DJG/rne/jhe

24.11.2006 - 10:18:25 Merck KGaA hat Serono-Finanzierung von 11,5 Mrd EUR syndiziert FRANKFURT (Dow Jones)--Die Merck KGaA, Darmstadt, hat die Finanzierung der Serono-Akquisition komplettiert. Das Unternehmen habe ihre 11,5 Mrd EUR "Syndicated Multi-Currency Term Loan und Revolving Credit Facillities" erfolgreich syndiziert, teilte der Pharma- und Spezialchemiekonzern am Freitag mit. Diese Kredite dienen den Angaben zufolge dazu, den Mehrheitsanteil an der Serono SA und das öffentliche Übernahmeangebot zu finanzieren sowie als Kreditlinien für Betriebsmittelzwecke. Der Konsortialkredit habe einen überwätigenden Zuspruch vom internationalen Bankenmarkt erhalten, hieß es. Dies habe zu einer deutlichen Überzeichnung durch 46 Banken aus 12 Ländern geführt. Webseite: http://www.merck.de DJG/hoa/cbr

24.11.2006 - 10:01:22 Brandenburg/Verbraucherpreise November -0,2% zum Vormonat POTSDAM (Dow Jones)--In Brandenburg sind die Verbraucherpreise im November gegenüber dem Vormonat um 0,2% gesunken. Das berichtete der Landesbetrieb für Datenverarbeitung und Statistik am Freitag in Potsdam. Im Oktober waren die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,4% gestiegen. Die Jahresteuerungsrate lag im November bei 1,8% nach 1,5% im Oktober. Der Verbraucherpreisindex für das Land Brandenburg stellte sich auf 111,3 (Basis 2000 = 100). Die Preisentwicklung im November sei im November in Brandenburg durch gegenläufige Entwicklungen in einzelnen Gütergruppen geprägt worden, hieß es. Preisnachlässe ergaben sich im November erneut für Heizöl und Kraftstoffe. Bei Nahrungsmitteln wurden Fleisch, Fleischwaren, Fisch sowie Obst preiswerter als im Oktober angeboten. Günstiger als im Vormonat waren für den Verbraucher auch Informationsgeräte, Telefone, Telekommunikation sowie Ausgaben für den Urlaub. Ein Preisanstieg wurde im November im Vergleich zum Vormonat für Gas (plus 3,1%), Zentralheizung und Fernwärme ermittelt. Auch bei Gemüse, Molkereiprodukten, Brot und Getreideerzeugnissen lagen die Preise über dem Vormonatsniveau. Ebenso sind die Preise für alkoholische Getränke, Möbel und Versicherungsdienstleistungen im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Die jährliche Teuerung von 1,8% im November zeigte im Vergleich zu den Raten im Oktober (plus 1,5%) und September (plus 1,3%) eine steigende Tendenz. Dabei zeichneten sich der Behörde zufolge bei den Energiepreisen unterschiedliche Entwicklungen ab. Wesentlich mehr als im Vorjahresmonat musste der Verbraucher für Haushaltsenergie bezahlen. Hier lag der Anstieg bei 7,0%. Die Preise für Heizöl lagen hingegen um 3,1% und die für Kraftstoffe um 1,3% unter dem Vorjahresniveau. Nahrungsmittel wurden um 3,5% teurer im Vergleich zum November 2005. Besonders für Brot, Backwaren, Fleisch, Wurstwaren, Fisch, Obst und Gemüse musste deutlich mehr als vor einem Jahr gezahlt werden. Auch für Tabakwaren, Bekleidung, Schuhe, Gesundheitspflege, Verkehrs-, Freizeit-, Sport-, Kultur-, Bildungs-, Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen sowie Dienstleistungen, sozialer Einrichtungen musste der Verbraucher tiefer in die Tasche greifen als im November 2005. === NOVEMBER OKTOBER bereits veröffentlicht Brandenburg -0,2% gg Vm +0,4% gg Vm +1,8% gg Vj +1,5% gg Vj noch nicht veröffentlicht Bayern xx,x% gg Vm +0,2% gg Vm xx,x% gg Vj +1,5% gg Vj Baden-Württemberg xx,x% gg Vm +0,3% gg Vm xx,x% gg Vj +1,2% gg Vj Nordrhein-Westfalen xx,x% gg Vm +0,2% gg Vm xx,x% gg Vj +0,8% gg Vj Hessen xx,x% gg Vm +0,2% gg Vm xx,x% gg Vj +1,0% gg Vj Sachsen xx,x% gg Vm +0,2% gg Vm xx,x% gg Vj +1,6% gg Vj Deutschland -0,2% gg Vm* +0,1% gg Vm +1,5% gg Vj* +1,1% gg Vj * = Prognose === DJG/bep/apo -0-

24.11.2006 - 09:17:25 Siemens baut 2 Kraftwerke in Argentinien für 1 Mrd USD MÜNCHEN (Dow Jones)--Die Siemens Power Generation hat Aufträge zum schlüsselfertigen Bau von zwei Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerken in Argentinien erhalten. Ein von Siemens geführtes Konsortium baue die Kraftwerke in Campana in der Provinz Buenos Aires und in Timbúes nahe der Stadt Rosario, teilte der deutsche DAX-Konzern am Freitag mit. Es sei ein langfristiger Servicevertrag für die Kraftwerke vereinbart worden. Das gesamte Auftragsvolumen beläuft sich den Angaben zufolge auf 1,6 Mrd USD. Davon entfallen rund 1 Mrd USD auf Siemens PG. Webseite: http://www.siemens.com DJG/jhe/cbr

24.11.2006 - 09:10:55 XETRA-START/Knapp behauptet FRANKFURT (Dow Jones)--Der deutsche Aktienmarkt startet knapp behauptet in den Freitag. Der DAX verliert gegen 9.08 Uhr 14 Punkte oder 0,2% auf 6.461 Punkte. Die Nachrichtenlage sei "absolut dünn", heißt es. Händler sprechen von kleinen Gewinnmitnahmen und einem sehr ruhigen Handelsstart nach dem Thanksgiving-Feiertag in den USA. Etwas Druck kommt von den Vorgaben aus Asien. Der Nikkei habe aufgrund von Wachstumssorgen unter Abgabedruck gestanden, so ein Händler. Aus technischer Sicht sei der DAX um 6.440 Punkte unterstützt, bei knapp 6.500 stünden die jüngsten Hochs als Widerstand. Einziger Titel mit nennenswerten Veränderungen im DAX sind ThyssenKrupp, die um 0,6% steigen auf 29,22 EUR. Die Analysten der Deutschen Bank haben das Kursziel auf 35 von 31 EUR erhöht. Conti legen weiter zu und gewinnen 0,4% auf 89,17 EUR. Alle anderen Kurse liegen ganz eng an den Schlussständen vom Donnerstag. Etwas mehr Bewegung gibt es in der zweiten Reihe. Dort fallen EADS um 1,7% auf 23 EUR. -Von Herbert Rude, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 217, herbert.rude@dowjones.com DJG/hru/raz 240816

24.11.2006 - 09:06:40 XETRA-START/Knapp behauptet - Lufthansa steigen FRANKFURT (Dow Jones)--Knapp behauptet ist der deutsche Aktienmarkt am Freitag in den Handel gestartet. Der DAX verliert gegen 9.03 Uhr 0,2% oder 14 auf 6.462 Punkte. Von den 30 DAX-Titeln geben 17 nach, 13 legen leicht zu. Lufthansa stechen mit einem Plus von 0,5% hervor, nachdem Vorstandsaussagen eine leichte Dividendenerhöhung erhoffen lassen. DJG/mod/gos

24.11.2006 - 08:06:37 Südzucker bestellt Kirchberg zum Nachfolger von Vorstand Müller MANNHEIM (Dow Jones)--Die Südzucker AG, Mannheim, hat zum 1. September 2007 Thomas Kirchberg in den Vorstand bestellt. Der Manager, bisher Vorstandssprecher von Südzucker Polska, werde Nachfolger von Rudolf Müller, der zum 29. Februar 2008 in den Ruhestand trete, teilte der Zuckerproduzent am Freitag mit. Müller ist unter anderem für die Bereiche Agrarpolitische Aufgaben, Rüben/Futtermittel und Nebenprodukte und Revision verantwortlich. Webseite: http://www.suedzucker.de DJG/jhe/rio

24.11.2006 - 07:39:25 DEVISEN/Euro startet behauptet - Dollar-Käufer stabilisieren FRANKFURT (Dow Jones)--Der Euro geht behauptet in den Freitag. Gegen 7.36 Uhr steht er bei 1,2965 USD und damit fast unverändert gegenüber den Ständen aus dem späten Geschäft vom Donnerstag. Nach den Feiertagen in den USA und in Japan gebe es nun leichtes Kaufinteresse im Dollar durch japanische Importeure, heißt es im Handel. Das stabilisiere den Dollar zum Yen und über die Cross-Rates auch leicht zum Euro. Ein Test der Marke von 1,30 EUR/USD sei so trotz der Dollar-Abgaben institutioneller Adressen aus den USA und aus Japan zunächst nicht zu erwarten, heißt es. Händler gehen von einem Handel knapp unter der Marke von 1,30 EUR/USD aus. Mittelfristig sei der Markt "bullish" für den Euro, weil gute Wirtschaftsindikatoren wie am Donnerstag der deutsche ifo-Index für weiter steigende Euro-Leitzinsen sprächen. In der Spitze hatte der Euro am Donnerstag nach der Bekanntgabe des ifo Kurse von 1,2977 USD erreicht und so ein neues Jahreshoch markiert. Sollte der Euro die 1,30er Marke überwinden, würde er die lange Seitwärtsbewegung der vergangenen Monate nach oben verlassen und dabei ein starkes Kaufsignal erzeugen. Stände von 1,35 bis 1,38 USD könnten dann bis zum Jahresende möglich sein, meinen technische Analysten. Impulse ausgehen könnten am Freitag vom französischen Geschäftsklima-Index sowie ersten Inflationsdaten aus deutschen Bundesländern. Die Feinunze Gold geht mit 631,65 USD in den Handel nach einem Londoner Nachmittag-Fixing von 630,25 USD am Donnerstag. === Europa Europa Europa (7.30) (16.30) (12.45) EUR/USD 1,2961 1,2966 1,2960 USD/JPY 116,37 116,14 116,27 EUR/JPY 150,82 150,58 150,71 EUR/GBP 0,6765 0,6767 0,6769 EUR/CHF 1,5856 1,5837 1,5857 === DJG/hru/gos

24.11.2006 - 07:27:25 Lufthansa hält höhere Dividende 2006 für möglich - BöZ FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt, erwartet nach Aussage ihres Finanzvorstands für das laufende Jahr ein "sehr gutes Ergebnis". Deswegen werde die Airline "vermutlich auch in der Lage sein, eine Dividende auf dem Niveau des Vorjahres - oder vielleicht auch ein bisschen mehr - zu zahlen", sagte der neue CFO Stephan Gemkow der "Börsen-Zeitung" (BöZ - Freitagausgabe). Für das vergangene Jahr hatte die Lufthansa 0,50 EUR Dividende gezahlt. Die Gesellschaft sei derzeit so gut aufgestellt wie nie zuvor, sagte der Manager. Alle Geschäftsfelder bis auf die Cateringtochter würden 2006 ihre Kapitalkosten verdienen, die konzernweit bei 7,9% lägen. Für die Lufthansa stehe weiterhin die Konzentration auf das Kerngeschäft auf der Agenda. Dabei zähle nun allerdings der Cargo-Bereich stärker zum Kerngeschäft als bisher. Bei Thomas Cook steht die Lufthansa nach Darstellung von Gemkow weniger denn je unter Zeitdruck. Ein Verkauf oder Börsengang der gemeinsamen Tochter mit KarstadtQuelle müsse wertsteigernd sein und eine lohnende Alternative zu der sonst guten Entwicklung des Geschäftsfeldes. Webseite: http://www.boersen-zeitung.com DJG/jhe/rio

24.11.2006 - 07:30:52 ÜBERBLICK/Unternehmen - 7.30 Uhr-Fassung EADS-Board-Treffen für Freitag abgesagt - Kreise Das ursprünglich für Freitag geplante Board-Treffen der European Aeronautic Defence and Space Co NV (EADS) ist von den beiden industriellen Anteilseignern Lagardere und DaimlerChrysler AG abgesagt worden. Das sagten den EADS-Anteilseignern nahe stehende Personen Dow Jones Newswires. Grund für die Absage sei, dass keine Einigung auf ein Finanzierungskonzept für die neue Flugzeugfamilie A350XWB gefunden werden konnte. Lufthansa hält höhere Dividende 2006 für möglich - BöZ Die Deutsche Lufthansa AG erwartet nach Aussage ihres Finanzvorstands für das laufende Jahr ein "sehr gutes Ergebnis". Deswegen werde die Airline "vermutlich auch in der Lage sein, eine Dividende auf dem Niveau des Vorjahres - oder vielleicht auch ein bisschen mehr - zu zahlen", sagte der neue CFO Stephan Gemkow der "Börsen-Zeitung" (BöZ). Für das vergangene Jahr hatte die Lufthansa 0,50 EUR Dividende gezahlt. Obermann plant neue Langfriststrategie für Deutsche Telekom Der neue Telekom-Vorstandsvorsitzende Rene Obermann hält angesichts immenser Herausforderungen eine neue Langfriststrategie für den Konzern für nötig. Es sei erforderlich, eine "vorwärts und langfristig ausgerichtete Markt- und Wettbewerbsstrategie" zu entwickeln, sagte Obermann am Donnerstagabend in Berlin. Diese werde in den kommenden Wochen und Monaten formuliert und veröffentlicht. Die Deutsche Telekom stehe vor riesigen strukturellen Aufgaben, fügte er hinzu. Scania will Freitag Ablehnung von MAN-Gebot begründen - FAZ Der Scania-CEO Leif Östling wird einem Zeitungsbericht zufolge am heutigen Freitag offiziell begründen, warum der schwedische Lastwagenherstellers das Übernahmeangebot der MAN AG ablehnt. Östling werde nicht nur Kritik am zu niedrigen Preis üben, er bewerte auch die zu erzielenden Synergien und die strategischen Perspektiven der Allianz als unzureichend, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung". Direktion des VW-Werks Brüssel berät mit Gewerkschaften Zwei Tage nach Bekanntgabe des Wegfalls von bis zu 4.000 Stellen im Brüssler Volkswagen-Werk sind Arbeitnehmervertreter und Werksleitung in Brüssel zu ersten Gesprächen zusammengekommen. Das teilte die Pressestelle von Volkswagen Brüssel mit. Q-Cells gründet JV für neue Photovoltaik-Technologie Die Q-Cells AG investiert in eine neue Photovoltaik- Technologie und gründet zu diesem Zweck mit der schwedischen Solibro AB ein Gemeinschaftsunternehmen. An dem Joint Venture Solibro GmbH werde Q-Cells mit 67, 5% beteiligt sein, teilte der Solarzellenhersteller mit. Für diesen Anteil zahle Q-Cells der Solibro AB 4 Mio EUR sowie weitere 20 Mio EUR abhängig von der Erreichung technologischer Meilensteine. Euronext ruft für den 19. Dezember ao Hauptversammlung ein Die Mehrländerbörse Euronext will auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 19. Dezember die Aktionäre über die geplante Fusion mit der NYSE Group Inc abstimmen lassen. Dies teilte die Euronext mit. Die Euronext rät ihren Aktionären die Transaktion zu genehmigen. Borsa Italiana will Wachstumschancen ausloten Der italienische Börsenbetreiber Borsa Italiana will in den kommenden Wochen seine Wachstumsmöglichkeiten ausloten. Borsa Italiana habe das internationale Industrieszenario mit Blick auf die jüngsten Ereignisse, die zu einer Branchenkonsolidierung führen, diskutiert und dabei "wichtigte Chancen" für die Weiterentwicklung der Gruppe ausgemacht, teilte die Börse nach einer Board-Sitzung mit. DJG/cbr

24.11.2006 - 06:54:44 PRESSESPIEGEL/Unternehmen PREMIERE - Anleger und Gläubiger des Abosenders verabschieden sich zusehends von ihrem Engagement bei dem Münchner Unternehmen. In den vergangenen zwei Wochen haben die Banken WestLB und Irish Bank ihre Premiere-Kredite zum großen Teil an Investmentbanken und Hedge-Fonds verkauft und dabei Preisabschläge von 2% bis 5% in Kauf genommen. Zurzeit biete die Dresdner Bank ihren Premiere-Kredit am Markt an. (FTD S. 5) LUFTHANSA - Der neue Finanzvorstand der Lufthansa, Stephan Gemkow, erwartet für das laufende Jahr ein "sehr gutes Ergebnis" und macht vor diesem Hintergrund auch den Aktionären Hoffnung auf eine kleine Dividendenerhöhung. (Börsen-Zeitung S. 11) SCANIA - Das Management des schwedischen Lastwagenherstellers Scania lehnt das Übernahmeangebot von MAN ab. Das wird Scania-Vorstandsvorsitzender Leif Östling heute offiziell begründen. Kritisiert würden der zu geringe Preis und die unzureichenden Synergieeffekte. (FAZ S. 17) OBI - Die Baumarktkette bricht mit ihrem Geschäftsmodell. Obi will seine Verträge mit Franchise-Partnern nach und nach in Joint Ventures umwandeln, sagte der Vorstandsvorsitzende Sergio Giroldi. (FTD S. 3) EADS - Die Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und DaimlerChrysler um die Übernahme einer EADS-Beteiligung des Automobilkonzerns stehen unmittelbar vor dem Abschluss. In wenigen Tagen soll das Modell ausgearbeitet werden. Es gehe nur noch um Kleinigkeiten, heißt es. (Handelsblatt S. 3) SONY DEUTSCHLAND - Sony Deutschland droht in den roten Zahlen stecken zu bleiben. Das erste Halbjahr soll nicht so gut gelaufen sein wie erhofft. Sony will zum Ende des Geschäftsjahrs im März 2007 eine schwarze Null schreiben. Das dürfte sehr schwer werden, heißt es in Unternehmenskreisen. (FTD S. 4) DEUTSCHE BAHN - Der Transport von radioaktiven Abfällen ist ein lohnendes Geschäft für die Deutsche Bahn. Die Tochter Nuclear Cargo and Service (NCS) ist nach Unternehmensangaben hochprofitabel. Dennoch will der Konzern künftig keinen Atommüll mehr befördern und sucht einen Käufer für NCS, heißt es in Unternehmenskreisen. (Welt S. 13) HAMBURGER HAFEN - Bei dem geplanten Teilverkauf des Hafenbetriebs HHLA hat die Hansestadt Hamburg die Qual der Wahl. Es gebe mehr als 100 Interessenten, sagte Finanzsenator Wolfgang Peiner. (FAZ S. 17) WESTLB - Die WestLB, SachsenLB und der Ostdeutsche Sparkassenverband prüfen ein gemeinsames Gebot für die Berliner Landesbank. Für weitere Interessenten sei man offen, heißt es. (FTD S. 21) AXA - Nach der erfolgreichen Sanierung des Geschäfts hat die deutsche Axa in der Industrieversicherung auf Expansion umgeschaltet. Der zuständige Spartenvorstand Markus Hofmann zeigte sich interessiert an der Übernahme von Beständen der Konkurrenz. (Börsen-Zeitung S. 3) AACHEN MÜNCHENER - Die Tochter des Versicherungskonzerns AMB Generali verkauft ihre Policen künftig nur noch über den Finanzvertrieb Deutsche Vermögensberatungs-AG. Die Vertreter werden abgeschafft. (FTD S. 22) LSE - Die wachsende Beteiligung von Hedge-Fonds an der London Stock Exchange (LSE) werden für die US-Börse Nasdaq zunehmend zum Problem bei ihrer geplanten Übernahme der LSE. Die Hedge-Fonds kontrollieren über Derivate inzwischen etwa 23% des Kapitals der Londoner Börse, heißt es. (FTD S. 21) HEIDELCEMENT - Der Baustoffkonzern erweitert sein Standortnetzwerk in Vorder- und Zentralasien mit einer Mehrheitsbeteiligung in Georgien und dem Neubau eines Zementwerkes in Kasachstan. Die Strategie der keinen Schritte gehe weiter, sagte der Vorstandsvorsitzende Bernd Scheifele. (FAZ S. 17) SCHOTT SOLAR - Wegen Rohstoffmangels wird der deutsche Solarzellenhersteller Schott Solar voraussichtlich seine einzige Fabrik in den USA schließen müssen. Betroffen wären 220 Mitarbeiter. (Welt S. 14) DJG/pi/jhe

24.11.2006 - 07:09:43 TAGESVORSCHAU/24. November 2006 === ***08:00 DE/Destatis, Import- und Exportpreise Oktober Importpreise PROGNOSE: -0,5% gg Vm/+2,9% gg Vj zuvor: -1,3% gg Vm/+3,7% gg Vj 08:00 EU/Acea, Nfz-Neuzulassungen Westeuropa Oktober ***08:45 FR/Geschäftsklimaindex Verarbeitender Sektor November PROGNOSE: 107 zuvor: 108 ***10:00 DE/Verbraucherpreise Brandenburg November 10:00 DE/Bank Julius Bär (Deutschland) AG, PK zum Thema: "Ausblick auf die globalen Finanzmärkte - Anlageschwerpunkte und ökonomische Trends aus der Sicht von Julius Bär", Frankfurt (A) 10:30 DE/Bundesumweltminister Gabriel, PK zum Nationalen Allokationsplan (NAP) II, Berlin (A) ***10:30 GB/BIP 3Q (2. Veröffentlichung), PROGNOSE: +0,7% gg Vq/+2,8% gg Vj 1. Veröff.: +0,7% gg Vq/+2,8% gg Vj zuvor: +0,7% gg Vq/+2,6% gg Vj ***11:00 DE/Verbraucherpreise Hessen und Sachsen November 11:00 DE/IG Metall Bayern, PK zum Thema: "Aktueller Stand BenQ", München ***14:00 DE/Verbraucherpreise Bayern November 15:00 DE/Seeheimer Kreis, Herbsttagung, Rede von Bundesfinanzminister Steinbrück zum Thema: "Steuer und Finanzpolitik im globalen Wettbewerb", Berlin (A) 20:00 ES/Asociación de Mercados Financieros, Jahreskonferenz, Rede von EZB-Direktoriumsmitglied González-Páramo, Madrid (A) Außerdem im Laufe des Tages zu erwarten: *** - DE/Verbraucherpreise Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen November *** - DE/Destatis, Verbraucherpreise November (vorläufig) PROGNOSE: -0,2% gg Vm/+1,5% gg Vj zuvor: +0,1% gg Vm/+1,1% gg Vj *** - DE/Nabaltec AG, Erstnotiz im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse - AT/Bank für Tirol und Voralberg AG (BTV), Ergebnis 3Q, Innsbruck - AT/BKS Bank AG, Ergebnis 3Q, Klagenfurt - AT/Oberbank AG, Ergebnis 3Q, Linz - AT/Semperit AG Holding, Ergebnis 3Q, Wien - DE/Bundesrat, Beratungen zum Infrastruktur-Planungsbeschleunigungsgesetz (InPBeschlGesetz) für die Energiewirtschaft, Berlin (A) - DE/Deutscher Bundestag, Fortsetzung und Abschluss 2./3. Lesung zum Haushaltsentwurf 2007, Berlin - DE/Handelsblatt, Fortsetzung und Abschluss Jahrestagung Industrieversicherung, Köln (A) - EU/Gipfeltreffen mit Russland, Helsinki (A) - US/Verkürzte Sitzungen am Aktienmarkt (bis 19:00) und Anleihemarkt (bis 20:00) - Über die genannten Termine wird Dow Jones berichten, sofern nicht anders gekennzeichnet - (A) Berichterstattung aktualitätsabhängig - *** kennzeichnen Termine mit herausragender Bedeutung - Uhrzeiten in MEZ - Keine Gewähr für Richtigkeit und Vollständigkeit === DJG/gla/jhe

24.11.2006 - 06:51:05 Banken verkaufen ihre Premiere-Kredite mit Preisabschlag - FTD HAMBURG (Dow Jones)--Gläubiger der Premiere AG, Unterföhring, haben einem Zeitungsbericht zufolge ihr Engagement bei dem Abosender reduziert. In den vergangenen zwei Wochen hätten die Banken WestLB und Irish Bank ihre Premiere-Kredite zum großen Teil an Investmentbanken und Hedge-Fonds verkauft, berichtet die "Financial Times Deutschland" (FTD - Freitagausgabe) unter Berufung auf Londoner Marktteilnehmer. Die Banken hätten dabei nach übereinstimmenden Angaben zweier Investmentbanken Preisabschläge zwischen 2% und 5% in Kauf genommen. Derzeit biete zudem die Dresdner Bank AG ihren Premiere-Kredit am Markt an. WestLB und Dresdner Bank lehnten einen Kommentar gegenüber der Zeitung ab. Aus Kreisen der WestLB habe es geheißen, die Verkäufe der Premiere-Kredite seien Bestandteil des normalen Portfoliomanagements". Die Entscheidung sei schon vor längerer Zeit gefallen. Auch Premiere habe sich entspannt gezeigt: Die Kreditverkäufe seien "business as usual" der Banken. Webseite: http://www.ftd.de DJG/jhe/cbr

24.11.2006 - 06:53:45 Borsa Italiana will Wachstumschancen ausloten ROM (Dow Jones)--Der italienische Börsenbetreiber Borsa Italiana will in den kommenden Wochen seine Wachstumsmöglichkeiten ausloten. Borsa Italiana habe das internationale Industrieszenario mit Blick auf die jüngsten Ereignisse, die zu einer Branchenkonsolidierung führen, diskutiert und dabei "wichtigte Chancen" für die Weiterentwicklung der Gruppe ausgemacht, teilte die Börse nach einer Board-Sitzung am Donnerstagabend mit. "Die Analyse dieser Möglichkeiten wird in den kommenden Wochen fortgeführt", hieß es weiter. Erst kürzlich haben die Deutsche Börse und die Borsa Italiana Gespräche über einen gemeinsamen Ansatz für die Konsolidierung der europäischen Börsenlandschaft abgebrochen. Die Deutsche Börse hatte im Oktober eine Absichtserklärung mit dem Börsenbetreiber in Mailand unterzeichnet, um ein Dreierbündnis mit der Vierländerbörse Euronext zu errichten. Damit sollte dem Übernahmeangebot der US-Börse NYSE für die Euronext ein europäischer Vorschlag entgegengesetzt werden. Webseite: http://www.borsaitaliana.it DJG/cbr/rio

24.11.2006 - 06:25:39 Scania will Freitag Ablehnung von MAN-Gebot begründen - FAZ FRANKFURT (Dow Jones)--Der Scania-CEO Leif Östling wird einem Zeitungsbericht zufolge am heutigen Freitag offiziell begründen, warum der schwedische Lastwagenherstellers das Übernahmeangebot der MAN AG ablehnt. Östling werde nicht nur Kritik am zu niedrigen Preis üben, er bewerte auch die zu erzielenden Synergien und die strategischen Perspektiven der Allianz als unzureichend, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagausgabe). Bei MAN wurde eine Stellungnahme dazu laut FAZ abgelehnt. MAN hatte vergangene Woche ihr offizielles Angebot für Scania veröffentlicht und war dabei Forderungen schwedischer Investoren nach einer Aufbesserung der Offerte nicht nachgekommen. Das Angebot bewertet Scania unverändert mit 10,3 Mrd EUR. Scania hatte sich bereits ablehnend geäußert und eine ausführliche Stellungnahme für einen späteren Zeitpunkt angekündigt. Webseite: http://www.faz.net DJG/jhe/cbr

 



 
   
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